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Aldean, Jason - same [2005]
Die "jungen Wilden" machen ordentlich Dampf in Nashville! Erst Keith Anderson, dann Bobby Pinson, Big & Rich sowieso, und jetzt Jason Aldean! Macht das Laune! Tolles Debut des 28-jährigen "Georgia-Boys" (Aldean ist in Macon geboren und aufgewachsen), der schon früh durch seinen Vater die Liebe zur Countrymusic entdeckte. George Strait, Hank jr., und Alabama zählt er zu seinen größten Einflüssen, doch auch Mellencamp hat er offenbar hin und wieder gehört. Nach jahrelangem Touring mit diversen Bands durch die Clubs zwischen Georgia, Florida und Tennessee brachte ihm schließlich ein Showcase in Nashville's "Wildhorse Saloon" Anfang 2004 das verdiente Signing mit dem unabhängigen "Broken Bow"-Label ein. Und das Resultat seines Erstlings kann sich wahrhaft sehen, bzw. hören lassen: Durchweg knackiger, irgendwie unbeschwerter, aber gleichzeitig höchst kompetenter und professioneller, viel Energie versprühender, "rowdy- rockin'" Country/New Country auf traditioneller Basis, dennoch absolut zeitgemäß und "modern" in Szene gesetzt. Diese Art der Countrymusic, die es tatsächlich zu schaffen scheint, eine Brücke zur jungen Generation zu schlagen, ist in Nashville zur Zeit mega angesagt. Und sie macht richtig Spaß! Aldean's Musik läßt nicht nur Parallelen zu den bereits oben erwähnten Big & Rich (deren John Rich hat übrigens 5 der 11 Songs mitkomponiert, davon einen zusammen mit Big Kenny), Bobby Pinson & Co erkennen, sondern auch die Fans von Toby Keith, David Lee Murphy, Brooks & Dunn, Gary Allan und Gretchen Wilson dürften viel Freude daran haben. Satte Gitarren, Fiddle, Steel, forsche Drums, eine prächtige Songauswahl, tolle Melodien und Jason's großartiger Gesang bestimmen das Geschehen! Das Album startet dann auch gleich mit einem absoluten Knüller: "Hicktown" heißt die Nummer, die ein U.S.-Kritiker kürzlich als "a celebration of rowdy fun on small town Friday nights" bezeichnete, und die bereits verdientermaßen schnurstracks auf dem Weg Richtung Spitze der Billboard Country-Singles-Charts ist! Ein dynamisches Intro aus treibender Bass-Drum, energischer Baritone-Gitarre und "zwirbelnder" Fiddle, ein cooles "Are you like the way that sounds?" (ja, und ob wir das mögen!!!), und schon sind wir mitten in einer knackigen, "wilden", jungen, angerockten Hi-Energy New Country-Nummer, die das Zeug hat, zu einem absoluten Party-Knüller der diesjährigen "Redneck Nashville Barbecue-Saison" werden zu können. Große Klasse! Hat Druck und geht gut in die Beine! Dieser Song würde auch prima zu Gretchen Wilson passen! (Sehr schön im übrigen: die CD enthält auch das komplette, sehr gelungene Video zu "Hicktown"!) Mit dem folgenden "Amarillo sky" erleben wir dann den nächsten "Hit": Prächtiger, von klasse Fiddles, großartiger Steelguitar und satten E-Gitarren dominierter, traditionell verwurzelter, toller Midtempo-Country, wieder schön knackig umgesetzt! Aldean's Stimme kommt prima rüber! Zudem lebt das Stück neben seiner spürbaren Power von einer wunderbaren Melodie! Ähnlich verhält es sich bei "Why", einer herrlichen, kraftvollen New Country Power-Ballade mit rockigen Gitarren. Ebenfalls balladesk bleibt es bei dem wunderbaren, kräftigen, sehr melodischen "Even if I wanted to", mit seinem tollen Sound aus feiner Fiddle, sowie transparenten Acoustic-, Electric-, Slide,- und Steel-Gitarren. Wow, und anschließend hören wir mit dem mitreißenden, bärenstarken "Lonesome U.S.A." noch so eine, voller powerndem Drive steckende, knackige Uptempo Countryrock-Nummer, die nur so vor diesem gewissen, zwanglosen, so herrlichen "Young, Wild & Free"-Spirit strotzt! Geht gut ab, hat eine klasse Melodie, eine traditionelle Basis, besticht mit rotzigen E-Gitarren, und läßt wahrlich nichts anbrennen! Klasse Mucke für alle Honky Tonks und Roafhouses zwischen Georgia, Texas und Tennessee! Sehr stark auch die inspirierte Ballade "Asphalt cowboy" (dieses Stück hat auch Blake Shelton schon einmal aufgenommen) mit ihren tollen Gitarren und der wunderbaren Steel (Aldean erinnert hier, auch stimmlich, etwas an Gary Allan), der knackige, melodische Midtempo-Countryrocker "I'm just a man", usw., usw.! Eine erstklassige CD! Jason Aldean reiht sich nahtlos in die Riege der großartigen Newcomer dieses Jahres ein. Diese Burschen bringen viel frischen Wind nach Nashville! So macht Countrymusic Laune ohne Ende...

Art-Nr.: 3504
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hicktown
Amarillo sky
Why
Lonesome U.S.A.
Asphalt cowboy

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Anderson, John - easy money [2007]
Bravouröses "Comeback" des beliebten Neo-Outlaw-Honky Tonkers John Anderson, der uns einst mit Hits wie "Chicken truck", dem legendären "Swingin'" oder "Straight Tequila night" unvergeßliche Country-Evergreens bescherte. Obwohl es Mitte der Neunziger und zu Beginn des neuen Jahrtausends eher ruhiger um den aus Apopka/Florida stammenden Country-Veteranen wurde (Nashville hatte sich, da Anderson konsequent seiner musikalischen Linie treu blieb, aufgrund aktueller Chart-Trends immer mehr von ihm abgewandt), konnte er sich zu jeder Zeit einer immens großen und sehr loyalen Fan-Gemeinde sicher sein. Vereinzelt erschienen in den vergangenen Jahren immer mal wieder großartige Alben von ihm, zuletzt das klasse 2001er-Werk "Nobody's got it all", doch was er jetzt mit "Easy money" abliefert toppt alles und ist das mit Abstand beste Album, das Anderson seit ewigen Zeiten veröffentlichte. Niemand anderes als Nashville's derzeitiger Starproduzent John Rich vom angesagten Duo Big & Rich (Rich hat nicht nur produziert, sondern auch etliche Songs mitkomponiert) hat sich seiner angenommen. Den beiden, Rich und Anderson, ist es auf beeindruckende Weise gelungen, eine exzellente Brücke zwischen Anderson's Honky Tonk-Wurzeln, puren Country-Traditionen und kraftvollen, knackigen, sehr zeitgemäßen, "jungen" Country-Tendenzen zu schlagen. Das durch und durch hervorragende Songmaterial und die entsprechenden musikalischen Vorträge stecken voller Inspiration, Vitalität, Spielwitz und voller Chart-Potenzial. Das spricht sowohl die "alten" Anderson-Fans, als auch die junge Country-Generation an. Nichts wirkt aufgesetzt und gekünstelt, sondern alles wirkt überaus authentisch, ehrlich und vor allen Dingen immer richtig "country"! John's Stimme ist noch immer unverwechselbar, ist einem sofort wieder vertraut und bestens in Form. Mit dem lebendigen, von würzigen E-Gitarren und klasse Fiddle dominierten "rowdy-rockin'" Roadhouse-/Honky Tonk-Fetzer "Easy money" startet das Album gleich voll durch. Tolle Nummer, die in etwa auf der Schiene solch "junger Wilder" wie Jason Aldean, Keith Anderson, Jake Owen, Eric Church & Co. daherkommt. Enthält ein kurzes, aber gewaltig kochendes, furioses E-Gitarren-Solo von Keith Urban! Es folgt die schöne, von John Rich, Vicky McGehee und Julie Roberts geschriebene Ballade "A woman knows", arrangiert mit großartiger Gitarren-/Piano-/Fiddle- und Steelguitar-Begleitung. Der Song, gleichzeitig die erste Single des Albums, ist auf dieser "enhanced CD" zusätzlich als Video-Clip enthalten. Ein prächtiges, kräftiges, fettes Southern-Falir versprüht der anschließende, kernige Countryrocker "Funky Country"! Kommt mit satten E-Gitarren-Riffs, einem tollen Dixie-Groove, brodelnden Slide-/Lead Gitarren-Läufen und einer großartigen, unterschwelligen Banjo-Untermalung! Hank Williams jr., Van Zant und Montgomery Gentry lassen grüßen! Klasse! Dann ein Traum von einer modernen Country-Ballade: Komponiert von Jon Anderson und Troy (Cowboy Troy) Coleman bahnt sich das wunderbar melodische "Bonnie Blue" unwiderstehlich seinen Weg in unsere Country-Ohren, begleitet von herrlichen Mandolinenklängen, Fiddle, heulender Steelguitar und einem angenehmen, ungemein wohltuenden, gleichzeitg durchaus knackigen, kräftigen Rhythmus! Toll! Einen ordentlichen Drive, klasse E-Gitarren-Licks und abermals ein feines Southern-Feeling versprüht im Anschluß daran der dynamische, gut tanzbare Roadhouse Country-Knaller "If her lovin' don't kill me" (klasse Slides), ehe Anderson mit dem lockeren und entspannten, aber durchaus flotten "Something to drink about" einen total traditionellen "Honky Tonk-/Barroom-Weeper" in allerbester Jones-/Haggard-Manier zum Besten gibt (großartige Fiddle-/Steelguitar-Begleitung)! Hervorragend auch die sehr abwechslungsreich und klug arrangierte, wunderbar melodische, einem einen herrlichen Southern-Duft um die Nase wehende, durchaus knackige, kraftvolle Ballade "Weeds" mit ihren tollen, rurückhaltenden Gitarren und dem exquisiten Fiddle-/Steel-Wechselspiel, das feine, traditionelle George Jones-Tribute "Brown liquor", oder der das Album abschließende, genauso urige, wie gefühlvolle, exzellente, ruhige Honky Tonk-/Swing-/Country-Blues "Willie's guitar" (klasse Acoustic Gitarren-Solo), bei dem ihm zwei seiner "Heroes", die legendären Merle Haggard und Willie Nelson, als großartige Duett-Partner gerne zur Seite stehen! "This album is definitely a winner", heißt es in einem US-Statement! Dem muß man ohne jede Einschränkung von vorn bis hinten zustimmen! John Anderson ist musikalisch wieder ganz oben! Eine Meisterleistung!

Art-Nr.: 4943
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Anderson, Keith - c'mon! [2008]
3 lange Jahre hat es gedauert, bis Keith Anderson endlich den Nachfolger seines großartigen und sehr erfolgreichen Debutalbums (immerhin verkaufte sich "Three chord Country and American Rock& Roll" über 500.000 mal) präsentiert - nun ist er da! Was sollen wir sagen? Das Warten hat sich wirklich gelohnt! "C'mon" ist noch einen Tick stäker als der Vorgänger geworden, das Songmaterial noch besser und Anderson, bei aller Power, noch vielseitiger aund reifer! Nicht nur äußerlich ein "Kerl wie ein Baum", transportiert es diese Kraft auch ohne Umschweife in seine Musik. So heißt es passend in einem amerikanischen Review zum neuen Album: "For his second album 'C'mon' the beefy, broad-shouldered Keith Anderson amps up his country-rock swagger again", was den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf trifft. Das ist moderner, junger, von einem rauen, wilden, nach Freiheit schreienden, rebellischen Charme durchzogener, dennoch ungemein authentischer und voller Herz und Emotionen geprägter "Hi-Energy Country", wie er in Nashville momentan äußerst angesagt ist. Anderson ist ein Paradebeispiel für eine Generation, die es versteht pure Country-Traditionen mit rockige Klängen zu verbinden und somit alle Barrieren zwischen jung und alt hinter sich zu lassen. Keith Anderson, geboren in der Nähe der Ozark Mountains in Miami/Oklahoma, wurde vorwiegend mit den "Southern-fried" Klängen solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und diverser Hardrock-Bands groß. Erst als ihm ein Exemplar von Willie Nelson's "Red headed stranger"-Album in die Hände viel, entdeckte er seine verstäkte Liebe zur Countrymusic. Dennoch sah es zunächst alles andere als nach einer Musikerkarriere aus. Anderson, auch sportlich überaus talentiert, wurde in jungen Jahren zu einem gefeierten College Baseball Star, doch eine Schulterverletzung verhinderte eine große Karriere. Dann schlug er sich zunächst als Bodybuilder durch (er war wohl auch mal "Mr.Oklahoma"), arbeitete als Model, hielt sich mit "day-jobs" über Wasser, bis er sich schließlich seines musikalischen Talents besann und nach Nashville zog, um dort Fuß zu fassen. Das gelang ihm dann sehr schnell. Besonders der dort unter den Songwritern sehr etablierte George Ducas verhalf ihm zu den richtigen Kontakten. Heute zählt Anderson selbst zu den angesagtesten Songwritern Nashville's, der bereits Riesen-Hits für u.a.Garth Brooks & George Jones, Gretchen Wilson oder auch Big & Rich mitkomponierte, wie auch zu den talentiertesten Performern der neuen, jingen Country-Generation. "C'mon" beweist das sehr eindrucksvoll! "Volles Rohr" wird das Album mit dem großartigen Titelsong eröffnet. Sollte irgendjemand einmal annehmen, AC/DC würden einen Countrysong aufnehmen, dann ist "C'mon" genau dieses Stück! Rockt "wie die Sau", doch zeigt zu jedem Moment deutlich seine Countryroots! Eine tolle Synthese aus krachenden Rock-Riffs und "purem Countryblut"! Bleibt prächtig hängen, hat eine klasse Melodie, lebt von powerndem Gesang, fetten E-Gitarren und einem treibenden Groove. Bärenstarker "young and wild" Nashville-Country "at his very best"! Weiter geht's mit dem nicht minder starken "Break my heart", einer tollen, wieder sehr "saftigen" New Country-Nummer (nicht ganz so hart wie der Opener, aber dennoch sehr knackig), die auch vorzüglich in das Repertoire von Montgomery Gentry passen würde. Klasse hier die lässigen "Talk Box-Guitar"-Elemente zu Beginn, die schöne Orgel-Untermalung und die großartigen, southern-angehauchten Twin Lead-Gitarren. The Kentucky Headhunters, die Georgia Satellites und Van Zant hinterlassen ihre Spuren bei dem tollen, bestens zum Abtanzen (auch für Linedancer) geeigneten Outlaw-/Southern-, honky-tonkin' Redneck-/Roadhouse-Countryrocker "Somebody needs a bug". Die Nummer ist bestens garniert mit herrlichen, fetten Double-Leads, den obligatorischen, weiblichen Background-Gesängen, jeder Menge ausgelassener "Beer and Whiskey-drinkin'" Party-Stimmung und einem tollen Southern-Spirit. Neben den fulminanten, rockin' Country-Fetzern enthält das Werk aber auch ein paar astreine, ganz hervorragend in Szene gesetzte Balladen, bei denen Anderson eindrucksvoll belegt, wie gekonnt und ausstrahlungsstark er sich auch auf diesem Terrain bewegt. Sehr stark beispielsweise die ungemein kraftvolle Power-Ballade "Closest I've ever been" mit ihren gelungenen Wechseln zwischen zurückhaltend vorgetragenen Strophen und dem wunderbaren, satt instrumentierten Refrain, oder auch die toll ins Ohr gehende, ebenfalls recht kräftige "Modern Country"-Ballade "I still miss you" mit ihren schönen Gitarren und den feinen Piano-Tupfern. Ist bereits in den Toß 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz Richtung Nr.1. Zwei weitere Songs bedürfen einer besonderen Erwähnung: Erstens, das grandiose Remake des 20 Jahre alten Foster & Lloyd-Knallers "Crazy over you", für das Keith Anderson Radney Foster und Bill Lloyd zur Gesangsunterstützung erstmals wieder gemeinsam ins Studio holte und somit für eine kleine Foster & Lloyd-Reunion sorgte (kochende, massive E-Gitarren, glühende Slide, und eine pulsierende Rhythmus-Sektion sorgen für ein gewaltiges "Country-Pfund"), und zweitens, Keith's eigene Interpretation des von ihm mitkomponierten, wunderschönen, lockeren "Lost in this moment", das kürzlich zum ersten Nr.1-Hit für Big & Rich avancierte. Bis auf besagtes "Crazy over you" wurden übrigens alle Songs von Anderson geschrieben, unterstützt von solch grandiosen Kollegen wie beispielsweise Bobby Pinson, David Lee Murphy, Bob DiPiero, Jason Sellers, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele, der das Album auch fantastisch produzierte. Unter den Muskern, die alle zur 1A-Mannschaft Nashville's zählen, befinden sich u.a.: Pat Buchanan, Tom Bukovac, Troy Lancaster, Kenny Greenberg (alle E-Gitarre), Michael Rhodes, Glenn Worf (beide Bass), Steve Hinson (Steel), Greg Morrow (Drums), u.s.w.! Keith Anderson hat mit "C'mon" einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht! Ein Pracht-Album, das seiner Karriere einen weiteren, ordentlichen Schub bescheren sollte. "C'mon all of you cowboys and outlaws, rock the Country with Keith Anderson"! Jawohl! Und ob wir das tun...

Die Tracklist:

1 C'mon! - 3:34   
2 Break My Heart - 3:47   
3 Somebody Needs a Hug - 4:07   
4 She Could've Been Mine - 4:05   
5 Sunday Morning in America - 4:53   
6 I Still Miss You - 3:57   
7 Crazy Over You - 3:27   
8 I Ain't Hurtin' Nobody But Me - 3:25   
9 Adaliene - 3:47   
10 Lost in This Moment - 4:34   
11 Closest I've Ever Been - 3:45

Art-Nr.: 5869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Anderson, Keith - three chord country and american rock & roll [2005]
Tolles Debut eines der größten, neuen Talente in Nashville! Der in Oklahoma aufgewachsene Keith Anderson, seit über 10 Jahren in den Clubs rund um Nashville aktiv, steht für die neue, einen gewissen rauen, wilden und rebellischen Charme verbreitende, junge Country-Generation, die in Music City zur Zeit ordentlich für Furore sorgt. Der Albumtitel "Three chords country and Americna Rock & Roll" könnte seine Musik kaum besser beschreiben. Anderson gelingt es in beeindruckender Manier Elemente traditioneller Countrymusic mit denen der jungen, modernen, aber auch klassischen amerikanischen Rockbewegung zu paaren, was schließlich in einer Art "modern rockin' New Country" mündet. Musikalisch bedeutet das "big drums", knackige, gut nach vorne gehende Rhythmen und jede Menge "loud guitars"! "This Country music rocks and boogie" - auch dieses Statement trifft es eindeutig! Doch trotz der rockigen Note bilden eindeutig die Countryelemente die musikalische Basis. Es ist und bleibt Country! Wir hören Banjos, Steelguitars, Mandolinen, Dobro, Klavier... - alles, was das Countryherz begehrt, doch dominiert wird der Sound von den massiven E-Gitarren und den kraftvollen Rhythmen. Toll, wenn sich, wie beispielsweise bei dem großartigen Titelstück, zwirbelnde Rock-Gitarren mit schreienden Country-Fiddles duellieren, und dann im Text noch gesungen wird "Crankin' everything from Brooks & Dunn to Aerosmith, out here in the country that's the way we get our kicks"! Sagt doch mehr als eindeutig, wo's lang geht! Auch als Songwriter hat sich Keith Anderson in Nashville längst fest etabliert. Im Jahre 2002 gewann er den renommiertene "10th annual Jim Beam Country Band Search"-Contest, im selben Jahr nahmen George Jones und Garth Brooks das von ihm mit-komponierte Duett "Beer run" auf, welches sogar eine Grammy-Nominierung nach sich zog und im letzten Jahr wählte Gretchen Wilson für ihr mega-erfolgreiches Debutalbum "Here for the party" mit "The bed" ebenfalls eine Keith Anderson co-written Nummer aus. So verwundert es kaum, daß er auch sämtliche Stücke seines eigenen Albums (mit)geschrieben hat, und zwar zusammen mit solch angesagten, in Nashville für das rockige "young Country" zuständigen Songwritern wie Tom Hambridge, Big & Rich's John Rich oder Jeffrey Steele, der das Album zudem produzierte. Sehr stark beispielsweise das riffige, mit klasse im Hintergrund agierendem Banjo angereicherte, ungemein knackige, satte New Country-Stück "Podunk" mit seiner tollen Melodie und der schönen Kombination aus dezenter Steel und fetten Lead Gitarren. Geht prima ins Ohr, rockt und wird gleichzeitig der (Line)Dance-Fraktion gefallen! Oder der lustige Party-Heuler und Stimmungsmacher "Wrap around", der wohl sämtliche Roadhouses und Truckstops der Nation ordentlich in Schwung bringen sollte. Ein/zwei verdiente Feierabend-Biere intus und diese Mucke... - wer dann nicht mitgrölt, ist definitiv eine Spaßbremse! Toll auch die, wiederum sehr knackige, von fetten E-Gitarren und treibendem Schlagzeug gut in Fahrt gebrachte, rockin' New Country-Nummer "XXL", die ein gewisses Honky Tonk-/ Southern-/ Boogie-Flair nicht leugnen kann, ebenso wie die rockige, wieder schön satt instrumentierte Midtempo New Country-Nummer "Pickin' wildflowers". Banjo und Mundorgel bilden hier eine willkommene Ergänzung zu den massiven E-Gitarren und der jederzeit spürbaren "Young and Wld"-Atmosphäre. Weitere Knüller: Das etwas lockerere, mit frischer Mandoline und schöner Steel angereicherte, sehr melodische "Every time I hear your name", der wieder richtig Stimmung machende "Beer-drinkin"" New Country-Rocker "Stick it" mit seiner klasse Melodie, der schwungvolle, wie Öl runtergehende, voller herrlicher Slide-Gitarren steckende, an der Schnittstelle Brooks & Dunn / Montgomery Gentry angesiedelte, leicht southern-getränkte Countryrocker "Plan B", usw., usw.! Moderne, den Nerv der Zeit treffende, erstklassige, etwas raue, die junge, rockende Country-Generation repräsentirende, kräftige Country-Sounds, etwa in der Schnittmenge Big & Rich, Keith Urban und Montgomery Gentry liegend. Hat Biß, Drive und Tradition! Stark!

Art-Nr.: 3268
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Anderson, Terry and the Olympic Ass-Kickin Team - national champions [2009]
Endlich! 4 Jahre nach dem "affenstarken" Debut und einem zwischenzeitlichen Live-Album kommt nun der Studio-Nachfolger - und Leute, was macht das "Ding" wieder für eine Laune! Terry Anderson, Dan Baird's alter Kumpel aus dem Georgia Satellites- und Yayhoos-Dunstkreis, und sein bravouröses "Olympic Ass-kickin' Team" blasen zur Roots-rockin', Guitar rockin', Boogie-rockin', Pub-rockin', Power-Fun Pop-Rock'n Roll-Party des Jahres! Welch eine Energie! Welch ein Spielwitz! Welch ein Spaß! Anderson, von Hause aus ein wirklich famoser Drummer, Sänger und Songwriter (seine bekanntesten Songs sind sicher Georgia Satellites' Edel-Rocker "Battleship chains" und Dan Baird's berühmtes "I love you period") hat mit dem "OAK-Team" eine Schar ganz exzellenter Musiker um sich versammelt, die sich mit dem "alten Veteranen" geradezu blind verstehen. Neben Terry Anderson sind das der bärenstarke Gitarrist Dave Bartholomew, Keyboarder Greg Rice und Bassmann Jack Cornell. Höchst interessant ist, und das unterstreicht die ganze Klasse der Akteure, dass nahezu alle Musiker neben Ihrem Hauptinstrument bei dem ein oder anderen Songs zusätzlich aushelfen - und zwar mit dem "Handwerkszeug" der Kollegen. So mimt beispielsweise Terry Anderson bei bei der Hälfte der 12 Songs den zweiten Gitarristen (und auch das kann er hervorragend), der etatmäßige "Saitenverbieger" Bartholomew übernimmt bei einem Track Anderson's "Schiessbude" und Bassist Jack Cornell spielt bei zwei Nummern ebenfalls Gitarre. Eine vielseitige Truppe, deren Variabilität sich auch in der Vielseitigkeit der Songs niederschlägt. In den Nummern, obwohl total geradeaus und straight gespielt, steckt soviel Raffinesse, soviel "Fun" und soviel Spielfreude. Die Zutaten, aus denen das "OAK-Team" sein prächtiges Power Party Rock'n Roll-Gebräu anrührt, reichen vom klassischen Gitarren-Rootsrock, über den Southern Rock, den Countryrock, den britischen Pubrock der Siebziger, bis hin zum puren Classic-Rock der Marke Rolling Stones, Georgia Satellites, Dan Baird, ZZ Top, The Replacements, The Who, NRBQ, Rockpile und Dave Edmunds (Rick Cornell, ein Reporter vom "Independent" aus Raleigh/NC bezeichnete Anderson einst als North Carolina's Antwort auf Dave Edmunds). Alles steckt voller Schwung, Drive und spürbarem Spaß! Selbst vermeintliche Balladen strahlen jede Menge Energie aus. Stellvertretend für ein durch und durch tolles Album ohne jeden Ausfall hier ein paar Songbeispiele, die wir etwas näher vorstellen: So zum Beispiel der famose Opener "Goin' or comin'", ein baumstarker, straighter Riff-/Shuffle-/Roots Rock-Knaller, voller "trinkfestem" Roadhouse-/Honky Tonk-/Southern-Flair, dreckig und ungemein knackig! Anderson's prägnantes Drumming "knallt" wie ein Uhrwerk. Tolle E-Gitarren-Arbeit! Oder der fabelhafte, balladeske Rootsrocker "Lost your number" mit seinen tollen, satten Riffs, seiner klasse Melodie (im übrigen bleiben alle Tracks prächtig hängen) und den traumhaft ineinander übergehenden, ausgiebeigen Soli von Greg Rice's vollsoundiger Hammond Orgel und Dave Bartholomew's rotziger Lead Gitarre. Große Klasse! Wie auch beispielsweise das voller schönem Retro Sixties Beat-Flair steckende, sehr melodische "About you" (da kommen einem unweigerlich die legendären Brinsley Schwarz in Erinnerung) mit seiner vollmundigen, transparenten Gitarren-Begleitung, der lockere, aber gleichzeitig sehr kernige, schwungvolle, mit würziger Piano- und E-Gitarren-Begleitung forcierte Boogie "Indy 500", das herrliche "Found mission", das sich anhört als träfen die Beach Boys auf die Georgia Satellites (ein toller, "happy" und "sunny" Retro Rock'n Roll-Spaß zum Abtanzen), oder auch der ungeheuer lustige, abgehende, großartige Hi-Energy Power Rock-/Pop-Knaller "Pow'ful Merka" (Terry Anderson trommerlt wie ein "Tier"), mit dem wohl jede Rock'n Roll-Fete in Schwung kommt (wer da nicht völlig abgeht, dem ist wohl der Makel einer "Spaßbremse" nicht mehr zu nehmen)! Grandios auch der fulminante Fetzer "Is we or ain't we", der aus den Lautsprechern fegt, als wäre es ein vergessener Who-Klassiker - sowohl gesanglich (der Refrain erinnert an typische Daltrey/Townshend-Harmonies), als auch musikalisch (Anderson verprügelt sein Schlagzeug wie ein wildgewordener Keith Moon)! Verdammt, ist diese Truppe gut! Nicht nur die Dan Baird-, Dave Edmunds-, und Yayhoos-Fans werden daran ihre helle Freude haben. Nein, dieses olympische "Ass-kickin' Team", darf auf keiner Rock'n Roll-Fete, die etwas auf sich hält, fehlen. "Bad-assed Roots-rocking Power Pop, well done and fun from start to finish"! Wahre Champions eben!

Das komplette Tracklisting:

1 Goin' or Comin' - 4:24   
2 Willie Mays - 3:27   
3 Lost Your Number - 3:19   
4 You Had Me at Get Lost - 3:17   
5 Is We or Ain't We - 2:57   
6 Indy 500 - 3:13   
7 About You - 3:01   
8 Pow'ful 'Merka - 3:26   
9 Wrong for That - 4:55   
10 Lover Like That - 3:10   
11 Found Missin' - 2:50   
12 Feel Right Now - 2:58

Art-Nr.: 6388
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Goin' or comin'
Willie Mays
Lost your number
Is we or ain't we
Indy 500
Pow'ful 'Merka

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Bellamy Brothers - angels and outlaws vol. 1 [2005]
Endlich ein brandneues Werk der Bellamy Brothers! Doch eigentlich ist es gar kein "richtiges" Bellamys-Album, sondern vielmehr "a Star-studded tribute, featuring Country Music's Top-Artists performing the Bellamy's most recognizable hits"! "Angels & outlaws Vol. 1" ist also eine Huldigung einiger der größren Countrystars an eines der erfolgreichsten Country-Duos der Country-Geschichte! Und liebe Bellamy Brothers- und Country-Fans: Es ist ein klasse Tribute geworden! Künstler wie beispielsweise Alan Jackson, Montgomery Gentry, Tanya Tucker, Willie Nelson, George Jones, Pat Green oder Dolly Parton haben zusammen mit den Bellamy Brothers einige derer größten Hits neu aufgenommen, wobei diese Gäste weitgehend den Lead-Gesang übernommen haben und den Tracks somit deutlich ihren eigenen Stempel aufdrücken. David und Howard Bellamy halten sich überwiegend im Hintergrund, steuern lediglich kürzere Lead-Passagen oder nur Background-Gesang bei. Herausgekommen sind überaus gelungene Neuaufnahmen (den alten "Schinken" wird richtig neues Leben eingehaucht) von Bellamy-Evergreens im zeitgemäßen, dennoch lupenreinen Country-/New Country-Sound! Allein wenn die ersten Töne des Eröffnungsstückes aus den Lautsprechern drängen, haben die Bellamys eigentlich schon gewonnen und sich wieder die Herzen der Countryfreunde erobert. Es handelt sich dabei um eine neue, wirklich traumhafte Version von "You ain't just whistlin' dixie", die einfach runter geht wie Öl! Lead-Gesang: Mr. ALAN JACKSON! Das Stück ist nun praktisch eine Alan Jackson-Nummer mit lediglich gelegentlichen Gesangseinlagen der Bellamy Brothers in dessen typischem, traditionellem Stil! Herrlicher Midtempo-Country mit tollen Gitarren, wunderbarer Steelguitar und frischer Mundharmonika, produziert, wie alle Alan Jackson-Sachen, von Keith Stegall! Weiter geht's mit, unter anderem, einer klasse, schön flockigen, aber dennoch knackigen Neuauflage von "Old hippie" mit MONTGOMERY GENTRY (schönes Outlaw-Flair), einer äußerst interessanten Version von "If I said you had a beautiful body" mit DOLLY PARTON, dem knackigen "Redneck girl" mit PAT GREEN, "Dancin' cowboys" mit TRINI TRIGGS, "Guardian angel" mit WILLIE NELSON, "Reggae cowboy" mit TANYA TUCKER und DAVID ALLAN COE, "Kids of the baby boom" mit CHARLIE DANIELS und BOBBY BARE, oder "Alligator alley" mit JOHN ANDERSON! Die lebende Legende GEORGE JONES präsentiert eine starke Version von "Sugar Daddy", die großartigen CHRIS HILLMAN und HERB PEDERSEN sind ebenfalls mit von der Partie und stimmen zusammen mit RHONDA VINCENT eine glänzende, neue Version von "Crazy from the heart" an, mit tollem Banjo und herrlicher Mandoline, in allerbester Desert Rose Band-Manier, und sogar der unsterbliche Evergreen "Let your love flow" bekommt mit HAL KETCHUM und LISA BROKOP neuen Glanz. Das Album heißt ja "Angels & outlaws Vol. 1"... - sollte also irgendwann ein zweiter Teil folgen, und sollte der zudem entsprechend gelungen sein wie dieser erste, dann dürfen sich die Fans jetzt schon darauf freuen...

Art-Nr.: 3097
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hot Apple Pie - same [2005]
Hot Apple Pie sind ein neu gegründetes, erstklassiges New Country-Quartett um den Ex-Little Texas-Keyboarder Brady Seals! Der hatte, ähnlich wie der zweite "Kopf" dieser einst sehr erfolgreichen Truppe, Tim Rushlow, in den letzten Jahren auf Solopfaden geweilt und auch diverse, weniger erfolgreiche Werke (u. a. "The Truth" und "Thompson Street") eingespielt, die aber eher der Rock-/Pop-Sparte zugeordnet werden müssen. Umso erfreulicher, daß sich Seals jetzt mit seiner neuen Band doch wieder, wie auch Rushlow, "reumütig" in ein Kollektiv zurückkehrt, das sich wieder eindeutig der Country-Schiene zuwendet. Gut so! Denn bei Hot Apple Pie, mit ihrer tollen, immer knackigen, frischen, sehr peppigen, exakt die Balance zwischen traditionellen Roots und modernem Countryrock-Sound treffenden Mixtur, stimmt das Konzept von vorn bis hinten. Zum einen die Band: Mit Mark "Sparky" Matejka (spielte schon für Charlie Daniels, The Kinleys, Sons Of The Desert) an den Gitarren und Banjo, sowie Drummer Trey Landry sind zwei hochgradig begabte Musiker an Bord, die Brady auch schon zu Solo-Zeiten unterstützten, hinzu stieß mit Keith Horne (Bass und Akustik Gitarre) ein weiterer, etablierter Könner (tourte u. a. mit Tanya Tucker, Waylon Jennings, Peter Frampton, Ricky Van Shelton, Trisha Yearwood und Lonestar), was natürlich die hohe musikalische Kompetenz schon erahnen läßt. Zudem fungieren als Gäste die
Steel-Koryphäen Paul Franklin und Dan Dugmore, sowie als Duett-Partner Willie Nelson bei dem astreinen Barroom-Heuler "Slowin’ Down To Fall". Zweitens die Songwriter: Seals stammt ja aus einem richtigen Musiker-Clan (Country-Star Dan Seals, Pop-Ikone Jimmy Seals von Seals & Crofts, die Komponisten Troy und Chuck und sogar Cousin T. J., alias Kizzy Plush)! Von letzterem erhielt er kompositorisch hier auch tatkräftige Unterstützung, ebenso wie von solch klangvollen Namen wie Rodney Crowell, Jeffrey Steele, Al Anderson oder Mike Reid! Drittens die Zusammenstellung des Songmaterials: Es gelang 13 wunderbar abwechslungsreiche, sehr melodische und im richtigen Rhythmus aufeinander abgestimmte Songs zu kreieren, auf dem die Band ihr versiertes Können vielfältig einbringen konnte. Viertens der Musikstil: Es wurde wieder auf die Karte New Country/Country-Rock gesetzt, eine Sparte in der sich alle Beteiligten spürbar wohl fühlen. Nicht selten wird man wieder an Little Texas erinnert, wie auch an knackige Restless Heart, zuweilen mit einem feinen Schuß Moderne ala Big & Rich! Macht einfach riesig Spaß den Jungs zuzuhören. Die CD startet gleich mit dem großartigen "Fun"-Stück "Hillbillies", wo in spaßiger Weise die Neigungen dieser Spezies besungen werden. Tolle, groovend funkige Note, nicht zuletzt durch einen klasse Upright Bass, southern-lastige Slide-Läufe, feine Twin-Einsätze und eine klasse "Hey-Hillbilly"-Mitgrölpassage am Ende. Wird sicherlich ein Live-Kracher! Nach der peppigen, mit tollen Gitarren und prächtuger Steel ausgestatteten, gut tanzbaren, melodischen New-Country-Uptemponummer "We’re Makin’ Up", ein wenig an Little-Texas-Zeiten erinnernd, folgt mit "California King" ein balladesker, autobiographisch zu sehender Song, der Seals' Solo-Jahre in Los Angeles beleuchtet ("I packed my guitar and hopped a train and made my escape, and I took only good memories with me.., this small town boy’s goin’ back to Tennessee, California king… just ain’t me"). Tolles Akustik-Intro, herrliche E-Gitarren-, Akkordeon- und Organ-Fills - ein packender Vortrag! Im Prinzip jagt ein Highlight das nächste! Sehr stark auch die mitreißende, schnell gespielte Coverversion von The Band's/Robbie Robertson's 35 Jahre altem "The Shape I’m In" im traditionellen, grassig rockigen Outlaw-Flair und mit herrlichen Instrumental-Gitarren-Schlagabtauschen (besonders imponierend das Akustik-Solo von Keith Horne), sowie einem bluesig integriertem Harmonika-untermalten Break. Ein southern-swampiger Rocker der Marke Jeffrey Steele/Anthony Smith mit knackigem Gitarrensound und schwülen Organ-Tupfern ist "Redneck Revolution". Die wunderbare Ballade "Annabelle (Arkansas Is Callin’ You)", aus der Feder von Brady und Rodney Crowell lädt dann mal zum Relaxen ein - eine sehr entspannte Nummer! Nach zwei weiteren, herrlich eingängigen New Country-Stücken bildet mit "All Together Now" nochmal ein echter Hit den Abschluss, der wieder jede Menge Leckerbissen enthält: Schönes Piano-Intro, dezentes Southern-Flair, tolle Harmoniegesänge, heulende Orgel, starkes E-Gitarren-Solo, inbrünstig gesungener Refrain mit Southern/Country-typischem Langziehen der Endsilben einer Zeile und ein Accapella-Break und Beatles-ähnlichem, "Hey Jude"-mäßigem "Na-Na-Na"-Finale! Ein Song mit Langzeitwirkung, genau richtig positioniert! Brady Seals Rückkehr zu seinen Wurzeln dürfte die richtige Entscheidung gewesen sein. Von Hot Apple Pie wird man wohl in Zukunft in dieser Konstellation noch einiges geboten bekommen. Fest steht: Das ist sicher die heißeste Apfeltorte, der bisher in Amerika produziert wurde. Starke CD! (Daniel Daus)!

Art-Nr.: 3423
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Martin, Leland - i'll pick the guitar, you drive the truck [2008]
Leland Martin mit einem weiteren, richtig starken Album bester traditioneller Countrymusic ohne jeden "Firlefanz"! Diesmal geht es thematisch ausschließlich um das Leben der Trucker, auf und neben den Highways. Rein und ungemein authentisch erzählt er von den Abenteuern des Truckerlebens und ist dabei in der Lage dies in wunderschönen, klassischen "Pure Countrysongs" abzubilden, die von zeitloser Qualität sind. Ein, neben seinen zweifellos großen musikalischen Fähigkeiten nicht unerheblicher, zusätzlicher Grund für die Glaubwürdigkeit und Authentizität dieser Trucker-Songs dürfte sein, dass Martin selbst, bevor er Profi-Musiker wurde, lange als Trucker unterwegs war. So etwas spürt man, so etwas kommt rüber! Bestimmt wird das durchweg hervorragende Songmaterial überwiegend durch die klassische "Old School"-Countryinstrumentierung von Fiddle, Steelguitar, Piano und E-Gitarre. "Leland Martin is Cash, Haggard, Jones, Vern Gosdin, Randy Travis, Johnny Horton, Keith Whitley. Alan Jackson. Travis Tritt, John Anderson, Aaron Tippin and Mark Chesnutt all bundled up - but original", brachte es einst ein U.S-Fan treffend auf den Punkt - und er hat recht! Leland Martin demonstriert eindrucksvoll, daß er mit viel Herz, dem richtigen Gespür für den richtigen Song und einer großartigen Stimme jederzeit problemlos in der Lage ist, im Kreise der genannten Namen auf einem beachtlich hohen Niveau mitzumischen. Beste Beispiele dafür sind unter anderem der flotte Opener "Royal purple peterbilt", ein toller, recht knackiger, gut tanzbarer, honky-tonkin' Uptempo Trucker-Ohrwurm mit klasse Steelguitar-Fills und großartigem E-Gitarren-Spiel (würde auch prächtig zu Alan Jackson passen), die Fiddle- und Guitar-driven Highway Country-Hymne "Highway angels", das von exzellenter Baritone-Gitarre und einer großartigen Melodie bestimmte "Sail my boat", das man mit seinem herrlichen, eingängigen Rhythmus stilistisch irgendwo zwischen The Mavericks, Dwight Yoakam und George Strait einordnen könnte, das an Johnny Cash's "Outlaw-Telling" erinnernde "Theodore's thoughts", die von wimmernder Steelguitar durchzogene "Red, White & Blue"-Ballade "Shake a truck driver's hand", das "rollende", mit toller Fiddle, schöner Steel und prima E-Gitarren instrumentierte, dynamische "High heels for 18 wheels", u.s.w.! Enthält im übrigen zwei Duette mit dem legendären Moe Bandy! Ein klasse Album! "Pure, real Countrymusic for real Truckers and real Cowboys"!

Die Tracklist:

1 Royal Purple Peterbilt
2 Highway Angels
3 Sail My Boat
4 Theodores Thoughts
5 Shake a Truck Drivers Hand
6 I'll Pick the Guitar, You Drive the Truck (feat. Moe Bandy)
7 Carry On
8 Thank God for Satellite Radio
9 1957
10 Renegade Joe
11 Today Ain't Your Day
12 High Heels for Eighteen Wheels
13 Wild Bill (feat. Moe Bandy)
14 Mandys Song

Art-Nr.: 5868
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Royal purple peterbilt
Highway angels
Sail my boat
Theodore's thoughts
High heels for 18 wheels
Wild Bill

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Mellons, Ken - the best of ken mellons [2001]
Nein, das ist kein "Greatest hits"-Album von Ken Mellons, sondern ein "echt" neues, mit 9 neuen Tracks und einer Dance-Mix-Version seines bekannten Hits "Jukebox junkie". Man hört wieder deutlich, wer seine großen Helden mit Vorbildfunktion sind. So präsentiert er gelungene Countrymusic mit Einflüssen von George Jones, Vern Gosdin, John Anderson und vor allem Keith Whitley. Produziert hat wieder Jerry Cupit, der auch für seine beiden anderen Alben, Mitte der Neunziger, hinter den Reglern saß.

Art-Nr.: 1566
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Turner, Josh - your man [2006]
Endlich, gut 2 1/2 Jahre nach seinem fantastischen Debut "Long black train", ist Josh Turner's neues Album, nach etlichen Verzögerungen, erschienen. Die Fans haben lange darauf warten müssen, doch es hat sich wahrlich gelohnt! Der Mann aus Hannah/South Carolina setzt den Weg seines Erstling konsequent fort und startet mit "Your man" nochmal richtig durch! "Pure Country" durch und durch, von vollendeter Qualität und zeitlosem Wert! Die "echte" Countrymusic erobert Nashville zurück und Josh trägt mit seiner großartigen Musik eine Menge dazu bei. Einfach wundervoll, wie es den beteiligten Musikern gelingt, das Konzept von knackiger, purer Country-Musik in Kombination mit solch klassischen, traditionellen Instrumenten wie Fiddle, Banjo, Mandoline, Dobro und Steelguitar umzusetzen, indem sie herrliche E-Gitarren, oft auch in Form einer fantastischen Baritone Guitar, integrieren, und das alles mit dieser wunderbar rhythmischen Basis aus exzellentem Drumming und Bass-Spiel verschmelzen. Dieser semi-akustisch/-elektrische Sound birgt eine ungemeine Frische und Lockerheit in sich, ohne auf die knackigen Momente zu verzichten. Josh Turner ist ein fantastischer Sänger der über eine sehr tiefe, ungeheuer warme und sympathische, in vielen Gospel-Kirchenchören gereifte, einzigartige Baritone-Stimme verfügt, die, wenn überhaupt, vielleicht am ehesten in Richtung Randy Travis, Dan Reid (Statlers) und Keith Whitley tendiert. Die Mischung aus flotten, viel Drive ausstrahlenden honky-tonkin' Uptempo-Nummern und wunderbaren Balladen stimmt hundertprozentig! Schon das erste Stück, "Would you go with me", ist eine ganz herrliche, frische, von einer äußerst angenehmen, dezenten Bluegrass-Brise durchwehte, flüssige und lockere, viel Wärme ausstrahlende Traum-Countrynummer, deren exzellente Instrumentierung aus klaren Acoustic Gitarren, Mandoline, Dobro und Banjo im weiteren Verlauf durch eine prächtige Baritone E-Gitarre ergänzt wird, was sogleich die bereits eingangs erwähnte, großartige Verschmelzung akustischer und elektrischer Klänge eindrucksvoll demonstriert. Dazu besticht der Song mit einer tollen Melodie! Was für ein Auftakt! So folgt ein potenzieller Hit dem nächsten: Da haben wir beispielsweise das rhythmische, traditionelle, wieder mit toller Baritone Gitarre, Dobro und Fiddle instrumentierte "Baby's gone home to Mama", die von wimmernder Steelguitar und Josh's ungemein tiefem, zum Teil fast sprechendem Gesang geprägte, tief romantische Ballade "No rush", die großartige, dezent nostalgisch angehauchte, in bester Alan Jackson-/Randy Travis-Manier vorgetragene, mit feinen Steelguitar-Klängen angereicherte Midtempo-Countrynummer "Your man" (im übrigen die erste Single), die wundervolle, bluegrassig inspirierte, sehr lockere, flotte, traumhaft melodische Gospel-Country-Nummer "Me and God" (mit Dr. Ralph Stanley, den Turner zu seinen größten Einflüssen zählt, und der halben Diamond Rio-Mannschaft als Gast-Vocalisten), oder das groovende, voller Southern-Soul steckende "Way down south"! Besonders hervorzuheben sind noch folgende 3 Nummern: Erstens ein erdiger, schön knackiger Uptempo New Country-Knüller mit viel Drive, toller E-Gitarre, schöner Fiddle, herrlicher Steel und groovendem Drumming über die vom Performer, allerdings nur geträumten, Erlebnisse mit "Loretta Lynn's Lincoln", zweitens der abgehende, bestens für die Tänzer geeignete, von Josh und John Anderson geschriebene Roadhouse-/Honky Tonk-/Hillbilly-Feger "White noise" (furiose Gitarrenläufe von Brent Rowan), bei dem John Anderson auch gleich noch zum Duett mit antritt, und zum dritten das traumhaft schöne, genauso knackige, wie frische Remake des alten Don Williams-Hits "Lord have mercy on a country boy"! Anläßlich seines ersten Auftritts in der Grand Ole Opry am 21. Dezember 2001 (er sang sein "Long black train"), bemerkte Josh seinerzeit: "I was on cloud nine, standing there singing a song of mine, standing where Johnny Cash, Marty Robbins, Ernest Tubb, Hank Williams, Patsy Cline and Roy Acuff had stood"! Gut 4 Jahre später ist er selbst auf dem besten Weg, mal ein ganz Großer zu werden! Starke CD! Jawohl, Josh Turner ist "unser" Mann!

Art-Nr.: 3661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Yayhoos, The - fear not the obvious [2001]
Irre! Was ist das denn? Was haben wir denn da? Eine Georgia Satellites-Reunion? Nein, es geht noch einen Schritt weiter. Die Yayhoos möchten wir mal als neue Genre-Supergroup bezeichnen. Sie sind völlig spontan entstanden; vier Freunde, die Spaß daran hatten, einfach mal bei einem Festival in Austin zusammen zu spielen und dabei den Zuhören schier den Atem raubten. Gott sei Dank war's das nicht, sondern die Jungs entschlossen sich ins Studio zu gehen und "Fear not the obvious" einzuspielen. Und jetzt kommt's, die vier Freunde sind: Dan Baird, ex-Frontmann der legendären Georgia Satellites, Keith Christopher, ein Multi-Instrumentalist (spielt alles, von Gitarre bis Schlagzeug), der Dan auch schon auf dessen Solo-Alben unter die Arme griff, Terry Anderson, einer von Dan Baird's besten Freunden, Autor von "Battleship chains", hat gerade mit "I'll drink to that" auch ein klasse Solo-Album veröffentlicht, und last but not least, Mr. Eric "Roscoe" Ambel, Genre-Supergitarrist und Produzenten-Guru, ex-Del-Lords, zuletzt Tour-Lead-Gitarrist von Steve Earle's Dukes! Was hat der nicht schon alles produziert. Was für Namen! Oft geht ein Zusammenschluß von solch hochkarätigen Leuten daneben und verläuft sich in der Sterillität. Nicht hier! Ganz im Gegenteil! Was die für ein Feuerwerk abbrennen, ist einfach klasse! 46 1/2 Minuten atemberaubender, dreckiger und lauter Geradeaus-Rock mit extrem hohem Spaßfaktor ohne Kompromisse und ohne Gnade! Gitarren satt! Southern-Elemente und Blues-Einflüsse sind spürbar. Die Jungs lassen unglaublich viel Dampf aus den Boxen dröhnen. Schön rotzig und prollig, aber immer melodiös! Was für Songs! Dan Baird gibt gesanglich alles, auch "Roscoe" Ambel und Terry Anderson übernehmen bei dem ein oder anderen Stück die Lead vocals, die Gitarren schaben, röhren, jaulen, sägen, die Drums treiben und die Produktion (natürlich Eric Ambel) ist so auf den Punkt gebracht, als würden die Jungs hinter eurer Anlage stehen und im Wohnzimmer rocken. Wahrscheinlich waren die nach jeder Studiosession zu diesem Album naßgeschwitzt. Enthält im übrigen die abgefahrene Studioversion von dem Abba-Cover "Dancing queen", das manche schon von Baird's aktuellem Live-Album kennen. Die Georgia Satellites gibt's nicht mehr, es leben die Yayhoos! Ein fulminantes Album!

Art-Nr.: 1394
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Get right with Jesus
Oh Chicago
All dressed up

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Yoakam, Dwight - blame the vain [2005]
Dwight Yoakam ist einfach einzigartig und eine Klasse für sich! Nach der Trennung von Gitarrist und Produzent Pete Anderson, mit dem er fast 20 Jahre innig zusammen gearbeitet hatte und einem erneuten Labelwechsel, liefert er mit "Blame the vain" ein 12 Songs umfassendes neues, diesmal selbst produziertes, Album ab, das man erneut als einen weiteren Meilenstein seiner großen musikalischen Schaffenskraft bezeichnen muß! Eigentlich bietet er auf dem Album gar nicht allzu viel Neues, doch vielleicht ist es gerade das, und vor allen Dingen mit welcher Qualität er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt, was "Blame the vain" so herausragend gut werden läßt! Mit bestechender Selbstverständlichkeit und überragendem Songwriting (er hat alle Titel ohne jeden Co-Autor selbst geschrieben) vereint er hier praktisch alle stilprägenden Elemente, die ihn bislang während seiner langen Karriere auszeichneten: Purer, klassischer Traditional-Country, lupenreinen Honky Tonk, zuweilen ein gewisses Rockabilly-Flair, Bakersfield Country, eine flockige Westcoast-Frische, aber auch rootsige Alternate Country-Tendenzen und knackigen, fetzigen Countryrock, immer verpackt in seinen unvergleichlichen, spannenden und kreativen Arrangements. Hat wieder richtig Pep! Zentraler Musiker ist sein neuer Gitarrist Keith Gattis, der ein Meister seines Fachs ist. Seine großartige Gitarrenarbeit, zuweilen in Verbindung mit wunderbaren Steelguitar-Passagen und schönen Keyboard-Klängen bilden das Soundgerüst. Unter den weiteren Musikern: Keyboards und Pedal Steel: Skip Edwards, Drums: Mitch Marine, Bass: Taras Prodaniuk, Background Gesang unter anderem: Timothy B. Schmit (The Eagles), usw.! Los geht's mit dem knackigen, ungemein frischen, von herrlich satten Gitarren begleiteten, dynamischen Countryrocker "Blame the vain" der ein wenig von dem Flair seines Hits "A thousand miles from nowhere" verinnerlicht hat. Eine wunderbare Melodie und dieser vielschichtige Gitarrensound (Gattis spielt ein klasse Solo) bohren sich tief in unsere Gehörgänge! Ein super Auftakt! Es folgt mit "Lucky that way" ein wundervoller, herzzerreißender 3/4-Takter in purer Country-Tradition, eine echte "Tear-in your beer"-Ballade. Die wimmernde Steelguitar läßt eine gewisse "Hank Williams meet Gram Parsons"-Atmosphäre entstehen, in die dann feinste Lead Gitarren-Klänge, inklusive toller Baritone-Gitarre, dringen. Dann das fantastische "Intentional heartache", ein mit immensem Drive (tolles Bongo-Spiel) ausgestatteter, wieder sehr viel Frische ausstrahlender, abgehender Gitarren-Countryrocker, der einem an einem auch noch so tristen Tag hunderprozentig auf Trab bringen dürfte. Was für eine tolle Melodie, welch ein Schwung! Endet in einem dynamischen Finale aus tollen, transparenten Gitarren und einer Art, höchst angenehmem, Sprechgesang, der eine ordentliche Energie ausstrahlt. So jagt eine prachtvolle Nummer die nächste, das Album hat keinen Aussetzer! Ob die traurige Honky Tonk-Ballade "Does it show", der mit toller Baritone-Gitarre ausgestattete, astreine Bakersfield Country-"Feger" "I'll pretend", der klar in der Tradition seines großen Mentors Buck Owens steht, die lockere Midtempo-Nummer "When I first came here", die etwas an den späten Elvis erinnert, der pure, von einem dezenten Johnny Cash-Flair begleitete, knackige Honky Tonker " I wanna love again", das mit einem modernen, abgedrehten Synthesizer-Intro beginnende "She'll remember", das dann zu einer lupenreinen, sehr traditionellen Countrynummer wird - alles Dwight Yoakam in Höchstform! Yoakam wird vielleicht nicht mehr die ganz großen Hits landen, die er einst im "Countryradio" hatte, doch er kann sich voller Stolz auf seine Fahnen schreiben, daß er sich nie hat verbiegen lassen und stets seiner Vision von erstklassiger Countrymusic treu geblieben ist. "Blame the vain" ist ein weiteres Meisterwerk dieses großartigen Künstlers! Kommt im schönen Digipack mit einem 16-seitigen Booklet, inklusive aller Texte!

Art-Nr.: 3307
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blame the vain
Lucky that way
Intentional heartache
I'll pretend
I wanna love again

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