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Bingham, Ryan - fear and saturday night [2015]
Was für ein fantastisches Americana-Album! Ryan Bingham präsentiert sich in brillanter Verfassung! Der für sein Stück "The weary kind" aus dem "Crazy heart"-Soundtrack, sowohl mit einem Grammy, als auch mit einem Oscar ausgezeichnete, aus New Mexico stammende und in "rural Texas" aufgewachsene Singer-Songwriter ist mit seinen knapp 34 Jahren schon ein von allen Extremen des Lebens geprägter Mann. Höhen und Tiefen verlangten ihm bisher alles ab. Den Großteil seiner jungen Jahre verbrachte er quasi ohne festes Zuhause "on the road". Bereits seit seinen mittleren Teenager-Jahren stand er auf eigenen Füssen, schlug sich auf Farmen und Rodeos durch, tingelte kreuz und quer durch den amerikanischen Südwesten, schlief jahrelang nach nächtlichen Rodeo-Gigs in seinem Truck und lernte das raue Leben unterwegs mit allem Für und Wider intensiv kennen. Dann kam mit dem oben erwähnten "The weary kind" der ganz große Erfolg, doch genau in dieser Zeit verlor er beide Elternteile. "Fear and Saturday night" ist ein Album, dass in grandiosem Songmaterial Bingham's komplettes Leben zu reflektieren scheint. Songs mit wundervollen, dem jeweiligen Thema perfekt angepassten Arrangements, oft sehr harmonisch eingebettet in großartigen Melodienbögen, zuweilen aber auch ordentlich rau, demonstrieren auf eindrucksvollste Art und Weise Bingham's große Gabe, die Wendungen des Schicksals in absolut authentischen Liedern auszudrücken. Fröhlichkeit und tiefe Depression vereinen sich nicht selten in ein und dem selben Song. Das klingt nach einem düsteren Album, doch die bewegenden, schwierigen Texten werden immer wieder von herrlichen Melodien umgeben, die das Prinzip Hoffnung suggereiren sollen. Es sind einfach traumhafte Songs, vorgetragen von grandiosen Musikern. Der Protagonist hat eine tolle Band um sich herum zusammengestellt, bei denen vor allem die beiden Gitarristen Jedd Hughes und Daniel Sproul überragen. Das Album startet mit der wunderbar entspannt und locker gehaltenen, flockigen, von harmonischen, schön transparent eingesetzten Gitarren umgarnten Alternate Country-Nummer "Nobody knows my trouble", bei der sich eine warme, äusserst angenehme, sehr melodisch inszenierte Instrumentierung geradezu perfekt mit Bingham's markanter, staubtrockener, Whiskey-gegerbten Stimme vereint. Ein famoser Auftakt. Von nun an jagt eine grandiose Nummer die nächste. Ob beispielsweise der sehnsüchtige, von toller Harmonica geleitete Waltz "Broken heart tattoos", der ungemein raue, bluesige, mit dreckigen E-Gitarren gespickte Rootsrocker "Top shelf drug", die leicht folkig angehauchte, mit einem herrlich vielschichtigen Arrangement aus markanten Basslinien, Gitarren, Klavier und fein abgestimmter Mundharmonika versehene, kraftvolle Heartland Rock-Ballade "Island in the sky" (ein gewisses Springsteen-Flair ist nicht zu leugnen), der leicht nostalgisch anmutende, von einem faszinierenden Tex Mex-Feeling durchzogene (großartiges Akkordeon), gut tanzbare (auch das geht bei Bingham), traumhaft melodische, zudem mit erdiger E-Gitarre und Slide inszenierte Roots-/Americana-/Border-Rocker "Adventures of you and me", die exzellente, von rauen Baritone Guitar-Licks und herrlichen Gitarrenlinien (famoses Solo) bestimmte Heartland-Ballade "Fear and Saturday night", das an einen texanischen Neil Young erinnernde, erdige "Radio", das hinreissend schöne "Darlin'" (grandioses, virtuoses E-Gitarrenspiel), oder der mit einem kernigen Bo Diddley-ähnlichen Rhythmus versehene, bluesige Rootsrocker "Hands of time" - all das ist die ganz hohe Roots-/Singer-Songwriter-Kunst eines Ryan Bingham. Was er und seine Musiker hier präsentieren ist ein geradezu magisches Gemisch aus allerfeistem Rootsrock, Americana, Folk, Alternate Country, Blues und texanischem Heartland Rock. Natürlich zwingen sich einem Vergleiche zu Leuten wie Terry Allen (von dem er sich sehr beeinflusst fühlt), John Prine, Joe Ely, Steve Earle, und einem rootsigen John Mellencamp und Bruce Springsteen auf, doch Bingham hat wie kaum ein anderer der heutigen Singer-Songwriter-Generation sein Terrain, seinen eigenen Stil, seine Identifikation gefunden. Bingham's Musik repräsentiert, und das hört man ganz deutlich, in erster Linie das trockene, von der Hitze verbrannte Grenzgebiet zwischen Texas und Mexiko. "Fear and Saturday night" ist das bislang vielleicht stärkste Album von Bingham überhaupt, aber wer mag das bei den tollen Outputs der Vergangenheit schon eindeutig beurteilen. Auf jedem Fall ist ihm ein kleiner Geniestreich gelungen. Schon ganz früh im Jahr 2015 ein Highlight, dass in den Jahresendrnkings der besten Americana-Alben wohl ganz weit vorn zu finden sein wird. Meisterhaft!

Das komplette Tracklisting:

1. Nobody Knows My Trouble - 4:15
2. Broken Heart Tattoos - 3:59
3. Top Shelf Drug - 3:28
4. Island in the Sky - 4:33
5. Adventures of You and Me - 4:11
6. Fear and Saturday Night - 4:23
7. My Diamond Is Too Rough - 5:36
8. Radio - 4:36
9. Snow Falls in June - 5:00
10. Darlin' - 4:56
11. Hands of Time - 3:08
12. Gun Fightin Man - 4:06

Art-Nr.: 8777
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nobody knows my trouble
Island in the sky
Adventures of you and me
Fear and Saturday night
Radio
Darlin'
Hands of time

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Bingham, Ryan - live [2016]
"Rural Texas Rootsrock live - Staub, Dreck, raue Intensität, Ursprünglichkeit, und dabei so viel Seele! Der begnadete Ryan BIngham und seine exzellente Band spielen am 6. August 2016 in ihrer texanischen Heimat, im wunderschönen Whitewater Amphtheater von New Braunfels, einen herausragenden Gig, von dem nun dieses prächtige Live-Album erschienen ist. BIngham gilt längst, nicht nur wegen seines vor einigen Jahren für seinen Song " The weary kind" aus dem "Crazy heart"-Soundtrack erhaltenen Oscars, als einer der ganz Großen der Roots- und Americaba-Musik - und das völlig zu Recht. Er und seine großartigen Musiker verstehen es problemlos, die hohe Qualität ihrer Studioalben adäquat auf die Bühne zu bringen. Ja, vielleicht kommt ihre Ursprünglichkeit und Natürlichkeit, ihre Ungeschliffenheit dort noch besser zur Geltung als im Studio. Die hier mitgeschnittene Show ist ein herauzsragendes Indiz für diese These. Ein packender, erdiger, ungezähmter Auftritt voller natürlicher Rauheit und Schönheit. Einfach begnadet, wie die Truppe auf der Bühne solche großartigen Tracks wie etwa "My diamond is to rough", Southside of heaven", Hard times" oder das herrliche, live auf über 9 Minuten ausgedehnte "Bluebird", präsentioert. Hier steht ein noch immer ungeschliffener Rohdiamant der Americana-/Rootsrock-Szene mit einer ungeheuren Ausstrahlung und mit uvergleichlichem Songmaterial auf der Bühne. Eine bärenstarke, mit knapp 80 Minuten Spielzeit, prall gefüllte LIve-CD!

1. Sunrise - 5:35
2. Top Shelf Drug - 3:23
3. Depression - 5:28
4. Tell My Mother I Miss Her So - 4:50
5. Radio - 5:12
6. Bluebird - 9:20
7. My Diamond Is Too Rough - 6:14
8. Nobody Knows My Trouble - 3:24
9. The Weary Kind - 4:15
10. Hallelujah - 6:22
11. Hard Times - 6:22
12. Southside of Heaven - 7:05
13. Sunshine - 6:09
14. Bread and Water - 5:38

Art-Nr.: 9347
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Top shelf drug
Tell my mother I miss her so
Radio
Bluebird
My diamond is too rough
Hard times
Southside of heaven

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Bingham, Ryan - tomorrowland [2012]
Ryan Bingham, Oscar-dekorierter Singer/Songwriter für "The weary kind" aus dem "Crazy heart"-Soundtrack, veröffentlicht nach dem 2010er "Junky star" nun sein neues, großartiges Werk "Tomorrowland". Es ist die erste Scheibe auf seinem eigenen "Axster Bingham Records"-Label, nachdem er sich von seinem angestammten "Lost Highway"-Label trennte. "Der Kerl wirkt mehr denn je wie ein staubiger "Southwestern Springsteen", mal semi-akustisch, dann wieder voller Power rockend. Rau, erdig und voller Inbrunst interpretiert er seine Songs mit dieser unverwechselbaren, kraftvollen, heiseren, Whiskey-gegerbten Stimme. Das amerikanische "Rolling Stone"-Magazin sagte einmal über seine "raw, scratchy voice", so müsse wohl die Stimme von "Steve Earle's Dad" klingen. "Tomorrowland" zeigt einen äusserst engagierten Ryan Bingham in exzellenter Verfassung. Sehr abwechslungsreiches, hervorragendes Songmaterial! Erstklassiger, rauer Rootsrock/Americana, wie ihn nur Bingham spielt.

Ein paar Zeilen zu einigen Songs des Albums aus einem Original U.S.-Review:

Its 13 songs run the gamut, from well-written, acoustically driven Americana tunes to loud, shambolic rockers. Given the socio-political themes here, it’s clear that Bingham is pissed off as an artist and a citizen. That doesn’t always work to his advantage, however, and therein lies part of this album’s charm. Opener “Beg for Broken Legs” balances acoustic and electric guitars with a fat bassline and natural-sounding drums. Its lyrics, while reportorial in the verses, become militant in the refrain: “I ain’t gonna stand in line/Beg for bread from up off the floor….” This is what Woody Guthrie may have sounded like as a young man in the 21st century. Additional production includes layered violins, keyboards, and Mellotron, which add essential drama. The six-minute “Western Shore,” with its strummed 12-strings, mandolin, and muted electrics, eventually becomes a swirling tempest of sonic textures that work because they never succumb to the deliberate excess in the track's production and create a necessary tension -- it's one of the finest tracks here. Bingham blows it on “Guess Who’s Knocking,” a clumsy barroom hellraiser that just falls flat. “Heart of Rhythm,” with its appropriation of rockabilly and country tropes, works despite somewhat clumsy lyrics. “Rising from the Ghetto” speaks from a heart of righteousness, but its hackneyed musical structure strives too hard to convince when a simple presentation would have sufficed -- it sounds pretentious. “Flower Bomb” and “No Help from God” are quiet songs given subtle, yet unmistakable cinematic presentations -- they're beautiful in their desolation. The midtempo rocker “Never Far Behind,” with its weave of feedback, guitars, and keyboards, allows a simple melody and textural architecture to paint the protagonist’s (completely lost) voice authentically. The countrified rockabilly on “The Road I’m On,” captures Bingham at his roadhouse best and sets up a strong finish with the roots shuffle of “Never Ending Show,” and the stripped-down acoustic closer, “Too Deep to Fill”. (Thom Jurek, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Beg for Broken Legs - 4:14
2. Western Shore - 6:01
3. Flower Bomb - 4:07
4. Guess Who's Knocking - 4:03
5. Heart of Rhythm - 3:35
6. I Heard 'Em Say - 4:00
7. Rising of the Ghetto - 8:07
8. No Help from God - 6:41
9. Keep It Together - 4:31
10. Never Far Behind - 6:11
11. The Road I'm On - 2:21
12. Neverending Show - 4:59
13. Too Deep to Fill - 3:45

Art-Nr.: 7929
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beg for broken legs
Western shore
Guess who's knocking
Heart of rhythm
I heard 'em say
No help from God
Never far behind
Neverending show

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Bingham, Ryan & The Dead Horses - roadhouse sun [2009]
Staub, Dreck, raue Intensität, überragende Songwriter-Qualitäten, und eine musikalisch ungemein versiert aufspielende Truppe - Ryan Bingham & The Dead Horses (roots)rocken nicht nur Texas, den amerikanischen Südwesten und das Heartland, sondern erobern mit ihrem fantastischen "rural Texas Rootsrock" in Windeseile auch die Fans "all over the world". Ihr neues Album "Roadhouse sun" ist schlichtweg ein Knüller! Ryan Bingham verbrachte den Großteil seines noch jungen Lebens quasi ohne festes Zuhause "on the road". Bereits seit seinen mittleren Teenager-Jahren stand der heute 28-jährige auf eigenen Füssen, schlug sich auf Farmen und Rodeos durch, tingelte kreuz und quer durch den amerikanischen Südwesten, schlief jahrelang nach nächtlichen Rodeo-Gigs in seinem Truck und lernte das raue Leben unterwegs mit allem Für und Wider intensiv kennen. All das spiegelt sich in ungewöhnlicher Authentizität in seiner Musik wider. "It's the vario of roadside bars and last calls, of bull-riding gigs and border town trailer parks", sagt Bingham und fügt an: "Manchmal hab' ich in der verdammt heißen Sonne Texas' für gerade mal einen Dollar pro Tag gearbeitet". Genau das kommt rüber. Er transportiert das raue Leben, das er bislang führte, vollkommen ehrlich und nachvollziehbar in seine Songs, sowohl textlich als auch musikalisch. Ein großes Plus, das er vielen Kollegen voraus hat. Erst im Alter von 17 Jahren erlernte er das Gitarrespielen von einem Mariachi-Freund. Sein musikalisches Talent war eh aussergewöhnlich und so kam es, das er die Leute oftmals nach irgendwelchen Rodeo-Veranstaltungen mit seinen Songs spontan unterhielt und regelrecht fesselte. Ein Roadhouse-Besitzer in Stephenville/Texas (dort lebt Bingham heute) wurde auf ihn aufmerksam, engagierte ihn für wöchentliche Auftritte, es folgten zwei Album-Veröffentlichungen im Eigenvertrieb und schließlich der Deal mit dem renommierten "Lost Highway"-Label. Seitdem geht es, im übrigen vollkommen verdient, mit der Karriere steil bergauf. Bingham wird schon in eiem Atemzug mit den ganz Großen des Metiers genannt, was angesichts der aussergewöhlichen Qualitäten des Protagonisten und seiner großartigen Truppe in keinster Weise verwundert. Ryan Bingham ist aus dem gleichen, rauen Holz geschnitzt wie solch legendäre Texas-Troubadours der Sorte Billy Joe Shaver und Willie Nelson. Darüber hinaus fühlt sich Bingham stark beeinflusst von so renommierten Künstlern wie Joe Ely, Terry Allen, John Prine und Steve Earle, aber auch von Bob Dylan, Bruce Springsteen, John Mellencamp, The Marshall Tucker Band, den Rolling Stones und The Black Crowes! Und auch das ist alles aus seiner Musik herauszuhören, wenngleich sie von unverkennbarer, eigener Identität geprägt ist. Apropos The Black Crowes: Deren ehemaliger Gitarrist Marc Ford ist ein Riesen-Fan von Bingham und hat ihn und seine Band sofort produktionstechnisch unter seine Fittiche genommen. Das passt prächtig, denn Ford bewahrt alle Rauheit und Ursprünglichkeit des Sounds, fördert aber gleichzeitig den Druck und die kochenden blues-rockigen Momente dieser wunderbaren Songs! Das Material geht von lockeren, erdigen Storytelling-Songs (das vollkommen akustische "Snake eyes"), knochentrockenem, kantigem Rootsrock (der turbulente Opener "Dry is done" mit seinen abrupten Wechseln zwischen laut und leise, dem großartigen Blues-Feeling, der tollen Instrumentierung aus fetten E-Gitarren und coolem Piano-Geklimper, inklusive heißer, swampiger Gitarrensoli), herrlichen texanischen Countryrock-Anlagen (das etwas grassige, mit schöner Mandoline und tollen Gitarren instrumentierte, schwungvolle "Tell my mother I miss her so"), bis hin zu kochendem, lautem, rauem, mit fetten E-Gitarren zugeschmettertem, Southern-/Blues-rooted Texas-Rock (beispielsweise das knallharte, krachende, eine gewaltige Power freisetzende, aus einer Kombination von wuchtigen Drums, dampfenden E-Gitarren und wundervollen Mandolinen-Ergänzungen bestehende "Endless ways" das sicher auch solche Texas-Legenden wie Lightnin' Hopkins stolz machen würde)! Alles wirkt sehr intensiv, kraftvoll und drückend! Der Dreck und Staub Texas' und des Südwestens ist stets präsent. Und dann Bingham's Stimme: Rau, Staub-gegerbt, wie mit Sandpapier bearbeitet! “Too many nights in the whiskey house”, seien die Gründe dafür, sagt Bingham scherzhaft! Weitere, absolute Höhepunkte eines, und das sei noch einmal ausdrücklich erwähnt, von vorn bis hinten saustarken Albums ohne jeden Ausfall, sind beispielsweise der herrlich flotte, von texanischem Steve Earle-Staub überzogene, dynamische Roostrocker "Dylans hard rain" (vereint trockene Americana-Klänge mit dezenten Sixties Countryrock-Anlagen der Byrds), die wundervolle, melodische Ballade "Bluebird" (klingt, als stamme sie aus einer imaginären, von ungehemmter Spielfreude und Natürlichkeit geprägten Session von The Black Crowes und Bruce Springsteen, gespielt im texanischen Lubbock), der von rauen, bluesigen, rotzig zirpenden Gitarren umsäumte und mit tollem Honky Tonk-Piano garnierte Americana-Rocker "Hey Hey Hurray", das fast ein wenig meditativ wirkende, von hypnotischen Neo-Psychedelic Gitarren-Spielereien gerägte, über 7-minütige, bluesige "Change is", oder auch die herrliche, entspannte, rootsige Country-Ballade "Rollin' highway blues", die in einem exzellenten, semi-akustischen Gewand erklingt! Packender, rauer, ehrlicher, dreckiger, intensiver, texanischer Rootsrock ("the rwaness is real", schreibt beispielsweise die "Los Angeles Times"), der einen nicht mehr los lässt! Ryan Bingham und seine famose "road-tested band" (Corby Schaub - guitars, dobro, lap steel, mandolin; Matt Smith - drums; Elijah Ford - bass, piano) werden sich mit diesem Album unwiderbringlich in die Herzen der Genre-Fans spielen. Doch auch der ein oder andere Blues-, Southern-, und Countryrock- Begeisterte wird sich aus dem Bann dieses Werkes nicht mehr befreien können. Ryan Bingham & The Dead Horses auf dem Weg in den Rootsrock-Olymp! Grandios!

Das komplette Tracklisting:

1 Day Is Done - 4:25   
2 Dylan's Hard Rain - 4:32   
3 Tell My Mother I Miss Her So - 3:45   
4 Country Roads - 3:46   
5 Bluebird - 5:02   
6 Snake Eyes - 4:38   
7 Endless Ways - 3:55   
8 Change Is - 7:18   
9 Rollin Highway Blues - 3:49   
10 Hey Hey Hurray - 3:13   
11 Roadhouse Blues - 3:30   
12 Wishing Well - 3:58

Art-Nr.: 6412
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dry is done
Country roads
Bluebird
Endless ways
Rollin' highway blues
Hey Hey Hurray

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Bridges, Jeff - same [2011]
Jeff Bridges demonstrierte schon in der Figur des ausgebrannten Countryängers Bad Blake in "Crazy Heart" seine hervorragenden musikalischen Fähigkeiten. Nach dem mega-erfolgreichen Film und dem ebenso erfolgreichen Soundtrack zu "Crazy heart" verdichteten sich schnell die "Gerüchte" das Bridges eventuell ein komplettes Album mit Countrysongs aufnehmen würde. Nun ist es soweit. Das Teil ist da. Der Hollywoodstar, im übrigen vor seiner Schauspielerkarriere bereits als Musiker aktiv, liefert ein Album ab, das, inspiriert von "Crazy heart", auch genau da weiter macht, wo der Soundtrack aufhörte. Zudem bringt es ihn erneut mit vielen musikalischen Kollegen aus dem Film zusammen, genauso wie mit Star-Produzent T-Bone Burnett, der sowohl Bridges' neues Werk, als auch den Soundtrack produzierte. Was wir hören, sind 10 großartige, alles andere als mainstreamige, trockene, intime, rootsy Countrysongs, die zuweilen ein wenig an die Arbeiten von Kris Kristofferson erinnern. Als Gäste sind u. a. dabei: Rosanne Cash, Benji Hughes, Sam Phillips und Ryan Bingham. Klasse!

Die komplette Songliste:

1 What a Little Bit of Love Can Do - 3:38
2 Falling Short - 3:19
3 Everything But Love - 4:26
4 Tumbling Vine - 2:29
5 Nothing Yet - 4:28
6 Blue Car - 4:24
7 Maybe I Missed the Point - 3:31
8 Slow Boat - 6:01
9 Either Way - 4:53
10 The Quest - 2:56

Art-Nr.: 7517
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Campbell, Owen - breathing bullets [2016]
Vor 2 Jahren sorgte Owen Campbell, "one of Australia's most gifted bluesrock and roots guitarists and singers" mit seiner exzellenten Veröffentlichung "The pilgrim" für enorm viel Aufmerksamkeit und Begeisterung in der Blues- und Rootsrock-Landschaft. Seele, Leidenschaft und Spirit erfüllten seine Songs. Nun liegt mit "Breathing bullets" der ersehnte Nachfolger vor - und der Mann aus New South Wales mit der kernigen, rauen, erdigen Stimme führt seine Mission mit abermals großer Klasse konsequent fort. Produziert von Southern-/Bluesrock-Kollege Devon Allman, sowie abgemischt und gemastert von dem Nashville-Haudegen Tom Hambridge liefert Campbell erneut eine Ansammlung großartiger Songs zwischen bluesigem Rootsrock und rootsrockigem Blues ab, oft ordentlich brodelnd, swampig, rau und explosiv, vereinzelt aber auch auf erdiger, akustischer Basis. Die Balance stimmt. Dabei besticht der Meister neben dem großartigen Songwriting und seinem markanten Gesang auch mit prächtigem Gitarrenspiel, das sich in furiosen E-Gitarren- und Slide-Momenten entlädt, zuweilen aber auch von äußserst fingerfertigem Acoustic-Picking bestimmt ist. Neben dem Einfluss alter, legendärer amerikanischer und britischer Blues-Helden, fühlt sich Campbell vor allem auch von Leuten wie Bob Dylan, Van Morrison und The Band inspiriert. Das Album startet mit dem tollen, brodelnden, sehr kraftvollen, dreckigen Blues-/Rootsrocker "Breathing billets", dem Titelstück also, das gespickt ist mit wunderbar würzigen Gitarrenriffs. Stark auch der schöne Orgel-Background und der exzellente Groove. Dazu wird die Nummer von einem feinen Southern-Flair und einem Hauch von Stones'schem "Exile on Main street"-Feeling umweht. Klasse Auftakt! Erdig, bluesig und vor allen Dingen sehr rootsig und groovy geht es auch bei dem swampig, schwülen "On my knees" zu. Campbell brilliert mit tollem Acoustic Gitarren-Spiel in Verbindung mit einer herrlich "tighten" Band-Performance (fette Orgel, drückende Basslines, dichtes Drumming). Das folgende, kochende "Howling" glänzt mit tollem Zusammenspiel aus führender Acoustic Gitarre und glühender Electric Lead Guitar, wieder ergänzt durch einen schönen Orgel-Hintergrund. Das starke "Eagle man" hingegen könnte auch aus dem Repertoire von Ryan Bingham stammen. Tolle, trockene, dabei aber überaus transparent instrumentierte Nummer mit großartiger Acoustic Gitarre, Piano, toller Percussion und filigranen Cello-Momenten. Dreckige, raue, auf den Punkt gespielte E-Gitarre führt uns durch den mit viel Rock'n Roll-Drive versehenen Boogie "Keep on walkinh'", bei dem der Protagonist noch eine paar klasse Harp-Einlage beisteuert. Sehr southern wird's dann nochmal bei dem herrlichen, mit einem schönen The Allman Brothers Band-Vibe (vor allem durch das typisch lockere, lässige Southern E-Gitarrenspiel) versehenen "Struggle town", bei dem Campbell zudem wieder mit tollem Acoustic Gitarren-Picking besticht. Owen Campbell macht da wieter, wo er mit "The pilgrim" aufgehört hat. Er liefert auch mit seinem neuen Album wieder eine fabelhafte Roots-/Blues-Performance ab, die, immer mal wieder mit einem dezenten Southern-Flair versehen, auf ganzer Linie überzeugt. Von diesem Burschen ist, macht er so weiter, sicher noch einiges zu erwarten. Ein großartiger Künstler!

Das komplette Tracklisting:

1. Breathing Bullets - 3.49
2. On My Knees - 3.39
3. Howling Now - 4.32
4. Rattlin' Round - 2.52
5. Eagle Man - 3.49
6. Keep on Walkin' - 2.45
7. Rise - 2.46
8. Soldier of Fortune - 3.43
9. Struggle Town - 2.45
10. Coming Home to You - 2.50

Art-Nr.: 9249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Breathing bullets
On my knees
Howling
Eagle man
Keep on walkin'
Soldier of fortune
Struggle town

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Ely, Joe & Joel Guzman - live cactus! [2008]
Großartiger Live-Mitschnitt eines wunderbaren Konzertes aus dem Cactus Cafe in Austin/Texas! Auf der Bühne: Die texanische Roots-Ikone Joe Ely mit seiner Acoustic-Gitarre und der Weltklasse-Akkordeonspieler Joel Guzman! In einer prächtigen Duo-Performance starten die beiden eine großartige Reise durch den musikalischen Roots-/Americana-/Alternate Country-Katalog Ely's und lassen dessen Songs in einem völlig neuen Licht erscheinen. Die logischerweise zu den bekannten Studioversionen völlig abweichenden, neuen Arrangements bauen einen tollen Spannungsbogen auf und lassen die Zuhörer nicht mehr los. Das bei Ely's Musik eh schon vorhandene "Border-Flair" erhält durch Guzman's mexikanisch angehauchtes Akkordeonspiel zusätzliche Nahrung und Würze. Das Ganze duftet wie ein "Texas Bar-B-Que on a hot Saturday afternoon", heißt es in einem U.S.-Review! Alles wird sehr variabel und kreativ dargeboten. Hier sind zwei exzellente Musiker am Werk, die das Publikum prächtig unterhalten. Im Cactus Cafe herrscht eine tolle, intime Atmosphäre! Glasklarer prächtiger Sound! Ein klasse Auftritt der beiden!

Die komplette Setlist:
1. Up on the Ridge
2. Slow You Down
3. Because of the Wind
4. All Just to Get to You
5. Miss Bonnie and Mr. Clyde
6. Letter to Laredo
7. Where Is My Love
8. Ranches and Rivers
9. All That You Need
10. Wind's Gonna Blow You Away
11. Maybe She'll Find Me
12. I'm a Thousand Miles from Home
13. White Freightliner Blues (with Ryan Bingham)

Art-Nr.: 5592
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Up on the ridge
Because of the wind

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Horsehead - casual dracula [2015]
"Hey, Hey, My, My, Rock & Roll will never die…"! Mit diesem berühmten Neil Young-Zitat begrüßen Horsehead ihre Fans auf ihrer Website - und es passt einfach wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". Horsehead zählen ohne jeden Zweifel zu den besten (Gitarren)Rootsrock-/Amercana-Rockbands der Gegenwart, obwohl die Truppe aus Richmond/Virginia trotz mittlerweile 5 hochklassiger Alben immer noch weitestgehend unbekannt ist. Das muss sich ändern! Ihr neues Werk "Casual Dracula" knüpft nahtlos an die Vorgängeralben an und bestätigt mit seinen 11 bärenstarken Songs einmal mehr die Aussage eines amerikanischen Kritikers, der unlängst über den Stil der Band sagte: "The honky-tonk swagger of the Rolling Stones, the Southern-fried soul of Lynyrd Skynyrd, the pop sensibilities of Tom Petty and the slinky bravado of The Faces". Das trifft es vorzüglich, wenngleich man im Sound von Horsehead auch noch Spuren solcher Kollegen wie beispielsweise Dan Baird, Shurman, Neil Young & Crazy Horse und vor allem auch den Bottle Rockets findet. Was wir erleben ist ein Feuerwerk voller Energie steckenden, dreckigen, kernigen, schnörkellosen Rootsrocks und Americana Rocks, immer wieder mit dezenten Anleihen des Blues und des Heartland Rocks. Das durchweg erstklassige Material ist "heavy on the hooks" und vollgepackt mit bestens hängen bleibender Melodik. Die zentralen, den Sound bestimmenden Figuren der Band sind Produzent, Songwriter und Frontmann Jon Brown (lead vocals, guitar, percussion) und Kevin W. Inge (lead guitar, pedal steel, keyboards, background vocals). Dazu gesellen sich die hervorragende Rhythmusfraktion von Randy Mendicino (bass) und Gregg Brooks (drums), sowie der kurz vor den Aufnahmen zu "Casual Dracula" neu eingestiegene, fünfte Bandmember Ben Willson (piano), der den satten, rotzigen, zündenden Gitarrensound immer wieder mit klimperndem Piano unterstützt. Kommen wir zum ersten Song des Albums, dem Titelstück: Herrlich dreckige E-Gitarren-Riffs erklingen, dazu ebensolcher, erdiger Gesang von Jon Brown, ehe nach ca. einer Minute die komplette Band einsetzt, um das musikalische Feuer endgpültig zu zünden. Was erleben wir gleich zu Beginn für einen wunderbaren, herzhaften, rauen Power Heartland-/Rootsrocker. Klasse! Eine tolle Melodie und ein erdiges Rootsrock-Ambiente umgeben das anschließende, großartige, würzige "Money taks". Die fulminanten Gitarrenriffs, das klimpernde Piano und das Energie-geladene Arrangement vereinen Spuren der Stones, der Bottle Rockets und eines kräftig nach vorn rockenden Springsteens. Ähnliches gilt für das straighte, richtig fett aus den Lautsprechern preschende "Last word wins". Diese Nummer hat vielleicht auch etwas von den großartige Lucero und einem frühen Will Hoge. Tolle Dynamik, glühendes Slide-Solo am Ende. Etwas zurückgenommener agieren Horsehead bei der wunderbaren Roots-/Americana-Ballade "Dear radio". Klasse Mundharmonika-Intro, unaufdringliche Klavierbegleitung, transparente Gitarren, feine Pedal Steel-Fills und eine exzellente Melodie bestimmen das Geschehen. Ist schön staubig inszeniert und könnte damit auch durchaus in das Repertoire eines Ryan Bingham passen. Deutlich rauer und rockiger wird's dann wieder bei dem von dreckige Geradeaus-Riffs bestimmten, kernig knackigen Rocker "Feel to good to cry", bei dem die Gitarren einfach herrlich "schrammeln". Toll! So folgt eine klasse Nummer nach der nächsten, bis das Album schließlich mit der fantastischen, etwas Alternate Country-infizierten Americana-Ballade "Built a bridge" (tolle Melodie, schöner Harmonium-Untergrund, würzige E-Gitarren-Licks) genauso stark endet, wie es begonnen hat. Frontmann Jon Brown sagt über die Musik: “We just wanted to make honest rock and roll and I feel that’s just what we’ve done.”. Dem gibt's wenig hunzuzufügen. Also, in diesem Sinne: "Hooks and harmonies, roots and soul, this is Horsehead Rock'n Roll"! Das ist einfach eine "geile" Truppe, wieder mal mit einem "geilen" Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Casual Dracula - 3:20
2. Money Talks - 3:00
3. Last Word Wins - 3:30
4. Dear Radio - 4:10
5. Feel Too Good to Cry - 6:40
6. Border Living - 3:09
7. Help Me Sing - 4:39
8. Pretty Girls / Heavy Drinks - 4:57
9. Footsteps - 3:29
10. The Losing End - 3:16
11. I Built a Bridge - 4:34

Art-Nr.: 9078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Casual Dracula
Money talks
Last word wins
Dear radio
Feel to good to cry
Help me sing
The losing end
I built a bridge

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Lucas, Austin - stay reckless [2013]
Der aufstrebende, junge Singer/Songwriter Austin Lucas beglückt die Rootsrock-, Americana-, Alternate Country-Welt mit einem wahren Feuerwerk von tollen, packenden Songs, allesamt vereint auf seinem neuen, baumstarken Album "Stay reckless". Lucas, aufgewachsen im Bezirk von Monroe County im U.S.-Bundesstaat Indiana, wurde in eine musikalisch sehr ambitionierte Familie hineingeboren, deren Roots im Folk- und Bluegrassbereich liegen. Sein Vater, Bob Lucas, beispielsweise ist selbst ein erfolgreicher Musiker und Songwriter, dessen Anerkennung immerhin so weit reichte, dass die große Alison Krauss zwei seiner Songs für ihren früheren Alben einspielte. Doch im Laufe seiner Jugend rebellierte Austin zunächst gegen seine Americana-Roots und zog mit diversen Punk-Bands durch die Gegend. Doch seine natürlichen Gene und Wurzeln setzten sich schließlich wieder durch und Austin Lucas fand zurück auf den "Pfad der Tugend". Americana-Musik ist seine Berufung, doch die punkigen, rockigen Jahre haben auch ihre Spuren hinterlassen, zumindestens, was "Stay reckless" betrifft. Das "Ding" ist wirklich ein Hammer-Album geworden. Etliche, ausgedehnte Tourneen haben Lucas musikalisch immens reifen lassen. So war er beispielsweise auch mit Willie Nelson's berühmter "Country Throwdown Tour" unterwegs. Austin Lucas und seine exzellenten musikalischen Mitstreiter (u.a. Todd Beene - guitars, pedal steel, Eric Giles - drums, Joey Knieser - guitars, piano, organ, Hoot Hester - fiddle, mandolin, Bingham Barnes - bass) verstehen es blendend, Lucas' Folk- und Country-Wurzeln mit seiner Rock-Neigung zu vereinen. Herausgekommen ist eine geradezu mitreissende Americana-Mixtur aus krachendem Roostrock und wundervollem Alternate Country mit einem leichten Schuß Heartland-Rock Es ist gar nicht leicht, Vergleichsgrößen zu finden, doch das Klientel solcher Leute wie etwa Chris Knight, ein rauer John Mellencamp, Steve Earle, der frühe Will Hoge, ein rockiger Ryan Adams, aber auch Buddy Miller und Konsorten, dürften von Austin Lucas begeistert sein. Erdige, zündende, dreckige E-Gitarren, dynamisch "scheppernde" Drums und driving Basslines bestimmen weitestgehend die lauten Uptempo-Nummern, und auch die zurückhaltenderen, balladesken Nummern bestechen mit einer herrlich unverbrauchten Zwanglosigkeit und natürlichen Rauheit. Diese "Mugge" bewahrt ihre Ecken und Kanten (das ist gut so!) und glänzt trotzdem mit klasse Melodien. Los geht's mit dem bärenstarken, kernigen, fulminant abgehenden Rootsrock-Kracher "Let me in", der Fahrt aufnimmt, als gäb's kein Morgen. Was für ein Power-Dive! Die Melodie ist klasse und die rotzigen Gitarrenläufe (scharfes, dreckiges Solo) sind einfach "mega-geil". Auch das folgende "Alone in Memphis" hat wieder diesen ungemein forschen, dezent punkigen Drive. Doch trotz dieses so zwanglos und rau nach vorn galoppierenden Rhythmusses und der ganzen Intensität ist das im Grunde nichts anderes als lupenreiner Americana-Rock und allerfeinster Alternate Countryrock. Grandios die in dieser Power eingebauten Pedal Steel-Linien und die ohrenfreundliche Melodie. Dann wird es etwas entspannter. "Four wheels" ist eine wundervolle, Fiddle- und Pedal Steel-getränkte, flockige (Alternate)Countrynummer, bei der man deutlich Lucas' Einflüsse von Gram Parsons über Willie Nelson und Merle Haggard zu Steve Earle bemerkt. Noch ein wenig ruhiger, aber dennoch schön erdig und dreckig, geht es bei der feinen Singer/Songwriter-/Americana-Ballade "Rings" zu. Akustische Gitarre, traumhafte Pedal Steel-Licks, eine einsame Fiddle und Lucas' ausdrucksstarker Gesang agieren in vollendeter, natürlicher Harmonie. "Save it for yourself" besticht mit tollen Tempo- und Rhythmuswechseln zwischen ruhiger Singer/Songwriter-Mentalität und knackigem Heartland-Rock, das Titelstück "Stay reckless" rockt ebenfalls kräftig und das das Album beschliessende "Splinters" ist eine fantastische Ameicana-Ballade mit semi-akustischer Instrumentierung aus Mandoline, ein paar Piano-Fills und kratzigen, dreckigen E-Gitarren - frei von jeglichen Drums - eingebunden in eine klasse Melodie! Austin Lucas zeigt vom Anfang bis zum Ende keinerlei Schwächen. Die Songs sind einfach toll, Sound und Produktion sind es ebenfalls (produziert haben Lucas und Mark Nevers - u.a. Lampchop und Jason Isbell). Keine Frage, "Stay reckless" knallt mit "voller Breitseite" in die Rootsrock-, Americana-, Alternate Country-Welt und hinterlässt ein dickes Ausrufezeichen. Eins ist sicher: Die Fangemeinde von Austin Lucas wird in Windeseile anwachsen...

Das komplette Tracklisting:

1. Let Me In - 3:27
2. Alone in Memphis - 3:39
3. Four Wheels - 3:38
4. Small Town Heart - 3:32
5. Rings - 3:53
6. Save It for Yourself - 4:09
7. Different Shade of Red - 4:12
8. Stay Reckless - 3:12
9. So Much More Than Lonely - 2:21
10. Gift and a Gamble - 3:14
11. Splinters - 4:33

Art-Nr.: 8297
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let me in
Alone in Memphis
Four wheels
Rings
Save it for yourself
Sray reckless
Splinters

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Smith & The Saints, Shane - geronimo [2015]
Sie sind bekannt für ihre furiosen, mitreissenden Live-Shows und sowohl die Kritiker, als auch die Fans liegen ihnen im Moment im "Lone Star Stete" zu Füßen. Die Rede ist von der 5-köpfigen, texanischen Roots-Formation Shane Smith & The Saints, die nun mit "Geronimo" ein packendes, neues Album vorlegen. Hört man dieses Werk, wird einem sofort klar, warum die Band solch ein Standing hat. Die Truppe spielt eine hingebungsvolle, leidenschaftliche, voller "Indian-Spirit" steckende, hoch explosive Mixtur aus Roots, Americana, Rock, Folk, Irish-Folk, Southern-Gospel, Cajun und Red Dirt Countryrock, dass es nur so "staubt". Angetrieben von jeder Menge Drive, bestimmen Smith's exzellenter, leicht angerauter Gesang, klasse "4-Part Harmonies", die überaus dominant in Erscheinung tretende Fiddle von Bennett Brown, Tim Allens kernige, teils ordentlich fette E-Gitarre, sowie wunderbar integrierte, vereinzelte Mandolinen-, Banjo- und Dobro-Fills, auch mal eine schöne Mundharmonika und die genauso kraftvoll wie "tighte", gut aufs Gas tretende Rhytmussektion das Geschehen - und das bei famosem Songwriting und prima Melodien. Auch die vielen, hervorragenden Balladen stecken voller Power und unterschwelliger Dynamik. Man spürt sie zu jeder Zeit, diese mächtige Energie, die die Band zum einen antreibt, die sie aber auch unvermindert an den Zuhörer weitergibt. Shane Smith und seine Saints vereinen in ihrer Musik durchaus eine Menge Spuren der üblichen Texas Red Dirt-Verdächtigen, entwickeln aber auf der anderen Seite durch ihre immense Vielfalt und vor allem durch die folkigen Faktoren einen Stil und einen Sound, sowie eine musikalische Philosophie, die mit keiner anderen Band zu vergleichen ist. Im weitesten Sinne klingen sie manchmal wie eine Mischung aus Mumford and Sons, The Avett Brothers, Ryan Bingham und den Turmpike Troubadours - und doch sind sie einzigartig. Sie setzen das brillant um. Von ihrer Musik geht eine gewaltige Magie aus, der man sich kaum entziehen kann. Welch ein packendes Album!

Das komplette Tracklisting:

1. The Mountain - 3:03
2. All I See Is You - 4:17
3. Oil Town - 3:56
4. New Orleans - 5:51
5. Whiskey & Water - 4:02
6. Right Side of the Ground - 4:11
7. I Can Hear Him Now - 3:30
8. Suzannah - 4:40
9. Crockett's Prayer - 3:23
10. Lord Bury Me in Texas - 3:37
11. Born & Raised - 4:07
12. When All Is Lost - 4:04
13. Runaway Train - 3:00
14. What a Shame - 4:07
15. Geronimo - 3:27

Art-Nr.: 9077
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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The mountain
All I see is you
Oil town
New Orleans
Whiskey & water
Lord bury me in Texas
Runaway train
Geronimo

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Various Artists - outlaw: celebrating the music of waxlon jennings ~ cd & dvd [2017]
CD & DVD-Set! Es ist der 6. Juli 2015 - ein wundervoller und denkwürdiger, historischer Konzertabend im schönen Moody Theatre von Austin/Texas: Auf der Bühne versammeln sich jede Menge alter "Outlaw"-Weggefährten und junger, aufstrebender Stars, um dem großen, unvergessenen Waylon Jennings die Ehre zu erweisen. Was traten dort für fantastische Künstler auf (u. a. Chris Stapleton, Bobby Bare, Jamey Johnson, Kris Kristofferson, Sturgill Simpson, Ryan Bingham, Alison Krauss, Lee Ann Womack, Willie Nelson, Toby Keith und Waylon's Sproß Shooter Jennings), begleitet von einer begnadeten Bacvking Band (Buddy Miller - guitar, Pat Buchanan - guitar, Robby Turner - pedal steel, Matt Rollings - keyboards, Don Was - bass, die beiden Drummer Raymond Weber und Richie Albright, sowie die Background Sänger Karl Himmel, Carmen Echols und Sara Mann), um eine Auswahl von Waylon's größten Songs zu performen. Und sie taten das voller Seele, voller Spielfreude und Inspiration. Eine fantastische Show! Toll, dass man durch die jetzige Veröffentlichung dieses CD- und DVD-Sets nun an diesem außergewöhnlichen Event teilhaben kann. Das Konzert ist sound- und filmtechnisch prächtig festgehalten worden. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Tracklist:

CD:
1. I Ain't Living Long Like This - Chris Stapleton
2. Whistlers and Jugglers - Shooter Jennings
3. Mona - Jessi Colter
4. Only Daddy That'll Walk the Line - Bobby Bare
5. Ride Me Down Easy - Lee Ann Womack
6. Yours Love - Lee Ann Womack & Buddy Miller
7. Freedom to Stay - Jamey Johnson
8. The Wurlitzer Prize - Kacey Musgraves
9. Are You Sure Hank Done It This Way - Robert Earl Keen
10. I Do Believe - Kris Kristofferson
11. Rainy Day Woman - Ryan Bingham
12. Dreaming My Dreams with You - Alison Krauss
13. I Ain't the One - Alison Krauss & Jamey Johnson
14. Honky Tonk Heroes - Toby Keith
15. Lonesome, On'ry and Mean - Eric Church
16. Till I Gain Control Again - Willie Nelson
17. Mammas Don't Let Your Babies Grow Up to Be Cowboys - Willie Nelson & Toby Keith
18. My Heroes Have Always Been Cowboys - Willie Nelson & Chris Stapleton
19. Highwayman - Willie Nelson, Kris Kristofferson, Shooter Jennings & Jamey Johnson
20. Luckenbach, Texas (Back to the Basics of Love) - Willie Nelson & Full Ensemble

DVD:
1. Blackbird Opening Titles - Various
2. Waylon Jennings Opening titles - Various
3. I Ain't Living Long Like This - Chris Stapleton
4. Whistlers and Jugglers - Shooter Jennings
5. Mona - Jessi Colter
6. Only Daddy That'll Walk the Line - Bobby Bare
7. Ride Me Down Easy - Lee Ann Womack
8. Yours Love - Lee Ann Womack & Buddy Miller
9. Freedom to Stay - Jamey Johnson
10. The Wurlitzer Prize - Kacey Musgraves
11. Are You Sure Hank Done It This Way - Robert Earl Keen
12. I Do Believe - Kris Kristofferson
13. Rainy Day Woman - Ryan Bingham
14. Dreaming My Dreams with You - Alison Krauss
15. I Ain't the One - Alison Krauss & Jamey Johnson
16. Honky Tonk Heroes - Toby Keith
17. Lonesome, On'ry and Mean - Eric Church
18. Till I Gain Control Again - Willie Nelson
19. Mammas Don't Let Your Babies Grow Up to Be Cowboys - Willie Nelson & Toby Keith
20. My Heroes Have Always Been Cowboys - Willie Nelson & Chris Stapleton
21. I Can Get Off On You - Willie Nelson & Sturgill Simpson
22. Highwayman - Willie Nelson, Kris Kristofferson, Shooter Jennings & Jamey Johnson
23. Luckenbach, Texas (Back to the Basics of Love) - Willie Nelson & Full Ensemble
24. Credits - Various
BONUS DVD-Features:
25. Waylon In a Word - Various
26. Waylon's Influence - Various
27. The Highwaymen - Various
28. First Heard Waylon - Various
29. Gone Fishin' - Various
30. Highwaymen Family - Various
31. Outlaws - Various

Art-Nr.: 9420
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 19,90

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