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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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Blackfoot - highway song ~ live [2002]
Lang ersehnt - endlich da! Erstmals offiziell auf CD veröffentlicht: das phänomenale Live-Album der Southernrock-Heroen von 1982, zugleich das letzte in der klassischen Blackfoot-Besetzung. Rick Medlocke und seine Freunde in absoluter Topform! Band und Publikum im Rausch! Ein absoluter Live-Klassiker! Ein Hammer-Teil!

Art-Nr.: 1035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,80

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Blackfoot - rick medlocke and blackfoot [2003]
Als Nachschlag zu den 3 im letzten Jahr erstmals auf CD erschienenen Blackfoot-Alben "Highway song live", "Siogo" und "Vertical smiles" gibt es aus der gleichen Serie nun endlich auch wieder ein Reissue des ursprünglich 1987 veröffentlicheten Werkes "Rock Medlocke and Blackfoot". Diese Platte war seit ewigen Zeiten nicht mehr erhältlich. Blackfoot mit dem ursprünglichen Line-up waren mittlerweile Geschichte. So suchte sich Rick Medlocke neue Mitstreiter und spielte mit zwei Musikern von Mother's Finest und dem Keyboarder Doug Bare dieses Album unter dem Namen "Rick Medlocke and Blackfoot" ein. Mit einigen funky Momenten versehen und immer noch stark in die damals so angeagte Arena-Rock-/Mainstream-Richtung mit viel Keyboard-Sound tendierend, gelang Medlocke & Co. dennoch eine erkennbare Steigerung zu den Vorgängern "Vertical smiles" und "Siogo". Neben puren Maintsream-Nummern ala Foreigner ("Closest thing to heaven") denke man nur an Tracks, wie das dynamische, rhythmische "Back on the streets", die mit ordentlichen Southern-Riffs versehene Coverversion der Hermann Brood-Nummer "Saturday night", das wilde "Reckless boy", oder das krachende "Rock'n Roll tonight".

Art-Nr.: 1833
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,80

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Blackfoot - southern native [2016]
Überraschung! Blackfoot, ein legendäres, absolutes "Pfund" des guten alten Hard Southern Rocks sind zurück. Rocky Meadlocke ist zwar nicht mehr fester Bestandteil des komplett von ihm zusammengestellten Line-Ups, aber er hat dieses neue Album komplett organisiert, die Band quasi zusammengestellt, produziert und auch jede Menge Gitarrenparts übernommen. Und was soll man sagen: Das Projekt ist voll gelungen! Bester, fetter, harter, straighter Gitarren Southern Rock-Stoff, wie ihn die Blackfoot-Fraktion liebt.

"Aktueller Fakt ist, dass die beiden verbliebenen Gründungsleute neben Medlocke, Charlie Hargett und Greg T. Walker, aus welchen Gründen auch immer, in anderen Bands, unter anderem Namen tätig sind, und Rickey mit Rick Krasowski (guitar, vocals), Tim Rossi (vocals, guitar), Brian Carpenter (bass) und Matt Anastasi (drums), ein komplett neues Line-up formiert hat. Medlocke fungiert jetzt mehr als Strippenzieher im Hintergrund (hat aber als Produzent, Songwriter, Gitarrist und Backgroundsänger einen erheblichen Teil zum Gelingen des neuen Projekts beigetragen" (Zitat: Daniel Daus / http://www.sounds-of-south.de)

Ausführlichere Infos und Soundclips folgen.

Das komplette Tracklisting:

1. Need My Ride
2. Southern Native
3. Everyman
4. Call Of A Hero
5. Take Me Home
6. Whiskey Train
7. Satisfied Man
8. Ohio
9. Love This Town
10. Diablo Loves Guitar

Das komplette Tracklisting:

Art-Nr.: 9233
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Copperhead - live & lost [2002]
Wieder lieferbar! Sehr, sehr lange vergriffen, haben wir von diesem prächtigen Album noch einmal einige Exemplare ergattern können. Rar! Wer zuerst kommt...

Auch Copperhead (nicht zu verwechseln mit der legendären 1970iger-Westcoast-Truppe um John Cipollina) sind, obwohl weitgehend unbekannt und mittlerweile nicht mehr existent, eine dieser fast vergessenen, aber kultigen Bands, deren Name immer wieder durch die Köpfe der vielen Southern Rock-Liebhaber geistert, wobei ihnen ein verdammt guter Ruf voraus eilt! In der Tat muß man das großartige Quintett um "Shouter" und Gitarrist Neil Carswell aus North Carilina zu den besten Southern Rock-Acts zählen, die aus den Neunziger Jahren hervorgegangen sind! Musikalisch eindrucksvoll und überaus kompetent folgen Copperhead den klassichen Pfaden solcher Bands wie Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Doc Holliday, Blackfoot & Co., streuen eine paar gepflegte, geschickt portionierte Heavy-Zutaten ein, und begeistern so mit einem astreinen "Southern Rock with a metal edge", druckvoll, hart, straight, voll sprühender Energie, Spielwitz und prächtiger, rauer, kochender Gitarren-Dominanz! Die leider viel zu magere Ausbeute ihre hervorragenden Musik beschränkt sich auf lediglich zwei Longplayer - und was steckte in dieser Band für für ein immenses Potential! Das erste Album (sie hatten sogar einen Major-Deal bei "Mercury"), längst vergriffen, brachte ihnen mit ihrer Debut-Single "Long way from home", die zum "Main-Song" des gar nicht so unbekannten Hollywood-Streifens "Harley Davidson and the Marlboro Man" avancierte, immerhin einen Achtungserfolg ein, doch ein Folge-Album sollte nicht mehr erscheinen. Das Label feuerte die Truppe, doch musikalisch blieben Neil Carswell und seine Freunde ihrer Linie treu! Im Jahre 2002 schließlich veröffentlichte man im Eigenvertrieb das Album "Live & lost" mit insgesamt 4 Live-Stücken und 8 bis dato unveröffentlichten Studiotracks, das zunächst nur überaus schwer, dann lange Zeit wieder gar nicht erhältlich war und zuweilen nur als CD-R angeboten wurde. Jetzt endlich, und das wird die Southern Rock-Fraktion sicher richtig freuen, können wir den "echten" Silberling anbieten! Leute, das Teil ist ein Kracher! Allerbester Heavy Southern Rock, klassisch und zeitgemäß zugleich, produziert vom legendären Genre-Ass Rodney Mills! Carswell's hervorragende "Rock-Shouter"-Qualitäten, mit denen er so manch großen Namen in seine Schranken verweist, durch die Songs jagende, fulminante, feurige und überaus fette Gitarrenritte (Lead-Gitarrero John Byrd weiß, wie man das "Brett" bearbeitet), zuweilen von schweren, powernden Riffs geprägte Rhythmus-Arbeit, und trotz des Heavy-Ambientes prima hängen bleibende, klasse strukturierte Songs mit ausgezeichneter Melodik - dies sind die Eckdaten dieser tollen Mucke! Nach dem sehr starken, nur 2.45 Minuten kurzen, aber umso fulminanteren, von fetten Metal-Riffs geprägten und in bluesigen Slide-Läufen getränkten, mächtig rockenden Instrumental "Stricken", das das Album eröffnet, brennen die Jungs mit dem grandiosen, harten, gewaltig dampfenden "Get out of my way" gleich noch so ein donnerndes, in die Knochen gehendes, Southern-/Hardrock-Feuerwerk ab, das mitten ins Herz der Fans trifft. Eine unwiderstehliche Wand aus harten, dreckigen Power-Riffs, pulsierenden Rhythmen, glühenden, fleischigen Gitarrensoli, großartig entegrierter, satter Hammond-Orgel und Neil's röhrendem Organ bricht über uns hinein. Headbangende Luftgitarren-Freaks werden ebenso begeistert sein, wie die beinharten Southern Rock-Enthusiasten! Nach diesem tollen Auftakt folgen die vier, ebenso starken, Live-Tracks! Da haben wir zunächst das hart, aber dennoch irgendwie locker und sehr melodisch rockende "Hard livin'" mit seinen tollen Slide-Läufen, dann den wunderbaren, puren, 38 Special-like, wieder gut ins Ohr gehenden, mit schön transparenten, satten Gitarren ausgestatteten Southern Rocker "Born loser", inclusive quirliger, kraftvoller Gitarrenläufe, das mit klasse Twin-Gitarren eingeleitete, gut abgehende "Whiskey", und schließlich das riffige, fette "Keepin' on"! Zurück beim Studiomaterial, beglückt uns die Band nun mit zwei fantastischen Coverversionen! Zuerst eine ungemein starke, sehr melodische, gut rockende, mit jeder Menge Southern-Flair angereicherte Fassung des alten Dobie Grey-Klassikers "Drift away" (u.a. seinerzeit auch gespielt von Steppenwolf), und als zweites eine tierisch kochende, packende Version der ZZ Top-Nummer "Whiskey'n Mama" (hier nur "Whiskey Mama" betitelt)! Auch die restlichen vier Eigenkompositionen haben es in sich! Zum Beispiel der mächtig kochende, southern-metallische Riff-Kracher "Raging fire", mit seinen mitreißenden, dynamischen Gitarrenläufen im Break, oder die etwas entspanntere, mit schöner Acoustic-Slide beginnende, im Verlauf aber immer rockiger werdende, herrlich melodische, von wunderbaren, "weichen" Southern-E-Gitarren umgebene Traum-Ballade "I'll get by"! Die Neunziger Jahre galten als alles andere, als eine Hochzeit des Southern Rocks, doch Copperhead bewiesen überaus eindrucksvoll, daß es auch in dieser Zeit Bands gab, die die Fahne des Südens uneigennützig hoch hielten. Klasse! Großartiger "Whiskey-drenched Southern Heavy Rock'n Roll from the heart"!

Das komplette Tracklisting:

1. Stricken - 2:47
2. Get Out Of My Way - 3:10
3. Hard Living (Live) - 3:41
4. Born Loser (Live) - 3:52
5. Whiskey (Live) - 5:44
6. Keepin' On (Live) - 5:08
7. Drift Away - 5:22
8. Whiskey Mama - 3:11
9. Raging Fire - 4:32
10. I'll Get By - 4:10
11. Free Man - 4:46
12. Voices In The Night - 4:30

Art-Nr.: 3861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Get out of my way
Born loser
Whiskey
Raging fire
I'll get by

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Dirty Soul Revival, The - brave new world [2017]
"Hard-hitting Southern Rock n' Roll from the mountains of Asheville, NC"! Abraham Anderson (guitar, vocals), Brandon Hill (guitar), Gavin Farmer (bass) und Jerard Sloan (drums) - dieses in 2014 gegründete Quartett aus North Carolina ist ein Inbegrüff erdiger, rauer, alles andere als "glatt gebügelter", ungebündelter und ungestümer, Gitarren-dominierter Southern Rock-Energie. "Two twin Gibson guitars and Tube amps, thundering melodic bass, coricidin bottle slides, driving pounding percussion and gritty vocals", das ist es, was The Dirty Soul Revival ausmacht. Bei wirklich jedem Track merkt man, mit welcher Power und Leidenschaft sie am Werke sind. Sie agieren druckvoll, sympatisch ungeschliffen und zumeist ordentlich nach vorn, aber auch unterbrochen von der einen oder anderen, großartigen, allerdings immer kraftvollen, Ballade. Die beiden Lead Gitarristen "hauen" sich dabei immer wieder wunderbar wechselseitige, kernige Gitarrensalven "um die Ohren", brennen ein fettes, explosives Feuerwerk ab. Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Hogjaw, raue, straighte Blackberry Smoke & Co. hinterlassen in der Musik der Band ihre Spuren, entfernt auch mal die Allmans und Gov't Mule, allerdings nicht so jammig und feinfühlig, sondern eher "auf die Zwölf". Nach dem kurzen "Prelude rag" als Intro begrüßen uns die Jungs zu Beginn ihres klasse Debutwerkes mit dem lauten, kernigen, roh und "rowdy" präsentierten, starken, riffigen Southern Rocker "Welcome to the black", der gleich mal zeigt, wohin die Richtung geht, nämlich geradeaus nach vorn. Es geht zur Sache! Großartig, wie sich die beiden Lead Gitarristen die Bälle im Break zuspielen, mit feuriger Slide und furiosem E-Gitarren-Solo. Etwas bluesig, aber wieder kompromißlos rockend, fegt anschließend der vehemente Kracher "Can't hurt me anymore" aus den Lautsprechern, vollgepackt mit Salven von "heavy guitar riffs and leads". Die parallel agierenden "Gitarreros" zwirbeln sich im Mittelteil die Finger "blutig". Satt und kraftvoll rockt auch das dynamische, prima hängen bleibende "Watch me bleed", abermals dominiert von prächtig fetten Gitarren. Etwas langsamer im Tempo, aber nicht minder kraftvoll und laut, kommt das erstklassige "The sun never sets", ein erdig dreckiger Gitarren-Southern Rocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Kommt wunderbar natürlich rüber, besticht wieder mit einem "brennenden" Gitarrensolo. Dann kommt sie, und das gehört einfach auch zu einem waschechten Southern Rock-Album dazu, die typische Southern Rock-Ballade: "Kickback" heißt die Nummer, bei der Lynyrd Skynyrd's Einflüsse unverkennbar sind. Enthalten sind zwei klasse Gitarren-Soli, eines davon als "Slide". Und weil's so schön ist, gibt's mit dem fast epischen, dennoch wieder ordentlich rauen, von mächtigen Double Lead-Gitarren eingerahmten, baumstarken "One last time" gleich noch eine Nummer in ähnlichem Fahrwasser, während das mit dreckigen Allmans-ähnlichen Riffs gespickte und gewaltigem Gitarrensolo aufwartende, fast schon "heavy" wirkende "Pray for me" wieder deutlich an Fahrt zulegt. Keine Frage, The Dirty Soul Revival" werden mit ihrer satten "2 man guitar army" den Nerv der etwas härteren Southern Rock-Fraktion, wie eben zum Beispiel die der schon erwähnten Hogjaw", voll treffen. Wie gesagt, schön rau, vehement, ungestüm, dreckig - dabei auch unverblümt ehrlich und mit viel Leidenschaft. Das macht schon richtig Laune! Diese Band, dieses Album: ein richtig starkes, fettes Power-Paket!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude Rag - 0:36
2. Welcome to the Black - 5:02
3. Can't Hurt Me Anymore - 4:03
4. Watch Me Bleed - 3:36
5. Charley Brown - 3:30
6. The Sun Never Sets - 8:16
7. Rant in E Major - 5:14
8. 6615 - 2:53
9. Kickback - 4:32
10. Pray for Me - 5:05
11. One Last Time - 6:09
12. Brave New World - 9:03

Art-Nr.: 9599
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Welcome to the black
Can't hurt me anymore
Watch me bleed
The sun never sets
Kickback
Pray for me
One last time

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Hogjaw - rise to the mountains [2015]
Die Gitarrensalven und schillernden Dual-Leads fliegen einem nur so um die Ohren. Hogjaw, ohne jeden Zweifel eine der führenden Southern Rock Bands der Gegenwart, präsentieren mit "Rise to the mountains" nun schon ihr 5. Album innerhalb von 7 Jahren - und eines ist stärker als das andere. Die neue Scheibe ist wieder ein wahrer Southern Rock-Paukenschlag. Voller Leidenschaft, ja geradezu entfesselt und mit den vielleicht besten Songs ihrer bisherigen Karriere im Köcher, geht es auf eine geradezu mitreissende, knapp 53-minütige "Tour de force" durch alle nur erdenklichen Landschaften des klassischen "Hard American Guitar Southern Rock'n Rolls", von der der geneigte Fan einfach nicht genug bekommen kann. "What a blast"! Das Quartett aus Arizona ist wirklich ein Phänomen! Diese Truppe steht wie eine Eins zu dem, was sie tun. Kompromisslos spielen sie ihren Southern Rock mit einem Feuer, wie kaum eine andere Band. Trotz der recht hohen Schlagzahl an veröffentlichten Alben seit ihrer Gründung, gehen ihnen die Ideen für großartige Songs einfach nicht aus. Obwohl sie ihren bisherigen, exzellenten Lead Gitarristen Craig Self, der aus gesundheitlichen Gründen die Band verließ, durch den neuen, nicht minder starken, explosiven "guitarslinger" Jimmy Rose ersetzen mussten (der Mann spielt wie ein Irrwisch - umwerfend), einem alten Freund der Jungs, gibt es keinen musikalischen Stillstand - nicht die Spur! In Gegenteil, die Entwicklung geht stetig weiter, was das neue Werk spürbar demonstriert. Natürlich ist auch "Rise to the mountains" wieder richtig hart, zuweilen "heavy" und strotzt nur so vor Power, natürlich ist das Zitat, das der amerikanische Southern Rock-Spezialist Michael Buffalo Smith einmal über sie sagte, noch immer gültig ("they are more Blackfoot than The Marshall Tucker Band, and more Hatchet than Allmans"), aber die Band bringt hier eine ganz neue Variabilität in die Songs, denn nun führen sie bei einigen Stücken ein wenig mehr Countryrock-Einflüsse ein und lassen durchaus ein gewisses Flair der Tucker-Boys und der The Allman Brothers Band einfliessen, vor allen Dingen durch die wunderbaren, flockigen Twin-Leads. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das grandiose Titelstück des Albums, das den Songreigen auch eröffnet. Diese monumentale Southern Rock-Nummer bringt die Band sofort in ungeahnte musikalische Höhen. Beginnt zunächst wie gewohnt, wie ein typischer, straighter, wuchtiger, schnörkelloser Hogjaw-Rocker voller Dynamik und Power. Kocht mächtig! Doch nach etwa 3 Minuten vollzieht sich ein wunderbarer Strukturwechsel. Das Tempo wird etwas herausgenommern, eine herrliche Pedal Steel erklingt (Gastmusiker John Rickard), der Groove wird deutlich lockerer und hinreissende Twin-Leads komplettieren das Geschehen. Das Marshall Tucker-/Allmans-/Dickey Betts-Countryrock-Flair ist da, ohne das die Truppe an Kraft verliert. Weibliche Bachup-Gesänge und glühende, melodische Gitarrensoli machen das pure Southern Rock-Vergnügen perfekt. Die Truppe, das steht jetzt schon fest, ist in absoluter Top-Form! Es folgt das kochende, etwas swampige, dabei prächtig hängen bleibende "Leavin' out the backside", abermals ein absolut klassischer Southern Rocker im Stil der großen Siebziger-Helden. Vor allem die Einflüsse Lynyrd Skynyrd's sind hier spürbar. Auch diese Numer brilliert gegen Ende wieder mit einer ausgedehnten, himmlischen Allmans-kompatiblen Twin Lead-Passage. Herrlich! Nun lassen sie's richtig krachen: Das anschließende "Over for you know it" ist ein knallharter, kompromissloser, unbeschwerter, voll auf die Tube drückender, losgelöster Molly Hatchet-mässiger, von fetten Riffs geprägter "Heavy Guitar Southern Rock-Boogie" voller glühender, wirbelnder, höllischer Gitarrenläufe, bei dem Frontmann Jonboat Jones fast wie der unvergessene Danny Joe Brown singt. Stark! Mit dem harten, wuchtigen Swamp Southern Rocker "Where have you gone" geht's weiter. Massive Gitarrensalven, inklusive brodelnder Double-Leads überall. Das Gitarrensolo in der Mitte macht keine Gefangenen, dazu gibt's eine klasse Melodie. Die darf man auch der anschließenden, über 8-minütigen Wahnsinns-Ballade "I will remain" attestieren, wieder eine dieser Nummern, bei denen Hogjaw in beeindruckender Art und Weise demonstrieren, was sie drauf haben. Von herrlichen, vielschichtigen, sehr transparenten Gitarren eingerahmt, entwickelt sich ein Song, den man als so etwas wie eine Kreuzung aus Metallica (auf der "Nothing else matters"-Schiene) und Lynyrd Skynyrd bezeichnen kann. Die ausgedehnten, mächtigen, wundervollen Gitarrensoli, inklusive schöner Twin Lead-Passagen, sind abermals eine Wucht. Die Band im Spielrausch! So geht das mit der einer fulminanten Nummer nach der nächsten bis zum Ende weiter, ehe das Werk mit dem ruhigen "Grey skies" gediegen ausklingt. Ein packendes Album! 2 fulminante "Gitarreros", Bass, Drums und kerniger Gesang - das Hogjaw-Feuer brennt lichterloh! Famos! Schon zu Anfang ihrer Tage skandierten wir: "Long live Southern Rock! Long live Hogjaw!" Das gilt heute mehr denn je...

Das komplette Tracklisting:

1. Rise to the Mountains - 7:33
2. Leavin' Out the Backside - 5:39
3. Over for You Know It - 3:18
4. Where Have You Gone - 4:48
5. I Will Remain - 8:33
6. Fire, Fuel & Air - 5:01
7. Another Day - 4:27
8. Second to None - 4:24
9. The Smoker - 3:34
10. Grey Skies - 5:19

Art-Nr.: 8891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rise to the mountains
Leavin' out the backside
Over for you know it
Where have you gone
I will remain
Fire, fuel & air
Another day

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Jive Mother Mary - all fall down [2009]
"Attention - there's anouthern fast rising kick-ass Rock-/Southern Rock-Band on the radar - so turn it up loud..."! Die blutjunge, aus Alamance, North Carolina stammende Band Jive Mother Mary spielt auf, als sei sie schon ewig im Geschäft. Mit 150 bis 200 Gigs im Jahr sind sie "road-tested" durch und durch und gehören zu jener Kategorie Bands, denen man mit Fug und Recht bescheinigen darf: "With bands like you, Classic (Southern) Rock'n Roll will never die"! Niemals! Jive Mother Mary finden ihre Berufung klar und deutlich in den Wurzeln ihrer musikalischen Väter und Großväter, nämlich in der klassischen Rock- und Southern Rock-Musik der Seventies. Die grössten Einflüsse stammen unüberhörbar von solchen Helden wie Led Zeppelin, The Black Crowes, Aerosmith, The Rolling Stones, Blackfoot, Cry Of Love (deren alter Produzent John Custer hat im übrigen auch dieses Album produziert - und zwar erstklassig) und vor allen Dingen Lynyrd Skynyrd. Dementsprechend retro klingt ihre Musik, doch sie verpassen ihr eine wundervolle, Energie-geladene jugendliche Unbekümmertheit und Ausgelassenheit, so dass der Sound überaus zeitgemäss rüber kommt. Dies wirkt wie eine wundervolle Frischzellenkur klassischer amerikanischer Rockmusik! Ähnlich, wie beispielsweise auch bei den Kollegen von Medusa Stone, die ebenfalls aus North Carolina kommen. Jive Mother Mary, im übrigen "nur" ein Trio, bestehend aus den ausnahmslos hervorragenden Musikern Seth Aldridge an den Drums, Nathan Cow am Bass und dem phantastischen Sänger (klingt in etwa wie eine Mischung aus Robert Plant und Chris Robinson), Songwriter und fabelhaften Gitarristen Mason Keck (unterstützt werden sie vereinzelt noch von John Custer an den Keyboards) gehen zumeist mit voller Wucht zu Werke. Mason Keck liefert ein fulminantes "Riff-Gitarrenbrett" ab und dominiert das Geschehen darüber hinaus mit furiosen, mächtig kochenden Gitarrensoli. Wenn Jive Mother Mary Volldampf rocken, gibt's keine Gefangenen. Und doch steckt das Zeug voller prächtiger Melodien. Zwischendurch gibt's dann auch mal ein paar balladeskere Klänge, die manchmal mit einem leichten psychedeliischen Flair unterlegt sind. Und die Southern-Roots sind allgegenwärtig - vor allen Dingen bei Keck's herrlichem Gitarrenspiel. Nach einem tollen, von einem leichten, schwebenden Psychedelic-Feeling unterlaufenen, eingängigen Gitarren-Intro (ungemein melodische Hookline), unterstützt von einer stampfenden Bass-Drum (sehr southern), donnert der Band mit ihrer ganzen, geballten, "in your face"-Gitarrenwucht los. "Let me in" heisst der Eröffnungs-Kracher, dessen saustarker Groove etwas von dynamischen, harten The Black Crowes hat, ebenfalls wie von southern-orientierten The Answer. Dazu hoher, kehrliger, erstklasiger Gesang von Mason Keck, der ein wenig Led Zeppelin-Flair integriert, eine klasse Melodie und mächtig dampfende Southern-rockin' Lead Guitars. Schon nach gut 4 Minuten haben Jive Mother Mary sich selbst und die begeisterte Zuhörerschaft auf eine amtliche Betriebstemperatur gebracht. Und die geht mit der zweiten Nummer kein Grad runter: "Bedroom eyes" ist ein von knüppelharten Riffs und einer prächtigen Melodie gesteuerter wunderbarer Southern-fueled Rocker (Led Zeppelin meets Lynyrd Skynyrd), inklusive eines klasse, ordentlich Fahrt aufnehmenden Tempowechsels im Break, das Gitarrist Keck zu einem furiosen, glühenden Gitarrensolo nutzt. Nach dem nächsten Volldampf-Rocker "Out of love", schalten Jive Mother Mary mit der leicht psychedelisch angehauchten, wunderbar melodischen, tief im Southern Rock verwurzelten Ballade "Another new never" erst einmal einen Gang zurück. Kritallklare Acoustic Gitarre und Keck's sauberer Gesang paaren sich mit herrlichen Allmans- und Skynyrd-like E-Gitarren-Linien. Bleibt prächtig hängen. Eine tolle Nummer! Wie auch das folgende, hinreissend groovende, rhythmische (dezenter Latino Rock-Touch) Midtempo-Rocker "Save me", der gleichermassen in die Beine und ins Ohr geht. Wartet im Mittelteil mit einem flammenden E-Gitarren-Solo auf. Für "Fever" standen wieder eindeutig Led Zeppelin Pate, während der großartige Southern Rocker "Catalina" wieder seine psychedelischen Momente hat (erinnert an Zeppelin's "Kashmir"-Phase), parrallel dazu aber mit schön lockerer, total southern-mässiger Gitarrenarbeit überzeugt. Das bravouröse "Holy roller" ist eine traumhaft melodsiche, vollkommen akustisch präsentierte, lupenreine Southern-Ballade (swampiges, bluesiges, exzellentes Dobro-Spiel), ehe die Jungs mit voller Wucht und jeder Menge Dynamik den höllisch "geilen" Volldampf Southern-Riff Rocker "Move on home" raushauen und das Album schließlich mit der zwischen Led Zeppelin, Jimi Hendrix, The Black Crowes und Lynyrd Skynyrd angesiedelten, schweren, bluesigen Gitarren-Lärm-Orgie "All fall down" genauso packend ausklingen lassen, wie sie es rund 48 1/2 Minuten vorher begannen. "These kids know how to rock", "These boys may be young but they can play and sing their asses off", und "Fans of jam bands, southern rock, riff rock and good old classic hard rock will love this band", sind nur einige Zitate aus begeisternden U.S.-Reviews, die wir bedenkenlos unterschreiben. Eine tolle, neue Band mit einem baumstarken Debut! "Seventies-based, Southern-rooted Classic American Guitar-Rock'n Roll with an attitude"!

Das komplette Tracklisting:

1. Let Me In 4:16
2. Bedroom Eyes 3:47
3. Out of Love 3:51
4. Another New Never 4:59
5. Save Me 4:56
6. Fever 4:47
7. Catalina 5:09
8. Holy Roller 5:54
9. Move On Home 3:59
10. All Fall Down 6:54

Art-Nr.: 6701
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let me in
Bedroom eyes
Another new never
Save me
Catalina
Move on home

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Morton and The Chesapeake Sons, Jason - same [2018]
Klasse, in Nashville/TN ansässiges Quartett, das sich im Country-Mekka der USA aber eher dem Southern Rock verschrieben hat. Genauer gesagt spielen die Jungs um Frontmann Jason Morton eine sehr ansprechende Mischung aus klassischen Rock-, Southern- und Countryrock-Zutaten, die in ihren Arrangements allerdings klar den typischen Southern Rock solcher Bands wie beispielsweise Lynyrd Skynyrd, Doc Holliday, die eher Country-orientiertere Seite der The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und Blackberry Smoke bevorzugen. Dabei ist eine gesunde Mischung aus einigen powernden Uptempo-Tracks (beispielsweise der ein wenig an Doc Holliday und Blackfoot erinnernde Opener "Ride all night") und exzellenten, wunderbar melodischen Southern-Balladen, teils mit charakteristischen Twin Gitarren, flockig groovender Percussion und erdigen, angerauten E-Gitarren-Soli entstanden. Stellvertretend für diese großartigen Balladen sei hier das meisterhafte, über 7 Minuten lange, wunderbar ins Ohr gehende und dennoch jammig gestaltete "Southern sound" genannt, das mit seinem typischen Arrangement und dem ausgedehnten E-Gitarren-Solo dem Songnamen allergrößte Ehre erweist. Tolle Nummer, aber auch der komplette Rest des Albums bietet prima Genre-Kost. Jason Morton and The Chesapeake Sons mit einem vielversprechenden, beeindruckenden Debut.

Das komplette Tracklisting:

1. Ride All Night - 3:30
2. The Things I've Done - 3:25
3. Southern Sound - 7:07
4. Matacumbe - 4:46
5. I Knew - 3:37
6. Before It Gets Better - 3:21
7. One More Night - 4:31
8. Mexico - 3:03
9. Round The Corner - 3:36
10. No Time - 4:38

Art-Nr.: 9684
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ride all night
Southern sound
Matacumbe
I knew
Before it gets better
Mexico
Round the corner

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Powell and The Messengers, Leroy - the snowblind moonshine deathride [2011]
3 verwegene Gestalten brausen auf ihren tief und "böse" knatternden Höllenmaschinen einen endlosen, "deadend" Highway hinunter: Das ist der "Snowblind Moonshine Deathride". Southernrock-Outlaw Leroy Powell und seine Messengers transportieren dieses in einem großartigen Comicstil gezeichnete, auf dem Frontcover ihres neuen Albums sichtbare Bild nahezu perfekt in die gleichnamige Eröffnungsnummer. "The Snowblind Moonshine Deathride" ist packender, bärenstarker, rauer, ungeschliffener, ordentlich Staub aufwirbelnder, dreckiger Outlaw-Southernrock, voller Dampf und Authentizität. Ein toller Auftakt eines tollen Albums. Rund 18 Monate nach "Atlantis" liefert die großartige Truppe um den saustarken Gitarristen, Songwriter und Sänger Leroy Powell, seines Zeichens ehemaliger Lead-Gitarrist von Shooter Jennings' Band, den "357's", ihren nächsten, ganz großen Wurf ab. "Firey Southern Rock Metal Country" ist einer der Begriffe, die man im Zusammenhang mit der Musik der Messengers hört. Ist gar nicht so verkehrt, wibei wir das unserer Ansicht nach nicht passende Wort "Metal" lieber durch "Hard" ersetzt wissen möchten. Am ehesten passt für dieses packende Gebräu vielleicht die Bezeichnung "Hard and Rough Southern Rock with a shot of Blues, Roots, Country and Psychedelic", vollgepackt mit "down and dirty guitars". Ja, Leroy Powell ist ein weitgereister, bärenstarker Gitarrist mit jeder Menge hochkarätiger, musikalischer Referenzen. Das renommierte "Guitar Player Magazine" analysierte einmal: "Half his riffs smell like beer and honky-tonks, while the other half sound like redneck cousins of Led Zeppelin". Das passt perfekt! Vermischt mit Powell's Outlaw-Mentalität entsteht dabei eine wunderbare, erdig raue, überaus vielseitige, einzigartige, explosive Southern Rock-Mixtur. Geboren in Kalifornien, lebte Leroy Powell viele Jahre in Nashville/Tennesse, ehe er 1998 wieder nach Los Angeles ging. Dort spielte er in diversen Funk-, R & B-, Blues- und Rockbands, stellte sein Talent solch unterschiedlichen Combos wie Spearhead, Fishbone, Ike Turner, Gene Loves Jezebel und Blink 182 zur Verfügung, ehe er im Jahre 2004 festes Mitglied von Shooter Jenning's "357's" wurde, mit denen er 4 Alben einspielte. Einige der Main-Tracks dieser Weke, wie beispielsweise "Lonesome Blues", "Busted in Baylor County", oder "Hair of the dog" stammten dabei aus seiner Feder. Darüber hinaus hat Powell, entweder im Studio oder auf der Bühne, mit solchen Größen wie Hank Williams jr., David Allan Coe, Dickey Betts, Tony Joe White, Billy Joe Shaver, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd und Stanley Clarke zusammengearbeitet. Im Früjahr 2009 zog es ihn wieder nach Nashville, wo er schließlich die Messengers ins Leben rief, die fortan mit ihrer furiosen Southern-"Mugge" am Start sind. "The Snowblind Moonshine Deathride" schließt sich qualitativ nahtlos an den famosen Vorgänger "Atlantis" an, wobei die Band auf dem neuen Werk vielleicht mit noch mehr Dampf und noch etwas härter agiert. Es brodelt an allen Ecken und Enden und das raue Outlaw-Flair ist allgegenwärtig. Nehmen wir beispielsweise mal das bravouröse "Lovin' machine": Fette, erdige Riffs und ein toller Southern-Groove bestimmen in der Basis diesen herrlich dreckigen Rootsrocker, der jedoch nach etwa einem Drittel seiner Spielzeit kurzzeitig zu einem gefälligen, lockeren, Countryrock-orientierten Part mit hintergründiger Pedal Steel wechselt. Doch dann legt die Band eine erneute Kehrtwende hin, kommt in Puncto Dampf wieder ordentlich auf Touren und brilliert mit einer baumstarken, feurigen Wah Wah-/Twin Lead-Passage. Einfach "geil"! Dann mit "High on the hog" die nächste, abwechslungsreiche, aufregende "Killer"-Nummer: Erneut hören wir raue, knochenharte, schnörkellose Southern-Riffs, entfernt vielleicht mit den allerbesten Blackfoot kompatibel, oder mit ganz straighten The Black Crowes, ehe die Band zu einem fulminanten Tempowechsel ansetzt. Der Song nimmt gewaltig Fahrt auf, wird dabei aber wesentlich lockerer und das Ganze mündet in einem mitreissend inszenierten Gitarrensolo voller herrlicher, flockiger, aber absolut tighter, The Allman Brothers Band-mässiger Twin Lead-Linien. Ganz groß! Kurioserweise enthält das neue Album auch das vermeintliche Titelstück des Vorgängers: Mächtige Heavy-Riffs bestimmen zu Anfang das prächtige "Atlantis", das gar daher kommt wie eine wuchtige Southern Rock-Ausgabe von Black Sabbath, während man im Refrain dagegen zu ungemein harmonischen, geradezu "lieblichen", progresiv angehauchten, von schönen, akustischen Gitarren und Keyboards unterlegten Gesangspassagen wechselt, um anschließend zu den gewaltigen Heavy-Klängen des Starts zurückzukehren. Großartigen Southern-fried Blues-/Rootsrock mit einem Rhytmus irgendwo zwischen Bo Diddley und Led Zeppelin hören wir mit dem tollen "Big black dog", dessen Mittelteil von einem fantastischen, leicht halligen, psychedelisch angehauchten Gitarrensolo bestimmt wird und nach etlichen weiteren, saustarken Tracks endet das Album schließlich mit dem etwas zurückhaltenderen, wunderbar melodischen, gleichzeitig angerauten Southern Rocker "Resurrection". Einfach toll! Die Band spielt durchweg auf einem beängstigend hohen Niveau. Schwachstellen sucht man vergebens. Ein wenig schade ist leider die etwas spartanische Verpackung der CD im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das muss man bei dieser grandiosen Musik einfach vernachlässigen und in den Hintergrund stellen. Leroy Powell and The Messengers entfachen erneut ein zündendes, packendes Feuerwerk rauen, ungeschliffenen Retro-Blues-/Roots-/Outlaw-/Southern Rocks. Das Album ist schlichtweg ein "Mörder"-Teil! Schnallt Euch an, Leute, die Motoren röhren schon. Auf Euch wartet ein furioser "Snowblind Moonshine Deathride"...

Das komplette Tracklisting:

1. The Snowblind Moonshine Deathride 4:17
2. Lovin' Machine 3:16
3. High On The Hog 4:16
4. Turn It Up 4:19
5. Blood In The Sky 7:17
6. One More Time Over The Line 2:12
7. Let Me Love You 4:36
8. Big Black Dog 3:09
9. Judgement Day 4:15
10. You Got Jacked 2:47
11. Atlantis 6:20
12. Resurrection 6:13

Art-Nr.: 7665
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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The snowblind moonshine deathride
Lovin' machine
High on the hog
Blood in the sky
Big black dog
Atlantis
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Preacher Stone - paydirt [2014]
Drittes Album der Southern Rocker aus Charlotte/North Carolina! Preacher Stone haben sich mit ihren beiden Vorgängeralben erhebliche Sympathien in Genre-Kreisen erspielt, ihr ungeschliffener ehrlicher Southern Rock im Stile der großen Vorbilder Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot & Co., aber durchaus mit eigener Note, wird in diesen Kreisen immer noch mit Wohlwollen angenommen, zumal die Band um die Leader Marty Hill und Ronnie Riddle nie auf die großen Budgets irgendwelcher großer Labels zurückgreifen konnte. Auch ihr Drittwerk ist wieder in Eigenregie entstanden. Mit leicht veränderter Formation (zum Line-up gehören jetzt Michael Gilbert - guitar, slide, dobro; Josh Sanders - bass, vocals; Johnny Webb - keyboards und Mark Hill - drums) ist ihnen jetzt mit „PayDirt“ ihr mit Abstand stärkstes Werk gelungen. Hill und Riddle, die sämtliche Tracks verfasst haben, ist es erstmalig gelungen, eine klare Linie in ihr Gesamtwerk zu bringen, woran es gerade beim Vorgänger "Uncle Buck’s Vittles", mit doch recht stark variierenden Stilelementen und sehr unruhig wechselnden Songs, noch ein wenig gehapert hatte. Die Truppe, die sich selber nicht als Southern Rock Band sieht, sondern als Band aus dem Süden, ist ihren Heroen ein wenig dichter in den Nacken gerückt. Obwohl die meisten Basisriffs überaus kraftvoll, kantig und zuweilen sogar ein wenig metallisch kommen, spielt die Band nicht mehr ganz so hart wie bei den Vorgängern, was nicht bedeutet, das sie "weich" oder gar lasch spielen - im Gegenteil. Die Power und Energie ist stets spürbar, aber alles wirkt etwas lockerer, Song-orientierter, flüssiger. Und das kommt richtig gut. Klasse direkt der Opener "Day Late", ein selbstironischer Song über Leute, die bei allen Dingen ewig zu spät im Leben kommen ("I’m just a day late and a dollar short, my ship came in, I was standin’ at the airport" heißt es im Refrain), geht nach ein paar kurzen Beckenschlägen durch Drummer Marty Hill und einem "Hell Yeah"-Ruf von Riddle direkt gitarrentechnisch in "Pearl Jam meets Molly Hatchet"-Manier ordentlich zur Sache. Klasse auch die gurgelnde Orgel von Johnny Webb im Hintergrund, die sich dann im weiteren Verlauf des öfteren von ihrer ganz feinen Seite zeigt. Mit "Meet My Maker" wird mit religösem Unterton im atmosphärischen Midtempo weitergemacht. Schön hier das typisch surrende Slide-Solo. Eine kurze Dobroeinlage ("Shrevport Stomp") dient als Vorspiel für den herrlich stimmungsträchtigen Footstomper-Boogie "Louisiana Dog", der von wunderbar flotten E-Gitarren und klimperndem Honky Tonk-Piano getragen wird und am Ende nochmals eine Temposteigerung erfährt. Ganz starker Song! Das folgende, ebenfalls schön kratzig stampfende "And Then Some" erinnert so ein wenig an die Zeiten des Copperhead-Debüts. Tolles Zusammenwirken hier von quirlig gespielten E-Gitarren und aufheulender Orgel im Solo-Teil. Ein Stratocasterintro kombiniert mit dem berühmten Lick von Bon Jovis "Dead Or Alive" bildet den Pfeiler des tollen "Me And Mine", einer southern-souligen Midtempoballade mit kräftigem Powerrefrain. Begeisternd die Lynyrd Skynyrd huldigende Solopassage gegen Ende mit eingebauten Double Leads. Ein richtiges Highlight! Ein bisschen in klassischere Rockrichtung a la Bad Company pendelt "Walk It Dry" (tolles Orgelintro), Riddles Gesang ähnelt hier durchaus dem des großen Paul Rodgers. "Hand On The Bible" gab es bereits auf dem Vorgänger, hier mit etwas stärker hervorgehobener Akustikgitarre. Eine schöne melodische Southern-Ballade mit angenehmen Slide-Solo in Skynyrd-Tradition und pathosgetränkten Harmoniegesängen. "Place To Be" führt einen mit dezent gospeligem Touch in die Hoch-Zeiten von Bands wie Dickey Betts & Great Southern, Charlie Daniels oder der Marshall Tucker Band zurück. Herrlich das Betts-typische Führungs-E-Gitarren-Spiel zum launigen Southern-Groove. Im Soloteil reichen sich E-Gitarren, E-Piano und Orgel die Klinke in die Hand. Lässig rockt "Swimmin’ Hole" und lässt etwas wehmütig "Flirtin With Disaster"-Zeiten aufkommen. Klasse hier Webbs gluckerndes E-Piano, dass toll mit den schweren Gitarren-Riffs harmoniert. Mit "All I Know" folgt dann im Vergleich zum Rest ein recht unspektakulärer, aber schön melodischer Abschluss. Dieser Song hätte vielleicht etwas besser als Füller irgendwo in die Mitte gepasst. Trotzdem angenehm zu hören. Preacher Stone haben sich mit "PayDirt" wieder ein Stück weiterentwickelt und gehören mittlerweile mit Bands wie Hogjaw, Skinny Molly, SwampDaWamp zum erweiterten Führungszirkel des Genres. Man darf sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn die Band, ähnlich wie Blackberry Smoke, mal ein mutiges Label und einen arrivierten Produzenten Marke Justin Niebank oder Dan Huff als Support bekommen würde... Aber auch gut möglich, dass Hill, Riddle & Co. das auch garnicht wollen. Trotzdem ist das sich stetig steigernder, klassischer Southern Rock auf der Schiene solcher Helden wie The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot, Doc Holliday, 38 Special, und, und, und. Preacher Stone sind und bleiben eine der Bands, die das Erbe der goldenen Southern Rock-Zeit höchst authentisch weiterverfolgen. Klasse Futter für die ewig hungrige Southern Rock-Fraktion! Gut gemacht, Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Day Late - 3:18
2. Meet My Maker - 4:09
3. Shreveport Stomp - 0:47
4. Louisana Dog - 4:03
5. And Then Some - 3:36
6. Me and Mine - 4:33
7. Walk It Dry - 3:43
8. Hand On the Bible - 4:39
9. Place to Be - 3:50
10. Swimmin' Hole - 4:39
11. All You Know - 3:41

Art-Nr.: 8526
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Day late
Meet my maker
Louisiana dog
And the some
Me and mine
Walk it dry
Place to be
Swimmin' hole

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StoneRider - three legs of trouble [2008]
Der dreckige, bluesige Seventies Retro Gitarren-Riff-Rock'n Roll lebt! Und mit welch einer Vehemenz und Vitalität! Neustes, überaus beeindruckendes Beispiel dafür ist das junge, großartige Quartett StoneRider aus Atlanta /Georgia! Zwei hervorragende Gitarristen, einer davon zudem ein exzellenter Sänger mit herrlich rotziger, "shoutender" Röhre, Bass, Drums - das ist das schlichte Equipment, das StoneRider benötigen um los zu rocken wie die Hölle! Voller Inbrunst verarbeiten sie ihre Herkunft aus dem Süden der USA und Ihre Vergangenheit in der Hardcore Metal-Band "Fight Paris" zu einem vor Power, Spielfreude, Druck und Kompetenz nur so strotzenden, esplosiven "straight-forward, bluesy, rootsy, Southern-fried, retro-fitted" Hard Rock-Gebräu, dessen massive Twin Gitarren-Front, bebende Riffs und tosende Soli einem nur so um die Ohren fliegen, dass es die wahre Freude ist. Die Spuren ihre scheinbaren Einflüsse sind umfangreich. Das geht von Lynyrd Skynyrd zu Blackfoot, von Jimmy Hendrix zu Led Zeppelin, von AC/DC zu ZZ Top, von Foghat zu Cry Of Love, von den Four Horsemen zu The Black Crowes, von Free zu Aerosmith... - und damit befinden sie sich in bester Gesellschaft solcher jungen "Retro-Wilden" wie Black Stone Cherry, Silvertide, American Minor, The Answer, Rose Hill Drive, Dirty Sweet und Co. - wobei StoneRider zu den "heftigeren" Vertretern dieser Bewegung gehören. Peitschende Gitarren überall, pulsierende, antreibende Riff-und Rhythmusarbeit, immer wieder glühende, wirbelnde, geradezu unter Strom stehende, fette Soli von Lead Gitarrist und Sänger Matt Tanner, klasse Songmaterial und überaus kompetente Musiker lassen mächtig Dampf ab. Erholsame Balladen gibt's keine - die Devise heißt: "Plug it in and Rock it out loud"! Einzelne Stücke hervorzuheben macht wenig Sinn, da die Truppe ihre Linie wie "am Strich" durchzieht und dabei keine Kompromisse eingeht. Ob beispielsweise der von einem zwirbelnden und wirbelnden Gitarrensturm dominierte, Energie-geladene Opener "Rush hour, Baby", das dreckig rockende, massive "Back from the dead", der von gewaltigen Wah Wah-Läufen durchzogene, straighte, bluesy Heavy Riff-Rock-Kracher "Ramble down" (prima Southern-Flair), das zündende, AC/DC-like "Wild child", das durch Monster-Riffs nach vorn gepeitschte und von tierischen, kochenden Gitarrensoli bestimmte "Lynyrd Skynyrd meets AC/DC meets ZZ Top"-like "Bad lovin' (never felt so good)", oder der fulminant durchstartende, Southern-fueled "Killer"-Boogie "Shut my mouth" - es kocht, dampft und rockt an allen Ecken und Enden. Enthält zudem ein klasse Coverversion von Nazareth's "Hair of the dog"! Diese Band und diese Mucke haben richtig Feuer! Sehr starke Scheibe, die tierisch Laune macht!

Art-Nr.: 5509
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Rush hour, Baby
Ramble down
Wild child
Bad lovin' (never felt so good)
Shut my mouth

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