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Abair and the Boneshakers, Mindi - the eastwest sessions [2017]
"She's hot"! Die in den USA höchst respektierte, mehrfach Grammy-nominierte, herausragende Saxophonistin Mindi Abair aus Saint Petersburg/Florida war bislang eher auf dem Jazz-Terrain zu Hause, doch mit ihrer neuen, exzellenten Begleitband, den Boneshakers liefert sie mit dem in den historischen Eastwest-Studios von Hollywood aufgenommenen, neuen Album "The Eastwest Sessions" nun ein musikalisch fantastisches, ungemein kraftvolles, kerniges, astreines "Powerhouse"-Bluesrock-Album mit Spuren von Soul, R&B, Rock bis hin zum Americana ab, das sie auch in diesem Genre nachhaltig etablieren wird. Neben ihrem genauso satten, wie virtuosen Saxophon-Spiel ist Mindi darüber hinaus eine großartige Sängerin und Songwriterin. Produziert hat das Album niemand geringerer als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Aerosmith und Stammproduzent von Joe Bonamassa und Black Country Communion). Großmeister und Gitarrenguru Joe Bonamassa ist dann bei einem Stück auch gleich als Gast mit dabei, und zwar bei dem umwerfenden, kernigen, rund 7-minütigen Blues-Knaller "Pretty good for a girl", bei dem sich Mindy auf ihrem "Sax" quasi die Lunge aus dem Hals bläst und Mr. Bonamassa mit einem genialen Gitarrensolo besticht. Toll, wie sich die beiden während des rund 4 1/2-minütigen Instrumentalfinishs ergänzen. Dazu gibt's prächtigen Gesang von Mindi. Irre starke Nummer! Aber das ist nur ein Beispiel für eine komplett saustarke Vorstellung der Protagonistin und ihrer super Band. Mal mit Gefühl, mal sehr rockig agieren die Musiker und Mindi spielt zum Teil, als ginge es um ihr Leben. Das komplette Songmaterial ist hervorragend strukturiert, durchzogen von einer prima Melodik. Das Zeug bleibt einfach prächtig hängen, versprüht ordentich Feuer und Speilfreude. Los geht's mit dem mächtig groovenden, ganz dezent funky angehauchten Power-Bluesrocker "Vinyl", in der Basis geprägt von großartigem Drumming und treibenden Basslines. Dazu kommen herrlich klimperndes Piano, starke Rhythmus E-Gitarre, Mindi's klasse Gesang und natürlich ein brennendes Sax-Solo im Break. Ganz heiße Nummer! Das kann man auch über das anschließende, mächtig kochende Instrumental "Not that kind of girl" behaupten. Auch hier brennt die Luft, nicht nur durch Miss Abair's furioses Sax-Spiel. Ein weiterer, schön straighter, bluesig groovender und mit einer feinen Melodie ausgestatteter Rocker folgt mit dem tollen "Play to win", bei dem erstmals auch der immer wieder stark aufspielende Lead Gitarrist der Boneshakers, Randy Jacobs, etwas dominanter in Erscheinung tritt und sich mit seiner "Chefin" einen klasse Solo-Schlagabtausch liefert. So geht das Stück für Stück auf höchstem Niveau weiter. Ob die wunderbar soulige, traumhaft schöne Ballade "Let me hear it from you" (den großartigen Lead-Gesang übernimmt hier Sweet Pea Atkinson), das packende, genauso straighte, wie jammige Instrumental "Freedom" (starkes Gitarren- und Saxophon-Solo). das fein groovrnde, gediegene "Done me wrong", bis hin zu der wunderbaren, flockigen, semi-akustischen, sehr melodischen Roots-/Americana-Nummer "I love to play my saxophone" (herrliche Mandolinen-Riffs, wunderbares Sax-Solo) - Mindi und ihre Jungs haben keinen Durchhänger. Diese, im übrigen überaus attraktive Blondine und ihre tolle Band verkörpern eine dermaßen erfrischende Bluesrock-Vitalität, das es die helle Freude ist. Hoffen wir jetzt schon, dass das nicht Mindi's letzter Ausflug in die Blues- und Rock-Gefilde war. Rock on, Mindi! Eine wahrlich beeindruckend starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Vinyl - 3:06
2. Not That Kind of Girl - 3:31
3. Play to Win - 4:06
4. Pretty Good for a Girl - 7:07
5. Let Me Hear It from You - 4:30
6. Live My Life - 3:30
7. Freedom - 4:51
8. Had to Learn the Hard Way - 4:32
9. She Don't Cry No More - 3:56
10. Done Me Wrong - 5:57
11. I Love to Play the Saxophone - 2:53

Art-Nr.: 9577
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Vinyl
Play to win
Pretty good for a girl
Let me hear it from you
Freedom
Done me wrong
I love to play the saxophone

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Bachman - heavy blues [2015]
"Limited Edition Deluxe Package Includes Custom Guitar Pick" - im Digipack mit Prägedruck! Er kann's noch - und wie! Was haut der Kerl auf seine "alten Tage" noch einmal für einen "Kracher" raus. Ex-Guess Who und Bachman-Turner Overdrive-Haudegen Randy Bachman mit einem neuen Album, bei dem der Name Programm ist: "Heavy Blues", genauer gesagt, "Heavy Bluesrock", der wie die sprichwörtliche "Sau" abrockt! Herrlich! In Trio-Besetzung, mit zwei Damen im Schlepptau (Drummerin Dale Anne Brendon, die wie ein Berserker trommelt, und die ebenfalls groß aufspielende Bassistin Anna Ruddick) begeistert "Gitarrero" und Sänger Randy Bachman mit Energie-geladenem, geradzu explosivem, voller Power steckendem, hoch melodischem, sattem, fettem Gitarren-Bluesrock, dessen Ursprünge in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern liegen. Songs wie beispielsweise der rasante Opener "The edge" (Brendon haut auf die Felle ein, als wolle sie dem legendären Who-Drummer Keith Moon zeigen, dass sie ihm in nichts nachsteht), das von krachenden Led Zeppelin-Riffs nach vorn gepeitschte "Ton of bricks" (leicht psychedelischer Touch, rattenscharfes Gitarrensolo), das an Cream oder Ten Years After angelehnte, bärenstarke "Bad child" (Gitarrengott Joe Bonamassa brilliert als Gast mit einem tierischen Solo), der brodelnde, straighte, mit markanten Slide-/Steel-Spiel (Gast ist hier der Steel-Virtuose Robert Randolph) durchzogene Bluesrocker "Oh my Lord", oder raue, direkte, ohne Schnörkel präsentierte Volldampf Texas-Bluesrocker "Wild Texas ride" sind absolute "Hits". Nein, das komplette Album ist ein Hit. Produziert hat Kevin Shirley (u. a. Joe Bonamassa)! Weitere prominente Gäste sind Peter Frampton, Neil Young, Luke Doucet, Jeff Healey und Scott Holiday. Randy Bachmann und seine Mädels mit einem echten "Kracher"-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. The Edge - 4:17
2. Ton Of Bricks - 3:45
3. Bad Child - 4:31
4. Little Girl Lost - 3:46
5. Learn To Fly - 4:10
6. Oh My Lord - 5:19
7. Confessin' To The Devil - 4:22
8. Heavy Blues - 4:36
9. Wild Texas Ride - 3:41
10. Please Come To Paris - 3:48
11. We Need To Talk - 3:26

Art-Nr.: 8834
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The edge
Ton of bricks
Bad child
Little girl lost
Oh my Lord
Heavy Blues
Wild Texas ride

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Black Country Communion - 2 [2011]
Das erste Werk war schon ein "Killer"-Teil und nun setzen sie gerade mal ein dreiviertel Jahr später noch einen drauf: Black Country Communion, dieses anglo-amerikanische, von den phänomenalen Künstlern Glenn Hughes am Bass und Gesang (u. a. ex-Deep Purple, Trapeze), John Bonham am Schlagzeug (Sohn des legendären Led Zeppelin-Drummers John Bonham), Derek Sherinian an den Keyboards (u. a. Dream Theater, Alice Cooper) und "Gitarrengott" Joe Bonamassa (sicher der einflussreichste Gitarrist der neuen Bluesrock-Bewegung) ins Leben gerufene Bandprojekt liefert mit dem schlichtweg "2" betitelten Nachfolger eine neuerliche Meisterleistung in Sachen druckvollem, klassischem, Blues-based Hardrock ab, wie man sie heute leider nur viel zu selten erlebt. Spielwitz, Härte, Intensität - es ist eine musikalische Vollbedienung, die die Vier in brillanter Verfassung zeigt. Das Songmaterial ist wohl noch stärker als beim Erstling, auch wenn zuweilen die Orientierung an Led Zeppelin frappierend ist. Aber das muß keineswegs ein Negativum sein und ist es hier auch nicht. Im Gegenteil: Vielleicht ganz gut, das sich die "Zeps" bislang doch nicht mehr reformiert haben, denn die Messlatte, die BCC hier auflegt, müssten sie erst einmal übertreffen. Das wäre sicher gar nicht so einfach. Diese Band verdient die Bezeichnung "Supergroup" wirklich. Das außergewöhnliche Talent ihrer überragenden Musiker ist unbestritten, aber hier haben sie sich auch noch zu einer "echten" Band zusammengefunden. Jeder bringt sich gleichberechtigt ein, jeder begeistert mit seiner großen Virtuosität - doch "überkanditelte" Egotrips bleiben aus. Das ist wahre Größe! Ganz klar: Das ist ein unbestrittener, Seventies-orientierter Hardrock-, Classic Rock-, Bluesrock-Meilenstein der Neuzeit!

Das komplette Tracklisting:

1 The Outsider - 4:23   
2 Man In the Middle - 4:35   
3 The Battle For Hadrian's Wall - 5:10   
4 Save Me - 7:42   
5 Smokestack Woman - 5:10   
6 Faithless - 5:11   
7 An Ordinary Son - 7:58   
8 I Can See Your Spirit - 4:11   
9 Little Secret - 6:59   
10 Crossfire - 6:03   
11 Cold - 6:55

Art-Nr.: 7447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Black Country Communion - same ~ deluxe edition cd & dvd-set [2010]
CD & DVD-Set! Deluxe Edition! Das heiß herbeigesehnte Debut-Album der neu formierten "Supergroup", deren Besetzung man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muß: "Mörder"-Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa, Ex-Deep Purple-/Trapeze-Shouter und Bassmann Glenn Hughes, Jason Bonham (Sohn des Led Zeppelin-Drummers John Bonham) am Schlagzeug und Derek Sherinian (u.a. Dream Theater, Alice Cooper) an den Tasten - alles absolute Ausnahmemusiker. Wenn sich solche Künstler zusammentun, kann das, das hat die Vergangenheit etlicher sogenannter "Supergroups" oft gezeigt, im Ergebnis durchaus enttäuschend sein. Doch nicht so bei Black Country Communion, im Gegenteil! Die im übrigen nach Glenn Hughes', von schwerer Industrie geprägter Heimat rund um Birmingham benannte Kapelle kommt mit einem absoluten Hammer-Teil! Das ist die komplette, von brillantem Spielwitz, Härte, Intensität und gewaltiger Power bestimmte, wuchtige Siebziger Jahre Classic Rock-Vollbedienung mit allem, was das Herz begehrt. Initiiert von Produzent Kevin Shirley, der Joe Bonamassa und Glenn Hughes bei einem gemeinsamen Auftritt während des "King of the Blues"-Konzertes im November 2009 in Los Angeles sah, legen diese Individualisten nahezu all ihre Egos ab und stellen sich in den Dienst der Band! Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa's markante Riffs und Soli vertragen sich geradezu perfekt mit Hughs' prägnantem Bass und seiner mächtigen Rock-Röhre. Bonham und Sherinian besorgen den Rest. Die Einflüsse dieser Musik reichen von Led Zeppelin, über Deep Purple und Rainbow bis hin zu den Who, Free und Black Sabbath, um nur einige zu nennen. Black Country Communion hauchen dieser Musik eine ungemeine Siebziger-Authentizität ein. Das Songmaterial ist erste Sahne! Enthält beispielsweise ein grandioses, furioses Remake von "Medusa", dem Titelstück des 1972iger Trapeze-Albums, jener Band, bei der Glenn Hughes damals spielte. Diese Scheibe setzt sicher eines der prägnantesten Ausrufezeichen 2010 in Sachen Seventies Classic Hard-Rock! Höchster Respekt an Black Country Communion für dieses bravouröse Werk. Jawohl, das Ding rockt gewaltig! Und das deutlich über 70 Minuten lang!

Bei uns gibt's die Deluxe-Edition mit einer tollen Bonus-DVD! Enthält zwei Live-Mitschnitte, einen Video-Clip von "The great divide", Interviews mit den Bandmitgliedern und "Behind the scenes"-Material.

Das komplette Tracklisting:

CD:
1 Black Country - 3:15   
2 One Last Soul - 3:52   
3 The Great Divide - 4:45   
4 Down Again - 5:45   
5 Beggarman - 4:51   
6 Song of Yesterday - 8:33   
7 No Time - 4:18   
8 Medusa - 6:56   
9 The Revolution In Me - 4:59   
10 Stand (At the Burning Tree) - 7:01   
11 Sista Jane - 6:54   
12 Too Late For the Sun - 11:21

DVD:
1. Interview with band members
2. Photogallery
3. Statement from Kevin Shirley
4. Musicclip "The Great Divide"
5. Behind The Scenes
6. Live in Riverside (2 songs)

Art-Nr.: 7083
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blindside Blues Band - keepers of the flame [2008]
Ein wahrer Gitarren-Orkan der Mannen um "Killer-Gitarrist" Michael Onesko erschüttert die Welt des Classic Power-/Heavy Bluesrocks! Welch eine Wucht! Die californische Blindside Blues Band zelebriert schon seit Jahren ("Keepers of the flame" ist bereits ihr sechstes Album) eine von den Kritikern begesiternd gefeierte, inbrünstige und laute, von einem gewaltigen Gitarren-Bombardement bestimmte, Seventies-orientierte Classic Rock-/Bluesrock-Mischung (die Betonung liegt auf "Rock"), die voller loderndem Feuer (der Album-Tritel passt einfach) und ausgelassener Spielfreude klar und deutlich im Fahrwasser solcher Legenden wie Montrose, Cream, Deep Purple, Mountain, Pat Travers, Rory Gallagher, Jimi Hendrix, Robin Trower & Co. angesiedelt ist (jüngere Beispiele wären vielleicht auch Joe Bonamassa und Philip Sayce) - und sie machen das in einer Klasse und in einer Qualität, die man gar nicht hoch genug bewerten kann. Das sind echte Profis (Onesko ist ein alter Genre-Hase, der schon jahrelang mit Leuten wie Mike Varney, Aynsley Dunbar, Rick Derringer, Glenn Hughes, Leslie West und vielen anderen zusammengearbeitet hat), die mit Herz und Seele ihrer Leidenschaft fröhnen. Zusammen mit dem zweiten Lead-Gitarristen Scott Johnson brennt Onesko ein Feuerwerk ab, das das Wort "Gitarrenschlacht" wahrhaftig verdient. Immer wieder liefern sich die beiden ellenlange, wirbelnde Duelle, peitschen sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen an, die schließlich in einem massiven, geradezu monströsen Gitarren-Donnerwetter münden. Die vielen längeren Stücke lassen den beiden dafür jede Menge Freiraum. Dabei entwickelt die gesamte Band eine ungeheure Dynamik, die durch die ebenso starke Rhythmusfraktion permanent forciert wird. "Keepers of the flame" besteht aus 77 Minuten Volldampf-Power. Das sind 8 exzellente Eigenkompositionen, vorwiegend von Onesko geschrieben, 3 grandiose Coverversionen und einer 13-minütigen "hidden" Instrumental Gitarren-Salve! Von den Eigenkompositionen irgendwelche Tracks hervorzuheben, wäre den anderen gegenüber nicht gerechtfertigt. Ob beispielsweise das mächtig rockende Titelstück "Keepers of the flame", das von glühenden Gitarenlinien durchzogene "Sonic love" oder das von überfallartigen Gitarrenattacken geprägte "Bad luck" - Onesko und seine Freunde lassen uns kaum Zeit zum Luftholen. Eingehen muß man kurz auf die 3 Coverversionen, denn ob sie sich Deep Purple's "Maybe I'm a Leo" (durch die Eingliederung von 2 weiteren Gastgitarristen wird hier aus sage und schreibe 4 "Rohren" geschossen), Robin Trwoer's "Hannah" (Gast-Gesang von Davey Pattison aus dem Trower-Clan), oder den Uriah Heep-Klassiker "I wanna be free" vornehmen - es hat den Anschein als wollten sie mit ihrer Power die Originale "ungespitzt in den Boden rammen"! Irre! "Keepers of the flame", in übrigen aufgenommen in den renommierten californischen Prairie Sun Studios nahe San Francisco, ist "a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault", dessen Folge wohl erst einmal die totale Erschöpfung von Mensch und Material sein dürfte. Egal, es macht mächtig Laune! "Keep the Rock alive", heißt es auf der Rückseite des Covers, ein Credo, dem sich die Blindside Blues Band mit Leib und Seele verschrieben hat!

Art-Nr.: 5475
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keepers of the flame
Sonic love
Lonesome road
Back stabber
I wanna be free
Bad luck

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Blindside Blues Band - long hard road [2006]
Eine gewaltige Classic (Heavy)Rock-/Bluesrock-Maschinerie mit einer noch gewaltigeren Gitarrenfront rückt an: Gitarrist, Sänger und Songwriter Michael Onesko aus den U.S.A. und seine Blindside Blues Band sind zurück mit ihrem bereits fünften Studioalbum und lassen es krachen wie noch niemals zuvor! Begeisternder, fischer, lebendiger, massiver Gitarren-Bluesrock, daß es nur so kocht, groovt, bluest und rockt! Was für ein Line-up: 3 fette Gitarren (neben dem großartigen Onesko noch die beiden weitern, über jeden Zweifel erhabenen "Axeslinger" Scott Johnson und Bill Gressock), Bass (Michael Barrick) und Drums (Emery Ceo) - sonst nichts! Keine Frage also, daß bei diesem Quintett die pure Gitarren-Power den Ton angibt! Die Einflüsse reichen von Hendrix, Robin Trower, Pat Travers, Mountain und mit Abstrichen auch hartem Southern Rock, bis hin zu britischen Größen wie Cream, Led Zeppelin, Deep Purple und Free! Aber nicht nur die Retro-Fans dieser gerade genannten Bands werden an "Long hard road" ihre helle Freude haben, gleiches gilt zu 100 Prozent auch für die Joe Bonamassa-, Stoney Curtis-, und Philip Sayce-Anbeter! Minutenlange, monströse Gitarrenschlachten peitschen uns aus den Lautsprechern entgegen, daß einem der Atem stockt! Unentwegt treiben sich die Akteure mit unwiderstehlichen, die "Bretter" schier zum Glühen bringenden Soli zu gegenseitigen Höchstleistungen an. Irre! Ein paar Song-Anmerkungen: Ein prächtiges Hendrix-like Intro, das sich im Anschluß wie ein roter Faden durch den Song zieht, geleitet uns zu Beginn des Albums in den herrlichen, fesselnden, fetten Power-Bluesrocker "Electric woman", dessen uns um die Ohren schwirrenden, zwirbelnden Gitarrenorgien, einen geradezu ins Wanken bringen. Wow! Und sie lassen in puncto Kraft und Druck keinen Deut nach: Das fett rockende, bärenstarke, riffige "Mercury man" steht nun auf dem Programm, dem ein deutliches Southern Rock-Ambiente anzumerken ist. Auch das haben sie einfach drauf! Massive, kochende Gitarren, driving Basslines, krachende Drums und eine absolut hängen bleibende Melodik entladen sich zu einem wahren (Heavy)Rock'n Roll-"Thunderstorm"! Nach einer brodelnden Coverversion der klassischen Cream-Jam-Nummer "Outside woman blues", scheint es, als würden in dem fulminanten "I should've loved you" die frühen, bluesigen Led Zeppelin wieder lebendig! So geht das munter weiter! Ob bei dem fetten, Energie geladenen, etwas an Paul Rodgers' Free erinnernden, druckvollen "The power", dem balladesken, leicht psychedelischen "Time before the sun", der abgehenden, "wilden" Coverversion der Mogg/Schenker-written, alten U.F.O.-Nummer "Pack it up and go", dem gewaltigen "Gypsy blood", bis hin zu dem überschäumenden Instrumental "Hot shot", inklusive Bass- und Drums-Solo! Als ob das noch nicht genug wäre, finden wir im Anschluß daran auch noch einen starken "hidden track", und zwar ein tolles, gut 14 Minuten langes, live im Studio eingespieltes Instrumental-Jamming, bei dem die Band noch einmal voller Spielfreude, doch nie ohne Konzept und strukturlos, alle Register zieht! Danach sind 69 Minuten vorüber, und man ist richtig geschafft! Aber dieses "geschafft sein" kommt dem puren Vergnügen gleich! Also, warum starten wir diese großartige Gitarren-Bluesrock-Orgie gleich nicht noch einmal? Hinein ins Vergnügen! Gitarren-Enthusiasten & Luftgitarren-"Sportler": Diese Truppe spielt euch schwindelig!

Art-Nr.: 3889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Electric woman
Mercury man
I should've loved you
The power
Gypsy blood

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Bonamassa, Joe - a new day yesterday ~ live [2004]
Joe’s grandioses Abschlusskonzert einer 60 Gigs umfassenden Tour in Ft. Wayne, Indiana vom 21.12. 2001 jetzt auf CD! Gab es auch schon mal als Bonus-DVD zu der mittlerweile nicht mehr erhältlichen, limitierten Ausgabe seines zweiten Albums "So, it's like that"! Nicht nur in den Staaten, sondern auch dank fleißigen Studioschaffens und regelmäßiger Präsenz in Europa, hat sich Joe Bonamassa mit seinen Spielgefährten Kenny Kramme (Drums) und Eric Czar (Bass) zu einem überaus beliebten Act in der globalen Blues-Rock-Szene gemausert. Kräfteraubende Shows für Band und Zuschauer auf technisch allerhöchstem Niveau sind dabei das Erfolgsrezept. Ein wohl dosierter Mix aus traditionellen Coverversionen, die aber oftmals dank fetter, groovender, jamartig ausgedehnter Gitarrenarrangements kaum wiederzuerkennen sind, und modern gehaltener Eigenkompositionen, lässt sowohl das Herz altgedienter Bluesfreunde, als auch das des hinterher rückenden Nachwuchses höher schlagen. Bonamassa und Co. betreiben Akkordarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses Werk transportiert die völlig unverkrampfte, nicht von Starallüren geprägte Atmosphäre bestens herüber. Vom Intro, einer slidegetränkten Gitarrenorgie, geht es über Interpretationen von Rory Gallagher ("Cradle Rock"), Clapton ("Steppin’ Out"), Jeff Beck ("Rice Pudding"), Jethro Tull ("A New Day Yesterday") und Free ("Walk In My Shadow") bis zum abschließenden "Don’t Burn Down That Bridge" (mit dezentem Cream-Charakter) richtig zur Sache. Die Hütte kocht! Joe’s strapaziöses Behandeln von Plektron und Saiten seines Arbeitsgerätes, Kenny’s Trommelwirbel im Hintergrund und Eric’s knackig pulsierender Bass setzen Maßstäbe in Sachen Blues-Rock-Trio. Selbst bei ezwas ruhigeren Nummern wie "Miss You, Hate You, "Colour & Shape" oder dem leicht an "Stormy Monday Blues" erinnernden "If Heartaches Were Nickels", hat das Publikum aufgrund eingepasster, intensiver Instrumentalpassagen, kaum Zeit zum Durchatmen. Begeisterte "Joe-Joe-Joe"-Rufe des enthusiastischen Publikums sind der verdiente Lohn für ein beispielloses Blues-Rock-Spektakel, gespickt mit filigranster Gitarrenkunst. "A New Day Yesterday Live" heißt knappe 72 Minuten Mitfiebern bei "Smokin’ Joe", wie er leibt und lebt. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3117
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bonamassa, Joe - black rock [2010]
Welch eine beeindruckende Vorstellung! DER "Gitarrengott" der jungen Bluesrock-Generation hat erneut zugeschlagen und mit "Black Rock" den nächsten Meilenstein seiner jetzt schon imposanten Karriere abgeliefert. Ein mitreissender Spagat zwischen Rock und Blues - insgesamt härter als der Vorgänger "John Henry", rockiger, wuchtiger und mächtiger, ohne dabei jedoch die Blues-Wurzeln je zu vernachlässigen. Abermals produziert von Kevin Shirley, wählten Joe Bonamassa und seine großartige Band zur Einspielung der 13 neuen Songs dieses Mal das "Black Rock"-Studio auf der griechischen Insel Santorin aus, was dem Album auch den Namen gab. In dem ein oder anderen Songfragment ist ein gewisser Einfluß griechischer Mentalität durchaus wahrnehmbar, doch im Kern dieses Albums wird, wie gesagt, gewaltig gerockt. Krachende Drums, schwere Grooves, gewaltige "heavy" Gitarrenriffs und halsbrecherische Soli bestimmen das Geschehen - und doch sind die Songs eingängig und bleiben verdammt gut hängen. Bonamassa macht auf diesem Album keinen Hehl daraus, wie sehr er vom britischen Bluesrock der späten Sechziger, vor allem aber von Led Zeppelin und Jimmy Page beeinflusst wurde. Etliche Songs klingen in ihrem musikalischen Gerippe wie eine logische Weiterentwicklung allerbester, früher "Zep"-Nummern (beispielsweise der hinreissende Retro-Blues "Wandering earth" mit seinen wunderbaren "I can't quit you Baby"-Licks oder das monströse, gewaltige, von einer epischen "Kashmir"-Dramatik getragene Bluesrock-Epos "Blue and evil" mit seinem Wahnsinns Page-like Gitarren-Solo, beides im übrigen Eigenkompositionen des Protagonisten). Eine weitere Hommage an den britischen Blues ist das furiose Cover von "Spanish boots", einst von der Jeff Beck Group berühmt gemacht. Das ist die eine Seite von "Black Rock", doch Bonamassa bedient sich auch wieder einiger weiterer, exzellent ausgewählter und packend umgesetzter Coverversionen seiner großen U.S. Blues-Vorbilder, sowie einiger Blues-fremder Songwriter. Saustark beispielsweise die Umsetzung von John Hiatt's "I know a place", das er in ein wuchtiges, inspiriertes, donnerndes (Heavy)Blues-Gewand packt, oder das wunderbare, mit viel Gefühl umgesetzte, auf akustischer Basis vorgetragene "Baby you gotta change your mind" (Blind Boy Fuller"), wie auch Leonard Cohen's "Bird on the wire", das die Jungs in Form einer traumhaften, genauso knackigen wie melodischen Bluesrock-Ballade (tolles Acoustic Gitarren-Picking, feine Mandoline, dezente Bläser-Fills, grandioses E-Gitarren-Solo) zum Besten geben. Ein weiterer Höhepunkt ist die Interpretation der Willie Nelson-Nummer "Night life" mit ihrem tollen Soul-Groove, die der große B.B. King einst im Jahre 1967 für sein "Blues is king"-Album aufnahm. Und genau jener B.B. King, Bonamassa's großer Mentor, nahm diesen Song nun gemeinsam mit seinem Schützling für "Black Rock" neu auf - eine wunderbare Zusammenarbeit! Weitere herausragende Stücke bilden der grandiose Opener "Steal your heart away", eine alte Bobby Parker-Nummer, die Bonamassa und die Seinen mit einer gewaltigen Power raushauen (wie aus einer imaginären, heftigen Session zwischen Led Zeppelin und Free entsprungen - atemberaubend das furiose Gitarrensolo des Meisters), der tierische, fette, aber dennoch irgendwie auch locker rüberkommende, herrlich groovende Boogie-Bluesrocker "When the fire hits the sea" (klasse Melodie, klimperndes Piano, tolle Bottleneck-/Slide-Läufe), das folkloristisch inspirierte, wunderschöne, melodische,von akustischen Gitarren und Flötenklängen begleitete "Quarryman's lament" (hier kommt ein dem Aufnahmeort auf Santorin entsprechendes Flair durch), u.s.w., u.s.w.! Es ist geradezu "beängstigend", wie kontinuierlich Joe Bonamassa sein überdurchschnittlich hohes Niveau von Album zu Album hält, ja vielleicht sogar noch steigert. "Black Rock" jedenfalls ist erneut ein Knüller, der die Bluesrock-Fans ohne jeden Aussetzer gut 53 Minuten lang in Atem hält! "Joe Bonamassa has done it again!" Und wie!

Das komplette Tracklisting:

1. Steal Your Heart Away 3:47
2. I Know A Place 4:19
3. When The Fire Hits The Sea 3:55
4. Quarryman's Lament 5:22
5. Spanish Boots 4:38
6. Bird On A Wire 5:21
7. Three Times A Fool 2:02   
8. Night Life (ft. BB King) 3:26
9. Wandering Earth 4:19
10. Look Over Yonders Wall 3:27
11. Athens To Athens 2:26
12. Blue And Evil 5:44
13. Baby You Gotta Change Your Mind 4:23

Art-Nr.: 6836
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Steal your heart away
I know a place
When the fire hits the sea
Bird on a wire
Wandering earth
Blue and evil

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Bonamassa, Joe - blues deluxe [2003]
"Blues deluxe" ein Albumtitel, dem man erstmal gerecht werden muß! Meistert er diesen Anspruch? Und wie er ihn meistert - auf beängstigend starke Art und Weise! Drittes Album dieses grandiosen Gitarren-Wunderknaben, der mit seinen schier wahnwitzigen Gitarrenritten die Blues- und Bluesrock-Welt, sowie die Enthusiasten elektrisierender, endloser, kochender Soli auf den 6 Saiten, einmal mehr in Verzückung versetzen dürfte. Nach zwei klassischen Bluesrock-Alben, bei denen der Rock ein leichtes Übergewicht gegenüber dem Blues hatte, ist es diesmal genau umgekehrt. 2003 wurde zum "Jahr des Blues" erklärt, zu dem der am 8. Mai 1977 geborene Bonamassa (an diesem Tag wurde der große Robert Johnson 66 Jahre alt) mit diesem fantastischen Album seinen ultimativen Beitrag gibt. "Blues deluxe" ist eine Hommage an die Großen des Blues, an all die Bluesveteranen, die ihn beeinflußt und geprägt haben. Angefangen von B.B. King, der ihn seinerzeit im Alter von 12 Jahren entdeckte, über John Lee Hooker, Elmore James, Albert Collins, bis hin zu besagtem Robert Johnson. Mit begnadeten Coverversionen und einigen eigenen Songs verneigt er sich vor seinen Vorbildern. Dabei ist er auf dem Weg sebst einer der ganz Großen zu werden. Wieder mit seiner, aus den beiden Vorgängeralben und der Live-DVD bekannten, großartigen Band um Eric Czar am Bass und Kenny Kramme am Schlagzeug im Rücken, und den beiden zusätzlichen Musikern Benny Harrison (Hammond B3) und Jon Paris (Harmonica), spielt Bonamassa den Blues mit einer unglaublichen Authentizität, Intensität und Leidenschaft, aber auch voller Gefühl. Obwohl der Blues eindeutig dominiert, wird natürlich auch gewaltig gerockt. Bonamassa's Art den Blues zu spielen, ist immer rockig. "Pure Blues" hin, "Pure Blues" her - die rockige Note ist immer vorhanden - er kann gar nicht anders! Und Leute, wie das an manchen Stellen rockt und dampft - "irre"! Apropos "irre": Bonamassa's Gitarrenspiel ist ein purer "Höllenritt" auf den 6 Saiten. Mal erzeugt er ganz klare und messerscharfe Läufe, dann maltretiert er sein Instrument zu wilden, brodelnden und glühenden Slide-Orgien, um sich anschließend wieder in ganz gefühlvollen Spielereien zu verlieren, ehe er einmal mehr in ekstatischen Bluesrock-Soli regelrecht explodiert. Und mit welch einer Virtuosität, Gewandheit und Fingerfertigkeit das geschieht - atembaraubend! Zuweilen scheint er über sein "Brett" zu fliegen. Dazu seine rauhe, kehlige Stimme - es paßt einfach alles! Los geht's mit einer großartigen Coverversion von B.B.King's "You upset me Baby", gefolgt von einer Wahnsinns-Version des John Lee Hooker-Klassikers "Burning hell"! Da stockt einem der Atem! Ein flammender, elektrisierender, unaufhörlich abgehender, fast 7-minütiger Boogie-Blues-Rock-Kracher, vollgestopft mit einem fulminanten Slide-Feuerwerk, dem eine dreckige Bluesharp noch die richtige Würze gibt. Wow, das dampft! Anschließend das Titelstück, eine herrliche alte, von Rod Stewart (als der noch mit Jeff Beck zusammenspielte) geschriebene Blues-Nummer. Recht ruhig beginnend, mit klar abgegrenzten, flinken Gitarrenläufen, äußerst intensivem, gefühlvollen Gesang, spielt sich Bonamassa im Zentrum des Stücks mit schier endlos wirkenden Soli in ein regelrechtes Rock-Gewitter, ehe das Ganze wieder in den Slow-Blues-Rhythmus zurückfällt. Was für eine Gitarrenarbeit. Ob der kraftvolle, riffige, leicht country-fried funky wirkende Rocker "Man of many worlds", das akustische "Woke up dreaming", bei dem er ein atemberaubend schnelles Delta-inspired Acoustic-Picking demonstriert, der dampfende, swampige Shuffle-Boogie-Blues "Wild about you, Baby", der groovende T-Bone Walker-Slow-Blues "Long distance blues", wieder mit grandiosen, quirligen, zwischendrin ungemein rockigen, Gitarrenläufen, oder der trocken qualmende, mit glühender, röhrender Slide-Gitarre und drückender Harp gespickte Blues-Rocker "Walking Blues", ein Robert Johnson-Klassiker, von dem ZZ Top nur träumen können, das sie so etwas nochmal hinkriegen... - alles Nummern, die einem in Mark und Knochen gehen. Joe Bonamassa ist bereits mit seinen 25 Jahren eine Institution in Sachen Blues/Bluesrock, die seinesgleichen sucht! 51 1/2 Minuten "Blues deluxe" des Gitarren-Magiers - im wahrsten Sinne des Wortes! Ein absolutes Highlight des "Year of Blues"!

Art-Nr.: 2050
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Burning hell
Wild about you, Baby
Long distance blues

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Bonamassa, Joe - driving towards the daylight [2012]
Der Mann ist einfach nicht aufzuhalten. Er ist der Superstar des "jungen" Bluesrocks, jetzt schon eine lebende Gitarrenlegende - und das mit erst 34 Jahren. Neben seinen vielen Sideprojekten (u. a. Black Country Communion) bringt Bonamassa in schöner Regelmässigkeit jedes Jahr ein neues, eigenes Album auf den Markt. Jedes Mal befürchtet man, dass doch irgendwann einmal vielleicht ein kleiner Einbruch oder Stillstand kommen könnte, doch weit gefehlt. Auch bei dieser Schlagzahl liefert der New Yorker ein Monsteralbum nach dem nächsten ab - auch "Driving towards the daylight" macht da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Es ist wieder einmal ein neues Highlight in seiner noch jungen, aber schon so wahnsinnig erfolgreichen Karriere. Fantastischer, elektrischer Bluesrock mit genau der richtigen Balance zwischen klassischen Blues- und Rock-Traditionen, wunderbar aufbereitet zwischen retro und modern. Grandioses, prächtig hängen bleibendes und melodisches Songmaterial mit 5 neuen, exzellenten Eigenkompositionen und ein paar liebevoll ausgewählten Coverversionen von u. a. Robert Johnson's "Stones in my passway", Tom Waits' "New coat of paint" und Jimmy Barnes' "Too much ain't enough love", bei dem der Australier als Gastsänger mit von der Partie ist. Joe Bonamassa's Gitarrenspiel ist wieder einmal schlicht atemberaubend. Mal rockig, hart und wuchtig, mal herrlich gefühlvoll und emotional, mal rasend schnell und "volle Kanne voraus", dann wieder in einem ganz edlen, gepflegten Ambiente getragener Behaglichkeit. Und gesangstechnisch war er nie besser. Der Sound ist mächtig fett! Wie gesagt, auch mit "Driving towards the daylight" liefert Joe Bonamassa wieder ein absolutes Meisterwerk zeitgenössischen Gitarren-Bluesrocks ab. Auf einen "Ausrutscher" des Gitarren-Irrwischs wartet man weiterhin vergeblich. Genial!

Aus der amerikanischen Original-Produktbeschreibung:

Recorded at Studio At The Palms in Las Vegas, NV, The Village Recorder in Los Angeles, CA and The Cave in Malibu, CA, Driving Towards The Daylight is a balanced back-to-basics album that highlights Bonamassa s signature style of roots blues with rock-and-roll guts, while honoring the traditions of the original blues musicians. We ve taken some really traditional old blues songs the Howlin Wolf song Who s Been Talkin ? and the Robert Johnson song Stones In My Passway, and we ve tried to imagine how they would do them in a rock context, said Shirley. It s a very exciting return to the blues in a very visceral way. It s vibrant and it s gutsy and it s really, really rugged.
To challenge Joe and move him out of his comfort zone, a unique group of musicians was gathered including Aerosmith guitarist Brad Whitford (guitar), Blondie Chaplan (guitar), Anton Fig (drums and percussion), Arlan Schierbaum (keyboard), Michael Rhodes (bass), Carmine Rojas (bass), Jeff Bova and The Bovaland Brass, Pat Thrall (guitar), and Brad s son Harrison Whitford (guitar).
The album features five Bonamassa-penned originals including the bruising opener Dislocated Boy, the road warrior title track (and first single) Driving Towards The Daylight, I Got All You Need, Heavenly Soul, and Somewhere Trouble Don t Go. Other tracks include Bonamassa s versions of Tom Waits New Coat Of Paint, Lonely Town Lonely Street, by Bill Withers (Lean On Me, Ain t No Sunshine) and A Place In My Heart by Bernie Marsden of White Snake (Here I Go Again). On the album closer, Australian rock singer Jimmy Barnes sings lead vocals on his 1987 hit "Too Much Ain't Enough Love."

Das komplette Tracklisting:

1. Dislocated Boy - 6:38
2. Stones In My Passway - 3:57
3. Driving Towards the Daylight - 4:50
4. Who's Been Talking? - 3:28
5. I Got All You Need - 3:03
6. A Place In My Heart - 6:47
7. Lonely Town Lonely Street - 7:07
8. Heavenly Soul - 5:55
9. New Coat of Paint - 4:06
10. Somewhere Trouble Don't Go - 4:58
11. Too Much Ain't Enough Love - 5:35

Art-Nr.: 7793
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Bonamassa, Joe - had to cry today [2004]
Atemberaubend! Blues-/Bluesrock-Gitarrenakrobat Joe Bonamassa eilt von Höhepunkt zu Höhepunkt! Die Stärken dieses Knaben scheinen unbegrenzt zu sein! Gerade mal ein Jahr nach dem grandiosen "Blues deluxe" läßt er mit "Had to cry today" den nächsten, absoluten Knüller folgen! Man hat ihm schon bei den vorigen Werken attestiert, das Steigerungen kaum noch möglich seien, doch dieser unglaubliche "Guitarslinger" belehrt uns einmal mehr eines besseren. Noch reifer geworden (vor allen Dingen in gesanglicher Hinsicht war seine Leistung nie besser) besticht Bonamassa auf 11 herausragenden, für ihn typischen, von elektrisierenden und enthusiastischen Gitarrenläufen geprägten Blues-/Bluesrock-Nummern, die einen nicht mehr loslassen! Geprägt von den Einflüssen seiner großen Vorbilder, wie B.B. King, John Lee Hooker, Albert Collins, Robert Johnson oder Stevie Ray Vaughan, bereichert er seinen Stil diesmal mit wunderbaren Chicago-, Delta-, und auch British-Blues-/Rock-Bezügen, ebenso wie mit dem aus früheren Werken schon bekannten Southern-Flair. Sogar ein paar Roots-/Americana- und Country-Einflüsse fehlen nicht (zuweilen hören wir faszinierendes Acoustic-Gitarren-Spiel), was die Platte insgesamt sehr abwechslungsreich macht. Auch die bisweilen eingesetzte Hammond-Orgel macht den Sound angenehm transparent. Ein Sound der auf den Punkt genau, knackig produziert ist (Bob Held), der mal kocht, mal brodelt, mal regelrecht explodiert, druckvoll und sehr intensiv ist, höllisch rockt, zuweilen aber auch mal Raum für ruhigere und entspanntere Momente läßt! Begleitet wird Bonamassa, wie schon bei seinen drei Vorgängeralben auch, von dem fantastischen Drummer Kenny Kramme und dem ebenso starken Bassisten Eric Czar! Los geht's mit dem satt und hart rockenden, powernden, sehr rhythmischen, von rauen, leicht Southern eingefärbten Riffs geprägten, groovenden Uptempo-Knüller "Never make your move too soon", dessen glühendes Gitarrensolo sowohl Musiker als auch Zuhörer schnell auf die richtige Betriebstemperatur bringen. Doch mit der nächsten Nummer, "Travellin' south", gehen die Jungs noch einen Schritt weiter. Jetzt ist der Sidepunkt erreicht! Vollgas bis zum Anschlag heißt die Devise! Ein überschäumender, southern-fried, von einem gewaltigen Slide-Gewitter geprägter Bluesrock-Boogie/Blues Rock'n Roller, der einen fast aus dem Musikzimmer bläst. Was Bonamassa auf der Slide abliefert, ist schichtweg Weltklasse! Der Mann ist ja nicht zu bremsen! "This one is best when played loud driving down the freeway", sagt er selbst über dieses Stück, das manche vieleicht noch von Albert Collins kennen. Anschließend der nächste Knüller, eine hinreißende, fast 7-minütige Version des Lowell Fulson Blues-Klassikers "Reconsider Baby"! Diese Midtempo-Nummer enthält ein fulminantes, rund 2 1/2 Minuten langes, messerscharfes, genauso virtuoses, wie energisches Gitarrensolo, das die Gitarrenfraktion wieder einmal in staunendes Entzücken versetzen dürfte. Wie koordiniert dieser Bursche nur seine Finger? Tolles Drumming und eine prächtige Melodie begleiten das wunderbar locker und lässig beginnende, schön southern- und countryinfizierte, mit transparenten Acoustic-Riffs ausgestattete "Around the bend", das sich, ohne die Lockerheit zu verlieren, von der Kraft her ständig steigert, bis hin zu einem ungemein fetten Gitarrensolo in der Mitte, um schließlich zum Ende hin wieder etwas bedächtiger auszuklingen. Tolles Arrangement! Mit dem Instrumental "Revenge of the 10 gallon hat", einem klasse, melodischen Countryrocker, zollt Joe Bonamassa solchen Gitarrengrößen wie Danny Gatton, James Burton und Clarence White Tribut, ehe er nach der frischen, mit herrlichen Gitarrenspielereien durchsetzten Ballade "When she dances" zum Titelstück "Had to cry today" ausholt: eine fulminante, 6 1/2-minütige, inspirierte, kochende Version der alten Blind Faith-Nummer, mit rauen Retro-Riffs und einem mörderischen Gitarrensolo! Da können Winwood und Clapton nur staunen! Swampig und akustisch beginnt das folgende "The river", ehe donnernde, laute Riffs einsetzen und das Ganze zu einem prachtvollen, krachenden, sehr southern geprägten, kantigen Bluesrocker mutieren lassen. Was für eine Kraft! Eine dreckige Bluesharp und ein qualmendes Slide-Solo tun ein übriges. Hier brennt die Luft! Wie gesagt, der Spielfreude, der Klasse und Virtuosität dieses Joe Bonamassa scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein! "Had to cry today" ist erneut ein absolutes Meisterwerk geworden, nicht mehr und nicht weniger! Begeisternder, leidenschaftlicher Bluesrock eines jetzt schon ganz Großen seiner Zunft!!

Art-Nr.: 2664
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Travellin' south
Reconsider Baby
The river

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Bonamassa, Joe - live at rockpalast ~ dvd [2006]
Das war längst überfällg! Nach vier mitreißenden Studio-Scheiben liegt nun endlich die erste Live-DVD (sieht man mal von der limitierten, nicht mehr erhältlichen Bonus-DVD des "So it's like that"-Albums ab) des grandiosen Bluesrock-Gitarren-Hexenmeisters Joe Bonamassa vor! Keine Frage, die Erwartungen sind hoch, doch Bonamassa und seine beiden Mitstreiter, Bassmann Eric Czar und Dummer Kenny Kramme wären nicht sie selbst, würden sie die stetig wachsende Fan-Gemeinde nicht mit einem überragenden, geradezu packenden, vor Power nur so strotzenden Auftritt begeistern, der die alten Gemäuer der Burg Satzvey in Mechernich, wo das Spektakel am 28. Juni 2005 im Rahmen einer Rockpalast-Show mitgeschnitten wurde, schier ins Wanken brachte! Das Trio ist in Bomben-Form! Bonamassa wird immer reifer! Sowohl seine Gesangsleistungen wirken stärker als je zuvor, aber auch seine unglaublichen Gitarrenkünste erreichen immer schwindelndere Höhen! Zudem merkt man der gesamten Band das exzessive Touring an, denn sie wirkt, angetrieben von ihrer immensen Spielfreude, ungemein eingespielt und bestens aufeinander eingestellt. Czar und Kramme sind ebenfalls hochkarätige Musiker, die im Rampenlicht von Bonamassa alles andere als ein Schattendasein führen! Klar ist Bonamassa der Star, doch man entfacht in kompakter Einheit einen fulminanten, massiven, ungemein druckvollen, bärenstarken Band-Sound, der in seiner Intensität kaum zu überbieten ist. Und das kommt rüber! Es herrscht eine tolle, intime Atmosphäre in dem von wunderbaren, mit offen brennenden Kerzen bestückten, Leuchtern gezierten Konzertsaal der Burg, was die beteiligten Akteure offensichtlich zusätzlich inspiriert. Die Show beginnt mit einer mitreißenden, dynamischen, fett rockenden, durchaus melodischen Version von "Takin' the hit", bei der Bonamassa mit seinen geradezu enthusiastischen Gitarrenläufen und seinem dreckig rauen Gesang das Publikum sofort auf eine ordentliche Betriebstemperatur aufheizt! Gnadenlose Soli, teilweise in verschärften Duellen mit Bassmann Eric Czar, gehen in Mark und Bein! Nach dem kochenden "A new day yesterday" eröffnen herrliche, filigrane Gitarren-Spielereien eine gefühlvolle, aber ungemein kraftvolle Fassung der alten Rod Stewart Blues-Nummer "Blues deluxe", in deren Verlauf sich Bonamassa in einen regelrechten Gitarren-Rausch spielt. Im wahrsten Sinne "höllisch" präsentieret sich die Truppe auch in der geradezu explodierenden Version des John Lee Hooker-Klassikers "Burning hell", der zu einer, von einem wahren Slide-Gewitter dominierten, elektrisierenden Bluesrock-Boogie-Orgie mutiert, deren unaufhörlich abgehende Vollgas-Power einen ebenso staunend, wie hilflos und erledigt zurück läßt! Bonamassa und seine Jungs haben einen geschafft! Irre stark! Großartig auch die beiden kochenden Intermezzi der Yes -Klassiker "Heart of the sunrise" und "Starship troopers", sowie die brodelnde Version des B.B.King-Klasikers "You upset me Baby" und das furiose, massiv dampfende, aber sehr melodisch rockende "The river"! Der das Konzert beendende, wunderbare Slow-Blues "I don't live anywhere" ist im übrigen bislang unveröffentlicht! Rund 90 Minuten andauernder, atemberaubender, leidenschaftlicher, intensiver und massiver Gitarren-Bluesrock-Zauber, filmtechnisch und soundmäßig prachtvoll in Szene gesetzt!

Art-Nr.: 3905
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Bonamassa, Joe - live from the royal albert hall ~ 2 dvd-set [2009]
2 DVD-Set! Der Bluesrock-Gitarrenzauberer und seine Band mit einem Wahnsinns-Konzert!

Offizielle Erklärung zur Veröffentlichung der Doppel-DVD:

Als Joe Bonamassa am 04. Mai 2009 die Bühne der erwürdigen Londoner Royal Albert Hall betrat, erfüllte er sich damit einen lang gehegten Traum.
Vor ausverkauftem Haus debütierte der amerikanische Bluesrocker mit seinem aktuellen Album ‚The Ballad Of John Henry’.
Zu seinem Auftritt in der wohl prestigeträchtigsten Konzerthalle der Welt sagt Bonamassa: ‚Es hat 20 Jahre gedauert um bis hierher zu kommen. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so geehrt gefühlt. Das war für mich das Größte.’
Die zwei Dekaden, die er anspricht, begannen im Alter von 12 Jahren, als er für die Blues Ikone B.B. King 20 Konzerte eröffnen durfte. King’s Kommentar zu Joes Gitarrenkünsten war damals: „Das Potential dieses Jungen ist einfach unglaublich.“ Seither hat Joe Bonamassa sieben Studioalben veröffentlicht und gibt pro Jahr an die 200 Konzerte. Beim Konzert in der Royal Albert Hall hatte Bonamassa noch die große Ehre bei einem Stück von Gitarrenlegende Eric Clapton begleitet zu werden. Die Londoner Zeitung ‚The Times’ zitierte ‚searing excellence and showmanship’ und Planet Rock schrieb, ‘The sight of two of the world’s best guitarists trading solos was more than a little thrilling.’

Diese Doppel-DVD beinhaltet das komplette Konzert, gefilmt mit 12 High Definition Kameras und einen exzellenten 5.1 Surround Sound, der von Kevin Shirley produziert wurde. Das Bonusmaterial wartet unter anderem mit einem exklusiven Bonamassa Interview auf.

‚Joe Bonamassa ist ein ganz Großer‘ sagt Shirley, ‚überall auf der Welt erntet er Awards und ist auf den Titelseiten der Magazine zu finden. Trotz der Ablehnung, seine Alben bei einem Majorlabel zu veröffentlichen, wächst seine Anhängerschaft stetig. Dies hat er vor allem seinen ergebenen Fans zu verdanken. Aber das Mainstream Publikum ist noch nicht ganz auf ihn aufmerksam geworden. Das wird sich hoffentlich mit dieser unglaublichen Performance ändern. Joe stand mit einer sensationellen Band auf der Bühne und ein weiterer Höhepunkt war der Gastauftritt von Eric Clapton. Regie führten die bahnbrechenden Filmemacher Sam Dunn und Scot McFadyen. Dieses Konzert wird in dem Genre einen neuen Maßstab setzten.’

Die komplette Setlist:

DVD 1:
1 Django
2 The Ballad Of John Henry
3 So It's Like That
4 Last Kiss
5 So Many Roads
6 Stop!
7 Further On Up The Road (with Eric Clapton)
8 High Water Everywhere
9 Sloe Gin

DVD 2:
1 Lonesome Road Blues
2 Happier Times
3 Your Funeral My Trial
4 Blues Deluxe
5 Story Of A Quarryman
6 The Great Flood
7 Just Got Paid
8 Mountain Time
9 Asking Around For You

Art-Nr.: 6564
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 21,90

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Bonamassa, Joe - sloe gin [2007]
Großartig! Beeindruckend! Erneut eine famose Leistung Bonamassa's! Das neue Studoalbum des Gitarrenartisten ist ein faszinierender, geradezu brillanter Balanceakt zwischen seeliger, filigran und ungemein inspirierter Acoustic Roots-Blues-Musik und knallhartem, kochendem Heavy-Bluesrock! Oft wechselt er auf wunderbare Weise innerhalb eines einzigen Stückes von herrlichen Acoustic-Passagen zu brodelndem, elektrischem "Rock-Gewitter"! Bonamassa wirkt reifer denn je! Obwohl diese akustisch orientierten Zwischenspiele in den Songs, wie auch die ein oder andere semi-akustisch dargebotene Nummer eine gewisse Experimentierfreude suggerieren, ist "Sloe gin" insgesamt ein vor Energie, Druck und Power nur so stotzendes, geradliniges, kochendes Bluesrock-Werk geworden, das einer deutlich bluesigeren Basis entspringt, als noch der letzjährige Vorgänger "You & me". Zudem verarbeitet Bonamassa eine große Anzahl klassischer Seventies Rock-Elemente, die zuweilen vor allen Dingen wie eine Synthese aus Led Zeppelin und Bad Company klingen. Nicht nur die grandiose Coverversion des Bad Company-Klassikers "Seagull", dessen eh schon zeitlosem Charakter Bonamassa noch einmal eine wunderbare Portion eigenständiger, "jungfräulicher" Frische einhaucht (vielschichtige Acoustic-/E-Gitarren-Begleitung, traumhaft knackiger "Full Band"-Refrain) ist ein Indiz dafür. Joe's atemberaubendes, variantenreiches Gitarrenspiel ist einmal mehr Weltklasse! Auch gesanglich war er nie besser! Prächtiges Songmaterial! Der brillante Opener "Ball been hammer" beispielsweise, eine Nummer des großartigen, 2005 verstorbenen Roots-Bluesers und Slidegitarristen Chris Whitley, wechselt in geradezu "aufregender" Art und Weise zwischen transparenter, filigraner, rootsiger Acoustic Gitarren-Begleitung und geradezu "bedrohlich" anmutenden, stark an Led Zeppelin erinnernden, massiven, lauten Rock-Passagen mit hämmernden Drums und einem ordentlichen "Kashmir"-lähnlichen, psychedelischen Feeling hin und her. Danach gleich die nächste "Killer"-Nummer: Das famose "One of these days" ist ein brodelnder, dreckiger Hi-Energy Retro Blues-/Bluesrock-Stomper mit leichtem Swamp-Flair, eine wahrhaft grandiose Komposition von Bonamassa und dem legendären Ten Years After-Kopf Alvin Lee! Überaus druckvoller, fetter Rhythmus, kochende Riffs, raue Percussion, glühende Slide-Licks und ein fulminantes, ausgedehntes Gitarrensolo des Meisters sorgen für knisternde Blues(rock)-Spannung! Hat diese Nummer Feuer, Intensität und "Spirit"! Irre stark! Wie auch der beinharte, majestätische mit massiven E-Gitarren (inklusive glühender Slide-Passagen) und psychedelischem Acoustic-/E-Gitarrenspiel ausgestattete Kracher "Dirt in my pocket", eine jener packenden Nummern, die tatsächlich aus einer imaginären Led Zeppelin/Bad Copmapny-Session entsprungen sein könnte (Bonamassa's Organ zeigt hier eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Paul Rodgers), die dezent in R & B-Bluesgefilde abdriftende, etwas ruhigere, dennoch durchaus kraftvolle, von wunderbaren Gitarrenspielereien begleitete, sehr melodische, 8-minütige Blues-Ballade "Sloe gin" (traumhaftes, über 3-minütiges E-Gitarren-Solo), die prächtige, authentische, voller mitreißender Gitarrenläufe steckende Blues-Boogie-Version von John Mayall's "Another kind of love", die herrlich melodische, lockere Roots-/Blues-Nummer "Around the bend" mit ihrer exzellenten, entspannten Acoustic Gitarren-Begleitung, in die sich im Verlauf des Stückes wundervolle, dezente Electric Slide-Linien "hineinschleichen", der großartige, abermals von klasse E-Gitarrenläufen begleitete Slow-Blues "Black night", der swampige, akustische Hill Country Blues-Stomper "Jelly Roll", usw.! Es ist irgendwie kaum zu glauben wie er das hinbekommt, doch der Mann schüttelt ein Meisterwerk nach dem nächsten aus dem Ärmel! "Sloe gin" jedenfalls ist erneut ein Knüller! Der Bursche legt die Messlatte für seine Nachfolgealben immer höher! Prächtig, sehr satt und "saftig" produziert von Kevin Shirley!

Art-Nr.: 5150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One of these days
Seagull
Dirt in my pocket
Sloe gin
Another kind of love
Around the bend

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Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lie #1
Unbroken

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