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Cleaves, Slaid - everything you love will be taken away [2009]
"Cleaves tells gorgeously compact stories in a voice packed with Texas trail dust.", sagt "Entertainment Weekly"! Klasse neues Album (das erste seit 3 Jahren) des nun schon seit über 15 Jahren in Austin lebenden Singer-Songwriters, der sich auch in Europa allergrößter Beliebtheit erfreut. In der Tradition solcher Genre-Größen wie beispielsweise Jimmie Dale Gilmore, Guy Clark, Robert Earl Keen, Lucinda Williams und Joe Ely, die alle der Austin-Szene zuzurechnen sind, überzeugt Cleaves erneut mit einem entspannten, staubtrockenen Mix zwischen Roots, Folk, Americana und Country, der in seiner wunderbar ursprünglich, rau, erdig und ungeschliffen vorgetragenen Art und Weise eine große Anziehungskraft auf den Zuhörer ausübt. Slaid Cleaves versteht es jederzeit, einen mit seinen Geschichten gefangen zu nehmen. Bis auf das bluesige "Run Jolee run" (ein Stück von Ray Bonneville) stammen alle Songs aus der Feder von Cleaves, zum Teil komponiert mit solchen Kollegen wie Rod Picott, Michael O'Connor oder Adam Carroll. Produziert hat das Werk erneut sein langjähriger Weggefährte Gurf Morlix, der auch einiges an Bass- und Gitarrenarbeit beiträgt. Slaid Cleaves fügt zu seinen vielen starken Alben der Vergangenheit mit "Everything you love will be taken away" ein weiteres Top-Teil hinzu. "Stripped down" Singer-Singwriter-/Americana-/Rootsmusik vom Feinsten!

Das komplette Tracklisting:

1 Cry - 3:51   
2 Hard to Believe - 3:43   
3 Beyond Love - 3:43   
4 Green Mountains and Me - 3:44   
5 Run Jolee Run - 4:05   
6 Dreams - 4:14   
7 Black T-Shirt - 3:14   
8 Tumbleweed Stew - 3:40   
9 Twistin' - 4:40   
10 Beautiful Thing - 3:16   
11 Temporary - 3:02

Art-Nr.: 6365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cry
Hard to believe
Green mountains and me
Run Jolee run
Black T-Shirt
Tumbleweed stew

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Cleaves, Slaid - sorrow & smoke ~ live at the horseshoe lounge [2011]
2 CD-Set! Wundervolles Live Doppel-Album des großartigen, ursprünglich aus Maine stammenden Singer/Songwriters, der nun schon seit vielen Jahren zu den wichtigsten Vertretern der Austin-Szene in Texas zählt und längst in einem Atemzug mit solchen Leuten wie Jimmie Dale Gilmore, Lucinda Williams, Robert Earl Keen, Guy Clark und Joe Ely genannt wird. Mitgeschnitten wurde das Werk während zweier Acoustic-Shows in Trio-Besetzung (Slaid Cleaves – vocals and acoustic guitar, Michael O’Connor – acoustic lead guitar and vocals, Oliver Steck – accordion, harmonica, trumpet and vocals) am 20. 04. und 29. 06. 2010 in der ungeheuer intimen Atmosphäre des Horseshoe Lounge in Austin, jener Bar, die eine der wichtigsten Anlaufstationen für Cleaves seit seiner Ankunft vor rund 20 Jahren in der texanischen Americana-Metropole war. Cleaves und seine kleine Band liefern ein exquisites Konzert ab. Das hat ungemein viel Flair. Man spürt die Nähe und Verbundenheit dieser exzellenten Musiker zum Publikum. Die Drei bringen Cleaves' wunderbar melodische Songs in ihrem akustischen Ambiente fantastisch rüber. Toller Gesang, großartiges Storytelling, klasse Gitarrenpicking, sogar mal eine intime Trompete, ein paar Akkordeon- und Mundharmonika-Einlagen - und das alles in einem grandiosen Sound. Herrlich beispielsweise auch der Part mit Songs der texanischen Cowboy-/Western-/Swing-Legende Don Walser, bei denen Clkeaves gar mit kleinen Jodel-Einlagen glänzt. Was haben die für einen Spaß! Ein tolles Live-Album! Ganz große Americana-/Folk-/Alternate Country-/Singer-Songwriter-Unterhaltung!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Hard to Believe - 3:41
2 Horseshoe Lounge - 3:26
3 Drinkin' Days - 4:52
4 Black T Shirt - 3:40
5 No Angel Knows - 4:33
6 Below - 5:32
7 Tumbleweed Stew - 3:44
8 Sinner's Prayer - 4:50
9 Broke Down - 3:01
10 Wishbones - 5:50
11 New Year's Day - 4:08

Disc 2
1 Cry - 3:52
2 Lydia - 4:38
3 Green Mountains and Me - 4:23
4 Horses - 4:16
5 Texas Top Hand - 3:50
6 Rolling Stone From Texas - 3:53
7 Breakfast In Hell - 7:27
8 Key Chain - 3:29
9 One Good Year - 4:54
10 Go For the Gold - 4:48
11 [Untitled] - :55

Art-Nr.: 7538
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to believe
Horseshoe Lounge
Drinkin' days
Wishbones
Texas Top Hand
One good year

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Cleaves, Slaid - unsung [2006]
Siebtes Studioalbum des in Austin, Texas lebenden Singer/Songwriters! Der Sänger mit der wunderbaren Stimme und seinem vorzüglichen Akustikgitarrenspiel hat sich diesmal für ein reines Cover-Album entschieden. Die Songs stammen allerdings allesamt aus dem Repertoire und Fundus von Leuten, die meist nur wirklichen Insidern bekannt sein dürften. Cleaves hat für "Unsung" überaus begabte Songwriter ausgesucht, die sich in seinem näheren Umfeld bewegen, wie zum Beispiel sein langjähriger Gitarrist Michael O’Connor (seine beigesteuerten Songs gab es bisher nur als Demo), die mit ihm schon früher in irgendeinem musikalischen Zusammenhang gearbeitet haben, wie Peter Keane, Adam Carroll, und Karen Poston (schrieb auch "Lydia" vom "Broken Down"-Album), oder aber Leute, für die er schon immer eine tiefe Bewunderung verspürte (Steve Brooks, den in der Szene sehr geschätzten David Olney oder den talentierte JJ Baron). Er bietet somit den Komponisten dank seines über die Jahre hinweg erarbeiteten Bekanntheitsgrades eine neue Ebene, um ein wenig mehr ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu treten. Herausgekommen ist ein feines Album, das in einem angenehmen, ruhig relaxten Singer/Songwriter-, Americana-, Folk-, Roots-, Alternate Country-Bereich anzusiedeln, dabei jedoch sehr ursprünglich, ja schon ein wenig rustikal (hier "schluckt" auch der Zuhörer den puren Staub Texas'), aber voller Charme und Feeling in Szene gesetzt ist. Sein langjähriger Produktionspartner Gurf Morlix blieb diesmal außen vor und wurde durch Slaid’s, ebenfalls bestens bekannten Kumpel aus früheren Tagen, Rod Picott ersetzt. Dafür wechselte er sogar den Aufnahmeort vom geliebten Austin ins Country-Mekka nach Nashville, ohne jedoch die texanische Urwüchsigkeit je vermissen zu lassen. Mit dabei ist wieder Multiinstrumentalist Charles Arthur, der hier eine breite Palette seines Könnens präsentiert. Sämtliche Stücke liegen im äußerst entspanntem Balladen- bis Midtempobereich, oftmals sehr sparsam, aber ziemlich effektvoll und stimmungsreich instrumentiert. Zentral, wie bereits oben erwähnt, der ruhige, warme, aber staubige Gesang-/Erzähl-Stil und die sehr gute Akustikgitarrenarbeit des Protagonisten. Hinzu kommen mal vereinzelte Harps ("Devil’s Lullaby", „"Song For June") oder, wie beim erstgenannten Lied, kurz angedeutete E-Gitarren-Passagen (klasse hier Nashville-Star-Gitarrist Pat Buchanan), mal dezent Country-verwurzelte Steeleinlagen ("Call It Sleep", "Getaway Car"), kammermusikartige Streicherbegleitung mit Violinen und Cello ("Fairest Of Them All" - toll hier die Harmonies von Mary Gauthier / oder das texas-trockene "Flowered Dresses"). Das bluesige "Rascar Joe" (mit schöner Akustik-Slide), das voller Melancholie steckende "Oh Roberta" und das holprig, ironische "Everette" sind geradezu brillant erzählte, minimalistische Charakterstudien. Recht bissig geschrieben ist "Millionaire" und dazu in bester Woodie-Guthrie-Manier vorgetragen. Das mit diversen Bläser-Elementen bestückte, an einen Trauermarsch mit New-Orleans-Flair erinnernde "Working Stiff" rundet ein absolut interessantes, starkes Album mit künstlerisch hohem Anspruch ab. "13 hand-picked gems from some of Slaid's favorite writers" und "Cleaves tells gorgeously compact stories in a voice packed with Texas trail dust" heißt es auf dem Album-Sticker! Dem schließen wir uns ohne Einschränkungen an! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4194
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Devil's lullaby
Oh Roberta
Call it sleep
Millionaire
Getaway car

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Cleaves, Slaid - wishbones [2004]
Die New York Times bezeichnet ihn als "one of the finest singer-songwriters from Texas"! Keine Frage, das ist der ursprünglich aus Maine stammende, schon seit einigen Jahren aber in Austin lebende Slaid Cleaves zweifellos. 4 lange Jahre mußten die Fans auf den Nachfolger zu dem hochgelobten "Broke down" warten, ehe der sich mittlerweile auch in Europa größter Beliebtheit erfreuende Cleaves (man denke nur an seinen denkwürdigen, fantastischen Auftritt, mit Gurf Morlix in der Band, beim 2002er "Blue Highways"-Festival in Utrecht/Holland) mit "Wishbones" endlich einen wahrlich ebenbürtigen Nachfolger präsentiert. Großartige texanische Singer/Songwriter-Musik in der Schnittmenge Roots, Folk, Americana, Country und Rock, wobei Cleaves hier etwas rauer zu Werke geht, als bei seinem Vorgänger. Die Ursprünglichkeit der Musik und der texanische Staub sind jederzeit spürbar. Das Repertoire geht von gut abgehenden Rootsrockern (z.B. das fetzige, mit dreckiger E-Gitarre und fetter Hammond-Orgel von Ian "Mac" McLagan instrumentierte "Road too long") über flockigen aber trocken, staubigen Countryrock (wie das mit herrlicher Steel von Gurf Morlix begleitete, von einer Schlägerei in irgendeier verräucherten Bar handelnde "Drinkin' days", oder das wunderbare "New year's day" mit seiner schönen Melodie), feine semi-akustische Singer/Songwriter-Folk-Nummern (z.B. das mit toller Mandoline und Fiddle begleitete "Quick as dreams"), bis hin zu dreckigem, swampig schwülem Blues-Groove (wie in der rauen Ballade "Sinner's prayer"). Ein weiterer Höhepunkt ist beispielsweise auch das zusammen mit Ray Wylie Hubbard geschriebene Titelstück "Wishbones", eine starke, schön rootsige, melodische Midtempo-Nummer im typischen Austin Alternate Country/Rootsrock-Gewand. Bei solchen Titeln kommt er einem manchmal wie eine männliche Lucinda Williams vor. Beim Vortrgen seiner tollen Songs und Geschichten kann sich Cleaves natürlich auch auf seine hervorragenden Musiker verlassen, deren Klasse das Ganze nochmal aufwertet. Unter ihnen der bereits erwähnte Ian McLagan (keyboards), Rick Richards (Drums), Ivan Brown (Bass), Charles Arthur (E-Gitarre und Austin's Multitalent und Super-Produzent (hat "Wishbones natürlich auch produziert) Gurf Morlix (Akustische und elektrische Gitarre, Steel, Bass) usw.! "Wishbones" überzeugt auf der ganzen Linie und dürfte Slaid Cleaves' hohen Stellenwert in der Rootsrock-/ Americana- /Alternate Country- /Folkrock-/ Singer-Songwriter-Liga weiter festigen. Klasse!

Art-Nr.: 2344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wishbones
Drinkin' days

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Lost Immigrants - pasaporte [2010]
Was die Lost Immigrants offenbaren, ist die pure Texas "Red Dirt"-Countryrock-Wonne! Das ist die richtige Musik "to roll on down the long and winding, dusty Texas country roads". Und wenn wir uns schon nicht vor Ort, sondern in "good old Germany" befinden, so ist es dennoch genau das, was diese Musik assoziiert - lasst uns im Geiste auf den "red dirt roads" unterwegs sein, zwischen Austin, Fort Worth, San Antonio, Abilene und New Braunfels. Herrlich! Nach dem grandiosen Debut "Waiting on judgement day" aus dem Jahre 2006 und dem letztjährigen, famosen Live-Album "Baptized: Live from the Hill Country" folgt nun das zweite Studioalbum - und es ist erneut ein absoluter Knüller. "Pasaporte" nimmt uns mit auf eine von traumhaften Melodien begleitete Reise durch die musikalischen Landschaften des typischen, so unwiderstehlichen und einzigartigen "Red Dirt"-Sounds, wie er zwischen Texas und Oklahoma zu Hause ist, aber auch in die Gefilde klassischer, goldener Seventies-Countryrock-Tage ala Eagles, Poco oder Flying Burrito Brothers, leistet sich auch mal einen Abstecher über traditionelle, pure Country-Pfade, um schließlich auch noch das Terrain großer Southern-Countryrock-Helden der Marke Lynyrd Skynyrd, Outlaws und The Marshall Tucker Band zu streifen. Die Band spielt wie aus einem Guß! Dominiert wird das Ganze zumeist von einem transparenten, vollmundigen Gitarrensound, der vereinzelt mal durch eine Fiddle, eine Orgel oder Klavier, und auch mal durch ein Akkordeon ergänzt wird. Frontmann James Dunning hat eine wunderbare Stimme, die einerseits sehr sauber und harmonisch klingt, andererseits aber auch genau die richtige Portion texanischer Authentizität mit sich bringt, die zu dieser Musik passt. Freunde solcher Bands wie The Pear Ratz, der Kyle Bennett Band, der Josh Abbott Band, Cross Canadian Ragweed oder den zuletzt auch für Furore sorgenden Phil Hamilton & the Backroad Drifters (Phil and the Backroad Drifters Hamilton) werden neben denen der bereits genannte Bezugsgrößen von "Pasaporte" hellauf begeistert sein. Los geht's mit dem wundervollen, flockigen, dennoch knackigen, wie Öl runtergehenden Countryrocker "Song to sing", der mit einem großartigen Gewand aus vielschichtigen Gitarren daher kommt. Deren harmonisches Spiel wird effektiv durch eine klasse Country-Fiddle unterstützt. Unwiderstehlich, wie sich die Melodie dieser "twangy" Nummer in unsere Ohren schraubt. Das ist, sowohl für traditionsbewusste Countryfans, als auch für die Liebhaber klassischer, frischer Countryrock-Klänge, ein absoluter "Hit" - eine potenzielle Nummer 1 der Texas Music-Charts. Im instrumentellen Break gibt's zunächst ein großartiges, kleines Fiddle-Solo, dann eine klasse Lead Gitarren-Einlage des exzellenten Gitarristen Sean Isbell. Flockig lockerer "Red Dirt" Texas-Countryrock in vollster Blüte! Deutlich rockiger, aber nicht minder stark und schon gar nicht wenger melodisch, folgt das riffige, würzige "Rolling stone", ein straighter, voller Southern-Esprit steckender, kerniger Roots-/Americana-Rocker mit einem klasse Groove. Sehr stark die immer wieder einsetzende, raue Wah Wah-/E-Gitarre, die in einem erdigen, feurigen Solo ihren Höhepunkt abliefert. Die nächste Hammer-Nummer! Das anschliessende "Abilene" ist ein hinreissender, traditioneller, honky-tonkin', roadhouse-rockin' Country-Heuler mit einem klasse Drive und großartigem Baritone Lead Gitarren-Spiel, während wir mit dem fast schon episch anmutenden, traumhaften Midtempo-Track "Rose of Tokyo" wieder einen super melodischen, lockeren Countryrocker der Extraklasse geliefert bekommen. Erzählt wird die Geschichte einer vermeintlichen militärischen Auseinandersetzung zwischen China und den USA aus der Sicht von in Japan stationierten Soldaten. Großartig, wie die Band diese Nummer in solch einen vor Harmonie nur so strotzenden, aber fast cineastisch anmutenden Countryrocker packt. Tolles, markantes Drumming, herrliche, transparente Gitarren-Instrumentierung! So jagt weiterhin eine hochkarätige Nummer die nächste: Ob der bluesige, von dreckigen, rauen E-Gitarren umsäumte Southern Rocker "Genevieve" (erinnert mit seinem dezenten Jam-Flair gar etwas an die ebenfalls exzellente The Band Of Heathens), die lässige, traditionelle Outlaw-/Honky Tonk-Countrynummer "Goodbye Seoul", der erdige, mit satten E-Gitarren in Szene gesetzte, wieder sehr melodische Roots-/Southern-/Countryrocker "AM radio", der traumhaft schöne, flüssige, lockere, von einem tollen, hintergründigen Wüsten-/Ghost Town-Flair begleitete Countryrocker "Below" (im übrigen eine Nummer von Slaid Cleaves), oder das dynamisch und schön southern rockende, voller kerniger Cross Canadian Ragweed-mässiger "Red Dirt"-Würze steckende "Rollin' on", das aber auch deutliche Spuren der Outlaws oder der Marshall Tucker Band aufweist, - all diese Songs lassen uns Genre-Fans frohlocken. Wir haben es bereits im Review zum vorigen Live-Album bemerkt, möchten es aber unter dem Eindruck dieses wundervollen, neuen Werkes noch einmal deutlich unterstreichen: Die Lost Immigrants zählen ohne jeden Zweifel zu den besten texanischen Roots-/Americana-/Countryrock-Bands, die in den letzten Jahren auf der Bildfläche erschienen sind. Und "Pasaporte" ist einfach nur super! "Let's drive down the long open highways, while listening to the great music of The Lost Immigrants"...

Die komplette Tracklist:

1. Song to Sing 3:33
2. Rolling Stone 4:02
3. Abilene 3:45
4. Rose of Tokyo 5:48
5. Genevieve 4:43
6. Goodbye Seoul 3:42
7. Am Radio 4:21
8. Below 5:31
9. Red Leather Dress 4:08   
10. Leaving Laredo (or The Night Gilberto Hit the Floor) 5:16
11. Rollin' On 5:00

Art-Nr.: 6953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Song to sing
Rolling stone
Abilene
Rose of Tokyo
AM radio
Below
Rollin' on

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Stalling, Max - home to you [2010]
Der "long tall South Texan" aus Crystal City mit der wundervollen, so viel Wärme und Ruhe ausstrahlenden Stimme begeistert erneut mit einem exzellenten Album! 3 Jahre hat es gedauert, bis der Nachfolger zu dem vom Publikum und den "Experten" gleichermassen bewunderten, herausragenden "Topaz city" vorliegt, doch das Warten hat sich gelohnt. "Home to you" steht dem Vorgänger in nichts nach! Exquisite, überaus entspannte, lockere, flockige, flüssige, frische, texanische Countrymusic mit dem "gewissen Etwas", diesem unvergleichlichen Singer-Songwriter-/Storyteller-Charme, wie sie eben nur ein Max Stalling in dieser charismatischen, beeindruckenden Art und Weise zelebriert. Einflüsse von George Strait sind unverkennbar, auch die Spuren eines Alan Jackson nimmt man zuweilen durchaus wahr. Doch Stalling vermischt diese reinen, klassischen Countryelemente nahezu perfekt mit der Singer-Songwriter-Philosophie, beispielsweise eines Kris Kristofferson, eines Slaid Cleaves oder James Taylor! Was kommen da für wunderbare, angenehme, qualitativ hochwertige Songs heraus. Das beeindruckt tief! Die klar und sauber in Szene gesetzten Arrangements bestehen vorwiegend aus transparenten, vielseitigen Gitarren, immer wieder vorzüglich ergänzt, mal durch eine Fiddle, eine Pedal Steel, eine Mandoline oder eine dezent im Hintergrund agierende Orgel. Produziert hat das Album die texanische Produzenten-/Gitarren- und Pedal Steel-Legende Lloyd Maines. Stalling hat das Album vorwiegend mit seiner ungemein starken Touring-Band eingespielt, unter Hinzunahme einiger Gäste wie beispielsweise Riley Osbourn (Keyboards), Drew Womack (Background Gesang), Adam Odor (Akkordeon) und eben Lloyd Maines (Gitarre, Manoline, Pedal Steel). Phantastisch!

Das komplette Tracklisting:

1 Long Way To Get - 2:56   
2 Have I Ever Told You? - 3:41   
3 I Ain't Drinking Alone - 3:56   
4 I've Got Something - 4:18   
5 6x9 Speakers-Revisited - 4:26   
6 Home To You - 4:04   
7 All I Ever Wanted To Do - 3:45   
8 Saddest Song Ever - 4:20   
9 I Could Be Wrong - 3:59   
10 Crazy Like That - 3:37   
11 Fantasy Dinner - 5:48   
12 Long Way To Get (Reprise) - :27

Art-Nr.: 7052
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Have I ever told you?
I ain't drinking alone
I've got something
6x9 speakers - revisited
Home to you
I could be wrong
Crazy like that

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Stalling, Max - topaz city [2007]
Max Stalling, "a long tall South Texan" mit einer wundervollen, viel Wärme und Ruhe ausstrahlenden Stimme an der Schnittstelle zwischen James Taylor, Alan Jackson und George Strait, gilt in seiner Heimat Texas schon lange als einer der angesehensten und wichtigsten Vertreter der neuen, jungen "Contemporary-/Neo Traditionalist"-Countryszene, mit einer großen, stetig wachsenden und sehr loyalen Fangemeinde hinter sich. "Topaz city" ist bereits sein fünftes Album, und es ist sicher nicht nur der Durchbruch eine längst verdiente, über die Grenzen des Lonestar-States hinaus gehende Aufmerksamkeit zu erlangen, sondern, das darf man mit Fug und Recht behaupten, schlichtweg eines der vielseitigsten, besten und schönsten "Pure Country"-Alben, die in den ersten 8 Monaten dieses Jahres veröffentlicht wurden. Was Stalling so interessant macht, ist, neben seinem großen Gesangstalent und seiner fast noch größeren Fähigkeit erstklassige Songs mit großartigen Texten zu schreiben (das gessamte Material stammt ausschließlich aus seiner Feder), die Tatsache, dass seine so wunderbar melodisch und ungemein relaxt und entspannt vorgetragene Musik zwar sehr traditionell verwurzelt und immer "deeply country-rooted" ist, doch durch eine leichte Tendenz Richtung "Americana-Storytelling" viel zusätzliche Spannung aufbaut. Man lauscht voller Faszination den herrlichen Geschichten, die er zu erzählen hat. Das traditionelle Countryradio von Nashville sollte einmal seine Fühler nach diesen brillanten Songs ausstrecken, die Fans wären sicher begeistert. Einflüsse von Alan Jackson, George Strait, Hank Williams und Waylon Jennings sind deutlich spürbar, doch auch die Singer-Songwriter-Philosophie eines country-orientierteren James Taylor oder Slaid Cleaves entsprechen dem Naturell Stalling's, was er zu einem unwiderstehlichen, eigenen, unverkennbaren Stil kombiniert, der immer "rein country" ist. Selbstverständlich ist auch jederzeit hörbar, dass Max Stalling mit Leib und Selle Texaner ist. Sehr abwechlungsreiches Songmaterial! Völlig locker, ohne aufputschende "Effekthascherei", wie ein reines, glasklares Rinnsal, fließen diese wundervollen Melodien in unsere Gehörgänge, hinterlassen dort Wohlbefinden, Wärme und lösen teilweise richtige Gänsehaut aus. Großen Anteil daran haben natürlich auch Stalling's erstklassige Begleitmusiker, allen voran der großartige Gitarrist Dale Clark und der bei einigen Songs eingesetzte Steeler und Dobrospieler Marty Muse. Den Background-Gesang steuert übrigens zumeist der ehemalige Sons Of The Desert-Frontmann Drew Womack bei. Los geht's mit dem phantastischen "If only the good die young", einem von einem leichten Waylon-like Outlaw-Flair unterlaufenem und einem klasse, von "endloser Freiheit" behafteten Western-Flair geprägten, lockeren Countrysong mit feinen Gitarren und herrlichen Steelguitar-Ergänzungen. Großartig hier die im Verlauf des Stückes eingesetzten Trompeten-Sequenzen, die ein tolles "Mexican-/Mariachi"-Gefühl auslösen! Sehr authentisch! Das ist Texas, und das ist "real Country"! Stark auch das Gitarren-/Steel-Solo in der Mitte! Nach der vorzüglichen, mit einem feinen Americana-Flair ausgestatteten Midtempo-Countrynummer "Never need to fall in love again" (klasse E-Gitarren-Picking, feine Dobro- und Wurlitzer-Begleitung) folgt das grandiose Titelstück "Topaz city", bei dem uns Stalling überaus eindrucksvoll seine ganze Storytelling-Kunst offenbart. Ein wunderschönes Lied mit einer gewissen Nähe zu James Taylor, basierend auf herrlichen Percussion-Rhythmen, begleitet mit feinen Manolinen-Klängen und einer wohligen Hammond-Orgel im Hintergrund! Ganz toll auch das würzige, rootsige E-Gitarren-Solo des Meistergitarristen Dale Clark! Weiter geht's mit dem fröhlich, flotten Country Two-Stepper "Ping Pong, Pool" und der hinreißenden Honky Tonk-/Old School-Countrynummer "Lank & Lonesome & Low & Loose at both ends", die genüßlich zwischen puren, alten Hank Williams-Traditionen und zeitgemäßem Alan Jackson-Country hin und her balanciert. Wieder tolles Steelguitar-Spiel und klasse E-Gitarren-Picking! So setzt sich das ohne jegliche "Durchhänger" fort: Ob das traumhaft melodische, flockige mit tollen Acoustic Gitarren und Dobro instrumentierte, einem nicht mehr aus den Ohren gehen wollende "Skyview cabaret" (auch diese Nummer stünde Alan Jackson bestens zu Gesicht), der mit flotten Gitarren garnierte, swingin' Honky Tonker "Lonely days", das entspannte "If it's up to me", der forsche, sicher die Tanzflächen der texanischen Saloons im Handumdrehen füllende, pure Honky Tonker "Don't fall alone" (tolle Gitarren, Fiddle, Piano und zum zweiten Mal diese hervorragend integrierten, markanten, peppigen Trompeten-Fills), bis hin zu der grandiosen, wunderbar melodischen Country-Ballade "How blue can you go", die bei so manchem Countryfan noch einmal pure Gänsehaut auslösen dürfte. Einfach herrlich! Wer Max Stalling bislang noch nicht kennt (und das dürften eine ganze Menge sein), der sollte den Mut haben, diesen großartigen Künstler zu entdecken. Hat man "Topaz city" erst einmal gehört, wird man von der Magie dieser entspannten, wundervollen Countrymusic erfasst werden und Max schnell in sein Herz schließen. Großartiger Sound übrigens, und tolle, filigrane, transparente Produktion von R.S.Field! Das Booklet enthält sämtliche Songtexte! Dieses Album wird in der Jahresendabrechnung zu den "Countryperlen von 2007" zählen - da besteht kein Zweifel!

Art-Nr.: 5172
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Only the good die young
Topaz City
Lank & lonesome & low & loose at both ends
Skyview cabaret
Don't fall alone
How blue can you go?

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