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Chambers, Kasey & Shane Nicholson - rattlin' bones [2008]
Faszinierend schöne Americana-/Alternate Country-Musik, deren Magie man sich einfach nicht entziehen kann! Die einzigartige, mit einem unwiderstehlichen Charisma gesegnete, australische Singer-Songwriterin Kasey Chambers (ex Dead Ringer Band) hat sich in den vergangenen Jahren mit all ihrer Klasse einen festen, unwiderruflichen Platz auf Augenhöhe neben solchen Künstlerinnen wie beispielsweise Emmylou Harris, Lucinda Williams, Patty Griffin und Tift Merritt erspielt - mehr noch, nahezu alle dieser Kolleginnen kommen bei der Erwähnung des Namens Kasey Chambers regelrecht ins Schwärmen. Und die Genre-Fans liegen ihr eh zu Füßen. Warum das so ist, beweist einmal mehr ihr neues, traumhaftes Album "Rattlin' bones", das allerdings ein gemeinsames Werk mit dem ebenfalls sehr ausdrucksstarken, großartiigen australischen Singer-Songwriter Shane Nicholson ist. Nicholson (im übrigen auch Kasey Chambers' Ehemann), der seine ersten musikalischen Erfolge in der aus Brisbane stammenden australischen Rockband "Pretty Violet Stain" sammelte und im Anschluß daran mit zwei hervorragenden Roots-Pop Solo-Alben ("It's a movie" von 2004 und "Faith and science" von 2007) aller Orten große Beachtung und großes Lob einheimste, und die australische Americana-Ikone passen musikalisch und stimmlich einfach bestens zusammen. Für "Rattlin' bones" begibt sich das Paar wieder eindeutig auf das Terrain von Kasey's musikalischen Anfängen und Wurzeln, will heißen: "Country/Alternate Country/Americana"! Und wie sie das hinkriegen - einfach traumhaft! Geprägt von einer herrlichen Lockerheit und ungezwungenen Leichtigkeit, von spürbarer musikalischer Identifikation der Künstler, von purer Authentizität und nahezu perfekter musikalischer Harmonie überschreiten sie fließend die Grenzen von traditionellem Retro-Country (z.B.das wunderbare, entspannte und flüssige, honky-tonkige, mit feinen Steel-Fills ergänzte, voller klassischem Gram Parsons-/Emmylou Harris-Flair steckende "Sweetest waste of time"), staubigen, rootsigen, aber wunderbar melodischen, "Sweet Folk"-Nummern (z.B. der mit toller Bajo-Begleitung, feinen Acoustic-Gitarren, effizienten Baritone E-Gitarren-Fills und trockener Percussion inszenierte Titelsong "Rattlin' bones" - erinnert mit seinen tollen Harmoniegesängen etwas an Buddy und Julie Miller), lupenreinem Bluegrass (das sehr traditionelle, locker, fröhlich und wunderbar melodisch aus den Lautsprechern sprudelnde "The house that never was"), angerockten Roots-Nummern (das von bärenstarken Mandolinen-Riffs und tollen E-Gitarrenlinien, sowie einem effektiven "Kick-Drum" bestimmte, dynamische, entfernt ein wenig an Steve Earle's "Copperhead road"-Rhythmik erinnernde "Sleeping cold"), exzellenten, zuweilen regelrecht Gänsehaut erzeugenden Americana-Nummern (z.B. das sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubende, sehr frische und klare, in einem herrlichen Banjo-/Mandolinen-/Gitarrenkleid erscheinende, lockere "Once in a while", das von Kasey hinreißend vorgetragene, ruhige "One more year" - nur begleitet von Shane's Acoustic Gitarre und seinen großartigen Harmony-Vocals, oder das von traumhaftem Duett-Gesang bestimmte, klare, transparente, ruhige "Wildflower"), bis hin zu total froh gelaunten, zwanglosen, gut tanzbaren, traditionellen Old Time Country-Stompern, wie das abschließende "Woe is mine"! Welch eine Vielseitigkeit - und dennoch zieht sich die musikalische Philosophie der beiden wie aus einem Guß durch das Album. Alles wirkt sehr entspannt. Durch all diese Songs scheint eine wunderbar warme, lieblich duftende Brise zu wehen und dennoch spürt man jederzeit die Ungezwungenheit und den "Staub", der dieses gewisse "Alternate Country-Flair" auszeichnet. Das Geschehen wird vorwiegend von akustischen Instrumenten, wie Gitarren, Dobro, Banjo, Mandoline, Acoustic Bass und auch mal einer Fiddle bestimmt. Doch hin und wieder, wenn es die Thematik erfordert, kommen angenehm integrierte E-Gitarren (z.T. schöne Baritone) und rootsige Percussion hinzu. Und über allem diese Melodien und herrlichen Stimmen (Nicholson's Gesang erinnert vielleicht ein wenig an den von Tim Finn)! Glasklar und sauber produziert haben Nicholson und Kasey's Bruder Nash Chambers! Kasey Chambers und ihr Gatte Shane Nicholson mit einem grandiosen Roots-/Country-/Alternate Country-/Americana-Album von erhabener Schönheit, exqusiter Musikalität, großer Songwriter-Kunst und vollendeter Harmonie! Welch ein Genuß!

Das komplette Tracklisting:

1. Rattlin' Bones - 3:42
2. Once In A While - 2:37
3. Sweetest Waste Of Time - 2:57
4. Monkey On A Wire - 3:06
5. One More Year - 3:38
6. The House That Never Was - 3:06
7. Wildflower - 3:55
8. No One Hurts Up Here - 2:16
9. The Devil's Inside My Head - 2:06
10. Sleeping Cold - 2:55
11. Adeline - 3:13
12. Jackson Hole - 3:15
13. Your Day Will Come - 3:02
14. Woe Is Mine - 2:42

Art-Nr.: 5692
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlin' bones
Once in a while
Sweetest waste of time
The house that never was
Wildflower
Sleeping cold

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Copperhead - live & lost [2002]
Wieder lieferbar! Sehr, sehr lange vergriffen, haben wir von diesem prächtigen Album noch einmal einige Exemplare ergattern können. Rar! Wer zuerst kommt...

Auch Copperhead (nicht zu verwechseln mit der legendären 1970iger-Westcoast-Truppe um John Cipollina) sind, obwohl weitgehend unbekannt und mittlerweile nicht mehr existent, eine dieser fast vergessenen, aber kultigen Bands, deren Name immer wieder durch die Köpfe der vielen Southern Rock-Liebhaber geistert, wobei ihnen ein verdammt guter Ruf voraus eilt! In der Tat muß man das großartige Quintett um "Shouter" und Gitarrist Neil Carswell aus North Carilina zu den besten Southern Rock-Acts zählen, die aus den Neunziger Jahren hervorgegangen sind! Musikalisch eindrucksvoll und überaus kompetent folgen Copperhead den klassichen Pfaden solcher Bands wie Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Doc Holliday, Blackfoot & Co., streuen eine paar gepflegte, geschickt portionierte Heavy-Zutaten ein, und begeistern so mit einem astreinen "Southern Rock with a metal edge", druckvoll, hart, straight, voll sprühender Energie, Spielwitz und prächtiger, rauer, kochender Gitarren-Dominanz! Die leider viel zu magere Ausbeute ihre hervorragenden Musik beschränkt sich auf lediglich zwei Longplayer - und was steckte in dieser Band für für ein immenses Potential! Das erste Album (sie hatten sogar einen Major-Deal bei "Mercury"), längst vergriffen, brachte ihnen mit ihrer Debut-Single "Long way from home", die zum "Main-Song" des gar nicht so unbekannten Hollywood-Streifens "Harley Davidson and the Marlboro Man" avancierte, immerhin einen Achtungserfolg ein, doch ein Folge-Album sollte nicht mehr erscheinen. Das Label feuerte die Truppe, doch musikalisch blieben Neil Carswell und seine Freunde ihrer Linie treu! Im Jahre 2002 schließlich veröffentlichte man im Eigenvertrieb das Album "Live & lost" mit insgesamt 4 Live-Stücken und 8 bis dato unveröffentlichten Studiotracks, das zunächst nur überaus schwer, dann lange Zeit wieder gar nicht erhältlich war und zuweilen nur als CD-R angeboten wurde. Jetzt endlich, und das wird die Southern Rock-Fraktion sicher richtig freuen, können wir den "echten" Silberling anbieten! Leute, das Teil ist ein Kracher! Allerbester Heavy Southern Rock, klassisch und zeitgemäß zugleich, produziert vom legendären Genre-Ass Rodney Mills! Carswell's hervorragende "Rock-Shouter"-Qualitäten, mit denen er so manch großen Namen in seine Schranken verweist, durch die Songs jagende, fulminante, feurige und überaus fette Gitarrenritte (Lead-Gitarrero John Byrd weiß, wie man das "Brett" bearbeitet), zuweilen von schweren, powernden Riffs geprägte Rhythmus-Arbeit, und trotz des Heavy-Ambientes prima hängen bleibende, klasse strukturierte Songs mit ausgezeichneter Melodik - dies sind die Eckdaten dieser tollen Mucke! Nach dem sehr starken, nur 2.45 Minuten kurzen, aber umso fulminanteren, von fetten Metal-Riffs geprägten und in bluesigen Slide-Läufen getränkten, mächtig rockenden Instrumental "Stricken", das das Album eröffnet, brennen die Jungs mit dem grandiosen, harten, gewaltig dampfenden "Get out of my way" gleich noch so ein donnerndes, in die Knochen gehendes, Southern-/Hardrock-Feuerwerk ab, das mitten ins Herz der Fans trifft. Eine unwiderstehliche Wand aus harten, dreckigen Power-Riffs, pulsierenden Rhythmen, glühenden, fleischigen Gitarrensoli, großartig entegrierter, satter Hammond-Orgel und Neil's röhrendem Organ bricht über uns hinein. Headbangende Luftgitarren-Freaks werden ebenso begeistert sein, wie die beinharten Southern Rock-Enthusiasten! Nach diesem tollen Auftakt folgen die vier, ebenso starken, Live-Tracks! Da haben wir zunächst das hart, aber dennoch irgendwie locker und sehr melodisch rockende "Hard livin'" mit seinen tollen Slide-Läufen, dann den wunderbaren, puren, 38 Special-like, wieder gut ins Ohr gehenden, mit schön transparenten, satten Gitarren ausgestatteten Southern Rocker "Born loser", inclusive quirliger, kraftvoller Gitarrenläufe, das mit klasse Twin-Gitarren eingeleitete, gut abgehende "Whiskey", und schließlich das riffige, fette "Keepin' on"! Zurück beim Studiomaterial, beglückt uns die Band nun mit zwei fantastischen Coverversionen! Zuerst eine ungemein starke, sehr melodische, gut rockende, mit jeder Menge Southern-Flair angereicherte Fassung des alten Dobie Grey-Klassikers "Drift away" (u.a. seinerzeit auch gespielt von Steppenwolf), und als zweites eine tierisch kochende, packende Version der ZZ Top-Nummer "Whiskey'n Mama" (hier nur "Whiskey Mama" betitelt)! Auch die restlichen vier Eigenkompositionen haben es in sich! Zum Beispiel der mächtig kochende, southern-metallische Riff-Kracher "Raging fire", mit seinen mitreißenden, dynamischen Gitarrenläufen im Break, oder die etwas entspanntere, mit schöner Acoustic-Slide beginnende, im Verlauf aber immer rockiger werdende, herrlich melodische, von wunderbaren, "weichen" Southern-E-Gitarren umgebene Traum-Ballade "I'll get by"! Die Neunziger Jahre galten als alles andere, als eine Hochzeit des Southern Rocks, doch Copperhead bewiesen überaus eindrucksvoll, daß es auch in dieser Zeit Bands gab, die die Fahne des Südens uneigennützig hoch hielten. Klasse! Großartiger "Whiskey-drenched Southern Heavy Rock'n Roll from the heart"!

Das komplette Tracklisting:

1. Stricken - 2:47
2. Get Out Of My Way - 3:10
3. Hard Living (Live) - 3:41
4. Born Loser (Live) - 3:52
5. Whiskey (Live) - 5:44
6. Keepin' On (Live) - 5:08
7. Drift Away - 5:22
8. Whiskey Mama - 3:11
9. Raging Fire - 4:32
10. I'll Get By - 4:10
11. Free Man - 4:46
12. Voices In The Night - 4:30

Art-Nr.: 3861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get out of my way
Born loser
Whiskey
Raging fire
I'll get by

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Earle, Steve - copperhead road ~ deluxe edition [2008]
2 CD-Set! Eines der klassischen Alben des großen Steve Earle kommt 20 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nun als opulente Doppel-CD "Deluxe"-Ausgabe in den Handel! Die CD 1 beinhaltet das Original-Album, selbstverständlich remastert und damit in einem Sound, wie er besser nie war, doch das wirklich Interessante ist die CD 2: Hier gibt's großartiges Bonus Live-Material mit einer satten Gesamtspielzeit von über 78 Minuten! Zunächst hören wir Aufnahmen eines Konzertes vom 18. November 1987 in Raleigh/North Carolina (mit einer feinen Coverversion des Flying Burrito Brothers-Klassikers "Wheels"), dann eine Solo-Perfirmance der Springsteen-Nummer "Nebraska" aus dem Jahre 1988 und 5 Tracks aus dem April 1989, aufgenommen in Calgary/Kanada (u.a. mit dem Stones-Klassiker "Dead flowers")! Kommt in dem gewohnten "Deluxe"-Schuber und enthält ein schönes und informatives 20-seitiges Booklet!

Die komplette Tracklist:

Disc 1
1 Copperhead Road - 4:30   
2 Snake Oil - 3:30   
3 Back to the Wall - 5:28   
4 The Devil's Right Hand - 3:03   
5 Johnny Come Lately - 4:10   
6 Even When I'm Blue - 4:14   
7 You Belong to Me - 4:24   
8 Waiting on You - 5:10   
9 Once You Love - 4:39   
10 Nothing But a Child - 4:25   

Disc 2
1 The Devil's Right Hand [Live in Raleigh, NC] - 4:02   
2 Fearless Heart [Live in Raleigh, NC] - 4:31   
3 San Antonio Girl [Live in Raleigh, NC] - 4:23   
4 Nobody But You/Continental Trailways Bus [Live in Raleigh, NC] - 6:25   
5 My Baby Worships Me [Live in Raleigh, NC] - 3:33   
6 Wheels [Live in Raleigh, NC] - 4:45   
7 The Week of Living Dangerously [Live in Raleigh, NC] - 7:25   
8 Johnny Come Lately [Live in Raleigh, NC] [Solo] - 3:55   
9 Brown and Root [Live in Raleigh, NC] - 3:46   
10 I Love You Too Much [Live in Raleigh, NC] - 4:27   
11 It's All Up to You [Live in Raleigh, NC] - 6:10   
12 Nebraska [Live, 1988] [Solo] - 5:21   
13 Copperhead Road [Live in Calgary, Canada] - 4:08   
14 I Ain't Ever Satisfied [Live in Calgary, Canada] - 3:51   
15 Dead Flowers [Live in Calgary, Canada] - 5:36   
16 Little Sister [Live in Calgary, Canada] [Solo] - 3:14   
17 Guitar Town [Live in Calgary, Canada] - 2:36

Art-Nr.: 5678
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Earle, Steve - just an american boy ~ dvd [2004]
Sie sollte bereits im September 2003, parallel zum gleichnamigen Live-Album erscheinen, nun endlich ist sie da, die neue DVD von, bzw. über Steve Earle! Die Doppel-CD heißt im Untertitel "The audio documentary", dementsprechend handelt es sich bei der DVD um die filmische Dokumentation. "Just an American boy" ist ein Dokumentarfilm über Steve Earle von Amos Poe! Ein großartiges, 94-minütiges Werk, das einen tiefen Einblick in die Persönlichkeit dieses begnadeten Songwriters gewährt. Alle Seiten von Steve Earle werden gezeigt Die musikalischen Roots werden aufgearbeitet (Nora Guthrie, Woody's Tochter, kommt beispielsweise zu Wort), seine politische Seite wird durchleuchtet (so sieht man interessanterweise in Original US-Nachrichten-Ausschnitten einige empörte Statements zu seinem Song "John Walker's Blues"), sein Alltag wird gezeigt, auch seine Drogenvergangenheit bleibt nicht außen vor! Doch das Wichtigste in seinem Leben ist stets die Musik und das Schreiben von Liedern. So sehen wir während des Films natürlich jede Menge interessanter Rehearsals-Aufnahmen, eine ganze Anzahl großartiger Konzertausschnitte der "Jerusalem"-Tour, teilweise auch mit kompletten Stücken (z.B. "Guitar town, "Christmas in Washington") und ein paar Aufnahmen vom Golden Gate Bluegrass-Festival in San Francisco vom Herbst 2002 mit den Bluegrass Dukes. Unter den Live-Songs, die zumindestens in längeren Ausschnitten zu sehen sind, befinden sich z.B. "Ashes to ashes", "Jerusalem", "Billy Austin", "Amerika v. 6.0", "Copperhead road" und "What's so funny about peace, love and understanding". Insgesamt fällt sehr positiv auf, daß hier trotz dieses intimen und persönlichen Porträts, trotz dieser Dokumentation, die Musik immer die zentrale Rolle spielt und der Film sich nicht in endlosem Gerede der Beteiligten verliert. Klar kommen sie zu Wort, doch diese Passagen sind nicht unendlich lange. Alles ist sehr abwechslungsreich gefilmt. Immer ist Musik zu hören und zu sehen, ständig wird irgendwo gezupft und geklimpert, was zur Folge hat, daß man Herrn Earle in vielen kleinen, seltenen und interessanten Performance-Sequenzen erleben kann. All diese Fragmente sind zu einem rundum geschlossenen Ganzen zusammengesetzt worden. Ein hervorragender Film über den Mensch und Musiker Steve Earle - unverzichtbar für jeden Fan! Als Bonus gibt's dann auch noch das komplette Musikvideo zu "Jerusalem"!

Art-Nr.: 2292
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,50

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Earle, Steve - just an american boy ~ the audio documentary ~ live [2003]
2 CD-Set! Wurde ja auch Zeit, daß endlich mal ein Steve Earle Live-Album erscheint. "Just an American boy" wurde weitgehend im Rahemen der "Jerusalem"-Tour "somerwhere in North America" mit der aktuellen Bestezung der Dukes (Kelley Looney - Bass, Will Rigby - Drums und Eric "Roscoe" Ambel - Gitarre) mitgeschnitten. Unterbrochen wird der elektrische Set von 2 Tracks ("Hometown Blues" und "The mountain"), die bei einem seiner vielen Gigs mit den Bluegrass Dukes (unter anderem mit Tim O'Brien an der Mandoline) aufgenommen wurden. Die Songs der vorliegenden Live Do-CD stammen also nicht alle aus einer Show. Dennoch wirkt das Ganze in sich sehr geschlossen, da man jede Menge, zum Teil politisch sehr ambitionierte, Kommentare, Erklärungen und "Ansprachen" von Earle an sein Publikum nicht herausgeschnitten hat. Neben einigen wunderbaren solo vorgetragenen Nummern, wie z.B. "Billy Austin", South Nashville Blues", Townes van Zandt's "Rex's Blues" oder das begnadete "Christmas in Washington", lassen es ansonsten die Dukes richtig krachen! Roh, laut und dreckig ziehen sie ihre Kreise. Das kocht zum Teil gewaltig. Dementsprechend startet die Show auch mit 2 drückenden, rauhen, hart rockenden Versionen von "Amerika v. 6.0 (The best we can do)" und "Ashes to ashes"! Bei "Conspiracy theory" und "I remember you" steht Garrison Starr mit auf der Bühne und unterstützt die Dukes mit ihrem großartigen Gesang. Weitere Höhepunkte: eine herrliche, elektrische, gut rockende Version von "Harlan man", ein gewaltig abgehendes "Copperhead road", ein sattes "Guitar town" und ein gewaltig rockendes (man hat den Eindruck "Crazy Horse" sind am Werk) "The unrepentant". Besonders erfreulich: das Album enthält eine prächtige, fett rockende, anderweitig nicht veröffentlichte Version des von Nick Lowe geschriebenen, rund 30 Jahre alten Brinsley Schwarz-Klassikers "What's so funny about peace, love & understanding" (kennt man ja auch in der Version von Elvis Costello), den die Dukes ja auch bei ihren Deutschland-Gigs präsentierten. Das Album endet schließlich mit dem ersten von Steve's Sohn Justin Earle aufgenommenen Track "Time you waste" by dem Steve Mandoline und Harmonium spielt. Justin's Stimme ist bemerkenswerterweise gar nicht so weit von der seines Vaters entfernt. Eine feine Nummer! Über 100 Minuten Steve Earle live - einfach klasse!

Art-Nr.: 2107
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Earle, Steve - live at montreux 2005 [2006]
Großartiger Mitschnitt eines triumphalen Solo-Auftritts (Earle allein auf der Bühne, ohne die Dukes, nur mit seiner Acoustic Gitarre, seiner Mandoline und seiner Harmonica ausgestattet) aus dem Stravinsky Auditorium während des Montreux Jazz Festivals vom Juli 2005! Es ist faszinierend mit welcher Ausstrahlung der Meister seine Songs rüber bringt, er die Zuhörer in seinen Bann zieht! Alles klingt, obwohl "nur" solo dargeboten, ungemein transparent, wunderbar strukturiert, melodisch und dreckig zugleich (wie man das eben von Earle erwartet), abwechslungsreich, überaus unterhaltsam - schlichtweg packend! Die Songs verlieren aber auch gar nichts von ihrer Spannung! In Gegenteil, es ist faszinierend, sie auch einmal in diesem Gewand zu hören! Das Material zieht sich, wenngleich die meisten der 14 Tracks (56 1/2 Minuten Spielzeit) aus seinem aktuellen Album "The revolution starts now" stammen im Prinzip durch seine gesamte Karriere, wobei ein paar recht seltene Titel auf dem Programm stehen, was einen zusätzlichen Reiz ausübt (beispielsweise eine fantastische Version von "Ellis unit one" aus dem "Dead man walking"-Soundtrack)! Ein paar herausragende Beispiele des Sets sind das wunderbar melodische "Jerusalem", mit dem das Konzert beginnt, der herrlich dynamisch und sehr rhythmisch angestimmte, genauso frisch wie dreckig und rotzig rüber kommende Fan-Favorite "The devil's right hand", das nachdenkliche "Rich man's war", die beiden, etwas düsteren, schwermütigen, sehr persönlichen Songs vom "I feel alright"-Album, "South Nashville Blues" und "CCKMP (Cocaine Cannot Kill My Pain)", das seinerzeit das Comeback-Album nach seinem Drogen-Entzug darstellte (seine Einleitung der Songs mit den Worten "Welcome to my nightmare" sagt alles...), die beiden Mandolinen-geprägten "Dixieland" (wunderbar rhythmisch, melodisch) und "The mountain" von dem 1999iger Album, das er damals gemeinsam mit Bluegrass-Maestro Del McCoury einspielte, das akustisch noch emotionaler rüber kommende, "rockige" "The revolution starts now", das Calypso-mäßige "Condi Condi", das auch akustisch überragende, nichts von seiner Energie einbüßende "Copperhead road", wie auch das bewegende "Christmas in Washington"! Was für eine Bühnen-Präsenz! Charismatisch! Auch als DVD erhältlich!

Art-Nr.: 4290
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Earle, Steve - live at montreux 2005 ~ dvd [2006]
Endlich auch als DVD: Großartiger Mitschnitt eines triumphalen Solo-Auftritts (Earle allein auf der Bühne, ohne die Dukes, nur mit seiner Acoustic Gitarre, seiner Mandoline und seiner Harmonica ausgestattet) aus dem Stravinsky Auditorium während des Montreux Jazz Festivals vom Juli 2005! Es ist faszinierend mit welcher Ausstrahlung der Meister seine Songs rüber bringt, er die Zuhörer in seinen Bann zieht! Alles klingt, obwohl "nur" solo dargeboten, ungemein transparent, wunderbar strukturiert, melodisch und dreckig zugleich (wie man das eben von Earle erwartet), abwechslungsreich, überaus unterhaltsam - schlichtweg packend! Die Songs verlieren aber auch gar nichts von ihrer Spannung! In Gegenteil, es ist faszinierend, sie auch einmal in diesem Gewand zu hören! Das Material zieht sich, wenngleich die meisten der 14 Tracks (56 1/2 Minuten Spielzeit) aus seinem aktuellen Album "The revolution starts now" stammen im Prinzip durch seine gesamte Karriere, wobei ein paar recht seltene Titel auf dem Programm stehen, was einen zusätzlichen Reiz ausübt (beispielsweise eine fantastische Version von "Ellis unit one" aus dem "Dead man walking"-Soundtrack)! Ein paar herausragende Beispiele des Sets sind das wunderbar melodische "Jerusalem", mit dem das Konzert beginnt, der herrlich dynamisch und sehr rhythmisch angestimmte, genauso frisch wie dreckig und rotzig rüber kommende Fan-Favorite "The devil's right hand", das nachdenkliche "Rich man's war", die beiden, etwas düsteren, schwermütigen, sehr persönlichen Songs vom "I feel alright"-Album, "South Nashville Blues" und "CCKMP (Cocaine Cannot Kill My Pain)", das seinerzeit das Comeback-Album nach seinem Drogen-Entzug darstellte (seine Einleitung der Songs mit den Worten "Welcome to my nightmare" sagt alles...), die beiden Mandolinen-geprägten "Dixieland" (wunderbar rhythmisch, melodisch) und "The mountain" von dem 1999iger Album, das er damals gemeinsam mit Bluegrass-Maestro Del McCoury einspielte, das akustisch noch emotionaler rüber kommende, "rockige" "The revolution starts now", das Calypso-mäßige "Condi Condi", das auch akustisch überragende, nichts von seiner Energie einbüßende "Copperhead road", wie auch das bewegende "Christmas in Washington"! Was für eine Bühnen-Präsenz! Charismatisch! Filmtechnisch und soundmäßig exzellent in Szene gesetzt! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD erhältlich!

Art-Nr.: 4465
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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Earle, Steve - live from austin tx 2000 ~ dvd [2008]
Nach und nach veröffentlicht das amerikanische "New West"-Label ab November 2004 in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als CD und/oder auch als DVD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Hier nun gibt's die zweite Veröffentlichung aus der Serie mit einem Konzert von Steve Earle! Er und seine Dukes (mit Eric "Roscoe" Ambel) standen am 12. November 2000 auf der ACL-Bühne und spielten einen sehr rockigen. rauen, dreckigen, ungeschliffenen Set im Rahmen ihrer Tour zum "Transcendental Blues"-Album! Sehr stark! Die DVD (74 Minuten Spielzeit) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

Transcendental Blues
Everyone's In Love With You
Another Town
Taneytown
Hard-core Troubadour
Someday
Telephone Road
The Devil's Right Hand
More Than I can Do
I Can Wait
Goodbye
Steve's Last Rumble
Copperhead Road
The Unrepentant
Christmas In Washington

Art-Nr.: 5677
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Earle, Steve - the warner bros. years ~ 4 cds & 1 dvd box-set [2013]
Achtung!
Die enthaltene DVD ist NICHT "code free", sondern mit dem amerikanischen Regionalcode 1 verschlüsselt. Das bedeutet, dass sie nur auf solchen DVD-Spielern läuft, die auch den Regionalcode 1 lesen können.

4 CDs und 1 DVD Box-Set! Fantastische Retrospektive von Steve Earle's Zeit bei Warner Brothers Records in der zweiten Häfte der Neunziger Jahre. Es war ein signifikanter Abschnitt in Earle's Karriere mit solch meisterhaften Alben wie "Train a comin'", "I feel alright" und "El Corazon". Diese 3 Earl'schen Meilensteine sind in dem neuen Box-Set komplett enthalten, aber es gibt natürlich noch einiges mehr. Zum einen eine grandiose, bislang unveröffentlichte Live-CD mit dem Titel "Live at the Polk Theater". Dort, in Nashville/Tennessee, spielte Earle mit seinen Freunden Peter Rowan, Norman Blake und Roy Husky jr.(The Train Band) eine fantastische Grass-(Acoustic-Show. Als Gäste mit dabei waren zudem der große Bill Monroe und Emmylou Harris. Ein weiteres Highlight dieses Box-Sets ist eine ebenfalls bislang unveröffentlichte Live-DVD eines Konzertes von Steve Earle & the Dukes aus dem "Cold Creek Correctional Facility"-Gefängnis in Henning/Tennessee vom 25.06.1996 mit dem Titel "To hell and back". Die Besetzung der Dukes bestand in dieser Zeit neben Earle aus Mark Stuart (acoustic guitar, mandolin, keyboards, vocals), David Steele (lead guitar), Kelly Looney (bass, vocals) und Custer (drums, percussion, vocals). Zudem enthält die Box ein edles, 40-seitiges Büchlein mit einem hoch interessanren Essay von David Simon und allen Texten und Infos. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Mystery Train, Pt. 2 - 2:33
2. Hometown Blues - 2:41
3. Sometimes She Forgets - 3:01
4. Mercenary Song - 2:39
5. Goodbye - 4:57
6. Tom Ames' Prayer - 3:02
7. Nothin' Without You - 3:02
8. Angel is the Devil - 2:12
9. I'm Looking Through You - 2:28
10. Northern Winds - 1:40
11. Ben McCulloch - 4:09
12. Rivers of Babylon - 3:03
13. Tecumseh Valley - 4:28

Disc 2
1. Feel Alright - 3:03
2. Hard-Core Troubadour - 2:40
3. More Than I Can Do - 2:37
4. Hurtin' Me, Hurtin' You - 3:20
5. Now She's Gone - 2:48
6. Poor Boy - 2:55
7. Valentine's Day - 2:59
8. The Unrepentant - 4:30
9. CCKMP - 4:31
10. Billy and Bonnie - 3:38
11. South Nashville Blues - 2:28
12. You're Still Standin' There - 3:24

Disc 3
1. Christmas in Washington - 4:58
2. Taneytown - 5:13
3. If You Fall - 4:10
4. I Still Carry You Around - 2:45
5. Telephone Road - 3:42
6. Somewhere Out There - 3:46
7. You Know the Rest - 2:11
8. N.Y.C. - 3:37
9. Poison Lovers - 3:47
10. The Other Side of Town - 4:17
11. Here I Am - 2:38
12. Ft. Worth Blues - 4:02

Disc 4 - Live at the Polk Theater (previously unreleased)
1. Mystery Train, Pt. 2 - 2:51
2. Hometown Blues - 2:49
3. The Devil's Right Hand - 3:21
4. Angel is the Devil - 2:41
5. Walls of Time - 5:02
6. Sometimes She Forgets - 3:35
7. You Know the Rest - 2:10
8. I'm Looking Through You - 3:06
9. Rivers of Babylon - 4:08
10. Goodbye [Live][#] - 5:30
11. Nothin' Without You - 3:51
12. When Will We Be Married - 4:02
13. Northern Winds/Ben McCulloch - 5:28
14. Copperhead Road - 5:02

DVD - To Hell ANd Back: Live at Cold Creek Correctional Facility (previously unreleased)
1. Feel Alright
2. Hard-Core Troubadour
3. The Devil's Right Hand
4. More Than I Can Do
5. South Nashville Blues
6. Ellis Unit One
7. The Unrepentant
8. Copperhead Road
9. Guitar Town
10. It Takes a Lot to Laugh, It Takes a Train to Cry

Art-Nr.: 8225
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 43,90

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McBride & The Ride - amarillo sky [2002]
Eine stattliche Anzahl Hits konnten sie Anfang der neunziger Jahre verbuchen. Denken wir zurück an z. B. "Heart on the run", "Just one night" und vor allem "Sacred ground"! Jetzt haben sich McBride & the Ride in ihrer 93iger Besetzung mit Ray Herndon (Gitarre), Billy Thomas (Drums) und natürlich Terry McBride reformiert und bringen 9 Jahre später (zwischenzeitlich gab's in 1995 noch ein Album in abweichender Besetzung unter dem Namen Terry McBride & the Ride) mit "Amarillo sky" ein gelungenes Comeback-Album heraus. Terry McBride besticht nach wie vor mit seiner hervorragenden, angenehmen Tenor-Stimme - und ein großartiger Songwriter ist er sowieso. Zwischenzeitlich entsprangen Hits für Größen wie Brooks & Dunn oder George Strait aus seiner Feder. McBride & the Ride sind ihrem Stil weitgehend treu geblieben. Vielleicht ist der Sound etwas moderner geworden, doch das ist völlig okay. Sie haben sich dem Country-Zeitgeist nicht verschlossen, haben aber ihre Tradition gewahrt und auf aufgetakelte Pop-Spielereien weitgehend verzichtet. "Amarillo sky" bietet gelungenen, Mainstream New Country, bei dem rockige Uptempo-Tracks, knackige Midtempo-Nummern und ein paar feine Country-Balladen eine gesunde Mischung bilden. Dabei sind ihnen ein paar richtig starke Songs geglückt, wie z. B. das vom Leben auf dem Land erzählende Titelstück, das bei seinem Einstieg gar ein wenig an Steve Earle's "Copperhead road" erinnert, sich dann aber zu einem tollen, rockigen, knackigen "echten" New Country-Hit mit einer feinen Melodie und starker Instrumentierung, inklusive einer prima Steel, entwickelt. Oder das ebenso knackige, von Banjotönen begleitete Midtempo-Stück "Sure feels like it", die Steel-getränkte Ballade "Anything that touches you", wie auch das ganz großartige, karibisch/mexikanisch angehauchte, sehr fröhliche, sommerliche, gut rockende, mit einer tollen elektrischen Slide-Gitarre versehene "Hasta Luego"! Erwähnenswert ist auch die lustige Coverversion von The Who's "Squeeze box"! 10 neue Songs von McBride & the Ride, die sie an alte Erfolge anknüpfen lassen sollten.

Art-Nr.: 1553
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Amarillo sky
Hasta luego

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Preacher Stone - paydirt [2014]
Drittes Album der Southern Rocker aus Charlotte/North Carolina! Preacher Stone haben sich mit ihren beiden Vorgängeralben erhebliche Sympathien in Genre-Kreisen erspielt, ihr ungeschliffener ehrlicher Southern Rock im Stile der großen Vorbilder Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot & Co., aber durchaus mit eigener Note, wird in diesen Kreisen immer noch mit Wohlwollen angenommen, zumal die Band um die Leader Marty Hill und Ronnie Riddle nie auf die großen Budgets irgendwelcher großer Labels zurückgreifen konnte. Auch ihr Drittwerk ist wieder in Eigenregie entstanden. Mit leicht veränderter Formation (zum Line-up gehören jetzt Michael Gilbert - guitar, slide, dobro; Josh Sanders - bass, vocals; Johnny Webb - keyboards und Mark Hill - drums) ist ihnen jetzt mit „PayDirt“ ihr mit Abstand stärkstes Werk gelungen. Hill und Riddle, die sämtliche Tracks verfasst haben, ist es erstmalig gelungen, eine klare Linie in ihr Gesamtwerk zu bringen, woran es gerade beim Vorgänger "Uncle Buck’s Vittles", mit doch recht stark variierenden Stilelementen und sehr unruhig wechselnden Songs, noch ein wenig gehapert hatte. Die Truppe, die sich selber nicht als Southern Rock Band sieht, sondern als Band aus dem Süden, ist ihren Heroen ein wenig dichter in den Nacken gerückt. Obwohl die meisten Basisriffs überaus kraftvoll, kantig und zuweilen sogar ein wenig metallisch kommen, spielt die Band nicht mehr ganz so hart wie bei den Vorgängern, was nicht bedeutet, das sie "weich" oder gar lasch spielen - im Gegenteil. Die Power und Energie ist stets spürbar, aber alles wirkt etwas lockerer, Song-orientierter, flüssiger. Und das kommt richtig gut. Klasse direkt der Opener "Day Late", ein selbstironischer Song über Leute, die bei allen Dingen ewig zu spät im Leben kommen ("I’m just a day late and a dollar short, my ship came in, I was standin’ at the airport" heißt es im Refrain), geht nach ein paar kurzen Beckenschlägen durch Drummer Marty Hill und einem "Hell Yeah"-Ruf von Riddle direkt gitarrentechnisch in "Pearl Jam meets Molly Hatchet"-Manier ordentlich zur Sache. Klasse auch die gurgelnde Orgel von Johnny Webb im Hintergrund, die sich dann im weiteren Verlauf des öfteren von ihrer ganz feinen Seite zeigt. Mit "Meet My Maker" wird mit religösem Unterton im atmosphärischen Midtempo weitergemacht. Schön hier das typisch surrende Slide-Solo. Eine kurze Dobroeinlage ("Shrevport Stomp") dient als Vorspiel für den herrlich stimmungsträchtigen Footstomper-Boogie "Louisiana Dog", der von wunderbar flotten E-Gitarren und klimperndem Honky Tonk-Piano getragen wird und am Ende nochmals eine Temposteigerung erfährt. Ganz starker Song! Das folgende, ebenfalls schön kratzig stampfende "And Then Some" erinnert so ein wenig an die Zeiten des Copperhead-Debüts. Tolles Zusammenwirken hier von quirlig gespielten E-Gitarren und aufheulender Orgel im Solo-Teil. Ein Stratocasterintro kombiniert mit dem berühmten Lick von Bon Jovis "Dead Or Alive" bildet den Pfeiler des tollen "Me And Mine", einer southern-souligen Midtempoballade mit kräftigem Powerrefrain. Begeisternd die Lynyrd Skynyrd huldigende Solopassage gegen Ende mit eingebauten Double Leads. Ein richtiges Highlight! Ein bisschen in klassischere Rockrichtung a la Bad Company pendelt "Walk It Dry" (tolles Orgelintro), Riddles Gesang ähnelt hier durchaus dem des großen Paul Rodgers. "Hand On The Bible" gab es bereits auf dem Vorgänger, hier mit etwas stärker hervorgehobener Akustikgitarre. Eine schöne melodische Southern-Ballade mit angenehmen Slide-Solo in Skynyrd-Tradition und pathosgetränkten Harmoniegesängen. "Place To Be" führt einen mit dezent gospeligem Touch in die Hoch-Zeiten von Bands wie Dickey Betts & Great Southern, Charlie Daniels oder der Marshall Tucker Band zurück. Herrlich das Betts-typische Führungs-E-Gitarren-Spiel zum launigen Southern-Groove. Im Soloteil reichen sich E-Gitarren, E-Piano und Orgel die Klinke in die Hand. Lässig rockt "Swimmin’ Hole" und lässt etwas wehmütig "Flirtin With Disaster"-Zeiten aufkommen. Klasse hier Webbs gluckerndes E-Piano, dass toll mit den schweren Gitarren-Riffs harmoniert. Mit "All I Know" folgt dann im Vergleich zum Rest ein recht unspektakulärer, aber schön melodischer Abschluss. Dieser Song hätte vielleicht etwas besser als Füller irgendwo in die Mitte gepasst. Trotzdem angenehm zu hören. Preacher Stone haben sich mit "PayDirt" wieder ein Stück weiterentwickelt und gehören mittlerweile mit Bands wie Hogjaw, Skinny Molly, SwampDaWamp zum erweiterten Führungszirkel des Genres. Man darf sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn die Band, ähnlich wie Blackberry Smoke, mal ein mutiges Label und einen arrivierten Produzenten Marke Justin Niebank oder Dan Huff als Support bekommen würde... Aber auch gut möglich, dass Hill, Riddle & Co. das auch garnicht wollen. Trotzdem ist das sich stetig steigernder, klassischer Southern Rock auf der Schiene solcher Helden wie The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot, Doc Holliday, 38 Special, und, und, und. Preacher Stone sind und bleiben eine der Bands, die das Erbe der goldenen Southern Rock-Zeit höchst authentisch weiterverfolgen. Klasse Futter für die ewig hungrige Southern Rock-Fraktion! Gut gemacht, Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Day Late - 3:18
2. Meet My Maker - 4:09
3. Shreveport Stomp - 0:47
4. Louisana Dog - 4:03
5. And Then Some - 3:36
6. Me and Mine - 4:33
7. Walk It Dry - 3:43
8. Hand On the Bible - 4:39
9. Place to Be - 3:50
10. Swimmin' Hole - 4:39
11. All You Know - 3:41

Art-Nr.: 8526
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Day late
Meet my maker
Louisiana dog
And the some
Me and mine
Walk it dry
Place to be
Swimmin' hole

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Ruttan, Deric - same [2003]
Kanada-Import! Bereits 2003 in Kanada erschienen (und nur in Kanada!), ist diese CD jetzt endlich auch bei uns erhältlich! Zum einen eilt diesem Mann ein solch guter Ruf voraus, und zum anderen waren die Anfragen nach diesem Album so groß, daß wir gar nicht daran vorbei kamen, es mit ins Programm aufzunehmen. Allerfeinster New Country, der die Freunde von Tim McGraw bis David Lee Murphy begeistern wird, die auch mit einem ganz dezenten, etwas poppigeren Steve Earle-Touch leben können. Deric Ruttan ist ein höchst talentierter Singer/Songwriter, aufgewachsen in einer ländlichen Großfamilie in der Umgebung von Bracebridge, Ontario, Kanada. Er hörte sich über die Jahre durch die Plattensammlung seiner Eltern und begeisterte sich anfangs für Stücke von Creedence Clearwater Revival. Mit zwölf lernte er Gitarre spielen, mit 14 begann er Songs zu komponieren. Seine erste Band gründete er mit 16 und spielte rund um die Gefilde seiner Heimatstadt, zunächst meist als Lead-Gitarrist..Hinzugesellt hatten sich Vorlieben für Künstler wie John Mellencamp, The Eagles und Tom Petty. Schon mit 17 gewann er seinen ersten national-weiten Talentwettbewerb. Ein weiterer Künstler, Steve Earle, sollte in Ruttan's Leben noch eine entscheidende Rolle spielen. Zum einen fand er in Earle’s berühmten Werk "Copperhead Road" genau den richtigen Stoff und die richtige Art für sich, Musik zu machen, zum anderen ermutigte Steve ihn nach einem persönlichen Kennenlernen, auch in harten Zeiten niemals aufzugeben. Und harte Zeiten hatte Deric Ruttan seit seinem Gang nach Nashville im Jahre 1994 zur Genüge erlebt. Gelegenheitsjobs, kleinere Auftritte, die ihn in seiner Bude ohne fließendem Wasser mehr schlecht als recht am Leben hielten. Hinzu kam eine von den Umständen her recht komplizierte Beziehung zu Margret Findley, ebenfalls eine Singer/Songwriterin und fünffache Mutter, die in South Carolina wohnte, und, und, und! Das Leben änderte sich für Ruttan schlagartig, als er beim Besuch einer seiner zahlreichen Singer- u. Songwriterabende in Music City, bei denen er laut eigener Aussage, seinen Blick für’s eigene Talent schärfte und viel lernte, den erfolgreichen Komponisten und Performer Don Schlitz (schrieb z.B. Hits wie "The Gambler" und "Forever And Ever Amen") traf. Der bat Derek spontan um seine Demobänder und stellte den Kontakt zu einem weiteren namhaften Songwriter, Steve Bogard, her. Bogard kannte Doug Howard von Lyric Street Records und der arrangierte eine persönliche Audienz beim Präsidenten des Labels, Randy Goodman, der wiederum nach Anhören einiger Songs spontan grünes Licht für einen Plattendeal gab. Eine hervorragende Wahl, wie sein Debüt eindrucksvoll beweist! Deric Ruttan hat ein Gespür für authentische Texte, mit leichtem Hang zur Introvertiertheit, ähnlich wie der von Eric Heatherly, und kann dies sowohl in peppigen und knackigen Uptempo-Nummern, wie auch sehr ergreifenden, balladesken Melodien verarbeiten. Hinzu kommt seine sehr angenehme Stimme und auch sein ausgezeichnetes Akustik-Gitarrenspiel, das sich wie ein roter Faden durchs Gesamtwerk zieht. Als Co-Writer fungieren neben Steve Bogard, der das Werk auch produzierte, viele klangvolle Namen, wie Tom Douglas, Brett Beavers oder Marc Nesler. Auch was die begeleitenden Musiker angeht, kann sich die Liste sehen lassen: Greg Morrow (Drums), Russ Pahl (Dobro, Steel), Tammy Rogers (Fiddle, Mandoline), Eric Darken (Percussion), und nicht zu vergessen, an der E-Gitarre, Kenny Vaughn, der zwar weitgehend unauffällig, dafür aber umso präziser zur Tat schreitet. Einige, exakt auf dem Punkt gebrachte, satte Soli steuert er selbstverständlich auch bei. Herausstechend auf einem Album ohne Schwächen ist beispielsweise die prächtige, herrlich knackige Single "When You Come Around", eine flockige, sehr dezent keltisch angehauchte, aber durchaus rhythmisch poppige Countrynummer mit sirenenartigen Fiddeln, und toller Akustik-, E-Gitarren-, Mandolinen- und Steel-Untermalung (integriert auch ein kurzes, knappes E-Solo), die jede Menge Schwung und Frische vermittelt. In die gleiche Kerbe schlagen weitere knackige Nummern, wie "Take The Wheel", "Unbeatable" (gibt es in zwei Versionen, bei der zweiten, als "Hidden-Track", mit furiosem Tony Harrell-Pianospiel in bester Bruce Hornsby-Manier), "Invisible" oder "Shine". Im Gegensatz dazu gibt es auch einige semi-akustische Balladen, die sich zum Teil durch eine ausgesprochen ergreifende Dramaturgie auszeichnen, wie bei "Angelina" oder dem über 6-minütigen "Tom And Annie". Hier lohnt es sich wirklich, die im Booklett aufgeführten Texte zu studieren. Bei den langsameren Nummern fallen, nebst Ruttan’s klarem Akustik-Gitarrenteppich, die häufig eingestreuten Dobro-Passagen sehr angenehm ins Gehör. Insgesamt sehr starke 52 Minuten eines hoch-talentierten Künstlers! Ein echter Geheimtipp! Noch!... Aber er hat das Potential ganz nach vorne zu kommen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3543
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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When you come around
Take the wheel
Tom and Annie

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Trout, Walter - common ground [2010]
Phänomenal! Wo holt dieser Mann nur diese Songs und diese Inspiration her! "Common ground" ist bereits das 19. Solo-Album in der über 35-jährigen Karriere des begnadeten Gitarristen und ehemaligen Percy Mayfield-, John Lee Hooker-. und John Mayall-Sideman - und es ist ein grandioses Teil geworden. Walter Trout, kürzlich vom BBC Radio One als Nummer 6 der "Top 20 guitarists of all time" eingestuft, ist ein "alter Hase" im Genre, ein echter Bluesrock-Veteran - doch was der an Frische und saustarken Songs, ja an regelrechtem musikalischem "Hunger" in seinem neuen Album offenbart, ist einfach wundervoll. "Very, very soulful"! Traumhafte, von wunderschönen Melodien geprägte, dabei durchaus knackige und sehr kraftvolle Bluesrock-Balladen wechseln mit packenden, harten, bluesigen Rock-Krachern und mächtige groovenden, fetten, dreckigen Bluesrockern - alles auf einem unglaunlich hohen Niveau. Immer wieder hören wir mitreissende Gitarrenläufe, dass es einem vor Freude "kalt den Rücken runter läuft". Auch gesanglich war Trout nie besser. Dazu hat er eine sensationelle Begleitband im Rücken, bestehend aus dem Weltklasse-Trommler Kenny Aronoff (der war schon in den Bands so unterschiedlicher Leute wie John Mellencamp, Melissa Etheridge, John Fogerty, Philip Sayce und den Smahing Pumpkins - um nur einige zu nennen), Bassmann James "Hutch" Hutchinson (in den frühen Siebzigern bei John Cipollina's Copperhead, später u.a. Jackson Browne's Band und Bonnie Raitt), sowie dem bärenstarken Keyboarder Jon Cleary (u.a. ebenfalls Bonnie Raitt's Band). Wie gesagt, das Songmaterial steckt voller Saft und Kraft, aber auch voller Inspiration, voller Spirit und Gefühl. Phantastisch beispielsweise die wundervolle Bluesrock-Ballade "Open book" mit ihrer herrlichen Melodie, den sich unwiderstehlich in unsere Gehörgange schlängelnden, satten Gitarrenläufen und dem emotionalen, geradezu inbrünstigen Gesang des Meisters. Großartig wie die Nummer bis zum Ende permanent an Power zulegt. Von ähnlichem Kaliber ist auch das traumhaft melodische, von einem feinen Southernflair durchzogene Titelstück "Common ground", dessen bestechend schöne, von Jon Cleary's toller Orgelarbeit unterlegte Gitarrelinien auf wunderbare Art und Weise von "Hutch's" und Aronoff's grandiosem Groove durch die gut 6 Minten dieses Songs getragen werden. Ein herrliche, bluesige Rock-Nummer, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Schöner kann man eine knackige, bluesige Ballade kaum spielen - dazu mit solch zwei genauso fetten, wie melodischen, packernden Gitarrensoli. Weltklasse! Aber Trout lässt's auf diesem Album auf der anderen Seite auch gewaltig krachen: Beispiel gefällig? Und was für eines! Wow, haut diese Nummer rein: Der Titel, "Loaded gun", ist Programm. Hier wird ais allen Rohren "geschossen". Ein lauter, knüppelharter, voller Boogie-Drive steckender, massiver, bluesiger, rauer, drückender Southern Rocker mit schneidenden, messerscharfen Gitarrenlinien, hämmerndem Piano und einer ordentlich Gas gebenden Rhythmus-Sektion. Oder der wuchtige, southern-fried, ebenfllas von massiven Gitarrenattacken geprägte, bärenstarke Bluesrocker "No regrets", der, durchzogen von einem dezenten Hendrix-Flair, wohl auch jedem Gov't Mule-Fan Tränen der Freude in die Augen treibt. Auch der dreckige Slow-Blues "Excess baggage" dampft gewaltig! Etwas entspannter, dafür aber wieder unwiderstehlich grrovig und sehr southern gehen Trout und seine Freunde das wunderbare "Hudson had help" an - ein toller, swampiger,semi-akustischer Roots-/Country-Blues mit starkem Acoustic Gitarrenspiel des "Magiers" und tollem Piano-Geklimper. Hat jede Menge Spuren von Lowell George und Little Feat, aber auch von The Band. Sehr abwechslungsreich! All das hat Walter Trout super drauf! Ebenfalls großartig: Der Opener "May be a fool", ein mit viel Delta-Atmosphäre gewürzter Harp- und Gitarren-dominierter, zunächst etwas verhalten beginnender, sich dann aber zu einem Volldampf Southern-Bluesrocker entwickender Husarenritt mit fulminantem Gitarrensolo. Wir sind tief beeindruckt! Walter Trout mit seinem, wie gesagt, 19. Album - und es ist noch immer ein unglaublich spannendes Erlebnis ein neues Werk dieses Ausnahmekönners serviert zu bekommen. "Common ground" gehört wohl zu den stäksten Vorstellungen Trout's überhaupt!

Das komplette Tracklisting:

1 May Be a Fool - 4:45   
2 Open Book - 4:42   
3 Her Other Man - 6:33   
4 Common Ground - 6:18   
5 Danger Zone - 4:12   
6 Hudson Had Help - 3:16   
7 Loaded Gun - 5:45   
8 Song For My Guitar - 5:13   
9 Eyes of a Child - 5:09   
10 No Regrets - 6:23   
11 Wrapped Up In the Blues - 4:47   
12 Excess Baggage - 5:54

Art-Nr.: 6988
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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