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Flynnville Train - same [2007]
Als "straight rockin' and hard hitting Country" charakterisieren sie Ihre Musik in ihrer Band-Biographie, sie gelten bereits als einer der besten Countryrock Live-Acts des Mittel- und Südwestens der USA, Marty Stuart sagte unlängst über sie "They are the real deal! Mark my word, the world will hear about them", Toby Keith hat sie für sein "Show Dog Nashville"-Label unter Vertrag genommen und wir bezeichnen sie einfach mal als eine der besten und vielversprechendsten Southern Country Rock-Bands, die uns in den letzten Jahren begegnet ist: Die Rede ist vom bärenstarken Quintett Flynnville Train aus Kentucky, die mit ihrem, zum Teil übrigens von Kentucky Headhunters-Gitarrist Richard Young produzierten Major-Debut auf "Show Dog" gleich eine absolute "Killer"-Scheibe voller Southern Rock-Feuer abliefern! The Kentucky Headhunters treffen auf Dan Baird's Georgia Satellites und George Jones, so in etwa könnte man sich ihre fulminante Mucke vorstellen! Als wir vor einiger Zeit bereits ihr 2003 im Eigenvertrieb erschienenes Debut in unserem Programm anboten (5 Tracks davon sind auch auf dem nun erhältlichen Major-Debut enthalten), hatte bis zu diesem Zeitpunkt wohl kaum jemand der erlauchten New Country-/ Southern-/ und Countryrock-Gemeinde Notiz von dieser "geilen" Truppe genommen, doch das Teil schlug bei unseren Kunden ein wie eine Bombe. Inzwischen ist die Scheibe längst ausverkauft und partout nicht mehr zu bekommen, doch, wie gesagt, die verdiente Major-Veröffentlichung ist nun endlich da und Flynnville Train sind auf dem Sprung die Countryrock-Welt Nashville's gewaltig aufzumischen. Vor rund 2 Jahren wurde Toby Keith durch die "Booking Agency" der Kentucky Headhunters, gleichzeitig auch Keith's Agentur, ein Demo von Flynnville Train "zugespielt", anschließend erlebte er die Band live. Völlig aus dem Häuschen, noch "im Taumel der Begeisterung", nahm er sie sofort für sein Label unter Vertrag. Was sollen wir sagen? Der Mann hat das richtige Händchen und vor allen Dingen einen klasse Geschmack! Flynnville Train, daher auch der Name, werden "angeführt" durch die Brüder Brian (ein toller Sänger mit einer großartigen, klaren, sehr kraftvollen Stimme) und Brent Flynn (exzellenter Lead-Gitarrist und Background-Sänger)! Weiterhin an Bord: Jeremy Patterson (Zweiter Gitarrist), Wes Robinson, mittlerweile ersetzt durch Tim Beeler (Bass) und Tommy Bales (Drums) - alles erstklassige Musiker, die ihr Handwerk wahrlich verstehen! Ihre vorwiegend von einem herzerfrischenden Drive angetriebene, durch ein immenses Southern Rock-Flair gekennzeichnete, knackige, satte, "saftige" honky-tonkin' New Country/Countryrock-Musik wird vorwiegend von einem fetten Gitarrensound, straighten Rhythmen, dem bereits erwähnten, hervorragenden Gesang und sich geradezu in den Gehörgängen festbeißenden, wunderbaren Melodien geprägt! Manchmal wird das Ganze noch durch feine Fiddle-/Steelguitar-/ oder klimpernde Piano-Ergänzungen aufgelockert. Rockiger "Grit" und rootsige Ursprünglichkeit treffen auf herrlich klare, Nashville-Countrylinien! Das erinnert immer wieder an die frühen Kentucky Headhunters (mit denen sie im übrigen sehr gut begreundet sind), als diese seinerzeit in Nashville mit ihrem geradlinig rockenden, aber dennoch sehr traditionell verwurzelten, southern-fueled Countrysound für Furore sorgten. Also hinein ins pure Vergnügen: Los geht's mit dem furiosen, mächtig Dampf und Stimmung machenden, klasse rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Party-/Country-Kracher "Last good time", der gleich mit jeder Menge Headhunter'scher und Georgia Satellite'scher Southern Rock-Würze die straighte Marschrichtung der Truppe vorgibt, dabei aber jederzeit klar und deutlich auf traditionell verwurzelten Countrypfaden bleibt. Toller Auftakt, wie sich's gehört, im Break mit einem glühenden, satten Gitarrensolo! Fette E-Gitarren bestimmen auch die anschließende, sehr melodische Hi-Energy Southern-/Countryrock-Ballade "Nowhere than somewhere" (klasse Lead-Gitarren), ehe mit dem bravourösen, fett und riffig rockenden, dabei prächtig ins Ohr gehenden, voller einzigartigem Twang steckenden, southern-rooted Countryrock-Hammer "Truck stop in the sky" der "Flynnville Train" endgültig "auf Betriebstemperatur" ist. Die Nummer dürfte, in allerbester KHH-Manier, alle Cowboys, Trucker und Biker sämtlicher entlegener Roadhouses entlang der staubigen Pisten des Südwestens der USA in absolute Hochstimmung versetzen. Da geht die Post ab! Toller Gesang, satte Gitarren, klasse Solo, krachende Rhythmen und eine prächtige Melodie bilden eine vorzügliche Einheit, die den schmalen Grat zwischen rauer, wilder, ungezügelter Freiheit und eingängiger Harmonie perfekt trifft. Saustark! Und sie legen in puncto Power gleich noch ein paar Kohlen nach: "Tequila Sheila" rockt mit "Killer"-Riffs und verbreitet erneut jede Menge gute Honky Tonk-Laune! Hier können sich alle "Tequila-drinkin'" Cowboys auf der Tanzfläche mal so richtig austoben und nach Herzenslust "abrocken"! Die Nähe zu den Kentucky Headhunters ist erneut frappierend. Klasse E-Gitarren-Solo! Es folgen eine herrliche Fiddle- und Steel-getränkte Coverversion des Beatles-Klassikers "Baby's in black", sowie der kochende, Slide-dominierte (starkes Solo) Southern-/Country-Rocker "Tell Mama" und die bärenstarke, massive Southerrock-Ballade "Redneck side of me", die, vollgepackt mit ordentlich Dampf produzierenden Electric-/Slide-guitars (tolles "screaming" Solo inklusive mit klasse Double Lead-Ansätzen), exakt an der Schnittstelle zwischen Lynyrd Skynyrd, Van Zant und Montgomery Gentry zu liegen scheint. Dann eine absolute Knüller-Nummer, die als mächtiger "Abräumer" bei ihren Live-Shows gilt: "High on the mountain" ist ein gnadenlos starker, voller Appalachian-Feeling steckender Country-fueled Southern-Rock-Stomper mit tollen, vielschichtigen E-Gitarren. Wow, was versprüht dieser Song für eine Country-Frische, ein Southern Rock-Flair und eine Power gleichermaßen! Dazu diese Traum-Melodie und der großartige Harmonie-Gesang! Irre stark! Es folgt noch der klasse "Blue collar"-Redneck-/Honky Tonk-Countryrocker "Red nekkid", ehe dieses famose Album mit einer überschäumenden, gnadenlos abgehenden Version von Jimmy C. Clark's Honky Tonk-/Rock'n Roll-/Party-Heuler "Honky Tonk jail" (hämmernde Piano-Attacken, glühende Slidguitar und fulminante E-Gitarren) genauso großartig endet, wie es 10 Stücke zuvor begonnen hatte. Spielfreude, eine immense Frische, erstklassige musikalische Kompetenz - die "Flynns" und ihre Freunde fegen voller Elan in die manchmal viel zu lethargische Country-/Southern-Countryrock-Welt und blasen zum Sturm auf Nashville! Das ist mitreißender, völlig freier, zwangloser, dennoch ungeheuer ausgereifter, hochgradig beeindruckender, mächtig Laune machender honky-tonkin', southern-rooted Country-Rock, "that kicks your ass"! Wir sind begeistert! "Flynnville Train is on the roll"....

Art-Nr.: 5184
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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JB and the Moonshine Band - beer for breakfast [2012]
"They come from the piny woods of East Texas" und mischen gerade die Red Dirt-Szene, und nicht nur die, richtig auf. Zu recht! JB Patterson und seine exzellente Moonshine Band spielen einen beeindruckenden, wundervollen, kraftvollen, Gitarren-betonten Southern-rocking Red Dirt Country, bzw. Country-fried Southern Rock, dessen ausgeprägter, einfach nur schöner Melodik man sich nur schwer entziehen kann. Das hat richtig Substanz, das hat richtig Klasse! Gegründet von dem großartigen Songwriter, Gitarristen und fantastischen Lead Sänger JB Patterson ("Double wide dream", das Titelstück des aktuellen Albums der Casey Donahew Band ist beispielsweise Co-Komposition von Patterson), der seine Mitstreiter aus eigens inszenierten Rehearsals und Castings zusammenstellte, ging das Quartett, neben Patterson sind das Hayden McMullen (lead guitar), Chris Flores (bass) und Gabe Guevara (drums), mit einem alten, klapprigen Van und eigener P.A. auf Tour, um jede sich bietende Auftrittsmöglichkeit in den texanischen Bars und "beer joints" landauf landab zu nutzen. Man war überzeugt von seinen Fähigkeiten und wollte mit seinen Live-Auftritten unbedingt auf sich aufmerksam machen. Irgendwann werden uns schon die richtigen Leute sehen, dachte sich die Band, und genau das geschah auch. Im März 2010 sah der New Country-Rapper Colt Ford die Truppe und war, obwohl die Musik von JB and the Moonshine Band überhaupt keine Parallelen zu der von Ford aufweist, spontan begeistert von deren fettem Countrysound und Outlaw-Attitüde. Ein paar Monate später hatte die Band auf dem gleichen Label wie Ford ihren "Record Deal" und nun liegt mit dem prächtigen "Beer for brekfast" schon ihr zweites Album vor. Es ist eine jener großartigen Scheiben, die mit ihrer Energie, Dynamik und Songstärke sowohl die Liebhaber der texanischen Red Dirt-Bewegung, als auch die des rockigen Nashville-kompatiblen New Country und des countryorientierten Southern Rocks unter einen Hut bringen. Aufgenommen in Nashville und Texas, besticht das Album von vorn bis hinten mit erstklassigen Songs ohne jeden Ausfall. Es gibt flotten, rockigen Outlaw Country, eine Menge wunderschöner Balladen, die allesamt sehr kraftvoll und mit herrlichen Melodien in Szene gesetzt werden, und ein paar astreine, herzhafte Southern Rock-Nummern. Man kann Spuren von Leuten wie Waylon Jennings und Hank Williams Jr. ausmachen, genauso wie von Montgomery Gentry, der Eli Young Band, der Brandon Clark Band, von Flynnville Train oder Blackberry Smoke. All das vermischen Patterson und seine Freunde zu ihrer eigenen, großartigen Musik. Diese ist überaus Gitarren-orientiert, mit E-Gitarren voller Saft und Kraft überall. Unterstützt wird die Band bei einigen Tracks von dem bekannten Nashville-Fiddler Rob Hajacos und der Steelguitar-Ikone Mike Johnson. Alles bündelt sich in einem wunderbar vollen Sound. Ein weiteres Markenzeichen, das wir vereinzelt schon erwähnt haben, ist von besonderer Bedeutung: Trotz der nie fehlenden Würze in den Songs und der erdigen Outlaw-/Southern Rock-Mentalität werden die Songs von hinreissenden Melodien bestimmt, die nicht selten an die schon genannte Eli Young Band erinnern. Los geht's mit dem bärenstarken "Beer for breakfast", einem von stampfenden und gut Gas gebenden Drums nach vorn gepeitschten, erfrischend fröhlichen Fiddle- und Guitar-driven Roadhouse-/Outlaw Country-Feger, der einen sofort mitreißt. Hat einen tollen Drive und läßt die Stimmung bei den Live-Shows der Truppe in den texanischen Honky Tonks sicher überschwappen. "Geil"! "Edge of the road" hingegen ist eine dieser traumhaft melodischen Balladen. Vergleiche zur Eli Young Band, vor allen Dingen vor deren Nashville-Deal, sind unausweichlich. Der Sound ist kraftvoll und saftig, das Arrangement eine perfekte Verschmelzung texanischer Red Dirt-Anlagen und Nashville-tauglicher New Country-Charakteristika. Hat das Zeug zu einem Monster Radio-Hit, sowohl in Texas, als auch in den Nashville-Charts - und das meinen wir ausschließlich positiv. Ähnlich gelagert ist das ebenso schöne "Kiss me that way" und das hinreissende "Smith County Line", das gar ein wenig an Sister Hazel erinnert. Dann die Southern Rock-Seite der Band: "Hell to pay" wird von rauen Southern Riffs bestimmt, genauso wie von einem urigen Outlaw-Flair. Die Nummer lebt von spannenden Wechsel zwischen kochenden, Skynyrd-mässigen Riffs, die auch solchen jungen Southern Rock Bands wie Hogjaw und SwampDaWamp prächtig zu Gesicht stünden, und einem flotten, dynamischen Roadhouse-Drive. Kommt auf der Schiene der Großtaten solcher Kollegen wie Flynnville Train und Blackberry Smoke. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch das fulminante "Yes". Das ist von fetten, satten Gitarren bstimmter Hard Rock-Country/ Southern Rock-Country vom Feinsten. Hat ordentlich Power! Hier spürt man die nach eigenen Angaben vorhandenen Einflüsse von Metallica genauso wie die von Lynyrd Skynyrd und großer Country-Helden ala Waylon Jennings, Johnny Cash, Billy Joe Shaver & Co.. Eine Hammer-Nummer! Balladesk ist's dann wieder bei dem wundervoll melodischen " I don't care", das aber ebenso ein feines Southern-Feeling zu bieten hat, wie der lockere, von schönen Lynyrd Skynyrd- und The Marshall Tucker Band-mässigen Hooklines durchzogene Red Dirt-Countryrocker "Ride" mit seinen starken Gitarren (inkl. zündendem Solo) und seiner tollen Melodie. "Catchy melodies and rugged appeal" sind das Markenzeichen dieser hervorragenden Truppe. Und JB Patterson sagt: "We love what we do and we play by our own rules. We’re real, we’re raw, and we don’t feel there’s a need to apologize for it." Das kommt eindrucksvoll rüber! Ehrlichkeit und Leidenschaft, gepaart mit exzellenter Songqualität - JB and the Moonshine Band werden nicht nur Texas rocken...

Das komplette Tracklisting:

1. Beer For Breakfast - 2:16
2. Kiss Me That Way - 3:55
3. No Better Than This - 2:57
4. Edge of the Road - 3:09
5. More Like My Dog - 3:53
6. Hell To Pay - 3:36
7. Smith County Line - 4:20
8. Ride - 3:37
9. The Only Drug - 3:16
10. Black and White - 3:57
11. I Don't Care - 4:48
12. Yes - 3:44
13. I'm Down [LEX Mix] - 3:09
14. Perfect Girl [Moonshine Mix] - 3:18

Art-Nr.: 7708
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer for nreakfast
Edge of the road
Hell to pay
Smith County Line
Ride
I don't care
Yes

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Soundtrack - broken bridges [2006]
Viele Country-Künstler zieht es ja immer wieder einmal zur Schauspielerei. Auch Superstar Toby Keith ist da keine Ausnahme! In dem unlängst abgedrehten Streifen "Broken bridges" spielt er nun erstmals eine Hauptrolle, im übrigen neben solchen Künstlern wie Burt Reynolds, Kelly Preston und Kollege Willie Nelson. Klar, daß es dazu einen entsprechenden Soundtrack gibt - und der hat es in sich! Ebenso klar ist, daß der Löwenanteil der Musik dieses Sounddtracks von Toby Keith selbst stammt (7 Tracks, zum Teil Duette, davon ist lediglich einer, "Jacky Don Tucker" auf dem 1997iger "Dream walkin'", bislang bereits veröffentlicht worden, "Crash here tonight" existiert in einer anderen Version auf "White trash with money", der Rest ist komplett neues Material), doch auch die übrigen der insgesamt 14 Nummern stammen von höchst interessanten Interpreten, sind weitestgehend bislang unveröffentlicht und können sich wahrlich sehen (hören) lassen. Zum Beispiel die großartige Eröffnungsnummer "Broken bridges", eine erstklassige mit Geigen und feinem Dobro-/Acoustic Gitarren-Zusammenspiel instrumentierte Ballade, vorgetragen von Toby Keith im Duett mit der 21-jährigen Newcomerin Lindsey Haun, die in dem Film auch die 16-jährige Tochter des Countrysängers Bo Rice mimt, den Toby Keith verkörpert. Lindsey verfügt über eine fantastische, genauso kraftvolle, wie klare und engelhafte Stimme. Diese Lindsey Haun ist auf dem Soundtrack noch ein weiteres mal vertreten, und zwar mit der sehr schönen, emotionalen, gewaltigen Power-Ballade "Broken", die sie alleine, ohne Duettpartner performt. Macht großen Appetit auf ein hoffentlich bald von ihr erscheinendes Debut-Album! Weitere Highlights: Das rootsige "Thinkin' 'bout you" von Fred Eaglesmith, die tolle Americana-/Country-Nummer "Along for the ride" von der exzellenten Songwriterin Matraca Berg, die man zuletzt als Interpretin eher selten hörte (feines Gitarren-/Mandolinen-/Akkordeon-Gewand), der krachende, wunderbar melodische, satte Southern-/Countryrocker "High on the mountain" der prächtigen Formation Flynnville Train, die Keith gerade für sein Label gesignt hat, das herrliche Remake des spirituellen, puren Country-Stompers "Uncloudy day", gemeinsam vorgetragen von Toby Keith, Willie Nelson und Bebe Winans, die großartige Bluegrass-Ballade "The battlefield" von Sonya Isaacs (mit Harmonie-Gesang von Vince Gill), und der klasse, honky-tonkin' Country-Heuler "What's up with that", vorgetragen von Keith's etatmäßigem Tour-Gitarristen und Songwriter Scotty Emerick, dessen schon ewig angekündigtes Soloalbum sich immer und immer wieder verschiebt, sowie Toby Keith's brandneue Titel, wie der fulminante, satte, voller Southern-Flair steckende, mit wuchtigem Schalgzeug und glühenden E-Gitarren instrumentierte, sehr melodische Power-Countryrocker "Big bull rider", oder der ähnlich rockige, mit fetter Slidegitarre durchzogene, bluesige Country-Boogie "Zig zag stop"! Für Toby Keith-Fans ist die Scheibe sicher eh ein Muß, doch ganz abgesehen davon ist es eine höchst interessante, abwechslungsreiche Zusammenstellung bislang weitgehend unveröffentlchter, hervorragender Country-/Country-Pop-/Americana-/New Country-Musik!

Art-Nr.: 4507
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Wilson, Gretchen - right on time [2013]
3 Jahre ist es her, seit "Redneck woman" Gretchen Wilson ihr großartiges Album "I got your country right here" veröffentlichte, doch nun ist die Wartezeit endlich vorbei. Im Jahre 2013 hat sie einiges vor. "Right on time" ist die erste von drei geplanten Veröffentlichungen (ein Classic-/Southern Rock-Tribute und ein Weihnachtsalbum sollen noch folgen) - und sie legt damit die Messlatte schon mal verdammt hoch. Die Zeiten ihrer "Millionseller" und großen Hits wie "Redneck woman" und "Here for the party" sind vorbei, doch das ist der mittlerweile knapp 40-jährigen, in Pocahontas im U.S.-Bundesstaat Illinois geborenen Künstlerin weitestgehend egal. Seitdem sie sich wegen musikalischer Differenzen von ihrem damaligen Majorlabel getrennt hat und nun ihre Musik auf ihrem eigenen "Redneck Records"-Label veröffentlicht, hat sie alle Freiheiten und genießt es sichtlich, einfach die Musik zu machen, die ihr gefällt. Sie kümmert sich nicht im Geringsten darum, was im Mainstream Countryradio gerade aktuell ist. Sie macht das, worauf sie Bock hat. Das ist ehrlich und authentisch durch und durch. Gretchen Wilson passt einfach nicht in eine dieser glamourösen, poppigen Schubladen des heutigen Nashville, nein, sie mag es lieber erdig, geradeaus und ohne aufgeblasenen Schnickschnack - und sie mag es rockig. "Right on time" ist ein tolles Album geworden, eine Standortbestimmung ihrer derzeitigen musikalischen Intension. Nach wie vor ist sie "pure and straight country", doch in ihrer Definition von Country haben auch jede Menge weiterer Elemente ihren Platz. Das Werk ist im Grunde genommen eine Energie geladene, ganz großartige Kombination aus Country, Countryrock und Southern Rock, doch Gretchen gelingt darüber hinaus während der Songs ein paar hervorragende und spannende Stilwechsel, indem sie Einflüsse von Blues, Soul, Funk und sogar Jazz mit verarbeitet. "Hard-Driving Rockers" und "Soulful Ballads" halten sich dabei in etwa die Waage, mit leichtem Plus für die Uptempo-Nummern. "Big guitars", tolle Orgel- und Klavier-Einätze, sowie eine kraftvolle, "tighte" Rhythmussektion bestimmen überwiegend das Bild. Los geht's mit dem ordendlich dampfenden, straighten Southern-/Countryrocker "Get outta my yard", der sofort mit schweren, fetten, von herrlichem Piano-Geklimper begleiteten Gitarrenriffs aufwartet, die einem solche Bands wie die Georgia Satellites oder Lynyrd Skynyrd ins Gedächtnis rufen - feuriges E-Gitarrensolo inklusive. Co-Komponistin dieses Liedes ist übrigens die gerade sehr im Blickpunkt stehende Kacey Musgraves. Dann eine absolute Hammer-Nummer: Der Titel des Songs, "Still rollin'", passt wie eine Eins. Was für ein wunderbarer, mit viel Heartland Rock- und Southern Rock-Esprit ausgestatteter, großartig "rollender", knackiger, kraftvoller, traumhaft melodischer Countryrocker! Klingt mit seinen straighten Riffs, der prächtigen Slide und der grandiosen Klavieruntermalung wie ein verlorenes Juwel aus der Hochphase Bob Seger's. Bärenstark! Das folgende "Grandma" ist erneut eine aussergewöhnlich starke Nummer. Sehr rootsig und bluesig, mit tollem, stampfendem Rhythmus, schönen Acoustic-Gitarren-Riffs, erdiger Slide, dreckigen Bluesharp-Fills und abermals einer klasse Melodie, wird die Geschichte einer 92 Jahre alten Großmutter erzählt, die zum ersten Mal in ihrem Leben "stoned".ist. "The well run dry" ist dann wieder einer dieser mit fetten E-Gitarren (großariges Solo) daher kommenden, rauen Outlaw-/Southern-Countryrocker, die einen prächtigen Groove entwickeln. Stark hier die mächtige Orgel-Untermalung. Eine Nummer, die auch hervorragend in das Repertoire solcher Bands wie Flynnville Train oder The Kentucky Headhunters passen würde. Es folgt eine der wunderbaren "soulful ballads". "The gypsy in me" besticht erneut mit tollen E-Gitarren, viel Power, einem klasse Blues-, Roots-, und Southern-Flair, sowe einer großartigen Melodie. Puren, dezent funky angehauchten Bluesrock hören wir bei "Hey love", vollgepackt mit glühenden E-Gitarrenläufen. Nicht nur hier ergänzen sich die beiden klasse arbeitenden Gitarristen von Gretchen's Band, Tony Obrohta und Ryan Wariner vorzüglich. Und die Protagonistin trägt auch den Blues mit viel Überzeugung und Leidenschaft vor. Fantastisch auch das Titelstück "Right on time", eine exzellente, voller Southern-Soul steckende und viel Barroon Jazz-/Blues-Feeling inszenierte Country-Ballade, in der Gretchen u. a. singt: "Took a while to get here, but I'm right on time". Das hat eine Menge autobiographischen Hintergrund und unterstreicht einmal mehr ihre eingangs erwähnte Zufriedenheit, mit dem was sie jetzt tut. Tolles Album von Gretchen Wilson. Jawohl, "she is 'right on time'" - und das kommt hervorragend rüber!

Das komplette Tracklisting:

1. Get Outta My Yard - 3:02
2. Still Rollin' - 4:41
3. Grandma - 4:20
4. Crazy - 3:34
5. The Well Run Dry - 3:07
6. The Gypsy in Me - 4:49
7. Dust & Bone - 2:52
8. Right on Time - 3:45
9. My Truck - 2:51
10. One Good Friend - 3:28
11. I've Been in Love - 3:41
12. Hey Love - 4:17
13. Birds of a Feather - 2:23

Art-Nr.: 8117
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get outta my yard
Still rollin'
Grandma
The well run dry
The gypsy in me
Right on time
Hey love

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