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BoDeans - homebrewed ~ live from the pabst [2005]
2 CD-Set! Grandiose, brandneue Doppel Live-CD der BoDeans! In ihrer Heimatstadt Milwaukee gaben sie am Silvesterabend 2004 im historischen "Pabst-Theatre" ein hinreißendes, Energie geladenes, vielumjubeltes Konzert anläßlich ihres 20-jährigen "Touring"-Jubiläums! Besser kann man Heartland-/Rootsrock nicht spielen! In unnachahmlicher Weise bringen die beiden Köpfe Kurt Neumann und Sam Llamas (in Quintett-Besetzung) ihr vom einem majestätischen, ungemein saftigen Gitarrensound, der wahrhaft traumhaften Melodik und einem unvergleichlichen Gespür für wundervolle Harmonien geprägtes Repertoire auf die Bühne und verpassen ihm live nochmal einen deutlichen Schuß mehr Energie und Kraft! Großen Anteil daran hat kein Geringerer als einer der besten Drummer der amerikanischen Rockszene, nämlich der geniale Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, Melissa Etheridge, John Fogerty, Smashing Pumpkins, Willie Nelson...), dessen gewaltiges Drumming dem Ganzen noch mehr Dynamik verleiht! Zudem sprüht die Band nur so vor Vitalität und Spielfreude. Viele Tracks sind live deutlich länger als die entsprechenden Studio-Aufnahmen! Und was für großartige Stimmen! Den Auftakt bildet eine furiose Fassung des herrlichen "Texas Ride Song"! Toll dieses, von einem klasse Akordeon unterstützte, peppige Tex-Mex-Flair und die mächtige, von Kenny's schnellem, rotierenden Drumming, immer voller Schwung angetriebene Rhythmik, die ungemein satten Gitarrenläufe und die großartige Melodie! Reißt das Publikum gleich richtig mit und bringt die Band umgehend auf eine amtliche Betriebstemperatur! Die Party ist eröffnet! Es folgt das prächtige, kraftvolle, melodische, im Vergleich zur Studioversion jedoch deutlich Gitarren.lastigere und "saftiger" klingende "(We can) live" vom letztjährigen "Resolution"-Album, von dem sie einige Songs spielen. Dann das wundervolle "No one": So relaxt, und doch so voller Power! So rootsig und doch so traumhaft melodisch! Ein herrlich lässiger Drive durchzieht diese Nummer, die einem nicht mehr aus dem Ohr geht. Und irgendwie hat man das Gefühl, man stecke mitten drin, in der Meute des "Pabst"! So jagt eine Traum-Nummer die nächste! Zum Beispiel das melodische, knackige, ein dezentes "U2"-Flair ausstrahlende "You don't get much", das rootsige, wieder mit feinem Akordeon angereicherte "If it makes you", der rhythmische, wie hymnische Party-Knüller "Still the night" (einer der bekanntesten BoDans-Hits), die fantastische Roots-Ballade "Once in a while" mit ihren tollen Gitarren, der wunderbaren Hammond-Orgel und der starken Melodie, das von einem mächtigen Wah Wah-Feuer und glühenden E-Gitarren begleitete, kochende, aber nicht minder melodische "Feed the fire", das von vollmundigen, hallig wabernden Gitarren umgebene, herrliche "Good things", bis hin zu einer grandiosen, voll immenser Spielfreude (großartige, ausgedehnte, satte Gitarrensoli) steckenden, knapp 9-minütigen Super-Version von "Fadeaway", sowie exzellenten Fassungen von "She's a runaway" und "Closer to free"! Rund 104 fantastische Minuten! Die BoDeans in voller Blüte! Begeisternd!

Art-Nr.: 3537
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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BoDeans - i can't stop [2015]
Die BoDeans laufen wieder einmal zu ganz großer Form auf. Welch ein brillantes, neues Album der Truppe aus Milwaukee - um Längen stärker als ihre letzten Arbeiten. Frontmann Kurt Neumann und seine Freunde (Co-Founder Sam Llamas ist seit einigen Jahren nicht mehr mit an Bord) spielen auf "I can't stop" ungemein "tight", voller gewaltiger Energie, rootsiger, rockiger und rauer als je zuvor, sowie mit einer Songkraft und Musikalität, die abwechslungsreicher und stäker nie war. Ohne jeden Zweifel haben sie hier noch einmal ein ganz neues kreatives Hoch erreicht. Es dominiert kernig knackiger Roots-/Heartland-Rock, teils, das kannte man von den BoDeans bislang kaum, mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit, viel Americana-, Alternate Country- und auch Blues-, Soul-, und, bei ein/zwei Tracks, Gospel-Eiflüssen. Die Mischung ist unwiderstehlich, wobei es der Band gelingt, dies alles mit ihren gewohnten, herrlich ins Ohr gehenden Melodien zu verbinden. Kurt Neumann's Songmaterial ist exzellent. Nicht ein schwaches Stück ist auf dem Album zu finden. Großen Anteil an alledem haben natürlich auch die übrigen Musiker, die allesamt groß aufspielen. So gehört zur aktuellen Besetzung wieder der begnadete Drummer Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge - zuletzt auch in vielen Allstar-Bands, wie der Formation zu dem tollen Gregg Allman-Tribute "All my friends: Celebrating the songs & voice of Gregg Allman" in Erscheinung getreten), der mit seinem wuchtigen und virtuosen Schlagzeugspiel ein powerndes Fundament vorgibt. Dazu macht der zweite Gitarrist Sam Hawksley einen exzellenten Job. Er ergänzt sich mit Neumann kongenial. Die beiden fabrizieren einen wundervollen, erdigen, vielschichtigen Dual-Gitarrensound - das ist die wahre Wonne. Vervollständigt wird alles durch die großartigen Keyboard-Ergänzungen von Stefano Intelisano. Die Jungs spielen wie aus einem Guss, mit spürbarer Spielfreude und einer solchen Inspiration, dass man kaum glauben kann, das Neumann und die BoDeans bereits seit annähernd 30 Jahren im Geschäft sind. Kommen wir dazu, einige Songs genauer zu betrachten. Den Anfang macht das überragende "Slave", ein kochender, mächtig brodelnder, stampfender, ungemein dreckiger und rauer, von glühender, markanter Slideguitar durchzogener, voller Power steckender Southern-/Blues-/Rootsrocker mit einem gepflegten Swamp Rock-Appeal. Irre starkes Arrangement mit großartigem, bluesigen Slide-Parallelspiel zu Neumann's vorzüglichem Gesang, wobei Kenny Aronoff fantastisch trommelt und damit die raue, mächtige, die Erde geradezu verbrennende Gitarrenarbeit geradezu perfekt unterlegt. Das Gitarren-Solo in der Mitte ist nur "geil". Hammer-Nummer! Da kommen einem schon fast Gov't Mule in den Sinn. Nicht minder kraftvoll kommt das anschließende "Love somebody", erneut vollgepackt mit jeder Menge Southern-Feeling und einem wundervollen Soul-/Gospel-Flair. Erinnert an beste Muscle Shoals-Zeitlen. Wieder hören wir fette E-Gitarren. Der Refrain wird mit kochenden Memphis-Horns zusätzlich aufgeheizt. Klasse! Mit dem wunderschönen "Oh Mama" folgt ein absoluter Ohrwurm, der deutlich an vergangene BoDeans-Großtaten erinnert. Doch trotz der hinreissenden Melodie und der flüssigen, ungemein eingängigen Struktur kommt auch dieser prächtige Rootsrocker einfach knackiger, kraftvoller und erdiger als früher - und das steht der Band einfach gut. Super die zündende Lead Gitarre, die sich genussvoll durch den Song zieht. Das Titelstück "I can't stop" hingegen ist ein feiner Slow-Blues(rocker), natürlich infiltriert von einem schönen Roots-Feeling. Starker, kräftiger Groove, klasse E-Gitarren-Solo. Das anschliessende "Roll with the punches" ist ein herrlicher, flotter Rootsrocker, der voller erstklassigem The Allman Brothers Band-mässigem Southern-/Countryrock-Flair daher kommt, vor allem durch den Flow der großartigen Twin-Leads. Dazu gibt's klasse Slide-Fills und eine wundervolle Melodie. So geht das Song für Song auf höchstem Niveau weiter (zum Beispiel mit dem knackigen, hoch melodischen, Gitarren-Rootsrocker "Yesterday", dem "sonnigen", herrlich groovenden, jammigen, von einem feinen Reggae-Touch begleiteten "What I believe in", oder dem mit schönen Mandolinen-Fills versehenen, traumhaft melodischen Americana-/Countryrocker "Stuck until October"), bis das Album noch einmal mit einer absoluten Killer-Nummer ausklingt. "Beg or borrow" groovt prächtig, kommt mit jeder Menge Southern Soul, schöner Percussion, klasse Gitarren, Piano, feinen Bläser-Fills im Refrain und einer wieder einmal tollen Melodie. Die BoDeans auf einem neuen musikalischen Höhenflug. Das ist Gitarren Heartland-/Americana-/Rootsrock voller Southern-Esprit vom Allerfeinsten. Das bester Album der Band der letzten Jahre, ja wohl eines der besten der gesamten Bandhistorie. Großartig! Die BoDeans sind "nicht zu stoppen"...

Das komplette Tracklisting

1. Slave - 3.52
2. Love Somebody - 4.05
3. Oh Mama - 3.31
4. I Can't Stop - 5.33
5. Roll With The Punches - 3.34
6. Yesterday - 3.31
7. What I Believe In - 4.39
8. Stuck Until October - 3.31
9. We Let The Good Times Roll - 3.28
10. Something We Found - 3.43
11. Your Secret's Safe - 3.59
12. Beg Or Borrow - 4.21

Art-Nr.: 8844
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Slave
Love somebody
Oh Mama
Roll with the punches
Yesterday
What I believe in
Stuck until October
Beg or borrow

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BoDeans - still [2008]
Neues Album der großartigen Rootsrock-/-pop-Truppe um die begnadeten Songschmiede und Sänger Kurt Neumann und Sam Llamas! Vor rund 25 Jahren in Waukesha/Wisconsin gegründet, präsentieren die beiden Highschool-Freunde mit ihren Begleitmusikern (seit einiger Zeit gehört u.a. Meister-Drummer Kenny Aronoff, der beispielsweise schon für John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge und unzählige andere U.S.-Rockgrößen die Schlaginstrumente bearbeitete, zur festen Live-Band - und er "schlägt! auch zu den meisten Songs von "Still" den Takt) auf ihrem neuen Werk wieder einmal ihre unwiderstehlichen Songperlen aus geradezu traumhaften Melodien, herrlichen Vokal-Harmonien und "ringing guitars"! "Still" ist erneut eines dieser BoDeans-Alben, das deren Fans (und die, die es endlich werden wollen) in pure Begeisterung versetzen wird. Zu recht, so stark ist es! Schön knackug, dabei durchaus flüssig, harmonisch, wunderbar rootsig und doch so locker, twangy, und von geradezu faszinierender Magie und Melodik! Ob tolle, würzige, dennoch so gefällige Uptempo-Nummern wie 'Round here somewhere", der abgehende Roadhouse-Rock'n Roller "Lucille", oder das Americana-lastige "Wonder, wonder", rootsige Soundkaskaden solcher Tracks wie beispielsweise "Pretty ghost", oder so wundervolle, lockere Midtempo-Nummern und Balladen wie "Willin'" (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Lowell George-Nummer, doch von ähnlicher Klasse), das etwas psychedelisch, pathetisch angehauchte "Breathe" oder das unhemein lässige "Everyday" - diese Songs suchen sich genüßlich ihren Platz in den tiefsten Katakomben unserer Gehörgänge um sich dort längerfristig ein "gemütliches Wohlfühl-Plätzchen" zu suchen. Herrlich transparente Gitarren-Arrangements, teilweise mit dezenten Keyboard-Additionen verfeinert, sorgen gleichermassen für rootsige Würze, wie auch für eine mit dem großartigen Gesang Neumann's und Llams' einhergehende Harmonie und Frische. Manchmal meint man in den Songs einen ganz dezenten "Springsteen-Duft" zu spüren, auch die Counting Crows hinterlassen mal ansatzweise eine Spur, ebenso wie Steve Earle oder gar U2, doch die BoDeans sind in ihrer Identität einzigartig und damit schon seit ihren Anfangstagen selbst zu einer, mit einem unverwechselbaren Wiedererkennungswert ausgestatteten, unumstößlichen Institution und Referenzgröße der Rootsrock-Landschaft geworden. Ihre scheinbar so "radiofreundlichen", eingängigen Klangsegmente sind "unantastbar" und suchen weit und breit ihresgleichen. Die Songs sind simpel, leicht verdaulich und stecken doch so voller kreativer Finesse! Kein Frage, Kurt Neuman und Sam Llamas sind zwei ganz Große des Genres, die ihren Platz in den Herzen der Fans und in der Roots-Historie verdientermassen für immer sicher haben. "Still", diesmal im übrigen meisterhaft auf den Punkt produziert und in einen tollen Sound gepackt von T-Bone Burnett, untermauert dies in beeindruckender Art und Weise! Die BoDeans in Gala-Form!

Art-Nr.: 5567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
'Round here somewhere
Willin'
The first time
Everyday
Wonder wonder
Hearing

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Brandos, The - over the border [2006]
Große Freude im Rootsrock-Lager! Die gerade hierzulande so außerordentlich beliebten und geschätzten Brandos aus New York um den fantastischen Sänger, Songwriter und Gitarristen Dave Kincaid sind zurück und begeistern nach rund 10 Jahren Albumpause ihre Fans (und die, die es endlich noch werden wollen) auf der ganzen Linie mit einer neuen Pracht-Scheibe! Es ist schon erstaunlich, wie selbstverständlich Kincaid & Co. (der Kern der Brandos besteht nur noch aus ihm und Ur-Bassist Ernie Mendillo) an die gewohnten Tugenden anknüpfen, ohne dabei jedoch auch nur einen "Funken" an Kreativität und künstlerischer Frische einzubüssen. Im Gegenteil, sie strotzen nur so vor Elan! Alles, was wir je an ihnen liebten, ist wieder da: Der ungemein knackige, saftige Power-Rootsrock, Kincaid's mitreißender, teilweise ein wenig an John Fogerty erinnernder Gesang, die wunderbaren Harmonien, ertklassige Songs mit starken Texten und unwiderstehlichen Melodien, die fetten Gitarren, Kincaid's brillantes, virtuoses, dreckiges, würziges, sattes Lead-Gitarrenspiel und diese herrliche Balance zwischen rau wehendem Wüstenflair und dezent irischen Einflüssen! Schon mit dem ersten Song, dem Titelstück, legt die Band los wie "geschmiert": Nach einem großartigen, "mexikanischen" Intro aus landestypischen Acoustic- und E-Gitarren entwickelt sich ein treibender Gitarren-Rootsrocker wie aus einem Guß, durchzogen einer traumhaften Melodie, tollen Harmonie-Gesängen im Refrain und ungemein fingerfertigen, würzigen, feurigen, satten Gitarrensoli! Ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, wird einem sofort klar: Ein neuer Brandos-Klassiker ist geboren! Ebenso packend geht es mit dem trockenen, rhythmischen, melodischen, von herrlich transparenten Gitarren umgarnten "Walking home" weiter, ehe ein "sperriger", rauer, riffiger, gar etwas funkig groovender "Classic-Kracher" folgt, dessen markantes Drumming vom legendären Free- und Bad Company-"Schlagwerker" Simon Kirke beigesteuert wird. Weitere Höhepunkte sind die 7-minütige, toll arrangierte Hymne "The triangle fire", bei der sich Kincaid's E-Gitarren und irisch angehauchte "pipes" und "whistles" ein großartiges Duell liefern, der satte, riffige, von dezenter Surf-Rhythmik geprägte Rocker "She's the one", eine starke Coverversion von "Dino's song" der alten Sixties-/Seventies-San Francisco-Psychedelic-Heroen Quicksilver Messenger Service, das raue "He's waiting", das erneut irisch angehauchte, mit schönen Mandolinen garnierte "The New York volunteer" und eine entspannte, feine Version des Evergreens "Guantanamera"! The Brandos sind wieder da - und es macht Spaß wie eh und je ihnen zuzuhören! 20 Jahre dynamische, frische Rootsrock-Energie ohne jede Abnutzungserscheinungen - einfach klasse!

Art-Nr.: 4648
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Over the border
Walking home
She's the one
The triangle fire
Dino's song

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Braxton Bragg - same [2008]
In der Gegend von Portland/Oregon beheimatet, doch tief verwurzelt im Süden: Braxton Bragg haben sich dem "good 'ol Southern Rock" verschrieben, den sie voller Unbekümmertheit, mit herzerfrischender Lockerheit, viel Elan, Spielfreude und einer gesunden Portion Selbstvertrauen in die eigene musikalische Kompetenz präsentieren. Das macht richtig Laune! Braxton Bragg (Mark Elmer: Lead vocals, guitar - Billy McMullen: Lead guitar, vocals - Jeff Munn: Bass, vocals - Chris McMullen: Drums, vocals), da machen sie auch gar keinen Hehl draus, bedienen sich in ihrer Musik vieler durchaus vertrauter Trademarks der klassichen Southern Rock-Zunft (vor allem Lynyrd Skynyrd und The Outlaws), doch sie tun dies genauso professionell wie erfrischend und verpassen ihren Songs dadurch einen herrlich unbeschwerten, "jungen" Anstrich. Das hervorragende Songmaterial ist locker, flüssig und melodisch, verfügt dabei aber durchweg über die notwendige Würze. Die Arrangements werden bestimmt durch das exzellente Zusammenspiel der beiden Gitarristen, wobei Gastmusiker Ken Brewer mit vereinzelten, sehr effektiven Orgel- und Piano-Ergänzungen für zusätzliches Soundvolumen sorgt. Auffallend und markant aber ist die großartige Arbeit des Lead-Gitarristen Billy McMullen, der mit seinem quirligen, sehr fingerfertigen Spiel immer wieder an Hughie Thomasson von den Outlaws erinnert. Zahlreiche, flotte, sehr lockere, aber zündende, quick-lebendige, aus dem Handgelenk gespielte Soli verdeutlichen dies auf eindrucksvolle Art und Weise. Hervorragend beispielsweise das prächtige "Lonesome road" gespickt mit herrlichen Riffs und Licks, die in allerbester "Sweet home Alabama"-Tradition aus den Lautsprechern fließen, das mit einem klasse Countryrock-Touch versehene, "ILIKDILKIR" (lustiger Titel), das prächtig groovende, von bluesigen und funkigen Riffs getragene "Howl", der tierisch fette, gut abgehende Rock'n Roller "Sweaty things" mit seinen fulminanten Gitarrenläufen oder auch der gar einen gewissen "The Eagles goes South"-Touch aufweisende, lockere, aber knackige, 6-minütige Southern-/Countryrocker "Coal black heart" ("Already gone" lässt entfernt grüßen)! Neben den bereits erwähnten "Main-Einflüssen" von Lynyrd Skynyrd und den Outlaws gibt's natürlich auch Bezüge zu The Marshall Tucker Band (deren Country-orientiertere Titel), aus jüngeren Zeiten auch zu Hurry Sundown, wie auch mal zu den Rolling Stones oder gar John Fogerty! Dennoch klingen Braxton Bragg zu jeder Zeit "southern"! Sticht dem Betrachter der CD schon das "pikante" Frontcover des Albums direkt ins Auge, so klann sich ohne jeden Zweifel auch der musikalische Inhalt des Werkes "sehen", bzw. hören lassen: Schwungvoller, lockerer, von quick-lebendigen Gitarrenlinien bestimmter Southern Rock "with a fresh attitude"! Klasse!

Art-Nr.: 5656
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonesome road
ILIKDILIKIR
Never run and hide
Coal black heart
Howl
Sweaty things

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Dunn, Ronnie - same [2011]
Nach dem Ende von Brooks & Dunn nun das erste Solo-Album von Ronnie Dunn, der markanten Stimme von Brooks & Dunn. Ein tolles Werk, das nahtlos an die Musik von Brooks & Dunn anknüpft, gleichzeitig aber wie ein erfrischender Neustart wirkt. Nach fast zwanzig-jährigem Bestehen, 30 Millionen verkauften Tonträgern, 26 Nummer-Eins-Hits und mehr Awards (CMA und ACM) als jeder andere Country-Act dieses Universums, hatten Brooks & Dunn 2009 beschlossen, ihre gemeinsame Karriere zu beenden und fortan getrennte Wege zu gehen. Während es um Kix Brooks bisher recht still geblieben ist, hat der in Coleman, Texas geborene (natürlich aber schon lange mit seiner Familie in Nashville lebende) Ronnie Dunn bereits seit geraumer Zeit am Start einer erfolgreichen Solo-Karriere gearbeitet. Nun endlich liegt das Produkt monatelanger, akribischer Arbeit in Form eines zwölf Stücke umfassenden, von ihm selbst produzierten, ersten Albums vor. Ronnie Dunn hat sich hervorragend auf die neue Situation vorbereitet, natürlich nichts dem Zufall überlassen, ja lt. eigener Aussage, wie ein Besessener an den neuen Songs nuanciell immer wieder herumgefeilt, bis er teilweise von seiner Gattin Janine regelrecht aus dem hauseigenen Studio gezerrt werden musste. Der Aufwand hat sich letztendlich gelohnt, Ronnie Dunn legt mit seinem nach sich selbst betitelten Silberling ein tolles Debüt hin. Die CD beginnt direkt mit einem furiosen, zusammen mit Hitschreiber Craig Wiseman komponierten, fulminant abgehenden Countryrock-Kracher. "Singer In A Cowboy Band" heisst die Nummer, und niemand anderes weiss wohl besser, wovon er da singt, als dieser Ronnie Dunn. Ein klasse, etwas an John Fogerty zu seiner erfolgreichen Creedence Clearwater Revival-Zeit erinnerndes E-Gitarren-Führungsriff, jede Menge Dampf, schönes Orgelwummern, furios Gas gebende Drums und fette E-Gitarrenarbeit, inklusiv zweier Soli, machen mächtig Alarm. Wow, das geht ja gut los. Nach soviel Elan zu Anfang, tritt Dunn zunächst das Bremspedal in Form zweier schöner, balladesker Nummern ("I Don’t Dance" und "Your Kind Of Love"), die seine außergewöhnlichen Stimme in den Brennpunkt des Geschehens stellen. Wunderbar passend dazu die teilweise bluesige E-Gitarrenarbeit (herrliche Soli) der Gitarristen und die zu Ronnie hervorragend harmonierenden weiblichen "Backs" von solch starken Sängerinnen wie Kim Keyes und Melodie Crittenden. Überhaupt wurde bei diesem Album an nichts gespart. Prominente Gastschreiber neben dem bereits genannten Craig Wiseman wie David Lee Murphy, Terry McBride (McBride & The Ride), Dallas Davidson, Bobby Pinson an Ronnies Seite und ein Riesen-Sammelsurium an Ausnahme-Musikern (alle vertretenen Instrumente teilweise drei- bis vierfach besetzt, mit dabei u.a. Bryan Sutton, John Willis, Michael Rhodes, Jimmy Lee Sloas, Mike Brignardello, Glenn Worf, Chad Chromwell, Shannon Forrest, Kenny Greenberg, Troy Lancaster, J.T. Corenflos, Eric Darken, Jim Brown, Chalie Judge, Joe Hardy, Reese Wynans, Paul Franklin und, und, und...) lassen keinen Zweifel aufkommen, dass Dunn auch als Solokünstler sofort in gewohnter Manier durchstarten wird. Für die Retro-Momente des Longplayers stehen das launig rockende, in toller, mexikanischer Mariachi-Tradition gebrachte "How Far To Waco" (da sieht man sich innerlich beim Genuss des einen oder anderen Tequillas und leckerer, scharfer Tortillas in einer Bar hocken und dazu die mit ihren Sombreros bestückten mexikanischen Gringos auf ihre unnachahmliche Art in ihre Blasinstrumente tröten), sowie das ein wenig Roy Orbinson-Espirit verströmende, sehr eingängige "I Just Get Lonely". Auffällig, dass Dunn bei vielen Stücken durch das teilweise Weglassen des Schlagzeugs in den Erst-Strophen oder auch komplett (wie bei "Cost Of Livin’" oder dem piano-trächtigen Finalstück "Love Owes Me") seine Stimme recht markant und wohl auch bewusst in den Mittelpunkt rückt (und wer kann es ihm bei so einem tollen Organ auch verdenken). Der Mann, wie auch sein Album strotzen regelrecht vor Selbstbewusstsein! Die wunderschöne, wieder vornehmlich piano-betonte Ballade und erste Single "Bleed Red" (bereits unter den Top-Ten der Billboard Country Sinles-Charts mit steigender Tendenz), inklusive ihrer durchaus emotional gebrachten, aber ohne übertriebenes Pathos auskommenden "Alle Menschen sind gleich"-Botschaft, das flotte "Once" (schöner, flockiger E-Gitarren-Rhythmus, Orgeltupfer, Steelfills, poppiger Refrain, Slide-Solo) und der stramme, groovige Southern-Rocker "Let The Cowboy Rock" (gerne Ronnie! - weibliche Harmonies, Skynyrd-Flair, heulende E-Gitarren plus Solo) runden ein kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches Gesamtwerk ab, mit dem Ronnie Dunn seine Avancen als einer der potentiellen Platzhirsche Nashvilles eindrucksvoll anmeldet. Ein tadelloses, perfekt konstruiertes und auf Top-Major-Niveau umgesetztes, beeindruckendes New-Country-Album, das ohne jeden Zweifel an die erfolgreiche Brooks & Dunn-Ära anknüpft. Well done, Ronnie Dunn! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Singer In a Cowboy Band - 3:31   
2 I Don't Dance - 3:49   
3 Your Kind of Love - 3:35   
4 How Far To Waco - 3:27   
5 Once - 3:43   
6 Cost of Livin' - 4:10   
7 Bleed Red - 3:49   
8 Last Love I'm Tryin' - 4:07   
9 Let the Cowboy Rock - 2:55   
10 I Can't Help Myself - 3:43   
11 I Just Get Lonely - 3:17   
12 Love Owes Me One - 3:37

Art-Nr.: 7411
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Dupré, James - it's all happening [2010]
Wenn jemand wie "the worlds greatest dobro player" Jerry Douglas mit einem nahezu unbekannten Country Singer-Songwriter eine Zusammenarbeit eingeht, dann kann man davon ausgehen, dass es sich wohl um ein ganz aussergewöhnliches Talent handelt. Und Douglas liegt völlig richtig: James Dupré aus der Gegend von Bayou Chicot in Louisiana entpuppt sich als ein geradezu begnadeter Sänger mit einer phantastischen, irgendwo zwischen Alan Jackson, Don Williams, James Taylor und Randy Travis angesiedelten Stimme, die man als eine wahre "Wonne für die Countryohren" bezeichnen muss. Doch dieses Attribut trifft nicht nur auf Duprè's exzellente Gesangsleistung zu, sondern auf die komplette Musik seines wunderbaren Debutalbums "It's all happening". Eingespielt wurde es in den berühmten "Ocean Way"- und "Compound"-Studios in Nashville unter Beteiligung einer Horde der besten Sessionmusiker, die Music City aufzubieten hat. U.a. sind dabei: Paul Leim, Harry Stinson (jeweils Drums), Glenn Worf (Bass), Victor Krauss (Upright Bass), Bryan Sutton (Acoustic Guitar, Banjo), Dan Dugmore (Pedal Steel, Electric Guitar), Pat Buchanan, Steve Gibson (beide Electric Guitar), John Jarvis (Keyboards) und besagter Jerry Douglas (Dobro, Lap Steel), der das Album darüber hinaus, zusammen mit dem legendären Nashville-Producer Kyle Lehning (u.a. Randy Travis, Dan Seals, The Derailers, George Jones, Restless Heart, um nur einige zu nennen) auch produzierte und ihm einen herrlichen, klaren Sound verpasste. Was wir zu hören bekommen ist wunderbare, von einem dezenten Singer-Songwriter Charme begleitete, natürliche, klassische, vorwiegend mit einem schönen "Laid Back-Feeling" in Szene gesetzte, reine, höchst niveauvolle Countrymusic - flüssig, locker, melodisch, frisch, sauber, traditionell verwurzelt, zeitlos und dennoch alles andere als unmodern. Das gezielt und akribisch ausgesuchte Songmaterial setzt sich aus 9 Fremd- (inkl. einiger grandioser Coverversionen) und 2 Eigenkompositionen zusammen und wird überwiegend in einem überaus angenehmen Midtempo vorgetragen. Die Lieder strahlen eine erfrischende Natürlichkeit aus und schlängeln sich voller Wohlwollen in unsere Gehörgänge. Dazwischen gibt es die ein oder andere, hinreissend schöne Ballade, aber auch mal eine durchaus "rockige" New Country-Nummer. Basierend auf flockigen, entspannten, zuweilen auch knackigen Rhythmen, bewegen sich die Arrangements in einer wohl temperierten Balance zwischen effektiv eingesetzten E-Gitarren und Keyboards, ein ums andere Mal prächtig ergänzt um Pedal Steel und Lap Steel, und akustischen Instrumenten wie Fiddle, Dobro, Banjo und Acoustic Gitarre. Das manchmal aufkommende, ganz dezente Grass-Flair unterstreicht dabei die Natürlichkeit der Songs. Es passt einfach alles in nahezu perfekter Harmonie zusammen. Interessanterweise beginnt das Werk nicht mit einer Uptempo-Nummer, sondern mit einer lupenreinen, wunderschönen, sentimentalen Countryballade. "Ring on the bar" fängt die Verlorenheit und die traurige Einsamkeit nach einer schwerzhaften Trennung überuas authentisch ein. Großartig die unaufgeregte Instrumentierung aus akustischer Gitarre, einsamem Klimpern des Barroom-Pianos und einer wimmernden Pedal Steel. Erst mit dem zweiten Song wird's etwas flotter. "I'm good" heisst das Stück, das im übrigen auch schon von Bucky Covington für sein vor 3 Jahren erschienenes Debut aufgenommen wurde. Eine tolle, flockige Interpretation Duprè's, sehr traditionell verwurzelt und schön frisch dargeboten. Bester, melodischer, flüssiger New Country mit traumhaften Lap Steel-Einlagen von Jerry Douglas. Apropos Lap Steel: Die spielt auch eine dominierende Rolle in der hinreissend schönen Coverversion des alten CCR-/John Fogerty-Klassikers "Who'll stop the rain", ebenso wie Douglas' dezentes Dobro-Picking. Und wenn wir schon mal bei den Covers sind: Zwei weitere sind absolut erwähnenswert und extrem gut gelungen. Zum einen das leicht swampige, Gospel-angehauchte, von Bob McDill, Dickey Lee und Kenneth Jones geschriebene "Knee deep in a river", ein alter Don Williams-Standard, mit dem auch Kathy Mattea in den frühen Neunzigern einen Top 20-Hit landete, und zum anderen die herrliche, lockere Country-Fassung von Jackson Browne's wundervollem "For a dancer", mit toller Acoustic Gitarren-/Fiddle- und Piano-Instrumentierung. Klasse auch das entspannte "Postcards from Elvis" mit seiner lockeren, frischen, klaren Instrumentierung, das von einem imaginären, glücklichen Alternativ-Dasein solcher Legenden wie James Dean, Elvis Presley (arbeitet in einem Cafè in Guam), Marilyn Monroe und John F. Kennedy (leben in einer jungen Familie zusammen auf einer abgelegenen Farm) erzählt, und die knackige, angerockte, forsche, mit würzigen E-Gitarren ausgestattete New Country-Nummer "Deep down". Die beiden abschließenden Songs des Albums, die einzigen Eigenkompositionen Duprè's, unterstreichen noch einmal eindrucksvoll die großartigen Gesangskünste des Mannes aus Louisiana, aber auch seine offensichtlich immensen Qualitäten als Songwriter. Sie sind ein bemerkenswerter Beleg dafür, wie überaus ambitioniert, melodisch, spannend und charismatisch der Mann in der Lage ist, minimalistisch instrumentierte Countryballaden zu performen. Auf "Memories of heaven" wird er nur von einer akustischen Gitarre und einer toll in Szene gesetzten Steelguitar begleitet, auf "A hero in my eyes" lediglich von akustischer Gitarre und Jerry Douglas' prächtigem Dobro-Spiel. Brillant! James Duprè, der als seinen größten Helden und Inspirationsgeber im übrigen Vince Gill bezeichnet, ist mit seinem Debut ein wirklich großer Wurf gelungen. Die Major-Labels müssten eigentlich Schlange stehen. Vielleicht wird er eines Tages tatsächlich berühmt und wir erfreuen uns hier an einem in Eigenregie des Künstlers vertriebenen Album, das irgendwann Seltenheitswert erlangt und als ursprünglicher Karrierstart eines kommenden Countrystars gilt. Egal, was auch passiert, dieses Werk demonstriert eindrucksvoll wie natürlich, locker und anspruchsvoll zugleich Countrymusic sein kann - hier und jetzt! Dafür ein ganz fettes "Thanks a lot, Mr. James Duprè"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ring On the Bar 3:29
2. I'm Good 3:05
3. Drive 3:27
4. Who'll Stop the Rain 3:09
5. Deep Down 3:06
6. Postcard From Elvis 4:14
7. Alright Tonight 3:13   
8. For A Dancer 3:52
9. Knee Deep In A River 3:38   
10. Memories of Heaven 3:23
11. A Hero In My Eyes 3:38

Art-Nr.: 7047
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ring on the bar
I'm good
Who'll stop the rain
Deep down
Postcard from Elvis
For a dancer
Memories of heaven

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Fogerty, John - comin' down the road ~ the concert at royal albert hall~ dvd [2009]
24. Juni 2008! John Fogerty kehrt nach über 37 Jahren in die alt ehrwürdige Royal Albert Hall von London zurück und spielt mit seiner grandiosen Band ein absolut mitreissendes Konzert! Die Power und Energie, die die Truppe ausstrahlt ist geradezu greifbar! Spielfreude pur! Miit u.a 3 Gitarristen und dem famosen Drummer Kenny Aronoff blasen John Fogerty & Co. zum Rock'n Roll-Frontalangriff auf die Herzen des Publikums und erobern es im Sturm. Die alten Credence-Hits, jede Menge Material seiner Solo-Album, zum Beispiel von "Revival", aber auch bereits ein toller Ausblick auf das country-orientierte "Blue Ridge Rangers rides again"-Projekt zeigen Fogerty in der Live-Form seines Lebens. Enthält zudem das bislang unveröffentlichte, brandneue Stück "Comin' down the road", ein Wahnsinns-Knaller in allerbester alter Credence Clearwater Revival-Manier! Besgeisternd! Die DVD (gut 100 Minuten Spielzeit) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

1 Comin' Down the Road
2 Born on the Bayou
3 Lookin' Out My Backdoor
4 Rambunctious Boy
5 Don't You Wish It Was True
6 My Toot Toot
7 Commotion
8 Creedence Song   
9 Ramble Tamble
10 Gunslinger
11 I Will Walk With You
12 Somebody Help Me
13 Broken Down Cowboy
14 Keep on Chooglin'
15 Southern Streamline
16 Blue Ridge Mountain Blues
17 Almost Saturday Night
18 Rock and Roll Girls
19 Down on the Corner
20 Hey Tonight
21 Up Around the Bend   
22 Old Man Down the Road
23 Fortunate Son
24 Travelin' Band   
25 Rockin' All Over the World
26 Proud Mary

Art-Nr.: 6680
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Fogerty, John - deja vu all over again [2004]
John Fogerty's erstes neues Studioalbum nach über 7 Jahren! Es ist unverkennbar und typisch Fogerty (die Stimme ist einfach faszinierend), wenngleich das Album, das keineswegs schlecht ist, von manchen möglicherweise recht kontrovers gesehen werden wird, denn es ist insgesamt sehr poppig ausgefallen! Rauchende, von satten E-Gitarren geprägte, brodelnde Swamp-Rocker, wie auf seinem letzten Album "Blue moon swamp" gibt es nur sehr wenige, genau genommen zwei, doch die sind richtig klasse: nämlich die beiden letzten Stücke der CD, Wicked old witch", ein knackiger, schwüler Uptempo-Gitarrenrocker, und der kochende, Bluesrock-Kracher "In the garden"! Ansonsten bedient sich Fogerty eines sehr gepflegten, leicht verdaulichen Mainstream-Retro-Pops ala Creedence Clearwater Revival, den die Nostalgiger sicher hoch erfreut aufnehmen werden. Das Titelstück "Deja vu (all over again) beispielsweise kommt in allerbestem, flockigen, sehr melodischem CCR-Stil zwischen "Proud Mary" und "Have you ever seen the rain" daher, wie auch das poppige "Rhubarb pie". Dazwischen gibt's gar mal einen punkigen Modern Rocker ("She's got baggage"), auch eine von Disco-Tönen geprägte Pop-Nummer ("Radar"), mit "Nobody's here anymore" einen gefälligen, gut geölten Dire Straits-like Rocker (kein Wunder, denn Mark Knopfler steuert sein typisches Gitarrenspiel bei), wie auch eine im Bluegrass-Stil gehaltene, reine Countrynummer ("I will walk with you"). Wie auch immer, für einen Fogerty-Fan wird das Teil wieder unentbehrlich sein.

Art-Nr.: 2754
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Fogerty, John - revival [2007]
John Fogerty's neues Album ist eine geradezu traumhafte Hommage an vergangene, goldene Creedence Clearwater Revival-Tage! Genau so würde diese legendäre Band wohl heute klingen! Nach nur wenigen Sekunden, die man von den neuen Stücken gehört hat, kommen einem die alten CCR-Hits in den Sinn. Einfach herrlich! Ein Album, das die Fogerty-/CCR-Anhänger begeistern wird!

Art-Nr.: 5265
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Girls Guns and Glory - inverted valentine [2008]
Erneut muß man sich fragen, wo die Bosse der Majorlabels ihre Augen und Ohren haben. Das erst vor gut 3 Jahren, im Winter 2005 in Scituate/Massachusetts von den beiden High School-Freunden Ward Hayden (ein begnadeter Sänger) und Bassist Bruce Beagley gegründete Quartett Girls Guns and Glory täte Nashville so etwas von gut - aber sie tristen (noch) ein Independent-Dasein und veröffentlichen ihre Alben im Eigenvertrieb. Dabei ist ihr mitreißender "Country Twang'n Roll", wie wir ihre herrliche Musik einmal bezeichnen möchten, von solch außergewöhnlicher Qualität, wie man sie wahrlich nicht an jeder Straßenecke findet. In ihrer Heimat und den angrenzenden US-Bundesstaaten werden sie längst abgefeiert und mit Awards und Preisen überhäuft - völlig zu Recht. Girls Guns and Glory (neben Hayden und Beagley gehören noch der exzellente Gitarrist Colt Thompson und Drummer John Graham zum Line-Up) fabrizieren ein umwerfendes musikalisches Elixier aus tradirionellem Country, Rockabilly, Americana und Old Time Rock'n Roll, das, hat man es erst einmal intus, einen nicht mehr loslässt. Dazu einige Zitate der US-Presse: "Imagine Lyle Lovett and Chris Isaak are paying tribute to Elvis, Hank Williams, Johnny Cash and Roy Orbison", "One minute Johnny Cash, the other minute Creedence Clearwater Revival", oder "Buddy Holly meets Buck Owens with a authentic Honky Tonk/early Rock'n Roll vibe", u.s.w.! Das alles trifft zu, womit sie sich weitestgehend auf dem Parkett solcher Bands wie The Derailers und The Mavericks bewegen. Doch irgendwie hat man das Gefühl als könnten sie diese Kollegen jederzeit an die Wand spielen. Ihr Sound ist kritallklar und ungeheuer transparent produziert, bewahrt sich dabei aber eine herrliche Unbekümmertheit, Natürlichkeit und jugendliche Frische. Energie und Eleganz halten sich geschickt die Waage. Die überwiegende Anzahl der Nummern hat einen klasse Drive. Großartige Gitarren, eine druckvoll nach vorn marschierende Rhythmus-Sektion und Ward Hayden's grandioser Gesang ("he has a baritone to die for", heißt es dazu in einer US-Pressemeldung) bestimmen die Arrangements. Wirklich jeder der 11 Songs hat, sofern er denn im Countryradio laufen würde (doch Independent-Veröffentlichungen haben dort bekanntermassen kaum eine Chance), absolutes Hit-Potenzial. Die Lieder strotzen nur so vor wundervollen Melodien. Ein Ohrwurm folgt dem nächsten! Voller Elan und Schwung starten die Jungs ihren glorreichen und so erfrischenden Ritt durch die Landschaften des traditionellen, Rock'n Roll-getränkten Country & Western-Areals. Straighte Riffs von der Acoustic Gitarre, dynamisches, eine gute Power vorgebendes Drumming und klasse E-Gitarren begleiten den jede Menge Drive aufbauenden Countryrocker "Six sixty seven", der einen sofort mit seiner Magie und seiner traumhaften Melodik gefangen nimmt. Kurz vor dem von einem kernigen, satten E-Gitarren-Solo dominierten Break entführt uns die Band für ein paar Sekunden in eine herrliche, von dem Klang einer halligen Steelguitar unterstütze, nostaligische Western-Atmosphäre - die unendliche Prärie vor dem geistigen Auge. Toll! Mit einer neuerlich faszinierenden Melodie schraubt sich das anschließende, wieder schön flotte, lockere "Only one thing" in unsere Ohren und möchte dort scheinbar für immer verweilen. Allerfeinster Gitarren-dominierter rockin' Country, wie eine Mischung aus Raul Malo's Mavericks (Sänger Ward Hayden braucht sich hinter Malo nicht im geringsten zu verstecken) und den legendären Creedence Clearwater Revival. Die fetten E-Gitarrenriffs und -läufe sind deutlich von John Fogerty inspiriert. Ebenfalls zu den schwungvollen Nummern zählen beispielsweise das wunderschöne Titelstück "Inverted Valentine" (nostalgisch angehaucht, voller Cowboy-Mentalität und sehr traditionell verwurzelt, mit Spuren von Johnny Cash und Hank Williams, aber auch von Chris Isaak), der knackige Rockabilly-/Honky Tonk-Feger "Keep on calling", oder auch der von schön saftigen E-Gitarren umsäumte, wie Öl runter gehende, temporeiche Countryrocker "Keep your distance" (wobei die Betonung schon auf "Country" liegt), dessen furios feuriges Gitarrensolo ordentlich "kickt"! Wie enorm vielseitig sich die Truppe zu präsentieren in der Lage ist, zeigen zwischendurch solche hervorragenden Nummern wie der bärenstarke, von fetten Mariachi Trompeten, schöner Flamenco-style Gitarre und einem klasse Rhythmus geprägte, wie aus einem "Spaghetti-Western" stammende "Mexican-Border-Country"-Knaller "Temptation", oder der wunderschöne, entspannte, von dezent halligen Gitarren, feinster Pedal Steel, sowie zurückhaltenden Fiddle- und Akkordeon-Klängen begleitete, ganz traditionelle Countrywaltz "Ramblin' Ole Daddy". Das exzellente, akustische, mit schöner, unaufdringlicher, lockerer Percussion unterlegte "Unrequited love" belegt zum Abschluß noch einmal eindrucksvoll, zu welch hinreißenden Stimmvariationen Frontmann Ward Hayden in der Lage ist. In einer riesigen Bandbreite zwischen hoch und tief trifft er wirklich jeden Ton mit geradezu "beängstigender" Präzision. Und alles erscheint so einfach, so selbstverständlich! Eine große Leistung! "Inverted Valentine" ist ein fantastisches Album einer fantastischen Band. Wünschen wir Girls Guns and Glory alles nur erdenklich Gute für die Zukunft, ihre weitere Entwicklung und ihren Erfolg. Sie hätten den großen Durchbruch wirklich verdient. Solche Bands braucht die Countrymusic...

Das komplette Tracklisting:

1 Six Sixty Seven (3.20)
2 Only One Thing (3.27)
3 Inverted Valentine (4.41)
4 Ramblin' Ole Daddy (3.51)
5 Temptation (3.48)
6 Keep on Calling (3.29)
7 Suzie (4.17)
8 Baby You're a Dog (4.14)
9 Keep Your Distance (3.11)
10 Working all the Time (3.11)
11 Unrequited Love (3.46)

Art-Nr.: 6181
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Six sixty seven
Only one thing
Inverted Valentine
Ramblin' Ole Daddy
Temptation
Keep your distance
Unrequited love

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Gov't Mule - the deep end ~ volume 1 [2001]
Eines vorweg: das Album ist erneut ein Knüller! Doch der Reihe nach: Warren Haynes ist ein Phänomen, wie es wohl nur wenige gibt. Er ist sicher der "hardest working man" im Bluesrock/Southernrock/Jam-Rock-"circuit", mit drei heißen Eisen im Feuer. Mitglied bei den Allman Brothers, Mitglied bei Phil Lesh & Friends - und natürlich sein "Kind" Gov't Mule, worauf er ganz eindeutig seine Priorität setzt. Ständig auf Tour und immer neue Songs schreibend, scheint ihm die Luft nie auszugehen. "Musiker sind wie Athleten" oder "Ich denke, ich werde auch, wie John Lee Hooker, noch mit 83 auf der Bühne stehen und spielen", sind nur einige seiner Reaktionen auf Fragen zu seiner schier unermüdlichen Ausdauer. Als im August 2000 Bassist Allen Woody verstarb, dachten viele, mit dem damit verbundenen Ende dieser einzigartigen musikalischen Chemie zwischen Warren Haynes (Gitarre, Gesang), Allen Woody (Bass) und Matt Abts (Drums) sei auch das Aus von Gov't Mule gekommen. Gregg Allman verglich es seinerzeit mit dem Tod seines Bruders Duane im Jahre 1971. Doch nun zeigte sich, unter Einbeziehung der Ratschläge und Ideen vieler Freunde, allen voran Widespread Panic's David Schools, welche innere Stärke Gov't Mule und welche Kraft Allen Woody immer noch auf Haynes und Abts ausübte, sodaß man es sich zur Mission machte, diese Musik niemals sterben zu lassen. Fortan ging man als Quartett auf Tour (mit David Schools oder Oteil Burbridge am Bass und Chuck Leavell an den Keyboards) und begann mit den Arbeiten zum neuen Album, gleichzeitig ein Tribut an Allen Woody. Man hat so viel Material eingespielt, daß es davon gleich zwei Teile gibt. Vol. 1 liegt hiermit vor, Teil 2 folgt im Früjahr 2002! Zu den Sessions hat man Woody's Lieblings-Basskollegen eingeladen, und alle sind sie gekommen. Das Resultat: grandioser seventies-getränkter, unheimlich gefühlvoller Rock/Bluesrock/Southernrock, hart, roh, dreckig, ehrlich und kompromißlos! Insgesamt gibt man vielleicht nicht ganz so viel Gas, wie früher, hier und da ist es auch melodischer geworden, doch das tut der Klasse überhaupt keinen Abbruch. 8 neue Stücke von Warren Haynes komponiert, eine Neueinspielung von "Soulshine" und vier Coverversionen (James Brown's "Down and out in New York City", CCR's/John Fogerty's "Effigy" mit furiosen Tempowechseln und herrlichem Southernfeeling, eine super Version von Deep Purple's "Maybe I'm a leo" und Grand Funk Railroad's "Sin's a good man's brother", der stampfende, laute, krachende Finaltrack, noch mit Allen Woody am Bass) bereiten fast fette 80 Minuten pure Rock-Freude! Haynes' Gitarrenarbeit ist wieder fantastisch! "Fool's moon" (mit Jack Bruce), mit viel Cream-Flair, "Banks of the deep end" und "Worried down with the blues" (mit Oteil Burbridge am Bass, Derek Trucks an der Slide und Gregg Allmann - Orgel und Duett-Gesang), ein fantastischer Southern-Blues mit irrem Feeling und Gitarrenspiel, zählen zu den weiteren Höhepunkten. Falsch, das ganze Album ist ein einziger Höhepunkt!

Das komplette Tracklisting:

1 Fool's Moon - 5:52   
2 Life on the Outside - 3:47   
3 Banks of the Deep End - 5:56   
4 Down and Out in New York City - 6:12   
5 Effigy - 9:06   
6 Maybe I'm a Leo - 6:07   
7 Same Price - 3:36   
8 Soulshine - 7:47   
9 Sco-Mule - 6:10   
10 Worried Down With the Blues - 8:43   
11 Beautifully Broken - 6:01   
12 Tear Me Down - 6:10   
13 Sin's a Good Man's Brother - 4:12

Art-Nr.: 1153
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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James, Seth - that kind of man [2009]
Gleich eines vorne weg: "That kind of man", das neue Studioalbum des begnadeten Songwriters, Sängers und Gitarristen Seth James aus Austin/Texas löst kollektiven Jubel in der Roots-Szene aus und wird als eines der stärksten Alben des Rootsrock in die Annalen des Jahres 2009 eingehen. Ein fantastisches Werk! Doch was heisst Rootsrock? Man kann, ja muss es wohl als gemeinsamen Nenner unter diesem Oberbegriff kategorisieren, doch James' wundervolle Musik umgibt darüber hinaus eine magische Blues-Aura, genauso wie ein prächtiges Americana- und Countryrock-Feeling, eine Brise Soul, etwas Southern-Esprit und, seiner Herkunft entsprechend, zuweilen auch ein unterschwelliges, dezentes "Red Dirt"-Flair. Unglaublich gekonnt, als wäre es die natürlichste Sache der Welt, verarbeitet er all diese unterschiedlichen Einflüsse zu einer unvergleichlichen, unwiderstehlichen musikalischen Einheit, deren Faszination einen zutiefst beeindruckt und begeistert. Aufgewachsen auf der Ranch seiner Eltern in King County, nördlich von Abilene/Texas, hatte er die musikalischen Gene von Geburt an im Blut. Seth's Großvater war ein angesehener Honky Tonk-Pianospieler, der in den Vierzigern und Fünfzigern in nahezu allen Clubs des Lone Start States zu Hause war, und sein Vater war ein erfolgreicher Drummer, der in mehreren lokalen Bands spielte und die renommierte Schlagzeug-Schmiede "Slingerland" in ganz Texas vertrat und repräsentierte. Irgendwann in seinenr Jugend schenkte ihm sein Vater die erste Gitarre, eine "Gibson Southern Jumbo" und lehrte ihn "Sultans of swing" von den Dire Straits zu spielen. Die Liebe für das Gitarrespielen war vollends entbrannt und Seth trainierte sich selbst, allerdings mehr in eine bluesigere Richtung, wie ein Besessener, indem er die Musik solcher Leute wie beispielsweise Lightning Hopkins, Freddie King, Albert Collins, Doyle Bramhall, Stevie Ray Vaughan, Al Green und John Fogerty's Credence Clearwater Revival aufsog. 1996 hatte er seine erste Band und von da an ging's in und um Texas Schlag auf Schlag. Mit so unterschiedlichen Leuten wie Percy Sledge, Little Feat, Delbert McClinton und Billy Joe Shaver stand er auf der Bühne. Zudem spielte er als Lead Gitarrist in den Bands von Wade Bowen und Ray Wylie Hubbard. Nun liegt seine neue Studio-Scheibe vor, in der er einfach all das, was ihn in der Vergangenheit geprägt hat, einbringt, und zwar mittels hinreissender, wundervoller Songs. Zuweilen kommt es einem vor, als sei auch John Hiatt eines seiner ganz großen Vorbilder, denn auch dessen Spuren finden sich deutlich in James' Musik. Vor allem seine kraftvolle, charismatische Stimme hat etwas von Hiatt, aber auch von Bob Seger und von der Texas-Ikone Robert Earl Keen. James verarbeitet in seiner packenden, von mitreissenden Grooves und geradezu traumhaften Melodien bestimmten Musik alle nur erdenklichen Zutaten aus Rock, Soul, Country, Blues und Swamp zu einem mal mächtig brodelnden, dann auch wieder sehr gefühlsbetonten Roots-/Americana-Gebräu voller Seele und spürbarer Inspiration. Neben all den vielen bereits erwähnten Einflüssen findet man zudem Spuren solcher Kollegen wie Mark Selby, Chris Knight, The Band Of Heathens, Lee Roy Parnell, oder Dan Baird. Erdige, würzige Gitarrenriffs und prächtige Hooklines prägen die Songs, immer wieder in den Breaks unterbrochen von fabelhaft in Szene gesetzten zündenden Soli, zuweilen richtig fett, wobei sich alle beteiligten Gitarristen (neben James sind das noch der geniale Mike Henderson, Rob McNelly und J.T.Corenflos) gegenseitig in puncto Sielfreude und Melodik übertreffen. Dazu gesellen sich eine wunderbar groovende Rhythmus-Sektion (Craig Young - Bass, Shannon Forrest - Drums), sowie exzellend integrierte Piano-/Orgel- (Mike Rojas) und Steelguitar- (Dan Dugmore) Einsätze. Sehr kompakter, würziger, großartig produzierter Sound, der ein klasse Retro-Roots-Feeling ausstrahlt und gleichzeitig ungemein zeitgemäss klingt. Großartige Arbeit von den Produzenten Jay Knowles und Herb Tassin! Ein tierischer, schwüler, swampiger Juke Joint-Groove aus aufregender Percussion-Arbeit, sowie eine brodelnde Mixtur aus Orgel-/Klavier- und bissigen Gitarren-Licks begleiten den genauso flüssigen wie kochenden, Roots-/Blues-Boogie "Thing for you". Was für ein "scharfer" Auftakt! Tolle Meldoie! Irre starkes Gitarrensolo aus gegenseitig puschender Lead- und Slide-Gitarre! Wunderbar! Erneut eine traumhafte Melodie, bärenstarke, knackige Rhythmen, ein herrliches Roots-Feeling und Seth's prächtiger Gesang bestimmen den grandiosen Americana-/Countryrocker "Leaves of September". Gigantisch wie sich diese "Killer"-Nummer bis in die tiefsten Windungen unserer Gehörgänge schraubt. Tolle, ungemein fette, würzige, Gitarrenarbeit, dazu eine "rollende" Orgel im Hintergrund. Einfach klasse! Nun wartet James mit einem fantastischen, sehr kraftvollen, emotionalen Slow-Blues auf ("Cigarettes, anger and wine"), natürlich tief verwurzelt in den texanischen Roots. Kommt den Arbeiten von David Grissom's Storyville recht nahe. Satte Gitarren, inklusive eines vor Feuer nur so sprühenden Solos sind die adäquaten Begleiter. Super! Wie auch der großartige, von schönen akustischen und elektrischen Gitarren umgarnte, etwas ruhigere, dennoch knackige Midtempo Roots-/Countryrocker "Again". So schliesst sich ein Highlight dem nächsten an. Ob das wunderbar entspannte, mit feinen Gitarrenklängen aufwartende, lockere "Slow roll", das von einem tollen Muscle Schoals-Groove durchzogene, soulige "Ain't no problem son", der gut abgehende, rotzig riffig rockende Roadhouse-Knaller "Honky Tonk Saturday night", die melodische, flockige Americana-Nummer "If the world was mine", oder der voller Southern-Flair steckende, sofort an Dan Baird's Großtaten erinnernde Rootsrock-Kracher "Two for Tuesday" (kein Wunder, Baird hat's ja auch zusammen mit Warner E. Hodges und Tommy Womack geschrieben und zudem auf seinem aktuellen Dan Baird & Homemade Sin-Werk veröffentlicht), mit seinen fulminanten Gitarren und seiner tollen Melodie - alles gnadenlos starke Songs! "That kind of man" ist eines dieser Alben, denen man sich bedingungslos ergibt. Eine regelrechte Rootsrock-/Americana-Offenbarung mit einem Schuß Blues und Countryrock! Besser kann man das kaum machen! Seth James ist, auch wenn er vielleicht ein ewiger "Geheimtipp" bleiben wird, jetzt schon ein ganz Grosser! Wir wiederholen es gerne: Ein fantastisches Album!

Das komplette Tracklisting:

1 Thing for You - 3:58   
2 Leaves of September - 3:28   
3 Cigarettes, Anger and Wine - 3:56   
4 Again - 5:15   
5 All of You - 3:23   
6 Slow Roll - 3:45   
7 Ain't No Problem Son - 3:19   
8 Honky Tonk Saturday Night - 4:04   
9 It Ain't Me - 2:58   
10 If the World Was Mine - 3:30   
11 Two for Tuesdy - 5:25   
12 That Kind of Man - 3:33

Art-Nr.: 6560
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Thing for you
Leaves of September
Cigarettes, anger and wine
Slow roll
Ain't no problem son
Honky Tonk Saturday night
Two for Tuesday

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Johnson, Jeremiah - grind [2014]
Ein Mann mit herausragendem Talent! Toller Sänger mit ungemein viel "Soul" und jeder Menge Ausstrahlung, und "one hell of a guitar player". "Jeremiah Johnson is the new face of Mississippi River blues". Seit vielen Jahren schon gehört Johnson zu den versiertesten Gitarristen und Bluesrockern der St. Louis-Szene, dem jetzt mit seinem neuen Album "Grind", einer hinreissenden, saustarken Mixtur aus Rock'n Roll, Blues, Southern Rock, Roots und Americana der ganz große Wurf geglückt ist. Was hat der Bursche für dieses Projekt für eine hochkarätige Mannschaft um sich geschart. Neben ihm als Gitarrist besteht seine fantastische Studioband aus niemand geringerem als dem exzellenten Yonrico Scott (Royal Southern Brotherhood, Derek Trucks Band) an den Drums, seinem langjährigen Mitstreiter Jeff Girandier am Bass, sowie dem Keyboarder der großartigen Rootsrock-Formation Lucero, Rick Steff, an der Orgel und den übrigen Tasten. Hervorragend produziert hat das in Memphis/Tennessee eingespielte Werk Gregg Allman's Sohn Devon Allman (ex Royal Southern Brotherhood), das Engineering übernahm der Grammy-dekorierte Pete Mathews, das Mastering Tom Hambridge. Diese prominenten Namen versprechen eine Menge - und Jeremiah Johnson setzt das mit seinen prächtigen Songs auf beeindruckende Art und Weise zur vollsten Zufriedenheit um. Die Grundlage ist der Blues, doch die schon genannten Roots-, Americana-, Soul-, Southern Rock-, und Rock-Strömungen, die durch die Songs fließen, sorgen für viel Variabilität und Spannung. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten erste Sahne - ohne jeden Ausfall. Alles groovt herrlich, steckt voller wunderbarer Melodien. Mal locker, mal ordendlich kochend - Johnson beackert das beschriebene Terrain voller Leidenschaft und Spielfreude nach allen Regeln der Kunst. Neben Johnson's großartigem Gesang steht natürlich auch sein brillantes Gitarrenspiel im Mittelpunkt, immer wieder mündend in genauso zündenden, wie virtuosen und gefühlvollen, wunderbaren, auf den Punkt gebrachten Soli - ohne aufgesetzten Schnickschnack, dafür ehrlich, knackig, lebendig, abwechslungsreich, künstlerich ohne jeden Makel. Sehr stark dabei immer wieder die Unterstützumg und Ergänzung von Rick Steff an der Orgel. Los geht's mit dem tollen, souligen Groove-/Bluesrocker "Black lingerie", der gleich mit einem dieser besagten, großartigen Orgel-Fundamente daherkommt. Johnson's seeliger, leicht angerauter Gesang verbindet sich auf ganz selbstverständliche, natürliche Art und Weise mit seinem tollen Gitarrenspiel, sowie den wunderbaren Orgelklängen und dem herrlichen Rhythmus. Die Melodie ist vorzüglich und das feurige Gitarrensolo brillant. Eine Mörder-Nummer! Ein absoluter Genre-"Hit". Weiter geht's mit dem packenden, "shakin', rockin' and rollin'" Boogie "Bent down", geprägt von tollem Piano-Spiel und mitreissenden Lead Gitarrenläufen. Was für eine Dynamik! Trotz seiner Kompaktheit und relativen Kürze ist das eine Hammer-Nummer voller Drive, Frische, Songkraft, ausgelassener Spiefreude und Rafinesse. Ein fulminanter Blues-/Rock'n Roll-Spaß auf höchstem Niveau! Bei dem folgenden, voller Wärme und Soul steckenden "Georgia peach" lässt der Titel schon erahnen, in welchen Bahnen diese Nummer verläuft. Jawohl, das ist bester, gediegener, schön groovender Midtempo Southernrock mit deutlichen Einflüssen der The Allman Brothers Band. Johnson zitiert in seinem Text den "southern drawl", sowie Lynyrd Skynyrd und die Allmans - es paat also alles, auch die großartige Melodie. Das anschließende, mit feinen Twin-Licks verzierte "Call a taxi" verbreitet hingegen wieder deutlich mehr Power. Das ist kochender, straighter, southern-rooted Bluesrock mit viel Dampf und Biss (feuriges Gitarrensolo), aber auch voller Gefühl. Apropos Gefühl: Mit dem exquisiten Slow-Blues "So damn good" gelingt dem Protagonisten ein wahres Genre-Highlight. Traumhafte, melodische Gitarrenläufe schlängeln sich durch diese Nummer, dazu sein toller Gesang und eine den Sound perfekt ergänzende Orgeluntermalung. Meisterhaft! So geht das genüsslich weiter, bis das Album mit dem erneut sehr melodischen, entfernt vielleicht etwas an John Fogerty erinnernden, schön groovenden, inspirierten, southern-fueled Memphis-/Juke Joint-Bluesrocker "Gasoline and smokes" (fließt mit seinem herausragenden Gitarrenspiel und Rhythmus wie aus einem Guß aus den Lautsprechern) genauso stark endet, wie es begonnen hat. "Terrific Down Home American Music", bezeichnet ein begeisterter amerikanischer Rezensent diese "Mugge" - und er hat so etwas von Recht. Jeremiah Johnson ist ganz dick auf unserem Radar. "Grind" ist ein wahres Prachtalbum! Eine absolute "Perle" in Sachen Southern-/Blues-/Rock-/Roots-/Americana-Musik! "You're the real deal, Jeremiah"!

Das komplette Tracklisting:

1. Black Lingerie - 3.46
2. Bent Down - 2.07
3. Georgia Peach - 3.18
4. Call a Taxi - 3.06
5. So Damn Good - 6.41
6. The Hammer - 3.42
7. Workin' - 2.24
8. Crazy - 3.17
9. Simple Things - 3.48
10. Gasoline and Smokes - 4.00

Art-Nr.: 8804
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Black lingerie
Bent down
Georgia peach
Call a taxi
So damn good
The hammer
Gasoline and smokes

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Knight, Chris - enough rope [2006]
"This record rocks a little harder", sagt Chris Knight über sein neues Werk, was zweifellos stimmt und was wir wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Aber, und das ist das entscheidende: "Enough rope" zeigt den bgnadeten Singer/Singwriter aus dem entlegenen 200-Seelen Minen-Kaff Slaughters in Kentucky, wo er mit seiner Frau, seinen Kindern und "40 wooden acres" lebt, auf dem absoluten Zenit seines bisherigen Schaffens! Die Scheibe ist ein absoluter Knüller und auf dem besten Wege ein Meilenstein des Genres zu werden! Schlichtweg mitreißender, einen von der ersten bis zur letzten Sekunde nicht mehr los lassender, voller rauem Texas- und Heartland-Flair steckender, Gitarren dominierter Americana-/ Alternate Country-/ Rootsrock, dessen Charakteristika kurz und treffend mit folgenden, durchaus gegensätzlichen, sich aber in jeder Hinsicht vertragenden Schlagworten und Elementen beschreiben lassen: packend, erdig, emotional, kraftvoll, kantig, roh, dreckig, frisch, flüssig, harmonisch und traumhaft melodisch! Wie eine Mischung aus Steve Earle, John Mellencamp, John Hiatt und Lucinda Williams gelingt Knight der nahezu perfekte Spagat zwischen dreckigem Heartland-/Rootsrock und texanischem Americana/Alternate Country. Was für ein Sonmgwriting! Was wir hören, sind 13 wundervolle kleine "Blue collar"-Road-Trips, Dramen und Rock'n Roll-Storys "for the working people, their feelings and their land"! Herrliche Melodien mit wundervollen Arrangements aus harmonisch ineinander greifenden Instrumentallinien schrauben sich in unsere Ohren, auf der anderen Seite aber befällt einen immer wieder dieses Gefühl auch eine gewisse Portion trockenen Staub schlucken zu müssen. Eine großartige Kombination! Die Rhythmen sind, wie gesagt, zumeist ordentlich rockig. Vorangetrieben von oft puschendem Drumming dominieren vorwiegend alle Sorten von Gitarren: klasse Acoustic Riffs, raue, massive E-Gitarren, countryfizierte Baritone-Klänge, mächtig kochende und glühende Slide-Läufe, schöne Pedal Steel - einfach alles! Daziwschen immer mal wieder die unaufdringlichen Klänge einer Fiddle, einer Hammond Orgel, oder auch eines Banjos! Unter den beteiligten Musikern sind solch herausragende Artisten wie Kenny Greenberg, Pat Buchanan, Richard Bennett (E-Gitarre), Dan Dugmore (Steel, Lap Steel, Slide). Michael Rhodes (Bass), Greg Morrow (Drums), usw.! Produziert hat Gary Nicholson! Gleich das erste Stück, "Jack Blue", ist eine absolute Killer-Nummer: Wie eine faszinierende Synthese aus Steve Earle und John Mellencamp, dazu würzig raue Linien einer herrlich rootsig gespielten Lap-Slide Gitarre, zwischendrin scheinen unsere begeistert lauschenden Ohren gar einen dezent nach Johnny Cash klingenden Countryrhythmus zu erhaschen, prächtiger Drive, knackiges, trockenes Drumming, eine tolle Melodie - phänomenaler Americana-/Country-/Rootsrock der süchtig macht! Locker und flüssig sprudelt uns das folgende, wunderbare "Cry lonely" entgegen, eine, ein gewisses Western-/Wüsten-Flair, gleichzeitig aber auch sehr viel Frische versprühende, entspannte, dennoch knackig gespielte, twangy Country(rock)-Nummer mit einem dezenten Nashville-Feeling! Hat, so scheint es, irgendwie etwas von Gary Allan! Eine großartige Melodie paart sich mit feinen Steelguitar-Linien und sehr transparenten, vielschichtigen Gitarren! Ähnlich gelagert ist auch die klasse Midtempo-Nummer "Saved by love", ehe es Chris mit dem bärenstarken "River road" richtig krachen läßt. Diese Nummer "choogles like some bastard child of John Fogerty", heißt es dazu in einem US-Review- und das trifft es exakt! Ein ultra-dreckiger, von kantigem Drumming angetriebener, voller Power steckender, swampiger Uptempo Rootsrocker, der wie ein mächtig Staub aufwirbelnder Wüstensturm aus den Lautsprechern fegt! Ein sprödes, im Hintergrund agierendes Banjo und eine großartige Fiddle (Tammy Rogers-King), in Verbindung mit klasse Gitarrenriffs kennzeichnen die exzellente, deutlich an Steve Earle erinnernde Alternate Country-Nummer "Rural route", während wir mit dem folgenden "Dirt" bereits auf die nächste "Über-Nummer" zusteuern: Eine fast schon dramaturgisch und mit deutlichen Worten erzählte Story über den Abriß von "Grandpa's farm", um auf diesem gelobten Land "another stinking factory" zu erstellen. Das Ganze wird dargeboten in traumhaft arrangierter, dreckiger Rootsmucke aus glühender Electric Slide, rotziger Baritone E-Gitarre, feinen Acoustic-Riffs, überaus knackigen Drums, einer wiederum prächtigen Melodie und Knight's ungemein engagiertem, angerautem, erdigem Gesang! So geht das weiter, Highlight für Highlight! Ob der krachende, massive Rootsrock-Feger "Up from the hill" mit seinem tierischen Gitarren-Gewitter (klasse, wenn Knight ruft: "Rock & Roll driving wheel, down from the valley and up on the hill"...), der von hinreißender Steelguitar durchzogene und von wunderbaren Gitarren begleitete, rootsige, herrlich melodische Alternate Country-/Americana-Rocker "Old man", bis hin zu der finalen, semi-akustischen Singer/Songwriter-Ballade "Enough rope" - dem Mann gehen diese fantastischen Songs einfach nicht aus! Es gibt bislang nicht ein einziges schwaches Album von Chris Knight, doch mit "Enough rope" (das Booklet enthält alle Texte) setzt er nochmal einen drauf! Damit ist ihm ohne Zweifel sein bisheriges Meisterstück gelungen! Heartland-/Roots-/Alternate Country-/Americana-Rock mit Referenz-Charakter! Der Magie dieser Musik kann man sich zu keiner Sekunde entziehen! Brillant!

Art-Nr.: 4249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jack Blue
Cry lonely
River road
Dirt
Old man
To get back home

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