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Greene Band, Alastair - trouble at your door [2014]
Viertes Studioalbum des südcalifornischen "guitarslingers" Alastair Greene und seiner Band, mit dem er, wie sollte es auch anders sein, erneut ein voller Leidenschaft und Spielfreude steckendes Bluesrock-Meisterwerk, von vorn bis hinten gespickt mit erstklassigen Songs, abliefert. Zollte Greene mit dem 2009 erschienenen Album "Walking in circles" noch seinen großen Blues-Heores Tribut und fröhnte er mit dem 2011er Werk "Through the rain" eher dem harten, bluesgeträmkten Classic Rock, so liegt er mit "Trouble at your door" genau dazwischen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Bluesrock-Album entstanden, das überaus klug einen Bogen von traditionellen Blues-Fundamenten zu prächtigen, zeitlosen, klassischen Rock-Elementen spannt. Es rockt und bluest gleichermassen an allen Ecken und Enden. Die Songs wirken kompakt, stecken voller verzüglicher Strukturen und Melodien, bieten dabei aber immer ausreichend Freiraum für des Meisters furiose Gitarrenausflüge und -jammings, ohne dabei allerdings jemals in unkontrolliertes "Gefrickel" abzudriften. Nein, Greene ist wahrer Virtuose, dessen Gitarrenspiel voller Feeling und Seele steckt. "Trouble at your door" besticht zusätzlich mit jeder Menge Southern-Flair, vor allem auch deshalb, weil Greene viel Slide Gitarre spielt. Des öfteren hören sich die Soli an, als würden sich zwei Gitarristen gegenseitig anstacheln und auf immer höhere Levels spielen, nämlich dann, wenn der Protagonist zwischen Slide und klassischer Lead Gitarre hin und her wechselt, wie beispielsweise bei dem fabelhaften "southern-fried" Boogie "Back where I belong". Welch ein Feuer! Man mag kaum glauben, dass Alastair Greene schon seit einigen Jahren als Lead Gitarrist mit dem Alan Parsons Project um den Globus tourt, doch in seinem Herzen regiert ohne jeden Zweifel der erdige und straighte Bluesrock. Schon der Opener "People" ist eine absolute Hammer-Nummer! Ein prächtiger, packender, geradeaus nach vorn rockender Boogie, bestimmt von dreckigen Slide-Riffs und einem ordentlich an ZZ Top- oder auch an Gov't Mule erinnernden Groove. Die Melodie ist klasse, der Gesang exzellent und das Slide-Solo des Meisters lässt absolut keine Wünsche offen. Der Grundstein für ein famoses Album ohne jeden Aussetzer ist gelegt. Weitere Highlights sind das von herrlichen Wah Wah-Riffs und einem treibenden Groove bestimmte, genauso lässige wie powernde Titelstück "Trouble at your door", der erdige, von großartiger Acoustic-Slide dominierte Roots-Blues "Red wine woman", der kompakte, satte Bluesrocker "First born son" mit seinen glühenden, brillanten Gitarrenläufen, der mitreissende, wieder voller Southernflair steckende Shuffle "Last train around the sun" mit seiner unmittelbar hängen bleibenden Melodik und den begnadeten Gitarrenläufen, der wundervolle, von exzellenter, lockerer Lead Gitarre und einem prächtigen Retro-Feeling geprägte Slow-Blues "Calling for you" (schön hier auch die dezente Orgel-Untermalung), oder auch der flott abrockende, wieder mit herausragender Gitarrenarbeit versehene Rock'n Roller "The sweetest honey" (tolles Drumming). Wie gesagt, schwache Stücke sind Fehlanzeige und die Gitarrenenthusiasten werden Mr. Greene nach dem Genuß deises Albums wieder einmal begeistert feiern. Der Mann aus Southern California und seine Band haben sich endgültig in der "bel étage" des Bluesrocks etabliert. Famose Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. People - 3:45
2. Trouble at Your Door - 3:28
3. Back Where I Belong - 3:51
4. Red Wine Woman - 3:14
5. First Born Son - 4:16
6. Love You so Bad - 3:32
7. Last Train Around the Sun - 4:27
8. Calling for You - 6:30
9. Make the Devil's Day - 3:38
10. Strange Feeling - 4:12
11. Pretty Price to Pay - 3:38
12. The Sweetest Honey - 3:25

Art-Nr.: 8624
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
People
Trouble at your door
Back where I belong
First born son
Last train around the sun
Calling for you
The sweetest honey

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Greene, Alastair - dream train [2017]
"One Hell of a Bluesrock Album"! Hammerstarkes, neues Werk des begnadeten Gitarristen Alastair Greene aus Southern California und seiner Band. Einige werden sich vielleicht noch an sein famoses Werk "A little wiser" aus dem Jahre 2002 erinnern, als er in der Szene, zumindestens bei den "Insidern", wie eine Bombe einschlug. Mittlerweile ist er bei den Gitarrenfans und Bluesrock-Enthusiasten gleichermaßen etabliert und haut auch mit "Dream train" wieder eine "Monsterscheibe" raus, die vor saustarken Songs nur so strotzt. Seine Vielseitigkeit geht von Texas Blues, Blues-Shuffles, Chicago-Style, über Southern Bluesrock, fulminanten Boogie-Bluesrock und British Blues., bis hin zu endlos wirkenden Gitarrensoli und- jams. Mitreissend, erdig, dreckig, technisch hochklassig und eindrucksvoll. Greene's Gitarrenarbeit ist herausragend gut, er beherrscht alles. Die Gitarren-Enthusiasten werden an diesen grandiosen, ungemein virtuosen Soli ihre helle Freude haben. Dazu ist der Mann auch ein echt klasse Sänger und Songwriter. Beste Beispiele für sein durchweg meisterhaftes, neues Album sind der atemberaubende, voll nach vorn rockende Uptemo-Kracher "Dream train" (raues, wildes Slideguitar-Solo), der ebenfalls ordentlich abgehende Bluesrock-Boogie "Big bad wolf" (packende, feurige Gitarrensoli), der heruasragende, von hinreissenden Gitarrenläufen begleitete, balladeske Bluesrocker "Another lie" (fantastische, ausgedehnte Gitarrensoli - mit dabei als Gast an der zweiten Gitarre ist Walter Trout), der klassische, kernig rockende, shuffelig treibende Blues "Daredevil" (feine Harp-Einlage von Dennis Gruenling), das Slide-getränkte, Delta-mässige, raue "Rain Stomp", das ruhige, von makelloser, wundervoller, melodischer, filigraner Gitarrenarbeit bestimmte "Iowa" (eines von zwei Instruzmentals), oder auch der krachende, plusternde, swampige, Southern-getränkte Bluesrocker "Down to Memphis" (tolles E-Gitarren- und Slideguitar-Wechselspiel, Gast als zweiter Gitarrist ist hier Mike Zito), um nur einige zu nennen. Alastair Greene und seine Mitstreiter (Austin Reede - drums, Jim Rankin - bass) lassen wirklich nichts nanbrennen. "Dream train" ist ohne jeden Zweifel eine der heißesten Bluesrock-Veröffentlichungen des Jahre 2017. Ein Killer-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Dream Train - 3:40
2. Big Bad Wolf - 5:27
3. Nome Zayne - 3:31
4. Another Lie (feat. Walter Trout) - 6:52
5. Song for Rufus - 1:56
6. I'm the Taker - 4:13
7. Daredevil (feat. Dennis Gruenling) - 5:55
8. Grateful Swagger (feat. Debbie Davies) - 4:27
9. Rain Stomp - 3:04
10. Demons Down - 3:37
11. Iowa - 4:52
12. Down to Memphis (feat. Mike Zito) - 4:21
13. Lucky 13 - 2:34

Art-Nr.: 9542
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dream train
Big bad wolf
Another lie
Daredevil
Rain stomp
Iowa
Down to Memphis

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