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Angel Band - bless my sole [2010]
Großartiges Sextett um die drei exzellenten Sängerinnen Kathleen Weber, Aly Paige und Nancy Josephson, die sich in der Roots-/Americana-/Alternate Country-Szene in den vergangenen Jahren eine riesige Fangemeinde erspielt haben. Die "Angel Band" spielt eine erdige Mischung aus Roots-, Folk-, Country,-Americana-, Blues-, Soul-, Grass-, TexMex-, und Gospel-Elementen, weit ab vom Glamour Nashville's. Sehr kraftvoller Gesang, wobei sich die Drei beim Lead-Gesang ausgewogen untereinander abwechseln, mit tollen Harmmonies, eingepackt in sehr rootsigen, ungeschliffenen, natürlichen Arrangements, mal akustisch, mal semi-akustisch, und mal von feurigen, dreckigen E-Gitarren durchzogen. Von rauen Roots-/Americana-Rockern bis zu grassigen Sachen ist alles vertreten, was das Americana-Herz begehrt. Sehr abwechslungsreich! Wirkt zuweilen wie eine tolle Mischung aus den Indigo Girls, weiblichen CSN&Y, The Band, Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter, ein paar Lucinda Williams'- und folkig bluesige Bonnie Raitt-Splitter eingestreut, und sehr rootsigen Dixie Chicks. Apropos: Chicks: Co-produziert, und ein paar exzellente Lap Steel- und Gitarren-Einlagen eingestreut hat Natalie Maines' Vater, die texanische Toots-Ikone Lloyd Maines. Neben der äusserst kompetenten Begleitband der Damen, tritt auch der legendäre Roots-Gitarrist David Bromberg mit ein paar bemerkenswerten Einlagen in Erscheinung (er ist mit Angel Band-Sängerin Nancy Josephson verheiratet), ebenso wie Bukka Allen am Akkordeon. Die Angel Band ist in der jungen Vergangenheit schon bei fast allen großen, renommierten Genre-Festivals aufgetreten, vom Merlefest bis Bonnaroo, wo sie jeweils begeistert gefeiert wurde. Hört man "Bless my sole", weiss man warum! Nancy Josephson sagt über die Musik der Band: “Our songs speak to who we are as a band: strong, grateful and full of power.” Und Engel lügen bekanntlich nicht! Prächtiger, vielseitiger, hochklassiger Roots-/Americana-Stoff!

Das komplette Tracklisting:

1 Hope is On the Way - 3:58   
2 Same Boat - 3:29   
3 Didn't See It Coming (When the Levee Broke) - 4:35   
4 King of Nothing - 4:35   
5 Long Gone Got Away Lucky - 4:14   
6 (I Feel) Lucky - 3:51   
7 Boots of Guadalupe - 4:31   
8 Fly Away Home - 4:26   
9 Don't Let Me Down - 3:41   
10 Black Tar Sway - 3:27   
11 Deeds We Have Done - 3:28   
12 Go Ahead and Go - 4:49   
13 Bless My Soul - 6:00

Art-Nr.: 7035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hope is on the way
Didn't see it coming (when the levee broke)
Long gone got away lucky
Boots of Guadalupe
Fly away home
Go ahead and go

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Auld Mezera, Audrey - texas [2005]
Großartiges, drittes Album der Australierin aus dem Chambers (Bill, Kasey, Dead Ringer Band)-Umfeld! Es ist ein langer Weg von Tasmania/Australien, wo sie aufgewachsen ist, bis nach Stinson Beach/Californien, wo sie seit einiger Zeit, nach ihrer Hochzeit mit ihrer langjährigen amerikanischen Liebe Dan Mezera, lebt! Musikalisch gehört sie schon seit langem zu den auch in den USA so überaus beliebten australischen Interpretinnen des Americana-/Alternate Country-Metiers, die es verstehen ihre Musik, ähnlich wie Kasey Chambers, dermaßen authentisch vorzutragen, daß man ihre australische Herkunft kaum für möglich hält. Die Riege der Künstler, die Audreay am meisten beinflussen, reicht von Loretta Lynn bis hin zu Lucinda Williams, aber auch Leute wie Buddy und Julie Miller, Steve Earle, Fred Eaglesmith, Patty Griffin, Neko Case, Kieran Kane und natürlich Kasey Chambers nennt sie selbst in diesem Zusammenhang. Doch hinter all diesen Namen braucht sie sich von ihrem Talent und Songwriting-Vermögen her wirklich nicht zu verstecken! "Wenn ich eine Amerikanerin wäre, wäre ich eine Texanerin", bekennt Audrey in einem im Booklet abgedruckten Statement zu ihrem neuen Album, das logischerweise den Namen "Texas" trägt. Es ist ihre Liebeserklärung an den Lone Star State! Endgültig entstanden ist die Idee dieses Albums nach einer Tour durch Texas mit Bill Chambers im Jahre 2004, was schließlich in der Einspielung des Albums in den Studios von Gabe Rhodes, der auch zusammen mit Audrey produzierte, in Briar Cliff/Texas mündete. Heraugekommen ist eine wunderbare Ansammlung von texanischer Rootsmusik "with the dirt left on it", wie Audrey selbst sagt! Die Kraft der Lieder liegt in deren Einfachheit! Ob schön flockige, flüssige Titel (z.B. das lässig lockere, sehr melodische, frische Folk-/Country-Stück "Love you like the earth" mit den herrlichen, unaufdringlichen E-Gitarrenlinien im Mittelteil), traditionelle Waltzes (das großartige "Karla Faye" mit dezentem Tex-Mex-Flair und tollem Lap Steel-Spiel von Bill Chambers), folkige Acoustic-Balladen (das feine "Shine"), pure Old School Country-/Honky Tonk-Nummern (das Hank Williams-mäßige, ultra-traditionelle "Ball & chain" mit hinreißender Steel von Bill Chambers, wie auch das klasse "One eye"), staubige Americana-Stücke (das herrliche "My father" in seinem folkigen Ambiente, mit dem schönen Acoustic-Picking, dem angenehmen Harmonium und der dezente E-Gitarre), oder ihre Tributes an texanische Musik-Legenden (die Huldigung an Billy Joe Shaver in der großartigen, puren, texanischen Countrynummer "Billy Joe", oder die Würdigung an Harlan Howard in dem von mystischem Wüsten-Flair umgebenen "Song for Harlan") - alles ergibt ein prächtiges musikalisches Abbild texanischer Ursprünge! Die Songs sind allesamt mit kleiner Band in recht sparsamer, entspannter, semi-akustischer Instrumentierung live im Studio eingespielt worden. Dieser Live-Charme kommt sehr schön rüber. Mit dabei sind neben Bill Chambers nur texanische Musiker, darunter Carrie Rodriguez an der Fiddle, Will Landin (Bass) und Wally Doggett (Percussion) von der Jimmy LaFave Band, Cabe Rhodes (Gitarre, Keyboards) und Kimmie Rhodes (Background Gesang)! 11 wunderbare, authentische Songs lupenreiner Texas Folk-/Country-/Alternate Country-/Americana-/Roots-Musik!

Art-Nr.: 3161
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love you like the earth
Karla Faye
My father
Missin Mez
Billy Joe

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Berg, Matraca - the dreaming fields [2011]
Die 1964 in Nashville geborene "Hall Of Fame Songwriterin" Matraca Berg gehört ohne Zweifel zu den besten und anerkanntesten Songwriterinnen Amerikas. Bereits im Alter von 18 Jahren hatte sie ihren ersten Nr. 1-Hit als Songwriterin und heute zählt sie zu den Komponisten, deren Songs am häufigsten aufgenommen wurden und werden. Vorwiegend die traditionelle, als auch progressive weibliche Country-Garde bedient sich seit rund 30 Jahren mit großem Erfolg der Songs von Matraca. Von Pam Tillis bis Suzy Bogguss, von den Dixie Chicks bis Trisha Yearwood, Patty Loveless bis Martina McBride, Deana Carter bis Gretchen Wilson, oder auch Dusty Springfield bis zur großen Linda Ronstadt - sie alle haben die Lieder dieser fantastischen Songwriterin für sich in Anspruch genommen. Was aber dabei immer viel zu sehr in den Hintergrund geriet und den meisten auch gar nicht bewusst ist, ist die Tatsache, welch eine faszinierende Sängerin Matraca Berg darüber hinaus ist. Viel zu selten hat sie sich mit eigenen Alben in das vermeintlich große Rampenlicht der Performerinnen gestellt, doch jetzt ist es mal wieder soweit. Zum Glück! 14 Jahre sind seit ihrem letzten, gefeierten Werk "Sunday morning to Saturday night" vergangen, bis sie nun mit "The dreaming fields" ihre neue CD vorlegt, die, da gibt es keinen Zweifel, ihren Status als Interpretin noch einmal deutlich aufwerten wird. Es ist ein hinreissend schönes Album geworden, eine exquisite, ungemein geschmackvolle Gratwanderung an der Schnittstelle zwischen Country, Roots, Alternate Country und Americana. Die ihrem qualitativ aussergewöhnlich starken Songwriting entsprungenen Stücke sind zumeist recht ruhig und verhalten in einem tollen "stripped down full band arrangement" eingespielt und bestechen mit exzellenten Melodien. Zuweilen wirkt das, auch thematisch, ein wenig düster, kommt aber ungemein klar und sauber instrumentiert rüber und vermittelt am Ende immer einen Übergang in Hoffnung und positive Stimmung. Die Atmosphäre des Albums wirkt wunderbar getragen, zuweilen sehr intim. Die faszinierende Leichtigkeit der Instrumentierungen und Matraca's, von einer engelshaften Aura umgebener Gesang bilden eine unwiderstehliche Synthese, von der der Zuhörer geradezu magisch angezogen wird. In etwa bewegt sie sich damit auf dem Terrain solcher Kolleginnen wie Patty Griffin, Rosanne Cash und vor allen Dingen Emmylou Harris. Umgeben ist sie von einer Anzahl großartiger Begleitmusiker aus der 1A-Garde der Szene, wie zum Beispiel Richard Bennett (guitars), Dan Dugmore (pedal steel), Mike Rojas (leyboards), Randy Scruggs (acoustic guitar), Glen Worf (bass), Greg Morrow (drums) und vielen anderen mehr. Stücke wie die wunderbar flockig lockere, mit toller Baritone Guitar und lässiger Percussion inszenierte Country-/Americana-Nummer "If I had wings", das sehr ruhig und rootsig, mit exzellenten E-Gitarren- und Steelguitar-Fills daherkommende "You and tequila" (hat übrigens auch Kenny Chesney zusammen mit Grace Potter für sein aktuelles Werk "Hemmingway's whiskey" aufgenommen), das herrlich melodische, in bester Emmylou-Tradition atehende "Racing the angels" (Background Gesang: Suzy Bogguss und Gretchen Peters), das mit toller Mundharmonika (spielt Matraca selbst), jaulenden Steelfills und einem sehr schönen, kräftigeren Rhythmus in Szene gesetzte, ganz feine "Clouds", der knackige Countryrocker "Silver and glass" (erinnert unterschwellig ein wenig an Mary Chapin Carpenter) oder die unaufdringlich instrumentierte, wunderschöne Country-/Americana-Ballade "Oh Cumberland" (mit an Bord, sowohl gesanglich als auch an der akustischen Gitarre, ist hier Nitty Gritty Dirt Band's Jeff Hanna, im übrigen der Ehemann von Matraca) sind wahre Songperlen, die wohl keine(r) besser interpretieren kann als Matraca Berg selbst. Es ist eine Genuss, diese Ausnahmekünstlerin endlich wieder ihre eigenen Songs singen zu hören. Was für ein tolles Album! Faszinierende Musik abseits des Nashville-Mainstreams!

Das komplette Tracklisting:

1 If I Had Wings - 4:20   
2 You and Tequila - 4:07   
3 Racing the Angels - 4:16   
4 Silver and Glass - 3:59   
5 Clouds - 4:03   
6 The Dreaming Fields - 4:29   
7 Oh Cumberland - 4:32   
8 Your Husband's Cheating on Us - 4:19   
9 Fall Again - 3:41   
10 South of Heaven - 5:35   
11 A Cold, Rainy Morning in London in June - 4:18

Art-Nr.: 7402
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
If I had wings
You and tequila
Racing the angels
Silver and glass
Clouds
Oh Cumberland
South of heaven

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Big Cat - same [2016]
"Big Cat incorporates Blues, Rock and R&B with a knockout punch!" Jawohl! Prächtiges Debut einer neuen, exzellent aufeinander abgestimmten "Supergroup" aus Austin/Texas, die uns mit einem kochenden Mix aus Blues, Funk, Soul, Rock und R&B beglückt. Für alle, die immer noch sehnsüchtig auf ein Comeback von Storyville warten, gibt es gute Neuigkeiten. Es steht zwar keine aktuelle Reunion an, aber deren gefeierter Lead-Sänger Malford Milligan hat ein neues Projekt mit einer neuen CD am Start, das sich aufgrund seiner tollen Besetzung auf absoluter Augenhöhe mit Storyville präsentiert, wenngleich die Musik von Big Cat noch mit ein paar mehr Funk-Elementen gespickt ist. Aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch, im Gegenteil: Diese Zeug ist schlichtweg heiß! Die hochkarätig besetzte Band wartet mit arrivierten musikalischen Schwergewichten auf: Bassist Roscoe Beck (Leonard Cohen, Jennifer Warnes), Drummer Les Fisher (The Boneshakers, Brothers Johnson, George Lopez), dem großartigen Keyboarder Stefano Intelisano (u. a. Patty Griffin, The BoDeans) und dem hier stark agierenden Gitarrist Dave Sebree (Double Trouble, Christopher Cross). Fronter Malford Milligan singt sich in bewährter Form wieder die Seele aus seinem Leib. Das Quintett verwöhnt den Hörer mit zehn tollen Songs, die nicht nur Storyville-Liebhabern satten Genuss bieten, sondern auch mit vielen kleinen Reminiszenzen an etablierte Rockmusikgrößen daher kommen. Der starke Opener "From Now On" swingt und groovt direkt lässig und ordentlich kochend mit einer herrlichen, an Gregg Allman erinnernden Hammond-Orgel und einer plusternden Bläser Section (u. a. John Mills, Kevin Flatt, Jon Blondell, Eric Johnson) vor sich hin. Dazu gibt es gleich ein ellenlanges, saftiges Blues-Gitarrensolo von Dave Sebree. Bester souliger Blues Rock zum Einstand! Die folgende, richtig flockige, lockere, dennoch schön kraftvolle Funk-/Soul-/Blues-Nummer "Under the bridge" besticht durch eine tolle Melodie und wird von Sebrees Slide-Führungsriff getragen. Die starke Background-Sängerin Lisa Tingle haucht Milligan sexy die Titelzeile und ihre "Uuhs"‘ entgegen. Intelsanos gluckerndes, fulminantes Orgel-Solo gegen Ende ist einfach nur klasse. Das dezent psychedelisch-poppige, dennoch straighte "Thief Of Hearts" lebt von Milligans typisch temperamentvollem Gesang und einem filigranen, Melodic Rock-tauglichen E-Gitarren-Solo Sebrees. "Stand Up Man" groovt wieder herrlich funky, schwül und knackig, kommt aber dennoch locker und sehr eingängig. Animiert unweigerlich zum Mitwippen und gar zum Tanzen. Hat viel Soul. Klasse hier Sebrees Wah Wah-Gitarre, die tierische Rhythmusarbeit und Stefano Intelisanos markantes E-Piano-Spiel und kurzes "Steve Winwood-Gedächtnis-Synthie-Solo".Die texanische Antwort auf Gary Moores "Still Got The Blues", "Any day Like Yesterday", schließt die erste Hälfte des Albums ab. Eine bluesig-soulige Ballade zum Niederknien mit toller Klavierbegleitung und feinem Gitarrensolo, bei der Milligan gesangstechnisch wieder einmal alles aus sich herausholt. Gänsehautgarantie! Das mit einer raunzender Orgel unterlegte "Ain’t That Sexy" hätte gut auf das Storyville-Album "Piece Of Your Soul" gepasst. Dazu gibt es wieder ein sattes Sebree-E-Gitarren-Solo. Zeit zum Entspannen offeriert das mit einem leichtem Reggae-E-Gitarren-Rhythmus bestückte "Nothing But Love". Schön hier erneut die einfühlsamen Bläser, die dem soulig-bluesigen Groover die Würze verpassen und das entspannte E-Gitarren-Solo von Dave Sabree. Ein weiteres Highlight auf einem durchgehend sehr starken Album ist das an Steely Dan angelehnte, furios jazzende "Katy Don’t Kill Me". Intelisano mit bestechendem Piano-Spiel, Becks "knallendes" Bass/Solo-Spiel und Milligans vokale Perfomance (mit eunuchenhafter Gesangseinlage) vermitteln authentisch den ungeheuren Spaß, der im Studio geherrscht haben muss. Ganz großes Kino ist "Trippin‘": Intelisanos fulminante "Smoke On The Water"-Orgel erweist im Studio Jon Lord alle Ehre und Sebrees heulendes E-Gitarren-Solo macht diesen Song zu einem, auf den Punkt gebrachten, straighten, dreckigen Rocker allererster Güte. Am Ende dieses grandiosen Werkes darf man sich bei dem hinreissenden Soul-/Blues-getränkten "Onward" noch einmal in der Tradition der großen Storyville-Balladen à la "Don’t Make Me Cry" verwöhnen lassen. Herrlich dieses wunderbare Piano-/Orgel-/Gitarrenarrangement - ein faszinierender Abschluß dieses tollen Werkes. Fazit: Man braucht bei Big Cat nicht wirklich die Katze aus dem Sack lassen. Ein Album, das den rauen Charme von Storyville durchaus wieder aufleben lässt, sich aber dank der tollen Musiker der Austin-Musik-Szene in Form von Intelisano-Keyboards, Sabrees fulminanter E-Gitarrenarbeit, der Southern-kompatiblen, weiblichen Backgroundgesänge Tingles, sowie der heissen Bläser-Zutaten deutlich flexibler, variabler und souliger gibt. Keine Frage, dieses Werk ist ein kleines Genre-Juwel. Scharfe Scheibe! Jawohl, we love this "Big (Hot) Cat"! (Daniel Daus / Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. From Now On - 4:41
2. Under the Bridge - 3:57
3. Thief of Hearts - 4:16
4. Stand Up Man - 3:43
5. Any Day Like Yesterday - 6:13
6. Ain't That Sexy - 3:21
7. Nothing But Love - 4:40
8. Katy Don't Kill Me - 5:33
9. Trippin' - 3:36
10. Onward - 6:00

Art-Nr.: 9231
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
From now on
Under the bridge
Stand up man
Any day like yesterday
Nothing but love
Trippin'
Onward

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BoDeans - american made [2012]
Neues, 2012er-Album der "veteran Americana-/Rootsrocker from Wisconsin"! Nach den zuletzt etwas schwächelnden Veröffentlichungen gelingt Frontmann Kurt Neumann und seinen Freunden (Co-Founder Sam Llamas ist nicht mehr dabei) diesmal ein beeindruckender "Turnaround" zu dem Niveau der frühen Werke. Abwechslungsreicher denn je hört man diesmal in den wieder wundervoll melodischen Rootsrock-Songs Einflüsse vom Blues, über Soul, Country bis hin zum Heartland Rock. Enthält eine großartige Coverversion von Bruce Springsteen's "I'm on fire". Die Truppe ist, auch ohne Llamas, in exzellenter Verfassung. So stark waren sie lange nicht. Tolle Scheibe!

Hier ein sehr informativer Auszug aus dem Ankündigungstext zu "American Made" im Original-Wortlaut:

"I've always thought of the BoDeans as a truly American band," says Kurt Neumann, the founder, primary writer and frontman of the veteran Milwaukee-based group. "We were blue-collar kids straight out of the heartland-how could we be anything else? ‘Roots rock' was a label I fought when I was younger, but I came to realize that if by ‘roots' you meant blues, rock, country and soul all slammed together into one sound, then I'd say yes-that is the sound of American-made music."
Neumann fully embraces that notion on American Made, the BoDeans' eleventh album. Its dozen songs are laced through with strands of indigenous roots elements-Heartland hoedown folk ("American," with guest Jake Owen spinning out the guitar solo), Celtic-rooted mountain music ("Walk Through This World," "Flyaway"), zydeco ("Everything You Wanted"), Southern roadhouse soul ("Don't Bring Me Down"), Chicago blues ("Shake the Fever") and 100-proof roots rock ("All the World"). These tracks are played with heartfelt emotion as well as jaw-dropping skillfulness by the band-Neumann on vocals and guitars, original member Michael Ramos (Patty Griffin, John Mellencamp) on keyboards and accordion, longtime BoDeans bassist Ryan Bowman and new member Warren Hood, a fiddle/violin virtuoso from Austin.
As it turns out, the album title bears a thematic resonance as well as a stylistic one. With American Made, the BoDeans have created a soul-stirring song cycle that directly reflects the American experience at this critical moment in our history. The album-which also includes a powerful rendition of Bruce Springsteen's "I'm on Fire"-was inspired by Neumann's blue-collar upbringing and his desire to express what a great country America remains, despite its troubles and the challenges facing it today.

Das komplette Tracklisting:

1. All The World 4:17
2. Jay Leno 4:35
3. American 4:10
4. Absolutely 4:00
5. All Over Me 3:56
6. Everything You Wanted 4:08
7. I'm On Fire 3:51
8. Walk Through This World 3:49
9. Flyaway 4:41
10. Don't Bring Me Down 3:58
11. Chemical 4:02
12. Shake The Fever 3:58

Art-Nr.: 7815
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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All the world
Jay Leno
American
Everything you wanted
Don't bring me down
Chemical
Shake the fever

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Cash, Rosanne - rules of travel [2003]
"Rules of travel" ist die beeindruckende musikalische Rückkehr der großartigen Rosanne Cash! Ein ganz wunderbares Album von bestechender Ausdrucksstärke, das man unweigerlich zu den künstlerischen Höhepunkten ihrer Karriere zählrn muß! "Seven year ache" war einst ihr erster Nr.1 Country-Hit. Sicher ein Zufall, doch es ist auch genau sieben Jahre her, als Rosanne zuletzt mit ihrem "10 song-demo"-Album auf sich aufmerksam machte. Zwischenzeitlich mußte man das Ende ihrer Karriere befürchten, denn sie hatte infolge eines Polypes an den Stimmbändern ihre Stimme nahezu völlig verloren. Umso mehr grenzt es praktisch an ein Wunder, daß, nach erfolgreicher Operation und Rosanne's eisernem Willen, ihre Stimme wieder vollständig die alte ist. Fast scheint es, als singe sie besser denn je. Ihr Gesang ist einfach großartig! Nun ist "Rules of travel" allerdings kein Countryalbum, wie zu "Seven year ache"-, oder "King's record shop"-Zeiten, ganz und gar nicht. Vielmehr ist es ein ebenso klassisches, wie zeitgemäßes Singer-/Songwriter-Album in der Tradition einer Shawn Colvin oder auch Patty Griffin. Maßgeblichen Anteil daran hat natürlich auch Produzent und Ehemann John Leventhal, dessen Handschrift deutlich spürbar ist. Doch die New Country-Elemente fehlen nicht völlig. Sie sind, ebenso wie der ein oder andere folkige Schnipsel, immer wieder mal spürbar. So ist es eben alles in allem irgendwie doch ein typisches Rosanne Cash-Album, und zwar ein verdammt gutes! Die Stimme, die bezaubernden Lieder, der herrliche Gesang, die großartigen Melodien - alles ist da! Die Lieder, auch die Uptempo-Nummern, werden in einem recht entspannten, lockeren, niemals aufdringlichen, aber dennoch kraftvollen, filigranen und gleichzeitig peppigen Full Band-Arrangement dargeboten. Zuweilen spürt man einen Hauch von Melancholie. Der Sound ist sehr transparent und glasklar. So hören wir ein herrliches Zusammenspiel aller Art von akustischen und elektrischen Gitarren, sowie dezenten Keyboards, immer basierend auf einem großartigen Percussion-/Bass-/Rhythmus-Background, sodaß Musik und Stimme eine unzertrennbare, gefühlvolle Einheit bilden. Zu alledem hat sie sich auch noch ein paar hochkarätige und hochinteressante Gäste als Duett-Partner eingeladen. So ist es sicher nicht nur der bewegendste Song dieses Albums, sondern bestimmt auch einer der emotionalsten Momente ihrer geamten Karriere, daß sie mit ihrem Vater Johnny Cash das nachdenkliche, wunderschöne "September when it comes" vorträgt. Ein gefühlvoller, toller Song mit einer wunderbaren Melodie, arrangiert mit unaufdringlicher Percussion und großartigen Acoustic- und Electric-Gitarren. Man ist einfach berührt! Klasse auch das Duett mit Steve Earle, "I'll change for you"! Eine lockere, lässige, coole Nummer, anspruchsvoll und eingängig zugleich, in allerbestem Neo-Folk-/Americana-/Pop-Gewand. Bei dem flotten Opener "Beautiful pain" ist Sheryl Crow mit von der Partie und Teddy Thompson gibt sich bei dem folkigen "Three steps down" die Ehre. Doch das gesamte Songmaterial ist auf höchstem Niveau. Beispielsweise das melancholisch anmutende "44 stories", oder die flockige, herrlich ins Ohr gehende Uptempo-Nummer "Hope against hope", übrigens von Jakob Dylan (Wallflowers) und Joe Henry geschrieben, mit ihrem breiten Gitarrensound, wie auch das country-rockige, sehr melodische "Closer than I appear", das auch gut auf ihr seinerzeit so erfolgreiches "Rhythm and romance"-Album gepasst hätte, oder das ruhige, wunderschöne "Last stop before home". Ein von vorn bis hinten durchgehend starkes Album einer Rosanne Cash auf dem bisherigen Zenit ihres künstlerischen Anspruchs und ihrer musikalischen Schaffenskraft. Wir geben die volle Punktzahl. Das Album ist ein Hochgenuß!

Art-Nr.: 1859
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

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Chambers, Kasey - bittersweet [2014]
Bislang, wenn überhaupt, nur als sehr teurer Australien-Import zu bekommen, doch nun, mit rund einjähriger Verspätung, erscheint Kasey Chambers' neues Album endlich auch in den USA und ist damit zu einem "normalen" Preis erhältlich. "Bittersweet" ist Kasey's erstes Studioalbum seit 4 Jahren - und wie man das von dieser herausragenden Künstlerin erwarten darf, ist es erneut ein kleines Meisterwerk geworden. Die australische Roots-/Aternate Country-/Americana-Ikone brilliert mit einem Werk, das vorwiegend geprägt ist von relativ lockeren, in einem gepflegten Midtempo präsentierten, semi-akustisch/elektrisch instrumentierten Songs zwischen Country, Folk, Roots und Americana, die in traumhaften Melodien und in einer geradezu erhaben schönen Strahlkraft daher kommen. Trotz der überwiegenden "stripped down"-Arrangements spürt man stets die rootsige Natürlichkeit. Zwischendurch, wie bei dem derben "Wheelbarrow" streut sie dann auch mal einen dreckigen, rauen (Folk)Rocker ein, um dann, wie beispielsweise bei dem umwerfenden "House on a hill" wieder in lockerere, von wunderschönen Strukturen geprägte Gefilde zurückzukehren. Irgendwie ist dieses Werk auch die Verarbeitung ihrer Trennung von Shane Nicholson, doch ihre "fragenden" Songtexte münden am Ende in optimistischer Aufbruchsstimmung (fantastisch in diesem Zusammenhang das zwar voriewgend akustisch in Szene gesetzte, aber sehr dynamische "I'm alive"). Ohne jeden Zweifel muß man Kasey Chambers in einem Atemzug mit solchen Kolleginnen wie etwa Lucinda Williams oder Patty Griffin nennen. Das untermauert "Bittersweet" einmal mehr aufs Deutlichste. Wir sind tief beeindruckt. Erneut ein ganz großer Wurf von Kasey Chambers.

Das komplette Tracklisting:

1. Oh Grace - 4.22
2. Is God Real? - 3.54
3. Wheelbarrow - 3.53
4. I Would Do - 4.20
5. Hell Of A Way To Go - 3.41
6. House On A Hill - 3.49
7. Stalker - 2.33
8. Heaven Or Hell - 3.05
9. Bittersweet (with Bernard Fanning) - 4.00
10. Too Late To Save Me - 3.46
11. Christmas Day - 4.49
12. I m Alive - 3.50

Art-Nr.: 8711
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Oh grace
Wheelbarrow
I would do
Hell of a way to go
House on a hill
Too late to save me
I'm alive

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Chambers, Kasey - little bird [2011]
Jetzt endlich auch in den USA erschienen. Deswegen haben wir nun die preisgünstigere US-Pressung im Porgramm. Das neue Album der hinreissenden australischen Singer-Singwriterin ist erneut eine Ansammlung von herausragenden Songperlen an der Schnittstelle Country/Americana/Alternate Country/Roots! Mit traumhaften Melodien und locker, flockigen, aber immer die nötige Portion rootsigen "Grits" bewahrenden Songs schlägt sie eine faszinierende Brücke zwischen dem Material der früheren Dead Ringer Band und dem ihres 2008 mit Gatte Shane Nicholson eingespielten Werkes "Rattlin' bones". Nicholson ist im übrigen bei allen Tracks mit von der Partie (Gitarre, Mandoline, Background Gesang), ebenso wie zumeist auch der gesamte Chambers-Clan um Vater Bill und Bruder Nash. Herrlich, wie sich diese wunderschönen Songs in unseren, nach diesen Melodien geradezu "gierenden" Gehörgängen festsetzen. Gast auf einem Track: Patty Griffin! Kasey Chambers mit einem weiteren, absoluten Meisterwerk voller traumhaft schöner und inspirierter Songs - ein neuer Meilenstein ihren makellosen Karriere.

Die offizielle Produktbeschreibung im Original:

The pressure was off. Kasey Chambers had announced to her manager, record company and fans that there wouldn't be a new album for at least another year. And then the songs came rushing out - 14 diverse compositions, all delivered fully formed, completed within a few hectic weeks in February 2010, during which Kasey also performed as opening act through Lyle Lovett's Australasian tour. It was a mercurial creative period, the most exciting and intensive outpouring of her career: so much joyous, inspired music, brimming with irresistible energy and verve. "This album certainly took me by surprise, but I didn't question where these songs came from; they just arrived." Such spontaneous creativity demanded immediate action; her manager and brother Nash Chambers, agreed, and thus the Little Bird album was swiftly born.
Within a month, recordings had been completed in Nash's Foggy Mountain Studio, using an all-star band that Kasey dubs The Millionaires; John Watson on drums, Jeff McCormack on bass, Shane Nicholson, Jim Mogine (Midnight Oil) and Kasey's dad Bill Chambers playing all manner of guitars and stringed instruments. Then came a procession of respected guest vocalists for different tracks: Missy Higgins, Camille Te Nahu, Kevin Bennett, Brooke Harvey, Andy Toombs, James Gillard, and seminal American country singer Patty Griffin. "These guys are some of my favourite musicians and singers, including the backbone of my touring band, so there is a familiarity and intuitive understanding of where this music should go," says Kasey. Nothing in the recording process sounds forced or laboured; every track sounds fresh, positive, exciting. "When the songs are that fresh, there's something magical about taking them into the studio and bringing them to life, right then and there." Little Bird launches an exciting new phase of Kasey's career, one that shows her confident, calm and full of shimmering optimism.

Das komplette Tracklisting:

1. Someone Like Me (4.09)
2. Beautiful Mess (3.14)
3. Devil On Your Back (3.23)
4. Little Bird (3.30)
5. Georgia Brown (1.45)
6. Somewhere (3.47)
7. This Story (3.43)
8. Love Like A Hurricane (3.10)
9. Down Here On Earth (3.15)
10. Nullarbor (The Biggest Backyard) (2.24)
11. Bring Back My Heart (2.56)
12. Invisible Girl (3.19)
13. Train Wreck (5.56)
14. The Stupid Things I Do (hidden track) (2.00)

Art-Nr.: 7164
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Chambers, Kasey & Shane Nicholson - rattlin' bones [2008]
Faszinierend schöne Americana-/Alternate Country-Musik, deren Magie man sich einfach nicht entziehen kann! Die einzigartige, mit einem unwiderstehlichen Charisma gesegnete, australische Singer-Songwriterin Kasey Chambers (ex Dead Ringer Band) hat sich in den vergangenen Jahren mit all ihrer Klasse einen festen, unwiderruflichen Platz auf Augenhöhe neben solchen Künstlerinnen wie beispielsweise Emmylou Harris, Lucinda Williams, Patty Griffin und Tift Merritt erspielt - mehr noch, nahezu alle dieser Kolleginnen kommen bei der Erwähnung des Namens Kasey Chambers regelrecht ins Schwärmen. Und die Genre-Fans liegen ihr eh zu Füßen. Warum das so ist, beweist einmal mehr ihr neues, traumhaftes Album "Rattlin' bones", das allerdings ein gemeinsames Werk mit dem ebenfalls sehr ausdrucksstarken, großartiigen australischen Singer-Songwriter Shane Nicholson ist. Nicholson (im übrigen auch Kasey Chambers' Ehemann), der seine ersten musikalischen Erfolge in der aus Brisbane stammenden australischen Rockband "Pretty Violet Stain" sammelte und im Anschluß daran mit zwei hervorragenden Roots-Pop Solo-Alben ("It's a movie" von 2004 und "Faith and science" von 2007) aller Orten große Beachtung und großes Lob einheimste, und die australische Americana-Ikone passen musikalisch und stimmlich einfach bestens zusammen. Für "Rattlin' bones" begibt sich das Paar wieder eindeutig auf das Terrain von Kasey's musikalischen Anfängen und Wurzeln, will heißen: "Country/Alternate Country/Americana"! Und wie sie das hinkriegen - einfach traumhaft! Geprägt von einer herrlichen Lockerheit und ungezwungenen Leichtigkeit, von spürbarer musikalischer Identifikation der Künstler, von purer Authentizität und nahezu perfekter musikalischer Harmonie überschreiten sie fließend die Grenzen von traditionellem Retro-Country (z.B.das wunderbare, entspannte und flüssige, honky-tonkige, mit feinen Steel-Fills ergänzte, voller klassischem Gram Parsons-/Emmylou Harris-Flair steckende "Sweetest waste of time"), staubigen, rootsigen, aber wunderbar melodischen, "Sweet Folk"-Nummern (z.B. der mit toller Bajo-Begleitung, feinen Acoustic-Gitarren, effizienten Baritone E-Gitarren-Fills und trockener Percussion inszenierte Titelsong "Rattlin' bones" - erinnert mit seinen tollen Harmoniegesängen etwas an Buddy und Julie Miller), lupenreinem Bluegrass (das sehr traditionelle, locker, fröhlich und wunderbar melodisch aus den Lautsprechern sprudelnde "The house that never was"), angerockten Roots-Nummern (das von bärenstarken Mandolinen-Riffs und tollen E-Gitarrenlinien, sowie einem effektiven "Kick-Drum" bestimmte, dynamische, entfernt ein wenig an Steve Earle's "Copperhead road"-Rhythmik erinnernde "Sleeping cold"), exzellenten, zuweilen regelrecht Gänsehaut erzeugenden Americana-Nummern (z.B. das sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubende, sehr frische und klare, in einem herrlichen Banjo-/Mandolinen-/Gitarrenkleid erscheinende, lockere "Once in a while", das von Kasey hinreißend vorgetragene, ruhige "One more year" - nur begleitet von Shane's Acoustic Gitarre und seinen großartigen Harmony-Vocals, oder das von traumhaftem Duett-Gesang bestimmte, klare, transparente, ruhige "Wildflower"), bis hin zu total froh gelaunten, zwanglosen, gut tanzbaren, traditionellen Old Time Country-Stompern, wie das abschließende "Woe is mine"! Welch eine Vielseitigkeit - und dennoch zieht sich die musikalische Philosophie der beiden wie aus einem Guß durch das Album. Alles wirkt sehr entspannt. Durch all diese Songs scheint eine wunderbar warme, lieblich duftende Brise zu wehen und dennoch spürt man jederzeit die Ungezwungenheit und den "Staub", der dieses gewisse "Alternate Country-Flair" auszeichnet. Das Geschehen wird vorwiegend von akustischen Instrumenten, wie Gitarren, Dobro, Banjo, Mandoline, Acoustic Bass und auch mal einer Fiddle bestimmt. Doch hin und wieder, wenn es die Thematik erfordert, kommen angenehm integrierte E-Gitarren (z.T. schöne Baritone) und rootsige Percussion hinzu. Und über allem diese Melodien und herrlichen Stimmen (Nicholson's Gesang erinnert vielleicht ein wenig an den von Tim Finn)! Glasklar und sauber produziert haben Nicholson und Kasey's Bruder Nash Chambers! Kasey Chambers und ihr Gatte Shane Nicholson mit einem grandiosen Roots-/Country-/Alternate Country-/Americana-Album von erhabener Schönheit, exqusiter Musikalität, großer Songwriter-Kunst und vollendeter Harmonie! Welch ein Genuß!

Das komplette Tracklisting:

1. Rattlin' Bones - 3:42
2. Once In A While - 2:37
3. Sweetest Waste Of Time - 2:57
4. Monkey On A Wire - 3:06
5. One More Year - 3:38
6. The House That Never Was - 3:06
7. Wildflower - 3:55
8. No One Hurts Up Here - 2:16
9. The Devil's Inside My Head - 2:06
10. Sleeping Cold - 2:55
11. Adeline - 3:13
12. Jackson Hole - 3:15
13. Your Day Will Come - 3:02
14. Woe Is Mine - 2:42

Art-Nr.: 5692
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlin' bones
Once in a while
Sweetest waste of time
The house that never was
Wildflower
Sleeping cold

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Cook, Elizabeth - exodus of venus [2016]
6 Jahre nach ihrem großartigen Werk "Welder" und 4 Jahre nach der EP "Gospel plow" kpmmt die begnadete, aus Florida stammende und in den Country- und Alternate Country-Kreisen rund um Nashville fest ateblierte Singer-Songwriterin Elizabeth Cook endlich mit einem neuen Studioalbum. Vor allem persönliche Tumulte und teils dramatische Schicksalsschläge waren für die lange Pause verantwortlich, doch was Cook nun abliefert, ist eine musikalische Aufarbeitung dieser schweren Zeit, die in einem absoluten Americana-Meisterwerk mündet. "Exodus of Venus" ist eine geradezu faszinierende, ungemein anziehende Gratwanderung zwischen kraftvollem, kernigem, von rauen, mächtigen Gitarren getragenem Rootsrock, feinstem, gepflegtem und teils mit leicht psychedelischen Sounds unterlegtem Americana und Alternative Country, wie auch einigen großartigen, traditionellen Country-Momenten. Das Songmaterial, ausnahmslos aus der Feder von Elizabeth Cook stammend, teilweise in Kooperation mit Gitarrist und Produzent Dexter Green, ist außergewöhnlich stark. Es gibt nicht eine schwache Nummer. Alles ist, trotz der teils, vor allem durch die Texte aufkommenden, etwas düsteren Grundstimmung, durchzogen von fantastischen Melodien und kommt in hinreissenden, spannenden, vielseitigen Arrangements. Einfach wundervoll! Mit an Bord hat Cook neben dem tollen Gitarristen Dexter Green noch solche exzellenten Musiker wie beispielsweise Ralph Lofton (Hammond B3 Orgel), Willie Weeks (Bass), Matt Chamberlain (Drums), Buddy Miller (Mando Guitar beim traumhaft melodischen "Dharma gate"), Patty Loveless (Background Vocals bei dem von herrlichen Tempowechseln bestimmten traditionellen Countrysong "Straightjacket love") und dem fabelhaften Gitarristen und Lap-Steeler Jesse Aycock (Hard Working Americans). Nicht nur Songs wie das psychedelisch bluesige Titelstück "Exodus of Venus", das schwermütige, grandiose "Dyin'", das gar mit einem Little Feat-mässigen Groove aufwartende "Orange blossom trail" oder die Emmylou-mässige, hinreissend schöne, brillant vorgetragene Ballade Tabitha Tuder's Mama" sind pure Magie. Elizabeth Cook mit einem packenden, wundervollen Roots-/Americana-/Alternate Country-Meisterwerk, nicht nur für die Freunde solcher Heldinnen wie Emmylou Harris, Julie Miller, Patty Griffin, Lucinda Williams & Co.. Ein bärenstarkes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Exodus of Venus - 4:33
2. Dyin' - 3:55
3. Evacuation - 4:10
4. Dharma Gate - 4:17
5. Slow Pain - 5:00
6. Straightjacket Love - 2:46
7. Broke Down in London on the M25 - 3:46
8. Methadone Blues - 3:43
9. Cutting Diamonds - 4:43
10. Orange Blossom Trail - 3:58
11. Tabitha Tuder's Mama - 4:17

Art-Nr.: 9219
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Exodus of Venus
Dyin'
Dharma gate
Slow pain
Straightjacket love
Orange Blossom Trail
Tabitha Tuder's Mama

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Dixie Chicks - top of the world tour ~ live [2003]
2 CD-Set! Großartiges Live Doppel-Album der grandiosen "Top of the world"-Tour der Dixie Chicks, aufgenommen in den USA im Sommer 2003! In überwältigender Weise demonstrieren die Dixie Chicks und ihre fantastische Band um Gitarrist David Grissom (ex-Joe Ely/John Mellencamp) wie man traditionelle Countrymusic und New Country für das 21. Jahrhundert so aufpeppt, das wirklich alle Arten des Publikums, von puren Traditionalisten bis hin zum New Country- und gar Poprock-begeisterten Klientel voller Enthusiasmus auf diese Musik abfahren. Das hat einfach Klasse! Natalie Maines singt so wundervoll, das einem zusammen mit den herrlichen Harmonien von Martie Maguire und Emily Robison so mancher Freudenschauer den Rücken herunterläuft. Sie präsentieren eine 22-Songs umfassende Synthese aus Bluegrass-/Acoustic-Nummern und fetzigen, knackigen, angerockten New Country-Tracks ihrer 3 bisherigen Alben. Songs, wie "Goodbye Earl", "Some days you gotta dance" oder "Ready to run" stecken voller Power und Energie, während auf der anderen Seite Lieder wie "Godspeed", "Travelin' soldier" oder "Top of the world" voller Hingabe und mit einem unbeschreiblichen Gefühl vorgetragen werden. Dazwischen dann rasante Bluegrass-Heuler, wie "White trash wedding", "Lil' Jack Slade" oder das finale "Sin wagon". Immer wieder bekommt die Band ausreichend Platz ihre großartigen, instrumentalen Fähigkeiten auszuspielen. Aber auch das prächtige Banjospiel von Emily oder Martie's herrliche Fiddle-Passagen stecken voller Brillanz! Weitere Tracks der Setlist sind z.B. eine tolle Coverversion von Bob Dylan's "Mississippi", "Long time gone", "Hello Mr. Heartache", "Cold day in July", Patty Griffin's "Truth No.2", und natürlich "Landslide", wie auch "Wide open spaces". Als die Dixie Chicks im vergangenen Frühjahr und Herbst auch für einige fantastische Auftritte in Deutschland weilten, konnten sich Tausende von Countryfans von ihrer außergewöhnlichen Klasse überzeugen. Sie sind auch live nicht nur eine Augenweide, sondern herausragende Sängerinnen und Musikerinnen! Ein wunderbares Live-Dokument dieser einzigartigen Tour!

Art-Nr.: 2194
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Griffin, Patty - american kid ~ deluxe edition cd & dvd-set [2013]
Wir haben die U.S.- Deluxe-Edition mit Bonus-DVD! Die DVD enthält eine "Making of"-Doku mit Interview von Patty Griffin, den Videoclip zu "Ohio", sowie ein High Resolution Audio-Mix des kompletten Albums.

"American kid" heisst das neue, wie nicht anders zu erwarten war, sehr starke Album der aus der Boston/Cambridge-Folkszene hevorgegangenen Singer/Songwriterin, die heute zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Americana-Szene gehört. Zuletzt tourte Patty Griffin als Mitglied von Robert Plant's "Band Of Joy" durch die Lande und erntete auch aus dieser Zusammenarbeit exzellente Kritiken. Längst wird sie in einem Atemzug mit Größen wie Emmylou Harris und Lucinda Williams genannt. Warum das so ist, dokumentiert einmal mehr ihr neues Werk. Wundervolle Musik an der Schnitstelle zwischen Roots, Alternate Country und Americana, bei einzelnen Stücken von einem schönen "Irish Folk"-Flair durchzogen. Die Lieder haben eine faszinierende Aura. Griffin singt überaus kraftvoll und wirkt doch irgendwie fragil. Die Arrangements bestehen zumeist aus einer rootsigen "stripped- down" Full Band-Instrumentierung, wobei sie von ganz exzellenten Musikern unterstützt wird. Mit an Bord sind unter anderem Luther (slide guitar, guitar, banjo) und Cody (drums) Dickinson, beide North Mississippi Allstars, John Hiatt's aktueller Gitarrist Doug Lancio (guitars, mandolin) und bei zwei Stücken auch Robert Plant (harmony vocals). "American kid" wird Patty Griffin's Ruf ohne jeden Zweifel weiter festigen.

Das komplette Tracklisting:

1. Go Wherever You Wanna Go - 3:46
2. Don't Let Me Die In Florida - 3:46
3. Ohio - 5:12
4. Wild Old Dog - 4:47
5. Mom & Dad’S Waltz - 2:55
6. Faithful Son - 4:54
7. Highway Song - 3:13
8. That Kind of Lonely - 4:22
9. Irish Boy - 2:47
10. Get Ready Marie - 3:00
11. Not a Bad Man - 3:48
12. Gonna Miss You When You’Re Gone - 4:05

Art-Nr.: 8152
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Go wherever you wanna go
Don't let me die in Florida
Ohio
Wild old dog
Highway song
That kind of lonely
Get ready Marie

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Griffin, Patty - downtown church [2010]
Die wunderbare Patty Griffin mit einem wunderbaren, neuen Album. Stark Gospel-inspirierte, von exquisiter Schönheit und rootsigem Ambiente geprägte Folk-/Americana-/Alternate Country-Musik! Unter den Gästen sind beispielsweise Emmylou Harris und Shawn Colvin. Produziert hat Buddy Miller, der natürlich auch Gitarre spielt. Eine abermals grandiose Vorstellung der aus der Boston/Cambridge-Folkszene hevorgegangenen, faszinierenden Singer/Songwriterin!

Das komplette Tracklisting:

1 House Of Gold - 2:52   
2 Move Up - 2:43   
3 Little Fire - 4:07   
4 Death's Got A Warrant - 1:43   
5 If I Had My Way - 3:24   
6 Coming Home To Me - 3:32   
7 Wade In The Water - 3:07   
8 Never Grow Old - 3:11   
9 Virgen de Guadalupe - 3:31   
10 I Smell A Rat - 2:31   
11 Waiting For My Child - 4:15   
12 The Strange Man - 3:38   
13 We Shall Be Reunited - 4:11

Art-Nr.: 6761
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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House of gold
Move up
Never grow old
I smell a rat
We shall all be reunited

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Griffin, Patty - silver bell [2013]
Patty Griffin's Album "Silver bell" ist ihre zweite Veröffentlichung in diesem Jahr, stammt aber eigentlich aus dem Jahre 2000. Ihr damaliges Label A&M Records hat dieses komplett fertiggestellte Album seinerzeit nie veröffentlicht, was nun aber, 13 Jahre später, endlich nachgeholt wird - und das neu abgemischt von dem legendären Produzenten Glyn Johns. Gut so, denn das Werk ist viel zu stark, um in den Regalen zu verstauben. Es wäre Patty's drittes Album gewesen und zeigt sie in großartiger Verfassung mit famosen Songs, teils sehr rockig, teils folkig und countryorientiert. Ausgerechnet dieses Werk enthält zwei sehr berühmtesten Songs von Patty Griffin, die die Dixie Chicks weltberühmt machten, im Original, nämlich "Truth #2" (Emmylou Harris unterstützt sie mit großartigem Harmonie-Gesang) und "Top of the world". Exzellente, längst "verloren" geglaubte Scheibe von der heute aus der Americana-Szene nicht mehr wegzudenkenden, großen Singer/Songwriterin!

Die offizielle Produktbeschreibung im Original:

Patty Griffin's much sought after Silver Bell is finally getting its official release. Silver Bell would have been Griffin's third album. It was recorded in 2000 but went unreleased by A&M Records. Despite its years of limbo the album spawned two huge hits for the Dixie Chicks, who covered both 'Top Of The World' and 'Truth #2' for their 2002 Home album. Newly mixed by legendary producer Glyn Johns, Silver Bell includes 14 original songs that were recorded back in 2000 at Daniel Lanois' Kingsway Studio in New Orleans. Emmylou Harris sings harmony on 'Truth #2.' Griffin's latest album, American Kid, was released in May.

Das komplette Tracklisting:

1. Little God - 5.03
2. Truth, Pt. 2 - 4.30
3. Boston - 4.01
4. Perfect White Girls - 3.45
5. Sooner or Later - 3.24
6. What You Are - 4.42
7. Silver Bell - 3.07
8. Fragile - 3.38
9. Mother of God - 4.14
10. One More Girl - 5.00
11. Sorry and Sad - 3.13
12. Driving - 4.17
13. Top of the World - 4.59
14. So Long - 5.07

Art-Nr.: 8352
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Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Hiatt, Lilly and The Dropped Ponies - let down [2012]
Manchmal haben es die Leute halt einfach in den Genen. Wenn sie zusätzlich noch ihre ganz eigene Persönlichkeit entwickeln, dabei ihre "naturbedingten" Wurzeln nicht verleugnen ("my dad definitely serves as one of my biggest inspirations", sagt Lilly und ergänzt: "I really look up to him. I draw from his music. He’s my hero and always has been and he’s very good for advice"), aber dennoch ihren eigenen musikalischen Stil finden, dann entsteht solch ein Highlight wie Lilly Hiatt's Debutalbum "Let down", vorwiegend eingespielt mit ihrer exzellenten Begleitband, den "Dropped Ponies". Lilly ist die Tochter von John Hiatt, einem der bedeutendsten Roots-/Americana Singer/Songwriter der letzten vier Dekaden. Auf beeindruckende Art und Weise schlägt Lilly Hiatt im weitesten Sinne die musikalische Route ihres berühmten Vaters ein, will heißen, sie bewegt sich mit erfrischender Unbekümmertheit auf dem Roots-/Alternate Country-/Americana-Terrain. Der Name Hiatt ist für sie eindeutig kein Fluch, sondern ein Segen. Sie empfindet überhaupt keinen Druck, sie hat diese Musik einfach im Blut. Es ist ihre Berufung, wie sie sagt. In den letzten Jahre hat die heute 28-jährige, in Nashville lebende Lilly, ihren "own particular brand of countrified folk/rock and Americana" stets verfeinert. Nicht selten hat sie mit solchen Größen wie beispielsweise Emmylou Harris, Jim Lauderdale oder Lyle Lovett die Bühne geteilt. Eines Tages traf Lilly die aussergewöhnlich talentierte Gitarristin Beth Finney aus North Carolina und nun kam der Stein richtig ins Rollen. Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Hiatt's wunderbare Melodien und Finney's "turbulentes", aber sehr gefühlvolles und virtuoses Gitarrenspiel waren füreinander bestimmt. Dei beiden Mädels holten noch Bassmann Jake Bradley (Over The Rhine) und Drummer John Badford (Charles Walker and the Dynamites, Drew Holcombe Band) mit ins Boot und nun waren die "Drooped Ponies" komplett. Auch Papa John Hiatt war sofort von der Truppe begeistert, genau wie dessen aktueller Lead Gitarrist Doug Lancio (arbeitete auch schon mit u. a. Patty Griffin, Gretchen Peters, Jack Ingram), der die "Ponies" mit in sein Studio nahm, um dort deren Debut "Let down" aufzunehmen und zu produzieren. Das Resultat ist großartig! Tolles Songmaterial an der Schnittstelle zwischen Rootsrock, Countryrock und Americana, tolle Musiker, klasse Produktion! Das Material ist überwiegend schön locker, flockig, besticht mit tollen Meldoien, kommt mal im eher ruhigeren Midtempo, rockt zuweilen aber auch sehr beherzt und erdig. Lilly nennt als weitere Einflüsse Leute wie John Prine, Neil Young, The Rolling Stones, Elvis Costello, Loretty Lynn, The Band, Townes van Zandt, Guy Clark und gar Pearl Jam. Irgendwie findet man von alledem auch tatsächlich Spuren in diesen wunderbaren Liedern. Trotz aller Lockerheit steckt in den Songs viel Kraft. Die Instrumentierung ist sehr gitarrenorientiert. Neben schön transparent und klar klingenden akustischen und elektrischen Gitarren, vernehmen wir zudem herrliche Mandolinen- und Pedal Steel-Klänge. Alles wirkt ausgeprochen harmonisch. Zwei Stücke sind übrigens nicht mit den "Dropped Ponies", sondern mit John Hiatt's aktueller Begleitband eingespielt worden (ein mit John an der Lead Gitarre). Grandios beispielsweise der flockige Opener "Championship fighter", eine überaus melodische Americana-Nummer in einem tollen Mandolinen-, Gitarren-, Pedal Steel-Gewand. Oder die knackige, dennoch lockere (Alternate)Countrynummer "Young black rose" (großartiges Storytelling) mit ihrem feinen Groove, den hintergründigen Mandolinen-Riffs und dem prächtigen E-Gitarren-Picking, inkl. starkem Solo, von Beth Finney, der traumhaft melodische, wie Öl runter gehende Retro-Countryrocker "People don't change" (wieder exzellentes Gitarrensolo), das gar ein wenig an den "Twang" einer Rosanne Cash in ihren besten Tagen erinnernde "3 days", das energische, raue, rootsige "Angry Momma", das hinreissend schöne, emotionale "Knew you were coming" , ein "song written as sharply as Lucinda Williams and sung as sweetly as Patty Griffin", wie es ein U.S.-Kritiker umschreibt, bis hin zu dem abschließenden, straighten, riffigen, fett abgehenden Volldampf Roots-Rock'n Roller "Big bad wolf" - was man auch herauspickt, es gibt keine Schwachstellen. Die Familien-Tradition der Hiatt's findet ihre natürliche musikalische Fortsetzung. Lilly Hiatt and The Dropped Ponies mit einem exzellenten, ganz starken Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Championship Fighter (3.21)
2. Young Black Rose (3.53)
3. People Don't Change (3.27)
4. 3 Days (2.38)
5. Oh Mister (3.12)
6. Let Down (4.36)
7. Angry Momma (4.08)
8. Master (3.21)
9. Knew You Were Coming (3.13)
10. Big Bad Wolf (3.17)

Art-Nr.: 7975
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Championship fighter
Young black rose
People don't change
3 days
Let down
Knew you were coming
Big bad wolf

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