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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Griffith, Nanci - the complete mca studio recordings [2003]
2 CD-Set! Toll! Alle 4 Studioalben ("Lone star state of mind", "Little love affairs", "Storms" und "Late night grande hotel"), die Nanci Griffith zwischen 1987 und 1991 für MCA veröffentlicht hat, auf einer Doppel-CD! Komplett und remastered! Es war die Zeit, in der Nanci ihre größten Countryhits hatte und einige ihrer besten Lieder überhaupt veröffentlichte. Das sind solche Knüller wie "Cold hearts/closed minds", "From a distance", "Ford Econoline", "Trouble in the fields", "Let it shine on me", "There's a light beyond these woods (Mary Margaret)", "Never mind", "Love wore a halo (back before the war)", "Gulf coast highway", "I wish it would rain", "Outbound plane", "Drive-in movies and dashboard lights", "It's a hard life wherever you go", "If wishes were changes", "Listen to the radio", "It's too late", "Fields of summer" und und und! Als kleines Sahnehäubchen sind zusätzlich auch noch drei rare, bislang unveröffentlichte Tracks enthalten, nämlich "Tumble and fall", "Stand your ground" und ihr großartiges Remake der legendären Elvis- (Bert Kaempfert)-Nummer "Wooden heart" (Muß i' denn...)! Das Booklet enthält eine interessante Kurz-Biografie, speziell über Nanci's MCA-Phase, geschrieben von Scott Schinder! Weit über 2 1/2 Stunden (knapp 158 Minuten) feinste Musik einer großen Künstlerin!

Art-Nr.: 1975
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Griffith, Nanci - the loving kind [2009]
Klasse neues Album von Nanci Griffith, das so countryorientiert ist, wie schon lange nicht mehr. Es ist eine feine Synthese aus den Werken ihrer frühen Philo-Phase und ihren erfolgreichen Nashville-Tagen, eine hervorragend gelungene Mischung aus Folk, Americana, Alternate Country und Country - eben typisch Nanci Griffith. Die Songs sind wieder sehr ambitioniert und mit erstklassigen Musikern in einem schönen, semi-akustischen, rootsigen Gewand umgesetzt worden. Ihre eigentlich so fragile Stimme kommt kräftiger als je zuvor. "'The Loving Kind' marks a triumphant return for one of America's most revered singer-songwriters", heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung, der wir uns gerne anschließen.

Das komplette Tracklisting:

1 The Loving Kind - 2:36   
2 Money Changes Everything - 3:09   
3 One of These Days - 3:03   
4 Up Against the Rain - 3:34   
5 Cotton's All We Got - 3:29   
6 Not Innocent Enough - 3:34   
7 Across America - 3:05   
8 Party Girl - 3:00   
9 Sing - 3:18   
10 Things I Don't Need - 2:52   
11 Still Life - 3:52   
12 Tequila After Midnight - 3:12   
13 Pour Me a Drink - 3:34

Art-Nr.: 6422
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Kaplansky, Lucy - reunion [2012]
Lucy Kaplansky zählt zu den beliebtesten und geachtetsten Singer/Songwriterinnen der USA. "Reunion" ist das bereits 7. Studioalbum der aus Chicago stammenden New Yorkerin, auf das ihre große Anhängerschaft ganze 5 Jahre warten musste. Áber, das war nicht anders zu erwarten, es hat sich gelohnt. Bisher waren alle Alben von Lucy Kaplansky von ausserordentlich hoher Qualität - und auch mit "Reunion" ist das nicht anders. Es ist ein meisterhaftes Werk an der Schnittstelle zwischen Folk, Americana und Alternate Country geworden, voll gepackt mit wunderschönen. sehr entspannt aufgenommenen, in feinen, exquisiten "stripped down" Arrangements instrumentierten Songs. Kaplamsky's Songwriting besticht mit einer immensen Anziehungskraft, ihr ruhiger, so viel Charisma ausstrahlender Gesang ist schlicht umwerfend schön und die begleitenden Musiker (u. a. Duke Levine und Kevin Barry - guitars, lap steel, sowie Ben Wittman - drums) sind ein Garant für das aussergewöhnlich hohe Niveau auch dieses Kaplansky-Albums. Beim grandiosen "This morning I am born again" beispielsweise hat es sich Buddy Miller nicht nehmen lassen, Lucy mit seiner großartigen Zweitstimme zu unterstützen. Überhaupt sind Lucy's Songs durchaus kompatibel mit denen von Buddy & Julie Miller, genauso wie die Anhänger solcher Kolleginnen wie Patty Griffin, Tift Merritt, Nanci Griffith und vor allem Mary Chapin Carpenter auch von Lucy's Musik fasziniert sein werden. Die Melodien sind herrlich, die Balance zwischen rootsigem Ambiente und eleganter Instrumentierung stimmt zu einhundert Prozent. Akustische Gitarren, Mandolinen, mal ein Banjo, elektrische Gitarren, Lap Steel, mal ein Harmonium oder Klavier, sowie die gediegene Rhythmusarbeit aus Bass und Drums harmonisieren großartig mit Lucy's Stimme. Ein hinreissend schönes, fantastisches Folk-/Americana-/Alternate Country-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Scavenger - 4:02
2. The Beauty Way - 4:11
3. Mother's Day - 3:20
4. Life Is Beautiful - 3:51
5. This Morning I Am Born Again - 3:06
6. Reunion - 3:44
7. Gone Gone Gone - 3:49
8. I'll See You Again - 4:41
9. My Father's Son - 4:15
10. I'm Looking Through You - 3:32
11. Sleep Well - 3:24

Art-Nr.: 7953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scavenger
The beauty way
Life is beautiful
This morning I am born again
Reunion
I'll see you again

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Kaplansky, Lucy - the red thread [2004]
Fantastisches, neues Album der aus Chicago stammenden, aber bereits seit ewigen Zeiten in New York lebenden, begnadeten Singer-Songwriterin Lucy Kaplansky, von deren Stimme der Boston Globe auf einem CD-Sticker euphorisch schwärmt "Bold, vibrant...Kaplansky's vocals seem to glide into heaven"! Sie hat aber auch eine bemerkenswert schöne Stimme, deren Wärme und Ausstrahlung ihren einzigartigen, von herrlichen Melodien bestimmten Liedern, einen charismatischen Zauber verleiht, dem man sich zu keiner Zeit entziehen kann. In einzigartiger Manier lässt sie die Grenzen von Folk, Country, Rock und Pop ineinander fließen und zelebriert mit ihren fesselnden Songs die Leichtigkeit des Americana! Diese Gabe haben nur ganz wenige. "The red thread" ist ein von persönlichen Gefühlen und Konflikten inspiriertes Album, dessen großartige, engagierte Texte jedoch immer Hoffnung und Kraft vermitteln. Musikalisch sind die traumhaften Melodien in ein zumeist recht entspanntes, unaufdringlich und sparsam wirkendes, dennoch von einer Vielzahl von Instrumenten (hauptsächlich jede Menge Gitarren, Mandoline, Drums, Bass, vereinzelt ein Keyboard) begleitetes semi-akustisches Full-Band-Arrangement eingebunden. Trotz der akustischen Basis hören wir in nahezu jedem Stück sehr angenehm dazu passende, zumeist dezent gespielte, E-Gitarren, die dem glasklaren Sound eine wunderbare Transparenz verleihen. Alles klingt ungemein harmonisch! Das Titelstück "The red thread" beispielsweise, welches die Adoption ihrer chinesischen Tochter Molly Fuxiang durch Lucy und ihren Ehemann Richard Litvin zum Thema hat, ist vielleicht eines der schönsten Stücke, die Mrs. Kaplansky je aufgenommen hat. Welch eine Melodie zieht sich durch diesen geschmeidigen, wohligen Song, bei dem sich die akustischen und elektrischen Gitarren, inklusive toller Slide, zu einem wundervoll vielschichtigen, doch nie allzu aufdringlichen Sound vereinen. Großartig auch die, ganz dezent, keltisch angehauchte Folk-/Folkrock-Nummer "I had something" mit ihrer rhythmischen Percussion und der excellenten Gitarrenarbeit von Duke Levine (u.a. Gitarrist von Mary Chapin Carpenter), der durchaus knackige, flockig dahin fließende, etwas folkig angehauchte Countryrock-Song "Line in the sand" mit klasse E-Gitarre und wieder einer hinreißenden Melodie, oder auch das ruhige, von wohlklingenden Gitarrentupfern und leiser Percussion begleitete "This is home". Neben 6 eigenen Titeln, gibt es auch 4 Coverversionen. Und wie es sich für eine gute Songwriterin gehört, hat sie auch dafür ein ausgesprochen geschicktes Händchen. Die ausgewählten Songs sind ihr wie auf den Leib geschnitten. So hören wir eine klasse, lässige Version von Bill Morrissey's "Love song/New York", den ungemein rootsigen, von James McMurtry geschriebenen Americana-/Countryrocker "Off and running" voller "dreckiger" E-Gitarren, bei dem sie richtig abrockt, ihre prächtige Interpretation von Buddy Miller's Countryrock-Nummer "Hole in my head" und die wunderbare, mit tollen Mandolinen instrumentierte Country-Waltz-Ballade "Cowboy singer", komponiert von Dave Carter. Unter den excellenten Musikern: Jon Herrington - Gitarre (u.a. Steely Dan), Zev Katz - Gitarre, Bass (u.a. Rosanne Cash), der schon erwähnte Duke Levine - Gitarre, National Steel, Mandoline, Slide, Ben Wittmann - Drums (u.a Rosanne Cash) und als Background Sänger Eliza Gilkyson, Jonatha Brooke, Richard Shindell und John Gorka! Kein einziger Song fällt ab. "The red thread" besticht von vorn bis hinten auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Ein die Grenzen zwischen Folk, Country, Pop und Acoustic-Rock überschreitender Americana-Hochgenuß! Da können Kolleginnen, wie Nanci Griffith, Mary Chapin Carpenter & Co. kaum noch mithalten. Lucy Kaplansky auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere! Ein Meisterwerk!

Art-Nr.: 2295
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

In folgende Titel können Sie reinhören:
Line in the sand
This is home
Hole in my head
The red thread

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Kennedys, The - stand [2003]
Wunderbares neues Album der Eheleute Pete und Maura Kennedy - bereits ihr siebtes! Herzerfrischender, lockerer, zuweilen herrlich beschwingter, Retro Roots-Folk Pop-Rock mit einem dezenten Schuß Hippie-Psychedelia und deutlichen Countryrock-Bezügen, durchzogen von unwiderstehlichen Melodien! Pete und Maura trafen sich 1992 im Continental Club in Autin/Texas. Maura spielte dort mit einer lokalen Alternate Country Band namens "Delta Rays" und Pete, seinerzeit Gitarrist in Nanci Griffith's "Blue Moon Orchestra", trat mit einen Solo-Gig auf. Sie unterhielten sich über Musik, Gitarren und beendeten den Abend schließlich mit ihrem ersten gemeinsam geschriebenen Song. Sie blieben in Kontakt, trafen sich wieder, entdeckten immer mehr musikalische und persönliche Gemeinsamkeiten. Maura ersetzte sehr bald Iris Dement als Background Sängerin in der Band von Nanci Griffith, in deren Vorprogramm sie fortan auch auftraten, bis sie sich schließlich nur noch auf ihre gemeinsame Solokarriere als "The Kennedys" konzentrierten. "Stand" ist ein grandioses Album geworden! Ihre in der Folkrock- und Countryrock-Ära der späten Sechziger und frühen Siebziger verwurzelte Musik versprüht trotz ihrer Retrobasis eine ungeheure Frische. Zeitlos schöne Lieder voller positiver Ausstrahlung! Die beiden sind excellente Songwriter, denen eine traumhafte Melodie nach der anderen nur so aus der Feder zu sprießen scheint. Diese Melodien gehen wunderbar ins Ohr, wirken sehr schnell vertraut, zeichnen sich aber auch gleichzeitig oftmals durch eine gewisse Raffinesse aus, die den Songs, wie selbstverständlich, die nötige Spannung verleiht. Einfach klasse! Der Einfluß der legendären Byrds ist unverkennbar! Transparente, volle Akustik Gitarren, E-Gitarre und die herrlichen Klänge der 12-String Rickenbacker, wie sie einst Roger McGuinn spielte, bestimmen den Sound der Kennedys. Dazu Maura's faszinierende, unvergleichliche, klare Stimme! Alles paßt hundertprozentig zusammen kommt völlig zwanglos und natürlich rüber. Schön flott und voller Schwung geht es mit "Dharma cafe" los. Da sind sie schon, diese großartigen Gitarren - dazu diese unwiderstehliche Melodie und dieses flüssige Arrangement - welch eine Frische! Es dauert gar nicht lange, da erwischt man sich beim Mitsummen. Man kann eigentlich gar nichts dagegen tun. Es folgt das Titelstück "Stand"! Eine balladeske, traumhaft schöne, sowohl leicht folkig, als auch Country angehauchte Retro-Singer/Songwriter-Roots-Pop-Nummer, die sich erneut mit einer faszinierenden Melodie und tollen Gitarren umgehend in unserem Gedächtnis festsetzt. So folgt ein herausragender Song nach dem nächsten. Ob das flockige, knackige und beschwingte "Easy people", das rootsige "Pilgrim", das voller 60's-Psychedelic-Flair durchzogene "Ashes and sand", das begnadete "Dance around in the rain", der prachtvolle Countryrocker "Tupelo" mit seinen tollen Mandolinen und Gitarren oder die tolle Acoustic Folk-Nummer "When I go" - man ist einfach gefangen von der wunderbaren Musik der Kennedys. Bei diesen Klängen kommt die Sonne in unsere Herzen! Nie waren Maura und Pete Kennedy besser! Frisch, natürlich, locker - begeisternd! Ein Knüller-Album!

Art-Nr.: 2256
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dharma cafe
Stand
Tupelo

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Montana Rose - my time [2007]
Montana Rose - welch ein wundervoller Name! Suggeriert dies nicht eine vollkommen lockere, wie ein kristallklares, sich durch die unberührte Natur der Rocky Mountains windendes Bächlein (an den Ufern erblühen die "wilden Rosen" Montana's) dahin fließende, unverfälschte, reine Country- & Westernmusic? Und ob! Entsprechend begeistert wird der anspruchsvolle Countryliebhaber dann auch auf die so natürlichen, puren Klänge von "My time" reagieren, denn was der Bandname verspricht, ist auch tatsächlich "drin". Das sind die pure Faszination und der pure "Spirit" des Westens! Montana Rose nennen ihre Musik "Western Music" oder auch "Authentic American Music"! Das trifft den Kern der Sache haargenau! Doch möchte man es etwas detaillierter beschreiben, so ist es schlichtweg völlig entspannte, von wunderschönen Melodien geprägte, glasklare, genauso simple und herrlich ins Ohr gehende wie auf höchstem musikalischem Niveau vorgetragene, unverfälschte Countrymusic, deren Arrangements vorwiegend von akustischen Instrumenten bestimmt werden. Man könnte es also auch als Acoustic Country bezeichnen, wenngleich der Ausdruck "semi-akustisch" dem Ganzen gerechter würde, da die Songs zusätzlich, und das kommt einfach wunderbar, von Drums, Pedal Steel und unaufdringlichen, aber effektiven E-Gitarren-Klängen begleitet werden. Montana Rose, hierzulande völlig unbekannt, sind alles andere als "Greenhorns" und existieren bereits seit rund 20 Jahren. Der Kern der Band besteht aus Claudia Williams, die eine fantastische Sängerin mit einer wunderschönen, klaren Stimme ist, ihrem Gatten Kenny Williams (Bass) und Gitarrist Mike Beck! "My time" ist bereits ihr achtes Album, auf dem sie von einer Schaar großer Musik-Veteranen begleitet werden. An erster Stelle ist der legendäre Al Perkins (u.a. Flying Burrito Brothers, Chris Hillman) zu nennnen, der mit seinem großartigen Dobro-, Banjo- und Lap Steel-Spiel glänzt. Dazu bereichert zum wiederholten Male Nashville Pedal Steel-Ass Steve Hinson (u.a. Josh Turner, Kenny Chesney, Trace Adkins, Randy Travis, Brenn Hill, Kevin Fowler,...) mit seinem exzellenten Spiel ein Montana Rose-Album, ebenso wie Tim Lorsch an der Fiddle und Mandoline, Boomer Castleman an der Acoustic Gitarre und Drummer Rick Lonow! Wie aus der Liste der Musiker hevorgeht, werden die Lieder hauptsächlich durch solche Instrumente wie Dobro, Steelguitar, Fiddle und Mandoline bestimmt, die dann durch die feinen E-Gitarren-Klänge und Drums ergänzt werden. Ein weiteres Markenzeichen ist die bereits erwähnte, großartige Stimme von Claudia Williams. Alles klingt überaus frisch - es duftet quasi nach "Natur" und ländlichem Flair! Flockig, locker, lässig und recht flott starten Montana Rose den Reigen ihrer 12 herrlichen Nummern (knapp 47 Minuten Gesamtspielzeit) mit dem wunderbar erfrischenden "Don't tell me"! Fiddle (schönes Solo im Break), tolles Dobrospiel von Al Perkins, feine Steelguitar-Klänge und dezente E-Gitarren-Licks bestimmen das Bild und vermitteln ein tolles, überaus authentisches "Western-/Prairie-/Rodeo"-Flair. Faszinierend! Exzellentes Dobro in Verbindung mit sauberen, klaren Acoustic-Gitarren, dezenter Fiddle, feiner E-Gitarre und frischen Mandolinen- und Steelguitar-Ergänzungen prägen die wunderschöne Countryballade "Over you". Claudia's Stimme ist ein Genuß, wie auch das traumhafte Zusammenspiel der großartigen Musiker. Countrymusic kann so natürlich, so locker und unverbraucht klingen! Toll! Wieder ein wenig flotter, aber total locker, mit klasse Fiddle-, Dobro- und Gitarreninstrumentierung geht die Reise durch die Weiten des Westens mit dem prächtigen "Boots" weiter. Das sie auch mal etwas "rockiger" zu Werke gehen können, beweisen sie eindrucksvoll bei dem sehr starken Titelstück "My time". Eine kratzige E-Gitarre vermittelt jede Menge Roots-/Americana-Feeling ala Julie & Buddy Miller. Klasse Melodie, exzellentes Kombinationsspiel von E-Gitarre und Dobro! Nach der feinen Ballade "Smokin' 100's alone" (tolle Mandolinen-Licks, erstklassiges Dobro, wunderbares, sauberes, klares E-Gitarrensolo), präsentieren Montana Rose schließlich auch eine traumhafte, frische Version (herrliche Steelguitar-Begleitung, dezente Banjo-Untermalung) von Townes van Zandt's "I'll be here in the morning", die jedem Countryfreund einmal mehr den "Westernduft" in der Nase spüren lässt! Nicht nur Kollegen und Kolleginnen wie die frühe Emmylou Harris, Brenn Hill, Paul Overstreet, Carl Jackson, The Whites, die frühe, Country-orientierte Nanci Griffith, Joni Harms, eine nicht so bluegrassige Alison Krauss, Irene Kelley oder auch die heutige Patty Loveless könnte man als Vergleichsgrößen nennnen - nein, Montana Rose präsentieren einfach ihre ganz eigene, so wunderschöne, lupenreine, kristallklare, semi-akustische Country & Westernmusic, die in ihrem Sound und in ihren Stories die ganze Pracht des ländlichen Lebens im "Big Sky Country" von Montana widerspiegelt! Einfach wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Tell Me - 3:42
2. Over You - 4:20
3. Boots - 3:08
4. Me and the Blues - 3:08
5. Your Angels - 5:05
6. My Time - 3:48
7. Smokin' 100's Alone - 4:44
8. I'll Be Here Inthe Morning - 4:22
9. She Already Loves Someone - 3:27
10. Is It Enough (I Love You) - 3:00
11. She Sang the Red River Valley - 4:07
12. Amanda Come Home - 3:56

Art-Nr.: 5526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't tell me
Over you
Boots
My time
Smokin' 100's alone
I'll be here in the morning

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Muth, Zoe - world of strangers [2014]
Zoe Muth, die wunderbare, aus Seattle stammende, jetzt aber in Austin/Texas lebende Singer-Songwriterin beglückt die Americana-/Country-Welt 3 Jahre nach dem famosen "Starlight hotel" nun mit ihrem neuen, nicht minder starken, Werk "World of strangers". Was für eine herrliche, lockere, zwanglose Musik. Muth und ihren exzellenten Begleitmusikern gelingt ein fantastischer Spagat zwischen reiner Country-Tradition, schön retro angehauchtem Folkrock, Countryrock, Alternate Country und rootsigem Americana, völlig frei von jeglicher "Hochglanz-Politur", natürlich, authentisch und musikalisch über jeden Zweifel erhabend. Alles wirkt sehr flüssig, entspannt eingebettet in lockere Arrangements und eine wundervolle Melodik, egal ob flott oder balladesk. Ihre großartige Stimme liegt irgendwo zwischen Nanci Griffith, Iris DeMent und Emmylou Harris (in ihrer Heimat, rund um Seattle nennt man sie gerne "Seattle's Emmylou"), die musikalischen Spuren, die wir wahrnehmen, wirken wie eine Brücke von Dolly Parton, Loretta Lynn und Patsy Cline, über besagte Nanci Griffith und Emmylou Harris, alte Folkrock- und Countryrock-Legenden wie Fairport Convention und den Byrds, bis hin zu Tift Merritt. Ein weites Spektrum, das Zoe und ihre Band, die Lost High Rollers (der Bandname ist im übrigen einer Textzeile aus Townes Van Zandt's "No lonesome tune" entnommen) geradezu perfekt zu ihrem ganz eigenen, wunderbaren Stil vereinen. Als Gäste wirken u. a. übrigens Martie Maguire (The Dixie Chicks, The Court Yard Hounds) und Bruce Robison, der gerade gemeinsam mit seiner Ehefrau Kelly Willis das feine "Our year" veröffentlichte, mit. "World of strangers" ist traditionsbehaftete Americana- und Alternate Country-Musik vom Allerfeinsten. Einfach relaxen, zuhören und genießen!

Das komplette Tracklisting:

1. Little Piece Of History - 4:28
2. Mama Needs A Margarita - 4:06
3. Make Me Change My Mind - 3:24
4. Annabelle - 5:41
5. April Fool - 2:54
6. Somebody I Know - 5:09
7. Too Shiny - 3:53
8. Waltz Of The Wayward Wind - 4:53
9. Taken All You Wanted - 3:25
10. What Did You Come Back Here For? - 5:27

Art-Nr.: 8583
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little piece of history
Mama needs a margarita
Make me change my mind
Annabelle
Somebody I know
Too shiny
Waltz of the wayward wind

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Muth, Zoe and The Lost High Rollers - starlight hotel [2011]
Sie kommen nicht aus Austin und nicht aus Nashville, auch nicht aus Los Angeles oder Bakersfield, sondern aus Seattle. Die Rede ist von Zoe Muth & the Lost High Rollers, die eine ganz wunderbare, auf herrlichen Songs basierende, ungemein authentische, reine Retro-Countrymusic spielen, frei vonm jeder "Hochglanz-Politur", dafür aber mit einem unwiderstehlichen Countryrock-, Alternate Country-, Americana-Charme. "Some of the best twang these days is coming out of the Pacific Northwest", heisst es in einem amerikanischen Review bezogen auf "Starlight hotel" dem tollen, zweiten Album, der gerade mal 25 Jahre jungen, aussergewöhnlich talentierten Singer-Songwriterin Zoe Muth und ihrer fantastischen Band, den Lost High Rollers (der Bandname ist im übrigen einer Textzeile aus Townes Van Zandt's "No lonesome tune" entnommen). Ohne jeden Zweifel trifft diese Aussage den berühmten "Nagel auf den Kopf". Die Band agiert mit einem lupenreinen, schnörkellosen, aus tiefstem Herzen kommenden Country-Twang, der jedem Song diese unverbrauchte, ehrliche, ja geradezu magische Reinheit verleiht. Zoe verfügt über eine großartige, warme Stimme, die für eine solche Musik geradezu prädestiniert ist. "With the voice of a honky-tonk angel and songs that sound steeped in the classics" (wie es ein anderer amerikanischer Journalist beschreibt), wird deutlich, wo ihre Einflüsse liegen. Das sind auf der einen Seite Größen wir beispielsweise Dolly Parton, Loretta Lynn, Patsy Cline und Kitty Wells, auf der anderen aber auch Alternate Country-Heldinnen und -Helden wie Nanci Griffith, Iris Dement, Gillian Welch, Lucinda Williams, Townes van Zandt, eine Country-orientiertere Tift Merritt und vor allen Dingen Emmylou Harris. So spielen die Lost High Rollers auf, wie eine Mischung aus Emmylou's einstiger Hot Band und Chris Hillman's legendärer Desert Rose Band. Noch etwas fällt auf: Die gesamte Musik von Muth und ihrer Band wirkt überaus locker und scheint von einer unterschwelligen, flockigen Westcoast-Frische unterwandert zu sein. Das resultiert in einem herrlichen Gram Parsons-Feeling. Wunderschöne, eingängige Melodien schlängeln sich in unsere Ohren und wollen nicht mehr weichen. Die Instrumentierung besteht aus erstklassig aufeinander abgestimmten akustischen und elektrischen Gitarren, ergänzt durch prächtige Pedal Steel-Linien, das überragende Picking des exzellenten Mandolinenspielers Ethan Lawton, auch mal ein schönes Dobro oder eine markante Marichi-Trompete, sowie eine unaufdringlich und locker agierende, stets sehr gut aufgelegte Rhythmus-Truppe. Los geht's mit der traumhaft flockigen, flotten, sonnigen, Steelguitar-durchzogenen Retro-Countrynummer "I've been gone", die wie ein herrliches Relikt aus vergangenen, glorreichen, alten Vinyl-Tagen rüberkommt. Wirkt wunderbar rootsig und Americana-mässig. Die unaufdringlich, aber markant (nur bei diesem Stück) eingesetzte Trompete vermittelt ein feines Border-/Mexico-Flair. Toll, das instrumentelle Break aus Pedal Steel und Mandoline im Mittelteil, wie auch die prima ins Ohr gehende Melodie. Ähnlich geht es bei dem folgenden "Whatever's left" zu, nur ohne die zuvor eingesetzte Trompete. Das ist erstklassiger Retro-Country/-Countryrock in bester, früher Hot Band-Manier. Schön locker, mit dieser großartigen, zwanglosen Alternate Country-Note und doch so frisch und rein. Sehr schönes, transparentes Gitarren-/Mandolinenspiel. Puren, californisch anmutenden Honky Tonk mit einem unüberhörbaren Gram Parsons-Feeling hören wir mit dem wunderschönen "Let's just be friends for tonight". Hier spürt man zudem die vorher bereits erwähnten Bezüge zur Desert Rose Band, wie auch zu einem frühen Merle Haggard. Großartige Pedal Steel- und Mandolinenklänge treffen auf einen typischen Honky Tonk-Rhythmus. Einfach herrlich! So geht das die kompletten, fast 52 Minuten weiter. Schwache Songs sucht man vergebens. "Starlight hotel" ist einfach wunderbar unverfälschte, geschickt in heutige Americana-Verhältnisse übertragene, Sixties- und Seventies-based Retro-Countrymusic mit großartigen Melodien. Abschliessend zwei weitere Zitate aus amerikanischen Reviews: "Not only does she sing like a hillbilly angel, but she writes instant classics" und "The Seattle native has a sweet, lilting voice and her Lost High Rollers are a crack band of laid back, rootsy honky-tonkers". Die U.S-Experten sind sich also einig und wir stimmen vorbehaltlos zu: Tolle Band, tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1 I've Been gone - 4:28   
2 Whatever's Left - 5:25   
3 Let's Just Be friends for Tonight - 3:46   
4 Before the Night is Gone - 5:47   
5 Harvest Moon Blues - 4:45   
6 New Mexico - 7:11   
7 If I Can't Trust You with a Quarter (How Can I Trust You with My Heart) - 5:07   
8 Tired Worker's Song - 3:56   
9 Starlight Hotel - 6:52   
10 Come Inside - 4:29

Art-Nr.: 7439
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I've been gone
Whatever's left
Let's just be friends for tonight
Before the night is gone
If I can't trust you with a quarter
Starlight hotel

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Nevins, Tara - wood and stone [2011]
Tara Nevins, etatmässig eine der zentralen Mitglieder der überaus beliebten Jamrock-Formation Donna The Buffalo, die auf so exzellente Art und Weise Reggae-, Calypso-, Cajun-, Zydeco,- Folk- und Rock-Rhythmen zu einem einzigartigen Roots-Sound verarbeitet, veröffentlicht 12 Jahre nach "Mule to ride" mit "Wood and stone" nun ihr zweites Solo-Album. Eine verdammt lange Zeit, aber das Warten hat sich mehr als gelohnt. In manchen Momenten gar nicht so weit weg von Donna The Buffalo, aber insgesamt doch wesentlich traditioneller, gelingt ihr ein wundervolles Americana-Album, das einen grandiosen Spagat zwischen Folk, Country und Roots offenbart. Zuweilen baut sie noch ein paar grassige Elemente ein, manchmal ein paar rockige, dann spürt man das Cajun-Flair und die jammige Spielfreude, die auch Donna The Buffalo auszeichneen, im Großen und Ganzen aber bleibt sie einer sehr traditionsbehafteten Basis treu. Die Stücke sind weitestgehend in einem sehr naturbelassenen, semi-akustischen Ambiente gehalten, bei dem schöne Gitarren, Fiddle und Pedal Steel dominieren, begleitet von einer exquisit arbeitenden Rhythmusabteilung aus Bass und Schlagzeug. Produziert hat das Werk, das im übrigen in den Levon Helm-Studios von Woodstock/NY aufgenommen wurde (Helm sitzt auch bei zwei Tracks am Schlagzeug) der großartige Larry Campbell, der sich darüber hnaus mit dem Bedienen solcher Instrumente wie akustischer und elektrischer Gitarre, Pedal Steel, Banjo, Mandoline und Harmonium entscheidend einbringt. Möchte man Vergleiche zu anderen Künstlern anstellen, so fallen einem, nicht stimmlich aber musikalisch, solche Namen wie Nanci Griffith, Gillian Welch, Emmylou Harris, Mary Chapin Carpenter, Lucy Kaplanski, Eliza Gilkyson und auch The Band ein. Tara Nevins Stimme offenbart einen gewissen "Mountain-Twang" und passt damit natürlich prächtig zu ihrer Folk- und Country-behafteten Roots-Musik. Eine wunderbar "sägende", folkige Fiddle in Verbindung mit einem trockenen, prägnanten Banjo-Pcking, rhythmisch einsetzendes, einen durchaus flockigen Drive aufnehmendes Drumming - und schon sind wir mitten in dem großartigen Opener "Wood and stone", dem Titelstück des Albums. Ein herrlich rootsig staubiger Folk-/Americana-Rocker, dessen Melodie einen sofort gefangen nimmt, ebenso wie Tara's natürlicher, so prächtig zur Musik passender Gesang. Authentisch durch und durch! Der Auftakt zu einer klasse Nummer nach der nächsten. Die sehr schön Cajun-angehauchte Country-/Alternate Country-Nummer "All I ever needed" mit dem typischen Fiddle-/Akkordeon-Groove, tollen Steelguitar-Fills (inkl. starkem Solo), lässigem E-Gitarren-Picking und der erneut exzellenten Melodie, das spartanisch, aber effektvoll instrumentierte (feine Mandolinen-Fills), im countrymässigen Singer/Songwriter-Stil vorgetragene "Snowbird" (klasse Harmonie-Gesang von Jim Lauderdale), die flotte Folk-/Country-Nummer "You're still driving that truck" (wieder ein dezentes Cajun-Flair mit "driving fiddle" und großartiger Pedal Steel), die traditionelle, bluegrassige, sehr schöne Country-Nummer "The wrong side", der trocken Folk-Stomper "What money cannot buy", wie auch der kernige, absolut Lucinda Williams-kompatible, dreckige, mit rauer E-Gitarre begleitete, trockene Rootsrocker "Tennessee river" (dezentes Blues-/Psychedelic-Flair) - all das sind nur Beispiele von exzellenten Songs eines tollen Albums von Tara Nevins, das dieser großartigen Vollblut-Musikerin auch in der Americana-Szene einen festen Platz im Kreis der ganz Großen dieses Genres sichern sollte. Eine Pracht-Leistung! Bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder 12 Jahre bis zum nächsten Album vergehen...

Das komplette Tracklisting:

1 Wood and Stone - 4:10
2 All I Ever Needed - 3:46
3 You've Got It All - 3:13
4 You're Still Driving That Truck - 3:15
5 Who Would You Tell - 3:04
6 Snowbird - 3:05
7 Nothing Really - 2:50
8 What Money Cannot Buy - 3:03
9 The Wrong Side - 2:17
10 Stars Fell On Alabama - 2:56
11 Down South Blues - 2:43
12 Tennessee River - 5:01
13 Beauty of Days Gone By - 4:45

Art-Nr.: 7475
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wood and stone
All I ever needed
You're still driving that truck
Snowbird
What money cannot buy
The wrong side
Tennessee river

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Newcomer, Carrie - the age of possibility [2000]
Einfach wundervoll! Carrie Newcomer zählt zu den wohl besten und anerkanntesten Folkrock/Folkpop/Country-Singer/Songwriterinnen unserer Zeit und liefert mit ihrem bereits 7. Album ein kleines Meisterwerk voll musikalischer und textlicher Tiefe und anmutend schönen Melodien ab. 13 herrliche Songperlen (Track 2 - "Tornado valley" ist der Hit!) mit wunderbarer Instrumentierung (feine elektrische u. akustische Gitarren, Mandoline, Dobro, Drums, Klavier, Akkordeon, Vibraphon ....) wollen nicht mehr aus den Gehörgängen. Viel Countryflair! Keine orchestralen Streicher, absolut kein Schmalz. Möchte man sie irgendwo einstufen, gehört sie am ehesten in die "Familie" einer Nanci Griffith und nicht zu countrylastigen Mary Chapin Carpenter oder Kathy Mattea! Klasse!

Art-Nr.: 1279
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,33

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Rodriguez, Carrie - love and circumstance [2010]
Mit dem wundervollen, neuen Album "Love and circumstance" etabliert sich die großartige, texanische Singer-Songwriterin Carrie Rodriguez (vielen sicher bekannt durch ihre langjährigen gemeinsamen Aktivitäten mit dem texanischen Urgestein Chip Taylor) endgültig in dem Kreis solch wohlwollender Namen wie Nanci Griffith, Patty Griffin, Tift Merritt, Julie Miller, Lucinda Williams und vor allem auch Emmylou Harris. Es ist ein hinreissend schönes Roots-, Americana-, Alternate Country-Album geworden, modern und klassisch zugleich, mit einem ungemein transparenten, glasklaren Sound, der die fantastischen Musiker (u.a. Hans Holzen, Eric Platz, Greg Leisz, Adife O'Donovan, Buddy Miller) und Carrie's traumhaften Gesang wunderbar in Szene setzt. Carrie spielt zudem akustische Gitarre, Mandoline und Fiddle (sie ist am Bostoner Berkee College of Music ausgebildete Violinistin). Das Songmaterial, allesamt Covers von großen Songwritern wie u.a. John Hiatt, Lucinda Williams, Buddy Miller, Richard Thompson, David Rawlings & Gillian Welch, Townes van Zandt und Hank Williams) ist exzellent. Carrie interpretiert diese Songs in einem ganz herrlichen, frischen, von purer Schönheit gekennzeichneten, eigenen Ambiente, das einen schlichtweg fasziniert. Zuhören, geniessen - das ist eine absolute Glanz-Vorstellung der jungen Künstkerin aus Austin!

Das komplette Tracklisting:

1 Big Love - 4:05   
2 Wide River To Cross - 3:39   
3 When I Heard Gypsy Davy Sing - 3:50   
4 Eyes on the Prize - 2:51   
5 Steal Your Love - 4:16   
6 Waltzing's For Dreamers - 3:26   
7 I'm Not For Love - 2:58   
8 I Made a Lover's Prayer - 3:59   
9 I Started Loving You Again - 3:39   
10 Rex's Blues - 4:20   
11 I'm So Lonesome I Could Cry - 3:07   
12 Puñalda Trapera - 4:53

Art-Nr.: 6871
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Big love
Wide river to cross
Steal your love
Waltzing's for dreamers
I made a lover's prayer
Rex's Blues

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Schlegel, Becky - dandelion [2010]
Möchte man für Countrymusic einmal das Adjektiv "edel" verwenden, so trifft dies wohl unumwunden auf das neue Album der wunderbaren Becky Schlegel zu. "Dandelion", das bereits siebte Werk der lange Jahre in Minnesota ansässig gewesenen, aus South Dakota stammenden und nun nach Nashville übergesiedelten Singer-Songwriterin, ist eine ganz exquisite Darbietung völlig entspannter, reiner, aus bluegrassigen Wurzeln entspringender, semi-akustischer Countrymusic mit einem Hauch von Americana und Folk. Erhabene Schönheit, vollendete Musikalität und wundervolle Melodien erzeugen eine Magie, der man sich kaum entziehen kann. Kritallklarer Gesang, ein sehr transparenter, ebenso klarer Sound und sparsame Arrangements aus akustischen Gitarren, Banjo, Mandoline, Dobro, auch einmal einem schönen Piano, einer heulenden Steelguitar und einer im Hintergrund agierenden, absolut unaufdringlichen E-Gitarre, rhythmisch unterstützt von einem warm zupfenden Bass und schön dezent, aber effektiv eingesetzten Drums und Percussion bestmmen das Geschehen. Becky's genauso fragil wie kraftvoll wirkende, großartige Stimme empfindet man zuweilen wie eine wohl klingende Mischung aus Alison Krauss, der großen Dolly Parton und Jewel Kilcher. Auch musikalisch passt dieser Vergleich, wobei man durchaus in ihren Liedern auch auf Spuren von Emmylou Harris, Nanci Griffith, Rhonda Vincent und Patty Griffin stösst. Begleitet wird sie neben ihrer derzeitigen Live-Band (dort spielen u.a. solch grandiose Picker wie der exzellente Randy Kohrs, der ebenfalls gerade mit einem tollen Album in Erscheinung getretene Josh Williams und Missy Raines) von eine Reihe von Ausnahmemusikern wie Benny Weinbeck (Piano) Kenny Wilson (E-Gitarre, Pedal Steel), Phil Hey (Drums, Percussion) Brian Fesler (Banjo, Acoustic Gitarre, E-Gitarre) und Gordon Johnson (Bass). Becky Schlegel beschreibt die Songs als sehr relaxt und spontan, die Atmosphäre als überaus natürlich und intim. Und das kommt einfach großartig und sehr authentisch rüber. Eröffnet wird das Album mit dem feinen "Anna", das einer musikalischen Kreuzung von Alison Krauss und Jewel sehr nahe kommt. Eine faszinierend und lässig zwischen Country und Folk hin und her balancierende Singer-Songwriter Nummer mit engelhaftem Gesang Becky's, spartanisch instrumentiert, ausschließlich mit akustischer Gitarre (gespielt von Becky Schlegel selbst), großartigem Standup-Bass und kaum wahrnehmbaren Fills einer elektrischen Gitarre. Nach dem Titelstück "Dandelion", einer tollen, von Brian Fesler's markantem Banjospiel geprägten, grassigen Americana-Nummer, folgt mit dem lockeren, flockigen, voller herrlicher Steelguitar-, Mandolinen- (Josh Williams) und Acoustic Gitarren-Passagen steckenden "Colorado line" ein wunderschöner, frischer, "flowing" Countrysong mit absolutem Gänsehaut-Charakter. Von einer wundervollen Natürlichkeit und Ursprünglichkeit geprägt ist das folgende "Nowhere bound". Eine geradezu hinreissend vorgetragene, entspannte, unverfälschte Americana-/Countrynummer, eingepackt in einem, aus der spröden Schönheit und wohligen Wärme exzellenten E-Gitarren-Spiels (schöne Baritone-Klänge), glasklarer Acoustic Gitarren-Begleitung und trockener Percussion "gestrickten" Mantel. Dieses "gritty" Ambiente und Becky's prächtiger Gesang bilden eine unwiderstehliche Kombination. Herrlich! Wie zum Beispiel auch die von feinen Pedal Steel- und E-Gitarren-Linien durchzogene, flockige, reine Countrynummer "I never loved you cowboy", das lockere, traumhaft melodische, ein wenig an Nanci Griffith's vergangene, glanzvolle Country-Tage erinnernde "Cincinnati" (wimmernde Steelguitar, prächtiges Banjo-Picking), die leicht bluegrassig angehauchte, wie ein feines, klares Rinnsal in unsere Ohren fliessende, von schönem Gitarren- und Mandolinenspiel begleitete, wohlig plätschernde Acoustic Country-Nummer "Reunion" (die dezenten Mundharmonika-Klänge sorgen für zusätzliche Frische und Natürlichkeit), u.s.w., u.s.w.! Ein absoluter Hochgenuss frischer, reiner, dezent Americana-angehauchter, natürlicher, semi-akustischer Countrymusic dieses "sweet songbird of the prairie", wie Becky Schlegel einst überaus treffend von einem amerikanischen Journalisten bezeichnet wurde.

Die komplette Songliste:

1 Anna - 3:35   
2 Dandelion - 3:24   
3 Colorado Line - 4:48   
4 Nowhere Bound - 4:04   
5 I Never Loved You Cowboy - 3:56   
6 I Never Needed You - 4:45   
7 So Embarrassing - 4:00   
8 The Way You Are - 4:39   
9 Don't Leave It Up To Me - 4:16   
10 When It Rains - 3:39   
11 Cincinnati - 2:44   
12 Reunion - 3:51   
13 If I Were A Poet - 2:27

Art-Nr.: 6869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Anna
Colorado line
Nowhere bound
I never loved you cowboy
Cincinnati
Reunion

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Smith, Mindy - long island shores [2006]
Bereits mit ihrem Debüt "One Moment More" hatte Mindy Smith uns, wie auch die Presse und die Kritiker zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen. Um es vorwegzunehmen, auch mit ihrem zweiten Werk hat die in Long Island, N. Y. geborene, aber mittlerweile in Knoxville, TN lebende Singer/Songwriterin wieder einen Glanzpunkt im Roots-, Folk-, Country-, Americana-Bereich gesetzt. Schon mit den ersten Tönen des entspannten, voller Atmosphäre befindlichen Auftaktstückes "Out Loud" wird man von ihrer magischen Art, Musik zu vermitteln, gefangen genommen, ja verzaubert, ganz zu Schweigen von der einzigartig, im angenehmen Sopranbereich liegenden, glasklaren, reinen Stimme, mit der sie stoisch ihre Texte zwischen Liebe und Gott in hinreißender Art und Weise vorträgt. Hervorragend harmonieren mit ihr die wenigen, auserwählten, exzellenten Musiker, die zum Teil auch schon beim Vorgänger mitwirkten (u.a. Dan Dugmore, Bryan Sutton, Eddie Bayers, Michael Rhodes), aber auch die stark involvierten Gitarristen Lex Price und Buddy Miller. Alle Instrumentalisten spielen eher zurückhaltend. Trotzdem spürt man, neben der durchaus wahrzunehmenden inneren Kraft der Musik, merklich die Freude und die Hingabe, mit der sich alle Beteiligten in den fast ausschließlich von Mindy komponierten Stücken (hin und wieder mit diversen Co-Autoren) einbringen. Auf der einen Seite gibt es Lieder, bei denen Smith vollkommen introvertiert in ihre eigene Welt abzutauchen scheint ("Edge Of Love" - kammermusikartig, mit zarter Violinenbegleitung, "Tennessee" - stoisch, Akustik-, E-Gitarren-Untermalung, "You Just Forgot" - trotz verwendeter, für sie ansonsten untypischer Drum-Loops recht monoton gehalten, "Out Of Control" - folkig, trockene Banjo-Begleitung, stimmungsvolles Cello, "Long Island Shores" - ruhig beginnend, mit kräftiger werdendem Verlauf, oder "Peace Of Mind" - friedvoll wie der Titel, nur Mindy's Gesang und feine Akustikgitarren-Begleitung), auf der anderen Seite aber besticht sie mit überaus melodischen, flockig flotten und ausdruckstarken Songs wie "Little Devil" (wunderbare Mandoline, schöne Steelguitar-Tupfer), das lockere "Please Stay" (verfügt gar über ein ganz dezentes Sheryl Crow-Flair bei satter Akustik, E- Gitarren-Begleitung, pumpendem Bass), das voller Southern-Gospel-Psychedelic-Flair steckende "I’m Not The Only One Asking" (bluesiger Refrain, E-Slide-, Mandolinen- und Orgel-Fills), das überragende Duett mit dem bereits erwähnten Buddy Miller beim Roots-poppigen "What If The World Stops Turning" (ein echter Ohrwurm, klasse Gitarrenarbeit), oder das schon fast in Richtung Bluegrass-Folk driftende "You Know I Love You Baby"! Die Musik ist geradezu ideal für die jetzt kälter werdende Jahreszeit und läd dazu ein, unter einer wärmenden Decke bei heißen Getränken entspannt dem Treiben von Mindy und den phantastischen Musikern zu lauschen, kann aber auch genauso gut in der sommerlichen Abenddämmerung zu einem kühlen Glas Wein auf der Veranda oder der Terrasse im Garten genossen werden. Hinzu kommt ein geschmacklich und farblich hervorragend gestaltetes Cover/Booklet, zwischen Fantasy- und Märchenhaftem pendelnd, mit vielen Bildern der verträumt wirkenden Hauptakteurin, natürlich mit allen Texten und wichtigen Infos. Auch mit ihrem zweiten Album "Long Island Shores" ist Mindy Smith, zu der Vergleiche mit Interpretinnen wie Alison Krauss, Nanci Griffith, Julie Miller, Patty Griffin oder auch Emmylou Harris absolut legitim erscheinen, wieder ein sehr individuell anmutendes Klassewerk auf hohem Niveau gelungen. Ein durch und durch imponierendes, zauberhaftes, rootsiges Singer-Songwriter-/Folk-/Alternate Country-/Americana-Vergnügen! Lassen Sie sich einfach von Mindy Smith gefangen nehmen. Sie werden es nicht bereuen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out loud
Edge of love
Please stay
What if the world stops turning
Long Island shores

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Smith, Mindy - one moment more [2004]
Die Kritiker in den USA sind aus dem Häuschen, die Presse schwärmt von ihr in vollen Zügen, die Musikerkollegen sind voll des Lobes, und auch beim Publikum scheint sie ganz groß einzuschlagen - die junge, bezaubernde, in Smithtown, Long Island aufgewachsene und jetzt in Nashville lebende Singer/Songwriterin Mindy Smith! Kein Wunder, denn ihr hinreißendes Debut "One moment more" ist schlichtweg ein Traum! Eine Menge Aufmerksamkeit und regelrechte Begeisterungsbekundungen erntete Mindy vor einigen Monaten mit ihrem Beitrag zu dem Dolly Parton-Tribute "Just because I'm a woman", zu dem sie eine herzerfrischende, so herrlich "neu" wirkende Version von "Jolene" beisteuerte, zu der Dolly Parton selbst sagt: "Jolene has been done many times by many artists, including me, but Mindy's version is my favorite". Wenn das kein Kompliment ist! Dieses "Jolene" (u.a. mit Sonny Landreth an der Gitarre) ist hier übrigens auch als "hidden track" vertreten. Doch das ist nur das "Tüpfelchen auf dem i", denn erst die 11 restlichen Tracks des Albums, allesamt aus der Feder von Mindy selbst, zeigen nachhaltig, mit welch einer Ausnahmekünstlerin wir es hier zu tun haben. Bestechend schöne, zumeist entspannende, gefühlvolle Songs voller faszinierender Melodien, die genauso geschickt wie selbstverständlich die Grenzen zwischen Roots, Acoustic Country, Folk, Country, Country-Folk-Rock, Alternate Country und Americana ineinander fließen lassen. Und diese Stimme: Unverbraucht, rein, ungemein frisch (wie übrigens die gesamte Musik), glasklar, kräftig! Fragile, gebrechliche Momente vereinigt sie problemlos mit energischen! Grob könnte man Mindy Smith in der Mitte zwischen Lucy Kaplansky, Nanci Griffith, Emmylou Harris, Patty Griffin, Julie Miller, Tift Merritt, Emmylou Harris und Alison Krauss sehen, doch sie hat ihren ganz eigenen, unwiderstehlichen Stil längst gefunden, mit dem sie in dem erlauchten Kreis der oben genannten Damen nicht nur mithalten kann, sondern ihn prächtig ergänzt! Ihre wundervollen Lieder sind, wie sie selbst unterstreicht, allesamt sehr persönlich und autobiographisch - wirken damit ausgesprochen ehrlich. Zudem hat Produzent Steve Buckingham völlig auf aufgesetzten Schnickschnack verzichtet und alles klar und sauber auf den Punkt gebracht. Toller Sound! Es braucht eigentlich nur ein paar Sekunden, nachdem man die CD gestartet hat, und schon ist man in dieser Musik gefangen. Das Eröffnungsstück "Come to Jesus" beweist dies eindrucksvoll! Was für eine herrliche, schön angerockte Roots-, Folk-, Country-, Americana-Nummer, umgeben mit einem Hauch von Julie Miller. Prächtiger, sehr intelligent gespannter Bogen zwischen sehr ruhigen, zarten Passagen und satten, rockigen, rauen E-(Slide)-Gitarren-Läufen in der Mitte, eingebettet in eine tolle Melodie. Ein super Auftakt, dem bis zum Ende ein Highlight nach dem nächsten folgt. Zum Beispiel das wunderbar relaxte, flockige, geschmeidig dahin gleitende "Falling" mit seiner tollen Acoustic Gitarren-/Mandolinen-Begleitung, der schönen Melodie und diesem "laß die Sonne in dein Herz"-Gesang, die elegante, folkige Ballade "Raggedy Ann", das flotte, recht knackige, wieder mit einer traumhaften Melodie ausgestattete, countryrockige, frische "Fighting for it all" mit seinem tollen E-Gitarren-Break, der klare, voller transparenter Gitarren gespickte Country-3/4-Takter "Train song", das lässige "It's amazing", bis hin zu dem faszinierenden, nur aus sparsamer Acoustic Gitarre und Violinen instrumentierten, herrlichen Titelstück "One moment more". Ein von vorn bis hinten hochklassiges Album, bei dem Mindy natürlich auch auf eine Anzahl hochkarätiger Musiker zurückgreifen kann. Mit dabei sind u.a.: Bryan Sutton: acoustic guitar, Kenny Vaughan: electric guitar, Will Kimbrough: electric guitar, Dan Dugmore: steel, Glenn Worf: bass, Paul Griffith: drums, usw.! Der Hype, der um Mindy Smith jetzt möglicherweise entstehen wird, ist in ihrem Fall voll und ganz gerechtfertigt. Sie hat das Zeug und das Charisma eine ganz Große zu werden. Roots/Folk/Country/Americana voller Substanz, Gefühl, Seele und Frische, dessen traumhafte Melodien und dessen himmlischer Gesang den puren Genuß bedeuten. Brillant! Das ist sie, die hohe Schule der Singer/Songwriter-Kunst. Dem Zauber dieser Songs kann man sich einfach nicht entziehen!

Art-Nr.: 2272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Falling
Fighting for it all
Train song
One moment more

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