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Anderson, John - easy money [2007]
Bravouröses "Comeback" des beliebten Neo-Outlaw-Honky Tonkers John Anderson, der uns einst mit Hits wie "Chicken truck", dem legendären "Swingin'" oder "Straight Tequila night" unvergeßliche Country-Evergreens bescherte. Obwohl es Mitte der Neunziger und zu Beginn des neuen Jahrtausends eher ruhiger um den aus Apopka/Florida stammenden Country-Veteranen wurde (Nashville hatte sich, da Anderson konsequent seiner musikalischen Linie treu blieb, aufgrund aktueller Chart-Trends immer mehr von ihm abgewandt), konnte er sich zu jeder Zeit einer immens großen und sehr loyalen Fan-Gemeinde sicher sein. Vereinzelt erschienen in den vergangenen Jahren immer mal wieder großartige Alben von ihm, zuletzt das klasse 2001er-Werk "Nobody's got it all", doch was er jetzt mit "Easy money" abliefert toppt alles und ist das mit Abstand beste Album, das Anderson seit ewigen Zeiten veröffentlichte. Niemand anderes als Nashville's derzeitiger Starproduzent John Rich vom angesagten Duo Big & Rich (Rich hat nicht nur produziert, sondern auch etliche Songs mitkomponiert) hat sich seiner angenommen. Den beiden, Rich und Anderson, ist es auf beeindruckende Weise gelungen, eine exzellente Brücke zwischen Anderson's Honky Tonk-Wurzeln, puren Country-Traditionen und kraftvollen, knackigen, sehr zeitgemäßen, "jungen" Country-Tendenzen zu schlagen. Das durch und durch hervorragende Songmaterial und die entsprechenden musikalischen Vorträge stecken voller Inspiration, Vitalität, Spielwitz und voller Chart-Potenzial. Das spricht sowohl die "alten" Anderson-Fans, als auch die junge Country-Generation an. Nichts wirkt aufgesetzt und gekünstelt, sondern alles wirkt überaus authentisch, ehrlich und vor allen Dingen immer richtig "country"! John's Stimme ist noch immer unverwechselbar, ist einem sofort wieder vertraut und bestens in Form. Mit dem lebendigen, von würzigen E-Gitarren und klasse Fiddle dominierten "rowdy-rockin'" Roadhouse-/Honky Tonk-Fetzer "Easy money" startet das Album gleich voll durch. Tolle Nummer, die in etwa auf der Schiene solch "junger Wilder" wie Jason Aldean, Keith Anderson, Jake Owen, Eric Church & Co. daherkommt. Enthält ein kurzes, aber gewaltig kochendes, furioses E-Gitarren-Solo von Keith Urban! Es folgt die schöne, von John Rich, Vicky McGehee und Julie Roberts geschriebene Ballade "A woman knows", arrangiert mit großartiger Gitarren-/Piano-/Fiddle- und Steelguitar-Begleitung. Der Song, gleichzeitig die erste Single des Albums, ist auf dieser "enhanced CD" zusätzlich als Video-Clip enthalten. Ein prächtiges, kräftiges, fettes Southern-Falir versprüht der anschließende, kernige Countryrocker "Funky Country"! Kommt mit satten E-Gitarren-Riffs, einem tollen Dixie-Groove, brodelnden Slide-/Lead Gitarren-Läufen und einer großartigen, unterschwelligen Banjo-Untermalung! Hank Williams jr., Van Zant und Montgomery Gentry lassen grüßen! Klasse! Dann ein Traum von einer modernen Country-Ballade: Komponiert von Jon Anderson und Troy (Cowboy Troy) Coleman bahnt sich das wunderbar melodische "Bonnie Blue" unwiderstehlich seinen Weg in unsere Country-Ohren, begleitet von herrlichen Mandolinenklängen, Fiddle, heulender Steelguitar und einem angenehmen, ungemein wohltuenden, gleichzeitg durchaus knackigen, kräftigen Rhythmus! Toll! Einen ordentlichen Drive, klasse E-Gitarren-Licks und abermals ein feines Southern-Feeling versprüht im Anschluß daran der dynamische, gut tanzbare Roadhouse Country-Knaller "If her lovin' don't kill me" (klasse Slides), ehe Anderson mit dem lockeren und entspannten, aber durchaus flotten "Something to drink about" einen total traditionellen "Honky Tonk-/Barroom-Weeper" in allerbester Jones-/Haggard-Manier zum Besten gibt (großartige Fiddle-/Steelguitar-Begleitung)! Hervorragend auch die sehr abwechslungsreich und klug arrangierte, wunderbar melodische, einem einen herrlichen Southern-Duft um die Nase wehende, durchaus knackige, kraftvolle Ballade "Weeds" mit ihren tollen, rurückhaltenden Gitarren und dem exquisiten Fiddle-/Steel-Wechselspiel, das feine, traditionelle George Jones-Tribute "Brown liquor", oder der das Album abschließende, genauso urige, wie gefühlvolle, exzellente, ruhige Honky Tonk-/Swing-/Country-Blues "Willie's guitar" (klasse Acoustic Gitarren-Solo), bei dem ihm zwei seiner "Heroes", die legendären Merle Haggard und Willie Nelson, als großartige Duett-Partner gerne zur Seite stehen! "This album is definitely a winner", heißt es in einem US-Statement! Dem muß man ohne jede Einschränkung von vorn bis hinten zustimmen! John Anderson ist musikalisch wieder ganz oben! Eine Meisterleistung!

Art-Nr.: 4943
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Asleep At The Wheel - still the king: celebrating bob wills and the texas playboys [2015]
In 2015 jährt sich der Todestag der berühmten Texas Western Swing-Legende Bob Wills zum 40. Mal. Und das Wills das ganz große Vorbild der unumstrittenen Ikonen des Swing Countrys und Western Swings der Gegenwart, Asleep At The Wheel, sind, ist beileibe kein Geheimnis. Bereits zwei veröffentlichte Tribute-Alben ("A tribute to the music of Bob Wills" und "Ride with Bob") stehen bei den Mannen um Ray Benson zu Buche, nun folgt, rechtzeitig zum 40. Todestag, mit "Still the king" die dritte Hommage. Wie zuvor haben Asleep At The Wheel" auch diesmal wieder eine ganze Horde illustrer Gäste zusammengetrommelt, um mit ihnen gemeinsam diese erneute Hommage einzuspielen. Und wieder ist es ein grandioses Werk geworden, das den beiden Vorgängern in nichts nachsteht. Besser kann man diese Art der Countrymusic nicht zelebrieren. Mit dabei sind beispielsweise Lyle Lovett, Wille Nelson, The Del McCoury Band, George Strait, Buddy Miller, The Time Jumpers, Brad Paisley, Merle Haggard, Jamey Johnson und viele, viele mehr. 22 tolle Songs! Kommt in einer feinen, exklusiven Digipack-Verpackung mit 20-seitigem Booklet. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Intro - Texas Playboy Theme (with Leon Rausch) - 1:13
2. I Hear Ya Talkin' (with Amos Lee) -3:28
3. The Girl I Left Behind Me (with The Avett Brothers) - 2:31
4. Trouble In Mind (with Lyle Lovett) - 4:07
5. Keeper Of My Heart (with Merle Haggard & Emily Gimble) - 3:32
6. I Can't Give You Anything But Love (with Kat Edmonson & Ray Benson) - 3:19
7. Tiger Rag (with Old Crow Medicine Show) - 2:55
8. What's The Matter With The mill (with Pokey LaFarge) - 3:06
9. Navajo Trail (with Willie Nelson & The Quebe Sisters) - 3:05
10. Silver Dew on The Bluegrass Tonight (with The Del McCoury Band) - 3:27
11. Faded Love (with The Time Jumpers) - 4:21
12. South of the Border (Down Mexico Way) (with George Strait) - 4:14
13. I Had Someone Else Before I Had You (with Elizabeth Cook) - 2:45
14. My Window Faces The South (with Brad Paisley) - 2:32
15. Time Changes Everything (with Buddy Miller) - 3:37
16. A Good Man Is Hard To Find (with Carrie Rodriguez & Emily Gimble) - 2:36
17. Ding Dong Daddy From Dumas (with Robert Earl Keen & Ray Benson) - 3:25
18. Brain Cloudy Blues (with Jamey Johnson & Ray Benson) - 4:20
19. Bubbles In My Beer (with The Devil Makes Three) - 2:38
20. It's All Your Fault (with Katie Shore) - 2:54
21. Twin Guitar Special (with Tommy Emmanuel, Brent Mason & Billy Briggs) - 4:04
22. Bob Wills Is Still The King (with Shooter Jennings, Randy Rogers & Reckless Kelly) - 2:23

Art-Nr.: 8814
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bates, Jeff - same [2008]
Drittes Album des in Mississippi aufgewachsenen Jeff Bates, mit dem er zweifelsfrei den nächsten großen Schritt in die richtige Richtung vollzieht. Das ist großartige Country-/New Countrymusic auf der Höhe der Zeit, die sich genüßlich in der Schnittmenge solcher Leute wie Blake Shelton, Darryl Worley, Jason Aldean und Konsorten, aber auch solcher Neo-Traditionalisten wie Tracy Lawrence, Tracy Byrd und Legenden wie Merle Haggard und dem unvergessenen Conway Twitty tummelt. Gerade Twitty ist, bezogen auf Bates' fantastische, wunderbar warme, angenehme, tiefe Baritone-Countrystimme immer wieder eine gern herangezogene Vergleichsgröße. Überwogen auf dem 2003er Debut noch die teils allzu verträumten Lovesongs und Balladen, so hatte das 2006 erschienene "Leave the light on" schon deutlich mehr "grit" und Pep aufzuweisen. Dieser Trend setzt sich weiter fort - und das ist gut so! Der Anteil knackiger, kraftvoller, mit diesem "rauen Charme" der jungen Nashville-Garde ausgestatteten Songs war nie größer. Selbstverständlich finden sich auch hier wieder einige exzellente Countryballaden, doch auch die sind kräftiger geworden und haben ihren in der Vergangenheit teils zu dick aufgetragenen Bombast verloren. Insgesamt ist das starke Songmaterial (10 der 13 Songs wurden von Bates mitkomponiert) sehr ausgewogen. An den Aufnahmesessions war, man hört es an der exzellenten musikalischen Qualität, mal wieder eine große Anzahl Musiker der ersten Garde von Nashville's Studio-Cracks beteiligt. Keine Frage, dies ist eindeutig Jeff Bates' bis heute stärkstes Album - modern, frisch, kraftvoll, und dennoch immer "real country"!

Art-Nr.: 4061
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lonesome
Country girl can
Riverbank
Don't hate me for loving you
Country man

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Bella, Mike - lost in the shuffle [2005]
Auch so ein Künstler, von dem man gar nicht glauben mag, dass er nicht schon einen Majorlabel-Vertrag in der Tasche hat und die Nashville Country-Charts durcheinander wirbelt. Welch ein feines Album. Mike Bella, seit frühester Jugend durch seine Familie in der Countrymusic involviert und ein glühender Verehrer von Buck Owens, präsentiert auf dem herrlichen Album "Lost in the shuffle" traditionellen, vollkommen unverfälschten, reinen Honky Tonk Country vom Allerfeinsten. Bella hat eine großartige, saubere Stimme! Das ist Musik in allerbester Tradition seines Vorbildes Buck Owens, aber auch geradezu ein "Muß" für die Freunde solcher Künstler wie Alan Jackson, George Strait, Merle Haggard (dessen "White Line Fever" er hier covert), Randy Travis, Paul Overstreet, Billy Yates usw.! Die Arrangements werden durch großartige Steelguitars, Fiddles, und Gitarren bestimmt, bedient von erstklassigen Musikern wie beispielsweise Steve Hinson und Hoot Hester! Ein ganz feines "Pure Country"r-Album!

Art-Nr.: 3965
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I won't live that long
Love lives on
Give me flowers
White line fever
Wild side of me

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Boland & The Stragglers, Jason - dark & dirty mile [2013]
Grandios!! Welch ein Feeling, was für wundervolle Songs! Besser kann man lupenreinen, traditionellen, leicht Outlaw-behafteten, puren Red Dirt Country nicht spielen! Im Rahmen früherer CD-Rezensionen attestierten wir Jason Boland und seinen famosen Stragglers, dass sie ein absolutes "Juwel" unter den Country-Bands sind. Dieses Urteil untermauern sie mit ihrem neuen Album "Dark & dirty mile" noch einmal nachhaltig. Gesanglich und musikalisch ist das ein Hochgenuß! Rein, tief traditionell und doch absolut auf der Höhe der Zeit, durchzogen von einem wunderbaren Outlaw-Feeling (man spürt einen gewissen Eifluß von Waylon Jennings, den die Stragglers aber nie überstrapazieren) und immer diesen unwiderstehlichen, einzigartigen Spirit des "roten Staubs" von Texas und Oklahoma spürend - so in etwa kann man die Countrymusic Bolands und seiner Stragglers umschreiben. Das ist pure Magie! Schon die Eröffnungsnummer, das Titelstück "Dark & dirty mile" lässt einen nicht mehr los. Relativ relaxt, voller Outlaw-Spuren solcher Helden wie dem schon erwähnten Waylon Jennings, Johhny Cash, Kris Kristofferson und Jamey Johnson (um mal einen Künstler der heutigen Zeit zu nennen), sehr natürlich, vornehmlich begleitet von dem tollen Zusammenspiel akustischer Gitarre und Fiddle, unterlegt mit einem tollen, innovativen Rhythmus und geprägt von einer hinreissenden Melodie, zieht diese fantastische, pure Countrynummer im unwiderstehlichen "Red Dirt"-Staub ihre Kresie. Es ist nicht im Geringsten nachvollziebar, dass Nashville und die großen Labels der Countrymusic diese herausragende Band noch nicht für sich entdeckt haben. Das genau ist es, was die heutige Countrymusic braucht. DieseIdentifikation, diese Leidenschaft, diesen Spirit, diese Natürlichkeit, diese Reinheit, diese ausserordentliche Qualität. Aber vielleicht ist es auch gut so, denn so bewahren sich Jason Boland & the Stragglers einfach ihre Authentizität und werden nicht durch den Glamour Nashvilles vom rechten Weg abgebracht. Auch die zweite Nummer des neuen Albums, "Electric Bill" ist einfach wundervoll. Pure, unverfälschte Honky Tonk-Musik mit herrlicher Fiddle, tollen Steelguitar-Einsätzen und abermals einer großartigen Melodie. Das ist zudem absolut George Strait- oder Merle Haggard-kompatibel. Dies trifft auch auf die Steel- und Fiddle-getränkte, grandiose Ballade "Lucky I guess" zu. Das jaulende Pedal Steel-Spiel vom exzellenten Roger Ray erzeugt regelrecht Gänsehaut. So hören wir eine vorzügliche Nummer nach der nächsten. Jason Boland & The Stragglers mit einem weiteren Meisterwerk. Co-Produzent des Albums ist, neben der Band selbst, im übrigen Shooter Jennings. "Dark & dirty mile" ist schlichtweg "amazing", wie es ein amerikanischer Kritiker ausdrückt. Ein Referenzbeispiel traditioneller, texanischer Countrymusic der heutigen Zeit.

Das komplette Tracklisting:

1. Dark and Dirty Mile - 4:09
2. Electric Bill - 3:15
3. Lucky I Guess - 5:07
4. The Only One - 3:58
5. They Took It Away - 3:31
6. Ludlow - 4:07
7. Nine Times Out of Ten - 3:43
8. Blue Diamond - 3:42
9. Green Screen - 3:19
10. Spend All Your Time - 4:59
11. See You When I See You - 5:23

Art-Nr.: 8167
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Dark & dirty mile
Electric Bill
Lucky I guess
They took it away
Nine times out of ten
Spend all your time
See you when I see you

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Boland & The Stragglers, Jason - high in the rockies: a live album [2010]
"Pure Jason Boland & the Stragglers without studio dubbing" - und die Burschen sind in Hochform. Die "Stragglers" gelten als eine der besten Country Live-Bands Texas', was mit diesem wunderbaren Album nur allzu deutlich wird. Anfang des Jahres unternahmen diese "Oklahoma-Boys" einen Trip in die Rocky Mountains von Colorado und Wyoming, um dort auf einigen Festivals und in verschiedenen Clubs ihren herrlichen "twangy, genuine Texas Country" zu präsentieren. Es wurde ein kleiner Triumpfzug und eine Werbung für die Countrymusic schlechthin. Mitgeschnitten bei vier Shows in vier Tagen (Steamboat Music Fest am 7.1., Aggie Theartre, Fort Collins am 8.1., The Cowboy Saloon, Laramie am 9.1. und The Blebird Theatre in Denver am 10.1.2010) spielt sich die Band vorwiegend durch das Repertoire ihrer letzten 3 Alben, gönnt sich und dem Publikum aber auch ein paar ihrer ganz frühen Nummern, ebenso wie ein paar fantastische, bislang noch nicht auf CD erschienene Coverversionen. Darunter befindet sich eine tolle, prächtig tanzbare Fassung des alten Danny Flowers-Klassikers "Tulsa time", eine wundervolle Version des berühmten Merle Haggard Honky Tonkers "Rainbow Stew" und ein feuriges Remake von Tom Russell's "Gallo Del Cielo", denen Boland unverkennbar seinen eigenen Stempel aufdrückt. Großartig auch immer wieder dieses unterschwellige Southern- und Outlaw-Feeling. Man hört deutlich Boland's Einflüsse, die von Gram Parsons bis hin zu Waylon Jennings und von Merle Haggard bis hin zu der Red Dirt-Legende Bob Childers reichen. Die Band geht ungemein locker, flüssig und natürlich zu Werke. Sie klingt wie aus einem Guss! Auf der Basis einer durchaus entspannten, dennoch kraftvollen Rhythmik aus Drums und vollmundigem Bass, spielen klassische Countryinstrumente wie Fiddle, Mandoline und vor allen Dingen eine herrliche Steelguitar die dominierende Rolle. Die elektrische Lead Gitarre ist zwar bei einigen Stücken auch sehr präsent (und klasse), ist aber keinesfalls das Führungsinstrument der Performances. Und Jason Boland's Stimme war nie besser, als bei diesen Live-Auftritten. Einfach klasse! Dazu ist der Live-Sound glasklar! Es herrscht eine tolle Atmosphöre. Man glaubt, man sei mitten drin. Das ist reine, unverfälschte, ehrliche Texas honky-tonkin' Red Dirt-/Outlaw-Countrymusic live, wie man sie besser kaum präsentieren kann. Kein Firlefanz, kein Schnickschnack, sondern "true to the bone". "For anyone that feels like country music has lost its soul - this album will change your mind", resümiert ein amerikanischer Fan. Recht hat er! Dazu ist die CD mit 19 Songs und gut 76 Minuten Spielzeit wirklich randvoll! So muss es sein! Das Teil wird als eines der bemerkenswertesten und besten Live-Countryalben in den Jahresend-Ratings von 2010 bewertet werden - da sind wir uns ziemlich sicher! Grosse Klasse, Jungs!

Die komplette Setlist:

1 Hank - 3:16   
2 No Reason Being Late - 3:08   
3 Alright - 3:15   
4 Comal County Blue - 4:24   
5 Bourbon Legend - 3:06   
6 Tulsa Time - 3:43   
7 Backslider Blues - 5:24   
8 Down Here on Earth - 2:57   
9 No One Left to Blame - 3:51   
10 Bottle by My Bed - 4:36   
11 Gallo del Cielo - 6:41   
12 Blowing Through the Hills - 4:04   
13 Time in Hell - 4:23   
14 Jesus and Ruger - 3:49   
15 Up and Gone - 3:37   
16 Rainbow Stew - 2:44   
17 The Party's Not Over - 3:47   
18 If I Ever Get Back (To Oklahoma) - 4:09   
19 Outlaw Band - 5:10

Art-Nr.: 6881
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Hank
Comal County blue
Tulsa time
No one left to blame
Gallo Del Cielo
Up and gone
Rainbow Stew

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Brooks & Dunn - hillbilly deluxe [2005]
Was heißt hier "Hillbilly deluxe"? Das ist nichts anderes als "Brooks & Dunn deluxe".. - einfach genial! Man fragt sich bei der Ankündigung eines neuen Albums der beiden immer mal wieder, ob sich nach den immensen Erfolgen nicht vielleicht irgendwann einmal doch ein paar "Abnutzungserscheinungen" einstellen könnten, doch weit gefehlt: Sie kriegen es immer wieder hin, ja schaffen es sogar mit jedem neuen Album die Spannung zu erhöhen und den Eindruck zu hinterlassen, immer noch einen Schritt weiter gehen zu können. So ist das auch diesmal! "Hillbilly deluxe" macht genau da weiter, wo vor zwei Jahren das famose "Red dirt road" aufhörte, und doch scheint es, als setzten sie nochmal "einen oben drauf"! Ein Hammer-Album! Ronnie Dunn und Kix Brooks stehen voll im Saft und versprühen jede Menge Enthusiamus. Man spürt regelrecht ihren Willen, die Fans immer wieder mit neuen, tollen Songs "vom Hocker zu hauen" - und es gelingt ihnen eindrucksvoll! "Hillbilly deluxe" zeigt das amtierende ACM- und CMA-"Duo Of The Year" rockiger denn je. Immerhin hören wir erst mit Stück Nummer 8, dem gefühlvollen, mit einer feinen Prise Southern-Gospel-Blues-Soul-Flair gewürzten, wunderbaren "Believe", die erste Ballade, ansonsten geht es bis dahin ausschließlich ordentlich nach vorne. Auch da wird die Entwicklung von "Red dirt road" fortgeführt. Kix Brooks sagt dazu, daß dies genau der Weg zurück zu ihren Roots ist, wo sie eigentlich herkommen. "I think we started heading back to what got us here. There are so many ways to make music, but sometimes just plugging straight into your inspiration is the very best way to go. So you hear all of "em: The Stones, George Jones, Merle Haggard, Tom Petty and the soul that made soul music, but came out of the churches", führt er dazu aus. Doch auch die Southern-Einflüsse, in Form von ZZ Top-, Georgia Satellites- oder Skynyrd-Anlagen waren nie größer! Hard driving, honky'n'rocking New Country-Music voller Frische, Energie, Niveau und herrlicher Melodien, wobei es trotz aller rockenden Kraft, sowohl thematisch als auch musikalisch immer nur um eines geht: um Hillbillies, Trucks, Bars, Wild Girls, Fast Cars, Whiskey, Hard Roads, Small Towns usw. - eben um "Country"! Die traditionelle Basis bleibt also immer gewahrt! Also Boys, laßt es krachen! "Yeah, she blew through the door like TNT" intoniert Ronnie Dunn beim ersten Stück, und entsprechend explosiv knallt "Play Something Country" dann auch aus den Lautsprechern. Massive, laute Gitarren-Riffs und -Licks voller Southern-Flair, druckvolles Drumming, klimperndes Klavier und sogar ein paar kurze Bläser-Einsätze begleiten uns durch einen "wilden", powernden, satten Rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Boogie-Ritt, der vom Feeling her auch glatt zu den Georgia Satellites passen würde. Dennoch ist der Song, entsprechend dem Titel, sowohl vom Arrangement, als auch vom Text ("said I'm a whiskey drinkin' cowboy cheatin' hell of a time, I like Kenny, Keith, Alan and Patsy Cline"...), ein klares Bekenntnis zum Country-Lifestyle! Wie eigentlich das komplette Album! Weter geht's mit dem grandiosen, ebenso knackigen wie herrlich melodischen "She's about as lonely as I'm going to let her get" (netter Titel)! Leicht an John Mellencamp erinnernde Gitarrenlinien, eine wunderbare, klare Pedal Steel im Zusammenspiel mit einer satten E-Gitarre und dazu eine groovende Orgel sorgen für ein dezent staubiges, gleichzeitig aber sehr harmonisches, tolles New Country-/Countryrock-Feeling! Großartig! Dann der etwas rootsige, recht flockige, wunderbare Countryrocker "My heart's not a hotel", mit seiner schönen Mandolinen- und Mundharmonika-Begleitung, sowie dem glühenden E-Gitarren-Solo (ein dezentes Heartland-Feeling ist hier nicht zu leugnen), gefolgt von dem kochenden, voller feuriger Slide-Gitarren und Southern-rooted Riffs steckenden "Whiskey do my talkin'", bis das Titelstück "Hillbilly deluxe" auf dem Programm steht! Thema ist die junge, "echte" Hillbilly-Mentalität, etwas raubeiniger "Landeier", die in ihrer Freizeit, nicht nur mit ihren Chrom-polierten Trucks und den scharfen Mädchen in den Honky Tonks, mal richtig "die Sau raus lassen" wollen. Musikalisch und textlich perfekt umgesetzt mit drückendem, rauem, sehr Southern Rock-nahem ("put on the smell good, put on the Skynyrd", heißt es beispielsweise in einer Text-Passage), schwerblütigem, sattem Countryrock! Ganz große Klasse! So reiht sich ein toller Song an den nächsten! Sei es das traumhaft melodische, knackige, wie Öl runter gehende "Just another neon night", mit seinen tollen Gitarren, der herrlichen Steel, der schönen Mundharmonika und dem so harmonischen Refrain, das fantastische Remake der kultigen Larry Willoughby-Nummer "Building bridges", mit Vince Gill und Sheryl Crow als unterstützende(n) Background-Sänger/-in, das rootsig, Americana-mäßig rockende, trockene "Her west was wilder", der kochende "ZZ Top goes Country"-like Boogie "She likes to get out of town", oder die wunderbar relaxte, frische, von Radney Foster mit komponierte, Steel-getränkte Ballade "Again"! "This album is a blast", schwärmt ein euphorischer U.S.-Fan! Recht hat er! Brooks & Dunn beglücken die Country-Welt mit einer weiteren, absoluten Meisterleistung! Die Meßlatte liegt verdammt hoch! Möge ihnen diese Klasse nie abhanden kommen...

Art-Nr.: 3464
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Browne, Jann - buckin' around ~ a tribute to the legendary buck owens [2007]
"She's a shining link in the Southern California roots tradition", heißt es in ihrer Biographie! Viele Countryfreunde werden sich sicher noch an Jann Browne erinnern, die im Jahre 1991 mit einem tollen Country-Album ("Tell me why") für Furore sorgte, zwei Top 20-Hits landete und eine Nominierung der "Academy Of Country Music" als "female vocalist of the year" einheimste. Dennoch ließ das Major-Label sie damals fallen, auch weil Jann Browne immer ihrer Linie treu blieb und sich trendigen Nashville Pop-Strömungen stets verweigerte. Das machte sie aber unter den Fans nur noch beliebter, auch in Europa, wo sie immer wieder umjubelte Auftritte feierte. Nun beglückt sie die Countrywelt mit einem neuen Album reinster Countrymusic, einem wunderbaren Tribute an den legendäre Buck Owens! 12 Country-Perlen des großen Buck hat sie sich ausgesucht und mit ein paar exzellenten Musikern (u.a. Steelguitar-Veteran Jay Dee Maness, Bill Bryson am Bass, Scott Joss aus der Band von Dwight Yoakam und Merle Haggard an der Fiddle, Gitarrist Duane Jarvis, usw.) bravourös eingespielt. Kurioserweise sind sowohl Buck Owens (in Sherman/Texas) als auch Jann Browne (in Anderson/Indiana) nicht in Californien geboren, dennoch sind beide vom Herzen "Californians to the core"! Kaum jemand hat den californischen Bakersfield Country so populär gemacht wie Buck Owens. Und kaum jemand hätte ihm zu Ehren seine Songs so covern können wie Jann Browne, die mit seiner Musik aufgewachsen ist und ihn von frühester Jugend an verehrte. Wohl deshalb ist dieses Album so ausgesprochen gut gelungen, wirkt so authentisch und durch und durch überzeugend. Jann's leicht heisere, rootsige, großartige Stimme passt bestens zu diesen erfrischend dargebotenen Country-Evergreens. "She sings from the heart", umschreibt es ein amerikanischer Journalist. Recht hat er! Das ist "true honky-tonkin', cheatin' Countrymusic", vollkommen traditionell, rein, "pure, simpel and to the point"! Feines E-Gitarren-Picking, heulende Steelguitars, mal eine verträumte Fiddle^, traditionelle Honky Tonk-Rhythmen überall! Egal ob das "sonnige", flotte, gut tanzbare, in einem tollen E-Gitarren-/Steelguitar-Gewand präsentierte "Love's gonna live here" (ein ganz bedeutender Song in der frühen Entwicklung von Jann Browne, denn es war der erste, den sie auf der Gitarre zu spielen lernte), der von markanten Tempowechsel bestimmte Honky Tonker "Before you go" (wundervolles Steel-Geheule in den langsamen Passagen), die herzzerreißende Ballade "Play together again, again", der unvergessene Bakersfield Country-Feger "I don't care" (klasse E-Gitarren-Picking), "Hot dog" im Rocjabilly-Gewand oder die Steeguitar-getränkte, balladeske Honky Tonk-Nummer "Sweethearts in heaven" mit schönen, "bittersüßen" Harmoniegesängen von Iris DeMent und Joy Lynn White - Buck Owens wäre mächtig stolz auf diese Aufnahmen, könnte er sie noch hören! (Aber vielleicht kann er's ja...) Ein großartiges Tribute an einen großen Country-Musiker und eine tolle Sache für die Liebhaber unverfälschter, pur traditioneller, klassischer Countrymusic! Kleiner Gag: Die CD sieht aus wie eine Vinyl-Platte, vollkommen schwarz! Ein kleines Manko muß man dennoch erwähnen: Das Album ist mit knapp 28 Minuten Gesamtspielzeit nicht gerade eines der länsgten. Doch die "pure" Countryfans sollten darüber hinwegsehen, denn ansonsten gibt's partout nichts zu mäkeln! Ein wirklich feines Teil!

Art-Nr.: 4781
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love's gonna live here
Before you go
Excuse me (I think I've got a heartache)
I don't care
Playgirl (Playboy)

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Buffett, Jimmy - take the weather with you [2006]
Jimmy Buffett mit einem weiteren Karriere-Highlight! Ungalublich, der Mann scheint so etwas wie seinen zweiten, dritten, oder wievielten musikalischen Frühling auch immer zu durchleben... - egal, er befindet sich wohl in der Form seines Lebens! Seit über 35 Jahren ist Buffett nun im Geschäft, in den USA ein absoluter, Stadien füllender Superstar, aber von eventuell aus den vielen kommerziellen Erfolgen resultierenden Abnutzungserscheinungen oder gar Kreativitäts-Durchhängern nicht die geringste Spur! Ganz im Gegenteil: Mit "Take the weather with you" präsentiert er ein fantastisches, neues Album voller Frische, bei dem der ganze Spaß, den er an seine Arbeit hat, voller Ehrlichkeit und Tiefe rüber kommt. Buffett selbst bezeichnet das Werk, wie auch den 2004er-Vorgänger "License to chill" als Countryalbum und in den Staaten wird das Werk auch unter der Rubrik "Country" vermarktet. Tatsächlich jedoch ist es eine durchweg hervorragende Songs (14 an der Zahl) umfassende, geradezu hinreißende Mischung aus erstklassigen, viel sonniges Westcoast-Flair ausstrahlenden, entspannten, aber knackigen Countryrockern, ein paar lockeren, Americana-angehauchten Songs, einigen lupenreinen, wunderbaren, durchaus traditionell verwurzelten Countrynummern und ein paar herrlichen, erfrischenden, froh gelaunten Karibik "Hula-Pop"-Perlen! Urlaub, Strand, Cocktails, Tequila, Tanzen, Relaxen - Buffett! Unter den Musikern befinden sich so illustre Namen wie Roger Guth (Drums), Mac McAnally (Acoustic guitar, Mandolin), Glenn Worf (Bass), Bill Payne von Little feat (Keyboards), Will Kimbrough (Electric guitar), Sonny Landreth (Slide guitar), Mark Knopfler (Electric guitar), usw., usw.! Gleich zu Beginn der Scheibe hören wir ein absolutes Highlight, eines der vielleicht stärksten Buffett-Stücke der letzten Jahre. "Bama breeze" heißt der Song, ein erfrischender, dezent rootsiger Countryrocker, durch den ein wunderbarer Hauch des Südens weht. Herrlich dabei die Huldigung an die Southern Rock-Helden von Lynyrd Skynyrd, als er im Text singt: "Second set the owner Lulu gets up with the band, a beer in her hand and sings 'Freebird' slow, then she raises a toast - here's to Ronnie and the boys, now everybody make some noise". Tolle Melodie, starke, southern-fueled E-Gitarren-Läufe! Weiter geht's mit der fröhlichen Karibik-Samba-Party-Nummer "Party at the end of the world" mit klasse Steeldrums und schönen E-Gitarren, gefolgt von einer überaus gelungenen, entspannten, sehr sonnigen Coverversion des Crowded House-Hits "Weather with you" und dem riffig groovenden, voller Americana-Flair steckenden, knackigen Countryrocker "Everybody's on the phone". Klasse auch die Version der Mark Knopfler-Ballade "Whoop de doo", bei der Knopfler selbst Gitarre spielt! Im Anschluß daran präsentiert uns Buffett eine tolle Fassung der alten Jesse Winchester-Nummer "Nothin' but a breeze", wundervoll lockerer Westcoast-Country(rock) mit schöner Rhythmik, feinem, klarem Gitarren-/Keyboards-Arrangement und einer nicht mehr aus dem Ohr weichen wollenden Melodie. Enthält ein großartiges, sehr melodisches, fließend und harmonisch gespieltes Slide Gitarren-Solo vom Magier Sonny Landreth! BR5-49's Chuck Mead und Guy Clark sind die Komponisten der prächtigen Mexican-/Karibik-flavoured Border Country-Nummer "Cinco de mayo in Memphis" (tolle Instrumentierung aus Steeldrums, Trompete, Gitarren und Mandoline), während der "Elvis Presley Blues" eine astreine, von dezentem Rockabilly-Flair begleitete und klasse Cash-like Rhythmen geprägte, traditionelle Countrynummer darstellt (starke E-Gitarren-Licks, schöne Banjo-Untermalung), übrigens geschrieben von Gillian Welch und David Rawlings. Das Album enthält zudem noch eine traumhaft schöne, flockige "Karibik Country"-Version des Merle Haggard-Klassikers "Silver wings"! Adäquat zur Musik passend auch das schöne, bunte, 16-seitige Booklet mit allen Texten! Ein bravouröse Leistung von Jimmy Buffett, die von uns den höchsten Respekt einfordert. So kannst Du weitermachen, Jimmy - diese starken Songs bringen zu jeder noch so trüben Jahreszeit den Sommer nach Hause! Konsequenterweise ist das Album sofort auf Platz 1 der U.S.-Billboard Country-Album-Charts geschossen...

Art-Nr.: 4538
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Burgess, Sonny - have you got a song like that? [2009]
Die texanischen Cowboys verehren ihn und lieben ihn, spielen seine Songs in den Jukeboxes der texanischen Honky Tonks, Barrooms und Roadhouses rauf und runter, feiern, "trinken" und tanzen bei seinen Shows, doch der aus dem kleinen Nest Cleburne stammende Vollblut-Traditionalist Sonny Burgess mit der wunderbaren, angenehmen Country-Stimme könnte längst ein weltweiter Star sein wie Alan Jackson oder George Strait, aber noch immer fehlt ihm, völlig unverständlicherweise, der nötige Deal mit einem Major-Label. Dabei bringt er alle Voraussetzungen mit, ein ganz Großer der "Pure Country"-Zunft zu werden, bewegt sich in Sachen Songmaterial und -qualität längst auf Augenhöhe mit den Etablierten der Szene. Schon in ganz jungen Jahren wurde Sonny mit der Musik von Hank Williams, Chet Atkins, Roy Clark und Glen Campbell konfrontiert Leuten, die noch heute einen großen Einfluß auf ihn ausüben. In frühester Jugend bereits lernte er vor Publikum aufzutreten und entwickelte für solche Performances eine große Begeisterung. Allerdings war er auch ein hoch talentierter Sportler mit dem Zeug im professionellen Baseball-Sport Fuß zu fassen, doch als es hieß sich zu entscheiden in welche Richtung es gehen sollte, setzte sich sein Country-Herz durch und er schlug den Weg einer musikalischen Karriere ein. Gut so, die Country-Welt wird es ihm hoffentlich eines Tages auch im grüßeren Rahmen danken. Wer ihn einmal entdeckt hat, wird schnell zum Fan! Wie gesagt, Sonny Burgess hat sich voll und ganz der traditionellen, reinen Dancehall-/Barroom-/Honky Tonk-Countrymusic verschrieben und bewegt sich damit, genauso respektvoll wie kompetent, auf dem Terrain solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Alan Jackson, Gene Watson, Tracy Byrd, auch ein wenig Ricky Skaggs (wenn er keinen Bluegrass macht) und vor allen Dingen George Strait. Knackige, schwungvolle Uptempo-Songs wechseln sich ab mit astreinen Honky Tonkern und ein paar rührenden, reinen Country-Balladen! Fiddles, Steelguitars, Baritone Guitar, Acoustic-Gitarre, Honky Tonk-Piano und prima Melodien bestimmen das Bild! Einer der Höhepunkte ist beispielsweise der lupenreine Vorzeige-Honky Tonker "Beer-I-Cide", ein klassischer, großartiger Countrysong, wie er authentischer nicht sein kann. Tolle Gitarren, Fiddle, Pedal Steel (inklusive eines klasse Solos von Dan Dugmore), Burgess' hervrragender Gesang, eine prima Melodie - die Nummer hat alles, was das Countryherz begehrt. Oder das lockere, flockig flüssige, mit feinen Mandolinen-Fills angereicherte, voller Western-Flair steckende, traditionelle, reine "The request", das knackige, mit einem Touch New Country garnierte, aus einem prächtigen Gewand von E-Gitarre, Fiddle, Steel und Orgel bestehende "I can't think of one", der viel Western-/Prairie- und texanisches Outlaw-Feeling ausstrahlende Two-Stepper "Plain ol' pain", der sicher auch die Linedance-Fraktion begeisternde Roadhouse-Tonker "Grain of salt", wie auch das in bester George Strait-Manier kommende (bei Strait wäre das garantiert eine Nummer 1...), von herrlicher Baritone Gitarre und sirenenartiger Fiddle durchzogene, genauso knackige wie lockere, großartige "Cowboy cool" - alles tolle Songs! "Hey cowboy, have ya got a song like that?", fragt Sonny in einer Textzeile von "The request" (gleichzeitig der Titel des Albums), was wir nach dem Hören dieser feinen CD schlußendlich mit einem zufriedenen und genüßlichen "Ja" beantworten können. Im Namen aller Cowboys und -girls: Danke, Sonny Burgess, für ein weiteres klasse Album!

Die komplette Songliste:

1 Beer-I-Cide - 3:44   
2 The Request - 3:47   
3 I Can't Think of One - 2:43   
4 Tomorrow Is Gone - 3:47   
5 Plain Ol' Pain - 3:26   
6 Grain of Salt - 3:17   
7 Thing, Thang, Thing - 2:36   
8 She Don't Make It Easy - 3:21   
9 Cowboy Cool - 3:47   
10 All Kinds of Beautiful - 3:47   
11 Every Now and Then - 3:51

Art-Nr.: 6493
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer-I-Cide
The request
I can't think of one
Plain ol' pain
She don't make it east
Cowboy cool

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Burgess, Sonny - stronger [2005]
Zweites, einmal mehr ganz großartiges Album (das Teil ist sicher ein wahrer "Leckerbissen" für alle Traditionalisten) des aus Cleburne/Texas stammenden Sonny Burgess - und noch immer hat er keinen Major-Deal! Völlig unverständlich, denn er erfüllt alle Voraussetzungen um ein ganz Großer der Country-Zunft zu werden: Er ist ein herausragender Sänger mit einer tollen Country-Stimme, hat die 1A-Musikergarde aus Nashville mit an Bord (beispielsweise Brent Mason u. J.T. Corenflos an den Gitarren, Dan Dugmore - Pedal Steel und Dobro, Lonnie Wilson am Schlagzeug, Larry Franklin an der Fiddle, Gordon Mote - Keyboards, usw.), besitzt das richtige Händchen für die genau zu ihm passenden Songs, strahlt das richtige Image aus und ist ein Volblut-"Countryman" von der Pike auf! Das ist frische, mit viel Herz dargebotene, lupenreine, seine texanische Herkunft nie leugnende, traditionelle, toll produzierte, honky-tonkin' Dancehall-/Barroom-Countrymusic in der Tradition von Merle Haggard, Gene Watson, Tracy Byrd, Brad Paisley, Alan Jackson und vor allem George Strait, mit allem was das "Pure"-Countryherz begehrt. Knackige, schwungvolle Uptempo-Songs wechseln sich ab mit astreinen Honky Tonkern und ein paar rührenden, reinen Country-Balladen! Fiddles, Steelguitars, Baritone Gitarre, Acoustic-Gitarre, Honky Tonk-Piano und prima Melodien bestimmen das Bild! Auch die vielen (Linedance)-tanzwütigen Cowboys und -girls kommen bei einigen Nummern voll auf ihre Kosten! Die Songs stecken voller Hit-Potential! Nahezu alle haben das Format in den Nashville-Charts eine bedeutende Rolle zu spielen - in den unabhängigen Texas-Country-Charts tun sie dies eh schon! Toll beispielsweise gleich der Opener "What else could go right", ein gut abgehender, richtig Schwung vermittelnder, gut tanzbarer, wunderbarer honky-tonkin' Traditional-Roadhouse Country-Feger, der wohl in jeden "müden" Saloon ordentlich Stimmung bringen dürfte. Hat einen prima Fiddle-/Gitarren-/Piano-/Schlagzeug-Drive! Großartig auch der anschließende, von Larry Cordle und Leslie Satcher komponierte, balladeske, mit herrlicher Steelguitar, feinen Piano-Tupfern, toller Fiddle und bestens integrierter E-Gitarre instrumentierte, sehr melodische Barroom-Honky Tonker "Jesus and bartenders" (that's pure Country - auch vom Text her!), die kraftvolle, mit feinen Dobro-Ergänzungen verzierte Ballade "A little bit stronger", oder das flockige, lockere, frische und flotte, von Paul Overstreet mitkomponierte, viel Alan Jackson-Flair und gute Laune verbreitende, mit schöner Steel- und Baritone-Guitar angereicherte. sehr melodische "Anytime I'm smiling"! Klasse auch der angerockte, die Tanzwütigen mal wieder auf den Plan rufende, mit würziger Electric Slide instrumentierte, knackige Honky Tonk-Stomper "The more I'm around some people, the more I like my dog" (erinnert ein wenig an Billy Ray Cyrus), die rührende, etwas autobiographisch anmutende Ballade "Redneck lullabies", oder das frische, schmissige aus schönen Gitarren und toller Steel bestehende "When you're in love with a woman"! Ein tolles "Traditional Country"-Album, das in seiner Klasse den Werken der oben referenzmäßig erwähnten Künstler in nichts nachsteht! Das ansprechend gestaltete Booklet enthält im übrigen alle Texte! Gratulation Sonny, wir ziehen beeindruckt den Hut!

Art-Nr.: 3843
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What else could go right
Jesus & bartenders
Anytime I'm smiling
The more I'm around some people, the more I like my dog
Redneck lullabies

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Cash, Rosanne - the list [2009]
Das neue Album von Rosanne Cash ist einmal mehr eine wundervolle Hommage an ihren Vater, den großen Johnny Cash. Im Jahre 1973, Rosanne hatte zu dieser Zeit mit Countrymusic weniger am Hut und orientierte sich mehr an den Beatles und der südcalifornischen Rock- und Pop-Szene, gab Johnny ihr, quasi aus "erzieherischen Gründen", eine Liste mit den seiner Meinung nach 100 essentiellen Country-Klassikern und empfahl ihr, diese zu lernen und zu spielen. In der Tat war dies ein ausschlaggebender Moment in der Entwicklung Rosanne's, der ihr die Countrymusic wieder deutlich mehr ins Bewusstsein rückte. Was bekanntermassen folgte, war auch für Johnny's Tochter eine mit vielen Hits gepflasterte, große Country-Karriere. Von dieser "historischen" Liste präsentiert Rosanne nun auf ihrem neuen Werk eine wundervolle Auswahl von 12 Songs, die sie voller Herzblut zu Ehren ihres Vaters aufgenommen hat. Sie interpretiert diese Nummern, alles absolute Country-Klassiker, nicht in der Art eines typischen Traditionalisten, sondern drückt ihnen ihren ganz eigenen Stempel auf. Das heisst, sie verpackt diese Songs in ein großartiges, voller Inspiration steckendes Contemporary Roots-, Alternate Country-, Americana-Format, weit weg von Nashville's Mainstream. Das ist im weitesten Sinne vergleichbar mit den jüngeren Arbeiten einer Emmylou Harris. Unter den Songs befinden sich solch unvergessene Evergreens und Klassiker wie beispielsweise Merle Haggard's "Silver wings", Jimmy Rodgers' "Miss the Mississippi and you", Hank Williams' "Take these chains from my heart", Hank Snow's "I'm movin' on", Bob Dylan's "Girl from the north country", Harlan Howard's "Heartaches by the number" und A.P.Carter's "Bury me under the weeping willow" - vieles also auch, was schon ihr Vater irgendwann eimal aufgenommen hat. Massgebend beteiligt an den schönen, gediegenen Arrangements war, neben Rosanne, vorwiegend ihr Ehemann John Leventhal, der auch wieder den Löwenanteil an Instrumenten bediente und das Album exzellent produzierte. Großartig auch die prominente Unterstützung von dem ein oder anderen Gesangspartner, wie zum Beispiel Wilco's Jeff Tweedy bei dem nicht unter zu kriegenden Klassiker "Long black veil" oder Bruce Springsteen's bei dem herrlichen "Sea of heartbreak". Erneut ein ganz feines Album von Rosanne Cash!

Die komplette Songliste:

1 Miss the Mississippi and You - 3:12   
2 Motherless Children - 3:06   
3 Sea of Heartbreak (feat. Bruce Springsteen) - 3:06   
4 Take These Chains from My Heart - 3:32   
5 I'm Movin' On - 3:45   
6 Heartaches by the Number (feat. Elvis Costello) - 3:21   
7 500 Miles - 3:04   
8 Long Black Veil (feat. Jeff Tweedy) - 3:10   
9 She's Got You - 3:07   
10 Girl from the North Country - 3:32   
11 Silver Wings (feat. Rufus Wainright) - 3:45   
12 Bury Me Under the Weeping Willow - 3:33

Art-Nr.: 6584
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cassidy, Jason - 717 [2015]
Der aus Montgomery stammende Texaner schickt sich an, die Countryszene des Lone Star States so richtig aufzumischen. Schon lange gehört Jason Cassidy zu den hoffnungsvollsten, neuen Neo-Traditionalisten Texas', doch mit seinem nunmehr dritten Album "717" macht er noch einmal einen riesigen Schritt nach vorne. Cassidy schafft mit seiner wunderbaren Countrymusic und seiner hervorragenden Baroton-Stimme eine ausgewogene, durch und durch authentische Balance zwischen purer Tradition ala Waylon Jennings, Merle Haggard, George Jones & Co., sowie zeitgemässem, modernem, knackigem New Country auf dem Terrain solch aktueller Stars wie etwa Chris Young oder Jason Aldean, und Texas Country-Kollegen wie zum Beispiel Kevin Fowler und Cody Johnson. Dazu sagt er selbst: "This record is the perfect mix of old and new that the fans will enjoy: Some traditional songs for the traditionalist at heart, some ballads that we all love, and some rocking tunes for the party crowds, younger generation, and the crazy rednecks like me." Welch ein Potential in Cassidy steckt, zeigt auch schon die Liste der großartigen Musiker, die sich im Studio versammelt haben, um ihn zu unterstützen. Neben dem texanischen "Tausendsassa" Milo Deering, der wieder alles, was "Strings" hat und die Pedal Steel bedient und Clay Corn am Klavier und an der Orgel, sind zum Beispiel auch solche Nashville-Ikonen wie der Weltklasse-Gitarrist Brent Mason an der E-Gitarre (bei 9 von 10 Stücken) und Drummer Edie Bayers (bei allen Tracks) am Start. Das kann sich wahrlich sehen und hören lassen, wie auch Cassidy's hervorragendes Songmaterial. Los geht's mit dem großartigen "What Waylon wouldn't say", einer prächtigen, lupenreinen Outlaw Country-Nummer im Stil des, der Titel verrät es schon, unvergessenen Waylon Jennings. Das Stück klingt dabei allerdings alles andere als antquiert, sondern absolut auf der Höhe der Zeit. Klasse hier die Kombination zwischen typisch Waylon-mässigen E-Gitarren und der prima in Szene gesetzten Pedal Steel. Das anschliessende "How good love fells" ist eine wunderbare, allerdings schön knackig und saftig präsentierte, astreine Country-Ballade mit einem tollen Steelguitar-Background und satter E-Gitarre (inkl. starkem Solo), während das flotte, kräftige "Got it good" mit seiner hervorragenden Melodie das Klientel schnörkelloser Country-/New Country-Liebhaber, die es mit etwas mehr "Dampf" mögen, bedient. Ähnlich zu kategorisieren, wenn auch langsamer gespielt, ist das herrliche, von tollen Steelguitar-Linien durchzogene, sowie mit feinem Piano und klasse Gitarren in Szene gesetzte, vollkommen traditionell fundamentierte "Cowboy girl", das von seiner Art her auch perfekt in das Anforderungsprofil des großen George Strait passen würde. Diese vorab ausgekoppelte Single war ein Riesen-Hit in Texas. Klasse auch der frische, wieder schön knackige und wunderbar melodische, mit tollen Gitarren und Mandoline instrumentierte Uptempo Country-Feger "Baby come on" (prächtiges Baritone E-Gitarren-Solo von Brent Mason in der Mitte), sowie die vollkomen reine, traditionelle Country-Ballade "Dancing with Jesus" mit tollen Harmonie-Vocals von Heather Little (im übrigen Co-Writerin des Mirada Lambert-Hits "Gunpowder and lead"), sowie der kochende New Country-Kracher "Country girls do it better", der sich eher auf der rockigen Schiene eines Jason Aldean bewegt, ohne jedoch die "echten" Country-Pfade je zu verlassen. Den Abschluß des Albums bildet eine wunderbare, ruhige, gediegene Fassung des alten, von Bob McDill geschriebenen Keith Whitley-Hits "Don't close your eyes". Eine großartige Scheibe von Jason Cassidy, der einer von denen ist, die die Fahnen des "real Country" hoch halten - auch bei den modernen, fetzigen Stücken. Vorzüglich!

Das komplette Tracklisting:

1. What Waylon Wouldn't Say - 3.56
2. How Good Love Feels - 3.42
3. Got It Good - 3.22
4. Rest of Forever - 3.15
5. Cowboy Girl - 3.04
6. Baby Come on - 3.05
7. Dancing with Jesus (Bre's Song) - 4.05
8. Beers to You - 2.58
.9 Country Girls Do It Better - 2.59
10. Don't Close Your Eyes - 4.30

Art-Nr.: 8873
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What Waylon wouldn't say
How good love feels
Got it good
Cowboy girl
Baby come on
Dancing with Jeses (Bre's song)
Country girls do it better

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Church, Eric - sinners like me [2006]
Eric Church, ein neuer Name in Nashville, der für mächtig frischen Wind sorgt und sich mit seinem prächtigen Debut "Sinners like me" in Windeseile der gesteigerten Aufmerksamkeit der Country-Welt sicher sein dürfte! Unter der Produktion von Jay Joyce gelingt dem Mann aus Granite Falls/North Carolina ein richtig großer Wurf in Sachen knackiger, ausgewogen und fließend zwischen Tradition und Moderne hin und her pendelnder, genauso lebendiger wie niveauvoller Country-/New Country-Musik, mal kernig rockend, dann wieder in herrlicher Balladenform, immer durchzogen von wunderbaren Melodien! Er selbst bezeichnet Größen wie Merle Haggard, Waylon Jennings, John Prine und Steve Earle als seine größten Einflüsse, leugnet nicht ein gewisses Faible für die Musik des amerikanischen Südens (passend dazu, daß er vor einigen Monaten zusammen mit Jason Aldean ein paar Konzerte für Lynyrd Skynyrd eröffnete), und reiht sich damit nahtlos in die Reihe der neuen Generation Nashville's ein, die momentan für so viel Furore sorgt (Jason Aldean, Bobby Pinson, Jace Everett, Trent Willmon, Trent Tomlinson, usw.)! Aber auch eine gewisse Nähe zu Kollegen wie Brooks & Dunn oder Keith Urban ist durchaus nachvollziehbar! Eric Chruch verfügt nicht nur über eine exzellente Stimme (wenn erforderlich warmherzig und weich, wenn's rockt "rebellisch" und kraftvoll, jederzeit herrlich "country"), er ist auch ein hervorragender Songwriter (sämtliche Songs stammen aus seiner Feder, zum Teil mit dem ein oder anderen Co-Autor), was der Identifikation zwischen Performer und Songmaterial natürlich sehr zugute kommt. "Wenn man meine Lieder hört, lernt man sehr schnell kennen, was für ein Mensch ich bin", sagt Church! Alles klingt schön knackig, sehr flüssig, und ist ausgestattet mit einer spieltechnischen Harmonie und Melodik, die sich voller Eingängigkeit und Frische in unseren Ohren festsetzt. Unter den beteiligten Musikern hören wir zum Beispiel: Kenny Greenberg, Richard Bennett (alle E-Gitarre), Bryan Sutton (Acoustic Gitarre, Mandoline, Banjo), Craig Wright (Drums), Chris Thile (Mandoline), Aubrey Haynie (Fiddle), Dan Dugmore (Pedal Steel), und viele mehr! Eröffnet wird die CD mit dem modernen, satten, voller Outlaw-Charme steckenden Countryrocker "Before she does", dessen vitale Instrumentieung aus kraftvollen E-Gitarren, stampfendem Drumming, schönen Steel-Fills und sogar einer Gitarren-"Talkbox" besteht. Klasse! Das folgende Titelstück "Sinners like me" ist dann ein absolutes Highlight eines an potentiellen "Hits" ohnehin nicht armen Albums: Eine bestechend schöne Ballade, traditonell und modern zugleich, mit dezentem Folk(rock)-Touch, die einen unwiderstehlich in ihren Bann zieht! Wunderbare E-Gitarren, umgeben von einem schönen Hall, tolle Fiddle-Linien, ein rhythmisches Schlagzeug und Curch's großartiger Gesang bilden eine traumhafte Harmonie mit fast schon epischem Charakter! Sehr stark! Trockenes Banjo, rootsige E-Gitarren-Licks, pochendes Drumming und tolle Steel-Ergänzungen erzeugen den nötigen Drive für den fetzigen Dancehall-Feger "How 'bout you", der sicher auf so mancher sommerlichen Countryparty für die richtige Stimmung sorgen dürfte. Herrlich ungezwungen, erfrischend und von jugendlich "wilder" Dynamik! Mit dem anschließenden, wundervollen "These boots" wird es dann wieder recht traditionell: Eine sehr melodische, entspannte, von schöner Mandoline, einer ruhigen, feinen Rhythmik und dezentem Fiddle-/E-Gitarren-Zusammenspiel geprägte Ballade im semi-akustischen Gewand! "What I almost was" bedeutet im Anschluß daran wieder das Tempo anzuziehen: Knackiger, peppiger New Country mit toller Melodie im Stile eines Keith Urban! So wechseln sich weiterhin großartige Balladen, Midtempo- und Uptempo-Nummern bis zum Ende ab und bescheren den Fans damit eines der vielleicht interessantesten und vielversprechendsten Nashville-Debuts des laufenden Jahres! Eric Church wird sich schnell seinen Platz in den Herzen der Country-Freunde sichern. Sein "How 'bout you" jedenfalls ist bereits auf dem Weg in "luftige Höhen" der Billboard Country Singles-Charts - und das, wie wir meinen, völlig zu recht! Mach weiter so, Eric! Um's mal mit dem Albumtitel zu umschreiben, "Sünder wie Dich" lieben wir...

Art-Nr.: 4315
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Clark, Terri - classic [2013]
Schon bei Terri Clark's 2011er Album "Roots and wings" ist man aus dem Schwärmen kaum mehr rausgekommen. Gleiches gilt für ihr neues Werk "Classic". Was für ein wunderbares, reines Countryalbum! Seitdem Terri keinen Majorlabel-Vertrag mehr hat und damit aus den Charts völlig verschwunden ist, fühlt sie sich unabhängiger und freier als je zuvor, was ihrem künstlerischen Output ein ums andere Mal zu neuen Höhen verhilft. Sie ist besser denn je! Sie tut, was sie will, sie spielt die Musik, die sie spielen möchte - und keiner redet ihr rein. Und sie ist einfach gut - eine Countrykünstlerin von Format, voller Ausdrucksstärke, voller Herz und Seele. "This is the type of timeless project I've wanted to do my whole lfe", sagt sie voller Stolz über das neue Album und ergänzt: "It signifies so many things for me - my family roots, the Opry, my history and influences as an artist, and the songs that make up so much of the fabric of country music". Terri Clark hat ein Album aufgenomme, das ihre komplette Entwicklung widerspiegelt, die sie musikalisch genommen hat. Ein Album mit 11 legendären Countryklassikern, die sie ihr ganzes Leben beeinflusst und geprägt haben. Doch sie hat diese Songs nicht einfach gecovert, nein, sie hat ihnen ihren eigenen Stempel aufgedrückt und es gleichzeitig verstanden, die Originalität zu wahren. Die Nummern klingen ungemein frisch, knackig und sind sehr zeitgemäss produziert, wahren aber gleichzeitig auf authentichste Art und Weise das Flair ihrer Ursprünglichkeit. Zu einigen dieser Songs hat sie hochkarätige Duett-Gäste gewonnen, teilweise sogar die Leute, die damals das Original zum Klassiker gemacht haben. So bringt sie zum Beispiel eine wundervolle Version des wohl größten Hits von Tanya Tucker, "Delta Dawn", bei der sie Tanya mit herrlichem Duett-Gesang unterstützt. Entsprecehnd ist es bei dem Reba McEntire-Klassiker "How blue", den Terri Clark und Reba ebenfalls gemeinsam vortragen. Den unvergessenen George Jones/Tammy Wynette-Evergreen "Golden ring" präsentirt Terri gemeinsam mit Dierks Bentley - ebenfalls grandios gelungen. Bestens gelungen ist auch der Einstieg in das Album: Man hört zunächst die große Kittie Wells im (verrauschten) Original ihr legendäres "It wasn't God who made Honky Tonk Angels" singen, das dann nach einigen Sekunden nahtlos in Terri Clark's zeitgemässe, hinreissende Coverversion übergeht. Weitere tolle Nummern sind beispielsweise Neil Young's "Love is a rose" (auch bekannt geworden von Linda Ronstadt), Glen Campbell's "Gentle on my mind", Merle Haggard's "Swinging doors" und Hank Snow's "I'm movin' on", das die Kanadierin gemeinsam mit ihrem Landmann Dean Brody vorträgt. Es ist eine absolute Wonne, Terri Clark bei diesen vorzüglichen Interpretationen zuzuhören. Klassische Countrymusic, wie man sie heute spielt. Terri Clark's "Classic" sind ihre ganz persönlichen Countryklassiker, von Terri selbst und ihren grandiosen Begleitmusikern (u.a. Brent Mason - guitars, Michael Rhodes - bass, Chad Cromwell - drums, John Hobbs - piano, Stuart Duncan -.fiddle, Paul Franklin - pedal steel) herrlich erfrischend aufbereitet. Traditionelle Countrymusic auf absolutem Spitzenniveau!

Das komplette Tracklisting:

1. It Wasn't God Who Made Honky Tonk Angels - 3:32
2. Love is a Rose - 3:04
3. How Blue (with Reba McEntire) - 3:01
4. Don't Come Home a Drinkin' (With Lovin' On Your Mind) - 2:32
5. Gentle On My Mind - 3:27
6. Golden Ring (with Dierks Bentley) - 3:07
7. Two More Bottles of Wine - 3:00
8. Leavin' On Your Mind (with Jann Arden) - 4:34
9. Swinging Doors - 2:58
10. Delta Dawn (with Tanya Tucker) - 4:18
11. I'm Movin' On (with Dean Brody) - 3:36

Art-Nr.: 8043
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It wasn't God who made Honky Tonk Angels
Love is a rose
Don't come home a drinkin' (with lovin' on your mind)
Golden ring
Swinging doors
Delta Dawn

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