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Adams, Ryan - heartbreaker [2000]
Das erste Soloalbum des Frontmannes und Kopfes der beliebten Altenate-Countryrock-Band "Whiskeytown". Sehr ruhige, nachdenkliche Songs zwischen acoustic und electric Folk/Folkrock/Countryrock, teils sehr sparsam instrumentiert. Hat was von Leuten wie Gillian Welch oder einem jungen Bob Dylan. Je ein Duett mit Emmylou Harris und Kim Richey.

Art-Nr.: 1001
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,33

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Berg, Matraca - the dreaming fields [2011]
Die 1964 in Nashville geborene "Hall Of Fame Songwriterin" Matraca Berg gehört ohne Zweifel zu den besten und anerkanntesten Songwriterinnen Amerikas. Bereits im Alter von 18 Jahren hatte sie ihren ersten Nr. 1-Hit als Songwriterin und heute zählt sie zu den Komponisten, deren Songs am häufigsten aufgenommen wurden und werden. Vorwiegend die traditionelle, als auch progressive weibliche Country-Garde bedient sich seit rund 30 Jahren mit großem Erfolg der Songs von Matraca. Von Pam Tillis bis Suzy Bogguss, von den Dixie Chicks bis Trisha Yearwood, Patty Loveless bis Martina McBride, Deana Carter bis Gretchen Wilson, oder auch Dusty Springfield bis zur großen Linda Ronstadt - sie alle haben die Lieder dieser fantastischen Songwriterin für sich in Anspruch genommen. Was aber dabei immer viel zu sehr in den Hintergrund geriet und den meisten auch gar nicht bewusst ist, ist die Tatsache, welch eine faszinierende Sängerin Matraca Berg darüber hinaus ist. Viel zu selten hat sie sich mit eigenen Alben in das vermeintlich große Rampenlicht der Performerinnen gestellt, doch jetzt ist es mal wieder soweit. Zum Glück! 14 Jahre sind seit ihrem letzten, gefeierten Werk "Sunday morning to Saturday night" vergangen, bis sie nun mit "The dreaming fields" ihre neue CD vorlegt, die, da gibt es keinen Zweifel, ihren Status als Interpretin noch einmal deutlich aufwerten wird. Es ist ein hinreissend schönes Album geworden, eine exquisite, ungemein geschmackvolle Gratwanderung an der Schnittstelle zwischen Country, Roots, Alternate Country und Americana. Die ihrem qualitativ aussergewöhnlich starken Songwriting entsprungenen Stücke sind zumeist recht ruhig und verhalten in einem tollen "stripped down full band arrangement" eingespielt und bestechen mit exzellenten Melodien. Zuweilen wirkt das, auch thematisch, ein wenig düster, kommt aber ungemein klar und sauber instrumentiert rüber und vermittelt am Ende immer einen Übergang in Hoffnung und positive Stimmung. Die Atmosphäre des Albums wirkt wunderbar getragen, zuweilen sehr intim. Die faszinierende Leichtigkeit der Instrumentierungen und Matraca's, von einer engelshaften Aura umgebener Gesang bilden eine unwiderstehliche Synthese, von der der Zuhörer geradezu magisch angezogen wird. In etwa bewegt sie sich damit auf dem Terrain solcher Kolleginnen wie Patty Griffin, Rosanne Cash und vor allen Dingen Emmylou Harris. Umgeben ist sie von einer Anzahl großartiger Begleitmusiker aus der 1A-Garde der Szene, wie zum Beispiel Richard Bennett (guitars), Dan Dugmore (pedal steel), Mike Rojas (leyboards), Randy Scruggs (acoustic guitar), Glen Worf (bass), Greg Morrow (drums) und vielen anderen mehr. Stücke wie die wunderbar flockig lockere, mit toller Baritone Guitar und lässiger Percussion inszenierte Country-/Americana-Nummer "If I had wings", das sehr ruhig und rootsig, mit exzellenten E-Gitarren- und Steelguitar-Fills daherkommende "You and tequila" (hat übrigens auch Kenny Chesney zusammen mit Grace Potter für sein aktuelles Werk "Hemmingway's whiskey" aufgenommen), das herrlich melodische, in bester Emmylou-Tradition atehende "Racing the angels" (Background Gesang: Suzy Bogguss und Gretchen Peters), das mit toller Mundharmonika (spielt Matraca selbst), jaulenden Steelfills und einem sehr schönen, kräftigeren Rhythmus in Szene gesetzte, ganz feine "Clouds", der knackige Countryrocker "Silver and glass" (erinnert unterschwellig ein wenig an Mary Chapin Carpenter) oder die unaufdringlich instrumentierte, wunderschöne Country-/Americana-Ballade "Oh Cumberland" (mit an Bord, sowohl gesanglich als auch an der akustischen Gitarre, ist hier Nitty Gritty Dirt Band's Jeff Hanna, im übrigen der Ehemann von Matraca) sind wahre Songperlen, die wohl keine(r) besser interpretieren kann als Matraca Berg selbst. Es ist eine Genuss, diese Ausnahmekünstlerin endlich wieder ihre eigenen Songs singen zu hören. Was für ein tolles Album! Faszinierende Musik abseits des Nashville-Mainstreams!

Das komplette Tracklisting:

1 If I Had Wings - 4:20   
2 You and Tequila - 4:07   
3 Racing the Angels - 4:16   
4 Silver and Glass - 3:59   
5 Clouds - 4:03   
6 The Dreaming Fields - 4:29   
7 Oh Cumberland - 4:32   
8 Your Husband's Cheating on Us - 4:19   
9 Fall Again - 3:41   
10 South of Heaven - 5:35   
11 A Cold, Rainy Morning in London in June - 4:18

Art-Nr.: 7402
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
If I had wings
You and tequila
Racing the angels
Silver and glass
Clouds
Oh Cumberland
South of heaven

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Bullens, Cindy - neverland [2001]
Ein phänomenales Album allerbester trockener Rock-, Rootsrock-, Americana-Rock, Singer/Songwriter-Rock-, Heartland-Rock- und Midwestern-Rock-Musik - ungeschliffen und erdig, doch gleichzeitig von hypnotischer Aussagekraft und einer wunderbar melodiösen Schönheit. Cindy Bullens, die vor 2 Jahren mit ihrem Debut "Somewhere betwenn heaven and earth", in dem sie musikalisch den Schmerz über den Tod ihrer damals 11-jährigen Tochter zu verarbeiten versuchte, bereits für Aufsehen in der Szene sorgte, legt hier noch einmal mächtig zu. Mit diesem Album etabliert sie sich als eine der besten gegenwärtigen Singer/Songwriterinnen in den USA, vom Kaliber eines Steve Earle, John Hiatt, John Mellencamp, Jackson Browne oder einer Lucinda Williams. Genau dieses musikalische Spektrum umfaßt im Großen und Ganzen auch ihr neues Album "Neverland". Die Fans der vorgenannten Künstler werden begeistert sein und sich nach dem ersten Durchhören ein befriedigendes "Das ist es!" denken, um anschließend das Teil gleich noch einmal in den CD-Spieler zu schieben. So gibt sich dann auch eine Menge musikalischer Prominenz die Ehre. Gäste sind Steve Earle, Emmylou Harris, John Hiatt, George Marinelli, Benmont Tench, Michael Rhodes, usw.! Noch immer beziehen sich einige Textpassagen ihrer Lieder auf den schmerzlichen Verlust ihrer Tochter, doch insgesamt hat sie bei diesem Album eine Mengen Spaß gehabt. Sie schaut nach vorne, und das hört man! Bereits der Opener, das Titelstück "Neverland" läßt keinen Zweifel an der Klasse dieses Albums aufkommen. Ein Intro mit zerrender und dröhnender, dreckiger E-Gitarre mündet in einem herrlichen, satten Rootsrocker mit einer Songstruktur, die sich sofort im Ohr festsetzt. Gleich hier hilft Steve Earle aus, dessen prägnanter Background-Gesang dem Stück noch den letzten Kick gibt. "Long way down" könnte von einer rockigen Lucinda Williams stammen, während "Cry to you", mit seinen herrlichen Mandolinen, den fetten E-Gitarren-Riffs, seinem Drive und der starlken Melodie, wie eine Synthese aus einenm John Mellencamp/Jackson Browne-Stück klingt. Bei "Hammer and nails", mit seinem stampfenden Rhythmus und dem tollen E-Gitarren-Break hilft John Hiatt aus. So geht es weiter, mit fantastischen Rocktracks und ein paar erdigen Balladen. Knapp 51 Minuten Genrestoff auf höchstem Niveau! Und Cindy's dezent herbe, Stimme paßt großartig zur Musik! Hervorragend staubig und trocken produziert wurde das Teil von Steve Earle's "Twangtrust"-Kumpel Ray Kennedy gemeinsam mit Cindy! Sie selbst beschreibt ihr Album als "the rock and roll record I've always wanted to make" und sagt weiter: "Many people consider me a singer-songwriter in the category of John Hiatt, Lucinda Williams and Steve Earle, and I'm very proud to be in their company. But when you come to see me play live, playing the same Les Paul or Stratocaster I played 20 years ago, you will know I'm a rock and roller! Das glauben wir! Die Kritiker sind begeistert - wir auch! Ein Knüller-Teil!

Art-Nr.: 1062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Bush, Sam - storyman [2016]
Die Bluegrass-/Americana-Institution,New Grass Revival- und Nash Ramblers-Ikone, der König der Mandoline und Fiddle, der große Sam Bush, begeistert die Americana- und Alternate Country-Welt mit einem neuen, fantastischen Album. Welch ein wundervolles Teil! Herrliche, großartige, frische Songs, präsentiert auf einem bluegrassigen Fundament, allerdings mit Drummer und elektrischen Momenten, zwischen elter New Grass Revival-Kompatibilität, astreinem Country, Alternate Country und rootsigem Americana, eingepackt in tolle Melodien und Arrangements - natürlich, unverbraucht, in höchster musikalischer Qualität. Eindrucksvoll auch, wie hervorragend Sam Bush singt. Gäste sind u. a. Emmylou Harris, Deborah Holland, Alison Krauss und Steve Fishell an der Pedal Steel. Die Stücke bleiben prächtig hängen und gehen zum Teil wunderbar ins Ohr. Kommt mit einem sehr schönen, reich bebilderten, alle Texte umfassenden, 20-seitigen Booklet. Ein absolutes Fest für die "grassige" Alternate Country-, Roots-, und Americana-Fraktion!

Die offizielle Produktinformation im Original:

Sam Bush has long since established himself as roots royalty. His highly anticipated new album, Storyman, is a freewheeling collection that gleefully picks and chooses from jazz, folk, blues, reggae, country swing, and bluegrass to create a jubilant noise only classifiable as the Sam Bush sound. Many of the songs are stories several of them true and the legendary mandolin and fiddle player co-wrote every one of them with friends including Guy Clark, Emmylou Harris, Jon Randall Stewart, Jeff Black, and others. Instead of kicking back and soaking up honors, such as an Americana Music Association Lifetime Achievement Award and his suite of Grammys and International Bluegrass Music Association trophies, Storyman proves once again that the Father of Newgrass and King of Telluride will never stops striving to create something new. I m hoping it just kind of flows for people and makes them go, Hey! It s a Sam record. It sounds like Sam and the band, Bush says of the album. But for the first time ever, I also find myself thinking, I hope you enjoy the stories. It s my singer-songwriter record.

Das komplette Tracklisting:

1. Play By Your Own Rules - 3:31
2. Everything Is Possible - 4:01
3. Transcendental Meditation Blues - 3:53
4. Greenbrier - 4:48
5. Lefty's Song - 3:57
6. Carcinoma Blues - 3:56
7. Bowling Green - 3:32
8. Handmics Killed Country Music - 3:42
9. Where's My Love - 5:53
10. It's Not What You Think - 3:54
11. I Just Wanna Feel Something - 5:35

Art-Nr.: 9204
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Capps, Grayson - scarlett roses [2017]
Mitreißend! Packend! Was für ein prächtiges Album dieses charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south". Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder in Alabama (Mobile) lebende Grayson Capps gilt nun schon seit Jahren als einer der absoluten Lieblinge der amerikanischen Rootsrock-/Americna-/Singer Songwriter-Szene, sowohl bei den Experten und Kritikern, als auch bei den Fans und Kennern der Szene. Dieser Status wird sich mit Capps' neuem, fantastischen Werk "Scarlett roses" noch einmal nachhaltig festigen. Was wir geboten bekommen, ist überaus inspirierter, voller Feuer steckender, kerniger, spannungsgeladener, dreckiger, rauer, und doch so wunderbar klar strukturierter, prächtig hängen bleibender Americana-/Rootsrock voller Abwechslungsreichtum und musikalischer Qualität. Die brodelnde Mixtur reicht von erdigem, ruppigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, Blues und kochendem Southern-/Swamp-/JamRock, wobei seine durchweg erstklassigen Songs niemals die Struktur verlieren. Das Werk bringt Capps im übrigen wieder mit seinem langjährigen Weggefährten, dem meisterhaften Gitarristen Corky Hughes zusammen, mit dem er auch immer wieder in Duo-Besetzung live unterwegs ist. HUghes besticht bei diversen Songs mit herausragenden E-Gitarrenläufen. Die übrigen Bandmitglieder sind Rufus Ducote am Bass und Drummer Russ Broussard, sowie bei vereinzelten Tracks Dylan LeBlanc (background vocals), sowie Ehegattin und Produzentin Trina Shoemaker (u. a. Queens of the Stone Age, Dylan LeBlanc, Emmylou Harris, Sheryl Crow, Brandi Carlile, Mike Zito) - alles exzellente Vertreter ihres Fachs. Wunderbare Acoustic- und Electric-Gitarren leiten den grandiosen Opener, das Titelstück "Scarlett roses", ein, der dann mit seinem tollen Gitarrenarrangement (saustarkes Solo von Hughes) und Capps' großartigem Gesang sofort unser ewig hungriges Roots-Herz erobert und sich tief darin verankert. Toll! Das ist ganz große Americana Rock-Kunst! So reiht sich eine bärenstarke Nummer an die nächste, wie etwa das von einer tollen Lap Steel begleitete, unterschwellig schön swampige "Hold me darlin'", das sich sehr harmonisch und trotzdem erdig und dreckig in unsere Ohren schraubende, von einer lässigen E-Gitarren-Begleitung geprägte "Bag of weed", das rau rockende "Thankful", das leicht psychedelisch angehauchte, jammige, mit extrem rauen "rusty guitars" inszenierte, damit ein wenig an Neil Young's Crazy Horse erinnernde, über 8-minütige "Taos", bis hin zu dem herrlich flockigen, sehr melodischen, trotzdem auch wieder rauen Americana Finaltrack "Moving on". Grayson Capps überzeugt auf ganzer Linie. Diese Songs üben eine geradezu magische Anziehungskraft aus. "Scarlett roses" zählt sicher zu den besten "Rootsrock-/Americana"-Werken des nun zu Ende gehenden Jahre 2017. Eine absolute Meisterleistung von Grayson Capps und seinen Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. Scarlett Roses - 4.33
2. Hold Me Darlin' - 3.15
3. Bag Of Weed - 5.44
4. You Can't Turn Around - 4.17
5. Thankful - 3.12
6. New Again - 4.34
7. Hit Em Up Julie - 2.50
8. Taos - 8.28
9. Moving On - 4.08

Art-Nr.: 9564
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scarlett roses
Hold me darlin'
Bag of weed
Thankful
Taos
Moving on

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Cash, Rosanne - the list [2009]
Das neue Album von Rosanne Cash ist einmal mehr eine wundervolle Hommage an ihren Vater, den großen Johnny Cash. Im Jahre 1973, Rosanne hatte zu dieser Zeit mit Countrymusic weniger am Hut und orientierte sich mehr an den Beatles und der südcalifornischen Rock- und Pop-Szene, gab Johnny ihr, quasi aus "erzieherischen Gründen", eine Liste mit den seiner Meinung nach 100 essentiellen Country-Klassikern und empfahl ihr, diese zu lernen und zu spielen. In der Tat war dies ein ausschlaggebender Moment in der Entwicklung Rosanne's, der ihr die Countrymusic wieder deutlich mehr ins Bewusstsein rückte. Was bekanntermassen folgte, war auch für Johnny's Tochter eine mit vielen Hits gepflasterte, große Country-Karriere. Von dieser "historischen" Liste präsentiert Rosanne nun auf ihrem neuen Werk eine wundervolle Auswahl von 12 Songs, die sie voller Herzblut zu Ehren ihres Vaters aufgenommen hat. Sie interpretiert diese Nummern, alles absolute Country-Klassiker, nicht in der Art eines typischen Traditionalisten, sondern drückt ihnen ihren ganz eigenen Stempel auf. Das heisst, sie verpackt diese Songs in ein großartiges, voller Inspiration steckendes Contemporary Roots-, Alternate Country-, Americana-Format, weit weg von Nashville's Mainstream. Das ist im weitesten Sinne vergleichbar mit den jüngeren Arbeiten einer Emmylou Harris. Unter den Songs befinden sich solch unvergessene Evergreens und Klassiker wie beispielsweise Merle Haggard's "Silver wings", Jimmy Rodgers' "Miss the Mississippi and you", Hank Williams' "Take these chains from my heart", Hank Snow's "I'm movin' on", Bob Dylan's "Girl from the north country", Harlan Howard's "Heartaches by the number" und A.P.Carter's "Bury me under the weeping willow" - vieles also auch, was schon ihr Vater irgendwann eimal aufgenommen hat. Massgebend beteiligt an den schönen, gediegenen Arrangements war, neben Rosanne, vorwiegend ihr Ehemann John Leventhal, der auch wieder den Löwenanteil an Instrumenten bediente und das Album exzellent produzierte. Großartig auch die prominente Unterstützung von dem ein oder anderen Gesangspartner, wie zum Beispiel Wilco's Jeff Tweedy bei dem nicht unter zu kriegenden Klassiker "Long black veil" oder Bruce Springsteen's bei dem herrlichen "Sea of heartbreak". Erneut ein ganz feines Album von Rosanne Cash!

Die komplette Songliste:

1 Miss the Mississippi and You - 3:12   
2 Motherless Children - 3:06   
3 Sea of Heartbreak (feat. Bruce Springsteen) - 3:06   
4 Take These Chains from My Heart - 3:32   
5 I'm Movin' On - 3:45   
6 Heartaches by the Number (feat. Elvis Costello) - 3:21   
7 500 Miles - 3:04   
8 Long Black Veil (feat. Jeff Tweedy) - 3:10   
9 She's Got You - 3:07   
10 Girl from the North Country - 3:32   
11 Silver Wings (feat. Rufus Wainright) - 3:45   
12 Bury Me Under the Weeping Willow - 3:33

Art-Nr.: 6584
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Chambers, Kasey & Shane Nicholson - rattlin' bones [2008]
Faszinierend schöne Americana-/Alternate Country-Musik, deren Magie man sich einfach nicht entziehen kann! Die einzigartige, mit einem unwiderstehlichen Charisma gesegnete, australische Singer-Songwriterin Kasey Chambers (ex Dead Ringer Band) hat sich in den vergangenen Jahren mit all ihrer Klasse einen festen, unwiderruflichen Platz auf Augenhöhe neben solchen Künstlerinnen wie beispielsweise Emmylou Harris, Lucinda Williams, Patty Griffin und Tift Merritt erspielt - mehr noch, nahezu alle dieser Kolleginnen kommen bei der Erwähnung des Namens Kasey Chambers regelrecht ins Schwärmen. Und die Genre-Fans liegen ihr eh zu Füßen. Warum das so ist, beweist einmal mehr ihr neues, traumhaftes Album "Rattlin' bones", das allerdings ein gemeinsames Werk mit dem ebenfalls sehr ausdrucksstarken, großartiigen australischen Singer-Songwriter Shane Nicholson ist. Nicholson (im übrigen auch Kasey Chambers' Ehemann), der seine ersten musikalischen Erfolge in der aus Brisbane stammenden australischen Rockband "Pretty Violet Stain" sammelte und im Anschluß daran mit zwei hervorragenden Roots-Pop Solo-Alben ("It's a movie" von 2004 und "Faith and science" von 2007) aller Orten große Beachtung und großes Lob einheimste, und die australische Americana-Ikone passen musikalisch und stimmlich einfach bestens zusammen. Für "Rattlin' bones" begibt sich das Paar wieder eindeutig auf das Terrain von Kasey's musikalischen Anfängen und Wurzeln, will heißen: "Country/Alternate Country/Americana"! Und wie sie das hinkriegen - einfach traumhaft! Geprägt von einer herrlichen Lockerheit und ungezwungenen Leichtigkeit, von spürbarer musikalischer Identifikation der Künstler, von purer Authentizität und nahezu perfekter musikalischer Harmonie überschreiten sie fließend die Grenzen von traditionellem Retro-Country (z.B.das wunderbare, entspannte und flüssige, honky-tonkige, mit feinen Steel-Fills ergänzte, voller klassischem Gram Parsons-/Emmylou Harris-Flair steckende "Sweetest waste of time"), staubigen, rootsigen, aber wunderbar melodischen, "Sweet Folk"-Nummern (z.B. der mit toller Bajo-Begleitung, feinen Acoustic-Gitarren, effizienten Baritone E-Gitarren-Fills und trockener Percussion inszenierte Titelsong "Rattlin' bones" - erinnert mit seinen tollen Harmoniegesängen etwas an Buddy und Julie Miller), lupenreinem Bluegrass (das sehr traditionelle, locker, fröhlich und wunderbar melodisch aus den Lautsprechern sprudelnde "The house that never was"), angerockten Roots-Nummern (das von bärenstarken Mandolinen-Riffs und tollen E-Gitarrenlinien, sowie einem effektiven "Kick-Drum" bestimmte, dynamische, entfernt ein wenig an Steve Earle's "Copperhead road"-Rhythmik erinnernde "Sleeping cold"), exzellenten, zuweilen regelrecht Gänsehaut erzeugenden Americana-Nummern (z.B. das sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubende, sehr frische und klare, in einem herrlichen Banjo-/Mandolinen-/Gitarrenkleid erscheinende, lockere "Once in a while", das von Kasey hinreißend vorgetragene, ruhige "One more year" - nur begleitet von Shane's Acoustic Gitarre und seinen großartigen Harmony-Vocals, oder das von traumhaftem Duett-Gesang bestimmte, klare, transparente, ruhige "Wildflower"), bis hin zu total froh gelaunten, zwanglosen, gut tanzbaren, traditionellen Old Time Country-Stompern, wie das abschließende "Woe is mine"! Welch eine Vielseitigkeit - und dennoch zieht sich die musikalische Philosophie der beiden wie aus einem Guß durch das Album. Alles wirkt sehr entspannt. Durch all diese Songs scheint eine wunderbar warme, lieblich duftende Brise zu wehen und dennoch spürt man jederzeit die Ungezwungenheit und den "Staub", der dieses gewisse "Alternate Country-Flair" auszeichnet. Das Geschehen wird vorwiegend von akustischen Instrumenten, wie Gitarren, Dobro, Banjo, Mandoline, Acoustic Bass und auch mal einer Fiddle bestimmt. Doch hin und wieder, wenn es die Thematik erfordert, kommen angenehm integrierte E-Gitarren (z.T. schöne Baritone) und rootsige Percussion hinzu. Und über allem diese Melodien und herrlichen Stimmen (Nicholson's Gesang erinnert vielleicht ein wenig an den von Tim Finn)! Glasklar und sauber produziert haben Nicholson und Kasey's Bruder Nash Chambers! Kasey Chambers und ihr Gatte Shane Nicholson mit einem grandiosen Roots-/Country-/Alternate Country-/Americana-Album von erhabener Schönheit, exqusiter Musikalität, großer Songwriter-Kunst und vollendeter Harmonie! Welch ein Genuß!

Das komplette Tracklisting:

1. Rattlin' Bones - 3:42
2. Once In A While - 2:37
3. Sweetest Waste Of Time - 2:57
4. Monkey On A Wire - 3:06
5. One More Year - 3:38
6. The House That Never Was - 3:06
7. Wildflower - 3:55
8. No One Hurts Up Here - 2:16
9. The Devil's Inside My Head - 2:06
10. Sleeping Cold - 2:55
11. Adeline - 3:13
12. Jackson Hole - 3:15
13. Your Day Will Come - 3:02
14. Woe Is Mine - 2:42

Art-Nr.: 5692
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlin' bones
Once in a while
Sweetest waste of time
The house that never was
Wildflower
Sleeping cold

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Collins, Ruthie - get drunk and cry [2017]
Ruthie Collins ist eine hoch talentierte, in Fredonia, NY aufgewachsene, heute in Nashville lebende, junge Singer-Songwriterin, die mit "Get drunk and cry" nun ihr überaus viel versprechendes Album-Debut präsentiert. Collins spielt jede Menge Instrumente, hat eine klasse Country-Stimme, ist nach eigener Aussage u. a. stark beeinflusst von Emmylou Harris und versucht bei ihrem Debut sowohl ihren traditionellen Roots, als auch der Moderne von Nashville gerecht zu werden. Dementsprechend bewegt sie sich zwischen Country-Tradition und Country-Pop, wobei ihr hier eine ausgewogene Balance gelingt. Das Songmaterial ist klasse, steckt voller Hitpotenzial, und Collins singt mit sehr viel Gefühl. Ein richtig starker Einstieg. Die Türen zu einer großen Karriere stehen ihr offen.

Das komplette Tracklisting:

1. Getting Out There - 3:35
2. Boys and Beaches - 3:45
3. Great Wide Open - 2:53
4. Get Drunk and Cry - 3:34
5. All I Wanna Be - 3:25
6. Pink Bic Lighter - 3:10
7. You Don't - 3:34
8. Mockingbird - 3:35
9. What If You Fly - 3:46
10. Me and Emmylou - 3:29

Art-Nr.: 9526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cook, Elizabeth - exodus of venus [2016]
6 Jahre nach ihrem großartigen Werk "Welder" und 4 Jahre nach der EP "Gospel plow" kpmmt die begnadete, aus Florida stammende und in den Country- und Alternate Country-Kreisen rund um Nashville fest ateblierte Singer-Songwriterin Elizabeth Cook endlich mit einem neuen Studioalbum. Vor allem persönliche Tumulte und teils dramatische Schicksalsschläge waren für die lange Pause verantwortlich, doch was Cook nun abliefert, ist eine musikalische Aufarbeitung dieser schweren Zeit, die in einem absoluten Americana-Meisterwerk mündet. "Exodus of Venus" ist eine geradezu faszinierende, ungemein anziehende Gratwanderung zwischen kraftvollem, kernigem, von rauen, mächtigen Gitarren getragenem Rootsrock, feinstem, gepflegtem und teils mit leicht psychedelischen Sounds unterlegtem Americana und Alternative Country, wie auch einigen großartigen, traditionellen Country-Momenten. Das Songmaterial, ausnahmslos aus der Feder von Elizabeth Cook stammend, teilweise in Kooperation mit Gitarrist und Produzent Dexter Green, ist außergewöhnlich stark. Es gibt nicht eine schwache Nummer. Alles ist, trotz der teils, vor allem durch die Texte aufkommenden, etwas düsteren Grundstimmung, durchzogen von fantastischen Melodien und kommt in hinreissenden, spannenden, vielseitigen Arrangements. Einfach wundervoll! Mit an Bord hat Cook neben dem tollen Gitarristen Dexter Green noch solche exzellenten Musiker wie beispielsweise Ralph Lofton (Hammond B3 Orgel), Willie Weeks (Bass), Matt Chamberlain (Drums), Buddy Miller (Mando Guitar beim traumhaft melodischen "Dharma gate"), Patty Loveless (Background Vocals bei dem von herrlichen Tempowechseln bestimmten traditionellen Countrysong "Straightjacket love") und dem fabelhaften Gitarristen und Lap-Steeler Jesse Aycock (Hard Working Americans). Nicht nur Songs wie das psychedelisch bluesige Titelstück "Exodus of Venus", das schwermütige, grandiose "Dyin'", das gar mit einem Little Feat-mässigen Groove aufwartende "Orange blossom trail" oder die Emmylou-mässige, hinreissend schöne, brillant vorgetragene Ballade Tabitha Tuder's Mama" sind pure Magie. Elizabeth Cook mit einem packenden, wundervollen Roots-/Americana-/Alternate Country-Meisterwerk, nicht nur für die Freunde solcher Heldinnen wie Emmylou Harris, Julie Miller, Patty Griffin, Lucinda Williams & Co.. Ein bärenstarkes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Exodus of Venus - 4:33
2. Dyin' - 3:55
3. Evacuation - 4:10
4. Dharma Gate - 4:17
5. Slow Pain - 5:00
6. Straightjacket Love - 2:46
7. Broke Down in London on the M25 - 3:46
8. Methadone Blues - 3:43
9. Cutting Diamonds - 4:43
10. Orange Blossom Trail - 3:58
11. Tabitha Tuder's Mama - 4:17

Art-Nr.: 9219
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Exodus of Venus
Dyin'
Dharma gate
Slow pain
Straightjacket love
Orange Blossom Trail
Tabitha Tuder's Mama

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Crowell, Rodney - the outsider [2005]
Seit dem großartigen "Houston kid" von vor 4 Jahren und dem fast noch stärkeren, von Kritikern und Fans, vollkommen zu Recht, hoch gelobten 2003er Werk "Fates right hand", führt Rodney Crowell's Weg immer weiter weg vom Nashville Mainstream-Country in Richtung Americana, Rootsrock und trockenem Alternate Country. Auf dieser Route geht er konsequent weiter und legt sich selbst mit dem brillanten "The outseider" die Meßlatte für kommende Werke noch einmal ein Stückchen höher - ein famoses Album! Wer ihn bei seinem letzten Europa-Gastspiel im Frühjahr 2004 (Deutschland war dabei leider einmal wieder außen vor, doch bei dem renommierten "Blue Highways"-Festival in Utrecht/Holland legte er einen begeisternden Auftritt hin), erleben durfte, konnte sich bereits von seiner derzeitigen, grandiosen Verfassung überzeugen. Aber war das eigentlich jemals anders? Crowell war und ist immer ein Garant für höchste Qualität! Rootsig, staubig, trocken und rockiger als je zuvor geht die Reise auf "The outsider" durch 11 durchweg hochklassige, absolut niveauvolle und engagierte Americana-, Roots, Singer/Songwriter-, Alternnate Country-Nummern, die den Texaner in seinen hervorragenden Texten zeitkritischer und "rebellischer" zeigen, als man das bisher von ihm kannte. Einmal mehr bestätigt er auf beeindruckende Weise seine außergewöhnlichen Songwriter-Qualitäten (11 Eigenkompositionen und ein fantastisches Cover von Bob Dylan's "Shelter from the storm", inklusive einer großartigen Emmylou Harris als Duett-Partnerin), wie auch die Gabe, diese Stücke dann voller Ausstrahlung, Hingabe und Herz zu interpretieren. Das pendelt zwischen Energie geladenen, rasanten, kantigen und rauen Uptempo-Rockern, nachdenklichen Storytelling-Songs, rootsigen Americana-Nummern und "dirty-rooted" Alternate Country-Rock hin und her, und wird von Crowell dabei zu jeder Zeit in seine, für ihn typischen, durchdachten Arrangements und äußerst angenehmen, gut hängen bleibenden Melodien gepackt. Aporpos "hängen bleiben": Die Lieder, und auch das ist ein deutliches Indiz für das hohe Niveau, nisten sich sofort im Gedächtnis ein, bauen aber auch nach mehrmaligem Hören noch immer eine immense, ständig neue Nuancen entdeckenden, Spannung auf, sodaß die Aufmerksamkeit nie nachläßt. Begleitet wird er von einer wirklich imposanten Liste von Musikern! U.a.: Will Kimbrough, Pat Buchanan, Steuart Smith, J.T.Corenflos, Richard Bennett, Jerry McPherson (alle Gitarre), Michael Rhodes (Bass), Chad Cromwell, Greg Morrow, Eddie Bayers (Drums), John Hobbs (Keyboards), Jonathan Yudkin (Fiddle), sowie Emmylou Harris, John Prine, Buddy & Julie Miller, Jedd Hughes, Beth Nielsen Chapman, John David Souther, u.s.w. als Background Sänger/Innen). Und Crowell legt los wie ein Wirbelwind! Der Opener "Say you love me" ist ein abgehender, dreckiger, kantiger und riffiger, dabei aber sehr melodischer, mit einem tollen Beat ausgestatteter Roots-/Americana-/Alternate Country-Rocker, der voller aufmunternder Emotionen steckt. Dynamisch, druckvoll, bärenstark! Tolle E-Gitarren von Pat Buchanan und Will Kimbrough, wobei letzt genannter mit einem prachtvollen, würzigen, regelrecht rotzigen Solo, eindrucksvoll seine bemerkenswerte Klasse demonstriert! Ähnlich rockig geht es weiter! "The obscenity prayer" knallt riffig, eckig und voller Power aus den Lautsprechern, daß es nur so staubt! Es folgen die dezent funkige, sehr groovige, drückende Midtempo-Nummer "The outsieder", die floote Americana-Nummer "Dancin' circles round the sun", inklusive feinem Lead Gitarren-Spiel seines alten Kumpels und jetzigen Eagles-Gitarristen Steuart Smith, sowie der wunderbare, mit einem typischen Crowell-Rhythmus und einer großartigen Melodie versehene Roots-/Countryrocker "Beautiful despair", dessen dezent eingesetzte, klassisch anmutenden Geigen in Verbindung mit parallel gespielten E-Gitarren für einen herrlichen, abwechslungsreichen Farbtupfer sorgen. Ungemein stark auch der kraftvolle, knackige Roots-/Americana-Rocker "Don't get me started" mit seinen treibenden Riffs und Basslinien, der tollen Mandoline zu Beginn und den satten E-Gitarren, das ruhige, berührende, mit nachdenklich "gesprochenen" Worten von Emmylou Harris und John Prine garnierte, sowie von wundervollem Harmonie-Gesang geprägte "Ignorance is the enemy", ebenso wie das traumhafte, von einer tollen Melodie durchzogene, lockere, mit feinsten Acoustic- und E-Gitarren begleitete, viel Frische versprühende Americana-/Alternate Country-Stück "Glasgow girl"! Was steckt in diesem Rodney Crowell noch für ein Feuer! Lassen wir uns packen von diesen Songs, diesen Botschaften, diesen Arrangements und Melodien! Das ist, auf die Sekunde genau, exakt 50 Minuten lang, die hohe, absolut den Nerv der Zeit treffende, Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Schule, von einem der profiliertesten Songwriter und Interpreten des Genres. Kommt in einem schönen Digiüack!

Art-Nr.: 3461
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dixie Chicks - home [2002]
Wunderbares neues Album der Chicks! Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Robison spielten dieses Album völlig unabhängig von ihrer Plattenfirma ein, mit der sie monatelang im Clinch lagen, ehe man sich dann doch wieder einigte, alledings mit einem eigenen Unterlabel der Chicks namens "Open Wide Records"! Die Aufnahmen entstanden erstmals nicht in Nashville, sondern in ihrer texanischen Heimatstadt Austin. Sie waren völlig frei, niemand redete ihnen rein, sie haben alles selber finanziert und machten die Musik, die sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt machen wollten. Sie genossen die Aufnahmezeit in vollen Zügen, hatten unendlich viel Spaß, konnten in einer Unbekümmertheit arbeiten, die sie bei künftigen Aufnahmen wohl nie wieder vorfinden werden. Herausgekommen ist ein herrliches Bluegrass orientiertes Acoustic Country-Album voller Texas-Roots. Natalie's kraftvolle, manchmal etwas rauhe Sopran-Stimme ist wieder überragend, die Harmonien sind wunderschön! Das Spektrum der großartigen Songs reicht von herrlichen Balladen, wie z. B. eine tolle Coverversion von Fleetwood Mac's (Stevie Nicks) "Landslide", das traumhafte "More love" oder Radney Foster's "Godspeed", bei dem Emmylou Harris zusätzlichen Harmoniegesang beisteuert, über rhythmische Uptempo-Nummern, wie der erste Hit "Long time gone", bis hin zu flotten Bluegrass-Nummern, wie die klasse Eigenkomposition "White trash wedding". Mandolinen, Dobros, akustische Gitarren, Banjos, Fiddle, akustischer Bass, Akkordeon und dezente Percussion bestimmen die Szenerie. Und das Bemerkenswerte: die Mädels spielen unzählige dieser Instrumente selbst, womit sie einmal mehr beweisen, welch großartige Musikerinnen sie sind, und was sie so außergewöhnlich macht. Herausragend auch die Coverversion von "Traveling soldier", eine traumhafte Komposition von Emily's Schwager und Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison. Unter den Gastmusikern: Chris Thile (Nickel Creek), Glenn Fukunaga, Bryan Sutton und Natalie's Vater Lloyd Maines, der das Album auch zusammen mit den Chicks produzierte. Ein exquisites Texas Roots / Acoustc Country / Bluegrass-Album der Dixie Chicks, mit dem sie sich selbst ein neues Karriere-Highlight setzen. Bravo!

Art-Nr.: 1477
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Earle & The Dukes, Steve - guy [2019]
Zwei der bedeutendsten texanischen Singer/Songwriter, Townes Van Zandt und Guy Clark, gehören zu den größten Vorbildern und Einflußgebern Steve Earle's. Bereits vor 10 Jahren widmete er dem 1997 verstorbenen Townes Van Zandt mit "Townes" ein komplettes Album, indem er ausschließlich Songs aus dessen immensem Fundus coverte, nun tut er mit "Guy" gleiches mit Songs von dem am 17. Mai 2016 verstorbenen Guy Clark. Das Album ist eine wirklich grandiose Hommage an Clark, mit 16 eczellent interpretierten Coverversionen dieses großen Texaners, indem Earle und seine Dukes diese Tracks einerseits ganz im Sinne von Clark spielen, nämlich ursprünglich, staubig und trotz der Full Band-Performances überwiegend herrlich "stripped down" rockend, sie andererseits aber auch zu ihren eigenen machen, indem sie ihnen dieses typische, rotzige, dreckige Steve Earle Outlaw-Image verpassen. Ein Spagat der vorzüglich gelingt. Steve Earle und seine Dukes mit einer bravourösen Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Dublin Blues - 3:49
2. L.A. Freeway - 4:06
3. Texas 1947 - 3:15
4. Desperados Waiting for a Train - 4:35
5. Rita Ballou - 3:13
6. The Ballad of Laverne and Captain Flint - 4:05
7. The Randall Knife - 3:59
8. Anyhow I Love You - 3:05
9. That Old Time Feeling - 5:03
10. Heartbroke - 2:43
11. The Last Gunfighter Ballad - 3:22
12. Out in the Parking Lot - 2:40
13. She Ain't Going Nowhere - 3:48
14. Sis Draper - 3:26
15. New Cut Road - 4:15
16. Old Friends (with Shawn Camp, Jerry Jeff Walker, Jo Harvey Allen, Rodney Crowell & Emmylou Harris) - 4:57

Art-Nr.: 9787
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Earle, Stacey - dancin' with them that brung me [2000]
Das zweite Album von Steve Earle's Schwester auf ihrem eigenen "Gearle"-Label ist wesentlich reifer und reicher als ihr Debut. 11 hervorragende, von ihr selbst komponierte Songs folgen hinter dem Opener "Promise you anything", einer tollen Coverversion eines Steve-Stückes. Stacey's Stimme und Interpretation liegt irgendwo zwischen Emmylou Harris und Iris DeMent. Das Album ist mit akustischen Instrumenten eingespielt und hinterläßt trotzdem einen sehr kompakten Band-Sound mit Drums, Bass, Gitarre, Mandoline, Akkordeon und Keyboards. Kopf ihrer Band "The jewels" ist Gatte Mark Stuart. Ein Track mit Sheryl Crow - background vocals! Eines der Singer/Songwriter-Folk-Country Highlights des Jahres. Einfach schön!

Art-Nr.: 1114
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Earle, Steve - jerusalem [2002]
Gar nicht lange ist es her, da beglückte uns Steve Earle mit seiner großartigen "Sidetracks"-Ansammlung, jetzt bereits folgt sein neues Studiowerk "Jerusalem". Und wie es nicht anders zu erwarten war: es ist klasse, und zwar richtig klasse! Ein Rootsrock/Alternate Country-Kracher, der, trotz aller Countryeinflüsse, wohl jedem klassisschen "Nashville Cowboy" das Fürchten lehren dürfte. Es wird ordentlich gerockt! In der Besetzung seiner letzten Tour fegt er mit den Dukes (Eric "Roscoe" Ambel an der Gitarre, Kelley Looney am Bass und Will Rigby am Schlagzeug) durch 11 begnadete neue Songs, wieder eine wahre Pracht an songschreiberischem Talent und großartigen Texten. Der Sound ist wunderbar dreckig! Prinzipiell macht er da weiter, wo er bei "Transcendental blues" (allerdings diesmal ohne jegliches Bluegrass-Fragment) aufgehört hat, doch andererseits tritt er niemals auf der Stelle, sondern bereichert die Songs, die auch bei "Jerusalem" natürlich ganz typisch nach Earle klingen, immer wieder durch überraschende, spannende Momente, die wirklich jedes Earle-Stück auf seine Art und Weise zu einem besonderen kleinen musikalischen Erlebnis werden lassen. Enthalten ist auch der in den USA so kontrovers diskutierte Song über den in Afghanistan verhafteten US-Taliban-Terroristen John Walker. Der saustarke Geradeaus-Rocker "Ashes to ashes" eröffnet das Album. Krachender Background der Dukes, "Roscoe's" dreckige Riffs, und eine herrliche rootsig bluesige Harp von Earle bestimmen das Gerippe dieses Tracks. Es folgt mit "Amerika v. 6.0" der nächste laute und direkte Rocker, dessen Riffs fast klingen, als würden die Stones "Get off of my cloud" intonieren. Sehr starker Track! Hochinteressant wird es bei "Conspiracy theory", zu dessen "dirty guitar riffs" sich sehr "moderne" Drums und ein fast lieblicher Damengesang einer gewissen Siobhan Maher-Kennedy im Refrain gesellen, immer wieder unterbrochen von Ansätzen derber Gitarren-Rückkopplungen. Dennoch hat der Song eine typische Earle-Melodie. Das sind diese erwähnten, so interessanten Überraschungen, wie auch bei dem "happy" Countryrocker "What's a simple man to do", dessen Text allerdings alles andere als happy ist. Musikalisch ein Party-Heuler in bestem NRBQ-Stil, gut losgehend mit eine abgefahrenen Orgel. "The truth" ist eine feine Roots-Ballade mit Banjo-Intro, "Shadowland" rockt in klassischem Earle-Stil, und bei der tollen Roots-/Alternate Country-Ballade hat Emmylou Harris den Part der Duett-Vokalistin übernommen. Das Finale bildet der Titelsong, der stark nach den Einflüssen seines Freundes Bruce Springsteen klingt, jedoch sehr "Americana"-like. Eine feine Melodie, tolle Gitarren und eine folkige Mundharmonika bestimmen diese Stück. Keine Frage, ein weiterer großer Wurf von Steve Earle & the Dukes!

Art-Nr.: 1115
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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