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Kelley, Charles - the driver [2016]
Tolles Solo-Debüt des Lady Antebellum-Sängers Charles Kelley! Nun hat es der ursprünglich aus Augusta, Georgia stammende 34-Jährige seinem Bruder Josh gleichgetan und mit "The Driver" das Steuer in eigener Sache selbst in die Hand genommen. Nachdem es im Vorfeld zunächst einige Probleme gab und der Veröffentlichungstermin zweimal verschoben wurde, ist zunächst eine sehr gelungene Kampagne samt eines humorvollen Videoclips mit einer recht selbstironischen fiktiven Suchmeldung nach dem Protagonisten gestartet worden, die sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken verbreitete. Nun ist es aber endlich geschafft, Kelley kann stolz auf sein Werk sein, da es ihm durchaus gelungen ist, sich aus dem Lady Antebellum-Gefüge loszulösen und eine eigene Note in seine Musik einzubringen, dabei aber gleichzeitig auch die treue Lady A.-Fangemeinde musikalisch bei der Stange zu halten. Sein Erstling startet direkt mit einem schwungvollen oder, wie die Amerikaner es gerne ausdrücken, 'roll licking' Song namens "Your Love". Ein typischer Drum- und E-Gitarren-getriebener Track, ideal als Opener für Konzerte, um Leute direkt in Stimmung zu bringen. Der folgende Titelsong "The Driver", auch letztes Jahr im September schon als Single veröffentlicht, impliziert Gastauftritte von Eric Pasley und Dierks Bentley, die sich jeweils in einer Strophe und schönen Harmoniegesängen einbringen. Resultat: Grammy-Nominierung! Das, wie der Titel es schon vermuten lässt, tanzbare dezent R&B-umwobene "Dancing Around It" offeriert die ganze Bandbreite von Kelleys vokalem Können. Ganz starke Gesangsleistung von ihm, klasse auch die Dire Straits-mäßigen Stratocaster-E-Gitarrenfills inklusiv Solo. Zweimal geht der mit Damen im Duett erprobte Künstler auf dieser CD 'fremd'. Zum einen bei der großartigen Cover-Version des Tom Petty-Klassikerds aus dem Jahre 1985, "Southern Accents", bei dem Fleetwood Mac-Starsängerin Stevie Nicks ihre unnachahmlichen Vocals prägnant einwirft (umgesetzt als herrlich Piano-/Akkordeon- und Slide-getränkte Südstaaten-Ballade), zum anderen mit Miranda Lambert, die dem von Jedd Hughes kreierten "I Wish You Were Here" ihren gesangstechnischen Charme verpasst. Beide Lieder sind ganz großes "Kino" und sicherlich ebenso potentielle Award-Anwärter! Herrlich auch die bluesige, an Eric Churchs "The Wrecking Ball" erinnernde Ballade "The Only One Who Gets Me", eine wunderbare Liebeserklärung an seine Frau Cassie McConnell. Recht poppig, aber ungemein stilvoll geht es auf Tracks wie "Lonely Girl" (Mitschreiber und auch musikalisch involviert der in Nashville zur Zeit stark angesagte Chris Stapelton) und "Round In Circles" (geschrieben mit Bruder Josh, der hier auch Harmoniegesänge mit einbringt) zu, was die tollen Musiker wie u. a. Michael Rojas, Jerry McPherson, Chad Cromwell, Jimmie Lee Sloas, Bill Watson, Justin Schipper, Rob McNelley und Paul Worley, der das Werk auch in einem transparenten, klaren Sound produziert hat, alleine schon garantieren. Am Ende lässt Charles mit "Leaving Nashville" nochmals eine superbe, mit Piano, Steel und einfühlsamen Streichern unterlegte Hammer-Ballade, in der Tradition von Songwritern wie Will Hoge, Marc Cohn & Co. vom Stapel. Ganz starker Stoff. Fazit: Klasse Solo-Album des Lady Antebellum-Frontmannes und männlichen Lead Sängers Charles Kelley, dem auf "The Driver" eine tolle Mixtur aus Songs zwischen New Country, Countryrock, Pop und Singer/Songwriter-orientiertem Material gelingt. Hier kommen nicht nur die Lady Antebellum-Fans voll auf ihre Kosten. Da fährt man sehr, sehr gerne mit! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Your Love - 4:15
2. The Driver (feat. Dierks Bentley & Eric Paslay) - 4:34
3. Dancing Around It - 4:36
4. Southern Accents (feat. Stevie Nicks) - 4:14
5. Lonely Girl - 2:58
6. The Only One Who Gets Me - 3:45
7. Round In Circles - 4:15
8. I Wish You Were Here (feat. Miranda Lambert) - 3:47
9. Leaving Nashville - 3:28

Art-Nr.: 9101
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Kelley, Josh - georgia clay [2011]
Klasse New Country-Debut von Josh Kelley (Josh ist der Bruder von Lady Antebellum's Charles Kelley), der mit seiner ersten Single "Georgia Clay" bereits die Top 20 der Billboard Country Singles-Charts geentert hat. Was er bietet, ist eine feine, ausgewogene Balance zwischen lockeren Midtempo-Nummern, ein paar sehr schönen Balladen und einigen kraftvollen, starken Uptempo-Songs. Der aus Augasta, Georgia stammende, 1980 geborene Musiker Josh Kelley ist eine interessante Persönlichkeit. Er begann bereits von früher Kindheit an zu musizieren und gründete mit gerade mal 14 Jahren mit seinem Bruder Charles eine Band namens Inside Blue. Ihre Wege trennten sich, Charles wurde, wie bekannt, Teil des mega-erfolgreichen Trios Lady Antebellum, Josh begab sich in Singer/Songwriter-/Pop-/Rock-Gefilde, brachte immerhin 4 Alben heraus und tourte mit bekannten Interpreten wie Rod Stewart oder den Counting Crows durch die Lande. Aufsehen erregte Josh weiterhin durch die Hochzeit mit der hübschen und einer der bestbezahltesten Schauspielerinnen Hollywoods, Katherine Heigl ("Greys Anatomy", "Die nackte Wahrheit"). Mit seinem neuen Album "Georgia Clay" schließt sich jetzt der Kreis wieder und er folgt seinem Bruder Charles in den (New) Country-Sektor. Charles ist übrigens beim Titeltrack "Georgia Clay" und beim flott abgehenden "Ain’t Letting Go" (sommerliche Note, klasse Gitarren, treibende Drums, surrende Steel) beim Songwiting mit involviert gewesen. Sämtliche Stücke stammen aus der Feder von Josh, alleine oder teilweise in Kooperation mit diversen Co-Autoren (u.a. Craig Wiseman, Patrick Davis, Rachel Thibodeau). Produziert hat Kelley-Freund Clint Lagerberg, der sowohl kompositorisch, als auch instrumentell (diverse Saiteninstrumente) und mit einigen Background Vocals einen erheblichen Beitrag zu diesem sehr ansprechenden Werk leistete. Wie für ein Major-Werk üblich, wurden natürlich auch hochkarätige Musiker (u.a. Chris McHugh, Chad Cromwell, Charlie Judge, Glenn Worf, Gary Morse) zur Einspielung mit eingebunden. Zudem ist Josh, ähnlich wie sein Bruder, mit seiner leicht angerauten, viel Wärme ausstrahlenden Stimme fürs Country-Genre nahezu prädestiniert. Auch beim Songwriting merkt man sofort, dass man es mit keinem musikalischen Jungspund zu tun hat. Kelley weiß, wie man Stücke in Sachen Tempo und Atmosphäre in Szene zu setzen hat und sie auch dementsprechend instrumentell (mit den country-typischen Zutaten) ausstaffiert. Das wirkt alles leicht, locker und entspannt, stimmlich ist er immer auf der Höhe. Die Refrains sind in der Regel so gestaltet, dass sie sofort im Ohr hängen bleiben. Man fragt sich spontan, warum er sich nicht schon länger in dieser Sparte bewegt hat. Die Single "Georgia Clay" eröffnet die CD im melodischen Midtempobereich. Schönes Akustikgitarrenspiel, Steel und Piano geben den Ton an, Kelley singt im "Wohlfühlbereich" irgendwo zwischen Phil Vassar, Pat Green und James Otto. Auch "Real Good Try" (klasse "Backs" hier von Ashley Moore) und "Gone Like That" (gutes E-Slide-Spiel) verströmen entspanntes Country-Ambiente. Der mit Lee Brice komponierte kleine, feine, pianoträchtige Lovesong (dazu dezente Fiddle-Fills) würde auch ins Repertoire eines Marc Cohn passen. "Naleigh Moon" ist seiner adoptierten Tochter gewidmet. Hier spürt man eindeutig die sehr persönliche Note. Jerry Douglas (Alison Krauss & Union Station) brilliert an seinem Paradeinstrument, dem Dobro. Richtig zur Sache geht es zum ersten Mal beim launigen Stück "It’s Raining Whiskey". Hier wird nach dem Motto "Hoch die Tassen, es regnet Whiskey" in feucht-fröhlicher Toby Keith-Manier ein richtiger Mitgröhl-/Partysong zelebriert (klasse Bariton-E-Gitarren inkl. quirligem Solo, Steel-Fills, Honky Tonk-Piano, Crowd-Gesänge am Ende). Ganz hervorragend auch "Leaving You". Ähnlich wie James Otto auf seinem letzten Werk beweist Josh hier, dass man soulige Elemente wunderbar mit Countryklängen verbinden kann. Großartig auch das herrlich dazu passende claptoneske Stratocasterspiel von Clint Lagerberg. Bei "Great Idea" (mit schöner Fiddle-/Steel-Kombination) und dem flott groovenden "Ain’t Letting Go" wird dann das Gaspedal wieder etwas nach unten gedrückt. Auf einem Major-Werk darf natürlich auch eine große Powerballade nicht fehlen. Die gibt es hier dann mit "Don’t You Go" zum Abschluss. Nach recht spartanischem, fast kammermusikartigem Beginn, steigert sich der Song mit Streicheruntermalung und einem Instrumentalfinish in einen echten Rausch der Emotionen. Erinnert in der Art ein wenig an das Duett "Don’t You Wanna Stay" von Jason Aldean und Kelly Clarksen. Mit "Georgia Clay" hat Josh Kelley eine erste, vielversprechende Duftmarke in Nashville gesetzt. Leute, die gerne auf leicht angeraute, viel Wärme verströmende Charakterstimmen a lá James Otto, Phil Vassar, Buddy Jewell, Pat Green oder Travis Tritt stehen, liegen bei Josh Kelley goldrichtig. Ein exzellenter Einstieg in die (New) Country-Szene! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Georgia Clay - 3:04   
2 A Real Good Try - 3:38   
3 Gone Like That - 3:58   
4 Baby Blue Eyes - 3:39   
5 Naleigh Moon - 3:43   
6 Two Cups of Coffee - 3:53   
7 Rainin' Whiskey - 3:28   
8 Great Idea - 3:26   
9 Learning You - 4:17   
10 Ain't Lettin' Go - 4:02   
11 Don't You Go - 4:14

Art-Nr.: 7325
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Lady Antebellum - golden [2013]
Achtung! Wir bieten die Original U.S.-Countryversion an!

Ist es eine Weiterentwicklung, oder sollte man eher sagen "back to the roots"? Wohl ein wenig von beidem ist zutreffend, doch eintscheidend ist das Resultat - und das ist brillant, einfach wunderbar. Hillary Scott, Charles Kelley und Dave Haywood, das super-erfogreiche Trio Lady Antebellum liefert mit "Golden", seinem vierten Studioalbum (sieht man mal von der letztjährigen Weihnachts-CD ab), eine grandiose Leistung ab. Das neue Werk ist längst nicht so überproduziert wie der Vorgänger "Own the night". Keine die Songs "aufblusternden" Strings, keinerlei unnötiger Bombast, keine soundtechnischen Spielereien. Nein, alles wirkt überaus authentisch, natürlich, handgemacht. Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, wie mega-erfolgreich "Own the night" war. Doch Lady Antebellum sind auch eine begnadete Live-Truppe und diese Authentizität ihrer Konzerte wollten sie unbedingt ins Studio transportieren. Das ist ihnen fantastisch gelungen. Dazu passt, dass das Album auch während einer Pause ihrer "Own the night"-Worldtour eingespielt wurde und die meisten Songs "on the road" entstanden sind. Es ist beeindruckend, mit welcher Frische die Band auf "Golden" agiert. Songmaterial und Musik wirken noch einmal gereift. Das Material ist knackig, meistens recht flott (mit dem Titelstück "Golden" gibt es nur eine "echte" Ballade), schwungvoll und vermittelt jede Menge positive Energie. Die Lieder sind extrem stark. Es gibt nicht einen einzigen Füller oder gar Ausfall. Die Meldoien sind traumhaft. Akustische und elektrische Gitarren bestimmen das Bild, dazu Bass, Drums, Piano, mal ein Dobro, eine Steelguitar, ein Banjo, eine Mandoline - das sind die Instrumente, die den harausragenden (Harmonie)Gesang der Drei umgeben. Beim Lead Gesang rückt diesmal Hillary Scott gegenüber Charles Kelley etwas mehr in den Vordergrund. "Golden" ist der nächste Meilenstein in der furiosen Karriere dieser großartigen Band. Ein Album, das die Bodenständigkeit, die sich Lady Antebellum trotz allen Erfolges stets bewahrt haben, nachhaltig unterstreicht. Dieses Werk wird am Jahresende mit Sicherheit zu den besten New Country-/Contemporary Country Pop- Alben 2013 zählen. Lady Antebellum in bestechender Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Get to Me - 3:49
2. Goodbye Town - 4:48
3. Nothin' Like the First Time - 3:44
4. Downtown - 3:15
5. Better Off Now (That You're Gone) - 3:03
6. It Ain't Pretty - 3:29
7. Can't Stand the Rain - 3:11
8. Golden - 3:27
9. Long Teenage Goodbye - 3:42
10. All For Love - 3:17
11. Better Man - 4:04
12. Generation Away - 4:04

Art-Nr.: 8184
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lady Antebellum - heart break [2017]
Nach rund 3-jähriger Auszeit mit Solo-Alben von Hillary Scott und Charles Kelley meldet sich Nashville's Mega-Trio Lady Antebellum mit einem neuen Album zurück. Gespickt mit 13 neuen, großartigen Songs gelingt ihnen abermals ein New Country-/Countrypop-Album, das aufgrund der bestechenden Performance den außergewöhnlichen Status der Band in Nashville untermauert. Lady Antebellum sind einfach eine Klasse für sich.

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

Dave Haywood, Charles Kelley and Hillary Scott had a new mission setting aside time to put themselves in new surroundings, and concentrate on writing and exploring musical endeavors with no distractions. They rented a house in Florida, living and working under the same roof, and when the creative process proved successful, the trio set up a second retreat in southern California.
When we started working on this record, the goal was to give ourselves some space from the day to day, said Scott. Surrounding ourselves in a new environment with sunny beaches and warm weather really helped free our minds to focus solely on our art. We took some of our favorite writers and other writers we hadn t worked with before to a new inspiring backdrop, where we were able to just write and soak up the journey. And it was on our first trip in Florida when we wrote Heart Break that we felt it all click.
Alongside producer busbee, their desire to shake things was made evident by their current Top 20 single You Look Good, complete with a funky horn arrangement. Elsewhere, HEART BREAK ranges from the sweet melancholy of Somebody Else s Heart to the dramatic, surging ballad Hurt, which is a powerful vehicle for Scott s voice as she soars over a spare rhythm section and classic string arrangement. With the clever extended metaphor of its lyrics and percolating groove, Army has a feel that s a throwback to 70s pop, while the bright, breezy lift-off of Think About You, with an R&B-style guitar bouncing off of a banjo lick, is entirely of the moment.
Being together every day, living in a house together, that was the special ingredient this time, continued Haywood, And then in the studio, busbee added a whole new layer. He s such an integral part of this new chapter for us.
The trio had a hand in writing eleven songs on HEART BREAK, resulting in their most intimate and heartfelt work to date. As Lady A gears up to get back on the road, the group is excited to add this new range of sounds and colors into a set already packed with a familiar arsenal of hits. This record is really our story, adds Kelley. They have a universal feel to them, but there s a lot of our personal stories here.

Das komplette Tracklisting:

1. Heart Break - 3:08
2. You Look Good - 3:01
3. Somebody Else's Heart - 3:31
4. This City - 3:04
5. Hurt - 3:46
6. Army - 3:17
7. Good Time To Be Alive - 3:11
8. Think About You - 3:09
9. Big Love In A Small Town - 3:46
10. The Stars - 3:22
11. Teenage Heart - 3:40
12. Home - 2:57
13. Famous - 3:52

Art-Nr.: 9461
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lady Antebellum - need you now [2010]
Starkes, zweites Album, und damit Nachfolger des mega-erfolgreichen Debuts (steht über 2 1/2 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch immer auf Platz 2 der Billboard Country Album-Charts) von Lady Antebellum! Sie machen kosequent und auf höchstem Niveau da weiter, wo sie mit ihrem Vorgängerwerk aufgehört haben. Hillary Scott (Tochter von Countrysängerin und Grammy-Gewinnerin Linda Davis), der auf der Bühne ungemein charismatisch und souverän rüberkommende Charles Kelley (Bruder des Singer/Songwriters Josh Kelley), die sich beider in vorzüglicher Art und Weise mit ihren prächtigen, genauso kräftigen, wie voller Emotionen steckenden Stimmen den Lead Gesang teilen, sowie Multi-Instrumentalist und Background-Sänger Dave Haywood mit 11 tollen, neuen Songs allerbester Contemporary Country-/New Country-Musik. Die vorab veröffentlichte Single "Need to know", das Titelstück hielt sich sage und schreibe 5 Wochen lang an der Spitze der Billboard Country Singles-Charts.

Das komplette Tracklisting:

1 Need You Now - 4:37   
2 Our Kind of Love - 4:09   
3 American Honey - 3:44   
4 Hello World - 5:26   
5 Perfect Day - 3:21   
6 Love This Pain - 3:03   
7 When You Got A Good Thing - 4:57   
8 Stars Tonight - 4:04   
9 If I Knew Then - 4:15   
10 Something 'Bout a Woman - 3:41   
11 Ready to Love Again - 2:53

Art-Nr.: 6762
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Lady Antebellum - ocean [2019]
Lady Antebellum, Nashville's so großartiges, stets auf höchstem Level performendes New Country-/Country Pop-Trio, veröffentlicht mit "Ocean" ein weiteres, vorzügliches Album. Der bestechende Lead Gesang von Hillary Scott und Charles Kelley, sowie die Harmonies sind purer Genuß, ebenfalls die ausgewogene Songauswahl zwischen knackigeren Titeln und hinreißenden Balladen, sowie deren wundervolle Melodien. Ja, sie pendeln zwischen Pop und Country hin und her, sodass die absoluten Country-Puristen sicher ihre Schwierigkeiten haben, aber schöner kann man poppigen Country nicht spielen. Sie sind einfach mega gut, in dem, was sie tun. Das beweisen sie einmal mehr sehr eindrucksvoll auf diesem Werk. Toll!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Lady Antebellum may lean a little too closely to pop music for many tastes, but it's hard to argue with the trio's song choices. And its latest collection is filled with many memorable songs.
The single "What If I Never Get Over You," poses a rarely asked pop song question. Humans have come to believe the cliché, 'Time heals all wounds,' as if it were some sort of scientific fact. But what if it's just that, a well-worn cliché, with no actual teeth? Might 'eventual closure' just something we tell ourselves? Elsewhere, "Pictures" is the perfect love song for our social network-obsessed generation. Everyone, including troubled couples, can look as happy as larks in smile-for-the-camera pictures. What's happening when the camera isn't shooting, though, might be an entirely different (and tragic) story. Lady A's all-star pairing with Little Big Town on "The Thing That Wrecks You" includes one especially showstopping line: "You're a deer in the headlights and I'm driving as fast as I can."
Don't assume all of "Ocean" is endless sadness, although few do sad better than Lady Antebellum. "Crazy Love" is a joyous celebration of committed love, while "Alright" is like that deep breath assurance that everything is going to be okay. Even the let's-all-coexist "You Can Do You" works with its lightly funky groove.
The release closes with its quiet title track, which features Hillary Scott, one of our best ballad singers. It's a song one can easily imagine '70s era Fleetwood Mac singing. Just as Lady Antebellum is not always respected by country music purists, Fleetwood Mack was thought by hardcore rockers to be a little too wimpy, back in the day. Both Fleetwood Mac and Lady Antebellum are extremely good at what they do, though, no matter how you choose to categorize them, and "Ocean" is one strongly consistent project. (Dan MacIntosh / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. What If I Never Get Over You - 3:26
2. Pictures - 2:58
3. Crazy Love - 3:25
4. You Can Do You - 4:08
5. What I’m Leaving For - 3:23
6. Be Patient With My Love - 5:06
7. Alright - 3:16
8. Let It Be Love - 3:38
9. On A Night Like This - 3:23
10. Boots - 3:33
11. The Thing That Wrecks You (feat. Little Big Town) - 4:35
12. Mansion - 3:12
13. Ocean - 3:30

Art-Nr.: 9957
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lady Antebellum - own the night [2011]
Wir haben die Original U.S.-Countryversion (nicht die "verpoppte" Europa-Ausgabe)!

Drittes Album des mega-erfolgreichen, ganz großartigen Country-Trios! So etwas wie "High Noon" ist in Nashville angesagt, wenn solch eine Top-Band wie Lady Antebellum ein neues Album auf den Markt bringt, vor allem, nachdem man, wie mit dem Vorgänger "Need You Now" fast alle Rekorde in Sachen Charts, Awards und Grammys gebrochen hatte. Eine oft schwierige, ja gefährliche Situation, in der die Ansprüche seitens Industrie und des Publikums ins scheinbar Unermessliche steigen, meist einen schleichenden oder auch abrupten Karriereknick einläutend. Nicht so bei Lady Antebellum. Dem Trio bestehend aus Hillary Scott (Tochter von Countrysängerin Linda Davis), Charles Kelly (Bruder des ebenfalls erfolgreichen Singer/Songwriters Josh Kelley) und dessen langjährigem Freund Dave Haywood ist mit "Own The Night" ein weiteres Glanzstück gelungen, dass in Sachen Songqualität sogar noch eine Steigerung offenbart. Eine super Scheibe! Eines darf man hier nicht vergessen. Alle drei greifen nicht wie viele andere auf hitverdächtige Fremdkompositionen zurück, sondern schreiben ihre Songs größten Teils selbst (auch hier wieder zehn von zwölf, in Assistenz mit vielen großen Co-Writern wie Dallas Davidson, Monty Powell, Hillary Lindsey, River Rutherford) und sind auch im musikalischen Prozess nicht nur vokal involviert (Haywood spielt auch ganz ausgezeichnet Akustikgitarre und Piano). Produziert hat, wie auch den Vorgänger, wieder Paul Worley, der dem Trio natürlich eine ganze Reihe von ausgezeichneten Musikern (u.a. Chad Chromwell, Dann Huff-Bruder David, Rob McNelly, Jason Gambill, Michael Rojas, Craig Young, Yonathan Yudkin, Bruce Bouton) zur Seite stellte. Worley ist es erneut gelungen, die außerordentliche, besondere Chemie zwischen den Instrumentalisten und dem sich wunderbar ergänzenden Gesang (in vielen Variation, mal jeweils solo, mit ergänzenden Harmonies des anderen oder in einigen Fällen im Duett) der beiden Hauptprotagonisten Charles und Hillary "herauszukitzeln". Das ist große große Klasse, die spürbar durch die gesamte Länge dieses Werk wirkt. Wunderbar schon der Auftakt mit dem an den Albumtitel angelehnten "We Owned The Night", das einerseits eine schöne folkige Note (feine Mandolinenbegleitung) aufweist, dann aber von einem satten E-Gitarrensolo durchbrochen wird. "Just A Kiss", die vorab gebrachte Single mit ihren Stimmungs- und Tempowechseln hat ja bereits die Chartspitze erklommen. Die erste Fremdkomposition "Friday Night" entpuppt sich als flotter Rocker, teilweise mit fulminantem, synchronem Sprechgesang der beiden Frontleute und einem quietschenden E-Gitarren-Solo. Starke Nummer. Wenn Hillary Scott mal das Mikro als Hauptsängerin wie bei "When You Were Mine" übernimmt, dann erinnert sie zuweilen an Stevie Nicks zu deren Glanzzeiten, vielleicht mit einem ergänzenden Hauch Taylor Swift's. Stark am Ende das filigrane Gitarrenspiel von Rob McNelly. Überhaupt klingt das Werk so manches Mal in seiner Art und Gestaltung (ganz großartige Bilder übrigens von Brantley Gutierrez, vor allem Hillary in ihrem weit ausschweifenden Ballkleid in Strandumgebung ist eine Augenweide, toll besonders das Coverfoto) wie eine countrykompatible Version des legendären "Rumours"-Albums von Fleetwood Mac, was in diesem Fall als großes Kompliment gemeint ist. Grandios einmal mehr das Wechselspiel von Charles’ warmer Baritonstimme und Hillarys juvenil klingendem Gesang beim entspannten "Cold As Stone" mit herrlichen Mandolinen- und Dobrofills und auch das lässig groovende "Singing Me Home" (baumstarkes Akustikgitarrensolo von Dave Haywood). Bombast und große Emotionen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wer auf Powerballaden mit einem Heer von Streichern steht, hat bei Stücken wie "Wanted You More" (hier sind gleich sieben Songschreiber involviert!), "As You Turn Away" und dem abschließenden "Heart Of The World" (die zweite Fremdkomposition - Tom Douglas, Scooter Caruso) die freie Auswahl. Kurz vor Ende darf man allerdings noch zwei furiose Tracks nicht verpassen: Das Fiddle-lastige (stark hier Jonathan Yudkin) und wohl country-traditionellste Stück des Albums "Love I’ve Found In You" (fulminant auch das an Bruce Hornsby erinnernde Pianospiel von Michael Rojas) und das nach nach dem Motto "R’n’B meets Country" gestrickte, mega-entspannte "Somewhere Love Remains" (wieder herrlicher Duettgesang beider Lead-Vokalisten). Große Musik! Insgesamt kann man als Fazit ziehen, dass Lady Antebellum mit "Own The Night" die große Herausforderung, die "Need You Now" an sie stellte, selbstbewusst angenommen und mit Bravour gelöst hat. Das Trio präsentiert sich stärker denn je. Ihre Erfolgsstory geht ohne Wenn und Aber auch mit diesen Album unaufhaltsam weiter! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. We Owned The Night 3:17
2. Just A Kiss 3:38
3. Dancin' Away With My Heart 3:53
4. Friday Night 2:57
5. When You Were Mine 4:53
6. Cold As Stone 4:47
7. Singing Me Home 3:52
8. Wanted You More 4:02
9. As You Turn Away 3:55
10. Love I've Found In You 3:53
11. Somewhere Love Remains 4:51
12. Heart Of The World 3:43

Art-Nr.: 7550
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

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Lady Antebellum - same [2008]
Prächtiges Major-Debut dieses neuen, hoch talentierten New Country-Trios, bestehend aus Hillary Scott (Tochter von Countrysängerin und Grammy-Gewinnerin Linda Davis), Charles Kelley (Bruder des Singer/Songwriters Josh Kelley) und Dave Haywood, die einen herrlich knackigen, erfrischenden, peppigen Gitarren-orientierten, voller Hit-Potenzial steckenden Sound präsentieren, der in etwa zwischen Sugarland und Little Big Town anzusiedeln ist, vielleicht noch ein wenig Country-orientierter. Die erste Single "Love Don't Live Here" ist bereits unter den Top-15 in den Billboard Country-Singles-Charts anzutreffen, und der Weg weist weiter nach oben. Produziert haben das Album die bekannte Songwriterin Victoria Shawund Paul Worley! Fast scheint es so, als sei es dem Trio gelungen, besetzungsmässig in eine Marktlücke zu stossen, denn außer Trick Pony (um die es seit dem Ausscheiden von Heidi Newfield sehr ruhig geworden ist) gibt es kaum eine vergleichbare Konstellation (eine Frau, zwei Männer) von solcher Qualität. Haywood und Kelley sind bereits seit Schultagen eng befreundet, Hillary traf Charles 2006 bei der Produktion eines Musikspots in Nashville, beide kamen ins Gespräch und vereinbarten, es mal mit dem gemeinsamen Komponieren zu versuchen. Man stellte schnell fest, dass die Chemie stimmt und lotete mit einigen, wenigen Songs und ein paar anschließenden, selbst gebuchten Gigs die Chancen aus, als Dreier-Formation bestehen zu können. Die Reaktionen der Fans war begeistert. Und dann ging alles rasend schnell. Lady Antebellum (der Name resultiert aus dem Ergebnis eines Spaßfotos vor einem südstaatlichen Herrenhaus) wurden als Opening-Acts für renomierte Interpreten wie Kenny Chesney, Carrie Underwood, Tim McGraw, Alan Jackson, Josh Turner und Little Big Town gebucht, spielten in der berühmten Grand Ole Opry und sind mittlerweile auch als Support für Martina McBrides Arena Tour 2008 verpflichtet worden. Diese musikalischen Konstellationen passen auch prima zusammen, denn Lady Antebellum spielen modern und knackig, haben ihre Roots aber unüberhörbar in den Traditionen des klassischen Country. Das Nashville Lifestyles-Magazin bezeichnete sie kürzlich als "the next big thing" in Nashville, und das erscheint durchaus plausibel. Das Debutalbum jedenfalls ist ein Volltteffer! Das Trio (übrigens bei den ACM-Awards in der Sparte "Best New Group" nominiert) präsentiert durchweg hervorragende, sehr selbstbewusste, offensive, in Eigenregie komponierte Songs (zehn von elf) voller jungem Elan und toller Melodien, eingespielt mit der fantastischen Musikern aus der ersten Garde von Nashville's Studiocracks (u.a. Mike Rojas, Chad Chromwell, Craig Young, Jason Gambill, Bruce Bouton, Paul Worley, Larry Franklin), die vor allem auch durch ihren Abwechslungsreichtum glänzen. Es wurde ein exzellenter Mix aus wunderbar countryrockigen Uptemponummern ("Love Don’t Live Here", "Lookin’ For A Good Time" "I Run To You", "Love’s Lookin’ Good On You", "Slow Down Sister"), sehr melodischen und atmosphärischen Midtempotracks ("Long Gone", "Home Is Where The Heart Is", "Things People Say") und einigen sehr schönen, emotionalen Power-Balladen ("All We’d Ever Need", "Can’t Take My Eyes Of You", "One Day You Will") mit dezenten, aber nicht übertriebenen Streichereinsätzen gewählt, wobei fast jedes Lied aufgrund der eingängigen Gestaltungen großes Hitpotenzial aufweist. Von der Stimme her liegt Hillary Scott irgendwo im Bereich zwischen Sugarland-Sängerin Jennifer Nettles und Michelle Branch von The Wreckers. Charles Kelley dürfte die Frauenherzen mit seiner warmen, rauchigen Charakter-Tenorstimme massenweise zum Schmelzen bringen. Beide wechseln sich in einem gut abgestimmten Verhältnis an der Front ab, spielen sich ab und zu mal im Duett die Bälle zu oder unterstützen den anderen mit wunderbaren Harmoniegesängen. David Hawwood erweist sich dazu als außerordentlich guter Gitarrenspieler (Electric- und Akustik-), weiß aber auch mit schönen Mandolinenfills zu gefallen und steuert obendrein manchmal exzellent passende Harmonies bei. Hier bewegen sich "Lady A." (Spitzname der Fans) schon jetzt auf einem Niveau, das allerhöchste Anerkennung verdient. Die Produktion ist knackig, glasklar und sehr zeitgemäß auf den Punkt gebracht. Man braucht wirklich kein Prophet zu sein um Lady Antebellum schon jetzt eine vielversprechende Zukunft vorauszusagen. Das mit dem "nächsten großen Ding" könnte also durchaus Wirklichkeit werden. Sugarland haben hier vielleicht ein wenig die Richtung vorgegeben, Lady Antebellum die ‚musikalische "Spur" gekonnt aufgenommen! Das ist ohne Wenn und Aber durch und durch toller, moderner, knackiger, gleichzeitig aber auch traditionsbewusster New Country voller Frische und Pep! Diese Drei machen richtig Freude! Fazit: Debüt super gelungen - weiter so, "Lady A"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5611
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Rucker, Darius - southern style [2015]
Großartig! Darius Rucker mit seinem bislang mit Abstand stärksten Album. "Southern Style", ein Werk, bei dem der Name auch wirklich Programm ist. Dreizehn wunderbare, neue Tracks, durchströmt von einem herrlich relaxten omnipräsenten "Southern Flavor", einfach nur zum Genießen! Der ehemalige aus Charleston, South Carolina stammende Frontmann der Rockband Hootie & The Blowfish hat mit seinem Schwenk als Solo-Interpret ins Countrygenre alles richtig gemacht. Als dunkelhäutiger Künstler kann er hier sogar fast so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen. Alle seine bisherigen Alben, wie auch die auserkorenen Singles waren überaus erfolgreich. Auch "Southern Style" hat sofort, und das vollkommen zu Recht, die Spitze der Billboard Country-Album Charts erklommen. Rucker beginnt sein Werk mit dem launigen, Popcorn-trächtigen "Homegrown Honey", das unter Mithilfe von Nathan Chapman und Lady Antebellum-Frontmann Charles Kelley entstanden ist. Eine flockige, hippe E-Gitarrenlinie inkl. eines Southern-mäßigen Solos, ein spaßiger Text über ein flottes Southern Girl in New York hievten den Opener, zugleich erste Single de Albums, sofort unter die Top Ten. Apropos Songwriter: Auch bei den restlichen Tracks assistierten Darius mit Leuten wie Mark Nesler, Rivers Rutherford, Ashley Gorley, Rhett Akins, Troy Verges, Blair Daily, Hillary Lindsey, Monty Criswell etc. - das "Who-Is-Who" der Szene. Ein zusätzlicher Beweis dafür, dass der Mann zur Zeit absolut gefragt ist. Auch was die Musiker angeht, hat Capitol Records natürlich groß aufgefahren: Leute wie u. a. Shannon Forrest, Greg Morrow, Jt Corenflos, Brent Mason, Michael Rhodes, Danny Rader, Gordon Mote usw. sind da absolute Qualitätsgaranten, denen man auch hörbar den Spaß am guten Songmaterial anmerkt. "Good For A Good Time" hält den Stimmungspegel zunächst weiter hoch, allerdings diesmal auf deutlich countrylastigerem Terrain. Dobro, Honky Tonk-Piano, Fiddle und Telecaster geben bei diesem Saloonfeger den Ton an. Erst mit "Baby I’m Right" driftet Rucker in deutlich ruhigere Gefilde ab. Ein grandioses melodisches Duett mit der famos (mit) singenden Mallary Hope (im Stile von Lee Ann Womack, Chely Wright), das so ein wenig an frühere Kollaborationen von Josh Abbott (Josh Abott Band) und Kacey Musgraves erinnert. Klasse hier die von Andy Leftwich gespielte zirpende Mandoline. Das Titelstück "Southern Style" ist eine herrliche Hommage an das Lebensgefühl des Südens mit all seinen Klischees ("…she loves Lil Wayne and Lynyrd Skynyrd, keeps her tan lines in the winter…"), musikalisch natürlich mit typischer Slide-Gitarre (Pat Buchanan und Rich Robinson) in Szene gesetzt. Das mit Josh Thompson und Jessi Alexander geschriebene "High On Life" bietet ebenso wie das fröhliche "You, Me And My Guitar" (beide wieder mit toller Mandoline) beschwingten Southern Country Rock, während der Lovesong "Perfect", sowie das klasse instrumentierte "Low Country" (Slide und Manoline, Orgel) eher balladeskere, melancholischere Töne anstimmen. Hier kommt Darius‘ markanter Gesang (übrigen wieder eine Glanzleistung von ihm) natürlich besonders gut zur Geltung. "Need You More" mit synthetischen Streicherarrangements und Harmoniegesängen im Power-Refrain ist der Blockbuster-taugliche Song für Ruckers kommende Stadion-Auftritte. Schönen ruralen Country mit positiver Aura serviert Rucker auf "Half Full Dixie Cup". Das herrliche Zusammenwirken von Aubrey Haynies Fiddle und Mike Johnsons Dobro machen diesen musikalischen Becher halbvoll und nicht halb leer. 'Lighter Up" stampft unter der Führung von Bobby Terrys Banjo und knackigen E-Gitarren in Southern Rock-Manier, bevor Darius mit den Abschlusstracks "You Can Have Charleston" (in seiner Heimatstadt wurde übrigens jetzt zu seinen Ehren eine Straße in den Darius-Rucker-Boulevard umbenannt) und "So I Sang" in deutlich nachdenklicheres, teilweise autobiografisches Material driftet. Zwei Stücke voller Intensität, die nochmal seine einzigartige Stimme in den Vordergrund rücken. Produziert haben die beiden Urgesteine Frank Rogers (acht Songs) und Keith Stegall (fünf Songs) in einem angenehm klingenden Soundspektrum. Darius Rucker fügt der Liste seiner bisherigen, hervorragenden Alben mit "Southern Style" ein weiteres, ganz wundervolles Werk hinzu. Die Lieder fließen in ihrer Lockerheit und mit ihren herrlichen Melodien nur so in unsere Ohren. Klare, durchaus traditionell fundamentierte, natürliche, wunderschöne, dabei auch absolut den Nerv der Zeit treffende Countrymusic vom Allerfeinsten! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Homegrown Honey - 3:24
2. Good For A Good Time - 3:39
3. Baby I'm Right (feat. Mallary Hope) - 3:12
4. Southern Style - 3:56
5. High On Life - 3:33
6. Perfect - 3:21
7. You, Me And My Guitar - 3:16
8. Low Country - 4:11
9. Need You More - 3:30
10. Half Full Dixie Cup - 3:33
11. Lighter Up - 3:15
12. You Can Have Charleston - 4:28
13. So I Sang - 3:27

Art-Nr.: 8858
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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