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Layton, Rich & The Troublemakers - tough town [2010]
"Swampadelic", so bezeichnen Rich Layton & the Troublemakers ihre Musik, ist ein Begriff, der einen sofort neugierig macht. Zudem begrüßt Rich seine Fans mit einem vielversprechenden "Greetings from the crossroads of twang and tremolo", was die Neugierde zusätzlich schürt. Das kann doch nur gut sein... - ja, und es ist gut. Es ist sogar verdammt gut, saugut sozusagen. Ein bluesiger und countryinfizierter Roots-/Americana-/Rock'n Roll-Trip der besonderen Art, eine absolute musikalische Glanzleistung, eine Wonne! Rich Layton & the Troublemakers kommen aus Portland/Oregon, doch Rich verbrachte die meiste Zeit seines Lebens, auch seine Jugend, in Texas, genauer gesagt, in Houston und in Austin. Er und eine gewisse Lucinda Williams waren nach ihrer College-Zeit nicht nur ein musikalisches Paar. Die beiden Singer/Songwriter spielten damals gemeinsam in den Kneipen von Austin, wobei sich Layton neben seinen gesanglichen Qualitäten zu einem formadiblen Harp-Spieler entwickelte. Die beiden gingen später nach Houston und bereicherten die Szene rund um den berühmten "Anderson Fair"-Club, dessen Haus-Mundharmonikaspieler Layton wurde. Der Club war damals die Heimat solcher Größen wie Townes van Zandt, Lyle Lovett, Lightning Hopkins, Nanci Griffith und vielen anderen. Die Folkszene war Layton auf Dauer jedoch zu wenig und er wurde schließlich ein Gründungsmitglied von Houston's "premier "Rockin' Blues Revue" namens "Dr. Rockit & The Sisters of Mercy. 1985 kürte das führende Musikmagazin von Texas Rich als einen der 6 besten "Rexas Harmonica Tornados", neben solchen Leuten wie Kim Wilson (The Fabulous Thunderbirds) und Delbert McClinton. Rich Layton sammelte über die Jahre Unmengen von musikalischer Erfahrung, trat mit solchen unterschiedlichen Leuten wie Lyle Lovett, Buckwheat Zydeco, Dave Alvin, ZZ Top, Dale Watson, Bonnie Raitt, Keb' Mo', Los Lonely Boys, Buddy Guy und vielen mehr auf. All dies beeinflusste ihn nachhaltig, wie eben die gesamten musikalischen Strömungen, die entlang der texanischen Golfküste mit ihren unterschiedlichen Stilen aus Rock, Blues, Roots, Country, Honky Tonk, R&B, Blue-eyed Soul, Cajun, Zydeco, Tejano und Swamp zu einem in der Welt einzigartigen Sound zusammenfließen. Und genau das ist die unwiderstehliche Musik von Rich Layton & The Troublemakers. Die Burschen sind allesamt herausragende Musiker, die voller Spielfreude stecken. Man merkt es zu jeder Sekunde dieses fantastischen Albums. Layton ist ein großartiger, charismatischer Frontmann, ein toller Sänger und Mundharmonikaspieler, dazu ein exzellenter Songwriter. Hinzu kommen mit Mark Sexton ein fulminanter, groß aufspielender Lead Gitarrist, mit Larry McCoy ein zweiter Gitarrist, sowie die perfekt dazu passende, einen prächtigen Groove krierende Rhythmus-Sektion aus Robert Lefebvre am Bass und Drummer Mike Henke. Die immer wieder zwischen Blues-, Rock'n Roll-, Swamp-, und Countryeinflüssen hin und her pendelnden Songs wirken stets locker, aber trotzdem kraftvoll. Der Funke auf den Zuhörer springt aufgrund der spannenden Instrumentierung und der wundervollen Melodien sofort über. Die Band starhlt eine unwiderstehliche Frische aus. Es macht den Jungs offensichtlich eine Menge Spaß, und das übertragt sich. Grandios beispielsweise der lockere Roots-/Americana-/Blues-Boogie "The Blues are coming back home" mit seinem tollen Drive, der super Melodik, den herrlichen Gitarren und Layton's klasse Mundharmonikaeinsätzen, inklusive eines sehr starken, dreckigen E-Gitarrem-/Harp-Solos. Das bringt sofort Scgwung in die Bude. Bluesig und wunderbar groovy kommt auch das bärenstarke "Diamond Jim". Klarer, deutlicher Gesang von Layton, wieder ein knackiger, aber lässig lockerer Rhythmus und die Kombination aus erdigen E-Gitarren und dreckiger Bluesharp. Die Nummer geht runter wie Öl. "Maria & Ramon" schließlich ist ein traumhaft melodischer, lockerer, mexikanisch eingefärbter Countryrocker, der mit seiner Harmonie gar in das Repertoire der Eagles passen würde. Wundervoll die sauber und transparent eingesetzten Acoustic- und E-Gitarren, die einen herrlichen Sound kreieren. Das Titelstück "Tough town" ist ein rauer, bluesiger, swampiger Rootsrocker mit fettem, zündendem E-Gitarren-Solo, während mit "Goodbye cruel world" wieder ein hinreissend schöner, sehr flotter, knackiger, saftiger (tolle Gitarren), hoch melodischer Countryrocker angestimmt wird, der abermals ein dezentes Texas Border-Flair beinhaltet. So hören wir eine baumstarke Nummer nach der nächsten, bis das Album mit dem herrlichen, nostalgischen Roadhouse-Heuler "Be that way sometime" (Rockabilly-, Country-, Blues-, und Roots-Einflüsse vereinen sich, klingt fast wie aus einer "Los Lobos meet Dwight Yoakam"-Session) ebenso bravourös endet, wie es begonnen hatte. Fazit: "Standing at the crossroads of twang and tremolo, Rich Layton & The Troublemakers weave a swampadelic soundtrack for the heart of a Gulf Coast Saturday night. Your table waits under the broken neon of a Lone Star beer sign at the outskirts of 'Tough Town'". Damit ist alles gesagt. Einfach wundervoll!

Das komplette Tracklisting:

1. The Blues Are Comin' Back Home (3.36)
2. Diamond Jim (4.53)
3. Love American Style (3.07)
4. Maria & Ramon (4.13)
5. Tough Town (4.12)
6. The One That Got the One (3.32)
7. Goodbye Cruel World (3.11)
8. Million Dollar Town (3.57)
9. I Feel Fine (2.57)
10. Checkmate (3.12)
11. King's Highway (3.11)
12. Part Time Pay (4.08)
13. Be That Way Sometime (3.22)

Art-Nr.: 8031
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The Blues are coming back home
Diamond Jim
Maria & Ramon
Tough town
Goodbye cruel world
Million Dollar town
Be that way sometime

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Los Lonely Boys - forgiven [2008]
Drittes Studio-Album der Garza-Brüder - und wieder ein tolles Teil! Sie machen weiter mit ihrem temperamentvollen, so herrlich groovenden Texican Roots-und Blues-Rock'n Roll, der die Fans gleichermaßen in der Texas-Rock-, Rootsrock-, Latino-Rock-, Bluesrock- und Jamrock-Szene elektrisiert. Großartiges Songmaterial, das von wunderbar lockeren, sonnigen, Mexican-flavoured Grooverockern mit einem leichten Santana-Einschlag bis hin zu furiosen, mächtig kochenden Stevie Ray Vaughan-like Bluesrockern reicht. Dabei vergessen sie, trotz aller spürbarer Spielfreude, niemals die Melodik. Klasse Musiker! Und über allem "regiert" der grandiose Henry Garza mit seinem begnadeten, genauso "scharfen" wie "heißen" Gitarrenlinien und exquisiten, glühenden Soli. Was für ein Saitenkünstler! Enthält eine dampfende, schwer groovende Fassung des Klassikers "I'm a man"! Die Los Lonely Boys in Top-Form!

Art-Nr.: 5799
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Los Lonely Boys - live at the fillmore [2005]
"Are you guys ready for some Texican Rock'n Roll" hallt es am 23. Oktober 2004 durch das alt-ehrwürdige Fillmore Auditorium von San Francisco, und sowohl die Band als auch das Publikum sind bereit für eine heiße Rock'n Roll-Fiesta! Die Garza-Brüder (Henry - Gitarre und Gesang, Jojo - Bass und Gsang, Ringo - Drums und Gesang) aus San Angelo/Texas zünden ihr unnachahmliches, von unglaublicher Musikalität geprägtes, scharf gewürztes Feuerwerk aus mitreißendem, groovendem, intensivem, fettem Tex-Mex-, Latino-, Blues-, R & B-, Roots-Rock, dessen ungeheure Bandbreite von Los Lobos zu Stevie Ray Vaughan, von Santana über Richie Valens, dessen La Bamba sie hier klasse covern, bis hin zu Willie Nelson zu reichen scheint. Viel mexikanisches Flair! Wie bei Los Lobos, gibt es auch hier vereinzelt spanischen Lead-Gesang! Viel Power, guter Druck, große Spielfreude! In Willie Nelson's Studio in Austin haben sie übrigens auch ihr so immens gefeiertes und mittlerweile Grammy-belohntes Debut von 2003 aufgenommen. Neben vielen, intensiven Live-Versionen ihres Erstlings, darunter der raue Blues "Crazy dream", "Hollywood", das afrikanisch angehauchte, lange "Onda", "Velvet sky" und ihr Hit "Heaven", gibt es auch neue Tracks wie "Man to beat" oder die starke Coverversion von War's "Cisco kid"! Gönnt euch einen Cuba Libre oder Mojito und feiert mit den Los Lonely Boys diese temperamentvolle Nacht im Fillmore...

Art-Nr.: 3094
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Los Lonely Boys - revelation [2013]
Die fabelhaften Garza-Brüder, aka Los Lonely Boys, begeistern uns mit einem exzellenten, neuen Album. Herrliche Songs voller wunderbarer Melodien, heisser Grooves und fantastischer Musikalität (tolle, satte Gitarrenarbeit) stehen auf dem Programm. Elektrisierender, temperamentvoller, aber auch sehr eingängiger Texas-Rock-, Rootsrock-, Latino-Rock-, Bluesrock, diesmal auch einem Hauch von Texas-Countryrock (man nehme nur den wunderbaren, von dem bei insgesamt 3 Titeln involvierten Radney Foster mitkomponierten Opener "Blame it on love", ein dynamischer, knackiger Tex Mex-Countryrocker vom Allerfeinsten), dessen Funke sofort überspringt. Die grenzenlose Spielfreude der Truppe ist permanent spürbar. Kein Wunder, dass sie auch im Jamrock-Circuit äusserst beliebt sind. Eine weitere, absolute Meisterleistung der Los Lonely Boys!

Das komplette Tracklisting:

1. Blame It on Love - 3:26
2. Give a Little More - 4:03
3. It's Just My Heart Talkin' - 3:29
4. There's Always Tomorrow - 4:04
5. So Sensual - 3:45
6. Familia - 3:23
7. Don't Walk Away - 3:43
8. Can't Slow Down - 3:16
9. Dream Away - 3:21
10. The Greatest Ever - 3:16
11. Rule the World - 3:16
12. Everything About You - 3:32

Art-Nr.: 8448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Blame it on love
Give a little more
So sensual
Familia
Can't slow down
Dream away
Rule the world

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Los Lonely Boys - rockpango ~ deluxe edition [2011]
Deluxe Edition! Die Garza-Brüder sind wieder da! 3 Jahre nach dem starken "Forgiven" legen sie mit dem famosen "Rockpango" (was für ein klasse, das ganze Feuer dieser tollen Musik ausdrückender Albumtitel) ihr nächstes Meisterwerk vor. Heisser, voller Energie und Power steckender, rhythmischer, temperamentvoller Latin-/Blues-/Groove-Rock'n Roll aus Texas, der den scharfen Pfeffer Mexiko's und den Blues Texas' mit einem packenden, unwiderstehlichen Groove vereint. Kochende, bluesige Latino-Rocker und ein paar wundervolle, melodische Balladen mit tollem, fulminatem Gitarrenspiel (das Stevie Ray Vaughan der große Held von Gitarrenmeister Henry Garzy war, ist unverkennbar - dementsprechend brilliert Henry mit ein paar furiosen Soli) und großartigem Lead-/Harmonie-Gesang "elektrisieren" gleichermassen Ohren und Körper. Hat das Feuer! Großartige Musiker, großartige Songs, ein wieteres Top-Album von "one of America's premier rock bands" (All Music Guide). Wir haben im übrigen die äusserst edel gestaltete Deluxe Edition mit einem im Vergleich zur Normalausgabe deutlich aufwendigeren, sehr feinen 3-fach Digipack-Klappcover, inklusive 12-seitigem, alle Texte umfassenden Booklet und einem zu einer stattlichen Größe aufklappbaren, wundervoll farbenfrohen "Rockpango"-Poster. Doch das ist nicht alles. Die Deluxe Edition enthält zudem 3 Bonustracks, darunter eine über 23-minütige Aneinanderreihung von interessanten Studio-Outtakes, sowie 4 Videos. "The Los Lonely Boys on fire"!

Das komplette Tracklisting:

1 American Idle - 3:27   
2 Fly Away - 3:37   
3 Love in My Veins - 3:44   
4 Road to Nowhere - 4:19   
5 16 Monkeys - 3:43   
6 Rockpango - 3:32   
7 Smile - 3:35   
8 Baby Girl - 4:07   
9 Change the World - 3:50   
10 Porn Star - 3:26   
11 Believe - 3:20   
12 Judgement Day [Bonus Track] - 3:14   
13 Smile.2 [Bonus Track] - 3:34   
14 Outtakes [Bonus Track] - 23:31   
15 Free Spirit [Multimedia Track]   
16 Coke in Chicago [Multimedia Track]   
17 Boxing [Multimedia Track]   
18 Warm Up [Multimedia Track]

Art-Nr.: 7317
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American idle
Love in my veins
Road to nowhere
Rockpango
Change the world
Judgement day

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Los Lonely Boys - sacred [2006]
Beeindruckend! Der nächste Streich der Garzas! Dampfender, voller Seele steckender, temperamentvoller Texas Blues-/Roots-/Groove-Rock, der einem das Blut in den Adern zum Kochen bringt! Sie machen exakt da weiter, wo sie mit ihrem Debut aufgehört haben, halten dieses Niveau mit geradezu beängstigender Souveränität, ja steigern sich fast noch einmal! Ihre Fans, und die, die sie jetzt hoffentlich endlich entdecken werden, werden rundum begeistert sein! Wie keine andere Band weit und breit, vereinen die Los Lonely Boys (Henry Garza: Gitarre, Harmonica, Gesang; Jojo Garza: Bass, Piano, Gesang; Ringo Garza: Drums, Gesang) Elemente von Roots und Tex-Mex, über Southern, Country, Latin, Soul, hin zu Jam, Groove, Blues und Rock, würzen das Ganze mit einer ordentlich "scharfen", ihren mexikansichen Wurzeln entsprechenden, Portion "Pfeffer", und fabrizieren damit ein dermaßen feuriges Menü, daß einem schon ein bißchen "heiß" werden kann! Ganz groß! Weiteres Plus: Die Songs stecken trotz aller Würze voller großartiger Melodien! "Mit "Heaven" aus ihrem 2004er-Debut-Album hatten sie einen "Monster"-Hit, der einen Grammy gewann. Auch das neue Album steckt wieder voller Nummern, die nicht nur die Veranlagung für ausgedehnte Live-Jammings haben, sondern auch voller radiotauglichem Hit-Potential stecken. Diesen schmalen Grat treffen die Los Lonely Boys perfekt! Die musikalische Qualität ist wieder bestechend! Henry Garza's Gitarrenkünste sind der Hammer. Sein großes Vorbild, Stevie Ray Vaughan, wäre sicher begeistert, ihn zu hören! Das amerikanische "Guitar World Magazine" wählte ihn dementsprechend völlig verdient zum "Breakthrough artist of the year 2005! Klasse auch diese unglaubliche Rhythmik, die die anderen beiden Garzas fabrizieren. Da kann man gar nicht ruhig bleiben. Dazu hören wir allerbeste Gesangsharmonien! Ein paar Highlights dieses großartigen Werkes: "My way", der Opener - ein massiver, kochender, von mächtigen Stevie Ray-like Riffs dominierter, dynamischer Groove-Shuffle-Bluesrocker mit dezentem Latino-Feuer und ein paar satten, das Feuer noch mal zusätzlich anheizenden, gut hinein passenden Bläsersätzen und einem höllischen, furiosen Gitarrensolo von Henry; "Órale" - von einer feinen Melodie und einem gepflegten, würzigen Mexican-Flair geprägter, wieder auf einem herrlichen Groove basierender Texas-Rootsrock mit toller Percussion, klasse Orgel-Ergänzungen (Mike Finnegan) und ungemein virtuosen, glühenden Gitarrenlinien; "Diamonds" - traumhafte Allman Brothers-like Twin-Leads erzeugen eine wunderbare Synthese aus groovigem Texas Border-Rock und einem tollen, lockeren Southern-Flair, dazu eine großartige Melodie und wieder ein wunderbar spielfreudiges Gitarrensolo von Henry; "Oye Mamacita" - brodelnder Texas Bluesrock voller Biß, mit einem feurigen Border-Feeling, viel Jam-Veranlagung und kochenden Wah Wah-Ritten; "I never met a woman" - ein herrlicher,entspannter, dennoch sehr würziger, mexikanisch angehauchter Slow-Blues mit großartiger Rhythmik und tollen Gitarrenlinien; "Outlaws" - ein von Hendrix-like Gitarrenlicks eingeleiteter, bestens dem Songtitel entsprechender, satter Outlaw-Roots-Southern-Country-Rocker (Gäste hier: ihr Mentor Willie Nelson, der sie schon vor langer Zeit als Texas' beste neue Band bezeichnete und Wet Willie's Jimmy Hall an der Harmonica), wie ihn die gestandenen Southernrocker der ersten Kategorie oder die Texas Red Dirt-Countryrockelite auch nicht besser hinbekommt (im Gegenteil); usw., usw.! Was für eine Musikalität! Mit diesem famosen Album werden sie ihr ohnehin schon ungewöhnlich hohes Standing, das sie gleichermaßen bei Fans, Kritikern und Msuikerkollegen einnehmen, noch einmal nachhaltig fundamentieren! Packender, kochender, jammiger, aber durchaus melodischer und auch Radio-tauglicher (zumindestens in den Staaten) "Tejano"-Blues-/Roots-/Groove-Rock in einer Einzigartigkeit, die nur die Los Lonely Boys fertigbringen! Wenn da nicht, und das tut der Popularität unserer geliebten rootsigen, bluesigen, jammigen Musik so gut, nicht der nächste Grammy rausspringt...

Art-Nr.: 4342
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Nimmo Brothers, The - brother to brother [2012]
Fesselnd! Was für ein Gitarren Bluesrock-"Hammer"! Die Nimmo Brothers (Stevie & Alan Nimmo) aus dem schottischen Glasgow gehören schon seit vielen Jahren zum absolut Besten, was der britische Bluesrock zu bieten hat. 3 Jahre nach "Picking up the pieces" und 2 Jahre nach Stevie Nimmo's vorzüglichem Ausflug in etwas ruhigere, souligere Texas Bluesrock-Gefilde, kehren die beiden zu ihren Wurzeln zurück und liefern mit "Brother to brother" ein in allen Belangen begeisterndes Album ab. Welch ein "Pfund"! Zu den Aufnahmen resite man ins texanische Austin und spielte die Songs dort mit einem erlauchten Kreis von exzellenten Begleitmusikern, wie zum Beispiel Jamie Oldaker am Schlagzeug (Eric Clapton), Bill Whitbeck am Bass (Robert Earl Keen) und, bei zwei Tracks, Michael Ramos (u.a. Robert Plant, Los Lonely Boys) an der Hammond Orgel, ein. Doch eindeutig im Mittelpunkt stehen Stevie und Alan Nimmo mit ihrem grandiosen Gitarrenspiel und Gesang. Was wir hier hören ist begleitet von purer Energie, purer Leidenschaft und viel, viel Herzblut. Es ist ungemein kraftvoller, von massiven, fetten Gitarren dominierter, eine gesunde Härte ausstrahlender, dabei prächtig hängen bleibender, von klasse Melodien geprägter, gut zupackender Bluesrock, wobei das Wort "Rock" hier von zentraler Bedeutung ist. Das Zeug klingt wunderbar retro und zeitlos. Der Funke springt von der ersten Sekunde an über. Stevie und Alan Nimmo spielen, jeder für sich, wunderbare, zünftige, teils mächtig "krachende" Riffs und eine fantastische Lead Gitarre. Sehr virtuos, sehr erdig, sehr rockig, immer wieder gespickt mit glühenden, die Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegenden Soli und tierischen Bottleneck-/Slide-Läufen. Zuweilen gibt es herrliche Dual Lead-Attacken! Betrachten wir beispielsweise mal den bärenstarken Opener "Still here strumming", der die Richtung des Albums sofort vorgibt. Was für ein famoser, von fetten, massiven, straighten Riffs bestimmter, bluesiger, knallender Rocker, der uns da mit ordentlicher Wucht, aber auch mit großartigen Hooklines und einer klasse Melodie entgegen donnert. Das Gitarrensolo im Break ist pures Feuer, das Fundament der Nummer liegt deutlich hörbar in den Siebzigern. Was darüber hinaus sofort klar wird ist, dass die Nimmo Brothers nicht nur Liebhaber von texanischen Bluesrock-Größen wie Stevie Ray Vaughan oder David Grissom's legendärer Formation Storyville sind, sondern auch einer tiefen Verehrung von Paul Rodgers' Bands Free und Bad Company Tribut zollen. Hier und bei einigen weiteren Tracks (z.B. "Lady Luck" und "Never gonna walk on me") klingen sie tatsächlich wie die legitimen Nachfolger dieser beiden legendären Fomationen, und zwar zu deren allerbesten Zeiten. Das ist einfach wunderbar! So passt es auch bestens ins Bild, dass die Jungs im Verlauf des Albums noch eine grandiose Coverversion des Free-Klassiker "Wishing well" raushauen. Und das tolle "Sneaking up on you" hört sich wie ein hammer-mässiger, alter Bad Company-Hit mit satt zur Geltung kommenden, transparenten, vollmundigen Gitarren an. Hat zudem einen Hauch von The Black Crowes. Herrlich hier das fulminante Duell der beiden Meister-Gitarreros im Mittelteil (Lead Gitarre vs. Slide Gitarre). Toll auch der überaus melodische, knackige, geradeaus, dabei aber mit einer gewissen Lockerheit präsentierte Gitarrenrocker "For you", der von wunderbaren Gitarrenlinien, zum Teil mit prächtigen Twin-Leads, durchzogen ist. "Living again" ist ein mörderischer Bluesrock-Shuffle, bei "Waiting for my heart to fall" geht es mal in Richtung kraftvoller Bluesrock-Ballade und mit dem von ungemein saftigen Gitarren bestimmten, melodischen "King and country" wird es sogar ein wenig swampig und southern-rockig. Abgeschlossen wird das Werk mit einer zweiten Coverversion (alle anderen Tracks stammen aus der Feder der Nimmos), und zwar einer furios abgehenden Blues-Rock'n Roll-Fassung des Arc Angels-Knallers "Shape I'm in", der in bestem Dan Baird-/Georgia Satellites-Stil aus den Lautsprechern rauscht. Die Nimmo Brothers ziehen mit ihrem neuen Album alle Register und begeistern von der ersten bis zur letzten Minute. "The Nimmo Brothers have proven they are one of top blues rock acts today". Jawohl! Das ist Vollblut Gitarren-Bluesrock vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Still Here Strumming - 3:47
2. Lady Luck - 3:38
3. Coming Around Again - 3:54
4. For You - 4:36
5. Sneaking Up On You - 5:11
6. Never Gonna Walk On Me - 4:52
7. Living Again - 4:47
8. Waiting For My Heart To Fall - 4:40
9. All I Need Inside - 3:40
10. Wishing Well - 3:30
11. King And Country - 5:52
12. Shape I'm In - 3:42

Art-Nr.: 7788
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Still here strumming
Lady Luck
For you
Sneaking up on you
Never gonna walk on me
King and country
Shape I'm in

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Shurman - jubilee [2005]
Sie bekommen in den USA bereits eine Mega-Presse, haben sich durch ihr exzessives Touring in den letzte 2 Jahren (über 400 Gigs!), unter anderem als Opening Act für die Jayhawks, Drive-By Truckers, Cross Canadian Ragweed, Blues Traveler und zuletzt die Los Lonely Boys schon eine riesige Fanschar erspielt, genießen höchstes Ansehen unter den Musikerkollegen ("very good, reminds me of old pre-Heartbreakers stuff we used to play back in Florida", sagt beispielsweise Tom Petty's Gitarrist Mike Campbell), ... - die Rede ist von dem in Los Angeles beheimateten, großartigen, neuen Rootsrock-Qurtett Shurman! Nach einigen EPs legen sie mit "Jubilee" nun ihr "full length"-Debut vor und erfüllen damit die in sie hochgesteckten Erwartungen über alle Maßen! Ein fantastisches Album, das uns von vorn bis hinten vollends überzeugt! "Man kann die Musik von Shurman als Countryrock, Rock'n Roll, Cowpunk, Alternate Country oder Americana bezeichnen, doch nichts davon trifft den Sound der Band wirklich", kann man auf ihrer Website nachlesen. Was damit gesagt werden soll, ist, daß die Band durchaus genau diese vorgenannten musikalischen Elemente in ihrem Sound vereint, diese Kombination dann aber, nachdem man noch eine gute Portion Heartland Rock, Westcoast -Flair und Gitarren Rootsrock hinzu addiert hat, ausschließlich nach Shurman klingt, und nach nichts anderem. Die Jungs haben ihre eigene musikalische Mischung und Identität längst gefunden. Möchte man dennoch einen Vergleich zu Kollegen ziehen, so könnte man ihre Musik vielleicht am ehesten an der Schnittstelle Tom Petty / Son Volt / Jayhawks / Wallflowers / Counting Crows, insgesamt mit ein bißchen mehr Retro-Countryrock-Feeling, ansiedeln. Shurman sind in beeindruckender Manier jederzeit in der Lage eine schön knackig rockende, rootsige Basis, die immer die nötige Portion "grit" aufweist, mit ganz wunderbaren, herrlichen Melodien zu vereinen, die sich auf Grund ihrer eingängigen Struktur tief in den Gehörgängen einnistet und nicht mehr entweichen will. Große Klasse! Wir erleben einen tollen, kompakten, vollmundigen Bandsound, vorwiegend arrangiert aus sehr transparenten Gitarren, dabei immer wieder gespickt mit großartigen, satten und erdig würzigen Soli des hervorragenden Gitarristen Jason Moore. Aufgelockert wird das Ganz dann ab und zu durch klug und sehr angenehm eingsetzte Zusatzinstrumente einiger musikalischer Gäste, wie u.a. Skip Edwards (Orgel), Doug Pettibone (Pedal Steel), Dusty Wakeman (Baritone Gitarre), P.H.Naffah (Congas), usw.! Kopf und zentrale Figur von Shurman ist Sänger und Rhythmusgitarrist Aaron Beavers, gleichzeitig Autor sämtlicher Songs und Produzent des Albums, dessen charismatische, sehr angenehme, für diese Art von Musik geradezu prädestinierte Stimme irgendwo zwischen Adam Duritz und Jay Farrar angesiedelt zu sein scheint. Die meisten Tracks fließen sehr dynamisch, schön knackig, aber auch flockig aus den Lautsprechern, ohne dabei nicht auch mal eine wundervolle Americana-/Countryrock-Ballade, wie z.B. das traumhafte, von einer großartigen Melodie geprägte, mit unaufdringlichen, frischen E-Gitarren und einer wimmernden Steelguitar instrumentierte, voller Gram Parsons-Flair steckende Titelstück "Jubilee", oder einen kantigen, fast ein wenig cowpunkmäßigen Rocker, wie den gut abgehenden, mit glühenden E-Gitarren-Soli ausgestatteten "Live Favorite" (gut nachvollziehbar, daß hier live ordentlich die Post abgeht) "I got u babe, pt 3", einzustreuen. In seiner Gesamtheit wirkt das alles in sich dann wieder ungemein geschlossen. Los geht es mit dem klasse, sehr kraftvollen, von einem leichten "Modern-Appeal" durchzogenen Gitarren-Rootsrocker "Drownin'", gefolgt von dem grandiosen, herrlich flotten, frischen, dennoch schön rootsigen (Alternate)Countryrocker "Red eyes", dessen herrliche Melodie und lässige Dynamik einen wunderbar in Schwung bringen. Tolle, lockere E-Gitarren Begleitung mit kernigem Solo! Der Rhythmus erinnert mit seinem dezenten Rockabilly-Feeling gar ein wenig an eine erdigere Ausgabe der Mavericks. Toll auch der staubig trockene, melodische Midtempo-Rootsrocker "Impossibilities" mit seinen schönen E-Gitarren-Rhythmen und den kratzigen Lead-Gitarren, die bärenstarke, durchaus als autobiographisch zu betrachtende, Hommage an, wie es der Titel "Petty song" schon sagt, Tom Petty (knackiger, rauer, aber ungemein melodischer Midwestern-/California-Rootsrock mit tollen E-Gitarren und klasse Harp), der flotte, wie Öl runter gehende rootsige Americana-/Alternate Country-Rocker "So happy", das riffige, honky-tonkige "Tonight I'm drinking", bis hin zu dem fantastischen, groovigen, von toller Percussion und dreckigen Gitarren dominierten, trockenen, das Album in prächtiger Manier abschließenden Rootsrocker "2 a.m."! "Jubilee" gibt wirklich Anlaß zum Jubeln! Ein tolles Debut! Shurman sind auf dem besten Weg sich fest in der ersten Liga des Rootsrocks zu etablieren. Für uns haben sie das schon geschafft! Gratulation!

Art-Nr.: 3222
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Red eyes
Petty song
So happy
Jubilee
2 a.m.

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Statesboro Revue, The - ramble on privilege creek [2013]
Zweiter, ganz großartiger Streich der Mannen um Bandleader und Songwriter Stewart Mann. 2009 hatten The Statesboro Revue mit "Different Kind Of Light" ein von Kritikern zurecht überschwengliche und hoch gelobtes Debüt gefeiert, das vor allem in der Southern Rock-Szene für mächtig Furore sorgte. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Die Band hat mit vielen namhaften Acts wie u.a. The Allman Brothers Band, den Los Lonely Boys, Willie Nelson, Whiskey Myers, Randy Rogers Band, Eli Young Band, The Marshall Tucker Band und Will Hoge die Bühne geteilt, dabei ebenfalls glänzende Kritiken erfahren. Mastermind Stewart Mann, der im letzten Jahr zudem noch die Hauptrolle in der Buddy Holly Story ergattern konnte, hat die Band zum neuen Album "Ramble On Privilege Creek" komplett umgekrempelt. Bis auf die beiden Backgroundsängerinnen Sonya Moore und Sheree Smith hat seine Statesboro Revue eine komplette Runderneuerung zugunsten einer erheblich variableren musikalischen Darstellungsweise erhalten. Mit dabei ist in zentraler Position jetzt auch sein jüngerer Bruder Garrett (ebenfalls beim Musical mit involviert), der teilweise beim Songwriting eingebunden war und bei einigen Tracks ("Huck Finn", "Lil Mary’s Last Stand", "Isabella" und "Wildflower") für einen ruraleren Zusatzanstrich sorgte (mit Dobro, Banjo, Fiddle, z.T. keltischen, folkigen Untertönen), wobei die southern-rockige Gesamtausrichtung natürlich gewahrt blieb, aber nicht so im Vordergrund stand wie beim Debut.. Dieses Werk ist vielmehr auch als ein aussergewöhnlich starkes Album des Texas Roots-, Americana-, und Countryrocks zu betrachten, was alles andere als ein Nachteil ist. Die Verschmelzung der einzelnen musikalische Ströme machts - und die gelingt höchst eindrucksvoll und mündet in prächtigen Songs. Auch die exzellente Produktion wurde diesmal teamintern abgewickelt (das Debüt war noch von Grammy-Gewinner David Z - Prince, Buddy Guy, Gov’t Mule - betreut worden). Der fantastische Opener "Fade My Shade Of Black" macht allerdings nahezu da weiter, wo man mit "A Different Kind Of Light" aufgehört hatte. Herrlich dieses unbekümmerte Pendeln zwischen schwülem, groovendem Roots-und dezent retroinfiziertem Southern Rock mit tollen E-Gitarren, sattem Slide-E-Solo und bluesigem Harp-Teil. Bands wie Zack Williams & The Reformation oder Whiskey Myers, aber auch The Band Of Heathens lassen grüßen, zumal Stewart Manns Stimme in der Nähe von Ed Jurdi angesiedelt ist. "Half Mile To Lincoln" oder das starke "Live A Little" (toll mit progressiven Pink-Floyd-Reminiszenzen, erinnert ein wenig an Blackberry Smokes "The Whippoorwill") schlagen in eine ähnliche Kerbe. Stücke wie "Cold November", "Another Day In Rome" und "Love Run Easy" haben hingegen einen ruhigeren Teint, verbreiten aber eine unglaublich schwüle Atmosphäre voller trockener Melancholie, wie man sie wohl nur im Süden der Vereinigten Staaten musikalisch transportieren kann. Exzellent dazu passend natürlich die schönen weiblichen "Ooh-ooh"- und "Aah-aah"-Backs der beiden bereits o. a. geführten Mädels. Grandios wird es auch immer dann, wenn Statesboro Revue zeitgemäßen Southern Rock mit dem Retro-Feeling der Seventies kombinieren. Paradebespiele hierfür "Til I Leave" oder das abschließende furiose "Hands On The Sun". Letztgenanntes Lied wirkt, als wenn sich die The Black Crows mit Led Zeppelin zu einer Jam-Session eingefunden hätten, erstgenanntes kommt im damaligen typischen Psychedelic-Ambiente, Mann kreischt in den Refrains wie einst Robert Plant. Nicht zuletzt aufgrund dieser stimmlichen Wandlungsfähigkeit zählt Stewart Mann wohl mit zu den talentiertesten Führungspersönlichkeiten und Hoffnungsträgern des Genres. Der ist dann auch voll zufrieden mit dem Ergebnis von "Ramble On Privilege Creek": “This album is extremely broad in subject matter and style, in musicality and production, and I couldn’t be happier about it. I’ve always strived to create a sound that doesn’t try to reinvent the wheel; merely merge the little idiosyncrasies of all my influences and shape them in a manner that might someday be looked upon as my own unique sound. I think this record is as close as I have ever been to accomplishing that goal.” Dem können wir nur voll und ganz zustimmen! The Statesboro Revue legen mit "Ramble On Privilege Creek" einen tollen Nachfolger hin und reihen sich vorbehaltslos in die neue aufkommende junge Generation an Southern Rock Bands wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co, ein, wenngleich Mann's Truppe etwas rootsiger und Americana-mässiger daher kommt. Die arrivierten Bands der Gattung wie Lynyrd Skynyrd & Co. können mit dieser variantenreichen Musik in kreativer Hinsicht kaum noch Schritt halten. Große Klasse, die Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fade My Shade of Black - 2:48
2. Huck Finn - 3:42
3. Cold November - 3:50
4. Til I Leave - 3:36
5. Half Mile to Lincoln - 3:51
6. Live a Little - 4:24
7. Lil Mary's Last Stand - 2:50
8. Isabella - 3:38
9. Love Run Easy - 3:12
10. Another Day in Rome - 4:17
11. Wildflower - 2:52
12. Hands on the Sun - 4:47

Art-Nr.: 8126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fade my shade of black
Huck Finn
Cold November
Til I leave
Isabella
Love run easy
Hands on the sun

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Trick Pony - r.i.d.e. [2005]
Endlich! Nach ihren ersten beiden, tollen CD-Veröffentlichungen, mit denen sie so viel frischen Wind in die Nashville-Szene brachten, haben Trick Pony nach großem Hin- und Her, was Veröffentlichungsrechte anging, bei Curb Records eine neue musikalische Heimat gefunden. Und nun ist ihr lang ersehntes, drittes Werk "R.I.D.E"., für das sie direkt auf dem Cover ihre eigene Definition gleich mitliefern, nämlich "Rebelliuos Individuals Delivering Entertainment", auch erhältlich! Höchst erfreulich: Das Trio, bestehend aus dem energiegeladenen weiblichen "Gesangs-Hurricane" Heidi Newfield, dem ruhenden Pol Keith Burns (Gitarre, Gesang), und dem Paradiesvogel Ira Dean (Bass, Gesang), hält weiter an seinem bisherigen Erfolgskonzept fest und überzeugt dabei wieder auf der ganzen Linie. Songs, egal
ob traditionell angehaucht oder modern dargeboten, sollen dem Zuhörer in erster Linie gute Laune bereiten, und das wird ohne Kompromisse über den gesamten Verlauf dieses Longplayers durchgezogen, bis auf eine einzige, dem traurigen Anlaß entsprechende, Ausnahme. Wieder wurden, wie bereits bei den früheren Alben praktiziert, zwei Legenden des Country mit integriert, diesmal die Herren George Jones und Kris Kristofferson. Erstgenannter wurde in zwei kleine, spaßige Kurzinterviews, geführt von Heidi, als Song-Intro einbezogen, wobei sein Statement "I love Trick Pony" sich mittlerweile zum "Running Gag" für Werke der Band zu entwickeln scheint, Kristofferson hingegen spricht Texteile des emotional geladenen gospelhaltigen Vortrages, den Heidi ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter am Ende der CD gewidmet hat ("Maryann’s Song"). singt fast Los geht’s aber mit dem spaßigen, knackigen Anti-Drinking-Song "Ain’t Wastin’ Good Whiskey On You", ein schöner, purer Countryrocker mit Roadhouse- /Honky Tonk-Touch und leichtem Retro-Flair, gefolgt vom flotten, Rockabilly-trächtigen "What’s Not To Love", mit klasse Fiddle- und Gibson-typischem E-Gitarren-Solo. Beide Nummern sind recht traditionell, aber wieder ungemein druckvoll und frisch in ihrer Performance. Die erste Single, der alte Bonnie-Tyler-Gassenhauer "It’s A Heartache", wurde New-Country-konform melodiös aufbereitet, und hält sich momentan seit Wochen in den oberen Sphären der Billboard-Country-Single-Charts. "I Didn’t" und "The Bride" sind zwei der typischen Trick Pony-Stücke, die einfach so herrlich locker ins Ohr fließen und jede Menge an positiver Energie verströmen. Ganz wunderbar auch "Sad City", eine Art Sonnenuntergangs-Ballade. Spürbar erwärmendes Westcoast-Feeling der Marke Eagles unhüllt uns hierbei. Besonderes Bonbon: Mit eingebunden ist "Hootie & The Blowfish"-Frontmann Darius Rucker, der einen klasse Gesangspart beim Duett mit Ira Dean (der singt fast im Stil von Don Henley) abliefert. Ganz stark auch "Senorita" aus der Feder der Los Lonely Boys, ein Stück voller rhythmischem Tex-Mex-Esprit, garniert mit herrlich spanischer Akustikgitarre und Santana-mäßigem E-Gitarrenspiel. Ein Highlight! Beim Songwriting wurden neben ein paar gut gewählten Fremdkompositionen, wieder viele namhafte Co-Writer eingebunden wie z. B. David Lee Murphy (der auch schon beim Vorgänger "The Mission" mitgewirkt hatte), Sherrie Austin, Billy Dean, Jeffrey Steele und Anthony Smith. Smith steuert hier mit "Hillbilly Rich" wieder so einen richtig "hippen", schwülen Southern-angehauchten Countryrocker bei, bei dem er sich auch für die Mitproduktion und ein glanzvolles Banjospiel verantwortlich zeigt. "Once A Cowboy" gibt es bereits auf Jeffrey Steele’s starkem "Outlaw"-Album, und wurde hier mit Heidis weiblichen Lead-Vocals als Verifizierung schlichtweg gecovert. Ganz tolle Nummer! Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Steele entstand das durch Brian Setzer inspirierte, energiegeladene Power-Rockabilly-/Honky Tonk-Stück "Cry Cry Cry", das durch zwei Drummer und einer Horn-Section im Big-Band-Stil eine ernorme Wucht entfaltet. War zunächst für Heidi geplant, wurde dann aber doch für Ira Dean als Hauptakteur umgeschrieben. Wie sagte neulich Sängerin Heidi Newfield, die sich auf "R.I.D.E." wieder in vokaler Bestform präsentiert: "I’m never going to be Celion Dion, I’m a honky-tonker, down to the core and we’re a honky-tonk band"! Widerspruchslos unterschrieben, mit dem Zusatz: "aber eine richtig Gute, die jede Menge frohe Laune verbreitet", wie ihr drittes Album einmal mehr höchst eindrucksvoll unter Beweis stellt. Ein ganz starker Ritt, Trick Pony!

Art-Nr.: 3019
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Various Artists - live from bonnaroo 2004 ~ 2 dvd-set [2005]
2 DVD-Set! Die Fans haben darauf gehofft und irgendwie war es ja auch zu erwarten: Gut einen Monat nach Veröffentlichung der Doppel-CD des 2004er Bonnaroo-Festivals folgt, wie auch in den Vorjahren, jetzt die entsprechende Doppel-DVD! Vom 11. bis 13. Juni 2004 verwandelte sich das Gelände um Manchester/Tennessee einmal mehr in ein alle Dämme brechendes Mekka der "modernen" Jamrock-/Roots-/Hippie-Kultur. Beim 3. "Bonnaroo"-Festival feierten wieder rund 100.000 Menschen und 80 Acts das Festival-Happening des Jahres. Das Tracklisting der beiden DVDs ist, auch da bleibt man sich der Tradition der Vorjahre treu, in großen Teilen abweichend von dem der CDs! Sehr positiv ist zudem, daß man sich im Gegensatz zum Film über das 2003er-Festival wieder mehr auf die Live-Acts konzentriert und die Impressionen des Festivals quasi nur zum Auffüllen verwendet. Ansonsten sehen und hören wir rund 4 Stunden lang 30 wunderbare Auftritte vieler der beteiligten Künstler. Jeweils ein Song pro Act, der aber in voller Länge und ohne Unterbrechung! Die Auftritte sind bestens in Szene gesetzt worden! Zu den Highlights zählen die Performances von THE DEAD, die, selbstverständlich mit Warren Haynes an Bord, eine fulminante und dynamische Version von "Good lovin'" präsentieren, von STEVE WINWOOD mit einer herrlichen Fassung der Traffic-Klassikers "Dear Mr. Fantasy", von den NORTH MISSISSIPPI ALLSTARS, die mit ihrer "Hill Country Revue" das großartige "Snake drive" zum Besten geben, von der so beliebten Jamrock-Truppe MOE., die ihren Klassiker "Rebubula" in einer 15-Minuten-Version präsentieren, von CHRIS ROBINSON's NEW EARTH MUD, der das rockige "40 days" spielt, soiwe natürlich auch von GOV'T MULE, die eine großartige Fassung von "Blind man in the dark" in die Menge "schleudern"! Weitere Auszüge aus der Liste der mitgeschnittenen Auftritte: ROBERT RANDOLPF & THE FAMILY BAND - "Moving in the right direction", LOS LONELY BOYS - "Cottonfields and crossroads", DAVE MATTHES & FRIENDS - "Trouble", KINGS OF LEON - "Trani", MY MORNING JACKET - "One big holiday", GILLIAN WELCH - "Caleb Meyer", GOMEZ - "Nothing is wrong", ANI DiFRANCO - "Evolve", TAJ MAHAL - "Linda Lu", BURNING SPEAR - "Postman", und viele mehr! Eine großartige Doppel-DVD, die einen prächtigen Eindruck von der Stimmung, dem Flair und den überragenden Bands dieses einzigartigen Festivals gibt. Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3234
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 26,90

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Various Artists - por vida ~ a tribute to the songs of alejandro escovedo [2004]
2 CD-Set! Der Texaner Alejandro Escovedo gilt seit Jahren als Ausnahme-Talent der texanischen Singer-/Songwriter-Szene, dessen Einfluß auf andere Musiker von immenser Beseutung ist. Im April 2003 diagnostizierte man bei Escovedo einen schweren Fall von Hepatitis C, dessen lange Behandlung den Musiker in arge finanzielle Nöte stürzte. Es wurden riesige Kampagnen und Hilfsaktionen gestartet, und nicht zuletzt das Einspielen eines Tribute-Albums organisiert, dessen Verkaufserlös zum Teil dem "Alejandro Escovedo Medical & Living Expense Fund" zugute kommt. Ja, und welche Künstler sich für dieses Projekt zur Verfügung stellten, zeigt, welchen Stellenwert Escovedo in der Szene hat. Das liest sich wie ein "who is who" der Roots-/Americana-/Alternate Country-Gemeinde! Ein paar Beispiele: LUCINDA WILLIAMS spielt mit ihrer Band um Doug Pettibone eine raue, dreckige Version von "Pyramid of tears", STEVE EARLE, zusammen mit RECKLESS KELLY präsentieren "Paradise" in einer staubigen, abgehenden Rootsrock-Version mit herrlichem Twang, CALEXICO interpretieren "Wave", die fantastischen LOS LONELY BOYS liefern eine klasse, rockende Version von "Castanets" ab, die COWBOY JUNKIES spielen "Don't need you", CHARLIE SEXTON präsentiert eine hevorragende Fassung von "Dear head on the wall", die wunderbaren TRES CHICAS bezaubern uns mit "Rhapsody", deren CAITLIN CARY erfreut uns mit ihrer eigenen Band später noch mit dem tollen "By eleven", die JAYHAWKS liefern eine herrliche, dezent schwebende, mit wabernden Gitarren ausgestattete Version von "Last to know" ab, SON VOLT um JAY FARRAR spielen das rootsige "Sometimes" und THE MINUS 5 versuchen sich gekonnt an "I was drunk"! Insgesamt hören wir 32 Escovedo-Nummern von 32 verschiedenen Interpreten (140 Minuten Spielzeit)! Weiterhin vertreten sind u.a. LENNY KAYE, JON LANGFORD & SALLY TIMMS, JENNIFER WARNES, JOHN CALE, JON DEE GRAHAM, HOWIE GELB, PETER CASE, BOB NEUWIRTH, IAN HUNTER, CHRIS STAMEY, JAVIER ESCOVEDO usw., und zum Abschluß gibt's auch noch einen Track von Alejandro selbst! Alle Stücke der jeweiligen Interpreten sind anderweitig nicht erhältlich! Tolles Tribute!

Art-Nr.: 2627
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

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Vassar, Phil - prayer of a common man [2008]
Immer wieder verschoben, ist es nun endlich da - das, abgesehen vom 2006er "Greatest Hits"-Sampler, nunmehr vierte Album des aus Lynchburg/Virginia stammenden Phil Vassar! In Nashville hat sich Vassar mittlerweile längst als feste Größe etabliert, nicht nur durch seine exzellenten Songwriter-Qualitäten (etliche Riesen-Hits für Alan Jackson, Tim McGraw, Jo Dee Messina, usw. stammen aus seiner Feder), sondern auch als eigenständiger Interpret. Die erste Single "Love is a beautiful thing", eine wunderschöne, melodische und knackige Midtempo-Nummer, ist bereits in die Top Five der Billboard Country-Singles-Charts eingedrungen und dürfte aufgrund des großen Anteils an hitverdächtigen Tracks auf "Prayer of a commen man" noch nicht der letzte große Chart-Erfolg der neuen Scheibe gewesen sein. Phil Vassar, bekanntermassen ja auch ein exzellenter Klavier-Virtuose, kommt mit dem neuen Album der immer wieder von den US-Medien genannten Kategorisierung, er sei so etwas wie ein "Billy Joel der Countrymusic", in der Tat näher denn je zuvor. Vassar's Musik entspricht hier durchaus einer gewissen Mentalität, wie sie Songwriter der Marke Billy Joel's verkörpern, aber eben versehen mit ein paar "modernen" Country-Zutaten, vor allem was die Instrumentierung betrifft. Das ist klassicher, poppiger, oft auch ein wenig angerockter, sehr radiotauglicher, Top 40-relevanter Contemporary New Country mit Bezügen zu Leuten wie Kenny Chesney, Tim McGraw, Collin Raye, Josh Gracin und Konsorten, aber auch zu Mainstream-Kollegen wie Billy Joel, Elton John, sogar mal einem Jackson Browne oder Marc Cohn. Und dies zu vereinen gelingt ihm sehr, sehr gut! Das Songmaterial ist überwiegend sehr knackig, die Anzahl der Balladen bewegt sich deutlich in der Minderheit. Die Arrangements werden neben Vassar's kräftigem Gesang und seinem stets präsenten Klavierspiel vorwiegend von schwungvollen, würzigen E-Gitarren bestimmt, in deren dominantem Klangbild sich immer mal wieder eine Steel, eine Fiddle und auch mal eine Mandoline und/oder ein Banjo verliert. Enthält mit dem starken "Why don't ya" eine klasse Zusammenarbeit mit der texanischen Roots-Rockband Los Lonely Boys (tolle, von einem exzellenten Retro-/Fifties-/Rockabilly-Flair ala früherer The Mavericks durchzogener, knackiger, gut tanzbarer New Country mit prima E-Gitarren, exzellenter Akkordeon-Arbeit von Michael Guerra und einem wunderbaren, "rollin'" Groove)! Auch sonst wird Vassar von jeder Menge Musiker aus Nashville's Eliteliga begleitet. Fazit: "Prayer of a commen man" darf man mit Fug und Recht als eine der besten Arbeiten Phil Vassar's bezeichnen, vielleicht sogar seiner besten bislang überhaupt! Gratulation, Phil!

Art-Nr.: 5293
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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