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Adkins, Trace - something's going on [2017]
Starkes 12. Album des vielseitigen Country-Raubeins, der jetzt schon seit über 20 Jahren in Nashville und darüber hinaus (auch als viel gebuchter Schauspieler) im Geschäft ist. "Something's Going On" heißt sein aktuelles Werk auf seinem neuen Label Wheelhouse Records und beweist, dass es der alte Recke es, trotz einiger persönlicher Ups and Downs, immer noch richtig drauf hat. Trace Adkins zählt ja zu den Interpreten, die in der Regel fast nie kompositorisch aktiv sind. Um so mehr ist da ein gutes "Händchen" gefragt, passende Songs zu ergattern, und das hat er, ähnlich wie zum Beispiel Tim McGraw, auch diesmal wieder sehr gut hinbekommen. Auf dieser Scheibe ist ihm unter der Regie von Produzent Mickey Jack Cones (Joe Nichols, Randy Houser, Dustin Lynch) eine schön abwechslungsreiche und überaus kurzweilige, bestens auf ihn zugeschnittene Auswahl zu attestieren. Getragen wird er hier von einem Musikerteam, das man mit Leuten wie Lonnie Wilson, Nir Z, Mark Hill, Troy Lancester, Jeff King, Kenny Greenberg, B. James Lowry, Tony Harrell, Jim Brown, Mike Johnson, Dan Dugmore, Jenee Fleenor, Wes Hightower, Perry Coleman, Shelly Fairchild und Angela Primm zur Creme de la Creme der Nashville-Gilde zählen muss. Cones hat hier natürlich auch mitgewirkt (E-Gitarre, Keys, Background vocals). Schon der swampige und coole Opener "Ain't Just The Whiskey Talkin'" (dezentes Jason Aldean-Flair) ist Trace wie auf den Leib geschnitten. Mit Tracks wie "Jesus And Jones", den humorvollen "I'm Gone" und "Country Boy Problems", sowie dem patriotisch eingefärbten ""Still A Soldier" wird er vielleicht nicht gerade bei Frauen- und Friedensbewegungen hoch im Kurs stehen, aber natürlich den großen überwiegenden Teil der amerikanischen Countrymusik-Klientel auf seiner Seite haben. Richtig poppig und funkig, auch gut tanzbar, geht es bei Stücken wie "Gonna Make You Miss Me" und "Lit" zu, bei erstgenanntem darf der alte Charmebolzen rein textlich, auch Taylor Swift ein wenig anflirten. Die besonderen Momente des Albums bieten ganz starke Tracks wie das atmosphärische "Watered Down" (typischer Country-Erzählstil, Akustikgitarre, dazu weinende Steel), das überragende Titelstück "Something's Going On" (markante Bariton-E-Gitarre, Pianotupfer, Steel, E-Gitarren-Solo mit "Hotel California"-Touch) und das dezent introvertiert performte "Whippoorwills And Freight Trains", beide in Montgomery Gentry-Manier performt, sowie der melancholische Abschluss mit "Hang" (schönes E-Solo). Besonders bei diesen Stücken kann sich Adkins' immer noch sehr ausdrucksstarke Stimme bestens entfalten. Mit seinem erneut richtig guten Album "Something's Going On" hat Trace Adkins gezeigt, dass er nach seinen vielen durchstandenden Problemen (wie u. a. Alkoholsucht, Scheidung, Todesfälle im Umfeld) musikalisch wieder Morgenluft wittert und das mit ihm immer noch jeder Zeit zu rechnen ist. Ein starkes Werk, das durchaus mit dem einen oder anderen Hit belohnt werden wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Just the Whiskey Talkin' - 3:26
2. Jesus and Jones - 3:44
3. Watered Down - 3:08
4. Something's Going On - 3:47
5. If Only You Were Lonely - 4:05
6. Gonna Make You Miss Me - 3:42
7. I'm Gone - 3:29
8. Country Boy Problems - 3:27
9. Lit - 3:28
10. Still a Soldier - 3:17
11. Whippoorwills and Freight Trains - 3:45
12. Hang - 3:43

Art-Nr.: 9412
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Aldean, Jason - old boots, new dirt [2014]
Just in den Wochen, in denen viele Große der Zunft in Nashville mit ihren neuen Alben aufwarten, schickt jetzt auch Broken Bow Records sein Flagschiff Jason Aldean mit seinem brandaktuellen Werk "Old Boots, New Dirt" ins Rennen, nachdem zuvor sein Label-Kronprinz Dustin Lynch erfolgreich die Charts geentert hatte. Nach dem Motto "Never Change A Winning Team" setzt man auch diesmal wieder auf Konstanz. Wie schon auf den erfolgreichen Vorgängern "My Kinda Party" und "Night Train" gibt es 15 satte, durchgehend hitverdächtige Songs, allesamt im Single-tauglichen 3-4 Minuten-Bereich, produziert natürlich von Jasons Langzeit-Weggefährten Michael Knox, und auch eingespielt, vom - bis auf ganz marginale Änderungen - gleichen Musiker-Team (seine Live-Band mit Rich Redmond, Truly Kennedy, Kurt Allison plus arrivierte Studio-Könner wie Adam Shoenveld,, Dany Radar, Mike Johnson, Russ Pahl, Tony Harrell, Charlie Judge). Was die Singles angeht, darf man sofort von einem Traumstart sprechen. Das mit Drum Loops und einem R&B-Touch versehene balladeske "Burn It Down" hat direkt die Pole der Charts belegt und auch die atmosphärische Midtempo-Nummer "Tonight Looks Good On You" (Steel, klasse E-Gitarren-Fills, starkes E-Gitarren-Solo) hat direkt auf Platz 8 aufgeschlagen. Zwei Top-10-Singles direkt zum Auftakt, was will man mehr?! Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass das Album in den nächsten Tagen auch den Spitzenplatz in den Billboard Country Album-Charts belegen wird. Zurecht übrigens. Bis auf "Burn It Down" verzichtet Aldean zum Glück größtenteils auf die im Moment angesagten technischen Spielereien und Experimente, um seine Songs auch auf dem Country-übergreifenden Markt in Stellung zu bringen. Er macht das, was auch auf seinen früheren Alben funktionierte: Knackiger New Country - immer, dank der toll aufspielenden E-Gitarristen, mit einem dezenten Southern Rock-Drawl versehen. Der furiose Opener "Just Gettin’ Started", sowie "Show You Off", "Sweet Little Somethin’", das großartige "Laid Back" mit herrlicher Gitarrenperformance von Adam Shoenveld, "I Took It With Me" mit seinem "My Kinda Party"-Flair und das krachende "Gonna Know We Were Here" sind beste Beispiele. Das sind Tracks, die richtig rocken! Dazu ein paar feine Balladen wie "Tryin’ To Love Me", das wunderbare, mit Skynyrd-Führungsriff versehene "Too Fast" (dazu weinende Steel), die Trucker-Hommage "If My Truck Could Talk" mit emotionalem Powerrefrain, das relaxt groovende "Don’t Change Gone". Ein paar wunderbar melodische Midtempo-Stücke gefällig? Der Titelsong mit seinem Stadion-tauglichen, leicht mitsingbaren Refrain, das melancholische "Miss That Girl" und das abschließende, grandiose, rootsige "Two Night Town", das Aldean im Stile eines Will Hoge zelebriert - überragend! Ach ja, sämtliche Lieder wurden natürlich von den angesagten Songwritern (u. a. Chris deStefano,, Rhett Akins, Ashley Gorley, Neil Thrasher, Tony Martin, Brett Beavers, David Lee Murphy, Wendell Mobley, Hillary Lindsey, Ben Hayslip, Marv Green, Brett James) kreiert, die genau wissen, wie man Stücke auf höchstem Level den entsprechenden Künstlern auf den Leib schneidert. Selbst bei der Gestaltung des umfangreichen Booklets mit allen Texten und diversen Bildern des Protagonisten ist man sich treu geblieben. Der Sänger des Jahres 2014 bei den ACM-Awards, Jason Aldean, beweist mit seinem neuen Werk "Old Boots, New Dirt", dass er die musikalischen Stiefel noch lange nicht an den Nagel hängen will. Im Gegenteil, er wird mit seiner aktuellen Scheibe, den Status Quo im Reigen der Superstars der Szene wahren, wenn nicht sogar weiter ausbauen. Die Besucher seiner anstehenden "Burn It Down"-Tour (mit Georgia Florida Line, Tyler Farr und Miranda Lambert) dürfen sich auf ein "heißes" Programm freuen. Hier gilt erneut: "Value For Money" - ein tolles Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Just Gettin' Started - 3:15
2. Show You Off - 3:08
3. Burnin' It Down - 3:39
4. Tryin' To Love Me 3:45
5. Sweet Little Somethin' - 3:24
6. Laid Back - 3:04
7. Tonight Looks Good On You - 3:51
8. Too Fast - 3:22
9. If My Truck Could Talk - 3:30
10. Old Boots, New Dirt - 2:54
11. I Took It With Me - 3:02
12. Don't Change Gone - 2:56
13. Miss That Girl - 2:56
14. Gonna Know We Were Here - 3:44
15. Two Night Tow - 3:20

Art-Nr.: 8674
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lawrence, Tracy - good ole days [2017]
"Good ole days"! Ja, ja, die guten alten Zeiten. Genau die lässt "Altmeister" Tracy Lawrence mit seinem neuen Album wieder aufleben - und das gelingt ihm ausgezeichnet. Lawrence, durch und durch Country-Traditionalist, hat eine einige der größten Countrystars der Gegenwart eingeladen, mit ihm gemeinsam noch einmal seine größten Hits vergangener Tage neu einzuspielen. Herausgekommen ist ein Duett-Album feinster, traditioneller Countrymusic der Extraklasse, zeitlos schön und doch auf der Höhe der Zeit. Zusammen mit solchen Leuten wie zum Beispiel Tim McGraw ("Time marches on"), Jason Aldean ("Can't break it to my heart"), Chris Young ("If the good die young"), Luke Bryan ("Sticks and stones"), oder dem gerade außerordentlich erfolgreichen Luke Combs ("If the world had a front porch") erleben seine größten und erfolgreichen Songs noch einmal eine herrliche, richtig spannende Renaissance. Klasse Idee, super umgesetzt! Ein purer Country-Genuß!

Hier die Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:

''Good Ole Days'' celebrates country legend Tracy Lawrence's indelible mark on country traditionalism with an album of 11 duets pairing a selection of his most iconic hits with some of country and rock's contemporary superstars and newcomers. ''There's such a hunger out there for the music from my era - I hear that from so many people, so I felt like this was a good time to kind of blend the old and the new,'' said Tracy. ''My first commitment was from my buddy Tim McGraw, who chose to sing 'Time Marches On,' on the new record.'' The collaborative collection also includes guest appearances by Jason Aldean, Big & Rich, Luke Bryan, Luke Combs, Easton Corbin, Dustin Lynch, Tim McGraw, Justin Moore, Kellie Pickler and Chris Young. 3 Doors Down leader Brad Arnold makes his Country music debut on the title track ''Good Ole Days,'' which is the second of the two original songs. Lawrence is humbled by the excitement that his peers brought to the studio with their eagerness to keep each track as pure as the day it was first recorded, with only minor exceptions and a few added new nuances. Tracy is excited to offer the first focus track ''Can't Break It to My Heart,'' the duet with country superstar Jason Aldean. Craig Morgan lends his vocals and heartfelt raw emotion on ''Finally Home,'' one of the two new tracks and an ode to U.S. military members celebrating their enduring service to our country. Tracy and Craig debuted the song together in a performance on the hallowed stage of The Grand Ole Opry® on August 15. A portion of the proceeds from ''Finally Home'' will be donated to Operation Finally Home, a national, non-profit organization providing mortgage-free, custom-built homes to wounded, ill and injured veterans or widows of the fallen, thanks to their unique network of experienced builders, suppliers, and supporters dedicated to honoring heroes with homes. Whether it is celebrating his iconic hits with fresh new tracks or writing material for his next studio record, Lawrence knows if he stopped today he'd already have cemented his place in the pantheon of country-music greats. ''To realize that I'm older now and being looked at by younger kids in the same light as I looked at guys like Strait and Haggard, it's very flattering,'' he notes. ''To know that I've made music that's had that kind of impact on people, well, it's pretty cool.''

Das komplette Tracklisting:

1. Time Marches On (with Tim McGraw) - 3:06
2. Sticks & Stones (with Luke Bryan) - 3:35
3. Alibis (with Justin Moore) - 3:02
4. Can't Break It to My Heart (with Jason Aldean) - 2:57
5. Good Ole Days (with Bard Arnold and Big & Rich) - 3:11
6. If the World Had a Front Porch (with Luke Combs) - 3:01
7. Texas Tornado (with Dustin Lynch) - 3:46
8. Stars over Texas (with Kellie Pickler) - 3:35
9. If the Good Die Young (with Chris Young) - 2:34
10. Paint Me a Birmingham (with Easton Corbin) - 3:37
11. Finally Home (with Craig Morgan) - 3:12

Art-Nr.: 9536
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynch, Dustin - current mood [2017]
Drittes Album des aus Tullahoma, Tennessee stammenden Dustin Lynch, der damit nahtlos an die großen Erfolge seiner Vorgänger anknüpft. In einer Riege der Jason Aldeans und Luke Bryans dieser Tage hat er sich mittlerweile fest etabliert. Enthält seinen neuesten Top 5-Hit "Small town boy". Doch das wird nicht der einzige Chartbreaker dieses Albums sein.

Das komplette Tracklisting:

1. I'd Be Jealous Too - 3:05
2. Seein' Red - 3:14
3. Small Town Boy - 3:25
4. Why We Call Each Other - 3:20
5. Here We Come - 3:23
6. Love Me Or Leave Me Alone (feat. Karen Fairchild) - 4:05
7. Back On It - 3:29
8. I Wish You Were Beer - 3:06
9. State Lines - 3:11
10. Party Song - 3:11
11. New Girl - 3:39
12. Why Not Tonight - 3:05
13. Sun Don't Go Down On That - 3:26

Art-Nr.: 9512
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lynch, Dustin - where it's at [2014]
Ein Debütalbum direkt mal so eben auf Platz Eins der Billboard Country Charts zu setzen, ist schon eine tolle Sache, zumal Dustin Lynch an den meisten Kompositionen auch selbst beteiligt war. Klar ist aber auch, dass dieser Erfolg, was den Nachfolger betrifft, gerade für so einen jungen Burschen ernormen Druck erzeugen kann. Für sein zweites Werk galt es jetzt für ihn und alle Beteiligten in seinem Umfeld wohlüberlegt zu agieren. Bei seinem Label Broken Bow Records entschied man sich, die Herausforderung offensiv anzunehmen und ganz im Stile ihres Flagschiffes Jason Aldean eher weiter ordentlich zu "klotzen", als auf die Bremse zu treten. Dustin Lynch's brandneue CD "Where It’s At" lässt mit satten 15 neuen Songs keine Wünsche offen und hievt den aus Tullahoma, Tennessee stammenden 29-Jährigen in den Status der Stadion-tauglichen Top New Country-Interpreten dieser Zeit. Ein Album voller kraftstrotzender, radiotauglicher Songs, die bestens dazu geeignet sind, Massen zu begeistern, aber auch mit einigen schönen Breaks dazwischen, welche die eher traditionell ausgerichtete Klientel des Genres überraschen wird. Das Produzenten-Erfolgsgespann vom Vorgänger, Brett Beavers und Luke Wooten, wurde diesmal nur noch bei drei Titeln ("Halo" - schöner verspielter Gute Laune-Track; "All Night" - schöner Midtemposong mit Powerrefrain und den zur Zeit bei vielen Künstlern der Szene angesagten, integrierten Whoa-Yeah-Crowd-Harmonie-Gesängen; und dem schön sensibel mit einer Mandoline, E-Gitarren-Fills und einer herrlich weinenden Steel bestückten "Your Daddy’s Boots", bei dem der zukünftige Ehemann seiner Angetrauten verspricht, in die großen Fußstapfen des geliebten Schwiegervaters zu treten) involviert. Der Rest blieb diesmal dem aus dem Jason Aldean-Umfeld bekannten Mickey Jack Cones vorbehalten, der sich hier auch instrumententechnisch und mit Backgroundgesängen einbringt. Der setzte diesmal mehr auf Fremd-Kompositionen von arrivierten und angesagten Hitschreibern wie Ashley Gorley, Matt Jennings, Ben Hayslip, Rhett Akins, Marv Green & Co., lässt aber Dustin auch bei einzelnen Stücken, wie dem euphorischen "To The Sky", der Powerballade "Sing It To Me", der Ode an das einfache Countryleben "She Wants A Cowboy" (erinnert ein wenig an Glenn Campells Hit "Rhinestone Cowboy"), und dem mit einem von Bruce Hornsby-/Phil Vassar-infizierten Piano aufwartenden "Middle Of Nowhere" auch seine kreative Ader ausleben. Auch bei den Musikern wurde kräftig am Personalkarussell gedreht. Diesmal geben hauptsächlich Lonnie Wilson (Drums) und Mark Hill (Bass) den Rhythmus vor, während Troy Lancaster und Mickey Jack Cones die vorzügliche E-Gitarrenarbeit (klasse Soli sowie starke Hintergrund- und Fill-Arbeit) erledigen. Lediglich Mike Johnson durfte wieder sein Steel-Können einbringen und bildet über die gesamte Spielzeit mit den übrigen Gitarren ein kongeniales Gespann. Der Opener "Hell Of A Night" legt direkt höllisch los (wuchtiger E-Gitarren-geführter New Country-Mainstream) und gibt auch prinzipiell die Richtung für den fast durchgehend cabriotauglichen Rest des Silberlings mit den dezent eingestreuten Durchatmern vor. Auch der Single-Einstieg mit dem sommerlich-frohlockenden, Bro Country-angelehnten Titelstück "Where It’s At" lässt sich schon mal gut an und hat sich in den Top-10 mit steigender Tendenz eingenistet. Fazit: Das zweite Album von Dustin Lynch wird mit einer hohen Rate an Hitsingles die Nashville-Charts ordentlich aufmischen. Er ist auf dem besten Weg, so prophezeiten wir es auch schon beim Vorgänger, den etablierten "Platzhirschen" Trace Adkins, Jason Aldean, Blake Shelton, Luke Bryan & Co. den Rang abzulaufen. Toller Bursche dieser Dustin Lynch! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Hell of a night
2. To the sky
3. Halo
4. After party
5. Where it´s at
6. Mind reader
7. Right where we want it
8. She wants a cowboy
9. Sing it to me
10. All night
11. Middle of nowhere
12. World to me
13. What you wanna hear
14. Your daddy´s boots
15. American prayer

Art-Nr.: 8660
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Ray, Michael - same [2015]
Neuer, talentierter "Jungspund" am Major-Countryhimmel! Michael Ray, aus dem kleinen Nest Eustin in Florida stammend, kommt wie es so oft ist, aus einer musikalischen Familie. Ein Garth Brooks-Konzert in Orlando war schließlich der berühmte Auslöser, der Michael zum Start einer Karriere als Countrymusiker bewegte. Nachdem er und seine Band sich zunächst mit unzähligen Konzerten in Florida eine heimatliche Fanbasis erspielt hatten, folgte konsequenterweise der Schritt nach Nashville. Auch hier war der Weg zunächst nicht auf Rosen gebettet. Erst ein von Big & Rich initiierter Kontest, den Michael gewann, brachte schließlich den Durchbruch und letztendlich den Deal mit Warner Bros. Nashville. Ray wurde von Produzentenikone Scott Hendricks (u. a. Blake Shelton, Brooks & Dunn, Alan Jackson) unter die Fittiche genommen und der ist gleich voll des Lobes: "Michael, he’s got it all. He sings well. He’s a really seasoned entertainer. Girls find him not hard to look at. He’s got the drive, the motivation, the work ethic, the right attitude going into this thing. He’s been great to work with in the studio, just getting better and better every time we’re recording. He takes it seriously, and we do have really high hopes for him." Der Bursche mit der Vorliebe für aufwendige Arm-Tattoos (wie man es auf den Bildern der CD gut entnehmen kann), startet sein Debüt mit der ersten Single "Kiss You In The Morning", ein schmissiges, positive Energie verströmendes Lied, das, nicht nur der Stimmenähnlichkeit wegen, Parallelen zu Blake Shelton aufweist. Ist direkt unter den TOP-10 der Billboard-Country-Single-Charts eingeschlagen. Weiter geht es in Jason Aldean-Manier mit "Another Girl", ein Stück mit schön rockig treibendem Southern Groove. Ein Fan-Favorit ist bereits "Real Man Loves Jesus" - wen wundert's - aus der Feder der Pastoren-Söhne Brad und Brett Warren. Tollen satten Country Rock bietet "Livin' It Up", Insider kennen das Stück vielleicht noch von Emerson Drives "Believe". Der großartige Big & Rich-Track "Run Away With You" wurde von Michael und John Rich neu aufgemöbelt. 'Kiss a little more' heißt die einfache Botschaft auf dem ruhigen "Think A Little Less", gefolgt von der Piano-geladenen Ballade "I Wish I Was Here". Das von einem markanten E-Bariton-Gitarrenriff geführte "This Love" erweist sich als tanz- und radiotaugliche Nummer. Auch das melodische "Drivin' All Night" empfiehlt sich nicht nur fürs Nachtradio. Mit "Everything In Between" folgt eine weitere, tolle, sehr atmosphärische Ballade. Klasse hier die etwas düster anmutenden Steeltupfer von Russ Pahl, die dem Lied eine gewisse Tiefe verleihen. Überhaupt muss man hier wieder die Klassemusiker aus der Eliteliga Nashvilles (u.a. Nir Z, Adam Shoenveld, Troy Lancaster Charlie Judge, Michael Rojas, Perry Coleman) erwähnen, die sich für den Debütanten sichtlich ins Zeug legen. Besonders Dany Radar mit seinem glasklaren, variablen Akustikgitarrenspiel (allein schon das Banjo-ähnliche Wirken auf "Kiss You In The Morning" ist bärenstark) und die E-Gitarristen setzten ihr großartiges Können immer wieder in Szene. Am Ende huldigt Michael auf "Somewhere South" seinen Südstaaten-Wurzeln, dazu gibt’s zum Abschluss passender Weise eine kurze Mini-E-Gitarren Twin.-Einlage. Michael Ray eröffnet sein Nashville-Stell-Dich-Ein mit der frischen Energie eines unverbrauchten Major-Neulings auf Höhe von Kollegen wie dem bereits erwähnten Blake Shelton. Justin Moore, Chris Young, Jake Owen, Dustin Lynch & Co. Das erstaunlich reif wirkende Debüt des typischen Mädchenschwarms wird neben "Kiss You In The Morning" sicherlich noch jede Menge weiterer Hits abwerfen. Ein wirklich vielversprechender Karrierestart mit einem klasse Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss You In The Morning - 3.01
2. Another Girl - 3.00
3. Look Like This - 3.13
4. Real Men Love Jesus - 3.11
5. Livin' It Up - 3.03
6. Run Away With You - 3.40
7. Think A Little Less - 2.57
8. Wish I Was Here - 3.20
9. This Love - 2.58
10. Drivin' All Night - 3.43
11. Everything In Between - 3.29
12. Somewhere South - 3.40

Art-Nr.: 8934
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Special Consensus & Friends - country boy: a bluegrass tribute to john denver [2014]
Großartiges Tribute an den unvergessenen John Denver von einer der besten Bluegrass-Bands aus den USA: Special Consensus! Die Truppe hat ein paar hochkarätige Freunde eingeladen (u. a. Rhonda Vincent, Jim lauderdale, Rob Ickes, John Cowan, Claire Lynch, Alsion Brown), um einige der schönsten John Denver-Nummern im Bluegrass-Gewand einzuspielen. Das Ergebnis ist vom Feinsten! Locker, leicht, ausgestattet mit großem musikalischen Können, präsentiert die Truppe diese Songs mit klaren Mandolinen, akustischen Gitarren, Banjo, Fiddle, Acoustic Bass und ihren vorzüglichen Stimmen. Einfach herrlich, diese Nummern mal so zu hören, denn sie sind bestens geeingnet dafür. Ein Leckerbissen für alle John Denver-Liebhaber und Fans akustischer Country- und Bluegrass-Musik!

Hier dazu die offizielle Produktbeschreibung:

Grammy-nominated Special Consensus joins forces with contemporary bluegrass music’s best on Country Boy: A Bluegrass Tribute to John Denver. There is a natural affinity between bluegrass musicians and John Denver’s repertoire but this is the first purely bluegrass tribute to the iconic singer/songwriter who died in 1997.
Country Boy features Special Consensus at the musical center of each track with a guest cast of Grammy-winning and International Bluegrass Music Association-winning vocalists and instrumentalists joining in. Produced by Compass Records co-founder Alison Brown, the album’s 10 tracks draw from across Denver’s hits and lesser-known songs.
Talking about the genesis for the idea, band founder Greg Cahill comments: “I’ve met so many people who were affected by John’s music and so many musicians who mention him as an inspiration. It felt like a bluegrass interpretation of his songs would be something really special and might also serve as a way to connect more people to bluegrass music.”
And there is no question that the album achieves some special musical moments – both vocal and instrumental. Special Consensus mandolinist Rick Faris and reigning International Bluegrass Music Association’s Female Vocalist of the Year Claire Lynch share lead vocal duties on the album’s first track Wild Montana Skies, their vocal lines perfectly complemented by Rob Ickes’ Dobro. On Country Roads, Special Consensus guitarist Dustin Benson and the legendary John Cowan swap verses against a tapestry of banjo and fiddle provided by Greg Cahill and Del McCoury band fiddler Jason Carter. And, in a surprise twist, Special Consensus delivers an all instrumental version of Thank God I’m a Country Boy with the twin fiddles of label mate Michael Cleveland and session ace Buddy Spicher AND twin banjos (Greg Cahill and Alison Brown). The entire cast of featured guests includes Dale Ann Bradley, Jason Carter, Mike Cleveland, John Cowan, Rob Ickes, Jim Lauderdale, Claire Lynch, Peter Rowan, Buddy Spicher and Rhonda Vincent.

Das komplette Tracklisting:

1.Wild Montana Skies (with Claire Lynch) - 4.25
2.Take Me Home, Country Roads (with John Cowan) - 3.37
3.Back Home Again (with Dale Ann Bradley) - 4.46
4.Thank God I'm A Country Boy - 4.25
5.Poems Prayers And Promises (with Jim Lauderdale) - 3.52
6.Matthew - 3.55
7.Sunshine On My Shoulders (with Rhonda Vincent) - 4.28
8.Eagles and Horses - 4.14
9.This Old Guitar - 3.26
10.Rocky Mountain High (with Peter Rowan) - 4.21

Art-Nr.: 8533
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wild Montana skies
Take me home, country roads
Back home again
Matthew
Sunshine on my shoulders
Eagles and horses

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Swindell, Cole - you should be here [2016]
"Chillin' it"-Star Cole Swindell, der sich vor rund 2 Jahren mit seinem jede Menge Hits abwerfenden Debut gleich einen festen Platz in der A-Riege der jungen Country-Wilden Nashville's sicherte, legt nun sein heiß ersehntes Zweitwerk vor. Die Fans werden begeistert sein, den Swindell knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an. Durchaus traditionell orientiert, dennoch auf der Höhe der Zeit, was die Charts in Nashville angeht, präsentiert er astreines Songmaterial voller klasse Countrygrooves und erstklassiger Melodien. Egal, welche Strömungen er tangieert, echter Country ist stets die Basis. Und das ist gut so. Enthält mit "You should be here" auch seine neue Nummer1! An die Spitze der Charts könnte es auch das dynamische Duett mit Dierks Bentley, "Flatliner", schaffen - eine tolle Nummer. Cole Swindell mit einem klasse neuen Album. Fans solcher Kollegen wie Chris Young, Jake Owen, Dustin Lynch, Luke Bryan & Co. werden auch bei Swindell mit höchster Zufriedenheitsgarantie bedient.

Das komplette Tracklisting:

1. Flatliner (feat. Dierks Bentley) - 2:57
2. Middle of a Memory - 3:46
3. Broke Down - 3:23
4. Home Game - 4:08
5. Up - 3:14
6. Party Wasn't Over - 3:46
7. Stay Downtown - 3:21
8. You Should Be Here - 3:10
9. Stars - 3:19
10. Making My Way to You - 3:27
11. No Can Left Behind - 3:47
12. Remember Boys - 3:01

Art-Nr.: 9166
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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