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McCoy, Neal - live! [2006]
Neal McCoy gilt in den Staaten als ein auf Country-Festivals außerordentlich gern gesehener Live-Performer, da er zum einen ein toller Sänger ist, mit jeder Menge Hits im Repertoire, zum anderen aber auch über eine riesige Fangemeinde verfügt und jederzeit in der Lage ist, das Publikum mit seinen extrem unterhaltsamen Shows von der ersten Minute an in seinen Bann zu ziehen! Eine solche Show, das wird das Country-Publikum sicher richtig freuen, dürfen wir nun auf Neal's neuer Live-DVD miterleben. Zu hören und zu sehen ist sein begeisternder Auftritt während des 2005er Open Air "Hodag Country Festivals", bei dem er mit sage und schreibe 33.000 Countryfans eine ausgelassene Party feierte. Mit einer klasse, 7-köpfigen Band im Rücken präsentiert er jede Menge Hits wie zum Beispiel "You gotta love that", "The city put the country back in me", "No doubt about it" (tolle Steelguitar), den anheizenden Honky Tonker "The boys are back in town", den "Hillbilly rap", und viele mehr! Neal und die Band gehen voll aus sich raus, versprühen extrem gute Laune, die sich sofort auf das Publikum überträgt. Und die Fans machen enthusiastisch mit. Immer wieder putscht McCoy die Fans auf, animiert ständig zum Mitklatschen und Mitgrölen! Toll beispielsweise, wie er bei dem wunderbar melodischen "They're playing our song" zwei kleine, über alle Bäckchen strahlende Mädchen auf die Bühne holt, oder bei seinem letztjährigen Hit "Billy's got his beer goggles on" unter dem nicht abebbenden Beifall der Fans auf das Bühnendach klettert und die Massen von dort oben, aus luftiger Höhe anheizt! Die tolle Stimmung schwappt bis ins Wohnzimmer über! That's real Country! Ein tolle Vorstellung eines großartigen "Pure Country"-Live-Entertainers! Neben der rund 68-minütigen Show bietet die DVD noch diverses Bonusmaterial, wie Interviews, Ausschnitte vom Soundcheck und andere "Behind the scenes"-Momente! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4344
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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McCoy, Neal - pride: a tribute to charley pride [2013]
Einer der angesagtesten und besten Neo-Traditionalisten der Neunziger Jahre, Neal McCoy, beehrt die Countrywelt mit einem ganz wunderbaren, neuen Album. "Pride" heisst das Werk, das der großartiger Sänger aus Jacksonville/Texas zu Ehren eines seiner größten Einflüsse aufgenommen hat: Country Hall Of Fame- und Grand Ole Opry-Mitglied Charley Pride. Schon seit ewigen Zeiten gehören drei alte Hits des legendären Charley Pride zum Live-Repertoire von McCoy ("Kiss an angel good mornin'" aus dem Jahre 1971, das unverwüstliche "Is anybody going to San Antone" von 1970 und "Mountain of love", eine von Harold Kenneth Dorman 1959 komponierte Nummer, die Charley Pride im Jahre 1982 sang), doch das reichte McCoy nun nicht mehr aus. Es musste ein ganzes Album mit Pride-Nummern her. Er möchte mit diesem Tribute die Musik von Charley Pride der Welt von heute noch einmal näher bringen - und das gelingt ihm ausgezeichnet, ja bravourös. Mit viel Respekt für die Originalaufnahmen, interpretiert McCoy die alten Klassiker ungemein authentisch, traditionell durch und durch, aber auch voller Frische, voller Lebendigkeit und vor allem voller Herz. Die Songs klingen fantastisch. Nicht unwesentlich verantwortlich dafür sind die beteiligten Musiker (u. a. Paul Franklin - pedal steel, dobro; Russ Pahl - guitars, mandolin; J.T. Corenflos - electric guitar; Dennis Crouch - bass; Greg Morrow - drums; Mike Rojas - keyboards; Mickey Raphael - harmonica), wie auch der legendäre Nashville-Veteran Garth Fundis, der das Album ungemein klar und sauber produzierte. Dazu liefert Neal McCoy eine fantastische Gesangs-Performance ab. Zudem konnte McCoy für einige Songs ein paar hochkarätige Duettpartner gewinnen, wie Darius Rucker bei "Kiss an angel good mornini'" (herrlich flockig, tolle Melodie, wunderschöne Steelguitar-Fills), Raul Malo (The Mavericks) beim flotten "I'm just me" und Trace Adkins beii der wunderschön interpretierten Ballade "Roll on Mississippi". "Pride" ist ein Tribute-Album, auf das Charley Pride wirklich stolz sein kann. Es ist eine Wonne, diese edlen Country-Klassiker noch einmal in diesen frischen, neuen Versionen zu hören. Danke Neal McCoy! So zeitlos und so schön ist reine, ehrliche, unverfälschte Countrymusic.

Das komplette Tracklisting:

1. Is Anybody Goin' to San Antone - 3:30
2. I'm Just Me - 2:57
3. Kiss an Angel Good Mornin' - 3:06
4. Kaw-Liga - 3:54
5. You're So Good When You're Bad - 3:35
6. It's Gonna Take a Little Bit Longer - 2:47
7. Roll On Mississippi - 3:52
8. Just Between You and Me - 3:07
9. Mountain of Love - 3:15
10. Someone Loves You Honey - 3:03
11. You're My Jamaica - 4:13

Art-Nr.: 8324
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Is anybody goin' to San Antone
I'm just me
Kiss an angel good mornin'
It's gonna take a little bit longer
Roll on Mississippi
Mountain of love

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McCoy, Neal - the very best of neal mccoy [2008]
Tolle, 20 Songs umfassende, "Best of"-Sammlung (inklusive eines brandneuen, bislang unveröffentlichten Tracks) des großartigen Neo-Traditionalisten Neal McCoy, der Mitte der Neunziger zu den angesagtesten seiner Zunft gehörte und auch heute noch nichts von seiner Klasse eingebüßt hat. Nach wie vor genießt McCoy einen hervorragenden Ruf unter den Fans traditioneller Countrymusic, begeistert mit seiner exzellenten Stimme und zieht in den USA die Massen zu seinen fulminanten, stimmungsvollen Live-Shows! Jedes Album, das McCoy zwischen 1990 und 2005 veröffentlicht hat, findet hier Berücksichtigung. Enthalten sind beispielsweise die beiden Nummer 1-Hits "No doubt about it" und "Wink", wie auch etliche Top 10-Erfolge (z.B. "The city put the country back in me", "They're playing our songs", "You gotta love that" und "The shake"). Große Klasse ist aber auch der eingangs bereits erwähnte, neue Song "Rednecktified", eine knackige, sehr traditionell verwurzelte, aber auch recht rockige, pure Country-Nummer voller Redneck-/Southern-Flair mit satten E-Gitarren-Riffs, schönen Orgel- und Fiddle-Fills und einer prima Melodie. Zeigt eindrucksvoll, dass Neal McCoy noch immer "voll im Saft" steht! Interessant auch die im Booklet abgedruckten Kommentare McCoy's zu jedem einzelnen der 20 Songs! Einen besseren Überblick über die Musik McCoy's kann man nicht bekommen! Klasse Sampler mit über 66 Minuten Spielzeit!

Die komplette Tracklist:

1 Wink - 2:42   
2 For a Change - 3:23   
3 Rednecktified - 3:14 (new song)
4 No Doubt About It - 3:48   
5 They're Playin' Our Song - 3:23   
6 Now I Pray for Rain - 3:07   
7 The City That Put the Country Back in Me - 3:34   
8 Going, Going, Gone - 3:51   
9 Where Forever Begins - 3:10   
10 You Gotta Love That - 2:36   
11 Then You Can Tell Me Goodbye - 3:18   
12 The Shake - 3:33   
13 That Woman of Mine - 2:55   
14 If I Was a Drinkin' Man - 3:20   
15 Love Happens Like That - 2:43   
16 I Was - 3:14   
17 Every Man for Himself - 3:53   
18 The Last of a Dying Breed - 3:03   
19 Forever Works for Me - 3:26   
20 Billy's Got His Beer Goggles On - 3:39

Art-Nr.: 5772
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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McCoy, Neal - XII [2012]
Lange war es ruhig um den großartigen "Real Country"-Performer Neal McCoy aus Jacksonville/Texas, der uns einst mit so tollen Hits wie "Wink", "No doubt about it" oder "The city that put the Country back in me" begeisterte. Jetzt meldet er sich mit einem neuen, 12 Songs umfassenden, schlicht "Twelve" betitelten Album zurück und beweist überaus eindrucksvoll, dass er noch "voll im Saft" steht. Und wie! Das Teil ist einfach klasse! Erfrischende Country-/New Country-Musik voller Abwechslungsreichtum, geschickt zwischen purer Country-Tradition und modernem "Young Country" hin und her balancierend, aber immer frei von "gekünstelten" Pop-Momenten. Es ist eben "Real Country". McCoy's "Comeback"-Album ist unter der tatkräftigen Mithilfe des eng mit ihm befreundeten Country Star-Ehepaares Blake Shelton und Miranda Lambert, zusammen mit Brent Rowan entstanden, die das Album nicht nur im 3er-Verbund exzellent produzierten, sondern den Protagonisten auch bei der Songauswahl gezielt unterstützten. Und die ist von vorn bis hinten vorzüglich. Nehmen wir beispielsweise den wundervollen Opener "A-OK", ein knackiger, durchaus traditionell fundamentierter, dennoch überaus zeitgemäss umgesetzter New Country Midtempo-Hit, der eine herrliche Frische vermittelt. Das ist fröhlich, da kommt jede Menge gute Laune auf. Die Melodie geht sofort ins Ohr und der schöne "Sing along"-Refrain lässt einen nicht mehr los. Eine fabelhafte Nummer, die an so manchem tristen Tag für Sonne im Herzen sorgt und McCoy's so fantastisch gelungenen Neustart perfekt repräsentiert. So geht das munter weiter, mit prächtigem, knackigem New Country ("Real good, feel good"), fetzigem, Gitarren-betontem Countryrock ("Lucky enough"), der ein oder anderen, wunderschönen Ballade (z. B. "Judge a man by the woman"), purem, klassischem, "Beer drinking" Neo Honky Tonk ("That's just how she gets"), Bob Wills-beeinflusstem Barroom-Swing ("Mouth" - übrigens mitkonmponiert von Jamey Johnson), bis hin zu fröhlichem, von einem leichten Mariachi-Flair und viel sonnigem "Ocean-Feeling"durchzogenem Tex Mex-Country ("Borderline crazy" - klingt, als sei es in einer gemeinsamen Session von Kenny Chesney, Jimmy Buffett und The Mavericks entstanden). Neal McCoy hat zur Umsetzung die 1A-Garde von Nashville's Studio-Cracks wie zum Beispiel Brent Rowan, David Grissom (electric guitars), Dan Dugmore (steel, lap steel), Mac McAnally (acoustic guitar), Michael Rhodes (bass), Michael Rojas (piano), Aubrey Haynie (fiddle), Greg Morrow (drums), u.v.m., mit an Bord. Blake Shelton und Miranda Lambert helfen natütlich auch aus, mit akustischer Gitarre und wunderbarem Background-Gesang. Neal McCoy mit einem tollen Album, voll auf der Schiene solcher Leute wie Blake Shelton, Dierks Bentlrey, Jake Owen, Brad Paisley, Luke Bryan, Montgomery Gentry, Toby Keith, Tracy Lawrence, und wie sie alle heissen. Aber auch der ein oder andere George Strait-Fan kommt sicher prima damit klar. Frisch, locker, knackig, mit tollem Songmaterial und absolut auf der Höhe der Zeit! Neal McCoy ist wieder voll da!

Das komplette Tracklisting:

1. A-Ok - 2:56
2. Real Good Feel Good - 4:05
3. Judge a Man By the Woman - 3:59
4. Mouth - 3:16
5. Shotgun Rider - 3:01
6. That's You - 3:25
7. Crazy Women - 3:35
8. Lucky Enough - 3:33
9. Every Fire - 3:40
10. That's Just How She Gets - 2:58
11. Borderline Crazy - 3:18
12. Van Gogh - 3:56

Art-Nr.: 7725
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A-Ok
Shotgun rider
That's you
Lucky enough
Every fire
Borderline crazy

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Niemann, Jerrod - judge jerrod & the hung jury [2010]
Nach zwei nur im Eigenvertrieb erhältlichen Independent-Veröffentlichungen und einem Album für das kurz nach dem Start schon wieder Pleite gegangenen "Category Records"-Label (Travis Tritt war bei denen auch mal kurzzeitig unter Vertrag), das niemals erschienen ist, legt der großartige, aus dem U.S.-Bundesstaat Kansas stammende Singer/Songwriter Jerrod Niemann nun endlich sein "Debut" auf einem großen, nationalen U.S.-Label vor: Ein klasse Teil! Niemann mag für viele "one of the greatest fresh new voices on the country airwaves" sein, doch dem ein oder anderen ist er vielleicht schon einmal als Songwriter aufgefallen. So schrieb er beispielsweise schon Tracks für Neal McCoy, Zona Jones und Jamey Johnson, mit dem er darüber hinaus sehr gut befreundet ist. Seinen größten Erfolg feierte er jedoch als Co-Autor für Garth Brooks' Nummer 1.Hit "Good ride cowboy". Nun aber steht Jerrod Niemann auch als Performer im Rampenlicht - und das ist gut so! Der Mann ist ein großartiger Country-Künstler mit einer super Country-Stimme, igendwo an der Schnittstelle zwischen Alan Jackson und Kenny Chesney. Als seine größten Einflüsse bezeichnet Niemann solche Institutionen wie Lefty Frizzell, Keith Whitley, Waylon Jennings und George Strait. Das passt alles ins Bild und ist auch wunderbar in Niemann's Musik nachvollziehbar, wenngleich diese, trotz des eindeutigen traditionellen Fundaments, gleichzeitig auch sehr modern, vielseitig und immer für eine Überraschung gut ist. Sehr unkonventionell beispielsweise ist, dass zwischen den Tracks vereinzelt kleine lustige, gesprochene und "gespielte" Intermezzi eingebaut sind, die in Form von wenige Sekunden dauernden "Mini-Hörspielen" als Einleitung zu dem nachfolgenden Lied dienen. Interessant ist auch, dass wir als Opener keinen typischen Song des Albums hören, sondern einen, allerdings bärenstark in Szene gesetzten, wundervollen, genauso traditionellen wie modernen, überaus entspannt dargebotenen, astreinen Country-Blues hören, umgeben von einem herrlichen Gitarren-/Klavier-Gewand. Überhaupt ist das gesamte Album von einem ungemein relaxten Feeling durchzogen. Die Songs sind zumeist sehr locker und verfügen über eine hinreissende Melodik. Alles klingt frisch, sommerlich und wird in einer sehr transparenten Instrumentierung dargeboten. Der Sound ist glasklar. Ein paar Songbeispiele: Das tolle "Lover, Lover" ist die erste Single des Albums, mitllerweile bereits in den Top 10 der Billboard Country Singles-Charts platziert, mit deutlicher Tendenz nach oben. Der Song enterte innerhalb von 6 Wochen die Top 30 - das ist das erste Mal seit 6 Jahren, dass dies einem Country-Newcomer mit der ersten Single gelungen ist. Der Song ist eine wunderbar melodische, gut gelaunte, moderne New Country-Nummer, die entfernt an Leute wie Uncle Kracker, Jack Johnson oder die Zac Brown Band erinnert, nur in einem richtigen Countrygewand. Die Instrumentierung besteht vorwiegend aus akustischer Gitarre, rhythmischer Percussion und fröhlichen Handclaps. Dann das traumhafte "Down in Mexico": Was für eine wundervolle, "Mexican border-flavoured" Countrynummer, gleichzeitig ausgestattet mit einem herrlichen, luftigen Karibik-Flair der Marke Kenny Chesney/Jimmy Buffett. Schöne Steelguitar, tolle Percussion, großartige Gitarren - ein "Cabrio-/Urlaubs"-Countrysong wie er im Buche steht. Jerrod Niemann hat unsere Country-Herzen jetzt schon erobert. Und es geht so großartig weiter: Ob die spartanisch instrumentierte, ein wenig poppig angehauchte, moderne, wieder hinreissend melodisch und fein akzentuiert instrumentierte Country-Ballade "What do you want", der rootsig rockende Country-/Honky Tonk-Stomper "The Buckin' Song" mit seinem fulminanten Acoustic Gitarren- und E-Gitarren-Picking (im übrigen eine Komposition von Robert Earl Keen - und damit nur eine von zwei Nummern, an denen Niemann nicht kompositorisch beteilgt war), die wunderbar flockige "Real Country"-Nummer "Old school new again", die sich wie ein Ohrwurm in unsere Gehörgänge schleicht, der dynamische Party-/Roadhouse-/Honky Tonk-Grooner "How can I be so thirsty" mit seinen starken Slide-Fills, das sonnige, flockige "Bakersfield", oder der ebenso lockere, total traditionelle "One more drinking song", der wie eine Mischung aus Alan Jackson und Jimmy Buffett daher kommt - all diese Nummern haben immenses Hit-Potenzial. Beachtenswert ist auch, das Jerrod Niemann das Album fast ausschließlich mit den Musikern seiner Band "The Jury" eingespielt hat - die übliche "Nashville-Mafia" blieb diesmal komplett aussen vor. Ist umso bemerkenswerter, da man sie auch nicht wirklich vermisst. Alle beteiligten Musiker sind über jeden Zweifel erhaben. Jerrod Niemann und seine "Jury" mit einem tollen "Debut"! Frischer Wind für Nashville, frischer Wind für die Country-Charts! Tut das gut!

Das komplette Tracklisting:

1 Intro - :50   
2 They Should Have Named You Cocaine - 3:40   
3 Lover, Lover - 3:13   
4 Phone Call At 3 A.M. - 1:30   
5 Down In Mexico - 3:12   
6 What Do You Want - 3:34   
7 A Friendly Request - :22   
8 The Buckin' Song - 2:33   
9 Old School New Again - 3:43   
10 Intermission - :41   
11 Come Back To Me - 3:47   
12 Drunken Complaint - :05   
13 How Can I Be So Thirsty - 2:36   
14 Bakersfield - 3:08   
15 A Concerned Fan - :54   
16 One More Drinkin' Song - 2:47   
17 I Hope You Get What You Deserve - 4:15   
18 Deep Thoughts - :34   
19 For Everclear - 3:37   
20 Outro - :46

Art-Nr.: 6998
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Lover, Lover
Down in Mexico
The Buckin' song
Old school new again
Bakersfield
One more drinkin' song

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Worley, Darryl - here and now [2006]
Respekt, Respekt, Mr. Worley! Der Mann scheint nicht nur "Nehmer-Qualitäten" zu besitzen, sondern obendrein noch genug Kraft zu haben, ordentlich "austeilen" zu können: Erst ist der Major-Deal bei "Dreamworks Records" futsch, dann bei Neal McCoy's kleinem "903 Music"-Independent Label, quasi als Trotzreaktion, sein bislang klar bestes Album abzuliefern, das muss man erst mal hinkriegen, das hat schon Klasse! Etwas rockiger als früher, gleichzeitig immer "real country", umgarnt mit fetten E-Gitarren, teilweise umweht von einem herrlichen Southern-Flair, geht Worley in den 13 neuen Songs auf, wie nie zuvor! Bei den früheren Alben fühlte Darryl sich nach eigener Aussage oftmals allzu sehr "in ein Korsett gepresst", konnte sich eigentlich nie so entfalten, wie er es wollte. Und wirklich, beim Hören der neuen Stücke von "Here And Now" spürt man förmlich, wie Darryl erleichtert "ausatmet" und seine ganze, neu gewonnene Energie in die Songs einbringt. Dabei hat sich eigentlich von den Grundgegebenheiten zum letzten Werk gar nicht soviel verändert. Produziert hat erneut Frank Rogers, viele der damaligen Co-Writer sind abermals involviert, und auch der Kreis der exzellenten Musiker früherer Tage hat im Großen und Ganzen wieder Hand angelegt. Selbst die Cover-technische Umsetzung (12-seitiges Klapp-Booklett mit vielen Bildern und sämtlichen Texten), hält dem Anspruch der großen Label ohne jede Frage stand! Das Geheimnis dieser CD dürfte vielmehr in der völlig zwanglosen Unbefangenheit liegen, mit der man hier zu Werke geht. Es wird nicht auf die Charts und Verkaufszahlen geschielt (obwohl die erste Single "I just came back from a war" bereits einen prima Chart-Einstieg hingelegt hat), sondern einfach, bei aller Professionalität, voller Spaß los musiziert! Das kommt prächtig rüber! Worley schreibt klasseTexte, die sympathisch und lebensnah wirken, die Lieder haben sehr viel Pepp und glänzen mit viel Abwechslungsreichtum, die großartigen Musiker, besonders die überragenden Gitarristen Brent Rowan und Pat Buchanan, dürfen sich so richtig austoben. Selten erlebt man eine New Country-CD, die ständige, satte, auf den Punkt gebrachte E-Gitarren-Soli beinhaltet, die so viel Southern-Espirit versprüht. Kommen wir zu den Songs: "Jumpin’ Off The Wagon", ein schöner Honkytonk-/Roadhouse Country-Rocker, bedeutet zunächst einmal Worley's gar nicht so zimperliche Abrechnung mit seinem früheren Label, "Nothin’ But A Love Thang" ist rhythmischer, dampfender, swampiger, sehr sexy dargebotener Southern-Country und das bluesige, dampfende "Free" hat gar etwas von den Allman Brothers (typische Orgel/E-Gitarren-Breaks). Der Song zeichnet sich zudem durch einen herrlichen Groove aus. Die nächsten beiden Stücke ("It’s The Way You Love Me" und "Party Song") dürften jede Location im staubigen Westen zum Kochen bringen. Das ist abgehender "Gute-Laune Southern Rock" vom Feinsten, wobei letzteres voller fulminanten Georgia Satellites-Flair steckt! Hier hat man schon die knapp bekleideten Mädels und gut aufgelegten Kerle in bester Feier-Laune auf der Tanzfläche vor dem geistigen Auge. So locker und flockig wie sein Text ist auch die Performance der fantastischen, lupenreinen Countrynummer "Living In The Here And Now": Schöne Akustikgitarrenuntermalung, immer wieder mit dezenten E-Gitarren und Orgel-Einsätzen versehen, sowie zwei schöne, aufeinander folgende E-Soli beider Gitarristen und eine herrliche Melodie lassen ein wenig entspannte Vince Gill-Atmosphäre aufkommen. "Do You Know What That Is" ähnelt von der Coolness her den Stücken, mit denen Trace Adkins in letzter Zeit immer wieder Erfolg hatte. Im hinteren Bereich des Albums gibt es dann noch zwei ruhigere Stücke mit nachdenklichen Texten, zwei erneute rockige Feger ("Whiskey Makes The World Go Round" - so richtig aus dem Leben gegriffen, "Lowdown Woman" - wieder mit fetten Gitarren und schönem Southern-Feeling), sowie das großartige, bereits erwähnte "I Came Back From A War", das in einem entspannten, aber durchaus kraftvollen, sehr melodischen musikalischen Rahmen, ebenso patriotisch wie kritisch aktuelle Kriegsproblematik amerikanischer Sodaten reflektiert. Insgesamt ist "Here And Now" von Darryl Worley ein Album, das Verlierer und Gewinner offenbart: Verlierer sind sicher sein Frisör, der ihn seit seinem letzten Werk scheinbar nicht mehr zu Gesicht bekommen hat (Darryl jetzt mit langer Matte), und sein voriges Label, das Worley's Stärken augenscheinlich nicht ausreichend zur Entfaltung kommen ließ. Gewinner, und das ist das alles Entscheidende, aber sind Worley selbst, der endlich die Musik machen kann, mit der er sich hundertprozentig identifizeirt, und die Fans, die diese großartige Musik in vollen Zügen genießen dürfen! Sehr stark! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4640
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Free
Party song
Living in the here and now
Things I'll never do again
Lowdown women
I just came back from a war

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