Artikel 1 bis 15 von 19 gefundenen...

[1-15] [16-30]

 
Clark, Brandy - 12 stories [2013]
Die amerikanische Countryszene, Kritiker und Fans, preisen sie in den höchsten Tönen - vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Brandy Clark besticht mit einem bärenstarken Debut und zählt neben Kacey Musgraves und Ashley Monroe zu den großen Entdeckungen des Jahres 2013 in Nashville, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Music City und die Countrywelt in Zeiten, in denen immer mehr Pop- und Rap-Einflüsse die Country-Charts regieren, wieder mit echter, reiner, traditionsbewusster Countrymusic zu beglücken. Herrlich! Tut das gut! Brandy Clark, ursprünglich aus dem kleinen Nest Morton im US-Bundesstaat Washington stammend, ging vor über 15 Jahren nach Nashville, um, ihrer Liebe zur Countrymusic folgend, dort ihr Glück zu versuchen. Und tatsächlich machte sie ihren Weg. Sie zählt heute zu den angesagtesten Songwriterinnen des Genres und hat auf diesem Gebiet für den Song "Mama's broken heart", den sie gemeinsam mit Shane McAnally komponiert hat (Miranda Lambert machte ihn zu einem Nr. 1-Hit), gerade ihre erste Grammy-Nominierung erhalten. Weitere, große Hits mit Songs von Brandy Clark erzielten beispielsweise Kacey Muusgraves ("Follow your arrow"), The Band Perry ("Better dig two"), Darius Rucker ("Love without you"), Sheryl Crow ("Homecomin queen"), Reba McEntire (das auch hier enthaltene "The day she got divorced") und viele, viele mehr. Nun tritt sie selbst als Interpretin in den Vordergrund und liefert mit ihrem Debut "12 stories" eine wahre "Perle" von einem Countryalbum hat. Sie verfügt über eine hinreissend schöne, klare, reine Stimme und spielt unverfälschte, völlig lupenreine, entspannte Countrymusic, leicht rootsig und mit einem Hauch von Americana, völlig Pop-frei, durch und durch natürlich und auf der Höhe der Zeit. Frei von pompösem Glamour ist diese Art von Musik geradezu ein Segen für Nashville. Die 12 Songs (Geschichten) bestechen mit kargen, aber sehr emotionalen, großartigen Texten und wundervollen Melodien. Alles klingt sehr wohltuend, angenehm unaufgeregt, voller spürbarer Wärme und Harmonie, zumeist ungemein zielorientiert, ohne großen Schnickschnak, auf den Punkt genau instrumentiert. Akustische Gitarren, hin und wieder auch nicht allzu stark im Vordergrund eingesetzte E-Gitarren, Klavier, Fiddle, Mandoline, Dobro, feinste Pedal Steel, lässiges Schlagzeug und schön flüssige Strukturen bestimmen das Geschehen. Jedes Stück macht Brandy mit ihrer außergewöhnlichen Ausstrahlung zu etwas ganz Besonderem. Schon die erste Nummer ist ein absoluter "Hit". "Pray to Jesus" heisst das Stück, eine wunderbar flockige, flüssige, traumhaft melodische, natürliche Countrynummer mit dezenten Old School-Anleihen. Die Instrumentierung aus akustischen Gitarren, Piano und feinen, an die Nitty Gritty Dirt Band erinnernden, klaren Mundharmonika-Fills ist ein Genuß. Das folgende "Crazy woman" ist deutlich rhythmischer, moderner, kraftvoller, dennoch schön "stripped down" in Szene gesetzt. Peppiger acoustic-based New Country, wieder mit feiner Gitarren-, Harp-, und Banjo-Arbeit. Dann das fantastische ""What'll keep me out of heaven" (Background-Gesang: Vince Gill), das ein amerikanischer Kritiker begeistert als den perfekten "cheating song" bezeichnet. Es beginnt mit ein paar simplen, aber sehr effektvollen, herrlichen Klavierakkorden, ehe feinste Acoustic-Gitarren und schmerzvolle Pedal Steel-Linien eine hinreissende Atmosphäre aufkommen lassen. Ganz groß auch das mit unaufdringlicher, aber markanter Dramaturgie inszenierte "Stripes", eine waschechte Country & Western-Nummer voller Honky Tonk-Flair und schönem "Shootout"-Szenario. Es geht um Vergeltung am Liebhaber, den die betrogene Protagonistin mit einer anderen im Bett erwischt hat. "I got a pistol and I got a bullet and an pissed off finger just itchin to pull it", singt sie, doch sie schießt nicht, da sie sich den Knast aufgrund der unmodernen Gefängniskleidung ersparen will und fährt mit entsprechend ironischem Humor fort: "There's no crime of passion worth the crime of fashion, the only thing savin' your life is that I don't look good in orange and I hate stripes". Großartig! Möchte man bezüglich dieses Songs, der mit einer tollen Melodie und starken Baritone E-Gitarren-Klängen in Szene gesetzt ist, einen Vergleich zu anderen aktuellen Kolleginnen herbeiführen, so fallen einem hier Lindi Ortega und die ebenfalls unwiderstehlichen Pistol Annies ein. Herrlich auch die sparsam mit Klaver, feinen Gitarren und schöner Pedal Steel begleitete, traditionelle, Old School-Ballade "In some corner" (wunderbar "schwummriges" Saloon-Flair) und die knackige, mit "grollenden" Orgelklängen untermalte, sowie mit starken E-Gitarren und schönen Akkordeonklängen instrumentierte New Country-Nummer "Hungover". Brandy Clark ist ein absolutes Country-Multitalent. Was sie hier abliefert, ist äusserst beeindruckend. Solch ein Niveau bräuchte man im heutigen Nashville viel öfter. Ohne jeden Zweifel ist "12 stories" eines der besten Countryalben einer weiblichen Interpretin des Jahres 2013. Herausragend!

Das komplette Tracklisting:

1. Pray to Jesus - 3:22
2. Crazy Women - 3:36
3. What'll Keep Me Out of Heaven - 3:34
4. Get High - 3:31
5. Hold My Hand - 3:36
6. Stripes - 3:16
7. In Some Corner - 3:38
8. Take a Little Pill - 3:30
9. Hungover - 3:56
10. Illegitimate Children - 3:23
11. The Day She Got Divorced - 3:24
12. Just Like Him - 3:31

Art-Nr.: 8425
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pray to Jesus
Crazy women
What'll keep me out of heaven
Stripes
In some corner
Take a little pill
Hungover

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Crow, Sheryl - feels like home [2013]
Wunderbar! Das mit Spannung erwartete, neue Album der mehrfachen Grammy-Gewinnerin muss man ohne "Wenn und Aber" als eines ihrer stärksten der jüngeren Vergangenheit bewerten. Man spürt regelrecht die Freude, mit der sie dieses Werk eingespielt hat - und das kommt voller Frische und Authentizität rüber. "Feels like home" ist das erste Countryalbum von Sheryl Crow, ein lang ersehnter Wunsch, den sie nun endlich in die Tat umsetzte. Dementsprechend zog es sie nach Nashville, um dort mit der absoluten "Crème de la Crème" der Szene zusammenzuarbeiten. "It wasn't until I moved here that I realized what an amazing community it is", erzählt sie darüber und ergänzt: "It's the thing I've been missing my whole career, the feeling of being able to sit around with a guitar and have people know each other's songs and know songs from people who've influenced all of us. When I moved here pretty early on Vince Gill started calling me to do guitar pulls, and I thought, gosh, this is just like heaven on earth down here". Sheryl Crow gelingt mit dem Werk die perfekte Gratwanderung zwischen Country, Countryrock und der Musik, die sie berühmt machte. Ja, das ist das Album, das trotz aller Countrystrukturen den früheren Werken am nächsten kommt. Immer wieder verarbeitet sie rockige Momente, rootsige und Americana-mässige Charakteristika, sodass "Feels like home" das wohl typischste Sheryl Crow-Album seit langem ist. Wir hören Pedal Steel, akustische Gitarren und Mandoline, aber kaum Fiddle (nur 1 Stück), kein Banjo, keinen typischen Honky Tonk. Vorwiegend bestimmen jede Menge erdige E-Gitarren das musikalische Ambiente. Nie wird sie zu traditionell, bringt dennoch ihre Liebe zum Country deutlich zum Ausdruck (am ehesten Richtung Miranda Lambert oder The Pistol Annies) und behält dabei immer ihre rockigen Wurzeln im Auge. Vereinzelt (bei 3, 4 Stücken) eingesetzte Streicher stören überhaupt nicht, sondern bereichern vielmehr die instrumentelle Vielfalt. Die Songs sind durchweg exzellent und stecken voller hinreissender, eingängiger Melodien. Das hat ganz große Qualität. Bis auf zwei Songs stammt das gesamte Material aus der gemeinsamen Feder von Sheryl Crow und namhaften Nashville-Songwritern wie z. B. Chris Dubois, Luke Laird, Al Anderson, Leslie Satcher, Natalie Hemby und Brad Paisley. Aber auch ihr alter Weggefährte Jeff Trott ist beteiligt. Unter den Musikern, sind solche Größen wie u. a. Greg Morrow (drums), Richerd Bennett, ex The Black Crowes-Klampfer Audley Freed, Jedd Hughes, Kenny Greenberg (alle electric guitar), Glenn Worf (bass), Ilya Toshinsky (mandolin, acoustic guitar, dobro), Paul Franklin (pedal steel), sowie Zac Brown (Zac Brown Band) mit tollem Zweitgesang bei einem Stück, Ashley Monroe und Vince Gill (alle background vocals) mit an Bord. "Feels like´home" ist ein absoluter Volltreffer und zeigt Sheryl Crow in bestechender Verfassung. Wir sind tief beeindruckt. Ein neues, großartiges Kapitel in der erfolgreichen Karriere dieser fantastischen Künstlerin.

Das komplette Tracklisting:

1. Shotgun - 3.14
2. Easy - 4.12
3. Give It to Me - 3.57
4. We Oughta Be Drinkin' - 3.52
5. Callin' Me When I'm Lonely - 3.25
6. Waterproof Mascara - 3,32
7. Crazy Ain't Original These Days - 3.17
8. Nobody's Business - 3,34
9. Homesick - 4.05
10. Homecoming Queen - 3.24
11. Best of Times - 3.19
12. Stay at Home Mother - 4.11

Art-Nr.: 8310
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Evans, Sara - words [2017]
Klasse neues Album von Sara Evans. Nach vielen Turbulenzen, sowohl im privaten, als auch musikalischen Bereich, hat sich Sara Evans von ihrem bisherigen Major-Label getrennt und veröffentlich "Words" nun auf ihrem eigenen Label "Born To Fly", vertrieben von einem unabhängigen Distributor. Die neu gewonnene, musikalische Freiheit bekommt ihr hörbar gut, denn ihr neues Werk wirkt frisch und unverbraucht. Sie spielt genau die Songs, die sie spielen möchte, frei von jedem Mainstream- und Erfolgsdruck, einfach nur der Musik willen. Das gelingt großartig.. Bester Country/ New Country einer erstklassigen Sängerin mit neu gewonnener musikalischer Freihet. Stark!

Hier noch ein Originbal U,S.-Review zu dieser klasse Veröffentlichung:

Sara Evans returns after three years away with 14 new songs to showcase who she is as a mother, wife, lover, fighter and business woman. Chasing the mainstream can be a hard thing for a successful artist when they have had a handful of hits and released records which cracked the mainstream zeitgeist. Like Lee Ann Rimes did with Remnants earlier this year, Sara Evans has decided to independently release Words on her own label (Born To Fly Records) and it finds her refreshed and sounding better than she did on her past couple of releases (even if she did get one more great hit in "A Little Bit Stronger" from that era). Instead of chasing whatever sounds the mainstream has, we have Sara in contemplative balladeer mode throughout the Majority of Words and this is truly where Sara and her distinctive alto shine.
Midtempo "Diving In Deep" reminds me of Paul Simon's "Graceland" musically with some afro-centric percussive melodies serving as the anchor for Sara Evans to sing about falling in love with all the gusto that we always do when in a relationship ("when all is fair in love in war, the consequence I will ignore because this time I'm diving in deep," she sings). "I Don't Trust Myself" is a moody song about being self-aware enough to not fall back into old routines while "I Want You" is a sweet, soaring alternative to "I Don't Trust Myself." Fans of the earlier catalog from Sara Evans, will certainly find moments to enjoy here with the rootsy "Make Room At The Bottom" (co-written by Ashley Monroe), "I'm On My Way" and album opener "Long Way Down" while "Marquee Sign," one of three songs co-written by Sara Evans herself, showcase the singer's pen is still sharp. The song also showcases harmonies from her daughter Olivia. The title track, "Words," feels like a long-lost Emmylou song and "Night Light" features family harmony from Sara Evans three siblings Matt, Lesley and Ashley. Finally, "Letting You Go," is a song any parent can relate to as they watch their children grow up and go away and become adults themselves. It's a beautiful song and a strong closer (though, really, the acoustic version of "A Little Bit Stronger" serves as the real closer here).
It's often hard for stars to know when the time is right to stop chasing mainstream radio and it gets even harder for them to do that if they strive for a career in the independent realm. On some ways, you could listen to Sara Evans new, independently-released Words album and feel like she's chasing a train she'll never catch but the reality is that this is a record for a fans and if she does get some mainstram radio success, awesome, but if not, that's OK too because, hits or not, Words is the record of her career. (Matt Bjorke/Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. Long Way Down - 4:14
2. Marquee Sign - 4:01
3. Diving in Deep - 2:36
4. All the Love You Left Me - 4:17
5. Like the Way You Love Me - 3:05
6. Rain and Fire - 3:38
7. Night Light - 3:38
8. I Need a River - 4:22
9. I Don't Trust Myself - 3:34
10. Make Room at the Bottom - 3:12
11. Words - 2:48
12. I Want You - 3:41
13. Letting You Go - 4:11
14. A Little Bit Stronger (Acoustic Version) - 4:38

Art-Nr.: 9478
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Gill, Vince - down to my last bad habit [2016]
Unglaublich! Was er anpackt, gelingt einfach phänomenal! Superstar Vince Gill kommt mit seinem neuen Album "Down to my last bad habit" - und abermals gelingt ihm ein Meisterwerk klassischer Country, New Country-Musik, wie zu seinen allerbesten Zeiten. 12 grandiose Songs mal herrlich knackig, mal in hinreissender Balladenform, geprägt von seinem einzigartigen Gesang und seinem famosen Gitarrenspiel.

Die offizielle Profuktbeschreibung:

GRAMMY Award-winning MCA Nashville country star Vince Gill revealed via NPR his new album Down To My Last Bad Habit is set for release on February 12. Gill wrote/co-wrote, co-produced and is a featured musician on all 12 songs on Down To My Last Bad Habit. The album also includes guest vocals from Little Big Town and Cam. "Forty years into this, it's still as much fun as it s ever been to play music," notes Gill. "At the end of the day, what I get excited about is doing something I haven't done before. When I record a song, I feel successful if I've accomplished something new." Down to My Last Bad Habit marks Gill s first solo album since 2011 s Guitar Slinger. In 2013, The Oklahoma native partnered with famed steel guitarist Paul Franklin on Bakersfield as a tribute to the Bakersfield sound of Buck Owens and Merle Haggard. With 20 GRAMMY Awards to his credit, Gill has emerged as country music s most eloquent and impassioned champion. He is both a world-class guitar picker and a wide-ranging songwriter whose compositions earned him entry into the Nashville Songwriters Hall of Fame in 2005 and the Country Music Hall of Fame in 2007. Gill has produced albums for LeAnn Rimes, Amy Grant as well as Ashley Monroe and has made guest appearances on over 500+ albums including Barbra Streisand, Eric Clapton, Willie Nelson, Dolly Parton, George Jones and more.

Das komplette Tracklisting:

1. Reasons For The Tears I Cry - 3:56
2. Down To My Last Bad Habit - 4:40
3. Me And My Girl - 3:17
4. Like My Daddy Did - 3:10
5. Make You Feel Real Good - 4:13
6. I Can't Do This - 3:28
7. My Favorite Movie - 3:56
8. One More Mistake I Made (feat. Chris Botti) - 3:23
9. Take Me Down (feat. Little Big Town) - 5:02
10. I'll Be Waiting For You (feat. Cam) - 3:26
11. When It's Love - 3:47
12. Sad One Comin' On (A Song For George Jones) - 3:53

Art-Nr.: 9092
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hayes, Hunter - same (encore) ~ deluxe edition [2013]
Deluxe Edition! Nashville's neues Mega-Talent (Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist) bringt sein super erfolgreiches Nashville-Debut aus dem Jahre 2011 nun noch einmal als erweiterte Deluxe Edition auf den Markt. Enthalten sind alle Tracks der ursprünglichen Veröffentlichung, drei davon sind neu eingespielt ("Everybody's got somebody but me" mit Gast Jason Mraz, "What you gonna do" - jetzt als Duett mit Ashley Monroe und "More than I should"), plus 5 brandneue Tracks, darunter sein neuer Riesen-Hit "I want crazy" (ist bereits in den Top 3 der U. S. Billboard Country Singles Charts mit Tendenz Richtung Nr. 1). Das neue Material ist große Klasse, also absolut lohnenswert!

Das komplette Tracklisting:

1. Storm Warning - 3:59
2. Wanted - 3:49
3. If You Told Me To - 3:26
4. Love Makes Me - 3:20
5. Faith to Fall Back On - 3:08
6. Somebody's Heartbreak - 3:49
7. Rainy Season - 5:08
8. Cry With You - 3:48
9. Everybody's Got Somebody But Me - 2:40 (feat. Jason Mraz) [Encore]
10. What You Gonna Do - 5:38 (Duet With Ashley Monroe) [Encore]
11. More Than I Should - 3:23 (Encore)
12. All You Ever - 3:36
13. In a Song - 4:20 (Encore)
14. I Want Crazy - 3:58 (Encore)
15. A Thing About You - 3:20 (Encore)
16. Better Than This - 3:33 (Encore)
17. Light Me Up - 4:06 (Encore)

Art-Nr.: 8224
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hoge, Will - never give in [2013]
Will Hoge erneut in bestechender Form! Der in Nashville beheimatete Singer/Songwriter scheint sich in kreativer Hinsicht auf einem absoluten Höhenflug zu befinden. Verweilte er noch vor nicht allzu langer Zeit mit seiner EP "Modern American Protest Music" mit eigens konzipierten Protestsongs auf den Spuren von einem seiner großen Vorbilder, Bob Dylan, holt er jetzt mit seinem neuen, fantastischen Album "Never Give In" zu einem weiteren ganz großen Wurf aus. Der Titel, wie auch das damit verbundene Titelstück (tolle Melodie, klasse Gitarrenarbeit inkl. würzigem Slide/ E-Solo), stehen auch so ein bisschen für Hoges Stehauf-Mentalität (er hat ja schon so einiges in Sachen Band-/Labelwechsel bis hin zu seinem furchtbaren Unfall, bei dem er schwer verletzt nur hauchdünn am Tod vorbeigeschrammt ist, mitgemacht), ein Mann der nie auf-/nachgegeben hat und sich heute musikalisch stärker denn je präsentiert. "It encompasses a lot of things. The song is really based on a relationship between a man and a woman that has weathered hard times and fought to grow. There's some truth in that with my wife which I really appreciate. On a larger note, it's about the mentality of this whole organization. The roller coaster ride I've been through musically, emotionally, professionally, and physically with labels and without labels changing bands and managers, we're here. We started our own label and we're having more success than ever. That's all due to the fact we've never stopped and we never give in." so Will selbst in einem Interview zum zentralen Thema/Lied seines neuen Werkes. Und In der Tat, läuft es für Hoge in letzter Zeit wie am "Schnürchen". Hatte vor geraumer Zeit die Eli Young Band mit dem von ihm gecoverten "Even If It Breaks Your Heart" einen Nr. 1-Hit erzielt (auch das hier enthaltene, herrlich melodische "Goodbye Ain’t Always Gone" wäre wieder wie für sie prädestiniert), so dürfte Will auch mit der abschließenden starken, voller Pathos steckenden Americana-/Countryhymne "Strong" (wie der Titel es schon andeutet), der als Begleitmusik für die Chevrolet Silverado Truck-Werbung ausgewählt wurde, weitere enorme nationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch der Rest der Scheibe bietet typischen Hoge-Stoff (variabel, sehr melodisch, zwischen Country- und knackigem, zuweilen zünftigem, erdigem Roots-/Americana-Rock pendelnd, garniert mit einigen kraftvollen Heartland-RockEinlagen, in allen Tempi, mit intelligenten, immer ein wenig nach innen gekehrten Texten) auf absolutem Spitzenniveau. Selbstredend, dass hier natürlich auch Topmusiker wie Kenny Greenberg, Tom Bukovac (beide wieder mit exzellenter Saitenarbeit), Tony Harrell, Adam Beard, Nick Buda, John Deaderick, und einige starke Backsinger wie die wunderbare Ashley Monroe, Jon Randall, Jessi Alexander, Maureen Murphy, oder Harmonie Reddick zur Einspielung mit von der Partie waren. Die beiden letztgenannten Sängerinnen liefern beispielsweise furiose Backs beim flotten Opener, dem knackigen, zündenden, schön angerauten Rootsrocker "A Different Man". Der Silberling enthält natürlich auch wieder viele Querverweise zu musikalischen Größen, deren Glanz aber im Vergleich mit Will mittlerweile fast schon zu verblassen droht. Das bereits erwähnte Titelstück mit seinem frappierenden "Into The Great Wide Open"-Flair, erinnert unweigerlich an Tom Pettys Parade-Zeiten, die grandios bluesig/dezent gospelig gesungene Ballade "This Time Around" lässt sogar fast einen Otis Redding wieder aufleben. Ein Hammersong! Das schön gewählte Wortspiel bei dem famosen "Home Is Where The Heart Breaks" ist der Aufhänger für ein herrlich rockendes Stück in der Tradition von Bob Seger (hat ein wenig was von "Rock’n‘ Roll Never Forgets"), "Pale September" macht John Mellencamp alle Ehre und das ebenfalls straight rockende "Bad Old Days" beinhaltet einige Reminiszenzen in die Zeit, als Will noch mit seinem alten Kumpel Dan Baird musizierte (durchaus auch Georgia Satellites-tauglich). Kurz vor Ende begibt sich Hoge in seiner eigenwilligen Art mit dem schön erzählten "Damn Spotlight (Julias Song)" samt eines Hauchs von "The Boxer" sogar in Simon & Garfunkel-ähnliche Gefilde (allerdings gänzlich ohne deren Schmachtfaktor), bevor der bereits oben angeführte Track "Strong" (als Bonustrack) den glänzenden Abschluss eines immens starken Longplayers abgibt. " I never really saw a dividing line between rock and country" teilte Hoge kürzlich in einem Statement mit, und genaus das präsentiert er hier eindrucksvoll. Es gibt keine Trennung zwischen Rock und Country, sondern eine geradezu untrennbare Verbindung in seiner wunderbaren Musik. In einem U.S.-Review heisst es dazu treffend: Hoges music is a compelling mix of classic rock riffs, a Springsteen-styled way with charismatic storytelling and some rowdy roadhouse country twang". Perfekt ausgedrückt, zusätzlich zu erwähnen sind eben nur noch diese hinreissenden Melodien. Will Hoge präsentiert sich mit "Never Give In" abermals in absolut blendender (auch stimmlich) Verfassung. Er zählt mittlerweile zu den wohl maßgebendsten Singer/Songwritern des Country-/Americana-/Rootsrock-Genres der Neuzeit. Die starken Texte zu seinen Tracks sind natürlich im eingesteckten Booklet des DigiPaks nachzulesen. Was für ein Pracht-Album! Wir werden nicht nachgeben, diesen begabten Songwriter/Musiker zu lieben und anzupreisen! Er hat es definitiv verdient! Einfach klasse dieser Mann! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. A Different Man - 3:15
2. Goodbye Ain't Always Gone - 3:12
3. Never Give In - 3:00
4. This Time Around - 3:41
5. Still Got You On My Mind - 3:08
6. Home is Where the Heart Breaks - 3:24
7. Daddy Was a Gambling Man - 2:57
8. Pale September - 3:31
9. Bad Old Days - 3:18
10. Damn Spotlight (Julia's Song) - 3:16
11. Strong - 3:24

Art-Nr.: 8353
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A different man
Never give in
Still got you on my mind
Home is where the heart breaks
Pale September
Bad old days
Strong

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hoge, Will - the wreckage [2009]
Baumstarkes, neues Album von Will Hoge! Roots-/Heartland-/Americana-Rock "with a southern croon" vom Allerfeinsten! Der in Nashville lebende, amerikanische Songwriter hatte ja bereits mit dem Vorgängerwerk "Draw The Curtains", wie auch mit seinen übrigen Veröffentlichungen schon ganz exzellente Kost serviert und ist von uns und den Kritikerscharen zurecht mit Lobeshymnen überschüttet worden. Also beste Vorraussetzungen, um sich mit einem weiteren Silberling in der ganz oberen Riege seiner amerikanischen Kollegen zu etablieren. Doch leider sollte zunächst ein persönlicher Schicksalsschlag Hoge übel mitspielen. Während der Aufnahmen zu seinem neuen Album fuhr Hoge nach getaner Arbeit abends mit seinem Roller nach Hause und wurde von einem Van, der seine Bahn kreuzte, "volle Kanne" erfasst. Schwer blutend, mit mehreren Knochenbrüchen und zeitweise erblindet musste sich Hoge einem mehrmonatigem Krankenhausaufenthalt unterziehen. Die Rehamaßnahmen dauern bis zum heutigen Tage an. Damit hatte es sich mit "The Wreckage" (der Titel entstand in Anlehnung an seinen Unfall) erst einmal erledigt. Die Arbeiten waren zu diesem Zeitpunkt gerade zur Hälfte abgeschlossen. Dieses Ereignes bescherte Hoge, laut eigener Aussage, eine vllkommen veränderte Lebenseinstellung. Es setzte ein regelrechter Lernprozess ein. Für ihn, der eigentlich in achtzehn Jahren keinen Tag ohne Musik verbracht hatte, lag jetzt der Fokus komplett auf der persönlichen Genesung und dem Wohlbefinden seiner Familie. Acht Monate nach dem Unfall jedoch ging es dann, mental gestärkt, endlich zurück ins Studio, um das begonnene Werk zu vollenden. Und es ist ein absoluter Knaller geworden. Im Vergleich zum erfolgreichen Vorgänger wurde zwar personell nur marginal geändert (Ken Croomer und Charlie Brosco, die auch das kürzlich erschienene, klasse Album der Southern Rocker SwamDaWamp produzierten, sassen erneut an den Reglern; die meisten Musiker, wie u.a. Pat Buchanan, Ban Baird, Ken Croomer, Tim Marks, sind abermals mit von der Partie), das Ergebnis aber gestaltet sich noch einen Tick stärker als zuletzt und dank Hoge's, aus besagten Gründen sehr emotionaler Hingabe, um ein Vielfaches intensiver. Das ist schon eine Pracht-Leistung, die er hier abliefert. Tolles Songmaterial, mit saftigen, Gitarren-orientierten Arrangements, zumeist voller Kraft und mit gutem Drive, unterbrochen von der ein oder anderen Ballade, alles ungemein melodisch. Das Album startet mit dem flockig, aber knackig instrumentierten "Hard To Love", ein Stück in bester Bob Seger-Tradition im gehobenen Midtempo, mit einer klasse Pianountermalung, toller Melodieführung und einem starken Bariton-E-Gitarren-Solo. Weiter geht es in deftiger John Mellencamp-Manier mit dem schroffen, geradlinigen, einen tollen Drive aufbauenden, gnadenlos starken Roots-Rocker "Long Gone" (fettes Drumming, kreischiges E-Gitarren-Solo), der einmal mehr die ungeheure Vielseitigkeit Hoge's beweist. Hier geht's richtig zur Sache! Im Titelsong "The Wreckage" entladen sich dann alle erlebten Geschehnisse auf beeindruckende Weise, ohne dabei textlich auf das Vorgefallene einzugehen. Selten hat man Hoge so intensiv, introvertiert, emotional und doch voller kühler Melancholie singen gehört (ein wenig an Radney Foster und Kevn Kinney erinnernd), wie bei diesem Track. Eine dumpfe Akustikgitarre, ein dezentes Piano und eine kalt hallende Steelgitarre erzeugen eine ganz besondere, regelrecht mitfühlende Atmosphäre. Das ist große und bewegend performte Musik. Mit "Favorite Waste Of Time", "Even If It Brakes Your Heart" (mit dezentem Petty'schen "Into The Great Wide Open"-Flair) und "Highway Wings" bewegt sich Will in luftig instrumentierten, genauso knackigen, wie melodischen, rootsigen Mellencamp-/Chris Knight-Gefilden. Das atmosphärische "What Could I Do" steckt wieder voller eigenwilliger Melancholie, die von Jen Gunderman beigesteuerten Mellotron-Töne erzeugen Gänsehaut. Zusammen mit der bezaubernden Ashley Monroe (singt im Stile einer jungen Dolly Parton) präsentiert Hoge im Duett bei der wundervollen Ballade "Goodnight / Goodbye" entspannte, sehr melodische, großartige (Alternate)Countrymusic. Sein alter Weggefährte Dan Baird zupft hier die High String Guitar. Diese etwas besinnlichere Phase wird dann mittels "Just Like Me", einem forschen Rootsrocker an der Schnittstelle zwischen Neil Young und John Mellencamp, wieder abgelöst. Klasse hier das psychedelisch angehauchte, raue E-Gitarren-Solo von Pat Buchanan. Nach dem entspannten, wunderschönen "Where Do We Go From Now", kommt das wieder voller Atmosphäre steckende, balladeske "Too Late Too Soon", eindrucksvoll mit Gitarren (Southern Rock-kompatibles E-Gitarren-Solo), dumpfen Cello- und Bläsertönen in Szene gesetzt, sogar mit ein wenig Black Crowes-Flair rüber. Ein hervorragendes Album-Finale! Eigentlich ist Will Hoge's neues Werk angesichts der Vorgeschichte als reinstes Wunder zu bezeichnen. Woher dieser Musiker, der scheinbar wirklich am Rande des Ablebens taumelte, innerhalb so kurzer Zeit wieder die Kraft und Ideen zu solch einem starken Album schöpfte, verdient höchste Anerkennung und uneingeschränkten Respekt. Will Hoge hat sich mit diesem Werk endgültig in die Regionen der hier beschriebenen Bezugsgrößen katapultiert. Dieser Singer/Songwriter kann dem Vergleich mit den Mellencamps, Pettys Chris nights, Bob Segers, Dan Baidrs & Co. locker standhalten. Wir ziehen den Hut vor dieser Leistung und wünschen Will Hoge, auch wenn es sich im Fall von "The Wreckage" (das Wrack) schon fast makaber anhört, für seine zukünftige Entwicklung musikalisch weiterhin "Hals- und Beinbruch". Aber es wird schwer, dieses Werk zu toppen. Die Messlatte liegt verdammt hoch. Exzellenter Rootsrock-/Heartland-Rock-/rockin' Americana-Stoff (roadside Americana with the glory of Rock'n Roll", wie es ein U.S.-Kritiker nennt) zum Genießen, aufgemacht im feinen Digipack inkl. eingelegtem Faltblatt mit allen Texten und Infos! Brillant! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Hard to Love - 3:23   
2 Long Gone - 2:51   
3 The Wreckage - 3:33   
4 Favorite Waste of Time - 3:11   
5 Even If It Breaks Your Heart - 3:43   
6 What Could I Do - 4:28   
7 Goodnight/Goodbye - 4:24   
8 Just Like Me - 3:28   
9 Highway Wings - 3:24   
10 Where Do We Go from Down - 3:45   
11 Too Late Too Soon - 4:03

Art-Nr.: 6567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to love
Long gone
Favorite waste of time
Even if it breaks your heart
Goodnight / goodbye
Just like me

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Maddie & Tae - start here [2015]
Bärenstarkes Debutalbum des fantastisch harmonierendes Duos Maddie & Tae, das sind die beiden großartigen Singer-Songwriterinnen Maddie Marlow und Taylor Dye (an allen Songs sind sie kompositorisch beteiligt), die mit ihrer wunderbaren Musik nicht nur die Countryfans in Nashville, sondern auch die Kritiker und Experten begeistern. Ja, diese Mädels tun Nashville richtig gut. Mit ihren herausragenden Stimmen und ihrem vorzüglichen Songmaterial schaffen die beiden, und das macht sie so besonders, eine erstklassige Balance zwischen astreinen, schön traditionell fundamentierten, allerdings sehr zeitgemäß in Szene gesetzten Countrynummern (wie etwa der herrliche Opener "Waiting on a plane", der auch wunderbar in das Repertoire von nicht zu poppigen Lady Antebellum passen würde, oder das grandiose, flockige "Downside of growing up" mit seiner exzellenten Madolinen-, Gitarren-, Mundharmonika-, Banjo,- Pedal Steel-Begleitung, das auf der Schiene der überragende Ashley Monroe dargeboten wird) und sehr modernem New Country-Material, das auch mal auf poppiges "Programming" zurückgreift (wie zum Beispiel ihr großer Hit, das schmissige "Girl in a Country Song"), wobei jedoch niemals auch nur ansatzweise die "echte" Countrybasis aussen vorgelassen wird. Und dann diese Stimmen! Kein Frage, diese Mädels sind "real Country"! Mit an Bord sind solche 1a-Musiker wie etwa Dan Huff (der auch produzierte), Jimmy McPherson an den Gitarren, Paul Franklin und Dan Dugmore (Pedal Steel), Shannon Forest (Drums), Ilya Toshinskiy (Acoustic Guitar, Banjo, Mandoline), Stuart Duncan (Fiddle), und viele andere. "Maddie & Tae are far more than one-trick ponies. They stick to their guns on their full-length debut standing country proud", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen. "Start here" ist ein super Start für die beiden, denen mit dieser prächtigen Musik eine blendende Karriere bevorstehen könnte. Weiter so, Mädels!

Das komplette Tracklisting:

1. Waitin on a Plane - 3.26
2. Girl in a Country Song - 3.37
3. Smoke - 3.01
4. Shut Up and Fish - 3.18
5. Fly - 3.37
6. Sierra - 2.45
7. Your Side of Town - 3.02
8. Right Here, Right Now - 3.37
9. No Place Like You - 3.19
10. After the Storm Blows Through - 3.42
11. Downside of Growing Up - 3.28

Art-Nr.: 8961
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Monroe, Ashley - like a rose [2013]
Oh ja, kann Countrymusic schön sein! Geradezu hinreissendes Album der hervorragenden Songwriterin und faszinierenden Sängerin aus Knoxville/Tennessee, vielen sicher auch bekannt als "Hippie Annie" bei den Pistol Annies (Ashley Monroe, Angaleena Presley und Miranda Lambert). Ashley hat sich voll und ganz der traditionellen, lupenreinen Countrymusic verschrieben. Für "Like a rose" gelang es ihr, niemanden Geringeren als den großen Vince Gill für den Produzentenjob zu gewinnen, der sich von Anfang an als bekennender Fan dieser herausragenden Musikerin outete. "Vom ersten Tag an, als ich sie hörte, war ich verrückt nach ihrer Stimme", sagt Vince. Aber auch Ashley ist großer Fan von Vince Gill, so dass die Chemier sofort stimmte. Ashely nennt als ihre bedeutendsten Einflüsse solche Größen wie die Carter Family, Carl Snith, Patsy Montana und Dolly Parton, was sich in ihrer Musik durchaus widerspiegelt, aber auch Vince Gill prägt das Album deutlich. Oft hört man eindeutige Bezüge zu der Countrymusic eines frühen Vince Gill, einer frühen Patty Loveless, Pam Tillis oder gar Emmylou Harris. Ashley schwört auf die traditionellen Klänge. So bestimmen vorwiegend diverse Gitarren, heulende Pedal Steel, Fiddle und klimperndes Klavier das Geschehen rund um Ashley's unwiderstehlichen "East Tennessee twang". Trotz aller Bezüge zu klassichem Country und Honky Tonk ist Ashley alles andere als eine Retro-Countrysängerin. Vielmehr ist sie ein "Modern Girl", das eindrucksvoll in der Lage ist, klassische Country-Traditionen in der Gegenwart zu etablieren. Genau das ist es, was Nashville so dringend braucht. Alle Songs hat Ashley mitgeschrieben, 2 davon gemeinsam mit Vince Gill (darunter das wunderbar rhythmisch "galoppierende", mit einem prächtigen Bass-Grrove unterlegte und toller Fiddle- Piano-, Gitarren- und Pedal Steel-Begleitung in Szene gesetzte, etwas an alte Rodney Crowell-, Rosanne Cash-, Emmylou- und Vince-Großtaten erinnernde "Monroe Suede") und das famose Titelstück "Like a rose" zusammen mit Jon Randall Stewart und der texanischen Songwriter-Ikone Guy Clark (locker, flockig, unberührt rein, traumhaft melodisch, mit vorzüglichem Harmonie-Gesang von Vince). Wundervoll beispielsweise auch der schön knackige, dennoch lockere, pure Midtempo-Honky Tonker "Two weeks late" mit dem entsprechenden, typischen Rhythmus, oder das schöne Duett mit Blake Shelton, "You ain't Dolly (and you ain't Porter)". Die Idee zu diesem Song stammte übrigens von Dolly Parton selbst. Doch was immer Ashley auf diesem aussergewöhnlich starken Album auch präsentiert, diese Musik besticht mit enormer Qualität und zeitloser Frische. Einst feierte man Brad Paisley als den "Savior of Countrymusic", eine Bezeichnung, die im Bereich der "Mädels" sicher auch uneingeschränkt zu Ashley Monroe passt. Keine Frage, "Like a rose" ist eines der absoluten Highlights des bisherigen Countryjahres 2013. Grandios!

Das komplette Tracklisting:

1. Like a Rose - 3:50
2. Two Weeks Late - 3:48
3. Used - 3:24
4. Weed Instead of Roses - 3:19
5. You Got Me - 3:11
6. The Morning After - 4:23
7. Monroe Suede - 2:33
8. She's Driving Me Out of Your Mind - 3:19
9. You Ain't Dolly (And You Ain't Porter) - 4:03

Art-Nr.: 8089
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Musgraves, Kacey - same trailer different park [2013]
Wundervoller, lockerer, flockiger Country/New Country! Klasse Majorlabel-Debüt von Kacey Musgraves! Eines der am meisten mit Vorschusslorbeeren bedachten und mit Spannung erwarteten Alben dieses Jahres dürfte zweifellos "Same Trailer Different Park" von Kacey Musgraves sein. Die 24-jährige aus Sulphur Springs im Osten von Texas stammende Singer/Songwriterin hat bereits mit drei starken Independent-CD-Veröffentlichungen und einer Teilnahme beim "Nashville Star"-Cintest (dort erreichte sie 2007 Platz 7) für ihr junges Alter eine durchaus eindrucksvolle Vita vorzuweisen. Unseren Kunden dürfte sie in erster Linie im Zusammenhang mit der Josh Abbott Band bekannt sein, da lieferte sie mit Bandleader Josh Abbott bei "Oh Tonight" ein hinreißendes Duett ab. Seit sie im letzten Jahr bei Mercury Records einen Major-Contract unterzeichnet hat und die vorab veröffentlichte Single "Merry Go 'Round" (melodischer, ganz dezent folkiger, herrlicher Storytelling-Countrysong mit Piano, Steel, Banjo) sowohl in den Charts direkt mit einer Top-10-Platzierung einschlug, als auch von den Kritikern mit grenzenlosem Lob überschüttet wurde, hagelte es gleich vier Nominierungen für die ACM-Awards, darunter auch zur besten weiblichen Sängerin. Mittlerweile ist nun endlich auch das heiß erwartete, komplette Album !Same Trailer Different Park" erhältlich. Und, um es vorwegzunehmen, es ist, das meinen wir im absolut positiven Sinne, ein recht ungewöhnliches, weil fernab gängiger Chart-Klischees entstandenes Werk. Statt der erwartet, in Nashville derzeit üblichen, kräftigen, poppigen und pompösen Inszenierung, die man vielleicht bei einer solch jungen Künstlerin erwartet hätte, bekommt man ein relativ entspannt gehaltenes, sehr organisches, durchaus traditionell strukturiertes, aber auch von leicht fokigem, bzw. Americana-behaftetem Storytelling geprägtes Countryalbum abgeliefert, das sich allein auf das gesangliche Können der Protagonistin und die feine instrumentelle Umsetzung der involvierten, hervorragenden Musiker beschränkt. Kacey, bei allen Tracks kompositorisch als Co-Writerin eingebunden, hat den Silberling zudem mit den beiden bekannten Songschreibern Luke Laird (u. a. Little Big Town's "Pontoon", Blake Shelton's "Hillbilly Bone") und Shane McAnally ( u. a. Kenny Chesney's "Come Over", The Band Perry's "Better Dig Two") selbst produziert. Ihre markante Stimme bewegt sich irgendwo in Bereichen zwischen Ashley Monroe, Michelle Branch und Miranda Lambert und kann sich auf der meist von Akustikgitarren und Banjo getragenen Untermalung (dazu gesellen sich in der Regel dezentes Drumming, Bass-, Steel-, Bariton-E-Gitarren und Piano-Elemente - überragend dabei der bei allen Saiteninstrumenten involvierte Ilya Toshinsky) wunderbar entfalten. Die klare und transparente Produktion tut ihr Übriges. So wird man immer wieder von einschmeichelnden Melodien mit einem gewissen Retro-Charme umgarnt, etwa wie beim tollen Opener "Silver Lining", oder bei "Keep It To Yourself". Beim vielleicht noch poppigsten Track neben dem o.a. "Merry Go 'Round", "Back On The Map" weht sogar ein leichtes Fleetwood Mac-Feeling durch den Raum (Kacey in der introvertierten Art einer Stevie Nicks singend). Ein wenig "lauter" wird es nur beim fett stampfenden "Blowin‘ Smoke" (der zweiten Single) und dem rhythmisch voranpreschenden "Stupid". Hier wird mal im Stile der Pistol Annies etwas forscher "gerockt". Interessant dürften ihre Live-Auftritte werden. Viele der jetzt sehr zurückgenommen angelegten Stücke haben eine Menge Spielraum, instrumentell noch weiter ausgebaut zu werden. Wie dem auch sei, mit "Same Trailer Different Park" (das Album ist soeben von 0 auf 1 an die Spitze der Billboard Countryalbum-Charts "geschossen") wird Kacey Musgraves insgesamt den hohen Erwartungen in allen Belangen gerecht. Ein für ein Majorlabel-Debüt mutiges, aber prächtig gelungenes Werk einer, das erkennt man sofort, hochbegabten Künstlerin. Hier muss man auch dem Label Mercury Records für seine Risikobereitschaft großen Respekt zollen. Kacey Musgraves hat eine sehr spannende und vermutlich erfolgreiche Zeit vor sich! Klasse, diese junge Texanerin. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Silver Lining - 3:50
2. My House - 2:40
3. Merry Go 'Round - 3:26
4. Dandelion - 3:02
5. Blowin' Smoke - 3:08
6. I Miss You - 3:50
7. Step Off - 3:02
8. Back On The Map - 4:06
9. Keep It To Yourself - 3:16
10. Stupid - 2:37
11. Follow Your Arrow - 3:19
12. It Is What It Is - 3:46

Art-Nr.: 8109
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Pistol Annies - annie up [2013]
"True Country for the new generation"! Lone Star Annie (Miranda Lambert), Holler Annie (Angaleena Presley und Hippie Annie (Ashley Monroe) versetzen die Countrywelt mit "Annie Up" einmal mehr ins Staunen. Innovativer, kreativer und besser kann man neue, frische, moderne Countrymusic kaum spielen. Nach dem von Presse, Kritikern und Fans gleichermaßen gefeierten Debut, setzen die Drei ihre Marschroute unbeirrt fort. Offenbar sprudeln die Ideen und die Strukturen für grandiose Songs (sie haben sämtliche Stücke selbst geschrieben) nur so aus ihnen heraus. Das Album ist so etwas von abwechslungsreich und wirkt dennoch in sich geschlossen wie kaum ein anderes Werk. Die Damen verstehen es in bestechender Art und Weise, klassische Country-Traditionen mit viel Twang, Pep und Unbekümmertheit in schillernde und überaus spannend inszenierte Modern Day-/New School-/New Country-Klänge umzuwandeln. Die Songs stecken voller traumhafter Melodien und Hooklines. Mal hört man pure Old School Honky Tonk-Sounds, dann wird ein sparsam instrumentierte Song mit geradezu monströs hämmenden, bluesigen Rock-Riffs unterbrochen, im nächsten Moment fliesst einem wieder eine vollkommen flockige Nummer in die Ohren. Wie gesagt, trotz dieser Unterschiede, kommt die Musik der Mädels wie aus einem Guß. Und sie ist immer "genuine Country"! Der New York Times-Journalist Ben Ratliff kürte das 2011er Debut der "Annies" seinerzeit zum "No.1 Album of the Year", ein Präsikat, das uneingeschränkt auch dem neuen Werk zustehen dürfte. "Annie UP" ist die pure Country-Begeisterung. Eine absolute Demonstration moderner Country-Kreativität! Herausragend!

Das komplette Tracklisting:

1. I Feel a Sin Comin' On - 3:18
2. Hush Hush - 3:25
3. Being Pretty Ain't Pretty - 3:34
4. Unhappily Married - 3:07
5. Loved by a Workin' Man - 3:48
6. Blues, You're a Buzz Kill - 4:52
7. Don't Talk About Him, Tina - 3:31
8. Trading One Heartbreak for Another - 3:58
9. Dear Sobriety - 4:10
10. Damn Thing - 2:29
11. Girls Like Us - 3:51
12. I Hope You're the End of My Story - 2:32

Art-Nr.: 8148
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Pistol Annies - interstate gospel [2018]
Fantastisch! Ein Meisterwerk! Lone Star Annie (Miranda Lambert), Holler Annie (Angaleena Presley und Hippie Annie (Ashley Monroe) sind nach 5 Jahren Pause zuzück mit Album Nr. 3 und versetzne ihre Fans damit in Verzücken. Innovativer, kreativer und besser kann man frische und moderne Countrymusic kaum spielen. Wir hören eine hinreißende, in wunderbare Arrangements und prächtige Melodien verpackte, sehr abwechslungsreiche Mixtur aus peppigen, abgehenden "Rockern" und exquisiten, überaus intelligent gestalteten Balladen und Midtempo-Nummern, die trotz aller Progressivität und hoch spannenden, knackigen Interpretationen immer zu ihren "True Country"-Wurzeln stehen. Waren die ersten beiden Alben der "Annies" schon brillant, so haben sie nun ihr absolutes "Masterpiece" abgeliefert. Ohne jeden Zweifel eine der besten und "aufregendsten" Country-Veröffentlichungen des Jahres 2018.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The Pistol Annies — Miranda Lambert, Ashley Monroe and Angaleena Presley — who have previously recorded two of the smartest and most sophisticated albums on gender and sex, have outdone themselves with Interstate Gospel. The new album is more ambivalent, deeper and more bittersweet, casting a more melancholy hue. It is an album that tackles what they call "generations of shame," trying to tell the truth in a genre that often encourages lies, especially lies about the comforts of home.
It is an album about how terrible men are — how that terror has a genuine seductive quality, but also about how boring men can be, and the oppressive feelings brought on by both. It is an anthology of how many ways, both banal and excessive, hetero-normative pressures can be.
In exquisite harmonies and with lush guitars, they talk about what they believed at the altar, and what they no longer believe now that she was no longer "blinded by diamonds and driven by lust" (on "When I Was His Wife." The lullaby soft "Cheyenne" is a perfect story song about a woman who loves "country music and broken-in boots," who finds "plenty of pool table cowboys to hold her." It is a song that mentions Cheyenne's daddy and grandmother as roots for sadness, but there is a move where the narrator wants to be like Cheyenne, who treats love "as cold as the beer in her hand." It is a song so intense in feeling, and ambivalence, as brilliant as Sammi Smith's "Toast of 45" or Tammy Wynette's "Womanhood."
"Cheyenne" is not the only song that makes arguments about loneliness and autonomy. There are also moments where the claiming of women's sexual autonomy is genuinely audacious, using desire to break all social bonds — on the rollicking "Got My Name Changed Back," a rockabilly beat celebrates refusing a cheating man's name in favour of her own. On the blues grind of "Sugar Daddy," she claims to be a "red dirt queen of the palace" who states plainly that "there ain't a damn man in Dallas who wouldn't put a ring on her hand." I believe her, every sexy, shimmering inch of self-confidence is the sexiest claim of autonomy in years.
There are ballads that have the same confidence, but work somewhat between the pleasure of "Sugar Daddy," and the othering of something like "Cheyenne." "Milkman" is a tale of how restrictive life in a small town can be; the song that trades verses between the Annies, about the relationship between a free-wheeling daughter and a repressed mother. The daughter wants her mother to drink on a Sunday, make it past the water tower, pick wild flowers, and more importantly love the milkman in addition to loving her biological family. Cheating songs are often heartbreak songs; a cheating song where a child recognizes how oppressive loving daddy can be, is made even more shocking by how gently the argument is presented.
The last two Pistol Annies albums ranged from very good to brilliant; this album seems to be a breakthrough, a masterpiece that extends their already formidable gifts. (Anthony Easton / Exclaim.ca)

Das komplette Tracklisting:

1. Interstate Prelude - 1:07
2. Stop Drop and Roll One - 3:02
3. Best Years of My Life - 3:42
4. 5 Acres of Turnips - 2:55
5. When I Was His Wife - 3:29
6. Cheyenne - 4:16
7. Got My Name Changed Back - 2:54
8. Sugar Daddy - 3:38
9. Leavers Lullaby - 4:01
10. Milkman - 3:22
11. Commissary - 3:35
12. Masterpiece - 4:38
13. Interstate Gospel - 3:01
14. This Too Shall Pass - 3:02

Art-Nr.: 9732
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Presley, Angaleena - wrangled [2017]
Vielleicht sogar noch besser als das Debut von 2014: Herausragendes, zweites Solo-Album von einem Drittel der Pistol Annies (Holler Annie). Ein wundervolles Classic Country-Album auf der Höhe der Zeit, vollgepackt mit tollen Songs voller genauso raffinierter wie melodischer Strukturen und mit höchst niveauvoller und anspruchsvoller, musikalischer Umsetzung. Auffallend stark dabei das vorzügliche Gitarrenspiel (auch exzellente Baritone Guitar) von Keith Gattis (u.a. Dwight Yoakam) und die angenehm eingesetzte Pedal Steel von Russ Pahl. Gleich der erste Track des Albums, der mit viel Tradition behaftete, gleichzeitig absolut aktuell klingende Country-Waltz "Dreams don't come true" (feine Pedal Steel, klasse Baritone Guitar) ist quasi eine Pistol Annies-Nummer, denn Angaleena's beide Bandkolleginnen Mranda Lambert (Lone Star Annie) und Ashley Monroe (Hippie Annie) sind hier sowohl kompositorisch als auch gesanglich involviert. Weiter geht es mit einem starken Song nach dem anderen. Ob beispielsweise das nostalgisch angehauchte, mit einem schönen Fifties-/RoyOrbinson-Groove bedachte, sehr melodische "High school", der klassische, entspannte "Real Country"-Song "Only blood", der wie eine weibliche Mischung aus Hank Williams sr. und Dwight Yoakam daher kommt (schöner Honky Tonk-Rhythmus, lässiges Piano, ulta-scharfe Baritone Guitar-Fills, klasse Steel), im übrigen neben Presley co-komponiert von Chris Stapleton, das rootsige, Americana-mässige, entspante und dabei toll arrangierte Titelstück "Wrangled", das über einen starken, Johnny Cash-typischen Retro-Rhythmus verfügende "Bless my heart", das honky-tonkige "Outlaw", das kraftvolle, genauso moderne, wie klassische, einmal mehr an die Pistol Annies und Mranda Lambert erinnernde "Mama I tried", oder die wundervolle, ungemein melodische Southern Country-Nummer "Groundswell" - Miss Presley macht einen fantastischen Job. Angaleena in brillanter Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Dreams Don't Come True - 4:17
2. High School - 3:08
3. Only Blood - 4:43
4. Country - 3:34
5. Wrangled - 4:42
6. Bless My Heart - 3:13
7. Outlaw - 4:10
8. Mama I Tried - 4:02
9. Cheer up Little Darling - 4:40
10. Groundswell - 3:34
11. Good Girl Down - 4:42
12. Motel Bible - 2:26

Art-Nr.: 9431
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
High school
Only blood
Wrangled
Bless my heart
Outlaw
Mama I tried
Groundswell

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shelton, Blake - bringing back the sunshine [2014]
9. Studioalbum des beliebten New Country-Stars. Der aus Oklahoma stammende Blake Shelton hat sich, wie mittlerweile bekannt, in den Staaten über seine Musik hinaus einen Namen gemacht. So ist er sowohl als Coach der beliebten Casting-Show "The Voice" als auch als Co-Moderator der ACM-Awards (zusammen mit Luke Bryan) in der amerikanischen Medienlandschaft längst eine feste Größe geworden. Nun kehrt er mit "Bringing Back The Sunshine" wieder zu seinem Kerngeschäft zurück und hat dabei eine hohe Hypothek zu tragen. Der mega-erfolgreiche Vorgänger "Based On A True Story..." war bereits sein drittes No.1-Country-Album und ist unglaublicherweise jetzt immer noch in den Top-10 der Charts vertreten. Aber wie so oft in diesem Genre bringen die arrivierten Leute der Szene die besten Resultate, wenn der Druck am Größten erscheint. Und auch Shelton zeigt sich auf dem neuen, zwölf Stücke umfassenden Werk unter der Regie von Scott Hendricks relativ unbeeindruckt von dem ganzen "Tamtam" und ruft eine der bisher stärksten Leistungen seiner musikalischen Karriere ab. Er kehrt dabei so ein wenig zu seinen anfänglichen Roots zurück, als er damals mit seinem Single-Hit "Austin" den Grundstein für seine weitere Entwicklung legte. Der Auftakt-Song und Namensgeber zugleich "Bringing Back The Sunshine" bietet, wie der Titel es schon vermuten lässt, nach einem herrlichen Orgelintro, schließlich cabrio-tauglichen, flockigen Gute-Laune-New Country-Rock. Geht mit seiner tollen Melodie runter wie Öl. Das von einer Banjo-mäßig "blechern" klingenden Gitarre und herrlich eingestreuten Southern E-Gitarren-Riffs geführte, richtig lässig vor sich hin groovende Stück "Neon Light" hat als erste Single bereits Platz 6 der Billboard-Charts erreicht. Blakes typischer, von dezenter Introvertiertheit gekennzeichneter Gesang harmoniert herrlich zu dem Klangbild. Großen Balladenstoff gibt es beim folgenden "Lonely Tonight", bei dem Pistol Annies-Bandkollegin von Ehefrau Miranda Lambert, Ashley Monroe, traumhaft schönen Harmoniegesang beisteuert. Ein äußerst hitverdächtiges Duett. Weitere ruhige Momente gibt es mit dem romantisch anmutenden "A Girl", "I Need My Girl" (typische Powerballade mit kräftigem Refrain) oder dem mit einer wunderbaren Akustikgitarre ummantelten "Just South Of Heaven". Letztgenanntes Lied wirkt ein wenig wie eine Country-Ausgabe von Claptons berühmten "Tears Of Heaven". Sehr atmosphärisch auch der besungene, dem Alkohol geschuldete One-Night-Stand auf "Sangria". Dem modernen Zeitgeist des Genres huldigen dann Stücke wie "Gonna" (wieder mit sehr markanter Gitarrenarbeit, aber auch HipHop-Flair und Crowd-Hamonie-Gesängen), und das cool gebrachte und gespielte (wieder glänzende Gitarrenarbeit von Musikern wie Tom Bukovac, Troy Lancaster, Mike Henderson, Derek Wells oder Bryan Sutton), swampige "Buzzin’" (unter tatkräftiger Mithilfe von Voice-Teilnehmerin Rae Lynn). Freunde des traditionellen Country werden mit der pathosgeladenen Hommage an das Genre bei dem "Good Country Song" bestens versorgt. Hier drücken Aubrey Haynie mit aufheulender Fiddle und Russ Pahl mit wimmernder Pedal Steel sowie Blake samt belegter Stimme mächtig auf das Gefühlsinnenleben des Zuhörers. Diese Nummer hat wirklich, dem Titel getreu, alle Zutaten, die man mit solch einem Stück assoziiert. Der Rausschmeißer "Just Gettin’ Started" , eine zünftige, flott abgehende Countryrock-Uptempo-Nummer (klasse Bariton-E-Gitarren-Solo), beendet ein durchweg abwechslungsreich und kurzweilig gestaltetes Album, das wie im Fluge vergeht. Dazu gibt es ein sehr schön bebildertes Cover-Artwork (mit z. T. toll fotografierten, vom Verfall gekennzeichneten Gebäuden) mit allen Texten und Infos. Blake Shelton lässt mit "Bringing Back The Sunshine" noch mal ein wenig musikalischen Sonnenschein in den sich gerade dem Ende entgegen neigenden Country-Sommer strömen. Eine sehr starke Leistung, die mit Sicherheit wieder den einen oder anderen Hit abwerfen wird. Toll gemacht Mr. Shelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Bringing Back The Sunshine - 4:02
2. Neon Light - 3:41
3. Lonely Tonight (feat. Ashley Monroe) - 3:38
4. Gonna - 3:02
5. A Girl - 3:35
6. Sangria - 3:53
7. Buzzin' (feat. RaeLynn) - 3:45
8. Just South Of Heaven - 4:10
9. I Need My Girl - 3:32
10. Good Country Song - 3:37
11. Anyone Else - 4:21
12. Just Gettin' Started - 3:27

Art-Nr.: 8673
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shelton, Blake - reloaded: 20 # 1 hits [2015]
Klasse Hit-Sammlung des Country-Superstars. 20 Nummer 1-Hits hat er seit dem Start seiner Karriere mittlerweile geschafft. Eine großartige Leistung von einem Mann, der es gekonnt versteht, traditionelle und moderne Countryelemente unter einen Hut zu bringen. All diese 20 Hits sind auf diesem Album vereint, plus seine neue Single, der vermeintliche 21. Charttopper "Gone", als Bonustrack Das ist eine prima Zusammenstellung für alle Blake-Fans und der beste Einstieg für die, die es noch werden wollen oder schon immer mal einen perfekten Überblick über seinen musikalischen Werdegang haben wollten.

Das komplette Tracklisting:

1. Sangria - 3:53
2. Lonely Tonight (feat. Ashley Monroe) - 3:38
3. Neon Light - 3:41
4. My Eyes (feat. Gwen Sebastian) - 3:10
5. Doin' What She Likes - 3:42
6. Mine Would Be You - 3:59
7. Boys 'Round Here (feat. Pistol Annies & Friends) - 4:48
8. Sure Be Cool If You Did - 3:35
9. Over - 3:13
10. Drink On It - 3:31
11. God Gave Me You - 3:49
12. Honey Bee - 3:30
13. Who Are You When I'm Not Looking - 3:07
14. All About Tonight - 3:25
15. Hillbilly Bone (feat. Trace Adkins) - 3:45
16. She Wouldn't Be Gone - 3:35
17. Home - 3:50
18. Some Beach - 3:25
19. The Baby - 3:55
20. Austin - 3:50
21. Gonna - 3:02

Art-Nr.: 9011
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter