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Bryan, Luke - crash my party [2013]
Die Party geht weiter! Keine Frage, er gehört zu den erfolgreichsten Interpreten der jungen Nashville-Garde. Nachdem Luke Bryan bereits im letzten Jahr bei den ACM Awards so ziemlich alles abgeräumt hatte, was es zu holen gab (u.a. der prestige-trächtige Titel "Entertainer Of The Year"), scheint es 2013 überhaupt kein Halten mehr zu geben. Hatte er schon zu Anfang dieses Jahres bereits mit "Spring Break ... Here To Party" ein fulminantes, 14 Stücke umfassendes Nr. 1-Album vorgelegt, zieht er nur wenige Monate später mit "Crash My Party" direkt das nächste heiße Eisen aus dem Köcher. Und das schöne Titelstück (eine ruhiger emotionaler Lovesong, nicht wie es der Titel vermuten lässt) hat schon wieder die Pole-Position der Country-Billboard-Singles-Charts erklommen! Der Mann startet durch und ist endgültig in der Riege der absoluten Superstars angekommen. Das neue Album knüpft nahtlos an den Vorgänger an, produziert hat erneut Jeff Stevens. Ein topmodernes Werk mit allem, was dazu gehört, wie es sich für ein Major-Album eben gehört. Gespart wurde an nichts, Top-Songwriter (u.a. Dallas Davidson, Ashley Gorley, Cole Swindell, Michael Carteer, Brett James, Bobby Pinson, Jim Beavers, Neil Thrasher, Wendall Mobley, etc.) und natürlich auch Musiker aus der ersten Garde von Nashvilles Studio-Szene (Ilya Toshinsky, Shannon Forrest , Greg Morrow, Mike Brignardello, Jimmy Lee Sloas, Russ Pahl, Mike Johnson, Eric Darken, Mike Rojas - lediglich bei den Gitarristen wurde mit Kenny Greenberg, Tom Bukovac und JT Corenflos etwas variiert) legen den Grundstein für Bryans Steilflug in Richtung Spitze. Ähnlich wie Tim McGraw muss man auch Luke ein gewisses "Händchen" bei der Auswahl seiner Songs attestieren, hier ist ihm immer alles auf den Laib geschnitten, selbst wenn - wie beim angerappten Opener "That’s My Kind Of Night" - mal ein wenig in Richtung Big & Rich herumexperimentiert wird (klasse hier das coole Ganjospiel von Ilya Toshinsky). Flotte, E-Gitarren-lastige Stücke der Marke "Beer In The Headlights" oder "Out Like That" geben sich immer wieder mit Midtempostücken ("We Run This Town", "Shut It Down" - teilweise mit schönem Heartland-Flair) und diversen Powerballaden ("I See You", "Play It Again" - mit den typisch kraftvollen Refrains) die Klinke in die Hand. Die großen Momente des Albums finden immer dann statt, wenn die filigranen Musiker mit ihren Instrumenten diese einzigartige New Country-Atmosphäre erzeugen und sich mit Bryans emotionalem und zum Teil melancholischem Gesang paaren. Tolle Beispiele sind hier "I See You", "Goodbye Girl", das phantastische "Blood Brothers" (aus der Feder von Brett James und Bobby Pinson - mit ganz eigenwilligem Drum Programming, sehr feinen Gitarren und hallendem Steel-Solo) oder das finale "Dirt Road Diary" (neben "I See You" das einzige von Luke mitgeschriebene Stück - herrlich hier das von Mike Rojas in Bruce Hornsby-Manier gepielte Piano und der etwas an Rascal Flatts erinnernde Powerrefrain). Ein ganz starker Abschluss! Luke Brayn liefert mit "Crash My Party" nicht nur einen erneut einen Top-Hit, sondern auch ein großartiges Album ab, eine klasse Mischung aus knackigen, rockigen New Country-Songs und einigen ruhigeren Stücken, das noch jede Menge Potential für weitere "No.1"-Tracks bietet. Die Erfolgsstory des Luke Bryan wird ohne Zweifel weitergehen... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. That's My Kind of Night - 3:10
2. Beer in the Headlights - 2:51
3. Crash My Party - 3:54
4. Roller Coaster - 4:19
5. We Run This Town - 3:13
6. Drink a Beer - 3:22
7. I See You - 3:06
8. Goodbye Girl - 2:39
9. Play It Again - 3:46
10. Blood Brothers - 4:03
11. Out Like That - 3:17
12. Shut It Down - 3:16
13. Dirt Road Diary - 3:31

Art-Nr.: 8284
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bullens, Cindy - neverland [2001]
Ein phänomenales Album allerbester trockener Rock-, Rootsrock-, Americana-Rock, Singer/Songwriter-Rock-, Heartland-Rock- und Midwestern-Rock-Musik - ungeschliffen und erdig, doch gleichzeitig von hypnotischer Aussagekraft und einer wunderbar melodiösen Schönheit. Cindy Bullens, die vor 2 Jahren mit ihrem Debut "Somewhere betwenn heaven and earth", in dem sie musikalisch den Schmerz über den Tod ihrer damals 11-jährigen Tochter zu verarbeiten versuchte, bereits für Aufsehen in der Szene sorgte, legt hier noch einmal mächtig zu. Mit diesem Album etabliert sie sich als eine der besten gegenwärtigen Singer/Songwriterinnen in den USA, vom Kaliber eines Steve Earle, John Hiatt, John Mellencamp, Jackson Browne oder einer Lucinda Williams. Genau dieses musikalische Spektrum umfaßt im Großen und Ganzen auch ihr neues Album "Neverland". Die Fans der vorgenannten Künstler werden begeistert sein und sich nach dem ersten Durchhören ein befriedigendes "Das ist es!" denken, um anschließend das Teil gleich noch einmal in den CD-Spieler zu schieben. So gibt sich dann auch eine Menge musikalischer Prominenz die Ehre. Gäste sind Steve Earle, Emmylou Harris, John Hiatt, George Marinelli, Benmont Tench, Michael Rhodes, usw.! Noch immer beziehen sich einige Textpassagen ihrer Lieder auf den schmerzlichen Verlust ihrer Tochter, doch insgesamt hat sie bei diesem Album eine Mengen Spaß gehabt. Sie schaut nach vorne, und das hört man! Bereits der Opener, das Titelstück "Neverland" läßt keinen Zweifel an der Klasse dieses Albums aufkommen. Ein Intro mit zerrender und dröhnender, dreckiger E-Gitarre mündet in einem herrlichen, satten Rootsrocker mit einer Songstruktur, die sich sofort im Ohr festsetzt. Gleich hier hilft Steve Earle aus, dessen prägnanter Background-Gesang dem Stück noch den letzten Kick gibt. "Long way down" könnte von einer rockigen Lucinda Williams stammen, während "Cry to you", mit seinen herrlichen Mandolinen, den fetten E-Gitarren-Riffs, seinem Drive und der starlken Melodie, wie eine Synthese aus einenm John Mellencamp/Jackson Browne-Stück klingt. Bei "Hammer and nails", mit seinem stampfenden Rhythmus und dem tollen E-Gitarren-Break hilft John Hiatt aus. So geht es weiter, mit fantastischen Rocktracks und ein paar erdigen Balladen. Knapp 51 Minuten Genrestoff auf höchstem Niveau! Und Cindy's dezent herbe, Stimme paßt großartig zur Musik! Hervorragend staubig und trocken produziert wurde das Teil von Steve Earle's "Twangtrust"-Kumpel Ray Kennedy gemeinsam mit Cindy! Sie selbst beschreibt ihr Album als "the rock and roll record I've always wanted to make" und sagt weiter: "Many people consider me a singer-songwriter in the category of John Hiatt, Lucinda Williams and Steve Earle, and I'm very proud to be in their company. But when you come to see me play live, playing the same Les Paul or Stratocaster I played 20 years ago, you will know I'm a rock and roller! Das glauben wir! Die Kritiker sind begeistert - wir auch! Ein Knüller-Teil!

Art-Nr.: 1062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Carroll, Jason Michael - numbers ~ cracker barrel exclusive [2011]
Rar! Exklusive "Cracker Barrel"-Veröffentlichung!
Die Haare sind ab, vom Major-Label seiner beiden ersten Veröffentlichungen hat er sich getrennt, doch musikalisch ist er ganz der alte geblieben und liefert mit seinem neuen, exklusiv über die amerikanische "Cracker Barrel"-Kette erhältlichen Album "Numbers" eine kleine Meisterleistung ab. Der Bursche aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa lies" begeisterte und der danach noch einige weiter Top 20-Hits folgen liess, begeistert uns auch auf seinem neuen Werk nicht nur mit seiner prächtigen, unwiderstehlichen, tiefen Baritone-Stimme (diese Stimme ist einfach "pure country"), sondern auch mit seinem durchweg exzellenten Songmaterial. Da gibt es kein schwaches Stück. Alles wirkt ungemein frisch. Carroll gelingt eine großartige Balance zwischen klassischen Country-Traditionen, die auch jederzeit deutlich spürbar sind, und einem sehr zeitgemässen, die junge Country-/New Country-Generation repräsentierenden Sound. Das deckt sich im übrigen hervorragend mit seinen, im Innencover nachzulesenden, von ihm selbst angegebenen Einflüssen, denn er bedankt sich bei solchen Kollegen wie Aerosmith, Garth Brooks, Geoege Strait, Brad Paisley und Brooks & Dunn für die Inspurationen. Bis auf einen Track hat Carroll sämtliche Stücke selbst geschrieben, zumeist mit promionenten Co-Songwritern wie etwa Terry McBride, Tommy Lee James, Radney Foster, David Frasier, Rivers Rutherford, Josh Thompson und anderen. Bei den Begleitmusikern steht ihm Nashville's Top-Riege zur Seite, wie zum Beispiel Shannon Forrest (drums), Pat Buchanan, Tom Bukovac, Jerry McPherson (all guitars), Dan Dugmore (pedal steel), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, mandolin, banjo), u.s.w.! All das bürgt für Qualität! Hier reiht sich ein vermeintlicher Hit an den nächsten. Die Songs bleiben einfach klasse hängen. Nehmen wir beispielsweise den prächtigen Opener "This is for the lonely", eine ungemein lebendige, knackige, frische, überaus melodische Uptempo Country-/New Country-Nummer, die runter geht wie Öl. Wunderbare Instrumentierung aus toller Baritone E-Gitarre in Verbindung mit herrlichen Pedal steel-Linien bestimen das Bild und lassen ein dezentes Western-/Ghost Town-Feeling aufkommen, wie es zuweilen auch Gary Allan vermittelt. Oder das flockige, gefällige, sehr eingängige Titelstück "Numbers", die vorzügliche, lupenreine Country-Ballade "Hell or Hallelujah", der powernde, honky-tonkige, viel Southern-Flair verbreitende, dynamische, junge, Jason Aldean-kompatible, gut gelaunte New Country-Knaller "Meet me in the barn", das knackige, voller Southern Gospel-Soul steckende, aber auch von einem kraftvollen Hard Country-/Redneck-Touch geprägte, wieder sehr melodische "Can I get an Amen" - alles Beispiele für Jason Michael Carroll's immenses Potential. Wie gesagt, das komplette Album steckt voller potentieller Hits - auch wenn diese in Nashville's Countryradio wahrscheinlich kaum gespielt werden. Das liegt daran, dass Carroll momentan keinen Major-Deal hat und das Album eben nur über die "Cracker Barrel"-Kette veröffentlichte. Den Countryfans kann es egal sein. Was zählt, ist die Musik - und die ist einfach großartig. Jason Michael Carroll begeistert mit 11 tollen, neuen Country-/New Country-Songs (als Bonus ist zusätzlich noch einmal sein bis dato größter Hit "Alyssa lies" enthalten), die seinen Platz im Kreise solcher Kollegen wie Brad Paisley, Blake Shelton, Jake Owen, Trace Adkins, & Co. deutlich festigen dürfte. Eine klasse CD!

Wie gesagt: Diese CD gibt es nicht im regulären U.S.-Handel, sondern ausschließlich über die amerikanische Restaurant-Kette "Cracker Barrel"!

Die komplette Songliste:

1. This Is For The Lonely (3.51)
2. Numbers (3.30)
3. Ray Of Hope (3.23)
4. Meet Me In The Barn (3.17)
5. Hell Or Hallelujah (3.25)
6. Can I Get An Amen (3.44)
7. My Favorite (3.31)
8. Don't Know Why (3.47)
9. Let Me (3.58)
10. Stray (4.40)
11. Last Word (4.29)
12. Alyssa Lies (bonus track) (4.20)

Art-Nr.: 7528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This is for the lonely
Numbers
Hell or Hallelujah
Can I get an Amen
Let me
Last word

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Carroll, Jason Michael - waitin' in the country [2007]
Welch ein Pracht-Debut! Jason Michael Carroll setzt gleich mit seinem ersten Album im noch jungen Jahr ein musikalisches Ausrufezeichen in Nashville! Von Null auf Eins katapultiert er sich an die Spitze der Billboard Country Album-Charts (das schaffte zuletzt Billy Ray Cyrus mit seinem 1992iger-Werk "Some gave all") - und das vollkommen zu Recht! "Waitin' in the country" ist ein Paradebeispiel dafür, wie moderne Countrymusic heute klingen sollte: Auf der einen Seite in den reinen Traditionen verankert und den Honky Tonks verwurzelt, auf der anderen Seite ausgestattet mit der jugendlichen Unbekümmertheit und Frische der den rockigeren Klängen nicht abgeneigten jungen Wilden Nashville's! Diesen Schnittpunkt trifft der Sohn eines Priesters aus North Carolina mit außergewöhnlicher Kompetenz! Dabei wirkt der Anblick des Coverfotos des imerhin bereits 28-jährigen jungen Mannes zunächst einmal doch etwas "trügerisch": Sehr brav, verklärt und "unschuldig" dreinschauend blickt uns ein mit langer, blonder Mähne ausgestatteter, smarter "Schönling" entgegen, der wie eine Kreuzung aus einem Model, einem Vorzeige- Frontmann einer von kreischenden Mädchen angehimmelten Boygroup, einem Künstler der amerikanischen "Contemporary Christian"-Szene und einem Unterwürfigen von Leuten wie Trace Adkins & Co wirkt, vermeintlich ausgestattet mit einer "zarten", engelshaften Stimme - doch was dann folgt, ist das totale Gegenteil, ja haut den geneigten Countryfan regelrecht aus den Cowboystiefeln! Was für ein großartiger Sänger mit einer wirklich phantastischen, meisterhaften, sehr sehr tiefen Baritone Country-Stimme, die einen von der ersten Sekunde an fasziniert und einen gewaltigen Eindruck hinterlässt! Einfach toll! Ob Kollegen wie Josh Turner, Darryl Worley, Brad Paisley, Tracy Lawrence, Jake Owen, Jason Aldean, Trace Adkins, Toby Keith - wie immer sie auch heißen mögen, Jason Michael Carroll geht ans Werk, als wolle er alle darauf einschwören: "Hey Jungs, mit mir müßt ihr rechnen" - und liebe Countryfans, wir müssen, das ist sicher! Knackige, satte E-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Honky Tonk-Piano, Mandolins und Banjos begleiten eine ausgewogene, erstklassige Ansammlung riffiger, herzhafter Countryrocker, herrlicher, purer Traditionals, prächtiger Outlaw-Countrysongs, rowdy Honky Tonker und der ein oder anderen gefühlvollen Ballade! Unter den Musikern finden wir Nashville's absolute Elite, wie beispielsweise Michael Rhodes (Bass), Greg Morrow (Drums), J.T.Corenflos (Electric Guitar), John Hobbs (Keyboards), Dan Dugmore (Steel), Larry Franklin (Fiddle) usw.! Carroll ist zudem ein ausgezeichneter Songwriter, der immerhin fünf Tracks mitkomponierte (die erste, sehr erfolgreiche Single "Alyssa lies" stammt sogar aus seiner alleinigen Feder), ansonsten aber auf arrivierte Songwriter wie Craig Wiseman, Rivers Rutherford, Jeffrey Steele, Casey Beathard und andere vertraut. Besonders erwähnenswert ist die traumhaft schöne, voller Westernflair steckende, von toller Mandoline, klasse Steelguitar und saftigen E-Gitarren begleitete, herrlich ins Ohr gehende Midtempo Countryrock-/pop-Nummer "No good in goodbye", die er nicht nur zusammen mit der wunderbaren Neo Folk-/Americana-/Pop-Ikone Jewel (Kilcher) geschrieben hat, sondern die er auch zusammen mit ihr im Duett vorträgt. Jason Michael und Jewel singen einfach großartig zusammen! Weitere Highlights sind der knackige, angerockte, sehr traditionell verwurzelte, von tollen Fiddle-Banjo- und E-Gitarren-Klängen geprägte Country-Stomper "Waitin' in the country", der schwungvolle, ordentlich Drive entwickelnde, mit schöner Baritone-Guitar und klasse Fiddle instrumentierte Country-Feger "I can sleep when I'm dead", die wunderbar melodische, aber vom Text her sehr nachdenkliche Ballade über die Problematik eines mißhandelten Kindes und des gleichzeitigen Wegschauens der Umwelt, "Alyssa lies", die kraftvolle, wieder von einer tollen Melodie durchzogene und mit feinem Fiddle-/Gitarren-Zusammenspiel aufwartende New Country-Ballade "Livin' our love song", der knackige, gut tanzbare "Blue Collar" Countryrocker "Anywhere USA", der von satten E-Gitarren-Riffs geprägte, roughe Outlaw-Honky Tonker "Honky Tonk friends", usw.! Die Scheibe ist einfach durchweg ein "Hit"! Produziert hat das Album übrigens Don Gehman, in erster Linie bekannt für seine Arbeiten mit solchen Acts wie Hootie & The Blowfish (deren Mega-Hit "Cracked rear view" entstand unter seiner "Regie") oder John Mellencamp! Toller New Country mit wohl ausbalancierten Anteilen aus knackigen "Arena Rock-Riffs" und ausgeprägtem "New traditional swagger" - immer "real country"! Es scheint, als sei die Zeit reif für außergewöhnliche "country vocalists with deep rich voices". Die Zeit ist reif für Jason Michael Carroll! Der Mann hat eine große Zukunft!

Art-Nr.: 4680
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cleaves, Slaid - everything you love will be taken away [2009]
"Cleaves tells gorgeously compact stories in a voice packed with Texas trail dust.", sagt "Entertainment Weekly"! Klasse neues Album (das erste seit 3 Jahren) des nun schon seit über 15 Jahren in Austin lebenden Singer-Songwriters, der sich auch in Europa allergrößter Beliebtheit erfreut. In der Tradition solcher Genre-Größen wie beispielsweise Jimmie Dale Gilmore, Guy Clark, Robert Earl Keen, Lucinda Williams und Joe Ely, die alle der Austin-Szene zuzurechnen sind, überzeugt Cleaves erneut mit einem entspannten, staubtrockenen Mix zwischen Roots, Folk, Americana und Country, der in seiner wunderbar ursprünglich, rau, erdig und ungeschliffen vorgetragenen Art und Weise eine große Anziehungskraft auf den Zuhörer ausübt. Slaid Cleaves versteht es jederzeit, einen mit seinen Geschichten gefangen zu nehmen. Bis auf das bluesige "Run Jolee run" (ein Stück von Ray Bonneville) stammen alle Songs aus der Feder von Cleaves, zum Teil komponiert mit solchen Kollegen wie Rod Picott, Michael O'Connor oder Adam Carroll. Produziert hat das Werk erneut sein langjähriger Weggefährte Gurf Morlix, der auch einiges an Bass- und Gitarrenarbeit beiträgt. Slaid Cleaves fügt zu seinen vielen starken Alben der Vergangenheit mit "Everything you love will be taken away" ein weiteres Top-Teil hinzu. "Stripped down" Singer-Singwriter-/Americana-/Rootsmusik vom Feinsten!

Das komplette Tracklisting:

1 Cry - 3:51   
2 Hard to Believe - 3:43   
3 Beyond Love - 3:43   
4 Green Mountains and Me - 3:44   
5 Run Jolee Run - 4:05   
6 Dreams - 4:14   
7 Black T-Shirt - 3:14   
8 Tumbleweed Stew - 3:40   
9 Twistin' - 4:40   
10 Beautiful Thing - 3:16   
11 Temporary - 3:02

Art-Nr.: 6365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cry
Hard to believe
Green mountains and me
Run Jolee run
Black T-Shirt
Tumbleweed stew

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Cleaves, Slaid - sorrow & smoke ~ live at the horseshoe lounge [2011]
2 CD-Set! Wundervolles Live Doppel-Album des großartigen, ursprünglich aus Maine stammenden Singer/Songwriters, der nun schon seit vielen Jahren zu den wichtigsten Vertretern der Austin-Szene in Texas zählt und längst in einem Atemzug mit solchen Leuten wie Jimmie Dale Gilmore, Lucinda Williams, Robert Earl Keen, Guy Clark und Joe Ely genannt wird. Mitgeschnitten wurde das Werk während zweier Acoustic-Shows in Trio-Besetzung (Slaid Cleaves – vocals and acoustic guitar, Michael O’Connor – acoustic lead guitar and vocals, Oliver Steck – accordion, harmonica, trumpet and vocals) am 20. 04. und 29. 06. 2010 in der ungeheuer intimen Atmosphäre des Horseshoe Lounge in Austin, jener Bar, die eine der wichtigsten Anlaufstationen für Cleaves seit seiner Ankunft vor rund 20 Jahren in der texanischen Americana-Metropole war. Cleaves und seine kleine Band liefern ein exquisites Konzert ab. Das hat ungemein viel Flair. Man spürt die Nähe und Verbundenheit dieser exzellenten Musiker zum Publikum. Die Drei bringen Cleaves' wunderbar melodische Songs in ihrem akustischen Ambiente fantastisch rüber. Toller Gesang, großartiges Storytelling, klasse Gitarrenpicking, sogar mal eine intime Trompete, ein paar Akkordeon- und Mundharmonika-Einlagen - und das alles in einem grandiosen Sound. Herrlich beispielsweise auch der Part mit Songs der texanischen Cowboy-/Western-/Swing-Legende Don Walser, bei denen Clkeaves gar mit kleinen Jodel-Einlagen glänzt. Was haben die für einen Spaß! Ein tolles Live-Album! Ganz große Americana-/Folk-/Alternate Country-/Singer-Songwriter-Unterhaltung!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Hard to Believe - 3:41
2 Horseshoe Lounge - 3:26
3 Drinkin' Days - 4:52
4 Black T Shirt - 3:40
5 No Angel Knows - 4:33
6 Below - 5:32
7 Tumbleweed Stew - 3:44
8 Sinner's Prayer - 4:50
9 Broke Down - 3:01
10 Wishbones - 5:50
11 New Year's Day - 4:08

Disc 2
1 Cry - 3:52
2 Lydia - 4:38
3 Green Mountains and Me - 4:23
4 Horses - 4:16
5 Texas Top Hand - 3:50
6 Rolling Stone From Texas - 3:53
7 Breakfast In Hell - 7:27
8 Key Chain - 3:29
9 One Good Year - 4:54
10 Go For the Gold - 4:48
11 [Untitled] - :55

Art-Nr.: 7538
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to believe
Horseshoe Lounge
Drinkin' days
Wishbones
Texas Top Hand
One good year

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Crowell, Rodney - the outsider [2005]
Seit dem großartigen "Houston kid" von vor 4 Jahren und dem fast noch stärkeren, von Kritikern und Fans, vollkommen zu Recht, hoch gelobten 2003er Werk "Fates right hand", führt Rodney Crowell's Weg immer weiter weg vom Nashville Mainstream-Country in Richtung Americana, Rootsrock und trockenem Alternate Country. Auf dieser Route geht er konsequent weiter und legt sich selbst mit dem brillanten "The outseider" die Meßlatte für kommende Werke noch einmal ein Stückchen höher - ein famoses Album! Wer ihn bei seinem letzten Europa-Gastspiel im Frühjahr 2004 (Deutschland war dabei leider einmal wieder außen vor, doch bei dem renommierten "Blue Highways"-Festival in Utrecht/Holland legte er einen begeisternden Auftritt hin), erleben durfte, konnte sich bereits von seiner derzeitigen, grandiosen Verfassung überzeugen. Aber war das eigentlich jemals anders? Crowell war und ist immer ein Garant für höchste Qualität! Rootsig, staubig, trocken und rockiger als je zuvor geht die Reise auf "The outsider" durch 11 durchweg hochklassige, absolut niveauvolle und engagierte Americana-, Roots, Singer/Songwriter-, Alternnate Country-Nummern, die den Texaner in seinen hervorragenden Texten zeitkritischer und "rebellischer" zeigen, als man das bisher von ihm kannte. Einmal mehr bestätigt er auf beeindruckende Weise seine außergewöhnlichen Songwriter-Qualitäten (11 Eigenkompositionen und ein fantastisches Cover von Bob Dylan's "Shelter from the storm", inklusive einer großartigen Emmylou Harris als Duett-Partnerin), wie auch die Gabe, diese Stücke dann voller Ausstrahlung, Hingabe und Herz zu interpretieren. Das pendelt zwischen Energie geladenen, rasanten, kantigen und rauen Uptempo-Rockern, nachdenklichen Storytelling-Songs, rootsigen Americana-Nummern und "dirty-rooted" Alternate Country-Rock hin und her, und wird von Crowell dabei zu jeder Zeit in seine, für ihn typischen, durchdachten Arrangements und äußerst angenehmen, gut hängen bleibenden Melodien gepackt. Aporpos "hängen bleiben": Die Lieder, und auch das ist ein deutliches Indiz für das hohe Niveau, nisten sich sofort im Gedächtnis ein, bauen aber auch nach mehrmaligem Hören noch immer eine immense, ständig neue Nuancen entdeckenden, Spannung auf, sodaß die Aufmerksamkeit nie nachläßt. Begleitet wird er von einer wirklich imposanten Liste von Musikern! U.a.: Will Kimbrough, Pat Buchanan, Steuart Smith, J.T.Corenflos, Richard Bennett, Jerry McPherson (alle Gitarre), Michael Rhodes (Bass), Chad Cromwell, Greg Morrow, Eddie Bayers (Drums), John Hobbs (Keyboards), Jonathan Yudkin (Fiddle), sowie Emmylou Harris, John Prine, Buddy & Julie Miller, Jedd Hughes, Beth Nielsen Chapman, John David Souther, u.s.w. als Background Sänger/Innen). Und Crowell legt los wie ein Wirbelwind! Der Opener "Say you love me" ist ein abgehender, dreckiger, kantiger und riffiger, dabei aber sehr melodischer, mit einem tollen Beat ausgestatteter Roots-/Americana-/Alternate Country-Rocker, der voller aufmunternder Emotionen steckt. Dynamisch, druckvoll, bärenstark! Tolle E-Gitarren von Pat Buchanan und Will Kimbrough, wobei letzt genannter mit einem prachtvollen, würzigen, regelrecht rotzigen Solo, eindrucksvoll seine bemerkenswerte Klasse demonstriert! Ähnlich rockig geht es weiter! "The obscenity prayer" knallt riffig, eckig und voller Power aus den Lautsprechern, daß es nur so staubt! Es folgen die dezent funkige, sehr groovige, drückende Midtempo-Nummer "The outsieder", die floote Americana-Nummer "Dancin' circles round the sun", inklusive feinem Lead Gitarren-Spiel seines alten Kumpels und jetzigen Eagles-Gitarristen Steuart Smith, sowie der wunderbare, mit einem typischen Crowell-Rhythmus und einer großartigen Melodie versehene Roots-/Countryrocker "Beautiful despair", dessen dezent eingesetzte, klassisch anmutenden Geigen in Verbindung mit parallel gespielten E-Gitarren für einen herrlichen, abwechslungsreichen Farbtupfer sorgen. Ungemein stark auch der kraftvolle, knackige Roots-/Americana-Rocker "Don't get me started" mit seinen treibenden Riffs und Basslinien, der tollen Mandoline zu Beginn und den satten E-Gitarren, das ruhige, berührende, mit nachdenklich "gesprochenen" Worten von Emmylou Harris und John Prine garnierte, sowie von wundervollem Harmonie-Gesang geprägte "Ignorance is the enemy", ebenso wie das traumhafte, von einer tollen Melodie durchzogene, lockere, mit feinsten Acoustic- und E-Gitarren begleitete, viel Frische versprühende Americana-/Alternate Country-Stück "Glasgow girl"! Was steckt in diesem Rodney Crowell noch für ein Feuer! Lassen wir uns packen von diesen Songs, diesen Botschaften, diesen Arrangements und Melodien! Das ist, auf die Sekunde genau, exakt 50 Minuten lang, die hohe, absolut den Nerv der Zeit treffende, Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Schule, von einem der profiliertesten Songwriter und Interpreten des Genres. Kommt in einem schönen Digiüack!

Art-Nr.: 3461
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Curtis Band, Stoney - halo of dark matter [2013]
Zündender, famoser "Guitar Blues Rock'n Roll" voller Vitalität und Power! Gitarrenheld Curtis Feliszak, alias Curtis Srone, und seine kongenialen Freunde von der Stoney Curtis Band (Barry Barnes-bass, Jeff Tortora - drums, Michael Lardie - keyboards) machen mit ihrem neuen Studiowerk "Halo of dark matter", obwohl auch schon der Vorgänger "Cosmic Conn3ction" ein Knüller war, noch einmal einen großen Entwicklungsschritt nach vorn und bestechen mit einem wahren Feuerwerk an bärenstarken Songs. Ja, vor allem das Songmaterial ist noch besser geworden und bleibt einfach prächtig hängen. In den Anfängen seiner Karriere zuweilen etwas "überladen", wirken Curtis' Songs heute kompakt, teils wunderbar straight und direkt, bieten dann aber in den instrumentellen Breaks stets genug Raum zur Entfaltung des Protagonisten. Seine Gitarrenausflüge sind besser denn je, einfach fantastisch. Sie wirken nie überdreht, sondern passen sich, obwohl oft sehr lang und jammig, den Songstrukturen bestens an. Mal glühend, atemberaubend schnell, ästhetisch, dann wieder überaus emotional, filigran, immer technisch brillant, voller Biß, aber auch voller Seele. Dieser Bursche ist ein echter "guitar hero", einer der besten "guitarslinger" der heutigen Bluesrock-Szene. Seine Einflüsse reichen von Johnny Winter über Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Cream, Led Zeppelin's Jimmy Page, Eric Clapton und Robin Trower, bis hin zu Muddy Waters, Buddy Guy und Howlin' Wolf, aber auch Neuzeit-Kollegen wie etwa Joe Bonamassa, Chris Duarte (Chris Duarte Band), Kenny Wayne Shepherd & Co. entsprechen seiner Liga. Der starke Acid-/Cosmic Blues-Spirit des letzten Albums ist weitestgehend zu Gunsten einer deutlich straighteren Vintage Seventies-Ausrichtung gewichen. Der geradlinige, durchaus harte Bluesrock dominiert. Los geht's mit dem straighten, fetzigen Bluesrock-Kracher "Pure greed", der sofort richtig "kickt". Kochende, simple (das meinen wir ausschließlich positiv), erdige Riffs, eine klasse Melodik und zwei fulminante, furiose Gitarrensoli des Meisters stimmen uns blendend auf die anstehende, über 76 Minuten andauernde, spannungsgeladene Reise durch die Landschaften des Curtis'schen Bluesrocks ein. Hier brennt nichts an. Von ähnlichem Kaliber ist der nachfolgende, baumstarke Power-Bluesrocker "Grifter", dessen deutliche Einflüsse von Led Zeppelin nicht zu leugnen sind. Dezent psychedelisch angehaucht und mit viel Seventies-Flair kommt das grandiose "Life in odd times". Stoney's klasse Gesang wirkt fast wie eine Synthese aus Ozzy Osbourne und David Gilmour, und musikalisch befinden wir uns entsprechend an der Schnittstelle zwischen Black Sabbath und Pink Floyd. Die Melodie ist einfach großartig und die langen, ausgedehnten, wirbelnden, jammigen Gitarrensoli haben ihr Fundament im Blues. Das furiose Saitenfinish am Ende des Stücks ist der Hammer. "You don't know what you're talking about" dagegen ist ein vollkommen schnörkelloser, straighter Boogie-Rocker, dessen Riffs und Hooklines gar an die Stones oder Dan Baird erinnern. Animiert zum Tanzen, Headbangen, Mitrocken, macht einfach tierisch Laune. Dann das über 10-minütige "Deja vu", ein hinreissend interpretierter Slow Blues, dessen ausgedehnte Gitarrenausflüge eine unglaubliche Magie ausstrahlen. Stoney spielt "göttlich". Die nächste, absolute "Killer-Nummer ist das Titelstück "Halo of dark matter". Was für ein grandioser, ungemein melodischer, harter, Blues-based Seventies Classic-Rocker! Toller Gesang, zündende Riffs, brennende Gitarrenläufe - da geht einem das Herz auf! Wie auch bei dem rauen, fetten Heavy-Bluesrocker "Hard livin'"! Die Stoney Curtis Band legt die Messlatte mit "Halo of dark matter" für kommende Veröffentlichungen verdammt hoch. Doch es gelingt der Band sich stetig zu steigern. Für heute jedenfalls muss man, möchte man es mal mit einem Rating ausdrücken, ohne jeden Zweifel "satte" 10 von 10 möglichen Punkten vergeben. Keine Frage: Dies ist das bisherige Meisterstück der Stoney Curtis Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Pure Greed - 6:09
2. Grifter - 5:24
3. Life in Odd Times - 7:57
4. I Can't Live My Life This Way - 4:31
5. You Don't Know What You're Talking About - 5:42
6. Deja Vu - 10:46
7. Drivin' All Night - 5:19
8. Halo of Dark Matter - 6:07
9. Ice Cold Beer - 5:30
10. Hard Livin' - 7:23
11. 7 Wonders of My World - 5:02
12. In the Shadows - 6:44

Art-Nr.: 8345
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Pure greed
Grifter
Life in odd times
You don't know what you're talking about
Deja vu
Halo of dark matter
Hard livin'

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Doobie Brothers - world gone crazy ~ deluxe edtion [2010]
Deluxe Edition mit Bonus-DVD! Die "alten Haudegen" haben's doch noch drauf - und sie sind eben Musiker mit Leib und Seele. Nach gut 10 Jahren erscheint ein brandneues Studioalbum der Doobie Brothers - und ähnlich, wie vor ein paar Monaten bei der Steve Miller Band, ist es ein verdammt starkes geworden, das in beeindruckender Art und Weise demonstriert, dass die Band noch immer voll im Saft steht. "Mit "World gone crazy" zollen die Doobies eindruckvoll ihrem eigenen musikalischen Vermächtnis Tribut. Voller Glanz und Glorie, mit 13 neuen, erstklassigen Songs im Gepäck (inklusive zweier Bonustracks, die es nur auf der vorliegenden Deluxe-Edition gibt) verfolgen sie weiter und konsequent ihren vor 40 Jahren eingeschlagenen Weg und spielen ein Album ein, wie es Doobies-typischer nicht sein kann. Dennoch, mit Nostalgie und modischem "Retro-Anstrich" hat das überhaupt nichts zu tun, denn was wir hören klingt überaus frisch, leidenschaftölich, spielfreudig und zeitgemäss. Die Truppe hat noch immer mächtig Spass an dem, was sie da tut, und das kommt deutlich rüber. Ein größeres Kompliment kann man den gestandenen Rock'n Roll-Herren wohl kaum machen. Das Line-Up besteht aus den beiden Gründungsmitgliedern Pat Simmons und Tom Johnston, sowie dem begnadeten Gitarristen John McFee und Drummer Michael Hossack, beide ebenfalls langjährige "Ur-Doobies". Unterstützt werden sie von einer Horder absoluter Hoch-Karäter wie beispielsweise Bob Glaub am Bass, Little Feat's Bill Payne am Klavier und an der Orgel, Santana's Percussionspieler Karl Perazzo, Willie Nelson's Harmonica-Spieler Norton Buffalo (Nelson selbst ist im übrigen als Duett-Partner bei der großartigen, lockeren Ballade "I know we won" mit von der Patrtie, die Nelson und Simmons gemeinsam komponiert haben) und Tower of Power Bläser-Institution Marc Russo. Und noch etwas garantiert die absolute "Echtheit" des neuen Doobie Brothers-Sounds. Sie haben sich wieder mit ihrem legendären Produzenten Ted Templeman zusammengetan, der nicht nur bei ihren größten Hits in den Siebzigern am Regler saß, sondern nun auch dieses neue Werk grandios produzierte. Auch gesanglich haben die Doobie Brothers nichts verlernt, im Gegenteil: Tom Johnston, der zumeist den Lead Gesang übernommen hat, ist voll auf der Höhe und die Harmonies üben die gleiche Magie aus wie zu ihren besten Zeiten. Alles, was das Doobies-Herz begehrt, ist vorhanden: Tolle Grooves, die typischen Riffs, starke Rhythmen und eben erstklassiges Songmaterial. Mal ein wenig funky (zum Beispiel bei dem leicht karibisch angehauchten, wunderbar melodischen, mit klasse "Sing along"-Passagen ausgestatteten, etwas spirituell anmutenden, erfrischenden Opener "A brighter day"), mal "China grove"-mässig kernig und straight rockend und rollend (das spritzige, voller Dynamik nach vorn gehende, mit tollem Gitarrensolo und zündenden Slide-Einsätzne von John McFee aufwartende "Chateau"), mal mit prächtigem Muscle Shoals-Feeling (der herrlich groovende, flotte, southern-fried Boogie mit seinem klasse Piano-Drive, den heissen Bläser-Fills, den antreibenden Drums und erstklassigen Lead Gitarren), mal ein wenig Blues(rock)- und Southern-verwurzelt (das fast schon in einem satten The Kentucky Headhunters meet Dan Baird's Georgia Satellites-Stil abrockende "Young man's game" mit seinem klimperndem Honky Tomk-Piano, dem stampfenden Groove und den großartigen Twin Lead- und Slide-Läufen der Gitarrenfraktion), mal schön swampig (das schwüle "Law dogs" mit starken Acoustic-/Electric-Slide-Licks), oder auch mal mit temperamentvollen, lateinamerikanischen Rhythmen rockend (das lockere, aber "heisse", fast ein dezentes "Easy Listening-/Jazz-Feeling verbreitende, mit einem jammigen Instruemntal-Part ausgestattete "Don't say goodbye", mit ex Doobie Michael McDonald als Gast, und auch das kraftvoll, nach bester Santana-Manier rockende, mit glühendem E-Gitarren-Solo, schönem Acoustic Gitarren-Picking und großartiger, kraftvoller Percuisson arrangierte "Old Juarez") - das Doobie Brothers-Feuer brennt noch immer lichterloh. Die von uns angebotene Deluxe Eition enthält im Vergleich zur Normal-Ausgabe zwei zusätzliche Bonus-Tracks und eine DVD ("code free" und damit auf jedem DVD-Player abspielbar) mit einer hoch interessanten Dokumentation "40 year retrospective of the history of The Doobie Brothers, includes rare photos and never seen footage", "Behind the scnes"-Material und dem Musikvideo zu dem neuen Song "Nobody"! Einfach eine tolle, neue Veröffentlichung der legendären Doobie Brothers! Kommt in einem schönen, 4-fach aufklappbaren Digipack mit 12-seitigem Booklet, inklusive aller Texte.

Das komplette Tracklisting:

1 A Brighter Day - 3:54   
2 Chateau - 4:18   
3 Nobody - 4:35   
4 World Gone Crazy - 5:10   
5 Far from Home - 3:45   
6 Young Man's Game - 5:32   
7 Don't Say Goodbye - 4:53   
8 My Baby - 4:03   
9 Old Juarez - 3:47   
10 I Know We Won - 4:05   
11 Law Dogs - 3:21   
12 Little Prayer [bonus track] - 2:57   
13 New York Dream [bonus track] - 4:39

Art-Nr.: 7115
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A brighter day
Chateau
World gone crazy
Young man's game
Don't say goodbye
Old Juarez
Law dogs

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Furay, Richie - hand in hand [2015]
Die Scheibe hört sich an wie ein wundervolles Poco-Revival! Großartig! Wer hätte das gedacht? Einer der bedeutendsten Pioniere des Countryrocks beglückt uns 9 Jahre nach "The heartbeat of love" noch einmal mit einem fantastischen, neuen Album: Richie Furay, der Mitbegründer der legendären Buffalo Springfield und Poco lässt mit "Hand in hand" eine goldene Ära wieder aufleben. Das Teil ist ein "Traum"! Im Jahre 2013 erschien mit "All fired up" von Poco, oder was davon übriggeblieben ist (nur der stimmlich schon sehr angeschlagene Rusty Young ist von den alten Kempen noch an Bord) überraschenderweise noch einmal eine neue Scheibe, die jedoch nicht ansatzweise an die Qualität alter Werke der Countryrock-Veteranen heranreichen konnte. Doch das hier, was Richie Furay nun abliefert, das ist er, der alte Poco-Glanz - funkelnd wie zu deren allerbesten Zeiten. Es ist eine Wonne! Geradezu brillant lässt Fura die alten Tage aufleben und infiltriert dennoch eine immense Frische in diesen prächtigen, neuen Retro-Countryrock. Seine unnachahmliche Stimme hat auch im Alter von 70(!) Jahren in puncto Klasse und Anziehungskraft nicht das Geringste eingebüsst (er singt klar, sauber, trifft jeden Ton - wie ein junger "Spund"), ebenso wenig wie das exzellente Songwriting. Track 1 beispielsweise, das hinreissende "We were the dreamers", erzählt, sowohl in seiner musikalischen, als auch in seiner textlichen Ausrichtung, die Geschichte von Poco. Furay sagt dazu: "This one began as a guitar riff I played over and over during the Buffalo Springfield reunion in 2010. I didn't have any lyrics, just the feel and a hook. Then one day it became more. It was the story of Poco. I wrote one of these before, but what are you gonna do when the lyrics just come? So for those of you who were there 'When it all began', reminisce with me again - we 'Were the dreamers'". Was für ein begnadeter, eine goldene Ära zurückbringender Countryrocker. Auch das folgende Titelstück des Albums, "Hand in hand" ist solch eine glanzvolle Nummer, die einen Ehrenplatz auf jedem klassischen Poco-Album bekommen hätte, wäre sie seinerzeit geschrieben worden. Furay widmet diesen Song seiner Ehefrau Nancy, mit der er seit nunmehr 47(!) Jahren verheiratet ist. Besticht durch ein wundervolles, vielschichtiges Gitarren-Arrangement mit starkem Mehr-Gitarren-Solo im Break und toller Orgel-Untermalung. Und so folgt eine Pracht-Nummer nach der nächsten. Ob das fast ein wenig monumentale, glänzend arrangierte "Don't tread on me" (tolle Gitarrenläufe), der lässige, flockig flotte, an der Schnittstelle zwischen Poco und der frühen Nitty Gritty Dirt Band angesiedelte Gitarren-Countryrocker "Someday" (Gast an der Solo-Gitarre ist hier Keb Mo) oder der zeitlose Retro Roots-/ Country Rock'n Roller "Still fine" mit seinem prächtigen "Early Seventies-Flair" - das komplette Material des Albums ist makellos. Das das alles so großartig gelungen ist, liegt natürlich auch an der Klasse der musikalischen Mitstreiter, die Furay gewinnen konnte. Mit dabei sind beispielsweise Dan Dugmore (guitars), Chris Leuzinger (guitars), Michael Rhodes (bass), Dennis Holt (drums), Sam Bush (mandolin, fiddle), Pete Wasner (keyboards) und eine Horder erstklassiger Background-Sänger wie etwas Furay's Tochter Jesse Furay Lynch, Jeff Hanna und Furay's alter Weggefährte George Grantham. Das Werk enthält zudem noch 3 Bonustracks, und zwar ein klasse Remake der Buffalo Springfield-Nummer "Kind woman" in einem starken Gewand aus Gitarre, gespielt von niemand Geringerem als Neil Young, Fiddle und Steel (erschien bereits auf "The heartbeat auf love"), eine coole Live-Version des Poco-Klassikers "A good feeling to know" und eine zweite Version der schönen, auf diesem Aöbum enthaltenen Ballade "Love at first sight", diesmal mit dem Lead-Gesang von Jesse Furay Lynch. Welch eine Freude, dass uns Furay noch einmal mit solch einem wundervollen Album beglückt. Da kommt man in all seinen Countryrock Notalgie-Gefühlen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. "Welcome back, Poco"... - äääh Richie Furay...

Das komplette Tracklisting:

1. We Were The Dreamers - 5:16
2. Hand In Hand - 4:23
3. Don't Lose Heart - 4:44
4. Don't Tread On Me - 7:24
5. Wind Of Change - 5:30
6. SomeDay (feat. Keb Mo) - 5:13
7. Love At First Sight - 4:42
8. Let It Slide - 4:35
9. Still Fine - 4:57
Bonustracks:
10. Kind Woman (feat. Neil Young & Kenny Loggins) - 4:59
11. A Good Feeling To Know Live - 4:47
12. Love At First Sight (feat. Jesse Furay Lynch) - 4:46

Art-Nr.: 8818
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We were the dreamers
Hand in hand
Don't lose heart
Don't tread on me
Someday
Let it slide
Still fine

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Grissom, David - 10.000 feet [2009]
Nach dem 2007er "Loud music" kommt mit "10.000 feet" nun das zweite Soloalbum des texanischen Meistergitarristen - und wie der Vorgänger ist auch das ein "Killer-Teil" geworden. David Grissom ist ohne Zweifel ein "Superstar" unter den Gitarristen, genauso zuhause im Rock, Rootsrock, Americana, Country, Heartland Rock, wie auch im Blues und Bluesrock. Die Liste der Leute, für die er im Studio die Saiten zupft und "verbiegt" ist schier endlos. Untwerwegs auf den Bühnen dieser Welt war er als festes Mitglied der Touring-Bands von Joe Ely, John Mellencamp, Robben Ford und den Dixie Chicks, ebenso spielte er live bereits für The Allman Brothers Band, Buddy Guy, Chris Issak, John Mayall, Montgomery Gentry, Martina Mcbride, um nur einige zu nennen. Zudem war er, zusammen mit der Double Trouble-Rhythmusfraktion Tommy Shannon und Chris Layton zentrales Mitglied des kultigen Texas Roots-/Bluesrock-Outfits Storyville, die sich zwischenzeitlich nun endgültig getrennt haben, wie wir von David Grissom persönlich erfuhren. Sehr schade, doch Gott sei Dank lebt auch Storyville's musikalische Philosophie in so manchem Song von David's Soloalben weiter. Neben der Tatsache, dass Grissom zu den anerkanntesten und renommiertesten Gitarristen unserer Tage zu zählen ist (die verschiedensten Gitarren-Magazine widmen sich immer wieder seinem Saitenzauber, zudem veröffentlichte er kürzlich erst ein Gitarrenlehrbuch für "Blues- and Rock-Soloing"), gilt er auch als höchst talentierter Songwriter, dessen Songs u.a. schon von Montgomery Gentry, John Mayall, Trisha Yearwood, Webb Wilder und vielen mehr aufgenommen wurden. Und wie beim Vorgänger, lässt er auch beim neuen Album wieder all seinen musikalischen Vorlieben freien Lauf. Sowohl die Gitarren-Enthusiasten, die Freunde brodelnden Texas-Bluesrocks, als auch die Gemeinde des dreckigen texanischen Roots-/Americana-/Country-Rocks kommen voll auf ihre Kosten. 12 Pracht-Nummern, davon 3 großartige Instrumentals voller "trademark guitar wizardry", offereiren einen David Grissom in absoluter Höchstform. Die Songs bleiben klasse hängen, stecken voller toller Melodien und großartiger Hooklines, strotzen nur so vor "Saft" und vereinen texanische Bluesrock-Grooves und rootsige Countryrock-Hooks (wobei die Betonung stets auf "Rock" liegt) zu einer untrennbaren Einheit. Elemente eines Tom Hambridge, Dan Baird, eines rockigen Chris Knight, John Mellencamp, von Storyville, Stevie Ray Vaughan und Double Trouble vereint er voller Selbstverständlichkeit zu einer nie den roten Faden verlierenden, ungemein gefälligen Mischung. Apropos Double Trouble: Unter den Begleitmusikern ist deren Drummer Chris Layton (Kumpel aus unvergessenen Storyville-Zeiten) genauso mit von der Partie, vie Schlagzeug-Hexer Kenny Aronoff, mit dem Grissom schon zu Mellencamp-Zeiten zusammenspielte (die beiden teilen sich die Arbeit an den Schlaginstrumenten), Scott Nelson am Bass und Michael Ramos an den Keyboards. Kochende, von fetten E-Gitarren intonierte, bluesige Riffs preschen los, ein treibender Backbeat setzt ein, großartige, würzige Lead Gitarren-Linien kommen hinzu - und schon sind wir mitten drin, in dem herrlich dynamischen Opener "Keep a rollin' on"! Die Nummer macht ihrem Titel alle Ehre! Ein packender, beherzter Blues-based Rootsrocker mit einer klasse Melodie und einem voller Variabilität und Klangvielfalt steckenden, satten Gitarrenmantel. Grissom gibt ordentlich Gas, und es macht mächtig Laune! Ähnlich veranlagt ist das folgende Titelstück "10.000 feet", das zunächst etwas verhaltener beginnt, sich zum Ende hin aber mit prächtigen Gitarrenläufen verabschiedet. Der wunderbare Refrain will einem nicht mehr aus den Ohren gehen. Überhaupt bleibt auch diese Nummer klasse hängen und vereint Melodik, rockige Gitarrenpower und rootsig dreckige Würze in einer Art und Weise, die eichtig "kickt". Toll! Dann das andere Gesicht von David Grissom, und trotzdem passt auch diese Nummer "wie eine Eins" in das Gesamtkonzept dieses großartigen Albums. It's Bluestime! "Sqwawk" ist ein tierisches, schwerblütiges, drückend schwüles, genial groovendes Blues(rock)-Instrumental in allerbester Stevie Ray Vaughan-Manier. Was der Meister hier für kochende Gitarrenausflüge aus dem Ärmel schüttelt und was er dabei für einen "Spirit" verbreitet, ist unwiderstehlich. Das anschließende "Ain't no game at all" ist wieder solch ein starker, knackig rockender, riffiger Roots-Knaller (würde auch exzellent in das Repertoire eines Tom Hambridge passen), ehe die traumhaft melodische, von wundervollen Gitarrenklängen begleitete, abermals schön knackige, im texanischen "Red Dirt"-Staub scharrende Ballade "Take me back to Texas" auf dem Programm steht. Schönes Heartland-Flair! Was für ein Fest für unsere ewig hungrigen Roots-/Americana-/Countryrock-Ohren! So geht das munter weiter.Grissom gibt sich während der gesamten, gut 55 Minuten nicht den Hauch einer Blöße. Ob das von schönen Hammond Orgel-Fills unterstützte, pure Blues-Instrumental "Butterbean Friday", der von dampfenden Bluesriffs angetriebene Roots-Kracher "Gone and lonesome", der wunderbar swingende, lässig groovende, von fantastischem Gitarrenspiel geprägte, instrumentale Blues-Boogie "Dover soul", der furiose, von einem ungemein starken, zunächst ganz lockeren, flüssigen, dann dreckig erdigen Gitarrensolo unterbrochene Roadhouse-/Countryrock-Feger "True love don't work that way", bis zu der das Album schließenden, wunderschönen, entspannten, nur von akustischen Gitarren und Fiddle begleiteten, Country-inspirierten Fassung des Storyville-Klassikers "Good day for the Blues" (prima Background-Gesang von Carolyn Wonderland) - das Material ist "erste Sahne"! "10.000 feet" strahlt ungemein viel Spielfreude, ungemein viel Spaß am eigenen Tun aus. Man merkt, wieviel "Bock" Grissom auf diese Musik hat - und diese Natürlichkeit, diese Zwanglosigkeit kommt herrlich authentisch rüber. Der Mann ist so etwas von "im Geschäft" - und dennoch veröffentlicht er "seine" Musik, die ihm einfach Spaß macht, ohne jede Labelzwänge im Eigenvertrieb. Ist das sympathisch, ist das klasse! "One of the greatest guitarists of our time" mit einem weiteren, erstklassigen "True Texas Guitar Blues-/Roots-/Americana-Rock"-Werk, das mitten ins Herz trifft. Baumstark! Kommt in einer schmalen, aufklappbaren Digipack Vinyl-Replik-Verpackung!

Das komplette Tracklisting:

1 Keep a Rollin' On (4.46)
2 10,000 Feet (4.47)
3 Sqwawk (5.37)
4 Ain't No Game At All (4.02)
5 Take Me Back to Texas (4.12)
6 Butterbean Friday (5.35)
7 Jet Trails in the Sky (3.25)
8 Gone and Lonesome (5.04)
9 Dover Soul (4.14)
10 Ain't No Other Way (4.52)
11 True Love Don't Work That Way (4.13)
12 Good Day for the Blues (4.59)

Art-Nr.: 6271
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep a rollin' on
10.000 feet
Sqwawk
Take me back to Texas
Gone and lonesome
Dover soul
True love don't work that way

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Guy, Buddy - rhythm & blues [2013]
2 CD-Set! 3 Jahre nach den Grammy-dekorierten "Living proof" veröffentlicht Meistergitarrist und lebende Blues-Legende Buddy Guy sein neues Album, und zwar gleich eine Doppel-CD. Bereits im Vorfeld wird "Rhythm & Blues" als eine weitere, absolute musikalische Sternstunde in der langen Karriere Guy's gefeiert, und die ersten Reviews bestätigen diese Vorschußlorbeeren nachdrücklich. Ein paar der Songs des neuen Werkes hat der Meister mit einigen hochkarätigen Gästen eingespielt, was einmal mehr seine einzigartige Verbindung zwischen Tradition und Moderne offenbart. Mit dabei waren der neue, junge Guitarhero des Blues, Gary Clark jr., Beth Hart, aber auch genrefremde Größen wie Keith Urban, Kid Rock und Aerosmith's Steven Tyler, Joe Perry und Brad Whitford. Produziert hat sein langjähriger Weggefährte Tom Hambridge! Der ewig junge Buddy Guy befindet auch mit 76 Jahren noch in der Blüte seiner Karriere. Großartig!

Die offizielle Produktbeschreibung:

Six-time Grammy Award winner and 2012 Kennedy Center Honoree Buddy Guy will release his new studio album Rhythm & Blues. The follow-up to his 2010 Grammy Award winning album Living Proof, this double-disc masterpiece features first time studio collaborations with A-list artists Kid Rock, Keith Urban, Gary Clark, Jr., Beth Hart and Aerosmith members Steven Tyler, Joe Perry and Brad Whitford. Rhythm & Blues will be available for pre-order at all online retailers on June 25th.
Produced by Grammy Award winning producer/songwriter and longtime collaborator Tom Hambridge (Skin Deep, Living Proof), Rhythm & Blues captures the 76 year-young Guy at the peak of his creativity. Replete with heartfelt vocals, straightforward lyrics and mesmerizing guitar licks, Rhythm & Blues not only exemplifies how blues continues to be the foundation of all genres of today's music, it also illustrates why Guy has been influential in the careers of Eric Clapton, Jimi Hendrix, Jeff Beck, Stevie Ray Vaughan and more.
The Rhythm disc includes rhythm and blues-style blues with deep grooves, such as the Junior Wells' 1960 hit "Messin' With The Kid" featuring Kid Rock, the touching "One Day Away" with Keith Urban, and "What You're Gonna Do About Me," a rousing duet with Beth Hart. Guy rounds out the disc with "Best In Town," "Whiskey Ghost," Guitar Slim's "Well I Done Got Over It" and more.
The Blues disc taps into the genre's rich history with "Meet Me In Chicago," "I Could Die Happy," "Never Gonna Change" and "All That Makes Me Happy Is The Blues." Aerosmith's Tyler, Perry and Whitford contribute to the musical lesson with "Evil Twin" while Gary Clark, Jr. joins Guy on "Blues Don t Care."
In a career that spans nearly 50 years with over 50 albums released, the incomparable Buddy Guy recently added the prestigious Kennedy Center Honors and NARM Chairman's Award for Sustained Creative Achievement to his long list of achievements. Guy is the recipient of 30 awards and accolades, including 6 Grammy Awards, 28 Blues Music Awards (formerly W. C. Handy Awards), Rock and Roll Hall of Fame induction, the first annual Great Performer of Illinois Award, a Billboard Music Awards' Century Award for distinguished artistic achievement, the Presidential National Medal of Arts, in addition to being listed as one of the 100 Greatest Guitarists of All Time by Rolling Stone.

Hier noch ein begeistertes U.S-Review:

Buddy Guy – Next to Muddy Waters and Howlin’ Wolf, his name personifies Chicago blues. Considering he’ll be 77 years old on July 30th, you’d think he’d be ready to sit down and take it easy. His new album is proof that like good whiskey and fine wine he’s just gotten better with age. For Buddy’s birthday he gives us all a gift with Rhythm & Blues, a two disc album filled with some stellar collaborations and which after over 50 albums is probably one of his best releases.
This album is once again produced by the Grammy winning producer Tom Hambridge (Living Proof, 2010). A musician who is criminally unknown for his own blues rock releases. Tom Hambridge plays the drums throughout the album. After that there are two basic all-star sets of musicians. The first consists of David Grissom (guitar), Reese Wynans, (B3), and Michael Rhodes (bass). The second set consists of Rob McNeely (guitar), Kevin McKendree, (B3), and Tommy MacDonald (bass). As if the musicianship wasn’t enough in the above list, Buddy also has the following guest stars; Kid Rock, Gary Clark Jr., Beth Hart, Keith Urban, and Aerosmith’s Steven Tyler, Joe Perry and Brad Whitford, who all contribute something unique and interesting.
With two discs of quality material to pick from it’s difficult to discuss them all. Suffice to say there isn’t a bad track. So we’ll just discuss the highlights.
Disc 1: “Justifyin’” is the second track and it is a fast rockin’ powerhouse of a track. It’s amazing that Buddy can rip notes off his guitar at that rate at almost 77 years old. “I Go By Feel” slows things down as Buddy explains a conversation with an old blues teacher when he was younger and how the concept that feel is what sets a great musician apart from someone who is technically capable. You can throw all the notes at someone you want but there is that connection with a few simple notes where an artist can express all the emotion of the song. Buddy next teams up with Kid Rock to cover the appropriately named Elmore James tune “Messin’ with the Kid,” which Buddy played guitar on way back in 1965. Kid’s gruff voice actually meshes well with the attitude of the song. Shortly after that we get a cover, “One Day Away,” which was written by one of Buddy’s long time touring guitar players, Scott Holt, who is another artist everyone should check out. Keith Urban lends his country swagger to the song singing about telling someone you love them and the need to seize the day and to not wish one day away. Beth Hart steps up next and let’s everything rip on the spectacular track “What You Gonna Do About Me” as she trades lyrics with Buddy, proving once again why she is one of the powerhouse female vocalists of this generation.
Disc 2: The second disc starts out with a tribute to Buddy’s hometown with “Meet Me In Chicago.” Buddy lists the highlights of his hometown, like deep dish pizza, Wrigley Field, Soldier Field, Wabash Avenue, and in Buddy’s typical humble style he of course lists Buddy Guy playing the blues, which is reason enough to come to Chicago. “Evil Twin” brings the members of Aerosmith in for a straight up blues anthem. “All That Makes Me Happy is the Blues” is slow blues that is all about exactly what the song title says it is. Blues is known for being a genre of music about sadness, but it’s not meant to be sad. It’s really meant to be an uplifting release of all of our problems. The final track that stands out on here is collaboration with Gary Clark Jr. on the rollicking “Blues Don’t Care.”
Buddy will always be one of the legends of the blues. He has always blurred the lines between blues and rock and roll. Filled with his signature tone and that Buddy Guy attitude, Rhythm & Blues just continues to cement his legacy as one of the greatest guitar players.
(Kevin O’Rourke/Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Best in Town
2. Justifyin'
3. I Go by Feel
4. Messin' with the Kid (featuring Kid Rock)
5. What's Up with That Woman
6. One Day Away (featuring Keith Urban)
7. Well I Done Got over It
8. What You Gonna Do About Me (featuring Beth Hart)
9. The Devil's Daughter
10. Whiskey Ghost
11. Rhythm Inner Groove

Disc 2
1. Meet Me in Chicago
2. Too Damn Bad
3. Evil Twin (featuring Steven Tyler, Joe Perry & Brad Whitford)
4. I Could Die Happy
5. Never Gonna Change
6. All That Makes Me Happy Is the Blues
7. My Mama Loved Me
8. Blues Don't Care (featuring Gary Clark jr.)
9. I Came Up Hard
10. Poison Ivy

Art-Nr.: 8245
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Johnson, Jay Jesse - run with the wolf [2012]
Das "L.A.'s the Place"-Magazin sagte unlängst: "JJJ is one of the most electrifying guitarists you will ever hear". Recht so! Dieser Bursche ist ein "axeslinger" nach allen Regeln der Kunst, ein "Saitenverbieger", dessen Instrument immer unter Strom steht, ein Virtuose par excellénce! Seit mehr als 25 Jahren gilt Jay Jesse Johnson als einer der profiliertesten "guitarslinger" des amerikanischen Mittelwestens, der auch gesanglich und kompositorisch nie besser war als heute. Vor wenigen Wochen erst veröffentlichte er zusammen mit Michael Onesko's Blindside Blues Band, bei der er neben Onesko als zweiter Gitarrist einstieg, deren neues, großartiges Werk "Generator", da ist er auch schon mit seinem neuen, dem nunmehr 4. eigenen Album am Start. "Run with the wolf" heisst das Teil - und es ist ein "gutar slingender" Bluesrock-Kracher, "that will rock your bluesy world into the next musical dimension". Das Werk ist einerseits, wenn es die Stücke erfordern, wunderbar trocken, andererseits ungemein "fett soundend" von Jay Jesse Jhnson selbst produziert worden. Je nach Thematik rückt er die Songs gekonnt ins richtige Soundgefüge. Das geht von knochenhartem Heavy Bluesrock, über prächtige, psychedelisch anmutende Gitarrenpassagen, furiose Uptempo-Boogies, kernigen Retro-Blues, bis hin zu straighten, krachenden Rockern. Und in all diesen Nummern brilliert Johnson mit seiner aussergewöhnlichen, variablen, fulminanten "guitar-action". Wahnsinnig schnelle, zwirbelnde Gitarrenritte, ausgedehnte, mit viel Feeling und Inspiration geführte, virtuose Ausflüge und mächtige, hingebungsvoll, mit viel Jimi Handrix-, Frank Marino- und Robin Trower-Flair in Szene gesetzte, verzogene, voller Retro Hippie-Feeling steckende, schwebende "heavy" Jammings, bei denen er seine Gitarre nach allen Regeln der´Kunst "dröhnen" lässt, bestimmen das Bild. Sein 6-saitiges Arbeitsgerät steht pausenlos in Flammen. Johnson spielt sich und seine Zuhörerschaft in einen wahren Gitarren-Rausch. Unwiderstehlich! Dabei wird er immer mal wieder, von den geschickt den Sound verfeinerten Orgel-Fills des großartigen Keyboarders Lee Evans unterstützt. Es passt alles vorzüglich zusammen. Classic Hard Rock und Heavy Blues in einem ausgewogenen Verhältnis, eingepackt in ein packendes Gitarren Power-Gewand. Leidenschaftliche, gut 72 Minuten voller mörderischer Riffs und Soi!! "A hard-hitting bluesy heavy guitar masterpiece", nicht nur für die Freunde von Hendrix, Trower, Richie Blackmore, Eric Gales, Stevie Ray Vaughan, Michael Onesko, Eric Gales, Joe Bonamassa, Craig Erickson, Pat Travers & Co.!

Die komplette Tracklist:

1. Hell Train - 5:33
2. Rollin' & Tumblin' - 5:39
3. Run with the Wolf - 5:59
4. Black Eldorado - 5:09
5. Weight of the World - 7:48
6. Through with Love - 3:28
7. Down This Road - 5:08
8. Dreamland - 7:04
9. Mountain High - 4:52
10. Winds of Change - 4:52
11. Don't Tread on Me - 3:57
12. Fate of Tomorrow - 7:54
13. Inquisition - 4:35

Art-Nr.: 7895
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hell train
Weight of the world
Down this road
Dreamland
Mountain high
Winds of change
Fate of tomorrow

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King, Albert with Stevie Ray Vaughan - in session... ~ deluxe edition with dvd [2010]
Deluxe Edition! CD & DVD-Set! Ein Meilenstein des Blues und Bluesrocks! Phantastische Neuauflage des historischen Konzertmitschnitts der beiden Blues-/Bluesrock-Giganten und Meistergitarristen Albert King und Stevie Ray Vaughan, aufgenommen im Rahmen der legendären kanadischen Live-Fernsehshows "In session" am 6. Dezember 1983 in den CHCH Studios von Hamilton/Ontario - diesmal, wie gehabt als CD und zum ersten Mal auch als Live-DVD! Bemerkenswert dabei und somit für die Fans höchst interessant ist die Tatsache, dass die DVD ein paar Songs enthält, die es auf der CD nicht gibt. Zudem ist einiges davon auch im kanadischen Fernsehen bislang noch nicht zu sehen gewesen. Was für eine Gänsehaut erzeugende Performance der beiden. Ein Genuß, dieses Konzert nicht nur zu hören, sondern endlich auch auf der "Leinwand" im Musik-/Wohnzimmer miterleben zu dürfen und zu beobachten, wie wunderbar diese beiden Ausnahmemusiker miteinander harmonierten. Begleitet wurden sie von Tony Llorens an den Keyboards, Bus Thornton am Bass und Michael Llorens am Schlagzeug. Die DVD-Performance dauert rund 90 Minuten! Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Ein unverzichtbares, historisches Ereignis! Packend!

Die Produktbeschreibung im Original:

On December 6, 1983, legendary blues guitarist Albert King joined his disciple Stevie Ray Vaughan on a Canadian sound stage for the live music television series In Session. Magic happened. The highly sought after video footage from that one-time renowned summit becomes available for the first time ever with the release of Stax Records' DVD In Session.
The DVD contains three classic performances unavailable on the previously issued audio disc: "Born Under a Bad Sign," the landmark title track from Albert King's biggest Stax release written by William Bell and Booker T. Jones; Stevie Ray's "Texas Flood," the Larry Davis-penned title track of Vaughan's immortal debut album; and "I'm Gonna Move to the Outskirts of Town," made famous by Louis Jordan and later, Ray Charles.
"It was evident from the first choruses," writes liner notes author/musicologist Samuel Charters, "that they were playing for each other. And that was the best audience either of them could ever have. The music never lost its intensity, its quality of something very important being handed back and forth and there was time for Stevie and Albert to see where their ideas took them."
Accolades have showered upon this momentous encounter. "As a document of what was probably one of the greatest nights in the musical life of SRV, this belongs in the collection of every true fan," said the Austin American-Statesman. Sonic Boomers added, "Both men are gone now, but rare recordings like In Session remind us of a time when blues giants still walked the earth side by side." Elmore magazine called it "an indispensible part of any blues fan's collection." And BluesWax noted, "thank goodness, this disc lives on and on."
Now this previously unavilable visual document featuring two giants of American blues can be enjoyed by audiences the world over. Sadly, King and Vaughan would not share a stage together ever again. Vaughan, 31 years King's junior, died in a helicopter crash in the fog on the way back from a concert in 1990. King outlived him by two years, dying of a heart attack in 1992. They didn't meet often, and their careers took different paths. But we can all be grateful for that one long day in a television studio when sparks flew and this timeless performance was forever captured.

Die komplette Setlist:

Disc 1 - CD
1 Call It Stormy Monday - 9:00   
2 "Old Times" - 1:15   
3 Pride and Joy - 5:58   
4 Ask Me No Questions - 5:03   
5 "Pep Talk" - :52   
6 Blues at Sunrise - 15:10   
7 "Turn It Over" - :51   
8 Overall Junction - 8:20   
9 Match Box Blues - 7:39   
10 "Who Is Stevie?" - :43   
11 Don't Lie to Me - 8:57   

Disc 2 - DVD
1 Introduction   
2 Born Under a Bad Sign   
3 Texas Flood   
4 Call It Stormy Monday   
5 "Old Times"   
6 Match Box Blues   
7 "Pep Talk"   
8 Don't Lie to Me   
9 "Who Is Stevie?"   
10 Pride and Joy   
11 I'm Gonna Move to the Outskirts of Town   
12 Outro

Art-Nr.: 7180
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Marshall Tucker Band, The - stompin' room only ~ live [2003]
Jubelstimmung bei den Fans der Marshall Tucker Band! Die Veröffentlichung von "Stompin' room only" kommt einer kleinen Sensation gleich! Schon immer und ewig existierten unter den Southernrock-Fans Gerüchte über ein "verschollenes" Live-Album der Marshall Tucker Band in ihrer Originalbesetzung. Ein Album, das, obwohl nie erschienen, einen legendären Ruf erlangte. Jetzt endlich, 27 Jahre nach seiner Fertigstellung, und 26 Jahre nach seiner ursprünglich geplanten Veröffentlichung (1977), bringt die Band aus Anlaß ihres 30-jährigen Jubiläums als "recording artist", diese Southernrock-"Perle" auf den Markt. Die Marshall Tucker Band in Originalbesetzung, auf der Höhe ihres Erfolges, live in concert! Die Aufnahmen stammen von verschiedenen Locations aus den Jahren 1974 - 1976. Vorwiegend kommen die Mitschnitte aus England, nämlich aus London, vom 27.11.1976 und aus Manchester, vom 2. 12. 1976, während ihrer damaligen Europa-Tournee, die sie ja seinerzeit auch in Deutschland Station machen ließ. Auf beeindruckende Art und Weise demonstrieren die Jungs, was sie für eine tolle Live-Band waren. Viele Stücke klangen live ganz anders und wurden in der Spielzeit um etliches ausgedehnt, da sie immer ihrer Spontanität, ihrer Spielfreude und ihren Jam-Neigungen freien Lauf ließen. Ein kurzer Abriß der Setlist: Das Album startet mit einer excellenten Live-Version des seinerzeit sogar für einen Grammy nominierten Instrumental-Klassikers "Long hard ride", gefolgt von einer 5 1/2-minütigen Version von "This ol' cowboy", die vollgepackt ist mit grandiosen Gitarrensoli von Toy Caldwell. Anschließend hören wir eine herrliche Version von "Fire on the mountain", das von George McCorkle ursprünglich einmal für die Charlie Daniels Band komponiert wurde, dann aber doch den Weg auf das "Searchin' for a rainbow"-Album fand und zu einem der größten Marshall Tucker Band-Erfolge überhaupt wurde. Auch live präsentiert Toy Caldwell sein bei diesem Titel legendäres Steelguitar-Spiel. Danach spielen sie eine ausgedehnte, jammige 6 1/2-Minuten Version des Klassikers "Searchin' for a rainbow", dann die Knüller "Take the highway" und "Can't you see". Weiter geht's mit einer 6 1/2-Minuten-Fassung der lässigen Southern/Countryrock-Nummer "Blue ridge mountain sky", hier, im Gegensatz zur Studioversion, von Doug Gray gesungen, ehe auf dem Album ein Mitschnitt der "Volunteer Jam" vom 9. September 1975 eingeschoben wurde, bei dem die "Tucker-Boys", gemeinsam mit der Charlie Daniels, Fred Edwards (von der Charlie Daniels Band am zweiten Schlagzeug), Jimmy Hall (von Wet Willie an der Harmonica), Chuck Leavell (Klavier) und Dickey Betts (Gitarre) auf der Bühne stehend, eine fast 11-minütige Version von "The thrill is gone" spielen. Die restliche Tracks: "Ramblin'", "24 hours at a time" (13 1/2 Minuten mit Charlie Daniels an der Fiddle) und "Hillbilly band"! 72,47 Minuten lang The Marshall Tucker Band live! Stark! Darauf haben die Fans gewartet! Das Album enthält ein schönes Booklet mit interessanten Liner-Notes von Michael Buffalo Smith (Gritz-Magazine), einer ausführlichen Stellungnahme zu "Stompin' room only" von Doug Gray in Interviewform und detaillierten Angaben zur Tracklist. Die Aufnahmen, im übrigen produziert von Marshall Tucker's etatmäßigem Mann an den Reglern Paul Hornsby, wurden noch einmal remastered, was heißen soll, daß der Sound klasse ist. Für jeden Marshall Tucker-Fan sowieso unverzichtbar, sollte dieses Album eigentlich in keiner gut sortierten Southernrock-Sammlung fehlen.

Art-Nr.: 2166
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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