Artikel 1 bis 15 von 15 gefundenen...

[1-15]

 
Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lie #1
Unbroken

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Creager, Roger - road show [2014]
Einer der gefragtesten Countrykünstler des Lone Star States, Roger Creager, kommt mit einem exzellenten, neuen "Mini"-Studioalbum, bzw. einer EP, wie immer man es nennen mag. "Road show" heisst das 7 erstklassige Songs umfassende Werk, allesamt komponiert von Creager zusammen mit namhaften Songwriterkollegen wie Trent Willmon, Allen Skamblin, Tia Sillers & Mark Selby, sowie dem guten, alten Paul Overstreet. Roger Creager präsentiert hier vorwiegend Balladen, diese allerdings herrlich knackig und "saftig" in Szene gesetzt. Das ist allerbester Texas Country/ New Country mit einem gepflegten Schuß "Red Dirt"-Flair, auch mal einem Hauch von "Mexiko"-Feeling (das fabelhafte "Where the gringos don't go"), vollgepackt mit Tradition, aber absolut auf der Höhe der Zeit - umgesetzt mit einigen der namhaftesten Musikern der Texas-Szene (u.a. Glenn Fukanaga - bass, John Carrol - guitars, David Grissom - electric guitar, Riley Osbourne - keyboards, Joel Guzman - accordiosn und Lyndon Hughes - drums). Produziert hat Texas-Ikone Lloyd Maines, der zudem Pedal Steel, Banjo und weitere Gitarren-Parts beisteuerte. Sehr starke Vorstellung von Roger Creager, die mächtig Lust auf das nächste "full length album" weckt. So darfst Du weitermachen, Roger...

Das komplette Tracklisting:

1. Road Show - 3.34
2. Where The Gringos Don't Go - 3.59
3. River Song - 3.13
4. Different Than I'm Feeling Right Now - 3.47
5. I Love You When I'm Drunk - 3.28
6. Forever In Your Eyes - 3.25
7. A Little Bit Of Them All - 4.28

Art-Nr.: 8630
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road show
Where the gringos don't go
River Song
Little bit of them all

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Cummings, Albert - working man [2006]
Zündende, variable und satte Gitarrenläufe überall, ein toller Sänger, großartiges Songmaterial - mit "Working Blues" etabliert sich der sympathische, in Williamston/MA geborene, jetzt im U.S.Bundesstaat New England lebende Gitarrenvirtuose Albert Cummings endgültig in der ersten Riege der Bluesrock-Gitarrenzauberer - und das sicher nicht auf den hinteren Plätzen! Tolles Teil! Sehr oft, und sicher nicht ganz zu unrecht, mit dem großen Stevie Ray Vaughan verglichen, gelingt Cummings in Trio-Besetzung mit den beiden fantastischen Mitstreitern Dave Smith am Bass und Steve Potts am Schlagzeug ein herrliches, genauso geradliniges, wie abwechslungsreiches, kraftvolles, knackiges Bluesrock-Album, sowohl mit klassischen Retro(rock)-Anlagen, als auch mit dezenten, aber überaus angenehmen Roots-, zuweilen gar Countryrock-Bezügen. Das kommt nicht von ungefähr, denn Cummings erlernte bereits im jungen Alter von 12 Jahren das Banjospielen und sah seine Zukunft zunächst im Bluegrass-Metier. Im weiteren Verlauf seiner Jugend entdeckte er für sich jedoch die Musik eines gewissen Stevie Ray Vaughan, die ihn dermaßen packte, daß er fortan beschloß das Banjo in die elektrische Gitarre einzutauschen. Er lernte schnell, sein Gitarrenspiel entwickelte mehr und mehr eine Qualität die seinem großen Vorbild in nichts nachstand. Seine erste Band "Swamp Yankee" machte sich in den Neunzigern einen guten Namen im "Northeast Blues Circuit" und im Jahre 1999, für ihn ging ein Traum in Erfüllung, nahm er sogar ein viel beachtetes Album mit Stevie Ray's "Double Trouble" als Backing Band auf! Das jedoch ist Vergangenheit, jetzt liegt sein aktuelles Werk im CD-Spieler, und wir stellen fest, Cummings war nie besser als heute. Zudem sprüht seine neue, eingangs bereits erwähnte Rhythm Section nur so vor Spielfreude und Groove-Feeling, sodaß sich die alten "Double Trouble"-Jungs schon mal ehrfürchtig verbeugen dürften. Aufgenommen wurde das Album in den berühnten "Ardent"-Studios von Memphis/Tennessee unter der Regie von Produzenten-Ass Jim Gaines, der der Scheibe einen großartigen, exakt auf den Punkt gebrachten, knackig satten Sound verpasste. Auch ein gewisses Southern Soul-Feeliing, das diese Studios versprühen, ist durchaus spürbar. Die Songs bestechen durch erstklassige Strukturen und klasse Melodien, was allerdings den spiel- und improvisationsfreudigen, ausgedehnten Gitarrenausflügen des Meisters keinen Abbruch tut. Jeder Song steckt voller mitreißende Gitarrensoli, deren Funke sofort überspringt. Leidenschaftlich, virtuos, gefühlvoll, fett rockend, abwechslungsreich, filigran, kraftvoll - er hat alles drauf! Hat richtig Feuer! Das Album startet mit einer fantastischen, herrlich schwülen, drückenden, voller unterschwelligem Roots- und Countryflair steckenden, vor allen Dingen aber ordentlich groovenden, rhythmischen Bluesrock-Version von Merle Haggard's Country-Klassiker "Workin' Man Blues"! Tolle, leicht funkige Riffs und zwei ausgedehnte, ordentlich kochende und immens fingerfertig vorgetragene Gitarrensoli (letzteres mit klasse Wah Wah-Effekten) in bester Stevie Ray Vaughan-Maier sorgen für mächtig Dampf! Brillant! Dies ist jedoch die einzige Coverversion des Albums. Es folgen ausschließlich Eigenkompositionen von Cummings - doch die haben es nicht minder in sich. So beispielsweise der grandiose, riffige, "Texas Style"-rockin' Boogie-Blues "Say you love me" mit seiner tollen Melodie und den abermals sehr variablen, "fleischig" fetten Gitarrenläufen, die uns, mal lang gezogen, dann wieder überaus schnell gespielt, auf ganzer Linie begeistern. Der Bursche weiß, was er seinem "Brett" abverlangen kann. Das ist nicht wenig, doch Cummings kitzelt alles heraus! Starke Gesangsleistung obendrauf! Das folgende "I feel good" ist ein klasse, knackiger, nie überladener, straighter Midtempo-Bluesrocker mit einem dezenten Southern-Anstrich der Marke "Kentucky Headhunters going Blues", trockenes, dreckiges Gitarrensolo inklusive (die Finger des Meisters fliegen nur so über die Saiten)! Mit tollen Basslines und starken, würzigen Gitarrenläufen ausgestattet, begegnet uns im Anschluß daran der seelige Funk-Groove-Bluesrocker "Girls to shame", der sich im Verlauf der Zeit zu einem klassischen, herrlich nach vorne gehenden Boogie entwickelt, vollgepackt mit glühenden Soli! Nach dem wunderbaren Slow-Blues "Let me be" (in Cummings' filigranen und kraftvollen, sehr virtuosen Gitarrenläufen steckt ebenso viel Emotion, wie in seinem großartigen Gesang), folgt mit dem traumhaften, bluesigen, recht locker, aber überaus knackig und sehr melodisch in Szene gesetzten "Feeling end" gar eine "Hammer"-Nummer, die mit ihrem klassischen Retro-Flair sehr an die frühen Bad Company erinnert. Entwickelt einen prima Drive voller satter Riffs! Zudem erinnert Cummings' Art zu singen hier sehr an den famosen Paul Rodgers! Bärenstark! Wie auch der abgehende, swingende Roadhouse Blues-Boogie "Party right here" (da läßt gar Hank Williams jr. grüßen), das mächtig grovende, funkige, mit großartigen Wah Wah-Klängen versehene "I'm free", das entspannte "First day", der massive, schwerblütige, kochende, von elektrisierenden Starkstrom-Gitarren durchzogene, die pure Energie freisetzende Bluesrocker "Rumors", bis hin zu der traumhaft melodischen, von einem gewissen Americana-Feeling durchsetzten, wundervollen Ballade "Last dance", bei der er wie der männliche Gegenpart zu Bonnie Raitt in ihren besten Zeiten klingt! Die Gitarren- und Bluesrock-Freunde von den Buddaheads bis Stevie Ray Vaughan, von Scott Holt bis Mark Selby, von Walter Trout bis Chris Duarte, von Albert King bis Bonnie Raitt, usw., usw. werden an "Working man" ihre helle Freude haben! "Another blues guitar virtuoso" vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Workin' man blues
Say you love me
Feeling end
Rumors

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
James, Seth - that kind of man [2009]
Gleich eines vorne weg: "That kind of man", das neue Studioalbum des begnadeten Songwriters, Sängers und Gitarristen Seth James aus Austin/Texas löst kollektiven Jubel in der Roots-Szene aus und wird als eines der stärksten Alben des Rootsrock in die Annalen des Jahres 2009 eingehen. Ein fantastisches Werk! Doch was heisst Rootsrock? Man kann, ja muss es wohl als gemeinsamen Nenner unter diesem Oberbegriff kategorisieren, doch James' wundervolle Musik umgibt darüber hinaus eine magische Blues-Aura, genauso wie ein prächtiges Americana- und Countryrock-Feeling, eine Brise Soul, etwas Southern-Esprit und, seiner Herkunft entsprechend, zuweilen auch ein unterschwelliges, dezentes "Red Dirt"-Flair. Unglaublich gekonnt, als wäre es die natürlichste Sache der Welt, verarbeitet er all diese unterschiedlichen Einflüsse zu einer unvergleichlichen, unwiderstehlichen musikalischen Einheit, deren Faszination einen zutiefst beeindruckt und begeistert. Aufgewachsen auf der Ranch seiner Eltern in King County, nördlich von Abilene/Texas, hatte er die musikalischen Gene von Geburt an im Blut. Seth's Großvater war ein angesehener Honky Tonk-Pianospieler, der in den Vierzigern und Fünfzigern in nahezu allen Clubs des Lone Start States zu Hause war, und sein Vater war ein erfolgreicher Drummer, der in mehreren lokalen Bands spielte und die renommierte Schlagzeug-Schmiede "Slingerland" in ganz Texas vertrat und repräsentierte. Irgendwann in seinenr Jugend schenkte ihm sein Vater die erste Gitarre, eine "Gibson Southern Jumbo" und lehrte ihn "Sultans of swing" von den Dire Straits zu spielen. Die Liebe für das Gitarrespielen war vollends entbrannt und Seth trainierte sich selbst, allerdings mehr in eine bluesigere Richtung, wie ein Besessener, indem er die Musik solcher Leute wie beispielsweise Lightning Hopkins, Freddie King, Albert Collins, Doyle Bramhall, Stevie Ray Vaughan, Al Green und John Fogerty's Credence Clearwater Revival aufsog. 1996 hatte er seine erste Band und von da an ging's in und um Texas Schlag auf Schlag. Mit so unterschiedlichen Leuten wie Percy Sledge, Little Feat, Delbert McClinton und Billy Joe Shaver stand er auf der Bühne. Zudem spielte er als Lead Gitarrist in den Bands von Wade Bowen und Ray Wylie Hubbard. Nun liegt seine neue Studio-Scheibe vor, in der er einfach all das, was ihn in der Vergangenheit geprägt hat, einbringt, und zwar mittels hinreissender, wundervoller Songs. Zuweilen kommt es einem vor, als sei auch John Hiatt eines seiner ganz großen Vorbilder, denn auch dessen Spuren finden sich deutlich in James' Musik. Vor allem seine kraftvolle, charismatische Stimme hat etwas von Hiatt, aber auch von Bob Seger und von der Texas-Ikone Robert Earl Keen. James verarbeitet in seiner packenden, von mitreissenden Grooves und geradezu traumhaften Melodien bestimmten Musik alle nur erdenklichen Zutaten aus Rock, Soul, Country, Blues und Swamp zu einem mal mächtig brodelnden, dann auch wieder sehr gefühlsbetonten Roots-/Americana-Gebräu voller Seele und spürbarer Inspiration. Neben all den vielen bereits erwähnten Einflüssen findet man zudem Spuren solcher Kollegen wie Mark Selby, Chris Knight, The Band Of Heathens, Lee Roy Parnell, oder Dan Baird. Erdige, würzige Gitarrenriffs und prächtige Hooklines prägen die Songs, immer wieder in den Breaks unterbrochen von fabelhaft in Szene gesetzten zündenden Soli, zuweilen richtig fett, wobei sich alle beteiligten Gitarristen (neben James sind das noch der geniale Mike Henderson, Rob McNelly und J.T.Corenflos) gegenseitig in puncto Sielfreude und Melodik übertreffen. Dazu gesellen sich eine wunderbar groovende Rhythmus-Sektion (Craig Young - Bass, Shannon Forrest - Drums), sowie exzellend integrierte Piano-/Orgel- (Mike Rojas) und Steelguitar- (Dan Dugmore) Einsätze. Sehr kompakter, würziger, großartig produzierter Sound, der ein klasse Retro-Roots-Feeling ausstrahlt und gleichzeitig ungemein zeitgemäss klingt. Großartige Arbeit von den Produzenten Jay Knowles und Herb Tassin! Ein tierischer, schwüler, swampiger Juke Joint-Groove aus aufregender Percussion-Arbeit, sowie eine brodelnde Mixtur aus Orgel-/Klavier- und bissigen Gitarren-Licks begleiten den genauso flüssigen wie kochenden, Roots-/Blues-Boogie "Thing for you". Was für ein "scharfer" Auftakt! Tolle Meldoie! Irre starkes Gitarrensolo aus gegenseitig puschender Lead- und Slide-Gitarre! Wunderbar! Erneut eine traumhafte Melodie, bärenstarke, knackige Rhythmen, ein herrliches Roots-Feeling und Seth's prächtiger Gesang bestimmen den grandiosen Americana-/Countryrocker "Leaves of September". Gigantisch wie sich diese "Killer"-Nummer bis in die tiefsten Windungen unserer Gehörgänge schraubt. Tolle, ungemein fette, würzige, Gitarrenarbeit, dazu eine "rollende" Orgel im Hintergrund. Einfach klasse! Nun wartet James mit einem fantastischen, sehr kraftvollen, emotionalen Slow-Blues auf ("Cigarettes, anger and wine"), natürlich tief verwurzelt in den texanischen Roots. Kommt den Arbeiten von David Grissom's Storyville recht nahe. Satte Gitarren, inklusive eines vor Feuer nur so sprühenden Solos sind die adäquaten Begleiter. Super! Wie auch der großartige, von schönen akustischen und elektrischen Gitarren umgarnte, etwas ruhigere, dennoch knackige Midtempo Roots-/Countryrocker "Again". So schliesst sich ein Highlight dem nächsten an. Ob das wunderbar entspannte, mit feinen Gitarrenklängen aufwartende, lockere "Slow roll", das von einem tollen Muscle Schoals-Groove durchzogene, soulige "Ain't no problem son", der gut abgehende, rotzig riffig rockende Roadhouse-Knaller "Honky Tonk Saturday night", die melodische, flockige Americana-Nummer "If the world was mine", oder der voller Southern-Flair steckende, sofort an Dan Baird's Großtaten erinnernde Rootsrock-Kracher "Two for Tuesday" (kein Wunder, Baird hat's ja auch zusammen mit Warner E. Hodges und Tommy Womack geschrieben und zudem auf seinem aktuellen Dan Baird & Homemade Sin-Werk veröffentlicht), mit seinen fulminanten Gitarren und seiner tollen Melodie - alles gnadenlos starke Songs! "That kind of man" ist eines dieser Alben, denen man sich bedingungslos ergibt. Eine regelrechte Rootsrock-/Americana-Offenbarung mit einem Schuß Blues und Countryrock! Besser kann man das kaum machen! Seth James ist, auch wenn er vielleicht ein ewiger "Geheimtipp" bleiben wird, jetzt schon ein ganz Grosser! Wir wiederholen es gerne: Ein fantastisches Album!

Das komplette Tracklisting:

1 Thing for You - 3:58   
2 Leaves of September - 3:28   
3 Cigarettes, Anger and Wine - 3:56   
4 Again - 5:15   
5 All of You - 3:23   
6 Slow Roll - 3:45   
7 Ain't No Problem Son - 3:19   
8 Honky Tonk Saturday Night - 4:04   
9 It Ain't Me - 2:58   
10 If the World Was Mine - 3:30   
11 Two for Tuesdy - 5:25   
12 That Kind of Man - 3:33

Art-Nr.: 6560
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Thing for you
Leaves of September
Cigarettes, anger and wine
Slow roll
Ain't no problem son
Honky Tonk Saturday night
Two for Tuesday

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Messina, Jo Dee - delicious surprise [2005]
Curb Records ist in der New Country-Szene eines der Label, die den meisten Aufwand für ihre unter Vertrag stehenden Performer betreibt. Um in den Genuß dieser Vergünstigungen zu kommen, muß in der Regel allerdings seitens des Künstlers im Vorfeld beständige und erfolgreiche Arbeit geleistet worden sein. Diese Attribute kann Jo Dee Messina mit gutem Gewissen für sich beanspruchen. Nach ihrem 2003 erschienen "Greatest-Hits"-Album, das sich monatelang, auch aufgrund vier toller neuer Bonustracks, in den Charts hielt, hat die Wartezeit nun ein Ende. Mit "Delicious Surprise" präsentiert der 34-jährige Rotschopf sein fünftes Werk. Und das ist wieder mal hervorragend gelungen! Sämtliche Songs sind der temperamentvollen, Energie geladenen Sängerin regelrecht auf den Leib geschrieben, wobei sie zu einem Drittel der Kompositionen selbst beigetragen hat. Wie anfangs erwähnt hat Curb Records frei nach dem Motto "Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt" ein sicher außergewöhnliches Budget für diese Produktion angesetzt. Die Reglerknöpfe übernahmen neben Jo Dee, wie sich bereits früher andeutete, klingende Namen wie Byron Gallimore, Tim McGraw und Mark Bright. Bei den Songwritern kann man sich an den allseits bekannten Hitgaranten wie u. a. Chris Farren, George Teren, Tom Shapiro, Joe Diffie, Anthony Smith, Mark Selby, Katrina Elam, Hillary Lindsey, Troy Verges oder Brett James erfreuen, in Sachen Musiker ist die lange Liste der erstklassigen Leute noch erheblich länger. Jede Position ist an den genretypischen Instrumenten mindestens zweifach besetzt. Zudem wurde noch ein aufwendiges, sehr professionelles Fotoshooting integriert, wobei das Faltplan-artige, neunseitige Cover, dass zudem alle wichtigen Infos enthält, auf der Rückseite zu einem Poster (Jo Dee in einer Flicken-Lederhose mit E-Gitarre, ein wirklich tolles Bild) aufgeklappt werden kann. Die männliche Klientel darf sich sogar freuen, Jo Dee auch mal bauchfrei betrachten (Backcover) zu können. Achja, und das wichtigste, die Musik paßt natürlich auch. Knackig, satter, moderner New Country-Pop, der voll im Safr steht! Jo Dee, wie man sie kennt und liebt! Schon der Opener "Not Going Down", eine äußerst frische, Energie geladene Nummer mit knackigen Drums, schönen Backgrounds und dezenten Orgeltönen, präsentiert die Messina wie eh und je. Man spürt förmlich, wie "heiß" sie auf dieses Album war - übrigens ihr "Ehrlichstes" laut eigener Aussage in den Credits. "Delicious Surprise (I Believe It)" hat, wie auch die erste Single "My Give A Damn’s Busted" versprüht sogar leichtes Southern-Flair. Beide Nummern rocken richtig klasse, mit kratzigen Fiddels, klasse Dobro-Passagen und dezentem, aber gutem E-Gitarrenspiel. Die genannte erste Single erinnert in Auszügen, bei zum Teil eingefügten Sprechpassagen, etwas an eine Shania Twain. Das Stück hat in den Billboard-Carts bereits Platz 5 erklommen, mit Pfeil nach oben, und das Album wird, da muß man kein Prophet sein, in Kürze nachziehen. Sehr schön auch die aus Jo Dee’s alleiniger Feder stammende, kraftvolle Ballade "It Gets Better", fernab jeden Kitsches, dank toller Instrumentierung mit Mandoline, Dobro und Steel-Gitarre.
Überhaupt sind diese ganzen erlesenen Instrumentaldarbietungen der Könner wie Brent Mason, Tom Bukovac, Bryan Sutton, Dan Dugmore, Faul Franklin oder Russ Pahl, u.s.w. neben dem temperamentvollen Gesang der Hauptakteurin das Salz in der Suppe. Die Produktion, sowie der Sound sind als überaus knackig und klar zu bewerten. Jo Dee Messina hat sich mit "Delicious Surprise" eindrucksvoll in Nashville zurückgemeldet. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3150
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Montoya, Coco - can't look back [2002]
Klasse neues Soloalbum des Gitarrenzauberes Coco Montoya, der lange Jahre in den Bands von Albert Collins und John Mayall seine Stratocaster auf Touren brachte. Mit "Can't look down" ist ihm eine wunderbar frische, sehr gefühlvolle Rock/Blues/Bluesrock-Scheibe gelungen, die sich an der Schnittstelle des L.A./Memphis-Sounds mit einer gehörigen Portion Texas-Bluesrock-Flair befindet. Montoya ist ein klasse Sänger mit viel Seele in der Stimme und sein Gitarrenspiel ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Ein virtuoses Solo jagt das nächste. Seine quirlige Spielweise, beeinflußt von Albert Collins, über Duane Allman bis hin zum typischen Texas-Blues, ist voller Power, aber gleichzeitig wunderbar fließend, locker und frisch.
Die Songs stecken voller klasse Melodien und sind überwiegend rockig ausgerichtet, ohne das der Blues zu kurz kommt. Das dürfte nicht nur die Fangemeinde von Stephen Bruton, über Scott Holt bis hin zu Mark Selby begeistern. Wer auf fließenden, rhythmischen, manchmal dezent funky angehauchten, auch mal mit leichtem Southernflair angereicherten Bluesrock mit tollen Gitarrensoli und einem ordentlichen Groove steht, ist hier richtig! Bei 5 der 13 Songs werden auch mal Sax und/oder Trompete eingesetzt, die aber relativ unaufdringlich sind und den Gesamtsound eher bereichern denn stören. Das paßt schon gut zusammen. Unter den Musikern sind L.A. Bass-Ikone Bob Glaub (u.a. Jackson Browne), Drummer Tony Braunagel, Tommy Eyre an den Keyboards und Chuck Kirkpatrick an der zweiten Gitarre. Und die harmonieren prächtig miteinander! Das Album wird mit dem sehr starken "Wish I could be that strong" eröffnet, ein Texas-style Bluesrocker, wunderbar flockig, aber dennoch mit gutem Drive, mit einer tollen Melodie und einem excellenten Gitarrensolo, bei dem Montoya gleich zu Beginn allle Register zieht. Das scheint wie eine Kreuzung aus Duane Allman und Stevie Ray zu klingen. Das traurige "Running away from love" mit seiner schönen Hammond B3-Begleitung, dem dezenten Reggae-Feeling und dem leicht funky angehauchten Rhythmus, besticht erneut mit herrlich lockeren, flinken Gitarrensoli und einem herrlichen Groove. Nach dem gut abgehenden Hollan/Dozier/Holland-Heuler "Something about you" ertönt das tolle, lääsig lockere, mit einem feinen southernmäßigen Intro versehene "I won't beg". Fließende Gitarren, wie aus dem Handgelenk geschüttelt, überall. Mit "Trip, stumble and fall" folgt ein satter, melodischer Texas-Bluesrocker, danach mit "Can't see the streets for my tears" ein waschechter, emotioneller, trockener Slow-Blues! So geht es weiter, bis zu dem klasse Finaltrack "Free", nochmal ein satter Bluesrock-Paradesong voller Herz und Seele. Coco Montoya's "Can't look back": das ist astreine Bluesrock-Mucke für die erste Liga, frisch, klassisch und modern zugleich! Macht richtig Laune!

Art-Nr.: 1266
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I won't beg
Free

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Parnell, Lee Roy - tell the truth [2001]
Gitarrero Parnell, ein ebenso wunderbarer Sänger, wird noch immer in die Country-Riege plaziert. Doch immer mehr entfernt er sich davon und besinnt sich seiner Roots, dem Blues und Rhythm & Blues. So sind auf dem neuen Album nur noch wenige Countrymomente zu hören, was den Country-Puristen sicher ein paar Schwierigkeiten bereiten könnte. Aber wer dieser Musik offener gegenübersteht, bekommt hier ein absolutes Spitzen-Album mit einem Parnell, der nie besser in Form war, präsentiert. Das ist Blues/Bluesrock-Country oder Country-Blues/Bluesrock, wie immer man das bezeichnen mag, mit einer gehörigen Portion Boogie-Woogie, Soul und Southern-Soul. Dabei zeigt Parnell gesanglich und auch auf der Gitarre seine ganze Klasse. Herrliche Slide-Gitarren-Soli bis zum Abwinken. Aufgenommen ist das Ganze in den legendären Muscle Shoals-Studios, wo für ihn vor Jahren alles begann. Nach der Trennung von Arista Nashville spielt er nun völlig zwanglos "seine" Musik, was sich auch in dem Albumtitel "Tell the truth" widerspiegelt. "Croosin' over" beispielsweise ist ein treibender Roadhouse Blues/Bluesrock mit Ohrwurm-Charakter und Slide-Gitarren Spiel bis die Saiten glühen. "Breaking down slow", ein Duett mit der großartigen Bonnie Bramlett, ist eine wunderschöne, voller Leidenschaft gesungene, southern-soulige Blues-Ballade mit schönen, unaufdringlichen Bläsern, die Gänsehaut erzeugt. Mit einem weiteren Duettpartner, Delbert McClinton, gelingt ihm mit "South by southwest" ein rockiger, derber Texas-Blues erster Sahne, um auf dem gefühlvollen Titelstück "Tell the truth" wieder mit einer herrlichen Ballade und feinstem National-Stell-Slide-Spiel zu überzeugen. Ein weiteres Duett gibt es mit Keb' Mo' bei "I declare". Hin und wieder hört man auch einen Gospel- oder Jazz-Touch. Nicht nur etwas für Mark Selby oder Scott Holt-Fans. Gediegener "Sahne"-Rhythm & Blues (Rock) für Kenner! Musik, die einem unweigerlich ein Finger-Schnippen oder Fuß-Wippen entlockt. Herrlich!

Art-Nr.: 1292
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Ray Band, Don - full throttle [2012]
"This band is kickin' out some roots rockin', southern Blues!" Die Don Ray Band aus Nashville/TN zieht auch mit ihrem dritten Album genüßlich ihre Kreise. Wurden schon die beiden ersten Veröffentlichungen "On top of the heap" (2009) und "Lonesome rider" (2010), im übrigen völlig zu Recht, von der einschlägigen Presse und den Fans gleichermassen begeistert abgefeiert, so wird das auch mit dem neuen Werk "Full throttle" nicht anders sein. Ja, "Full throttle", der Titel passt schon gut, denn der "musikalische Tank" ist proppenvoll und die Band steht voll im Saft. Obwohl Ray mit völlig neuen Leuten am Start ist, geht er konsequent den musikalischen Weg seiner ersten beiden Alben weiter. Das ist auch gut so. Und vor allen Dingen, die Musiker, die er um sich gescharrt hat, sind nicht "irgendwelche", sondern gestandene "Haudegen" der Szene. Es sind der famose "Musician's Hall of Fame"-Gitarrist Will McFarlane (u.a. Bonnie Raitt, The Muscle Shoals Rhythm Section), der das Album im übrigen zusammen mit Don Ray auch produzierte, der großartige Keyboarder Jonathan Arnstrong und die schön "tight" agierende Rhythmus-Fraktion, bestehend aus Jamis McFarlane am Bass und Drummer Justin Holder, der fabelhaften "Bandito Brothers Rhythm Section". Mit ihrem "world class singer" Don Ray an der Front fabrizieren die Fünf wieder ihre unwiderstehliche Mixtur aus "Rockin' Blues, Southern Rock, Blue Eyed Soul and Rock'N Southern Country Roll", durchzogen von einem feinen "Muscle Shoals vibe". Kein Wunder, ist das Album doch im historischen Sheffield, Alabama "at The NuttHouse Studios" aufgenommen worden. Da spürt man Einflüsse von solchen Leuten wie Stevie Ray Vaughan, Albert Collins, Eric Clapton, Bad Company, Lynyrd Skynyrd, Bob Seger und Delbert McClinton, und nimmt Parallelen von solchen Kollegen wie David Grissom, Tom Hambridge und Mark Selby wahr. Das Songmaterial ist durchweg großartig und wird neben Ray's starkem Gesang vornehmlich von der prächtigen Verbindung der herzhaften Gitarrenarbeit McFarlane's mit den markanten Piano- und Orgel-Klängen Armstrong's bestimmt. Vesprüht oft auch ein klasse Biker-Feeling. Eröffnet wird das Album mit dem dynamischen, wunderbaren, erdigen, bluesigen Roadhouse-/Rootsrocker "This is our house", der gleich mit tollem Pianogeklimper und herrlichen, southern-mässigen Slide Guitar-Linen daher kommt. Strahlt eine Menge Power und ein schönes Outlaw-Flair aus. Will McFarlane betsicht mit einem zündenden Gitarrensolo und Jonathan Armstrong schiebt neben seinem auffälligen Piano auch noch vereinzelt eine großartige Orgel-Begleitung ein. Tolle Nummer, doch es geht ohne jede Qualitätseinschränkung weiter. Das Titelstück "Full throttle" steht auf dem Programm - und der "Don Ray-Motor" läuft wie geölt. Irgendwie locker, gleichzeitig aber mit viel Dampf und Power, hören wir einen großartigen, von herrlichen Riffs und Gitarren-Hooklines bestimmten, kernigen, kompakten, melodischen Southern-/Bluesrocker, bei dem erneut
McFarlane mit einem glühenden Gitarrensolo für den instrumentellen Höhepunkt sorgt. Weitere Uptempo-Nummern ähnlichen Kalibers sind beispielsweise der kochende und ordentlich Dampf produzierende, gut abgehende Blues-/Southern-Boogie "All get together" oder der wunderbare, schön knackige, straighte, southern-fueled Riff-/Bluesrocker "My rush" mit seiner klasse Instrumentierung aus klimperndem Honky Tonk-Piano, würziger Slide und sogar ein paar schönen Double Lead-Fragmenten. Doch auch auf dem Balladen-Sektor leistet die Truppe Vorzügliches. Beste Beispiele dafür sind zum einen die prächtige, powernde Roots-/Southern-Ballade "Daniels and Caine" mit ihrer feinen Melodie, den abermals schön fett und saftig klingenden Slide-Linien, den klasse Piano-Fills und den exzellenten, weiblichen, southern-rooted Backup-Vocals, und zum anderen die voller Southern Soul steckende, emotionale, genauso lockere, wie kraftvolle Bluesrock-Ballade "Morningside Ave.", durch die ein Hauch von Muscle Shoals-Feeling weht, und die von einem tollen Percussion-Groove, erstklassigen Gitarrenläufen und am Ende sogar von ein paar Flöten-Tönen bestimmt wird. Fazit: Auch das dritte Werk der Don Ray Band ist wieder ein tolles Teil geworden. Macht tierisch Laune, dieser Band zuzuhören. Dieser inspirierte, voller Herz und Seele steckende, straighte und kompakte Southern-/Roots-/Bluesrock hat einfach "das gewisse Etwas". Wie ist noch auf der Website der Band nachzulesen? Dieses Werk ist das "tribute album to hangin' out, ridin' on, growin' up and rockin' down". Besser kann man es nicht ausdrücken!

Das komplette Tracklisting:

1. This Is Our House 3:39
2. Full Throttle 3:32
3. Daniels and Caine 3:40
4. Bad Decisions 3:42
5. Morningside Ave. 5:23
6. Suicide Girl 2:43
7. My Rush 3:37
8. Road to Nashville 3:49
9. All Get Together 4:03
10. The Clown 3:46

Art-Nr.: 7915
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This is our house
Full throttle
Daniels and Caine
Bad decisions
Morningside Ave.
My rush
All get together

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Selby, Mark - dirt [2002]
Brennender Rootsrock/Bluesrock, der Maßstäbe setzt! Der nächste Geniestreich von Mark Selby, der genau dort weiter macht, wo er vor zwei Jahren mit dem fantastischen "More storms comin'" aufgehört hat. Selby wird immer mehr zu einer wahren Institution der neuen Bluesrock-Generation! Was der Mann für herausragende Lieder schreibt ist unglaublich. Dazu diese Musikalität! Er ist ein Vollblut-Gitarrist und Saiten-Virtuose mit Fertigkeiten, die nur ganz wenigen gegeben sind. Beinharte E-Gitarrensoli, klassische Texas Bluesrock-Läufe, filigrane Akustik-Gitarre, dreckige, groovende Riffs, herrliche Slide-Einlagen schüttelt er nur so aus dem Handgelenk. Und dieser Gesang: Seelig! Die Einflüsse von J.J.Cale über Little Feat, John Hiatt, Bonnie Raitt, Stevie Ray Vaughan bis hin zum Southern-Feeling bilden sich in Selby's großartiger Musik ab. Der Titel "Dirt" paßt schon sehr gut, denn der Grundsound ist erdig und dreckig! Doch das ist es nicht allein! Mark Selby gelingt mit unnachahmlicher Präzision und Kompetenz eine im Genre bis dato kaum gekannte Verbindung aus erdigem musikalischem "Dreck", Energie und vollendeter Schönheit. Trockener , "schmutziger" Bluesrock/Rootsrock voller Power und Gefühl in Kombination mit wunderbaren Melodien! Neben fetzigen, bluesigen Rockern, gibt es auch eine ganze Reihe von herrlichen bluesgetränkten Balladen. Doch auch die haben "dirty" Power und stecken neben ihren tollen Melodien voller grandioser Gitarrensoli. Egal welcher Song, man spürt immer eine gewisse Schwüle in der Musik! Stellvertretend für das großartige Gesamtwerk hier ein paar Song-Beispiele im Einzel-Abriß: Der Opener "Reason enough" ist ein staubtrockener, groovender, druckvoller Roots-/Gitarrenrocker mit satten, dreckigen Riffs und herrlichen Slide-Einlagen. Dezente Swamp-Schwüle und Hitze ist spürbar! "Back door to my heart" kann man als so etwas wie eine Referenz-Bluesrock-Ballade bezeichnen. Im rootsigen, trockenen Sound, mit einer traumhaften Melodie, begleitet von exzellentem Akustik-Gitarre/E-Gitarre-Twin-Spiel, mit wohliger Orgel im Hintergrund, ein paar dezenten wunderschönen Klaviertönen und einem Gänsehaut erzeugenden Slide-E-Gitarrensolo in der Mitte, spielt er sich durch diese Songperle! Mit rollendem "driving" Schlagzeug und wiederum herrlichen Gitarren sind wir bei "Willin' to burn" schon mitten im nächsten fetten, rootsigen Bluesrock-Track. Mitreißenden Riffs im Mittelteil! Bei "You" vereint sich wieder dieser "dirty, bluesy" Gitarrensound mit einer wunderbaren Melodie zu einer gefühlvollen Ballade, die mit ihrer gebremsten Power erneut eine knisternde Schwüle hinterläßt. "Desire" groovt ohne Ende, und "Unforgiven" ist ein rhythmischer, flotter, eingängiger, zwischen Southernfeeling und Texas-Blues-Feeling balancierender Rocker mit unheimlich variantenreichem Gitarrenspiel, ebenso virtuosen Soli und cool lässigem Gesang! Und so weiter... - es gibt keine Schwächen! Auf den Punkt genau produziert hat wieder Brent Maher, in Zusammenarbeit mit Selby! 50 Minuten "drückender" Roots-/Bluesrock, dreckig und schön zugleich, der seinesgleichen sucht! Mr. Mark Selby aus Oklahoma - wir gratulieren! Ein Meisterwerk!

Art-Nr.: 1319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Selby, Mark - more storms comin' [2000]
Nein, Rock und Bluesrock sind nicht tot zu kriegen, solange es solche Musiker gibt. Ein weiteres absolutes Knüllerteil dieses Genres ist das vorliegende Debut des Mannes aus Oklahoma. Dabei ist Mark Selby längst als großartiger Songschreiber etabliert, z.B. für Kenny Wayne Shephard's "Blue on black". Doch was er und seine fantastische Band (klassische Quartett-Besetzung) auf diesem Album abliefern, ist eine wahre Pracht. Kraftvoller, rootsiger Bluesrock/Rock, vielseitig und modern, mit J.J Cale-mäßigem Oklahoma-Groove, über Einflüsse von John Hiatt, Bonnie Raitt oder Little Feat über Tommy Castro bis zu einem guten Schuß Delta-Blues/Southernfeeling/Southernsoul. Zudem ist Selby nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Gitarrist. Er spielt alles, klassische Bluesrock-Läufe, herrliche Slide bis zur National Steel! Da sind sogar dezente Einflüsse von Südstaaten-Helden wie Gary Rossington oder Rick Medlocke spürbar. Glasklare Produktion von Brent Maher! Einfach wunderbar! Wo war dieser Mann die ganze Zeit?.... Schönes Digipack!

Art-Nr.: 1320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Selby, Mark - nine pound hammer [2008]
Wow! Nach einigen Acoustic-Ausflügen ist der Mann aus Oklahoma mit einem elektrischen Meisterwerk zurück - und was für eines! Bärenstark! Dreckiger, zündender Roots-/Bluesrock mit ungemein viel "Feeling"! Grandioses Songmaterial, prächtiger Gesang, meisterhaftes Lead-Gitarrenspiel von Selby - und immer eine angenehme, wunderbar hängen bleibende Melodik! Herrlich, wie man den "Staub" in dieser Musik spürt, diese unterschwellige, drückende Schwüle, die Intensität, ebenso wie eine stets präsente, wohl duftende Southern-Brise! Mark Selby gilt, ähnlich wie Tom Hambridge, in der amerikanischen New Country- und Americana-Welt, vor allem auch in Nashville, als einer der angesagtesten Songwriter für die dortigen Größen. Unzählige seiner Songs wurden zu Hits! Doch in seiner "Freizieit" ist es seine Berufung selbst Musik zu machen - und dort gehört seine Liebe eindeutig dem Roots- und dem Bluesrock. Selby ist ein absolutes Allround-Talent. Er ist nicht nur ein "Star" unter den amerikanischen Songwritern, nein, der Mann ist ein großartiger Sänger, ein charismatischer Performer und vor allem ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen versiertes, glühendes Spiel so manchen der vermeintlich etablierten Gitarrenheroes ganz alt aussehen lässt. Für sein neues Werk "Nine pound hammer" hat sich Selby im Sommer 2007 für einige Wochen in die Berge Colorados zurückgezogen um zusammen mit seiner Ehefrau Tia Sellers, ebenfalls eine in Nashville total angesagte und erfolgreiche Songwriterin, an dem neuen Material zu feilen. Herausgekommen sind wahre Songperlen des Roots-/Bluesrock, die Selby ohne jeden aufgemotzten Schnickschnak, erdig, direkt und ungeheuer intensiv mit seinen beiden großartigen Mitstreiten Charles Anderson am Bass und Daryl Burgess am Schalgzeug in Trio-Besetzung eingespielt hat. Was für wunderbare Grooves, welch (bei aller Wahrung des rootsigen "Drecks") herrliche Melodien, was für facettenreiche, mal lockere, mal regelrecht überkochende, glühende Gitarrenläufe! Seine Einflüsse von J.J. Cale über John Hiatt bis hin zu Stevie Ray Vaughan kombiniert er auf grandiose Art und Weise mit seinen eigenen Ideen! Ein kurzes, dreckiges Slide-Lick, trockene E-Gitarren-Riffs, dann eine dumpf, wie ein "Nine pound hammer" donnernde, drückende Bass-Drum in Verbindung mit einem Tambourine, der Drive nimmt zu, Selby's großartiger Gesang setzt ein - und schon ist der baumstarke Opener, das Titelstück, in vollem Gange: Ein gewaltig groovender, toller, kraftvoller, pulsierender Roots-/Bluesrocker von einer Klasse und mit einem Feeling, das sowohl die Freunde eines John Hiatt, eines David Grissom und dessen einstiger Band Storyville, eines Stevie Ray, bis hin zu Gov't Mule (!) begeistern dürfte Brillantes Gitarrenspiel mit Dual-Leads und Parallelgesang, sowie mit herrlich variablen Läufen! Weiter geht's mit dem nicht minder starken, von kochenden Riffs und dezenten Funk-Lines umsäumten Bluesrocker "I should know better", dessen Rhythmus prima in die Beine geht. Irre starkes, vielseitiges, immer wieder von kleinen, versteckten, dennoch markanten Raffinessen geprägtes Gitarrenspiel des Meisters, erneut ein klasse Groove und exzellenter, souliger, weiblicher Background-Gesang sorgen für eine würzige, aufgeheizte Szenerie. Stark auch die kurzen Slidepassagen! Locker, dabei sehr emotional, dennoch kraftvoll und vor allem ungemein erdig (herrliches Desert-Flair), bringt Selby den folgenden, prächtigen Rootsrocker "Cold one closin' in" zu Gehör, dessen großartige Melodie, dieses Americana-mässige "Ghost Town"-Feeling und tollen Gitarrenläufe sich lässig und unwiderstehlich in unseren Ohrmuscheln tummeln. Das Gitarrensolo ist famos! Der nächste Knüller steht mit dem überragenden "Buck-fifty & a flat-head Ford" auf dem Programm: Dreckiger, groovender, rauer, aber wunderbar melodischer, rootsiger Swamp-/Blues-/Southern Rock voller Lynyrd Skynyrd-Flair, aber auch mit Spuren von Little Feat oder den Radiators! Wirbelt den Staub in den Deltas gehörig auf und lässt die Sümpfe brodeln. Tolles Zusammenspiel von trockenem Dobro, kochenden Riffs, groovenden Rhythmen und glühenden Slide-Ausflügen! Und bei dem straighten, fetten "Leveler, reveler" gibt Selby danach einen abgehenden Bluesrocker zum Besten, der Kollegen wie den Buddaheads, Indigenous oder Joe Bonamassa in nichts nachsteht! So geht das munter weiter: Ob auch mal mit einem wunderbaren, hypnotischen Slow-Blues ("Baby I do"), dem dreckigen, irgendwo zwischen ZZ Top und John Lee Hooker angesiedelten, astreinen Bluesrock-Boogie "Sure hope it ain't a train" (was für eine glühende Lead Gitarre), dem AC/DC-like Rock-Kracher "Dangerous game", oder der traumhaft melodischen, wunderschönen Roots-/Blues-Ballade "Guitar in the rain" - Mark Selby zaubert ein Highlight nach dem nächsten aus dem Ärmel! Erstklassig produziert hat das Werk wieder, wie schon seine früheren Alben, sein alter Spezi Brent Maher (in Zusammenarbeit mit Selby selbst), einer der absoluten Star-Produzenten Nashville's! "Nine pound hammer" ist so etwas wie der legitime Nachfolger zu Selby's 2002er-Knüller "Dirt" - und der Meister hat es geschafft die damals schon gewaltig hohe Messlatte nochmal locker zu überspringen. Mitreißender, intensiver und prächtig hängen bleibender Roots-/Bluesrock von meisterlicher Qualität!

Art-Nr.: 5582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nine pound hammer
Cold one closin' in
Buck-fifty & a flat-head Ford
Sure hope it ain't a train
Dangerous game
Guitar in the rain

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shawanda, Crystal - dawn of a new day [2008]
Ein neuer, vielversprechender "Stern" am Nashville-Himmel mit einem prima Debut! Die Fachwelt traut der jungen, im Wikwemikong Reservat von Manitoulin Island in Ontario, Canada aufgewachsenen, heute in Nashville lebenden Ojibwe-Indianerin mit der etwas "angerauten", großartigen Stiime eine große Karriere zu. Crystal Shawanda's faszinierender Werdegang vom einfachen Leben im Reservat zum "fast rising young Country star" gleicht einem kleinen Hollywood-Filmmärchen. Die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin begann mit dem Schreiben von Liedern schon in frühester Kindheit und sammelte schnell erste Bekanntschaften mit der Bühne. Bereits im zarten Alter von 11 tingelte sie in der Umgebung ihrer Heimat von Auftritt zu Auftritt. Ihr ungewöhnliches Talent, ihr Ehrgeiz und unbedingter Wille nach vorn zu kommen sprach sich schnell herum. Erste größere Erfolge sammelte sie schließlich in der CMT Reality-Mini-TV-Serie "Crystal, living a dream", es folgte das Signing beim großen RCA-Label, das vorliegende Debutalbum und nun schon der erste große Hit mit "You can't let go", das sich bereits in den Top 20 der Billboard Country-Singles-Charts festgesetzt hat, mit deutlicher Tendenz nach oben. Crystal's Musik, elf peppige, überwiegend schön knackig in Szene gesetzte, zwischen authentischen Country-Traditionen und modernem, zuweilen auch etwas poppigem Nashville-Flair hin und her balancierende New Country-Songs, treffen klar den Zahn der Zeit von Music City und steckem allesamt voller Chart-Potenzial. Mit ihrer markanten, von einer natürlichen Rauheit und Heiserkeit geprägten Stimme (hat etwas von der jungen Tanya Tucker, vor allem aber auch von Kim Carnes) verleiht sie den Songs ihre ganz persönliche Note. Hin und wieder wird man auch mal ein wenig an Shania Twain erinnert, als diese noch nicht vollends dem Pop verfallen war. Los geht's mit der von zwirbelnden Fiddle-Sequenzen und klasse Gitarren begleiteten Uptempo New Country-Nummer "Evolution", einem Song, der auch Martina MvBride sicher gut zu Gesicht stehen würde. Allerdings nicht gesanglich, denn Crystal injiziert ihm mit ihrer "gutsy" Stimme gar ein dezentes Soul-/Blues-Feeling, obwohl die Basis klar country-poppig orientiert ist. Einen flotten, Party-tauglichen, bestens tanzbaren, gut gelaunten, mit satten E-Gitarren, schönen Steelguitar-Fills und dezenter Fiddle garnierten, erstklassigen Uptempo Roadhouse Country-Boogie präsentiert uns die feurige Crystal dann mit dem tollen "My roots are showing", einem dieser Stücke, die nicht unwesentlich an Shania Twain erinnern. Klasse hier auch das klimpernde Piano! Geht gut in die Beine! Dann eine herrliche Nummer, die Crystal gemeinsam mit Mark Selby geschrieben hat: "Tender side" heißt das Stück - wunderschön locker, dennoch knackig dahin fließender, sehr frisch wirkender Country/New Country mit einer großartigen Melodie, feinen Steelguitar-Linien und den passenden Fiddle-Fills. Klasse! Wie auch das von rockigen, an die Rolling Stones erinnernde Riffs, in Verbindung mit einem lockeren Drive, tollen Gitarren (starke Slide) und wieder einer prima Melodie, geprägte "I need a man", die satte New Country-Nummer "Baby you're back", das dynamische, an frühe, fetzigere Sachen von Faith Hill erinnernde Titelstück "Dawn of a new day", oder die opulente, eingangs bereits erwähnte Ballade "You can let go", die bereits zu einem großen Hit avancierte. Besonders erwähnenswert ist noch ihre großartige "Pure Modern Country"-Version des Hank Williams-Klassikers "Your cheatin heart" mit toller Steelguitar-Begleitung, fetten E-Gitarren und klasse Fiddle-Ergänzungen. Ausgeprägt traditionelle Honky Tonk-Charakteristika treffen auf modernen Countryrock-Pep ala Miranda Lambert! Starke Sache! Erstklassig produziert wurde das Werk von Scott Hendricks! Unter den Musiker befinden sich ausschließlich Leute aus der 1a-Garde Nashville's, wie z.B. Greg Morrow (Drums), Mike Brignardello (Bass), Gordon Mote (Keyboards), B. James Lowry, Bryan Sutton (alle Acoustic Guitar), Pat Buchana, Tom Bukovac, J.T.Corenflos (alle Electric Guitar), Mike Johnson (Pedal Steel), Aubrey Haynie, Jonathan Yudkin (beide Fiddle), u.s.w.! Klasse Vorstellung von Crysztal Shawanda! Keine Frage, das Album wird ein Hit!

Die Tracklist:

1 Evolution - 4: 36   
2 My Roots Are Showing - 3: 33   
3 Tender Side - 3: 02   
4 Baby You're Back - 3: 03   
5 Dawn of a New Day - 3: 33   
6 You Can Let Go - 3: 36   
7 I Need a Man - 3: 28   
8 What Do I Have to Do - 3: 34   
9 Your Cheatin' Heart - 2: 57   
10 Try - 3: 32   
11 You Can't Take It Back - 3: 31

Art-Nr.: 5915
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shepherd, Kenny Wayne - how i go ~ special edition [2011]
Special Edition mit 4 Bonustracks! Zuletzt überzeugte Kenny Wayne Shepherd mit 2 großartigen Live-Alben, dem mit diversen Blues-Legenden eingespielten "10 days out - Blues from the backroads" aus dem Jahre 2007 und dem fulminanten 2010er-Werk "Live in Chicago" - nun legt er nach 7 Jahren endlich auch eine neue Studio-Scheibe vor: Ein tolles Teil! Shepherd, sicher einer der führenden Wegbereiters der neuen, jungen U.S.-Bluesrock-Bewegung, gelingt eine bravouröse Balance zwischen zündenden Rock-Grooves und erdigen, tiefen Blues-Traditionen. Der begnadete Gitarrist trifft damit sowohl den Nerv der jungen Blues-trächtigen Rock'n Roll-Gemeinde, als auch den der traditionsbewussten Blueser. Das ist sein Stil, das ist sein Weg. Bereits im Alter von bur 7 Jahren traf Kenny Wayne Shepherd den legendären Stevie Ray Vaughan, der auf ihn bis heute den wohl größten Einfluss ausübt. Und die Verbundenheit, wie auch die musikalische Ausrichtung zeigt sich bis heute auch darin, dass in der aktuellen Kenny Wayne Shepherd Band-Besetzung noch immer, bzw. wieder, die berühmte SRV Double Trouble Rhythmus-Sektion, Chris Layton an den Drums und Tommy Shannon am Bass, eine zentrale Bedeutung inne hat. Dazu greift Shepherd auf seinen langjährigen, altgedienten Freund, den exzellenten "leather-lunged" Sänger Noah Hunt zurück, dessen ausstrahlungsstarke Stimme wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" zu Shepherd's powerndem Bluesrock passt. Was die Truppe, zu der an den Keyboards noch Riley Osbourn zählt, an toughem, riff-driven Material raushaut, ist allererste Sahne. Prächtige Eigenkompositionen, oft zusammen mit Mark Selby und dessen Gattin Tia Sillers geschrieben, sowie tierische Covers von beispielsweise den Beatles ("Yer Blues"), Albert King ("Oh, pretty woman") oder Bessie Smith's grandioser "Backwater Blues", lassen Shepherd und seine Mannen zur Höchstform auflaufen. Moderner hard-driving Bluesrock trifft auf pure Roots- und Blues-Tradition - und es passt wie aus einem Guss zusammen. Das Shepherd dabei immer wieder mit atemberaubenden, glühenden Gitarrenläufen brilliert, versteht sich von selbst. Produziert haben Shepherd und sein "Hausproduzent Jerry Harrison! Sicher eine der stäksten Studioveröffentlichungen in Shepherd's bisheriger Karriere. "A fantastic album", wie ein U.S. Journalist resümiert! Wir bieten im übrigen ausschlisslich die um 4 Bonustracks "aufgestockte" Special Edition an. Alles andere macht keinen Sinn, da man auf diese zusätzlichen Stücke auf keinen Fall verzichten darf.

Das komplette Tracklisting:

1 Never Lookin' Back - 4:15
2 Come on Over - 3:54
3 Yer Blues - 4:42
4 Show Me the Way Back Home - 5:23
5 Cold - 4:00
6 Oh, Pretty Woman - 3:52
7 Anywhere the Wind Blows - 5:30
8 Dark Side of Love - 4:21
9 Heat of the Sun - 5:23
10 Round and Round [bonus track] - 3:47
11 The Wire - 3:06
12 Who's Gonna Catch You Now - 4:32
13 Backwater Blues - 7:11
14 Strut - 3:37
15 Butterfly [bonus track] - 3:34
16 Cryin' Shame [bonus track] - 3:32
17 Baby the Rain Must Fall [bonus track] - 4:08

Art-Nr.: 7498
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wright, Chely - never love you enough [2001]
Mit ihrem vierten Album bewegt sich Chely Wright wohl immer mehr ganz auf die Nashville-Spitze zu, sie entwickelt sich immer mehr zur "Country-Diva". Musikalisch heißt das, der Trend geht deutlich mehr in Richtung Country-Pop ála Shania Twain, Faith Hill und Co.! Dennoch ist es ein gut gemachtes Album. Angesagter, perfekt produzierter, New Country/Country-Pop mit Uptempo-Nummern und ein paar poppig-schmachtenden Balladen mit R & B-Flair, sowie potentiellen Hits in Hülle und Fülle. Sie ist ohne Zweifel eine sehr talentierte Sängerin und Songschreiberin. Immerhin ist sie kompositorisch an 5 der 12 Titel beteiligt, wobei die beiden mit Brad Paisley geschriebenen Titel "One night in Las Vegas", bei dem Brad auch als Duett-Partner auftritt und "Horoscope", hier steuert Brad sein großartiges Gitarrenspiel bei, sowie das komplett selbst komponierte herrliche CD-Finale "Deep down low" zweifellos zu den Höhepunkten des Albums zählen. Erwähnenswert sind auch das Titelstück, ein feiner Pop-Country-Song und "Jezebel", ein echtes, modernes, New Country-Stück mit feiner Melodie, gut tanzbar und schöner Banjo- und Fiddle-Begleitung. "What if we fly", von Mark Selby und Tia Sillers, komponiert, sei mit seiner wunderbaren Melodie, seiner knackigen Art, der schönen Steel und Fiddle und dem dezent lateinamerikanischen Touch, auch noch herausgestellt. Mit Phil Vassar tritt bei "For the long run" noch ein weiterer prominenter Gesangsgast in Erscheinung. Alles in allem ein Album, bei dem sich die knackigen Uptempo und Midetmpo-Momente, sowie die Balladen in etwa die Waage halten und mit dem Chely, wie eingangs schon erwähnt, die Erfolgsleiter weiter emporsteigen wird.

Art-Nr.: 1688
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Zito, Mike - greyhound [2011]
Nicht nur die Experten und Kritiker in den USA sind sich einig, auch die Fans realisieren es: Dieser Mann wird immer besser! War schon das 2009 erschienene "Pear river" ein aussergewöhlich starkes Teil, so setzt er mit dem famosen "Greyhound" glatt noch einen drauf. Immer mehr entwickelt sich der famose, texanische Roots- und Blues-rocking Gitarrist Mike Zito von einem zweifellos aussergewöhnlich talentierten "hotshot blues six-stringer" auch zu einem literarischen, ausdrucksstarken Songwriter und nicht minder, mit jeder Menge Ausstrahlung und Inspiration behafteten "soulful singer", ohne dabei seinen Status eines fulminanten "badass"-Gitarristen aufzugeben. Eine mitreissende Kombination, die er auf seinem neuen Album so stark wie noch nie offenbart. Beeinflusst sieht sich Zito vorwiegend von der Musik des amerikanischen Südens und der Swamps Louisiana's, wo sich seine sizilianischen Vorfahren vor weit über 100 Jahren einmal niederließen. So passt es, dass "Greyhound" zum einen von einem deutlichen, bluesig-rootsigen Southern Rock-Flair durchzogen ist und dass er zum anderen den in New Orleans ansässigen, ebenfalls der swampigen Roots-/Blues-Musik ergebenen, grandiosen Anders Osborne als zweiten Gitarristen und als Produzenten des Albums mit an Bord hat. Die Spuren, die man auf dem Werk findet, gehen von solchen Leuten wie Danny Gatton, Eric Clapton, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan bis zu The Allman Brothers Band, genauso wie von Creedence Clearwater Revival, über John Hiatt, Bob Seger und Mark Selby, bis hin zu Indigenous und bluesigen Chris Robinson-Sachen. Auch dies suggeriert diese hier so wundervoll umgesetzte Synthese aus Roots- und Bluesrock. Das Songmaterial ist toll strukturiert und steckt voller erdiger, herrlicher Gitarrenläufe, die immer schön dreckig und "gritty" klingen, besticht aber gleichzeitig auch mit einer prächtigen Melodik und Vertrautheit. Zito's exzellente Soli und seine Gitarrendominanz stehen jederzeit klar im Zeichen der einzelnen Songs. Und, wie gesagt, die sind durchweg vom Allerfeinsten. Zu den Höhepunkten eines allerdings ohne jede Schwächen aufwartenden Albums zählen Stücke wie beispielsweise der packende Upbeat-Shuffle "Until the day I die", das gar mit alten Bad Company-/Free-kompatiblen Riffs aufwartende, straighte, aber auch von einem klasse Tinsley Ellis-like Southern-rocking-Blues-Feeling durchzogene "Judgement day", das von einem pochenden Led Zeppelin-Rhythmus getragene "The hard way", der wunderbare, pure Love Slow-Blues "Please Please Please" mit seinem grandiosen, gefühlvollen, "jazz-inflected" Gitarrensolo, der erdige Texas-Bluesrocker "Roll on" mit seinen tollen Slide-Licks, oder das wunderschöne, melodische Titelstück "Greyhound", ein fantastischer, Blues-based Southern-Rootsrocker an der Schnittstelle John Fogerty, John Hiatt, Bob Seger und Stevie Ray Vaughan, mit traumhaften Slide Guitar-Linien und einem herrlich ins Ohr gehenden Chorus. Wenn er singt: "Run away, run away/I'm leaving today/There ain't nothing like the sound/Of a lonely Greyhound", sieht man sie geradezu wie in einem kleinen Roadmovie vorm geistigen Auge vorbeiziehen, diese faszinierenden, unendlichen Weiten Texas' und der Südstaaten. Mike Zito ist in absoluter Top-Form. Mit seinem neuen Album macht er den nächsten Schritt in die richtige Richtung, um sich endgültig in den Herzen der Fans fest zu spielen. Dieser Bursche wird uns wahrlich noch viel Freude bereiten, da gibt es keinen Zweifel. So, und nicht anders spielt man würzigen, Gitarren-dominierten, southern-fueled Roots-/Bluesrock voller Soul und Inspiration. Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1 Roll On - 4:06
2 Greyhound - 5:00
3 Judgement Day - 5:44
4 Show Me the Way - 4:14
5 The Hard Way - 4:32
6 Motel Blues - 3:54
7 Stay - 5:31
8 Until the Day I Die - 4:15
9 The Southern Side - 3:52
10 Please, Please, Please - 3:59
11 Hello Midnight - 5:25

Art-Nr.: 7470
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Roll on
Greyhound
Judgement day
The hard way
Until the day I die
Hello midnight
The southern side

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!