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Abshier & the Nighthowlers, Shea - potluck [2018]
Mit Shea Abshier & The Nighthowlers befindet sich eine neue, erst im Frühling 2017 gegründete Band aus Stephensville, Texas, auf dem Red Dirt-Radar, die jetzt mit "Potluck" ein überaus starkes Debüt hinlegt. Der Titel des Albums, der quasi für ein Essen steht, bei dem jeder seine Speise mitbringt, kann auch ein wenig als Synonym für die Stilvielfalt (Americana, Roots, Rock, Southern Rock, Country Rock, Blues, Gospel, Reggae, Pop) auf diesem Werk gesehen werden, die das großartige Kollektiv, bestehend aus Leader Shea Abshier (lead vocals, rhythm guitar), Chase Chancellor (drums) und Monty Scrogrum (bass) sowie den Gastmusikern Josh Serrato (acoustic and electric guitar, keys), Cameron Speed (harmonica), Piper Jones und Tyler Moses (beide background vocals) geradezu perfekt und in vollendeter Harmonie miteinander verschmelzen lässt. Herausragend und prägnant dabei ist die von einer gewissen Vulnerabilität gekennzeichnete Stimme des Fronters Shea Abshier, die eine Nähe zu der von Mike Eli suggeriert. Auch die ausnahmslos tollen Hooks und herrlichen Melodien, sowie der aus vielschichtigen, wunderbar transparent und saftig klingenden Gitarren bestimmte, erfrischende, dennoch natürlich rootsige, ursprüngliche und ehrlich klingende Sound lassen unweigerlich Assoziationen zur, allerdings frühen, noch nicht von Nashville's Mainstream-Maschinerie beeinflussten Eli Young Band aufkommen, was natürlich als Riesen-Kompliment zu verstehen ist. Den Auftakt bildet mit "Be Your Man" ein dynamisch groovener Roots-/Blues-Rocker, der von der quäkenden Mundharmonika Cameron Speeds dominiert wird. Das folgende "Bring Me Back" und das treibende "Get Me There" leben sowohl von diesen typisch, im Red Dirt verankerten, melodischen Gitarrenhooks, Tempi- und Stimmungswechseln, als auch den eingängigen Refrains, wie sie die EYB weit über Texas hinaus getragen haben. Letztgenannter Track wird aufgrund Serratos bärenstarker E-Gitarre (tolles E-Solo, dazu mit klasse Orgeleinlagen) auch in Southern Rock-Kreisen bestens ankommen. "My Oh My" wirkt mit seinen Acapella-artigen Hamoniegesängen wie ein aus einer guten Laune heraus, spontan komponierter "Verandasong", dessen Titelzeile samt positiver Energie, sich unweigerlich im Gedächtnis festsetzt. Das größte Hitpotenzial weist vermutlich der dezente, melancholische Ohrwurm "Washed Away" auf. Grandioser Song! Im zweiten Teil der CD fällt das schon vom Titel her eigenwillige "Kickapoo Redemption" in seiner atmosphärischen Barroom-bluesigen (wieder mit quäkender Harp und fesselnder E-Gitarre), gospeligen Machart (ein wenig "Go Down Moses"-mäßig) und fast Reggae-typischem Bridge aus dem Rahmen. Was sich hier wie wild zusammen komponiert anhört, passt am Ende gekonnt zusammen und gilt als Beweis für die kompositorische Variabilität Abshiers. Ansonsten wird mit flockigen Tracks wie "The Other Side" (wie eine hinreißend schöne Mischung aus den frühen Eagles und Reckless Kelly), "Something Sacred", "As You Weep" und dem überragenden, mit surrender Slideguitar und dramatisch in Szene gesetzter Orgel dargebotenen "Bleeding Eyes" (schön southern-rockig), die neben besagter Eli Young Band, nicht nur Anhängern von Acts wie u. a. No Justice, Micky and The Motorcars, Willie Stradlin, Rob Baird und auch im weitesten Sinne auch Sister Hazel und Will Hoge größte Freude bereiten werden, beste Akquise in Sachen potentiellem Popularitätszuwachs betrieben. Das Album ist ein somit durchgehend herausragend starker, abwechslungsreicher und mitreißender Silberling. Mit "Potluck" haben Shea Abshier & The Nighthowlers schon mit dem Debüt ein fantastisches 10-Gänge-Menü mit vielen kleinen musikalischen Delikatessen angerichtet, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Hier ist enorm viel Potential in Richtung großem Karrieresprung vorhanden! Allerfeinste. absolut schmackhafte Kost, nicht nur für Red Dirt-Gourmets. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Be Your Man - 2:46
2. Bring Me Back - 3:36
3. Get Me There - 3:53
4. My Oh My - 2:13
5. Wash Away - 3:04
6. The Other Side - 3:49
7. Something Sacred - 4:38
8. Kickapoo Redemption - 4:26
9. As You Weep - 3:06
10. Bleeding Eyes - 3:15

Art-Nr.: 9733
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bring me back
Get me there
Wash away
The other side
Something sacred
Kickapoo redemption
As you weep
Bleeding eyes

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Bennett Band, Kyle - grey sunrise [2009]
Das grandiose Debutalbum der in Fort Worth/Texas ansässigen Kyle Bennett Band avancierte im Jahre 2005 zu einem regelrechten "Juwel" in der "Red Dirt"-Countryrock-Szene, ebenso wie zu einem kultigen Geheimtipp unter den "Countryrock-tauglichen" Southern Rock-Fans! Ganze vier Jahre mussten wir warten, bis der Nachfolger kommt, doch nun liegt ihr Zweitwerk "Grey sunrise" vor - und das Genre hat allen Grund zum Feiern. Sie haben sich nochmal selbst übertroffen und die Messlatte ihres Erstlings noch höher gelegt. Was für ein herrliches Album! Countryrock (bringen wir es mal auf einen Nenner und bezeichnen es als Countryrock, doch das Spektrum ist sehr sehr vielseitig und Genre-übergreifend - dazu später mehr) soll tot sein? Niemals! Solange solche Bands wie die Kyle Bennett Band am Start sind, wirkt diese musikalische Spezies auch heute noch lebendiger und frischer denn je. Mit fantastischem Songmaterial und exquistiter musikalischer Leistung prescht die Kyle Bennett Band in der "Red Dirt"-Szene nach vorn und ist drauf und dran solch etablierten Größen wie Cross Canadian Ragweed, Stoney LaRue, Reckless Kelly, der Eli Young Band, Wade Bowen & Co. den Rang abzulaufen. Diese Musik symbolisiert Freiheit, Zwanglosigkeit, Frische, ist der pure amerikanische Countryrock-Traum! Gehen wir nochmal näher auf die Bezeichnug Countryrock ein: Das ist unterm Strich schon korrekt, doch detailliert betrachtet trifft die Kyle Bennett Band nahezu perfekt die Schnittmenge rauer Texas "Red Dirt"-Helden wie die bereits erwähnten Cross Candian Ragweed und Reckless Kelly, Nashville-kompatiblem New Country zwischen solchen, durchaus traditionell fundamentierten Größrn wie Brad Paisley und Travis Tritt, würzigem Outlaw-Country ala Waylon Jennings, klassischem Siebziger-fundamentiertem Countryrock der Sorte Eagles/Poco, wie auch, und das wird immer wieder deutlich, den kernigen, lupenreinen Southern Rock-Anlagen solcher Bands wie den Outlaws, der Henry Paul Band und Lynyrd Skynyrd. Wie selbstverständlich vereint die Truppe all das in ihrem wundervollen, von einem ganz großartigen, saftigen, satten und transparenten Gitarrensound geprägten (die Truppe agiert mit zwei exzellenten E-Giatrristen, dazu spielt Bennet noch Acoustic Gitarre), unwiderstehlichen, eigenen Songmaterial und ist damit nicht nur auf jedem dieser Terrains zu Hause, sondern vereint auch deren Anhänger zu einer begeisternden, gemeinsamen Fangemeinde! Die Kyle Bennet Band spielt, auch bei den lockeren, wie Öl runtergehenden Songs und bei den Balladen, immer knackig,"saftig" und voller Energie. Dazu gehen die Songs einfach wunderbar ins Ohr! Es geht gleich mit einer absoluten "Killernummer" los: "Time to switch to whiskey" ist ein fuminant abgehender, zwischen Southern Rock- und Outlaw-Strömungen angesiedelter, wundervoller Countryrock-Heuler voller Roadhouse-/Honky Tonk-/Boogie-Flair. Welch eine Dynamik! Angetrieben von einem knackig nach vorn gehenden Drumming, dominieren satte E-Gitarren das Geschehen, unterstützt von einer quiligen Steelguitar im Hintergrund. Der großartige Lead Gitarrist John Seidler brilliert mit kernigen, flinken Läufen, die viel Southern-Esprit versprühen. Und Bennett singt fantastisch! Ein prächtiger Auftakt, doch die Scheibe lässt während ihrer 13 Songs (gut 50 Minuten) zu keiner Phase nach. Nach dem melodischen, knackigen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrocker "Should've listened" (in der Art der letzten Sachen der Eli Young Band) und dem von starker Lead Gitarren-Arbeit (tolles Solo) und feinen Mandolinen-/Steelguitar-Fills geprägten Texas Outlaw-Countryrocker "The road", folgt ein knallharter, kochender, von rauen, fetten E Gitarren-Riffs dominierter, astreiner, klassischer Southern Rocker in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Doch "Blackbird" ist von einer Güte, die Skynyrd schon länger nicht mehr hinbekommen haben. Auch 38 Special, die Outlaws, mit Abstrichen Molly Hatchet und die in der Southern-Szene aktuell so angesagten Rebel Pride dienen als Vergleichsgröße. Saustark! Im Anschluß daran erleben wir dann das herrlich lockere, flockige, wie Öl runtergehende, dennoch knackige, erfrischende Countryrock-Stück "Grey sunrise" (hat sowohl Eagles-, Restless Heart- als auch Outlaws-Flair), bei dem jedem Genre-Liebhaber das Herz aufblühen wird. Tolle Gitarre, lockere, lässige Dynamik, schöne Steel- und Mandolinen-Ergänzungen, eine traumhafte Melodie - einfach wundervoll! Dach auf, und mit dem Cabrio entlang der endlosen Highways Amerikas cruisen - das passt! Das nachfolgende "Crescendo" ist eine hinreißend melodische New Country-, Countryrock-pop-Ballade, umgeben von ungemein transparenten, klaren Gitarren. Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen. Klasse hier die Kombination aus E-Gitarren, Acoustic Gitarre, Steelguitar und unaufdringlicher Orgel. Matchbox 20 zu deren Anfangszeiten (wenn sie eine "Red Dirt"-Band gewesen wären), aber auch Sister Hazel. BlackHawk und die Eli Young Band kommen einem hier in den Sinn. Und mit dem herrlichen "When the lights go down" steht schon der nächste Traum-Countryrocker in den Starlöchern. Präzise, knackig, frisch, mit tollen, saftigen Gitarren und ungemein melodischen Strukturen ziehen die Jungs ihre Kreise. Blühender Countryrock von zeitloser Güte! Nach dem rootsigen "Devils on my trail" (satter Countryrock mit Outlaw- und Southern-Feeling zwischen Poco, Cross Canadian Ragweed, Waylon Jennings und der Eli Young Band), feuert die Truppe mit dem grandiosen "Empty barrels" nochmal einen krachenden Southern Rocker aus allen ihr zur Verfügung stehenden Rohren ab. Dreckige, raue, harte Riffs, donnernde Drums, eine morz Power - und trotzdem eine klasse Melodie. Das Quintett spielt auf, als wollten sie Cross Canadian Ragweed mit geballter Kraft an die Wand drücken. Produziert und mit einem tollen Sound versehen hat das Werk, wie schon das Debut, wieder Erik Herbst! Der Kyle Bennett Band ist mit "Grey sunrise" ein absolutes "Sahneteil" des Gitarren orientierten Countryrocks gelungen - ohne jeden Fehl und Tadel! Schon nach gut einem Drittel des Jahres 2009 ein Album, das in den Jahresend-Abrechnungen der Sektionen "Countryrock-Album des Jahres" und "Red Dirt-Album des Jahres" zweifelsfrei ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird! Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1 Time to Switch to Whiskey - 3:33   
2 Should've Listened - 3:37   
3 The Road - 3:28   
4 Blackbird - 3:36   
5 Grey Sunrise - 3:58   
6 Crescendo - 3:43   
7 When the Lights Go Down - 4:04   
8 Devil's on My Trail - 3:45   
9 Empty Barrels - 4:33   
10 One Light Town - 4:08   
11 Jimmy & Josie - 3:20   
12 Still in Love with You - 4:05   
13 Everything to Lose - 4:33

Art-Nr.: 6351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Time to switch to whiskey
Blackbird
Grey sunrise
Crescendo
When the lights go down
Empty barrels

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Block, Ken - drift [2008]
Sister Hazel-Frontmann Ken Block mit seinem ersten Solo-Album - und was für ein großartiges! Allerfeinster, auf exzellenten Songs und tollen Melodien basierender Roots-Rock/-Pop mit einer dezenten Countryrock-Note für die Gemeinde der Counting Crows-/Hootie & the Blowfish-/BlackHawk- und Sister Hazel-Fans!

1 Blue to a Blind Man - 3:56   
2 The Other Side - 4:04   
3 Completely Wasted - 3:28   
4 I Don't Mind - 3:22   
5 It's Alright - 3:46   
6 Better This Way - 3:59   
7 So Far - 3:15   
8 33,059 Days - 3:42   
9 Ride - 2:30   
10 Chance - 4:29   
11 You and Me - 4:20   
12 We Don't Talk Anymore - 3:18

Art-Nr.: 6115
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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The other side
Completely wasted
It's alright
Better this way
So far
33.059 days

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Crow Band, Bart - desperate hearts [2008]
Welch ein Fortschritt! Großartig! Das zweite Album der texanischen Bart Crow Band ist schlichtweg ein "Countryrock-Hit", der einfach runter geht wie Öl! Als die Truppe mit ihrem klasse Debüt "Finally" vor rund zwei Jahren voller Unbekümmertheit die Texas "Red Dirt"-/Countryrock-Bühne betrat, prophezeiten wir bereits, wie auch einige andere Experten, dass hier einer der vielversprechendsten, neuen Szene-Acts heranwachsen würde ("Texas’ next rising star is born...")! Das Album verkaufte sich tierisch gut, die Single "Wear My Ring" hielt sich über zwanzig Wochen (!) in den Texas Music-Charts ("a song that just won’t go away", äußerte sich seinerzeit Jason Boland dazu) und deren Nachfolger "Driftin’ In The Wind" ergatterte 2007 sogar einen Platz unter den 10 meistgespielten Stücken im Texas Music-Radio. Ein toller Erfolg, der nun mit dem zweiten Album der Band neue Höhen erreichen dürfte, denn dieses Werk ist nochmal um Längen stärker als der Vorgänger! Apropos "Driftin' in the wind": Aufgrund des großen Erfolges entschied sich die Band kurzerhand diesen Song für das neue Album gleich noch einmal einzuspielen, diesmal noch frischer, noch dynamischer, noch besser! Ein Traum-Countryrocker mit einer tollen Melodie, irgendwo angesiedelt zwischen No Justice und besten Restless Heart-Tagen! Man spürt direkt die exzellente Handschrift des neuen Produzenten Mack Damon (bekannt für seine musikalische Vielseitigkeit), der in seinen Rhapsody Street Studios in San Antonio,Texas den Schritt vom zuweilen etwas unausgereift wirkenden "Demotape-Charme" des Erstlings zu einem satten, voller Transparenz steckenden, klaren, moderneren Sound mit Bravour vollzogen hat, ohne der Band dabei ihre Unbekümmertheit, Zwanglosigkeit und Ursprünglichkeit auch nur ansatzweise zu nehmen (in diesem Punkt ist die "Red Dirt"-Fangemeinde eh besonders sensibel). Nein, es stimmt jetzt einfach alles! Bart Crow's humorvoller Kommentar hierzu: "The first time I heard our very first record right off the mixing board I thought it was the best thing that ever happen to the planet. Boy did I have a lot to learn”. Die musikalische "Öffnung" für ein breiteres Publikum wird im Verlauf der weiteren zwölf Stücke konsequent durchgezogen. Es gibt mit dem wunderbaren "St. Valentine" eine Fremdkomposition aus der Feder von Jason Boland (erinnert gar ein wenig an eine texanische Abwandlung des Dylan/Byrds-Klassikers "Mr. Tambourine Man"), ein Stück aus der Feder des Lead Gitarristen Paul Russell ("Back Down" - herrlicher, leicht southern-angehauchter, lockerer Countryrocker mit markantem, flockigem Stratocaster-Spiel und am Ende mit einem starken Retro E-Gitarren-Solo), zwei klasse Nummern aus der Kombination Paul Russell/Bart Crow ("Change" - politischer Text, dezent psychedelisch angehaucht und schön roostig, sowie "Tami“ - lässiger New Country-Rock/-pop, melodisch im Stile von Sister Hazel mit leicht "nasalem" Gesang), doch der übrige Anteil der Songs wurde vom Bandleader im Alleinregie geschrieben. Schnell und deutlich bemerkt man die Weiterentwicklung, die Bart Crow auch beim Songwriting vollzogen hat. Die Stücke wirken viel ausgefeilter, vielseitiger, reifer und auch in Text und Musik deutlich komplexer und frischer strukturiert. Hervorragend die von einer wunderbaren, Gänsehaut erzeugenden Melodie durchzogene Ballade "Hollywood", durchströmt von toller Stratocaster-E-Gitarren-Arbeit und glänzenden, weiblichen Background Vocals von Fallon Franklin, wobei nicht einmal vor einem ganz dezenten Streicher-Einsatz zurückgescheut wird, der aber deutlich durch ein am Ende eingestreutes, vorzügliches E-Gitarren-Solo jeder Zeit in Schach gehalten wird. Auf dem Fuße folgt mit "Understand" ein weiterer "Kracher", der diesmal als erste Single ausgewählt wurde. Das Stück erinnert in seiner Lockerheit an Sachen von No Justice oder Wade Bowen. Bei diesem herrlichen, zum Mitwippen anregendem Gitarren-Rhythmus und dem zum Mitsingen animierenden, eingängigen Refrain, wird selbst der gefühlsmäßig kälteste Eisblock in rasender Schnelle zum Schmelzen gebracht. Wir sind uns sicher, dass dieser Song noch so manche Cabriofahrt auf den texanischen Highways begleiten wird. Absolut hitverdächtig! "Roses" und die texanische, fröhliche Countrynummer "Once A Day" (mit sirenenartigem Fiddle-Spiel von Nick Worley) pendeln irgendwo zwischen Randy Rogers, Pat Green und Django Walker. Der Titelsong "Desperate Hearts" glänzt mit einem recht rockigen Ambiente, wie man es beispielsweise von der Ryan Bales Band oder auch etwas "braveren" (was wir in diesem Zusammenhang alles andere als negativ meinen) Cross Canadian Ragweed her kennt. Das melodische, sehr rhythmisch dargebotene "New York" (klasse Harmoniegesänge) geht ähnlich wie "Understand" wieder direkt in die Beine und das abschließende, traumhaft schöne "Forever" (mit großartiger Steelguitar-Einlage von Bobby Flores) beendet balladesk den Reigen von ausnahmslos herrlichen Countryrock-Stücken, ohne eine einzige Schwachstelle zu offenbaren. Die Songs machen einfach Laune, was auch Kyle Hunt, ein texanischer Musiker-Kollege Crow's, treffend reflektiert: "Bart Crow’s sound reflects his personality, it is what he is, unique, laid back, real and fun. The songs just make you wanna sing along.” In der tat bleiben diese Nummern einfach wunderbar in den Ohren hängen. Bart Crow und seinen Freunden ist mit "Desperate Hearts" ein Riesen-Album gelungen. Dank des neuen Produzenten Mack Damon und einer genauso professionellen wie unbekümmerten, frischen, vor allem Dingen sehr ausgereiften Leistung der Band ist ein weiteres Kleinod texanischer Roots-/New Country-/Countryrock-/"Red Dirt"-Musik entstanden, das die Fans in Windeseile in ihr Herz schließen werden. Hier scheint eine steil nach oben gerichtete Entwicklung angesichts ihres enormen Potenzials (wie bei der Randy Rogers Band) beinahe vorprogrammiert. Die Bart Crow Erfolgsgeschichte geht weiter! Ein tolles Album! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5586
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Driftin' in the wind
Back down
Understand
Sweet imitations
Desperate hearts
Forever

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Honeybrowne - mile by mile [2008]
Hervorragendes neues Album der Texaner aus Austin, das fünfte und bislang wohl stärkste, die mit ihrem Namen seit nun schon über einem Jahrzehnt für qualitativ hochwertigen, überaus melodischen, flockigen und sehr harmonischen, von einem dezenten "Red Dirt"-Flair durchzogenen Texas Roots-Pop/-Rock/-Countryrock bürgen, der auf angenehmste Art und Weise unsere Ohren umgarnt. Seit ihrem ebenfalls schwer gelobten Vorgänger "Something To Believe In" aus dem Jahre 2005 hat es leichte personelle Umbesetzungen in der Band gegeben, die sich aber in keinster Weise negativ auswirken. Stephen Bres ersetzt Cody Banks am Schlagzeug und der vielseitige Josh Owen zeigt sich für den Gitarrensound und auch einige Tastenparts verantwortlich. Produktionstechnisch hat man diesmal auf das in Austin ansässige Multitalent Mark Addison vertraut, der sowohl beim Songwriting, als auch bei der instrumentellen Umsetzung stark involviert ist (Gitarren, Keyboards). Das Grundgerüst bilden aber nach wie vor Bassist Jake "Bass" Blackwell und natürlich der kreative Kopf der Truppe und Frontmann, Sänger und Gitarrist Fred Andrews, der wiederum allen zehn, auf dem Werk enthaltenen Kompositionen deutlich seinen Stempel aufdrückt. Los geht es mit dem großartigen, lockeren Countryrocker "Help Me Find My Way", der ganz in der Tradition des typischen Bandsounds gehalten wurde, den Honeybrowne schon seit Beginn ihrer Gründung zelebrieren: Schöne, entspannte Drums-, lockere Akustik- und Bariton E-Gitarren--Untermalung, dezente Orgel-Fills - alles in Verbindung mit einer unaufgeregten, aber wunderschönen Melodie a là Eli Young Band, Little Texas, Wade Bowen und vielleicht einem Hauch von Hootie & The Blowfish. Der leicht genäselte Gesang von Fred Andrews lässt einem unweigerlich Sänger wie Ken Block (Sister Hazel) oder entfernt auch Michael Stipe (R.E.M) in den Sinn kommen. Auffällig, dass der neue Gitarrist Josh Owen in seinem Spiel sehr viele Bariton-Töne einfließen lässt, die den Songs ein zusätzliches Retroflair verpassen, ohne allerdings dabei je "altbacken" zu wirken. Bestes Beispiel dafür ist das flockig und sehr harmonisch dahin fließende "Yesterdays News", das so richtig locker in die Beine geht. Absolut radiotauglich! Der Titelsong "Mile By Mile" weist in den Strophen balladeske Züge auf (herrliche, Gänsehaut erzeugende Akkordeonuntermalung), wobei er im Refrain mit zunehmender Emotionalität an Tempo zulegt. Ein echter Ohrwurm! Recht traditionell verwurzelten Country/Countryrock in weitest gehender Bakersfield-Tradition bietet "Bowling Green". Hier setzen Owen und Addison mit filigranen Steel- bzw. Bouzouki-Einlagen nette Zusatzakzente. Ein kleiner Fehler hat sich in der Trackliste eingeschlichen: Anders als auf dem Backcover abgedruckt, folgt zunächst mit "Trouble’s Got A Thing For Me" einer der weiteren Höhepunkte des Albums: Feine E-Gitarren-/Slideläufe, sowie Pianospiel mit etwas Honkytonk vermitteln zum lustigen Text ein bluesiges Barroom-Flair. ehe das schöne "Personal Lullaby" zu hören ist, dem die vor kurzem vollbrachte Vaterschaft von Fred Andrews und Stephen Bres als Inspirationsquelle zu Grunde liegt. Am Ende wird es dann nochmals etwas countrylastiger: "Line Sinker And Hook" (auch mit etwas Heartland-Flair) wird durch schöne weibliche "Backs" von Gastsängerin Alli Russell aufgepeppt und mit "Put That Ring On Your Finger" gibt es einen launig dahinstampfenden, Gitarren-lastigen, sehr würzig rockigen Rausschmeißer (schönes Tambourine-Rasseln am Anfang und Ende), der sicherlich zu viel Stimmung bei den anstehenden Live-Konzerten beitragen dürfte. Ein klasse Abschluss. Fazit: Honeybrowne gehen auch mit ihrem 5. Studioalbum "Mile By Mile" ihren Weg akribisch und konsequent weiter und etablieren sich immer mehr zu einer der beliebtesten Bands des texanischen Music-Circuits. Ein großes Lob an Fred Andrews & Co.! Klasse, lockere, stilvolle "Red Dirt"-flavoured Roots-Pop/-Rock/-Countryrock-Musik mit 100% Wohlfühlfaktor! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5791
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Help me find my way
Yesterday's news
Mile by mile
Love wanted
Line sinker and hook
Put that ring back on your finger

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Rogers Band, Randy - burning the day [2010]
Eine der beliebtesten "Red Dirt"-Countryrockbands auf dem Weg, sich auch weit über die Grenzen Texas' hinaus fest zu etablieren. "Burning the sky", ihr neues, großartiges Album jedenfalls ist der nächste, konsequente Schritt in die richtige Richtung. Dieser junge, fest zusammengeschweiste "Texas-born-and-bred"-Haufen um ihren aus Cleburne, TX stammenden Frontmann Randy Rogers, immerhin jetzt auch schon rund 7 Jahre in unveränderter Besetzung unterwegs, hat sich längst einen prächtigen Ruf als ständig "on the road"-befindlicher Live-Act erspielt. Landauf, landab machte die Truppe jede halbwegs ernstzunehmende Bar, jedes Roadhouse und jeden Honky Tonk-Schuppen "across the American West" unsicher. Mehr als 200 Gigs im Jahr, das ist schon eine Hausnummer - und es bringt blindes musikalische Verständnis. Dieser Ruf und die starken Veröffentlichungen der Vergangenheit brachte die Band zuletzt mehr und mehr ins Rampenlicht und auf die großen Bühnen des Circuits. So stehen mittlerweile zum Beisspiel Touren als Support von Willie Nelson und den Eagles zu Buche. Vor allen Dingen aber wird auch die Major-Szene in Nashville zusehends aufmerksamer auf die Randy Rogers Band. Rogers selbst gehört mittlerweile zu den gefragtesten Songwritern des Genres, dessen hervorragende Songs immer mehr von den etablierten "Music City"-Stars aufgenommen werden. Die Band selbst erntete zuletzt sogar Nominierungen als "ACM Vocal Group of the Year" und lässt durch zunehmendes Airplay im Countryradio aufhorchen. Die Zeichen stehen also auf Erfolg - und "Burning the day" sollte einen Riesenschritt dazu beitragen. Was uns die Truppe offenbart, ist herrlich melodischer, eingängiger Countryrock und New Country, dessen Nashville-Tauglichkeit zwar größer ist als je zuvor, der aber dennoch seinen typischen Texas "Red Dirt-Grit" niemals verleugnet. Das haben die Jungs einfach im Blut. Zudem hat Rogers' eine wunderbar Staub-behaftete Stimme, die ein übriges zum "Red Dirt"-Ambiente beiträgt. Das Material ist zumeist schön knackig, flott, rockig doch auch die ein oder andere exzellente Ballade zeigt eindrucksvoll, was die Band kann. Und das ist eine ganze Menge! Zu den Highlights zählen beispielsweise der wunderbar ins Ohr gehende, frische, flockige, knackige Countryrock-Opener "Interstate", die sehr kraftvoll inszenierte, überaus melodische, von Radney Foster und Gordie Sampson komponierte New Country-/Countryrock-Ballade "Damn the rain" (klasse E-Gitarren-Linien, schöne Orgel-Untermalung; erinnert ein wenig an die letzten Großtaten der Eli Young Band, passt aber auch ausgezeichnet in das Repertoire solcher Kollegen wie Wade Bowen, BlackHawk und Country-orientierter Sister Hazel), die knackige, fast ein wenig an den frühen Rodney Crowell erinnernde New Country-Nummer "Missing you is more than I can do" (klasse Fiddle, heulende Steelguitar, schöne Baritone E-Gitarre), die in einem tollen Orgel-/E-Gitarren-Gewand präsentierte, traumhafte New Country-Ballade "Steal you away", oder auch die starke "Red Dirt"-Outlaw-Country-Nummer "Last last chance" mit ihrem feinen Waylon-kompatiblen Groove und den klasse E-Gitarren-/Fiddle- und Steelguitar-Einsätzen. "Burning the day will take The Randy Rogers Band to the top" schreibt ein amerikanischer Kritiker. Wünschen wir der Band, dass er Recht behält. Das Album jedenfalls ist große Klasse!

Die komplette Trackliste:

1 Interstate - 4:42   
2 Damn the Rain - 3:02   
3 Too Late for Goodbye - 3:40   
4 Missing You Is More Than I Can Do - 3:53   
5 Holding on to Letting Go - 3:29   
6 Just Don't Tell Me the Truth - 2:56   
7 I've Been Looking for You so Long - 4:12   
8 Steal You Away - 3:50   
9 Starting Over for the Last Time - 4:12   
10 I Met Lonely Tonight - 2:52   
11 Last Last Chance - 3:02

Art-Nr.: 7067
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Interstate
Damn the rain
Missing you is more than I can do
Steal you away
Starting over for the last time
I met lonely tonight

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Ryan, Mike - night comes falling [2012]
Der Quell hoch talentierter Musiker aus dem Red Dirt-Umfeld in Texas sprudelt unaufhörlich weiter. Gut so! Einer der neuen Hochkaräter der Szene ist der junge Mike Ryan aus Denton/Texas, der mit "Night Comes Falling" ein tolles Red Dirt Country-/Countryrock-Album im allerbesten Stil solcher Kollegen wie Rob Baird, Randy Rogers Band, No Justice, Josh Abbott Band , Eli Young Band, Bart Crow, Wade Bowen & Co. hinlegt. Klasse Songs, wunderbare Melodien! Es ist schon wirklich verrückt, wie viele eigenständige junge Künstler diese Musiksparte immer wieder neu hervorbringt! Mike Ryan hat nach seinem abgeschlossenen Studium an der University of North Texas sich musikalisch Stück für Stück weiterentwickelt. Nachdem er 2010 den "95.9 The Ranch Pickin’ Party" Singer/Songwriter-Wettbewerb unter 80 Mitbewerbern für sich entscheiden konnte, ging es zunächst für eine EP ins Studio. Ryan gab selbstkritisch zu, dass er übernervös war und das Endergebnis trotz erster Single-Erfolge in den Texas Music Charts noch nicht das "Gelbe vom Ei" war. Mittlerweile ist er beim führenden Szene-Label Smith Entertainment unter Vertrag und für seinen ersten Longplayer "Night Comes Falling" passt dann aber auch alles zusammen. Mike ist an sechs der insgesamt elf Tracks kompositorisch beteiligt, aber auch bekannte Songwriter und Musiker wie Adam Hood, Blue Sanders, Billy Montana, Drew Copeland (Sister Hazel), Casey Twist (Stoney LaRue Band) und Clint Igersol haben neue Titel für ihn beigesteuert. Nicht zu vergessen das eher noch "unbeschriebene Blatt" Devin Kleinfelder, der bei vier sehr starken Stücken involviert war. Aus seiner alleinigen Feder stammt "Should I", das Lied mit dem wohl größten Hitpotential auf diesem Album (Flair der typischen Lynyrd Skynyrd-Balladen, Refrain mit hohem Wiedererkennungswert, emotionale Steelbegleitung, 2 tolle E-Gitarren-Soli, schöne weibliche Background Vocals von Kylie Rae Harris). Ryan setzt auf seinem CD-Debüt auf Abwechslung und viel Atmosphäre bei durchgehend angenehmen Melodien. Der herrlich flockige, melodische Opener "The Cold One" liegt dabei irgendwo zwischen Rob Baird und Randy Rogers. Die von Jeremy Watkins in allen Variationen gespielte Fiddle und die Steelguitar von Roger Ray verbreitet hier, wie auch bei diversen anderen Tracks ("Prettiest Girl At The Dance", "Holding On") eine dezente, unterschwellige, rurale Countrynote. Ryan hat für sein junges Alter eine sehr anpassungsfähige Stimme und weiß in allen Tempi zu überzeugen. Stark zum Beispiel "Dance With The Angels", das mit ein wenig düsterem "The Thunder Rolls"-Flair daherkommt (Klasse Slidefills, fettes E-Gitarren-Solo). Gelungen auch immer wieder, wenn Ryan vom leitenden Grundschema des Albums zwischen Country und Red Dirt abweicht und mit kleineren Überraschungen aufwartet. "Baby Blue Jeans" ist ein richtig schön dreckiger, rhythmischer Countrystomper (E-Slide-/Fiddle-Solo), bei "My Heartbreak" setzt ein aufs Gemüt gehendes Cello und eine spanisch anmutende Akustikgitarre atmosphärische Akzente und "Little Too Long" groovt bluesig schwer im Stile der Allman Brothers bei gleichzeitiger Stratocasterbegleitung im Stile eines Robert Cray. Der hier recht kompakt gebrachte Song (E-Gitarren- und E-Piano-Solo nur sehr kurz) dürfte live sicher zu einigen Improvisationsausflügen einladen. Der Titelsong "Night Comes Falling" bietet dagegen wieder luftige Leichtigkeit zwischen Marshall Tucker und den Eagles, ebenfalls getragen von einer beschwingten Stratocaster- und Steelbegleitung, schön hier vor Allem das relaxte E-Gitarren-Solo. Am Ende beweist Mike beim sparsam instrumentoerten "Only All The Time" (nur Akustikgitarre, Hand Drums und Fiddle) noch einmal seine schon erstaunlichen Gesangsqualitäten (in introvertierter Manier eines Randy Rogers). Fazit: Tolles Newcomer-Debüt eines außerordentlichen, sehr vielseitigen Talents, mit jeder Menge Potential. Für Mike Ryan ist mit "Night Comes Falling" noch lange kein Ende in Sicht. Ganz im Gegenteil. In Zukunft ist von ihm noch so einiges zu erwarten! Und dass der Bursche schon erheblich mehr Selbstbewusstsein getankt hat, kann man an folgendem Statement von ihm über seine Produzenten Wayne Foster und Eric Delegard erkennen: "They say the first day you release your album ist the day you start thinking about the next album. For the last six to eight months I’ve been thinking about 'Night Comes Falling'. I don’t have any themes or any solid ideas, but ask me again in a month, and that will probably have changed." Auch wir sind absolut sicher, dass der nächste Streich von Mike Ryan irgendwann in naher Zukunft in Angriff genommen wird. Doch jetzt erfreuen wir uns erst einmal am vorzüglichen Debut. Starker Typ dieser junge Texaner! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Cold One - 3:27
2. 57 Songs - 3:39
3. Dance With an Angel - 3:28
4. Baby Blue Jeans - 2:50
5. Should I - 3:34
6. Prettiest Girl At the Dance - 3:25
7. My Heartbreak - 4:05
8. Little Too Long - 3:24
9. Holding On - 3:37
10. Night Comes Falling - 3:46
11. Only All the Time - 4:53

Art-Nr.: 8029
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The cold one
57 Songs
Dance with an angel
Should I
Prettiest girl at the dance
Little too long
Holding on

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Silvertide - show & tell [2004]
Eine wahre Wonne, eine solch junge Band mit einer dermaßen starken, mächtig dampfenden Retro-Mucke zu hören! Klassischer Riff-Rock ist nicht unterzukriegen, solange sich solch hochtalentierte "Rotzlöffel", wie dieses bärenstarke Quintett aus Philadelphia/PA einer Musik hingeben, deren Wurzeln in Zeiten liegen, als sie noch nicht mal "geplant", geschweige denn geboren waren. Dennoch agieren "Silvertride" (die Burschen sind gerade mal Anfang 20) bereits außerordentlich professionell, musikalisch sehr kompetent und ausgereift, und beackern voller jugendlichem, wildem Charme, roh, rau, laut, dreckig, herrlich rotzig und unbekümmert, mit viel Power die Schnittstellen solcher Bands wie Black Crowes, Aerosmith, Van Halen, Sammy Hagar, Pat Travers, Faces und Led Zeppelin - alles eingepackt in einem beeindruckenden, versierten, klassischen Retro-Riff-Gewitter! Zuweilen sind soagr dezente Southernrock-Einflüsse nicht zu leugnen. Hier werden die Gitarrenbretter mächtig bearbeitet! Ihr "bluesy, gritty" Sound ist fei von modernen Alternate Rock-Einflüssen und orientiert sich ausschließlich an klassischen 70iger "riff-driven" Klängen. Hier geht's immer straight nach vorne (wir hören lediglich zwei Balladen, aber auch die sind schön dreckig) und ordentlich zur Sache! Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und ein ausgezeichneter, scheinbar deutlich von Chris Robinson, Steven Tyler, Sammy Hagar und auch Robert Plant beeinflußter Sänger zeigen so manch altem Hasen, wo's lang geht! Walt Lefty's Stimme ist sehr intensiv und klingt, ähnlich wie bei Joe Bonamassa und Konsorten, deutlich älter, als der Bursche ist. Die Riffs rocken krachend und "dirty", der Bass treibt pumpend nach vorne, der Drummer bearbeitet sein Schlagwerk mit viel Biß, und alles hat ordentlich Druck! Trotz des kochenden, rauen und dynamisch rockenden Sounds, stecken alle Tracks voller gelungener Strukturen und überzeugen mit einer hervorragenden Melodik! Hin und wieder klingen sie auch mal wie eine deutlich härtere, dreckigere und verschärfte Ausgabe von Sister Hazel! Trotz des kompakten Bandsounds hören wir immer wieder wie kurze Orkane hereinbrechende, explodierende, fett kochende Gitarrensoli, bei denen Lead-Gitarrist Nick Perri die 6 Saiten ordentlich traktiert. Hat gut Feuer! Voller Power und Würze, mit krachenden Drums, kratzigen, rasanten, dreckigen Riffs und mit viel Elan legen sie los. Stürmische Gitarren, intensiver Gesang und eine klasse Melodie prägen den rohen, großartig arrangierten, kernigen Retro-Riff-Rocker "Ain't comin' home", der wie eine Synthese aus den Black Crowes und Aerosmith aus den Boxen bläst. Sofort drängen sich einem Gedanken wie "wow, was für eine "geile" Truppe... - wenn das so witer geht, mein lieber Mann, dann wird's 'ne morz Scheibe" auf - und Leute, es geht so weiter! Die Jungs halten das Niveau ohne Ausfälle bis zum Ende durch! So zum Beispiel bei dem an Bad Company, Free und wieder an die Black Crowes erinnernden, rotzigen, trockenen "Devil's daughter", inklusive tollem Gitarrensolo mit Twin-Sounds und quirligen, elektrisierenden, satten Läufen. Treibender Bass, wuchtige Drums und mächtig dampfende Riffs bestimmen das drückende, bärenstarke "S.F.C."! Die brodelnden Gitarren erzeugen ein deftiges Getöse, doch die Melodie bleibt niemals auf der Strecke. Genauso wie bei dem herrlichen, erdigen, satten, aber gut ins Ohr gehenden "California rain"! Wie eine dynamische, rasante Bluesrock-Ausgabe von Led Zeppelin, garniert mit leichten Southernrock-Einflüssen, fegen sie bei der abgehenden Hammer-Nummer "Mary Jayne" los, wieder mit glühenden Gitarrenläufen und intensivem Gesang! Herrlich retro! Etwas Erholung bringt die sehr melodische, aber immer noch knackige Ballade "Heartstrong", ehe es bei "To see where I hide" wieder gewaltig kocht! Eine durch und durch furiose, bärenstarke CD, die einfach nur Laune macht! Hier geht's nur um eins: Abrocken! Das wird die Luftgitarren-Freaks genauso begeistern, wie die Riff-Trocken-Rocker! Erstklassiger, direkter, druckvoller, kochender, straighter Classic Retro-Gitarren-Rock voller Feuer! Dreckig, rau, hart und sehr lebendig!

Art-Nr.: 2799
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Devil's daughter
SFC
California rain
Mary Jayne

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Sister Hazel - bam! - vol. 1 [2007]
Tolle neue Veröffentlichung des großarrtigen, aus Gainesville/Florida stammenden Quintetts, das sich mit ihrer so herrlich melodischen, von satten Gitarren geprägten American Rock-/Roots Rock-/-Pop-Musik, obwohl sie längst ihren Major-Deal verloren haben, einer immer größeren Beliebtheit (aufgrund einer stetig durch die Songs wehenden, warm und wohlig duftenden, leichten Southern-Brise auch in Southern Rock-Kreisen) und stetig wachsenden Fanbase erfreut. Völlig zu Recht, denn welch ein beachtliches Potenzial die Truppe um den phantastischen Sänger Ken Block (seine grandiose Stimme schein genüßlich zwischen dem Timbre eines Adam Duritz von den Counting Crows, Matchbox Twenty's Rob Thomas und Blackhawk's Henry Paul hin und her zu pendeln) besitzt, beweist nicht zuletzt "Bam!-Vol.1", denn es handelt sich um ein ganz "besonderes" Release: Sämtliche 15 Songs wurden bereits zwischen dem Mai 1999 und Dezember 2005 aufgenommen und schlummerten bislang unveröffentlicht in den umfangreichen Archiven der Band! Sister Hazel's Mitglieder verfügen allesamt über hervorragende Songwriter-Qualitäten, was dazu führt, daß für eine Album-Veröffentlichung eine deutlich höhere Menge an Songs zur Verfügung stand und steht, als nötig. "One of the hardest parts of making a CD for us has been picking songs", sagt Ken Block. "We're a 5-man democracy, and sifting through 70-something songs each time to narrow it down to one CD"! Das tolle: Sie haben die meisten dieser rund 70 Songs, die sie pro Album im Kasten hatten, auch aufgenommen, Und genau aus diesem Fundus stammen die 15 prächtigen Tracks der esrten "Bam!"-Compilation (möglicherweise folgt eines Tages eine zweite)! Erstaunlich und beeindruckend zugleich: Es handelt sich um alles andere als Füllmaterial - im Gegenteil! Was wir hier vorfinden, hätte auf so manchem vergangenen Sister Hazel-Album zum absoluten Highlight werden können. Es wurde wirklich Zeit, daß dieses Material endlich veröffentlicht wird! Wie aus einem Guß schrauben sich die tollen Melodien und dieser transparente, satte, eingängige Gitarrensound in unsere Ohren! Ob knackige Uptempo-Rocker wie das prachtvolle, Slide-getränkte "What kind of living" (traumhafte Melodie, klasse Drive, starkes Slide-Solo), der furiose Rootsrock-Knaller "Work in progress" (klasse E-Gitarren-Gewand, schönes, antreibendes Drumming), das dynamische, wieder mit starker Slidegiitarre garnierte "Sick to my soul", das satte, riffige "Mosquito"; ob die ein oder andere großartige Ballade wie das sehr rootsig und trocken rüberkommende, mit klasse Gitarren instrumentierte, wunderbare, Southern-/Heartland-rockige "Can't get you off my mind", das traumhaft melodische "Mona Lisas"; poppigere Nummern wie das von saftigen, transparenten Gitarren umgarnte, melodische "Little black heart", das knackige "Save myself", das Slide-getränkte "Boy next door"; ob groovende, prächtig ins Ohr gehende Rootsrocker wie das voller Southern-Feeling steckende "Grand canyon", dezent countryfirzierte Rocker wie das von eiem tollen Midtempo-Groove und feinen Mandolinenlinien getragene "On your mind" (erinnert stimmlich bedingt und wegen des feinen, unterschwelligen Southernflairs stark an Blackhawk), ob mal eine im Hotelzimmer aufgenommene, dennoch großartig produzierte Acoustic-Nummer wie das exzellente "Wrong the right way" oder gar ein sehr jammiger, auf einem tollen Percussion-Groove basierender Southern- und Mexican-flavoured Rootsrocker wie das bärenstarke "Sail away" (beginnt zunächst recht dynamisch, aber vollkommen akustisch, um schließlich in einem wunderbaren, von großartiger Electric-Slide dominierten Instrumental-Finish zu enden - alles Songs, die die "Hazelnuts" dieser Truppe (so bezeichnen sich ihre Fans), und die, die es noch werden wollen, voller Gier mit Freuden "aufsaugen" werden. "That's part of the beauty of being an independent artist. When you get fired up about the music, you can just skip the red tape and pull the trigger", sagt die Band. Ja, vielleicht ist genau das der Grund für die beeindruckende Qualität dieses bislang unveröffentlichten Materials: Damals hat das Majorlabel wegen vermeintlich kommerzieller Untauglichkeit diese Songs geblockt. Heute, frei von jedem Druck, veröffentlicht die Band, was sie will. Und dieses Material wird den Jungs natürlich weitaus gerechter! Rootsiger, herrlich melodischer, Midwesterm-/Southern-flavoured Gitarren Rock-/Pop vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4992
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What kind of living
Work in progress
On your mind
Sail away
Grand canyon
Mona Lisas

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Sister Hazel - chasing daylight [2003]
Neues Album von Sister Hazel mit einer geballten Ansammlung an überaus knackigen Mainstream-Rock/Pop-Rock-Ohrwürmern. Immer noch kann das Quintett aus Gainesville/Florida seine Herkunft aus dem US-Süden nicht ganz leugnen, doch die dezenten Southernrock-Element vergangener Tage bleiben weitgehend auf der Strecke. Hier und da blitzen sie noch mal ganz zaghaft auf, so zum Beispiel bei einer, allerdings prächtig gelungenen, Coverversion der Henry Paul-Nummer "One love", die auch auf dem aktuellen BlackHawk-Album "Spirit dancer" zu finden ist. Im Vergleich zu den Vorgängeralben sind die Songs noch radiotauglicher geworden, doch noch immer heben sie sich infolge ihrer guten Qualität angenehm von der Masse ab. Dazu ist Ken Block wirklich ein fantastischer Sänger. Bei dem schon zitierten "One love" klingt er fast wie ein Bruder von Henry Paul. Die Songs sind druckvoll und extrem knackig, stecken voller herzhafter Gitarrenparts, jeder Menge wohltuender Harmonien und eingängiger Melodien. Alles geht sofort ins Ohr! Praktisch jeder Song hat Mainstream-Rock Top 40-Potential! Zu den Höhepunkten zählen der riffige hochmelodische Uptempo-Rocker "Come around", das mit Wah Wah-Riffs getränkte "Swan dive", die schöne, nicht mehr aus den Gehörgängen weichende, Midtempo-Nummer "Killing me too" mit ihrem feinen, satten E-Gitarrensolo und das sowohl harmonische, als auch rhythmisch rockige "Effortlessly"! Sie reihen sich mit diesem Werk nahtlos in die Reihe solcher Bands wie Tonic, Collective Soul, Matchbox 20 und Train ein. Guter Stoff für die Anhänger dieser Fraktion!

Art-Nr.: 1819
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Sister Hazel - earth [2019]
7 Track EP! Finaler Part (Teil 4) der wunderbaren EPs aus der grandiosen "Elements"-Serie - und auch mit diesem Werk übetreffen sich die Jungs aus Gainesville/Florida noch einmal selbst. Unwiderstehlich! Man kann es gar nicht oft genug erwähnen, was Sister Hazel immer und immer wieder für hinreißende Songs kreieren, die an herrlichen Melodien, Frische, Harmonien und Eingängigkeit kaum zu überbieten sind. Sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistender Roots-Rock, -Pop-, Americana, Countryrock, ein permanent durch die Songs wehender, umwerfender "Southern smell" (vor allem Lead-Gitarrist Ryan Newell brilliert ein ums andere Mal mit prächtigen, typischen Gitarrensoli und exzellenten Slideguitar-Sequenzen), diese flockigen, locker fließenden, wenn nötig dennoch schön knackigen Rhythmen, der herausragende Lead Gesang von Ken Block und Drew Copeland (bei 2 Tracks), sowie die wundervollen, Eagles-mäßigen "Harmonies" - das sind die unverwechselbaren Merkmale, die Sister Hazel's Musik ausmachen. Stellvertretend für diese EP, aber auch für die anderen 3, seien nur solche Traumnummern, wie das umwerfend melodische "Raising a rookie", das dynamische, mit toller Gitarrenarbeit kommende "Slow lightning", die begnadede, von einer geradezu magischen Melodie durchzogene, seelige, Southern-infizierte Americana-Ballade "Memphis rain", sowie das wunderschöne, roots- und countryrockige, knackige, southern-angehauchte "Follow the river", mit seinem knapp 2-mimütigen, großartigen E-Gitarren-/Pedal Steel Guitar-Wechselsolo (Ryan Newell und Gast-Steeler Steve Hinson) genannt. Was für eine musikalische Wonne! Sister Hazel haben, vor allem in ihrer Heimat, eine gewaltige Fanbase. Wenn man diese Songs hört, versteht man, warum! Fantastisch - nicht nur diese, sondern auch die übrigen 3 EPs der "Elements"-Reihe!

Das komplette Tracklisting:

1. Raising a Rookie - 3:51
2. I Don't Do Well Alone - 3:46
3. Slow Lighting - 3:32
4. Memphis Rain - 4:12
5. Good for You - 3:14
6. Follow the River - 5:55
7. Elements IV (Remember Me) - 2:53

Art-Nr.: 9881
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Raising a rookie
I don't do well alone
Slow lightning
Memphis rain
Follow the river

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Sister Hazel - fire [2019]
7 Track EP! Herrlich! Sister Hazel präsentieren den 3. Teil ihrer wunderbaren, 4-teiligen "Elements"-EP-Reihe mit einem abermals unwiderstehlichen Resultat. Wo nehmen diese Herren das Händchen für solch tolle Songs her? Roots-Rock, -Pop-, Americana, Countryrock, teils mit einem schönen Eagles-Hauch ausgestattet, dann wieder voller duftendem Southern-Flair (man höre nur Ryan Newells fabelhaftes Gitarrensolo am Ende des famosen Titelstücks "Fire", das durchaus an alte The Marshall Tucker Band-Tage erinnert), mit diesen flockigen, fließenden Rhythmen, dem bärenstarken Gesang von Ken Block und Kollegen, den herrlichen Gitarren (teils sehr schöne Slide), diesen traumhaften Melodien, dieser Frische, wie es wohl nur Sister Hazel in der Lage sind zu performen. Toll! Sie haben eine ungemein riesige Fanbase, natürlich vor allem in ihrer Heimat, und wenn man diese Musik hört, versteht man, warum. Keine Frage, das "Feuer" der Band brennt!

Das komplette Tracklisting:

1. Every Heartbreak - 4:08
2. On and On - 2:53
3. Life and Love - 3:40
4. Fire - 5:10
5. She’s All You Need - 3:33
6. Here With You - 4:11
7. Elements III (Growin’ up) - 1:16

Art-Nr.: 9763
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Sister Hazel - heartland highway [2010]
Exzellentes, neues Album des aus Gainesville/Florida kommenden Quintetts um den grandiosen Sänger und Songwriter Ken Block. Da sind sie wieder, diese so herrlich melodischen, von saftig soundenden Gitarren geprägten, unwiderstehlich ins Ohr gehenden, teils ein wenig southern eingefärbten, American Rock-/Roots Rock-/-Roots-Pop-Nummern, die wir so lieben. "Heartland highway", da geht man mit dem Albumtitel konform, wirkt dabei etwas knackiger und würziger als der Vorgänger, was der Band sehr gut zu Gesicht steht. Bassist Jeff Beres beschreibt das Album als bestens geeignet für einen "Roadtrip across the country" und die Musik "to play with the volume up and the windows down on a back road or an open highway". Die, allein schon ihrer Herkunft zu zollenden Southern Roots konnte man in der wunderbaren Musik Sister Hazel's schon immer ausmachen, doch mit dem neuen Album sind sie deutlich ausgeprägter als zuletzt. Alles wirkt etwas rootsiger. Auch eine gewisse Nähe zum Countryrock und dem neuzeitlich in Nashville so populären, southern-infizierten New Country ist eindeutig spürbar. Die Gitarren sind transparenter, vielseitiger und vielschichtiger (bei den ersten 9 Songs sorgt jeweils einer der beiden großartigen Nashville Session-Gitarristen Pat Buchannan oder Ton Bukovac als Gast für zusätzliche Gitarren-Präsenz), die Songs sind insgesamt flotter, ohne das sie die gewohnte Lockerheit und Sister Hazel'sche traumhafte Melodik auch nur im Geringsten verlieren. Vereinzelt sorgen Instrumente wie Mandoline, Banjo oder eine frische Harmonica zusätzlich für dieses herrliche "Highway"-/Roots-/Americana-/Countryrock-Feeling, das allerdings niemals zu sehr im Vordergrund steht, sondern sehr ausgewogen und wohl dosiert in die großartigen Songs einfliesst. Manchmal wirken die Stücke wie eine wundervolle Mischung aus Tom Petty und BlackHawk, natürlich immer mit der typischen Handschrift Sister Hazel's! Dazu passt, dass 3 Nummern von Stan Lynch (Bassist von Tom Petty & the Heartbreakers) co-produziert wurden. Toll beispielsweise der riffige, knackige, wunderbar ins Ohr gehende Opener "Great escape" mit seinen feinen Harmonie-Gesängen und den erdigen Gitarren, der schön dynamisch und gut gelaunt groovende, rhythmische southern-flavoured Roots-/Heartland-Rocker "At your worst" mit seinen herrlichen, melodischen Slide-Gitarrenlinien, oder auch die von Jeff Beres komponierte, seiner Mutter, Ehefrau und Tochter, gewidmete, emotionale, hoch melodische, von Ken Block faszinierend vorgetragene, erstklassige Song-Trilogie "Lessons in love, hope and faith" (der erste Teil, "The road", beispielsweise ist eine voller Westcoast-Feeling, aber auch voller Southern-Flair steckende Traum Countryrock-Nummer in allerbester, lockerer, knackiger Eagles-Tradrition), u.s.w., u.s.w.! "Heartland highway" bietet wieder wunderschönen, rootsigen, herrlich melodischen, Heartland-/Midwesterm-/Southern- und Country-flavoured Gitarren Rock-/Pop, der nicht nur die große "Hazelnut"-Fangemeinde, so der liebevolle Name der riesigen Sister Hazel-Fanschar, begesitern wird, sondern der Truppe auch mit dem bereits 8. Album noch jede Menge neuer Fans bescheren dürfte. Sister Hazel's Gabe, wundervolle Songs zu kreieren, ist scheinbar unerschöpflich...

Das komplette Tracklisting:

1. Great Escape 3:22
2. Stay Awhile 4:00
3. Far Away 4:42
4. Let The Fire Burn 3:08
5. At Your Worst 3:16   
6. The Saddest Song (Not Coming Home) 4:35
7. Where You're Going 2:49
8. Complicate 3:13
9. She's Got A Hold On Me 3:47   
10. Lessons In Love, Hope, And Faith - Part 1 The Road 5:14   
11. Lessons In Love, Hope, And Faith - Part 2 Snow Globe World 4:16
12. Lessons In Love, Hope, And Faith - Part 3 Behind The Sun 6:26

Art-Nr.: 7132
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Great escape
Stay awhile
Ar your worst
When you're going
The road
Snow globe world

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Sister Hazel - release [2009]
Es ist immerhin knappe drei Jahre her, seit Sister Hazel ihr letztes Studio-Werk mitt neuem Material, "Absolutely" veröffentlichten. Trotzdem wurde alles andere getan, als die Hände in den Schoß zu legen. Die sympathischen Musiker um Bandleader Ken Block gönnten sich den Luxus, eine großartige Scheibe mit B-Seiten und Outtakes früherer Alben herauszubringen, deren Qualität nur erahnen lässt, was sich noch so alles in den Archiven der Truppe tummelt. Dann schoben sie mal eben eine Weihnachts-CD hinterher und bewiesen danach auf dem Unplugged-Sektor ihr großes Können mit ihrer unwiderstehlichen Live-Scheibe "Before The Amplifiers...", bei der sie handwerklich perfekt ihre größten Hits in akustischem Gewand präsentierten. Als wenn das nicht genug wäre, brachte Frontmann Ken Block auch noch ein hervorragendes Solo-Werk, "Drift" heraus, das den bisherigen Veröffentlichungen der Band in nichts nachstand. Und da Stillstand eben ein Fremdwort im musikalischen Treiben des aus Gainesville/Florida stammenden Quintetts zu sein scheint, folgt jetzt ihr neues Werk "Release", das sich, wie nicht anders zu erwarten, qualitativ am oberen Limit ihres bisherigen Outputs einsortiert. Auffällig ist, dass mittlerweile nicht mehr nur Ken Block allein so dominant an allen Ecken präsent ist, wie zuvor, diesmal ist das komplette Team der Star. So wurde das Songwriting wie auch die Produktion der Stücke relativ gleichmäßig auf alle fünf Köpfe der Band verteilt (jeder einzelne Musiker hatte dabei sein Team mit festen Co-Autoren), selbst die beiden bisher eher im Hintergrund agierenden Jett Beres (Bass) und Mark Trojanowski (Drums) beweisen mit erstaunlich guten Kompositionen, dass dem Kreativpotential der Band offenbar keine Grenzen gesetzt ist..Grandios hier vor allem das von Beret zum Abschluss des Silberlings geschriebene, von einem klasse Reggae-Rhythmus geprägte "Ghost In The Crowd", das zunächst von einem kristallklaren Piano, gewohnt melodisch geführt wird, aber im Mittelteil durch eine für Sister Hazel-Verhältnisse ungemein rockig stampfende und relativ ausgedehnte, fast schon aggressiv anmutende E-Gitarrenpassage jäh unterbrochen wird. Ein starker Song! Drew Copeland durfte (entgegen seinen bisherigen eher sporadischen Einsätzen) gleich zweimal ans Mikro. "Run For These Hills" (mit ein wenig Flower-Power Retro-Touch) und "One Life" (tolles Westcoast-Flair mit klasse Harmoniegesängen, Drew singt hier fast wie Don Henley) fügen sich nahtlos in die ansonsten von Block besungene Setlist ein (dass Copeland ein guter Frontmann ist, hat er ja auch bereits mit seinem Solo-Album gezeigt). Die Stücke mit dem größten "Hitpotential" sind vermutlich der aus Ryan Newells Feder stammende, wunderbar flockig ins Ohr gehende Titelsong "Release" (schöne Banjo-Untermalung, atmosphärische Note durch einen dezenten Countryrock-Touch) und das von Block kreierte "See Me Beautiful" (hoher Widererkennungswert durch eine sehr markante Titelzeile, leichtes U2-Flair, schönes E-Gitarren-Solo), die natürlich vor allem von diesem warmen, hingebungsvollen, unwiderstehlichen Gesangsstil von Ken leben. Ganz stark auch das richtig satt groovende "Vacation Rain" (mit toller Percussionarbeit), das einfach den Körper zum automatischen Mitwippen animiert. Klasse! Man spürt einfach, dass die Chemie, musikalisch wie auch menschlich, bei diesem Quintett immer noch bestens zu funktioniert, was nicht nur durch die herzhaft lachenden Musiker auf dem Foto des Backcovers (die komplette Optik wurde diesmal in schwarz/weiß gehalten, alle Texte sind im Klappbooklet beigefügt) dokumentiert wird.Fazit: 12 wunderbare, neue Stücke in bewährter, qualitätiv hochwertiger Sister Hazel-Tradition - locker, flockig und mit herrlichen Melodien. Die Band präsentiert sich abermals in prächtiger Verfassung - allen voran Sänger Ken Block mit seiner zu jeder Minute faszinierenden Stimme. Die Burschen sind und bleiben eine Bank. (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1 Release - 3:51   
2 Take a Bow - 3:00   
3 I Believe in You - 2:51   
4 Run for the Hills - 3:41   
5 Better Way - 3:56   
6 Walls and Cannonballs - 3:14   
7 Vacation Rain - 3:51   
8 See Me Beautiful - 4:06   
9 One Life - 5:13   
10 Take It Back - 3:49   
11 Fade - 3:29   
12 Ghost in the Crowd - 5:07

Art-Nr.: 6518
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Release
Take a bow
I believe in you
Walls and cannonballs
Vacation rain
See me beautiful

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Sister Hazel - water [2018]
7 Track-EP! Teil 1 einer zu erwartenden Serie von 4 EPs zum Thema "Elemente" der großartigen Truppe aus Gainesville/Florida. Alles, was wir an Sister Hazel so lieben ist wieder da: Diese so herrlich melodischen, von saftig soundenden, manchmal herrlich southern-umwehten Gitarren geprägten, unwiderstehlich ins Ohr gehenden, Roots Rock-/-Roots-Pop-,Countryrock-Nummern, der prächtige Gesang, die tollen Harmonien - es ist eoine Wonne. Ken Block und seine Mannen in bravouröser Verfassung!

Das komplette Tracklisting:

1. Roll on Bye - 3:11
2. First Time - 3:38
3. You Won't See Me Again - 4:09
4. Shelter - 3:59
5. I Stayed for the Girl - 3:10
6. More Than I Want To - 3:46
7. Elements Part 1 (Abilene) - 1:11

Art-Nr.: 9762
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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