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A Thousand Horses - southernality [2015]
Gegründet 2010 in Nashville/Tennessee sorgen A Thousand Horses in den amerikanischen Countrycharts gerade für mächtig Furore, denn die erste Single aus ihrem großartigen Debutalbum "Southernality" (vorher hatten sie schon eine EP veröffentlicht), mit dem Titel "Smoke", landete soeben schnurstracks auf der Nummer 1. Was für ein Erfolg! Verdientermaßen, wie wir meinen! Dabei sind A Thousand Horses alles andere als eine reine Countryband. Vielmehr liegen die Roots des Quartetts um die beiden Gitarristen Zach Brown (nicht zu verwechseln mit dem Namensgeber der Zac Brown Band) und Bill Satcher, sowie dem richtig ausstrahlungsstarken Frontmann Michael Hobby (hat eine wunderbar angeraute, erdige Stimme, spielt zudem akustische Gitarre und Harmonica) und Bassmann Graham DeLoach eher in den rockigeren Gefilden, genauer gesagt in denen der Südstaaten. Was somit entsteht "is a high-energy hybrid" aus den Einflüssen solcher klassichen Bands wie The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band, den "Exile on Main Street"-era Rolling Stones, aber auch von Tom Petty und solchen Countrykollegen wie Dwight Yoakam, angerührt zu einer wunderbar die Balance zwischen erdigem "grit" und radiotauglichen Nashville-Kriterien wahrenden, ungemein erfrischenden Fusion aus kernigem Southern Rock, sattem Countryrock, und New Country, gewürzt mit einem Hauch von Blues und Soul. Somit ist der Albumtitel "Southernality" quasi Programm, denn der Southern Rock-Esprit ist stets spürbar. Mit dieser Musik haben sie sich, vor allen Dimge auch durch ihre kernigen Live-Shows, bereits eine riesige Fanschar erspielt. Das Songmaterial, klug zwischen fetten, kraftvollen, Gitarren-orientierten Rockern und ein paar prächtigen Balladen hin und her balancierend, ist durchweg exzellent. Bis auf wenige, involvierte Co-Writer stammt das gesamte Material aus der Feder der verschiedenen Bandmitglieder. Instrumentell werden sie unterstützt von Drummer Chris Powell (alle Tracks), sowie ein paar vereinzelten Gästen wie Robby Turner (pedal steel), Michael Webb (keyboards) und einer "Horde" weiblicher Background-Sängerinnen, die ordentlich Southern Soul mit einbringen. An den Reglern saß Nashville's zur Zeit heiss begehrter Produzenten-Guru Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Jamey Johnson, Shooter Jennings). Los geht's mit dem mächtig knackigen, kernigen, voller Energie steckenden, zündenden Southern Rocker "First time", bei dem der Einfluss der frühen The Black Crowes deutlich spürbar ist, genau wie ein gewisser "Stonesy swagger". Kochende, straighte Riffs, typische, weibliche Backup-Sängerinnen (ähnlich wie Lynyrd Skynyrd's "Honkettes"), klasse Orgel-Fills und ein glühendes Gitarren-Solo prägen das Bild, genauso wie eine hervorragende Melodie und Michael Hobby's starker, southernrockiger, angerauter Gesang. Ja, die Melodien sind auch so ein Thema, denn die sind durchweg klasse. Wie auch bei dem wunderbaren "Heaven is close", einer tollen New Country-Nummer mit hintergündigem Banjo-Picking, schönen Fiddle-Fills und satten, Lynyrd Skynyrd-mässigen Gitarren-Riffs. Auch diese Nummer schlägt wieder eine großartige Brücke zwischen Southern Rock-Roots und rockenden New Country-Anlagen. Blackberry Smoke meet Montgomery Gentry und einen geradeaus spielenden Eric Church (zu dessen ersten beiden Alben). Dann der bereits erwähnte No. 1-Hit "Smoke": Was ist das für eine traumhaft melodische, knackige, von viel Southern-Flair durchzogene, saftig rockende New Country-Ballade. Hat ein tolles Gitarren-Gewand, inklusive schöner Steel-Fills. Durchaus etwas mainstreamig und auf die Nashville-Belange zugeschnitten wirken hier die recht opulenten Streicher in der zweiten Hälfte des Songs, doch die Nummer an sich ist so stark, das auch das überhaupt kein Problem darstellt. Klasse auch hier wieder der sehr eingängige, aber unterschwellig raue Gesang. Anschließemd geht es mit dem satten, jede Menge Staub aufwirbelnden , dampfenden Countryrocker "Traveling man" wieder richtig ab. Viel Southern Rock-Power und fette E-Gitarren, sowie ein paar bluesige Harp-Fills bestimmen das Geschehen. So geht das munter weiter: Hier und da prächtige, rockige New Country-Nummern, wie etwa das seelige "Tennessee whiskey" oder das moderne, junge "(This ain't no) Drunk dial", hinreissende, southern-fueled Balladen, wie beispielsweise das mit satten Gitarren, Steel, Klavier, Orgel und einer Menge Soul und Gospel-Feeling inszenierte, fantastische "Sunday morning" (diese Nummer wurde übrigens komponiert von sämtlichen Band-Mitgliedern in Kooperation mit dem ex-Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson) oder das wunderschöne, sehr New Country-lastige "Back to me", sowie krachende, straighte Riff-Southern Rocker, wie zum Beispiel das powernde "Trailer trashed", geben sich genüßlich die Klinke in die Hand. Ohne jeden Zweifel, A Thosand Horses sind ein "Haufen" hoch talentierter, junger Musiker, die die rockig orientierte und southern-affine, gleichzeitig aber auf eine gewisse Eingängigkeit und Harmonie achtende Klientel in Nashville zielsicher, mit Klasse und mit großartigem Songmaterial bedienen. "Southernality" jedenfalls ist ein super Album geworden. Gratulation, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. First Time - 4.39
2. Heaven Is Close - 3.57
3. Smoke - 3.40
4. Travelin Man - 4.01
5. Tennessee Whiskey - 3.24
6. Sunday Morning - 3.34
7. Southernality - 2.26
8. (This Ain t No) Drunk Dial - 3.31
9. Landslide - 3.22
10. Back To Me - 3.26
11. Trailer Trashed - 2.45
12. Hell On My Heart - 3.42
13. Where I m Goin - 3.30

Art-Nr.: 8884
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
First time
Heaven is close
Smoke
Travelin' man
Sunday morning
Back to me
Trailer trashed

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Brothers Osborne - port saint joe [2018]
Präsentierten sie schon vor rund 2 Jahren mit "Pawn shop" ein genauso von den Kritikern und Experten, wie auch von den Fans gleichermaßen als außergewöhnlich stark bewertetes, fantastisches Debut, so legen die Brothers Osborne aus dem U. S. Bundesstaat Maryland nun mit "Port Saint Joe" auf einem fast noch höheren Level nach. Welch eine famose Vorstellung von T. J. Osborne (großartiger Lead Gesang, akustische Gitarre) und seinem Bruder John Osborne (guitars, mandolin, pedal steel, harp). Die Beiden imponieren durch überragende Musikalität und bestechendes Songwriting und präsentieren sich dabei, geschickt zwischen Country-Tradition und Moderne hin und her balancierend, ungemein variabel. Exzellent produziert von Jay Joyce (u.a. Eric Church und Little Big Town) hören wir 10 neue, bärenstarke Tracks ohne jeden Ausfall. Die Bandbreite geht von überaus "hippen", zeitgemäss modernen Countryrock-Knallern ala Big & Rich (das über 6-minütige "Shoot me straight" mit famosen Tanz-Grooves und irre starkem E-Gitarren-Solo), über wunderschöne New Country-Balladen (z. B. das herrliche "I don't remember me"), rootsigen, schön bluesigen, rauen, durchaus ein wenig an Chris Stapleton erinnernden Outlaw-Country ("Weed, Whiskey and Willie" - abermals kerniges, packendes E-Gitarrenspiel), Manolinen-getränkten, ein gewisses Zac Brown Band-Flair ausstrahlenden, lockeren, lupenreinen Country ("Tequila again"), traumhafte Retro-Countryrocker im Stil der Nitty Gritty Dirt Band ("Pushing Up Daisies"), bis hin zu dem entspannten, akustisch gehaltenen Finaltrack "While you still can". Was die Burschen auch anpacken - es funktioniert nicht nur, es "kickt" regelrecht, es packt einen einfach. Die Brothers Osborne gehören mit Recht zu den viel beachtetsten und gefeiertsten Newcomern in Nashville. Da ist, in Einklang mit hoher musikalischer Kompetenz und Qualität, eine große Karriere zu erwaten. Ein geniales, zweites Album der Brothers Osborne!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Reigning ACM Duo of the Year’s sophomore album showcases their depth of artistry and growth since the release of debut “Pawn Shop” three years ago.
It’d be easy to expect Brothers Osborne (John and TJ Osborne) to keep releasing songs which continue what they started on their critically and commercially acclaimed debut Pawn Shop but instead, they’ve taken that album and built upon it with Port Saint Joe.
Recorded at producer Jay Joyce’s home on the coast of Florida, the album showcases the next step in their evolution by blending country, rock and blues into the intoxicating stew that is Port Saint Joe. First single “Shoot Me Straight” rocks much like their last single “It Ain’t My Fault” did and served as the perfect bridge single from album to album. The other nine songs — all co-written by John and/or TJ expand from the extended boogie that is “Shoot Me Straight” and we instead get honest musings on life, love and everything in between, whether it’s the evocative “I Don’t Remember Me (Before You)” or the blues-soaked “Weed, Whiskey And Willie.” There’s the mandolin-laced “Tequilla Again,” a song which talks about the voodoo-like power the Mexican spirit has on us every time we go too far with the tasty (yet potent) drink (and also serves as an allegory for a bad romantic relationship).
“A Couple Wrongs Makin’ It Right” is a funky song where it feels like a melding of the band Cake and The Band as if filtered through a twangy jangle. “A Little Bit Of Trouble” is just downright straight out of a Stax Record while the lovely romantic “Pushing Up Daisies” and gentle, acoustic closer “While You Still Can” offer the kind of wisdom and honesty that grounds Brothers Osborne in country music.
There’s not another band doing what Brothers Osborne does in country music (or really any other genre) and their deft blend of their influences and sharp songwriting make Port Saint Joe a wonderfully layered album worthy of repeated trips to the record player to listen to over and over again.
(Matt Bjorke/Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. Slow Your Roll - 2:59
2. Shoot Me Straight - 6:24
3. I Don't Remember Me (Before You) - 3:12
4. Weed, Whiskey And Willie - 4:20
5. Tequila Again - 3:31
6. A Couple Wrongs Makin' It Alright - 2:54
7. Pushing Up Daisies (Love Alive) - 3:39
8. Drank Like Hank - 3:09
9. A Little Bit Trouble - 4:04
10. While You Still Can - 3:44

Art-Nr.: 9618
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brown Band, Zac - welcome home [2017]
Dass die Zac Brown Band mal ein Album abliefert, das uns auch nur annähernd enttäuschen könnte, ist wohl ausgeschlossen. Auch "Welcome home" ist wieder ein Prachtwerk geworden. Nach dem vor 2 Jahren erschienenen, sehr experimentellen, aber dennoch herausragend guten "Jekyll + Hide" besinnt sich die Band nun wieder mehr auf ihre Roots und die Musik ihrer Anfänge. Was wir hören ist wundervoller, von exzellenten Melodien und erstklassiger Instrumentierung geprägter, schön Southern-angehauchter, überaus entspannter und lockerer New Country / Country, wie ihn in einer solchen Qualität und mit einem solchen Feeling nur die Zac Bown Band hinbekommt. Das Songmaterial ist eine wahre Wonne. Ohne jeden Zweifel ist "Welcome home" der nächste, absolute Hochkaräter der Zac Browen Band! Diese Truppe ist und bleibt etwas ganz Besonderes für die Countryszene. Auch die Americana-Freunde werden hier wieder ihre helle Freude haben. Produziert hat übrigens diesmal Dave Cobb (u. a. Jason Isbell & Chris Stapleton).

Das komplette Tracklisting:

1. Roots - 3:51
2. Real Thing - 3:50
3. Long Haul - 3:32
4. 2 Places at 1 Time - 3:40
5. Family Table - 3:31
6. My Old Man - 3:47
7. Start Over - 4:13
8. Your Majesty - 3:42
9. Trying To Drive - 4:26
10. All The Best - 4:11

Art-Nr.: 9446
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Carmichael, Dillon - hell on an angel [2018]
Liebhaber des erdigen Outlaw- und Southern-Country aufgepasst: Mit dem großartigen Sänger und Songwriter Dillon Carmichael aus Burgin/Kentucky hat Produzenten-Ass Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell) mal wieder einen absoluten Hochkaräter an der Angel. Gesegnet mt erheblichem Songwriter-Potenzial und einer charismatischen, typischen Outlaw Country Bariton-Stimme, bewegt sich der langmähnige Bursche mit viel Pathos und ebenso viel Tradition auf den Spuren großer "Outlaws" ala Waylon Jennings & Co., um deren Art von Musik mit ihrer ganzen, in ihrer Historie verwurzelten Ursprünglichkeit, geschickt für die Gegenwart aufzubereiten. Das klappt fantastisch! Dabei befindet er sich in bester Gesellschaft mit solchen Kollegen wie beispielsweise Jamey Johnson, dem bereits erwähnten Chris Stapleton und Whitey Morgan, allerdings mit seiner ganz eigenen, musikalischen Identität, wie etwa diesem prächtigen Southern-Spirit. Deutlich hörbar ist dieser etwa bei dem bärenstarken Titelstück "Hell on an angel", das gespickt ist mit kerniger Slide, southernrockigen Twin-Guitars und einem furiosen "Guitar-Finish". Insgesamt ist das durchweg sehr starke Songmaterial oft sehr balladesk, unterbrochen von dem ein oder anderen Uptempo-"Rocker". Alles ist verpackt in schön erdige, dreckige, kraftvolle Arrangements, wie gesagt, voller Southern-Flair, hin und wieder auch mit Spuren von Roots-, Americana- und Blues-Strömungen, ohne dabie aber die Pfade des "richtigen" Country je zu verlassen. Die Melodien sind richtig klasse und die immer wieder eingesetzten rauen E-Gitarren passen dazu wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". An der Lead Gitarre hören wir übrigen den grandiosen Leroy Powell (einst bei Shooter Jennings und Leroy Powell and The Messengers). Weitere exzellente Musiker sind: Dave Cobb - acoustic guitar, Robby Turner - pedal steel, Mike Webb - keyboards, Chris Powell - drums, und einige mehr. Herausragend sind beispielsweise solche Tracks wie der über 6-minütige, wunderbar daramaturgisch inszenierte Opener "Natural disaster" (prächtiges Swamp-Flair), die tief traditionelle, dennoch so herrlich erdige, in eine tolle Melodie eingebundene Ballade "It's simple" (tolle Gitarren, Pedal Steel, gepflegtes Southern-Feeling), das klasse, Waylen Jennings-/Merle Haggard-mässige "Country women", das hinreissend schöne, mit feiner Pedal Steel und starken Southern E-Gitarren (klasse Solo) in Szene gesetzte "Dancing away with my heart", der exzellente, pure Honky Tonker "Hard on a hangover" (bester Honky Tonk-Country, wie er reiner und ehrlicher nicht sein kann), die seelige Rodeo-/Country-Ballade "Might be a cowboy" (nicht nur hier hören wir feinsten Background-Gesang von Kristen Rogers), wie auch die überaus inspirierte, abermals mit tollen Twin Guitar-Licks gespickte Southern-/Outlaw-Ballade "Dixie again" - doch, wie gesagt, das komplette Album kommt von vorn bis hinten wie aus einem Guß, ist ein richtiger "Knaller", und zwar auf einem verdammt hohen Niveau. Das Teil kommt in einem sehr schönen, 3-fach aufklappbaren Digipack, mit 12-seitigem, fein bebildertem Booklet, inkl. aller Texte. Ein Pracht-Debut von Dillon Carmichael!

Das komplette Tracklisting:

1. Natural Disaster - 6:24
2. It's Simple - 3:31
3. Country Women - 3:15
4. Hell on an Angel - 4:34
5. Dancing Away with My Heart - 3:47
6. Hard on a Hangover - 3:47
7. That's What Hank Would Do - 3:59
8. Might Be a Cowboy - 3:59
9. Old Flame - 4:35
10. Dixie Again - 5:24

Art-Nr.: 9734
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Natural disaster
It's simple
Hell on an angel
Dancing away with my heart
Hard on a hangover
Might be a cowboy
Dixie agaiun

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Carpenter, Mary Chapin - the things that we are made of [2016]
Mary Chapin Carpenter beweist auch auf ihrem neuen Album, wie wunderbar die Brücke zwischen Americana und Country sein kann. Exzellentes Songwriting, völlig Bombast-freie, wohl dosierte Instrumentierung, feine Melodien und ein überaus ausdrucksstarkes Storytelling. "The things that we are made of", im übrigen hervorragend produziert von dem zur Zeit mächtig angesagten Szene-As Dave Cobb (u. a. Jason Isbell, Chris Stapleton), ist mal wieder eine ganz edle, wundervolle Vorstellung von Mary Chapin Carpenter. Große Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Something Tamed Something Wild - 3.46
2. The Middle Ages - 3.48
3. What Does It Mean To Travel - 3.09
4. Livingston - 5.13
5. Map Of My Heart - 2.57
6. Oh Rosetta - 4.39
7. Deep Down Deep Heart - 4.34
8. Hand On My Back - 5.14
9. The Blue Distance - 5.04
10. Note On A Windshield - 4.49
11. The Things That We Are Made Of - 5.30

Art-Nr.: 9164
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Cobb, Brent - providence canyon [2018]
Brent Cobb, einer der gefragtesten und angesehensten jungen Songwriter Nashville's (nahezu die komplette Countryelite , wie z.B. Kenny Chesney, Miranda Lambert, Luke Bryan, Frankie Ballard und unzählige mehr haben bereits Songs von ihm aufgenommen) kommt mit seinem zweiten, eigenen Album - und es ist ein Prachtteil geworden. Wie auch schon beim Grammy-nominierten Vorgänger "Shine on rainy day", präsentiert sich Cobb, im Gegensatz zu den vielen Leuten, die seine Lieder aufnehmen, weit weg vom alltäglichen Country-Mainstream. Vielmehr ist seine natürlich erdige, angeraute Musik eine ungemein spannende und sehr abwechslungsreiche, musikalisch höchst anspruchsvolle Synthese aus diversesten Strömungen des Country, Alternate Country, Countryrocks, Americana und Rootsrocks, die, seiner Herkunft entsprechend (er wurde geboren in Americus, Georgia, ist aufgewachsen in Ellaville, Georgia) durchzogen ist von einer kräftigen, wunderbaren Southern(rock)-Brise. Zuweilen klingt er wie eine Mischung aus Chris Stapleton (auch wenn seine Stimme nicht so tief ist), J.J. Cale und Jason Isbell (gerade dessen Anhänger dürften großen Gefallen an der Musik Cobb's finden), ohne deren Stilrichtungen auch nur anstazweise zu kopieren. Ganz im Gegenteil, Brent Cobb geht mit seiner exzellenten "pure rural, country, soul-filled music" seinen ganz eigenen, natürlichen Weg. Das Songmaterial ist exquisit. Los geht's mit der von traumhaft schönen Pedal Steel-Linien durchzogenen, ein herrliches Gram Parsons-ähnliches California-Feeling verbreitenden Retro-Countryrock-Nummer "Providence Canyon", dem Titelstück also. Was für eine Lockerheit, was für ein lässiger Flow! Cobb's feiner Gesang, die Band, der Sound und die Melodie ergänzen sich geradezu hinreissend. Ein prächtiger Auftakt! Es folgt der toll groovende, leicht southern-swampige, sehr cool dargebotene, erstklassige, rhythmische Country-/Rootsrocker "King of Alabama". Auffällig hier das starke Drumming, die schön im Hintergrund agierende Orgel und die kurzen Twin E-Gitarren im Break. Eingetaucht In eine sehr angenehme, voller Southernflair steckende Melodie erleben wir das von toller, jammiger Percussion unterstützte und von hinreissenden Gitarren Inkl. Slide) umgarnte, erneut schön lockere "Come home soon", gefolgt von dem kernigen, southern-bluesigen, erdigen in einem rockigen Roots-/Americana-/Outlaw-Ambiente vorgetragenen, brodelnden, mit markanten Slide-Licks garnierten "Sucker for a good time". Es folgt der gnadenlos schöne, flockige, von wunderbarer Percussion begleitete und von herrlichen Gitarren umgarnte, unvergleichlich lockere, abermals ein prächtiges Retro California-Flair verbreitende "Crosby Stills Nash & Young metes J.J.Cale"-ähnliche Americana-Countryrocker "High in the country". Ganz großartig auch der gut abgehende, rockige Country-Heuler "If I don't see ya" mit seinen prächtigen E-Gitarren und dem jammigen, bluesigen, rootsrockigen Break in der Mitte, der Lynyrd Skynyrd-styled Rocker ".30-06", sowie die wundervolle, lockere, einerseits sehr trocken wirkende, andererseits von einer grandiosen, dezent halligen, wunderschönen Lead Giitarre begleiteten Americana-Nummer "Lorene", im übrigen, wie auch das komplette Album, grandios produziert von Meisterproduzent Dave Cobb, dem Cousin von Brent Cobb. "Providence Canyon" besticht von vorn bis hinten ohne jeden Ausfall. Ein ganz großer Wurf von Brent Cobb, ein echtes Highlight für die Liebhaber der rootsigen, staubigen, angerockten, mal California-, mal Southern-affinen Americana-/Country-Route.

Das komplette Tracklisting:

1. Providence Canyon - 3:24
2. King of Alabama - 4:07
3. Mornin's Gonna Come - 2:34
4. Come Home Soon - 3:18
5. Sucker For A Good Time - 5:00
6. High In The Country - 4:19
7. If I Don't See Ya - 3:51
8. .30-06 - 4:16
9. Lorene - 2:23
10. When The Dust Settles - 3:07
11. Ain't A Road Too Long - 3:41

Art-Nr.: 9627
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Providence Canyon
King of Alabama
Come home soon
Sucker for a good time
High in the country
If I don't see ya
Lorene

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Jacobs, Cris - dust to gold [2016]
Der in Roots-, Southern- und Jamrock-Kreisen gleichermaßen hoch geschätzte Gitarrist, Singer-Songwriter und ehemalige, langjährige Frontmann von Baltimore's "The Bridge", Cris Jacobs (Cris Jacobs Band), beglückt uns mit einem wunderbaren, prächtigen, atmosphärisch dichten, zuweilen entspannten, aber auch sehr groovy, schwül und kraftvoll kommenden, von großer Vielseitigkeit, jeder Menge "Spirit" und "Feeling" geprägten, neuen Album an der Schnittstelle zwischen Roots, Swamp, Southern Rock, Jamrock, Americana und Blues, das einmal mehr das immense Potenzial dieses fantastischen Musikers und seinen ebenso stark aufspielenden Begleiter aufzeigt. Ein amerikanischer Kritiker drückt es so aus: "The album is a soul-stirring expression of the current chapter of Jacobs' creative evolution, featuring twelve well-crafted songs that masterfully weave through the sweet and rugged landscape of soul, country, folk, blues, gospel, and rock and roll. Through every turn, one can easily feel Jacobs’ reverence to his influences, but the result is an original, eclectic record with a sound that is authentically his. In a given moment, Jacobs’ guitar playing is gritty, soulful, rich, and lyrical. It’s subtle, yet adventurous. His voice is at once sweet and sultry, with a honeyed whiskey croon that delivers his thoughtful, expressive lyrics." Cris Jacobs ist ein toller Sänger voller Wärme, aber auch voller natürlicher Rauheit, ein grandioser Songwriter, und ein irre starker Gitarriost, der hier immer wieder mit vorzüglichem Picking und hinreissenden, scharfen, virtuosen und raffinierten E-Gitarren-Läufen und -Soli aufwartet. In seinen Songs finden sich Spuren solcher Kollegen wie Anders Osborne, den North Mississippi Allstars, The Allman Brothers Band, Little Feat, Lynyrd Skynyrd, aber auch John Hiatt oder Chris Stapleton. Der Eröffnungstrack "The devil or Jesse James" beispielsweise ist eine packende Mixtur aus swampigen New Orleans Rhythmen, rootsigem Blues und kernigem Rock, gepaart mit einem Hauch Psychedelic und jammiger Speilfreude. Herausragend Jacobs vielschichtiges Gitarrenpicking, sowohl auf der akustischen, als auch der elektrischen Gitarre. Fühlt sich mächtig schwül an, diese Nummer, wirkt aber auch entspannt. Ein baumstarker Auftakt. Und es geht so weiter. Hühepunkt reiht sich an Höhepunkt. Etwa mit dem ähnlich gestrickten "Hallelujah hustler", das wieder mit wunderbar "fluffiger" Gitarrenarbeit besticht (Little Feat haben hier ihre Spuren hinterlassen), oder dem meisterhaft inszenierten, hoch melodischen, durchaus entspannten "Cold Carolina", das auf bluesigem Southern-/Roots-/Americana-Terrain zu Hause ist. Eine Nummer, die durchaus auch aus dem Repertoire eines Jason Isbell stammen könnte. Was für ein Groove, welch ein Flow! Herrlich! Saustark auch solche Titel wie etwa der ruppige, dreckige, sehr swampige, mit tierischem Slideguitar-Solo aufwartende Southern-/BLues-/Rootsrocker "Bone digger", das ebenfalls voller brodelnder Southern "Slide-Chops" steckende "Turn into gold", die hinreissend schöne, ruhige, southern-rootsige, voller exzellentem Gitarrenspiel steckende Americana-Ballade "Little dreamer, oder das soulige, funkige, mit toller Orgel-/Gitarrenbegleitung inszenierte "Shine your weary light". Sowohl in der Roots-, Americana-, als auch in der Southern-, Blues-, und Jam-Szene hinterlässt Cris Jacobs erneut eine Aufsehen erregende, die Experten und Fans dieser Musik mächtig beeindruckende Duftmarke. "Dust of gold" ist ein fantastisches Album!

Das komplette Tracklisting:

1. The Devil or Jesse James - 5:25
2. Kind Woman - 3:34
3. Hallelujah Hustler - 4:22
4. Jack the Whistle and the Hammer - 3:20
5. Cold Carolina - 5:35
6. Bone Digger - 4:13
7. Delivery Man - 4:44
8. Turn into Gold - 3:47
9. Little Dreamer - 5:04
10. Break Your Fall - 5:43
11. Shine Your Weary Light - 3:25
12. Leaving Charm City - 4:53

Art-Nr.: 9567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The devil or Jesse James
Hallelujah hustler
Cold Carolina
Bone digger
Turn into gold
Little dreamer
Shine your weary light

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Jinks, Cody - after the fire [2019]
Es gab mal eine Zeit, lang, lang ist's her, der wäre Cody Jinks als einer der "Kings of Country Music" gefeiert worden. Das jedenfalls unterstreichen die Veröffentlichungen seiner beiden (!), neuen Alben "After the fire" und dem Nachfolger "The wanting", im Abstand von nur einer Woche, einmal mehr klar und deutlich. Die heutige, schon etwas "betagtere" Generation denkt wehmütig an die Zeiten zurück, als solche Legenden wie Willie, Waylan, Merle, Johnny Cash und George Jones ihre große Zeit hatten, dann kamen George Strait, Alan Jackson & Co., und heute? Heute bestimmen in Nashville weitestgehend nur noch "befremdliche" Klänge das Geschehen, die mit traditionsbewußter, reiner Cpuntrymusic zumeist nur noch wenig zu tun haben. Doch es gibt sie noch, die "einsamen" Verfechter des puren Country, die echten Country-Storyteller, die "Real Country artists", die sich einen Dreck um aktuelle Trends scheren, die nichts weiter im Sinn haben, als ihre geliebte Countrymusic durch und durch authentisch zu präsentieren. Cody Jinks, der Mann aus Fort Worth/Texas, ist so einer. Er bringt einfach alles mit: Eine super Stimme, Charisma, große Songwriting-Qualitäten und die Gabe, bei aller Variabilität, nie die Countrypfade zu verlassen. Die beiden, thematisch und musikalisch natürlich eng miteinander verknüpften Alben bieten traumhaften, ehrlichen, unverfälschten und völlig zwanglosen, von jeglichem kommerziellen Druck befreiten Real Texas Country, Southern Country und Outlaw Country, dem man seine Tradition und Ursprünglichkeit, durch eine gewisse Rauheit, der nötigen Würze, einem herrlichen Cowboy- und Western-Flair und dem natürlichen Staub den Lone Star States, jederzeit anhört. Begleitet wird Jinks von seiner Band, den "Tonedeaf Hippies", die seine musikalische Philosophie exzellent umsetzen. Pedal Steel, typisch countrymäßig eingesetzte elektrische und akustische Gitarren, Honky Tonk-Piano und Fidlle, dazu Jinks' erstklassiger Gesang, immer wieder großartige Melodien und dieses erdige Outlaw Feeling bestimmen das musikalische Bild - einfach unwiderstehlich. Das "After the fire"-Album beginnt gleich mit dem Titelstück - einem echten "Knaller". Rockige Drums, ein kerniger Groove, fette Pedal Steel, tolle E-Gitarre, das ist authenrischer, erdiger Outlaw-Country vom Allerfeinsten. Packend, rau, wunderschön! Bester "Stoff", nicht nur für Freunde der schon genannten "Helden", sondern auch solcher Kollegen wie etwa Jamey Johnson oder Chris Stapleton. Und so geht es munter weiter, zum Beispiel mit dem typisch texanischen, flotten, dramaturgisch inszenierten, viel Westernstaub suggerierenden, von einem unterschwelligen Border-Flair umwhten "Ain't a train", der von schöner, surrender Fiddle, Piano und feinen Gitarren begleiteten Ballade "Tell 'em what it's like", dem knackigen, von schöner Bariton-Gitarre, Pedal Steel und Fiddle durchzogenen, sehr melodischen "Think like you think", der umwerfenden, autobiographischen, nur von mehreren akustischen Gitarren begleiteten, sehr entspannten Country-Ballade "William and Amanda" (es geht um den Verlust von Jinks' Großvater und der Wiedervereinigung der Großeltern im Himmel), dem urigen, "smokin'" Saloon Honky-Tonker "One good decision" (hätte einst auch klasse zu Dwight Yoakam gepasst), sowie der herrlichen, mit tollen E-Gitarren und Pedal Steel inszenierten Honky Tonk-Ballade "Someone to you" - alles "Countrymusic in it's purest form". Fantastisch! Auch wenn heute andere Künstler mit einer anderen Musik die Countrycharts regieren, für seine Fans ist Cody Jinks ganz klar einer der aktuellen "Kings of Country Music". Hört man diese beiden, neuen, wunderbaren Alben, versteht man, warum.

Das komplette Tracklisting:

1. After the Fire - 3:34
2. Ain't a Train - 3:05
3. Yesterday Again - 2:30
4. Tell ’em What It’s Like - 3:09
5. Think Like You Think - 3:29
6. William and Wanda - 3:52
7. One Good Decision - 2:59
8. Dreamed With One - 2:51
9. Someone to You - 3:50
10. Tonedeaf Boogie - 2:55

Art-Nr.: 9899
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
After the fire
Ain't a train
Tell 'em what it's like
Think like you think
William and Wanda
One good decision
Someone to you

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Jinks, Cody - the wanting [2019]
Es gab mal eine Zeit, lang, lang ist's her, der wäre Cody Jinks als einer der "Kings of Country Music" gefeiert worden. Das jedenfalls unterstreichen die Veröffentlichungen seiner beiden (!), neuen Alben "After the fire" und dem Nachfolger "The wanting", im Abstand von nur einer Woche, einmal mehr klar und deutlich. Die heutige, schon etwas "betagtere" Generation denkt wehmütig an die Zeiten zurück, als solche Legenden wie Willie, Waylan, Merle, Johnny Cash und George Jones ihre große Zeit hatten, dann kamen George Strait, Alan Jackson & Co., und heute? Heute bestimmen in Nashville weitestgehend nur noch "befremdliche" Klänge das Geschehen, die mit traditionsbewußter, reiner Cpuntrymusic zumeist nur noch wenig zu tun haben. Doch es gibt sie noch, die "einsamen" Verfechter des puren Country, die echten Country-Storyteller, die "Real Country artists", die sich einen Dreck um aktuelle Trends scheren, die nichts weiter im Sinn haben, als ihre geliebte Countrymusic durch und durch authentisch zu präsentieren. Cody Jinks, der Mann aus Fort Worth/Texas, ist so einer. Er bringt einfach alles mit: Eine super Stimme, Charisma, große Songwriting-Qualitäten und die Gabe, bei aller Variabilität, nie die Countrypfade zu verlassen. Die beiden, thematisch und musikalisch natürlich eng miteinander verknüpften Alben bieten traumhaften, ehrlichen, unverfälschten und völlig zwanglosen, von jeglichem kommerziellen Druck befreiten Real Texas Country, Southern Country und Outlaw Country, dem man seine Tradition und Ursprünglichkeit, durch eine gewisse Rauheit, der nötigen Würze, einem herrlichen Cowboy- und Western-Flair und dem natürlichen Staub den Lone Star States, jederzeit anhört. Begleitet wird Jinks von seiner Band, den "Tonedeaf Hippies", die seine musikalische Philosophie exzellent umsetzen. Pedal Steel, typisch countrymäßig eingesetzte elektrische und akustische Gitarren, Honky Tonk-Piano und Fidlle, dazu Jinks' erstklassiger Gesang, immer wieder großartige Melodien und dieses erdige Outlaw Feeling bestimmen das musikalische Bild - einfach unwiderstehlich. Das "The wanting"-Album beginnt unmittelbar mit dem großartigen Titelstück, einer schön knackigen, hoch melodischen, gar ein wenig hymnischen, wundervollen Outlaw Country-Nummer, die sich in einem prächtigen Gitarren- und Fiddle-Gewand präsentiert. Das ist bester "Stoff", nicht nur für Freunde der schon genannten "Helden", sondern auch solcher Kollegen wie etwa Jamey Johnson oder Chris Stapleton. Und so geht es munter weiter, zum Beispiel mit dem erstklassigen, voller effektvoller E-Gitarren durch eine wundervolle Western-umwehte Landschaft rollenden "Same kind of crazy as me", der grandiosen, mit transparenten, vielschichtigen Gitarren, feiner Pedal Steel, und Cody's kraftvollem, exzellenten Gesang in Szene gesetzten, herrlich melodischen Ballade "Never alone always lonely" (großartiges, dreckiges E-Gitarren-Solo im Break), dem erdigen, knackigen Outlaw Country-Ritt "Where even angels fear to fly", dem leicht "bedrohlich" anmutenden, düsteren "Which one I feed", der mit schönen Gitarren, Fiddle und Pedal Steel instrumentierten Ballade "It don't rain in Caöifornia", oder dem das Album abschließenden, Whiskey-geschwängerten, urigen Outlaw-/Honky Tonk-/Saloon-Stampfer "The raven and the dove" - alles "Countrymusic in it's purest form". Fantastisch! Auch wenn heute andere Künstler mit einer anderen Musik die Countrycharts regieren, für seine Fans ist Cody Jinks ganz klar einer der aktuellen "Kings of Country Music". Hört man diese beiden, neuen, wunderbaren Alben, versteht man, warum.

Das komplette Tracklisting:

1. The Wanting - 2:57
2. Same Kind of Crazy as Me - 3:48
3. Never Alone Always Lonely - 4:10
4. Whiskey - 3:20
5. Where Even Angels Fear to Fly - 4:30
6. Which One I Feed - 3:39
7. A Bite of Something Sweet - 3:50
8. The Plea - 3:59
9. It Don't Rain in California - 3:08
10. Wounded Mind - 4:04
11. Ramble - 3:44
12. The Raven and the Dove - 3:23

Art-Nr.: 9900
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The wanting
Same kind of crazy as me
Never alone always lonely
Where even angels fear to fly
Which one I feed
It don't rain in California
The raven and the dove

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King, Marcus - el dorado [2020]
Die Marcus King Band aus Greenville/South Carolina gelten mit ihrer fantastischen Musik als so etwas wie die neuen "Kings" der amerikanischen Southern-, Southern Bluesrock-, Southern Jamrock-Szene - im übrigen völlig zu Recht. Nach ihrem überragenden 2018er Album "Carolina confessions", veröffentlicht nun ihr gerade mal 23-jähriger Gründer, der phänomenale Gitarrist, innovative Songwriter und herausragende Sänger Marcus King ("one of the most soulful voices of his generation") mit "El Dorado" sein erstes Solo-Album - ein wahres Meisterwerk! Produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) und eingespielt in dessen" Easy Eye Studios" in Nashville mit Auerbach und einer Horde ausgewählter, hochkarätiger Studiocracks (z. B. Bobby Wood an den Keys, Gene Chrisman an den Drums, Dave Roe am Bass und Paul Franklin an der Pedal Steel), gelingt King ein geradezu hinreißendes, mit bärenstarkem Songmaterial gefülltes, exquisites, höchst niveauvolles Southern-/Roots/Americana-Werk, durch das eine wundervolle, stets erdige Country-Brise weht, das aber auch nie seine Gospel-, Soul-, Blues-, Rock-, und Jam-Bezüge leugnet. Das Album startet mit der überragenden, traumhaft melodischen Roots-/Country-/Southern-Ballade "Young man's dream", zunächst semi-akustisch, mit wundervoller Acoustic Gitarre, Paul Franklin's herrlicher Pedal Steel und feinen Piano-Tupfern in Szene gesetzt, dann von einem kleinen kraftvolleren, erdigeren, elektrisch instrumentierten Intermezzo (tolle E-Gitarre) unterbrochen. Und King's Gesang? Schlicht üpberragend! Was für ein Gefühl! Was für ein absolut natürlicher Southern-Spirit! Der Auftakt eines faszinierenden Albums mit einer grandiosen Nummer nach der nächsten. Wie etwa der knackig und kraftvoll rockende, raue, mit kernigen E-Gitarren bestückte, southern-bluesig pochende Rocker "The well", der von triefendem Southern Soul durchzogene, ungemein inspirierte, bewegende Roots Slow-Blues "Wildfloers & wine" (super Gitarrensolo von King, fantastisches Wurlitzer Piano), das schön lockere, flockige, mit vielschichtigen Gitarren (akustische Gitarre, E-Gitarre, Pedal Steel) und prächtigen Orgel-Klängen veredelte, ein herrliches Southern-/Americana-Feeling vermittelnde "Sweet Mariona", die umwerfend schöne Southern-/Countryrock-/Amricana-Ballade "Beautiful stranger", das "ZZ Top-styled" swampy und deftig rockende "Say you will", das erdig nach vorn gehende, raue, southern-bluesige "Turn it up", das mit einem klasse "J.J. Cale meets Chris Stapleton" Soul Stomp daherkommende "Too Much Whisky", und, und, und. Es ist bemerkenswert, mit welcher Vielseitigkeit Marcus King agiert. Es ist wirklich kaum zu glaube, dass dieser Bursche erst 23 Jahre alt ist. Seine musikalische Entwicklung, seine Reife, seine Leidenschaft, sein künstlerische Potenzial, schlichtweg seine Klasse sind so faszinierend wie unbestritten. Sein guter, alter Freund und Mentor, Gov't Mule's Warren Haynes, wird mit Stolz und Freude beobachten, dass da einer heranwächst, der ihm selbst in nichts nachsteht und einmal zu den ganz Großen der Southern-/Roots-/Bluesrock-/Jam-Szene zählen wird. Eigentlich ist Marcus King dort sogar schon angekommen. "El Dorado" jedenfalls ist ein weiterer, makelloser Meilenstein seiner noch so jungen Karriere. Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Young Man’s Dream - 3:08
2. The Well - 2:57
3. Wildflowers & Wine - 4:48
4. One Day She’s Here - 3:47
5. Sweet Mariona - 2:34
6. Beautiful Stranger - 4:07
7. Break - 3:00
8. Say You Will - 3:54
9. Turn It Up - 3:38
10. Too Much Whiskey - 3:54
11. Love Song - 2:30
12. No Pain - 3:53

Art-Nr.: 9978
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lane, Nikki - highway queen [2017]
Wohl eine der interessantesten, wichtigsten und besten Vertreterinnen der aktuellen Alternate Country-Szene und so etwas wie das unangepasste "badass" Nashville's ("as unapologetic as Johnny Cash's middle finger" schwärmt der amerikanische Rolling Stone) mit einem bärenstarken, neuen Album. Nikki Lane ist, im absolut positivsten Sinne, eine junge Country(rock)-Rebellin, die vollkommen natürlich und wie selbstverständlich ihre traditionellen Wurzeln (nach ihren eigenen Angaben zählen Loretta Lynn, Waylon Jennings und Tammy Wynette zu ihren ganz großen Einflüssen), sowohl mit einer vollkommen unbekümmerten Frische, als auch mit einer jungen, "wilden", provokanten Americana-Note verbindet und damit logischerweise auch vor rockigen Sequenzen nicht Halt macht. All das verpackt sie auf ihrem neuen Werk "Highway queen" in von vorn bis hinten grandiose Songs. Sie ist eine außergewöhnlich starke Songwriterin. Klassische Countrytraditionen paaren sich mit rockigen Americana- und Roots-Sequenzen, oft mit spitzzüngigen Texten, eingebettet in herrliche, von vielen Gitarren (inkl. großartiger Pedal Steel) und hin und wieder einem feinen Desert-/Western-Flair gepägten Instrumentierungen, sowie prächtig hängen bleibenden, wundervollen Melodien. Ob der großartige, von einem herrlichen Tarantino'schen Western-/Ghost Town-Flair umwaberte Opener "700.000 rednecks", der grandiose, wunderbar melodische Countryrocker "Highway queen", das flüssig und locker groovende, mit einem dezenten Desert-/Nostalgie-Feeling aufwartende und mit tollen Gitarren, inkl.Pedal Steel, inszenierte "Lay you down", das schön nach klassischem Country klingende, dabei mit einem mitreissenden "Viva Las Vegas"-Refrain gespickte, wunderbar "hip" klingende "Jackpot", die traumhaft schöne Americana-Nummer "Foolish heart", oder die geniale, Pedal Steel-getränkte (herrliches Solo von Russ Pahl) Ballade "Forever lasts forever" - was sind das für herausragende Lieder. Lane's Stimme beinhaltet eine natürliche, leichte Heiserkeit, was den Songs großartig zu Gute kommt und ihre charismatische Ausstrahlung zusätzlich stärkt. Manchmal kommt einem bei ihr auch so etwas wie ein weibliches Pendant zu Chris Stapleton in den Sinn, wie auch eine rebellische (wir nutzen dieses Wort erneut, da es einfach passt), junge Emmylou Harris. Egal, wie man das auch empfinden mag, Nikki Lane ist Nikki Lane.Sie braucht keinen Vergleich zu fürchten. Sie ist ihre eigene "Marke". Und die hat es in sich! "Highway queen" ist ein "Killer"-Album geworden. Toll! Ein furioser Country-/Alternate Country-/Americana-Ritt, der keine Wünsche offen lässt. "Yippie-Ya-Yeah"!!!

Das komplette Tracklisting:

1. 700,000 Rednecks - 3:30
2. Highway Queen - 3:51
3. Lay You Down - 3:58
4. Jackpot - 3:33
5. Companion - 3:08
6. Big Mouth - 3:39
7. Foolish Heart - 4:04
8. Send the Sun - 2:57
9. Muddy Waters - 3:11
10. Forever Lasts Forever - 5:06

Art-Nr.: 9390
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway queen
Lay you down
Jackpot
Big mouth
Foolish heart
Send the sun
Forever lasts forever

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LeDoux, Ned - next in line [2019]
Ned LeDoux der Sohn der 2005 verstorbenen Countrymusic- und Rodeo-Legende Chris LeDoux, der sich einst seine ersten Sporen vor größerem Publikum als Drummer in der Live-Band seines Vaters verdiente, kommt nun mit seinem zweiten, eigenen Album. Keine Frage, er ist der nächste in der Linie, denn das Talent seines Vaters hat er zweifellos im Blut. "Next in line" bietet eine feine Ansammlung von 13 hervorragenden Songs, die sich zwischen Traditional Country, Western und New Country bewegen, zumeist verpackt in kraftvollen, enrgetischen, angerockten Uptempo Rhythmen (Balladen sind klar in der Unterzahl), was den Stücken einen prima Drive und eine positive Dynamik verleiht. Enthält eine schöne Coverversion des alten John Fogerty-/CCR-Klassikers "Almost Saturday Night". Produziert hat das Werk im übrigen Nashville-Urgestein Mac McAnally. Wer die Musik von Chris LeDoux mochte, wird auch mit der seinens Sohnes Ned bestens bedient. Klasse Album!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

First off, I was big fan of Chris LeDoux Ned’s father. He was a rocking’, rodeo horse riding real cowboy who balanced a music career with running a ranch. LeDoux senior has been mentioned by Garth Brooks as a major influence; although one went on to mega success it is the other whose records remain in my collection. There was an outright honesty and energy to his music that seems to have carried over to his son’s work too. It’s the blowing off steam nature of a cowboy’s life that Saturday night was something of a highpoint of the week. Hence there are songs that reference that, with his versions of John Fogerty’s Almost Saturday Night and his father’s Homegrown Western Saturday Night - the latter opens with an introduction by Chris.
Produced by Mac McAnally the album has a up tempo energetic sign that falls on the rights side of being too hard rock for its own good. The songs are all based on LeDoux’s viewpoint on life with songs like Old Fashioned “that’s who I am, a little set in my ways.” Worth It which praises hard, simple work “It’s a tough job to do, but it gets done and it’s worth it.” Dance With Your Spurs On, a song co-written and sung with Corb Lund is equally a list of things you need to do to be able to dance with your spurs and make of life what you can. That essentially homespun philosophy is the core to the truth of these songs. Living a life close to the land and being the next in line to continue traditions (Next In Line). They songs are written by LeDoux solo or a number with McAnally and one with Mark Sissel (Great Plains). Sissel was the guitarist with Western Underground, Chris LeDoux’s band and partly responsible for their rockin’ sound. Ned LeDoux was the drummer for a time in that band too. Mac McAnally and Chris Stapleton wrote Just A Little Bit Better which is sung here by both McAnally and LeDoux.
While Ned LeDoux gets more miles under his music saddle he has matured into an artist who has carried on the family tradition (and sound) forward in way that would gain approval from those who recognise the sound as country music with more than a touch of western, but given an injection of pure energy that makes LeDoux’s music more than a tribute to his father. It is a living entity that is worthy of consideration in the same breath. He is (or should be) the next in line. (Stephen Rapid / Lonesome Highway)

Das komplette Tracklisting:

1. Old Fashioned - 4:01
2. Worth It - 3:28
3. Dance with Your Spurs On - 2:47
4. Next in Line - 4:12
5. A Cowboy is All - 2:39
6. Where You Belong - 3:11
7. Travel Alone - 3:47
8. Path of Broken Dreams - 4:05
9. Just a Little Bit Better - 2:56
10. Almost Saturday Night - 2:56
11. Great Plains - 3:43
12. Chris Ledoux Intro - 1:05
13. Homegrown Western Saturday Night - 3:27

Art-Nr.: 9933
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Marvel, Kendell - solid gold sounds [2019]
Jede Menge Countryfans werden mit vielen Songs des großartigen Songwriters Kendell Marvel sehr vertraut sein, ohne dass es ihnen eigentlich bewusst ist. Innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte wurde der aus Illinois stammende Künstler zu einer der größten und gefragtesten Komponisten Nashville's, der "im Hintergrund" unzählige Hits für die Countryelite verfasste, von George Strait bis Jake Owen, Gary Allan bis Chris Stapleton und viele mehr. Da Marvel neben seinem herausragenden Songwriter-Talent auch noch über eine geradezu perfekte Classic-/Outlaw-Country-Stimme verfügt, ist es nur folgerichtig, dass er jetzt zusätzlich beschlossen hat, auch selbst ins "Rampenlicht" zu treten und seine eigenen Alben zu veröffentlichen. Ein kluger Entschluß und ein Glücksfall für die (Outlaw)Countryfreunde, denn sein neues Werk (das mittlerweile zweite), "Solid gold sounds", ist ein Volltreffer. Erstklassig produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) und David Ferguson, präsentiert Kendell Marvel eine wunderbare Gratwanderung zwischen vollkommen reiner, klassischer Old School Countrymusic und erdigem Outlaw Country, mal rockig, kernig, aber auch mit vielen hinreißenden, ruhigeren Balladen, nie abdriftend in poppige Gefilde, sondern immer rootsig, authentisch und "totally country" durch und durch. Die Einflüsse reichen unter anderem von Don Williams, über Randy Travis, bis hin zu Kris Kristofferson und Waylon Jennings, sowie aktuell Chris Stapleton, mit dem er auch recht viel zusammenarbeitet. Bei dem wirklich tollen, vielseitigen Songmaterial stehen meist viele, vielschichtige, differenziert klingende, transparente Gitarren im Mittelpunkt, oft auch mit Pedal Steel, aber auch mit bluesigen Ansätzen, vor allem wenn Dan Auerbach seine satte, typische Black Keys-E-Gitarre auspackt. Alle Tracks, bis auf einen (eine interessante, feine Coverversion des alten Bee Gees-Klassikers "I've gotta get a message to you"), stammen aus der Feder von Kendell Marvel und Dan Auerbach, oft zusammen mit weiteren, sehr namhaften Songwritern, wie "Big" Al Anderson, Paul Overstreet, Ronnie Bowman und Pat McLaughlin. Gleich die ersten beiden, großartigen Tracks des Albums könnten unterschiedlicher kaum sein, und trotzdem passt, bezogen auf den Hörgenuss, alles auf dem Album, von vorn bis hinten perfekt zusammen. Der klasse Opener "Hard time with the truth" mit seinem prächtigen Waylon Jennings-Touch, ist eine rockige, richtig raue, erdige, kraftvolle, von vielen unterschiedlichen E-Gitarren durchzogene Outlaw Country-Nummer, während das folgende, herrlich lockere, flockige, traumhaft melodische "Let it go", unwiderstehlichen, sofort ins Ohr gehenden, klassischen Country bietet, dessen Sound, Riffs und herrlich entspannter Flow gar ein gewisses Eagles-/"Tequila Sunrise"-Feeling aufkommen lassen. Fantastisch hier die sich durch den Song schlängelnde E-Gitarren-Linie, die Baritone-Gitarre, die wundervoll integrierte Pedal Steel und die recht dezente Fiddle. Saustark auch der treibende, dreckige, voller zündendem Southern-Flair steckende Countryrocker "Blood on the water", der nochmal einen fetten Extra-Schub durch die furiose Gitarrenarbeit von John Osborne (eine Häfte des sehr erfolgreichen Duos Brothers Osborne) erhält, mit dem zusammen Marvel schon einige Songs komponiert hat, u. a. den starken Brothers Osborne-Hit "Pushing Up Daisies". Osborne's Gitarrensolo hier ist große Klasse, genauso die das Spiel der beiden weiteren, kongenial zuarbeitenden Gitarristen Russ Pahl und Dan Auerbach. Die selben 3 Saitenkünstler (grandioses 3-part Lead Gitarren-Break im Mittelteil) bestimmen auch das Geschehen bei dem sehr coolen, famos groovenden, rootsigen "Cadillac'n". Toll kommen aber auch solch wunderschönen Balladen, wie die pure Retro-Classic Country-Nummer "Musta kept it for himself" (Outlaw-Feeling in Reinkultur), oder das mit feiner Pedal Steel angereicherte, wieder schön retro angehauchte, wunderbar melodische "Easy rider", das zuweilen leicht an The Band erinnert. Das lockere, mit einem typischen Waylon-/Kristofferson-Flair aufwartende, in schöner Fiddle-/Gitarren-Steel-Instrumentierung dargebotene "Roots of my raisin'" schließt dieses erstklassige Album schließlich genauso stark ab, wie es begonnen hatte. Unter den Begleitmusikern Marvel's befinden sich neben den schon genannten Künstlern im übrigen noch solche "veteran studio aces" wie Gene “Bubba” Chrisman (drums), Bobby Wood (keys) und Charlie McCoy (harmonica), sowie Hochkaräter wie Mike Rojas (keyboards), Billy Sanford (dobro, guitar), Dave Roe (bass), Stuart Ducan (fiddle), und einige mehr. All das und die herausragende Klasse Marvel's sind der Beleg für dieses exzellente Resultat. "Solid gold sounds" bietet "gritty" Country vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Time with the Truth - 4:11
2. Let It Go - 2:51
3. When It's Good - 3:50
4. Blood in the Water - 2:53
5. I've Gotta Get a Message to You - 3:34
6. Cadillac'n - 3:38
7. If You Know What's Good - 3:18
8. Musta Kept It for Himself - 3:25
9. Easy Rider - 3:33
10. Roots of My Raisin' - 2:50

Art-Nr.: 9949
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Hard time with the truth
Let it go
Blood in the water
Cadillac'n
Musta kept it for himself
Easy rider
Roots of my raisin'

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McBryde, Ashley - girl going nowhere [2018]
Der überaus renommierte "Rolling Stone" aus den USA bezeichnet sie als "one of the most exciting new voices in country music, a whiskey-swilling high priestess of dive bars whose radically lyrics-driven, rock-leaning approach to mainstream country commands instant attention", und wir sehen in ihem fantastischen Album ""Girl going nowhere" bereits jetzt eines DER Top-Werke des Country im Jahre 2018. Die 34-jährige Ashley McBryde aus Mammoth Spring /Arkansas ist ein richtiges Power-Paket. Schon sehr früh, in ihrer Jugendzeit, entwickelte sie eiausgeprägtes Interesse für die Musik und das Schreiben von Songs. Ihr Musiklehrer verhöhnte sie damals und prophezeite ihr, dass ihre Songs niemals das Licht der Welt erblicken würde, was sie schon als Jugendliche nur noch mehr anstachelte. Nie gab sie auf. Und nun gilt sie, auch außerhalb Nashville's, als eine der angesagtesten Songwriterinnen. Genau über diese Entwicklung hat sie im übrigen das wunderbare Eröffnungs- und Titelstück "Girl goin' nowhere" geschrieben, eine wahrhaft traumhafte, ruhige Americana-/Country-Ballade, in der es heißt: "Don't waste your life behind that guitar, you may get gone, but you won't get far", um im Verlauf des Stückes über ihren Werdegang und heutigen Status in der Musikszene zu resümieren: "But when the lights come up, and I hear the band, and where they said I'd never be, is exactly where I am, I hear the crowd, I look around, and I can't find an empty chair, not bad for a girl goin' nowhere". Nein, das ist wirklich nicht schlecht für ein Mädel, dem man kaum etwas zugetraut hatte. Ashley MvBryde strahlt eine immense Power aus. Sie erzählt von Biker Bars und Honky Tonks und macht echten, handgemachten, oft ordentlich nach vorn gehenden, erdigen, knackigen, dampfenden, rauen New Country und Countryrock (zuweilen mit einem Hauch von Americana), in einem prächtig ausgewogenen Verhältnis mit ganz wunderbaren, ebenfalls eine ehrliche Grundrauheit beibehaltenden, herrlichen Balladen und Midtempo-Nummern. Die Songs sind allesamt von erlesener Klasse, es gibt nicht die Spur eines Ausfalls, die Melodien sind einfach wunderbar, und ihre Band (das Werk hat sie ausschließlich mit ihrer eigenen Band aufgenommen, ohne die üblichen Nashville-Studiomusiker) spielt herrlich Gitarren-orientiert - und zwar wie aus einem Guß.Grandios beispielsweise der treibende, fetzige, ungemein dynamische, dabei traumhaft melodische, krachende Countryrocker "Radioland", das Tom Petty-mässige "The jacket", das mit kernigen Classic Rock-Riffs angereicherte, in manchen Gitarren-Passagen gar an The Who's "Baba O'Riley" erinnernde "American scandal", das Springsteen-affine "El Dorado", das von großartigen Lynyrd Skynyrd-Grooves geprägte, lässig rockende "Livin' next to Leroy", die rootsige Americana-/Country-Ballade "A little dive bar in Dahlonega", oder das gefühlvolle, dezent soulige "Home sweet highway", und, und, und... - ein Highlight folgt den nächsten.Es läuft für sie in Nashville. Und das ist gut so, denn Ashley McBryde verkörpert wieder handgemachte, "echte" rockige Countrymusic und "wehrt" sich damit erfolgreich gegen all diesen elektronischen Bombast. Sie spielt mittlerweile in der Grand Ole Opry, tritt längst mit etablierten Größen wie Mranda Lambert, Chris Stapleton und vor allem auch Eric Church auf, der sich als ganz großer Fan von ihr outete und sie unterstützt, wo er nur kann. Kein Wunder also auch, dass Church's Produzentengenie Jay Joyce auch Ashley's Debutalbum produzierte. Kurzes, knappes Fazit: Ashley McBryde's Debut "Girl going nowhere" ist schlichtweg ein "Killer"-Album - nicht mehr und nicht weniger!

Das komplette Tracklisting:

1. Girl Goin' Nowhere - 3:27
2. Radioland - 3:05
3. American Scandal - 4:02
4. Southern Babylon - 4:05
5. The Jacket - 2:40
6. Livin' Next To Leroy - 4:30
7. A Little Dive Bar in Dahlonega - 3:29
8. Andy (I Can't Live Without You) - 3:52
9. El Dorado - 3:58
10. Tired of Being Happy - 3:50
11. Home Sweet Highway - 3:30

Art-Nr.: 9607
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Girl goin' nowhere
Radioland
Livin' next to Leroy
A little dive bar in Dahlonega
Tired of being happy
Home sweet highway

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McKenna, Lori - bird and the rifle [2016]
Lori McKenna's neues Album "The bird & the rifle" zeigt die begnadete Singer-Songwriterin wieder einmal in bestechender Form. In 10 wunderbaren, neuen Songs, dargeboten in einem exzellenten "stripped down full band arrangement" nimmt sie uns mit auf eine faszinierende Reise zwischen Country, Alternate Country und Americana, erstklassig produziert von dem umtriebigen, in der Szene zur Zeit mega-angesagten Dave Cobb (u.a. Jason Isbell, Chris Stapleton, Mary Chapin Carpenter), der auf dem Album auch nahezu alle Gitarren- und viele Keyboard-Parts übernommen hat. Die Stücke punkten mit wunderbar entspannter Instrumentierung und großartigen Melodien. Die Hitlieferantin für so viele Nashville-Stars ist selbst eine charismatische, fantastisch singende Interpretin, was sie mit diesem tollen Album einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellt. Sehr, sehr schön!

Hier noch ein vorzügliches U.S.-Review im Original:
Lori McKenna's back story is a country song brought to vivid yet unaffected life. Married with five children, the Massachusetts native began exploring her longstanding musical gifts - she wrote her first song at 13 - by playing for family and friends, who then forced her to attend a regional coffee house open mic. After two years of regular gigging with her poignant songs of everyday life and becoming a favorite among Boston folk fans, McKenna self-released her debut, "Paper Wings and Halo," then signed with Signature Sounds for her next three albums. Lightning struck when Faith Hill covered three McKenna songs on 2005's "Fireflies," which led to McKenna's opening gig for Hill and Tim McGraw's Soul2Soul Tour and a short-lived Warner Brothers contract. McKenna's last three albums have been indie releases, but her songwriting star continues to shine brightly; she's been covered by or contributed to over 30 artists, including Carrie Underwood, Keith Urban, Hunter Hayes and Alison Krauss, and just this year, she was Grammy nominated twice for her work on Little Big Town's "Girl Crush," winning for Best Country Song. "The Bird & the Rifle," produced by the perpetually busy Dave Cobb, shows once again that the amazing accomplishments she's notched over the past two decades have had little impact on her homespun, heartfelt perspective and presentation. Her wheelhouse has always been first person, mid-tempo reflections on the scuffed beauty and honest travails of day to day living, as evidenced by the lead track and first single, "Wreck You," where the song's narrator details a deteriorating relationship. The title cut examines a similarly troubled marriage from the viewpoint of the titular props, but quiet hope permeates "Always Want You," a little less quietly in "All These Things." Like McKenna's entire catalog, "The Bird & the Rifle" is gorgeously melancholy, a perfect snapshot evocation of life in all its imperfections, and her songwriting success is the small print of the American Dream, written parenthetically underneath the titles of a hundred songs we know and love and live. (Brian Baker / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Wreck You - 3:18
2. The Bird & The Rifle - 4:24
3. Giving up on Your Hometown - 3:15
4. Halfway Home - 4:19
5. Humble & Kind - 4:03
6. We Were Cool - 3:22
7. Old Men Young Women - 3:42
8. All These Things - 3:05
9. Always Want You - 4:06
10. If Whiskey Were a Woman - 3:22

Art-Nr.: 9239
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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