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Boland & The Stragglers, Jason - hard times are relative [2018]
Oklahoma's Jason Boland & the Stragglers gelten mit ihrem famosen "hardcore honky-tonk with a rock ’n’ roll edge" ohne jeden Zweifel als einer der bedeutendsten und besten "Red Dirt"-Countryacts, mittlerweile seit 20 Jahren geliebt und geschätzt weit über die Grenzen Texas' und Oklahoma's hinaus. Warum das so ist, beweisen sie einmal mehr höchst eindrucksvoll mit ihrem neuen Album "Hard times are relative", das man ganz klar als das nächste, absolute Highlight in der Karriere dieser fantastoischen Band bezeichnen muß. Vollkommen natürlich, mit viel Hingabe und Spirit spielen sie ihren unwiderstehlichen, genauso traditionellen, klassischen und ursprünglichen, wie auch absolut zeitgemäßen, reinen, authentischen Texas-Country, mal mit einem herrlichen Southern-Twang, dann wieder mit erdigem Outlaw-Flair und durch und durch honky-tonkig, auf der anderen Seite aber geben sie sich ungemein abwechslungsreich und auch experimentierfreudig, streuen mal dezent psychedelische Sequenzen, oder auch rockige, rotzig dreckige Momente ein - alles aber, wie gesagt, immer auf einer sehr soliden, festen "Real Country"-Basis und mit dieser unverwechselbarem "Red Dirt"-DNA. Das alles geschieht auf höchstem musikalischem Niveau. Gleich der Opener ist ein echter "Hit": "I don't deserve you" heißt dieser herrlich abgehende, southern-fueled "Stone Country"-Feger, durchzogen von prächtigen E-Gitarren- und Mandolinen-Linien, jeweils mit entsprechenden, kleinen Soli. Die großartige Sunny Sweeney ist hier für den Harmoinie-/Duett-Gesang zuständig. Ein toller Auftakt! Es folgt die grandiose, pure Texas "Red Dirt"-Countrynummer "Hard times are relative", die zunächst sehr langsam beginnt, dann aber immer flotter wird. Bei wunderbar lockerem Rhythmus mit ganz dezentem Mexican-Feeling bestimmen eine trocken gespielte Fiddle- und Banjoklänge, sowie fein akzentuierte Gitarren, Pedal Steel und lässig lockeres Drumming das musikalische Geschehen. Besser kann man flockigen, ehrlichen Texas-Country kaum spielen. Eine Hammer-Nummer! Besten "two-stepping" Honky Tonk, genauso traditionell, wie peppig, erdig, dreckig und dabei hinreissend melodisch, hören wir mit dem tollen "Right where I began", während der ein wenig nostalgisch wirkende, wundervolle, langsame, Steelguitar- und Fiddle-getränkte Barroom-Waltz "Do you remember when" mit feinen Akkordeon-Fills und dezemter Baritone E-Gitarre punktet. Das ist "pure Country" der Spitzernklasse. Etwas gegensätzlich dazu kommen die Stragglers dann aber auch mal mit einer Nummer wie dem furios abrockenden "Dee Dee OD'd" (herrlich kernige E-Gitarren - da kommen einem fast die Ramones in Erinnerung), oder dem mit einem langen Instrumental-Intro versehenen, leicht psychedelischen, sehr rootsigen "Grandfather's theme" daher, ohne dabei jedoch die Countrypfade je zu verlassen. Wunderschön und natürlich traditionell schlängelt sich dann wieder das angenehm flockige "Predestined" in unsere Ohren. Stark auch der auf dem Cover nicht aufgeführte hidden track "Bulbs". Keine Frage, Jason Boland & the Stragglers präsentieren sich in bestechender Form. Dieses Album wird am Ende des Jahres ganz sicher als eine der besten und wichtigsten "True Country"-Veröffentlichungen 2018 genannt werden. Darüber hinaus kommt das Teil auch noch in einem wirklich toll designten Cover, inkl. aller Texte. Hier passt einfach alles! Absolut top!

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Deserve You - 3:45
2. Hard Times Are Relative - 5:47
3. Right Where I Began - 3:30
4. Searching for You - 3:28
5. Do You Remember When - 3:57
6. Dee Dee Od'd - 2:09
7. Going, Going, Gone - 4:03
8. Tattoo of a Bruise - 3:01
9. Predestined - 4:34
10. Grandfather's Theme - 5:45
11. Bulbs - 4:32

Art-Nr.: 9630
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I don't deserve you
Hard times are relative
Right where I began
Do you remember when
Dee Dee Od'd
Going, going, gone
Predestined

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Hayden, Rodney - down the road [2007]
"Rodney Hayden exists on traditional country music with each breath he draws". Obwohl der junge Texaner Rodney Hayden bislang von den Country-Radiostationen außerhalb Texas' nahezu vollkommen ignoriert wurde, preisen ihn die Kritiker renommierter U.S.-Medien wie dem "Billboard" ("a major talent and true country singer"), "USA Today" ("Rodney Hayden is as solid as a well kept dance floor...") und "Country Weekly" ("there's something big going on in Texas...") als eines der größten gegenwärtigen Talente lupenreiner, texanischer Countrymusic! Mit wahrlich gutem Grund, wie sein prächtiges, neues Album "Down the road" eindrucksvoll unter Beweis stellt! Rodney's Roots liegen tief im Süden von Texas. Überaus glaubhaft und zu keiner Minute die traditionellen Countrypfade verlassend, verknüpft er in seiner großartigen Musik authentische Western-Mentalität, visionäre "Bilder" staubiger Prärie-und Wüstenlandschaften und erfrischenden New Country-Schwung zu einer untrennbaren Einheit miteinander, die ihn genauso vertraut wie einzigartig klingen lässt. Vielleicht kann man ihn als so etwas wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson, Chris LeDoux, Pat Green, Kevin Fowler, Willie Nelson, Billy Joe Shaver, Merle Haggard und Robert Earl Keen bezeichnen, doch Rodney Hayden hat seine eigene Identität längst gefunden. Er ist nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Songwriter. Alle Songs stammen aus seiner Feder, zum Teil mit Unterstützung des ein oder anderen Co-Autors. Überwiegend hören wir recht flotte, lockere, prima ins Ohr gehende Nummern, die teilweise runtergehen wie Öl! Gerade mal zwei Balladen (die entspannte, voller Americana-Flair steckende, Country Storytelling-Nummer "Whoever wrote this song" und das wunderschöne, mit feiner Acoustic Gitarren-, Steel- und Akkordeon-Begleitung dargebotene "Midnight in Memphis") mischen sich unter die 11 durchweg großartigen Songs. Die Arrangements bestehen vorwiegend aus transparenten, prächtig miteinander harmonierenden Gitarren in Verbindung mit herrlichen Steelguitar-Passagen (Tommy Detamore), hin und wieder klug ergänzt mit einer heulenden Fiddle und auch mal mit einem, ein wunderbares Mexican Border-Flair verbreitenden Akkordeon. Zu den Höhepunkten eines wie gesagt durchgehend starken Albums gehören beispielsweise der mit klasse E-Gitarren-Licks und Steelguitar-Linien gespickte, staubige, viel Texas Outlaw-Flair vermittelnde Opener "Down the road", der dynamische, wie geschmiert aus den Lautsprechern fließende, herrlich ins Ohr gehende Uptempo Countryfeger "It goes by to fast" (wunderbares Gitarren-/Steel-Arrangement), die traumhafte, Steelguitar- und Akkordeon-getränkte, flotte, melodische TexMex-/Border-Country-Nummer "Nuevo Laredo", die einem das Bild eines in einer staubigen, kargen Landschaft gelegenen, einsamen mexikanischen Saloons mit feurigem Tequila und noch feurigeren Ladies überaus transparent vor unsere Augen zu projezieren scheint, das sehr traditionelle "Lonely day", das herrliche, grassige, viel Western-/Outlaw-Flair vermittelnde, sehr dynamisch abgehende "I'll ride again" (klasse Gitarren-Picking, in Verbindung mit hervorragenden Fiddle- und Steelguitar-Klängen), der knackige Roadhouse-Countryrocker "After the sun goes down", der lupenreine, in einem prima Duett mit der bezaubernden Sunny Sweeney dargebotene Honky Tonker "These arms", oder auch das schwungvolle, wie aus einem alten Western-Movie stammende, von tollen Gitarren und Steel begleitete, viel Fahrt aufnehmende, melodische "Silverado boys", ein absoluter "Hit"! "Great album", sagt das amerikanische "Gone Country Magazine"! Dem ist absolut nichts hinzuzufügen! Tolle Leistung von Rodney Hayden! Ohne Zweifel, das ist einer mit dem Zeug zu einem neuen Star des Traditional Country! Ein Major Label-Deal scheint nur noch eine Frage der Zeit su sein...

Art-Nr.: 5020
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It goes by to fast
Nuevo Laredo
I'll ride again
Midnight in Memphis
Silverado boys
These arms

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Kramer, Jana - same [2012]
“Country music is in my blood. I love country music because it tells a story and I have a lot of stories to tell”, eine Aussage von Jana Kramer, die die hübsche, in Detroit/Michigan geborene Singer-Songwriterin und Schauspielerin mit ihrem wunderbaren Debutalbum eindrucksvoll bestätigt und sogar festigt. Bislang ist Jana eher als Schauspielerin bekannt geworden und dem einen oder anderen vielleicht schon einmal in Fernsehserien wie "Grey's anatomie" oder "One tree hill" begegnet. Die Schauspilerei betreibt sie durchaus gern, doch in Zukunft möchte sie sich viel mehr der Musik, genauer gesagt der Countrymusic widmen, denn darin sieht sie ihre eigentliche Berufung. “I love acting, but my heart and soul is in singing. This is what I've always wanted to do. I've wanted to do music my entire life", bekennt sie, und man kauft es ihr wirklich ab. Ihr nun vorliegendes, erstes Album ist einfach klasse. Schon die Aufmachung des Albums wirkt mit den in Sonnenlicht-getränkten Fotos ungemein natürlich und lässt Rückschlüsse auf entsprechend frische Musik zu, die Jana dann folgerichtig auch präsentiert. Was wir hören ist herrlich knackiger, mit tollen Melodien versehener Country/New Country, der vereinzelt auch seine poppigen Momente hat, die aber nie zu ausgeprägt wirken. Die Basis ist durch und durch Country. Instrumente wie Fiddles, Steelguitars und Mandolines spielen neben den elektrischen Gitarren eine absolut gleichwertige und entsprechend bedeutende Rolle. Die Balance stimmt. Jana het eine wunderbare, sehr kraftvolle, klare Stimme. Die Songs, die sie ausgewählt hat sind allesamt sehr gefällig, einprägsam und gehen bestens ins Ohr. Nahezu jedes Stück steckt voller Hitpotential. Will man sie mit anderen Künstlerinnen vergleichen so fallen einem aus der Vergangenheit solche Kolleginnen wie die junge Patty Loveless, die junge Trisha Yearwood, Pam Tillis und Faith Hill ein, in der Gegenwart bewegt sie sich in etwa auf der Schiene von Sunny Sweeney, Ashton Shepherd und The Band Perry. Begleitet wird Jana von einigen Vertretern der 1A Sessionriege Nashville's, wie z. B. Tom Bukovac (electric guitar), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, banjo), Bryan Sutton (acoustic guitar), Paul Franklin (pedal steel, dobro), Aubrey Haynie (fiddle, mandolin), Glenn Worf (bass), Shannon Forrest (drums), und einige mehr. Zwei der Songs hat sie zudem mitkomponiert, ansonsten sind u. a. solch hochkarätige Songwriter wie Jim Beavers, Jessi Alexander, Rachel Proctor, Katrina Elam, Troy Verges, Jennifer Hanson, Lynn Hutton und Ashley Ray involviert. Das damit Songmaterial vom Feinsten zur Verfügung steht ist keine Überraschung. Aber man muß es auch entsprechend umsetzen können, und das gelingt Jana Kramer einfach vorzüglich. Nehmen wir beispielsweise den herrlich knackigen, erfrischenden, schön rhythmischen Opener "Good time comin' on": Das ist jede Menge gute Laune versprühender, stimmungsvoller New Country, unterlegt mit einem klasse Percussion-Groove und mit großartigen Gitarren-, Steelguitar- und Orgel-Klängen in Szene gesetzt. Vermittelt eine ansteckend positive Stimmung. Ähnlich gelagert ist das anschliessende "I hope it rains" (klasse Mandolinen-Fills, schöner "Song along"-Refrain), während das folgende "Why ya wanna" in einem angenehmen Midtempo aus den Lautsprechern sprudelt. Traditionell verwurzelt, aber in einem durchaus modernen Gewand treffen Jana und die beteiligten Musiker in einem wundervollen Ambiente aus großartigem Fiddle-, Mandolinen-, Pedal Steel- und Gitarren-Zusammenspiel zielsicher den Nerv der Countryfans. Dazu geht der Song prächtig ins Ohr. Klettert gerade scheinbar unaufhaltsam in den Billboard Country Singles-Charts nach oben. Großartig auch der furiose, mit saftigen Gitarren, aber auch mit feinem Dobro (klasse Solo), Steel und Banjo inszenierte, gut abgehende Country-Heuler "One of the boys", oder das melodische, mit wunderbarer Baritone-Gitarre und toller Steelguitar inszenierte, wieder in einem entspannten Midtempo dargebotene "When you're lonely". Schwache Nummern findet man auf diesem Album nicht. Jana Kramer macht von vorn bis hinten einen super Job. "All eyes are on Jana as she boldly graces country music with a fresh, new sound and powerful new music", heisst es über sie in einem U.S.-Statement. Dem kann man nur zustimmen. Keine Frage, mit dieser jungen, hoch talentierten Dame ist in Zukunft zu rechnen. Vielleicht wächst in ihr sogar eine der künftigen, großen, weiblichen Nashville-Stars heran. Das Potential dazu hat sie. Gratulation an Jana Kramer zu diesem vorzüglichen Debut!

Das komplette racklisting:

1. Good Time Comin' On - 3:25
2. I Hope It Rains - 3:07
3. Why Ya Wanna - 3:42
4. Goodbye California - 3:58
5. Whiskey - 3:36
6. Over You By Now - 3:59
7. One of the Boys - 2:49
8. What I Love About Your Love - 2:58
9. When You're Lonely - 3:31
10. King of Apology - 2:50
11. Good As You Were Bad - 3:37

Art-Nr.: 7820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Good time comin' on
Why ya wanna
Whiskey
One of the boys
When you're lonely
Good as you were bad

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Pickler, Kellie - 100 proof [2011]
Was für eine Entwicklung! Nach zwei, zweifellos guten, am modernen Mainstream Pop-Country Nashville's orientierten Alben, legt Kellie Pickler nun ihre endgültige Reifeprüfung als "genuine recording artist" ab. Mit "100 proof" folgt sie ihrem Herzen und findet ihre Erfüllung in einem Werk durch und durch traditioneller Countrymusic. Das ist zwar immer noch modern und sehr zeitgemäss arrangiert, aber eben "pure country". Das hätte man ihr kaum zugetraut, doch hier zeigen sich ihre wahren Stärken. Das ist authentisch, ehrlich, rein! Bezüge zu Heldinnen wie Tammy Wynette, Dolly Parton, Pam Tillis, Patty Loveless und solchen Künstlern aus der Gegenwart wie Sunny Sweeney oder Miranda Lambert's Pistol Annies sind spürbar. Kellie Pickler mit einer fantastischen Vorstellung. So gut war sie noch nie! "100 proof" = 100% Country!

Noch eine ausführliche Besprechung:
Welch eine piositive Überraschung! Kellie Pickler vollzieht mit ihrem 3. Album "00 Proof" eine Wende um 180 Grad, d.h. vom charttauglichen Countrypop zum ernsthaften Traditional Country im Stile der großen Diven - und sie meistert das tatsächlich mit Bravour (sie hat ja nie verhehlt, ein großer Dolly Parton-Fan zu sein)! Sie folgt sie ihrem Herzen und legt damit nun ihre endgültige Reifeprüfung als "genuine recording artist" ab. Die aus North Carolina stammende Pickler, teilweise durch ziemlich peinliche Patzer in Interviews zum naiven Blondchen abgestempelt, hat fast vier Jahre ins Land ziehen lassen, um sich dem aktuellen Album zu widmen. In dieser Zeit lernte sie den Musiker, Singer/Songwriter Kyle Jacobs kennen und lieben und ist auch mit ihm seit einem knappen Jahr verheiratet. Und der scheint einen ziemlich positiven Einfluss auf die mittlerweile 25-jährige, zudem noch aus schwierigen Familienverhältnissen stammende Ex-American Idol-Finalistin (sie belegte seiner Zeit Platz 6), auszuüben. Er assistierte ihr auf diesem Werk als Co-Writer bei "Mothers Day", eine autobiografisch anmutende, nur mit Akustikgitarre und trauriger Steel begleitete Countryballade, die vermutlich ihr problematisches Verhältnis zu ihrer Mutter aufarbeitet. Gleiches gilt für das abschließende "The Letter (to Daddy)" (diesmal allerdings, wie es der Titel schon andeutet, an die Adresse des Vaters gerichtet), das ebenfalls recht sparsam, nur mit Akustikgitarre untermalt, daherkommt, aber voller glaubwürdiger Emotion vorgetragen wird. Hut ab, Kellie Pickler! Große Unterstützung erhält sie auf "100 Proof" durch die erfolgreiche Songwriterin Leslie Satcher, die sich zum Teil mit Kellie (die ist immerhin auch in sechs Stücke schreibtechnisch involviert), aber auch mit anderen Co-Autoren für den Löwenanteil der Stücke verantwortlich zeichnet. Schon der Titel des Openers "Where’s Tammy Wynette" gibt die Richtung des gesamten Albums vor. Kellie, immer noch mit einer recht juvenilen, zierlichen Stimme (teilweise im Stile der Parton) ausgestattet, darf sich zu dem meist traditionell gehaltenen instrumentalen Rahmen, geschaffen von durch die Bank exklusiven Nashville-Musikern wie Chad Cromwell, Greg Morrow, Richard Bennett, Glen Duncan, Rob McNelley, Randy Scruggs, Ilya Toshinsky, Paul Franklin etc., nach dem Muster ihrer Vorbilder gesangstechnisch austoben und das passt richtig gut. Die klar gespielte Akustikgitarre und die Steel in allen ihren Facetten geben in guter alter Country-Tradition neben der E-Gitarre, und Tupfern von Mandoline ("Unlock That Honky Tonk"), Banjo ("Little House On The Highway") oder Piano ("Long As I Never See You Again") meist unangefochten den Ton an. Farbe ins Spiel kommt immer dann, wenn Pickler kleine Abstecher unternimmt (die aber immer in Einklang mit dem traditionellen Grundgerüst des Werkes bleiben), wie beim swampigen, in teilweise schon fast grassiger Manier dahinstampfenden "Unlock That Honky Tonk", rotzig frech daherkeift, sich wunderbar einfühlsam beim melodischen "Rockaway (The Rockin’ Chair Song)" (atmosphärisch - herrlich mit Fiddle, Mandoline und Banjo locker instrumentiert, dezentes Seventies-Flair) gibt oder beim wohl überragenden Track des Albums, dem Titelstück "100 Proof" (so ein wenig mit "The Thunder Rolls"-Anstrich) eine emotionale Gesangsmeisterleistung zum Besten gibt. Klasse! Mit "100 Proof" hat Kellie Pickler einen Wandel in ihrer Karriere eingeläutet, den man sicherlich so nicht vermutet hätte. Sie wirkt gereift und erscheint auf diesem Werk auch absolut glaubwürdig und könnte glatt zu eine der Überraschungen des noch jungen Jahres 2012 avancieren. Eine fantastische Vorstellung. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Where's Tammy Wynette - 2:42
2. Unlock That Honky Tonk - 3:39
3. Stop Cheatin' On Me - 2:48
4. Long As I Never See You Again - 3:44
5. Tough - 2:48
6. Turn On the Radio and Dance - 3:14
7. Mother's Day - 3:40
8. Rockaway (the Rockin' Chair Song) - 3:04
9. Little House On the Highway - 3:13
10. 100 Proof - 3:46
11. The Letter (To Daddy) - 2:06

Art-Nr.: 7674
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where's Tammy Wynette
Stop cheatin' on me
Mother's day
Little house on the highway
100 proof

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Sweeney, Sunny - concrete [2011]
Hier ist der weibliche Gegenpart zu den männlichen Neo-Traditionalisten, von denen man immer redet: von den George Straits, den Josh Turners, den Brad Paisleys und so weiter. Sunny Sweeney, geboren in Houston, aufgewachsen im texanischen Longview, ist der Inbegriff einer Neo-Traditionalistin, einer, die die Fahnen der "echten" Countrymusic in Nashville hoch hält. "Concrete" ist ein wunderbares Album! Tolle Stimme, tolles Songmaterial, herrliche Melodien - Countrymusic vom Feinsten. Sweeney's Sound ist einerseits "glatt" genug um in "NashVegas" zu bestehen, zuweilen auch mal unterwandert mit knackigen, durchaus leicht "angerockten" klängen, andererseits aber deutlich und sehr tief verwurzelt in den so fruchtbaren, puren Honky Tonk- und Country-Traditionen von West-Texas. So heulen und wimmern beispielsweise immer wieder wunderbare Pedal Steel-Gitarren durch die von Brett Beavers vorzüglich produzierten Songs. In etwa agiert Sweeney in dem Bereich, der vor vielen Jahren einmal Kolleginnen wie Patty Loveless, Trisha Yearwood oder Pam Tillis vorbehalten war, vielleicht sogar noch ein wenig traditioneller. Auf jeden Fall aber tut sie dies auf einem entsprechend hohen und vor allem zeitgemässen Niveau. Unter den 10 großartigen Songs befindet sich nicht der Hauch einer schwachen Nummer. Kurz und knapp: Ein herrliches Country-Album!

Hier die komplette Tracklist:

1 Drink Myself Single - 2:59   
2 From a Table Away - 3:36   
3 Staying's Worse Than Leaving - 3:24   
4 The Old Me - 4:04   
5 Amy - 2:42   
6 Worn Out Heart - 3:00   
7 Mean as You - 3:00   
8 It Wrecks Me - 4:08   
9 Helluva Heart - 3:09   
10 Fall for Me - 4:07

Art-Nr.: 7530
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Drink myself single
From a table away
Staying's worse than leaving
Amy
Fall for me

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Sweeney, Sunny - heartbreaker's hall of fame [2006]
"Get your honky tonk on"! Jung, hübsch, wahnsinnig talentiert - und "pure Country"! Sunny Sweeney, geboren in Houston, aufgewachsen in einem kleinen Städtchen namens Longview "in the piney woods of East Texas", aktuell in Austin lebend, entzückt die Countrywelt mit einem so wunderschönen Debutalbum allerfeinster, traditioneller, unverfälschter, reinster Countrymusic, wie es erfrischender und unbeschwerter nicht sein kann. Am ehesten beeinflußt, wie sie selbst sagt, von Merle Haggard und Loretta Lynn (was deutlich hörbar ist), erinnert sie darüber hinaus an die frühen Arbeiten einer Pam Tillis, einer Patty Loveless, zuweilen vielleicht aber auch an Nanci Griffith (zu ihren "Little love affairs / I wish it would rain"-Zeiten) oder gar an die Anfänge von Kasey Chambers (wenn sie richtig "country" singt) mit der Dead Ringer Band. Die Songs fließen zumeist recht schwungvoll aus den Lautsprechern, wirken entspannt und strahlen eine herrliche Frische aus. Man fühlt regelrecht, wie befreit die Aktuere aufspielen. Hier gibt es nicht die Spur von Druck eines Major-Labels, alles klingt unbeschwert und völlig zwanglos, ohne daß die musikalische Professionalität auch nur im geringsten auf der Strecke bleibt. Typisches Country E-Gitarren-Picking, feine Baritone-Gitarren, großartige Fiddles, prägnante, wundervolle Steelguitar-Läufe (Steeler Tommy Detamore's Spiel ist eine "Ohrenweite"), wunderbare Melodien - all das veredelt Sunny mit ihrer zauberhaften Stimme zu kleinen "Country-jewels"! Sie startet mit der hinreißenden, traumhaft melodischen, von J. Lauderdale und J Sherrill geschriebenen Midtempo-Countrynummer "Refresh my memory", die mit einem astreinen California Country- /Honky Tonk-Groove der Marke Buck Owens aufwartet, gleichzeitig geprägt von klarer, purer Reinheit! Tolle Acoustic-Gitarren, zurückhaltende E-Gitarre, prächtige Steelguitar-Linien und großartige Fiddles bilden mit Sunny's, exakt den Schnittpunkt zwischen der Tonlage eines Engels und eines dezenten Americana-Vibes treffend, eine unwiderstehliche, harmonische Einheit, der man sich einfach nicht entziehen kann. Deutlich mehr Gas gibt Sunny bei dem klasse Texas Roadhouse Honky Tonk-Heuler "East Texas pines", der ordentlich Gute Laune verbreitet (klasse E-Gitarren-Läufe, viel Drive), um in Anschluß daran mit dem flotten, aber sehr lockeren "Next big nothing" (tolle Coverversion einer Audrey Auld-Nummer) gleich den nächsten, mit starkem E-Gitarren-Picking und tollen Steelguitar-Läufen ausgestatteten, traditionellen Honky Tonker nachzulegen. Ja, diese wundervolle, glasklare, erfrischende Steelguitar zieht sich immer wieder wie ein roter Faden durch diese Songs, wie auch bei dem herrlichen, reinen, flockigen Duett mit Jim Lauderdale, "Lavender blue"! Pure Country in seinem ganzen Glanz! Wie ein kristallklares Rinnsal fließt dieser Song in unsere Countrymusic-verwöhnten Ohren und bahnt sich seinen Weg mitten in unser Herz. Zeitlos, klassisch, schön! Fast schon "rockig" (klasse Lap-Steel) geht es bei dem tollen, knackigen "Ten years pass" zu (wieder eine klasse Melodie), ehe sie zu dem lockeren, reinen, gar mit herrlichen Johnny Cash-like Retro-Rhythmen ausgestatteten "Here lately" ansetzt, instrumentiert aus typischem E-Gitarren-Picking, schöner Baritone Guitar und feinsten Steelguitar-Linien. So folgt eine schöne Nummer nach der nächsten, bis sie das Album schließlich mit einer exzellenten Version (eine der wenigen Balladen) des einstigen Lacy J. Dalton-Hits "16th avenue" beschließt (tolle Mandoline, unaufdringliche Steel-Tupfer, feine E-Gitarre, eine frische, dezente Mundharmonika - und natürlich wieder eine wunderbare Melodie)! Was für ein Album - so traditionell, so erfrischend, so rein! Vielleicht ist Sunny Sweeney so etwas wie "the next big thing in Countrymusic", jedenfalls müßten die Major-Label-Bosse bei ihr Schlange stehen. Großartig! Sunny ist ein "Country-Juwel"! Wie gesagt: "Get your honky tonk on"!

Art-Nr.: 4209
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Refresh my memory
Next big nothing
Lavender blue
Ten years pass
Here lately
16th avenue

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Sweeney, Sunny - provoked [2014]
Ungemein starkes, neues Album der großartigen Country Singer-Songwriterin aus Texas. Klar an ihren ihr quasi in die Wiege gelegten Honky Tonk- und "True Country"-Roots orientiert, präsentiert sie ein Werk voller erstklassiger, knackiger Countrysongs - frisch, frech, peppig, rootsig und sehr zeitgemäss in Szene gesetzt, ohne sich dabei aber allzu sehr dem aktuellen Nashville-Mainstream zu unterwerfen. Dabei tummelt sie sich in etwa weitestgehend auf dem Terrain einer Miranda Lambert oder der Pistol Annies. Enthält ein tolles Duett mit Will Hoge (die feine, ungemein melodische, sehr traditionell fundamentierte Ballade "My bed")Wie gesagt, das Songmaterial ist exzellent. Sunny Sweeney gehört ohne jeden Zweifel zu den vielversprechendsten, neuen Countrykünstlerinnen des Business. Tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1. You Don't Know Your Husband - 3:04
2. Bad Girl Phase - 3:22
3. Second Guessing - 4:30
4. Carolina on the Line - 4:05
5. Find Me - 4:15
6. Can't Let Go - 3:02
7. Front Row Seats - 3:32
8. My Bed (feat. Will Hoge) - 3:24
9. Uninvited - 3:42
10. Sunday Dress - 4:17
11. Used Cars - 3:58
12. Backhanded Compliment - 3:33
13. Everybody Else Can Kiss My Ass - 3:00

Art-Nr.: 8635
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You don't know your husband
Bad girl phase
Second guessing
Front row seats
Uninvited
Used cars
Everybody else can kiss my ass

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Sweeney, Sunny - trophy [2017]
Sunny Sweeney ist "pure Country", das beweist die junge Texanerin erneut eindrucksvoll mit ihrem prächtigen, neuen Album "Trophy". Sie hat eine tolle, klare Stimme, ihre Musik ist tief in den reinen Traditionen des Country verwurzelt und doch wirkt sie absolut zeitgemäss. Von knackigen Uptempo-Tracks über Honky Tonk bis zu wunderbarem, balladeskem Barroom Country ist alles vorhanden. Ein Ohrenschmaus für die Freunde der (weiblichen) Neo-Traditionalisten. Sehr stark!

Das komplette Tracklisting:

1. Pass the Pain - 3:42
2. Better Bad Idea - 3:16
3. Nothing Wrong with Texas - 3:20
4. Pills - 3:13
5. Bottle by My Bed - 3:37
6. Why People Change - 4:02
7. I Feel Like Hank Williams Tonight - 3:48
8. Grow Old with Me - 3:23
9. Trophy - 3:40
11. Unsaid - 3:50

Art-Nr.: 9405
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Various Artists - waylon: the music inside ~ vol. 1 [2011]
Vollständiger Titel:
Waylon - The Music Inside: A Collaboration Dedicated to Waylon Jennings - Volume I!

Wieder eines dieser wunderbaren Tributes, bei denen die beteiligten Interpreten in der Lage sind, den Songs des geehrten Künstlers ihre Authentizität zu bewahren und ihnen gleichzeitig ihren eigenen, persönlichen Stempel aufzudrücken. Ein schmaler Grat, auf dem es zu wandeln gilt, doch das meistern die hier angetretenen Musiker bravourös. Das vorliegende Album ist das erste, aus einer Serie von drei aufeinanderfolgenden Veröffentlichungen. Initiiert wurde das Ganze von dem Produzenten Witt Stewart unter Einbeziehung von Waylon's Gattin Jesse Colter und seinem Sohn Shooter Jennings, die hier auch beide musikalisch vertreten sind. Waylon Jennings, der im Jahre 2002 im Alter von nur 64 Jahren verstarb, gilt noch heute als einer der wichtigsten Vertreter und Identifikationsfiguren des Outlaw-Country. Sein Einfluss auf die Countrymusic, vor allem auch auf die der jungen Country-Generation, ist ungebrochen, ja größer denn je. So passt es perfekt, dass sich zu diesem, wir betonen es noch einmal, vortrefflich gelungenen Tribute sowohl gestandene, legendäre Countryhelden, als auch angesagte Vertreter der "jungen Wilden" Nashville's und des Americana ein gepflegtes Stelldichein mit wunderbaren Coverversionen alter Waylon-Nummern geben - alle im übrigen explizit für dieses Album eingespielt und bis dato unveröffentlicht. Bärenstark beispielsweise die mit herrlichen Steel- und E-Gitarren durchzogene Fassung Jamey Johnson's von "This time" oder auch Alabama's Version vom Klassiker "Are you sure Hank done it this way" (endlich wieder einmal eine neue, gemeinsame Aufnahme der unvergessenen Countryband). Kommt schön knackig, in einem feinen Southern-Ambiente mit würzigen E-Gitarren und klasse Steel-, Fiddle- und Dobro-Ergänzungen. Grandios auch "I'm a ramblin' man", vorgetragen vom jungen Randy Houser. Ungemein ausdrucksstark und authentisch macht der Bursche einen famosen, dreckigen Outlaw-/Southern-/Blues-/Countryrocker daraus, vollgepackt mit großartigen Retro-Wurlitzer-Klängen und erdigen Slide-/Lap Steel-Fills. Die aufstrebende Sunny Sweeney, ein neuer, hell leuchtender Stern am traditionellen Countryhimmel, kommt, zusemmen mit Jessi Colter, mit einer tollen Fassung von "Good hearted woman" und Roots-/Americana-Ikone John Hiatt präsentiert eine rockige, packende Version von "Just to satisfy you", eingebunden in prächtige Electric- und Slide-Gitarren. Hier sind im übrigen auch ein paar Original-Gesangsmomente von "good ole Waylon" eingebunden worden. Apropos Waylon selbst: Enthalten ist auch eine komplett neu instrumentierte, moderne, frisch aufgenommene Fassung von "Go down rockin'", zu deren Neueinspielung man aber Waylon's Priginal-Gesang gemischt hat. Klasse! Wie auch das herrliche Duett von Waylon's Seelenverwandtem Kris Kristofferson mit der brillanten Patty Griffin, die das exzellente "Rose in paradise" zum Besten geben. Doch welche Nummer man auch durchleuchtet, sie sind alle fantastisch gelungen. Ohne Ausnahme! Eine große Würdigung eines großen Musikers! Tolles Album, das jetzt schon die Vorfreude auf die beiden nächsten Ausgaben befeuert...

Das komplette Tracklisting:

1. This Time (2.50) - Jamey Johnson
2. Are You Sure Hank Done It This Way (2.56) - Alabama
3. I'm A Ramblin' Man (5.02) - Randy Houser
4. Belle of the Ball (4.33) - Shooter Jennings
5. Good Hearted Woman (3.47) - Sunny Sweeney and Jessi Colter
6. Don't You Think This Outlaw Bit's Done Got Out Of Hand (3.33) - James Otto
7. Just To Satisfy You (3.11) - John Hiatt w Waylon Jennings
8. Rose In Paradise (4.25) - Kris Kristofferson and Patty Griffin
9. You Ask Me To (3.30) - Trace Adkins
10. Go Down Rockin' (3.56) - Waylon Jennings
11. The Wurlitzer Prize (I Don't Want To Get Over You) (3.50) - Chanel Campbell

Art-Nr.: 7315
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Wolfe, Jon - any night in texas [2017]
Jon Wolfe, der in einer sehr traditionellen und religiösen Familie in dem kleinen Ort Miami in Oklahoma aufgewachsen ist, später dann nach Texas ging, für kurze Zeit auch nach Nashville, und der heute in der Gegend zwischen Austin und San Marcos lebt, gilt heute als einer der bedeutendsten Country-Performer im Raum Texas/Oklahoma. Einer der wichtigsten Events seiner Anfangszeit war die George Strait New Year's Eve Party 2005, in deren Rahmen er gemeinsam mit seinem großen Helden und Superstar aufgetreten ist. So ist es wenig verwunderlich, dass Strait auch heute zu Jon's ganz großen Einflüssen zählt. Sein neues Werk "Any night in Texas" knüpft nahtlos an die von Kritikern und Experten hoch gelobten Vorgänger an. Das ist ohne jeden aufgesetzten "Schnickschnack" eingespielter, lupenreiner Country, New Country, Texas Country, der nicht selten an die goldenen Neunziger Jahre New Country-Zeiten mit Leuten wie Tracy Byrd, Mark Chesnutt, Tracy Lawrence, Clay Walker und eben auch George Strait erinnert. Auch mit aktuellen "Texas Buddies" wie zum Beispiel Aaron Watson, Granger Smith, Kevin Fowler und Curtis Grimes liegt er in etwa auf einer Wellenlinie. Aufgenommen wurden die Songs in Nashville und in Texas unter Einbeziehung solch großartiger Musiker wie etwa Rob McNelley (electric guitar), Mike Johnson & Dan Dugmore (steel guitar), Andy Leftwich (fiddle), Mark Prentice (keyboards), u.s.w.! Die Songwriter-Credits des durchweg hervorragenden Songmaterials umfassen neben Wolfe selbst ebenfalls große Namen wie beispielsweise Blair Daly, Hillary Lindsey, Deric Ruttan, Darius Rucker, Ashley Monroe, Rhett Akins, Mac McAnally, Brandy Clark, Craig Campbell, Jon Pardi, George Ducas, Radney Foster, Dean Dillon und viele mehr. Enthält zudem ein sehr schönes Duett mit Sunny Sweeney ("Drink for two"). Das alles verspricht eine Menge Qualität, die Wolfe dann auch problemos abliefert. Eine klasse Scheibe! Wunderbarer Texas-fundamentierter, astreiner Country/New Country "at it's very best"!

Das komplette Tracklisting:

1. Girl Like You - 3:20
2. Time on My Hands - 2:56
3. Any Night in Texas - 3:55
4. Boots on a Dance Floor - 3:58
5. Baby This and Baby That - 3:00
6. A Country Boy's Life Well Lived - 3:02
7. Drink for Two (feat. Sunny Sweeney) - 3:49
8. Airport Kiss - 3:09
9. Hang Your Hat on That - 3:07
10. Whenever I'm With You - 3:17
11. That's What a Song Will Do - 3:48
12. Crush Me - 3:33
13. We're on to Somethin' - 3:01
14. Long Song - 4:15

Art-Nr.: 9464
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Girl like you
Any night in Texas
Boots on a dance floor
Airport kiss
Hang your hat on that
That's what a song will do
We're on to somethin'

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