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Browne, Jann - buckin' around ~ a tribute to the legendary buck owens [2007]
"She's a shining link in the Southern California roots tradition", heißt es in ihrer Biographie! Viele Countryfreunde werden sich sicher noch an Jann Browne erinnern, die im Jahre 1991 mit einem tollen Country-Album ("Tell me why") für Furore sorgte, zwei Top 20-Hits landete und eine Nominierung der "Academy Of Country Music" als "female vocalist of the year" einheimste. Dennoch ließ das Major-Label sie damals fallen, auch weil Jann Browne immer ihrer Linie treu blieb und sich trendigen Nashville Pop-Strömungen stets verweigerte. Das machte sie aber unter den Fans nur noch beliebter, auch in Europa, wo sie immer wieder umjubelte Auftritte feierte. Nun beglückt sie die Countrywelt mit einem neuen Album reinster Countrymusic, einem wunderbaren Tribute an den legendäre Buck Owens! 12 Country-Perlen des großen Buck hat sie sich ausgesucht und mit ein paar exzellenten Musikern (u.a. Steelguitar-Veteran Jay Dee Maness, Bill Bryson am Bass, Scott Joss aus der Band von Dwight Yoakam und Merle Haggard an der Fiddle, Gitarrist Duane Jarvis, usw.) bravourös eingespielt. Kurioserweise sind sowohl Buck Owens (in Sherman/Texas) als auch Jann Browne (in Anderson/Indiana) nicht in Californien geboren, dennoch sind beide vom Herzen "Californians to the core"! Kaum jemand hat den californischen Bakersfield Country so populär gemacht wie Buck Owens. Und kaum jemand hätte ihm zu Ehren seine Songs so covern können wie Jann Browne, die mit seiner Musik aufgewachsen ist und ihn von frühester Jugend an verehrte. Wohl deshalb ist dieses Album so ausgesprochen gut gelungen, wirkt so authentisch und durch und durch überzeugend. Jann's leicht heisere, rootsige, großartige Stimme passt bestens zu diesen erfrischend dargebotenen Country-Evergreens. "She sings from the heart", umschreibt es ein amerikanischer Journalist. Recht hat er! Das ist "true honky-tonkin', cheatin' Countrymusic", vollkommen traditionell, rein, "pure, simpel and to the point"! Feines E-Gitarren-Picking, heulende Steelguitars, mal eine verträumte Fiddle^, traditionelle Honky Tonk-Rhythmen überall! Egal ob das "sonnige", flotte, gut tanzbare, in einem tollen E-Gitarren-/Steelguitar-Gewand präsentierte "Love's gonna live here" (ein ganz bedeutender Song in der frühen Entwicklung von Jann Browne, denn es war der erste, den sie auf der Gitarre zu spielen lernte), der von markanten Tempowechsel bestimmte Honky Tonker "Before you go" (wundervolles Steel-Geheule in den langsamen Passagen), die herzzerreißende Ballade "Play together again, again", der unvergessene Bakersfield Country-Feger "I don't care" (klasse E-Gitarren-Picking), "Hot dog" im Rocjabilly-Gewand oder die Steeguitar-getränkte, balladeske Honky Tonk-Nummer "Sweethearts in heaven" mit schönen, "bittersüßen" Harmoniegesängen von Iris DeMent und Joy Lynn White - Buck Owens wäre mächtig stolz auf diese Aufnahmen, könnte er sie noch hören! (Aber vielleicht kann er's ja...) Ein großartiges Tribute an einen großen Country-Musiker und eine tolle Sache für die Liebhaber unverfälschter, pur traditioneller, klassischer Countrymusic! Kleiner Gag: Die CD sieht aus wie eine Vinyl-Platte, vollkommen schwarz! Ein kleines Manko muß man dennoch erwähnen: Das Album ist mit knapp 28 Minuten Gesamtspielzeit nicht gerade eines der länsgten. Doch die "pure" Countryfans sollten darüber hinwegsehen, denn ansonsten gibt's partout nichts zu mäkeln! Ein wirklich feines Teil!

Art-Nr.: 4781
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love's gonna live here
Before you go
Excuse me (I think I've got a heartache)
I don't care
Playgirl (Playboy)

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Pinmonkey - big shiny cars [2006]
Country-/Americana-/Retro-Countryrock in all seiner Blüte... - Pinmonkey aus Nashville sind zurück und verzaubern uns 4 Jahre nach ihrem letzten Album mit einer schon gar nicht mehr für möglich gehaltenen, neuen CD, die nahtlos an ihr Vorgänger-Werk anknüpft und in vollendeter Schönheit die goldenen, frühen Jahre solcher Bands wie den Eagles, Poco oder den Flying Burrito Brothers wieder aufleben läßt! Ist das herrlich! Ja, Pinmonkey klingen sehr retro, aber sie verstehen es problemlos diesem Retro-Feeling mit all ihrer Vitalität, ihrer immensen Frische und ihrer unbekümmerten Lockerheit eine wahre Frischzellenkur zu verpassen und produzieren so einen Sound von genauso aktueller wie zeitloser, purer Countryrock-Freude! Viele Irrungen und Wirrungen mußte die Band um den begnadeten Sänger Michael Reynolds (seine klare Stimme erinnert zuweilen entfernt an die von Timothy B. Schmit, wenngleich etwas kräftiger) in den letzten Jahren durchmachen. Label-Mißverständnisse, Umbesetzungen und anderer Hickhack schienen sie eigentlich schon zerbrechen zu lassen, doch immer wieder trotzten sie den Turbulenzen, haben sich erholt, konnten sich nicht nur schadlos halten, sondern sind am Ende gar gestärkt daraus hervorgegangen! So sorgt beispielsweise der neue Gitarrist Mike McAdam, im übrigen ein ex Original-"Duke" von Steve Earle, für eine Menge neue, natürliche Energie und bereichert die Band mit seiner ebenso angenehmen, wie rootsigen und kompetenten Spielweise. Wie gesagt, der Sound von Pnmonkey strahlt eine immense Frische aus. Alles spielt sich in einem wundervollen, semi-akustischen Rahmen ab, in dem vielschichtige Acoustic Gitarren, Dobro, Mandoline und auch mal ein Banjo die Basis bilden, zu der sich, neben der schwungvollen Rhythmik aus Bass und Schlagreug, dann immer wieder mal die äußerst angenehme E-Gitarre von Herrn McAdam gesellt (klingt zum Teil wie eine Steel), die sich aber nie allzu aufdringlich in den Vordergrund spielt. All das ergibt, unter Einbeziehung eines leicht bluegrassig angehauchten, natürlichen Appalachian-Twangs, einen wundervoll transparenten, klaren Sound, frisch und angenehm wie ein warmer Sommerwind, der wohlig über goldgelbe Kornfelder weht. Die Songs faszinieren mit betörend schönen Melodien und einem herrlich lockeren "Flow"! Frisch, locker und knackig, voller Schwung und positiver Energie eröffnen Pinmonkey das Album mit dem großartigen Uptempo Retro-Countryrocker "That train don't run", der sofort die eingangs schon erwähnten Erinnerungen an alte, goldene Eagles-/Poco-Zeiten aufflackern läßt. Eine traumhafte Melodie trifft auf einen flockigen Rhythmus, wunderbare Acoustic Gitarren, Dobro und eine unaufdringliche E-Gitarre ergänzen sich in vollendeter Harmonie! Geht runter wie Öl! Auch aus Dolly Parton's "Down" machen sie einen knackigen Countryrocker, ehe mit dem honky-tonkigen, recht traditionellen, wunderschönen Country-Titel "Coldest fire in town" die Reminiszensen an Poco noch deutlicher werden. Niemand anderes als deren Original-Mitglied Rusty Young bereichert diesen Song als Gastmusiker mit einer traumhaft wimmernden Pedal Steel! Zudem wird das Stück von der bezauberten Elizabeth Cook mit Michael Reynolds im Duett vorgetragen! Klassische Country(rock)-Musik ala Poco, Eagles und Flying Burrito Brothers mit Gänsehaut-Garantie! Banjo, vielschichtige Acoustic Gitarren, ein flotter Drive, sehr dezente E-Gitarren-Licks und eine wunderbar dahin fließende, natürliche Frische bestimmen das einmal mehr prächtig ins Ohr gehende "Fallin' all the time", gefolgt von dem bluegrassigen, lockeren, wundervollen, akustischen "Mountain song"! So jagt eine Knüller-Nummer die nächste. Man kann keine Titel explizit herausstellen. Sämtliche Songs üben auf unsere Countryrock-Sinne eine magische Anziehungskraft aus! Ob das flockige "Shady grove", das knackige "Can't have a hand on me", das traumhafte Cover von Bruce Robison's "Wrapped", oder das tolle, von Joy Lynn White und Duane Jarvis komponierte "Love sometimes", eine Aufnahme aus Pinmonkey's nicht mehr erhältlichen Debut "Speak no evil", die sie hier auf "Big shiny cars" noch einmal veröffentlichen. Nicht zuletzt durch ihr ausgedehntes Touring weiß die Band eine stetig wachsende, überaus loyale Fangemeinde hinter sich, die sogenannten "Pinmonkey-Junkies"! Keine Frage, auch wir zählen uns zu diesen "Pinmonkey-Junkies", und wir sind sicher, daß sich noch viele anschließen werden! Einzigartiger, flockiger, "sonniger", reiner Country/Countryrock mit einem herrlichen Schuß Americana-/Appalachian-Mountain-Flair, einem dezenten Westcoast-Feeling und wunderbaren Melodien! Einfach toll! Thanks a lot Pinmonkey, diese Musik wird ihren Reiz niemals verlieren...

Art-Nr.: 3949
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
That train don't run
Coldest fire in town
Shady grove
Can't have a hand on me
Wrapped

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White, Joy Lynn - one more time [2005]
Darauf haben wir lange gewartet - endlich ein neues Album der großartigen Joy Lynn White! Gleich vorweg: Es ist ein wunderbares Teil voller hinreißend schöner Songs geworden! Viele erinnern sich sicher noch 12-13 Jahre zurück, als die in Arkansas geborene, in Mishawaka/Indiana aufgewachsene und heute zwischen Nashville und Austin/Texas hin und her pendelnde Joy einen Major-Deal besaß und von ihrer Plattenfirma als eines der größten Talente des Mainstream-Country aufgebaut werden sollte. Trotz zweier hervorragender und vielbeachteter Alben scheiterte der Versuch am kommerziellen Erfolg, wohl nicht zuletzt auch deswegen, daß sich Joy nicht allzu sehr in eine bestimmte Schublade pressen ließ! Dazu ist sie eine viel zu engagierte und ambitionierte Künstlerin, die weiß was sie kann und das schreiben und spielen möchte, was ihren eigenen Ansprüchen gerecht wird. So gehört sie heute zu einer der beliebtesten Songwriterinnen und Sängerinnen, sowohl im Segment des Nashville-tauglichen Country, als auch bei der Alternate Country-/Americana-Fraktion, die immer wieder mit Leuten wie Buddy Miller, Lucinda Williams, Dwight Yoakam, Jim Lauderdale und vielen mehr zusammenarbeitet. Und was sie jetzt mit ihrem neuen Album abliefert, ist vom Allerfeinsten! 11 ganz herrliche, erfrischende, ja hinreißende Country-/Alternate Country-Songs (3 davon hatte sie bereits vor drei Jahren als Demo-Version auf ihrem Demos-Album "On her own" veröffentlicht), musikalisch exakt in der Mitte zwischen Nashville und Austin angesiedelt, mit denen sie nachhaltig die Klasse ihres immensen, künstlerischen Potentials demonstriert. Es scheint, als habe sie den Geist solcher Kolleginnen wie Linda Ronstadt, Emmylou Harris, Julie Miller, Lucinda Williams, aber auch Pam Tillis oder Rosanne Cash verinnerlicht, deren Einflüsse sie gekonnt mit ihren eigenen Ideen kombiniert. Zumeist bewegen sich die Songs, deren herrliche Melodien einen regelrecht verzaubern, in einem in erhabener Schönheit erstrahlenden Midtempo-Gewand, instrumentiert aus sehr vielschichtigen Gitarren, immer mal wieder ergänzt durch ein Banjo, eine Fiddle, eine Steelguitar oder wunderbare Orgel! Tolle Produktion von Kyle Lehning und Joy selbst, großartiger Sound! Faszinierend dabei Joy's wundervolle, so einzigartige, von einem hohen Wiedererkennungswert geprägte, kraftvolle, klare, mit diesem "soulful vibrato" ausgestattete, charismatische Stimme! Ein paar Songbeispiele eines Albums ohne jede Schwachstelle: Transparente, verschiedenste Gitarren (Acoustc, Electric, Baritone, Steel), ein durchaus knackiger, aber sehr getragener Midtempo-Rhythmus und eine Traum-Melodie sind die Eckpfeiler des fantastischen Eröffnungstracks "Keep this love"! Angerockter, leicht Americana-angehauchter New County, dessen Magie einen nicht mehr los läßt! Joy's Stimme ist umwerfend, die Songstruktur einfach großartig! Eine dezent im Hintergrund agierende Orgel sorgt für zusätzliche Klangfülle und eine angenehme "Wärme"! Klasse auch das von tollen Acoustic Gitarren-Riffs geprägte, sanft rockende "I'm free", die erfrischende, mit rootsiger, satter Lead-Gitarre verzierte Coverversion von Naomi Neville's "A certain boy" (ursprünglich "A certain girl"), vorgetragen in bester Linda Ronstadt-Manier, oder die lupenreine, entspannte, textlich sehr engagierte, völlig simpel, aber überaus effektiv und authentisch in Szene gesetzte, klassische, honky-tonkige Country-Nummer "Girls with apartments in Nashville" (es geht um die Träume junger Mädchen, die nach Nashville ziehen, um im Country-Business ihr Glück zu versuchen), instrumentiert mit feinen Gitarren (akustisch und elektrisch), sowie herrlicher Fiddle und Steel! Dann die ruhige, fast fragile, dennoch viel Energie versprühende, geradezu eine magische Faszination ausstrahlende Ballade "Looking for you, looking for me" in ihrem tollen Sound aus Gitarren und dezent eingesetzten Keyboards, gehalten in eiinem leicht pathetischen, aber unaufdringlichen Hall! Herrlich! Wie auch der ungemein melodische, mit klasse Stones-Riffs versehene, rootsige Americana-/Countryrocker "Love sometimes", die mit einer tollen Banjo-Untermalung dargebotene, lockere Countrynummer "Victim of love", das grassige, mit schönem Dobro, Mandoline, Fiddle und Gitarren akustisch indtrumentierte, spirituelle "If you want my heart", der etwas kantige, knackige, rootsige, mit satten E-Gitarren und hervorragenden Orgel-Ergänzungen instrumentierte Countryrocker "Good rockin' Mama", usw., usw.! Unter den Musikern: Duane Jarvis (Gitarren, Mandoline), Richard Bennett (Gitarren), J.T.Corenflos (Gitarren), Russ Pahl (Steel, Dobro, Banjo), John Jarvis (Keyboards), Paul Griffiths (Drums), David Jacques: (Bass), und viele mehr! Joy Lynn White ist zurück mit einem neuen Album - und was für einem! Lassen wir uns verführen vom Zauber dieser Songs!

Art-Nr.: 3761
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep this love
Girls with apartments in Nashville
Looking for you looking for me
Love sometimes
Victim of love

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