Artikel 1 bis 1 von 1 gefundenen...

[1-15]

 
Robert Jon & The Wreck - last light on the highway [2020]
Da schlägt das Herz eines jeden Southern Rock-Fans höher! Was für ein grandioses Album! Robert Jon & The Wreck aus Orange County/California haben sich mit ihrem neuen Werk praktisch selbst übertroffen. Satte Gitarren, himreißende Soli, bärenstarke Songs, wunderbare Melodien, auch mal ein rootsiges Countryrock-Flair, dann wieder die Nähe zum Jamrock, ein erdiger, satter Sound - kaum eine andere Band schafft es, ursprünglichen "grit" und wunderbare Harmonien mit einer solchen Selbstverständlichkeit und Perfektion, in einem dermaßen unwiderstehlichen, natürlichen, erdigen Southern Rock-Gewand zusammenzuführen. Robert Jon Burrison - lead vocals, guitars (großartige, kraftvolle Stimme), Henry James Schneekluth - lead guitar, slide guitar, vocals, Steve Maggiora - keyboards, sowie die exzellente Rhythmussektion, bestehend aus Andrew Espantman - drums, vocals und Warren Murrel - bass, vocals verstehen sich mittlerweile nahezu blind in ihrem Zusammenspiel. Immer wieder hören wir herrliche Twin Leads, dann wieder satte, transparente Gitarren, die sich wunderbar mit adäquat angepassten Orgel- und Piano-Linien ergänzen, und vor allem auch diesen grandiosen Gitarrenzauber des iungen, fantastisch aufspielenden Henry James, der mit umwerfenden Soli glänzt. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten, ohne jede Ausnahme, auf einem absoluten Top-Level. Natürlich merkt man der Band ihre musikalische Seelenverwandschaft zu solchen Pionieren wie Lynyrd Skynyrd, The Allman Brothers Band, The Outlaws, The Marshall Tucker Band und Co. an, und doch klingen Robert Jon und seine Jungs wie keiner dieser Urväter des Genres. Sie haben aus all diesen Einflüssen, mit samt ihren californischen Roots sowie ihrer ganzen musikalischen Kreativität, längst einen Sound mit einem eigenen Wiedererkennungswert geschaffen, der einzig und allein die Marke Robert Jon & The Wreck definiert. Ein fettes, "pure southern rockin'" E-Gitarren-Lick von Henry James leitet den geradezu traumhaften Opener des Albums, "Oh Miss Carolina" ein, der einen gleich so "anfixt", dass man sofort weiß, was für ein famoses "Killer-Album" hier vor einem liegt. Es entwickelt sich eine wunderbare Melodie, ein tolles Gitarrenambiente, großartiges Keyboardspiel (tolle PIanoeinlagen in bester Billy Powell-Manier) und ein richtig knackig rockender Groove. Robert Jon's Gesangvortrag ist exzellent und Henry James' zündendes Gitarrensolo im Break so würzig wie eingängig. Das ist lupenreiner, klassischer, edler Southern Rock auf der Höhe der Zeit. Faszinierend und einfach nur "geil"! Und es geht bis zum Ende des Albums so weiter. Zum Beispiel mit dem flotten, von feinen Twin Leads geprägten und mit herrlichen, weiblichen Backup-Vocals angereicherten "Can't stand it", dem famosen, abermals umwerfend melodischen, mit tollen Slideguitar-Linien verzierten "Tired of drinking alone", dem mit seiner Twin Lead-Struktur und dem flüssigen frischen, jammigen Groove ein wenig an die Allman Betts Band erinnernden "Do you remember", dem bluesigen, powernden, mit mächtiger Slide inszenierten "Don't let me go", der wundervollen Ballade "Gold", bis hin zu dem das Album abschließenden, zweiteiligen, sehr abwechslungsreichen Southern Rock-Opus "Last light on the highway", das die Band live sicher ausgesprochen jammig vortragen wird. Dieses Album ist nicht mehr und nicht weniger als eine absolute "Perle" des Southern Rocks von heute. Ein Werk, das zeigt, dass Southern Rock in diesen Tagen wieder eine Qualität, ein Standing und eine Akzeptanz erreicht hat, die es lange nicht mehr gegeben hat. Robert Jon & The Wreck sind, zusammen mit ein paar anderen Bands (z.B. Blackberry Smoke), dafür verantwortlich, dass die scheinbar abgedroschene Phrase "Southern Rock will never die" nie aktueller und wahrer war als heute. "Last light on the highway" lässt einen einfach nur ins Schwärmen kommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Oh Miss Carolina - 4:12
2. Work It Out - 4:30
3. Can't Stand It - 3:09
4. Tired of Drinking Alone - 3:42
5. Do You Remember - 3:39
6. This Time Around - 3:27
7. Don't Let Me Go - 3:23
8. One Last Time - 4:03
9. Gold - 4:57
10. Last Light on the Highway, Pt. 1 - 2:28
11. Last Light on the Highway, Pt. 2 - 6:04

Art-Nr.: 10055
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Oh Miss Carolina
Can't stand it
Tired of drinking alone
Do you remember
Don't let me go
One last time
Gold
Last light on the highway pt. 2

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!