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Montgomery Gentry - my town [2002]
Eddie Montgomery und Troy Gentry machen da weiter, wo sie vor 1 1/2 Jahren mit "Carrying on" aufgehört haben, vielleicht sind sie sogar noch besser geworden... - egal, "My town" ist auf jeden Fall erneut ein packendes, ein bärenstarkes, druckvolles, satt rockendes, ungemein "southern"-inspiriertes New Country-Album geworden, das von Anfang bis Ende ohne jegliche Schwächen durch(country)rockt! Wie kaum jemand anders verkörpern sie dieses "männliche", wilde, die uneingeschränkte Freiheit liebende, Outlaw-Desperado-Image, das sie unglaublich authentisch in ihre Musik transportieren. Das klingt immer rauh und ungezähmt (da gibt's auch mal einen derben Macho-Pfiff zwischen den Riffs), aber gleichzeitig versprühen die Songs, und damit auch die beiden Haudegen, eine schier magische, charmante Anziehungskraft voller Sympathie! Was steckt in diesem satten Sound für eine Kraft! Was versprühen diese Kentucky-Boys für ein Southern-Feeling1 Die haben mehr puren Southernrock in ihrem New Country-Sound, als viele der eigentlichen Genre-Bands! Und dann diese voluminösen Gitarren! Die 3 angeheuerten Gitarristen Al Anderson (ex NRBQ), Pat Buchanan und vor allem David Grissom (ex John Mellencamp, Joe Ely, Storyville) fabrizieren unzählige, dampfende und quirlige Gitarrensoli, die es nur so in sich haben. Doch immer wieder wird dieser volle Gitarrensound durch toll klingende akustische Instrumente, wie Mandoline und Dobro angereichert, mit einer wunderbaren Steel, oder auch einer herrlichen Hammond Orgel ergänzt. Für die Tasteninstrumente (zum Teil fantastisches "southern" Honky Tonk Hämmer-Piano) hat man im übrigen keinen geringeren als Chuck Leavell gewinnen können! Der ist auch gleich zu Beginn des Albums tätig, leitet er doch mit einem Piano-Intro die powernde Midwestern-New Country-Hymne "My town " ein, die mit wunderbaren Acoustic-Gitarren, einem tollen Banjo und fetten elektrischen Gitarren gleichzeitig für die richtige Einstimmung sorgt. Nach der recht lockeren, sehr melodischen, driving Uptempo-New Country-Nummer "Break my heart again", dem souther-fried Countryrocker "Scarecrow" mit einem herrlichen, kraftvollen Twin Gitarren-Wechselspiel im Break, folgt eine trockene krachende pure Roadhouse-Southern-Countryrock-Nummer ohne Kompromisse. Hämmerndes Piano, scharfe Slide-Gitarren und stampfender Rhythmus lassen einem "Bad for good" erscheinen, als sei dieser Song in einer Charlie Daniels/Lynyrd Skynyrd-Session entstanden, an der auch Hank jr. teilnehmen durfte. Das dampft! Ein wenig Erholung gibt's bei der wieder wunderbar "southern" geprägten Country-Ballade "Speed" mit tollen Gitarren und schöner Steel . Anschließend gibt es mit "Hell yeah" groovy, funky Countryrock mit satten Riffs und powernden E-Gitarrensoli, danach mit "Lonesome" eine erneute Traumballade mit herrlicher Steel und fulminantem Gitarrensolo, weitere 4 wunderbare, knackige New Country-Tracks, bis sie schließlich zum Finale mit einer Coverversion von Allman Brothers' "Good clean fun" nochmal ein richtiges Southern-Feuerwerk zünden, bei dem die Gitarristen nochmal alles geben. Baumstarke Mucke voller Energie und toller Songs, der die Gemeinden der Countryfreunde und Southernfans für 50 Minuten unwiderruflich vereint! Musik, die auch auf jedes Harley-Treffen passen würde. Ein begeisternder southern-fried New Country/Countryrock-Trip, der nie zu Ende gehen dürfte... - weiter so, MG!

Art-Nr.: 1265
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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