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Cross Canadian Ragweed - soul gravy [2004]
Das Aushängeschild des Texas "Red Dirt"-Countryrocks ist zurück - und zwar mit einem neuerlichen, absoluten "Killer"-Album! Rund zwei Jahre nach ihrem fantastischen Major-Debut (zuvor gab's ja einige herausragende Indie-Veröffentlichungen), macht das Quartett um den begnadeten Sänger, Gitarrist und Songwriter Cody Canada exakt da weiter, wo es mit "Purple" (bzw. "same") aufgehört hat. Sie lassen in ihrer Qualität aber auch wirklich keinen Deut nach, ganz im Gegenteil. Auch wenn das kaum möglich scheint, doch die Songs erscheinen einem noch ausgereifter, noch stärker und straighter, als auf dem Vorgänger. Wieder hat man Ihnen vom Label alle Freiheiten gelassen, ihren ungeschliffenen, so spielfreudigen "Geradeaus"-Countryrock so zu präsentieren, wie er ursprünglich ist, hat auf übermäßiges "Glattbügeln" des Sounds verzichtet. Das kommt wunderbar rüber! Vielleicht noch etwas rockiger und rauer als bisher, brennen sie voller Energie, Kraft und Dynamik ihr begeisterndes Countryrock-/Americana- Rock-Feuerwerk ab. Dabei strotzen die Songs vor prächtigen Melodien, gehen unwiderstehlich ins Ohr, ohne das rohe, staubige und dreckige Flair je zu verlieren. Vor allem Cody Canada's großartiges, sattes, glühendes, oftmals sehr Southern-inspiriertes Lead-Gitarrenspiel (was brennt der Bursche für klasse Soli ab) birgt diesen "Dreck", doch wie kaum eine andere Band vermag Cross Canadian Ragweed diese rootsige Ursprünglichkeit mit flüssiger, harmonischer Melodik und purer Frische zu vereinen. Oftmals, wie gesagt, weht durch die Songs eine ganz gediegene Southern-Prise, was das Material für die dem knackigen, Gitarren orientierten Countryrock nicht abgeneigten Fans des Southernrock-Genres ebenfalls hochinteressant machen dürfte. Aber auch in diesen Kreisen hat die Band ja längst einen prächtigen Namen. 13 neue, bärenstarke Songs und als "hidden track" eine geniale, fett rockende Coverversion von Ted Nugent's "Stranglehold" machen "Soul gravy" zu einem rund 57-minütigen Meisterwerk ohne jegliche Schwachstellen! Ein paar Beispiele: Los geht es mit dem herrlichen, voller Highway-Groove steckenden, Midtempo-Countryrocker "Numbers", gefolgt von dem mit Southern-Riffs gespickten, wunderbar melodischen, aber dennoch kernig rotzigen, rockin' New Country-Song "Again", von dessen fetten, "southern-fried Lead Guitar-Licks" man einfach gefangen sein muß und denen man sich nicht entziehen kann. "Lonely girl" ist ein ungemein lockerer, flockiger Countryrocker, frisch und staubig zugleich. Großartiger Gesang (Canada's Stimme ist einfach ein Countryrock-/Roots-Hit) und eine prächtige Melodie paaren sich einmal mehr mit rostig und rau klingender Lead-Gitarre, inklusive einem tollen Solo! Herrlich auch die traumhafte, ungemein frisch wirkende, von einem breiten, transparenten Gitarrensound geprägte, knackige New Country-Ballade "Sick and tired" (Backing vocals: Lee Ann Womack), oder der von glühenden Gitarrenläufen begleitete, southern-inspirierte "Skynyrd-esque" Countryrocker "Cold hearted woman". Richtig die Post ab geht dann bei dem fulminanten Uptempo-Ritt "Hammer down", der gewaltig abrockt, ohne auch hier die Melodie außen vor zu lassen. Da kochen die Honky Tonks und Texas-Roadhouses endgültig über! Das pure Gitarren-Feuer! Toll! Akustisch geht es bei dem wunderschönen "Flowers" und dem leicht grassigen "Down" zu, während "Pay" ein leicht balladeskes Texas New Country-Stück in bester "17"-Tradition darstellt, und sie es bei der fulminanten, von mächtiger Gitarrenpower getragenen Ray Wylie Hubbard-Nummer "Wanna Rock & Roll" noch mal richtig krachen, brodeln und kochen lassen. "Soul gravy" kommt wie aus einem Guß! Welch ein Texas-Countryrock-Feeling! Was für stake Songs! Noch etwas ist bemerkenswert an diesem ursprünglich aus Yukon/Oklahoma stammenden Quartett: Die Vier kennen sich schon aus dem Kindergarten, sind praktisch seit ihrem ganzen Leben dick miteinander befreundet. "That's the soul of this band, the friendship between us", sagt Cody Canada! Und das merkt man einfach! Sie verstehen sich privat, wie musikalisch (CCR sind ja im übrigen auch für ihr ausgedehntes Touring bekannt) einfach blind. Alles geht wie von selbst! Die US-Kritiker sind einmal mehr begeistert, und wir sind es auch! "Ass-kicking" Roots-/Americana-/"Red Dirt"-Countryrock in Vollendung!

Art-Nr.: 2279
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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