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Montoya, Coco - dirty deal [2007]
4 1/2 Jahre nach dem starken "Can't look back" wurde es für den ehemaligen Albert Collins- und John Mayall-Sideman und ausgefuchsten Gitarrenkönner mit der klasse Stimme nun wirklich mal wieder Zeit für ein neues Album. Hier ist es nun, und es ist ein klasse Teil geworden! Dem Albumtitel "Dirty deal" entsprechend beglückt Coco Montoya die Blues-/Bluesrock-Welt mit seiner bis dato vielleicht rausten Scheibe. Voller Energie, Inspiration und Seele, voller Groove und Dynamik, aber auch sehr emotional, erleben wir eine mit jeder Menge feuriger Gitarrenattacken gespickte Reise durch die Landschaften des klassischen, von seinen früheren "Arbeitgebern" beeinflußten Retro-Blues, des Roots-Blues, Memphis-Blues, Swamp-Blues, Texas-Blues bis hin zu modernen Bluesrock-Knallern! Unter den Musikern befinden sich neben seiner "road-rested" Touring Band auch jede Menge Leute von Litlle Feat, mit denen Coco Montoya bekanntermaßen sehr gut befreundet ist. Zudem hat Paul Barrere das Album zusammen mit Roger Cole produziert! Kein Wunder also, daß zu den eben erwähnten Stilelementen noch eine ordentliche Portion funkig jammiger Little Feat-Rhythmik hinzukommt. Darüber hinaus ist es allen Beteiligten gelungen, ein prächtiges "Live-Feeling" mit ins Studio zu transportieren, was dem Ganzen einen wunderbar unbeschwerten Charakter verleiht. Jeder Song enthält mindestens eines dieser begnadeten, glühenden, voller Power steckenden Gitarrensoli des Meisters! Zu den vielen Höhepunkten des Albums zählen beispielsweise der voller "diamond-hard" Riffs steckende, kochende Bluesrock-Kracher "Last dirty deal" mit seiner prima Melodie und dem fulminanten, dreckigen Gitarrensolo, das herrlich funkig groovende, lockere, mit tollen Slide-Tupfern gefüllte, swampige "Three sides to every story", das nicht nur aufgrund der Beteiligung von Paul Barrere, Billy Payne, Kenny Gradney und Richie Hayward ein starkes Little Feat-Feeling versprüht, der feurige, voller Dynamik steckende Funk-Blues "Love gotcha" (klasse Hammond-Fills, brennende Lead-Gitarre), der kraftvolle, satte, unaufhörlich Dampf produzierende, schwere Shuffle-, Blues-, Boogie-Rocker "It takes time" mit seinem starken Gewand aus "rollender" Hammond-Untermalung, klimperndem Klavier und ausgelassenen, virtuosen Gitarrenausflügen, der von dem großartigen Wechselspiel zwischen Montoya's fetter Lead-Gitarre und Paul Barrere's swampiger Slide lebende, schön funky grovvende Delta-Blues(rocker) "Coin operated love", die bärenstarke, sehr gefühlsbetonte Slow Blues-Ballade "It's my own tears" mit seinem explodierenden, mächtigen Gitarrensolo, wie auch der finale Track "Ain't no brakeman", ein kantiger Bluesrocker mit fulminantem Gitarrenfeuer! "Dirty deal" bietet gut 50 Minuten erstklassige Bluesrock-Mucke, die nicht nur den Freunden solcher Leute wie Albert Collins, Robert Cray, Scott Holt, Walter Trout oder Little Feat eine Menge Freude bereiten dürfte. Great job, Coco! Aber laß' es bitte nicht wieder über 4 Jahre dauern, bis du erneut nachlegst...

Art-Nr.: 4687
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last dirty deal
Three sides to every story
It takes time
It's my own tears
Coin operated love
Momentan nicht verfügbar!

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