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Nichols, Joe - real things [2007]
Spätestens seit seinem überaus erfolgreichen 2005er-Album "III" und seinem Nr.1-Hit "Tequila makes her clothes fall of" hat sich Joe Nichols endgültig als "one of country's most familiar and unforgettable voices" etabliert. Mit seinem neuen, großartigen Album führt der sympathische, junge, aus Rogers/Arkansas stammende Mann konsequent seine Linie fort und präsentiert uns mit "Real things" 13 weitere, wunderbare Lieder feinster, zeitloser "real Countrymusic"! Gab es auf "III" noch eine ganze Anzahl flotterer Nummern, so kehrt Nichols nun wieder zu den balladeskeren und ruhigeren Pfaden seiner Vorgängeralben "Man with a memory" und "Revelation" zurück. Das Album wirkt insgesamt sehr entspannt. Selbst die vom Tempo etwas schnelleren und "kräftigeren" Stücke (es gibt davon nur 3 an der Zahl), wie beispielsweise das fast schon "countryrockige", schön knackige "Comin' back in a Cadillac" (furioses, prächtiges E-Gitarren-/Steelguitar-Wechselspiel), strahlen eine gewisse Leichtigkeit aus. All das kommt Nichols' phantastischer, so viel Wärme verbreitender Baritone-Stimme natürlich total entgegen. Don Williams, Alan Jackson, George Jones, Randy Travis - all das sind Größen des Traditional Country, mit denen sich Joe Nichols längst messen kann. Durch sämtliche Songs zieht sich eine herrliche, saubere "pure Country"-Instrumentierung (natürlich zelebriert von den absoluten Studiogrößen Nashville's) aus schönen Acoustic Gitarren (Mac McAnally, Brent Rowan, Bryan Sutton), unaufgeregten, relaxten E-Gitarren (J.T. Corenflos, Brent Rowan), heulenden Steelguitars (Paul Franklin, John Hughey), klimperndem Honky Tonk-Piano (Gordon Mote), zwirbelnder Fiddle (Aubrie Haynie) und ungemein homogen und punktgenau gesetztem Druming des großartigen Shannon Forrest. Das Songmaterial ist erste Sahne. Ob der lockere Opener "Real things", eine tolle, lupenreine, recht sparsam instrumentierte, von Nichols' großartiger, tiefer Stimme getragene Country-Ballade in bester Randy Travis-Manier, semi-akustisch in Szene gesetzt mit Dobro, Mandoline, schönen Acoustic Gitarren und ganz dezent eingefügten E-Gitarren-Ergänzungen, oder das flockige, erfrischende, mit feinen Baritone Gitarren-Fills garnierte "Another side of you" (klingt fast wie eine Mischung aus Paul Overstreet und Alan Jackson), die sehr ruhige, bluesige, emotionale, von Tom Hambridge und Jeffrey Steele geschriebene Ballade "My whiskey years", das melodische, riffige, zu den 3 knackigeren Stücken gehörende, etwas moderner gestaltete "It ain't no crime", bis hin zu der entspannten, wundervollen, sehr emotionalen "Lonesome" Midtempo Barroom Country-Nummer "If you could only fly" (hinreißendes, wimmerndes Pedal Steel-Solo von John Hughey), geschrieben von der texanische Austin-Legende Blaze Foley und mit feinem Background-Gesang von Lee Ann Womack - Joe Nichols interpretiert einfach jeden Song mit einer ungeheuren gesanglichen Klasse, mit Ausstrahlung und sehr viel Authentizität. "This is a country album full of real songs, sung by a real artist, who's always been and always will be all about nothing but the real things", sagt sein Label sehr treffend über das Werk! Entspannte, traditionelle Countrymusic vom Feinsten!

Art-Nr.: 5151
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

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