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Mighty Orq, The - to the bone [2008]
Toller Albumtitel, klasse Cover - aber was das wichtigste ist: "This band play their asses off"! Fette, packende, gaballte Rock-/Bluesrock-Power bis auf die Knochen ("to the bone")! 3 Jahre nach dem bärenstarken "Milk money" legen The Mighty Orq aus Houston/Texas um den großartigen Sänger und Gitarristen Joshua Davidson (Sptzname: "Orq") nach und setzen mit dem neuen Album den eingeschlagenen Weg konsequent fort. "To the bone" ist erneut ein tolles Teil geworden! Explosiver, fleischiger, tief in den Seventies verwurzelter, klassischer Blues-based Rock, der zum einen deutliche Anlagen früher Free, der Faces und vor allem auch von ZZ Top aufweist (The Mighty Orq sagen von sich: "ZZ is in our blood"), gleichzeitig aber auch voller Spuren solcher Kollegen wie Stevie Ray Vaughan, The Arc Angels, Doyle Bramhall oder Indigenous steckt. Aus all diesen Einflüssen kochen die "Orqs" eine brodelnde Bluesrock-Eigenkreation, die es wahrlich in sich hat. Immer wieder prasseln gewaltige Gitarrensalven über uns hinein (die mächtigen, glühenden Soli sprühen nur so vor Spielfreude und Feuer), die von druckvollen Rhythmen und treibenden Grooves "getragen" und angetrieben werden. The Mighty Orq laufen wie ein vor Kraft nur so strotzender, nie auch nur einen Hauch von Schwäche offenbarender, Power-Motor! Hier kommt nichts ins Stottern. Mit donnernden, rauen Riffs und krachenden Drums hämmern uns die Jungs gleich zu Beginn mit dem grandiosen Opener "Falling down" einen herrlichen, massiven, Seventies-based, Paul Rodgers & Free-styled Bluesrocker um die Ohren, dass sich die Balken nur so biegen. Straight, ohne Kompromisse, ungemein erdig, authentisch - und dann dieses gewaltige, hemmungslose, voller Glut steckende Gitarrensolo! Das "Brett" brennt! Klasse Gesang! Zudem bleibt die Nummer mit ihrem eingängigen Refrain prima hängen. So "bombig" und bärenstark wie dieser Auftakt sind praktisch alle Songs, was eine nähere Betrachtung eigentlich überflüssig macht. Dennoch seien stellvertretend dafür noch beispielsweise solche Highlights wie der lässig coole, gleichzeitig aber voll fette Texas-styled Blues-Riff-Kracher "H.O." (erinnert zuweilen etwas an Indigenous oder die Buddaheads; irres, ungemein quirliges, saftiges Gitarrensolo), die etwas erholsame, wunderschöne Bluesrock-Ballade "Blue eyes" (eine der wenigen, etwas ruhigeren Nummern), der fulminante, voller Southern Rock-Flair und Led Zeppelin-Feeling steckende, wie ein Donnerwetter abgehende Boogie "4+1" (toller, elektrisierender Tempowechsel von einem ZZ Top-ähnlichen Upbeat-Drive zu Zeppelin-mäßigen Heavy-Riffs - und wieder zurück), oder der saustarke, schwerblütig groovende, Slide-getränkte, voller Blues-Seele steckende, langsame Rock-Blues "The good love" (ruft einem seelige, frühe Free-/Bad Company-Tage in Erinnerung) erwähnt. "The Mighty Orq sets the Bluerock-world on fire", resümierten wir bereits beim Vorgänger-Album! Dieses Fazit gilt für "To the bone" umso mehr, denn die Band hat sich noch einmal weiter entwickelt - und zwar genau in die richtige Richtung! Große Klasse ! Ach ja, wenn das Teil im Player liegt, sollte man der Empfehlung der Jungs unbedingt Folge leisten, denn dann macht das Album am meisten Spaß: "Turn it up LOUD"!

Die Tracklist:

1.   Falling Down (4.57)
2.   Different This Time (4.18)
3.   Rainy Day (3.38)
4.   H.O. (5.39)
5.   Set Me Free (3.32)
6.   Hangin On (4.59)
7.   If You Will (4.34)
8.   Blue Eyes (4.11)
9.   4+1 (4.10)
10. The Good Love (4.47)
11. Scars (6.34)

Art-Nr.: 6007
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Falling down
H O
If you will
Blue eyes
4+1
The good love
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