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Keen, Robert Earl - the rose hotel [2009]
Robert Earl Keen aus Houston gehört seit nunmehr 25 Jahren zu den ganz großen Singer/Songwritern Texas', dessen Material stets einem überaus hohen Qualitätsstandard gerecht wurde und wird. Schwache Songs gibt's in dem großen Fundus Kenn's kaum und so ist sein Standing, sowohl unter den Kollegen, als auch den Fans immens hoch. Das gilt auch für Keen's neues Projekt "The Rose Hotel", das erste seit dem 2005er Werk "What I really mean", das auch gleichzeitig seine Debut-Veröffentlichung auf dem renommierten Roots-Label "Lost Highway" ist. Das passt hervorragend, denn Keen ist in der "Lost Highway"-Riege zwischen Leuten wie Ryan Adams, Willie Nelson, Ryan Bingham & The Dead Horses und Lucinda Williams bestens aufgehoben. So bietet das neue Album auch genau das, was die Fans des Texaners erwarten: Großartige, staubige, von vorzüglicher Songkraft geprägte Roots-, Rootsrock-, Americana-, Alternate Country-Musik von charismatischer Präsenz, in der Tradition zwischen Townes van Zandt (dessen "Flyin' shoes" covert er hier in einer angerockten, tollen Version), Guy Clark, Billy Joe Shaver, John Hiatt, Steve Earle und der jungen "Red Dirt"-Connection ala Stoney LaRue, Cross Canadian Ragweed, Chris Knight & Co., für die er als absolutes Vorbild gilt. Keen ist in prächtiger Verfassung. Seine Geschichten sind immer spannend, seine musikalische Bandbreite ist riesig. So hören wir beispielsweise dreckige, bluesige, ruppige Roots-/Boogie-/Rock-Shuffles ("Throwin' rocks"), die ein kantiges, "texanisches" Stones-Flair aufweisen (erdige, direkte E-Gitarre-Riffs, eine feine Portion Southern-Soul, klasse Slide, sprödes Banjo), knackige, dabei sehr gefällige und melodische Americana-Nummern im Midtempo-Bereich (das Titelstück "The Rose Hotel" mit schönem Akkordeon, feiner Mandolinen-Begleitung, kernigem E-Gitarren-Solo und herrlicher Steelguitar), abgefahrene, lustige Roadhouse Stomper, die in gepflegter Bierlaune zu ausgelassenen Mitgrölern mutieren können ("10.000 chinese walk into a bar" - der Song ist so lustig wie der Titel), wunderbare Retro-Rootsrocker ("The man behind the drums" ist eine tolle Hommage an Levon Helm von The Band - und so klingt die Nummer auch; hat viel Dixie-Flair, eine klasse Melodie, besticht mit toller Lead Gitarre und feiner Orgel-Untermalung), oder auch erstklassige, rootsige Outlaw-Country(rock)-Nummern ("On and on" mit bestem Waylon Jennings-kompatiblen Rhythmus und einem klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Arrangement). Unter den Musikern befinden sich solch erstklassige Leute wie u.a. Rich Brotherton (Gitarren, Mandoline), Lloyd Maines, der im übrigen auch produzierte (Gitarren), Marty Muse (Steel, Lap Steel, Dobro), Bukka Allen (Keyboards), Bill Whitbeck (Bass) und Tom van Schaik (Drums). Großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1 The Rose Hotel - 3:47   
2 Flyin' Shoes - 4:00   
3 Throwin' Rocks - 5:49   
4 10,000 Chinese Walk into a Bar - 4:17   
5 Something I Do - 4:17   
6 The Man Behind the Drums - 4:00   
7 Goodbye Cleveland - 4:29   
8 Laughing River - 4:25   
9 On and On - 4:37   
10 Village Inn - 3:51   
11 Wireless in Heaven - 4:34

Art-Nr.: 6596
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90
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