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McClure Band, Mike - zero dark thirty [2010]
Für dieses "Red Dirt Power Trio" (eigentlich ja ein Quartett, denn Produzent Joe Hardy, -u.a. ZZ Top, Chris Knight, Steve Earle, Georgia Satellites-, ist mit seinen zusätzlichen Gitarren- und Keyboard-Einsätzen längst so etwas wie das "heimliche" vierte Mitglied der Band) um den zur Zeit wohl gefragtesten und einflussreichsten "Red Dirt"-Strategen Mike McClure (ex-The Great Divide und "Haus"-Produzent von u. a. Cross Canadian Ragweed, Whiskey Myers, der Tommy Gallagher Band, ShutDownTown, Willie Stradlin, und vielen anderen...) gibt es offenbar kein Halten und schon gar keinen musikalischen Leerlauf. Im Gegenteil: Mit "Zero dark thirty" veröffentlicht die Truppe (zu ihr gehöhren noch der großartige Drummer Erix Hansen und der famose Bassist Tom Skinner) nun innerhalb von knapp zwei Jahren ihr bereits drittes Album - und es ist erneut ein "Killer"-Teil geworden! McClure gehen die Ideen und Songs einfach nicht aus! Das Werk knüpft nahtlos an die beiden Vorgänger "Did 7" und "Onion" an. Satte, vor Kraft nur so strotzende, intensive und voller Dynamik steckende Southern-fueled "Red Dirt"-Rootsrocker paaren sich mit wundervollen, flockigen, dennoch voll im Saft stehenden uns kraftvoll eingespielten Countryrockern (wobei die "hart" rockenden Sachen leicht in der Überzahl sind), durchzogen von der bekannt faszinierenden Melodik und geprägt von McClure's unwiderstehlichem Gesang. Krachende, powernde Drums, mächtig Drive aufnehmende, voller Intensität steckende Basslinien, dreckige, raue Gitarren, voluminös "grollende" Orgeluntermalung, aber auch mal glasklar in Szene gesetztes, wunderschönes Zusmmenspiel von akustischen und elektrischen Gitarren bestimmen das Geschehen. Aufgenommen wurde das Werk im Keller von McClure's Haus in Ada/Oklahoma, wo er sich vor nicht allzu langer Zeit ein mit allen Schikanen ausgestattetes, eigenes Aufnahmestudio eingerichtet hat. "It makes it easy to roll out of bed, come down to the basement and make it look like I'm working", scherzt McClure und führt weiter aus: "The basement's got real cool wood walls, wood floors, and it's underground. It sounds killer in here – perfect reverb. I keep all my stuff down here – the hats, the wigs, all the wrestling stuff, and one microphone". Und was für prächtige Songs entstanden sind, belegt dieses neue Werk mehr als eindrucksvoll. Dementsprechend stark startet das Album mit dem von würzigen, massiven Gitarrenriffs, powernden Drums und einem hoch melodischen Refrain geprägten, fetten, prächtigen Rootsrocker "Mother may I". Toller Auftakt mit einem genauso "simplen", wie musikalisch anspruchsvoll und intelligent umgesetzten Arrangement. Das sind einfach exzellente Musiker! Etwas entspannter, wieder sehr melodisch, dennoch diese markante, stets päsente Kraft der Band spürend, geht es mit dem wundervollen "Don't fight it" weiter - gespickt mit herrlichen, erdigen Slideguitar-Licks und feinem Orgel-/Gitarren-Zusammenspiel. Auffällig hier wieder das prähnante Zupfen von zweifellos einem der besten Bass-Spieler aus Texas, Tom Skinner! Dynamische. sehr effektvoll in Szene gesetzte, satte E-Gitarren ziehen sich durch den von "hard hitting" Drums und treibenden Basslinien nach vorn gepuschten, lauten, druckvollen Rootsrock-/"Red Dirt"-Rock-Boogie "Wolves". Markant eingesetzte Keyboards verleihen dem Song eine zusätzliche, dem Text entsprechende "Furcht erregende" Dramatik, ebenso wie McClure's ausdrucksstarker, exzellenter Gesang: Rockt fett! Wunderbar dann der folgende, exquisite, recht ruhige, locker flockige, mit tollen, transparenten Gitarren und klasse Keyboard-Klängen in Szene gesetzte, rootsige Countryrocker "A breakdown", ehe beim kernigen, urigen, rauen Hill Country-Stomper "Daughter of the devil" (tolle Lead Gitarre, klasse Orgel) wieder deutlich kraftvoller gerockt wird. Das schöne "In my ears" ist ein gelungenes Remake einer Nummer, die McClure vor einigen Jahren schon einmal für sein Solowerk "Twelve pieces" aufgenommen hatte und das voller Southern-Esprit steckende, etwas swampige, flotte "Down like a drop" in seinem tollen Gitarren-/Orgel-Arrangement groovt einfach unwiderstehlich. Voller Southern Rock-Würze knallt die Band dann das mit zackigen Bläser-Klängen zusätzliche Power freisetzende und mit glühenden Slidegitarren gewürzte "Swinging" aus den Lautsprechern, ein heisser, powernder Two Step-, Boogie-, Rootsrock-Kracher, der ordentlich in die Beine geht und viel Dampf ablässt. Keine Frage, Mike McClure und seine Freunde "have done it again". Egal, wie viele Alben in welch kurzen Abständen sie auch veröffentlichen, Ideen und Potenzial scheinen grenzenlos. "Zero dark thirty" jedenfalls ist abermals eine baumstarke,, beeindruckende Scheibe geworden!

Das komplette Tracklisting:

1. Mother May I 3:10
2. Don't Fight It 3:49
3. Wolves 3:24
4. A Breakdown 3:10
5. Daughter of the Devil 4:17
6. In My Ears 2:53
7. Down Like A Drop 3:20
8. Colors Fade to Grey 3:09
9. Swinging 3:08
10. Made to Fade 4:33
11. Down the Road I Go 2:50

Art-Nr.: 6843
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mother may I
Don't fight it
Wolves
A breakdown
Down like a drop
Swinging
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