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Brown, Oli - heads i win tails you lose [2010]
"A real talent and should have a great career" (Joe Bonamassa). One of the best and brightest guitar heroes performing in the world today" Classic Rock. "Justifiably causing a stir amongst the blues mafia" (Guitarist). "I am a big fan of this boy" (Walter Trout). "You've got it man, you've got it going" (Robben Ford). Ein paar Statements, die nachhaltig belegen, über welch ein Standing der blutjunge Gitarren-/Bluesrock-"Wunderknabe" Oli Brown aus dem englischen East Norfolk bereits verfügt. Das ist so etwas von nachvollziehbar, denn mit seinem zweiten Album, "Heads I win tails you lose" etabliert sich dieses aussergewöhnliche Talent in vorderster Front der jungen, britischen Bluesrock-Szene und zeigt so manch altgedientem Hase, was eine Harke ist. Ein fantastisches Album! Der Bursche klingt bereits wie ein "alter Hase" (im positivsten Sinne) und verfügt über eine Kompetenz und Reife, die ihresgleichen sucht. Untermauert wird das hohe Ansehen und die Wichtigkeit dieses jungen Mannes auch dadurch, dass sich niemand geringeres als der legendäre Blues-/Bluesrock-Produzent Mike Vernon (u.a. Eric Clapton, Peter Green's Fleetwood Mac, Ten Years After) zur Verfügung stellte, um dieses grandiose Werk zu produzieren. Und das passt einfach hunderprozentig ins Bild, denn Brown setzt die Tradition großer, britischer Bluesrock-Musik, wie sie Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger von Leuten wie Rory Gallagher, Cream, Peter Green, Jeff Beck und Led Zeppelin zelebriert wurde, konsequent fort und transportiert sie geschickt in das 21. Jahrhundert. Das sieht auch Vernon so, wenn er feststellt: "I was lucky enough to be around when Eric Clapton and Peter Green began to make their mark - now they are both household names. Hopefully I will be around to see Oli Brown do exactly the same". Als weitere große Einflüsse nennt Brown solche Größen wie Jimi Hendrix, Albert Collins, Freddie King, Albert King und Stevie Ray Vaughan. Aber auch die Freunde eines Joe Bonamassa, hinter dem sich Oli in keinster Weise zu verstecken braucht, werden ihre helle Freude haben. Oli Brown ist ein begnadeter, bereits mit allen Wassern gewaschener Gitarrist, dessen Riffs und mitreissende Soli pure Begeisterung auslösen. Aber er ist auch ein hervorragender Songwriter, ein Performer voller Charisma und ein exzellenter Sänger. Es passt einfach alles zusammen! Das Material ist allerbester, traditioneller, klassischer Bluesrock auf dem Terrain der bereits bekannten Größen, wobei der Begriff "Bluesrock" hier den Nagel auf den Kopf trifft. Der Blues bildet das tiefe Fundament und die kraftvollen, rockigen Zutaten sorgen für die nötige Würze. Es gibt von vorn bis hinten keine Ausfälle. Einfach herrlich, dieses tiefe Retro-Flair der frühen Siebziger und späten Sechziger, das Brown und sein Produzent hervorragend in ein modernes, zeitgemässes Gewand packen. Der Sound ist ungemein transparent, kraftvoll und glasklar in Szene gesetzt worden. Die mitreissenden Gitarrenausflüge des jungen Saitenmagiers kommen messerscharf und genau auf den Punkt. Prachtvolle, voller Power steckende, abgehende Boogie-Rocker (z.B. das furiose, viel Dampf und Drive produzierende "Evil soul" mit seinem tollen "Dampflok"-Rhythmus, dem schönen Swamp-Flair, der gro0artigen Melodie, Oli's saustarkem Gesang und seinem lichterloh brennenden, fulminanten Gitarrensolo oder das heisse Remake des berühmten Evergreens "Fever", dem die Truppe ein vollkommen neues Gesicht verpasst), rassige Bluesrock-Shuffles (z.B. das klasse groovende, dabei auch herzhaft rockende und natürlich mit einem tierisch scharfen, glasklaren und virtuosen Gitarrensolo gewürzte "Makes me wonder"), auch mal ein kesser Funk-Blues (z. B. das knackige, rhythmische, unweigerlich zum Fingerschnippen animierende "Real good time") und wundervolle "soulful" Slow Blues-Balladen (z.B. das hinreissende, sehr melodische und emotionale, mit einem packenden Gitarrensolo versehene, toll vorgetragene "Not a word I say") stehen in einem überaus ausgewogenen und jederzeit die Spannung erhaltenden Verhältnis. Alles, aber auch alles kommt voller Inspiration rüber. Das ist Musik mit Herz, das ist Musik mit Seele! Die Songs bleiben klasse hängen. Die Arrangements, auch das ein klares Plus, konzentrieren sich nicht auschliesslich auf Brown's überragendes Gitarrenspiel. Natürlich stehen diese grandiosen Gitarrenausflüge im Mittelpunkt, aber sie wirken nie überladen. Man wird nicht davon "erschlagen". Vielmehr setzt man auf die Kompaktheit der gesamten Band. Jamie Little am Schalgzeug und Gary Rackham am Bass bilden eine extrem gut aufeinander abgestimmte, tighte Rhythmus-Sektion und Keyboarder Dave Lennox ergänzt den Sound zuweilen mit glanzvollen, je nach Stimmundg des Songs dosierten, mal vollmundigen oder eher zurückhaltenden Hammond Orgel-Fills. Einfach klasse! Noch zwei Songs einer, wie gesagt, durch und durch fantastischen Scheibe seien besonders erwähnt: Zum einen die Coverversion einer alten Blackstreet-Hip Hop-Nummer aus dem Jahre 1996 ("No diggity"), die Brown in ein faszinierend groovendes Bluesrock-Kleid steckt und zim anderen die über 7-minütige, exzellente Bluesrock-Ballade "Love's gone cold" mit ihrem rund 3-minütigen, zunächst verhalten beginnenden, dann aber regelrecht explodierenden Gitarrensolo, das nichts weiter als eine tiefe Verneigung vor dem Protagonisten nach sich zieht. Mein lieber Mann - das ist "ganz großes Kino"! Zum Abschluss noch ein paar weitere Zitate, die für sich selbst sprechen: "Oli is my hero" (Walter Trout), "A great band, the best we have worked with" (Devon Allman, son of Greg Allman), "Oli is the most promising Blues man to emerge from Britain for a long time" (Blues Matters magazine)...! Keine Frage, diesem "Jungspund" gehört die Zukunft! Die klassische, britische Bluesrock-Szene lebt - und wie!

Das komplette Tracklisting:

1. Evil Soul 4:32
2. Makes Me Wonder 3:44
3. Keeping My Options Open 4:30   
4. Speechless 4:32
5. Fever 3:20
6. Not A Word I Say 4:53
7. I Can Make Your Day 5:06
8. Real Good Time 4:16
9. Take A Look Back 3:15
10. No Diggity 4:23
11. Love's Gone Cold 7:17
12. On Top Of The World 4:16

Art-Nr.: 6880
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Evil soul
Makes me wonder
Not a word I say
I can make your day
No diggity
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