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Hill, Arty - another lost highway [2011]
"If honky tonk has a future", it'll hopefully sound like this", urteilte kürzlich die "Houston Press", "I doubt there is a better country record put out this year", behauptet Jason Ringenberg (Jason & the Scorchers) und "a rich brew of classic country & western" nennt es das "Baltimore Magazine": Die Rede ist von dem großartigen Sänger, Songwriter und Gitarristen Arty Hill aus Baltimore/Maryland und seinen Begleitmusikern, den "Long Gone Daddys"! Große Worte über eine in der Tat herausragende Countryband, die sich eindeutig, frei von jeglichen neumodischen Trends, der Ursprünge der Countrymusik bedient, dabei aber alles andere als "von gestern" klingt. Ganz im Gegenteil: Arty Hill und seine Freunde spielen einen überaus lebendigen, geradezu erfrischenden, vollkommen natürlichen, von jeglichem Druck irgendwelcher Kommerz-orientierter Major-Labels losgelösten, zwanglosen, absolut auf der Höhe der Zeit befindlichen, wundervollen, lupenreinen "Traditional Honky Tonk Country", voller Old School-Bezüge ala Hank Williams sr. und George Jones, aber auch durchzogen von einer feinen Brise Bakersfield-Flair in der Art eines Buck Owens, Dwight Yoakam oder der Bastard Sons Of Johnny Cash, wie auch einem gepflegten, unterschwelligen Rockabilly-Feeling! Eigentlich alles, was traditonelle, unverfälschte Countrymusic ausmacht, findet sich in den Songs der Long Gone Daddys wieder, und dennoch entwickeln sie, man spürt das nach wenigen Minuten ihrer fantastischen Musik, klar und deutlich eine von hoher Anziehungskraft und außergewöhnlicher musikalischer Kompetenz geprägte, eigenständige Identität. Selbstverständlich ist Arty Hill mit seiner hervorragenden Stimme und seinem exzellenten "twangy Telecaster sound" die zentrale Person der Truppe, doch auch die anderen Musiker, allen voran der starke Drummer Jack O'Dell (spielte zuvor in der Band von Bill Kirchen) und die grandiosen Steelguitar-Spieler bilden die kongeniale Ergänzung zum Gelingen dieses so wunderbaren Albums. Einerseits ist man in der Lage mit beherzten und rockigen Dancehall-Fegern für ausgelassene Party-Stimmung zu sorgen, dann cruist man mit herrlich lockeren, melodischen und sonnigen Country-Nummern durch die endlosen Weiten des Westens, um sich anschließend in verrauchten, von schwummrigem Rotlicht und dicken Alkohol-Schwaden durchtränkten Honky Tonk-Bars wiederzufinden. Jeder Song für sich ist eine Wonne, es gibt keine Schwachstelle. Dabei hat man bewusst auf "glamourösen" Feinschliff ala modernem Nashville verzichtet und die Lieder voller Authentizität mit vereinzelten Ecken und Kanten inszeniert - und dennoch spielt die Truppe herrlich flüssig und überaus eingängig, mit klarer und fein abgestimmter, sauberer Instrumentierung und großartigen Melodien. "Arty Hill is keeping the vibe of honky tonk fresh and alive"! Einfach toll!

Das komplette Tracklisting:

1. Roll Me a Song - 2.24
2. Mae Dawn - 3.20
3. Omaha ICU - 3.42
4. King of That Thing - 3.58
5. Another Lost Highway - 4.29
6. Big Drops of Trouble - 3.46
7. 12 Pack Morning - 3.19
8. Halfway House - 3.54
9. Breaking-Up Party - 4.32
10. Victoria's Secret Is Safe with Me - 4.02
11. Blackwater Wildlife - 3.29
12. The Last Time I'll Ever Go Away - 3.30

Art-Nr.: 7641
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mae Dawn
Omaha ICU
Another lost highway
Big drops of trouble
12 pack morning
Halfway house
Breaking-up party
Blackwater wildlife

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