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Mathus, Jimbo - blue healer [2015]
Der Mann ist genauso aktiv wie kreativ und seine Veröffentlichungen sind jedesmal bemerkenswert stark. Auch "Blue healer" ist wieder ein "Knaller" geworden. Jimbo Mathus, ehemaliger Kopf der bekannten Squirrel Nut Zippers, widmet sich schon seit einiger Zeit in absolut überzeugender Manier der Rootsrock-Musik seiner Heimat Mississippi, mit all ihren verwandten Roots- und Americana-Facetten. So kreiert er auch diesmal wieder eine geradezu faszinierende, spannende Mixtur aus zündendem Rural Guitar-Rootsrock, Heartland Rock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Blues, Delta-Blues, erdig natürlichem Alternate Country, Outlaw Rock und Southern Soul - rau, erdig und authentisch durch und durch. Auch die letzten Alben, die er mit seiner Band The Tri State Coalition angespielt hatte (diesmal "firmiert" er solo), waren schon ungemein stark, vor allem das großartige "White buffalo" aus dem Jahre 2013, aber mit "Blue healer" legt er, vor allen Dingen in puncto Songwriting, Vielseitigkeit, Melodik und "Spirit" glatt noch mal eine Schippe drauf. Was sind das durchweg für klasse Songs. Vor allem die erdigen Gitarrenläufe (u. a. gespielt von Eric "Roscoe" Ambel) sorgen immer wieder für tolle Momente. Nehmen wir beispielsweise den baumstarken Opener "Shoot out the lights", einen tierischen Heartland-/Rootsrocker mit einem gepflegten Swamp-/Southern-Flair. Klasse Melodie, dreckig. rau, kernig, vollgepackt mit prächtigen E-Gitarren (tolles Solo) und ergänzrt mit hervorragend dazu passendem Piano-Spiel. Was für eine "scharfe" Nummer zum Auftakt. Mathus und seine Musiker sind sofort auf Betriebstemperatur. Und es geht auf diesem Level weiter, wenngleich Mathus & Co. nun, ihrer Vielseitigkeit entsprechend, ein völlig anderes Genre anvisieren. Das muntere "Mama please" ist eine herrliche Tex Mex-/Countryrock-Nummer, die von ihrem Arrangement her bestens in das Anforderungsprofil des einstigen Sir Douglas Quintets gepasst hätte. Dann das Titelstück des Albums: "Blue healer" ist ein großartiger, düster wirkender, sehr atmosphärisch intonierter, bluesiger Swamp-Rocker mit einem Hauch von Psychedelic. Schön retro, rau und bestens hängen bleibend. Stark wieder die vielschichtigen, dreckigen Gitarren und eine hintergründige Orgel. Das folgende "Sometimes I got worried" kommt mit viel Southern Soul und einer Prise Gospel - eine bluesige Roots-Ballade in einem klasse Gitarren-Arrangement, die gar ein wenig an die Arbeiten von JJ Grey & Mofro (ohne Bläser) erinnert. Besonders erwähnenswert sind beispielsweise auch der dreckige, gut nach vorn gehende, von klimperndem Piano und zündender Lead Gitarre geführte Americana-/Roots-Boogie "Save it for the highway" und der packende, wieder wunderbar erdige, von tollen Gitarren durchzogene, balladeske Desert-Rocker "Coyote", der über ein schönes, raues Countryflair verfügt. Doch welchen Genre-Stil Jimbo Mathus und seine Mannen auch tangieren, das Rootsrock-Feuer brennt lichterloh. Mit diesem Werk gelingt Mathus ein absoluter Volltreffer! "Killer roots music from the south" des "Mississippi Madman"!

1. Shoot Out the Lights - 3.32
2. Mama Please - 2.33
3. Blue Healer - 3.08
4. Sometimes I Get Worried - 4.05
5. Ready To Run - 3.42
6. Thank You - 3.33
7. Coyote - 4.54
8. Bootheel Witch - 3.46
9. Old Earl - 3.15
10. Waiting On the Other Shoe To Fall - 2.09
11. Save It For the Highway - 3.11
12. Love and Affection - 3.51

Art-Nr.: 8845
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shoot out the lights
Mama please
Blue healer
Sometimes I get worried
Coyote
Bootheel witch
Save it for the highway

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