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Eleven Hundred Springs - here 'tis! [2020]
Es gibt Bands, die spielen Countrymusic und es gibt Countrybands. Die in Dallas beheimateten Eleven Hundred Springs zählen ohne jeden Zweifel zur letzteren Kategorie. Das hat etwas mit Authentizität zu tun. Wenn man ein Eleven Hundred Springs-Album hört, weiß man, was gemeint ist - diese Truppe "is the real deal". Das ist Honky Tonk und Real Texas Country in seiner reinsten und natürlichsten Form. So etwas ist in heutigen Zeiten, in denen die Countrymusic, vor allem in Nashville, viel zu oft von allzu seelenlosen, poppigen und stilfremden Mainstream-Elementen geprägt ist, leider nur noch viel zu selten zu finden. Doch dieser Truppe, seit mehr als 20 Jahren im Geschäft, sind solche Trends absolut zuwider. Eleven Hundred Springs gehen kompromißlos ihren Weg und gehören damit ohne jeden Zweifel zu den besten und angesehensten texanischen Countrybands überhaupt. Ihr "Indigenous Country", wie die Band ihren Sound selbst bezeichnet, dieser von herrlichen Arrangements aus schönen Gitarren, Pedal Steel und Fiddle geprägte Texas Country mit seinen schönen Old School Honky Tonk-Traditionen, ist eine wahre Wonne. Verantwortlich dafür sind Frontmann, Sänger (seine Stimme wirkt wie eine Mixtur aus Vince Gill, Gary Bennett von BR5-49 und dem legendären Gram Parsons), Songwriter und "Waylon-esque" Gitarrist Matt Hillyer, der zweite Gitarrist Chad Rueffer, der sich fabelhaft in Szene setzende "3rd generation Texas fiddler" Jordan Hendrix, der exzellente Pedal Steeler Ray Austin, sowie Steven Berg am Bass und Christian Dorn am Schlagzeug. Vor allem das sich ungemein harmonisch ergänzende Zusammenspiel aus Gitarren, Pedal Steel und Fiddle zeichnet die wndervolle Musik der Burschen aus. Musik, wie sie in den Barrooms, Dancehalls und Honky Tonks von Texas zu Hause ist. Ihr neues, ganz großartiges Album "Here 'tis!" besteht schlicht aus einem "great Country Song" nach dem anderen. Erstklassige Beispiele dafür sind das schön honky-tonkige, im Verlauf immer knackiger werdende, mit toller Fiddle, Pedal Steel und Baritone Gitarre (jeweils mit feinem Solo) inszenierte "This morning it was too late", das swingende, mit einem schönen Old Time-Feeling und einer gar an Ernest Tubb erinnernden Gitarre ausgestattete "Fair weather friend", das knackig nach vorn gehende, abermals mit herrlichen Baritone Gitarren-Licks, Pedal Steel und Fiddle instrumentierte "Let's move out to the country" (einige Songs des Albums beschäftigen sich textlich mit dem Entfliehen aus dem Stadtleben auf's Land), das locker, flockige, gar wie eine texanische Ausgabe der Desert Rose Band klingende "All jokes aside", die herrliche, flotte, absolut Two Step- und Linedance-taugliche, überaus melodische "Killer"-Countrynummer "Miles apart", die wunderschöne, traurige Honky Tonk-Schnulze "The song you'll never hear", und, und, und. Keine Frage, die Reihe der hervorragenden Veröffentlichungen dieser exzellenten Countryband setzt sich mit "Here 'tis!" nahtlos fort. Eine klasse Scheibe! Eleven Hundred Springs - made in Texas! Dieses Qualitätssiegel hat mehr denn je seine Berechtigung!

Das komplette Tracklisting:

1. This Morning It Was Too Late - 4:31
2. All Jokes Aside - 3:28
3. Miles Apart - 3:50
4. Fair Weather Friend - 3:31
5. Let's Move out to the Country - 2:34
6. The Song You'll Never Hear - 3:27
7. Looking Back - 4:03
8. Let Me Be Your Man - 2:32
9. Let Tomorrow Wait and See - 3:19
10. Nobody Cares - 3:47

Art-Nr.: 9998
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This morning it was too late
All jokes aside
Miles apart
Let's move out to the country
The song you'll never hear
Looking back
Let tomorrow wait and see

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