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Allman Brothers Band, The - stand back: the anthology [2004]
2 CD-Set! Die Allman Brothers gelten unbestritten als die Pioniere des Southern Rocks, ohne deren Eindluß sich diese Musik wohl hätte nie so entwickeln können, wie sie es tat. Zum einen erlebt dieses Genre momentan eine Art Re-Vitalisierung, zum anderen, auch das bestätigt diese These, agieren die Allman Brothers zur Zeit so lebendig und frisch, wie schon lange nicht mehr. Ein passender Zeitpunkt also für die Veröffentllichung einer neuen Anthology, und zwar der ersten, die ihre komplette, 35-jährige, alle Labels umfassende Karriere abhandelt, vom 1969iger Debut bis zum aktuellen Studiowerk "Hittin' the note"! Die erste CD handelt die frühen Jahre, bis 1972 ab, die zweite CD den Rest bis zur Gegenwart! Sehr gut ausgewählte Titelauswahl von insgesamt 32 Songs mit einer Spielzeit von deutlich über 2 1/2 Stunden! Ein Auszug der Tracklist: "It's not my cross to bear", "Trouble no more", "Dreams", "Revival", "Midnight rider", "Hoochie Coochie man", Melissa", "Stand back", "Blue sky", "Wasted words", "Ramblin' man", "Southbound", "Can't lose what you never had", "Crazy love", "Hell & high water", "Seven turns", "End of the line", "High cost of low living" und viele andere! Alle Songs sind "newly remastered"! Enthält ein 24-seitiges Booklet mit interessanten Liner-Notes zur Band-Geschichte von Scott Schinder! Klasse Teil! Für die Fans sowieso Pflicht, und für die, die es noch werden wollen gibt es keinen idealeren Einstieg!

Art-Nr.: 2483
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Bellamy Brothers - redneck girls forever [2002]
Da haben die Bellamys-Fans lange drauf warten müssen, doch jetzt endlich ist sie da, die neue Scheibe. Zunächst war wohl, wie in alten Zeiten, wieder eine Veröffentlichung über das Curb-Label geplant, doch letztendlich kommt das Album nun über ihr eigenes Label "Bellamy Brothers Records". Wie dem auch sei, die Fans dürfen sich freuen, den sie bekommen ein mit 18 Tracks und über 65 Minuten Countrymusic in allerbester Bellamys-Tradition prallgefülltes Album präsentiert. Als sei die Zeit stehen geblieben. Alles, was die Leute jemals an ihnen gemocht haben, kommt auch bei der neuen CD wieder voll zu Tragen. Die ersten beiden Singles ""Let's roll America" und "Over the line" feiern bei einigen US-Radiostationen bereits Achtungserfolge. Enthält unter anderem eine Neueinspielung von "Redneck girl". Wer jemals auf die Bellamy Brothers und Songs wie "Let your love flow", "Kids of the baby boom", "Lovers live longer" und was auch immer abgefahren ist, der wird auch mit dem neuen Teil voll und ganz zufrieden sein.

Art-Nr.: 1419
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Bellwether - home late [2001]
Drittes Album dieser fantastischen Americana-Band aus Minneapolis um den charismatischen Sänger und Songwriter Eric Luoma. Bellwether spielten ihr neues Werk im eiskalten Winter des Jahres 2001 in Minnesota ein, was sich irgendwie in den Songs widerspiegelt. Doch keine Angst, es ist nicht irgendwelche Kälte in der Musik zu spüren, sondern genau das Gegenteil. Die zumeist recht melancholischen Songs strahlen eine ungemeine Wärme aus, als ob sich die Band danach gesehnt hätte vor einem warmen, knisternden Kamin verweilend, sich zu entspannen und dem unangenehm kalten Winter zu entfliehen. Was ist dieser Eric Luoma nur für ein genialer Songwriter. Wieder sind ihm 11 großartige Melodien aus der Feder geflossen, die an Schönheit ihresgleichen suchen. Bellwether waren noch nie eine Vollgas-Rockband, doch hier haben sie nochmal einen mächtigen Gang zurück geschaltet. Doch dadurch hat die Musik auch nicht das Geringste an ihrer Faszination verloren. Die Songs sind extrem schön, fast fragil und zart. Trotz dieser Ruhe entwickeln sie einen beschwingten Rhythmus, bei dem man unweigerlich beginnt mit den Beinen zu wippen oder den Kopf im Takt hin und her zu bewegen. Eric Luoma's Gesang ist wunderbar! Ein paar Song- Beispiele: "Dimlight" ist ein tolles, von akustischen Gitarren getragenes Stück, das trotz seiner Gebrechlichkeit einen flotten Rhythmus entfacht. Mit herrlich dezentem Schlagzeug und einer unter die Haut gehenden Geige. Die Melodie ist einfach traumhaft. "Afterthought" ist herrlicher, folkiger Alternate Country mit einem trockenen Banjo, feiner Percussion-Arbeit, und wieder mit einer sich im Kopf einnistenden Melodie. Einen derart beeindruckenden No Depression-Song wie "Sugar moon", eingebettet in eine wunderschöne Mandolinen- und Steel-Begleitung, hätten die Jayhawks wohl auch in ihrer besten Zeit kaum hinbekommen. Usw., usw.! Ungemein saubere Produktion! 11 traumhafte, ruhige Roots-, Americana, Alternate-Country, No Depression-Songs mit folkigem Touch voller Hingabe. Das Album wikt trotz dieser ausstrahlenden Ruhe nie langweilig oder gar eintönig, da die Songs und die betörenden Melodien den Zuhörer regelrecht fesseln. Zurücklehnen, entspannen, zuhören und genießen! Bellwether untermauern mit diesem Album erneut ihren Anspruch zu den Besten der Besten in der Roots-/Americana-Liga zu gehören. Faszinierend!

Art-Nr.: 1020
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Dimlight
Sugar moon

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Bellwether - same [2000]
Um es vorwegzunehmen: ein absolutes Knüller-Album. Roots-Guitar-Countryrock, wie man ihn besser kaum spielen kann. Der großartige Sänger/Gitarrist und Kopf der Band, Eric Luoma und seine Mitstreiter, beschwören in ihrer Musik den Geist des 70er Jahre Westcoast-Countryrock und schaffen eine hervorragende Brücke zum "modernen" Americana-Rock des neuen Jahrtausends. Das klingt wie eine Synthese der besten musikalischen Eigenschaften von Bands wie Uncle Tupelo, Son Volt, Blue Rodeo, den Honeydogs und den Jayhawks. Fantastisches Songwriting, herrliche Melodien und eine klasse Produktion. Ein Song-Highlight jagt das nächste. Mit tollen Gitarren, Banjo, Mandoline, pedal steel, Harmonica, Orgel.... - Super!

Art-Nr.: 1021
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,33

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Blue Dogs - halos and good buys [2004]
Drittes Studioalbum (das erste seit 5 Jahren) der famosen Blue Dogs aus Charleston, South Carolina - und was für eines! Das Teil ist eine einzige Rootsrock-/Americana-Rock/Countryrock-Meisterleistung, die von vorn bis hinten begeistert! Mit der jahrelangen Erfahrung ausgedehnten Tourings im Rücken, bestechen die Fünf auch im Studio durch herausragende Musikalität und Instrumentenbeherrschung. Auf einzigartige Weise gelingt es ihnen den schmalen Grat zwischen dreckig trockener, klassischer Rock-Ursprünglichkeit, radiofreundlichen Hooks und wunderbaren Melodien immer beizubehalten, ja diesen musikalischen Balanceakt regelrecht zu referenzieren.
"The Blue Dogs never forget the importance of a catchy chorus and the bite of an electric guitar", heißt es dazu treffenderweise bei "All Music Guide". Ihr satter, Gitarren orientierter Rootsrock-/Americana-Sound steckt voller Raffinesse und Eingängigkeit zugleich. Zumeist von einer frischen Prise Countryrock durchzogen, bringen sie in ihre Songs aber sehr oft auch ein, wohl allein schon durch ihre Herkunft ganz natürlich bedingtes, ordentliches und authentisches Southernrock-Flavor ein, das den Songs ein unverkennbares, typisches South Carolina-Esprit verleiht. Irgendwie schaffen sie es einen Bogen von den Eagles bis zu Lynyrd Slynyrd, von der Pat McGee Band bis zu Little Feat oder Jupiter Coyote, von John Mellencamp bis zu Los Lobos oder von Radney Foster bis zu Pat Green zu spannen, ohne das dabei aber auch nur im Entferntesten der Gedanke aufkäme, sie würden diese Künstler "kopieren". Niemals! Die Blue Dogs klingen wie keine andere Band! Kraftvoll, rhythmisch, mit einem dezent rauen Charme, gleichzeitig glasklar und direkt, ausgesprochen melodisch und frisch! Der großartige Gesang von Bobby Houck wird von einer satten, Gitarren orientierten Instrumentierung unterlegt, zu deren vielschichtigen Akustik Gitarren und fetten E-Gitarren, sich auch immer wieder eine herzerfrischende, dynamisch gespielte Mandoline gesellt. Los geht es mit dem fantastischen Midtempo Roots-/No Depression-/Countryrocker "What's wrong with love songs", der in einem wunderbare knackigen, transparenten, vollen Gitarrensound aus den Boxen schallt. Toller Gesang und eine hinreoßende Melodie ziehen uns in ihren Bann. Verbreitet ein gewisses Eagles-like Westcoast Countryrock-Feeling, gleichzeitig aber auch ein herrliches Southernrock-Esprit. Ebenfalls voller Southern-Flair präsentieren sie sich bei dem folgenden, schön groovenden, rhythmischen "Wrong love at the right time". Gitarrist David Stewart läßt mit seinen großartigen feurigen, flinken und satten E-Gitarrenläufen gar Erinnerungen an Southernrock-Heroen, wie die Outlaws oder Lynyrd Skynyrd aufkommen. Die im Hintergrund agierende Mandoline paßt ebenfalls wunderbar dazu. Was für eine starke, southern-flavored Rootsrock-/Americana-Rock-Nummer! Wunderbar frisch und wieder schön grrovend ertönt das anschließende "Mr. Rain" in einer tollen Gitarren/Mandolinen-Kombination. Sehr knackig und rootsig, aber gleichzeitig auch locker, rocken sie bei dem flotten, großartigen "Half of my mistakes" los, übrigens einer von zwei Songs, die von Radney Foster mitkomponiert wurden. Herrliche Tempowechsel zwischen leicht mystisch balladesk und rhythmisch flott bilden den prächtigen Spannungsbogen bei dem excellenten "Four winds", während sie auf "Cosmic cowboy" eine knackige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Twang-Demonstration par excellence abliefern. So spielen sie sich voller Hingabe und Klasse in gut 50 Minuten durch 13 ausnahmslos starke Nummern, die im Rootsrock-/No Depression-/Americana-Rock-/Countryrock-Lager, vielleicht sogar auch bei dem ein oder anderen, fremden Genres nicht abgeneigten, Southernrock-Fan für Begeisterung sorgen werden. Abschließendes Urteil, kurz und bündig: Super! Produziert hat übrigens Don Gehman!

Art-Nr.: 2367
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What's wrong with love songs
Wrong love at the right time
Four winds
Cosmic cowboy

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Bowen, Wade & West 84 - try not to listen [2002]
Wade Bowen & West 84! Hmm, "West 84", scheint nicht allein dieser Name einmal mehr sehr vielversprechend für unsere "Americana" verwöhnten Ohren zu klingen? "West 84", weckt das nicht möglicherweise die Erwartung an einen traumhaften musikalischen Streifzug durch die unendlichen, staubigen Weiten des amerikanischen Westens? Ist er nicht geradezu prädestiniert für eine richtig starke, knackige, völlig frei und zwanglos drauflos spielennde, unverbrauchte Countryrock-Truppe, die mit ihrer Unbekümmertheit einerseits und musikalischen Klasse andererseits dem klassischen Countryrock-Genre neues Lebenselexier einflößt? Jawohl! Und Leute, in diesem Fall paßt es 100%ig! Dem Quartett aus Waco/Texas um den großartigen Sänger und Songschreiber Wade Bowen gelingt ein blitzsauberes Countryrock Vorzeige-Album, das, sowohl bei der Rootsrock/Americana/Alternate Country-Fraktion, als auch im, den country-musikalischen Grenzen etwas offener gegenüberstehenden Nashville-Lager, für anhaltende Begeisterung sorgen dürfte. Bowen hat eine klasse erdige, kernige Stimme. Sämtliche Songs, im krfatvollen, zumeist von Gitarren dominierten Sound, sind voller griffiger Melodien, die Musiker, allen voran Gitarrist Matt Miller, der mit ein paar tollen Soli glänzt, sprühen vor Spielfreude. Unterstützt wird die Band von ein paar hochkarätigen Gästen, von denen vor allem Steeler Randle Currie, und Fiddler Justin Williamsen, beide aus Brad Paisley's Band, den Sound entscheidend komplettieren. So hören wir zuweilen herausragendes Fiddle/E-Gitarren Parallel- und Wechselspiel, wobei die Geige nie nervig klingt und die Countryrock-Note immer gewahrt bleibt.Asleep At The Wheel's Klavierspieler John Michael Whitby ist ebenfalls unter den Gästen. Ein paar Songbeispiele: Knackiges Schlagzeugintro und eine herrlich lockere Fiddle, die sich durch den ganzen Song zieht, eröffnen "In my soul", einen wunderbar melodischen Countryrock-Song mit viel Drive und Gefühl, zu dessen Finale sich Geige und fetzige E-Gitarre ein großartiges Duell liefern. "Walking shoes" ist eine perfekte, rootsige Countryrock-Nummer mit toller Melodie und wunderbarer Gitarrenarbeit, "Things I could do" ist eine tolle Country-Ballade mit Nashville-Flair, die aber ihr Countryrock-Flair ala Wade Bowen nie verliert und "Keep hangin' on" wirkt mit seinem Schwung, dem Steel/E-Gitarren-Wechselspiel und seiner Lockerheit wie ein musikalischer Ritt über die texanische Prairie. Alle Tracks könnte man ausführlich hervorheben, so gut sind sie. Es gibt keine Ausfälle! Nur einer muß noch erwähnt werden: die Jungs spielen eine fulminante, grandiose Version des 1973iger Dave Loggins Mega-Hits "Please come to Boston", die unwiderstehlich zwischen fetzig, dreckig und riffig rockend sowie glasklar, rein und träumerisch unaufdringölich wohlklingend hin und her wechselt. Toll! Ein weiterer Countryrock-Knüller aus Texas und ein Muß für alle, die Cross Canadian Ragweed, Great Divide, Django Walker & Co. zu ihren musikalischen Highlights zählen. "Try not to listen"?... - von wegen, wir hören dieses Album rauf und runter... - Wade Bowen & West 84 haben Einzug in unser Countryrock-Herz erhalten - und es im Sturm erobert!

Art-Nr.: 1049
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Walking shoes
Try not to listen

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Bullens, Cindy - neverland [2001]
Ein phänomenales Album allerbester trockener Rock-, Rootsrock-, Americana-Rock, Singer/Songwriter-Rock-, Heartland-Rock- und Midwestern-Rock-Musik - ungeschliffen und erdig, doch gleichzeitig von hypnotischer Aussagekraft und einer wunderbar melodiösen Schönheit. Cindy Bullens, die vor 2 Jahren mit ihrem Debut "Somewhere betwenn heaven and earth", in dem sie musikalisch den Schmerz über den Tod ihrer damals 11-jährigen Tochter zu verarbeiten versuchte, bereits für Aufsehen in der Szene sorgte, legt hier noch einmal mächtig zu. Mit diesem Album etabliert sie sich als eine der besten gegenwärtigen Singer/Songwriterinnen in den USA, vom Kaliber eines Steve Earle, John Hiatt, John Mellencamp, Jackson Browne oder einer Lucinda Williams. Genau dieses musikalische Spektrum umfaßt im Großen und Ganzen auch ihr neues Album "Neverland". Die Fans der vorgenannten Künstler werden begeistert sein und sich nach dem ersten Durchhören ein befriedigendes "Das ist es!" denken, um anschließend das Teil gleich noch einmal in den CD-Spieler zu schieben. So gibt sich dann auch eine Menge musikalischer Prominenz die Ehre. Gäste sind Steve Earle, Emmylou Harris, John Hiatt, George Marinelli, Benmont Tench, Michael Rhodes, usw.! Noch immer beziehen sich einige Textpassagen ihrer Lieder auf den schmerzlichen Verlust ihrer Tochter, doch insgesamt hat sie bei diesem Album eine Mengen Spaß gehabt. Sie schaut nach vorne, und das hört man! Bereits der Opener, das Titelstück "Neverland" läßt keinen Zweifel an der Klasse dieses Albums aufkommen. Ein Intro mit zerrender und dröhnender, dreckiger E-Gitarre mündet in einem herrlichen, satten Rootsrocker mit einer Songstruktur, die sich sofort im Ohr festsetzt. Gleich hier hilft Steve Earle aus, dessen prägnanter Background-Gesang dem Stück noch den letzten Kick gibt. "Long way down" könnte von einer rockigen Lucinda Williams stammen, während "Cry to you", mit seinen herrlichen Mandolinen, den fetten E-Gitarren-Riffs, seinem Drive und der starlken Melodie, wie eine Synthese aus einenm John Mellencamp/Jackson Browne-Stück klingt. Bei "Hammer and nails", mit seinem stampfenden Rhythmus und dem tollen E-Gitarren-Break hilft John Hiatt aus. So geht es weiter, mit fantastischen Rocktracks und ein paar erdigen Balladen. Knapp 51 Minuten Genrestoff auf höchstem Niveau! Und Cindy's dezent herbe, Stimme paßt großartig zur Musik! Hervorragend staubig und trocken produziert wurde das Teil von Steve Earle's "Twangtrust"-Kumpel Ray Kennedy gemeinsam mit Cindy! Sie selbst beschreibt ihr Album als "the rock and roll record I've always wanted to make" und sagt weiter: "Many people consider me a singer-songwriter in the category of John Hiatt, Lucinda Williams and Steve Earle, and I'm very proud to be in their company. But when you come to see me play live, playing the same Les Paul or Stratocaster I played 20 years ago, you will know I'm a rock and roller! Das glauben wir! Die Kritiker sind begeistert - wir auch! Ein Knüller-Teil!

Art-Nr.: 1062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Butler Trio, John - three [2002]
Phänomenales Jam Rock-Trio aus Australien! Wie vielleicht vielen von euch, ist auch uns diese sagenhafte Band erst durch ihre grandios dargebotene Version von "Pickapart" auf dem Sampler des diesjährigen "Bonnaroo"-Festivals aufgefallen, sodaß wir deren US-Debut, obwohl bereits im Juli 2002 in Amerika und vorher schon in ihrer Heimat "down under" erschienen, nun unbedingt ins Programm nehmen wollten, ja mußten! Was sind diese drei Burschen für Ausnahmemusiker! Ein kraftvolles, energiegeladenes, Jam-Band Phänomen von ungemeiner musikalischer Präzision, Ausdrucksstärke, Spielfreude und Können, das voller künstlerischer Kreativität und Ideen steckt. Getränkt mit John Butler's Wahnsinns-Gitarrenspiel aus einerseits ungemein rhythmischem und furiosem, schnellem Acoustc-Picking, und andererseits gigantischen, satten, dreckigen E-Gitarren/Slide-Läufen entzünden sie ein prächtiges Rock-Feuerwerk mit ausgedehnten Jam-Einlagen. Eine brodelnde Mixtur, messerscharf in Szene gesetzt, voller Vitalität aus Stilelementen solcher Bands wie der Dave Matthews Band, Blues Traveler, Little Feat oder Widespread Panic, verschmolzen mit jeder Menge Swamp-Flair und sehr viel Blues- und Bluesrock-Feeling, sowie einer gewissen Hippie-Mentalität. Zu alledem werden dann auch noch mal, allerdings nie übertrieben oder aufdringlich, ein paar gelungene, exotische Outback-Klänge gemischt, wie beispielsweise ein Didgeridoo. Verrückt! Zu John Butler's fantastischem, virtuosen und fingerfertigen Gitarrenspiel kommt noch seine ausgezeichnete Stimme, die ein wenig an Dave Matthews erinnert. Nicht zu vergessen auch seine beiden herausragenden Mitstreiter Rory Quirk am Bass, mit ebenfalls verrückten Einlagen, und den genialen, technisch ungemein versierten Drummer Jason McGann. Viele längere Stücke, auch mal über 10 Minuten gehend. Ein paar Song-Beispiele: Die ersten Töne des Openers "Betterman" erklingen. Schwüles Acoustic-Picking, wie aus dem Mississippi-Delta, ein herrlicher grooviger Rhythmus. Eine prächtige, satte E-Gitarre kommt hinzu, klasse Gesang, eine wunderbare Melodie, und nach ca. 3 Minuten setzt Butler zu einem gewaltigen, augedehnten Slide/E-Gitarrensolo an, mit zum Teil herrlichem Twin-Slide-Sound. Dazu verrückte Bass-Spielereien. Im Hintergrund immer die swamoige Acoustic-Gitarre verweilend, verliert sich die Band in einem genialen Gitarren-Jamming. Allein diese über 8-minütige Nummer ist das Geld für die Scheibe wert. Bluesig filigrane Acoustic-Gitarren und satte E-Gitarren bestimmen das würzige "Attitude", auch über 6 Minuten lang, gefolgt von dem herrlich lockeren, flotten, knochentrockenen "Pickapart", bis zu der tollen 11-Minuten-Nummer "Money". Ein nie endend wollendes Didgeridoo mit dezenten Outback-Gesängen eröffnet dieses großartige Stück. Lässiges Schlagzeug setzt ein. In den etwas momotonen Didgeridoo-Sound prescht eine großartige (Slide)E-Gitarre. Ein dezent psychedelisches Feeling macht sich breit. Dann, erst nach ca. 3 Minuten, John Butler's klasse Gesang! Schließlich nimmt der Song immer mehr Fahrt auf und mündet schlußendlich in einem gewaltigen, satten, bluesigen "heavy" Gitarren-Slide-Jamming. Ein beseeltes Stück, das trotz seines Ideenreichtums und seiner Vielfältigkeit nie an Struktur verliert und immer ein Ganzes bleibt. Klasse auch das schnelle, extrem rhythmische "Media" und das wieder 8 Minuten lange "Take", erneut eine Verschmelzung von fantastischen Gitarrenrhythem und -soli mit dezenten, sehr angenehmen, psychedelischen Klängen. Keine Frage, das John Butler Trio ist eine der besten Guitar-based Bands im heutige Rock-Zirkus, die ihre Zuhörer auf eine traumhafte Jamrock-Reise einladen, von der man gar nicht mehr zurückkehren möchte. 64 Minuten musikalische Brllanz, die begeistert! Von dieser Band werden wir noch viel hören! Meisterhaft!

Art-Nr.: 1784
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Betterman
Pickapart

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Cagle, Chris - same [2003]
Nach seinem erfolgreichen und durchaus beachtlichen Erstling "Play it loud" aus dem Jahre 2000 legt Chris Cagle nun mit seinem neuen, gleichnamigen zweiten Album nochmal einen drauf! Knackiger Hi-Energy-Country mit viel Druck und Power, mit dem er zielsicher den Zahn der Zeit trifft. Ja, und der Erfolg gibt ihm recht! Mit Kachacho ist das Album wie eine Rakete aus dem Nichts an die Nr.1 der Billboard Country-Album-Charts geschossen. Und die erste Single, das schneidige, flotte, knackige New Country-Stück "What a beautiful day" schickt sich an, den gleichen Weg Richtung Single-Charts-Spitze zu gehen. Es läuft prima für Mr. Cagle! Der Bursche strahlt eine ungemeine Energie aus. Wie selbstverständlich kombiniert er diese musikalische Power mit teilweise überaus sensiblen Geschichten und seiner "Killer"-Countrystimme. Übrigens hat er bis auf einen alle Songs mitkomponiert, was zeigt, daß er auch ein erstklassiger Songwriter ist. Seine Musik ist modern, oft recht rockig, kräftig und vor allen Dingen immer richtig "country"! Wir hören viele Fiddles mit ordentlich Drive, Big Electric Guitars, mal kombiniert mit dezenter Mandoline oder mit einem Banjo, flüssiges Klavierspiel und auch mal eine fette Orgel. Und an der Basis bestimmt eine ungemein treibende Rhythmus-Sektion aus fetten Basslinien und voluminösen Drums den Takt und das Tempo. So befindet sich seine Musik irgendwo in der Schnittmenge zwischen Tim McGraw, Kenny Chesney, Toby Keith und Montgomery Gentry. Ob Balladen oder Uptempo-Nummern, alles hat ordentlich "Saft". Das Album wird sicher noch eine Menge Hits abwerfen. Da haben wir z.B. das hervorragende dynamische Uptempo-Stück "Chicks dig it" mit seinem humorvollen Text und diesem gut abgehenden traditionellen Country-Drive einerseits, und seinen peppigen, rockigen E-Gitarren-/Fiddle-Duellen im Mittelteil andererseits. Das hat schon was! Oder die vollmundige, wieder mit kräftiger E-Gitarre instrumentierte Power Country-Ballade "Look what I found", das rockige, mit dezentem Southern-Flavor angereicherte "Night on the country", das starke "Everything" - alle haben sie das Zeug hohe Chartpositionen zu erreichen. Ein prima Album! Der Durchbruch scheint geschafft! Der Texaner ist Nashville's neuer Star am Country-Himmel! Vielleicht ist er sogar in der Lage einmal in die Fußstapfen eines Tim McGraw zu treten...

Art-Nr.: 1817
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Case, Neko & Her Boyfriends - furnace room lullaby [2000]
Ein Hammer! Abgefahrener Alternativ Countryrock / New Country mit einem Hauch Psychedelic und einer Mischung aus dezenten Rockabilly-, Cowpunk und Honky Tonk Klängen eines Dwight Yoakam in Hochform. Klasse Stimme, tolle Songs und herrliche Gitarrenarbeit - mal schräg, dann wieder wunderschön. Ein herrliches Album!

Art-Nr.: 1066
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Cate, John & the van Gogh Brothers - two brothers [2003]
Als "typical American Songwriter" bezeichnet sich John Cate selbst, dessen neues Album "Two brothers" bereits dessen sechste Veröffentlichung darstellt. Ein alter Hase also - und das merkt man ihm an. Kompetent und routiniert spielt der Mann aus Boston mit seiner Band einen sehr ansprechenden, handgemachten, schnörkellosen und beherzten Gitarren-Rootsrock, den man irgendwo zwischen Tom Petty, John Mellencamp, Bob Dylan und Steve Earle ansiedeln könnte. Die Songs sind "straight" und einfach gestrickt, bleiben mit ihren feinen Melodien gut im Gedächtnis hängen. Cate's Songwriting überzeugt ohne Wenn und Aber, und die Band um den ausgezeichneten Gitarristen Paul Candilore, der immer wieder kurze, dreckige und satte Gitarrensoli einstreut, hinterläßt einen ausgezeichneten, eingespielten Eindruck. Der Sound offenbart eine gewisse "Live"-Atmosphäre, was dieser Art von Musik sehr gut zu Gesicht steht. Immer wieder gelingt es Cate auch eine gewisse Midwestern- und Texas-Mentalität in seinen Songs zu integrieren. Und zwischendurch gibt's dann sogar mal eine richtige Country(rock)/Honky Tonk/Roadhouse-Nummer ("Vicious game"). Doch zumeist geht es mit tollem Rootsrock-/Gitarrenrock-Twang und gutem Drive zur Sache, wie bei dem knackigen, schmissigen Opener "Innocent girl", der in allerbester Mellencamp-Tradition aus den Lautsprechern sprudelt. Eine klasse Melodie und satte Gitarren sind obligatorisch! Das erwähnte Texas-Flair ist deutlich bei dem staubigen "Hard times" zu hören, dessen Kombination aus herzhafter Lap-Steel und dreckiger E-Gitarre sehr gut rüberkommt. "Same thing" und das Titelstück "Two brothers" erklingen in ihrem lockeren, Gitarren betonten, Uptempo-Arrangement, wie beste Tom Petty-Mucke zu dessen legendären "Damn the torpedoes"-Zeiten, die trockenen, gut abgehenden Rocker "Phone don't ring" und "What I'm gonna do" haben entfernt gar etwas von einem (nicht ganz so "brutal" rockenden) Dan Baird, die herrlich melodische Rootsrock-Ballade "Goodbye Baby" könnte aus einer Bob Dylan-/Tom Petty-Session stammen, "Pine box walk" ist ein rauher Dylan-like Roots-Blues, und das lässige, coole, knackige "Follow the rain" ist wieder so eine wie geschmiert abrockende Nummer, die gut in die Beine geht. Musikalische Gäste sind unter anderem Jimmy Ryan (Mandoline) von den Blood Oranges, sowie Paul Kochanski (Bass) und Jim Gambino (Organ, Piano) von den Swinging Steaks, mit denen Cate im übrigen gut befreundet ist. Ein klasse, Gitarren orientiertes, schmissiges Rootsrock-Album, das richtig Laune macht!

Art-Nr.: 2046
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,80

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Innocent girl
Goodbye Baby

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Clyne, Roger And The Peacemakers - sonoran hope and madness [2002]
Heiß wie die Wüste Arizona's, scharf wie Chili Pfeffer, feurig wie Tequila! Roger Clyne and The Peacemakers, das ist bärenstarker, knochentrockener Southwestern Border-Rock aus Tempe/Arizona! Clyne, einer der Pioniere der Arizona "Salsa-Rock"-Szene, eine Form von typisch amerikanischem Rock, stark beeinflußt von den Klängen jenseits der mexikanischen Grenze und dezenten Country-Strömungen, ist alles andere, als ein Unbekannter. Er war jahrelang Kopf, Sänger und Gitarrist der großartigen Refreshments. Auch der Rest seiner Peacemakers ist ein wahres Allstar Line-Up: Da haben wir mit Drummer P. H. Naffah einen weiteren seiner alten "Refreshment"-Kumpels, Gitarrist Steve Larson spielte einst die Lead-Gitarre bei den unter den Rootsrock-Freunden seinerzeit hoch geschätzten "Dead Hot Workshop", während der zweite Gitarrist Scott Johnson bereits bei den erfolgreichen "Gin Blossoms" klampfte. Vervollständigt wird das Quintett durch Danny White am Bass! Roger Clyne und seine Freunde spielen diesen kräftigen Border-Rock unglaublich authentisch, genau so, wie man sich einen solchen Begriff aus der Rockmusik auch vorstellt: hart, trocken, roh, staubig, mit ordentlich mexikanischem Flair. gitarrenorientiert, satten Drums, sehr rhythmisch, würzig, voller Spaß und mit geballter musikalischer Klasse! Clyne's starker Gesang ist sehr intensiv, das Songmaterial vom Feinsten! Ein kleines bißchen Country, ein ganz klein wenig Folk, eine gediegener Schuß "Mexican"-Sound und eine gepfefferte Riesenportion Rock'n Roll! "Clyne's work, which admittedly sounds like a fun place to visit, is chock full of Tequila drinking contests, cactus-covered deserts, tender cowboy stalkers and tragic Mexican heroes", heißt es in einem US-Review. Soviel zur Thematik! Nach einem "Firecracker"-Intro beginnt das Album mit dem Titelsong! "Sonoran hope and madness" hat sofort dieses feurige "Mexican"-Flair und besticht durch seinen tollen Rhythmus und das großartige Arrangement. "Colorblind Blues" dagegen startet mit einer messerscharfen Slidegitarre und entwickelt sich zu einem beinharten Rootsrocker mit einer tollen Songstruktur, wechselnd zwischen ruhigem und herzhaft brüllendem Gesang. Mit einem super Gitarrensolo im Break! Traumhaft country-infizierten Arizona-Desert-Rock gibt es mit dem lässigen "Sleeps like a baby" zu hören, während bei "Ashes of San Miguel" wieder staubiger Borderrock präsentiert wird, melodiös akustisch beginnend und mit einem harten, lauten E-Gitarrensolo im Break heftig rockend! "Buffalo" schafft es, zwischen herrlichem Gesang und tollen Gitarren, gleichzeitig harmonische Frische und rootsigen Dreck zu vereinen. Das Album ist abwechslungsreich und bereitet eine Menge Freude von vorn bis hinten. Originalität, musikalische Klasse, Kraft, Pfeffer - das ist mitreißender Southwest Border-Rock ala Roger Clyne and the Peacemakers! "Geil"!

Art-Nr.: 1077
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Sonoran hope and madness
Colorblind blues

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Cracker - forever [2002]
David Lowery, Johnny Hickman & Co., alias Cracker sind zurück und präsentieren auf ihrem fünften Album "Forever" erneut ihre ganz eigene Rezeptur aus Intelligenz, Humor - diese überaus gelungene Vermischung von Rock mit rootsigem Background, Americana Tradition, Heartland Power Pop, psychedelisch angehauchten Ausflügen, Blues, Soul , Alternate Country-Anklängen, der sie eine ordentliche Portion Modern Rock hinzufügen. So schaffen sie spielend diesen typischen"Cracker"-Spagat zwischen Tradition und Moderne. Die Songs und Melodien sind gewohnt stark, David Lowery's britisch eingefärbter Gesangsstil kommt bestens und die Produktion ist schön rauh. Sphärisch anmutende Keyboardklänge, einsetzende Akustik-Gitarre, Cello und knackige E-Gitarre münden in dem gefühlvollen Midtempo-Rocker "Brides of Neptune" mit dem die 58-minütige, hervorragende Cracker-Reise beginnt. Weiter geht's mit "Shine", herrlich melodiös, mit sägenden Gitarren, fast wie ein Outtake von Tom Petty's "Into the great wide open" klingend. Danach folgt "Don't bring us down", ein knalliger Power-Pop-Rocker mit satten Gitarren, Piano-Geklimper und einer fetten Hammond-Orgel, bestens passend in Cracker's "Golden age"-Phase. "Guarded by monkeys" startet mit einem filigranen Cello, es folgt ein wilder Trommelwirbel und anschließend ein fast brachialer Einsatz von lauten Gitarren und Drums. Mitten drin sind wir in einem seeligen Rocktrack, der wunderbar roh zwischen laut und kleise hin und her pendelt. Spacig, aber sehr locker und melodiös, mit feinen Gitarren kommt "Superfan" daher, bei dem Johnny Hickman gekonnt die Lead Vocals übernommen hat., "Sweet Magdalena of my misfortune" ist eine herrlich soulige und bluesige Ballade mit einem rotzigen Gitarrensolo, während auf "Shameless" zu den wunderbaren Wah-Wah-Gitarrenfragmenten, dem bluesigen Touch, und dem knackigen Rhythmus sogar ein paar sehr aktuelle Trip-Hop-Beats hinzugefügt wurden. Tolles neues Album der Jungs aus Richmond/Virginia!

Art-Nr.: 1085
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,31

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Cross Canadian Ragweed - highway 377 [2001]
Eine 53-minütige Demonstration pur, wie schnörkelloser Countryrock zu klingen hat. Vielleicht sind Cross Canadian Ragweed aus Texas um den excellenten Sänger und fantastischen Gitarrist Cody Canada so etwas wie die Neuerfinder oder Wiederbeleber des klassischen Countryrocks. Jedenfalls brennen sie auf ihrem dritten Album ein musikalisches Feuerwerk ab, wie es lange nicht mehr zu hören war. Vielleicht wäre der Begiff Roots-/Country-/Americana-Rock noch besser. Sie sagen über ihre Musik "call it Rootsrock, Americana, Alt.Country, Red Dirt, Texas Music or Hick Rock - whatever label you put on ist, Cross Canadian Ragweed is doing it". Egal, wir bleiben beim Oberbegriff "Countryrock"! Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Southernrock-Feeling! Die Musik dürfte der absolute Hit für Freunde von Buddy Miller bis Steve Earle, auch von der Nitty Gritty Dirt Band bis zu den (rockigen) Eagles oder von Montgomery Gentry bis zu den Kentucky Headhunters sein. Fantastisches Songmaterial, herrliche Melodien, mächtig Drive, großartige, variantenreiche Gitarrenarbeit (Cody Canada's Einflüsse gehen Albert Lee über Brent Mason, Stevie Ray Vaughan, Dickey Betts bis zu Neil Yung), und ein Sond, der amerikanischer kaum klingen kann. Ab dem ersten Ton hat man das Gefühl, die Weiten des amerikanischen Westens und Südens seien einem vor Augen. Der Opener "Look at me" bringt einen mit seinem frischen Rhythmus sofort in Fahrt, "42 wheels" klingt nach "Allman Brothers go Country", frisch, wie ein morgendlicher Ausritt, "One of these days" bietet großartiges, flinkes ,E-Gitarren-Picking, "Back around" ist ein Midtempo-Countryrocker mit wunderschöner Meodie aber gleichzeitig einer ultra-dreckigen, verzerrten E-Gitarre ala Neil Young, "Bang my head" ist ein fetziger Countryrocker mit einer mächtigen Temposteigerung und "Highway 777" ein mystisches, an Charlie Daniels erinnerndes, southern-eingefärbtes Stück mit dreckiger Slide im Hintergrund, das von dem schweren Unfall Canada's auf diesem Highway erzählt, was nachher zum Albumtitel führte. So geht es weiter. Die CD (enthält übrigens einen hidden track nach Song 12) hat keine schwache Minute. Melodien, tolle Riffs, klasse Stories, herrliche Gitarren, excellente Musikalität der Vier, Spielfreude, Frische und Dynamik machen das Album zu einem echten Knüller. Wir können nur sagen: "Respekt und Hut ab"! "May the fire never die"! Nein, Jungs, laßt es nicht sterben. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Werk! Saustark!

Art-Nr.: 1088
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
42 miles
Long way home

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Crow, Sheryl - c'mon america 2003 ~ live ~ dvd [2003]
Ganz starke neue Live-DVD von Sheryl Crow, aufgenommen bei zwei Konzerten am 10. und 11. Juli 2003 im Fraze Pavillion zu Kettering/Ohio während ihrer US-"C'mon, c'mon"-Sommertour! Nie war sie besser als heute! Eindrucksvoll unterstreicht diese DVD das herausragende Talent einer der besten Rock Singer-Songwriterinnen unserer Tage. Seit Jahren nun schon spielt sie mit der gleichen, großartigen Band um den tollen Gitarristen Peter Stroud. Sie sind prächtig aufeinander abgestimmt - und das kommt einfach super rüber. Zudem ist das Konzert in tollen Bildern festgehalten und vermittelt ausgezeichnet die großartige Atmosphäre dieser Gigs. Super Sound! Tolle Setlist aus 21 Songs (annähernd 120 Minuten)! Neben großartigen Versionen von Hits und Standards wie z.B. "Steve McQueen", "My favorite mistake", "C'mon, c'mon", "Strong enough", "If it makes you happy", "All I wanna do" und "Soak up the sun" spielt sie auch einige äußerst seltene, bzw. neue Titel. So hören und sehen wir neben dem starken "Wheather channel", dem sehr raren "Let's get free" auch eine prächtige Coverversion von Led Zeppelin's "Rock and roll", bei der sie richtig aus sich raus geht. Natürlich gibt's auch eine klasse Version von Cat Stevens' "The first cut is the deepest".Ausstrahlung, hervorragende Musikalität, tolle Atmosphäre, großartige Setlist - was will man mehr!. Sheryl Crow und Band in Top-Form! Ohne Zweifel die beste Live-Veröffentlichung von ihr bis heute - bislang leider nur in den USA erschienen! Tolle DVD! Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar.

Art-Nr.: 2225
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 23,90

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