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Anderson, John - easy money [2007]
Bravouröses "Comeback" des beliebten Neo-Outlaw-Honky Tonkers John Anderson, der uns einst mit Hits wie "Chicken truck", dem legendären "Swingin'" oder "Straight Tequila night" unvergeßliche Country-Evergreens bescherte. Obwohl es Mitte der Neunziger und zu Beginn des neuen Jahrtausends eher ruhiger um den aus Apopka/Florida stammenden Country-Veteranen wurde (Nashville hatte sich, da Anderson konsequent seiner musikalischen Linie treu blieb, aufgrund aktueller Chart-Trends immer mehr von ihm abgewandt), konnte er sich zu jeder Zeit einer immens großen und sehr loyalen Fan-Gemeinde sicher sein. Vereinzelt erschienen in den vergangenen Jahren immer mal wieder großartige Alben von ihm, zuletzt das klasse 2001er-Werk "Nobody's got it all", doch was er jetzt mit "Easy money" abliefert toppt alles und ist das mit Abstand beste Album, das Anderson seit ewigen Zeiten veröffentlichte. Niemand anderes als Nashville's derzeitiger Starproduzent John Rich vom angesagten Duo Big & Rich (Rich hat nicht nur produziert, sondern auch etliche Songs mitkomponiert) hat sich seiner angenommen. Den beiden, Rich und Anderson, ist es auf beeindruckende Weise gelungen, eine exzellente Brücke zwischen Anderson's Honky Tonk-Wurzeln, puren Country-Traditionen und kraftvollen, knackigen, sehr zeitgemäßen, "jungen" Country-Tendenzen zu schlagen. Das durch und durch hervorragende Songmaterial und die entsprechenden musikalischen Vorträge stecken voller Inspiration, Vitalität, Spielwitz und voller Chart-Potenzial. Das spricht sowohl die "alten" Anderson-Fans, als auch die junge Country-Generation an. Nichts wirkt aufgesetzt und gekünstelt, sondern alles wirkt überaus authentisch, ehrlich und vor allen Dingen immer richtig "country"! John's Stimme ist noch immer unverwechselbar, ist einem sofort wieder vertraut und bestens in Form. Mit dem lebendigen, von würzigen E-Gitarren und klasse Fiddle dominierten "rowdy-rockin'" Roadhouse-/Honky Tonk-Fetzer "Easy money" startet das Album gleich voll durch. Tolle Nummer, die in etwa auf der Schiene solch "junger Wilder" wie Jason Aldean, Keith Anderson, Jake Owen, Eric Church & Co. daherkommt. Enthält ein kurzes, aber gewaltig kochendes, furioses E-Gitarren-Solo von Keith Urban! Es folgt die schöne, von John Rich, Vicky McGehee und Julie Roberts geschriebene Ballade "A woman knows", arrangiert mit großartiger Gitarren-/Piano-/Fiddle- und Steelguitar-Begleitung. Der Song, gleichzeitig die erste Single des Albums, ist auf dieser "enhanced CD" zusätzlich als Video-Clip enthalten. Ein prächtiges, kräftiges, fettes Southern-Falir versprüht der anschließende, kernige Countryrocker "Funky Country"! Kommt mit satten E-Gitarren-Riffs, einem tollen Dixie-Groove, brodelnden Slide-/Lead Gitarren-Läufen und einer großartigen, unterschwelligen Banjo-Untermalung! Hank Williams jr., Van Zant und Montgomery Gentry lassen grüßen! Klasse! Dann ein Traum von einer modernen Country-Ballade: Komponiert von Jon Anderson und Troy (Cowboy Troy) Coleman bahnt sich das wunderbar melodische "Bonnie Blue" unwiderstehlich seinen Weg in unsere Country-Ohren, begleitet von herrlichen Mandolinenklängen, Fiddle, heulender Steelguitar und einem angenehmen, ungemein wohltuenden, gleichzeitg durchaus knackigen, kräftigen Rhythmus! Toll! Einen ordentlichen Drive, klasse E-Gitarren-Licks und abermals ein feines Southern-Feeling versprüht im Anschluß daran der dynamische, gut tanzbare Roadhouse Country-Knaller "If her lovin' don't kill me" (klasse Slides), ehe Anderson mit dem lockeren und entspannten, aber durchaus flotten "Something to drink about" einen total traditionellen "Honky Tonk-/Barroom-Weeper" in allerbester Jones-/Haggard-Manier zum Besten gibt (großartige Fiddle-/Steelguitar-Begleitung)! Hervorragend auch die sehr abwechslungsreich und klug arrangierte, wunderbar melodische, einem einen herrlichen Southern-Duft um die Nase wehende, durchaus knackige, kraftvolle Ballade "Weeds" mit ihren tollen, rurückhaltenden Gitarren und dem exquisiten Fiddle-/Steel-Wechselspiel, das feine, traditionelle George Jones-Tribute "Brown liquor", oder der das Album abschließende, genauso urige, wie gefühlvolle, exzellente, ruhige Honky Tonk-/Swing-/Country-Blues "Willie's guitar" (klasse Acoustic Gitarren-Solo), bei dem ihm zwei seiner "Heroes", die legendären Merle Haggard und Willie Nelson, als großartige Duett-Partner gerne zur Seite stehen! "This album is definitely a winner", heißt es in einem US-Statement! Dem muß man ohne jede Einschränkung von vorn bis hinten zustimmen! John Anderson ist musikalisch wieder ganz oben! Eine Meisterleistung!

Art-Nr.: 4943
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Fowler, Kevin - bring it on [2007]
Kevin Fowler, "the country rebel with a heart of rock", bringt richtig Schwung und mächtig frischen Wind in die Honky Tonks von Texas bis nach Nashville! "Bring it on", sein nunmehr bereits fünftes Album und die zweite Veröffentlichung auf Clint Black's "Equity"-Label ist ein ganz starkes Werk geworden und bestätigt höchst eindrucksvoll den schon lange gehegten Eindruck, dass der sympathische Bursche aus Amarillo /West Texas einer der "heißesten" und mit dem größten Potenzial ausgestatteten Neo-Traditionalisten der neuen Country-Generation ist. Ein "echter" Musiker durch und durch, ein "modern Country-Outlaw" mit Herz und Seele, ein Idealist, der seine Musik "lebt", das ist Kevin Fowler, der, in Texas längst ein Star, nun endlich den ganz großen Durchbruch auch über die Grenzen des Lonestar-States hinaus mehr als verdient hätte! Fowler selbst bezeichnet seine Musik als eine Art "Southern Country", andere nennen sie "Countryrock", doch was sie schlußendlich tatsächlich darstellt, ist nichts anderes als ungemein knackige, schmissige, ehrliche, überaus traditionell verwurzelte, lupenreine, "Southern-/Outlaw-fueled honky-tonkin' Countrymusic" mit einer wohl dosierten Prise "Rock", die jedoch das Countryfundament nur würzt, es aber nie übertönt! "This is 100% Texan Country with style", heißt es in einem U.S.-Statement - und das trifft es exakt! Klasse, wie Fowler (hatte einst eine durchaus erfolgreiche Zeit als Gitarrist in der Hardrock-Band "Dangerous Toys" und der Southern Rock-Truppe "Thunderfoot") in der Lage ist, diese so überaus traditionellen Roots in ein durchaus modernes Gewand zu packen und somit auch die jungen Hörer in seine Heimat für Countrymusic zu mobilisieren. Er sagt, dass es für ihn gar kein Problem sei, direkt hinter Johnny Cash oder Merle Haggard einen Song von Metallica oder AC/DC zu hören - und genau das ist es, was er versucht in seiner Countrymusic rüber zu bringen. Seine Fans in Texas lieben das. Songs wie "The Lord loves a drinking man" oder "Loose, loud and crazy" aus vergangenen Alben sind längst zu absoluten Countryhymnen in den Roadhouses von Texas geworden. Möchte man zu seiner Musik Namen vergleichbarer Künstler nennen, so könnte man vielleicht sagen, in seinen Songs treffen sich Anleihen von Johnny Cash bis George Jones, von Dwight Yoakam bis Buck Owens, von Mark Chesnutt bis Toby Keith, von Jason Aldean bis Montgomery Gentry - alles aber in Kevin's ganz eigener "Note" präsentiert! Fowler ist ein Multitalent" Er spielt Klavier, Gitarre, ist ein wirklich großartige Sänger mit viel Ausstrahlung, aber auch ein exzellenter Songwriter. Zehn der dreizehn Songs des Albums stammen aus seiner Feder, teils gemeinsam mit anderen namhaften Komponisten. Die Arrangements bestehen, wie es sich für "echte" Countrymusic gehört, vorwiegend aus einer Vielzahl von Gitarren (Acoustic, Electric, Slide, Baritone) in Verbindung mit Fiddle, Piano und Steelguitar. Alles ist knackig, kraftvoll und sehr flott in Szene gesetzt. Unterstützt wird er von einer exquisiten Musiker-Schar, wie beispielsweise Brent Mason, J.T. Corenflos und David Grissom an den E-Gitarren, Owen Hale an den Drums, Steve Hinson an der Steel, Hank Singer an der Fiddle, u.s.w., u.s.w.! Eine herrliche, traditionelle Fiddle eröffnet das prachtvolle, sich schnell zu einem ordentlich kraftvollen, kernigen, astreinen Midtempo Texas-Outlaw-Countryrocker entwickelnde "Long line of losers", ein Album Opener, der, wie die eingangs erwähnten "Heuler" vergangener Alben , auch das Zeug dazu hat, einen ungebremsten Siegeszug durch die Honky Tonks und Roadhouses weit über Texas hinaus anzutreten. Mit tiefen Countryroots als Basis und einem schönen Southern-Charme im Arrangement klingt das wie eine würzige Mischung aus Waylon Jennings und Montgomery Gentry. Eine klasse Melodie und sich großartige duellierende. fette Lead Gitarren im Mittelteil lassen den Funken auf die Zuhörer sofort überspringen! Toller Auftakt! Modern, peppig, rockig, und dennoch "pure country" geht's mit dem fetzigen "Feels good don't it" weiter. Trifft in etwa den Nerv der Jason Aldean-Fraktion! Knackiger Rhythmus, guter Drive, wirbelnde Fiddles und E-Gitarren erzeugen ein unterschwelliges "wild rebel"-Flair! Einen ganz wunderbaren, lupenreinen, hervorragend tanzbaren Uptempo-Countrysong hören wir mit dem sich in herrlichen Fiddles, E-Gitarren, Steelguitar- und Piano aalenden, schwungvollen "Ain't dead yet", das so mancher ausgelassenen Countryfete nochmal einen zusätzlichen "Kick" verleihen dürfte. Sehr traditionell und dennoch voller "Pfiff"! Klasse! Der nächste, schön in Fahrt kommende, traditionelle, "beer drinkin'", rockin' Country-Feger steht anschließend mit dem großartigen "Me and the boys" auf dem Programm, bei dem Fowler niemand Geringeren als sein Idol George Jones als Duett-Partner gewinnen konnte. Mächtig Gas gebende Drums, klasse Fiddle und tolle Baritone Lead-Gitarre in Verbindung mit feinen Steelguitar-Ergänzungen sorgen für jede Menge "Country-Dampf"! Es folgen der ultra-traditionelle, flotte Barroom Honky-Tonker "I pulled a Hank last night" (herrliches E-Gitarren-/Steel-/Fiddle-/Piano-Gewand), das flotte "What's your point?", das aus würzigen Southern-/Oulaw-Riffs bestehende, etwas raue "Bring it on", das überaus melodische, flotte, sehr traditionelle, mit einem gewissen an Dwight Yoakam erinnernden Bakersfield-/Honky Tonk-/Rockabilly-Country-Feeling ausgestattete, exzellente "Cheaper to keep her" (toller Drive, tolles E-Gitarren-Picking), bis mit dem bärenstarken, "saftigen", von grandiosem E-Gitarrenspiel und schönen Fiddle-/Steelguitar-Ergänzungen geprägten, reinen "Killer"-Honky Tonker "Honky Tonk junkie" die Scheibe schließlich genauso stark endet, wie es rund eine dreiviertel Stunde zuvor begonnen hatte. Das macht richtig Laune! Ein ganz starkes Album von Kevin Fowler, und ohne Zweifel sein bislang ausgereiftetes! Beherzter "straight-ahead, honky-tonkin', southern-ridin', traditional, genuine Texas (New)Country" auf der Höhe der Zeit! Fazit kurz, knapp und ohne jede Einschränkung: "A really great CD"!

Art-Nr.: 5248
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long line of losers
Ain't dead yet
I pulled a Hank last night
What's your point?
Cheaper to keep her
Honky Tonk junkie

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Hayden, Rodney - down the road [2007]
"Rodney Hayden exists on traditional country music with each breath he draws". Obwohl der junge Texaner Rodney Hayden bislang von den Country-Radiostationen außerhalb Texas' nahezu vollkommen ignoriert wurde, preisen ihn die Kritiker renommierter U.S.-Medien wie dem "Billboard" ("a major talent and true country singer"), "USA Today" ("Rodney Hayden is as solid as a well kept dance floor...") und "Country Weekly" ("there's something big going on in Texas...") als eines der größten gegenwärtigen Talente lupenreiner, texanischer Countrymusic! Mit wahrlich gutem Grund, wie sein prächtiges, neues Album "Down the road" eindrucksvoll unter Beweis stellt! Rodney's Roots liegen tief im Süden von Texas. Überaus glaubhaft und zu keiner Minute die traditionellen Countrypfade verlassend, verknüpft er in seiner großartigen Musik authentische Western-Mentalität, visionäre "Bilder" staubiger Prärie-und Wüstenlandschaften und erfrischenden New Country-Schwung zu einer untrennbaren Einheit miteinander, die ihn genauso vertraut wie einzigartig klingen lässt. Vielleicht kann man ihn als so etwas wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson, Chris LeDoux, Pat Green, Kevin Fowler, Willie Nelson, Billy Joe Shaver, Merle Haggard und Robert Earl Keen bezeichnen, doch Rodney Hayden hat seine eigene Identität längst gefunden. Er ist nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Songwriter. Alle Songs stammen aus seiner Feder, zum Teil mit Unterstützung des ein oder anderen Co-Autors. Überwiegend hören wir recht flotte, lockere, prima ins Ohr gehende Nummern, die teilweise runtergehen wie Öl! Gerade mal zwei Balladen (die entspannte, voller Americana-Flair steckende, Country Storytelling-Nummer "Whoever wrote this song" und das wunderschöne, mit feiner Acoustic Gitarren-, Steel- und Akkordeon-Begleitung dargebotene "Midnight in Memphis") mischen sich unter die 11 durchweg großartigen Songs. Die Arrangements bestehen vorwiegend aus transparenten, prächtig miteinander harmonierenden Gitarren in Verbindung mit herrlichen Steelguitar-Passagen (Tommy Detamore), hin und wieder klug ergänzt mit einer heulenden Fiddle und auch mal mit einem, ein wunderbares Mexican Border-Flair verbreitenden Akkordeon. Zu den Höhepunkten eines wie gesagt durchgehend starken Albums gehören beispielsweise der mit klasse E-Gitarren-Licks und Steelguitar-Linien gespickte, staubige, viel Texas Outlaw-Flair vermittelnde Opener "Down the road", der dynamische, wie geschmiert aus den Lautsprechern fließende, herrlich ins Ohr gehende Uptempo Countryfeger "It goes by to fast" (wunderbares Gitarren-/Steel-Arrangement), die traumhafte, Steelguitar- und Akkordeon-getränkte, flotte, melodische TexMex-/Border-Country-Nummer "Nuevo Laredo", die einem das Bild eines in einer staubigen, kargen Landschaft gelegenen, einsamen mexikanischen Saloons mit feurigem Tequila und noch feurigeren Ladies überaus transparent vor unsere Augen zu projezieren scheint, das sehr traditionelle "Lonely day", das herrliche, grassige, viel Western-/Outlaw-Flair vermittelnde, sehr dynamisch abgehende "I'll ride again" (klasse Gitarren-Picking, in Verbindung mit hervorragenden Fiddle- und Steelguitar-Klängen), der knackige Roadhouse-Countryrocker "After the sun goes down", der lupenreine, in einem prima Duett mit der bezaubernden Sunny Sweeney dargebotene Honky Tonker "These arms", oder auch das schwungvolle, wie aus einem alten Western-Movie stammende, von tollen Gitarren und Steel begleitete, viel Fahrt aufnehmende, melodische "Silverado boys", ein absoluter "Hit"! "Great album", sagt das amerikanische "Gone Country Magazine"! Dem ist absolut nichts hinzuzufügen! Tolle Leistung von Rodney Hayden! Ohne Zweifel, das ist einer mit dem Zeug zu einem neuen Star des Traditional Country! Ein Major Label-Deal scheint nur noch eine Frage der Zeit su sein...

Art-Nr.: 5020
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It goes by to fast
Nuevo Laredo
I'll ride again
Midnight in Memphis
Silverado boys
These arms

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Willmon, Trent - broken in [2008]
Weg vom einengenden Majorlabel in Nashville (obwohl er schon dort mit seinen ersten beiden CDs keinen Zentimeter vom Pfad seiner traditionellen Wurzeln abgewichen ist), angekommen beim unabhängigen, ihm alle Freiheiten lassenden,. kleinen Roots-Label "Compadre" lebt Trent Willmon seine West Texas-Roots mehr aus denn je. "Broken in" ist ein baumstarkes Countryalbum gewordwen, voller Frische, voller "Landluft", voller Staub, voller Authentizität, frei von jeglichen Pop-Trends - und doch so knackig, so peppig, so modern! Der auf einer Ranch in Dicken County, 4 Stunden westlich von Dallas aufgewachsene Mann aus Amarillo/Texas verkörpert die Cowboy-Kultur, das unbeschwerte, das so viel Freiheitsgefühle freisetzenden, zwanglose Countryleben (er liebt Pferde, begeistert sich für Rodeos) und den staubige Cowboystiefel, ein Denim-Shirt, eine Wrangler-Jeans und einen schwarzen Hut tragenden "small town guy" wie kaum ein anderer. In seinen Liedern geht es um Pick-up Trucks, das "raue" Landleben, um Farmer, Cowboys, Liebe, Freiheit, die "ehrlichen" Dinge im Leben - frei von der "Glitzerwelt" der Großstädte. Und so ist auch seine Countrymusic frei von jedem "Glitzer" - und "rein bis auf die Knochen"! Willmon bringt das alles prächtig unter einen Hut! Das Songmaterial ist klasse! Ob knackige, angerockte Uptempo-Nummern, honky-tonkige Midtempo-Songs oder auch die ein oder andere Ballade - alles passt wunderbar zusammen! Von den 12 Tracks hat Willmon, der ja auch ein sehr angesagter Songwriter ist (u.a. haben zuletzt Top-Acts wie Montgomery Gentry, Brad Paisley und Eric Church seine Songs aufgenommen), 7 selbst komponiert oder mitgeschrieben (u.a. zusammen mit Bobby Pinson und Rodney Clawson). Die übrigen stammen aus dem Fundus solcher Leute wie beispielsweise Rhett Akins, Brett James und Ashley Monroe. Die Instrumentierung wirkt kraftvoll, vorwiegend inszeniert aus tollen Gitarren (immer wieder treffen satte, zündende E-Gitarren auf wunderbare Steelguitar-Passagen), auch mal einem Piano und einer Fiddle. Ob Songs wie zum Beispiel das starke Titelstück "Broken in" (satte, rockig würzige E-Gitarrenriffs und -linien, großartige Steelguitar, eine klasse Melodie), das von einem exzellenten E-Gitarren-/Fiddle-/Steel-Zusammenspiel lebende "Doesn't mean I don't love you", der grandiose, rootsig bluesige "Country-Grooner" "Cold beer and a fishin' pole" mit seinem klasse Honky Tonk-Flair (stark die eingebauten, dezent durch eine Talkbox verzerrten Passagen, schöne Mundharmonika, tolles "pure Country"-Feeling), die kraftvolle Prachtballade "How a cowboy lives" (schönes Dobro-/Acoustic-Gitarrenspiel, feine Akkordeonklänge, Fiddle und Steel treffen auf ein bärenstarkes, ungemein fettes E-Gitarren-Solo), der wunderbar melodische, lockere, dabei sehr knackige, von einem tollen Drive in Fahrt gebrachte, mit prächtigen, quirligen E-Gitarren- und Steelguitarlinien aufwartende Texas Country-Feger "Little set of horns", oder die edle, aber durchaus rootsige, reine Countryballade "Tumbleweed town", und, und, und - das ganze "Zeug" kommt bestens rüber und trifft uns "coole Cowboy" mitten ins Countryherz. Damit spricht Willmon nicht nur die an, die sich für Alan Jackson bis Josh Turner, für George Strait bis Brad Paisley, für Brooks & Dunn bis Kevin Fowler, oder auch für Rodney Atkins bis zu Jason Aldean interessieren... - nein, er macht einfach seinen ganz eigenen "brand of pure Country music"! Trent Willmon: "A true Texan plays true Texas Countrymusic" - durch und durch! Würzig, knackig, frisch! Tolle Scheibe!

Art-Nr.: 5558
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Broken in
Cold beer and a fishin' pole
The way I remember it
The truth
Little set of horns
Tumbleweed town

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