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Adkins, Trace - comin' on strong [2003]
Rund 5 Monate nach der Veröffentlichung seiner ersten "Greatest hits"-CD, mit der er seinerzeit sofort auf die Spitzenposition der Country-Album-Charts "schoß", legt Trace Adkins mit "Comin' on strong" bereits ein komplett neues Album vor. Wieder vereint mit "Haus"-Produzent Scott Hendricks verläßt Adkins die leicht Pop-orientierten Pfade seines letzten Werkes "Chrome" und kehrt zu seinem bis dato gewohnten, reinen Country-/New Country-Stil zurück. Das gelingt ihm ausgezeichnet! Obwohl wir hier vom Tempo her fast nur Midtempo-Nummern und Balladen finden, ist das Album wunderbar knackig und kraftvoll arrangiert. Das durchweg sehr gute Songmaterial, daß ihm wie auf den Leib geschnitten scheint, basiert auf einem kräftigen Background und wird immer wieder von satten E-Gitarren durchzogen. Angereichert ist das Ganze dann mit hervorragend integrierten Fiddles, großartiger Steel und feinen Mandolinen-Tupfern, sodaß alles in Allem ein sehr harmonischer, astreiner Countrysound entsteht. Zu den Höhepunkten dieses feinen Albums zählen die, die erotischen Probleme einer nicht mehr ganz so jungen Frau thematisierende, erste Single "Hot Mama" mit schöner Fiddle und satten Electric-Slide-Einlagen, das locker, relaxt und schön frisch wirkende "Comin' on strong", die melodische Midtempo-Nummer "One of those nights" und der einzige, richtig schnelle Track "Rough & ready", ein feuriger, gut tanzbarer Uptempo-Roadhouse-Heuler mit klasse Honky Tonk Piano, dynamischer Fiddle, Gas gebenden Drums und lässigen Gitarrenläufen, der am Ende der CD zu finden ist. Darüber hinaus gelingt Adkins mit "Then came the night" auch noch eine absolute Country Vorzeige-Ballade. Voller Gefühl und Emotion, gleichzeitig aber auch sehr knackig und kraftvoll, interpretiert er diese wunderbar melodische Gänsehautnummer, begleitet von einer satten E-Gitarre, inklusive feinem Solo, einer dezenten Fiddle und schöner Steel. Das muß einfach eine Nr.1 werden!! Auf jeden Fall überzeugt Trace Adkins mit seinem neuen Album auf der ganzen Linie und dürfte damit weiterhin völlig problemlos und zielsicher die Erfolgsspur halten.

Art-Nr.: 2208
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Bellamy Brothers - redneck girls forever [2002]
Da haben die Bellamys-Fans lange drauf warten müssen, doch jetzt endlich ist sie da, die neue Scheibe. Zunächst war wohl, wie in alten Zeiten, wieder eine Veröffentlichung über das Curb-Label geplant, doch letztendlich kommt das Album nun über ihr eigenes Label "Bellamy Brothers Records". Wie dem auch sei, die Fans dürfen sich freuen, den sie bekommen ein mit 18 Tracks und über 65 Minuten Countrymusic in allerbester Bellamys-Tradition prallgefülltes Album präsentiert. Als sei die Zeit stehen geblieben. Alles, was die Leute jemals an ihnen gemocht haben, kommt auch bei der neuen CD wieder voll zu Tragen. Die ersten beiden Singles ""Let's roll America" und "Over the line" feiern bei einigen US-Radiostationen bereits Achtungserfolge. Enthält unter anderem eine Neueinspielung von "Redneck girl". Wer jemals auf die Bellamy Brothers und Songs wie "Let your love flow", "Kids of the baby boom", "Lovers live longer" und was auch immer abgefahren ist, der wird auch mit dem neuen Teil voll und ganz zufrieden sein.

Art-Nr.: 1419
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Bowen, Wade & West 84 - try not to listen [2002]
Wade Bowen & West 84! Hmm, "West 84", scheint nicht allein dieser Name einmal mehr sehr vielversprechend für unsere "Americana" verwöhnten Ohren zu klingen? "West 84", weckt das nicht möglicherweise die Erwartung an einen traumhaften musikalischen Streifzug durch die unendlichen, staubigen Weiten des amerikanischen Westens? Ist er nicht geradezu prädestiniert für eine richtig starke, knackige, völlig frei und zwanglos drauflos spielennde, unverbrauchte Countryrock-Truppe, die mit ihrer Unbekümmertheit einerseits und musikalischen Klasse andererseits dem klassischen Countryrock-Genre neues Lebenselexier einflößt? Jawohl! Und Leute, in diesem Fall paßt es 100%ig! Dem Quartett aus Waco/Texas um den großartigen Sänger und Songschreiber Wade Bowen gelingt ein blitzsauberes Countryrock Vorzeige-Album, das, sowohl bei der Rootsrock/Americana/Alternate Country-Fraktion, als auch im, den country-musikalischen Grenzen etwas offener gegenüberstehenden Nashville-Lager, für anhaltende Begeisterung sorgen dürfte. Bowen hat eine klasse erdige, kernige Stimme. Sämtliche Songs, im krfatvollen, zumeist von Gitarren dominierten Sound, sind voller griffiger Melodien, die Musiker, allen voran Gitarrist Matt Miller, der mit ein paar tollen Soli glänzt, sprühen vor Spielfreude. Unterstützt wird die Band von ein paar hochkarätigen Gästen, von denen vor allem Steeler Randle Currie, und Fiddler Justin Williamsen, beide aus Brad Paisley's Band, den Sound entscheidend komplettieren. So hören wir zuweilen herausragendes Fiddle/E-Gitarren Parallel- und Wechselspiel, wobei die Geige nie nervig klingt und die Countryrock-Note immer gewahrt bleibt.Asleep At The Wheel's Klavierspieler John Michael Whitby ist ebenfalls unter den Gästen. Ein paar Songbeispiele: Knackiges Schlagzeugintro und eine herrlich lockere Fiddle, die sich durch den ganzen Song zieht, eröffnen "In my soul", einen wunderbar melodischen Countryrock-Song mit viel Drive und Gefühl, zu dessen Finale sich Geige und fetzige E-Gitarre ein großartiges Duell liefern. "Walking shoes" ist eine perfekte, rootsige Countryrock-Nummer mit toller Melodie und wunderbarer Gitarrenarbeit, "Things I could do" ist eine tolle Country-Ballade mit Nashville-Flair, die aber ihr Countryrock-Flair ala Wade Bowen nie verliert und "Keep hangin' on" wirkt mit seinem Schwung, dem Steel/E-Gitarren-Wechselspiel und seiner Lockerheit wie ein musikalischer Ritt über die texanische Prairie. Alle Tracks könnte man ausführlich hervorheben, so gut sind sie. Es gibt keine Ausfälle! Nur einer muß noch erwähnt werden: die Jungs spielen eine fulminante, grandiose Version des 1973iger Dave Loggins Mega-Hits "Please come to Boston", die unwiderstehlich zwischen fetzig, dreckig und riffig rockend sowie glasklar, rein und träumerisch unaufdringölich wohlklingend hin und her wechselt. Toll! Ein weiterer Countryrock-Knüller aus Texas und ein Muß für alle, die Cross Canadian Ragweed, Great Divide, Django Walker & Co. zu ihren musikalischen Highlights zählen. "Try not to listen"?... - von wegen, wir hören dieses Album rauf und runter... - Wade Bowen & West 84 haben Einzug in unser Countryrock-Herz erhalten - und es im Sturm erobert!

Art-Nr.: 1049
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Walking shoes
Try not to listen

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Bunzow, John - darkness and light [2002]
John Bunzow - hmm, vielen wird der Name vielleicht nichts sagen, doch der Bursche ist ein "alter Hase" im Geschäft. Und all ihr Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Freunde, all ihr Buddy Miller, Steve Earle und Chris Knight-Anhänger: "Darkness and light" wird einen Ehrenplatz in eurer CD-Sammlung neben den genannten Herren einnehmen. Ein großartiges Album, mit dem wir John Bunzow hoch erfreut im erlauchten Kreis der Rootsrock-Helden willkommen heißen. "The most exciting new singer/songwriter I've heard in years", sagt zum Beispiel Dwight Yoakam's Gitarrist und Produzent Pete Anderson über Bunzow. Tatsächlich ist er ein begnadeter Songwriter, dessen Titel schon Patty Loveless, die Nitty Gritty Dirt Band oder auch Jack Ingram aufgenommen haben. Aber er ist auch ein ebenso starker Sänger mit einer "staubigen", etwas kehligen, erdigen, aber höchst angenehmen Stimme und ein grandioser Gitarrenspieler, dessen ein oder anderes rasantes Solo zeigt, daß er sein Handwerk wirklich versteht. Zuletzt hat er in den Touring-Bands von Chris Knight und Allison Moorer die Lead-Gitarre gespielt. Ohnehin hat er schon unzählige Jahre "on the road" auf dem Buckel. Und das Merkt man! "Darkness and light" vermittelt trotz der Studio-Aufnahme viel Live-Flair. An den Songs scheint kaum mit technischem Schnickschnack gearbeitet worden zu sein, so direkt und ursprünglich roh klingen sie. Der Sound ist erdig, staubig, trocken und "schwül", herrlich rootsig eben! Bunzow's rockiger, Alternate Country kommt dem eines Buddy Miller und Chris Knight sehr nahe, doch drei/vier seiner Songs haben eine dezente, bluesige Note, die das Rootselement zusätzlich betont. Dazu hat er ein Händchen für die richtigen Melodien. Das paßt alles wunderbar zusammen. Mit dem riffigen, rhythmischen, voller Swamp-Country-Groove ausgestatteten Americana-Rocker "Love is the only rescue", tolles E-Gitarrensolo inbegriffen, startet das Album. Anschließend eröffnen feinste, flüssige Riffs aus Acoustic- und dezenten E-Gitarren das lässige, herrliche "Long gone leavin' train", dessen tolle Melodie sofort ins Ohr geht. Als dann noch das schnelle, knochentrockene Schlagzeug einsetzt, befinden wir uns in einem traumhaften, foltten Vorzeige-Rootsrocker, der keine Wünsche offen läßt. Tolle Percussion (Shaker) und eine klasse Orgel runden die Sache ab. Nach der klasse Midtempo Rootsrock-/Alternate Country-Nummer "Straight into the sun" mit starkem Gitarrensolo am Ende, dem bluesigen "Muddy water under the bridge", der gefühlvollen Ballade "Pieces on the ground" (Allison Moorer - background vocals), kommt mit "Desolation road" eine wahre Knüller-Nummer. Gnadenlos guter Geradeaus-Rootsrock/Countryrock, der richtig "kracht" und abgeht, was das Zeug hält. Eine antastische Melodie, starker Gesang und tolle, dreckig rotzige, satte Gitarrensoli, bei denen Bunow zeigt, was er kann, machen den Song zu einer echten "Granate". Steve Earle und Buddy Miller dürfen da ruhig applaudieren. Die Nummer ist schon fast allein das Geld für die Scheibe wert. Aber keine Angst, auch der noch folgende Rest kann sich wahrlich sehen lassen. Unter den Musikern: Chad Cromwell: drums, Richard Bennett: zusätzliche Gitarren, Tim Lauer: keyboards, Dan Dugmore: steel usw.! Ein Rootsrock/Alternate Country/Americana-Rock-Album der Kategorie 1, das einen John Bunzow präsentiert, der zu einem der ganz Großen des Genres werden könnte. Das Potential dazu scheint er zu haben. Stark!

Art-Nr.: 1433
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Straight into the sun
Desolation road

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Cyrus, Billy Ray - the other side [2003]
Nachdem vor wenigen Monaten endlich das lange verschobene "Time flies" erschien, folgt mit "The other side" nun bereits das zweite Album in diesem Jahr von Billy Ray Cyrus - und er bestätigt damit seine momentan herausragende musikalische Verfassung einmal mehr auf beeindruckende Weise. Ein großartiges Werk! "The other side" ist ein spirituelles Projekt, das heißt, bei den Tracks handelt es sich ausschließöich um christlich inspirierte Lieder. Doch keine Bange, von der Musik her ist das alles andere als eine "lahme", zurückhaltende Angelegenheit, sondern vielmehr ein zum Teil herrlich rockender Billy Ray Cyrus in Hochform. Frischer, knackiger, wunderbar Gitarren orientierter New Country/Countryrock, vollgepackt mit hervorragendem Songmaterial. Die Mischung zwischen satten Uptempo-Nummern und ein paar bestens gelungenen Balladen stimmt hundertprozentig. Vor allem die rockigeren Titel mit ihrem vollmundigen Sound aus bis zu drei E-Gitarren gleichzeitig überzeugen auf der ganzen Linie. Hier spürt man auch immer mal wieder den von ihm hinlänglich bekannten, dezenten Southern-Tauch. Cyrus bedient sich bei dem Songs, bis auf einen Titel (dazu später mehr!), nicht von Standards, sondern ausschließlich von neuem Material. Alles wirkt sehr engagiert und inspiriert. Vieles hat autobiografischen Charakter. Jeder Song hat seine eigene Thematik und steckt voller Aussagekraft. Gleich das Eröffnungsstück ist ist ein kleiner, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollender Song, der richtig Freude macht. "Face of God" heßt diese prächtige, schön satte Countryrock-Nummer, die den Zuhörer gleichermaßen mit ihrer tollen Melodie, als auch mit ihrem fetten, vielschichtigen E-Gitarren-Arrangement begeistert. Dazu hören wir im Hintergrund ein dezentes Banjo. Klasse, Billy Ray! Weiter geht es mit der wunderbaren, semi-akustischen, schön frisch rüberkommenden Ballade "Wouldn't you do this for me" mit feiner Mundharmonika und erneut sehr schöner Gitarrenarbeit, ehe er mit "Always sixteen" einen weiteren satten, riffigen E-Gitarrenrocker, in den eine klasse Geige integriert ist, präsentiert. So wechselt es bis zum Ende des Albums zwischen etwas balladeskeren Stücken und krachenden, satten Countryrockern (herausgestellt sei dabei noch das fulminante "Love has no walls" mit einer toll rockenden Slide-Gitarre) hin und her, bis zum Finale schließlich die einzige Coverversion kommt - doch die hat es noch einmal in sich. "Amazing grace" steht auf dem Programm! "Schon wieder das", wird mancher denken, doch was da aus den Boxen dröhnt, ist ein regelrechter Hammer. Billy Ray und die beteiligten Musiker spielen diesen Standard in einer berauschenden, ungemein satten, brodelnden Gospelrock-/Bluesrock-Version voller Southern-Flair, daß es nur so kocht. Klasse Piano, fette Drums, treibender Bass und mehrere, wechselseitige, glühende E-Gitarren-Läufe, inklusive prächtiger Slide, lassen diese Nummer in einem absolut "heißen" Arrangement erklingen. So haben wir diese Nummer noch nicht gehört. Eines der besten Alben in der Karriere von Billy Ray Cyrus!

Art-Nr.: 2163
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Foster, Radney - another way to go [2002]
Radney Foster in der Form seines Lebens! Dem gehen die guten Ideen und die begnadeten Songs wohl nie aus. Das verdient schon eine Menge Respekt! Mittlerweile 43 Jahre alt, geling dem in Del Rio, Texas (= Titel des ersten Albums) geborenen Foster (ehemalige Hälfte des in den End-Achtzigern in Nashville sehr erfolgreichen Duos Foster & Lloyd) mit seinem insgesamt 5. Soloalbum , dem ersten Studioalbum seit 4 Jahren, ein fantastisches Vorzeige-Country-, New Country-, Countryrock-Album voller Hingabe, Energie und mit sehr viel Gefühl, bei dem sein ihm angeborenes rootsiges Texas-Flair immer präsent ist. Ein vollmundiger, satter Gitarrensound (zum Teil sind mehrere Gitarren parallel im Einsatz) bestimmt das Geschehen. Dazu bestechend starkes Songwriting und eine tolle Melodie nach der näxhsten. In vielen Momenten kommen die neuen Songs der späten Foster & Lloyd-Zeit sehr nahe, sind aber immer angereichert mit trockenen und rootsigen Americana-Elementen. Das Album steckt voller radiotauglicher New Country- und Countryrock-Songs, doch nie verkauft sich Foster mit seiner Musik dem Kommerz. Spielend schafft er es diese ganz schmale, so schwer zu treffende, dafür aber umso kultiviertere und künstlerisch anspuchsvollere Linie zwischen Chartpotential und eigener Kreativität, zwischen radiofreundlich und rootsig zu treffen. Die Songs, so schön sie auch sind, bewahren immer ihren erdigen, ursprünglichen, ehrlichen Charakter. Damit wird er sowohl seine alten Foster & Lloyd-Fans, als auch die anspruchsvolle Rootsrock/Americana/Countryrock-Gemeinde, die hinter Leuten wie Buddy Miller & Co. steht, begeistern. Ein Album ohne Schwachstellen! Hier stellvertretend ein par Kurzanalysen: Voller satter Gitarren, unterstützt von tollem Mandolinenspiel (Chris Thile) geht es mit dem herrlichen Ohrwurm "Real fine place to start" knackig, schmissig, countryrockig und vollsoundig in bester Foster & Lloyd-Manier los. Es folgt der nächste Knüller-Song, das superbe "Everyday angel", gewidmet einem New Yorker Feuerwehrmann, der beim Einsatz am 11. September sein Leben lassen mußte. Ein wiederum sehr knackiger. melodischer New Country-Song mit tollem Gitarrensound, wie aus einem Guß, mit dem sich für Radney Foster, und das völlig verdient, auch wieder erste Charterfolge einstellen. In den Texas-Music-Countrycharts ist das Lied bereits auf Nr. 1 geschossen! Nach der feinen, rootsigen Ballade "Again", dem trockenen Countryrocker "Sure feels right" mit Kim Richey als Gast-Sängerin, dem schönen, leicht folkigen "Disappointing you", dem coolen, von dezentem Memphis Blues- und Funk-Feeling begleiteten rockigen Countrysong "I got what you need", folgt wieder so eine fetzige Countryrock-Nummer, knochentrocken arrangiert, aber mit satten Gitarren und einer herrlichen Melodie. Danach lassen bei "What it is what you do" die Stones aus besten "Honky Tonk women"-Tagen grüßen. Es scheint Keith Richards sei bei Foster & Lloyd eingestiegen. Anschließend gibt Foster zusammen mit Kollegin Chely Wrght einen von ihm und Nashville-Legende Harlan Howard kurz vor dessen Tod geschriebenen wunderschönen Countrysong zum Besten. Tolles Klavier, herrliche Baritone-Gitarre, eine feine Fiddle und eine traumhafte Melodie machen das Stück zu einem echten "Hit"! Nach weiteren starken Tacks gibt es schließlich zum Ausklang des Albums noch das Titelstück - und das ist nochmal eine übbrragende, pure, ehrliche Countryrock-Nummer für die Ewigkeit. Knackige Drums, rockige Gitarren mit super Soli, feine Mandoline, starker Gesang, Drive, Power - was will man mehr. 13 Songs mit etwas mehr als 51 Minuten Spielzeit bescheren uns einen ganz großen Wurf von Radney Foster. Unsere ehrfürchtige Verneigung in Anerkennung dieses Werkes ist ihm sicher. Vielleicht das Stärkste, was er bislang veröffentlicht hat. Und das will was heißen, waren doch die vergangenen Alben wahrlich auch nicht von schlechten Eltern...

Art-Nr.: 1136
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Little Big Town - same [2002]
Zwei attraktive Mädels (Karen Fairchild und Kimberly Roads) und zwei ebenso adrette Jungs (Jimi Westbrook und Phillip Sweet) bilden das Quartett Little Big Town, das mit dem klasse Konzept und Sound ihres starken Debuts für eine frische und höchst erfreuliche Abwechslung in Nashville's Countrymusic-Szene sorgen. Ihr großes Potential: der Gesang! Abwechselnd übernehmen eine der Mädchen oder einer der Jungs die Lead-Stimme, teilweise gibt es in einem Stück sowohl weiblichen, als auch männlichen Lead-Gesang. Vielleicht denken jetzt einige, das wirke irritierend, doch es paßt einfach wunderbar zusammen, da diese verschiedenen Lead-Gesänge immer wieder mit herrlichen, traumhaften 4-stimmigen Vokalharmonien ergänzt und ummantelt werden. So ergeben vier tolle Stimmen, sowohl solo, als auch in diesen wunderschönen, endlosen Harmonieen, ein ebenso spannendes, wie kompaktes Ganzes! Teilweise hört es sich an als hätte man zwei der Eagles-Stimmen durch Mädels ersetzt. Da sind wir auch schon bei Little Big Town's musikalischer Intention. Sie verbinden gekonnt angenehme Countryrock/Folkrock-Retroelemente der 70iger Jahre mit dem Zeitgeist moderner Country/Country-Pop-Strukturen des heutigen Nashville-Sounds, ohne das es allzu poppig oder aufgesetzt wirkt. Das Songmaterial (eine Großzahl der Tracks stammt aus eigener Feder) ist großartig und wird von wunderbaren Melodien durchzogen. Ihre Musik basiert auf einem akustisch ausgerichteten Fundament, zu dem natürlich neben knackigem Schlagzeug auch jede Menge elektrische Instrumente, wie E-Gitarre, Orgel usw. hinzukommen. Sie wirkt immer voller Energie, peppig, frisch und dynamisch, und verbreitet eine überaus positive Grundstimmung. Pop-Schmalz ist völlige Fehlanzeige! Teilwiese sind die Songs sogar rootsig angehaucht. So zum Beispiel der Eröffnungssong "Pontiac"! Dynamische Akustik-Retro-Riffs im Midtempo-Bereich werden angestimmt, dazu Bongo-unterstützte Percussion, und schon setzt der satte 4-stimmige Harmoniegesang ein. Das Stück erinnert fast an eine Nashville-Ausgabe von Crosby, Stills, Nash & Young! Starke Melodie! "Everything changes", der nächste Track, verbreitet mit seinen schönen Gitarren, der Mundharmonia und seinem flotten, lockeren Rhythmus, sonnige, country-poppige Frische pur. In die gleiche Sparte paßt "Still", das gar ein weing an Tom Petty erinnert. Die meisten Tracks sind im Midtempo-Bereich. Viele Stücke sind mit Steel, Dobro, Piano und auch mal mit eienr Fiddle angereichert. Die CD kann man wunderbar durchhören, und gleich auch nochmal auf "repeat" drücken. Fazit: Ein klasse, dezent rootsig angehauchtes, leicht folkiges mit charmantem Retrofeeling versehenes, aber dennoch sehr modernes, "acoustic-based" Country/Countryrock-/pop-Album mit herrlichen Melodien und traumhaftem (Harmonie)-Gesang!

Art-Nr.: 1539
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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McBride & The Ride - amarillo sky [2002]
Eine stattliche Anzahl Hits konnten sie Anfang der neunziger Jahre verbuchen. Denken wir zurück an z. B. "Heart on the run", "Just one night" und vor allem "Sacred ground"! Jetzt haben sich McBride & the Ride in ihrer 93iger Besetzung mit Ray Herndon (Gitarre), Billy Thomas (Drums) und natürlich Terry McBride reformiert und bringen 9 Jahre später (zwischenzeitlich gab's in 1995 noch ein Album in abweichender Besetzung unter dem Namen Terry McBride & the Ride) mit "Amarillo sky" ein gelungenes Comeback-Album heraus. Terry McBride besticht nach wie vor mit seiner hervorragenden, angenehmen Tenor-Stimme - und ein großartiger Songwriter ist er sowieso. Zwischenzeitlich entsprangen Hits für Größen wie Brooks & Dunn oder George Strait aus seiner Feder. McBride & the Ride sind ihrem Stil weitgehend treu geblieben. Vielleicht ist der Sound etwas moderner geworden, doch das ist völlig okay. Sie haben sich dem Country-Zeitgeist nicht verschlossen, haben aber ihre Tradition gewahrt und auf aufgetakelte Pop-Spielereien weitgehend verzichtet. "Amarillo sky" bietet gelungenen, Mainstream New Country, bei dem rockige Uptempo-Tracks, knackige Midtempo-Nummern und ein paar feine Country-Balladen eine gesunde Mischung bilden. Dabei sind ihnen ein paar richtig starke Songs geglückt, wie z. B. das vom Leben auf dem Land erzählende Titelstück, das bei seinem Einstieg gar ein wenig an Steve Earle's "Copperhead road" erinnert, sich dann aber zu einem tollen, rockigen, knackigen "echten" New Country-Hit mit einer feinen Melodie und starker Instrumentierung, inklusive einer prima Steel, entwickelt. Oder das ebenso knackige, von Banjotönen begleitete Midtempo-Stück "Sure feels like it", die Steel-getränkte Ballade "Anything that touches you", wie auch das ganz großartige, karibisch/mexikanisch angehauchte, sehr fröhliche, sommerliche, gut rockende, mit einer tollen elektrischen Slide-Gitarre versehene "Hasta Luego"! Erwähnenswert ist auch die lustige Coverversion von The Who's "Squeeze box"! 10 neue Songs von McBride & the Ride, die sie an alte Erfolge anknüpfen lassen sollten.

Art-Nr.: 1553
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Amarillo sky
Hasta luego

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Pinmonkey - same [2002]
Um Pinmonkey werden sich die Majorlabels "schlagen", prophezeiten wir noch Anfang des Jahres, als sie ihr Independant-Debut "Speak no evil" veröffentlichten - und schon ist's geschehen. Ein gutes halbes Jahr später folgt ihr Major-Debut! Eine fantastische, ganz wunderschöne Scheibe! Pinmonkey gehören vielleicht zu den interessaantesten neuen Bands, die die Nashville-Major-Bühne in den letzten Jahren betreten haben. In den heutigen Zeiten, in denen in Nashville vieles stagniert oder von allzu bombastischen und aufgesetzten Pop-Strömungen durchzogen wird, wirken Pinmonkey wie ein musikalische Jungbrunnen. Das ist es, was die Countryszene braucht - solch eine ungeheure Frische, wie sie Pinmonkey versprühen. Unnachahmlich präsentieren sie ihre herrliche, locker flockige Kombination aus traditioneller Countrymusic, Bluegrass-Elementen und klassischem, retro angehauchtem Countryrock. Tolles Songmaterial, wunderbare Melodien, mit Michael Reynolds einen außergewöhnlich guten Sänger, dessen "twangy tenor" wohl auch mittelmäßige Songs in ein anderes Level heben könnte, Musiker mit großartigen Fähigkeiten, allen voran Saitenvirtuose Chad Jeffers (guitars, dobro, lap steel, banjo), zuweilen großartiger Harmoniegesang, der manchmal sogar an die ganz frühen Eagles erinnert - all das ergibt einen wundervoll transparenten, klaren Sound, frisch und angenehm wie ein warmer Sommerwind, der wohlig über goldgelbe Kornfelder bläst. Traumhaft! Flott und schwungvoll geht's mit "Slow train comin'" los, einem Song, bestimmt von "grassy guitars", Dobro, Mandoline, Banjo, flotten Drums, einer großartigen Melodie, tollem Gesang und herrlichem Dobro/Guitar-Picking im Mittelteil, gefolgt von dem lockeren, frischen "Jar of clay", wieder voller Drive und Pep, gespickt mit klasse E-Gitarrenriffs, die ansonsten ernaut auf grassige Instrumentierung treffen. Tolle Banjo und Lead-Dobro-Passagen, bei denen Gitarrist Chad Jeffers sein ganzes Können unter Beweis stellt. Eine herrliche Melodie ist selbstverständlich. Nach dem riffigen, lässigen Countryrocker "Every time it rains" folgt mit der Referenz Countryrock-Ballade "Augusta" das einzige Stück, das sie auch schon auf "Speak no evil" veröffentlichten, hier allerdings völlig neu eingespielt. Die alten Zeiten von Poco und Pure Prairie League scheinen wieder aufzuleben. Zu welch großartigen Interpretationen sie fähig sind, beweisen sie mit ihrer Coverversion der Modern Pop-Rock/Hip Hop-Nummer der US Band Sugar Ray: "Fly" erscheint in der Version von Pinmonkey, als sei es nie etwas anderes als ein flottes, lockeres, astreines, melodisches Country-Vorzeige-Stück gewesen. Insgesamt 11 Tracks ohne jeden Ausfall, darunter noch tolle Versionen von Cyndi Lauper's "I drove all night", eine bärenstarke, rockige, abgehende Version von "Stay with us" (Staples Singers) mit toller E-Slide-Gitarre (Lap-Steel) und Dolly Parton's "Falling out of love with me", bei der Dolly selbst den Harmoniegesang übernimmt. Weitere musikalische Gäste: Ricky Skaggy, Paul Worley, Al Perkins und Rusty Young (ex-Poco)! Erste Single ist die klasse, knackige Country/Honky Tonk-Nummer "Barbed wire and roses", die mit ihrem Rhythmus sogar die Linedancer ansprechen dürfte. Pinmonkey haben sehr viel Live-Erfahrung. Jahrelang zogen sie in und um Nashville durch die Clubs, bis die großen Plattenbosse auf sie aufmerksam wurden. Und das merkt man, denn hier paßt alles zusammen. Spielfreude, Unbekümmertheit, Niveau und Professionalität! "This is a real band, not something put together to get a record deal" sagt Drummer Rick Schell mit einem kleinen Seitenhieb auf die vielen "Retortenkünstler" in der heutigen Musikszene, aber auch voller Stolz auf Pinmonkey! Und stolz können die Jungs sein! Besser kann man "bluegrass-flavoured" Country/New Country/Countryrock kaum spielen. Ein herrliches Album!

Art-Nr.: 1722
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Fly
The longest road

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Randall, Jon - willin' [1999]
Ex Nash Ramblers; Ehemann von Lorrie Morgan; mit Kim Richey, Lorrie Morgan, Emmylou... super!!!

Art-Nr.: 1599
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,33

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SheDaisy - knock on the sky [2002]
Die Osborn-Schwestern Kelsi, Kassidy und Kristyn preschten 1999 mit "The whole shebang" mega erfolgreich in die Nashville-Szene. 3 Jahre hat es gadauert, nun liegt mit "Knock on the sky" der von den Fans so lange herbeigesehnte Nachfolger vor. Wo sie seinerzeit aufgehört haben, knüpfen sie jetzt wieder an. Knackiger, sehr am Pop orientierter New Country, wobei das Wort "Country" eigentlich nur durch die Hinzunahme von Instrumenten, wie Fiddle, Mandoline und Steel gerechtfertigt ist, denn die Pop-Elemente sind einfach sehr dominant. Produzent Dann Huff legte noch mehr Wert auf poppige Beats und an diverse Pop-Girlies und Girlgroups angelehnte mehrstimmige Gesangspassagen. Das soll nicht zu negativ klingen, nur darf man eben kein reines Country-Album erwarten. Die Songs sind gut, der Gesang sowieso, das Material ist überwiegend flott oder im Midtempo-Bereich, und auch die langsameren Stücke sind ohne Streicher-Bombast recht knackig in Szene gesetzt. Kristyn Osborn hat alle Songs geschrieben, oder mitkomponiert, eines davon mit Richard Marx, nämlich das sehr melodische "All over you". Neben der ersten Single, dem flotten "Get over yourself", steckt das Album selbstverständlich voller weiterer potentieller Hits, allen voarn die feine Ballade "Rush" und das veilleicht am meisten country klingende Stück, dem countryrockigen, mit einem feinen Drive versehenen "Repent". Nichts für Country-Puristen, doch Freunde schönen weiblichen Gesangs, poppiger Mainstream-New Country-Musik, und die, die sich an "The whole shebang" begeistern konnten, werden auch an SheDaisy's neuem Werk ihren Spaß haben.

Art-Nr.: 1621
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Travis, Randy - worship & faith [2003]
Auch mit seinem neuen Album bleibt Randy Travis seiner zuletzt eindeschlagenen Linie, Countrymusic mit textlich sehr christlicher Ausrichtung zu spielen, treu! Einmal mehr überzeugt er dabei auf der ganzen Linie! Diesmal bedient er sich fast ausschließlich "alter" Gospel-Traditionals und kirchlicher "Volkslieder", die er, in Begleitung einer Vielzahl von herausragenden Musikern, wie z. B. Jerry Douglas (Dobro), Bryan Sutton (Mandoline, Banjo, Acoustic Gitarre), Brent Mason (Acoustic Gitarre), Eric Darken (Percussion), Dennis Crouch (Acoustic Bass), Larry Franklin (Fiddle), usw., in einem wunderbar reinen, vollkommen akustisch gehaltenen, sehr entspannten, wohligen Country-Gewand präsentiert. Auf dezentes Drumming wird bei der Instrumentierung aber nicht gänzlich verzichtet. Das ist die perfekte Fortsetzung seiner beiden Vorgänger-Alben "Inspirational journey" und "Rise & shine" mit seinem Riesenhit "Three wooden crosses". Faszinierend, wie er so manchen, puren Countrywaltz (z.B. eine prächtige Version des Klassikers "Farther along"), herrliche Gospel-Balladen ("Peace in the valley", "Blessed assurance" oder "How great thou art"), wie auch den ein oder anderen schnelleren Song (z.B. "Sweet by and by" oder das großartige "I'll fly away") mit seiner unverwechselbaren Baritone-Stimme, in seiner typischen, wohltuenden Art, interpretiert. Das kann nur einer - eben Randy Travis! 20 Songs mit fast 68 Minuten Spielzeit! Purer Acoustic Country in vollkommener Reinheit, durch und durch traditionell, vom Feinsten!

Art-Nr.: 2196
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Trick Pony - on a mission [2002]
Klasse! Die "jungen Wilden" von Trick Pony sind wieder da! Powerfrau Heidi Newfield, die mit ihrer frechen. coolen, energiegeladenen, aber auch gefühlvollen "Röhre" die Cowboys auf Touren bringt, sowie ihre beiden Mitstreiter Keith Burns und Ira Dean geben wieder ordentlich Gas! Sie machen nahtlos da weiter, wo sie mit ihrem letztjährigen Debut begonnen haben. Heißer, frecher, peppiger, powernder, gitarrenorientierter Rockin' Honky Tonk- /Roadhouse-Country, der richtig Spaß macht - überwiegend "straight forward" gespielt. Da kann man kaum ruhig sitzen bleiben, die Beine beginnen automatisch zu wippen. Was zusätzlich bemerkenswert ist: sie lassen sich nicht von ihrem Weg abbringen, verzichten völlig auf modische Pop-Strömungen, bleiben ihrer puren, toughen, Countrymucke treu. Vielleicht könnte man sie als so etwas, wie die legitimen Nachfolger der in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern so bekannten Highway 101 um Paulette Carlson bezeichnen. Von den 12 Tracks gibt es lediglich 3 Balladen, doch auch die sind überaus gelungen. Los geht's mit dem Titelstück! Fetziges Schlagzeug, dynamische Akustik-Gitarren-Licks, gemischt mit beherzten E-Gitarren-Riffs, guter Drive, Heidi's starker Gesang, und schon sind Trick Pony ("On a mission") auf ihrer rockin' Honky Tonk-Mission! "I'm on a mission, I got a cause, I'm gonna hit every rockin' little honky-tonk bar", heißt es im Text! Damit ist die Marschroute festgelegt! Cool rockend, mit dezentem Rockabilly-Touch, machen sie dann auf "Nobody ever dies of a broken heart" weiter. Wunderbarer, schneller Schlagzeug-Drive, klasse Gitarrenbegleitung, eine starke Melodie und Miss Newfield's Power-Voice bringen die Gäste eines jeden Honky Tonk-Schuppens in Wallung. So geht es mit sehr gelungenem Songmaterial bis zum Ende (die CD schließt mit dem melodischen, knackigen Countryrocker "Fast horde", inklusiver toller Lead-Gitarre) weiter. Keine Durchhänger! Erwähnenswert ist noch, daß sie sich für einen Track erneut, wie schon bei ihrem Debut (damals war es Johnny Cash) eine lebende Country-Legende ins Studio geholt haben, der sie auf diese Art und Weise ihre Anerkennung und Hochachtung zollen. Diesmal haben sie usammen mit keinem Geringeren als Willie Nelson dessen "Whiskey river" in einer klasse, rohen, rockigen Version neu eingespielt. Trick Pony sind auf dem richtigen Weg und bringen weiterhin frischen Wind nach Nashville! "On a mission" ist eine herrliche, fetzige, rocking Country-Party ohne Kompromisse! Allerbester Hillbilly Rock! Macht einfach Laune...


Art-Nr.: 1714
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Willis, Kelly - easy [2002]
Kelly Willis hat etwas, was nur genz wenige haben: eine unvergleichliche Stimme, so "original", wie man sie von keiner anderen Sängerin hört, mit einzigartigem Wiedererkennungswert. Eine ähnliche Gabe, wie sie vielleicht nur Emmylou Harris besitzt! Wie sagte noch kürlich Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison in einem Interviiew des texanischenFachblattes "Texas Music": "I think the music that she's making at this point and the songs she's writing are just phenomenal. And she'd kill me if I said it in print, but I see her voice as original and singular as Emmylou Harris' or Billy Holliday's. She was just born with it. It's gotten better over the years, but it really is a gift". Natürlich ist er Kelly's größter Fan, aber das ist durchaus nicht übertrieben. Mal frech und dann wieder verletzlich, doch immer bezaubernd, strahlen ihre Musik und ihre Stimme eine faszinierende Natürlichkeit aus. "Easy", das sind 10 neue Songs von betörender Schönheit. Entspannte, ruhige Country/New Country-Songs mit einer Brise Americana, ungemein frisch, locker, leicht und "luftig" arrangiert, voller wunderbarer Melodien. Schon das Cover und das Booklet, mit mehreren Fotos einer strahlenden Kelly Willis, vermitteln in ihren hellen, grünen Farbtönen diese Frische. Das Album startet mit der flotten, lockeren, herrlich melodischen Countrynummer "If I left you" begleitet von mehreren, transparent in Szene gesetzten akustischen Gitarren und schwungvollen unaufdringlichen Drums, mit der Kelly ihre Fans schon nach Sekunden in ihren Bann gezogen hat. Es folgt das Titelstück "Easy"! Eine wunderschöne, traumhafte texanische Country-Ballade, eingebettet in eine federleichte Instrumentierung aus dezenter, sehr frisch klingender, elektrischer Gitarre, einem im Hintergrund ertönenden elektrischen Piano, sowie sehr feinen Dobro- und Fiddle-Klängen. Mit "What did you think", folgt die nächste dieser unwiderstehlichen Balladen. Beim Zuhören vergißt man einfach alles um sich herum, so sehr wird man unweigerlich von dieser Musik eingenommen. Großartiger Gesang und glasklare Klänge aus akustischen und elektrischen Gitarren bahnen sich ihren Weg in das Ohr, wie ein frisches, klares, dahin plätscherndes Bächlein durch die zerklüftete Landschaft. "You can't take it with you" ist eine flotte Bluegrass orientierte Nummer, wonach "Getting to me" eine toller Midtempo Acoustic Country-Song mit rhythmischen Drums, sowie herrlichem Dobro- und Mandolinenspiel darstellt. Kelly Willis hält das hohe Niveau bis zum Ende des Albums ohne Einschränkung durch! Erwähnenswert vielleicht noch das Kirsty MacColl-Cover "Don't come the cowboy with me Sonny Jim", mit feiner Steel und etwas Honky Tonk-/Border-Flair, sowie das tolle New Country-Stück "Wait until dark". Unter den Musikern: Chris Thile (Mandoline), Ian McLAgan (Keyboards), Rafael Gayol (Drums), Chuck Proohet (Gitarre), Mark Spencer (Gitarre), sowie Bruce Robison, Vince Gill und Alison Krauss (alle Background Gesang)! Kelly Willis hat weiter an künstlerischer Ausdrucksstärke und musikalischem Wert gewonnen. "Easy" ist ist einfach umwerfend geworden - umwerfend charmant!

Art-Nr.: 1678
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,33

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