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Bellamy Brothers - redneck girls forever [2002]
Da haben die Bellamys-Fans lange drauf warten müssen, doch jetzt endlich ist sie da, die neue Scheibe. Zunächst war wohl, wie in alten Zeiten, wieder eine Veröffentlichung über das Curb-Label geplant, doch letztendlich kommt das Album nun über ihr eigenes Label "Bellamy Brothers Records". Wie dem auch sei, die Fans dürfen sich freuen, den sie bekommen ein mit 18 Tracks und über 65 Minuten Countrymusic in allerbester Bellamys-Tradition prallgefülltes Album präsentiert. Als sei die Zeit stehen geblieben. Alles, was die Leute jemals an ihnen gemocht haben, kommt auch bei der neuen CD wieder voll zu Tragen. Die ersten beiden Singles ""Let's roll America" und "Over the line" feiern bei einigen US-Radiostationen bereits Achtungserfolge. Enthält unter anderem eine Neueinspielung von "Redneck girl". Wer jemals auf die Bellamy Brothers und Songs wie "Let your love flow", "Kids of the baby boom", "Lovers live longer" und was auch immer abgefahren ist, der wird auch mit dem neuen Teil voll und ganz zufrieden sein.

Art-Nr.: 1419
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Bowen, Wade & West 84 - try not to listen [2002]
Wade Bowen & West 84! Hmm, "West 84", scheint nicht allein dieser Name einmal mehr sehr vielversprechend für unsere "Americana" verwöhnten Ohren zu klingen? "West 84", weckt das nicht möglicherweise die Erwartung an einen traumhaften musikalischen Streifzug durch die unendlichen, staubigen Weiten des amerikanischen Westens? Ist er nicht geradezu prädestiniert für eine richtig starke, knackige, völlig frei und zwanglos drauflos spielennde, unverbrauchte Countryrock-Truppe, die mit ihrer Unbekümmertheit einerseits und musikalischen Klasse andererseits dem klassischen Countryrock-Genre neues Lebenselexier einflößt? Jawohl! Und Leute, in diesem Fall paßt es 100%ig! Dem Quartett aus Waco/Texas um den großartigen Sänger und Songschreiber Wade Bowen gelingt ein blitzsauberes Countryrock Vorzeige-Album, das, sowohl bei der Rootsrock/Americana/Alternate Country-Fraktion, als auch im, den country-musikalischen Grenzen etwas offener gegenüberstehenden Nashville-Lager, für anhaltende Begeisterung sorgen dürfte. Bowen hat eine klasse erdige, kernige Stimme. Sämtliche Songs, im krfatvollen, zumeist von Gitarren dominierten Sound, sind voller griffiger Melodien, die Musiker, allen voran Gitarrist Matt Miller, der mit ein paar tollen Soli glänzt, sprühen vor Spielfreude. Unterstützt wird die Band von ein paar hochkarätigen Gästen, von denen vor allem Steeler Randle Currie, und Fiddler Justin Williamsen, beide aus Brad Paisley's Band, den Sound entscheidend komplettieren. So hören wir zuweilen herausragendes Fiddle/E-Gitarren Parallel- und Wechselspiel, wobei die Geige nie nervig klingt und die Countryrock-Note immer gewahrt bleibt.Asleep At The Wheel's Klavierspieler John Michael Whitby ist ebenfalls unter den Gästen. Ein paar Songbeispiele: Knackiges Schlagzeugintro und eine herrlich lockere Fiddle, die sich durch den ganzen Song zieht, eröffnen "In my soul", einen wunderbar melodischen Countryrock-Song mit viel Drive und Gefühl, zu dessen Finale sich Geige und fetzige E-Gitarre ein großartiges Duell liefern. "Walking shoes" ist eine perfekte, rootsige Countryrock-Nummer mit toller Melodie und wunderbarer Gitarrenarbeit, "Things I could do" ist eine tolle Country-Ballade mit Nashville-Flair, die aber ihr Countryrock-Flair ala Wade Bowen nie verliert und "Keep hangin' on" wirkt mit seinem Schwung, dem Steel/E-Gitarren-Wechselspiel und seiner Lockerheit wie ein musikalischer Ritt über die texanische Prairie. Alle Tracks könnte man ausführlich hervorheben, so gut sind sie. Es gibt keine Ausfälle! Nur einer muß noch erwähnt werden: die Jungs spielen eine fulminante, grandiose Version des 1973iger Dave Loggins Mega-Hits "Please come to Boston", die unwiderstehlich zwischen fetzig, dreckig und riffig rockend sowie glasklar, rein und träumerisch unaufdringölich wohlklingend hin und her wechselt. Toll! Ein weiterer Countryrock-Knüller aus Texas und ein Muß für alle, die Cross Canadian Ragweed, Great Divide, Django Walker & Co. zu ihren musikalischen Highlights zählen. "Try not to listen"?... - von wegen, wir hören dieses Album rauf und runter... - Wade Bowen & West 84 haben Einzug in unser Countryrock-Herz erhalten - und es im Sturm erobert!

Art-Nr.: 1049
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Walking shoes
Try not to listen

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Brooks & Dunn - it won't be christmas without you [2002]
Aktuelles Weihnachtsalbum von 2002!

Art-Nr.: 1730
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Bunzow, John - darkness and light [2002]
John Bunzow - hmm, vielen wird der Name vielleicht nichts sagen, doch der Bursche ist ein "alter Hase" im Geschäft. Und all ihr Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Freunde, all ihr Buddy Miller, Steve Earle und Chris Knight-Anhänger: "Darkness and light" wird einen Ehrenplatz in eurer CD-Sammlung neben den genannten Herren einnehmen. Ein großartiges Album, mit dem wir John Bunzow hoch erfreut im erlauchten Kreis der Rootsrock-Helden willkommen heißen. "The most exciting new singer/songwriter I've heard in years", sagt zum Beispiel Dwight Yoakam's Gitarrist und Produzent Pete Anderson über Bunzow. Tatsächlich ist er ein begnadeter Songwriter, dessen Titel schon Patty Loveless, die Nitty Gritty Dirt Band oder auch Jack Ingram aufgenommen haben. Aber er ist auch ein ebenso starker Sänger mit einer "staubigen", etwas kehligen, erdigen, aber höchst angenehmen Stimme und ein grandioser Gitarrenspieler, dessen ein oder anderes rasantes Solo zeigt, daß er sein Handwerk wirklich versteht. Zuletzt hat er in den Touring-Bands von Chris Knight und Allison Moorer die Lead-Gitarre gespielt. Ohnehin hat er schon unzählige Jahre "on the road" auf dem Buckel. Und das Merkt man! "Darkness and light" vermittelt trotz der Studio-Aufnahme viel Live-Flair. An den Songs scheint kaum mit technischem Schnickschnack gearbeitet worden zu sein, so direkt und ursprünglich roh klingen sie. Der Sound ist erdig, staubig, trocken und "schwül", herrlich rootsig eben! Bunzow's rockiger, Alternate Country kommt dem eines Buddy Miller und Chris Knight sehr nahe, doch drei/vier seiner Songs haben eine dezente, bluesige Note, die das Rootselement zusätzlich betont. Dazu hat er ein Händchen für die richtigen Melodien. Das paßt alles wunderbar zusammen. Mit dem riffigen, rhythmischen, voller Swamp-Country-Groove ausgestatteten Americana-Rocker "Love is the only rescue", tolles E-Gitarrensolo inbegriffen, startet das Album. Anschließend eröffnen feinste, flüssige Riffs aus Acoustic- und dezenten E-Gitarren das lässige, herrliche "Long gone leavin' train", dessen tolle Melodie sofort ins Ohr geht. Als dann noch das schnelle, knochentrockene Schlagzeug einsetzt, befinden wir uns in einem traumhaften, foltten Vorzeige-Rootsrocker, der keine Wünsche offen läßt. Tolle Percussion (Shaker) und eine klasse Orgel runden die Sache ab. Nach der klasse Midtempo Rootsrock-/Alternate Country-Nummer "Straight into the sun" mit starkem Gitarrensolo am Ende, dem bluesigen "Muddy water under the bridge", der gefühlvollen Ballade "Pieces on the ground" (Allison Moorer - background vocals), kommt mit "Desolation road" eine wahre Knüller-Nummer. Gnadenlos guter Geradeaus-Rootsrock/Countryrock, der richtig "kracht" und abgeht, was das Zeug hält. Eine antastische Melodie, starker Gesang und tolle, dreckig rotzige, satte Gitarrensoli, bei denen Bunow zeigt, was er kann, machen den Song zu einer echten "Granate". Steve Earle und Buddy Miller dürfen da ruhig applaudieren. Die Nummer ist schon fast allein das Geld für die Scheibe wert. Aber keine Angst, auch der noch folgende Rest kann sich wahrlich sehen lassen. Unter den Musikern: Chad Cromwell: drums, Richard Bennett: zusätzliche Gitarren, Tim Lauer: keyboards, Dan Dugmore: steel usw.! Ein Rootsrock/Alternate Country/Americana-Rock-Album der Kategorie 1, das einen John Bunzow präsentiert, der zu einem der ganz Großen des Genres werden könnte. Das Potential dazu scheint er zu haben. Stark!

Art-Nr.: 1433
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

In folgende Titel können Sie reinhören:
Straight into the sun
Desolation road

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Clark Family Experience, The - same [2002]
Eigentlich hatte man ihr Debut-Album schon Ende letzten Jahres erwartet, nachdem sie mit ihrer Single "Meanwhile back at the ranch" (ist natürlich auf dem Album enthalten) recht erfogreich in den Billboard Country-Singles-Charts vertreten warten, aber immer wieder wurde der Veröffentlichungstermin verschoben. Nun endlich ist die Scheibe draußen. Die "Clarks" aus Rocky Mount/Virginia sind sechs junge Brüder im Alter zwischen 18 und 28 Jahren aus einer Famile von 11 Kindern. In sehr jungen Jahren bereits interessierten sie sich, durch ihren Vater beeinflußt, für taditionelle amerikanische Musik und beganngen sich gegenseitig das Spielen verschiedenster Instrumente beizubringen. Schnell gewöhnten sie sich auch daran vor Publikum ihre erworbenen musikalischen Fähigkeiten zu demonstrieren. Was nun schließlich daraus geworden ist, hören wir auf ihrem gelungenen Debut-Album. Zeitgemäße, überwiegend flotte (es gibt nur zwei Balladen) Countrymusic ala Rascal Flatts und Emerson Drive, modern und schwungvoll, aber immer die Tradition des Country wahrend. Das wird vor allen Dingen durch die Verwendung vieler traditioneller Instrumente, wie Mandoline, Fiddle, Steel und Dobro belegt. Aber natürlich hören wir auch peppige Gitarren und ordentlichen Rhythmus-Background mit Bass und Schlagzeug. Die 10 Songs stecken voller feiner Melodien, wobei die Clarks mit ausgezeichntenem (Harmonie)Gesang überzeugen. Kein geringer als Superstar Tim McGraw, der sich übrigens als großer Fan der Clarks geoutet hat, zusammen mit seinem Hausproduzent Byron Gallimore, hat das Album produziert. Was kann da noch schief gehen...

Art-Nr.: 1453
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Foster, Radney - another way to go [2002]
Radney Foster in der Form seines Lebens! Dem gehen die guten Ideen und die begnadeten Songs wohl nie aus. Das verdient schon eine Menge Respekt! Mittlerweile 43 Jahre alt, geling dem in Del Rio, Texas (= Titel des ersten Albums) geborenen Foster (ehemalige Hälfte des in den End-Achtzigern in Nashville sehr erfolgreichen Duos Foster & Lloyd) mit seinem insgesamt 5. Soloalbum , dem ersten Studioalbum seit 4 Jahren, ein fantastisches Vorzeige-Country-, New Country-, Countryrock-Album voller Hingabe, Energie und mit sehr viel Gefühl, bei dem sein ihm angeborenes rootsiges Texas-Flair immer präsent ist. Ein vollmundiger, satter Gitarrensound (zum Teil sind mehrere Gitarren parallel im Einsatz) bestimmt das Geschehen. Dazu bestechend starkes Songwriting und eine tolle Melodie nach der näxhsten. In vielen Momenten kommen die neuen Songs der späten Foster & Lloyd-Zeit sehr nahe, sind aber immer angereichert mit trockenen und rootsigen Americana-Elementen. Das Album steckt voller radiotauglicher New Country- und Countryrock-Songs, doch nie verkauft sich Foster mit seiner Musik dem Kommerz. Spielend schafft er es diese ganz schmale, so schwer zu treffende, dafür aber umso kultiviertere und künstlerisch anspuchsvollere Linie zwischen Chartpotential und eigener Kreativität, zwischen radiofreundlich und rootsig zu treffen. Die Songs, so schön sie auch sind, bewahren immer ihren erdigen, ursprünglichen, ehrlichen Charakter. Damit wird er sowohl seine alten Foster & Lloyd-Fans, als auch die anspruchsvolle Rootsrock/Americana/Countryrock-Gemeinde, die hinter Leuten wie Buddy Miller & Co. steht, begeistern. Ein Album ohne Schwachstellen! Hier stellvertretend ein par Kurzanalysen: Voller satter Gitarren, unterstützt von tollem Mandolinenspiel (Chris Thile) geht es mit dem herrlichen Ohrwurm "Real fine place to start" knackig, schmissig, countryrockig und vollsoundig in bester Foster & Lloyd-Manier los. Es folgt der nächste Knüller-Song, das superbe "Everyday angel", gewidmet einem New Yorker Feuerwehrmann, der beim Einsatz am 11. September sein Leben lassen mußte. Ein wiederum sehr knackiger. melodischer New Country-Song mit tollem Gitarrensound, wie aus einem Guß, mit dem sich für Radney Foster, und das völlig verdient, auch wieder erste Charterfolge einstellen. In den Texas-Music-Countrycharts ist das Lied bereits auf Nr. 1 geschossen! Nach der feinen, rootsigen Ballade "Again", dem trockenen Countryrocker "Sure feels right" mit Kim Richey als Gast-Sängerin, dem schönen, leicht folkigen "Disappointing you", dem coolen, von dezentem Memphis Blues- und Funk-Feeling begleiteten rockigen Countrysong "I got what you need", folgt wieder so eine fetzige Countryrock-Nummer, knochentrocken arrangiert, aber mit satten Gitarren und einer herrlichen Melodie. Danach lassen bei "What it is what you do" die Stones aus besten "Honky Tonk women"-Tagen grüßen. Es scheint Keith Richards sei bei Foster & Lloyd eingestiegen. Anschließend gibt Foster zusammen mit Kollegin Chely Wrght einen von ihm und Nashville-Legende Harlan Howard kurz vor dessen Tod geschriebenen wunderschönen Countrysong zum Besten. Tolles Klavier, herrliche Baritone-Gitarre, eine feine Fiddle und eine traumhafte Melodie machen das Stück zu einem echten "Hit"! Nach weiteren starken Tacks gibt es schließlich zum Ausklang des Albums noch das Titelstück - und das ist nochmal eine übbrragende, pure, ehrliche Countryrock-Nummer für die Ewigkeit. Knackige Drums, rockige Gitarren mit super Soli, feine Mandoline, starker Gesang, Drive, Power - was will man mehr. 13 Songs mit etwas mehr als 51 Minuten Spielzeit bescheren uns einen ganz großen Wurf von Radney Foster. Unsere ehrfürchtige Verneigung in Anerkennung dieses Werkes ist ihm sicher. Vielleicht das Stärkste, was er bislang veröffentlicht hat. Und das will was heißen, waren doch die vergangenen Alben wahrlich auch nicht von schlechten Eltern...

Art-Nr.: 1136
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Howard, Rebecca Lynn - forgive [2002]
"She is the newest shing star to light up the Nshville skyline", äußert sich ein überschwenglicher US-Kritiker in seiner Rezension zu "Forgive". Da ist was dran, denn in der Tat muß man die junge, hübsche Dame aus Kentucky auch mit ihrem neuen, sehr gelungenen Album zu den ganz großen Hoffnungen in Music City zählen. Sehr geschickt verteht sie es ihre puren, traditionellen Countrywurzeln mit kleinen, dezenten, sehr modernen angepoppten Tönen anzureichern, ohne jedoch dabei jemals das Country-Fahrwasser zu verlassen um vollends in den allzu poppigen Bereich abzudriften. Nein, sie hält diese Balance mit Bravour! Sie ist eine Countrysängerin mit Herz und Seele. Als Songwriterin ist sie längst etabliert, doch ihr ganz großes Potential ist ihre kräftige, klare Stimme, die der einer Trisha Yearwood in nichts nachsteht. Diese Mädel kann singen! Insgesamt überwiegen die Midtempo-Tracks und die Balladen, durchsetzt mit einigen Upbeat-Nummern, allesamt aber durchweg knackig und peppig in Szene gesetzt. Und über allem strahlt ihre "große" Stimme. "Beautiful to you" ist der schwungvolle, leicht poppige, aber sehr gelungene Opener, wonach mit "Dancin' in God's country" eine fantastische, pure, richtig losgehende Countrynummer folgt, die einen von den Sitzen reißt. Eine Wonne-Nummer! Ein Country-Party-Knüller, der jeden Cowboy und jedes Cowgirl mittanzen läßt. Schnell, knackig, peppig, sofort ins Ohr gehend, mit herrlichen Fiddles, Banjos, Mandolinen und Gitarren. Enthält sowohl ein fetziges E-Gitarrensolo, als auch ein ebeso fesches Fiddle- und Akustik-Gitarrensolo! Traditioneller Country-Spaß pur! Da haben wir auch noch das traumhafte "It didn't look like alcohol", eine herzzerreißende Ballade voller Energie über die Verzweiflungen des Lebens. Eine herrliche Melodie durchzieht dieses Stück, ebenso wie eine wunderbare Steel, begleitet von Gitarren, Fiddle und Akkordeon, wobei sie alles aus ihrer Stimme holt, was sie zu bieten hat. Von ähnlichem Kaliber ist die tolle Ballade "It's my job to fall", während "Jesus and bartenders" allerbesten traditionellen Honky Tonk Country bietet. Mit leichten Irish-Folk-Anlagen ist die schöne, rhythmische Countrynummer "When did you ever listen to me" durchzogen, während "Pink Flamingo kind of love" einfach wieder nur lustigen, peppigen, modernen, angepoppten New Country bietet, der richtig Spaß macht. 12 bestens gelungene New Country/Country-Songs von einer Rebecca Lynn Howard, die tatsächlich einmal eine ganz Große werden könnte. Die Türen zur Patty Loveless-/Lee Ann Womack-/Trisha Yearwood-Liga stehen ihr jedenfalls weit offen...

Art-Nr.: 1505
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,38

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Jenai - cool me down [2002]
Solche Leute tun Nashville wirklich gut! Die aus Idaho stammende Newcomerin überrascht die Countrygemeinde mit einem fantastischen Debut. Großartige New Country-Musik ohne Schnickschnack in einem wunderbaren semi-akustisch/elektrischen, rootsigen, neo-traditionellen Sound. Die Balance zwischen filigranen akustischen Instrumenten, wie Fiddle, Akustik-Gitarre, Mandoline und Dobro auf der einen, und beherzten, satt klingenden elektrischen Gitarren und knochentrockenen Drums auf der anderen Seite, erzeugt ein hochinteressantes, fast geheimnisvoll anmutendes, Spannungsfeld, das einen nicht mehr losläßt. Dazu bsitzt Jenai eine tolle, dezent rootsig angehauchte Stimme. Ihr Gesang kommt zuweilen unheimlich lässig und cool rüber, zum anderen dann wieder lieblich warm und wohlig, aber immer voller Inspiration, Ausstrahlung und voller Energie. Vielleicht kann man ihre Musik entfernt als eine Art Mischung zwischen dem Sound der Dixie Chicks und der Judds, mit ein paar dezenten Zutaten einer tradittionellen Shania Twain, einer countryorientierten Sheryl Crow und einer "Angel from Montgomery"-singenden Bonnie Raitt bezeichnen. Die Songs sind bis auf zwei Ausnahmen sehr rhythmisch und flott. Schon bei den ersten Tönen beginnt man automatisch mit den Fingern zu schnippen. Es beginnt mit dem Titelstück "Cool me down", einer Kieran Kane Nummer! Flotter Rhythmus, Mandoline, Fiddle und Akustik-Gitarre bilden das Intro, lässiges Schlagzeug, noch lässigerer Gesang, erst etwas zurückhaltend und dann gut in die Beine gehend - schon befinden wir uns in einem klasse rockenden Boogie-Drive mit einem tollen E-Gitarrensolo im Break! "Be a woman" ist ein wunderbarer, dezent rockender New Country-Song mit einer tollen Melodie und herrlichen verschiedensten Gitarren. Tolles Arrangement! Wieder ein schönes E-Gitarrensolo in der Mitte. Nach der feinen Ballade "It won't be me" kommt das von einer klaren Steelguitar begleitete, sehr rhythmische, coole "Heartbreak city" mit tollem Akustik/Electric-Wechselspiel. Viel Boogie-Drive bekommen wir wieder bei "Don't hold your heart" zu hören, dazu ein tolles Dobro, "Papa don't ask, Mama don't know" ist ein gefühlvoller mit unaufdringlichen Bläsern und duellierenden E-Gitarren durchsetzter Western-Swing, "Time to dream" ein wunderschöner Countrysong mit herrlicher Steel, der wie ein warmes Kaminfeuer im Winter zu wirken scheint und "Loraine" ist allerbester fetziger rollin' and rocking New Country, der gut in die Beine geht. Tolle Instrumentierung zwischen riffigen E-Gitarren, Mandoline und fetzigem Piano! Wer hier nicht das Tanzbein schwingt, ist selbst schuld! Nach weiteren starken Songs kommt mit "South side stomp" dann ein Finale, das auch die Linedancer nochmal auf den Plan ruft. Eine Shuffle-Tanz-Nummer, die jede Party in Schwung bringt! 12 klasse Songs! Brent Maher (Judds/Wynonna) hat die Scheibe trocken und auf den Punkt genau produziert. Jenai bringt jede Menge Pep und Anspruch zugleich in die Nashville-Szene.Wir sind beeindruckt! Drücken wir ihr die Daumen, daß sich auch der Erfolg einstellt! Ein bemerkenswert starkes Debut!

Art-Nr.: 1512
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Little Big Town - same [2002]
Zwei attraktive Mädels (Karen Fairchild und Kimberly Roads) und zwei ebenso adrette Jungs (Jimi Westbrook und Phillip Sweet) bilden das Quartett Little Big Town, das mit dem klasse Konzept und Sound ihres starken Debuts für eine frische und höchst erfreuliche Abwechslung in Nashville's Countrymusic-Szene sorgen. Ihr großes Potential: der Gesang! Abwechselnd übernehmen eine der Mädchen oder einer der Jungs die Lead-Stimme, teilweise gibt es in einem Stück sowohl weiblichen, als auch männlichen Lead-Gesang. Vielleicht denken jetzt einige, das wirke irritierend, doch es paßt einfach wunderbar zusammen, da diese verschiedenen Lead-Gesänge immer wieder mit herrlichen, traumhaften 4-stimmigen Vokalharmonien ergänzt und ummantelt werden. So ergeben vier tolle Stimmen, sowohl solo, als auch in diesen wunderschönen, endlosen Harmonieen, ein ebenso spannendes, wie kompaktes Ganzes! Teilweise hört es sich an als hätte man zwei der Eagles-Stimmen durch Mädels ersetzt. Da sind wir auch schon bei Little Big Town's musikalischer Intention. Sie verbinden gekonnt angenehme Countryrock/Folkrock-Retroelemente der 70iger Jahre mit dem Zeitgeist moderner Country/Country-Pop-Strukturen des heutigen Nashville-Sounds, ohne das es allzu poppig oder aufgesetzt wirkt. Das Songmaterial (eine Großzahl der Tracks stammt aus eigener Feder) ist großartig und wird von wunderbaren Melodien durchzogen. Ihre Musik basiert auf einem akustisch ausgerichteten Fundament, zu dem natürlich neben knackigem Schlagzeug auch jede Menge elektrische Instrumente, wie E-Gitarre, Orgel usw. hinzukommen. Sie wirkt immer voller Energie, peppig, frisch und dynamisch, und verbreitet eine überaus positive Grundstimmung. Pop-Schmalz ist völlige Fehlanzeige! Teilwiese sind die Songs sogar rootsig angehaucht. So zum Beispiel der Eröffnungssong "Pontiac"! Dynamische Akustik-Retro-Riffs im Midtempo-Bereich werden angestimmt, dazu Bongo-unterstützte Percussion, und schon setzt der satte 4-stimmige Harmoniegesang ein. Das Stück erinnert fast an eine Nashville-Ausgabe von Crosby, Stills, Nash & Young! Starke Melodie! "Everything changes", der nächste Track, verbreitet mit seinen schönen Gitarren, der Mundharmonia und seinem flotten, lockeren Rhythmus, sonnige, country-poppige Frische pur. In die gleiche Sparte paßt "Still", das gar ein weing an Tom Petty erinnert. Die meisten Tracks sind im Midtempo-Bereich. Viele Stücke sind mit Steel, Dobro, Piano und auch mal mit eienr Fiddle angereichert. Die CD kann man wunderbar durchhören, und gleich auch nochmal auf "repeat" drücken. Fazit: Ein klasse, dezent rootsig angehauchtes, leicht folkiges mit charmantem Retrofeeling versehenes, aber dennoch sehr modernes, "acoustic-based" Country/Countryrock-/pop-Album mit herrlichen Melodien und traumhaftem (Harmonie)-Gesang!

Art-Nr.: 1539
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Mattea, Kathy - roses [2002]
Kathy Mattea war schon zu jeder Zeit ihrer Karriere eine Künstlerin, die ihre persönliche musikalische Meßlatte sehr hoch angesetzt hat. Schon zu Zeiten, als sie noch "reine" Countrymusic spielte, hatten ihre Lieder immer etwas ganz Besonderes, doch der musikalische Wandel, der sich zuletzt immer mehr andeutete, nimmt weiter seinen Lauf. Mittlerweile hat sie sich völlig von den Nashville-Clichès gelöst, die Zeiten von "Eigteen wheels and a dozen roses" scheinen endgültig vorbei zu sein. Sie selbst sagt, "'Roses'" ist das Album, das ich schon mein Leben lang machen wollte" und bezeichnet es somit als das für sie persönlich Wichtigste. Nach dem Wechsel zu dem kleinen Label "Narada", hat man ihr dort auch alle Möglichkeiten und Freiheiten gelassen. Das Resultat: ein wunderschönes, klassisches Singer/Songwriter-Album mit einem kräftigen irisch/keltischen Einschlag, mit dezenten Country- und reichlich Folkelementen. Die Musikpresse und die Kritiker in den USA reagieren überschwenglich. Tatsächlich steckt das Album voller wunderschöner Songperlen. Weitgehend auf einer akustischen Basis stecken die Songs dennoch voller Kraft, sind ausgestattet mit einer riesigen Instrumentenvielfalt aus Mandolinen, Geige, Gitarren (auch dezente E-Gitarre), Drums, vielfältiger Percussion, Klavier, Orgel, Flöte, Akkordeon...usw.! Doch jedes Instrument ist sauber und klar wahrnehmbar, nichts wirkt aufgesetzt oder gar überproduziert, die Bandbegleitung ist energisch, aber immer entspannt. Man hat manchmal den Eindruck, man hätte eine Stscknadel im Studio fallen hören können. Produzent Ed Cash hat das wunderbar hinbekommen. Mattea schöpft ihre gesnglichen Möglichkeiten mehr aus als je zuvor. Die Songauswahl (zwei Drittel davon mit durchaus flottem Tempo) ist excellent. Interessante Geschichten erzählt sie, eingebettet in wunderbare Melodien. Zum Beispiel "That's all the lumber you sent" mit seiner Gospel-Botschaft, durchzogen von einer herrlichen Melodie, driving Fiddle, toller Percussion, vielen Mandolinen, Akkordeon, einer Flöte und prima akustischen Gitarrenriffs. Der flotte, keltische Rhythmus geht in die Beine und läd zum Tanzen ein. Oder das feine "They are the roses" mit seiner dezenten elektrischen Gitarre und dem angenehmen Piano, wie auch das dezent rockige, flockige Mandolinen-getränkte, country-infizierte "Guns of love", das nach dem Sinn der "Auge um Auge"-Philosophie fragt. Kim Richey's "I'm alright covert sie mit einem feinen rootsigen Alternate Country-Touch, während ihr Ehemann Jon Vezner für die die getragene Piano-Ballade "Ashes in the wind " geschrieben hat. Wer sich im weitesten Sinne für die Musik solcher Leute wie Carrie Newcomer, Kim Richey, der "neuen" Mary Chapin Carpenter, Lucy Kaplansky usw. begeistert, manchmal sogar an einen weiblichen James Taylor erinnert werden kann, einem keltischen Touch nicht abgeneigt ist, der wird "Roses" sehr schnell zu einem seiner neuen Lieblingsalben küren..Kathy Mattea auf dem bisherigen Gipfel ihrer musikalischen Kreativität.

Art-Nr.: 1243
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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McGraw, Tim - tim mcgraw and the dancehall doctors [2002]
Nach 19 Number One-Hits und über 25 Millionen verkaufter Alben könnte sich Tim McGraw eigentlich erst einmal genüßlich zurücklehnen, doch genau das ist es, was er nicht tut. Der Superstar sprüht vor Ehrgeiz! So geht er mit seinem neuen Album auch einen für Nashville-Verhältnisse völlig ungewöhnlichen Weg, läßt den üblichen "Clan" der Sessionmusiker komplett außen vor und spielt sein achtes Werk, bis auf ein paar ganz vereinzelt auftauchende Gäste (z.B. Don Henley und Tim Schmit von den Eagles bei "Illegal"), praktisch ausnahmslos mit seiner Live Band, den "Dancehall Doctors" ein. Herausgekommen ist prima Album, von dem McGraw selbst sagt, es sei sein bestes. "I feel pretty confident in saying that this is the best record I've ever done. It has every element I've always wanted to have in my music. It sounds real and it sound soulful, and it's a lot more me than any record I've ever made", bekennt er. Da ist in der Tat etwas dran! Klar, daß durch das Einspielen der Songs mit seiner eigenen Band eine andere Chemie zwischen den Musikern herrscht, von der die musikalische Inspiration profitiert. Zudem beweist McGraw einmal mehr sein goldenes Händchen für die richtigen Songs, denn die Auswahl der Stücke ist bestens gelungen. 15 abwechslungsreiche Songs zwischen astreinem New Country und modernem Pop-Country. Selbstverständlich ist auch der McGraw-Country mit klassischen und modernen Pop-Rock-Elementen angereichert, doch das wird nicht übertrieben. Die Countryroots sind immer spürbar. Von dem lupenreinen Pop-Bombast seiner Ehefrau Faith Hill auf deren neuestem Album "Cry" ist er Lichtjahre entfernt. McGraw's Songs sind kräftig, stecken voller knackiger Gitarrenarrangements, immer wieder bereichert durch Fiddle, Mandoline, Banjo und auch Steelguitar. Einige Tracks sind sehr pianogetränkt, wirken fast wie eine Countryausgabe von Billy Joel- oder Elton John-Material. So zum Beispiel, das melodische, sehr schöne "Tickin' away", eine herrlich knackige Powerballade, das dezent bluesige "That's why God made Mexico" und schließlich die bestens gelungene Coverversion des Elton John-Klassikers "Tiny dancer", der schon seit ewigen Zeiten zum festen Live-Repertoire der Tim McGraw-Shows zählt. Das Album eröffnet mit dem kräftigen, aber dennoch äußerst flüssigen und locker wirkenden "Comfort me", mit einem satten Arrangement aus interessantem Schlagzeug, Fiddle, schönen Mandolinen und jeder Menge "big guitars". Dazu gibt es eine ganze Anzahl "echter" New Country-Nummern, wie das lässige, flotte "Home" mit seinem frischen Drive aus Banjo, Fiddle und Steel, die erste Single"Red Ragtop", die bereits in Riesenschritten Richtung Chartspitze hechtet, der Countryrocker "Sing me home" mit seinen tollen Gitarren und der wimmernden Steel, und die rockige Outlaw-Country-Nummer "Real good man" mit Banjo und Slideguitar. Dazwischen jede Menge ordentliches Pop-Country Material, durchsetzt mit ein paar Ballasden, jeweils in vollmundigem Sound. 66 Minuten lang beste Unterhaltung! Tim McGraw und seine Freunde machen einen prima Job!

Art-Nr.: 1706
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Pinmonkey - same [2002]
Um Pinmonkey werden sich die Majorlabels "schlagen", prophezeiten wir noch Anfang des Jahres, als sie ihr Independant-Debut "Speak no evil" veröffentlichten - und schon ist's geschehen. Ein gutes halbes Jahr später folgt ihr Major-Debut! Eine fantastische, ganz wunderschöne Scheibe! Pinmonkey gehören vielleicht zu den interessaantesten neuen Bands, die die Nashville-Major-Bühne in den letzten Jahren betreten haben. In den heutigen Zeiten, in denen in Nashville vieles stagniert oder von allzu bombastischen und aufgesetzten Pop-Strömungen durchzogen wird, wirken Pinmonkey wie ein musikalische Jungbrunnen. Das ist es, was die Countryszene braucht - solch eine ungeheure Frische, wie sie Pinmonkey versprühen. Unnachahmlich präsentieren sie ihre herrliche, locker flockige Kombination aus traditioneller Countrymusic, Bluegrass-Elementen und klassischem, retro angehauchtem Countryrock. Tolles Songmaterial, wunderbare Melodien, mit Michael Reynolds einen außergewöhnlich guten Sänger, dessen "twangy tenor" wohl auch mittelmäßige Songs in ein anderes Level heben könnte, Musiker mit großartigen Fähigkeiten, allen voran Saitenvirtuose Chad Jeffers (guitars, dobro, lap steel, banjo), zuweilen großartiger Harmoniegesang, der manchmal sogar an die ganz frühen Eagles erinnert - all das ergibt einen wundervoll transparenten, klaren Sound, frisch und angenehm wie ein warmer Sommerwind, der wohlig über goldgelbe Kornfelder bläst. Traumhaft! Flott und schwungvoll geht's mit "Slow train comin'" los, einem Song, bestimmt von "grassy guitars", Dobro, Mandoline, Banjo, flotten Drums, einer großartigen Melodie, tollem Gesang und herrlichem Dobro/Guitar-Picking im Mittelteil, gefolgt von dem lockeren, frischen "Jar of clay", wieder voller Drive und Pep, gespickt mit klasse E-Gitarrenriffs, die ansonsten ernaut auf grassige Instrumentierung treffen. Tolle Banjo und Lead-Dobro-Passagen, bei denen Gitarrist Chad Jeffers sein ganzes Können unter Beweis stellt. Eine herrliche Melodie ist selbstverständlich. Nach dem riffigen, lässigen Countryrocker "Every time it rains" folgt mit der Referenz Countryrock-Ballade "Augusta" das einzige Stück, das sie auch schon auf "Speak no evil" veröffentlichten, hier allerdings völlig neu eingespielt. Die alten Zeiten von Poco und Pure Prairie League scheinen wieder aufzuleben. Zu welch großartigen Interpretationen sie fähig sind, beweisen sie mit ihrer Coverversion der Modern Pop-Rock/Hip Hop-Nummer der US Band Sugar Ray: "Fly" erscheint in der Version von Pinmonkey, als sei es nie etwas anderes als ein flottes, lockeres, astreines, melodisches Country-Vorzeige-Stück gewesen. Insgesamt 11 Tracks ohne jeden Ausfall, darunter noch tolle Versionen von Cyndi Lauper's "I drove all night", eine bärenstarke, rockige, abgehende Version von "Stay with us" (Staples Singers) mit toller E-Slide-Gitarre (Lap-Steel) und Dolly Parton's "Falling out of love with me", bei der Dolly selbst den Harmoniegesang übernimmt. Weitere musikalische Gäste: Ricky Skaggy, Paul Worley, Al Perkins und Rusty Young (ex-Poco)! Erste Single ist die klasse, knackige Country/Honky Tonk-Nummer "Barbed wire and roses", die mit ihrem Rhythmus sogar die Linedancer ansprechen dürfte. Pinmonkey haben sehr viel Live-Erfahrung. Jahrelang zogen sie in und um Nashville durch die Clubs, bis die großen Plattenbosse auf sie aufmerksam wurden. Und das merkt man, denn hier paßt alles zusammen. Spielfreude, Unbekümmertheit, Niveau und Professionalität! "This is a real band, not something put together to get a record deal" sagt Drummer Rick Schell mit einem kleinen Seitenhieb auf die vielen "Retortenkünstler" in der heutigen Musikszene, aber auch voller Stolz auf Pinmonkey! Und stolz können die Jungs sein! Besser kann man "bluegrass-flavoured" Country/New Country/Countryrock kaum spielen. Ein herrliches Album!

Art-Nr.: 1722
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fly
The longest road

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SheDaisy - knock on the sky [2002]
Die Osborn-Schwestern Kelsi, Kassidy und Kristyn preschten 1999 mit "The whole shebang" mega erfolgreich in die Nashville-Szene. 3 Jahre hat es gadauert, nun liegt mit "Knock on the sky" der von den Fans so lange herbeigesehnte Nachfolger vor. Wo sie seinerzeit aufgehört haben, knüpfen sie jetzt wieder an. Knackiger, sehr am Pop orientierter New Country, wobei das Wort "Country" eigentlich nur durch die Hinzunahme von Instrumenten, wie Fiddle, Mandoline und Steel gerechtfertigt ist, denn die Pop-Elemente sind einfach sehr dominant. Produzent Dann Huff legte noch mehr Wert auf poppige Beats und an diverse Pop-Girlies und Girlgroups angelehnte mehrstimmige Gesangspassagen. Das soll nicht zu negativ klingen, nur darf man eben kein reines Country-Album erwarten. Die Songs sind gut, der Gesang sowieso, das Material ist überwiegend flott oder im Midtempo-Bereich, und auch die langsameren Stücke sind ohne Streicher-Bombast recht knackig in Szene gesetzt. Kristyn Osborn hat alle Songs geschrieben, oder mitkomponiert, eines davon mit Richard Marx, nämlich das sehr melodische "All over you". Neben der ersten Single, dem flotten "Get over yourself", steckt das Album selbstverständlich voller weiterer potentieller Hits, allen voarn die feine Ballade "Rush" und das veilleicht am meisten country klingende Stück, dem countryrockigen, mit einem feinen Drive versehenen "Repent". Nichts für Country-Puristen, doch Freunde schönen weiblichen Gesangs, poppiger Mainstream-New Country-Musik, und die, die sich an "The whole shebang" begeistern konnten, werden auch an SheDaisy's neuem Werk ihren Spaß haben.

Art-Nr.: 1621
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Stone, Doug - the long way [2002]
Neues Album von Doug Stone, der sich in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern im Rahmen der sogenannten Nashville "Neo-Traditionalisten-Welle" (Clint Black, Garth Brooks, Alan Jackson, Mark Chesnutt usw.) mit seiner weichen Baritone-Stimme vor allem als musikalischer Romantiker einen großen und treuen Fankreis aufbaute. Genau dort macht er auch rund 10 Jahre später weiter! 7 brandneue Songs und 3 Neueinspielungen etablierter Hits ("More love", "Born in the dark" und "I'd be better off in a pinebox") zeigen ihn vornehmlich im Country-Balladen-Bereich zu Hause. 5 romantische Balladen, 2 etwas kräftigere Midtempo-Tracks und 3 fetzigere Uptempo-Stücke zeigen auch 2002 einen Doug Stone, wie ihn seine Fans kennen und mögen.


Art-Nr.: 1718
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Trick Pony - on a mission [2002]
Klasse! Die "jungen Wilden" von Trick Pony sind wieder da! Powerfrau Heidi Newfield, die mit ihrer frechen. coolen, energiegeladenen, aber auch gefühlvollen "Röhre" die Cowboys auf Touren bringt, sowie ihre beiden Mitstreiter Keith Burns und Ira Dean geben wieder ordentlich Gas! Sie machen nahtlos da weiter, wo sie mit ihrem letztjährigen Debut begonnen haben. Heißer, frecher, peppiger, powernder, gitarrenorientierter Rockin' Honky Tonk- /Roadhouse-Country, der richtig Spaß macht - überwiegend "straight forward" gespielt. Da kann man kaum ruhig sitzen bleiben, die Beine beginnen automatisch zu wippen. Was zusätzlich bemerkenswert ist: sie lassen sich nicht von ihrem Weg abbringen, verzichten völlig auf modische Pop-Strömungen, bleiben ihrer puren, toughen, Countrymucke treu. Vielleicht könnte man sie als so etwas, wie die legitimen Nachfolger der in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern so bekannten Highway 101 um Paulette Carlson bezeichnen. Von den 12 Tracks gibt es lediglich 3 Balladen, doch auch die sind überaus gelungen. Los geht's mit dem Titelstück! Fetziges Schlagzeug, dynamische Akustik-Gitarren-Licks, gemischt mit beherzten E-Gitarren-Riffs, guter Drive, Heidi's starker Gesang, und schon sind Trick Pony ("On a mission") auf ihrer rockin' Honky Tonk-Mission! "I'm on a mission, I got a cause, I'm gonna hit every rockin' little honky-tonk bar", heißt es im Text! Damit ist die Marschroute festgelegt! Cool rockend, mit dezentem Rockabilly-Touch, machen sie dann auf "Nobody ever dies of a broken heart" weiter. Wunderbarer, schneller Schlagzeug-Drive, klasse Gitarrenbegleitung, eine starke Melodie und Miss Newfield's Power-Voice bringen die Gäste eines jeden Honky Tonk-Schuppens in Wallung. So geht es mit sehr gelungenem Songmaterial bis zum Ende (die CD schließt mit dem melodischen, knackigen Countryrocker "Fast horde", inklusiver toller Lead-Gitarre) weiter. Keine Durchhänger! Erwähnenswert ist noch, daß sie sich für einen Track erneut, wie schon bei ihrem Debut (damals war es Johnny Cash) eine lebende Country-Legende ins Studio geholt haben, der sie auf diese Art und Weise ihre Anerkennung und Hochachtung zollen. Diesmal haben sie usammen mit keinem Geringeren als Willie Nelson dessen "Whiskey river" in einer klasse, rohen, rockigen Version neu eingespielt. Trick Pony sind auf dem richtigen Weg und bringen weiterhin frischen Wind nach Nashville! "On a mission" ist eine herrliche, fetzige, rocking Country-Party ohne Kompromisse! Allerbester Hillbilly Rock! Macht einfach Laune...


Art-Nr.: 1714
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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