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Curtis Band, Stoney - acid blues experience [2005]
Leute, legt die Sicherheitsgurte an! Ein gewaltiger Bluesrock-Orkan, ein mächtiges Gitarren-Inferno wird gleich über Euch herienbrechen! Die Stoney Curtis Band um das Gitarren-"Monster" Curtis Feliszak, ursprünglich aus Chicago, jetzt in Los Angeles ansässig, hat eingestöpselt! Was jetzt kommt, ist das pure Gewitter! Furiose, enthusiastische und massive rockin' Blues-/Bluesrock-Power voller Leidenschaft und Feuer, die einen bereits nach wenigen Minuten, nein Sekunden, nicht mehr los lässt! Dieser Stoney Curts Feliszak (klar, daß der mit solch einem Nachnamen seine Truppe nicht "Curtis Feliszak Band" nennt) ist ein "Irrer" an der Gitarre! Hauptsächlich beeinflußt von Robin Trower und Jimi Hendrix fasziniert er uns mit atemberaubenden, zündenden und Energie geladenen Gitarrenriffs und -soli, die kaum Zeit zum Luft holen bieten. Schon sehr geprägt von der Spielweise Trower's und Hendrix' kopiert er diese nicht einfach, sondern kreiert unter der Einbeziehung von Elementen weiterer Größen wie beispielsweise Johnny Winter, Albert Collins oder auch Stevie Ray Vaughan einen ganz eigenen, auf klassischem Retro-Bluesrock der Siebziger und späten Sechziger basierenden, jedoch absolut zeitgemäßen, "modernen", fulminanten und mitreißenden Stil! Es kocht und brodelt an allen Ecken und Enden! Massive, fast schon metallische Riffs, ungemein schnelle, glühende, fiebrig elektrisierende, endlose Läufe, mächtige Wah Wah-Explosionen, regelrechte Gitarren-Tornados, er hat es alles drauf! Joe Bonamassa, Eric Sardinas und wie ihr alle heißt, ihr dürft mit "Stoney" einen "Neuen" in euren Reihen begrüßen, zu dem ihr schon mal ehrfürchtig "hinüberschielen" dürft. Zudem besitzt dieser Bursche auch noch eine sehr starke, kräftige und engagierte Stimme. Klar, daß zu einem solch hochkarätigen musikalischen Output auch eine ebenso starke Bgletband gehört. Mit "extraordinaire" Bassmann Colby Smith und Charlie "Big Foot" Glover an den Drums weiß Curtis, daß er zwei Leute an seiner Seite hat, die hundertprozentig auf seinem Niveau agieren und mit denen er sich blind versteht. Ja, ja, die Stoney Curtis Band ist "nur" ein Trio, und doch klingt alles dermaßen massiv, voll und satt, daß man das kaum für möglich hält. Das permanent glühende Gitarren-Feuerwerk hört sich meistens an, als seien mindestens zwei "Gitarreros" am Werk. Curtis ist ja manchmal kaum zu bremsen, so vehement jagt er über die 6 Saiten! So auch bei dem grandiosen Eröffnungsstück "Last train to Chicago", einem dem Titel entsprechenden rollin' and rockin' Blues, der in der Tat unnachgiebig seinen Boogie-Weg zieht, wie ein schweres, nicht zu stoppendes, kollosales Stahroß! Treibendes, rollendes Drumming, ungemein muskulöse, satte Riffs, eine prima Melodie und dermaßen furiose, permanent den Sidepunkt erreichende Gitarrenläufe, daß man sofort spürt, wie engagiert sich die Musiker gegenseitig "anfeuern" und sich ständig zu höchster, musikalischer Power puschen! Wenn hier die Kohlen nicht glühen, wo dann? Weiter geht's mit dem herrlichen, krachenden, gut abgehenden, vor Kraft nur so strotzenden Bluesrocker "Evil woman", voller großartiger Rhythmen und Riffs, die klar an den schon genannte Robin Trower erinnern. Guter Drive, gute Melodie, kochende Wah Wah-Gitarre und wirbelnde, wieselflinke, fiebrig glühende Soli, bis die Finger bluten! Effektvolle Gitarren-Kaskaden, massive "Heavy"-Riffs und feurige, akrobatische Soli zieren das anschließende, heftig rockende, gut 7-minütige "Bullets", das wahrlich aus den Boxen knallt, als würden einem selbige in Sekundenabständen um die Ohren pfeifen. Verrückt, das monströse Gitarrensolo in der Mitte und dieser Mörder-Riffwall am Ende! Nach dem klasse Instrumental "Mulholland shuffle", einem brodelnden Shuffle-Blues, folgt mit dem fantastischen "Crashin' down like thunder" ein prachtvoller, glühender, rauer und durchaus laut gespielter, schwerer Slow-Blues, dessen regelrecht Funken sprühende Gitarrenläufe man schon fast als "halsbrecherisch" bezeichnen muß! So folgt ein Highlight dem nächsten! Ob der gefällige, satte Riff-Bluesrock-Groove-Knaller "Around the world", der knackige, klassische, durchaus wieder von einer starken Melodie durchzogene, fette (Blues)Rocker "Colors", der unweigerlich zum zuckenden Mitwippen und -rocken anspornt, genauso wie zum Luftgitarre spielen, oder die über 9-minütige, das Album abschließende, hammermäßige Bluesrock-Ballade "World without you", deren packende Gitarrensoli zum Ende noch mal alle Dämme brechen lassen - das komplette Album ist ein ewig loderndes, fast 69 Minuten andauerndes, prachtvolles Bluesrock-Feuerwerk! Produziert hat das Teil im übrigen eine andere Gitarren- und Produzenten-Ikone, nämlich Mike Varney, zuletzt auch für Leslie West's aktuelles Werk "Got blooze" verantwortlich. Nur am Rande: Vielleicht erinnern sich auch noch einige daran, daß Mike Varney u. a. an dem 94iger Album "Diablo canyon" von Hughie Thomasson's Outlaws beteiligt war - er steuerte z.. B. ein Gitarrensolo zu "Macon Blues" bei! Zurück zu "Acid blues experience": Wie heißt es so schön in einem U.S.Statement? "A powderkeg of a release that captures the fiery passion and intense energy of one of the hottest guitarist in the world today". Das unterschreiben wir zu hundert Prozent! Die Stoney Curtis Band "blows you away"!

Art-Nr.: 3468
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last train to Chicago
Evil woman
Bullets
Crashin' down like thunder
Colors

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Derailers, The - here come the derailers [2001]
Das Quartett um Sänger Tony Villanueva und Top-Gitarrist Brian Hofeldt aus Oregon ist nach einigen Alben und dem Umweg Austin/Texas nun letztendlich in Nashville gekandet. Mal sehen, ob ihnen mit Star-Produzent Kyle Lehning (u.a. Randy Travis und George Jones) an den Reglern nun auch der breitere kommerzielle Durchbruch gelingt - zu wünschen wäre es ihnen jedenfalls. Klar ist der Sound ein wenig glatter geworden, doch das schadet überhaupt nicht, denn die Derailers sind immer noch die Derailers! Und sie sind eben einfach eine klasse Band! Treten sie nun endgültig in die Fußstapfen der Mavericks? 12 großartige Songs belegen, daß dies gut möglich ist! Allerbester, flotter Country mit einer kräftigen Portion Rockabilly, sehr frischem Sound, herrlich nostalgischem Touch und tollen Gitarren. Man hört die Einflüsse des klassischen Buck Owens 60s Bakersfield-Sounds, dann gelingt ihnen eindrucksvoll auch mal ein "Surf"-Ausflug, um anschließend eine pure Honky Tonk-Nummer hinzulegen, und dann wieder an den guten alten Roy Orbison zu erinnern. Schon das Eröffnungsstück "More of your love" ist ein herrlich flotter Ohrwurm mit toller Melodie und einem klasse E-Gitarren/Steel-Wechselspiel im Mittelbreak, der zum Tanzen einläd. Bei "You know what she's like" gelingt ihnen eine wunderschöne, wieder von prima E-Gitarren-Picking begleitete Ballade, "Your guess is good as mine" kommt mit flotten "Achy breaky heart"-Riffs daher, "I see my baby" ist eine fette Midtempo-Ballade mit kräftigem Buddy Holly/Roy Orbison-50s/60s-Flair, feiner Steel und halliger Baritone-Gitarre. Der Hang der Derailers zum Rock'n Roll ist unverkennbar, doch der Country kommt nie zu kurz. Sehr positiv im (übrigens glasklaren) Sound integriert ist die Steelguitar von Marty Muse! "Here come the Derailers" - jawohl! Und sie kommen wirklich überzeugend!

Art-Nr.: 1472
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Keith, Toby - shock'n y'all [2003]
Es läuft derzeit einfach rund bei Toby Keith! Er zählt mittlerweile zu den absoluten Superstars Nashville's - und wenn man sein neues Album hört, weiß man auch, warum! Wie kein anderer, trifft Toby Keith den Nerv der Amerikaner! Das ist die Musik, auf die die amerikanischen Cowboys zur Zeit abfahren. Kraftvoller Country/Redneck Country/New Country, raffiniert und variabel arrangiert, und doch ungemein vertraut klingend. Zuweilen kommt es einem vor, als verarbeite er auf äußerst geschickte Weise gleichzeitig die Elemente von Alan Jackson, Charlie Daniels und Brooks & Dunn miteinander, doch das ist sicher nicht beabsichtigt. Das ist einfach Toby Keith's Stil! Das ist seine Musik! Kommt richtig gut! Dennoch, trotz aller zweifellos vorhandener musikalischer Klasse, wird Toby's Musik zur Zeit von vielen auch äußerst kritisch diskutiert - und das liegt an seinem textlich, zuweilen etwas zu übertriebenen, patriotischen Gebahren. Seit Afghanistan und Irak gibt es für ihn fast nur noch ein Thema. Das ist manchmal des Guten zuviel! Davon abgeshen jedoch ist "Shock'n y'all" ein prächtiges Album! Toby's Musik, die, egal ob uptempo oder balladesk, immer voller Power steckt, ist, trotz aller Moderne, tief in den amerikanischen Country-Traditionen verwurzelt. So scheint er, und das beweist sein immenser Erfolg, tief aus den Herzen der Amerikaner zu spielen und (zumindest vieler) auch zu sprechen. Insgesamt hört man auf dem neuen ALbum vielleicht sogar noch mehr typische Countryelemente und -melodien als zuletzt. Das Album startet mit der ersten Single "I love this bar"! Eine starke, prima ins Ohr gehende Countrynummer mit traditioneller Honky-Tonk Basis, die sich, es war wohl auch nicht anders zu erwarten, sofort wieder an die Spitzenposition der US Billboard Country-Singles-Charts katapultierte. Doch das wird wohl nicht die einzige Nr.1 bleiben. Man denke nur an die rhythmische, riffige Uptempo-Nummer "Whiskey girl", die in bestem Brooks & Dunn-Stil daher kommt (ähnlich auch wie das von Toby und Ronnie Dunn komponierte "Don't leave, I think I love you" mit seiner tollen Steel), die Patriotismus Power-Ballade "American soldier", das lässig flotte "If I was Jesus" mit feinem Dobro-Spiel, das sonnig frische "Nights I can't remember, friends I'll never forget" oder die kraftvolle, satte Midtempo-Nummer "Time for me to ride" mit ihrem immer präsenten Outloaw-/Southern-Touch. Neben den fetten E-Gitarren hat man hier sogar auf den Einsatz von Bläsern nicht verzichtet, doch das passt optimal! Ein Stück, das auch von John Kay's Steppenwolf hätte gespielt werden können. Als Bonustracks gibt es noch zwei sogenannte "Bus Songs", das sind Lieder, die Toby Keith und Scotty Emerick unterwegs "on the road" geschrieben haben, und die sie dann bei den Shows live präsentierten. So sind diese beiden Tracks dann auch als Live-Mitschnitt, jeweils akustisch vorgetragen, auf diesem Album vertreten. Vor allem "Weed with Willie" ist eine klasse, astreine, pure Texas-Country-Nummer mit gediegenem Willie Nelson-/Johnny Cash-Feeling. Der Riesenerfolg, den Toby Keith zur Zeit genießt, wir ihn auch mit "Shock'n y'all nicht verlassen.

Art-Nr.: 2104
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Rimes, LeAnn - this woman [2005]
Viele haben es bei ihren grandiosen Auftritten bei der Countrynight 2004 im schweizerischen Gstaad bereits erlebt: LeAnn Rimes ist erwachsen geworden! Michts ist mehr übrig von dem 13-jährigen, unbedarften, zweifellos hoch talentierten Country-Wunderkind, das zu Zeiten ihres 1996iger Werkes "Blue" an wirklich jeder "Straßenecke" zu der neuen Patsy Cline hochtituliert wurde. Aber auch nichts mehr von der anschließenden, der Countrymusic scheinbar den Rücken kehrenden, unbedeutenden Phase einer Teenie Dance-Pop-Göre, die uns pausenlos mit irgendwelchem "Tralala"-Gedudel aus dem Radio entgegen heulte. Nein, LeAnn Rimes ist gereift! Ihre eh schon außergewöhnliche Stimme ist weiter gewachsen und erstrahlt heute, kräftiger denn je, voller Ästhetik und unwiderstehlicher Ausdrucksstärke. Und genau das zeigt sie in tief beeindruckender Manier auf ihrem neuen, ganz großartigen Album, das man vielleicht als ihr bis dato stärkstes, mit Sicherheit aber als ihr ausgereiftestes Werk bezeichnen muß! Dazu ist "This woman" LeAnn's Rückbesinnung auf ihre Country-Roots! Klar, es ist nicht so traditionell ausgefallen wie seinerzeit "Blue", doch es ist ein richtig starkes, modernes, schön knackiges, peppiges, von irgedwelchen Dance-Rhythmen völlig befreites, durchaus erdiges, gepflegtes New Country-Album geworden, in etwa an der Schnittstelle Martina McBride, Sara Evans, Terri Clark und sogar Gretchen Wilson! LeAnn Rimes zählt niemand Geringeren als Rock-Ikone Janis Joplin zu ihren größten Einflüssen und Heldinnen - und auch das ist auf "This woman" absolut spürbar. Oftmals hört man herrlich angerockte Titel, bei denen sie mit solch einer Power singt, daß ein Vergleich zu Joplin fast näher liegt als beispielsweise zu Tammy Wynette. Doch, wie gesagt, die Countrywurzeln sind zu jeder Phase dieses tollen Albums mit seiner abwechlungsreichen, durchweg gelungenen Songauswahl spürbar. LeAnn legt los mit dem rhythmischen, wunderbar groovigen, dezent funky angehauchten, voller satter Gitarren steckenden Countrypop-/tock-Song "I want to with you", gefolgt von der ungemein schwungvollen, sehr knackigen, voll soundigen "Killer" New Country(rock)-Nummer "You take me home"! Eine tolle Melodie und ein wunderbarer Gitarrendrive, samt schöner Steelguitar im Hintergrund, sorgen für ein prächtiges "Sommer-/Sonne-/Cabrio-Feeling"! Läuft wie geschmiert! Auch "Something's gotta give" ist ein lupenreiner, knackiger, erneut sehr melodischer New Country-Song mit fetten E-Gitarren, sowie schönen Fiddle- und Steel-Einlagen. Das anschließende "Won't be lonely long" startet gar mit amtlichen Rolling Stones-like Riffs und entwickelt sich dann zu einer kraftvollen Countryrock-/pop-Nummer in bester Tradition einer fetzigen Martina McBride. Dann mit "Nothin' bout love makes sense" die erste Single des Albums - und die ist, vollkommen verständlich, schnurstracks auf dem Weg Richtung Top-Position der Billboard Country Singles-Charts. Eine wunderbare, sehr traditionell orientierte, flockig flotte, von einer herrlichen Melodie begleitete, reine Countrynummer mit einem akustischen Basement aus Mandoline, Gitarren, Dobro und Fiddle, sowie flüssigen, aber knackigen Drums, ergänzt durch unaufdringliche E-Gitarren und dezente Keyboards! Ebenfalls recht traditionell, wieder gut im Ohr hängen bleibend, mit feiner Mandoline, Dobro, klaren E-Gitarren und großartiger, lockerer Percussion instrumentiert, präsentiert sie anschließend die excellente Country-Ballade "Probably wouldn't be this way", mit Union Station's Dab Tyminski (Background Gesang) an Bord! Stark auch das schwungvolle "With you" mit den klasse Gitarren und der schönen Mandoline, das von satten E-Gitarren und dynamischen Fiddles geprägte "I got it bad", die traumhafte, voller Southern Soul steckende Ballade "I dare you", wie auch die leicht angerockte Power-Ballade "When this woman loves a man" mit der schönen Steel und der rauen, satten E-Gitarre! Unter den beteiligten Musikern finden wir beispielsweise Dann Huff, Tom Bukovac (E-Gitarren), Vinnie Colaiuta, Lonnie Wilson (Drums), Jonathan Yudkin (Mandoline, Fiddle), Dan Dugmore, Paul Franklin (Steelguitar), Stev Nathan (Keyboards) und viele Hochkaräter mehr! Sehr schön auch das 24-seitige Booklet mit allen Texten und vielen Fotos! LeAnn Rimes war nie besser als heute! Jetzt, mit 22 Jahren, zeigt sie erst richtig, warum sie bereits mit 13 zum "Superstar" wurde! Ein großartiges Album!

Art-Nr.: 3018
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Strait, George - twang [2009]
Große Freude im Lager der Country-Traditionalisten: George Strait's neues Album ist da - und einmal mehr ist es ein großartiges Werk geworden. "Twang" ist der Nachfolger des im letzten Jahr von der "CMA" zum "Album of the Year" gewählten und Grammy-ausgezeichneten "Troubadour", mit dem der gerade von der "Academy of Country Music" als "Artist of the Decade" geehrte Texaner nahtlos an die unzähligen "Großtaten" der Vergangenheit anknüpft. Auf George Strait ist immer Verlass! Er wird, zumindestens ist das nur schwer vorstellbar, einfach kein Album veröffentlichen, von dem die Countrywelt einmal enttäuscht sein könnte. Schon allein der wunderbare Titeltrack ist ein absolutes Paradestück in Sachen "Traditional 'twangy", honky-tonkin' Hillbilly Pure Country", wie man es authentischer kaum präsentieren kann. Gehalten in einem von lockeren, flotten, sehr gefälligen Rhythmen getragenen Mantel aus tollen, Country-typischen E-Gitarren, Pedal Steel (jeweils mit klasse Solo), Piano und Fiddle, bietet die Nummer alles, was der so passend gewählte Titel verspricht. Stark! Interessant ist, das George Strait erstmalig seit der Nummer "I can't see Texas from here" aus seinem 1982iger Debut "Strait Country" auch wieder als Songwriter in Erscheinung tritt. So zum Beispiel bei der ersten Single des Albums (schon wieder ein Riesenhit), die er zusammen mit seinem alten Weggefährten Dean Dillon und seinem Sohn Bubba Strait komponierte. 'It makes a papa proud to have my son contributing to the creation of this record", sagt Strait über die gemeinsame Arbeit mit seinem Sohn. Das glauben wir ihm gern. Es gibt insgesamt 3 gemeinsam geschriebene Titel von Papa und Sohnemann, das großartige "Arkansas Dave" hat Bubba Strait gar allein komponiert. Keine Frage, er hat die musikalischen Gene des Vaters offenbar eins zu eins im Blut. Andere beteiligte Songwriter sind beispielsweise Jim Lauderdale, Sherrie Austin, Blaine Larsen, Delbert McClinton, Gary Nicholson, Casey Beathard, u.s.w., die für den "texanischen Vorzeige-Cowboy" insgesamt wieder eine durch und durch massgeschneiderte Songauswahl aus gefühlvollen, von wimmernder Steelguitar begleiteten Balladen, lässigen Midtempo-Nummern und knackigen, flotten Honky Tonkern parat haben. George Strait ist ein Phänomen an Beständigkeit, der sein Niveau seit nahezu 30 Jahren auf einem gleichbleibend hohen Level hält. "Twang" unterstreicht dies nachhaltig! Erneut eine ganz starke Leistung, Mr. Strait!

Die komplette Songliste:

1 Twang - 2:55   
2 Where Have I Been All My Life - 3:06   
3 I Gotta Get to You - 3:10   
4 Easy as You Go - 3:22   
5 Living for the Night - 3:41   
6 Same Kind of Crazy - 3:32   
7 Out of Sight out of Mind - 3:07   
8 Arkansas Dave - 3:18   
9 The Breath You Take - 3:35   
10 He's Got That Something Special - 3:23   
11 Hot Grease and Zydeco - 3:19   
12 Beautiful Day for Goodbye - 3:08   
13 El Rey - 2:26

Art-Nr.: 6499
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Various Artists - the songs of hank williams jr. ~ a bocephus celebration [2003]
Hochinteressanter neuer "Stoff" für die Fraktionen der Southernrocker und Countryfreunde gleichermaßen! Hank Williams jr. ist zweifellos einer der populärsten und markantesten Vertreter klassischer und zeitloser Outlaw-Country-Musik! Wie bei kaum einem anderen war und ist seine typische "rowdy" Countrymusic geprägt von der Verschmelzung der puren Country- und Honky Tonk-Traditionen mit rohen Southern-Roots und einer gediegenen Portion Blues- und Rock-Würze. So hat es sich eine wirklich hochkarätige Delegation aus den Bereichen Southern Rock, Country und Countryrock nicht nehmen lassen "Bocephus" mit diesem großartigen Tribute-Album ihre musikalische Anerkennung zu dokumentieren. Auf 16 Tracks, von denen bis auf 2 (lediglich Alan Jackson's "The blues man" und "A country boy can survive" von Chad Brock sind bereits veröffentlicht) alle exklusiv für dieses Album neu eingespielt wurden und anderweitig nicht erhältlich sind, beglücken uns die verschiedenen Bands und Künstler mit ihren Versionen diverser Hank-Jr. Titel. Und das machen sie überwiegend in prächtiger Manier. Hier gibt's dampfenden Southernrock, genauso wie ganz großartige, traditionelle Outlaw-Country- und Honky Tonk-Nummern. Ein kurzer Überblick! Zunächst die beteiligten Bands aus dem Southernrock-Umfeld: Lynyrd Skynyrd geben sich beispielsweise die Ehre mit einer brandneuen Aufnahme des Klassikers "Born to boogie". Wow, und die hauen ordentlich rein! Eine kochende, pure Southernrock-Nummer allererster Güte, mit krachenden Riffs, bärenstarkem Klavier-Geklimper und feurigen Gitarrenduellen. Das macht richtig Appetit auf die neue Skynyrd-CD. Dann ist Georgia Satellites' Dan Baird mit von der Partie. Er steuert eine höllische Version von "Whiskey bent & hell bound" bei. Typisch dreckige, dampfende Satellites-Riffs, sein toller Gesang, das bluesige Boogie-Flair und ein glühendes Gitarrensolo machen diese Nummer zu einem echten Knaller in bestem Yayhoos-Stil. Ewige Zeiten gab's nichts Neues von der Marshall Tucker Band. Das ist jetzt vorbei! Sie präsentieren eine prima Countryrock-Version von "All my rowdy friends have settled down" und die alten Kempen von 38 Special steuern den Rocker "If it will it will" bei. Dann kommen wir langsam zu den Vertretern der Country- und New Country-Szene: Montgomery Gentry zum Beispiel spielen eine großartige, herrlich knackige Version des Honky Tonk-Countryrockers "Women I've never had" mit wunderbarem Piano-, Steel- und E-Gitarren-Wechselspiel. Trick Pony laden mit "All my rowdy friends are coming over tonight" zu einer rasanten, fulminanten, rockenden Country-Party ein. Geht wunderbar ab! Mit toller Blues-Harp, klasse Gitarrenläufen und einer Menge Southern-Flair! Außerdem sehr gelungen ist die satte Uptempo-Version von "Family tradition", die Aaron Tippin präsentiert, oder auch die beiden wunderbaren "Pure" Country-/Honky-Tonk-Nummern "Major moves" von John Michael Montgomery und "Eleven roses" von Trace Adkins, beide mit schöner Steelguitar. Ebenfalls eine ganz großartige Version gibt es von "Heaven can't be found", interpretiert von einem gewissen Dusty Drake. Ein neuer Name, der aufhorchen läßt. Traditioneller Country in bestem Alan Jackson-Stil vom Allerfeinsten. Tolle Stimme! Klasse auch Tracy Lawrence mit seiner Version von "Outlaw women", herrlicher New Country voller Outlaw-Southern-Flair mit schöner Slide-Gitarre. Ansonsten hören wir noch Songs von Blake Shelton, Andy Griggs und Hank jr. selbst, zusammen mit all seinen Freunden, die ihn auf diesem Tribute würdigen. Immer wieder erstaunlich, zu welch großer Form so manche Interpreten doch bei solchen Tribute-Alben auflaufen. Auch dieses Hank-jr.-Tribute macht da keine Ausnahme. Kompliment an die Künstler! Über 63 Minuten beste Southernrock-/ Country-/ Countryrock-/ New Country-Unterhaltung mit hohem Spaßfaktor!

Art-Nr.: 1772
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Yoakam, Dwight - blame the vain [2005]
Dwight Yoakam ist einfach einzigartig und eine Klasse für sich! Nach der Trennung von Gitarrist und Produzent Pete Anderson, mit dem er fast 20 Jahre innig zusammen gearbeitet hatte und einem erneuten Labelwechsel, liefert er mit "Blame the vain" ein 12 Songs umfassendes neues, diesmal selbst produziertes, Album ab, das man erneut als einen weiteren Meilenstein seiner großen musikalischen Schaffenskraft bezeichnen muß! Eigentlich bietet er auf dem Album gar nicht allzu viel Neues, doch vielleicht ist es gerade das, und vor allen Dingen mit welcher Qualität er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt, was "Blame the vain" so herausragend gut werden läßt! Mit bestechender Selbstverständlichkeit und überragendem Songwriting (er hat alle Titel ohne jeden Co-Autor selbst geschrieben) vereint er hier praktisch alle stilprägenden Elemente, die ihn bislang während seiner langen Karriere auszeichneten: Purer, klassischer Traditional-Country, lupenreinen Honky Tonk, zuweilen ein gewisses Rockabilly-Flair, Bakersfield Country, eine flockige Westcoast-Frische, aber auch rootsige Alternate Country-Tendenzen und knackigen, fetzigen Countryrock, immer verpackt in seinen unvergleichlichen, spannenden und kreativen Arrangements. Hat wieder richtig Pep! Zentraler Musiker ist sein neuer Gitarrist Keith Gattis, der ein Meister seines Fachs ist. Seine großartige Gitarrenarbeit, zuweilen in Verbindung mit wunderbaren Steelguitar-Passagen und schönen Keyboard-Klängen bilden das Soundgerüst. Unter den weiteren Musikern: Keyboards und Pedal Steel: Skip Edwards, Drums: Mitch Marine, Bass: Taras Prodaniuk, Background Gesang unter anderem: Timothy B. Schmit (The Eagles), usw.! Los geht's mit dem knackigen, ungemein frischen, von herrlich satten Gitarren begleiteten, dynamischen Countryrocker "Blame the vain" der ein wenig von dem Flair seines Hits "A thousand miles from nowhere" verinnerlicht hat. Eine wunderbare Melodie und dieser vielschichtige Gitarrensound (Gattis spielt ein klasse Solo) bohren sich tief in unsere Gehörgänge! Ein super Auftakt! Es folgt mit "Lucky that way" ein wundervoller, herzzerreißender 3/4-Takter in purer Country-Tradition, eine echte "Tear-in your beer"-Ballade. Die wimmernde Steelguitar läßt eine gewisse "Hank Williams meet Gram Parsons"-Atmosphäre entstehen, in die dann feinste Lead Gitarren-Klänge, inklusive toller Baritone-Gitarre, dringen. Dann das fantastische "Intentional heartache", ein mit immensem Drive (tolles Bongo-Spiel) ausgestatteter, wieder sehr viel Frische ausstrahlender, abgehender Gitarren-Countryrocker, der einem an einem auch noch so tristen Tag hunderprozentig auf Trab bringen dürfte. Was für eine tolle Melodie, welch ein Schwung! Endet in einem dynamischen Finale aus tollen, transparenten Gitarren und einer Art, höchst angenehmem, Sprechgesang, der eine ordentliche Energie ausstrahlt. So jagt eine prachtvolle Nummer die nächste, das Album hat keinen Aussetzer! Ob die traurige Honky Tonk-Ballade "Does it show", der mit toller Baritone-Gitarre ausgestattete, astreine Bakersfield Country-"Feger" "I'll pretend", der klar in der Tradition seines großen Mentors Buck Owens steht, die lockere Midtempo-Nummer "When I first came here", die etwas an den späten Elvis erinnert, der pure, von einem dezenten Johnny Cash-Flair begleitete, knackige Honky Tonker " I wanna love again", das mit einem modernen, abgedrehten Synthesizer-Intro beginnende "She'll remember", das dann zu einer lupenreinen, sehr traditionellen Countrynummer wird - alles Dwight Yoakam in Höchstform! Yoakam wird vielleicht nicht mehr die ganz großen Hits landen, die er einst im "Countryradio" hatte, doch er kann sich voller Stolz auf seine Fahnen schreiben, daß er sich nie hat verbiegen lassen und stets seiner Vision von erstklassiger Countrymusic treu geblieben ist. "Blame the vain" ist ein weiteres Meisterwerk dieses großartigen Künstlers! Kommt im schönen Digipack mit einem 16-seitigen Booklet, inklusive aller Texte!

Art-Nr.: 3307
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blame the vain
Lucky that way
Intentional heartache
I'll pretend
I wanna love again

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Yoakam, Dwight - dwightyoakamacoustic.net [2000]
25 seiner wichtigsten Songs neu eingespielt! Unplugged, nur Akustik-Gitarre und Gesang. Interessante, intime Atmosphäre. Über 78 Minuten Spielzeit. Produziert hat erneut Pete Anderson. Yoakam selbst sieht das Teil als "Überbrückungsveröffentlichung" für seine Fans zwischen seinen "regulären" Alben. Vielleicht deshalb diese seltsame, spartanische Aufmachung. Es gibt kein Frontcover, kein Booklet! Lediglich einen Aufkleber mit dem CD-Titel quer über der Hülle. Wenigstens gibt es ein Backcover mit dem Tracklisting!

Art-Nr.: 1695
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Yoakam, Dwight - in others' words [2003]
Die zweite, neue Veröffentlichung von Dwight Yoakam in diesem Jahr - und nochmal eine gleichermaßen interessante, wie starke! Nachdem er sich von seinem langjährigen Label Warner/Reprise getrennt hatte, entschied man sich dort, einige von Yoakam's zahlreichen Beiträgen zu diversen Tribute- oder Soundtrack-Alben, die bislang jeweils nur auf den entsprechenden Samplern erhältlich waren, zu einem eigenen "neuen" Dwight Yoakam-Album zusammenzustellen und zu veröffentlichen. Hier ist es nun, dieses Werk mit 10 zum Teil sehr seltenen und bislang recht schwer erhältlichen Tracks - alles Coverversionen, die Yoakam im Laufe seines bisherigen Schaffens zu den verschiedensten Projekten beigetragen hat. Und allen diesen Songs drückt er unmißverständlich seinen eigenen Stempel auf. Alles hört sich an, als wären diese Lieder niemals etwas anderes, als Yoakam-Songs gewesen. Ob es die fulminante Countryrock-Boogie-Version von Grateful Dead's "Truckin'" ist, die 1991 auf dem Album "Deadicated, a tribute to the Grateful Dead" erschien, der wunderschöne, seinerzeit auf dem "Horse whisperer"-Soundtrack veröffentlichte Country-waltz "Cattle call" mit seinem ungeheuren Western-Feeling, die tolle, frische Bluegrass-Nummer "Borrowed love" mit Earl Scruggs am Banjo, von dessen "Earl Scruggs & friends"-Album, oder die traumhaft schöne Version von Kinky Friedman's "Rapid city, South Dakota", mit herrlichem Dobro-Spiel, das er 1999 zu dem "Pearls in the snow - the songs of Kinky Friedman" beisteuerte. Alles ist unverkennbar Dwight Yoakam, wie er leibt und lebt. Die weiteren Songs: "Rocky road blues", die Bill Monroe-Nummer, der hinreißende Electric-Country-Blues "T for Texas" vom Jimmie Rodgers-Tribute, "New San Antone Rose", die berühmte Bob Wills Texas-Swing-Nummer, die knackige Uptempo Country-Nummer "Louisville", "Holding things together" vom Merle Haggard tribute "Tulare dust" und schließlich eine Wahnsinns-Version von "Mystery train", von einem 1994iger Elvis-Tribute. Dieser "Mystery train" steht permanent unter Volldampf! Geht mächtig ab! Pete Anderson brilliert mit einigen halsbrecherischen Gitarrensoli! Zehn fantastische, auf Yoakam's regulären Alben bislang nicht veröffentlichte Nummern, aus der Karriere eines der begnadetsten Country-Musiker der letzten gut 15 Jahre. Jeder Yoakam-Anhänger, der diese Songs noch nicht hat, kann an diesem Album nicht vorbei. Und für die anderen gibt's das Material nun endlich in kompakter Form auf einer CD!

Art-Nr.: 2128
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Yoakam, Dwight - population: me [2003]
Grandioses neues Werk von Dwight Yoakam! Das erste Album, das er, nach 15 Warner/Reprise-Veröffentlichungen, über sein eigenes Label "Electrodisc" und seinen neuen Vertrieb Audium herausbringt. Es ist einfach erstaunlich, welch hohes Niveau Yoakam über die Jahre beibehält! So ist es auch hier! Er strotzt vor Vitalität, klingt frisch und aufregend wie eh und je, singt einfach traumhaft und spielt mit seinen Jungs so unbeschwert auf, als hätte er seinen ganz eigenen, für ihn so typischen Sound, gerade erst erfunden. Typisch ist für Yoakam natürlich auch, daß seine Alben nie langweilig werden. Auch "Population: me" steckt voller Abwechslung und arbeitet das ganze, breite Spektrum der Countrymusic ab. Classic Country, Bakersfield Country, purer Honky Tonk, lässiger Countryrock, Westcoast-Klänge, alles wird in höchster Vollendung geboten. Zumeist sind die Stücke schön flott und flockig. Ja, vor allen Dingen diese ungemeine Frische und Lockerheit ist es, die seine Songs diesmal prägen. Sie sind durchzogen von sich ins Ohr bohrenden Melodien, die einen nicht mehr loslassen. Im großen und ganzen hat er seine alte Crew zusammen, allen voran natürlich der begnadete Gitarrist Pete Anderson, der auch wieder für die hervorragende Produktion verantwortlich zeichnet. Neben Skip Edwards (Keyboards), Scott Joss (Fiddle) und Gary Morse (Pedal Steel, Banjo, Dobro), sitzt diesmal der großartige Don Heffington am Schlagzeug und Westcoast-Legende Bob Glaub (Jackson Browne, Linda Ronstadt...) bedient den Bass! Hier ein paar Songbeispiele, bei denen wir dann auch noch auf den ein oder anderen musikalischen Gast eingehen: Das Album startet gleich mit einem absoluten Killer-Track! Das Banjo- und Gitarren-angetriebene "The late great golden state" hat die Frische und die Lockerheit früherer Eagles-Klassiker! Da paßt es auch, daß bei dem wunderbaren Harmoniegesang kein geringerer als Adler Timothy B. Schmit seine tolle Stimme mit einbringt. Ein herrlicher, mit einer klasse Melodie versehener, schwungvoller Westcoast-Countryrocker voller Sonne, Drive und Dynamik. Tolles Gitarrenspiel von Pete Anderson! Weiter geht's mit dem knackigen Honky Tonker "No such thing" (tolles Gitarren- und Pedal Steel-Solo) und der traumhaften Midtempo New Country-Nummer "Fair to Midland". Wieder wunderbar locker und mit einer unvergleichlichen Melodie fließt dieser Song mit seinem herrlichen Mandolinen- und Dobrospiel dahin. Flockiger New Country, bei dem es Yoakam schafft in nur einem Song die Countryelemente der Regionen Californien, Nashville und Texas zu vereinen, und sogar noch einen ganz dezenten mexikanischen Touch mit einzubauen. In dem etwas geheimnisvoll anmutenden, wieder mit feinen Banjo-Tupfern versehenen Titelstück, hat er im Mittelteil sogar eine prima dazupassende, unaufdringliche Dixieland-Trompete (Lee Thornburg) untergebracht, bei der herrlichen Honky Tonk-Outlaw-Country-Ballade "If teardrops were diamonds" hat Willie Nelson den Duett-Part übernommen, während bei dem lockeren, flotten Burt Bacharach-Remake "Trains and boats and plains" der große Earl Scruggs das Banjo zupft! Eine Songperle jagt die nächste! Das einzige kleine Manko: die CD läuft nur knapp 32 Minuten lang! Doch da wollen wir diesmal großzügig drüber hinwegsehen, denn diese 32 Minuten haben es einfach in sich! Es gibt einfach keinen schwachen Moment! Er kann machen was er will, es gelingt ihm immer. Dwight Yoakam at his very best - von vorn bis hinten! "A summer breeze of an album", heißt es in einer US-Besprechung. Stimmt!

Art-Nr.: 1937
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Yoakam, Dwight - reprise please baby: the warner brothers years ~ 4 CD Box [2002]
4 CD Box-Set! Hey, das ist doch einmal etwas Edles! Exklusive "deluxe" 4-CD-Box im länglichen Buchformat, vollgepackt mit über 5 Stunden Musik (!) eines der wohl bedeutendsten Neo-Traditionalisten des modernen New Country und traditionellen Bakersfield-Sounds! Wie kaum ein anderer hat es Yiakam in all den Jahren geschafft der jungen, rockiger orientierten New Country-Gemeinde die puren Traditionen ursprünglicher Country- und Honky Tonk-Musik näherzubringen. Kaum jemand hat so viel rotzfrechen Pep in die Countrymusic gebracht, wie er! Keiner zelebriert den "Hard Twang of Honky Tonk", wie dieser coole Yoakam! Diese herrliche Box ist eine großartige Huldigung an einen der genialsten Sänger, Musiker und Songschreiber der Country-Gegenwart. Dabei gibt es zum einen einen prächtigen Querschnitt durch alle Hits und die wichtigsten Songs seiner Karriere, doch das ist längst nicht alles. Die ersten drei CDs der Box enthalten jede Menge seltene Titel von Tribute-Alben oder anderen Gastauftritten, sowie 3 brandneue Songs. Die CD Nr. 4 beinhaltet über 76 Minuten komplett bislang unveröffentlichtes Material aus frühen Outtakes, neuen Tracks, und noch nie veröffentlichten Live-Aufnahmen! Ein paar Einzelheiten zu den neuen Stücken: Zum einen gibt es eine flotte Coverversion des alten großartigen Janne Browne-Hits "Louisville" in einem wunderbaren Full Band Acoustic-Gewand mit feinem Mandolinenspiel von Pete Anderson, dann hören wir den Rockabilly-Knaller "Sittin pretty", eine klasse Honky Tonk-Version mit großartiger E-Gitarre des legendären "Mercury Blues" und schließlich eine tolle Solointerpretation des Flying Burrito Brothers-Klassikers "Sin city"! Die vierte, aus komplett unveröffentlichtem Material bestehende CD enthält 10 Outtakes aus dem Jahre 1981, bevor er mit Pete Anderson zusammenging, darunter frühe Alterbativ-Versionen von "I sang Dixie", "It won't hurt", "I'll be gone", aber auch noch nie gehörte Songs! Weiterhin enthält diese CD zwei bislang unveröffentlichte, großartige Duettstücke mit Kelly Willis und acht bislang nie gehörte Live-Aufnahmen, darunter das Grateful Dead-Cover "Truckin'", eine klasse Version von "Oh lonesome me" oder auch den Klassiker "Heartaches by the number". Unter den Raritäten der anderen CDs sind solche Stücke wie Warren Zevon's "Carmelita" (vor ewigen Zeiten ein Riesenhit für Linda Ronstadt), das er zusammen mit Flaco Jimenez für dessen "Partners"-Album im Jahre 1992 einspielte, das Merle Haggard-Cover "Holding things together" aus dem Jahre 1994, das er für dessen "Tulare dust"-Tribute aufnahm, "Rapid city, South Dakota" vom 1998iger Kinky Friedman-Tribute und vieles mehr. Ansonsten wird alles von "Guitars, cadillacs" bis "South of heaven west of hell" eindrucksvoll durchleuchtet. 77 Songs gibt es zu hören! Dazu ein hochinformatives, fettes 50-setiges Booklet mit unzähligen fantastischen Fotos. Tolle Aufmachung! Ein essentielles Werk für alle Yoakam-Fans und solche, die es noch werden wollen! Super!

Art-Nr.: 1715
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 57,90

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Yoakam, Dwight - tomorrow's sounds today [2000]
Ein Hammerwerk! Lange hat er nicht so country geklungen wie auf diesem neuen Album. Das ist absolut "hipper", angesagter, bester, total frischer, Bakersfield-soundiger New Country, wie man ihn wundervoller kaum spielen kann. Musik zwischen "Hard-Driving"- Country, "Old School"-Country, Honky Tonk-Country, mit rockigen Backbeats und Rockabilly-Einflüssen bis hin zu "dusty down-home waltzes" und sentimentalen Songs von unerfüllter Liebe. Viel Steel Guitar! Enthält eine klasse Country-Version des alten Cheap Trick-Heulers "I want you to want me", ebenso wie drei Duette mit seinem großen Vorbild Buck Owens. Gäste sind u.a. Chris Hillman, Flaco Jimenez, Jim Lauderdale,...usw.! Excellente Produktion, wie immer, von seinem Gitarristen Pete Anderson. Ein Knüller und eines der Highlights des Jahres!

Art-Nr.: 1698
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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