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Adkins, Trace - video hits ~ dvd [2004]
Frohe Kunde für die Country-Fans! Auch Capitol Nashville hat damit begonnen, für die dort unter Vertrag stehenden Künstler DVDs mit jeweils 6 Video-Clips des entsprechenden Interpreten zu veröffentlichen. "Video Hits" heißt die Serie, in der auf der vorliegenden DVD Trace Adkins zu Ehren kommt. Recht lange schon im Geschäft, kann man bei Trace Adkins eine ständige Weiterentwicklung beobachten, die einhergeht mit entsprechend großen Charterfolgen. Erst vor wenigen Monaten veröffentlichte er sein neues, absolut überzeugendes Album "Comin' on strong", dessen erster Hit, das angerockte "Hot Mama", auf der vorliegenden DVD selbstverständlich auch vertreten ist. Ein klasse Video-Clip, bei dem man Trace auch mal ohne Cowboyhut mit seiner langen Haarpracht und Pferdeschwanz sieht, ebenso wie bei "Chrome", wo er zwischen heißen Autos, Motorrädern und noch heißeren Ladies zu sehen ist. Die weiteren Clips: "Then they do", die romantische Countryballade, die es nur auf dem "Greatest Hits"-Album gibt, "I'm tryin'", auch vom "Chrome"-Album und die beiden Stücke "(This ain't) No thinkin' thing" und "Every light in the house", beide von der "Dreamin' out loud"-CD! Klasse, daß man Trace Adkins nun auch mal in bewegten Bildern bewundern kann. Feine DVD mit Video-Clips, die man hierzuland kaum zu sehen bekommt. Zudem ist die DVD "code free" und somit auf allen DVD-Spielern abspielbar.

Art-Nr.: 2283
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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Auld, Audrey - losing faith [2003]
Ist Audrey Auld nun so etwas wie die große Schwester von Kasey Chambers, oder sind die beiden nur ein Teil aus der gleichen, so großartigen, australischen Americana-Szene? Die Antwort ist: von beidem etwas! Viele Jahre schon macht Audrey Musik mit Kasey's Vater Bill Chambers. Die beiden spielten 1999 als Duo das Old Time Country-Album "Bill & Audrey" ein und waren auch zusammen auf Tour. Audrey Auld ist also praktisch ein Mitglied des Chambers-Clan's, gehört quasi zur Familie. Nach ihrem 2000er Debut "The fallen", einem Album mit klassischem Honky Tonk-Country, liefert Audrey nun mit "Losing faith", bei dem Bill übrigens auch wieder akustische und elektrische Gitarre, sowie Dobro spielt, ein geradezu grandioses Americana/Alternate Country/Rootsrock-Highlight ab, das ihre musikalische Verwandschaft zu Kasey Chambers eindeutig belegt. Die beiden haben die gleichen Roots und die gleichen musikalischen Vorstellungen. Audrey verfügt über einen ähnlichen Gesangsstil wie Kasey und besitzt darüber hinaus die selben außergewöhnlichen Fähigkeiten, herausragende Lieder zu schreiben. Ein herrlicher Song jagt den nächsten! Tolle Melodien! Mal richtig staubig, mal rootsig, dreckig und rauh, dann wieder so wunderbar lieblich und unschuldig rein klingend, mal rockig, dann wieder purer Country, mal erdig und dann wieder herrlich twangy wird hier die ganze Americana-Bandbreite auf wunderbare Art und Weise abgedeckt. Ein klasse Sound und eine blitzsaubere Produktion von Audrey selbst besorgen den Rest für das pure Hörvergnügen der Kasey Chambers- /Buddy + Julie Miller- /Emmylou- /Lucinda Williams- /Tift Merritt & Co.-Fangemeinde! Gleich beim ersten Track, dem Titelstück, bekommt der geneigte Liebhaber gediegener Midtempo Roots-/Americana-Musik wohl eine Gänsehaut ob der Schönheit dieses Songs! Eine traumhafte Melodie, hochinteressantes, unaufdringliches Drumming, ein rootsiges, aber relaxtes Arrangement aus herrlichen Gitarren und einer wunderbar ins Ohr gehenden Lap-Steel (klingt wie eine elektrische Slide-Gitarre) summieren sich mit Audrey's tollem Gesang zu einer Paradenummer an der Schnittstelle Julie Miller/Kasey Chambers. Schon jetzt kann mit dem Album eigentlich überhaupt nichts mehr schief gehen, das ist klar. Und so hält Audrey dann auch das angefangene hohe Niveau locker durch! Weiter geht es mit dem wieder so wunderbar melodischen, dezent folkig angehauchten, Acoustic Country-Song "Dinied", inklusive wunderbarem Dobrospiel von Mr. Chambers, gefolgt von der fantastischen, etwas mystisch und pathetisch wirkenden, erdig rauhen Rootsrock-Nummer "Our lady of sorrows", und dem flotten, sehr föhlichen, mit feinem Banjo angereicherten, Americana-/Country-Knüller "Not who I am", bei dem auch Kasey selbst mit ihrer Harmoniestimme dabei ist. "Doin' well" schließlich ist ein schneller, abgehender, swingender Texas Honky Tonk-Heuler mit tollem Gitarrenpicking und feinen Fiddles, "Trashin' da blues" ist ein klasse Lap Steel/Slide-getränkter erdiger Rootsrocker, auch "Next big nothing" ist eine herrliche, pure Honky Tonk Country-Nummer, "You did" ist ein großartiger, lockerer, relaxter, flüssiger Countryrocker mit einer super Melodie, "Heartache" erinnert an eine straight rockende Lucinda Williams, "Ain't no joy" (ein Duett mit Mary Gauthier) ist eine tolle Countrynummer mit staubigem Desert-Feeling und toller Baritone E-Gitarre und und und...! Duette mit Kieran Kane und Fred Eaglesmith finden sich ebenfalls auf dem Album. "Losing faith" begeistert von vorn bis hinten! Eindeutig: Audrey Auld ist neben Kasey Chambers das zweite exquisite Aushängeschild Australiens in Sachen Americana/Alternate Country von höchster Qualität.

Art-Nr.: 1803
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,40

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Losing faith
Our lady of sorrows
Next big nothing
You did

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Bering Strait - same [2003]
Verrückte Geschichte! Sechs junge, klassisch ausgebildete, aber völlig Country- und Bluegrass-besessene Musiker (2 Mädels, 4 Jungs) aus Russland (!!) machen sich auf den Weg nach Nashville, sorgen dort schnell für eine Mege Rummel, werden innerhalb von 4 Jahren bei 5 verschiedenen Plattenfirmen "durchgereicht", um nun schließlich ihr lang ersehntes Major-Debut vorzulegen. Urteil vorweg: eine klasse CD! Die klingen nicht, als seien sie in Obninsk, sondern irgendwo auf einer amerikanischen Farm aufgewacshsen. Herzerfrischender, zumeist flotter, lockerer New Country mit einem dezenten Schuß Pop, wobei aber Country die eindeutige Marschrichtung vorgibt. Die Sechs sind allesamt ganz ausgezeichnete, hochbegabte Musiker, die das Album komplett selbst eingespielt haben. Man hat hier völlig auf die Mitwirkung der sonst üblichen Nashville Studiogarde verzichtet. Lediglich einen Song hat Vince Gill mit seinem himmlischen Background-Gesang veredelt. Das fast 6-minütige Instrumental "Baering straight", ein fantastischer Husarenritt zwischen Vollgas und langsameren Passagen, bei denen die einzelnen Bandmitglieder ihre ganzen musikalischen Künste mit tollen Soli (Gitarre, Mandoline, Steel, Dobro usw.) ausspielen, ist ob ihrer großen Fähigkeiten bereits für einen Grammy nominiert. Drums, Bass, Keyboards, Gitarren (akustisch und elektrisch), Fiddle, Mandoline, Dobro, Banjo, Steel, sind die Instrumente, die den von Nshville-Haudegen Brent Maher (The Judds) auf den Punkt genau produzierten, klaren Sound ausmachen, doch die großartige Lead-Sängerin (auf allen Stücken, außer dem erwähnten Instrumental) Natasha Borzilova setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Was hat dieses Mädel für eine angenehme, kräftige und reine Stimme. Liegt irgendwo auf der Schiene zwischen Martina McBride, Carolyn Dawn Johnson und Jenai, manchmal hört man sogar einen ganz entfernten Heather Nova-Vibe. Die Songs sind geschickt und clever ausgewählt, haben zumeist einen schneidigen, flockigen Drive und gehen gut ins Ohr. Kein Wunder, waren doch einige von Nashville's Top-Songwritern beteiligt, wie z. B. Kevin Welch, Billy Montana, Mary Ann Kennedy, Pam Rose und Caroly Dawn Johnson, um nur einige zu nennen. So gibt es unter den Tracks dann auch ein paar richtige Highlights, wie z. B. "What is it about you", eine herrliche Midtempo-New Country-Nummer mit einer tollen Melodie, wunderbarer Steel, knackigen Gitarren- und dynamischen Fiddle-Einlagen, dazu Natasha's klarer, bezaubernder Gesang, mit dem sie den Zuhörer schnell in ihren Bann zieht. Oder das wie geschmiert abgehende, total lässige, lockere, von einem coolen Rhythmus und einer Mark Knopfler-like E-Gitarre, die, wie auch die Steel, mit einem leichten Hall aufgenommen wurde, begleitete Uptempo-Stück "Tell me tonight". Klasse auch ihre Interpretation von "Jagged edge of a broken heart", das seinerzeit schon die gute Gail Davies aufgenommen hatte. Natürlich darf auch eine russische Squaredance-Polka nicht fehlen, doch das ist ein lustiger, kultureller Tupfer. Am Ende gibt's noch eine klasse Live-Aufnahme der schönen New Country-Midtempo-Nummer "Like a child". Ein rundum bestens gelungenes, modernes, pfiffiges New Country-Album einer engagierten Band versierter Musiker mit einer tollen Sängerin! Junge Russen musizieren in Nashville. Beeindruckend, wie gut das funktioniert. Da dürfte der ein oder andere Hit schon drin sein.

Art-Nr.: 1790
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tell me tonight

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Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lie #1
Unbroken

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Brooks & Dunn - red dirt road [2003]
Einfach erstaunlich und famos zugleich! Was für ein starkes Album! Was soll man zu Brooks & Dunn noch sagen? Sie sind das erfolgreichste Country-Duo aller Zeiten, haben alles erreicht, was man erreichen kann - und dennoch: sie werden nicht müde sich ständig weiterzuentwickeln, ihre ganze Kreativität zu demonstrieren und ihre Songs, auch nach dieser langen Zeit, noch immer mit der nötigen Frische, Energie und dem nötigen Pep zu präsentieren. Das beweist "Red dirt road" auf eindrucksvollste Weise! Das ist hard driving, rocking New Country auf höchstem Niveau! "The southern heat hung in the air like a warm wet blanket", heißt es zu Beginn der im Booklet nachzulesenden Einleitung zu "Red dirt road" - und das sagt eine ganze Menge aus. Selten zuvor war die Musik von Brooks & Dunn so Southern-inspiriert wie hier, selten war sie so intensiv und rockig, selten war sie so "heiß" - aber immer ist sie eines, nämlich astreiner Country! Darüber hinaus ist es ein sehr persönlichs Album geworden, in dem die beiden sowohl Einblicke in ihre musikalischen Einflüsse, als auch in so manche Lebenserfahrung gewähren. Das Titelstück beispielsweise durchleuchtet das provinzielle Südstaatenmilieu in den 60igern aus der Sicht von Teenagern, die im Konflikt zwischen dem Drang nach Freiheit, Autos, Mädchen und kirchlicher Moral stehen. Ein fetziger, rasanter, flockiger, knackiger Countryrocker mit tollen Gitarrenriffs, schöner Mandoline, herrlicher Steel und einer wunderbaren Melodie. Macht den Tank voll, werft euch in euer amerikanisches Cabrio und los geht's zur sommerlichen Fahrt entlang der staubigen "Red dirt road"! Von ähnlichem Kaliber, das einem ebenfalls dieses scheinbar die Freiheit vermittelnde Feeling einhaucht, sind auch das mit tollem Akkordeon, trockener E-Gitarre und herrlicher Steel instrumentierte "When we were kings", und das großartige "She was born to run"! Auch die Rolling Stones haben es Brooks & Dunn offenbar angetan, eindeutig nachvollziehbar beispielsweise bei dem kochenden, brodelnden Countryrocker "You can't take the honky tonk out of the girl", durch das sich ein Feeling zwischen "Dead flowers" und "Honky Tonk women" zieht. Toller Rhythmus, klasse, satte Gitarren, eine starke Melodie, eine feine Steel und ein prächtig dazupassendes, röhrendes Saxophon im Mittelteil bestimmen diesen "Killertrack"! Herrlich auch die wieder sehr southern-beeinflußte, swampige, mit sowohl satten E-Gitarren als auch wunderbarem (Slide)Dobro ausgestattete, rhythmische, melodische Nummer "Caroline", der man sogar eine gewisse Bluegrass-Tradition zubilligen kann. Oder die erfrischende, mit einer dezenten Prise Southern-Soul ausgestattete Country-Ballade "That's what she gets for loving me" mit ihrem feinen Dobro, der klaren Mundharmonika und herrlichen Percussion, das mit fetter Slide-Gitarre durchzogene, einem nicht mehr aus den Ohren gehende, bärenstarke "Feels good, don't it" mit seinem Eagles-/Little Feat-Flair, der knochentrockene Honky Tonker "My baby's everything I love", wie auch der staubig trocken rockende, mit einem furiosen E-Gitarrensolo ausgestattete "ZZ Top goes Country"-Boogie "Good cowboy" - alles grandiose Songs! Enthält mit der engagierten Gospel Countrynummer auch noch einen "hidden track"! Knapp 57 Minuten knackiger, rockiger, oft Southern-inspirierter, lupenreiner New Country der vielleicht besten Brooks & Dunn, die es je gab!

Art-Nr.: 1940
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Butler Trio, John - three [2002]
Phänomenales Jam Rock-Trio aus Australien! Wie vielleicht vielen von euch, ist auch uns diese sagenhafte Band erst durch ihre grandios dargebotene Version von "Pickapart" auf dem Sampler des diesjährigen "Bonnaroo"-Festivals aufgefallen, sodaß wir deren US-Debut, obwohl bereits im Juli 2002 in Amerika und vorher schon in ihrer Heimat "down under" erschienen, nun unbedingt ins Programm nehmen wollten, ja mußten! Was sind diese drei Burschen für Ausnahmemusiker! Ein kraftvolles, energiegeladenes, Jam-Band Phänomen von ungemeiner musikalischer Präzision, Ausdrucksstärke, Spielfreude und Können, das voller künstlerischer Kreativität und Ideen steckt. Getränkt mit John Butler's Wahnsinns-Gitarrenspiel aus einerseits ungemein rhythmischem und furiosem, schnellem Acoustc-Picking, und andererseits gigantischen, satten, dreckigen E-Gitarren/Slide-Läufen entzünden sie ein prächtiges Rock-Feuerwerk mit ausgedehnten Jam-Einlagen. Eine brodelnde Mixtur, messerscharf in Szene gesetzt, voller Vitalität aus Stilelementen solcher Bands wie der Dave Matthews Band, Blues Traveler, Little Feat oder Widespread Panic, verschmolzen mit jeder Menge Swamp-Flair und sehr viel Blues- und Bluesrock-Feeling, sowie einer gewissen Hippie-Mentalität. Zu alledem werden dann auch noch mal, allerdings nie übertrieben oder aufdringlich, ein paar gelungene, exotische Outback-Klänge gemischt, wie beispielsweise ein Didgeridoo. Verrückt! Zu John Butler's fantastischem, virtuosen und fingerfertigen Gitarrenspiel kommt noch seine ausgezeichnete Stimme, die ein wenig an Dave Matthews erinnert. Nicht zu vergessen auch seine beiden herausragenden Mitstreiter Rory Quirk am Bass, mit ebenfalls verrückten Einlagen, und den genialen, technisch ungemein versierten Drummer Jason McGann. Viele längere Stücke, auch mal über 10 Minuten gehend. Ein paar Song-Beispiele: Die ersten Töne des Openers "Betterman" erklingen. Schwüles Acoustic-Picking, wie aus dem Mississippi-Delta, ein herrlicher grooviger Rhythmus. Eine prächtige, satte E-Gitarre kommt hinzu, klasse Gesang, eine wunderbare Melodie, und nach ca. 3 Minuten setzt Butler zu einem gewaltigen, augedehnten Slide/E-Gitarrensolo an, mit zum Teil herrlichem Twin-Slide-Sound. Dazu verrückte Bass-Spielereien. Im Hintergrund immer die swamoige Acoustic-Gitarre verweilend, verliert sich die Band in einem genialen Gitarren-Jamming. Allein diese über 8-minütige Nummer ist das Geld für die Scheibe wert. Bluesig filigrane Acoustic-Gitarren und satte E-Gitarren bestimmen das würzige "Attitude", auch über 6 Minuten lang, gefolgt von dem herrlich lockeren, flotten, knochentrockenen "Pickapart", bis zu der tollen 11-Minuten-Nummer "Money". Ein nie endend wollendes Didgeridoo mit dezenten Outback-Gesängen eröffnet dieses großartige Stück. Lässiges Schlagzeug setzt ein. In den etwas momotonen Didgeridoo-Sound prescht eine großartige (Slide)E-Gitarre. Ein dezent psychedelisches Feeling macht sich breit. Dann, erst nach ca. 3 Minuten, John Butler's klasse Gesang! Schließlich nimmt der Song immer mehr Fahrt auf und mündet schlußendlich in einem gewaltigen, satten, bluesigen "heavy" Gitarren-Slide-Jamming. Ein beseeltes Stück, das trotz seines Ideenreichtums und seiner Vielfältigkeit nie an Struktur verliert und immer ein Ganzes bleibt. Klasse auch das schnelle, extrem rhythmische "Media" und das wieder 8 Minuten lange "Take", erneut eine Verschmelzung von fantastischen Gitarrenrhythem und -soli mit dezenten, sehr angenehmen, psychedelischen Klängen. Keine Frage, das John Butler Trio ist eine der besten Guitar-based Bands im heutige Rock-Zirkus, die ihre Zuhörer auf eine traumhafte Jamrock-Reise einladen, von der man gar nicht mehr zurückkehren möchte. 64 Minuten musikalische Brllanz, die begeistert! Von dieser Band werden wir noch viel hören! Meisterhaft!

Art-Nr.: 1784
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Betterman
Pickapart

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Cagle, Chris - play it loud [2000]
Sehr ordentliches Debut des texanischen Newcomers, der jetzt in Nashville lebt. So etwas wie "testosterone injected" Countrymusic! Das heißt, energiegeladener New Country mit viel Power, sehr radiofreundlich. Der Song "My love goes on and on" ist auch schon auf dem Weg in die Countrycharts-Spitzenregionen. Die Stimme klingt etwas nach Mark Chesnutt, und auch die Musik hat was vom rockigen Chesnutt oder Tim McGraw. Selbst die Balladen sind recht "powerful". Sehr erfolgversprechend.

Art-Nr.: 1439
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

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Cagle, Chris - video hits ~ dvd [2004]
Frohe Kunde für die Country-Fans! Auch Capitol Nashville hat damit begonnen, für die dort unter Vertrag stehenden Künstler DVDs mit jeweils 6 Video-Clips des entsprechenden Interpreten zu veröffentlichen. "Video Hits" heißt die Serie, in der auf der vorliegenden DVD Chris Cagle zu Ehren kommt. Der Texaner ist zur Zeit mit seiner knackigen New Country-Musik sehr gut im Geschäft und kann mittlerweile etliche Charterfolge vorweisen. Aktuell in den Top 10 vertreten ist das dynamische "Chicks dig it" mit seinem gut abgehenden "Traditional Country"-Drive. Selbstverständlich ist auch dieser Video-Clip auf der DVD enthalten, genau wie sein erster Riesenhit von aktuellen Album "What a beautiful day". Die restlichen 4 Clips sind die Hits von seinem ebenfalls sehr erfolgreichen Debutalbum, nämlich "I breathe in, I breathe out", "Country by the grace of God", "Laredo" und "My love goes on and on"! Klasse DVD mit Video-Clips, die man hierzuland kaum zu sehen bekommt. Zudem ist die DVD "code free" und somit auf allen DVD-Spielern abspielbar.

Art-Nr.: 2282
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Chesney, Kenny - when the sun goes down [2004]
Auch mit seinem neuen Album "When the sun goes down" wird Kenny Chesney die Erfolgsspur nicht verlassen. Ganz im Gegenteil, er wird seinen Superdstar-Status festigen. Unbeirrt geht er seinen Weg und scheint dabei immer besser zu werden. Erstklassiger Mainstream New Country, der zielsicher den Nerv der Zeit trifft - frisch, sonnig, knackig, melodisch, modern, peppig! Zumeist zieht sich durch die Songs eine dezent rockig-poppige Note, doch die Countryroots bestimmen eindeutig das Geschehen und behalten immer die Oberhand. Geschickt vereint Kenny Chesney einen nicht zu leugnenden Sonnyboy-Charme mit einem gewissen "young and wild"-Image, was bei den Fans ungemein gut ankommt. Die Songs bleiben prächtig hängen, wirken dennoch keineswegs langweilig. So hat sich die erste Single "There goes my life", eine sehr schöne, aber durchaus knackige New Country-Ballade, bereits vor Erscheinen des Albums für mehrere Wochen an der Spitze der Billboard-Charts festgesetzt. Doch das wird beileibe nicht der einzige Hit bleiben - die CD ist voll von erstklassigen Songs, die das Material seines schon sehr gelungenen Vorgängers fast noch in den Schatten stellen. Man denke nur an die Gitarren orientierte, herrlich satt arrangierte, rockin' New Country-Nummer "I go back" mit ihrer wunderbaren Melodie und dem feinen Banjo-Drive im Hintergrund, oder das so sonnige, relaxte, lässige "Ocean/Caribic"-Country-Pop-Stück "When the sun goes down" (im übrigen ein Duett mit "Follow me"-Uncle Kracker), das die pure Urlaubsstimmung aufkommen läßt, wie auch die großartige, vom alten Westcoast-Kempen Josh Leo geschriebene New Country-Ballade "Anything but mine" mit ihrer wieder so feinen Melodie und jeder Menge knackiger E-Gitarren, oder die ungemein schwungvolle, gut tanzbare Uptempo-Nummer "Keg in the closet". Nicht nur die haben das Zeug zur Nummer 1! Kleines Schmankerl: die vorliegende limitierte Auflage der CD enthält noch 3 Live Bonus-Tracks, mitgeschnitten während seiner gefeierten, letztjährigen US-Tour! Zum einen eine rauschende Version der fetzigen Uptempo-Nummer "Live those songs", dann eine feine Version der Ballade "What I need to do" und schließlich als Höhepunkt eine großartige, nur von der Acoustic Gitarre begleitete Version des Dave Loggins-Klassikers "Please come to Boston". Klasse Album! Kenny Chesney in der Blüte seiner Karriere!

Art-Nr.: 2214
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Chesney, Kenny - when the sun goes down ~ video collection ~ dvd [2004]
Parallel zum neuen, gleichnamigen Album, erscheint nun auch von Kenny Chesney eine DVD mit 6 Video-Clips! Enthalten ist natürlich auch das Video zu "There goes my life", der ersten Nr.1-Single aus "When the sun goes down", wie auch die Clips zu 4 Songs aus dem "No shoes, no shirt, no problems"-Album, nämlich "Young", "Big star", "The good stuff" und "No shoes, no shirt, no problems"! Höhepunkt aber dürfte der Konzertausschnitt zu "Live those songs" sein, im übrigen eines der Bonus-Live-Tracks auf der limitierten Ausgabe seines neuen Albums, bei dem die Power und Energie seiner aufwendig inszenierten Live-Shows sehr gut rüberkommt. Eine feine DVD! Das Teil ist "code free" und damit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 2273
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Dixie Chicks - an evening with the dixie chicks ~ dvd [2003]
Laßt euch verzaubern! Traumhafte Live-DVD der Dixie Chicks! Am 15. und 16. August 2002, kurz vor der Veröffentlichung ihres großartigen Albums "Home", spielten die Dixie Chicks zwei Konzerte in dem neuen, wunderschönen Kodak Theatre von Los Angeles, das fast wie eine moderne Ausgabe der Grand Ol' Opry wirkt. Der zweite Abend wurde für ein TV-Special des US-Fernsehsenders NBC mitgeschnitten. Und genau von diesem zweiten Abend gibt es nun auch diesen außergewöhnlich schönen Konzertmitschnitt der Chicks, der allerdings 7 Stücke mehr enthält, als die amerikanische TV-Übertragung. Sekunden nach dem Start der DVD haben euch die Mädels bereits in ihren Bann geschlossen. Natalie Maines' Stimme ist auch live ein Knüller. Kraftvoll, variabel, ausdrucksstark und glasklar zugleich! Dann diese wunderbaren Harmonien! Herrlich! Entsprechend den Aufnahmen von "Home" spielen die Chicks ein (fast) komplett akustisches Konzert. Das ist ein absoluter Hochgenuß, eine fantastische Live-Performance allerfeinster Bluegrass orientierter Acoustic Countrymusic, von der man gar nicht genug bekommen kann. Natalie spielt neben dem Singen noch akustische Gitarre, Emily Robison (übrigens hoch schwanger) spielt ein wunderbares Dobro und Banjo, und Martie Maguire überzeugt mit großartigem Fiddle- und Mandolinenspiel. Darüber hinaus haben die Mädels eine begnadete Band von weiteren 6 excellenten Musikern dabei, allen voran Natalie's Vater, die Texas Country-/Countryrock-Legende Lloyd Maines. Aufgelockert werden die Stücke immer wieder durch die immense Instrumentenvielfalt. Neben den Gitarren, Mandolinen und vfgFiddles hören und sehen wir auch mal dezente Percussion, ein Akkordeon, eine Flöte usw.! Zunächst präsentieren die Chicks das komplette "Home"-Album live. Großartig die Dynamik bei dem Titelstück "Home", traumhaft schön der Auftritt bei "Landslide" oder dem grandiosen "Travelin' soldier", unglaublich, mit welcher Anmut Natalie das von einer so wunderbaren Melodie geprägte "Godspeed" interpretiert, unterstützt von einem ganz zurückhaltenden Drumming (John Gardner) und einer ebenso dezenten Baritone E-Gitarre (Lloyd Maines). Anschließend gibt es, als Sahnehäubschen sozusagen, noch vier ältere Hits im bluegrassigen Acoustic-Sound. Natürlich das fantastische "Wide open spaces", eine herrliche Version von "Cowboy take me away", bei dem der komplette Saal, wie ein gewaltiger Chor mitsingt, das rasant abgehende "Goodbye Earl", bei dem die Mädels und das Publikum vollends zur Höchsform auflaufen, und das schöne "Sin wagon". Die Show dauert gut 90 Minuten! Sound und Bild der DVD sind perfekt! Laßt euch anstecken von der Begeisterung des Publikums, von der großartigen Musik dieser zauberhaften Damen. Lehnt euch zurück, genießt dieses Konzert und ihr habt das Gefühl, ihr seid mitten drin. Ein traumhafter Augen- und Ohrenschmaus! Was strahlen die Mädels für eine Sympathie aus. Ein fabelhaftes Konzert! Die DVD kommt in einer tollen Digipack-Aufmachung und beinhalted ein feines Booklet mit schönen Fotos und interessanten Liner-Notes. Sie ist auf allen herkömmlichen DVD-Spielern abspielbar, ein besonderer "Code free"-Player ist nicht nötig.

Art-Nr.: 1820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Dixie Chicks - home [2002]
Wunderbares neues Album der Chicks! Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Robison spielten dieses Album völlig unabhängig von ihrer Plattenfirma ein, mit der sie monatelang im Clinch lagen, ehe man sich dann doch wieder einigte, alledings mit einem eigenen Unterlabel der Chicks namens "Open Wide Records"! Die Aufnahmen entstanden erstmals nicht in Nashville, sondern in ihrer texanischen Heimatstadt Austin. Sie waren völlig frei, niemand redete ihnen rein, sie haben alles selber finanziert und machten die Musik, die sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt machen wollten. Sie genossen die Aufnahmezeit in vollen Zügen, hatten unendlich viel Spaß, konnten in einer Unbekümmertheit arbeiten, die sie bei künftigen Aufnahmen wohl nie wieder vorfinden werden. Herausgekommen ist ein herrliches Bluegrass orientiertes Acoustic Country-Album voller Texas-Roots. Natalie's kraftvolle, manchmal etwas rauhe Sopran-Stimme ist wieder überragend, die Harmonien sind wunderschön! Das Spektrum der großartigen Songs reicht von herrlichen Balladen, wie z. B. eine tolle Coverversion von Fleetwood Mac's (Stevie Nicks) "Landslide", das traumhafte "More love" oder Radney Foster's "Godspeed", bei dem Emmylou Harris zusätzlichen Harmoniegesang beisteuert, über rhythmische Uptempo-Nummern, wie der erste Hit "Long time gone", bis hin zu flotten Bluegrass-Nummern, wie die klasse Eigenkomposition "White trash wedding". Mandolinen, Dobros, akustische Gitarren, Banjos, Fiddle, akustischer Bass, Akkordeon und dezente Percussion bestimmen die Szenerie. Und das Bemerkenswerte: die Mädels spielen unzählige dieser Instrumente selbst, womit sie einmal mehr beweisen, welch großartige Musikerinnen sie sind, und was sie so außergewöhnlich macht. Herausragend auch die Coverversion von "Traveling soldier", eine traumhafte Komposition von Emily's Schwager und Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison. Unter den Gastmusikern: Chris Thile (Nickel Creek), Glenn Fukunaga, Bryan Sutton und Natalie's Vater Lloyd Maines, der das Album auch zusammen mit den Chicks produzierte. Ein exquisites Texas Roots / Acoustc Country / Bluegrass-Album der Dixie Chicks, mit dem sie sich selbst ein neues Karriere-Highlight setzen. Bravo!

Art-Nr.: 1477
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Elston Band, Jay B. - same [2000]
Alligator Stew Sänger Gary Jeffries brachte uns mit einer Empfehlung auf die Fährte der Jay B. Elston Band aus Slidell/Louisiana! Natürlich sind wir der Sache nachgegangen, haben recherchiert, schließlich Kontakt mit Mr. Elston aufgenommen und somit den nächsten absoluten Southernrock-Knüller entdeckt! Festtagsstimmung für die Southernrock-Gemeinde und auch die Bluesrock-Fraktion: Das Debut der Jay B. Elston Band aus dem Jahre 2000 ist eine wahre Demonstration bärenstarken schwülen, bluesigen, rohen, puren Southernrocks aus den Sümpfen Louisisana's - da brodeln die Bayous! Geprägt wird die Musik selbstverständlich von Jay B. Elston selbst, der zum einen als hervorragender Sänger mit einen dezent "Whiskey gegerbten" Organ, irgendwo zwischen Steppenwolf's John Kay und Hatchet's Danny Joe Brown liegend, überzeugt, und zum anderen ein begnadeter, furioser Guitarslinger mit unter anderem glühendem Bottleneck Slide-Gitarrenspiel ist, der seine Gitarre mal schreien und mal weinen läßt, und ein rasantes Solo nach dem nächsten aus den Saiten zaubert. Längst zählt er in seiner Heimat, das bescheinigt man ihm aller Orten, zu den ganz großen Gitarreros der Szene. Überhaupt ist der Gitarrensound wunderbar transparent! Doch auch die beiden anderen Musiker verstehen ihr Handwerk und liefern eine großartige, treibende, groovige Rhythmusarbeit: Rory Faciane an den Drums und Scott Womack am Bass! Mit über 65 Minuten Spielzeit gibt's 17 excellente Songs ohne Ausfälle. Klar hören wir hier auch wieder die Parallelen zu Allmans-like Jammings, zu dem Boogie-Rock von Molly Hatchet und den Riffs von Lynyrd Skynyrd, doch das gehört einfach dazu! Ansonsten spielen die Jungs um Jay B. Elston ihren ganz eigenen unverbrauchten Stil, der das Genre erneut in neuem Glanz erstrahlen läßt! Der musikalische Süden lebt! Arrangements und Strukturen der Songs sind klasse. Von sehr bluesigen slide-getränkten Nummern, bis zu stampfendem Boogie-Stoff - die gesamte Southernrock-Palette haben sie drauf. Doch eines ist allgegenwertig: "the sounds of the swamps"! Ein paar Songbeispiele: Swampige Blues-Slide und Dobro bilden das Intro zu "The rambler". Pulsierendes, "heißes", trockenes Schlagzeug setzt ein, eine herrliche Blues-Harp, die Drums werden schneller, fangen an zu rotieren und schon wird der Song zu einem astreinen driving Lousiana Southern-Bluesrocker mit tollen Gitarrensoli! Abgehenden Southern-Boogie mit herrlichem Bottleneck-Spiel bis die Saiten glühen gibt's auf "Motor run", Skynyrd- und Hatchet-Riffs rocken bei "Come on in and boogie" um die Wette, inklusive tollem Jam-Feeling durch großartige Percussion-Arbeit und scharfen Slide-Soli. Puren Southernrock wie aus einem Guß mit feurigen Gitarrenläufen hören wir auf "Can't win for losin', während "Wake'n bake" mit seiner zwirbelnden Slide-Gitarre, der herrlichen Lead-Gitarre und dem virtuosen bluesy Picking (Clarence "Gatemouth" Brown" als Gast), angetrieben von schweißtreibendem Bass, wieder eine dieser Louisiana Southern-Boogie-Blues-Vorzeige-Nummern ist. Die Jay B. Elston Band ist zweifellos ein neues absolutes Genre-Highlight, das das Herz eines jeden Southernrock-Fans höher schlagen läßt! Gitarrenzauber aus dem Voodooland! "Ballsy Southern Rockin' Blues from the Swampland"! Heiß - scharf - "geil"!

Art-Nr.: 1120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Voodoo woman
Can't win for losin

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Green, Pat - wave on wave [2003]
Für "big waves" hat Pat Green, der kultige Texaner aus Waco, bereits mit seinem letzten Album "Three days" gesorgt, das ihm, völlig zu recht, mit "Carry on" einen Riesenhit in den Biillboard-Country-Singles-Charts bescherte, ebenso wie einen Top 10-Erfolg in den Country-Album Charts und nicht zuletzt sogar 2 Grammy-Nominierungen einbrachte. In Texas ist er aus der dortigen Countryszene nicht mehr wegzudenken, gehört dort zu den absoluten Stars. Doch nun scheint das Eis für eine Karriere über die örtlichen Grenzen hinaus endgültig gebrochen. Mit seinem neuen Album "Wave on wave" macht er da weiter, wo er mit "Three days" aufhörte. Vielleicht kann man sein neues Material als noch etwas rockiger einstufen, was dem erdigen Sound sehr gut bekommt. Gleichzeitig sind seine Songs noch kompakter, noch besser geworden. Dabei bewahrt er stets eine gewisse rauhe Grundnote, schafft es parallel dazu aber, seinen zumeist dynamischen Songs eine lässige Coolness, einen großartigen Fluß und wirklich klasse Melodien zu verpassen. Das ist kraftvoller, zuweilen robuster, ordentlich knackiger Guitar-driven, Texas-rockin' Country/New Country voller Energie. Pop Gesülze oder balladeken "Schmalz" sucht man hier vergeblich. Man spürt jederzeit den trockenen, texanischen Staub. Dennoch klingt die Musik von Pat Green nicht zu "fremd" für Nashville-Radio gewohnte Country-Ohren. Hat etwas von Chris Knight, Joe Ely und einem rootsigen Radney Foster, vielleicht auch mal von einem Merle Haggard, dabei aber nie die traditionell verwuzelten Pfade texanischer Countrymusic, z.B. ala Willie Nelson, verlassend. Er bleibt immer in der Country(rock)-Spur! Die Songs stecken zumeist voller Power, sind ausgestattet mit herzhaften, angerockten Gitarrenriffs, oft auch tollen, rootsig, dreckigen Soli und zeichnen sich gleichzeitig durch eine angenehme, lockere Unberschwertheit aus. Aufgenommen hat Green das Material mit seiner 6-köpfigen, großartigen Live-Band, wobei schon einmal 3 Gitarristen gleichzeitig zum Einsatz kommen können. Dazu hören wir Fiddle, Mandoline, Steel, Banjo, Orgel,... - alles, was das Texas Country-Herz begehrt. Los geht's mit dem sehr starken, trockenen, sehr riffigen, fetzigen Uptempo-Countryrocker "Guy like me", eingepackt, ohne das dabei die Melodie zu kurz kommt, in einem Mantel aus dreckig rockenden E-Gitarren, inklusive zweier feuriger (Slide)Gitarren-Soli. Das folgende "Poetry" ist eine knackige Midtempo-Nummer in bester Chris Knight-Manier. Rootsige Basis, starke Melodie, feines Piano, schöne Steel, klasse Fiddle... - alles das läßt ein so markantes, tolles Lonestar State-Feeling entstehen, wie es eben nur die Texaner selbst hinbekommen. Herrliche Mondolinenklänge, ein lässige Banjo in Verbindung mit rhythmischer Acoustic Gitarre und eine dezente Fiddle im Hintergrund bilden den Einstieg zu dem leicht bluesig, swampig wirkenden, aber dennoch wieder typisch texanischen, satten Countryrocker "Wrapped", während das, erneut sehr satte, äußerst knackige, "fleischige" Titelstück "Wave on wave" bereits auf dem Weg ist, verdientermaßen Pat Green's nächster großer Git zu werden. Fettes Drumming, toller Rhythmus, klasse E-Gitarren, eine schöne Hammond im Background und kräftiger Gesang paaren sich mit einer großartigen Melodie! Wirkt trotz seiner Power sehr relaxt! Klasse auch der im Ohr hängen bleibende Countryrocker "California", die etwas an Guy Clark erinnernde Fiddle- und Steel-getränkte Midtempo Singer/Songwriter-Nummer "Sing 'til I stop crying", das flotte, lockere, flockige, wie geschmiert abgehende "All the good things fade away", das voller Radney Foster-Flair steckende "Run" mit seiner schönen Baritone E-Gitarre, und das rootsige, rhythmische, groovende "Elvis", bei dem unter anderem die alten Texas-Haudegen Ray Benson (Asleep At The Wheel) und Willie Nelson gesanglich mit aushelfen. Über 54 Minuten beste Pat Green-Unterhaltung! Rootsiger Texas-Countryrock, der sich die Tür nach Nashville offen läßt, ohne sich dabei im Einheits-Maistream zu verlieren. Pat Green kriegt das prächtig hin! Klasse Album! Laßt die Pat Green-"Welle" auf euch überschwappen...

Art-Nr.: 1986
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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