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Alabama - in the mood: the love songs [2003]
2 CD-Set! Dieses 24. Album der Country-Veteranen, die sich übrigens zur Zeit auf ihrer Abschieds-Tournee befinden, ansonsten aber weiterhin gemeinsam arbeiten wollen, ist keine übliche "Greatest Hits"-Sammlung, sondern beleuchtet mit sorgfältig ausgewähltem Material die etwas romantischere Seite der Band, ihre Balladen! Höhepunkt sind 2 brandneue Titel zu Beginn der Doppel-CD: Zum einen die ausgesprochen gelungene, auf der Basis eines herrlichen Rumba-Rhythmusses sehr relaxt vorgetragene Ballade "In the mood", mit einer sehr schönen Melodie und wunderbaren elektrischen Gitarren, inklusive einem feinen Solo, und zum anderen eine Coverversion des bekannten Mike & the Mechanics-Hits "The living years". Ansonsten geht der Bogen über z. B. "Feels so right" von 1981, "When we make love", "The closer you get", "Touch me when you're dancing", "Here we are", "Close enough to perfect" bis hin zu "Once upon a lifetime"! Insgesamt 23 Songs!

Art-Nr.: 1805
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Auld, Audrey - losing faith [2003]
Ist Audrey Auld nun so etwas wie die große Schwester von Kasey Chambers, oder sind die beiden nur ein Teil aus der gleichen, so großartigen, australischen Americana-Szene? Die Antwort ist: von beidem etwas! Viele Jahre schon macht Audrey Musik mit Kasey's Vater Bill Chambers. Die beiden spielten 1999 als Duo das Old Time Country-Album "Bill & Audrey" ein und waren auch zusammen auf Tour. Audrey Auld ist also praktisch ein Mitglied des Chambers-Clan's, gehört quasi zur Familie. Nach ihrem 2000er Debut "The fallen", einem Album mit klassischem Honky Tonk-Country, liefert Audrey nun mit "Losing faith", bei dem Bill übrigens auch wieder akustische und elektrische Gitarre, sowie Dobro spielt, ein geradezu grandioses Americana/Alternate Country/Rootsrock-Highlight ab, das ihre musikalische Verwandschaft zu Kasey Chambers eindeutig belegt. Die beiden haben die gleichen Roots und die gleichen musikalischen Vorstellungen. Audrey verfügt über einen ähnlichen Gesangsstil wie Kasey und besitzt darüber hinaus die selben außergewöhnlichen Fähigkeiten, herausragende Lieder zu schreiben. Ein herrlicher Song jagt den nächsten! Tolle Melodien! Mal richtig staubig, mal rootsig, dreckig und rauh, dann wieder so wunderbar lieblich und unschuldig rein klingend, mal rockig, dann wieder purer Country, mal erdig und dann wieder herrlich twangy wird hier die ganze Americana-Bandbreite auf wunderbare Art und Weise abgedeckt. Ein klasse Sound und eine blitzsaubere Produktion von Audrey selbst besorgen den Rest für das pure Hörvergnügen der Kasey Chambers- /Buddy + Julie Miller- /Emmylou- /Lucinda Williams- /Tift Merritt & Co.-Fangemeinde! Gleich beim ersten Track, dem Titelstück, bekommt der geneigte Liebhaber gediegener Midtempo Roots-/Americana-Musik wohl eine Gänsehaut ob der Schönheit dieses Songs! Eine traumhafte Melodie, hochinteressantes, unaufdringliches Drumming, ein rootsiges, aber relaxtes Arrangement aus herrlichen Gitarren und einer wunderbar ins Ohr gehenden Lap-Steel (klingt wie eine elektrische Slide-Gitarre) summieren sich mit Audrey's tollem Gesang zu einer Paradenummer an der Schnittstelle Julie Miller/Kasey Chambers. Schon jetzt kann mit dem Album eigentlich überhaupt nichts mehr schief gehen, das ist klar. Und so hält Audrey dann auch das angefangene hohe Niveau locker durch! Weiter geht es mit dem wieder so wunderbar melodischen, dezent folkig angehauchten, Acoustic Country-Song "Dinied", inklusive wunderbarem Dobrospiel von Mr. Chambers, gefolgt von der fantastischen, etwas mystisch und pathetisch wirkenden, erdig rauhen Rootsrock-Nummer "Our lady of sorrows", und dem flotten, sehr föhlichen, mit feinem Banjo angereicherten, Americana-/Country-Knüller "Not who I am", bei dem auch Kasey selbst mit ihrer Harmoniestimme dabei ist. "Doin' well" schließlich ist ein schneller, abgehender, swingender Texas Honky Tonk-Heuler mit tollem Gitarrenpicking und feinen Fiddles, "Trashin' da blues" ist ein klasse Lap Steel/Slide-getränkter erdiger Rootsrocker, auch "Next big nothing" ist eine herrliche, pure Honky Tonk Country-Nummer, "You did" ist ein großartiger, lockerer, relaxter, flüssiger Countryrocker mit einer super Melodie, "Heartache" erinnert an eine straight rockende Lucinda Williams, "Ain't no joy" (ein Duett mit Mary Gauthier) ist eine tolle Countrynummer mit staubigem Desert-Feeling und toller Baritone E-Gitarre und und und...! Duette mit Kieran Kane und Fred Eaglesmith finden sich ebenfalls auf dem Album. "Losing faith" begeistert von vorn bis hinten! Eindeutig: Audrey Auld ist neben Kasey Chambers das zweite exquisite Aushängeschild Australiens in Sachen Americana/Alternate Country von höchster Qualität.

Art-Nr.: 1803
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,40

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Losing faith
Our lady of sorrows
Next big nothing
You did

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Bering Strait - same [2003]
Verrückte Geschichte! Sechs junge, klassisch ausgebildete, aber völlig Country- und Bluegrass-besessene Musiker (2 Mädels, 4 Jungs) aus Russland (!!) machen sich auf den Weg nach Nashville, sorgen dort schnell für eine Mege Rummel, werden innerhalb von 4 Jahren bei 5 verschiedenen Plattenfirmen "durchgereicht", um nun schließlich ihr lang ersehntes Major-Debut vorzulegen. Urteil vorweg: eine klasse CD! Die klingen nicht, als seien sie in Obninsk, sondern irgendwo auf einer amerikanischen Farm aufgewacshsen. Herzerfrischender, zumeist flotter, lockerer New Country mit einem dezenten Schuß Pop, wobei aber Country die eindeutige Marschrichtung vorgibt. Die Sechs sind allesamt ganz ausgezeichnete, hochbegabte Musiker, die das Album komplett selbst eingespielt haben. Man hat hier völlig auf die Mitwirkung der sonst üblichen Nashville Studiogarde verzichtet. Lediglich einen Song hat Vince Gill mit seinem himmlischen Background-Gesang veredelt. Das fast 6-minütige Instrumental "Baering straight", ein fantastischer Husarenritt zwischen Vollgas und langsameren Passagen, bei denen die einzelnen Bandmitglieder ihre ganzen musikalischen Künste mit tollen Soli (Gitarre, Mandoline, Steel, Dobro usw.) ausspielen, ist ob ihrer großen Fähigkeiten bereits für einen Grammy nominiert. Drums, Bass, Keyboards, Gitarren (akustisch und elektrisch), Fiddle, Mandoline, Dobro, Banjo, Steel, sind die Instrumente, die den von Nshville-Haudegen Brent Maher (The Judds) auf den Punkt genau produzierten, klaren Sound ausmachen, doch die großartige Lead-Sängerin (auf allen Stücken, außer dem erwähnten Instrumental) Natasha Borzilova setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Was hat dieses Mädel für eine angenehme, kräftige und reine Stimme. Liegt irgendwo auf der Schiene zwischen Martina McBride, Carolyn Dawn Johnson und Jenai, manchmal hört man sogar einen ganz entfernten Heather Nova-Vibe. Die Songs sind geschickt und clever ausgewählt, haben zumeist einen schneidigen, flockigen Drive und gehen gut ins Ohr. Kein Wunder, waren doch einige von Nashville's Top-Songwritern beteiligt, wie z. B. Kevin Welch, Billy Montana, Mary Ann Kennedy, Pam Rose und Caroly Dawn Johnson, um nur einige zu nennen. So gibt es unter den Tracks dann auch ein paar richtige Highlights, wie z. B. "What is it about you", eine herrliche Midtempo-New Country-Nummer mit einer tollen Melodie, wunderbarer Steel, knackigen Gitarren- und dynamischen Fiddle-Einlagen, dazu Natasha's klarer, bezaubernder Gesang, mit dem sie den Zuhörer schnell in ihren Bann zieht. Oder das wie geschmiert abgehende, total lässige, lockere, von einem coolen Rhythmus und einer Mark Knopfler-like E-Gitarre, die, wie auch die Steel, mit einem leichten Hall aufgenommen wurde, begleitete Uptempo-Stück "Tell me tonight". Klasse auch ihre Interpretation von "Jagged edge of a broken heart", das seinerzeit schon die gute Gail Davies aufgenommen hatte. Natürlich darf auch eine russische Squaredance-Polka nicht fehlen, doch das ist ein lustiger, kultureller Tupfer. Am Ende gibt's noch eine klasse Live-Aufnahme der schönen New Country-Midtempo-Nummer "Like a child". Ein rundum bestens gelungenes, modernes, pfiffiges New Country-Album einer engagierten Band versierter Musiker mit einer tollen Sängerin! Junge Russen musizieren in Nashville. Beeindruckend, wie gut das funktioniert. Da dürfte der ein oder andere Hit schon drin sein.

Art-Nr.: 1790
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tell me tonight

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Blackfoot - rick medlocke and blackfoot [2003]
Als Nachschlag zu den 3 im letzten Jahr erstmals auf CD erschienenen Blackfoot-Alben "Highway song live", "Siogo" und "Vertical smiles" gibt es aus der gleichen Serie nun endlich auch wieder ein Reissue des ursprünglich 1987 veröffentlicheten Werkes "Rock Medlocke and Blackfoot". Diese Platte war seit ewigen Zeiten nicht mehr erhältlich. Blackfoot mit dem ursprünglichen Line-up waren mittlerweile Geschichte. So suchte sich Rick Medlocke neue Mitstreiter und spielte mit zwei Musikern von Mother's Finest und dem Keyboarder Doug Bare dieses Album unter dem Namen "Rick Medlocke and Blackfoot" ein. Mit einigen funky Momenten versehen und immer noch stark in die damals so angeagte Arena-Rock-/Mainstream-Richtung mit viel Keyboard-Sound tendierend, gelang Medlocke & Co. dennoch eine erkennbare Steigerung zu den Vorgängern "Vertical smiles" und "Siogo". Neben puren Maintsream-Nummern ala Foreigner ("Closest thing to heaven") denke man nur an Tracks, wie das dynamische, rhythmische "Back on the streets", die mit ordentlichen Southern-Riffs versehene Coverversion der Hermann Brood-Nummer "Saturday night", das wilde "Reckless boy", oder das krachende "Rock'n Roll tonight".

Art-Nr.: 1833
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,80

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Butler Trio, John - three [2002]
Phänomenales Jam Rock-Trio aus Australien! Wie vielleicht vielen von euch, ist auch uns diese sagenhafte Band erst durch ihre grandios dargebotene Version von "Pickapart" auf dem Sampler des diesjährigen "Bonnaroo"-Festivals aufgefallen, sodaß wir deren US-Debut, obwohl bereits im Juli 2002 in Amerika und vorher schon in ihrer Heimat "down under" erschienen, nun unbedingt ins Programm nehmen wollten, ja mußten! Was sind diese drei Burschen für Ausnahmemusiker! Ein kraftvolles, energiegeladenes, Jam-Band Phänomen von ungemeiner musikalischer Präzision, Ausdrucksstärke, Spielfreude und Können, das voller künstlerischer Kreativität und Ideen steckt. Getränkt mit John Butler's Wahnsinns-Gitarrenspiel aus einerseits ungemein rhythmischem und furiosem, schnellem Acoustc-Picking, und andererseits gigantischen, satten, dreckigen E-Gitarren/Slide-Läufen entzünden sie ein prächtiges Rock-Feuerwerk mit ausgedehnten Jam-Einlagen. Eine brodelnde Mixtur, messerscharf in Szene gesetzt, voller Vitalität aus Stilelementen solcher Bands wie der Dave Matthews Band, Blues Traveler, Little Feat oder Widespread Panic, verschmolzen mit jeder Menge Swamp-Flair und sehr viel Blues- und Bluesrock-Feeling, sowie einer gewissen Hippie-Mentalität. Zu alledem werden dann auch noch mal, allerdings nie übertrieben oder aufdringlich, ein paar gelungene, exotische Outback-Klänge gemischt, wie beispielsweise ein Didgeridoo. Verrückt! Zu John Butler's fantastischem, virtuosen und fingerfertigen Gitarrenspiel kommt noch seine ausgezeichnete Stimme, die ein wenig an Dave Matthews erinnert. Nicht zu vergessen auch seine beiden herausragenden Mitstreiter Rory Quirk am Bass, mit ebenfalls verrückten Einlagen, und den genialen, technisch ungemein versierten Drummer Jason McGann. Viele längere Stücke, auch mal über 10 Minuten gehend. Ein paar Song-Beispiele: Die ersten Töne des Openers "Betterman" erklingen. Schwüles Acoustic-Picking, wie aus dem Mississippi-Delta, ein herrlicher grooviger Rhythmus. Eine prächtige, satte E-Gitarre kommt hinzu, klasse Gesang, eine wunderbare Melodie, und nach ca. 3 Minuten setzt Butler zu einem gewaltigen, augedehnten Slide/E-Gitarrensolo an, mit zum Teil herrlichem Twin-Slide-Sound. Dazu verrückte Bass-Spielereien. Im Hintergrund immer die swamoige Acoustic-Gitarre verweilend, verliert sich die Band in einem genialen Gitarren-Jamming. Allein diese über 8-minütige Nummer ist das Geld für die Scheibe wert. Bluesig filigrane Acoustic-Gitarren und satte E-Gitarren bestimmen das würzige "Attitude", auch über 6 Minuten lang, gefolgt von dem herrlich lockeren, flotten, knochentrockenen "Pickapart", bis zu der tollen 11-Minuten-Nummer "Money". Ein nie endend wollendes Didgeridoo mit dezenten Outback-Gesängen eröffnet dieses großartige Stück. Lässiges Schlagzeug setzt ein. In den etwas momotonen Didgeridoo-Sound prescht eine großartige (Slide)E-Gitarre. Ein dezent psychedelisches Feeling macht sich breit. Dann, erst nach ca. 3 Minuten, John Butler's klasse Gesang! Schließlich nimmt der Song immer mehr Fahrt auf und mündet schlußendlich in einem gewaltigen, satten, bluesigen "heavy" Gitarren-Slide-Jamming. Ein beseeltes Stück, das trotz seines Ideenreichtums und seiner Vielfältigkeit nie an Struktur verliert und immer ein Ganzes bleibt. Klasse auch das schnelle, extrem rhythmische "Media" und das wieder 8 Minuten lange "Take", erneut eine Verschmelzung von fantastischen Gitarrenrhythem und -soli mit dezenten, sehr angenehmen, psychedelischen Klängen. Keine Frage, das John Butler Trio ist eine der besten Guitar-based Bands im heutige Rock-Zirkus, die ihre Zuhörer auf eine traumhafte Jamrock-Reise einladen, von der man gar nicht mehr zurückkehren möchte. 64 Minuten musikalische Brllanz, die begeistert! Von dieser Band werden wir noch viel hören! Meisterhaft!

Art-Nr.: 1784
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Betterman
Pickapart

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Cagle, Chris - same [2003]
Nach seinem erfolgreichen und durchaus beachtlichen Erstling "Play it loud" aus dem Jahre 2000 legt Chris Cagle nun mit seinem neuen, gleichnamigen zweiten Album nochmal einen drauf! Knackiger Hi-Energy-Country mit viel Druck und Power, mit dem er zielsicher den Zahn der Zeit trifft. Ja, und der Erfolg gibt ihm recht! Mit Kachacho ist das Album wie eine Rakete aus dem Nichts an die Nr.1 der Billboard Country-Album-Charts geschossen. Und die erste Single, das schneidige, flotte, knackige New Country-Stück "What a beautiful day" schickt sich an, den gleichen Weg Richtung Single-Charts-Spitze zu gehen. Es läuft prima für Mr. Cagle! Der Bursche strahlt eine ungemeine Energie aus. Wie selbstverständlich kombiniert er diese musikalische Power mit teilweise überaus sensiblen Geschichten und seiner "Killer"-Countrystimme. Übrigens hat er bis auf einen alle Songs mitkomponiert, was zeigt, daß er auch ein erstklassiger Songwriter ist. Seine Musik ist modern, oft recht rockig, kräftig und vor allen Dingen immer richtig "country"! Wir hören viele Fiddles mit ordentlich Drive, Big Electric Guitars, mal kombiniert mit dezenter Mandoline oder mit einem Banjo, flüssiges Klavierspiel und auch mal eine fette Orgel. Und an der Basis bestimmt eine ungemein treibende Rhythmus-Sektion aus fetten Basslinien und voluminösen Drums den Takt und das Tempo. So befindet sich seine Musik irgendwo in der Schnittmenge zwischen Tim McGraw, Kenny Chesney, Toby Keith und Montgomery Gentry. Ob Balladen oder Uptempo-Nummern, alles hat ordentlich "Saft". Das Album wird sicher noch eine Menge Hits abwerfen. Da haben wir z.B. das hervorragende dynamische Uptempo-Stück "Chicks dig it" mit seinem humorvollen Text und diesem gut abgehenden traditionellen Country-Drive einerseits, und seinen peppigen, rockigen E-Gitarren-/Fiddle-Duellen im Mittelteil andererseits. Das hat schon was! Oder die vollmundige, wieder mit kräftiger E-Gitarre instrumentierte Power Country-Ballade "Look what I found", das rockige, mit dezentem Southern-Flavor angereicherte "Night on the country", das starke "Everything" - alle haben sie das Zeug hohe Chartpositionen zu erreichen. Ein prima Album! Der Durchbruch scheint geschafft! Der Texaner ist Nashville's neuer Star am Country-Himmel! Vielleicht ist er sogar in der Lage einmal in die Fußstapfen eines Tim McGraw zu treten...

Art-Nr.: 1817
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Clark, Terri - pain to kill [2003]
Respekt, Respekt, sie wird einfach immer besser! Auf grandiose Art und Weise verkörpert Terri Clark gleichzeitig sowohl das Image des wilden, powernden Hi-Energy Cowgirls, das auch schon mal über die Stränge hinausschießt, als auch das der reifen, klugen, starken, selbstbewußten Frau, die ganz genau weiß, wo's lang geht, und die klipp und klar sagt, was sie denkt. Begab sie sich mit ihrem letzten, ebenfalls ganz großartigen Album "Fearless" noch auf eine etwas introvertiertere Reise, so gibt die Kanadierin, im übrigens seit 3 Jahren hintereinander jeweils die gefeierte Gewinnerin der Rubrik "Entertainer of the year" der Canadian Country Music Association, mit "Pain to kill" wieder deutlich mehr Gas. Das ist kraftvoller, überaus knackiger, lupenreiner Country/New Country von ganz großer Klasse, bei dem die Energie und die Power von vorn bis hinten spürbar sind. Und das tolle: sie läßt sich nicht von den allgemeinen Nashville-Trends verleiten, sondern spielt kosequent popfreien Country, zwar mit einer rockigen Note, aber eben schnörkellosen, astreinen "straight-up" Country, wie wir ihn in den heutigen Tagen gerne viel öfter hören würden. So muß astreiner New Country heute klingen! Darüberhinaus hat sie mal wieder ein absolut geschicktes Händchen bei der Songauswahl bewiesen. Wirklich alle 12 Tracks stecken voller Substanz, haben prächtige Melodien und sind auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Alle Stücke scheinen ihr geradezu auf den Leib geschnitten sein. Keinerlei Ausfälle! Und immer kommt es wunderbar rüber, diese Feuer, welches sie ausstrahlt, gleichzeitig verbunden mit einer Menge Gefühl. Selbst die wenigen Balladen oder das ein oder andere nicht ganz so elektrisch gespielte Stück, bei dem akustische Instrumente, wie Mandoline oder Banjo vorherrschen, stecken voller Kraft und sind betont knackig in Szene gesetzt. Sehr stark dazu bei trägt das großartige, knochentrocken gespielte, sehr variable Schlagzeug von Nashville-Maestro Lonnie Wilson. Ein Paradebeispiel für solch eine semi-akustische Nummer ist das geradzu traumhafte "I just called to say goodbye", angereichert mit einer herrlichen Steel und einem kurzen, kernigen E-Gitarrensolo. Mit dem Opener "I just wanna be mad", einem Fiddle und Gitarren getränkten Uptempo-New Country-Knüller, ist Terri bereits unterwegs Richtung Spitze der US Billboard Country-Single-Charts. Was haben wir da für tolle Stücke auf diesem Album, wie z.B. den leicht rootsigen, staubtrockenen, mit dezentem Cajun-Flair angereicherten Midtempo-Song "Three Mississippi", mit seiner tollen Melodie und den herrlichen Gitarren, Mandolinen und Banjo. Oder die beiden rockigen, furiosen Uptempo-Heuler "Pain to kill" und "I wanna do it all", das herrliche, wieder so knackige "Working girl" und und und...! Wie gesagt, es ist müßig einzelne Songs herauszuheben, denn hier jagt ein "Hit" den nächsten. Immer wieder verschmelzen sich traditionelle Countryinstrumente, wie Mandoline, Fiddle, Akustik-Gitarre, Banjo und Steel mit satten, rockigen E-Gitarren, den klasse Melodien und Terri's großartigem Gesang (ihre Stimme war nie besser) zu einer wunderbaren musikalischen Einheit. Produziert, zu je der Hälfte, haben dieses Album im übrigen keine Geringeren als die Nashville Star Sound-Schmiede Byron Gallimore (z.B. Tim McGraw) und Keith Stegall (z. B. Alan Jackson). Schon zu Beginn des Jahres 2003 ein echtes Highlight aus Music City! Toll! Keine Frage, diese Dame bringt die Cowboys auf Trab. Terri Clark keeps it country! 100%ig!

Art-Nr.: 1717
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dixie Chicks - an evening with the dixie chicks ~ dvd [2003]
Laßt euch verzaubern! Traumhafte Live-DVD der Dixie Chicks! Am 15. und 16. August 2002, kurz vor der Veröffentlichung ihres großartigen Albums "Home", spielten die Dixie Chicks zwei Konzerte in dem neuen, wunderschönen Kodak Theatre von Los Angeles, das fast wie eine moderne Ausgabe der Grand Ol' Opry wirkt. Der zweite Abend wurde für ein TV-Special des US-Fernsehsenders NBC mitgeschnitten. Und genau von diesem zweiten Abend gibt es nun auch diesen außergewöhnlich schönen Konzertmitschnitt der Chicks, der allerdings 7 Stücke mehr enthält, als die amerikanische TV-Übertragung. Sekunden nach dem Start der DVD haben euch die Mädels bereits in ihren Bann geschlossen. Natalie Maines' Stimme ist auch live ein Knüller. Kraftvoll, variabel, ausdrucksstark und glasklar zugleich! Dann diese wunderbaren Harmonien! Herrlich! Entsprechend den Aufnahmen von "Home" spielen die Chicks ein (fast) komplett akustisches Konzert. Das ist ein absoluter Hochgenuß, eine fantastische Live-Performance allerfeinster Bluegrass orientierter Acoustic Countrymusic, von der man gar nicht genug bekommen kann. Natalie spielt neben dem Singen noch akustische Gitarre, Emily Robison (übrigens hoch schwanger) spielt ein wunderbares Dobro und Banjo, und Martie Maguire überzeugt mit großartigem Fiddle- und Mandolinenspiel. Darüber hinaus haben die Mädels eine begnadete Band von weiteren 6 excellenten Musikern dabei, allen voran Natalie's Vater, die Texas Country-/Countryrock-Legende Lloyd Maines. Aufgelockert werden die Stücke immer wieder durch die immense Instrumentenvielfalt. Neben den Gitarren, Mandolinen und vfgFiddles hören und sehen wir auch mal dezente Percussion, ein Akkordeon, eine Flöte usw.! Zunächst präsentieren die Chicks das komplette "Home"-Album live. Großartig die Dynamik bei dem Titelstück "Home", traumhaft schön der Auftritt bei "Landslide" oder dem grandiosen "Travelin' soldier", unglaublich, mit welcher Anmut Natalie das von einer so wunderbaren Melodie geprägte "Godspeed" interpretiert, unterstützt von einem ganz zurückhaltenden Drumming (John Gardner) und einer ebenso dezenten Baritone E-Gitarre (Lloyd Maines). Anschließend gibt es, als Sahnehäubschen sozusagen, noch vier ältere Hits im bluegrassigen Acoustic-Sound. Natürlich das fantastische "Wide open spaces", eine herrliche Version von "Cowboy take me away", bei dem der komplette Saal, wie ein gewaltiger Chor mitsingt, das rasant abgehende "Goodbye Earl", bei dem die Mädels und das Publikum vollends zur Höchsform auflaufen, und das schöne "Sin wagon". Die Show dauert gut 90 Minuten! Sound und Bild der DVD sind perfekt! Laßt euch anstecken von der Begeisterung des Publikums, von der großartigen Musik dieser zauberhaften Damen. Lehnt euch zurück, genießt dieses Konzert und ihr habt das Gefühl, ihr seid mitten drin. Ein traumhafter Augen- und Ohrenschmaus! Was strahlen die Mädels für eine Sympathie aus. Ein fabelhaftes Konzert! Die DVD kommt in einer tollen Digipack-Aufmachung und beinhalted ein feines Booklet mit schönen Fotos und interessanten Liner-Notes. Sie ist auf allen herkömmlichen DVD-Spielern abspielbar, ein besonderer "Code free"-Player ist nicht nötig.

Art-Nr.: 1820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Dixie Chicks - home [2002]
Wunderbares neues Album der Chicks! Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Robison spielten dieses Album völlig unabhängig von ihrer Plattenfirma ein, mit der sie monatelang im Clinch lagen, ehe man sich dann doch wieder einigte, alledings mit einem eigenen Unterlabel der Chicks namens "Open Wide Records"! Die Aufnahmen entstanden erstmals nicht in Nashville, sondern in ihrer texanischen Heimatstadt Austin. Sie waren völlig frei, niemand redete ihnen rein, sie haben alles selber finanziert und machten die Musik, die sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt machen wollten. Sie genossen die Aufnahmezeit in vollen Zügen, hatten unendlich viel Spaß, konnten in einer Unbekümmertheit arbeiten, die sie bei künftigen Aufnahmen wohl nie wieder vorfinden werden. Herausgekommen ist ein herrliches Bluegrass orientiertes Acoustic Country-Album voller Texas-Roots. Natalie's kraftvolle, manchmal etwas rauhe Sopran-Stimme ist wieder überragend, die Harmonien sind wunderschön! Das Spektrum der großartigen Songs reicht von herrlichen Balladen, wie z. B. eine tolle Coverversion von Fleetwood Mac's (Stevie Nicks) "Landslide", das traumhafte "More love" oder Radney Foster's "Godspeed", bei dem Emmylou Harris zusätzlichen Harmoniegesang beisteuert, über rhythmische Uptempo-Nummern, wie der erste Hit "Long time gone", bis hin zu flotten Bluegrass-Nummern, wie die klasse Eigenkomposition "White trash wedding". Mandolinen, Dobros, akustische Gitarren, Banjos, Fiddle, akustischer Bass, Akkordeon und dezente Percussion bestimmen die Szenerie. Und das Bemerkenswerte: die Mädels spielen unzählige dieser Instrumente selbst, womit sie einmal mehr beweisen, welch großartige Musikerinnen sie sind, und was sie so außergewöhnlich macht. Herausragend auch die Coverversion von "Traveling soldier", eine traumhafte Komposition von Emily's Schwager und Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison. Unter den Gastmusikern: Chris Thile (Nickel Creek), Glenn Fukunaga, Bryan Sutton und Natalie's Vater Lloyd Maines, der das Album auch zusammen mit den Chicks produzierte. Ein exquisites Texas Roots / Acoustc Country / Bluegrass-Album der Dixie Chicks, mit dem sie sich selbst ein neues Karriere-Highlight setzen. Bravo!

Art-Nr.: 1477
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Elston Band, Jay B. - same [2000]
Alligator Stew Sänger Gary Jeffries brachte uns mit einer Empfehlung auf die Fährte der Jay B. Elston Band aus Slidell/Louisiana! Natürlich sind wir der Sache nachgegangen, haben recherchiert, schließlich Kontakt mit Mr. Elston aufgenommen und somit den nächsten absoluten Southernrock-Knüller entdeckt! Festtagsstimmung für die Southernrock-Gemeinde und auch die Bluesrock-Fraktion: Das Debut der Jay B. Elston Band aus dem Jahre 2000 ist eine wahre Demonstration bärenstarken schwülen, bluesigen, rohen, puren Southernrocks aus den Sümpfen Louisisana's - da brodeln die Bayous! Geprägt wird die Musik selbstverständlich von Jay B. Elston selbst, der zum einen als hervorragender Sänger mit einen dezent "Whiskey gegerbten" Organ, irgendwo zwischen Steppenwolf's John Kay und Hatchet's Danny Joe Brown liegend, überzeugt, und zum anderen ein begnadeter, furioser Guitarslinger mit unter anderem glühendem Bottleneck Slide-Gitarrenspiel ist, der seine Gitarre mal schreien und mal weinen läßt, und ein rasantes Solo nach dem nächsten aus den Saiten zaubert. Längst zählt er in seiner Heimat, das bescheinigt man ihm aller Orten, zu den ganz großen Gitarreros der Szene. Überhaupt ist der Gitarrensound wunderbar transparent! Doch auch die beiden anderen Musiker verstehen ihr Handwerk und liefern eine großartige, treibende, groovige Rhythmusarbeit: Rory Faciane an den Drums und Scott Womack am Bass! Mit über 65 Minuten Spielzeit gibt's 17 excellente Songs ohne Ausfälle. Klar hören wir hier auch wieder die Parallelen zu Allmans-like Jammings, zu dem Boogie-Rock von Molly Hatchet und den Riffs von Lynyrd Skynyrd, doch das gehört einfach dazu! Ansonsten spielen die Jungs um Jay B. Elston ihren ganz eigenen unverbrauchten Stil, der das Genre erneut in neuem Glanz erstrahlen läßt! Der musikalische Süden lebt! Arrangements und Strukturen der Songs sind klasse. Von sehr bluesigen slide-getränkten Nummern, bis zu stampfendem Boogie-Stoff - die gesamte Southernrock-Palette haben sie drauf. Doch eines ist allgegenwertig: "the sounds of the swamps"! Ein paar Songbeispiele: Swampige Blues-Slide und Dobro bilden das Intro zu "The rambler". Pulsierendes, "heißes", trockenes Schlagzeug setzt ein, eine herrliche Blues-Harp, die Drums werden schneller, fangen an zu rotieren und schon wird der Song zu einem astreinen driving Lousiana Southern-Bluesrocker mit tollen Gitarrensoli! Abgehenden Southern-Boogie mit herrlichem Bottleneck-Spiel bis die Saiten glühen gibt's auf "Motor run", Skynyrd- und Hatchet-Riffs rocken bei "Come on in and boogie" um die Wette, inklusive tollem Jam-Feeling durch großartige Percussion-Arbeit und scharfen Slide-Soli. Puren Southernrock wie aus einem Guß mit feurigen Gitarrenläufen hören wir auf "Can't win for losin', während "Wake'n bake" mit seiner zwirbelnden Slide-Gitarre, der herrlichen Lead-Gitarre und dem virtuosen bluesy Picking (Clarence "Gatemouth" Brown" als Gast), angetrieben von schweißtreibendem Bass, wieder eine dieser Louisiana Southern-Boogie-Blues-Vorzeige-Nummern ist. Die Jay B. Elston Band ist zweifellos ein neues absolutes Genre-Highlight, das das Herz eines jeden Southernrock-Fans höher schlagen läßt! Gitarrenzauber aus dem Voodooland! "Ballsy Southern Rockin' Blues from the Swampland"! Heiß - scharf - "geil"!

Art-Nr.: 1120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Voodoo woman
Can't win for losin

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Landreth, Sonny - the road we're on [2003]
Der Magier der Slide-Gitarre ist zurück! Und wie! Umwerfend! Was hat der nochmal Kraft und Energie getankt! Noch nie hat der langjährige John Hiatt-Sideman (erst letztes Jahr noch lieferte er mit Hiatt und den Goners eine bravouröse Europa-Tour ab) auch nur ein annähernd schwächelndes Album abgeliefert, doch was er heuer mit "The road we're on" präsentiert, verschlägt einem fast die Sprache! Ein phänomenales Album, mit dem er die hohen Erwartungen an seine Musik noch einmal übertroffen hat. Voller ausgelassener Spielfreude präsentiert er mit seinen Kumpels Dave Ranson am Bass und Brian Brignac an den Drums ein gigantisches, kochendes "high-energy/ high-volume hard-edged/ driving Blues/ Cajun/ Zydeco/ Rock"-Festival, das einen nicht mehr losläßt! Perfekte Songs und wirklich keinerlei schwache Momente zeichnen dieses Album aus. Sein Gesang war nie besser! Und dann diese Power! Der Schwerpunkt liegt diesmal eindeutig auf energischem, durchaus lautem, brodelndem Bluesrock oder rocking Blues! Seine Musik ist intensiver und satter rockend, als jemals zuvor. Trotz dieser Intensität stecken in den Songs großartige Melodien und wunderbare Strukturen. Ach ja, sein Gitarrenspiel: nie war es satter und direkter als heute - einfach explosiv! Ein mächtiges E-Gitarren-/Slide-Spektakel eines wahren Künstlers! Diese rockenden Gitarren lassen die Sümpfe von Louisiana überkochen! In jedem Song steckt ein ausgedehntes Solo von unübertrefflicher Klasse. Immer ist die Musik von dieser Louisiana-/Swamp-Schwüle durchtränkt, doch Landreth verarbeitet zudem in seinem Gebräu diesmal auf angenehmste Art und Weise das ein oder andere Element klassischen (Texas)Bluesrocks, verbunden mit einer gediegenen Portion Southern-Würze! Okay, drücken wir mal die Start-Taste unseres CD-Spielers: Sonny intoniert mit wunderbarem Gesang das erste Stück, nach ein paar Sekunden folgen swampige Acoustic-Riffs. Und dann, 30 Sekunden später, die prächtige Rhythmus-Sektion aus Power-Bass und fetten Drums setzt ein, "knallen" die Jungs richtig los. "True blue" heißt dieser von einer gewaltigen, rockenden Electric Slide durchzogene, fantastische, brodelnde "heavy" rocking Blues, der sowohl die Musiker, als auch die Zuhörer sofort auf die richtige Betriebstemperatur bringt, die während des gesamten Albums mühelos gehalten wird. Eine klasse Melodie und ein feuriges, dreckiges Solo machen den Titel vollends zum Genuß! Weiter geht es mit dem fetten Uptempo-Bluesrocker "Hell at home", inklusive toller "straight rockin'" Drums, wunderbarem Dobro-Spiel und fiebriger Cajun-Bottleneck-Electric-Slide-Guitar, gefolgt von dem groovigen, sich unaufhaltsam einen Weg durch das Mississippi-Delta bahnenden, Voodoo-Bluesrocker "All about you", bei dem Sonny einmal mehr eine elektrisierende Slide-Demonstartion abliefert. Nach dem herrlichen Electric Slow-Blues "A world away" mit einer wohligen Hammond-Orgel, folgt das schnelle, wunderbar lockere und flockige Country-/Cajun/-Rock'n Roll-Stück "Gone Pecan" mit feinster Percussion und klasse Gitarrenläufen, ehe es bei dem dreckigen Southern-Boogie-Rocker "Natural world" wieder mit Volldampf weiter geht. "The promise land" schließlich ist ein Hochgenuß von einem flotten, "heißen", rhythmischen Slide-Gitarren Zydeco-Rocker, während "Ol Lady Luck" ein Traum von einer herrlichen, melodischen Bluesrock-Ballade darstellt, geprägt von einem wunderbaren Zusammenspiel aus einer groovenden Hammond-Orgel und einer herrlich, dreckigen E-Gitarre. Man bekommt Gänsehaut! Wie gesagt, es gibt bei den 12 Tracks keinen Ausfall! Perfekt produziert von Sonny und R.S.Field! Schöne Digipack-Aufmachung! Es scheint, als sei Sonny Landreth in der Form seines Lebens! Ein fesselndes Slide-/Gitarren-/Bluesrock-/Swamp-Feuerwerk eines begnadeten Musikers. Laß die Saiten glühen, Sonny....

Art-Nr.: 1759
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Last Hombres, The - redemption [2003]
Herrlich! Da ist er wieder, dieser ach so geliebte, glorreiche Rootsrock-/Countryrock-Sound vergangener Tage, als Bands wie die New Riders of the Purple Sage, die Byrds oder The Band auf dem Zenit ihrer schöpferischen Kunst waren und ihre Fans in den frühen Siebzigern mit wunderbarer Americana-Rockmusik beglückten, als dieser Begriff noch gar nicht erfunden war. Und wie aktuell, kreativ und inspiriert kann man eine solche Musik auch in der heutigen Zeit noch zelebrieren, mit welcher Frische und Kraft kann man einer solchen Retro-Mucke wieder zu neuem Glanz verhelfen. Toll! Wer dieses Kunststück fertigbringt? The Last Hombres aus Long Island! Und wer sitzt bei denen am Schlagzeug? Jawohl, kein geringerer als der begnadete Levon Helm, ex-Drummer der legendären "Band"! Michael Meehan (bass, vocals), Paul Schmitz (guitars, dobro, harmonica, vocals) und Russ Seeger (guitars, dobro, vocals), 3 großartige Musiker, Sänger und Songwriter, und seit annnähernd 15 Jahren gestandene lokale Rootsrock-Größen, spielten Ende der 90iger Jahre einen Gig im Vorprogramm von Levon Helm, als man sich spontan zu einigen Jammings zusammensetzte und sofort merkte, welch eine Chemie unter den Musikern herrschte. Man war vom gegenseitigen Können und den gemeinsamen musikalischen Vorstellungen dermaßen begeistert, daß man spontan beschloß zusammenzuarbeiten. Das Resultat: Ein knackiges, trockenes Rootsrock-/Countryrock-Prachtalbum, "that really kicks up dust", wie es in einer US-Besprechung heißt. Ja, dreckig, staubig und erdig klingt dieses Roots-Meisterwerk, doch trotz dieses rauhen Charmes stecken die Songs voller grandioser Melodien, sind mal laut und roh, dann wieder wunderbar harmonisch, schön und locker. Die Musik der Hombres ist sehr gitarrenorientiert! Ein breiter, vielschichtiger Sound aus herrlichen Acoustic- und E-Gitarren, immer wieder unterbrochen durch rootsige, kratzende, dreckige E-Gitarrensoli, auch mal angereichert mit klimperndem Piano, vollmundigen Hammond-Klängen oder Mandoline und Steelguitar, vor dem Hintergrund von Levon Helm's einzigartigem, unverwechselbaren Schlagzeugspiel versetzt die Genre-Fans erst in Erstaunen und dann in wahre Begeisterung. Für den Part der Steel hat man im übrigen, das paßt einfach wunderbar, auch noch den legendären Steeler der New Riders, Buddy Cage, gewinnen können. Alle Musiker der Hombres beherrschen ihr Handwerk auf oberstem Niveau. Großartiger Gesang! Perfektes Songwriting! Die Songs stecken voller Herz und Seele. Man beackert das gesamte Roots-Genre von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Nicht nur die Einflüsse der bereits erwähnten Acts von den Byrds bis zu The Band sind spürbar, sondern auch Parallelen zu Gram Parsons, Warren Zevon, Tom Petty, Bob Dylan, Grateful Dead, den Stones und Steve Earle sind ebenso nachvollziehbar, wie auch ein gewisses Southern-Flair nicht zu leugnen ist. Und alles paßt zusammen, wie aus einem Guß! Schwache Songs sucht man auf dieser Scheibe vergebens. Ein paar Beispiele: Mit "King of Memphis" geht es gleich mit einem echten Knüller los. Mit ordentlichem Drive, einem tollen Shuffle-ähnlichen Rhythmus, einer klasse Melodie, einem Schuß Southern-Soul und einem unwiderstehlichen Zusammenspiel verschiedenster Gitarren bohrt sich dieser prächtige Uptempo-Rootsrocker in die Gehörgänge. Das rauhe "It's alright Norma" steckt voller dreckiger Stones-Riffs, unterstüzut von großartigem Piano-Geklimper und fetten E-Gitarren, während "Saint Estephe" einfach nur ein Traum von einem staubigen Retro-Texas-Border-Countryrocker ist. Hier herrscht eine wunderbar entspannte Atmosphäre. Tolle Melodie! Welch ein transparenter Acoustic-Gitarren-Sound, gekoppelt mit herrlichen, glasklaren, Steel-Passagen von Buddy Cage. "Humble enough" ist eine wunderbare, trockene Ballade zwischen Neil Young, Dylan und The Band angesiedelt, während mit "Cadillac" ein satt dampfender Boogie-Retro-Rootsrock-Knaller aus den Boxen tönt. So jagt ein toller Song den nächsten. The Last Hombres legen mit "Redemption" ein absolutes Rootsrock-Highlight vor, das zu keinem Moment an musikalischem Reiz verliert. Eine tolle Truppe, der sich Levon Helm da angeschlossen hat. Möglicherweise würden "The Band" in einer Top-Form heute genau so klingen. Ein wirklich famoses Album!

Art-Nr.: 1834
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,40

In folgende Titel können Sie reinhören:
King of Memphis
It's alright Norma
Swoon

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Moe. - wormwood [2003]
Das neue Studioalbum "Wormwood" ist bereits, inklusive aller Live-Veröffentlichungen, das 10. Werk dieser mittlerweile sowohl bei Kritikern als auch bei Fans ungemein hoch geschätzten Jamrock-Truppe aus Buffalo/New York. Erst im vergangenen Jahr haben sie den in der Szene so renommierten "Jammy-Award" für die Kategorie "Best Liev Performance" gewonnen. Ihre Fanbase wächst rasend. Die Jungs werden immer besser, werden längst in einem Atemzug mit Kollegen wie Widespread Panic, Phish oder dem ganzen Grateful Dead-Clan genannt. "Wormwood" ist ein sehr starkes Album geworden, das die Band auf dem absolut richtigen Weg zeigt. Sie schaffen es durchaus den Geist ihrer excellenten Live-Shows mit ins Studio zu transportieren und weiter auf den Zuhörer zu Hause zu übertragen. Die Songs sind abwechslungsreich, mal dreckig, mal hart rockend, mal wieder sehr gefällig, ausgestattet mit einem breit angelegten Gitarrensound und herrlich jammiger, groovender Percussion, auch mal, wie von ihren Live-Shows bekannt, ein wenig experimentell, dann wieder folkig - immer gut strukturiert. Live kann man daraus prächtige, ausgedehnte Jammings machen. Auf den ersten Blick fehlen die richtig langen Stücke, doch das täuscht. Sind doch die einzelnen Tracks von der musikalischen Thematik und den fließenden Übergängen zueinander oftmals so angelegt, daß man den Eindruck hat, es handele sich lediglich um ein langes Stück. Bestes Beispiel: die Tracks 7 (beginnt als lauter, rauher Gitarrenrocker mit rohen, fetten E-Gitarren), 8 (mit dezent elektronischen Folk-Passagen), 9 und 10 gehen ohne jegliche Pause so fließend ineinander über, daß das Ganze einem wunderbaren 23-minütigen Jam-Fest gleichkommt. Großartig auch das Eröffnungsstück "Not coming down", ein klasse Retro-Uptempo-Garagenrocker voller roher E-Gitarrenriffs und funkiger, teilweise fast heltischer Bass-Läufe. Dann der richtig dreckige, riffige, pure Gitarren-Rootsrocker "Okayalright" mit jeder Menge Southernrock-Flair, einer klasse Melodie, klasse Gitarren und starker Percussion. Hat auch irgendwie etwas von den Black Crowes oder gar Neil Young's Crazy Horse. "Gone" klingt recht Grateful Dead-like und das Titelstück "Wormwood", ein tolles Instrumental, kommt ungemein entspannt und wohlig aus den Boxen. Da macht sich unter einer sehr angenehmen Melodie ein wunderbar frisches und relaxtes Feeling breit. Wir hören eine excellente E-Gitarre, die mal als Slide gespielt wird, dann wieder wie eine Steel klingt, in Koperation mit lässiger Percussion und knackigem Schlagzeug, hin und wieder mit dezenten, überhaupt nicht störenden Synthesizer-Klängen angereichert. Als würden sich die Allman Brothers zusammen mit Grateful Dead auf einem Americana-Trip befinden. Rund 57 1/2 Minuten allerbeste Moe.-Jamrock-Unterhaltung. Teilweise kommt auch ein gepflegtes Hippie-Flair auf. Die Band ist weiter dabei ihr sowieso schon hohes Standing unter den Fans zu festigen. Sehr saubere und klare Produktion! Die CD kommt in feiner Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 1812
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Molly Hatchet - extended versions ~ live [2002]
Futter für die Molly Hatchet-Kompanie! Southern Rock-Power bis zur Erschöpfung! Im Rahmen einer von BMG in den USA gestarteten Veröffentlichungsreihe völlig unterschiedlicher Pop- und Rock-Künstler mit dem Titel "Extended versions", flattert uns nun auch dieses Molly Hatchet-Teil auf den Tisch! Und im Gegensatz zu den anderen Interpreten handelt es sich hierbei nicht um eine Art Best of-Zusammenstellung, auch nicht um "ausgedehnte Versionen" (na ja, im weitesten Sinne vielleicht doch....) bekannter Stücke, sondern um eine historische Live-Aufnahme der Band aus der Phase mit Sänger Jimmy Farrar! Was für ein Fest für die Hatchet-Gefolgschaft, gelten doch Aufnahmen aus dieser Ära als äußerst selten. Umso bemerkenswertern daß sie jetzt der Öffentlichkeit zugänglich genmacht werden. Leider geht aus dem Booklet der CD nichts über die Daten der Aufnahmen hervor (die Aufmachung ist extrem einfach und leider auch recht lieblos gestaltet - massenserienmäßig halt), doch nach Informationen von Jimmy Farrar's Ehefrau handelt es sich um einen Mitschnitt aus den beiden "Toys for Tots"-Shows der Band im Palladium von Los Angeles vom 5. Dezember 1981! Und die Jungs strotzen vor Kraft und unbändiger Energie! Farrar brüllt sich die Seele aus dem Leib und die Herren Hlubek, Holland und Roland verpassen dem Publikum eine geballte Gitarren-Breitseite nach der nächsten. Halsbrecherische Soli bis zum Umfallen. Neben einer tollen Version von "Beatin' the odds", zwei starken Versionen von "Take no prisoners"-Tracks, nämlich "Dead giveaway" und "Lady luck", gibt's fulminante Versionen von "Flirtin' with disaster", "Gator country", "One man's pleasure", "Bounty hunter", "Dreams I'll never see", "It's all over now" und "Let the good times roll". Der Sound ist perfekt! Diese pure, harte Southern Rock'n Roll Live Power entschädigt für die dürftige Aufmachung allemal! 45 Minuten Vollgas!

Art-Nr.: 1262
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,70

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Nichols, Joe - man with a memory [2002]
Feines Album von Joe Nichols mit einer Ansammlung von 12 astreinen Countrysongs! 6 Jahre nach seinem Debut hat er nun ein Major-Zuhause gefunden und veröffentlicht, was dieser Tage in Music City nicht unbedingt selbstverständlich ist, eine (fast) popfreie Country-Scheibe, verwurzelt in den puren Traditionen von Jones, Haggard & Co.! Joe Nichols ist ein großartiger Sänger, dessen angenehme, weiche, wohlige Stimme und Gesangsstil irgendwo zwischen Randy Travis, Keith Whitley, Don Williams und Alan Jackson liegen. Der Erfolg stellt sich auch schon ein, denn die erste Single "The impossible" ist bereits ein Billboard Country-Single Top 10-Hit! Während des gesamten Albums herrscht ein entspanntes, relaxtes Feeling vor. Weitgehend bewegt sich die Musik im Midtempo-Bereich. Die etwas schnelleren Titel sind keineswegs aufpeitschend und die wenigen Balladen setzen auf Gefühl und nicht auf unnötigen Power-Bombast. Brent Rowan zeichnet für die ausgezeichnete Produktion verantwortlich. Da sollten schon noch einige Hits für Nichols abfallen, zum Beispiel das Knüllerstück "Joe's place", ein wunderbares, flockig lockeres, pures Countrystück über einen Schuppen "where some of us go, when the hard working day is through", wie er singt. Weiter heißt es: "Through the neon and smoke, we laugh and tell jokes, and throw down a cold one or two. There's a jukebox that's full of records, by Willie, Haggard and Jones". Da kommt echtes Countryfeeling auf! Oder das herrlich melodische, ebenso lockere, honky-tonkige "Brokenheartsville", mit schöner Steel, E-Gitarre und dezenter Orgel. Toller Titel! Zur Abwechslung gibt's dann auch mal einen Swing bei "You can't break the fall", während "She only smokes when she drinks", ohne das negativ zu meinen, fast wie eine Fortsetzung von Keith Whitley's "When you say nothing at all" klingt. Insgesamt ein homogenes, richtig gelungenes Gesamtwerk zeitlos moderner, traditionsbewußter Countrymusic.

Art-Nr.: 1582
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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