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Alabama - in the mood: the love songs [2003]
2 CD-Set! Dieses 24. Album der Country-Veteranen, die sich übrigens zur Zeit auf ihrer Abschieds-Tournee befinden, ansonsten aber weiterhin gemeinsam arbeiten wollen, ist keine übliche "Greatest Hits"-Sammlung, sondern beleuchtet mit sorgfältig ausgewähltem Material die etwas romantischere Seite der Band, ihre Balladen! Höhepunkt sind 2 brandneue Titel zu Beginn der Doppel-CD: Zum einen die ausgesprochen gelungene, auf der Basis eines herrlichen Rumba-Rhythmusses sehr relaxt vorgetragene Ballade "In the mood", mit einer sehr schönen Melodie und wunderbaren elektrischen Gitarren, inklusive einem feinen Solo, und zum anderen eine Coverversion des bekannten Mike & the Mechanics-Hits "The living years". Ansonsten geht der Bogen über z. B. "Feels so right" von 1981, "When we make love", "The closer you get", "Touch me when you're dancing", "Here we are", "Close enough to perfect" bis hin zu "Once upon a lifetime"! Insgesamt 23 Songs!

Art-Nr.: 1805
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Auld, Audrey - losing faith [2003]
Ist Audrey Auld nun so etwas wie die große Schwester von Kasey Chambers, oder sind die beiden nur ein Teil aus der gleichen, so großartigen, australischen Americana-Szene? Die Antwort ist: von beidem etwas! Viele Jahre schon macht Audrey Musik mit Kasey's Vater Bill Chambers. Die beiden spielten 1999 als Duo das Old Time Country-Album "Bill & Audrey" ein und waren auch zusammen auf Tour. Audrey Auld ist also praktisch ein Mitglied des Chambers-Clan's, gehört quasi zur Familie. Nach ihrem 2000er Debut "The fallen", einem Album mit klassischem Honky Tonk-Country, liefert Audrey nun mit "Losing faith", bei dem Bill übrigens auch wieder akustische und elektrische Gitarre, sowie Dobro spielt, ein geradezu grandioses Americana/Alternate Country/Rootsrock-Highlight ab, das ihre musikalische Verwandschaft zu Kasey Chambers eindeutig belegt. Die beiden haben die gleichen Roots und die gleichen musikalischen Vorstellungen. Audrey verfügt über einen ähnlichen Gesangsstil wie Kasey und besitzt darüber hinaus die selben außergewöhnlichen Fähigkeiten, herausragende Lieder zu schreiben. Ein herrlicher Song jagt den nächsten! Tolle Melodien! Mal richtig staubig, mal rootsig, dreckig und rauh, dann wieder so wunderbar lieblich und unschuldig rein klingend, mal rockig, dann wieder purer Country, mal erdig und dann wieder herrlich twangy wird hier die ganze Americana-Bandbreite auf wunderbare Art und Weise abgedeckt. Ein klasse Sound und eine blitzsaubere Produktion von Audrey selbst besorgen den Rest für das pure Hörvergnügen der Kasey Chambers- /Buddy + Julie Miller- /Emmylou- /Lucinda Williams- /Tift Merritt & Co.-Fangemeinde! Gleich beim ersten Track, dem Titelstück, bekommt der geneigte Liebhaber gediegener Midtempo Roots-/Americana-Musik wohl eine Gänsehaut ob der Schönheit dieses Songs! Eine traumhafte Melodie, hochinteressantes, unaufdringliches Drumming, ein rootsiges, aber relaxtes Arrangement aus herrlichen Gitarren und einer wunderbar ins Ohr gehenden Lap-Steel (klingt wie eine elektrische Slide-Gitarre) summieren sich mit Audrey's tollem Gesang zu einer Paradenummer an der Schnittstelle Julie Miller/Kasey Chambers. Schon jetzt kann mit dem Album eigentlich überhaupt nichts mehr schief gehen, das ist klar. Und so hält Audrey dann auch das angefangene hohe Niveau locker durch! Weiter geht es mit dem wieder so wunderbar melodischen, dezent folkig angehauchten, Acoustic Country-Song "Dinied", inklusive wunderbarem Dobrospiel von Mr. Chambers, gefolgt von der fantastischen, etwas mystisch und pathetisch wirkenden, erdig rauhen Rootsrock-Nummer "Our lady of sorrows", und dem flotten, sehr föhlichen, mit feinem Banjo angereicherten, Americana-/Country-Knüller "Not who I am", bei dem auch Kasey selbst mit ihrer Harmoniestimme dabei ist. "Doin' well" schließlich ist ein schneller, abgehender, swingender Texas Honky Tonk-Heuler mit tollem Gitarrenpicking und feinen Fiddles, "Trashin' da blues" ist ein klasse Lap Steel/Slide-getränkter erdiger Rootsrocker, auch "Next big nothing" ist eine herrliche, pure Honky Tonk Country-Nummer, "You did" ist ein großartiger, lockerer, relaxter, flüssiger Countryrocker mit einer super Melodie, "Heartache" erinnert an eine straight rockende Lucinda Williams, "Ain't no joy" (ein Duett mit Mary Gauthier) ist eine tolle Countrynummer mit staubigem Desert-Feeling und toller Baritone E-Gitarre und und und...! Duette mit Kieran Kane und Fred Eaglesmith finden sich ebenfalls auf dem Album. "Losing faith" begeistert von vorn bis hinten! Eindeutig: Audrey Auld ist neben Kasey Chambers das zweite exquisite Aushängeschild Australiens in Sachen Americana/Alternate Country von höchster Qualität.

Art-Nr.: 1803
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,40

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Losing faith
Our lady of sorrows
Next big nothing
You did

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Bering Strait - same [2003]
Verrückte Geschichte! Sechs junge, klassisch ausgebildete, aber völlig Country- und Bluegrass-besessene Musiker (2 Mädels, 4 Jungs) aus Russland (!!) machen sich auf den Weg nach Nashville, sorgen dort schnell für eine Mege Rummel, werden innerhalb von 4 Jahren bei 5 verschiedenen Plattenfirmen "durchgereicht", um nun schließlich ihr lang ersehntes Major-Debut vorzulegen. Urteil vorweg: eine klasse CD! Die klingen nicht, als seien sie in Obninsk, sondern irgendwo auf einer amerikanischen Farm aufgewacshsen. Herzerfrischender, zumeist flotter, lockerer New Country mit einem dezenten Schuß Pop, wobei aber Country die eindeutige Marschrichtung vorgibt. Die Sechs sind allesamt ganz ausgezeichnete, hochbegabte Musiker, die das Album komplett selbst eingespielt haben. Man hat hier völlig auf die Mitwirkung der sonst üblichen Nashville Studiogarde verzichtet. Lediglich einen Song hat Vince Gill mit seinem himmlischen Background-Gesang veredelt. Das fast 6-minütige Instrumental "Baering straight", ein fantastischer Husarenritt zwischen Vollgas und langsameren Passagen, bei denen die einzelnen Bandmitglieder ihre ganzen musikalischen Künste mit tollen Soli (Gitarre, Mandoline, Steel, Dobro usw.) ausspielen, ist ob ihrer großen Fähigkeiten bereits für einen Grammy nominiert. Drums, Bass, Keyboards, Gitarren (akustisch und elektrisch), Fiddle, Mandoline, Dobro, Banjo, Steel, sind die Instrumente, die den von Nshville-Haudegen Brent Maher (The Judds) auf den Punkt genau produzierten, klaren Sound ausmachen, doch die großartige Lead-Sängerin (auf allen Stücken, außer dem erwähnten Instrumental) Natasha Borzilova setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Was hat dieses Mädel für eine angenehme, kräftige und reine Stimme. Liegt irgendwo auf der Schiene zwischen Martina McBride, Carolyn Dawn Johnson und Jenai, manchmal hört man sogar einen ganz entfernten Heather Nova-Vibe. Die Songs sind geschickt und clever ausgewählt, haben zumeist einen schneidigen, flockigen Drive und gehen gut ins Ohr. Kein Wunder, waren doch einige von Nashville's Top-Songwritern beteiligt, wie z. B. Kevin Welch, Billy Montana, Mary Ann Kennedy, Pam Rose und Caroly Dawn Johnson, um nur einige zu nennen. So gibt es unter den Tracks dann auch ein paar richtige Highlights, wie z. B. "What is it about you", eine herrliche Midtempo-New Country-Nummer mit einer tollen Melodie, wunderbarer Steel, knackigen Gitarren- und dynamischen Fiddle-Einlagen, dazu Natasha's klarer, bezaubernder Gesang, mit dem sie den Zuhörer schnell in ihren Bann zieht. Oder das wie geschmiert abgehende, total lässige, lockere, von einem coolen Rhythmus und einer Mark Knopfler-like E-Gitarre, die, wie auch die Steel, mit einem leichten Hall aufgenommen wurde, begleitete Uptempo-Stück "Tell me tonight". Klasse auch ihre Interpretation von "Jagged edge of a broken heart", das seinerzeit schon die gute Gail Davies aufgenommen hatte. Natürlich darf auch eine russische Squaredance-Polka nicht fehlen, doch das ist ein lustiger, kultureller Tupfer. Am Ende gibt's noch eine klasse Live-Aufnahme der schönen New Country-Midtempo-Nummer "Like a child". Ein rundum bestens gelungenes, modernes, pfiffiges New Country-Album einer engagierten Band versierter Musiker mit einer tollen Sängerin! Junge Russen musizieren in Nashville. Beeindruckend, wie gut das funktioniert. Da dürfte der ein oder andere Hit schon drin sein.

Art-Nr.: 1790
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tell me tonight

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Blackfoot - rick medlocke and blackfoot [2003]
Als Nachschlag zu den 3 im letzten Jahr erstmals auf CD erschienenen Blackfoot-Alben "Highway song live", "Siogo" und "Vertical smiles" gibt es aus der gleichen Serie nun endlich auch wieder ein Reissue des ursprünglich 1987 veröffentlicheten Werkes "Rock Medlocke and Blackfoot". Diese Platte war seit ewigen Zeiten nicht mehr erhältlich. Blackfoot mit dem ursprünglichen Line-up waren mittlerweile Geschichte. So suchte sich Rick Medlocke neue Mitstreiter und spielte mit zwei Musikern von Mother's Finest und dem Keyboarder Doug Bare dieses Album unter dem Namen "Rick Medlocke and Blackfoot" ein. Mit einigen funky Momenten versehen und immer noch stark in die damals so angeagte Arena-Rock-/Mainstream-Richtung mit viel Keyboard-Sound tendierend, gelang Medlocke & Co. dennoch eine erkennbare Steigerung zu den Vorgängern "Vertical smiles" und "Siogo". Neben puren Maintsream-Nummern ala Foreigner ("Closest thing to heaven") denke man nur an Tracks, wie das dynamische, rhythmische "Back on the streets", die mit ordentlichen Southern-Riffs versehene Coverversion der Hermann Brood-Nummer "Saturday night", das wilde "Reckless boy", oder das krachende "Rock'n Roll tonight".

Art-Nr.: 1833
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,80

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Blue Öyster Cult - curse of the hidden mirror [2001]
Da sind sie wieder, die alten Helden von "Don't fear the reaper". Eric Bloom, Alan Lanier, Donald Roeser & Co. schaffen es mit dem neuen Werk endlich wieder, ihre Fans zufriedenzustellen. Das Ist BÖC-Sound, wie man ihn sich wünscht. Natürlich werden viele sagen, das sei nicht mehr zeitgemäß, doch das muß es auch nicht. BÖC bleiben sich treu, mit einem Werk, das ihnen auch vor mehr als 15 Jahren gut zu Gesicht gestanden hätte. Man stelle sich wieder die bombastischen Live-Shows mit den Laser-Kanonen vor, die aktuelle Musik würde super dazu passen. Das Album rockt gut ab, mit ordentlichen BÖC-Riffs, den gewohnt melodiösen Passagen und noch immer diesem Hang zum Geheimnisvollen und Mystischen. Stücke wie das rockige "Dance on stilts", "I just like to be bad", oder das gefällige "Stone of love" werden die Fans lieben. Der Ausrutscher des Vorgängers "Heaven forbid" ist jedenfalls vergessen.

Art-Nr.: 1042
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,29

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Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lie #1
Unbroken

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Butler Trio, John - three [2002]
Phänomenales Jam Rock-Trio aus Australien! Wie vielleicht vielen von euch, ist auch uns diese sagenhafte Band erst durch ihre grandios dargebotene Version von "Pickapart" auf dem Sampler des diesjährigen "Bonnaroo"-Festivals aufgefallen, sodaß wir deren US-Debut, obwohl bereits im Juli 2002 in Amerika und vorher schon in ihrer Heimat "down under" erschienen, nun unbedingt ins Programm nehmen wollten, ja mußten! Was sind diese drei Burschen für Ausnahmemusiker! Ein kraftvolles, energiegeladenes, Jam-Band Phänomen von ungemeiner musikalischer Präzision, Ausdrucksstärke, Spielfreude und Können, das voller künstlerischer Kreativität und Ideen steckt. Getränkt mit John Butler's Wahnsinns-Gitarrenspiel aus einerseits ungemein rhythmischem und furiosem, schnellem Acoustc-Picking, und andererseits gigantischen, satten, dreckigen E-Gitarren/Slide-Läufen entzünden sie ein prächtiges Rock-Feuerwerk mit ausgedehnten Jam-Einlagen. Eine brodelnde Mixtur, messerscharf in Szene gesetzt, voller Vitalität aus Stilelementen solcher Bands wie der Dave Matthews Band, Blues Traveler, Little Feat oder Widespread Panic, verschmolzen mit jeder Menge Swamp-Flair und sehr viel Blues- und Bluesrock-Feeling, sowie einer gewissen Hippie-Mentalität. Zu alledem werden dann auch noch mal, allerdings nie übertrieben oder aufdringlich, ein paar gelungene, exotische Outback-Klänge gemischt, wie beispielsweise ein Didgeridoo. Verrückt! Zu John Butler's fantastischem, virtuosen und fingerfertigen Gitarrenspiel kommt noch seine ausgezeichnete Stimme, die ein wenig an Dave Matthews erinnert. Nicht zu vergessen auch seine beiden herausragenden Mitstreiter Rory Quirk am Bass, mit ebenfalls verrückten Einlagen, und den genialen, technisch ungemein versierten Drummer Jason McGann. Viele längere Stücke, auch mal über 10 Minuten gehend. Ein paar Song-Beispiele: Die ersten Töne des Openers "Betterman" erklingen. Schwüles Acoustic-Picking, wie aus dem Mississippi-Delta, ein herrlicher grooviger Rhythmus. Eine prächtige, satte E-Gitarre kommt hinzu, klasse Gesang, eine wunderbare Melodie, und nach ca. 3 Minuten setzt Butler zu einem gewaltigen, augedehnten Slide/E-Gitarrensolo an, mit zum Teil herrlichem Twin-Slide-Sound. Dazu verrückte Bass-Spielereien. Im Hintergrund immer die swamoige Acoustic-Gitarre verweilend, verliert sich die Band in einem genialen Gitarren-Jamming. Allein diese über 8-minütige Nummer ist das Geld für die Scheibe wert. Bluesig filigrane Acoustic-Gitarren und satte E-Gitarren bestimmen das würzige "Attitude", auch über 6 Minuten lang, gefolgt von dem herrlich lockeren, flotten, knochentrockenen "Pickapart", bis zu der tollen 11-Minuten-Nummer "Money". Ein nie endend wollendes Didgeridoo mit dezenten Outback-Gesängen eröffnet dieses großartige Stück. Lässiges Schlagzeug setzt ein. In den etwas momotonen Didgeridoo-Sound prescht eine großartige (Slide)E-Gitarre. Ein dezent psychedelisches Feeling macht sich breit. Dann, erst nach ca. 3 Minuten, John Butler's klasse Gesang! Schließlich nimmt der Song immer mehr Fahrt auf und mündet schlußendlich in einem gewaltigen, satten, bluesigen "heavy" Gitarren-Slide-Jamming. Ein beseeltes Stück, das trotz seines Ideenreichtums und seiner Vielfältigkeit nie an Struktur verliert und immer ein Ganzes bleibt. Klasse auch das schnelle, extrem rhythmische "Media" und das wieder 8 Minuten lange "Take", erneut eine Verschmelzung von fantastischen Gitarrenrhythem und -soli mit dezenten, sehr angenehmen, psychedelischen Klängen. Keine Frage, das John Butler Trio ist eine der besten Guitar-based Bands im heutige Rock-Zirkus, die ihre Zuhörer auf eine traumhafte Jamrock-Reise einladen, von der man gar nicht mehr zurückkehren möchte. 64 Minuten musikalische Brllanz, die begeistert! Von dieser Band werden wir noch viel hören! Meisterhaft!

Art-Nr.: 1784
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Betterman
Pickapart

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Cagle, Chris - same [2003]
Nach seinem erfolgreichen und durchaus beachtlichen Erstling "Play it loud" aus dem Jahre 2000 legt Chris Cagle nun mit seinem neuen, gleichnamigen zweiten Album nochmal einen drauf! Knackiger Hi-Energy-Country mit viel Druck und Power, mit dem er zielsicher den Zahn der Zeit trifft. Ja, und der Erfolg gibt ihm recht! Mit Kachacho ist das Album wie eine Rakete aus dem Nichts an die Nr.1 der Billboard Country-Album-Charts geschossen. Und die erste Single, das schneidige, flotte, knackige New Country-Stück "What a beautiful day" schickt sich an, den gleichen Weg Richtung Single-Charts-Spitze zu gehen. Es läuft prima für Mr. Cagle! Der Bursche strahlt eine ungemeine Energie aus. Wie selbstverständlich kombiniert er diese musikalische Power mit teilweise überaus sensiblen Geschichten und seiner "Killer"-Countrystimme. Übrigens hat er bis auf einen alle Songs mitkomponiert, was zeigt, daß er auch ein erstklassiger Songwriter ist. Seine Musik ist modern, oft recht rockig, kräftig und vor allen Dingen immer richtig "country"! Wir hören viele Fiddles mit ordentlich Drive, Big Electric Guitars, mal kombiniert mit dezenter Mandoline oder mit einem Banjo, flüssiges Klavierspiel und auch mal eine fette Orgel. Und an der Basis bestimmt eine ungemein treibende Rhythmus-Sektion aus fetten Basslinien und voluminösen Drums den Takt und das Tempo. So befindet sich seine Musik irgendwo in der Schnittmenge zwischen Tim McGraw, Kenny Chesney, Toby Keith und Montgomery Gentry. Ob Balladen oder Uptempo-Nummern, alles hat ordentlich "Saft". Das Album wird sicher noch eine Menge Hits abwerfen. Da haben wir z.B. das hervorragende dynamische Uptempo-Stück "Chicks dig it" mit seinem humorvollen Text und diesem gut abgehenden traditionellen Country-Drive einerseits, und seinen peppigen, rockigen E-Gitarren-/Fiddle-Duellen im Mittelteil andererseits. Das hat schon was! Oder die vollmundige, wieder mit kräftiger E-Gitarre instrumentierte Power Country-Ballade "Look what I found", das rockige, mit dezentem Southern-Flavor angereicherte "Night on the country", das starke "Everything" - alle haben sie das Zeug hohe Chartpositionen zu erreichen. Ein prima Album! Der Durchbruch scheint geschafft! Der Texaner ist Nashville's neuer Star am Country-Himmel! Vielleicht ist er sogar in der Lage einmal in die Fußstapfen eines Tim McGraw zu treten...

Art-Nr.: 1817
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Cash, Rosanne - rules of travel [2003]
"Rules of travel" ist die beeindruckende musikalische Rückkehr der großartigen Rosanne Cash! Ein ganz wunderbares Album von bestechender Ausdrucksstärke, das man unweigerlich zu den künstlerischen Höhepunkten ihrer Karriere zählrn muß! "Seven year ache" war einst ihr erster Nr.1 Country-Hit. Sicher ein Zufall, doch es ist auch genau sieben Jahre her, als Rosanne zuletzt mit ihrem "10 song-demo"-Album auf sich aufmerksam machte. Zwischenzeitlich mußte man das Ende ihrer Karriere befürchten, denn sie hatte infolge eines Polypes an den Stimmbändern ihre Stimme nahezu völlig verloren. Umso mehr grenzt es praktisch an ein Wunder, daß, nach erfolgreicher Operation und Rosanne's eisernem Willen, ihre Stimme wieder vollständig die alte ist. Fast scheint es, als singe sie besser denn je. Ihr Gesang ist einfach großartig! Nun ist "Rules of travel" allerdings kein Countryalbum, wie zu "Seven year ache"-, oder "King's record shop"-Zeiten, ganz und gar nicht. Vielmehr ist es ein ebenso klassisches, wie zeitgemäßes Singer-/Songwriter-Album in der Tradition einer Shawn Colvin oder auch Patty Griffin. Maßgeblichen Anteil daran hat natürlich auch Produzent und Ehemann John Leventhal, dessen Handschrift deutlich spürbar ist. Doch die New Country-Elemente fehlen nicht völlig. Sie sind, ebenso wie der ein oder andere folkige Schnipsel, immer wieder mal spürbar. So ist es eben alles in allem irgendwie doch ein typisches Rosanne Cash-Album, und zwar ein verdammt gutes! Die Stimme, die bezaubernden Lieder, der herrliche Gesang, die großartigen Melodien - alles ist da! Die Lieder, auch die Uptempo-Nummern, werden in einem recht entspannten, lockeren, niemals aufdringlichen, aber dennoch kraftvollen, filigranen und gleichzeitig peppigen Full Band-Arrangement dargeboten. Zuweilen spürt man einen Hauch von Melancholie. Der Sound ist sehr transparent und glasklar. So hören wir ein herrliches Zusammenspiel aller Art von akustischen und elektrischen Gitarren, sowie dezenten Keyboards, immer basierend auf einem großartigen Percussion-/Bass-/Rhythmus-Background, sodaß Musik und Stimme eine unzertrennbare, gefühlvolle Einheit bilden. Zu alledem hat sie sich auch noch ein paar hochkarätige und hochinteressante Gäste als Duett-Partner eingeladen. So ist es sicher nicht nur der bewegendste Song dieses Albums, sondern bestimmt auch einer der emotionalsten Momente ihrer geamten Karriere, daß sie mit ihrem Vater Johnny Cash das nachdenkliche, wunderschöne "September when it comes" vorträgt. Ein gefühlvoller, toller Song mit einer wunderbaren Melodie, arrangiert mit unaufdringlicher Percussion und großartigen Acoustic- und Electric-Gitarren. Man ist einfach berührt! Klasse auch das Duett mit Steve Earle, "I'll change for you"! Eine lockere, lässige, coole Nummer, anspruchsvoll und eingängig zugleich, in allerbestem Neo-Folk-/Americana-/Pop-Gewand. Bei dem flotten Opener "Beautiful pain" ist Sheryl Crow mit von der Partie und Teddy Thompson gibt sich bei dem folkigen "Three steps down" die Ehre. Doch das gesamte Songmaterial ist auf höchstem Niveau. Beispielsweise das melancholisch anmutende "44 stories", oder die flockige, herrlich ins Ohr gehende Uptempo-Nummer "Hope against hope", übrigens von Jakob Dylan (Wallflowers) und Joe Henry geschrieben, mit ihrem breiten Gitarrensound, wie auch das country-rockige, sehr melodische "Closer than I appear", das auch gut auf ihr seinerzeit so erfolgreiches "Rhythm and romance"-Album gepasst hätte, oder das ruhige, wunderschöne "Last stop before home". Ein von vorn bis hinten durchgehend starkes Album einer Rosanne Cash auf dem bisherigen Zenit ihres künstlerischen Anspruchs und ihrer musikalischen Schaffenskraft. Wir geben die volle Punktzahl. Das Album ist ein Hochgenuß!

Art-Nr.: 1859
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

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Clark, Terri - pain to kill [2003]
Respekt, Respekt, sie wird einfach immer besser! Auf grandiose Art und Weise verkörpert Terri Clark gleichzeitig sowohl das Image des wilden, powernden Hi-Energy Cowgirls, das auch schon mal über die Stränge hinausschießt, als auch das der reifen, klugen, starken, selbstbewußten Frau, die ganz genau weiß, wo's lang geht, und die klipp und klar sagt, was sie denkt. Begab sie sich mit ihrem letzten, ebenfalls ganz großartigen Album "Fearless" noch auf eine etwas introvertiertere Reise, so gibt die Kanadierin, im übrigens seit 3 Jahren hintereinander jeweils die gefeierte Gewinnerin der Rubrik "Entertainer of the year" der Canadian Country Music Association, mit "Pain to kill" wieder deutlich mehr Gas. Das ist kraftvoller, überaus knackiger, lupenreiner Country/New Country von ganz großer Klasse, bei dem die Energie und die Power von vorn bis hinten spürbar sind. Und das tolle: sie läßt sich nicht von den allgemeinen Nashville-Trends verleiten, sondern spielt kosequent popfreien Country, zwar mit einer rockigen Note, aber eben schnörkellosen, astreinen "straight-up" Country, wie wir ihn in den heutigen Tagen gerne viel öfter hören würden. So muß astreiner New Country heute klingen! Darüberhinaus hat sie mal wieder ein absolut geschicktes Händchen bei der Songauswahl bewiesen. Wirklich alle 12 Tracks stecken voller Substanz, haben prächtige Melodien und sind auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Alle Stücke scheinen ihr geradezu auf den Leib geschnitten sein. Keinerlei Ausfälle! Und immer kommt es wunderbar rüber, diese Feuer, welches sie ausstrahlt, gleichzeitig verbunden mit einer Menge Gefühl. Selbst die wenigen Balladen oder das ein oder andere nicht ganz so elektrisch gespielte Stück, bei dem akustische Instrumente, wie Mandoline oder Banjo vorherrschen, stecken voller Kraft und sind betont knackig in Szene gesetzt. Sehr stark dazu bei trägt das großartige, knochentrocken gespielte, sehr variable Schlagzeug von Nashville-Maestro Lonnie Wilson. Ein Paradebeispiel für solch eine semi-akustische Nummer ist das geradzu traumhafte "I just called to say goodbye", angereichert mit einer herrlichen Steel und einem kurzen, kernigen E-Gitarrensolo. Mit dem Opener "I just wanna be mad", einem Fiddle und Gitarren getränkten Uptempo-New Country-Knüller, ist Terri bereits unterwegs Richtung Spitze der US Billboard Country-Single-Charts. Was haben wir da für tolle Stücke auf diesem Album, wie z.B. den leicht rootsigen, staubtrockenen, mit dezentem Cajun-Flair angereicherten Midtempo-Song "Three Mississippi", mit seiner tollen Melodie und den herrlichen Gitarren, Mandolinen und Banjo. Oder die beiden rockigen, furiosen Uptempo-Heuler "Pain to kill" und "I wanna do it all", das herrliche, wieder so knackige "Working girl" und und und...! Wie gesagt, es ist müßig einzelne Songs herauszuheben, denn hier jagt ein "Hit" den nächsten. Immer wieder verschmelzen sich traditionelle Countryinstrumente, wie Mandoline, Fiddle, Akustik-Gitarre, Banjo und Steel mit satten, rockigen E-Gitarren, den klasse Melodien und Terri's großartigem Gesang (ihre Stimme war nie besser) zu einer wunderbaren musikalischen Einheit. Produziert, zu je der Hälfte, haben dieses Album im übrigen keine Geringeren als die Nashville Star Sound-Schmiede Byron Gallimore (z.B. Tim McGraw) und Keith Stegall (z. B. Alan Jackson). Schon zu Beginn des Jahres 2003 ein echtes Highlight aus Music City! Toll! Keine Frage, diese Dame bringt die Cowboys auf Trab. Terri Clark keeps it country! 100%ig!

Art-Nr.: 1717
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Daniels Band, Charlie - live ~ dvd [2005]
Code free! Sie ist da - die lang ersehnte Live-DVD der Charlie Daniels Band! Wow, und das "Ding" rockt! Old Charlie und seine Truppe in begeisternder Verfassung! Die Charlie Daniels Band anno 2005: Das ist ein powernder, voll im Saft stehender, Energie geladener, von 3 fulminanten, kochenden Lead-Gitarren dominierter, unwiderstehlicher Southern Rock-Express, der die Southern Rock-Fraktion gleichermaßen in Erstaunen und Verzückung versetzen dürfte! Das sie (noch/wieder) so gut sind, überrascht, doch wir sehen, hören und vernehmen es mit höchster, voller Hochachtung gebührender, Zufriedenheit. Aufgenommen und mitgeschnitten am Unabhängigkeitstag (4. Juli) 2005 "on the Riverfront in Nashville/Tennessee" vor der imposanten Kulisse von mehr als 100.000 Menschen, stacheln sich die Jungs gegenseitig zu kaum für möglich gehaltenen Höchstleistungen an. Wir erinnern uns zurück an die letzten rockigen Sachen der Charlie Daniels Band, wie z.B. an das erstklassige 2000er Werk "Road dogs" oder die im darauffolgenden Jahr veröffentlichte Live-CD "The live record"! Dort in etwa knüpft man an, ja man legt sogar noch einen Zahn zu! Charlie, Taz DiGregorio (Keyboards), Charlie Hayward (Bass), Pat McDonald (Drums), die Background-Sängerin Carolyn Corlew und die beiden fantastischen Gitarreros Bruce Brown und Chris Wormer zünden ein wahres Southern Rock "Guitar Army"-Feuerwerk (jede Menge glanzvolle, satte, überschäumende Twin- und sogar Triple-Guitar-Passagen, mitreißende, wechselseitige Soli, glühende Slide-Läufe), und lassen die alten Klassiker in einer wunderbaren, voller Vitalität steckenden, neuen Frische erscheinen, daß man Gänsehaut bekommt. Zum Beispiel das zünftige, vor Kraft strotzende "El Toreador" mit seinem gewaltigen 3 Gitarren-Gewitter (die pure Southern-Power) und den prächtigen Soli, das groovende, rhythmische, dynamische "Trudy", das ungemein kraftvoll, voller Gitarren-"Thunder" in Szene gesetzte "The legend of Wooley Swamp", das kochende, abgehende, von brodelnden Slide-Läufen durchzogene, fette "The intimidator" (als wollten sie Molly Hatchet zu deren besten Zeiten an die Wand spielen), das herrliche, wieder mit toller Slide angereicherte, ewig jungfreuliche "Long haired country boy", usw.! Lediglich bei 3 Stücken holt Charlie die Fiedel raus, ohne das die Power der beiden anderen Gitarristen nachläßt: Bei der großartigen Fassung von "The south's gonna do it again", dem "Orange Blossom Special" und einer scharfen Version von "The devil went down to Georgia"! Die übrigen Tracks: "Simple man", "Freedom road" (ein brodelndes Instrumental), "In America", "Preachin' prayin' singin', "Heart of my heart", "William Tell overture" und als Bonustrack "Drinkin' my baby goodbye"! Zwischendurch gibt es kleine Statements von Charlie, doch nie während eines Songs - alles ist vollständig ausgespielt! Das Konzert hat eine Länge von knapp 80 Minuten! Weiteres Bonus-Material auf der DVD: "Behind the scenes-footage", einen, wie wir meinen überflüssigen, "pro-military"-Film über Charlie's Trip in den Irak und nach Südwest-Asien, eine sehr interessante, historische Einspielung von der 1975iger Volunteer Jam in Murfreesboro/Tennessee, sowie die beiden Musik-Videos zu "Keep the sunny side" und "Texas"! 5.1 Surround Sound! Fazit (Charlie's zuweilen in einigen Bildern betonte über-patriotische Einstellung lassen wir mal außen vor und konzentrieren uns ausschließlich auf die künstlerische Performance): Ein Hammer-Konzert! Ein klassicher Southern Rock-Event der absoluten Extra-Klasse! Die Charlie Daniels Band in super Form, voller "Saft", Kraft und Lebendigkeit! "Southern-rockin' guitars" zum Zunge schnalzen! Packend! Nie klangen die Live-Versionen dieser Songs besser... - und das Schönste: Die DVD ist "code free" und somit problemlos auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3768
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 14,90

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Dixie Chicks - an evening with the dixie chicks ~ dvd [2003]
Laßt euch verzaubern! Traumhafte Live-DVD der Dixie Chicks! Am 15. und 16. August 2002, kurz vor der Veröffentlichung ihres großartigen Albums "Home", spielten die Dixie Chicks zwei Konzerte in dem neuen, wunderschönen Kodak Theatre von Los Angeles, das fast wie eine moderne Ausgabe der Grand Ol' Opry wirkt. Der zweite Abend wurde für ein TV-Special des US-Fernsehsenders NBC mitgeschnitten. Und genau von diesem zweiten Abend gibt es nun auch diesen außergewöhnlich schönen Konzertmitschnitt der Chicks, der allerdings 7 Stücke mehr enthält, als die amerikanische TV-Übertragung. Sekunden nach dem Start der DVD haben euch die Mädels bereits in ihren Bann geschlossen. Natalie Maines' Stimme ist auch live ein Knüller. Kraftvoll, variabel, ausdrucksstark und glasklar zugleich! Dann diese wunderbaren Harmonien! Herrlich! Entsprechend den Aufnahmen von "Home" spielen die Chicks ein (fast) komplett akustisches Konzert. Das ist ein absoluter Hochgenuß, eine fantastische Live-Performance allerfeinster Bluegrass orientierter Acoustic Countrymusic, von der man gar nicht genug bekommen kann. Natalie spielt neben dem Singen noch akustische Gitarre, Emily Robison (übrigens hoch schwanger) spielt ein wunderbares Dobro und Banjo, und Martie Maguire überzeugt mit großartigem Fiddle- und Mandolinenspiel. Darüber hinaus haben die Mädels eine begnadete Band von weiteren 6 excellenten Musikern dabei, allen voran Natalie's Vater, die Texas Country-/Countryrock-Legende Lloyd Maines. Aufgelockert werden die Stücke immer wieder durch die immense Instrumentenvielfalt. Neben den Gitarren, Mandolinen und vfgFiddles hören und sehen wir auch mal dezente Percussion, ein Akkordeon, eine Flöte usw.! Zunächst präsentieren die Chicks das komplette "Home"-Album live. Großartig die Dynamik bei dem Titelstück "Home", traumhaft schön der Auftritt bei "Landslide" oder dem grandiosen "Travelin' soldier", unglaublich, mit welcher Anmut Natalie das von einer so wunderbaren Melodie geprägte "Godspeed" interpretiert, unterstützt von einem ganz zurückhaltenden Drumming (John Gardner) und einer ebenso dezenten Baritone E-Gitarre (Lloyd Maines). Anschließend gibt es, als Sahnehäubschen sozusagen, noch vier ältere Hits im bluegrassigen Acoustic-Sound. Natürlich das fantastische "Wide open spaces", eine herrliche Version von "Cowboy take me away", bei dem der komplette Saal, wie ein gewaltiger Chor mitsingt, das rasant abgehende "Goodbye Earl", bei dem die Mädels und das Publikum vollends zur Höchsform auflaufen, und das schöne "Sin wagon". Die Show dauert gut 90 Minuten! Sound und Bild der DVD sind perfekt! Laßt euch anstecken von der Begeisterung des Publikums, von der großartigen Musik dieser zauberhaften Damen. Lehnt euch zurück, genießt dieses Konzert und ihr habt das Gefühl, ihr seid mitten drin. Ein traumhafter Augen- und Ohrenschmaus! Was strahlen die Mädels für eine Sympathie aus. Ein fabelhaftes Konzert! Die DVD kommt in einer tollen Digipack-Aufmachung und beinhalted ein feines Booklet mit schönen Fotos und interessanten Liner-Notes. Sie ist auf allen herkömmlichen DVD-Spielern abspielbar, ein besonderer "Code free"-Player ist nicht nötig.

Art-Nr.: 1820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Dixie Chicks - home [2002]
Wunderbares neues Album der Chicks! Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Robison spielten dieses Album völlig unabhängig von ihrer Plattenfirma ein, mit der sie monatelang im Clinch lagen, ehe man sich dann doch wieder einigte, alledings mit einem eigenen Unterlabel der Chicks namens "Open Wide Records"! Die Aufnahmen entstanden erstmals nicht in Nashville, sondern in ihrer texanischen Heimatstadt Austin. Sie waren völlig frei, niemand redete ihnen rein, sie haben alles selber finanziert und machten die Musik, die sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt machen wollten. Sie genossen die Aufnahmezeit in vollen Zügen, hatten unendlich viel Spaß, konnten in einer Unbekümmertheit arbeiten, die sie bei künftigen Aufnahmen wohl nie wieder vorfinden werden. Herausgekommen ist ein herrliches Bluegrass orientiertes Acoustic Country-Album voller Texas-Roots. Natalie's kraftvolle, manchmal etwas rauhe Sopran-Stimme ist wieder überragend, die Harmonien sind wunderschön! Das Spektrum der großartigen Songs reicht von herrlichen Balladen, wie z. B. eine tolle Coverversion von Fleetwood Mac's (Stevie Nicks) "Landslide", das traumhafte "More love" oder Radney Foster's "Godspeed", bei dem Emmylou Harris zusätzlichen Harmoniegesang beisteuert, über rhythmische Uptempo-Nummern, wie der erste Hit "Long time gone", bis hin zu flotten Bluegrass-Nummern, wie die klasse Eigenkomposition "White trash wedding". Mandolinen, Dobros, akustische Gitarren, Banjos, Fiddle, akustischer Bass, Akkordeon und dezente Percussion bestimmen die Szenerie. Und das Bemerkenswerte: die Mädels spielen unzählige dieser Instrumente selbst, womit sie einmal mehr beweisen, welch großartige Musikerinnen sie sind, und was sie so außergewöhnlich macht. Herausragend auch die Coverversion von "Traveling soldier", eine traumhafte Komposition von Emily's Schwager und Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison. Unter den Gastmusikern: Chris Thile (Nickel Creek), Glenn Fukunaga, Bryan Sutton und Natalie's Vater Lloyd Maines, der das Album auch zusammen mit den Chicks produzierte. Ein exquisites Texas Roots / Acoustc Country / Bluegrass-Album der Dixie Chicks, mit dem sie sich selbst ein neues Karriere-Highlight setzen. Bravo!

Art-Nr.: 1477
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Elston Band, Jay B. - same [2000]
Alligator Stew Sänger Gary Jeffries brachte uns mit einer Empfehlung auf die Fährte der Jay B. Elston Band aus Slidell/Louisiana! Natürlich sind wir der Sache nachgegangen, haben recherchiert, schließlich Kontakt mit Mr. Elston aufgenommen und somit den nächsten absoluten Southernrock-Knüller entdeckt! Festtagsstimmung für die Southernrock-Gemeinde und auch die Bluesrock-Fraktion: Das Debut der Jay B. Elston Band aus dem Jahre 2000 ist eine wahre Demonstration bärenstarken schwülen, bluesigen, rohen, puren Southernrocks aus den Sümpfen Louisisana's - da brodeln die Bayous! Geprägt wird die Musik selbstverständlich von Jay B. Elston selbst, der zum einen als hervorragender Sänger mit einen dezent "Whiskey gegerbten" Organ, irgendwo zwischen Steppenwolf's John Kay und Hatchet's Danny Joe Brown liegend, überzeugt, und zum anderen ein begnadeter, furioser Guitarslinger mit unter anderem glühendem Bottleneck Slide-Gitarrenspiel ist, der seine Gitarre mal schreien und mal weinen läßt, und ein rasantes Solo nach dem nächsten aus den Saiten zaubert. Längst zählt er in seiner Heimat, das bescheinigt man ihm aller Orten, zu den ganz großen Gitarreros der Szene. Überhaupt ist der Gitarrensound wunderbar transparent! Doch auch die beiden anderen Musiker verstehen ihr Handwerk und liefern eine großartige, treibende, groovige Rhythmusarbeit: Rory Faciane an den Drums und Scott Womack am Bass! Mit über 65 Minuten Spielzeit gibt's 17 excellente Songs ohne Ausfälle. Klar hören wir hier auch wieder die Parallelen zu Allmans-like Jammings, zu dem Boogie-Rock von Molly Hatchet und den Riffs von Lynyrd Skynyrd, doch das gehört einfach dazu! Ansonsten spielen die Jungs um Jay B. Elston ihren ganz eigenen unverbrauchten Stil, der das Genre erneut in neuem Glanz erstrahlen läßt! Der musikalische Süden lebt! Arrangements und Strukturen der Songs sind klasse. Von sehr bluesigen slide-getränkten Nummern, bis zu stampfendem Boogie-Stoff - die gesamte Southernrock-Palette haben sie drauf. Doch eines ist allgegenwertig: "the sounds of the swamps"! Ein paar Songbeispiele: Swampige Blues-Slide und Dobro bilden das Intro zu "The rambler". Pulsierendes, "heißes", trockenes Schlagzeug setzt ein, eine herrliche Blues-Harp, die Drums werden schneller, fangen an zu rotieren und schon wird der Song zu einem astreinen driving Lousiana Southern-Bluesrocker mit tollen Gitarrensoli! Abgehenden Southern-Boogie mit herrlichem Bottleneck-Spiel bis die Saiten glühen gibt's auf "Motor run", Skynyrd- und Hatchet-Riffs rocken bei "Come on in and boogie" um die Wette, inklusive tollem Jam-Feeling durch großartige Percussion-Arbeit und scharfen Slide-Soli. Puren Southernrock wie aus einem Guß mit feurigen Gitarrenläufen hören wir auf "Can't win for losin', während "Wake'n bake" mit seiner zwirbelnden Slide-Gitarre, der herrlichen Lead-Gitarre und dem virtuosen bluesy Picking (Clarence "Gatemouth" Brown" als Gast), angetrieben von schweißtreibendem Bass, wieder eine dieser Louisiana Southern-Boogie-Blues-Vorzeige-Nummern ist. Die Jay B. Elston Band ist zweifellos ein neues absolutes Genre-Highlight, das das Herz eines jeden Southernrock-Fans höher schlagen läßt! Gitarrenzauber aus dem Voodooland! "Ballsy Southern Rockin' Blues from the Swampland"! Heiß - scharf - "geil"!

Art-Nr.: 1120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Voodoo woman
Can't win for losin

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