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Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lie #1
Unbroken

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Dixie Chicks - an evening with the dixie chicks ~ dvd [2003]
Laßt euch verzaubern! Traumhafte Live-DVD der Dixie Chicks! Am 15. und 16. August 2002, kurz vor der Veröffentlichung ihres großartigen Albums "Home", spielten die Dixie Chicks zwei Konzerte in dem neuen, wunderschönen Kodak Theatre von Los Angeles, das fast wie eine moderne Ausgabe der Grand Ol' Opry wirkt. Der zweite Abend wurde für ein TV-Special des US-Fernsehsenders NBC mitgeschnitten. Und genau von diesem zweiten Abend gibt es nun auch diesen außergewöhnlich schönen Konzertmitschnitt der Chicks, der allerdings 7 Stücke mehr enthält, als die amerikanische TV-Übertragung. Sekunden nach dem Start der DVD haben euch die Mädels bereits in ihren Bann geschlossen. Natalie Maines' Stimme ist auch live ein Knüller. Kraftvoll, variabel, ausdrucksstark und glasklar zugleich! Dann diese wunderbaren Harmonien! Herrlich! Entsprechend den Aufnahmen von "Home" spielen die Chicks ein (fast) komplett akustisches Konzert. Das ist ein absoluter Hochgenuß, eine fantastische Live-Performance allerfeinster Bluegrass orientierter Acoustic Countrymusic, von der man gar nicht genug bekommen kann. Natalie spielt neben dem Singen noch akustische Gitarre, Emily Robison (übrigens hoch schwanger) spielt ein wunderbares Dobro und Banjo, und Martie Maguire überzeugt mit großartigem Fiddle- und Mandolinenspiel. Darüber hinaus haben die Mädels eine begnadete Band von weiteren 6 excellenten Musikern dabei, allen voran Natalie's Vater, die Texas Country-/Countryrock-Legende Lloyd Maines. Aufgelockert werden die Stücke immer wieder durch die immense Instrumentenvielfalt. Neben den Gitarren, Mandolinen und vfgFiddles hören und sehen wir auch mal dezente Percussion, ein Akkordeon, eine Flöte usw.! Zunächst präsentieren die Chicks das komplette "Home"-Album live. Großartig die Dynamik bei dem Titelstück "Home", traumhaft schön der Auftritt bei "Landslide" oder dem grandiosen "Travelin' soldier", unglaublich, mit welcher Anmut Natalie das von einer so wunderbaren Melodie geprägte "Godspeed" interpretiert, unterstützt von einem ganz zurückhaltenden Drumming (John Gardner) und einer ebenso dezenten Baritone E-Gitarre (Lloyd Maines). Anschließend gibt es, als Sahnehäubschen sozusagen, noch vier ältere Hits im bluegrassigen Acoustic-Sound. Natürlich das fantastische "Wide open spaces", eine herrliche Version von "Cowboy take me away", bei dem der komplette Saal, wie ein gewaltiger Chor mitsingt, das rasant abgehende "Goodbye Earl", bei dem die Mädels und das Publikum vollends zur Höchsform auflaufen, und das schöne "Sin wagon". Die Show dauert gut 90 Minuten! Sound und Bild der DVD sind perfekt! Laßt euch anstecken von der Begeisterung des Publikums, von der großartigen Musik dieser zauberhaften Damen. Lehnt euch zurück, genießt dieses Konzert und ihr habt das Gefühl, ihr seid mitten drin. Ein traumhafter Augen- und Ohrenschmaus! Was strahlen die Mädels für eine Sympathie aus. Ein fabelhaftes Konzert! Die DVD kommt in einer tollen Digipack-Aufmachung und beinhalted ein feines Booklet mit schönen Fotos und interessanten Liner-Notes. Sie ist auf allen herkömmlichen DVD-Spielern abspielbar, ein besonderer "Code free"-Player ist nicht nötig.

Art-Nr.: 1820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Eddie,John - who the hell is john eddie? [2003]
Großartiges, neues Rootsrock-/Americana-Album des aus Virginia stammenden Singer-Songwriters, dessen durchaus schon recht lange währende, turbulente Karriere bislang mehr von Downs als Ups gezeichnet war. Unverständlicherweise eigentlich, denn in John Eddie steckt ein Riesentalent mit allen Voraussetzungen in den erlauchten Kreis der etablierten Genre-Garde aufgenommen zu werden. Seit Mitte der 80iger Jahre lebt John Eddie in New Jersey, wo es nicht lange dauerte, bis er einem gewissen Bruce Springsteen über den Weg lief, der sofort von Eddie's Fähigkeiten überzeugt war. Seitdem sind die beiden gut befreundet, nd noch immer kommt es sehr häufig dazu, daß der Boss bei John Eddie's regelmäßigen Auftritten im Stone Pony/Asbury Park spontan auf die Bühne springt um mit seinem Kumpel ein paar von dessen excellenten Songs zu spielen. Seitdem rechnet man ihn zu dem erweiterten Dunstkreis von Springsteen, was auch immer wieder zu entsprechenden Vergleichen führt. Doch, ohne daß er die Einflüsse des Boss ganz leugnen kann, spielt John Eddie ganz klar sein eigenes Ding. Seine musikalische Nähe zu Memphis war immer größer als die zu Asbury Park/New Jersey. So ist er auch bei seinem neuen, in der Szene so beliebten, Label "Lost Highway" bestens aufgehoben und in guter Gesellschaft. "Who the hell is John Eddie" ist eine prächtig gelungene, ausgesprochen starke Singer-Songwriter-/ Rootsrock-/ Americana- /Alternate Country-Scheibe geworden, deren allesamt hervorragend strukturierten und mit ausgezeichneten Melodien versehenen Songs voller Substanz und songwriterischer Kompetenz stecken. Sehr beeindruckend und geschickt verarbeitet er alle Genre-Merkmale, spielt seine Songs staubig und rootsig, mal federleicht und locker fließend, mal folkig, mal herrlich country-infiziert, dann aber auch oft sehr fetzig, roh und dreckig rockend. Die in John's Musik einfließende Bandbreite scheint sich von Ryan Adams, über John Mellencamp, die Stones, John Prine, Chris Knight, Steve Earle, Dan Baird bis hin zu den Replacements zu erstrecken, wobei er, wie gesagt, eine dezente Nähe zu einem countrylastigen Springsteen nicht leugnen kann. Er besitzt eine angenehme, weiche, aber dennoch leicht staubig, heisere Stimme, die astrein zur Musik paßt. Und die Band ist vom Feinsten: Kenny Vaughn und P.K. Lavengood an den Gitarren, Kenny Aaronson am Bass, der fantastische Kenny Aronoff an den Drums und der große Jim Dickinson, der auch produzierte, an den Keyboards! Gäste u.a.: Tift Merritt und Luther Dickinson! Ein paar Song-Beispiele: Es beginnt mit dem wunderbaren, sehr lockeren, schön dahin fließenden, leicht folkigen, von frischen Acoustic Giitarren begleiteten "If you're here when I get back", gefolgt von dem ähnlich entspannten, wie eine Mischung aus Ryan Adams und Springsteen klingenden "Let me down here". Ganz klasse kommt die energische, kräftige, gut abgehende Alternate Countryrock-Nummer "Family tree" rüber, die mit ihren drivin' Acoustic Riffs und der herzhaften, dreckigen Lead Electric-Gitarre etwas an Steve Earle's "Guitar town" erinnert. Noch dreckiger und rauher wird's dann bei "Low life", einem dampfenden Rootsrocker vom Feinsten, der mit seinen fetten Riffs einer Stones/Georgia Satellites-Session sehr nahe zu kommen scheint. Ähnlich dynamisch und roh kommt das derbe "Forty" daher (Dan Baird läßt grüßen - klasse Gitarrensolo), in dem mit schöner Slide begleiteten , knackigen Roots-/Countryrocker kommt sogar ein wenig Kentucky Headhunters-like Southernflair auf, während er dann bei dem melodischen, flockigen, mit schönen, transparenten Gitarren arrangierten Singer-Songwriter-Stück "Everything"wieder einen Gang zurückschaltet! Großartig auch das autobiografische "Play some Skynyrd" über einen Musiker, der in irgendwelchen Bars spielt, wo die Leute aber nicht ihn, sondern viel lieber Bob Seger, Tom Petty oder Lynyrd Skynyrd hören wollen. Offiziell hat die Scheibe 12 Tracks, doch es gibt noch 2 saustarke "Hidden Tracks", die alles andere als Füller sind. Zunächst der dreckige Uptempo-Rootsrocker "Complicated individual" mit rotzigen Riffs und viel Staub im Sound, danach dann das ruhige, balladeske, excellente "Worlds apart". Rund 57 1/2 Minuten klasse Roots-Stoff von "Who the hell is John Eddie", der durchweg richtig Freude macht. Auf jeden Fall wird jeder nach dem Genuß dieses Albums wissen, wer zur Hölle nochmal dieser John Eddie ist - nämlich ein richtig guter Roots-/Americana-Rocker und Singer-Songwriter.

Art-Nr.: 1920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Let me down hard
Family tree
Shithole bar

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Reckless Kelly - under the table & above the sun [2003]
Austin und seine Musiker! Es ist immer wieder faszinierend, welch großartige Bands sich aus dieser schier unerschöpflichen Austin-Szene herauskristallisieren und fortan zu den nicht mehr wegzudenkenden Eckpfeilern ihres entsprechenden Genres gehören. So ist das auch mit dem unter den Fans längst kultigen Quintett Reckless Kelly um die Gebrüder Cody und Willy Braun, die mit ihrem dritten Studioalbum "Under the table & above the moon" erneut ein absolutes Knüllerteil in Sachen Rootsrock/Americana-Rock/Alternate Country-Rock vorlegen. 3 Jahre in Folge gewannen sie, und das ist absolut nachvollziehbar, den "Best Roots Rock Band"-Award des renommierten Austin Chronicle! Waren die letzten Alben schon klasse, so etablieren sie sich mit ihrem neuen Werk endgültig in der Spitze des Genres. Zu dem erweiterten Dunstkreis solcher Künstler wie Cross Canadian Ragweed, Jack Ingram, Great Divide, Steve Earle, Buddy Miller, Robert Earl Keen und Radney Foster zählend verarbeiten sie in ihrer zündenden Rootsrock-/Alternate Country-Rock-Musik genau deren charakteristischen Merkmale mit ihren ganz eigenen Ideen, um somit den typischen Reckless Kelly-Sound zu kreieren. Ein herrlicher Sound, immer satt, von transparenten und vielschichtigen Gitarrenriffs und -soli begleitet, aber auch immer wieder einmal angereichert mit wunderbar dazupasenden Mandolinen oder unaufdringlicher Fiddle, sehr knackig und kraftvoll, staubig, auch roh, aber gleichzeitig von einer völlig unbeschwerten Lockerheit getragen. Dazu Willy Braun's warmer, aber auch irgendiwe rotzig wirkender Gesang, vom Timbre her irgendwo zwischen Steve Earle und Radney Foster liegend, und diese sich unwiderruflich in den Gehörgängen festsetzenden, fantastischen Melodien, die sich von vorn bis hinten unnachahmlich durch alle Songs ziehen. Beeindruckend dieses Songwriting, faszinierend mit welcher Leichtigkeit sie diese Melodien aus dem Ärmel zu schütteln scheinen, egal ob es sich um fetzige Uptempo-Rocker, herrliche Midtempo-Nummern oder wunderbare, satte, Balladen handelt. Und großartige Musiker sind es natürlich auch., allen voran Lead-Gitarrist David Abeyta! Flott, rockig, knackig und rootsig legen sie mit dem starken "Let's just fall" voller Drive los! Toller Gitarrensound, klasse Gesang, eine tolle Melodie und der immer spürbare Staub versetzen einen sofort in die richtige "Americana-Rock"-Stimmung. Genauso elanvoll und melodisch, geprägt von herrlichen Gitarren, geht es mir der astreinen Countryrock-Nummer "Nobody's girl" weiter, ehe sie mit dem überragenden "Desolation angels" einen Traum von einem balladesken Americana-Track präsentieren. Auf beeindruckende Weise kombinieren sie hier die Leichtigkeit von flockigen, lockeren Mandolinen, einer Fiddle und Acoustic Gitarren, inclusice Lead Acoustic im Mittelteil, mit herrlich melodischem, aber energischem Gesang und knackigen, vollen, satten Rhythmen aus Drums, Bass und Riffs von elektrischen Gitarren. Welch ein Genuß! Toll auch die lässige, semi-akustische Americana-Nummer "Everybody", der riffige Uptempo Roots-/Countryrocker "I saw it coming", das krachende "You don't want me around", oder das wunderschöne, trotz aller Einfachkeit aber auch von excellenter songschreiberischer Finesse geprägte, fantastische, countrylastige "Willamina", mit seinen effektvollen Gitarren. Ein absoluter "Hit" ist auch die von fetten E-Gitarren begleitete, mit feiner Mandoline angereicherte, wunderbar kraftvolle Roots-Vorzeige-Ballade "Vancouver", inklusive großartiger Slide-Gitarre, natürlich einer prächtigen Melodie und einer dezenten Prise Southern-Flair! "They're sounding like the catchiest bar band ever", heißt es in einem US-Review! Das kann man so stehen lassen! Aber Reckless Kelly ist noch viel mehr: Red Dirt Texas Roots Americana-/Alternate Country-Rock pur, voller musikalischer Kompetenz, Unbekümmertheit und Professionalität gleichermaßen! Ein herausragendes Album für die Fraktion von Buddy Miller, Steve Earle bis Cross Canadian Ragweed, Radney Foster, Jack Ingram, Chris Knight, und auch Uncle Tupelo, übrigens produziert von Ray Kennedy! Wir sind begeistert!

Art-Nr.: 1921
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Let's just fall
Vancouver
Willamina

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Who, The - who's next ~ deluxe edition [2003]
2 CD-Set! Ein Juwel britischer Rockmusik! Einer DER Rock-Klassiker aller Zeiten als fantastische Doppel-CD Deluxe-Ausgabe, remastered und um fast das 3-fache an Musik erweitert! Annähernd 155 Minuten "The Who" in ihrer besten Zeit. Enthält zunächst natürlich das komplette Original-Album im remasterten Sound. Als nächstes finden wir auf CD 1 zusätzlich noch 6 Stücke von früheren, in den legendären New Yorker Record Plant Studios aufgenommenen, "Who's next"-Sessions, darunter Alternativ-Versionen von "Getting in tune", "Love ain't for keeping", "Behind blue eyes" und Won't get fooled again", sowie eine 8.20-Minuten-Version des Hollan/Dozier/Holland-Heulers "Baby don't you do it" mit Mountain's Leslie West als Gastgitarrist und die Originalversion von "Pure and easy"! Tolles Material! Dann die CD 2: Eine 75 Minuten lange Live-Aufnahme aus dem Young Vic Theatre in Süd-London vom 26. April 1971 "before a specially invited audience"! Eine seltene Live-Show mit raren Live-Aufnahmen von z. B. "Pure and easy", einer über 8-minütigen Version von "Water", das es als Studioversion lediglich auf die "5.15" B-Seite schaffte, von dem Bo Diddley-Klassiker "Road runner", von "Naked eye" und "Time is passing", aber auch von nahezu allen "Who's next"-Songs. Großartiger Sound! Dazu eine exklusive, wunderbare Digipack-Verpackung mit einem 28-seitigen Booklet voller hochinteressanter Liner-Notes und Informationen, unter anderem von Pete Townshend selbst geschrieben, sowie tollen Fotos. Eines der wohl besten Alben der Rock-Geschichte in einer prächtigen Luxus-Ausgabe mit über 2 1/2 Stunden Musik! Genial!

Art-Nr.: 1872
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 27,50

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Wolfe - delaware crossing [2003]
Welch eine Gitarren-Pracht! Wie soll man es nun bezeichnen? Als Bluesrock, rocking Blues, High Energy Gitarren Retro-Rock, Jam-Rock?... - egal, auf jeden Fall ist es ROCK, und zwar gewaltiger Rock! Ein phänomenales Gitarren-Rock-Gewitter auf allerhöchstem Niveau. Ehrlich, schweißtreibend, von bestechender musikalischer Brillanz! "Delaware crossing" ist nach einer Live-Scheibe und dem Studiodebut von 2001 das dritte Album des Bluesrock-Quartetts Wolfe um den begnadeten Gitarren-Hexer Todd Wolfe, der seine Sporen zwischen 1993 und 1998 als Lead-Gitarrist in Sheryl Crow's Band verdiente. Doch, wie gesagt, es ist weit mehr als "nur" Bluesrock. Mit beachtlicher Selbstverständlichkeit und ausgesprochener musikalischer Klasse baut er eine Brücke, die die legitime Verbindung zwischen einem frühen Eric Clapton, klassischem Texas-Bluesrock, den Black Crowes, den Allman Brothers und den Jam Rock-Intentionen der heutigen Gov't Mule herstellt. Wolfe sind tatsächlich so variabel, wie sich das anhört. Das klingt mal nach Hendrix, mal nach Clapton, da hören wir Stevie Ray Vaughan inspirierte Läufe oder Stones-Riffs, klassischer anglo-amerikanischer Rock ist allgegenwärtig, genauso wie Blues-Licks ala Buddy Guy, dazu herrliche Heartland-Rock-Passagen, ungemein viel Jam-Feeling, weiches Dickey Betts-like Gitarrenspiel und jede Menge Southern-Rock-Esprit ala Allman Brothers oder Gov't Mule, großartige Swamp-Delta-Blues-Tupfer, bis hin zu rasantem Boogie-Rock. Verrückt! Dabei hat Wolfe soviel Potential und eigene Ideen daß die erwähnten Größen sich schon mal ganz artig verneigen dürfen. Er ist mit Herz und Seele dabei. Und was er auf der Gitarre zaubert, ist unglaublich. Da brennen die Saiten. Ein fulminantes, inspiriertes, fingerfertiges, dampfendes Solo jagt das nächste. Spielfreude pur! Doch diese herzhaften, gewaltig rockenden, außerordentlich versierten Gitarrensalven sind nicht alles, denn Todd Wolfe ist darüberhinaus ein prächtiger Sänger voller "Soul" in der Stimme und hat zudem eine erstklassige Backing-Band im Rücken. Alles paßt zusammen. Dazu perfektes Songwriting. Die Songs sind immer kompakt, niemals verliert man sich in orientierungslosem Gedudel. Alles hat Hand und Fuß! Schwächen sucht man auf "Delaware crossing" vergeblich. 68 Minuten lang zeigen die Musiker ihre ganze Extra-Klasse. Ein paar Beispiele: Ein sattes Wah-Wah-Feuerwerk und rauchende Texas-Blues-Riffs mit mächtig antreibenden Drums bringen Musiker und Zuhörer gleich bei dem kochenden Opener "Stranger blues" auf die amtliche Betriebstemperatur. Glühende, laute Gitarrensoli besorgen den Rest. Ein Hammer-Track zum Anfang! Weiter geht's mit dem staubtrockenen bluesigen Heartland-Rocker "No returns, no exchanges", der mit viel Drive, herzhaften Gitarrenläufen und einer gediegenen Portion Desert- und Southern-Flair erneut auf der ganzen Linie überzeugt. Dann mit "See what love can do" eine wunderbar entspannte Version dieses Jerry Williams-Klassikers, an der sich auch schon mal Clapton auf seinem "Behind the sun"-Album versucht hat. Doch dazwischen liegen musikalische Welten zugunsten der Version von Wolfe. Herrlich, wie gefühlvoll er diese Nummer rüberbringt, wunderbar dieses dezente Southern-Feeling, die weichen Dickey Betts-like E-Gitarrenläufe und das Zusammenspiel mit dem swampigen Dobro. Krachenden Power-Rock voller Stones-Riffs, mit Blues Traveler's John Popper als Gast, der eines seiner verrückten Mundharmonika-Soli beisteuert, dröhnt bei "Tumblin' down" aus den Boxen, "One last love" ist eine herrliche Blues-Ballade mit einem gepflegten Schuß Southern-Soul, "Black hearted woman" klingt nach einer prächtigen Groove-Kombination aus Hendrix und Cream, und das über 9-minütige "Love gone bad" läßt einen nun endgültig mit staunendem, offenen Mund zurück. Was für eine dreckige, brodelnde Bluesrock-Nummer. Ein über 6-minütiges Gitarren-Höllenritt von Wolfe, bei dem die Bandbreite von lauten, glühenden Passagen über lässiges Spiel, bis wieder zu einem fulminanten Finale reicht. Herrlich auch die wunderbare 7-minütige "Wolfe jam", eine Live-Aufnahme aus Allentown, die wie die Allman Brothers zu ihren besten Zeiten klingt, und der Boogie Knaller "Crowded in my soul", der, voller Southern-Esprit, auch von Molly Hatchet zu deren besten Tagen stammen könnte. Usw., usw.! Ein unglaublich variables, krachendes und dampfendes Bluesrock-/Rock-/Gitarren-Spektakel mit viel Jam-Flair und einer Menge Southernrock-Feeling, kantig und ständig die musikalischen Grenzen auslotend. Die Jungs rocken und grooven, was das Zeug hält. Die Gitarren-Enthusiasten werden ob Todd Wolfe's gnadenloser Gitarrenläufe aus dem Häuschen sein. Einfach begeisternd! Ein echtes "Killer"-Album! Das Rock-Feuer brennt, und wie....

Art-Nr.: 1843
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stranger blues
See what love can do
Love gone bad
Crowded in my soul

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