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Alabama - in the mood: the love songs [2003]
2 CD-Set! Dieses 24. Album der Country-Veteranen, die sich übrigens zur Zeit auf ihrer Abschieds-Tournee befinden, ansonsten aber weiterhin gemeinsam arbeiten wollen, ist keine übliche "Greatest Hits"-Sammlung, sondern beleuchtet mit sorgfältig ausgewähltem Material die etwas romantischere Seite der Band, ihre Balladen! Höhepunkt sind 2 brandneue Titel zu Beginn der Doppel-CD: Zum einen die ausgesprochen gelungene, auf der Basis eines herrlichen Rumba-Rhythmusses sehr relaxt vorgetragene Ballade "In the mood", mit einer sehr schönen Melodie und wunderbaren elektrischen Gitarren, inklusive einem feinen Solo, und zum anderen eine Coverversion des bekannten Mike & the Mechanics-Hits "The living years". Ansonsten geht der Bogen über z. B. "Feels so right" von 1981, "When we make love", "The closer you get", "Touch me when you're dancing", "Here we are", "Close enough to perfect" bis hin zu "Once upon a lifetime"! Insgesamt 23 Songs!

Art-Nr.: 1805
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Blackfoot - highway song ~ live [2002]
Lang ersehnt - endlich da! Erstmals offiziell auf CD veröffentlicht: das phänomenale Live-Album der Southernrock-Heroen von 1982, zugleich das letzte in der klassischen Blackfoot-Besetzung. Rick Medlocke und seine Freunde in absoluter Topform! Band und Publikum im Rausch! Ein absoluter Live-Klassiker! Ein Hammer-Teil!

Art-Nr.: 1035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,80

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Blackfoot - rick medlocke and blackfoot [2003]
Als Nachschlag zu den 3 im letzten Jahr erstmals auf CD erschienenen Blackfoot-Alben "Highway song live", "Siogo" und "Vertical smiles" gibt es aus der gleichen Serie nun endlich auch wieder ein Reissue des ursprünglich 1987 veröffentlicheten Werkes "Rock Medlocke and Blackfoot". Diese Platte war seit ewigen Zeiten nicht mehr erhältlich. Blackfoot mit dem ursprünglichen Line-up waren mittlerweile Geschichte. So suchte sich Rick Medlocke neue Mitstreiter und spielte mit zwei Musikern von Mother's Finest und dem Keyboarder Doug Bare dieses Album unter dem Namen "Rick Medlocke and Blackfoot" ein. Mit einigen funky Momenten versehen und immer noch stark in die damals so angeagte Arena-Rock-/Mainstream-Richtung mit viel Keyboard-Sound tendierend, gelang Medlocke & Co. dennoch eine erkennbare Steigerung zu den Vorgängern "Vertical smiles" und "Siogo". Neben puren Maintsream-Nummern ala Foreigner ("Closest thing to heaven") denke man nur an Tracks, wie das dynamische, rhythmische "Back on the streets", die mit ordentlichen Southern-Riffs versehene Coverversion der Hermann Brood-Nummer "Saturday night", das wilde "Reckless boy", oder das krachende "Rock'n Roll tonight".

Art-Nr.: 1833
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,80

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Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lie #1
Unbroken

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Butler Trio, John - three [2002]
Phänomenales Jam Rock-Trio aus Australien! Wie vielleicht vielen von euch, ist auch uns diese sagenhafte Band erst durch ihre grandios dargebotene Version von "Pickapart" auf dem Sampler des diesjährigen "Bonnaroo"-Festivals aufgefallen, sodaß wir deren US-Debut, obwohl bereits im Juli 2002 in Amerika und vorher schon in ihrer Heimat "down under" erschienen, nun unbedingt ins Programm nehmen wollten, ja mußten! Was sind diese drei Burschen für Ausnahmemusiker! Ein kraftvolles, energiegeladenes, Jam-Band Phänomen von ungemeiner musikalischer Präzision, Ausdrucksstärke, Spielfreude und Können, das voller künstlerischer Kreativität und Ideen steckt. Getränkt mit John Butler's Wahnsinns-Gitarrenspiel aus einerseits ungemein rhythmischem und furiosem, schnellem Acoustc-Picking, und andererseits gigantischen, satten, dreckigen E-Gitarren/Slide-Läufen entzünden sie ein prächtiges Rock-Feuerwerk mit ausgedehnten Jam-Einlagen. Eine brodelnde Mixtur, messerscharf in Szene gesetzt, voller Vitalität aus Stilelementen solcher Bands wie der Dave Matthews Band, Blues Traveler, Little Feat oder Widespread Panic, verschmolzen mit jeder Menge Swamp-Flair und sehr viel Blues- und Bluesrock-Feeling, sowie einer gewissen Hippie-Mentalität. Zu alledem werden dann auch noch mal, allerdings nie übertrieben oder aufdringlich, ein paar gelungene, exotische Outback-Klänge gemischt, wie beispielsweise ein Didgeridoo. Verrückt! Zu John Butler's fantastischem, virtuosen und fingerfertigen Gitarrenspiel kommt noch seine ausgezeichnete Stimme, die ein wenig an Dave Matthews erinnert. Nicht zu vergessen auch seine beiden herausragenden Mitstreiter Rory Quirk am Bass, mit ebenfalls verrückten Einlagen, und den genialen, technisch ungemein versierten Drummer Jason McGann. Viele längere Stücke, auch mal über 10 Minuten gehend. Ein paar Song-Beispiele: Die ersten Töne des Openers "Betterman" erklingen. Schwüles Acoustic-Picking, wie aus dem Mississippi-Delta, ein herrlicher grooviger Rhythmus. Eine prächtige, satte E-Gitarre kommt hinzu, klasse Gesang, eine wunderbare Melodie, und nach ca. 3 Minuten setzt Butler zu einem gewaltigen, augedehnten Slide/E-Gitarrensolo an, mit zum Teil herrlichem Twin-Slide-Sound. Dazu verrückte Bass-Spielereien. Im Hintergrund immer die swamoige Acoustic-Gitarre verweilend, verliert sich die Band in einem genialen Gitarren-Jamming. Allein diese über 8-minütige Nummer ist das Geld für die Scheibe wert. Bluesig filigrane Acoustic-Gitarren und satte E-Gitarren bestimmen das würzige "Attitude", auch über 6 Minuten lang, gefolgt von dem herrlich lockeren, flotten, knochentrockenen "Pickapart", bis zu der tollen 11-Minuten-Nummer "Money". Ein nie endend wollendes Didgeridoo mit dezenten Outback-Gesängen eröffnet dieses großartige Stück. Lässiges Schlagzeug setzt ein. In den etwas momotonen Didgeridoo-Sound prescht eine großartige (Slide)E-Gitarre. Ein dezent psychedelisches Feeling macht sich breit. Dann, erst nach ca. 3 Minuten, John Butler's klasse Gesang! Schließlich nimmt der Song immer mehr Fahrt auf und mündet schlußendlich in einem gewaltigen, satten, bluesigen "heavy" Gitarren-Slide-Jamming. Ein beseeltes Stück, das trotz seines Ideenreichtums und seiner Vielfältigkeit nie an Struktur verliert und immer ein Ganzes bleibt. Klasse auch das schnelle, extrem rhythmische "Media" und das wieder 8 Minuten lange "Take", erneut eine Verschmelzung von fantastischen Gitarrenrhythem und -soli mit dezenten, sehr angenehmen, psychedelischen Klängen. Keine Frage, das John Butler Trio ist eine der besten Guitar-based Bands im heutige Rock-Zirkus, die ihre Zuhörer auf eine traumhafte Jamrock-Reise einladen, von der man gar nicht mehr zurückkehren möchte. 64 Minuten musikalische Brllanz, die begeistert! Von dieser Band werden wir noch viel hören! Meisterhaft!

Art-Nr.: 1784
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Betterman
Pickapart

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Dixie Chicks - an evening with the dixie chicks ~ dvd [2003]
Laßt euch verzaubern! Traumhafte Live-DVD der Dixie Chicks! Am 15. und 16. August 2002, kurz vor der Veröffentlichung ihres großartigen Albums "Home", spielten die Dixie Chicks zwei Konzerte in dem neuen, wunderschönen Kodak Theatre von Los Angeles, das fast wie eine moderne Ausgabe der Grand Ol' Opry wirkt. Der zweite Abend wurde für ein TV-Special des US-Fernsehsenders NBC mitgeschnitten. Und genau von diesem zweiten Abend gibt es nun auch diesen außergewöhnlich schönen Konzertmitschnitt der Chicks, der allerdings 7 Stücke mehr enthält, als die amerikanische TV-Übertragung. Sekunden nach dem Start der DVD haben euch die Mädels bereits in ihren Bann geschlossen. Natalie Maines' Stimme ist auch live ein Knüller. Kraftvoll, variabel, ausdrucksstark und glasklar zugleich! Dann diese wunderbaren Harmonien! Herrlich! Entsprechend den Aufnahmen von "Home" spielen die Chicks ein (fast) komplett akustisches Konzert. Das ist ein absoluter Hochgenuß, eine fantastische Live-Performance allerfeinster Bluegrass orientierter Acoustic Countrymusic, von der man gar nicht genug bekommen kann. Natalie spielt neben dem Singen noch akustische Gitarre, Emily Robison (übrigens hoch schwanger) spielt ein wunderbares Dobro und Banjo, und Martie Maguire überzeugt mit großartigem Fiddle- und Mandolinenspiel. Darüber hinaus haben die Mädels eine begnadete Band von weiteren 6 excellenten Musikern dabei, allen voran Natalie's Vater, die Texas Country-/Countryrock-Legende Lloyd Maines. Aufgelockert werden die Stücke immer wieder durch die immense Instrumentenvielfalt. Neben den Gitarren, Mandolinen und vfgFiddles hören und sehen wir auch mal dezente Percussion, ein Akkordeon, eine Flöte usw.! Zunächst präsentieren die Chicks das komplette "Home"-Album live. Großartig die Dynamik bei dem Titelstück "Home", traumhaft schön der Auftritt bei "Landslide" oder dem grandiosen "Travelin' soldier", unglaublich, mit welcher Anmut Natalie das von einer so wunderbaren Melodie geprägte "Godspeed" interpretiert, unterstützt von einem ganz zurückhaltenden Drumming (John Gardner) und einer ebenso dezenten Baritone E-Gitarre (Lloyd Maines). Anschließend gibt es, als Sahnehäubschen sozusagen, noch vier ältere Hits im bluegrassigen Acoustic-Sound. Natürlich das fantastische "Wide open spaces", eine herrliche Version von "Cowboy take me away", bei dem der komplette Saal, wie ein gewaltiger Chor mitsingt, das rasant abgehende "Goodbye Earl", bei dem die Mädels und das Publikum vollends zur Höchsform auflaufen, und das schöne "Sin wagon". Die Show dauert gut 90 Minuten! Sound und Bild der DVD sind perfekt! Laßt euch anstecken von der Begeisterung des Publikums, von der großartigen Musik dieser zauberhaften Damen. Lehnt euch zurück, genießt dieses Konzert und ihr habt das Gefühl, ihr seid mitten drin. Ein traumhafter Augen- und Ohrenschmaus! Was strahlen die Mädels für eine Sympathie aus. Ein fabelhaftes Konzert! Die DVD kommt in einer tollen Digipack-Aufmachung und beinhalted ein feines Booklet mit schönen Fotos und interessanten Liner-Notes. Sie ist auf allen herkömmlichen DVD-Spielern abspielbar, ein besonderer "Code free"-Player ist nicht nötig.

Art-Nr.: 1820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Dixie Chicks - home [2002]
Wunderbares neues Album der Chicks! Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Robison spielten dieses Album völlig unabhängig von ihrer Plattenfirma ein, mit der sie monatelang im Clinch lagen, ehe man sich dann doch wieder einigte, alledings mit einem eigenen Unterlabel der Chicks namens "Open Wide Records"! Die Aufnahmen entstanden erstmals nicht in Nashville, sondern in ihrer texanischen Heimatstadt Austin. Sie waren völlig frei, niemand redete ihnen rein, sie haben alles selber finanziert und machten die Musik, die sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt machen wollten. Sie genossen die Aufnahmezeit in vollen Zügen, hatten unendlich viel Spaß, konnten in einer Unbekümmertheit arbeiten, die sie bei künftigen Aufnahmen wohl nie wieder vorfinden werden. Herausgekommen ist ein herrliches Bluegrass orientiertes Acoustic Country-Album voller Texas-Roots. Natalie's kraftvolle, manchmal etwas rauhe Sopran-Stimme ist wieder überragend, die Harmonien sind wunderschön! Das Spektrum der großartigen Songs reicht von herrlichen Balladen, wie z. B. eine tolle Coverversion von Fleetwood Mac's (Stevie Nicks) "Landslide", das traumhafte "More love" oder Radney Foster's "Godspeed", bei dem Emmylou Harris zusätzlichen Harmoniegesang beisteuert, über rhythmische Uptempo-Nummern, wie der erste Hit "Long time gone", bis hin zu flotten Bluegrass-Nummern, wie die klasse Eigenkomposition "White trash wedding". Mandolinen, Dobros, akustische Gitarren, Banjos, Fiddle, akustischer Bass, Akkordeon und dezente Percussion bestimmen die Szenerie. Und das Bemerkenswerte: die Mädels spielen unzählige dieser Instrumente selbst, womit sie einmal mehr beweisen, welch großartige Musikerinnen sie sind, und was sie so außergewöhnlich macht. Herausragend auch die Coverversion von "Traveling soldier", eine traumhafte Komposition von Emily's Schwager und Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison. Unter den Gastmusikern: Chris Thile (Nickel Creek), Glenn Fukunaga, Bryan Sutton und Natalie's Vater Lloyd Maines, der das Album auch zusammen mit den Chicks produzierte. Ein exquisites Texas Roots / Acoustc Country / Bluegrass-Album der Dixie Chicks, mit dem sie sich selbst ein neues Karriere-Highlight setzen. Bravo!

Art-Nr.: 1477
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Drive-By Truckers - decoration day [2003]
Nach ihrer sensationellen, von der Kritik mit Lob regelrecht überschütteten (bekam im US-Rolling Stone als eine der ganz wenigen CDs eine 4-Sterne-Bewertung - so etwas kommt dort nur alle Schaltjahre mal vor) 2001er "Southern Rock Opera", legen die 5 Southern boys (4 stammen aus Alabama, einer aus South Carolina) nun ihren mit Hochspannung erwarteten Nachfolger vor. Das Resultat: auch "Decoration day" wird die "Experten" wieder begeistern, ist es doch erneut ein heruarragendes Album geworden. Die Songs sind zumeist während der Aufnahmen zu "Southern Rock Opera" enstanden, jedoch jetzt erst eingespielt worden. Einmal mehr ist es eine Art Konzeptalbum geworden. Der "Decoration day" ist ein in den Südstaaten der USA auch heute noch zelebrierter Feiertag, an dem die Kirchen des Südens ihrer (Kriegs)Opfer gedenken und deren Gräber und Monumente mit Blumen schmücken und dekorieren. Vor diesem Hintergrund beleuchten die "Truckers" dieses Mal die etwas "dunklere" Seite des Südens, greifen, durchaus mit einer ganz persönlichen Note, etwas problembehaftetere Themen auf. Textlich und musikalisch sind sie dabei, entsprechend ihrer Heimat, immer auf den Süden fixiert. Natürlich spielen die Jungs um die beiden Kreativköpfe Pattersson Hood und Mike Cooley (Gitarren und Gesang), und das hier noch weniger als bei "SRO", keinen typischen Skynyrd- oder Hatchet-like Southernrock - vielmehr bezeichnen es viele in den USA als eine Art "New-school Southern Rock"! Wir möchten die Musik von "Decoration day" ganz einfach als deftigen, dreckigen, rohen Gitarren-Roots-Rock mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit bezeichnen, geprägt von einem großartigen 3-Gitarren Line-up und staubigem, heiserem Lead-Gesang. Immer wieder hört man auch Einflüsse von klasischem Retro-Countryrock, genauso wie spürbares Jam-Feeling. Auch Steve Earle-und Uncle Tupelo-Anhänger kommen voll auf ihre Kosten. Dazu dieser herrliche, vielschichtige Gitarrensound mit zum Teil 3 E-Gitarren, der auch bei den ruhigeren Stücken jederzeit deutlich zum Tragen kommt. Das Album startet mit dem recht verhaltenen, country-infizierten Rootsrocker "The deeper in", frisch und retro gleichermaßen, der trotz seines wenig aggressiven Arrangements gleich diesen breiten Gitarrensound offeriert. Die Gitarren, Patterson Hood's Raspelstimme, das rauhe, scheppernde Schalgzeug, die feine Melodie, und eine herrliche Steelguitar (als Gast: Weltklasse-Steeler John Neff von den Star Room Boys und Barbara Cue, früher DBT) ergänzen sich einfach wunderbar. Danach geben sie Gas! "Sink hole" rockt prächtig ab. Die 3 Gitarren sind voll da! Herrlich dreckig und ruppig! Rauh und roh geht's mit dem tollen "Hell no, ain't happy" weiter. Erneut satte Gitarren! Findet sich an der Schnittstelle zwischen ungeschliffenem Rootsrock, Southernrock und Neil Young's Crazy Horse! Nach dem Stones-angehauchten Uptempo-Rootsrocker "Marry me" folgen das entspannte, rootsige, countrylastige, wieder voller klarer Gitarren geprägte, flotte "My sweet Annette", der southern-inspirierte Alternate Countryrocker "Outfit", das wunderbare an die "New Riders of the Purple Sage" erinnernde "Heathens", der Slide-getränkte, satte Midtempo-Rocker "(Something's got to) Give pretty soon", und und und.... - bis hin zu dem tollen Titelstück, einem von starken Gitarren begleiteten, etwas mystisch anmutendem, rootsigen Southern-Rocker! Die Drive-By Truckers haben in den letzten 14 Monaten ca. 250 Live-Shows gespielt und sind schon wieder unermüdlich auf Tour. Das spürt man nachhaltig in ihrer voller Atmosphäre steckender Musik! Produziert hat das Album im übrigen David Barbe! Wie schon bei "Southern Rock Opera" kommt das Album in einer tollen Digipack-Verpackung mit ähnlichem Design. Das Booklet enthält alle Texte! Knapp 65 Minuten (15 Songs) gut geölter, dreckiger, southern-flavored Gitarren-Rootsrock einer der besten Genre-Bands dieser Tage! Ohne Zweifel! Starkes Werk!

Art-Nr.: 1891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hell no, ain't happy
Marry me
Heathens
(Something's got to) Give pretty soon

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Gill, Vince - next big thing [2003]
Hut ab, Vince! Seit Jahren zählt er zu den Vorzeige-Künstlern der Mainstream-Country/New Coountry-Bewegung in Nashville. Sowohl Fans als auch Musiker-Kollegen lieben seine so großartige, herzerwärmende Stimme genauso, wie sie sein fantastisches Gitarrenspiel bewundern. Über ein Dutzend Grammys und einen Haufen CMA-Trophäen nennt er sein eigen, 22 Millionen Platten hat er bereits verkauft, und nun kommt dieses "next big thing", ein Album, mit einem Vince Gill in absoluter Höchstform. Was ist mit diesem Burschen geschehen? Der wird nicht müde, der ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, nein - es scheint, als sei er durch einen regelrechten Jungbrunnen gewatet, solch eine Frische versprüht dieses Album. Und er bedient seine Fans gleich richtig, mit einer stattlichen Anzahl von 17 (!) neuen Songs bei 65 1/2 Minuten Spielzeit. Dabei gelingt es ihm, sich vom Start der CD bis zum Ende gleichbleibend auf einem sehr hohen Niveau zu bewegen. Die Songs sind so stark, wie schon lange nicht mehr. Erfreulich dabei ist, daß die vielen Balladen, in denen er sich bei seinen jüngeren Veröffentlichungen zuweilen allzu oft erging, bei weitem in der Minderzahl sind. Nein, das ist wieder der "alte", junge Vince Gill zu besten "Liza Jane"-Zeiten, mit einer gesunden Mischung aus fetzigen, abgehenden Uptempo-Nummern, knackig, lebendig, rein und frisch, voller herrlicher Melodien, brillanter Gitarrenläufe, und hin und wieder mal einer eingestreuten Ballade in alter "Pocket full of gold"-Tradition. Los geht der Reigen mit dem Titelstück! Eine klasse, rhythmische, gut abgehende Country "Shuffle"-Party-Nummer mit dezenten, groovigen, überhaupt nicht störenden Bläsern, guten Gitarren und klimperndem Piano. Läd zum Tanzen ein und verbreitet eine Menge Frohsinn! Es folgt mit "She never makes me cry" ein absolutes Vince Gill-Paradestück! Flott und knackig, herrlich frisch, mit einer wunderbaren Melodie, trockenen Drums, glasklaren E-Gitarren, Mandoline und einer feinen Steel, entführt er uns in die musikalischen Gefilde höchsten New Country-Anspruches. Das muß einfach ein Nr.1-Hit werden. Ebenso knackig und schön fetzig geht es mit "Don't let her get away" weiter. Hier kommen auch die Linedancer auf ihre Kosten. Nach den beiden feinen Balladen "Someday" und "These broken hearts" überrascht er uns mit einem großartigen, wieder sehr melodischen, flotten, waschechten Border-Country-Track, voller tollem mexikanischem Flair, ehe mit "Young man's town" erneut ein absolutes "Erste Sahne"-Stück folgt. Dieser traumhafte Midtempo-Country-Song erinnert zum einen sehr an den frühen Vince, andererseits auch an die wunderbaren alten Klassiker einer Emmylou Harris zu deren besten "Hot Band"-Tagen. So ist es kaum verwunderlich, daß Emmylou selbst bei diesem Track den (unverwechselbaren) Background-Gesang übernommen hat. "Real mean bottle" ist knackiger, purer, flotter Honky Tonk Country mit Outlaw-Touch ala Johnny Cash oder Marty Stuart, voller prächtiger Gitarren und starker Soli, unterstützt von großartiger Steel- und Fiddle-Begleitung. Toll auch die herrliche, semi-akustische, bluegrassige Nummer "Whippoorwill river", der Cajun Country-Knaller "Old time fiddle", der klassische Honky Tonker "Without you", die wunderschöne Country-Ballade "In these last few days", der Uptempo-Country-Fetzer "The sun's gonna shine on you", bei der Vince mit seinen virtuosen E-Gitarrensoli zeigt, welch begnadeter Gitarrist er ist, und das herrliche "This old guitar and me", eine wunderschöne, relaxte, leicht folkig angehauchte Country-Nummer über einen jungen Burschen und dessen Liebe zu seiner alten Gitarre. Wie gesagt, Hut ab, Vinnie! Ein starkes Album! Hochklassiker Country/New Country, inspiriert und modern, aber völlig ohne neumodischen, aufgesetzten "Firlefanz" auskommend, immer die Tradition wahrend. Keine Frage, das ist das "nächste ganz große Ding", das er veröffentlicht hat. Unsere Hochachtung, Vince! Der nächste Grammy kommt bestimmt... - und das völlig verdient....

Art-Nr.: 1771
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Gov't Mule - the deep end ~ volume 1 [2001]
Eines vorweg: das Album ist erneut ein Knüller! Doch der Reihe nach: Warren Haynes ist ein Phänomen, wie es wohl nur wenige gibt. Er ist sicher der "hardest working man" im Bluesrock/Southernrock/Jam-Rock-"circuit", mit drei heißen Eisen im Feuer. Mitglied bei den Allman Brothers, Mitglied bei Phil Lesh & Friends - und natürlich sein "Kind" Gov't Mule, worauf er ganz eindeutig seine Priorität setzt. Ständig auf Tour und immer neue Songs schreibend, scheint ihm die Luft nie auszugehen. "Musiker sind wie Athleten" oder "Ich denke, ich werde auch, wie John Lee Hooker, noch mit 83 auf der Bühne stehen und spielen", sind nur einige seiner Reaktionen auf Fragen zu seiner schier unermüdlichen Ausdauer. Als im August 2000 Bassist Allen Woody verstarb, dachten viele, mit dem damit verbundenen Ende dieser einzigartigen musikalischen Chemie zwischen Warren Haynes (Gitarre, Gesang), Allen Woody (Bass) und Matt Abts (Drums) sei auch das Aus von Gov't Mule gekommen. Gregg Allman verglich es seinerzeit mit dem Tod seines Bruders Duane im Jahre 1971. Doch nun zeigte sich, unter Einbeziehung der Ratschläge und Ideen vieler Freunde, allen voran Widespread Panic's David Schools, welche innere Stärke Gov't Mule und welche Kraft Allen Woody immer noch auf Haynes und Abts ausübte, sodaß man es sich zur Mission machte, diese Musik niemals sterben zu lassen. Fortan ging man als Quartett auf Tour (mit David Schools oder Oteil Burbridge am Bass und Chuck Leavell an den Keyboards) und begann mit den Arbeiten zum neuen Album, gleichzeitig ein Tribut an Allen Woody. Man hat so viel Material eingespielt, daß es davon gleich zwei Teile gibt. Vol. 1 liegt hiermit vor, Teil 2 folgt im Früjahr 2002! Zu den Sessions hat man Woody's Lieblings-Basskollegen eingeladen, und alle sind sie gekommen. Das Resultat: grandioser seventies-getränkter, unheimlich gefühlvoller Rock/Bluesrock/Southernrock, hart, roh, dreckig, ehrlich und kompromißlos! Insgesamt gibt man vielleicht nicht ganz so viel Gas, wie früher, hier und da ist es auch melodischer geworden, doch das tut der Klasse überhaupt keinen Abbruch. 8 neue Stücke von Warren Haynes komponiert, eine Neueinspielung von "Soulshine" und vier Coverversionen (James Brown's "Down and out in New York City", CCR's/John Fogerty's "Effigy" mit furiosen Tempowechseln und herrlichem Southernfeeling, eine super Version von Deep Purple's "Maybe I'm a leo" und Grand Funk Railroad's "Sin's a good man's brother", der stampfende, laute, krachende Finaltrack, noch mit Allen Woody am Bass) bereiten fast fette 80 Minuten pure Rock-Freude! Haynes' Gitarrenarbeit ist wieder fantastisch! "Fool's moon" (mit Jack Bruce), mit viel Cream-Flair, "Banks of the deep end" und "Worried down with the blues" (mit Oteil Burbridge am Bass, Derek Trucks an der Slide und Gregg Allmann - Orgel und Duett-Gesang), ein fantastischer Southern-Blues mit irrem Feeling und Gitarrenspiel, zählen zu den weiteren Höhepunkten. Falsch, das ganze Album ist ein einziger Höhepunkt!

Das komplette Tracklisting:

1 Fool's Moon - 5:52   
2 Life on the Outside - 3:47   
3 Banks of the Deep End - 5:56   
4 Down and Out in New York City - 6:12   
5 Effigy - 9:06   
6 Maybe I'm a Leo - 6:07   
7 Same Price - 3:36   
8 Soulshine - 7:47   
9 Sco-Mule - 6:10   
10 Worried Down With the Blues - 8:43   
11 Beautifully Broken - 6:01   
12 Tear Me Down - 6:10   
13 Sin's a Good Man's Brother - 4:12

Art-Nr.: 1153
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Gov't Mule - the deep end ~ volume 2 [2002]
2 CD-Set! Limited Edition! Ursprünglich bereits für das Frühjahr 2002 angekündigt, jetzt endlich ist es soweit: Der zweite Teil der "Deep end" Sessions erblickt das Licht der Rockwelt. Wie bereits beim ersten Teil wirken zu Ehren des im August 2000 verstorbenen Allen Woody erneut jede Menge von dessen Lieblingsbassisten mit. Warren Haynes und Matt Abts werden am Bass unterstützt von unter anderem: Jack Casady, Les Claypool, Billy Cox, Alphonse Johnson, Phil Lesh, Jason Newsted, Dave Schools und Chris Squire! Weitere Gäste: David Grisman, Chuck Leavell, Johnny Neel, Pete Sears und viele andere mehr! 13 neue Tracks, die nahtlos an Vol. 1 anknüpfen. Hier das Tracklisting: Greezy granny part 1, Greezy granny part 2, What is hip, World of confusion, Tryin' not to fall, Time to confess, Hammer and nails, Slow happy boys, Sundance, Lay of the sunflower, Catfish Blues, Which way do we run und Babylon turnpike! Wie beim ersten Teil, wird es die Erstauflage von "Volume 2" ebenfalls als limitierte Ausgabe mit einer Bonus-CD namens "Hidden treasures Volume 2" geben, also beeilt Euch mit dem (Vor)Bestellen! Die Bonus-CD enthält 2 unveröffentlichte Live-Tracks, den Studiotrack "Drivin' rain", den es bislang nur auf dem Nascar-Sampler "Crank it up" gab, 2 "DJ Logic Mule Remixes" und das Video "Weekend with Warren" eine kurze Dokumentation über den "Hardest working man in Rock'n Roll"! Also, wie gesagt, Beeilung ist geboten, da man nicht weiß, wie lange es die limitierte Ausgabe geben wird. Bei "Vol. 1" war sie recht schnell vergriffen...

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1 Trying Not to Fall - 5:30   
2 Time to Confess - 5:44   
3 Greasy Granny's Gopher Gravy, Pt. 1 - 3:24   
4 Greasy Granny's Gopher Gravy, Pt. 2 - 3:35   
5 What Is Hip? - 6:23   
6 World of Confusion - 5:53   
7 Hammer and Nails - 7:59   
8 Slow Happy Boys - 6:27   
9 Sun Dance - 6:12   
10 Lay of the Sunflower - 6:58   
11 Catfish Blues - 7:54   
12 Which Way Do We Run? - 5:33   
13 Babylon Turnpike - 8:06   

Disc 2
1 Drivin' Rain - 4:10   
2 Rocking Horse - 6:41   
3 Lay Your Burden Down - 5:42   
4 Sco-Mule [DJ Logic Remix] - 3:09

Art-Nr.: 1154
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Grouchy Rooster - real and raw [2003]
Alligator Stew's Gary Jeffries macht mal wieder von sich reden, was die Southernrock-Fraktion natürlich sofort aufhorchen läßt. Er ist ja ein alter Hase, der schon ewige Zeiten mit seinen musikalischen Ideen durch die Gegend zieht und immer wieder mit den verschiedensten Musikern zusammengearbeitet hat. Einer, der für seine Musik lebt. Lange schon, bevor er Alligator Stew ins Leben rief (zwischenzeitlich spielte er ja auch mit den Regulators), hat er, wo immer ein Recorder zur Verfügung stand, bei den unterschiedlichsten Sessions und Rehearsals eine Menge Songs aufgenommen, zumeist mit einem Drummer namens "Pappy" und dem späteren, zweiten Gitarristen von Allgator Stew, John Andrews! Auch Stew's Bass-Spieler Doug Richardson tauchte hin und wieder auf. Einige der Stücke entstanden im Jahre 1994! Elf dieser Songs erblicken nun unter dem Projekt "Grouchy Rooster" das Licht der Musikwelt! Hey Gary, und dafür gibt's ein ganz dickes, fettes "Thank you"! "Real and raw" ist ein bärenstarkes Teil! Wie es der Titel schon vermuten läßt, man hat die Aufnahmen in ihrer ursprünglichen Fassung belassen. Keinerlei Overdubs! Großartige Tracks in ihrer rohen, rauhen Urfassung, mal in, jedoch zumeist recht zurückhaltend gespielter, Full Band-Electric-Version, einige aber auch in einem wunderbaren, sparsam instrumentierten, rein akustischen oder semi-akustischen Arrangement voller Gefühl und Hingabe. Und ganz klar, es herrscht ein ungemein rootsiges, swampiges, bluesiges und sehr authentisches Southern-Feeling! Das ist purer bluesy Swamp-/Southernrock in reinster Form! Trotz dieser relativ zurückhaltenden Instrumentierung strotzen die Songs vor Energie und Kraft! Natürlich auch, weil Gary Jeffries einfach ein begnadeter Sänger ist, der seine Stücke mit aller Inbrunst und voller Seele interpretiert. Er ist sicher einer der besten Sänger des heutigen Southernrock-Circuits. Da ist einfach alles vereint: Kraft, Power, Dynamik, Gefühl, Dreck, und die Erkenntnis, das er ein "richtiger" (Southern)Rock-Sänger im wahrsten Sinne dieses Wortes ist. Sogar bei den ganz ruhigen Stücken kommt seine pure Southern-Stimme mit ordentlich "Saft" rüber. Ja, und das Songwriting, bzw. die Songs? Einfach klasse! Immer wieder sind in dem Southernsound jede Menge staubige Rootsrock-Elemente, auch mal ein Country-Spritzer und ein ordentlicher Schuß Swamp-/Southern-Blues integriert. Unter anderem finden wir auf "Real and raw" auch die ganz frühen, ursprünglichen Versionen von 3 Tracks, die später auf dem Alligator Stew-Album erschienen. Doch auch schon hier üben sie einen gewaltigen, musikalischen Reiz aus, sind hochinteressant. Das sind "California cowboy", in einer klasse semi-akustischen Full Band-Version mit herrlich rootsiger Harp, eine dreckige Uptempo-Version von "Louisiana man" mit extrem derber E-Gitarre (das lauteste Stück des Albums), und eine verhaltene Version von "You gotta give"! Die meisten der restlichen Tracks sind nur einmal gespielt worden - und das in diesen, jetzt veröffentlichten Sessions. Und es sind solch großartige Nummern! Beispielsweise die einfach seelige Swamp-, Southern-, Roots-. Acoustic-Nummer "Far beneath the rubble" mit ihrer herrlichen Melodie und diesem großartigen Gesang. Southern-Feeling pur! Dann der starke Voodoo-Southernrocker "Southern fried snake" mit seinem schwülen Boogie- und Blues-Flair, der düstere, bedrohlich anmutende Bayou-Blues "Honey on a vine" mit seinem inbrünstigen Gesang (beide mi voller Band), oder der wunderbare Louisiana Southernrocker "Annie I see your eyes". Eine hinreißende Nummer, bei der man trotz alle Zurückhaltung einen wunderbar transparenten Sound aus 3 Gitarren (acoustic, electric und Slide) hört, zusammen mit einer prima Melodie. Oder das geniale "Strange gypsy lady" - kräftg, melodisch, energetisch, im semi-akustischen Gewand, voller großartigem Southern-Feeling, wie auch der Alligator Stew-like Rocker "Up on the D.L" - alles prächtige Songs! "Real and raw" ist eine Ansammlung wirklich excellenter Session-Aufnahmen von Gary Jeffries - und auch der Sound stimmt! "Grouchy Rooster is a bluesy, southern rockin' swamp stompin', bad ass chicken with a cajun flavor of attitude", heißt es in einem US-Review! Na dann, laßt den Hahn krähen, immer und immer wieder...

Art-Nr.: 1897
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Louisiana man
Far beneath the rubble
Honey on a vine
Strange gypsy lady
Up on the D.L.

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Hanson, Jennifer - same [2003]
Klasse Debutalbum von Jennifer Hanson! Ein neuer Name und ein neues (hübsches) Gesicht, das man sich merken sollte, denn sie bringt mit ihrem überwiegend recht rockigen Sound frischen Wind in die Szene. Jennifer ist alles andere als ein musikalischer Neuling. Schon durch ihre familiären Bindungen war und ist sie immer ein Teil des "Country-Zirkus". Zum einen ist sie verheiratet mit dem bekannten Nashville-Songwriter Mark Nesler und zum anderen war ihr Vater Larry Hanson lange Jahre der Touring-Gitarrist der Country-Superstars von Alabama. Bezeichnenderweise posiert Jennifer dann auch auf einigen Fotos des Booklets und auf dem Backcover mit einer E-Gitarre umhängend und einem Alabama-T-Shirt bekleidet, was ihre Verbindungen und ihren Hang zum knackigen, elektrischen Sound wohl verdeutlichen soll. So sind die meisten ihrer 11 Songs, von denen Sie übrigens 9 mitkomponiert hat, dann auch tatsächlich von einer wunderbar knackigen Natur, mit einer rockigen Basis ausgestattet, und von einem äußerst kraftvollen Sound bestimmt. Wir hören rockige Arrangements mit satten Drums und fetten Gitarren, die Vergleiche zu einer fetzigen Martina McBride, Rosanne Cash, aber auch zu einer Countryrock-orientierten Sheryl Crow zulassen. Passend zur Musik hat Jennifer eine kräftige, sehr angenehme Stimme, wirkt dabei aber immer lässig. Keine Frage, sie ist eine klasse Sängerin. Klar wirken diese Arrangements durch ihre poppig-rockige Art radiotauglich und auch mainstreamig, aber das muß in diesem Fall als äußerst positiv gewertet werden, denn die Songs und Jennifer haben allemal genug Potential um sich von der Country-Pop Clon-Masse angenehm abzusondern. Lediglich 2 Balladen wirken etwas aufgesetzt, doch das verzeihen wir ihr, denn ihre starken Momente bei den excellenten Losgeh-Nummern sind einfach so klasse, daß es eine Freude ist, Jennifer's frischer New Country-/Poprock-Mucke zu lauschen. So startet die Scheibe dann auch gleich mit einem richtigen Knüller-Song, der den verdienten Weg in die Billboard-Country-Single-Charts auch schon gefunden hat. "Beautiful goodbye" ist nicht, wie der Titel vielleicht vermuten lassen könnte, eine Schnulze, sondern eine traumhafte, wunderbar ins Ohr gehende, pulsierende, kraftvolle Midtempo-Countryrock-Nummer, die auch einer Sheryl Crow bestens zu Gesicht stünde. Dezentes E-Piano, eine tolle Hammond-Orgel, rotzig rockende E-Gitarrenriffs, knackiges, Drumming, satte Gitarrenläufe und großartiger Gesang mit herrlichen Harmonien im Refrain bestimmen die Szene. Der eingeschlagene Weg wird mit dem fetzigen Banjo-driven, modern Countryrocker "Just one of those days" dann auch gleich fortgesetzt, bei dem wir fette, elektrische Slide-Gitarren hören. Satter Sound! Es folgt der herrlich abgehende, groovende, rockin' Uptempo-Country-Boogie "Half a heart tattoo" mit einer tollen Melodie, prächtigem Druminng und fettem Gitarrensound. Zu den weiteren Höhepunkten zählen das voluminöse "Get yourself back", mit seinen Stones-/Shreyl Crow-like Riffs, das entspannte, lockere "Baby I was wrong", mit seiner schönen Mundharmonika und den vielschichtigen Gitarren, sowie das flotte, mit toller Percussion versehene New Country-Stück "Travis", bei dem infolge des frischen Sounds und der wunderbaren Melodie sogar Erinnerungen an so verehrte Westcoast Countryrock-Ikonen wie Wendy Waldman, Karla Bonoff oder Linda Ronstadt wach werden. Insgesamt ein Debut, das sich wahrlich sehen lassen kann. Auch für den großartigen Sound zeichnet Jennifer noch selbst mit verantwortlich, hat sie doch ihr eigenes Album zusammen mit Greg Droman auch noch selbst produziert. Knackiger, frischer, moderner New Country-Rock-Pop, der richtig Spaß macht. Sie trifft eindeutig den Zahn der Zeit! Kompliment, Miss Hanson!

Art-Nr.: 1816
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beautiful goodbye
Travis

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Kendall, Jeannie - same [2003]
"Jeannie Kendall carries on the tradition", heißt es zusammenfassend in einem Artikel eines US-Country-Journalisten über das Debutalbum von Mrs. Kendall. Jawohl, das tut sie - 100%ig! Kendall, Kendall... der Name kommt euch irgendwie bekannt vor.. - klar: Jeannie Kendall ist die eine Hälfte des in den 70iger und 80iger Jahren so erfolgreichen und Grammy-ausgezeichnteten, berühmten Country -Vater/Tochter-Duo's "The Kendalls". Wer erinnert sich nicht an Hits wie "Heaven's just a sin away", "Pittsburgh stealers", I'm already blue"oder "Thank God for the radio"! Niemlas zuvor hat Jeannie Kendall ein eigenes Album veröffentlicht. Nach dem Tode ihres Vaters im Jahre 1998, die Aufnahmen zu einem akustisch orientierten Album der Kendalls hatten bereits begonnen, machte Jeannie erst einmal eine lange Pause, bis sie schließlich jetzt die damalige gemeinsame Idee wieder aufgriff. Herausgekommen ist ein zauberhaftes Debut von großer musikalischer Klasse. Traditioneller, purer, Bluegrass-orientierter Acoustic-Country, herrlich frisch und rein, voller bestechend schöner Melodien, vollkommen entspannt und locker dargeboten. Damit bewegt sie sich in etwa in den musikalischen Gefilden von Alison Krauss, der aktuellen Dolly Parton oder der Stevens Sisters. Und sie kann mit diesen Leuten locker mithalten. Niemals war ihre Stimme besser! "She sings like an angel", schwärmt man in Amerika. Eine wunderbare Instrumentenvielfalt aus akustischen Gitarren, Mandolinen, Dobros, Fiddles, Acoustic Bass und dezenter Percussion bestimmt das Geschehen und erzeugt einen glasklaren Sound. Kein Wunder, bei diesen Musikern! Mit dabei z. B. die kompletten Union Station-Musiker von Alison Krauss auf 4 Tracks, Dan Tyminski, Ron Block, Rob Ickes, Stuart Duncan, Larry Franklin, Barry Bales, Adam Steffrey, Kenny Malone...usw.! Immer wieder hören wir neben Jeannie's brillanter Lead-Stimme auch traumhafte Harmonien, bei denen sie unterstützt wird von Leuten, wie Rhonda Vincent, Alison Krauss, Carl Jackson, Ricky Skaggs, Allison Moorer, DeAnna Cox, und auf zwei Stücken auch ihrem Vater Royce Kendall, dessen Passagen, wie oben erwähnt, bereits 1998 eingespielt wurden. Bei der absoluten Traumnummer "Timeless and true love", einem fantastischen, puren Acoustic Honky Tonk-Stück, hat es sich sogar Superstar Alan Jackson nicht nehmen lassen, mit ihr ein Duett zu singen. Was für ein herrliches Stück, was für eine Melodie. Sowohl Jeannie als auch Alan Jackson singen je eine Strophe solo, um sich dann bei dem Refrain wunderbar zu ergänzen. Ihre Stimmen passen prächtig zusammen. Allein dieser Track ist schon das Geld für die CD wert, doch das Album bietet auch ansonsten keinerlei Schwächen. So zum Beispiel das wunderbare, rhythmische Eröffnungsstück "That's what your love does to me", der herrliche Country-Waltz "Love chooses you" mit seinen tollen Gitarrenpassagen, das frische, locker flockige "I wonder where you are tonight" mit seinem transparenten Zusammensoiel aus Gitarren und Mandoline, das Dobro-getränkte Laurie Lewis-Stück "Old friend", oder die traurige Country & Western-Nummer "Just a memory"! Alle Tracks sind sehr relaxt und bewegen sich zumeist im Midtempo-Bereich. Hektisches Bluegrass-Geschrammel gibt es nicht! Jeannie Kendall erzeugt mit ihrer sauberen Stimme und ihrer Musik ein wunderbar behagliches Gefühl. Ein gutes Gläschen Wein, am Kaminfeuer sitzen, von den Traditionen Amerikas träumen, und Jeannie Kendall zuhören - das ist es! Traditioneller Acoustic-Country vom Allerfeinsten! Zum Geniessen...

Art-Nr.: 1837
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,50

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Timeless and true love
Old friends

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Kentucky Headhunters, The - soul [2003]
Alle Achtung, Kentucky Headhunters! Hut ab! Wie heißt es so schön auf der Website der Kentucky Headhunters über die Musik zu deren neuem Album "Soul"? "Some things are best when left to just grow naturally without explanation - wild and unique... - so it is with the Kentucky Headhunters". Und man hat sie, ihren Neigungen entsprechend, in ihrem natürlichen Prozess reifen lassen! Herausgekommen ist mit "Soul" ein fantastisches Album, bei dem sie, entsprechend dem Albumtitel, ohne ihre bisherigen Charakteristika auch nur annähernd aufzugeben, zusätzliches, neues musikalisches Terrain erschließen. Wie ihnen das gelingt, ist gleichermaßen überzeugend, wie beeindruckend! Mit sehr viel Gefühl, wie man es ihnen kaum zugetraut hätte, integrieren sie auf "Soul" eine gewaltige Portion Muscle Shoals-Einflüsse, Memphis Soul, Blues und Southern Soul, ohne die knackigen, kernigen und rockigen Elemente aufzugeben und an Kraft und Dynamik zu verlieren. Dennoch herrscht zuweilen eine relaxte Atmosphäre. Die Countryelemente sind, auch wenn sie noch nicht ganz verschwunden sind (das werden sie bei den Headhunters auch nie), noch weiter in den Hintergrund gerückt. Hier wird mit den typischen Headhunters-Gitarrenriffs gerockt, wir hören jede Menge Southernrock-Flair, und diese soulige und bluesige Atmosphäre versprüht einen herrlichen Charme. Dieser Verschmelzungsprozeß mit dem typischen Kentucky Headhunters-Sound kommt außerordentlich glaubhaft rüber. Immer wieder sind die Songs von wunderbar dreckigen Gitarrensoli durchzogen, und die rotzigen Riffs machen Spaß, wie eh und je. Die Songs sind allesamt erstklassig! Es gibt keinerlei Ausfälle! Dabei fallen die großartigen Melodien auf, die die Headhunters immer wieder aus dem Hut zaubern. Auffallend stark auch Doug Phelps' Lead-Gesang! Der Sound ist knackig, trocken und kraftvoll in Szene gesetzt, und alles ist messerscharf und punktgenau produziert. Um einen möglichst authentischen Sound ihres neuen Werkes hinzubekommen, haben sich die Headhunters eine Reihe excellenter Gäste ins Studio geholt. So zum Beispiel den legendären 73-jährigen Blues-Pianisten Johnnie Johnson, Jimmy Hall, Saxophonist Jim Horn, und den großartigen (Hammond) Organisten Reese Wynan von der Dickey Betts Band. Gleich der Opener ist einer dieser herrlichen Soul-Rock-Nummern mit jeder Menge Southern-Flair. Sehr flott, locker, aber auch knackig, mit trockenem Drumming, straffen Basslinien, gefühlvollen Riffs und einer wohligen Hammond-Orgel, prächtigem, klaren Gesang, sowie einer tollen Melodie überzeugt "Everyday people" auf der ganzen Linie. Und im Refrain hören wir sie dann auch schon wieder, die typischen Headhunters 3-Akkorde-Riffs. Auch das herzhafte Gitarrensolo im Break fehlt nicht. Einfach stark, wie sie das unter einen Hut bekommen! Ähnlich gelagert ist "That's alright", angereichert mit feinster Percussionarbeit und einer Menge Swamp-Feeling, während "You got it" regelrecht Gänsehaut erzeugt! Ein Traum von einer ruhigen, aber knackigen, bluesigen Ballade, die nur so vor Gefühl und Southern-Soul-Feeling strotzt. Der unaufdringliche Einsatz dezenter Bläser stört überhaupt nicht - ganz im Gegenteil! Völlig soulfrei wird natürlich auch des öfteren mal gerockt - die Kentucky Headhunters in voller Fahrt sozusagen. "We all need it" zum Beispiel, ist ein umwerfender Rocker/Southernrocker - dreckig und riffig, mit tollem Schlagzeug, starkem Gesang, ordentlich Power und satten, fetzigen, rohen Gitarrenriffs und -läufen. Klingt fast wie eine allerbeste "Bad Company goes Southern"-Nummer! Klasse auch der Rockabilly/Countryrock-Abräumer "Last night I met Carl Perkins", das Eddie Hinton-Cover "I still wanna be your man", ein prächtiger slidegetränkter Shuffle-Boogie-Bluesrock, der herzhafte, stark abrockende Southernrock-Kracher "Looking for Mr.Perfect" mit seinen fetten Gitarren, der waschechte, voller Seele steckende, Southern-Soul-Blues "Have you ever loved a woman" (hätten auch die ALlman Brothers nicht besser hinbekommen) mit herrlicher Lead-Gitarre und das 6 1/2-minütige Finalstück "What you see is what you get", das als rasanter Southernrock-Fetzer beginnt und nach einem Schlagzeugsolo in der bluesigen "Kentucky jam" endet. Die Kentucky Headhunters selbst sagen zu "Soul": "The most honest and passionate Headhunters music in years"! Das lassen wir so stehen! Was für ein prächtiges Album!

Art-Nr.: 1867
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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