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Anderson, John - anthology [2002]
2 CD-Set! Prima "Anthology", die die gesamte über 20-jährige Karriere von John Anderson durchstreift. Das Interessante daran: es wurden nicht die Original-Songs für dieses "Best of"-Werk verwendet, sondern alle 30 Tracks wurden extra für dieses Doppelalbum neu eingespielt, was den Liedern eine ganz neue Frische verleiht. Klassicher John Anderson-Country frisch aufpoliert! Ein paar Beispiele aus dem Tracklisting: "Your lyin' blue eyes", Would you catch a fallen star", "Chicken truck", "Honky Tonk crowd", "Swingin'", "Straight tequila nicht", A small farm in Kentucky" und natürlich auch "Seminole wind"! Kanpp 105 Minuten Gesamtspielzeit! Für John Anderson-Anhänger wohl unentbehrlich!

Art-Nr.: 1733
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Asleep At The Wheel - the very best of asleep at the wheel [2001]
Seit mehr als drei Jahrzehnten gelten Asleep At The Wheel wohl als die Überbringer der Western-Swing-Tradition in die moderne Countrymusic schlechthin. Ray Benson und seine Freunde präsentieren zu Beginn ihrer vierten Dekade erneut ein "Best of"-Album, voll von Klassikern des Genres. Von purerm Honky Tonk ("The letter that Johnny Walker read"), über Louis Jordan's Swing-Klassiker "Choo Choo Ch-Boogie", Lee Roy Prestens rockiges "My Baby thinks she's a train" bis hin zu den Bob Wills-Standards. Auch ein paar neuere Titel, wie "Dance with who brung you" und "Texas me and you" sind enthalten. Das Beste an der neuen Compilation ist allerdings, daß die meisten der Standards neu eingespielt wurden. Dazu wirken bei diesen Neuaufnahmen wieder zahlreiche interessante Gäste mit, wie z. B. Eliza Gilkyson, Huey Lewis, Mandy Barnett und Brad Paisley! Sie sind und sie bleiben das Maß aller Dinge in Sachen Western Swing!

Art-Nr.: 1413
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Bering Strait - same [2003]
Verrückte Geschichte! Sechs junge, klassisch ausgebildete, aber völlig Country- und Bluegrass-besessene Musiker (2 Mädels, 4 Jungs) aus Russland (!!) machen sich auf den Weg nach Nashville, sorgen dort schnell für eine Mege Rummel, werden innerhalb von 4 Jahren bei 5 verschiedenen Plattenfirmen "durchgereicht", um nun schließlich ihr lang ersehntes Major-Debut vorzulegen. Urteil vorweg: eine klasse CD! Die klingen nicht, als seien sie in Obninsk, sondern irgendwo auf einer amerikanischen Farm aufgewacshsen. Herzerfrischender, zumeist flotter, lockerer New Country mit einem dezenten Schuß Pop, wobei aber Country die eindeutige Marschrichtung vorgibt. Die Sechs sind allesamt ganz ausgezeichnete, hochbegabte Musiker, die das Album komplett selbst eingespielt haben. Man hat hier völlig auf die Mitwirkung der sonst üblichen Nashville Studiogarde verzichtet. Lediglich einen Song hat Vince Gill mit seinem himmlischen Background-Gesang veredelt. Das fast 6-minütige Instrumental "Baering straight", ein fantastischer Husarenritt zwischen Vollgas und langsameren Passagen, bei denen die einzelnen Bandmitglieder ihre ganzen musikalischen Künste mit tollen Soli (Gitarre, Mandoline, Steel, Dobro usw.) ausspielen, ist ob ihrer großen Fähigkeiten bereits für einen Grammy nominiert. Drums, Bass, Keyboards, Gitarren (akustisch und elektrisch), Fiddle, Mandoline, Dobro, Banjo, Steel, sind die Instrumente, die den von Nshville-Haudegen Brent Maher (The Judds) auf den Punkt genau produzierten, klaren Sound ausmachen, doch die großartige Lead-Sängerin (auf allen Stücken, außer dem erwähnten Instrumental) Natasha Borzilova setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Was hat dieses Mädel für eine angenehme, kräftige und reine Stimme. Liegt irgendwo auf der Schiene zwischen Martina McBride, Carolyn Dawn Johnson und Jenai, manchmal hört man sogar einen ganz entfernten Heather Nova-Vibe. Die Songs sind geschickt und clever ausgewählt, haben zumeist einen schneidigen, flockigen Drive und gehen gut ins Ohr. Kein Wunder, waren doch einige von Nashville's Top-Songwritern beteiligt, wie z. B. Kevin Welch, Billy Montana, Mary Ann Kennedy, Pam Rose und Caroly Dawn Johnson, um nur einige zu nennen. So gibt es unter den Tracks dann auch ein paar richtige Highlights, wie z. B. "What is it about you", eine herrliche Midtempo-New Country-Nummer mit einer tollen Melodie, wunderbarer Steel, knackigen Gitarren- und dynamischen Fiddle-Einlagen, dazu Natasha's klarer, bezaubernder Gesang, mit dem sie den Zuhörer schnell in ihren Bann zieht. Oder das wie geschmiert abgehende, total lässige, lockere, von einem coolen Rhythmus und einer Mark Knopfler-like E-Gitarre, die, wie auch die Steel, mit einem leichten Hall aufgenommen wurde, begleitete Uptempo-Stück "Tell me tonight". Klasse auch ihre Interpretation von "Jagged edge of a broken heart", das seinerzeit schon die gute Gail Davies aufgenommen hatte. Natürlich darf auch eine russische Squaredance-Polka nicht fehlen, doch das ist ein lustiger, kultureller Tupfer. Am Ende gibt's noch eine klasse Live-Aufnahme der schönen New Country-Midtempo-Nummer "Like a child". Ein rundum bestens gelungenes, modernes, pfiffiges New Country-Album einer engagierten Band versierter Musiker mit einer tollen Sängerin! Junge Russen musizieren in Nashville. Beeindruckend, wie gut das funktioniert. Da dürfte der ein oder andere Hit schon drin sein.

Art-Nr.: 1790
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tell me tonight

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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Carter, Deana - i'm just a girl [2003]
1996 schlug Deana Carter mit ihrem Riesenhit "Strawberry wine" und ihrem Debutalbum "Did I shave my legs for this", wie eine Bombe in die Mainstream Country-Szene ein. 5 Jahre nach ihrem zweiten Album (sieht man mal von der Weihnachts-CD ab), einige heftige private und musikalische Turbulenzen hinter sich (Trennung vom Ehemann, Trennung vom bisherigen Label), steht sie mit "I'm just a girl" wieder im Rampenlicht - und ist besser denn je! Ein großartiges Album, mit dem sie sich musikalisch gewaltig weiterentwickelt hat. Weit weg von den üblichen Pfaden des Nashville-Mainstream-Country, aber dennoch ungemein radiotauglich, präsentiert sie uns eine Parade-Demonstration für sehr modernen, aber dennoch zeitlosen, handgemachten, höchst niveauvollen und kompetenten Country-Rockpop für's 21. Jahrhundert, ohne jeglichen elektronischen Firlefanz. Hier dominieren eindeutig die Gitarren. Welch eine Frische steckt in den Songs! Das ist nichts für Country-Puristen, aber ein Fest für Anhänger anspruchsvoller Country-Pop und -Rock-Nummern, die runtergehen, wie Öl! Ihre Musik klingt dabei deutlich mehr nach unberschwertem California-Westcoast-Sound, als nach Nashville. Da werden Erinnerungen an die besten Tage der großen Linda Ronstadt wach. Beschwingter, sonniger Westcoast-Countryrock-Pop-Sound in seiner besten Tradition. Wie eine wunderbare musikalische Mischung aus der bereits zitierten Linda Ronstadt, Karla Bonoff, Stevie Nicks, Sheryl Crow, Martina McBride, eines weiblichen Jackson Browne, Tom Petty und manchmal auch der Eagles! Die Songs sind sehr abwechslungsreich und stecken voller Substanz. Sie sind flockig, locker, zumeist recht lebhaft und schwungvoll, stecken gleichzeitig voller Energie und Rhythmus, und sind herrlich knackig, satt und zum Teil schön rockig in Szene gesetzt. Und diese Melodien - traumhaft! Praktisch jeder Song hat nachhaltigen Ohrwurm-Chatrakter - und damit auch das Zeug zum Hit! Doch trotz dieser wunderbaren, eingängigen Melodienbögen ist in den Liedern ein beeindruckendes textliches und musiklaisches Potential. Und es dominieren die kanckig, satten E-Gitarren! So auch gleich bei dem dynamischen, flotten, herrlich frischen Opener, dem Titelstück "I'm just a girl"! Welch eine Melodie! Toller Gesang, wunderbare Harmoniern, ein quirliges E-Gitarrensolo in der Mitte und viel Schwung scheinen den Frühling und den Sommer in eure Herzen einziehen zu lassen, und verführen euch zum Träumen von einer luftigen Cabriofahrt entlang der Strände Californiens. Diese Gefühle kommen allerdings bei etlichen weiteren Titeln ebenfalls auf. Herrlich auch das rockige, mit tollen Gitarrenriffs ausgestattete, äußerst knackige, satte, wieder mit einer fantastischen Melodie ausgestattete "There's no limit", das bereits die Country-Single-Charts hochklettert. Wieder hören wir einen breiten Gitarrenteppich mit einem großartigen E-Gitarrensolo. Es folgt der wunderbare, leichte Laidback-Track "You and tequila", danach das grenzenlose Freiheit vermittelnde herrliche "Me and the radio". "I've got my Mustang pointed west, I'm going where the sun don't set. I'm on a roll, just me and the radio, playing "Refugee" and "Born to run" and all those Allman Brothers songs. The wheels turn slow while I ride this road", heißt es da im Text. Herrlich! Toll auch der knackige Midtempo-Countryrocker "Cover of a magazine", der wie eine Kombination aus Linda Ronstadt, Sheryl Crow und Tom Petty wirkt, das überragende "Eddie", eine prächtige Countryrock-Nummer mit fulminanten E-Gitarren, "Goodbye train" mit einem an Tom Petty's "Free fallin'" erinnernden Intro, und das rasante, melodische, aber total abgehende, schnelle, punkige "Girl's night". Ebenfalls ein Höhepunkt: Eine fantastische Duett-Nummer mit Dwight Yoakam! "Waiting" heißt dieser von einem satten Gitarrenarrangement begleitete Countryrock-Titel. Yoakam's Stimme und die von Deana ergänzen sich wunderbar! Deana hat alle Songs, zumeist mit anderen Songwriter-Größen, wie Wendy Waldman, Randy Scruggs, Dwight Yoakam oder Matraca Berg mitkomponiert. Unter den Musikern: Dan Huff, Dan Dugmore, Glenn Worf, Ricky Fataar, Steve Nathan...usw.! Ein Album ohne Schwächen, absolut keine Ausfälle bei den Songs! Hochkarätiger Country-Pop/Country-Rock mit viel sonnigem Westcoast-Flair in seiner ganzen Herrlichkeit. Ganz große Leistung, Mrs Carter!

Art-Nr.: 1761
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cross Canadian Ragweed - same ~ the purple album [2002]
Es gibt keinen Zweifel mehr: das Quartett aus Oklahoma um den begnadeten Songwriter, Sänger und fulminanten Gitarristen Cody Canada sind DIE neue Institution in Sachen Countryrock/Roots-/Americana-Rock! Begeisternd! Aber der Reihe nach: nach ihrem fantastischen "Highway 377" und diversen Live-Veröffentlichungen haben die Jungs tatsächlich einen Major-Deal bei Universal bekommen. Es scheint, die Major-Labels sind doch noch nicht so "eingefahren", wenn sie solche Bands zeichnen - da gratulieren wir dem Label, genauso wie unseren "Helden" von CCR! Und noch etwas ist bemerkenswert: Man hat nicht versucht die Musik von Cross Canadian Ragweed in irgend einer Weise "glatt zu bügeln", nein, ganz im Gegenteil! Sie hatten offenbar alle Freiheiten und haben sie genutzt! Zielsicher spielen sie ihr "Ding"! Und wie! Noch rauher, noch kraftvoller und noch dynamischer brennen sie ein gigantisches Countryrock/Americana-Rock-Feuerwerk ab, das einen schier umhaut! 12 neue Studiotracks in gut 58 Minuten1 Das "Purple"-Album (der "Zweitname" des Albums entspricht übrigens der Lieblingsfarbe der 9-jährigen "Mandi" Ragsdale, Schwester von Drummer Randy Ragsdale, die bei einem Autounfall ums Leben kam, und die so etwas wie der Liebling der Band war) strotzt voller Spielfreude, ist randvoll mit einer Songperle nach der nächsten. Wo zaubert Cody Canada nur diese Songs her? Druck, Dynamik, fantastischer Gesang und Wahnsinns-Gitarrenläufe paaren sich mit herrlichen Melodien, die sich in den Gehörgängen einnisten. "Highway 377" war schon rockig, doch hier werden noch ein paar "Kohlen" draufgelegt. Zuweilen hören wir auch eine Menge Southernrock-Flair, nicht zuletzt durch Canada's rohes, dampfendes Gitarrenspiel. Das Album hat nicht die Spur einer Schwäche, immer wieder steckt diese großartige Musik voller geschickter, unerwarteter Wendungen, voller angenehmer kleiner Überreaschungen. Rollendes, knackiges, treibendes Schlagzeug, eine energische "One, two - one, two, three, four"-Vorgabe, fetzige, satte E-Gitarren, rockige rootsige Riffs. In diesen vollen Sound hinein ertönt Canada's tolle Stimme mit den Worten "Hometown in my rearview, that truck ain't got enough gas", doch es dauert überhaupt nicht lange, bis der Motor auf Hochtouren läuft. Schon sind wir mitten in "Anywhere but here", der ersten, so wunderbar melodischen, rootsigen Countryrock-Nummer, mit excellenten Gitarrenspielereien im Break. Schon sind wir von CCR gefesselt! Hier treffen sich das erste Mal rootsiger Dreck, eine fantastische Melodie und pure Schönheit. "17" ist dann klassicher Countryrock, einfach traumhaft melodisch, mit herrlichem Gitarrensolo. Dezent folkig ertönt "Brooklyn kid", das Protrait über einen Deadhead in New York, ehe das krachende, fulminante "Don't need you" ertönt! Volldampf pur mit qualmenden Gitarren,von Wah-Wah-Spielereien, bis zu derben Verzerrungen läßt Canada die Saiten glühen. Jason & the Scorchers scheinen auf die Kentucky Headhunters zu treffen. "Walls of huntsville" kommt sehr southern-infiziert daher, mit viel Gas und wiederum glühenden Gitarrenläufen. Sehr dynamische und dreckige Gitarrensoli, aber wieder eine tolle Melodie. Hat etwas von Skynyrd's "Call me the breeze"-Flair! "Broken" ist ein Traum von einer Countryrock-Ballade. Wunderbare Akustik-Gitarren treffen auf ebenso schöne elektrische Gitarren. Es folgen der flotte Countryrocker "Constantly", die Bluesrock/Southernrock/Heartland-Rock-Granate "Suicide blues" (was für verrückte Gitarren), das schöne "Other side" usw.! Phänomenale Songs einer bärenstarken Band! Produziert hat übrigens "Great Divide"-Kopf Mike McClure. Lehnt euch zurück, ein kühles Bier, legt die CD rein und fangt an zu träumen - von endlos langen Highways durch das staubige Oklahoma, einem Harley-Ritt durch Texas, oder einem dieser urigen Roadhouse-Schuppen, auf dessen Bühne jetzt vielleicht Cross Canadian Ragweed rocken - und ihr mittendrin in der Meute. Americana-Feeling pur! Nichts für Countrypuristen, aber eine Offenbarung für die Countryrock-Gemeinde, für die Roots- und Americana-Rocker, und bestimmt auch für den ein oder anderen Countryrock liebenden Southen-Freak. "This act's Major-label debut is a hell of a ride", schreibt der US-Billboard. Unbestritten! Wird bei der Wahl zum "Album des Jahres" eine ganz entscheidende Rolle mitspielen...

Art-Nr.: 1091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Diamond Rio - the video collection ~ dvd [2006]
Feine DVD mit 6 Video-Clips von Diamond Rio! Enthalten sind, bis auf eine Ausnahme, ausschließlich Songs vom kürzlich erschienenen "Greatest hits II"-Album, unter anderem auch das brandneue "God only cries" Die sonstigen Songs: "Stuff", "One more day", "Beautiful mess", "I believe" und "In God we still trust"! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4509
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 9,90

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Earle, Steve - live at montreux 2005 ~ dvd [2006]
Endlich auch als DVD: Großartiger Mitschnitt eines triumphalen Solo-Auftritts (Earle allein auf der Bühne, ohne die Dukes, nur mit seiner Acoustic Gitarre, seiner Mandoline und seiner Harmonica ausgestattet) aus dem Stravinsky Auditorium während des Montreux Jazz Festivals vom Juli 2005! Es ist faszinierend mit welcher Ausstrahlung der Meister seine Songs rüber bringt, er die Zuhörer in seinen Bann zieht! Alles klingt, obwohl "nur" solo dargeboten, ungemein transparent, wunderbar strukturiert, melodisch und dreckig zugleich (wie man das eben von Earle erwartet), abwechslungsreich, überaus unterhaltsam - schlichtweg packend! Die Songs verlieren aber auch gar nichts von ihrer Spannung! In Gegenteil, es ist faszinierend, sie auch einmal in diesem Gewand zu hören! Das Material zieht sich, wenngleich die meisten der 14 Tracks (56 1/2 Minuten Spielzeit) aus seinem aktuellen Album "The revolution starts now" stammen im Prinzip durch seine gesamte Karriere, wobei ein paar recht seltene Titel auf dem Programm stehen, was einen zusätzlichen Reiz ausübt (beispielsweise eine fantastische Version von "Ellis unit one" aus dem "Dead man walking"-Soundtrack)! Ein paar herausragende Beispiele des Sets sind das wunderbar melodische "Jerusalem", mit dem das Konzert beginnt, der herrlich dynamisch und sehr rhythmisch angestimmte, genauso frisch wie dreckig und rotzig rüber kommende Fan-Favorite "The devil's right hand", das nachdenkliche "Rich man's war", die beiden, etwas düsteren, schwermütigen, sehr persönlichen Songs vom "I feel alright"-Album, "South Nashville Blues" und "CCKMP (Cocaine Cannot Kill My Pain)", das seinerzeit das Comeback-Album nach seinem Drogen-Entzug darstellte (seine Einleitung der Songs mit den Worten "Welcome to my nightmare" sagt alles...), die beiden Mandolinen-geprägten "Dixieland" (wunderbar rhythmisch, melodisch) und "The mountain" von dem 1999iger Album, das er damals gemeinsam mit Bluegrass-Maestro Del McCoury einspielte, das akustisch noch emotionaler rüber kommende, "rockige" "The revolution starts now", das Calypso-mäßige "Condi Condi", das auch akustisch überragende, nichts von seiner Energie einbüßende "Copperhead road", wie auch das bewegende "Christmas in Washington"! Was für eine Bühnen-Präsenz! Charismatisch! Filmtechnisch und soundmäßig exzellent in Szene gesetzt! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD erhältlich!

Art-Nr.: 4465
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 14,90

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Ennis Sisters - it's not about you [2003]
Erste US-Veröffentlichung der Ennis Sisters aus Neufundland/Kanada, die in ihrer Heimat aus der dortigen Countryszene nicht mehr wegzudenken sind, ja bereits regelrechten Starstatus genießen. Und das völlig zu recht! Erst im vergangenen Jahr haben sie einen Juno gewonnen, das ist die kanadische Ausgabe des Grammy's! Ihr Countryfreunde, die ihr euch gerne von weichen, lieblichen, von natürlicher Schönheit geprägten, ausgefeilten, weiblichen 3-stimmigen Harmoniegesängen verzaubern laßt - dann sind die Ennis Sisters euer Ding! Maureen (die auch alle Songs mitkomponiert hat und zumeisr die Lead-Stimme stellt), Karen und Teresa Ennis "sing like angels"! Herrlich! "It's now about you" ist ein wunderschönes, modernes, geschickt zwischen akustischen und elektrischen Arrangements hin und her balancierendes New Country-Album. Ein paar poppige Elemente sind hin und wieder gegeben, auch hören wir immer mal wieder dezente Folk-Einflüsse, doch nichts wirkt überladen oder "überzichtet". Die Musik klingt ursprünglich und rein. Nicht nur durch den großartigen Gesang der Mädels wirken ihre Songs so harmonisch - nein, sie stecken auch voller wunderbarer Melodien. Sie ertönen, trotz eines kompakten, transparenten Sounds, in einem frischen, lockeren, fließenden Gewand und zeichnen sich durch eine immer spürbare Wärme und Behaglichkeit aus. Gleichzeitig fehlt es nie an dem nötigen Pep! Auch die knackigen Momente sind vorhanden! Die Instrumentierung besteht neben dem Drums- und Bass-Background aus vielschichtigen Gitarren aller Art, durchsetzt mit Fiddles, Mandolinen, schönem Klavier und auch mal einer feinen Steel. Vielleicht kann man es sich wie eine gelungene Mischung aus nicht so poppigen SheDaisy, stark countryorientierten Wilson Phillips und nicht so bluegrassigen Whites vorstellen. Genau in diese Schnittstelle paßt beispielsweise auch der recht knackige Opener "Turn up the radio", eine flotte, leicht angepoppte New Coutry Midtempo-Nummer mit großartiger elektrischer Slide-Gitarre, einem klasse Rhythmus, rootsiger Mundharmonika, einer herrlichen Melodie und fantastischen Gesangsharmonien. Toll auch die Fiddle-angetriebene, richtig peppige, moderne Mainstream Country-Pop-Nummer "Knocks me off my feet", oder auch die wunderbar entspannte Ballade "Somebody somewhere". Mit "All over again" gibt es dann eine lupenreine, traditionelle Countrynummer im 3/4 Takt, während sie bei "Kiss him" sogar mal leicht rocken, ehe bei dem großartigen, ruhigen "If only" einen der reine Sound von frischen Mandolinen wieder ins Träumen geraten läßt. Von welch einer herrlichen Melodie ist dann auch wieder "Without you" geprägt! Was für wunderschöne Stimmen ziehen sich durch diesen knackigen, von breitem Gitarrensound getragenen Song. Wiederum großartig arrangierte Harmonien bilden den Mittelpunkt von "Leaving on my mind", eine ganz wunderbar entspannte, lockere semi-akustischen Countrynummer, die mit ihrem dezenten Alison Krauss-Flair dahinplätschert, wie ein reines, frisches Bächlein. Über 55 Minuten lang beglücken uns die Ennis Sisters mit 15 excellenten Songs und ihrem wunderschönen "Engelsgesang". Es wäre ihnen wirklich zu gönnen, wenn sie auch in den USA den Durchbruch schafften. Das Potential dazu haben sie allemal!

Art-Nr.: 1881
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

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Turn up the radio
I'd never walk away
Leaving on my mind

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Foley, Sue - where the action is [2002]
Keine Frage, das neue Album "Where the action is" läßt keinen Zweifel aufkommen: Sue Foley ist endgültig eine der ganz großen Damen des Bluesrocks! Fantastische, feurige Gitarrenpower, eine "scharfe", coole, sexy Stimme, herausragende Songwriter-Qualitäten und viel viel Gefühl sind die ausgeprägten Fähigkeiten der Gitarristin aus Kanada, für die Austin/Texas inzwischen zur zweiten Heimat wurde. Ihr Stil ist unheimlich tough, roh und erdig, die Gitarren sind laut, dreckig und teilweise ordentlich verzerrt, doch alles klingt wunderbar kompakt und einfach, ist total auf den Punkt gebracht. Immer wieder überzeugen die Songs mit knackigen Riffs und sehr gelungenen Melodien. Energie, Druck, Dreck, Gefühl, Intensität, Leidenschaft und Melodie - all das vereint sie in unnachahmlicher Weise, gepaart mit dem ein oder anderen glühenden Husarenritt auf ihrer Fender-Telecaster. Mit dem Titelstück, einer riffigen, melodischen Power-Bluesrock-Nummer, die in die Beine geht, startet das Album, eingebettet in eine dezent nostalgische Orgel und dreckige, satte E-Gitarren. Gleich danach geht es mit sehr viel Gefühl weiter. Musikalische Schwüle und atmosphärische Dichte mit druckvollen Drums domienieren bei dem Louisiana-touched "Verrtigo Blues", einem "schweren" Shuffle-Blues mit tollem Gesang und herrlich elektrisch verzerrter Gitarre und Slide. Lockeren driving Bluesrock, wieder mit scharfen, zerrigen Gitarren ohne Ende und einer feinen Melodie hören wir auf "Love disease", während "Two bluebirds" eine wahre Killer-Nummer ist. Wunderbarer Texas-infizierter Slow-Bluesrock mit einem Mördergroove und großartigen Gitarren. Da werden sogar kurzzeitig Erinnerungen an Stevie Ray wach. Anschließend folgt das erste Coverstück, eine klasse, abgehende Version des Stones-Knallers "Stupid girl". Außerdem versucht sie sich höchst beeindruckend an dem Traditional "Down the big road blues", wobei wir uns in tiefsten Acoustic-Delta-Blues-Gefilden befinden und an einer tollen Version von Etta James' "Roll with me Henry". Nochmal sehr Stones-lastig wird es bei derm flockigen "Baby where are you" und zum Finale gibt es mit dem rasanten "Gotta keep moving" nochmal ein regelrechtes Rock'n Roll-Feuerwerk, bei dem Mrs. Foley's das Gaspedal bis zum Anschlag durchdrückt und die Gitarrensaiten regelrecht zum Glühen bringt. Das Album ist überwiegend live im Studio eingespielt. Auch das ein Grund dafür, wie wunderbar direkt und intensiv die Musik rüberkommt. "Tough, sexy blues-tinged Rock" sagt die Plattenfirma. Stimmt, aber der hat die Güteklasse 1a! Ein prächtiges Album! "Where the action is", is Sue Foley...

Art-Nr.: 1133
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Where the action is
Two bluebirds

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Haggard, Merle - live from austin tx ~ dvd [2006]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal drehen wir die Zeit über 20 Jahre zurück - wir schreiben den 30. Oktober 1985! Kein Geringerer als der große Merle Haggard und seine Band "The Strangers" betreten die "Austin City Limits"-Bühne und verwöhnen das begeisterte Countrypublikum mit einem großartigen, schwungvollen, sehr traditionellen Auftritt allerbester "Merle-Country-Klassiker"! Haggard wirkt sehr frisch und bietet aus seinem reichhaltigen Repertoire einen bunten Querschnitt dessen, was das Publikum von ihm erwartet: Hits wie "Okie from Muskogee's coming home" (erfrischende Bläser-Sätze), "Mama tried" (tolle Steel), "Take me back to Tulsa" (ein wunderbarer Honky Tonk-Swing, bei dem Merle selbst die Geige auspackt), "I knew the moment I lost you (Steel-getränkter Old School Barroom-Country), "Silver wings", "I think I'll just stay here and drink", usw. stehen auf dem Programm! Rund eine dreiviertel Stunde Merle live - ein blendend gefilmtes und vom Sound her erstklassiges Country-Dokument von zeitloser Klasse! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD lieferbar (haben wir nicht extra, bzw.zusätzlich, in der Neuheiten-Sektion aufgeführt, ist aber bestellbar über das "reguläre" CD-Programm)!

Art-Nr.: 3953
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Hanson, Jennifer - same [2003]
Klasse Debutalbum von Jennifer Hanson! Ein neuer Name und ein neues (hübsches) Gesicht, das man sich merken sollte, denn sie bringt mit ihrem überwiegend recht rockigen Sound frischen Wind in die Szene. Jennifer ist alles andere als ein musikalischer Neuling. Schon durch ihre familiären Bindungen war und ist sie immer ein Teil des "Country-Zirkus". Zum einen ist sie verheiratet mit dem bekannten Nashville-Songwriter Mark Nesler und zum anderen war ihr Vater Larry Hanson lange Jahre der Touring-Gitarrist der Country-Superstars von Alabama. Bezeichnenderweise posiert Jennifer dann auch auf einigen Fotos des Booklets und auf dem Backcover mit einer E-Gitarre umhängend und einem Alabama-T-Shirt bekleidet, was ihre Verbindungen und ihren Hang zum knackigen, elektrischen Sound wohl verdeutlichen soll. So sind die meisten ihrer 11 Songs, von denen Sie übrigens 9 mitkomponiert hat, dann auch tatsächlich von einer wunderbar knackigen Natur, mit einer rockigen Basis ausgestattet, und von einem äußerst kraftvollen Sound bestimmt. Wir hören rockige Arrangements mit satten Drums und fetten Gitarren, die Vergleiche zu einer fetzigen Martina McBride, Rosanne Cash, aber auch zu einer Countryrock-orientierten Sheryl Crow zulassen. Passend zur Musik hat Jennifer eine kräftige, sehr angenehme Stimme, wirkt dabei aber immer lässig. Keine Frage, sie ist eine klasse Sängerin. Klar wirken diese Arrangements durch ihre poppig-rockige Art radiotauglich und auch mainstreamig, aber das muß in diesem Fall als äußerst positiv gewertet werden, denn die Songs und Jennifer haben allemal genug Potential um sich von der Country-Pop Clon-Masse angenehm abzusondern. Lediglich 2 Balladen wirken etwas aufgesetzt, doch das verzeihen wir ihr, denn ihre starken Momente bei den excellenten Losgeh-Nummern sind einfach so klasse, daß es eine Freude ist, Jennifer's frischer New Country-/Poprock-Mucke zu lauschen. So startet die Scheibe dann auch gleich mit einem richtigen Knüller-Song, der den verdienten Weg in die Billboard-Country-Single-Charts auch schon gefunden hat. "Beautiful goodbye" ist nicht, wie der Titel vielleicht vermuten lassen könnte, eine Schnulze, sondern eine traumhafte, wunderbar ins Ohr gehende, pulsierende, kraftvolle Midtempo-Countryrock-Nummer, die auch einer Sheryl Crow bestens zu Gesicht stünde. Dezentes E-Piano, eine tolle Hammond-Orgel, rotzig rockende E-Gitarrenriffs, knackiges, Drumming, satte Gitarrenläufe und großartiger Gesang mit herrlichen Harmonien im Refrain bestimmen die Szene. Der eingeschlagene Weg wird mit dem fetzigen Banjo-driven, modern Countryrocker "Just one of those days" dann auch gleich fortgesetzt, bei dem wir fette, elektrische Slide-Gitarren hören. Satter Sound! Es folgt der herrlich abgehende, groovende, rockin' Uptempo-Country-Boogie "Half a heart tattoo" mit einer tollen Melodie, prächtigem Druminng und fettem Gitarrensound. Zu den weiteren Höhepunkten zählen das voluminöse "Get yourself back", mit seinen Stones-/Shreyl Crow-like Riffs, das entspannte, lockere "Baby I was wrong", mit seiner schönen Mundharmonika und den vielschichtigen Gitarren, sowie das flotte, mit toller Percussion versehene New Country-Stück "Travis", bei dem infolge des frischen Sounds und der wunderbaren Melodie sogar Erinnerungen an so verehrte Westcoast Countryrock-Ikonen wie Wendy Waldman, Karla Bonoff oder Linda Ronstadt wach werden. Insgesamt ein Debut, das sich wahrlich sehen lassen kann. Auch für den großartigen Sound zeichnet Jennifer noch selbst mit verantwortlich, hat sie doch ihr eigenes Album zusammen mit Greg Droman auch noch selbst produziert. Knackiger, frischer, moderner New Country-Rock-Pop, der richtig Spaß macht. Sie trifft eindeutig den Zahn der Zeit! Kompliment, Miss Hanson!

Art-Nr.: 1816
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beautiful goodbye
Travis

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Ketchum, Hal - the king of love [2003]
Was ist denn mit dem guten Hal Ketchum passiert? Hat der eine Frischzellenkur hinter sich? Gratulation, ein solch starkes Album hätte man ihm kaum noch zugetraut. "The king of love" strotzt nur so vor erstklassigen Songs! Vergessen ist die Schwächephase der letzten Jahre, wo er doch mit dem ein oder anderen Album etwas "daneben" lag, sich mit seiner Musik doch etwas zu verzetteln schien, und sich zu oft in allzu seichten Ergüssen verlor. Dabei weiß man doch, was er drauf hat. Anfang der Neunziger hat er sich mit seiner tollen Stimme und seiner herzerfrischenden Countrymusic, man denke nur an Hits wie "Small town Saturday night", in die Herzen der Fans gespielt. Darüber hinaus, auch das ist bekannt, ist er ein hervorragender Songwriter, dessen Songs in der Szene hoch geachtet sind. Und jetzt ist er wieder da! Und wie! Besser als je zuvor ruft er sein gesamtes Potential mit all seinen Qualitäten ab. "The king of love" ist ein fantastisches New Country-Album,. bei dem es Herrn Ketchum in absolut überzeugender Manier gelingt, immens viele Elemente angrenzender Musikrichtungen in "seine" Countrymusic zu integrieren. Ganz klar, es ist immer "country", doch die vielen Verbindungen zum Rock, Blues, Singer/Songwriter-Genre, zum Americana, die vielen rootsigen Elemente, sogar dieser auf einmal vorhandene, zuweilen doch recht ausgeprägt zu Tage tretende Southern-Einfluß... - all das erzeugt bei seiner neuen Platte eine ungeheure Spannung. Alles klingt herrlich frisch, die Songs, zumeist im Midtempo-Bereich, sind rockig, knackig und kraftvoll, weit weg von jeglichem Schmalz. Sehr Gitarren-orientierte Instrumentierung, durchsetzt mit herrlichem Schlagzeug- und Percussion-Spiel, sowie großartigen Piano- und Orgel-Einsätzen. Sehr häufig hören wir eine ausgeprägte, satte elektrische Slide-Gitarre, die dieses gewisse Swamp-/Southern-Flair natürlich noch fördert. Und über all dem sind Hal Ketchum diesmal Melodien gelungen, die einem nicht mehr aus den Ohren weichen. Der Eröffnungstrack des Albums, das lockere, etwas poppige "Everytime I look in your eyes" ist schon eine prima Nummer, doch danach dreht er dann richtig auf! "Run Loretta run" ist eine absolute Pracht-Nummer! Ein energiegeladener. Little Feat-inspirierter, kraftvoller Countryrock-/ Blues-/ Swamprock-Song mit einer gewaltigen Portion Southern-Soul und einem herrlichen, rhythmischen, funky Groove. Als hätte er diesen Song mit Lowell George geschrieben! Und welch eine Melodie! Dazu eine kraftvolle Instrumentierung aus schwüler, fetter, elektrischer Slide, rhythmischem Piano und exquisitem Acoustic-Picking. Doch die nächste Hammer-Nummer folgt sogleich: "As long as you love me" ist im Stil zwar ganz anders, doch auch dieser Song hat es in sich. Voller Lockerheit und Leichtigkeit, übrigens im Duett mit Jonell Mosser, die ebenfalls eine tolle Stimme hat, scheint einem dieser glückselige New Country-Song wie eine leichte, frische Sommerbrise durch das Haar zu streichen. Dabei hören wir einen federleichten Rhythmus aus unaufdringlicher Percussion, eine wundervolle Steel und die so angenehme Kombination aus Piano, sowie akustischer und elektrischer Gitarre. Mit dem Titelstück "The king of love" folgt dann wieder ein fetziger, bluesiger Countryrocker mit einem an Bo Diddley erinnernden Rhythmus, inklusive dampfender Slide-Gitarre, ehe sich das hochmelodische, knackige New Country-Stück "On her own time" anschließt. So haben alle Nummern der CD ihren Reiz. Besonders herausstellbar sind vielleicht noch die rootsige Texas-Country Ballade "The carpenter's way", ein Duett mit Guy Clark, mit klasse Fiddle-/Dobro-Zusammenspiel, der ungemein Southern-getränkte New Country-Titel "Evangeline", der tief in den Mississippi-Deltas entstanden zu sein scheint, wieder mit toller Melodie und großartiger Slide, sowie die irisch angehauchte Country-Nummer "The skies over Dublin". Eine klasse CD von vorn bis hinten, voller würziger, abwechslungsreicher New Country Musik! Und seine Stimme war nie besser! Über 53 Minuten lang ist das der beste Hal Ketchum seit vielen Jahren, vielleicht sogar der beste Hal Ketchum, den es je gab....

Art-Nr.: 1860
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Sawyer Brown - can you hear me now [2002]
Zu ihrem 20. Bandjubiläum liefern Sawyer Brown mit ihrem 18. Werk "Can you hear me now" wohl eines ihrer stärksten ab. "Country's rowdy twentysomething party boys" der 80iger und frühen 90iger Jahre sind reifer und älter, vielleicht sogar etwas ernster, nachdenklicher und sentimentaler geworden. Das spiegelt sich positiv in der Auswahl ihrer Songs wider. Natürlich gibt es immer noch die fetzigen, fröhlichen, gut losgehenden, voller Clichès steckenden, typischen Sawyer Brown-Country-Party-Pop-Rocker, doch sie schlagen auch hin und wieder, vor allem textlich, etwas bedächtigere Töne an. Musikalisch geht es überwiegend flott zu Werke. Basis ist ein gitarrenorientierter Sound, aus dem Mark Miller's typischer Gesang hervorsticht, unterstützt von breitem, mehrstimmigem Harmoniegesang. Das Songmaterial (bei 5 Tracks hat Dave Loggins als Autor mitgewirkt) ist sehr gelungen, gespickt mit ein paar Highlights, die die Jungs an alte Erfolge anknüpfen lassen sollten. Zum Beispiel das Titelstück, eine sehr flockige, melodische, frische Nummer mit feinem Gitarrendrive und prächtigem Harmoniegesang, das ganz typische, pop-rockige, fröhliche "I need a girlfriend", die lockere, akustisch orientierte, flotte Single "Circles", die knackige Ballade "Where was I", die lässige, frische, sofort ins Ohr gehende New Country-Nummer "When the sun don't always shine", begleitet von feiner Fiddle und Steel, oder der NRBQ-like Boogie Countryrocker "Hard hard world" mit seinen nachdenklichen Lyriks! "Can you hear me now" zeigt einen deutlichen Formanstieg bei Sawyer Brown. Sehr erfreulich! Ein dem Jubiläum würdiges Album!

Art-Nr.: 1616
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Strait, George - for the last time ~ live from the astrodome ~ dvd [2003]
Parallel zur ersten Live-CD in George Strait's Karriere gibt es dieses Konzert aus dem berühmten Astrodome in Housten/Texas vom 3. März 2002 nun auch aud DVD! Ein wirkliches Fest für alle George Strait- und "Pure Country"-Fans. Strait und seine "Ace in the Hole"-Band präsentieren eine großartige Live-Show von insgesamt 19 Songs. Die DVD enthält also 3 Songs mehr, als die CD. Das sind der Opener "Stars on the water" in einer prächtigen Version, sein Riesenhit "Does Fort Worth ever cross your mind" und "The best day"! Super Sound! Ein pures Country-Vergnügen für Augen und Ohren! Die DVD ist auf jedem DVD-Spieler abspielbar, ein spezielles "Code free"-Gerät ist nicht nötig!

Art-Nr.: 1836
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 25,90

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