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Austin, Sherrie - followin' a feelin' [2001]
Die aparte Australierin, die uns 1997 mit "Innocent man" von ihrem ersten Album "Words" sogar in Deutschland einen "kleinen" Countryhit bescherte, erfreut uns jetzt endlich mit ihrem dritten US-Album! Es ist wirklich erfreulich, denn sie legt im Vergleich zu ihrem etwas schwächelnden zweiten Werk, wieder eine Schippe drauf. Klasse, moderner New Country, wie er in Nashville momentan sehr angesagt ist, mit poppigen Elementen. Doch der Country-Faktor behält eindeutig das Oberwasser. Paßt in etwa weitestgehend in die Schiene Sara Evans, Lee Ann Womack usw.! Überwiegend flotte, sehr knackige Songs (bis auf einen ist sie überall zumindest als Co-Autorin mit für das gute Songwriting verantwortlich), recht facettenreich, von rockig-poppig, über schöne Midtempo-Tracks, auch mal einem jazzigen, lustigen, Country-Swing ("Somethin' missin' in the kissin') bis natürlich auch zu der ein oder anderen Ballade. Und ihre Stimme ist sowieso über jeden Zweifel erhaben: süß, klar, frech, kräftig - super! Mutig ist die eine Cover-Version, an die sie sich herangetraut hat, doch die ist bestens gelungen und zählt zu den Höhepunkten des Albums. Ihr glückt eine wirklich tolle, sehr moderne Version von Dolly Parton's Klassiker "Jolene"! Zudem hat Will Rambeaux an den Reglern eine feine, "satte" Produktion hinbekommen. Eine prima CD!

Art-Nr.: 1415
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Bates, Jeff - rainbow man [2003]
Neuer Stern am Nashville Mainstream Country-Himmel! Der in Mississippi aufgewachsene Jeff Bates gilt als ein Riesentalent in Sachen Country, ist er doch mit einer dem legendären Conway Twitty sehr ähnlichen, tiefen Baritone-Stimme voller Power ausgestattet, mit der er in seinen Songs gleichzeitig auf sehr angenehme Art und Weise sowohl Kraft als auch emotionale Wärme erzeugen kann. Und wie sagt es ein US-Kritiker: Er hat die gleiche Art "Darlin'" oder "Baby" in dieser vertrauten Tonlage zu singen, mit der einst der große Conway Twitty die Frauen verrückt machte. Wie dem auch sei, mit "Rainbow man" gelingt Jeff Bates ein vielversprechendes Debut bester, purer, klassischer Mainstream Countrymusic auf der Schiene John Michael Montgomery, Tracy Byrd, Mark Chesnutt, Darryl Worley, Blake Shelton & Co.! Immer wieder ist auch ein dezenter Outlaw-Touch zu hören. Gutes Songmaterial (Bates hat sämtliche Stücke mitkomponiert), bei dam alle auf ihre Kosten kommen - die Trucker, die Cowboys, die Linedancer, die Balladen-Liebhaber und auch die Freunde herzhafter Uptempo-Nummern. Die Instrumentierung ist typisch country, der Sound immer recht knackig und kraftvoll, auch bei den Balladen. Die Pop-Elemente bleiben außen vor, denn Jeff Bates bekennt sich (auch textlich) voll und ganz zu seiner Musik - und das ist eben unkomplizierter, reiner (New)Country! Zu den Höhepunkten zählen der dynamische Opener "Country enough", eine knackige, astreine Trucker-Country-Nummer, die die Cowboys gleich zum Tanzen einläd und ein Plädoyer für die Countrymusic darstellt, die flotte, flockige, wiederum schön knackige "Pure Country"-Nummer "Lovin' like that" mit ihrer schönen Fiddle, den tollen Twin E-Gitarren und der prima Melodie, die Ballade "I wanna make you cry", die klasse, gleichzeitig entspannend und kräftig rüberkommende Midtempo-Nummer "Your lovin' talks to me", das autobiografisch erscheinende, gefühlvolle "My Mississippi" , bei dem er über seinen musikalischen Werdegang erzählt, wie auch der klassische Outlaw/Honky Tonk-Heuler "My inlaws are outlaws" in bester Waylon/Hank jr.-Tradition. Die erste Single "The love song", eine kraftvolle Country-Ballade, die neben eingestzten Streichern auch von fetten E-Gitarren und einer feinen Steel geprägt ist, bewegt sich bereits in den oberen Regionen der Billboard Country Singles-Charts. Doch von diesem Album werden wohl noch weit mehr Hits abfallen. Um nochmal den Eröffnungssong zu zitieren: Ja, Mr. Bates, das ist "country enough"!

Art-Nr.: 1886
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Cagle, Chris - same [2003]
Nach seinem erfolgreichen und durchaus beachtlichen Erstling "Play it loud" aus dem Jahre 2000 legt Chris Cagle nun mit seinem neuen, gleichnamigen zweiten Album nochmal einen drauf! Knackiger Hi-Energy-Country mit viel Druck und Power, mit dem er zielsicher den Zahn der Zeit trifft. Ja, und der Erfolg gibt ihm recht! Mit Kachacho ist das Album wie eine Rakete aus dem Nichts an die Nr.1 der Billboard Country-Album-Charts geschossen. Und die erste Single, das schneidige, flotte, knackige New Country-Stück "What a beautiful day" schickt sich an, den gleichen Weg Richtung Single-Charts-Spitze zu gehen. Es läuft prima für Mr. Cagle! Der Bursche strahlt eine ungemeine Energie aus. Wie selbstverständlich kombiniert er diese musikalische Power mit teilweise überaus sensiblen Geschichten und seiner "Killer"-Countrystimme. Übrigens hat er bis auf einen alle Songs mitkomponiert, was zeigt, daß er auch ein erstklassiger Songwriter ist. Seine Musik ist modern, oft recht rockig, kräftig und vor allen Dingen immer richtig "country"! Wir hören viele Fiddles mit ordentlich Drive, Big Electric Guitars, mal kombiniert mit dezenter Mandoline oder mit einem Banjo, flüssiges Klavierspiel und auch mal eine fette Orgel. Und an der Basis bestimmt eine ungemein treibende Rhythmus-Sektion aus fetten Basslinien und voluminösen Drums den Takt und das Tempo. So befindet sich seine Musik irgendwo in der Schnittmenge zwischen Tim McGraw, Kenny Chesney, Toby Keith und Montgomery Gentry. Ob Balladen oder Uptempo-Nummern, alles hat ordentlich "Saft". Das Album wird sicher noch eine Menge Hits abwerfen. Da haben wir z.B. das hervorragende dynamische Uptempo-Stück "Chicks dig it" mit seinem humorvollen Text und diesem gut abgehenden traditionellen Country-Drive einerseits, und seinen peppigen, rockigen E-Gitarren-/Fiddle-Duellen im Mittelteil andererseits. Das hat schon was! Oder die vollmundige, wieder mit kräftiger E-Gitarre instrumentierte Power Country-Ballade "Look what I found", das rockige, mit dezentem Southern-Flavor angereicherte "Night on the country", das starke "Everything" - alle haben sie das Zeug hohe Chartpositionen zu erreichen. Ein prima Album! Der Durchbruch scheint geschafft! Der Texaner ist Nashville's neuer Star am Country-Himmel! Vielleicht ist er sogar in der Lage einmal in die Fußstapfen eines Tim McGraw zu treten...

Art-Nr.: 1817
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Cary, Caitlin - i'm staying out [2003]
Caitlin Cary, ex Mitstreiterin von Ryan Adams und Whiskeytown-Mitglied (Violine, Gesang) legt nun nach ihrem vielbeachteten letztjährigen Debut mit "I'm staying out" ihren zweiten kompletten Longplayer vor! Und wieder ist die US-Presse voll des Lobes! Zu recht! Es ist ein ganz großartiges Singer-Songwriter/ Americana/ Alternate Country/ Rootsrock/ Rootspop-Album geworden, das man mit seinen dezente Folkeinflüssen und einem ganz seichten, im Gegensatz zum ersten Album deutlich zurückgefahrenen, britischen Retro-Pubrock-Flair ala Nick Lowe, in der Schiene Kim Richey, Rosanne Cash, Tift Merritt, Mary Chapin Carpenter, Wilco & Co ansiedeln muß. Vor allen Dingen die musikalischen und stimmlichen Parallelen zu den Songs einer Mary Chapin Carpenter, die im übrigen auch bei 3 Stücken als Background-Sängerin mitwirkt, sind zuweilen unverkennbar. MIt dem neuen Album hat sich Caitlin Cary endgültig als Solokünstlerin bzw. Frontfrau einer eigenen Band etabliert. Nach dem ersten Album war sie unermüdlich mit ihrer Truppe auf Tour. Und während dieser Tour sind unter dem Eindruck und den Erlebnissen der gesamten "Bandfamilie" nahezu alle Songs "on the road" entstanden. Dementsprechend verspürt man auf "I'm staying out" auch jederzeit die Harmonie einer eingespielten Band, zu der neben den beiden Gitarristen Dave Bartholomew und Brian Dennis, Keyboarder Jen Gunderman und Drummer Jan Wurster auch der allseits bekannte Soundtüftler und Produzent Don Dixon (R.E.M., Marshall Crenshaw etc.) am Bass zählt. Alles wirkt live eingespielt. Cary ist eine excellente Songwriterin und Geschichtenerzählerin, immer wieder mit dem Gespür für die richtigen Melodien. Ihre sich zumeist im recht knackigen Midtempo-Bereich befindlichen Songs wirken immer locker, sind durchtränkt von einer charmant entspannten Atmosphäre. Die Instrumentierung aus all möglichen Gitarren, Mandoline, auch mal einem Dobro oder einer Steel, Orgel, klassischem, wie auch dezent funky wirkendem elektrischem Klavier, Caitlin's Geige und dem gediegenen Background aus Drums und Bass kommt sehr transparent, vielschichtig und variabel rüber. Passt alles prächtig zusammen! Das beweist auch sofort der Eröffnungssong "Empty rooms", eine aus satter Orgel, variantenreichem Klavierspiel, sowie akustischen und elektrischen Gitarren, sehr breitgefächert instrumentierte Midtempo Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer. Wirkt mit ihrer herrlichen Melodie ungemein gefällig. Enthält ein schönes Violinensolo von Caitlin, und Mary Chapin Carpenter unterstützt sie mit ihrem vorzüglichen dazu passenden Background-Gesang. Voller sonnigem Folk- und Pop-Flair steckt die wieder sehr reichhaltig instrumentierte und wunderbar entspannte Singer-Songwriter-Nummer "Sleepin' in on Sunday" in bester Shawn Colvin-Tradition, während die tolle Uptempo Pop-Rock-Nummer "You don't have to hide" einfach nur gute Laune pur versprüht. "The next one" ist dann wieder herrlicher, rootsiger, countryinfizierter Singer-Songwriter-Stoff, angereichert mit einer tollen elektrischen Slide und durchzogen von einer wunderbaren Melodie. Kommt rüber wie eine überaus gelungene Mischung aus Mary Chapin Carpenter und einem weiblichen Jackson Browne! Klasse auch die langsame, etwas bluesige, angeswingte Countrynummer "Please break my heart" (Patsy Cline läßt grüßen...), der fetzige Uptempo-Roots-Pop-Rocker "Cello girl", das sehr flockige, Mandolinen getränkte, etwas folkige New Country-Stück "Beauty fades away", die herrlich melodische semi-akustische Countrynummer "I'm staying out" wieder mit dieser vielseitigen Instrumentierung, und schließlich auch das gelungene Cover des Continental Drifters Tracks "I want to learn to waltz with you". Für die klasse Produktion zeichnet Chris Stamey verantwortlich! Ganz klar, Ryan Adams ist nicht das einzige außergewöhnlicheTalent, das aus den Reihen von Whiskeytown hervorgegangen ist. Caitlin Cary ist auf dem Weg eine ganz Große zu werden. Ein excellentes Album, ein Genuß für die Genre-Fans!

Art-Nr.: 1929
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Empty rooms
You don't have to hide
The next one
I'm staying out

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Cash, Rosanne - rules of travel [2003]
"Rules of travel" ist die beeindruckende musikalische Rückkehr der großartigen Rosanne Cash! Ein ganz wunderbares Album von bestechender Ausdrucksstärke, das man unweigerlich zu den künstlerischen Höhepunkten ihrer Karriere zählrn muß! "Seven year ache" war einst ihr erster Nr.1 Country-Hit. Sicher ein Zufall, doch es ist auch genau sieben Jahre her, als Rosanne zuletzt mit ihrem "10 song-demo"-Album auf sich aufmerksam machte. Zwischenzeitlich mußte man das Ende ihrer Karriere befürchten, denn sie hatte infolge eines Polypes an den Stimmbändern ihre Stimme nahezu völlig verloren. Umso mehr grenzt es praktisch an ein Wunder, daß, nach erfolgreicher Operation und Rosanne's eisernem Willen, ihre Stimme wieder vollständig die alte ist. Fast scheint es, als singe sie besser denn je. Ihr Gesang ist einfach großartig! Nun ist "Rules of travel" allerdings kein Countryalbum, wie zu "Seven year ache"-, oder "King's record shop"-Zeiten, ganz und gar nicht. Vielmehr ist es ein ebenso klassisches, wie zeitgemäßes Singer-/Songwriter-Album in der Tradition einer Shawn Colvin oder auch Patty Griffin. Maßgeblichen Anteil daran hat natürlich auch Produzent und Ehemann John Leventhal, dessen Handschrift deutlich spürbar ist. Doch die New Country-Elemente fehlen nicht völlig. Sie sind, ebenso wie der ein oder andere folkige Schnipsel, immer wieder mal spürbar. So ist es eben alles in allem irgendwie doch ein typisches Rosanne Cash-Album, und zwar ein verdammt gutes! Die Stimme, die bezaubernden Lieder, der herrliche Gesang, die großartigen Melodien - alles ist da! Die Lieder, auch die Uptempo-Nummern, werden in einem recht entspannten, lockeren, niemals aufdringlichen, aber dennoch kraftvollen, filigranen und gleichzeitig peppigen Full Band-Arrangement dargeboten. Zuweilen spürt man einen Hauch von Melancholie. Der Sound ist sehr transparent und glasklar. So hören wir ein herrliches Zusammenspiel aller Art von akustischen und elektrischen Gitarren, sowie dezenten Keyboards, immer basierend auf einem großartigen Percussion-/Bass-/Rhythmus-Background, sodaß Musik und Stimme eine unzertrennbare, gefühlvolle Einheit bilden. Zu alledem hat sie sich auch noch ein paar hochkarätige und hochinteressante Gäste als Duett-Partner eingeladen. So ist es sicher nicht nur der bewegendste Song dieses Albums, sondern bestimmt auch einer der emotionalsten Momente ihrer geamten Karriere, daß sie mit ihrem Vater Johnny Cash das nachdenkliche, wunderschöne "September when it comes" vorträgt. Ein gefühlvoller, toller Song mit einer wunderbaren Melodie, arrangiert mit unaufdringlicher Percussion und großartigen Acoustic- und Electric-Gitarren. Man ist einfach berührt! Klasse auch das Duett mit Steve Earle, "I'll change for you"! Eine lockere, lässige, coole Nummer, anspruchsvoll und eingängig zugleich, in allerbestem Neo-Folk-/Americana-/Pop-Gewand. Bei dem flotten Opener "Beautiful pain" ist Sheryl Crow mit von der Partie und Teddy Thompson gibt sich bei dem folkigen "Three steps down" die Ehre. Doch das gesamte Songmaterial ist auf höchstem Niveau. Beispielsweise das melancholisch anmutende "44 stories", oder die flockige, herrlich ins Ohr gehende Uptempo-Nummer "Hope against hope", übrigens von Jakob Dylan (Wallflowers) und Joe Henry geschrieben, mit ihrem breiten Gitarrensound, wie auch das country-rockige, sehr melodische "Closer than I appear", das auch gut auf ihr seinerzeit so erfolgreiches "Rhythm and romance"-Album gepasst hätte, oder das ruhige, wunderschöne "Last stop before home". Ein von vorn bis hinten durchgehend starkes Album einer Rosanne Cash auf dem bisherigen Zenit ihres künstlerischen Anspruchs und ihrer musikalischen Schaffenskraft. Wir geben die volle Punktzahl. Das Album ist ein Hochgenuß!

Art-Nr.: 1859
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

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Cross Canadian Ragweed - highway 377 [2001]
Eine 53-minütige Demonstration pur, wie schnörkelloser Countryrock zu klingen hat. Vielleicht sind Cross Canadian Ragweed aus Texas um den excellenten Sänger und fantastischen Gitarrist Cody Canada so etwas wie die Neuerfinder oder Wiederbeleber des klassischen Countryrocks. Jedenfalls brennen sie auf ihrem dritten Album ein musikalisches Feuerwerk ab, wie es lange nicht mehr zu hören war. Vielleicht wäre der Begiff Roots-/Country-/Americana-Rock noch besser. Sie sagen über ihre Musik "call it Rootsrock, Americana, Alt.Country, Red Dirt, Texas Music or Hick Rock - whatever label you put on ist, Cross Canadian Ragweed is doing it". Egal, wir bleiben beim Oberbegriff "Countryrock"! Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Southernrock-Feeling! Die Musik dürfte der absolute Hit für Freunde von Buddy Miller bis Steve Earle, auch von der Nitty Gritty Dirt Band bis zu den (rockigen) Eagles oder von Montgomery Gentry bis zu den Kentucky Headhunters sein. Fantastisches Songmaterial, herrliche Melodien, mächtig Drive, großartige, variantenreiche Gitarrenarbeit (Cody Canada's Einflüsse gehen Albert Lee über Brent Mason, Stevie Ray Vaughan, Dickey Betts bis zu Neil Yung), und ein Sond, der amerikanischer kaum klingen kann. Ab dem ersten Ton hat man das Gefühl, die Weiten des amerikanischen Westens und Südens seien einem vor Augen. Der Opener "Look at me" bringt einen mit seinem frischen Rhythmus sofort in Fahrt, "42 wheels" klingt nach "Allman Brothers go Country", frisch, wie ein morgendlicher Ausritt, "One of these days" bietet großartiges, flinkes ,E-Gitarren-Picking, "Back around" ist ein Midtempo-Countryrocker mit wunderschöner Meodie aber gleichzeitig einer ultra-dreckigen, verzerrten E-Gitarre ala Neil Young, "Bang my head" ist ein fetziger Countryrocker mit einer mächtigen Temposteigerung und "Highway 777" ein mystisches, an Charlie Daniels erinnerndes, southern-eingefärbtes Stück mit dreckiger Slide im Hintergrund, das von dem schweren Unfall Canada's auf diesem Highway erzählt, was nachher zum Albumtitel führte. So geht es weiter. Die CD (enthält übrigens einen hidden track nach Song 12) hat keine schwache Minute. Melodien, tolle Riffs, klasse Stories, herrliche Gitarren, excellente Musikalität der Vier, Spielfreude, Frische und Dynamik machen das Album zu einem echten Knüller. Wir können nur sagen: "Respekt und Hut ab"! "May the fire never die"! Nein, Jungs, laßt es nicht sterben. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Werk! Saustark!

Art-Nr.: 1088
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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42 miles
Long way home

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Cyrus, Billy Ray - time flies [2003]
Es ist schon seltsam, was die großen Labels in Nashville für eine Politik verfolgen. Billy Ray Cyrus, dessen Verdienste um die Countrymusic allein schon durch seinen Mega-Welterfolg "Achy breaky heart" hinlänglich bekannt sind, der bislang weit über zehn Millionen Tonträger verkauft hat, wird von seiner Plattenfirma quasi auf ein Abstellgleis geschoben. Da hat dieser Bursche schon seit geraumer Zeit ein Album fertig... - immer und immer wieder verschiebt man die Veröffentlichung - will sie eigentlich ganz streichen - bis die CD dann endlich doch noch über die obskure "Madacy Label Group" (vertrieben durch Sony) in einer recht lieblosen Aufmachung (das "Booklet" besteht aus lediglich einem Blatt) auf den Markt kommt. Schwer nachvollziehbar, denn auf "Time flies" hören wir den besten Billy Ray Cyrus seit ewigen Zeiten. Das ist astreiner, frischer, herzhafter, lebendiger, kräftiger New Country mit einer bestens gelungenen Songauswahl. Wir hören einen sehr transparenten, satten Gitarrensound, bei dem die rockige Note deutlich mehr im Vordergrund steht als bei seinen letzten Werken. Nicht so viele Balladen wie zuletzt - und wenn, dann kommen sie zumeist schön angerockt rüber. Stimmlich ist er top! Sein toughes Image mit dem weiche Kern hat er sich bewahrt und seine Southern-Mentalität ist, allein durch die vielen E-Gitarren, häufig spürbar. Auch die ein oder andere akustisch orientierte, pure Countrynummer, sorgt zwischendurch immer wieder mal für angenehme Abwechslung, denn diese Songs strahlen eine lässige Lockerheit und wunderbare Frische aus. Wie der Opener "What else is there"! Eine prima, semi-akustische Midtempo-Nummer, sehr entspannt, mit einer feinen Melodie, voriegend instrumentiert mit schönen Acoustic Gitarren und Dobro, die erst gegen Ende durch eine unaufdringliche E-Gitarre ergänzt werden. Es folgen das knackige, Gitarren orientierte, mit dezenten Mandolinen angereicherte "Bread alone", inklusive klasse E-Gitarren-Solo im Break, der großartige Midtempo-Countryrocker "The way it is", die fette Power-Ballade "She don't love me (she don't hate me)" mit einer schönen Steel und einem satten, breit angelegten Arrangement aus (Twin)E-Gitarren, das wunderbar relaxte Titelstück "Time flies", und mit dem coolen, kräftigen Rocker "I luv ya" gar eine Nummer, die fast wie eine legitime Fortsetzung von "Achy breaky heart" klingt. Satte E-Gitarren überall. Spätestens jetzt tanzen die Cowboys zu Billy Ray, wie zu dessen besten Zeiten. Klasse auch der lockere Uptempo-Countryrocker "I still believe" und das an die Stones erinnernde, rockige, riffige, mit satten Gitarren getränkte, melodische "Hard to leave". Das Finale des Albums bildet eine akustische Neueinspielung seines Hits "Some gave all" von seinem gleichnamigen Debutalbum. 15 gelungene Songs zeigen über 56 Minuten lang einen Billy Ray Cyrus, den man wirklich noch lange nicht abschreiben sollte. Ganz im Gegenteil! Was werden seine Fans froh sein, daß dieses Album nun endlich veröffentlicht wurde...

Art-Nr.: 1962
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Drake, Dusty - same [2003]
Erstmalig aufhorchen ließ Dusty Drake die Countryfans Anfang des Jahres durch seine beeindruckende Version von Hank jr's "Heaven can't be found", das er zu dessen Tribute-Album "The songs of Hank Williams jr." beisteuerte. Das es nicht lange dauern würde, bis ein solch talentierter Mann mit seinem ersten Album auf den Markt kommen wird, war klar. So geschehen nun mit seiner gleichnamigen CD - und es ist ein vielversprechendes Debut geworden. Klasse, astreiner, traditionell verwurzelter New Country in der Schnittmenge solcher Leute wie Garth Brooks, Travis Tritt, Alan Jackson, Anthony Smith, Blake Shelton und Tim McGraw! Hier geht's um Liebe, Enttäuschungen und Romantik, genauso wie um "Small towns", "Farmer boys" und Trucks - eben typische Country-Themen. Dusty Drake besitzt eine lupenreine, sehr starke und kräftige Country-Stimme. Seine Songs (6 von 11 hat er mitkomponiert) stecken, bis auf zwei/drei Ausnahmen, nicht voll absoluter Uptempo-Dynamik. Vollgas gibt's nur selten. Vielmehr handelt es sich zumeist um hervorragend gelungene Balladen und Midtempo-Nummern, die jedoch alle sehr kräftig und wunderbar knackig in Szene gesetzt werden. Die vorherrschende Instrumentierung besteht aus allen Arten von Gitarren, Fiddles, prima eingesetzter Steel, auch mal etwas zurückhaltendem Klavier und herrlich trockenem, sehr knackigem, versierten Schlagzeugspiel von einem von Nashville's Premier-Drummern, nämlich Greg Morrow. Obwohl die Instrumente kräftig rüberkommen, und wie gesagt auch immer schön peppig eingesetzt werden, überzeugt der Sound durch die richtige Dosierung. Die Musik wirkt nicht überladen, sodaß eindeutig Drake's großartiger Gesang im Mittelpunkt steht. Äußerlich scheint Dusty Drake ein gewisses Outlaw-Image (die Harley gehört wohl dazu...) zu verkörpern, das er zuweilen auch dezent in seine Musik überträgt. Fast wirkt er ein wenig, wie ein junger Kris Kristofferson. Von dem Album sollten schon ein paar Hits abfallen. Zu den Höhepunkten gehören der großartige, knackige, leicht angerockte Midtempo New Country-Opener "Too wet to plow" mit seiner schönen Fiddle, den Gitarren und der Steel, das sehr starke, lockere, aber dennoch wieder knackige, mit einer prächtigen Melodie versehene "Not bad for a good ole boy" (klasse Steel), die tollen Balladen "Smaller pieces" und "And then", der flotte New Country-Song "Going to eighteen" und die beiden Finaltracks am Ende der CD, bei denen Drake am meisten Gas gibt. Das ist zunächst der dampfende, fetzige, mit fetten E-Gitarren durchzogene, southern-infizierte Countryrocker "Ain't nobody's business" in bestem Montgomery Gentry-Stil und schließlich das ebenfalls rockige, aber lockere, flockige, flotte "Radio"! Unter den Musikern: Steve Nathan, Michael Rhodes, Billy Crain, Dan Dugmore, Aubrey Haynie...usw.! In den USA ist Dusty Drake mit Brooks & Dunn auf deren "Neon Circus"-Tour unterwegs. Das wird ihm drüben, neben der klasse CD, zusätzlich ins rechte Licht rücken. Einer der neuen, großen Hoffnungsträger in Nashville!

Art-Nr.: 1889
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Drive-By Truckers - decoration day [2003]
Nach ihrer sensationellen, von der Kritik mit Lob regelrecht überschütteten (bekam im US-Rolling Stone als eine der ganz wenigen CDs eine 4-Sterne-Bewertung - so etwas kommt dort nur alle Schaltjahre mal vor) 2001er "Southern Rock Opera", legen die 5 Southern boys (4 stammen aus Alabama, einer aus South Carolina) nun ihren mit Hochspannung erwarteten Nachfolger vor. Das Resultat: auch "Decoration day" wird die "Experten" wieder begeistern, ist es doch erneut ein heruarragendes Album geworden. Die Songs sind zumeist während der Aufnahmen zu "Southern Rock Opera" enstanden, jedoch jetzt erst eingespielt worden. Einmal mehr ist es eine Art Konzeptalbum geworden. Der "Decoration day" ist ein in den Südstaaten der USA auch heute noch zelebrierter Feiertag, an dem die Kirchen des Südens ihrer (Kriegs)Opfer gedenken und deren Gräber und Monumente mit Blumen schmücken und dekorieren. Vor diesem Hintergrund beleuchten die "Truckers" dieses Mal die etwas "dunklere" Seite des Südens, greifen, durchaus mit einer ganz persönlichen Note, etwas problembehaftetere Themen auf. Textlich und musikalisch sind sie dabei, entsprechend ihrer Heimat, immer auf den Süden fixiert. Natürlich spielen die Jungs um die beiden Kreativköpfe Pattersson Hood und Mike Cooley (Gitarren und Gesang), und das hier noch weniger als bei "SRO", keinen typischen Skynyrd- oder Hatchet-like Southernrock - vielmehr bezeichnen es viele in den USA als eine Art "New-school Southern Rock"! Wir möchten die Musik von "Decoration day" ganz einfach als deftigen, dreckigen, rohen Gitarren-Roots-Rock mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit bezeichnen, geprägt von einem großartigen 3-Gitarren Line-up und staubigem, heiserem Lead-Gesang. Immer wieder hört man auch Einflüsse von klasischem Retro-Countryrock, genauso wie spürbares Jam-Feeling. Auch Steve Earle-und Uncle Tupelo-Anhänger kommen voll auf ihre Kosten. Dazu dieser herrliche, vielschichtige Gitarrensound mit zum Teil 3 E-Gitarren, der auch bei den ruhigeren Stücken jederzeit deutlich zum Tragen kommt. Das Album startet mit dem recht verhaltenen, country-infizierten Rootsrocker "The deeper in", frisch und retro gleichermaßen, der trotz seines wenig aggressiven Arrangements gleich diesen breiten Gitarrensound offeriert. Die Gitarren, Patterson Hood's Raspelstimme, das rauhe, scheppernde Schalgzeug, die feine Melodie, und eine herrliche Steelguitar (als Gast: Weltklasse-Steeler John Neff von den Star Room Boys und Barbara Cue, früher DBT) ergänzen sich einfach wunderbar. Danach geben sie Gas! "Sink hole" rockt prächtig ab. Die 3 Gitarren sind voll da! Herrlich dreckig und ruppig! Rauh und roh geht's mit dem tollen "Hell no, ain't happy" weiter. Erneut satte Gitarren! Findet sich an der Schnittstelle zwischen ungeschliffenem Rootsrock, Southernrock und Neil Young's Crazy Horse! Nach dem Stones-angehauchten Uptempo-Rootsrocker "Marry me" folgen das entspannte, rootsige, countrylastige, wieder voller klarer Gitarren geprägte, flotte "My sweet Annette", der southern-inspirierte Alternate Countryrocker "Outfit", das wunderbare an die "New Riders of the Purple Sage" erinnernde "Heathens", der Slide-getränkte, satte Midtempo-Rocker "(Something's got to) Give pretty soon", und und und.... - bis hin zu dem tollen Titelstück, einem von starken Gitarren begleiteten, etwas mystisch anmutendem, rootsigen Southern-Rocker! Die Drive-By Truckers haben in den letzten 14 Monaten ca. 250 Live-Shows gespielt und sind schon wieder unermüdlich auf Tour. Das spürt man nachhaltig in ihrer voller Atmosphäre steckender Musik! Produziert hat das Album im übrigen David Barbe! Wie schon bei "Southern Rock Opera" kommt das Album in einer tollen Digipack-Verpackung mit ähnlichem Design. Das Booklet enthält alle Texte! Knapp 65 Minuten (15 Songs) gut geölter, dreckiger, southern-flavored Gitarren-Rootsrock einer der besten Genre-Bands dieser Tage! Ohne Zweifel! Starkes Werk!

Art-Nr.: 1891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hell no, ain't happy
Marry me
Heathens
(Something's got to) Give pretty soon

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Ennis Sisters - it's not about you [2003]
Erste US-Veröffentlichung der Ennis Sisters aus Neufundland/Kanada, die in ihrer Heimat aus der dortigen Countryszene nicht mehr wegzudenken sind, ja bereits regelrechten Starstatus genießen. Und das völlig zu recht! Erst im vergangenen Jahr haben sie einen Juno gewonnen, das ist die kanadische Ausgabe des Grammy's! Ihr Countryfreunde, die ihr euch gerne von weichen, lieblichen, von natürlicher Schönheit geprägten, ausgefeilten, weiblichen 3-stimmigen Harmoniegesängen verzaubern laßt - dann sind die Ennis Sisters euer Ding! Maureen (die auch alle Songs mitkomponiert hat und zumeisr die Lead-Stimme stellt), Karen und Teresa Ennis "sing like angels"! Herrlich! "It's now about you" ist ein wunderschönes, modernes, geschickt zwischen akustischen und elektrischen Arrangements hin und her balancierendes New Country-Album. Ein paar poppige Elemente sind hin und wieder gegeben, auch hören wir immer mal wieder dezente Folk-Einflüsse, doch nichts wirkt überladen oder "überzichtet". Die Musik klingt ursprünglich und rein. Nicht nur durch den großartigen Gesang der Mädels wirken ihre Songs so harmonisch - nein, sie stecken auch voller wunderbarer Melodien. Sie ertönen, trotz eines kompakten, transparenten Sounds, in einem frischen, lockeren, fließenden Gewand und zeichnen sich durch eine immer spürbare Wärme und Behaglichkeit aus. Gleichzeitig fehlt es nie an dem nötigen Pep! Auch die knackigen Momente sind vorhanden! Die Instrumentierung besteht neben dem Drums- und Bass-Background aus vielschichtigen Gitarren aller Art, durchsetzt mit Fiddles, Mandolinen, schönem Klavier und auch mal einer feinen Steel. Vielleicht kann man es sich wie eine gelungene Mischung aus nicht so poppigen SheDaisy, stark countryorientierten Wilson Phillips und nicht so bluegrassigen Whites vorstellen. Genau in diese Schnittstelle paßt beispielsweise auch der recht knackige Opener "Turn up the radio", eine flotte, leicht angepoppte New Coutry Midtempo-Nummer mit großartiger elektrischer Slide-Gitarre, einem klasse Rhythmus, rootsiger Mundharmonika, einer herrlichen Melodie und fantastischen Gesangsharmonien. Toll auch die Fiddle-angetriebene, richtig peppige, moderne Mainstream Country-Pop-Nummer "Knocks me off my feet", oder auch die wunderbar entspannte Ballade "Somebody somewhere". Mit "All over again" gibt es dann eine lupenreine, traditionelle Countrynummer im 3/4 Takt, während sie bei "Kiss him" sogar mal leicht rocken, ehe bei dem großartigen, ruhigen "If only" einen der reine Sound von frischen Mandolinen wieder ins Träumen geraten läßt. Von welch einer herrlichen Melodie ist dann auch wieder "Without you" geprägt! Was für wunderschöne Stimmen ziehen sich durch diesen knackigen, von breitem Gitarrensound getragenen Song. Wiederum großartig arrangierte Harmonien bilden den Mittelpunkt von "Leaving on my mind", eine ganz wunderbar entspannte, lockere semi-akustischen Countrynummer, die mit ihrem dezenten Alison Krauss-Flair dahinplätschert, wie ein reines, frisches Bächlein. Über 55 Minuten lang beglücken uns die Ennis Sisters mit 15 excellenten Songs und ihrem wunderschönen "Engelsgesang". Es wäre ihnen wirklich zu gönnen, wenn sie auch in den USA den Durchbruch schafften. Das Potential dazu haben sie allemal!

Art-Nr.: 1881
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

In folgende Titel können Sie reinhören:
Turn up the radio
I'd never walk away
Leaving on my mind

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Griffith, Nanci - the complete mca studio recordings [2003]
2 CD-Set! Toll! Alle 4 Studioalben ("Lone star state of mind", "Little love affairs", "Storms" und "Late night grande hotel"), die Nanci Griffith zwischen 1987 und 1991 für MCA veröffentlicht hat, auf einer Doppel-CD! Komplett und remastered! Es war die Zeit, in der Nanci ihre größten Countryhits hatte und einige ihrer besten Lieder überhaupt veröffentlichte. Das sind solche Knüller wie "Cold hearts/closed minds", "From a distance", "Ford Econoline", "Trouble in the fields", "Let it shine on me", "There's a light beyond these woods (Mary Margaret)", "Never mind", "Love wore a halo (back before the war)", "Gulf coast highway", "I wish it would rain", "Outbound plane", "Drive-in movies and dashboard lights", "It's a hard life wherever you go", "If wishes were changes", "Listen to the radio", "It's too late", "Fields of summer" und und und! Als kleines Sahnehäubchen sind zusätzlich auch noch drei rare, bislang unveröffentlichte Tracks enthalten, nämlich "Tumble and fall", "Stand your ground" und ihr großartiges Remake der legendären Elvis- (Bert Kaempfert)-Nummer "Wooden heart" (Muß i' denn...)! Das Booklet enthält eine interessante Kurz-Biografie, speziell über Nanci's MCA-Phase, geschrieben von Scott Schinder! Weit über 2 1/2 Stunden (knapp 158 Minuten) feinste Musik einer großen Künstlerin!

Art-Nr.: 1975
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Hill, Faith - cry [2002]
Wir haben sie mal in die Country-Sparte aufgenommen, die neue Scheibe von Faith Hill, da sie in diesem Bereich unzählige Fans hat, doch "Cry" ist alles andere als ein Country-Album. Sie ist endgültig keine Country-Sängerin mehr, sie ist eine R&B-/Pop-Diva geworden. Keine Frage, das Album ist durchaus okay, nur gehen die Countryelemente gegen null! Das ist sehr moderner, stark Chart kompatibler R&B/Pop, zum Teil mit Loops und Rhythmusmaschinen, manchmal sogar bestens geeignet für rauschende Discopartys (z.B. der Opener "Free"). Allerdings gibt es auch eine Menge kraftvoller Powerballaden, die natürlich im heutigen poporientierten Mainstream-Nashville mit Sicherheit zu Siperhits werden, wie z.B. das Titelstück "Cry" oder "Stronger". Am stärksten erscheint vielleicht die rockige Pop-Nummer "This is me", die durch den Einsatz von Mandolinen noch am ehesten ein ganz dezentes Countryflair abwirft. Wehmütig werden viele Faith Hill-Countryfans an ihre ersten Alben zurückdenken, doch diese Zeiten sind endgüötig vorbei. Dennoch, ihre starke Stimme hat sie natürlich behalten und ihr typischer Gesang ist immer noch unverkennbar. Jeder muß entscheiden, ob das für ihn reicht. Wir bieten die US-Originalausgabe an!

Art-Nr.: 1701
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

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Krauss, Alison - forget about it [1999]


Art-Nr.: 1527
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Krauss, Alison & Union Station - live [2002]
2 CD-Set! Ein wahrhaft brillantes Konzert von außergewöhnlicher Faszination, mit dem Alison Krauss und ihre Jungs von Union Station wohl einen neuen Maßstab in Sachen Acoustic Country/Bluegrass-Liveaufnahme definieren. Mitgeschnitten wurde das Konzert am 29. und 30. April im Louisville Palace, Louisville/Kentucky während der aktuellen "New favorite"-Tour. Der Sound der Aufnahme ist voluminös satt und absolut glasklar zugleich. Man würde eine Stecknadel auf den Bühnenboden fallen hören, so sauber und rein klingt alles. Alison Krauss' Gesang klingt live fast noch faszinierender als bei den Studioalben. Diese Wärme, dieses zerbrechlich Zarte, diese Sinnlichkeit, diese charismatische Ausdruckskraft - einfach wunderbar! Doch es ist nicht Alison allein, nein, die gesamte Band mit Alison an der Fiddle, Dan Tyminski (Gitarre, Mandoline), Ron Block (Gitarre, Banjo), Barry Bales (Bass) und "the greatest Dobro player the world has ever known" Jerry Douglas präsentieren sich in absoluter Höchstform. Die überragenden musikalischen Fähigkeiten jedes einzelnen Musikers, deren spektakuläre Fingerfertigkeiten, aber auch das wundervolle, präzise Zusammenspiel, hinterlassen beim Zuhörer grenzenlose Bewunderung und Begeisterung. Bei 11 der insgesamt 25 Tracks werden sie zusätzlich von Drummer Larry Atamanuik unterstützt. Das Programm durchstreift die gesamte Karriere von Alison Krauss. Wir hören großartige Versionen von Tracks des "New favorite"-Albums, wie das wunderschöne Eröffnungsstück "Let me touch you for awhile", sofort mit tollen Dobro-Passagen von Jerry Douglas, oder das lockere "The lucky one", ebenso wie eine herrliche neue Version von "Every time you say goodbye" aus ihrem gleichnamigen Album von 1992! Dazwischen gibt es fantastische Fassungen von z.B. ihrem Riesenhit "Baby, now that I've found you", "Stay", "Broadway", "Forget about it", "I am a man of constant sorrow" vom "O brother"-Soundtrack, "When you say nothing at all" oder dem rhythmischen Mick Ralphs-Knaller "Oh Atlanta"! Herrlich auch das gefühlvolle, melodische, mit traumhafter Percussion in Szene gesetzte "But you know I love you", und das wunderschöne Finale "There is a reason" mit großartigem Harmoniegesang, den man natürlich auch ansonsten immer wieder zu hören bekommt. Ein glanzvolles Konzert einer überragenden Band! Purer, ursprünglicher und traditioneller Acoustic Country von vollkommener Schönheit!


Art-Nr.: 1727
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,80

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Mahan, Steff - same [2002]
Die Kritiker in und rund um Music City Nashville sind sich einig: die in Arkansas geborene und aufgewachsene, jetzt in Nashville lebende Singer/Songwriterin, Gitarristin und Sängerin Steff Mahan ist eine der "hottest unsigned artists" im Country-Circuit. In der Tat, es ist wirklich erstaunlich, daß sie noch keinen Major-Deal hat, aber die großen Plattenfirmen werden sicher bald Schlange stehen, denn alle Kritiker-Euphorie ist mehr als berechtigt. Ihr Debut-Album ist eine wahre Perle, ein trextlich und musikalisch ganz herrliches New Country-Werk voller unbekümmerter Frische, gleichzeitig aber auch beeindruckender Reife, wie wir es schon lange nicht mehr gehört haben. Hochkarätige Songs, im übrigenm allesamt von ihr selbst komponiert, gespickt mit einer traumhaften Melodie nach der nächsten, frei von jeglichem hyper-modernen Schnickschnack, musikalisch immer auf den Punkt gebracht, lassen das Album von vorn bis hinten zu einem Hochgenuß werden. Steff hat eine wunderbar klare, kräftige Stimme. Sofort spürt man, wie sie sich mit ihren Songs identifiziert, mit welcher Seele sie singt. Unbekümmert, beherzt, gefühlvoll, aber wunderbar locker, und mit dem zielsicheren Gespür für das passende Songwriting und die richtigen Songs, trägt sie ihre kleinen New Country Meisterwerke vor. Ob knackig, dezent rockig, schwungvoll oder twangy, ob im gediegenen Midtempo-Bereich oder bei den fantastischen Balladen - es stimmt einfach alles! Dazu hören wir eine höchst angenehme, sehr transparente Instrumentierung aus akustischen und elektrischen Gitarren, Mandoline, Fiddle, Piano, Orgel, Bass und Schlagzeug. Das ist astreiner New Country, auch wenn man spürt, daß gewisse Folk-Roots vorhanden sind. Americana- und Countryrock-Einflüsse sind ebenfalls spürbar. Vielleicht tritt sie einmal in die Fußstapfen einer Mary Chapin Carpenter zu ihren besten Zeiten. In dieser Richtung ist ihre Musik anzusiedeln. Addiert man dann noch ein paar Nuancen einer frühen Rosanne Cash, einer Holly Dunn und einer jungen Trisha Yearwood dazu, so kommt man dem Steff Mahan-Sound schon sehr nahe. Gleich der zu selten. Und dieses Niveau hält sie bei allen Songs bis zum Ende durch. Herrlich auch die wunderschöne Ballade "I tend to lose things" mit toller Baritone-Gitarre, das zuerst ganz leicht, locker und ruhig beginnende, dann aber mit feiner E-Gitarre knackig in Szene gesetzte Midtempo-Stück "All we never had", die locker flockige, zum Cabriofahren geeignete, sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubende, wie Öl runtergehende Uptempo-New Country-Nummer "Love me enough", die energische, schnelle Country-Tanznummer "Finally fine" mit rasanter Banjo-Begleitung, die feine Ballade "When I understood love", oder schließlich der großartige Finaltrack "State of the heart", nochmals eine Traumnummer, bei der Steff Mahan ihr ganzes Talent eindrucksvoll unter Beweis stellt. Eine wunderbare Ballade - nur Acoustic Gitarre und Gesang, aber welch eine Melodie. Was für eerste Song "I don't wanna know" ist ein Knüller! Relaxte Percussion und excellente, melodische Gitarrenriffs bilden das Intro, dann setzt Steff's wunderbarer, sauberer Gesang ein, und schließlich bilden schwungvolle Drums, Bass und lockere E-Gitarren den musikalischen Mantel eines herrlich ins Ohr gehenden, lässigen New Country-Traumstückes. Leider hört man so etwas im heutigen Nashville viel in Songwriting! Faszinierend, welch ein wunderschöner Melodienbogen, und welch eine Spannung man mit einem solch sparsam instrumentierten Song erzeugen kann. Das hat richtig Klasse! Steff Mahan ist ein außergewöhnliches Talent, keine Frage! Sie hat das Zeug eine ganz Große zu werden. Wir drücken ihr dazu beide Daumen! Prächtiger New Country, der die Genre-Fans begeistern sollte. Ein absoluter Hochgenuß!

Art-Nr.: 1804
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I don't wanna know
Love me enough
Finally fine
State of the heart

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