Artikel 1 bis 15 von 49 gefundenen...

[1-15] [16-30] [31-45] [46-60]

 
Bellwether - home late [2001]
Drittes Album dieser fantastischen Americana-Band aus Minneapolis um den charismatischen Sänger und Songwriter Eric Luoma. Bellwether spielten ihr neues Werk im eiskalten Winter des Jahres 2001 in Minnesota ein, was sich irgendwie in den Songs widerspiegelt. Doch keine Angst, es ist nicht irgendwelche Kälte in der Musik zu spüren, sondern genau das Gegenteil. Die zumeist recht melancholischen Songs strahlen eine ungemeine Wärme aus, als ob sich die Band danach gesehnt hätte vor einem warmen, knisternden Kamin verweilend, sich zu entspannen und dem unangenehm kalten Winter zu entfliehen. Was ist dieser Eric Luoma nur für ein genialer Songwriter. Wieder sind ihm 11 großartige Melodien aus der Feder geflossen, die an Schönheit ihresgleichen suchen. Bellwether waren noch nie eine Vollgas-Rockband, doch hier haben sie nochmal einen mächtigen Gang zurück geschaltet. Doch dadurch hat die Musik auch nicht das Geringste an ihrer Faszination verloren. Die Songs sind extrem schön, fast fragil und zart. Trotz dieser Ruhe entwickeln sie einen beschwingten Rhythmus, bei dem man unweigerlich beginnt mit den Beinen zu wippen oder den Kopf im Takt hin und her zu bewegen. Eric Luoma's Gesang ist wunderbar! Ein paar Song- Beispiele: "Dimlight" ist ein tolles, von akustischen Gitarren getragenes Stück, das trotz seiner Gebrechlichkeit einen flotten Rhythmus entfacht. Mit herrlich dezentem Schlagzeug und einer unter die Haut gehenden Geige. Die Melodie ist einfach traumhaft. "Afterthought" ist herrlicher, folkiger Alternate Country mit einem trockenen Banjo, feiner Percussion-Arbeit, und wieder mit einer sich im Kopf einnistenden Melodie. Einen derart beeindruckenden No Depression-Song wie "Sugar moon", eingebettet in eine wunderschöne Mandolinen- und Steel-Begleitung, hätten die Jayhawks wohl auch in ihrer besten Zeit kaum hinbekommen. Usw., usw.! Ungemein saubere Produktion! 11 traumhafte, ruhige Roots-, Americana, Alternate-Country, No Depression-Songs mit folkigem Touch voller Hingabe. Das Album wikt trotz dieser ausstrahlenden Ruhe nie langweilig oder gar eintönig, da die Songs und die betörenden Melodien den Zuhörer regelrecht fesseln. Zurücklehnen, entspannen, zuhören und genießen! Bellwether untermauern mit diesem Album erneut ihren Anspruch zu den Besten der Besten in der Roots-/Americana-Liga zu gehören. Faszinierend!

Art-Nr.: 1020
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dimlight
Sugar moon

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Blue Dogs - halos and good buys [2004]
Drittes Studioalbum (das erste seit 5 Jahren) der famosen Blue Dogs aus Charleston, South Carolina - und was für eines! Das Teil ist eine einzige Rootsrock-/Americana-Rock/Countryrock-Meisterleistung, die von vorn bis hinten begeistert! Mit der jahrelangen Erfahrung ausgedehnten Tourings im Rücken, bestechen die Fünf auch im Studio durch herausragende Musikalität und Instrumentenbeherrschung. Auf einzigartige Weise gelingt es ihnen den schmalen Grat zwischen dreckig trockener, klassischer Rock-Ursprünglichkeit, radiofreundlichen Hooks und wunderbaren Melodien immer beizubehalten, ja diesen musikalischen Balanceakt regelrecht zu referenzieren.
"The Blue Dogs never forget the importance of a catchy chorus and the bite of an electric guitar", heißt es dazu treffenderweise bei "All Music Guide". Ihr satter, Gitarren orientierter Rootsrock-/Americana-Sound steckt voller Raffinesse und Eingängigkeit zugleich. Zumeist von einer frischen Prise Countryrock durchzogen, bringen sie in ihre Songs aber sehr oft auch ein, wohl allein schon durch ihre Herkunft ganz natürlich bedingtes, ordentliches und authentisches Southernrock-Flavor ein, das den Songs ein unverkennbares, typisches South Carolina-Esprit verleiht. Irgendwie schaffen sie es einen Bogen von den Eagles bis zu Lynyrd Slynyrd, von der Pat McGee Band bis zu Little Feat oder Jupiter Coyote, von John Mellencamp bis zu Los Lobos oder von Radney Foster bis zu Pat Green zu spannen, ohne das dabei aber auch nur im Entferntesten der Gedanke aufkäme, sie würden diese Künstler "kopieren". Niemals! Die Blue Dogs klingen wie keine andere Band! Kraftvoll, rhythmisch, mit einem dezent rauen Charme, gleichzeitig glasklar und direkt, ausgesprochen melodisch und frisch! Der großartige Gesang von Bobby Houck wird von einer satten, Gitarren orientierten Instrumentierung unterlegt, zu deren vielschichtigen Akustik Gitarren und fetten E-Gitarren, sich auch immer wieder eine herzerfrischende, dynamisch gespielte Mandoline gesellt. Los geht es mit dem fantastischen Midtempo Roots-/No Depression-/Countryrocker "What's wrong with love songs", der in einem wunderbare knackigen, transparenten, vollen Gitarrensound aus den Boxen schallt. Toller Gesang und eine hinreoßende Melodie ziehen uns in ihren Bann. Verbreitet ein gewisses Eagles-like Westcoast Countryrock-Feeling, gleichzeitig aber auch ein herrliches Southernrock-Esprit. Ebenfalls voller Southern-Flair präsentieren sie sich bei dem folgenden, schön groovenden, rhythmischen "Wrong love at the right time". Gitarrist David Stewart läßt mit seinen großartigen feurigen, flinken und satten E-Gitarrenläufen gar Erinnerungen an Southernrock-Heroen, wie die Outlaws oder Lynyrd Skynyrd aufkommen. Die im Hintergrund agierende Mandoline paßt ebenfalls wunderbar dazu. Was für eine starke, southern-flavored Rootsrock-/Americana-Rock-Nummer! Wunderbar frisch und wieder schön grrovend ertönt das anschließende "Mr. Rain" in einer tollen Gitarren/Mandolinen-Kombination. Sehr knackig und rootsig, aber gleichzeitig auch locker, rocken sie bei dem flotten, großartigen "Half of my mistakes" los, übrigens einer von zwei Songs, die von Radney Foster mitkomponiert wurden. Herrliche Tempowechsel zwischen leicht mystisch balladesk und rhythmisch flott bilden den prächtigen Spannungsbogen bei dem excellenten "Four winds", während sie auf "Cosmic cowboy" eine knackige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Twang-Demonstration par excellence abliefern. So spielen sie sich voller Hingabe und Klasse in gut 50 Minuten durch 13 ausnahmslos starke Nummern, die im Rootsrock-/No Depression-/Americana-Rock-/Countryrock-Lager, vielleicht sogar auch bei dem ein oder anderen, fremden Genres nicht abgeneigten, Southernrock-Fan für Begeisterung sorgen werden. Abschließendes Urteil, kurz und bündig: Super! Produziert hat übrigens Don Gehman!

Art-Nr.: 2367
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What's wrong with love songs
Wrong love at the right time
Four winds
Cosmic cowboy

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - blues deluxe [2003]
"Blues deluxe" ein Albumtitel, dem man erstmal gerecht werden muß! Meistert er diesen Anspruch? Und wie er ihn meistert - auf beängstigend starke Art und Weise! Drittes Album dieses grandiosen Gitarren-Wunderknaben, der mit seinen schier wahnwitzigen Gitarrenritten die Blues- und Bluesrock-Welt, sowie die Enthusiasten elektrisierender, endloser, kochender Soli auf den 6 Saiten, einmal mehr in Verzückung versetzen dürfte. Nach zwei klassischen Bluesrock-Alben, bei denen der Rock ein leichtes Übergewicht gegenüber dem Blues hatte, ist es diesmal genau umgekehrt. 2003 wurde zum "Jahr des Blues" erklärt, zu dem der am 8. Mai 1977 geborene Bonamassa (an diesem Tag wurde der große Robert Johnson 66 Jahre alt) mit diesem fantastischen Album seinen ultimativen Beitrag gibt. "Blues deluxe" ist eine Hommage an die Großen des Blues, an all die Bluesveteranen, die ihn beeinflußt und geprägt haben. Angefangen von B.B. King, der ihn seinerzeit im Alter von 12 Jahren entdeckte, über John Lee Hooker, Elmore James, Albert Collins, bis hin zu besagtem Robert Johnson. Mit begnadeten Coverversionen und einigen eigenen Songs verneigt er sich vor seinen Vorbildern. Dabei ist er auf dem Weg sebst einer der ganz Großen zu werden. Wieder mit seiner, aus den beiden Vorgängeralben und der Live-DVD bekannten, großartigen Band um Eric Czar am Bass und Kenny Kramme am Schlagzeug im Rücken, und den beiden zusätzlichen Musikern Benny Harrison (Hammond B3) und Jon Paris (Harmonica), spielt Bonamassa den Blues mit einer unglaublichen Authentizität, Intensität und Leidenschaft, aber auch voller Gefühl. Obwohl der Blues eindeutig dominiert, wird natürlich auch gewaltig gerockt. Bonamassa's Art den Blues zu spielen, ist immer rockig. "Pure Blues" hin, "Pure Blues" her - die rockige Note ist immer vorhanden - er kann gar nicht anders! Und Leute, wie das an manchen Stellen rockt und dampft - "irre"! Apropos "irre": Bonamassa's Gitarrenspiel ist ein purer "Höllenritt" auf den 6 Saiten. Mal erzeugt er ganz klare und messerscharfe Läufe, dann maltretiert er sein Instrument zu wilden, brodelnden und glühenden Slide-Orgien, um sich anschließend wieder in ganz gefühlvollen Spielereien zu verlieren, ehe er einmal mehr in ekstatischen Bluesrock-Soli regelrecht explodiert. Und mit welch einer Virtuosität, Gewandheit und Fingerfertigkeit das geschieht - atembaraubend! Zuweilen scheint er über sein "Brett" zu fliegen. Dazu seine rauhe, kehlige Stimme - es paßt einfach alles! Los geht's mit einer großartigen Coverversion von B.B.King's "You upset me Baby", gefolgt von einer Wahnsinns-Version des John Lee Hooker-Klassikers "Burning hell"! Da stockt einem der Atem! Ein flammender, elektrisierender, unaufhörlich abgehender, fast 7-minütiger Boogie-Blues-Rock-Kracher, vollgestopft mit einem fulminanten Slide-Feuerwerk, dem eine dreckige Bluesharp noch die richtige Würze gibt. Wow, das dampft! Anschließend das Titelstück, eine herrliche alte, von Rod Stewart (als der noch mit Jeff Beck zusammenspielte) geschriebene Blues-Nummer. Recht ruhig beginnend, mit klar abgegrenzten, flinken Gitarrenläufen, äußerst intensivem, gefühlvollen Gesang, spielt sich Bonamassa im Zentrum des Stücks mit schier endlos wirkenden Soli in ein regelrechtes Rock-Gewitter, ehe das Ganze wieder in den Slow-Blues-Rhythmus zurückfällt. Was für eine Gitarrenarbeit. Ob der kraftvolle, riffige, leicht country-fried funky wirkende Rocker "Man of many worlds", das akustische "Woke up dreaming", bei dem er ein atemberaubend schnelles Delta-inspired Acoustic-Picking demonstriert, der dampfende, swampige Shuffle-Boogie-Blues "Wild about you, Baby", der groovende T-Bone Walker-Slow-Blues "Long distance blues", wieder mit grandiosen, quirligen, zwischendrin ungemein rockigen, Gitarrenläufen, oder der trocken qualmende, mit glühender, röhrender Slide-Gitarre und drückender Harp gespickte Blues-Rocker "Walking Blues", ein Robert Johnson-Klassiker, von dem ZZ Top nur träumen können, das sie so etwas nochmal hinkriegen... - alles Nummern, die einem in Mark und Knochen gehen. Joe Bonamassa ist bereits mit seinen 25 Jahren eine Institution in Sachen Blues/Bluesrock, die seinesgleichen sucht! 51 1/2 Minuten "Blues deluxe" des Gitarren-Magiers - im wahrsten Sinne des Wortes! Ein absolutes Highlight des "Year of Blues"!

Art-Nr.: 2050
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Burning hell
Wild about you, Baby
Long distance blues

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bowen, Wade & West 84 - try not to listen [2002]
Wade Bowen & West 84! Hmm, "West 84", scheint nicht allein dieser Name einmal mehr sehr vielversprechend für unsere "Americana" verwöhnten Ohren zu klingen? "West 84", weckt das nicht möglicherweise die Erwartung an einen traumhaften musikalischen Streifzug durch die unendlichen, staubigen Weiten des amerikanischen Westens? Ist er nicht geradezu prädestiniert für eine richtig starke, knackige, völlig frei und zwanglos drauflos spielennde, unverbrauchte Countryrock-Truppe, die mit ihrer Unbekümmertheit einerseits und musikalischen Klasse andererseits dem klassischen Countryrock-Genre neues Lebenselexier einflößt? Jawohl! Und Leute, in diesem Fall paßt es 100%ig! Dem Quartett aus Waco/Texas um den großartigen Sänger und Songschreiber Wade Bowen gelingt ein blitzsauberes Countryrock Vorzeige-Album, das, sowohl bei der Rootsrock/Americana/Alternate Country-Fraktion, als auch im, den country-musikalischen Grenzen etwas offener gegenüberstehenden Nashville-Lager, für anhaltende Begeisterung sorgen dürfte. Bowen hat eine klasse erdige, kernige Stimme. Sämtliche Songs, im krfatvollen, zumeist von Gitarren dominierten Sound, sind voller griffiger Melodien, die Musiker, allen voran Gitarrist Matt Miller, der mit ein paar tollen Soli glänzt, sprühen vor Spielfreude. Unterstützt wird die Band von ein paar hochkarätigen Gästen, von denen vor allem Steeler Randle Currie, und Fiddler Justin Williamsen, beide aus Brad Paisley's Band, den Sound entscheidend komplettieren. So hören wir zuweilen herausragendes Fiddle/E-Gitarren Parallel- und Wechselspiel, wobei die Geige nie nervig klingt und die Countryrock-Note immer gewahrt bleibt.Asleep At The Wheel's Klavierspieler John Michael Whitby ist ebenfalls unter den Gästen. Ein paar Songbeispiele: Knackiges Schlagzeugintro und eine herrlich lockere Fiddle, die sich durch den ganzen Song zieht, eröffnen "In my soul", einen wunderbar melodischen Countryrock-Song mit viel Drive und Gefühl, zu dessen Finale sich Geige und fetzige E-Gitarre ein großartiges Duell liefern. "Walking shoes" ist eine perfekte, rootsige Countryrock-Nummer mit toller Melodie und wunderbarer Gitarrenarbeit, "Things I could do" ist eine tolle Country-Ballade mit Nashville-Flair, die aber ihr Countryrock-Flair ala Wade Bowen nie verliert und "Keep hangin' on" wirkt mit seinem Schwung, dem Steel/E-Gitarren-Wechselspiel und seiner Lockerheit wie ein musikalischer Ritt über die texanische Prairie. Alle Tracks könnte man ausführlich hervorheben, so gut sind sie. Es gibt keine Ausfälle! Nur einer muß noch erwähnt werden: die Jungs spielen eine fulminante, grandiose Version des 1973iger Dave Loggins Mega-Hits "Please come to Boston", die unwiderstehlich zwischen fetzig, dreckig und riffig rockend sowie glasklar, rein und träumerisch unaufdringölich wohlklingend hin und her wechselt. Toll! Ein weiterer Countryrock-Knüller aus Texas und ein Muß für alle, die Cross Canadian Ragweed, Great Divide, Django Walker & Co. zu ihren musikalischen Highlights zählen. "Try not to listen"?... - von wegen, wir hören dieses Album rauf und runter... - Wade Bowen & West 84 haben Einzug in unser Countryrock-Herz erhalten - und es im Sturm erobert!

Art-Nr.: 1049
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Walking shoes
Try not to listen

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bullens, Cindy - neverland [2001]
Ein phänomenales Album allerbester trockener Rock-, Rootsrock-, Americana-Rock, Singer/Songwriter-Rock-, Heartland-Rock- und Midwestern-Rock-Musik - ungeschliffen und erdig, doch gleichzeitig von hypnotischer Aussagekraft und einer wunderbar melodiösen Schönheit. Cindy Bullens, die vor 2 Jahren mit ihrem Debut "Somewhere betwenn heaven and earth", in dem sie musikalisch den Schmerz über den Tod ihrer damals 11-jährigen Tochter zu verarbeiten versuchte, bereits für Aufsehen in der Szene sorgte, legt hier noch einmal mächtig zu. Mit diesem Album etabliert sie sich als eine der besten gegenwärtigen Singer/Songwriterinnen in den USA, vom Kaliber eines Steve Earle, John Hiatt, John Mellencamp, Jackson Browne oder einer Lucinda Williams. Genau dieses musikalische Spektrum umfaßt im Großen und Ganzen auch ihr neues Album "Neverland". Die Fans der vorgenannten Künstler werden begeistert sein und sich nach dem ersten Durchhören ein befriedigendes "Das ist es!" denken, um anschließend das Teil gleich noch einmal in den CD-Spieler zu schieben. So gibt sich dann auch eine Menge musikalischer Prominenz die Ehre. Gäste sind Steve Earle, Emmylou Harris, John Hiatt, George Marinelli, Benmont Tench, Michael Rhodes, usw.! Noch immer beziehen sich einige Textpassagen ihrer Lieder auf den schmerzlichen Verlust ihrer Tochter, doch insgesamt hat sie bei diesem Album eine Mengen Spaß gehabt. Sie schaut nach vorne, und das hört man! Bereits der Opener, das Titelstück "Neverland" läßt keinen Zweifel an der Klasse dieses Albums aufkommen. Ein Intro mit zerrender und dröhnender, dreckiger E-Gitarre mündet in einem herrlichen, satten Rootsrocker mit einer Songstruktur, die sich sofort im Ohr festsetzt. Gleich hier hilft Steve Earle aus, dessen prägnanter Background-Gesang dem Stück noch den letzten Kick gibt. "Long way down" könnte von einer rockigen Lucinda Williams stammen, während "Cry to you", mit seinen herrlichen Mandolinen, den fetten E-Gitarren-Riffs, seinem Drive und der starlken Melodie, wie eine Synthese aus einenm John Mellencamp/Jackson Browne-Stück klingt. Bei "Hammer and nails", mit seinem stampfenden Rhythmus und dem tollen E-Gitarren-Break hilft John Hiatt aus. So geht es weiter, mit fantastischen Rocktracks und ein paar erdigen Balladen. Knapp 51 Minuten Genrestoff auf höchstem Niveau! Und Cindy's dezent herbe, Stimme paßt großartig zur Musik! Hervorragend staubig und trocken produziert wurde das Teil von Steve Earle's "Twangtrust"-Kumpel Ray Kennedy gemeinsam mit Cindy! Sie selbst beschreibt ihr Album als "the rock and roll record I've always wanted to make" und sagt weiter: "Many people consider me a singer-songwriter in the category of John Hiatt, Lucinda Williams and Steve Earle, and I'm very proud to be in their company. But when you come to see me play live, playing the same Les Paul or Stratocaster I played 20 years ago, you will know I'm a rock and roller! Das glauben wir! Die Kritiker sind begeistert - wir auch! Ein Knüller-Teil!

Art-Nr.: 1062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bunzow, John - darkness and light [2002]
John Bunzow - hmm, vielen wird der Name vielleicht nichts sagen, doch der Bursche ist ein "alter Hase" im Geschäft. Und all ihr Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Freunde, all ihr Buddy Miller, Steve Earle und Chris Knight-Anhänger: "Darkness and light" wird einen Ehrenplatz in eurer CD-Sammlung neben den genannten Herren einnehmen. Ein großartiges Album, mit dem wir John Bunzow hoch erfreut im erlauchten Kreis der Rootsrock-Helden willkommen heißen. "The most exciting new singer/songwriter I've heard in years", sagt zum Beispiel Dwight Yoakam's Gitarrist und Produzent Pete Anderson über Bunzow. Tatsächlich ist er ein begnadeter Songwriter, dessen Titel schon Patty Loveless, die Nitty Gritty Dirt Band oder auch Jack Ingram aufgenommen haben. Aber er ist auch ein ebenso starker Sänger mit einer "staubigen", etwas kehligen, erdigen, aber höchst angenehmen Stimme und ein grandioser Gitarrenspieler, dessen ein oder anderes rasantes Solo zeigt, daß er sein Handwerk wirklich versteht. Zuletzt hat er in den Touring-Bands von Chris Knight und Allison Moorer die Lead-Gitarre gespielt. Ohnehin hat er schon unzählige Jahre "on the road" auf dem Buckel. Und das Merkt man! "Darkness and light" vermittelt trotz der Studio-Aufnahme viel Live-Flair. An den Songs scheint kaum mit technischem Schnickschnack gearbeitet worden zu sein, so direkt und ursprünglich roh klingen sie. Der Sound ist erdig, staubig, trocken und "schwül", herrlich rootsig eben! Bunzow's rockiger, Alternate Country kommt dem eines Buddy Miller und Chris Knight sehr nahe, doch drei/vier seiner Songs haben eine dezente, bluesige Note, die das Rootselement zusätzlich betont. Dazu hat er ein Händchen für die richtigen Melodien. Das paßt alles wunderbar zusammen. Mit dem riffigen, rhythmischen, voller Swamp-Country-Groove ausgestatteten Americana-Rocker "Love is the only rescue", tolles E-Gitarrensolo inbegriffen, startet das Album. Anschließend eröffnen feinste, flüssige Riffs aus Acoustic- und dezenten E-Gitarren das lässige, herrliche "Long gone leavin' train", dessen tolle Melodie sofort ins Ohr geht. Als dann noch das schnelle, knochentrockene Schlagzeug einsetzt, befinden wir uns in einem traumhaften, foltten Vorzeige-Rootsrocker, der keine Wünsche offen läßt. Tolle Percussion (Shaker) und eine klasse Orgel runden die Sache ab. Nach der klasse Midtempo Rootsrock-/Alternate Country-Nummer "Straight into the sun" mit starkem Gitarrensolo am Ende, dem bluesigen "Muddy water under the bridge", der gefühlvollen Ballade "Pieces on the ground" (Allison Moorer - background vocals), kommt mit "Desolation road" eine wahre Knüller-Nummer. Gnadenlos guter Geradeaus-Rootsrock/Countryrock, der richtig "kracht" und abgeht, was das Zeug hält. Eine antastische Melodie, starker Gesang und tolle, dreckig rotzige, satte Gitarrensoli, bei denen Bunow zeigt, was er kann, machen den Song zu einer echten "Granate". Steve Earle und Buddy Miller dürfen da ruhig applaudieren. Die Nummer ist schon fast allein das Geld für die Scheibe wert. Aber keine Angst, auch der noch folgende Rest kann sich wahrlich sehen lassen. Unter den Musikern: Chad Cromwell: drums, Richard Bennett: zusätzliche Gitarren, Tim Lauer: keyboards, Dan Dugmore: steel usw.! Ein Rootsrock/Alternate Country/Americana-Rock-Album der Kategorie 1, das einen John Bunzow präsentiert, der zu einem der ganz Großen des Genres werden könnte. Das Potential dazu scheint er zu haben. Stark!

Art-Nr.: 1433
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

In folgende Titel können Sie reinhören:
Straight into the sun
Desolation road

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Case, Neko & Her Boyfriends - furnace room lullaby [2000]
Ein Hammer! Abgefahrener Alternativ Countryrock / New Country mit einem Hauch Psychedelic und einer Mischung aus dezenten Rockabilly-, Cowpunk und Honky Tonk Klängen eines Dwight Yoakam in Hochform. Klasse Stimme, tolle Songs und herrliche Gitarrenarbeit - mal schräg, dann wieder wunderschön. Ein herrliches Album!

Art-Nr.: 1066
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Clyne, Roger And The Peacemakers - sonoran hope and madness [2002]
Heiß wie die Wüste Arizona's, scharf wie Chili Pfeffer, feurig wie Tequila! Roger Clyne and The Peacemakers, das ist bärenstarker, knochentrockener Southwestern Border-Rock aus Tempe/Arizona! Clyne, einer der Pioniere der Arizona "Salsa-Rock"-Szene, eine Form von typisch amerikanischem Rock, stark beeinflußt von den Klängen jenseits der mexikanischen Grenze und dezenten Country-Strömungen, ist alles andere, als ein Unbekannter. Er war jahrelang Kopf, Sänger und Gitarrist der großartigen Refreshments. Auch der Rest seiner Peacemakers ist ein wahres Allstar Line-Up: Da haben wir mit Drummer P. H. Naffah einen weiteren seiner alten "Refreshment"-Kumpels, Gitarrist Steve Larson spielte einst die Lead-Gitarre bei den unter den Rootsrock-Freunden seinerzeit hoch geschätzten "Dead Hot Workshop", während der zweite Gitarrist Scott Johnson bereits bei den erfolgreichen "Gin Blossoms" klampfte. Vervollständigt wird das Quintett durch Danny White am Bass! Roger Clyne und seine Freunde spielen diesen kräftigen Border-Rock unglaublich authentisch, genau so, wie man sich einen solchen Begriff aus der Rockmusik auch vorstellt: hart, trocken, roh, staubig, mit ordentlich mexikanischem Flair. gitarrenorientiert, satten Drums, sehr rhythmisch, würzig, voller Spaß und mit geballter musikalischer Klasse! Clyne's starker Gesang ist sehr intensiv, das Songmaterial vom Feinsten! Ein kleines bißchen Country, ein ganz klein wenig Folk, eine gediegener Schuß "Mexican"-Sound und eine gepfefferte Riesenportion Rock'n Roll! "Clyne's work, which admittedly sounds like a fun place to visit, is chock full of Tequila drinking contests, cactus-covered deserts, tender cowboy stalkers and tragic Mexican heroes", heißt es in einem US-Review. Soviel zur Thematik! Nach einem "Firecracker"-Intro beginnt das Album mit dem Titelsong! "Sonoran hope and madness" hat sofort dieses feurige "Mexican"-Flair und besticht durch seinen tollen Rhythmus und das großartige Arrangement. "Colorblind Blues" dagegen startet mit einer messerscharfen Slidegitarre und entwickelt sich zu einem beinharten Rootsrocker mit einer tollen Songstruktur, wechselnd zwischen ruhigem und herzhaft brüllendem Gesang. Mit einem super Gitarrensolo im Break! Traumhaft country-infizierten Arizona-Desert-Rock gibt es mit dem lässigen "Sleeps like a baby" zu hören, während bei "Ashes of San Miguel" wieder staubiger Borderrock präsentiert wird, melodiös akustisch beginnend und mit einem harten, lauten E-Gitarrensolo im Break heftig rockend! "Buffalo" schafft es, zwischen herrlichem Gesang und tollen Gitarren, gleichzeitig harmonische Frische und rootsigen Dreck zu vereinen. Das Album ist abwechslungsreich und bereitet eine Menge Freude von vorn bis hinten. Originalität, musikalische Klasse, Kraft, Pfeffer - das ist mitreißender Southwest Border-Rock ala Roger Clyne and the Peacemakers! "Geil"!

Art-Nr.: 1077
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sonoran hope and madness
Colorblind blues

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Cracker - forever [2002]
David Lowery, Johnny Hickman & Co., alias Cracker sind zurück und präsentieren auf ihrem fünften Album "Forever" erneut ihre ganz eigene Rezeptur aus Intelligenz, Humor - diese überaus gelungene Vermischung von Rock mit rootsigem Background, Americana Tradition, Heartland Power Pop, psychedelisch angehauchten Ausflügen, Blues, Soul , Alternate Country-Anklängen, der sie eine ordentliche Portion Modern Rock hinzufügen. So schaffen sie spielend diesen typischen"Cracker"-Spagat zwischen Tradition und Moderne. Die Songs und Melodien sind gewohnt stark, David Lowery's britisch eingefärbter Gesangsstil kommt bestens und die Produktion ist schön rauh. Sphärisch anmutende Keyboardklänge, einsetzende Akustik-Gitarre, Cello und knackige E-Gitarre münden in dem gefühlvollen Midtempo-Rocker "Brides of Neptune" mit dem die 58-minütige, hervorragende Cracker-Reise beginnt. Weiter geht's mit "Shine", herrlich melodiös, mit sägenden Gitarren, fast wie ein Outtake von Tom Petty's "Into the great wide open" klingend. Danach folgt "Don't bring us down", ein knalliger Power-Pop-Rocker mit satten Gitarren, Piano-Geklimper und einer fetten Hammond-Orgel, bestens passend in Cracker's "Golden age"-Phase. "Guarded by monkeys" startet mit einem filigranen Cello, es folgt ein wilder Trommelwirbel und anschließend ein fast brachialer Einsatz von lauten Gitarren und Drums. Mitten drin sind wir in einem seeligen Rocktrack, der wunderbar roh zwischen laut und kleise hin und her pendelt. Spacig, aber sehr locker und melodiös, mit feinen Gitarren kommt "Superfan" daher, bei dem Johnny Hickman gekonnt die Lead Vocals übernommen hat., "Sweet Magdalena of my misfortune" ist eine herrlich soulige und bluesige Ballade mit einem rotzigen Gitarrensolo, während auf "Shameless" zu den wunderbaren Wah-Wah-Gitarrenfragmenten, dem bluesigen Touch, und dem knackigen Rhythmus sogar ein paar sehr aktuelle Trip-Hop-Beats hinzugefügt wurden. Tolles neues Album der Jungs aus Richmond/Virginia!

Art-Nr.: 1085
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,31

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Cross Canadian Ragweed - highway 377 [2001]
Eine 53-minütige Demonstration pur, wie schnörkelloser Countryrock zu klingen hat. Vielleicht sind Cross Canadian Ragweed aus Texas um den excellenten Sänger und fantastischen Gitarrist Cody Canada so etwas wie die Neuerfinder oder Wiederbeleber des klassischen Countryrocks. Jedenfalls brennen sie auf ihrem dritten Album ein musikalisches Feuerwerk ab, wie es lange nicht mehr zu hören war. Vielleicht wäre der Begiff Roots-/Country-/Americana-Rock noch besser. Sie sagen über ihre Musik "call it Rootsrock, Americana, Alt.Country, Red Dirt, Texas Music or Hick Rock - whatever label you put on ist, Cross Canadian Ragweed is doing it". Egal, wir bleiben beim Oberbegriff "Countryrock"! Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Southernrock-Feeling! Die Musik dürfte der absolute Hit für Freunde von Buddy Miller bis Steve Earle, auch von der Nitty Gritty Dirt Band bis zu den (rockigen) Eagles oder von Montgomery Gentry bis zu den Kentucky Headhunters sein. Fantastisches Songmaterial, herrliche Melodien, mächtig Drive, großartige, variantenreiche Gitarrenarbeit (Cody Canada's Einflüsse gehen Albert Lee über Brent Mason, Stevie Ray Vaughan, Dickey Betts bis zu Neil Yung), und ein Sond, der amerikanischer kaum klingen kann. Ab dem ersten Ton hat man das Gefühl, die Weiten des amerikanischen Westens und Südens seien einem vor Augen. Der Opener "Look at me" bringt einen mit seinem frischen Rhythmus sofort in Fahrt, "42 wheels" klingt nach "Allman Brothers go Country", frisch, wie ein morgendlicher Ausritt, "One of these days" bietet großartiges, flinkes ,E-Gitarren-Picking, "Back around" ist ein Midtempo-Countryrocker mit wunderschöner Meodie aber gleichzeitig einer ultra-dreckigen, verzerrten E-Gitarre ala Neil Young, "Bang my head" ist ein fetziger Countryrocker mit einer mächtigen Temposteigerung und "Highway 777" ein mystisches, an Charlie Daniels erinnerndes, southern-eingefärbtes Stück mit dreckiger Slide im Hintergrund, das von dem schweren Unfall Canada's auf diesem Highway erzählt, was nachher zum Albumtitel führte. So geht es weiter. Die CD (enthält übrigens einen hidden track nach Song 12) hat keine schwache Minute. Melodien, tolle Riffs, klasse Stories, herrliche Gitarren, excellente Musikalität der Vier, Spielfreude, Frische und Dynamik machen das Album zu einem echten Knüller. Wir können nur sagen: "Respekt und Hut ab"! "May the fire never die"! Nein, Jungs, laßt es nicht sterben. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Werk! Saustark!

Art-Nr.: 1088
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
42 miles
Long way home

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Crow, Sheryl - c'mon america 2003 ~ live ~ dvd [2003]
Ganz starke neue Live-DVD von Sheryl Crow, aufgenommen bei zwei Konzerten am 10. und 11. Juli 2003 im Fraze Pavillion zu Kettering/Ohio während ihrer US-"C'mon, c'mon"-Sommertour! Nie war sie besser als heute! Eindrucksvoll unterstreicht diese DVD das herausragende Talent einer der besten Rock Singer-Songwriterinnen unserer Tage. Seit Jahren nun schon spielt sie mit der gleichen, großartigen Band um den tollen Gitarristen Peter Stroud. Sie sind prächtig aufeinander abgestimmt - und das kommt einfach super rüber. Zudem ist das Konzert in tollen Bildern festgehalten und vermittelt ausgezeichnet die großartige Atmosphäre dieser Gigs. Super Sound! Tolle Setlist aus 21 Songs (annähernd 120 Minuten)! Neben großartigen Versionen von Hits und Standards wie z.B. "Steve McQueen", "My favorite mistake", "C'mon, c'mon", "Strong enough", "If it makes you happy", "All I wanna do" und "Soak up the sun" spielt sie auch einige äußerst seltene, bzw. neue Titel. So hören und sehen wir neben dem starken "Wheather channel", dem sehr raren "Let's get free" auch eine prächtige Coverversion von Led Zeppelin's "Rock and roll", bei der sie richtig aus sich raus geht. Natürlich gibt's auch eine klasse Version von Cat Stevens' "The first cut is the deepest".Ausstrahlung, hervorragende Musikalität, tolle Atmosphäre, großartige Setlist - was will man mehr!. Sheryl Crow und Band in Top-Form! Ohne Zweifel die beste Live-Veröffentlichung von ihr bis heute - bislang leider nur in den USA erschienen! Tolle DVD! Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar.

Art-Nr.: 2225
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 23,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Crowell, Rodney - fate's right hand [2003]
Ein neues Album von Rodney Crowell - da ist sowohl die Spannung, als auch die Erwartungshaltung der Genre-Fans recht hoch. Klar, denn der Name Crowell bürgte bislang immer für Qualität. Und es gibt keinen Zweifel: das bleibt weiterhin so, denn auch "Fate's right hand" erfüllt die Erwartungen zur vollsten Zufreidenheit. Er zählt zu den besten Songwritern des Country im weitesten Sinne, was er hier mit den 11 neuen Songs einmal mehr auf eindrucksvollste Weise bestätigt. Irgendwie erscheint einem das Album wie eine Art Fortsetzung von "Houston kid" aus dem Jahre 2001, wobei die Musik nun noch rootsiger klingt, als jemals zuvor. Beschäftigte er sich vor 2 Jahren in autobiographischer Wewise noch mit der Vergangenheit, so bestimmt bei "Fate's right hand" weitestgehend die Gegenwart, das "Hier und Jetzt" mit all seinen "Midlife-Problems" die Thematik. Ja, und in was für tolle Songs er das wieder verpackt hat! Resultat: ein meisterhaftes, sehr staubig und trocken in Szene gesetztes, vielseitiges Roots-/ Alternate Country- /Countryrock- /Americana-Werk, mit viel Texas-Flair und einer Unmenge von herausragenden musikalischen Gästen, die dem Ganzen noch den endgültigen "Kick" geben. Dabei sind unter anderem: Jerry Douglas (Dobro), Michael Rhodes (Bass), Pat Buchanan, John Jorgenson, Steuart Smith, Will Kimbrough, Richard Bennett (alle Gitarre), Bela Fleck (Banjo), Greg Morrow, Paul Leim, Vince Santoro (alle Drums), John Cowan, Russell Smith, Carl Jackson, Kim Richey, Gillian Welch & David Rawlings (alle Background Gesang) usw...! Crowell variiert wunderbar zwischen knackig, tockenen Rockern und semi-akustisch instrumentierten, countrylastigen, Singer-Songwriter-mäßigen Geschichten, bei denen immer wieder Erinnerungen an Leute wie Townes van Zandt oder Guy Clark aufkommen, ohne das er dabei seine typischen Stil-Nuancen vernachlässigt. Das Album startet mit einer prachtvollen Neueinspielung von "Still learning how to fly", das er im Jahre 1997 schon einmal mit dem kurzlebigen Band-Projekt "The Cicadas" aufgenommen hatte. Eine fantastische Midtempo-Countryrock-Nummer mit einer herrlichen Melodie, knackig und durchaus schwungvoll in Szene gesetzt, bereichert von Jerry Douglas' exquisitem Dobro-Spiel. Es folgen der tolle Uptempo Roots-/Countryrocker "Fate's right hand" mit deftiger, trocken rotziger E-Gitarre im Break, das flotte, aber cool wirkende, von Bela Fleck's Banjo angetriebene "Earthbound" und die etwas nachdenklich wirkende Texas Singer/Songwriter-Nummer "Time to go inward", die in ihrer herrlichen, semi-akustischen Instrumentierung wunderbar zwischen in sich gehenden Erzählungen und einer großartigen, lockeren Melodie hin und her schwankt. Klasse auch die abgehenden Countryrocker "The man in me" oder "Preachin' to the choir", wie auch das traumhafte "Ridin' out the storm", wieder in einer großartigen, semi-akustischen Instrumentierung. Die Nummer hat einen gewissen Outlaw-Country-Touch, besticht mit einer wunderbaren Melodie, ist eingebettet in einen großartigen Rhythmus aus trockener, relaxter Percussion, in deren entspannte Lockerheit sich in der Mitte des Stückes dann eine schöne rootsige, dezent dreckige E-Gitarre ihren Weg bahnt. Dazu herrlicher, fast lieblich wirkender Background-Gesang von Kim Richey, Randall Waller und Vince Santoro. Über 50 Minuten feinster Alternate Country/ Countryrock/ Americana, mit einem einmal mehr voll überzeugenden Rodney Crowell. Wie gesagt, er bürgt für Qualität. Dabei bleibt's! Kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 1989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Crowell, Rodney - the houston kid [2001]
Ein ums andere Mal geflirtet mit der kommerziellen Countrymusik ist Rodney Crowell ein weiteres Beispiel für einen Künstler, der seine wahre musikalische Erfüllung fernab vom Mainstream Nashville's findet. "The Houston kid" (er ist in Houston/Texas geboren und aufgewachsen) dokumentiert dies eindrucksvoll und hilft, seinen Platz und seinen Stellenwert in der Countrymusik eindeutig zu definieren und zu festigen. Das ist Rodney Crowell! Das neue Werk ist ein Country/Countryrock-Album mit einer ungeheuren musikalischen Bandbreite. Das geht von 60' Byrds-Klängen ("Why don't we talk about it") über klassischen "Diamonds & dirt"-Stoff mit einer Huldigung an eines seiner großen Vorbilder, Mr. Johnny Cash, ("I walk the line - revisited" - Cash steuert die 2. Stimme bei), über Buddy Miller-ähnlichem Material, zu rootsigen Americana-Klängen ala Dave Alvin ("I know love is all I need"), Einflüssen von Springsteen, bis zu knochentrockenen Rockern. Tolles Songmaterial! Er ist einfach ein herausragender Songschreiber. Die Arrangements sind sehr abwechslungsreich, geprägt von unterschiedlichsten Melodienreigen, deren Klarheit, Struktur und Prägnanz sich aber unweigerlich in die Gehörgänge schraubt. Rodney und seine Musiker sind blendend in Form. Die Produktion ist modern und satt, vermittelt aber trotzdem etwas ursprünglich "Rohes". Unter den Musikern: Steuart Smith, Kenny Greenberg, Paul Leim, Michael Rhodes, Benmont Tench, Robbie Turner, John Cowan...usw.! Großartig!

Art-Nr.: 1093
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Eddie,John - who the hell is john eddie? [2003]
Großartiges, neues Rootsrock-/Americana-Album des aus Virginia stammenden Singer-Songwriters, dessen durchaus schon recht lange währende, turbulente Karriere bislang mehr von Downs als Ups gezeichnet war. Unverständlicherweise eigentlich, denn in John Eddie steckt ein Riesentalent mit allen Voraussetzungen in den erlauchten Kreis der etablierten Genre-Garde aufgenommen zu werden. Seit Mitte der 80iger Jahre lebt John Eddie in New Jersey, wo es nicht lange dauerte, bis er einem gewissen Bruce Springsteen über den Weg lief, der sofort von Eddie's Fähigkeiten überzeugt war. Seitdem sind die beiden gut befreundet, nd noch immer kommt es sehr häufig dazu, daß der Boss bei John Eddie's regelmäßigen Auftritten im Stone Pony/Asbury Park spontan auf die Bühne springt um mit seinem Kumpel ein paar von dessen excellenten Songs zu spielen. Seitdem rechnet man ihn zu dem erweiterten Dunstkreis von Springsteen, was auch immer wieder zu entsprechenden Vergleichen führt. Doch, ohne daß er die Einflüsse des Boss ganz leugnen kann, spielt John Eddie ganz klar sein eigenes Ding. Seine musikalische Nähe zu Memphis war immer größer als die zu Asbury Park/New Jersey. So ist er auch bei seinem neuen, in der Szene so beliebten, Label "Lost Highway" bestens aufgehoben und in guter Gesellschaft. "Who the hell is John Eddie" ist eine prächtig gelungene, ausgesprochen starke Singer-Songwriter-/ Rootsrock-/ Americana- /Alternate Country-Scheibe geworden, deren allesamt hervorragend strukturierten und mit ausgezeichneten Melodien versehenen Songs voller Substanz und songwriterischer Kompetenz stecken. Sehr beeindruckend und geschickt verarbeitet er alle Genre-Merkmale, spielt seine Songs staubig und rootsig, mal federleicht und locker fließend, mal folkig, mal herrlich country-infiziert, dann aber auch oft sehr fetzig, roh und dreckig rockend. Die in John's Musik einfließende Bandbreite scheint sich von Ryan Adams, über John Mellencamp, die Stones, John Prine, Chris Knight, Steve Earle, Dan Baird bis hin zu den Replacements zu erstrecken, wobei er, wie gesagt, eine dezente Nähe zu einem countrylastigen Springsteen nicht leugnen kann. Er besitzt eine angenehme, weiche, aber dennoch leicht staubig, heisere Stimme, die astrein zur Musik paßt. Und die Band ist vom Feinsten: Kenny Vaughn und P.K. Lavengood an den Gitarren, Kenny Aaronson am Bass, der fantastische Kenny Aronoff an den Drums und der große Jim Dickinson, der auch produzierte, an den Keyboards! Gäste u.a.: Tift Merritt und Luther Dickinson! Ein paar Song-Beispiele: Es beginnt mit dem wunderbaren, sehr lockeren, schön dahin fließenden, leicht folkigen, von frischen Acoustic Giitarren begleiteten "If you're here when I get back", gefolgt von dem ähnlich entspannten, wie eine Mischung aus Ryan Adams und Springsteen klingenden "Let me down here". Ganz klasse kommt die energische, kräftige, gut abgehende Alternate Countryrock-Nummer "Family tree" rüber, die mit ihren drivin' Acoustic Riffs und der herzhaften, dreckigen Lead Electric-Gitarre etwas an Steve Earle's "Guitar town" erinnert. Noch dreckiger und rauher wird's dann bei "Low life", einem dampfenden Rootsrocker vom Feinsten, der mit seinen fetten Riffs einer Stones/Georgia Satellites-Session sehr nahe zu kommen scheint. Ähnlich dynamisch und roh kommt das derbe "Forty" daher (Dan Baird läßt grüßen - klasse Gitarrensolo), in dem mit schöner Slide begleiteten , knackigen Roots-/Countryrocker kommt sogar ein wenig Kentucky Headhunters-like Southernflair auf, während er dann bei dem melodischen, flockigen, mit schönen, transparenten Gitarren arrangierten Singer-Songwriter-Stück "Everything"wieder einen Gang zurückschaltet! Großartig auch das autobiografische "Play some Skynyrd" über einen Musiker, der in irgendwelchen Bars spielt, wo die Leute aber nicht ihn, sondern viel lieber Bob Seger, Tom Petty oder Lynyrd Skynyrd hören wollen. Offiziell hat die Scheibe 12 Tracks, doch es gibt noch 2 saustarke "Hidden Tracks", die alles andere als Füller sind. Zunächst der dreckige Uptempo-Rootsrocker "Complicated individual" mit rotzigen Riffs und viel Staub im Sound, danach dann das ruhige, balladeske, excellente "Worlds apart". Rund 57 1/2 Minuten klasse Roots-Stoff von "Who the hell is John Eddie", der durchweg richtig Freude macht. Auf jeden Fall wird jeder nach dem Genuß dieses Albums wissen, wer zur Hölle nochmal dieser John Eddie ist - nämlich ein richtig guter Roots-/Americana-Rocker und Singer-Songwriter.

Art-Nr.: 1920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let me down hard
Family tree
Shithole bar

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Firehouse - o2 [2000]
Die kultigen US "Melodic-Metal-Power-Pop-Mainstream-Hard-Rocker" sind zurück und knüpfen mit "Oxygen 2" an ihre allerbesten Zeiten an. Sie sind super drauf und liefern ein klasse Album mit melodischen Power-Rockern und Power-Balladen ab, das bei den Fans Begeisterungsstürme auslösen wird. Eigentlich hätten sie den weltweiten Erfolg von Bon Jovi verdient, doch das ist ihnen nur in Japan einigermaßen gelungen. Ein Hit! Nur im Import erhältlich!

Art-Nr.: 1129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter