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38 Special - a wild-eyed christmas night [2001]
Nun ja, letztes Jahr Skynyrd, dieses Jahr 38 Special! Es weihnachtet im amerikanischen Süden! Nun wird der geneigte Southernrock-Fan und 38 Special-Anhänger sicher wieder sehr skeptisch an die Sache herangehen. Das ist zum Teil auch berechtigt, doch man darf eines nicht vergessen: es ist halt ein Weihnachts-Album! So zollen auch 38 Special musikalisch diesem Fest Tribut. Da darf man mit keinem epochalen neuen Meisterwerk rechnen, sondern muß seine Erwartungen etwas herunterschrauben. Und siehe da, mit ein wenig Toleranz wird man zu der Erkenntnis kommen: "ist ja gar nicht sooo übel"! Natürlich gibt es auch ein paar triefende und kitschige "Schmonzetten", doch die Jungs verzichten dabei zum Glück auf überladene Streichorchester. Und man glaubt es kaum: dann wird auch mal ordentlich gerockt! Donie van Zant, Don Barnes & Kollegen lassen's auch zu Weihnachten mal richtig krachen! Produktion und Sound sind schön satt! Man hört die typischen 38 Special-Gitarren. Musikalisch bewegen sich 38 Special mittlerweile wieder in etwa da, wo sie sich in den Achtzigern während ihrer erfolgreichsten Phase befanden. Satter, southern-eingefarbter Rock/Rock-Pop mit Mainstream-Charakter ala "Wild-eyed southern boys"! Die Verwandschaft beim Albumtitel paßt schon! Los geht die Weihnachtsfeier mit einer poppig, rockigen Version des "Jingle bell rock", über die Ballade "Here comes Santa Claus" und ihre Version vom "Little drummer boy". Doch dann kommt die erste Eigenkomposition und gleich wird's besser! "Hallelujah, it's Christmas" ist ein richtig guter, losgehender, sehr melodiöser Rocker mit feinen Gitarren und Power in bestem "Caught up in you"-Stil. Nach einer weiteren Schnulze setzen sie gar mit dem Titelstück noch einen drauf. Rotierende, treibende Drums, erst trockenes E-Piano, dann schönes Boogie-Geklimper, röhrende Slidegitarre, satte E-Gitarre, viel Drive und ordentliches Southernflair. Eines der besten 38 Special-Stücke seit ewigen Zeiten. Das ist wirklich eine "Wild-eyed Christmas"-Party im Southern-Style. Das weckt berechtigte Hoffnungen auf gutes Material eines möglicherweise bald kommenden "normalen" neuen Studioalbums. Neben weiteren weihnachtlichen Balladen, liefern sie dann mit "Santa Claus is back in town" auch noch einen gefühlvollen, fetten Bluesrock-Titel ab. Leider bleibt uns aber auch die "O holy night" nicht erspart! Das Bemühen eine wilde Weihnacht zu feiern ist immer spürbar. Also, es ist Weihnachten im Süden - und auch im Süden gibt's Clichès. Diesem Anlaß angemessen sei das erlaubt, und unter diesem Aspekt betrachtet ist das Album okay!

Art-Nr.: 1341
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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38 Special - wild-eyed southern boys [1981]
Eines der ganz starken Alben, zudem auch eines der erfolgreichsten, der 1975 in Jacksonville/Florida gegründeten Southernrock-Band um Donnie van Zant, dem jüngeren Bruder von Lynyrd Skynyrd's legendärem Frontmann Ronnie van Zant - jetzt zum überaus günstigen "nice price" erneut zu haben! 38 Special balancierten auf dem ursprünglich 1981 veröffentlichten Werk geschickt und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen kommerziell tauglichen Songs und dem in ihren Adern fließenden Southern-Blut! Die Folge: Gleichermaßen erfolgreiche wie gute Songs! So wurde das Titelstück, "Wild-eyed Southern Boys" beispielsweise zu einem regelrechten Synonym für die Band, teilweise sogar zum "geflügelten Wort" für Southernrock-Fans im Allgemeinen. Weitere starke Nummern sind der bis dato erfolgreichste Singlehit "Hold on loosely", das raue "First time around", die fette Ballade "Fantasy girl" oder das kraftvolle "Bring it on"! Digitally mastered! Wer das Teil noch nicht auf CD hat, jetzt ist die Zeit gekommen...

Das komplette Tracklisting:

1 Hold on Loosely - 4:39   
2 First Time Around - 3:59   
3 Wild-Eyed Southern Boys - 4:18   
4 Back Alley Sally - 3:11   
5 Fantasy Girl - 4:06   
6 Hittin' and Runnin' - 4:55   
7 Honky Tonk Dancer - 4:59   
8 Throw Out the Line - 3:45   
9 Bring It On - 5:38

Art-Nr.: 4587
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Allman Brothers Band, The - at fillmore east ~ deluxe edition [2003]
2 CD-Set! Das nächste Highlight für die Fans der Allman Brothers! Remastered, ausgestattet mit 6 Bonustracks, ausgedehnt auf über 2 Stunden Spielzeit, kommt nun nach rund 32 Jahren mit "At Fillmore East" eines der wichtigsten Allman Brothers-Alben, gleichzeitig auch eine der bedeutendsten Live-Veröffentlichungen der Rock-Geschichte überhaupt, als exklusive, wunderbar aufgemachte "Deluxe edition" erneut auf den Markt. Im März 1971 spielten Duane und Gregg Allman mit ihren Freunden mehrere Abende im legendären Fillmore East von New York, deren Mitschnitte (vornehmlich vom 12. und 13. März) schließlich den Weg auf die legendäre Doppel-LP fanden. Intensiver Southern-Jam-Rock der noch bis heute seinesgleichen sucht und wirklich nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat. Die Bonustracks sind: die unglaubliche "Mountain jam" (33 1/2 Minuten lang), "Trouble no more", "Don't keep me wonderin'", Drunken hearted boy", "One way out" und "Midnight rider" - die beiden letzteren aufgenommen am 27. Juni 1971, ebenfalls im Fillmore East! Enthält ein tolles, 24-seitiges Booklet! Prächtige Luxus-Ausgabe im besten Sound eines absoluten Live-Klassikers!

Art-Nr.: 2108
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Allman Brothers Band, The - live at the atlanta international pop festival [2003]
2 CD-Set! 2003 ist in puncto Veröffentlichungen ein absolutes Superjahr für die Allman Brothers-Fans! Erst "Hittin' the note", dann die "Beacon"-DVD, anschließend die "Fillmore East"-Deluxe Edition und nun dieses famose Teil! 8 Monate vor den berühmten Fillmore East-Auftritten spielten die Allman Brothers unweit ihrer Heimat Macon am 3. und 5. Juli 1970 zwei Gigs beim International Pop Festival von Atlanta/Georgia - und Leute, es waren zwei grandiose Shows. Beide Performances werden nun auf dieser wunderbaren, in einem edlen Digipack, mit feinem 12-seitigen Booklet voller neuer Fotos und Informationen, eingecoverten Doppel-CD erstmals (bis auf 3 Tracks) in einer über 155 Minuten andauernden Fassung veröffentlicht. In beeindruckender Art und Weise demonstrierten sie von Hundertausenden von Leuten, und das erst rund ein gutes Jahr nach ihrer Gründung, was sie innerhalb von kürzester Zeit zu einer Institution des Southern-/Blues-/Jam-Rocks werden ließ. Viele Songs der beiden Sets überschneiden sich natürlich, doch sie unterscheiden sich in ihrer Spielart, im Tempo und in den Jammings zum Teil deutlich voneinander. Es tritt niemals Langeweile auf. Das war Spielfreude pur! Insgesamt wirken sie vielleicht noch ein wenig rauher als bei den späteren Fillmore-Konzerten, doch das kommt richtig gut! Die Setlist enthält unter anderem: "Statesboro Blues", "Trouble no more" "Don't keep me wonderin'", "Dreams", "Hoochie Coochie man", "Whipping post" (mit grandiosem Lead Bass von Berry Oakley)...usw.! Gast-Gitarrist bei der 28-minütigen "Mountain jam" des 5. Juli war im übrigen Johnny Winter! Grundlage für die neu überarbeiteten Aufnahmen waren die original Multi-Track-Tapes von damals! Der Sound wurde schön roh gehalten. Ein unverzichtbares, historisches Live-Dokument der Allman Brothers!

Art-Nr.: 2149
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Amazing Rhythm Aces, The - nothin' but the blues [2003]
Bisher nur recht schwer zu ergattern (Eigenvertrieb), können wir, obwohl es schon vor rund einem Jahr erschienen ist, nun endlich auch das neue Album der legendären Amazing Rhythm Aces anbieten! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller! In absoluter Top-Form haben sie in Quintett-Besetzung ein wahrhaft grandioses, wie es der Titel schon vermuten läßt, sehr Blues orientiertes Album eingespielt, das jedoch die bewährten und typischen Aces-Merkmale zu keiner Zeit vermissen läßt. Zentrale Figur ist nach wie vor der charismatische Sänger und Songschreiber Russell Smith (sein Gesang ist wieder umwerfend!!!), zusammen mit den beiden Original-Mitgliedern Billy Earheart (Piano/Orgel) und Jeff "Stick" Davis am Bass, sowie Drummer Brian Owings und dem großartigen Lead-Gitarristen Fred James! Seit rund 30 Jahren sind die Aces bekannt für ihren einzigartigen und unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-geprägten Countryrock voller Blues- und Southern Soul-Einflüssen, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Und dem Southern Rock waren sie niemals näher als heute, als mit "Nothin' but the blues"! Es ist eine ganz herrliche, hochklassige, voller Eleganz und voller Gefühl und Seele steckende, von unglaublich starkem Songmaterial geprägte, wunderbar groovende Blues(rock)-Scheibe geworden, bei der die Countryrock-Elemente zwar immer noch vorhanden sind, aber nicht mehr so im Vordergrund stehen. Die Basis bildet der Southern Blues, garniert mit jeder Menge "Alabama Muscle Shoals"-Soul und großartigen Melodien! Dazu kommt auch mal ein prächtiges Delta-Flair, mal ein stark an Little Feat erinnernder Groove, viel Rootsrock-Feeling - alles verpackt in höchste Musikalität von 5 versierten Könnern! Was für Songs, was für Musiker, was für ein herrliches Southern Soul-Flair! Tolles, knackiges Drumming und Jeff's geradliniger, wie flüssiger Bass bilden die rhythmische Grundlage der wundervoll groovenden Arrangements, in denen es die Band auf einzigartige Weise versteht, das Feuer des Südens, sowohl mit einer gewissen Relaxtheit, gleichzeitig aber auch mit einer kernigen Würze, durchzogen von prachtvollen, bluesig-rockigen Melodien, zu entfachen. Ungemein authentisch! Immer wieder hören wir ganz großartige, kräftige Lead Gitarren-Soli, das typische Aces E-Piano, wohlige Orgel-Klänge und hervorragendes Mundharmonikaspiel von Russell Smith! Das Album startet mit dem würzig knackigen Shuffle-Bluesrocker "She lied on me", gleich mit hinreißendem Gesang von Herrn Smith und einem dreckigen Bluesharp-Solo, das schließlich in ein großartiges, versiertes wie feuriges E-Gitarren-Solo von Fred James übergeht.Toll! Das Amazing Rhythm Aces-Funke springt sofort über! Man ist gefangen! Genauso wie bei dem folgenden, energischen, voller Country-Soul steckenden Slow-Blues "The blues, the whole blues and nothin' but the blues", dem flüssig flockigen, dennoch knackigen, bluesigen Rootsrocker "Sensual woman" mit seinen wunderbaren Melodienbögen, der mit tollen E-Gitarren und einem wohligen Teppich aus Hammond Orgel und E-Piano instrumentierten und einer hinreißenden Prise Southern-Funk-Soul versehenen Roots-/Blues-/Groove-Ballade "Strong enough" (Russell singt in Hochform, dazu der Rhythmus und diese klasse Melodie...), dem herrlichen, von einem brodelnden, schwülen Swamp-Groove geprägten (die Radiators und Little Feat lassen grüßen), mit klaren wie glühenden Lead Gitarren-Läufen und rauer Mundharmonika ausgestatteten "Snakin' up on you", dem gefühlvollen "Reminiscing with the Blues", dem souligen "Feels like the first time" (Klasse Orgel, klasse Gitarren), dem cool groovenden Delta-/Blues-/Rootsrocker "The chance you take" mit seinem klasse Drumming und den starken Slide-Gitarren, der traumhaften Southern-Blues-Ballade "Worse than dyin'", oder dem fröhlich groovenden (hat fast ein wenig "Third rate romace"-Feeling in Verbindung mit einer gewissen Little Feat-Rhythmik in sich vereint) "Thangamalang", usw.! Stark auch das von Russell Smith mit Jimmy Hall komponierte, flotte "One tear at a time", bei dem sogleich ein gepflegtes (Jimmy Hall spielt hier auch Mundharmonika) "Wet Willie meets Aces"-Feeling aufkommt! 14 Tracks, knapp 60 Minuten (über das etwas spartanische Ein-Blatt-"Booklet" sehen wir gerne hinweg - das macht die Musik zigmal wett), das sind die Amazing Rhythm Aces von ihrer allerbesten Seite! Feinster, gediegener Southern-Soul-Blues mit Roots- und Countryrock-Anlagen in Vollendung! So können das wirklich nur die Amazing Rhythm Aces spielen... - Genial!

Art-Nr.: 3023
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She lied on me
Strong enough
Snakin' up on you
Worse than dyin'
Thangamalang

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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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Bonamassa, Joe - blues deluxe [2003]
"Blues deluxe" ein Albumtitel, dem man erstmal gerecht werden muß! Meistert er diesen Anspruch? Und wie er ihn meistert - auf beängstigend starke Art und Weise! Drittes Album dieses grandiosen Gitarren-Wunderknaben, der mit seinen schier wahnwitzigen Gitarrenritten die Blues- und Bluesrock-Welt, sowie die Enthusiasten elektrisierender, endloser, kochender Soli auf den 6 Saiten, einmal mehr in Verzückung versetzen dürfte. Nach zwei klassischen Bluesrock-Alben, bei denen der Rock ein leichtes Übergewicht gegenüber dem Blues hatte, ist es diesmal genau umgekehrt. 2003 wurde zum "Jahr des Blues" erklärt, zu dem der am 8. Mai 1977 geborene Bonamassa (an diesem Tag wurde der große Robert Johnson 66 Jahre alt) mit diesem fantastischen Album seinen ultimativen Beitrag gibt. "Blues deluxe" ist eine Hommage an die Großen des Blues, an all die Bluesveteranen, die ihn beeinflußt und geprägt haben. Angefangen von B.B. King, der ihn seinerzeit im Alter von 12 Jahren entdeckte, über John Lee Hooker, Elmore James, Albert Collins, bis hin zu besagtem Robert Johnson. Mit begnadeten Coverversionen und einigen eigenen Songs verneigt er sich vor seinen Vorbildern. Dabei ist er auf dem Weg sebst einer der ganz Großen zu werden. Wieder mit seiner, aus den beiden Vorgängeralben und der Live-DVD bekannten, großartigen Band um Eric Czar am Bass und Kenny Kramme am Schlagzeug im Rücken, und den beiden zusätzlichen Musikern Benny Harrison (Hammond B3) und Jon Paris (Harmonica), spielt Bonamassa den Blues mit einer unglaublichen Authentizität, Intensität und Leidenschaft, aber auch voller Gefühl. Obwohl der Blues eindeutig dominiert, wird natürlich auch gewaltig gerockt. Bonamassa's Art den Blues zu spielen, ist immer rockig. "Pure Blues" hin, "Pure Blues" her - die rockige Note ist immer vorhanden - er kann gar nicht anders! Und Leute, wie das an manchen Stellen rockt und dampft - "irre"! Apropos "irre": Bonamassa's Gitarrenspiel ist ein purer "Höllenritt" auf den 6 Saiten. Mal erzeugt er ganz klare und messerscharfe Läufe, dann maltretiert er sein Instrument zu wilden, brodelnden und glühenden Slide-Orgien, um sich anschließend wieder in ganz gefühlvollen Spielereien zu verlieren, ehe er einmal mehr in ekstatischen Bluesrock-Soli regelrecht explodiert. Und mit welch einer Virtuosität, Gewandheit und Fingerfertigkeit das geschieht - atembaraubend! Zuweilen scheint er über sein "Brett" zu fliegen. Dazu seine rauhe, kehlige Stimme - es paßt einfach alles! Los geht's mit einer großartigen Coverversion von B.B.King's "You upset me Baby", gefolgt von einer Wahnsinns-Version des John Lee Hooker-Klassikers "Burning hell"! Da stockt einem der Atem! Ein flammender, elektrisierender, unaufhörlich abgehender, fast 7-minütiger Boogie-Blues-Rock-Kracher, vollgestopft mit einem fulminanten Slide-Feuerwerk, dem eine dreckige Bluesharp noch die richtige Würze gibt. Wow, das dampft! Anschließend das Titelstück, eine herrliche alte, von Rod Stewart (als der noch mit Jeff Beck zusammenspielte) geschriebene Blues-Nummer. Recht ruhig beginnend, mit klar abgegrenzten, flinken Gitarrenläufen, äußerst intensivem, gefühlvollen Gesang, spielt sich Bonamassa im Zentrum des Stücks mit schier endlos wirkenden Soli in ein regelrechtes Rock-Gewitter, ehe das Ganze wieder in den Slow-Blues-Rhythmus zurückfällt. Was für eine Gitarrenarbeit. Ob der kraftvolle, riffige, leicht country-fried funky wirkende Rocker "Man of many worlds", das akustische "Woke up dreaming", bei dem er ein atemberaubend schnelles Delta-inspired Acoustic-Picking demonstriert, der dampfende, swampige Shuffle-Boogie-Blues "Wild about you, Baby", der groovende T-Bone Walker-Slow-Blues "Long distance blues", wieder mit grandiosen, quirligen, zwischendrin ungemein rockigen, Gitarrenläufen, oder der trocken qualmende, mit glühender, röhrender Slide-Gitarre und drückender Harp gespickte Blues-Rocker "Walking Blues", ein Robert Johnson-Klassiker, von dem ZZ Top nur träumen können, das sie so etwas nochmal hinkriegen... - alles Nummern, die einem in Mark und Knochen gehen. Joe Bonamassa ist bereits mit seinen 25 Jahren eine Institution in Sachen Blues/Bluesrock, die seinesgleichen sucht! 51 1/2 Minuten "Blues deluxe" des Gitarren-Magiers - im wahrsten Sinne des Wortes! Ein absolutes Highlight des "Year of Blues"!

Art-Nr.: 2050
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Burning hell
Wild about you, Baby
Long distance blues

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Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lie #1
Unbroken

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Bowen, Wade & West 84 - the blue light ~ live [2003]
Samstag, 16. November 2002! Das "Blue Light", draußen in Lubbock/Texas - einer dieser so voller Atmosphäre steckemdem, typischen texanischen Live-Clubs! Das Publikum hat nach einer arbeitsreichen Woche wohl schon das ein oder andere Bier intus - die Stimmung ist gut! Schließlich ist man in freudiger Erwartung des Live-Auftrittes einer der in ihrer Heimat besten und angesagtesten, neuen Roots-/Americana-/Countryrock-Bands. Das Licht geht aus - es ist soweit. Wade Bowen & West 84 betreten die Bühne! Und was dann kommt, ist die pure Countryrock-Freude! 2 Gitarren, Bass und Schlagzeug - mehr brauchen die Vier nicht, um diesen Laden mit ihrer unbekümmertenm Art, ihrer Spielfreude, ihrem Drive, und vor allem auch ihrem Können "heiß" zu spielen. Countryrock is still alive! Ist das großartig! 14 Songs dieses Abends hat man nun auf einer knapp 63 Minuten dauernden CD veröffentlicht. All ihr Roots-/Americana-/Alternate Country-/Countryrockfreunde, ihr Fans der Musik von Cross Canadian Ragweed, Django Walker, Joe Ely, Great Divide, Mike McClure oder Chris Knight: Das Teil ist ein Knüller! Im vergangenen Jahr schlugen sie mit ihrem famosen "Try not to listen"-Studioalbum bei den Genre-Fans wie eine Bombe ein. Völlig zu recht! Aber auch live halten sie, was das Studiowerk verspricht. Nein, mehr: Sie untermauern es eindrucksvoll! Wade Bowen & West 84 sind eine prächtige Live-Band! Ihr herrlich unverbrauchter, ungeschliffener Countryrock voller zwangloser Spielfreude reißt alle mit. Sie gehen schön rockig und kräftig zu Werke, gleichzeitig aber auch wunderbar flüssig und flockig. Wade Bowen hat ein Händchen für Songs, die runtergehen, wie Öl. Zumeist gibt es schmissige Uptempo-Nummern, alle mit wunderbaren Melodien versehen, durch die sich ein satter Klangteppich aus dominanten Gitarren zieht, wobei vor allen Dingen der excellente Lead-Gitarrist Matt Miller mit einigen herausragenden, knackigen und fulminanten E-Gitarrensoli für Furore sorgt. Sogar ein dezentes Southernrock-Flair ist zuweilen spürbar. Der Sound ist roh, aber klasse! Pure live, eben! Die urige Atmosphäre diese kleinen Schuppens wird hervorragend auf den Zuhörer übertragen. Es scheint, man sei mitten drin! Kommen wir zur Setlist, denn die ist hochinteressant! Natürlich spielen sie einige wunderbare Versionen von Stücken ihres "Try not to listen"-Albums, wie das Titelstück, die großartige Ballade "Why can't you love me", das riffige. dynamische "Walkin' shoes" oder den Rocking Roadhouse Country-Heuler "Keep hangin' on". Aber es gibt auch Songs von ihrem ersten Album, ganz neues Material und einige bärenstarke Coverversionen. "What's up" ruft Wade Bowen ins Mikro und los geht's mit einem herrlichen, ungemein flüssigen und knackigen Countryrocker par excellénce! "Get away" heißt diese Nummer, mit ihrer tollen Melodie, den kernigen Riffs, ihrem staubig, dreckigen Feeling, der fetten E-Gitarre und Wade's wunderbarem, rootsigen und lässig rotzigen Gesang, der für diese Musik geradezu prädestiniert ist. Erinnerungen an allerbeste, klassische Countryrock-Tage werden wach. Der Song bringt Band und Publikum gleich richtig in Fahrt. Weiter machen sie mit einer prächtigen, wieder prima ins Ohr gehenden Countryrock-Midtempo-Nummer, dem vom ersten Album stammenden "Tired of being alone", durchzogen von herzhafter Lead-E-Gitarren-Begleitung. Dann ein brandneuer Song: "Starting right now" heißt das Stück - und wow: wieder eine Hammer-Nummer! Satter, fetter, herrlich dynamischer Uptempo-Countryrock mit einer vorzüglichen Melodie und einem glühenden, rasanten, virtuosen, schön "fleischigem" Gitarrensolo. Großartig auch das balladesk beginnende "Mystery of a woman", das sogar voller Southernrock-Flair steckt. Gitarrist Matt Miller spielt sich nach einem Tempowechsel in der Mitte des Songs in einen wahren "Free- bird"-ähnlichen Rausch! Hervorragend auch das bluesige, dreckige "Doug's song". Noch ein Wort zu den Coverversionen: Da hören wir zum einen eine tolle, entspannte, sehr retro wirkende Version von Jay Farrar's/Sin Volt's "Windfall", wieder mit prima E-Gitarre, und zum anderen spielen die Jungs eine grandiose, knackige Version von Ryan Adams' "16 days", das auf der CD hinter dem letzten Stück als "hidden track" zu finden ist. Das Album bietet keinerlei Schwächen. Von vorn bis hinten ist das lebendiger, unbekümmerter Americana-/Roots-/Alternate Country-/Countryrock aus Texas, wie ihn nur eine Band spielen kann, die das Countryrock-Herz auf dem rechten Fleck trägt. Und das tun die Jungs - gar keine Frage! Legt die CD in den Player und laßt Euch einfangen von dieser herrlichen Clubatmosphäre. Laßt Euch von dem Gefühl überkommen, als wärt ihr in jener November "Saturday night" im "Blue Light" dabei gewesen, bei dieser begeisternden Countryrock-Party...

Art-Nr.: 1970
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get away
Starting right now
Windfall
Mystery of a woman
Just for fun

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Casady, Jack - dream factor [2003]
Bassist Jack Casady, einer der ganz Großen der Hippiekultur, Mitbrgründer von Jefferson Airplane und Hot Tuna, zu den Pionieren des extrovertierten Bass-Spielens zählend, jemand der als einer der ersten die ganzen Möglichkeiten dieses Instrumentes (ob ungeheurer Drive oder innovative Melodienbögen) in die Rockmusik einbrachte, runde 40 Jahre im Geschäft - und jetzt kommt er mit einem Soloalbum! Verrückt! Doch das Überraschendste ist das Resultat: Das Album ist ein wahrer Knüller, ein Meisterwerk, eine geradezu famose Ansammlung erstklassiger Rocksongs an der Schnittstelle Classic Rock, Southern Rock (jawohl!!), Bluesrock, Westcoast-Rock, Jam-Rock, unter Einbeziehung von swampigen, funkigen, und einigen wunderbar country-orientierten Elementen. Mal locker, dann aber wieder nur so vor purer Kraft und Energie strotzend! Durchweg liegt in der Musik ein ungeheurer Groove! Jack Casady, der hier "lediglich" Bass und mal eine Acoustic Gitarre spielt, hat sich zur Verwirklichung dieses Albums eine illustre, hochkarätige Musikertruppe an Land gezogen, die es wahrlich in sich hat! Auch den Gesang (es gibt nur ein Instrumental) überläßt er anderen! Als da wären: Paul Barrere (Little Feat - Gesang, Slide Gitarre), Warren Haynes (Lead Gitarre auf 2 Tracks), Matt Abts (Gov't Mule) & Steve Gorman (Black Crowes) teilen sich die Drum-Parts, Jorma Kaukonen (Hot Tuna - Gitarre), Doyle Bramhall II (Gitarre), Ivan Neville (Hammond B3 und Gesang), Jim Brunberg und Jeff Pehrson von der Rootsrock Band "Box Set" (Gesang, Gitarre, Mandoline), Fee Waybill (Tubes - Gesang)... usw.! Casady läßt diesen namhaften Gästen viel Freiraum. Er "unterwirft" sich mit Vergnügen deren, ihren Hausbands entsprechenden, ursprünglichen musikalischen Neigungen. Man merkt, welchen Respekt er diesen Musikern entgegen bringt. Trotz der vielen Stilarten, die die Jungs tangieren, verzettelt man sich niemals, ganz im Gegenteil! Das Album wirkt in sich ungemein geschlossen! Das Songmaterial ist absolut erstklassig, steckt voller Frische! Keine Ausfälle! Was hier geboten wird, hätte auf so manchen Alben von Little Feat, Gov't Mule oder den Almman Brothers einen Ehrenplatz! Ein paar Beispiele: Es geht los mit dem herrlich groovenden, knackigen Midtempo-Rocker "Paradise" gesungen von Little Feat's Paul Barrere, der auch die großartige Slide-Gitarre beisteuert. Tolle Melodie! Stark, wie es den beteiligten Musikern gelingt, ein gewisses, flockiges Westcoast-Flair mit einem dezenten Little Feat-mäßigen Funk-/Swamp-Feeling zu vereinen. Flockig und locker schließt sich der semi-akustische Westcoast Countryrocker "Water from a stone"an, geprägt von herrlichen Mandolinen. Gesang: Box Set's Jeff Pehrson! Druckvoll, schwül, voller Energie und herrlich groovend geht es mit dem fetten Bluesrock-Knüller "Trust somebody" weiter. Tolle Hammond und sehr inspirierter Gesang von Ivan Neville, dazu großartige Blues Lead-Gitarre von Doyle Bramhall! "Listen to the wind", wieder gesungen von Paul Barrere, ist ein prächtiger, frischer, melodischer Southern Groove-Blues mit tollen Gitarrenpassagen von Jorma Kaukonen und Barrere. Danach das brodelnde Instrumental "Outside" mit 3 Gitarren, u.a. Lead-Gitarre Warren Haynes! Viel Jamrock-Feeling! Tolle Songstruktur - kein Chaos! Super Gitarren! Guter Drive und feinster Lead-Bass von Casady! Auch "Who you are" (Gesang: Jeff Pehrson) ist ein fulminater Classic Rocker mit fettem Southern-Flair in bester Allmans-/Mule-Tradition, "Dead letter box" ist ein wahrhaft traumhafter Blues-Jam-Southern-Rocker mit 3 Gitarren (Paul Barrere: Slide & Gesang, Doyle Bramhall II: Lead guitar, Steve Fister: Rhythm guitar), und mit einem absoluten Höhepunkt schließt das Album dann! "Sweden" heißt diese saustarke Nummer, gesungen von Fee Waybill! Ein lupenreiner, rauschender, mit einem irren Jam-Groove versehener, bluesiger Retro-Southern-Classic-Rocker voller Power, aber dennoch wunderbar fließend. 3 Gitarristen, davon zweimal Lead-Gitarre (Warren Haynes & Jorma Kaukonen) duellieren sich mit Wahnsinns-Soli! Umwerfend!! Die pure, inspirierte Jamrock-Spielfreude! Dampft gut! Wäre ein absoluter "Hit" auf dem letzten Allmans- oder Mule-Album gewesen! Tja, wer hätte solch ein Album von dem alten Airplane-Haudegen erwartet! Grandios!! Knapp 55 Minuten lassen einen aus dem Staunen kaum mehr rauskommen...

Art-Nr.: 2001
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Cyrus, Billy Ray - the other side [2003]
Nachdem vor wenigen Monaten endlich das lange verschobene "Time flies" erschien, folgt mit "The other side" nun bereits das zweite Album in diesem Jahr von Billy Ray Cyrus - und er bestätigt damit seine momentan herausragende musikalische Verfassung einmal mehr auf beeindruckende Weise. Ein großartiges Werk! "The other side" ist ein spirituelles Projekt, das heißt, bei den Tracks handelt es sich ausschließöich um christlich inspirierte Lieder. Doch keine Bange, von der Musik her ist das alles andere als eine "lahme", zurückhaltende Angelegenheit, sondern vielmehr ein zum Teil herrlich rockender Billy Ray Cyrus in Hochform. Frischer, knackiger, wunderbar Gitarren orientierter New Country/Countryrock, vollgepackt mit hervorragendem Songmaterial. Die Mischung zwischen satten Uptempo-Nummern und ein paar bestens gelungenen Balladen stimmt hundertprozentig. Vor allem die rockigeren Titel mit ihrem vollmundigen Sound aus bis zu drei E-Gitarren gleichzeitig überzeugen auf der ganzen Linie. Hier spürt man auch immer mal wieder den von ihm hinlänglich bekannten, dezenten Southern-Tauch. Cyrus bedient sich bei dem Songs, bis auf einen Titel (dazu später mehr!), nicht von Standards, sondern ausschließlich von neuem Material. Alles wirkt sehr engagiert und inspiriert. Vieles hat autobiografischen Charakter. Jeder Song hat seine eigene Thematik und steckt voller Aussagekraft. Gleich das Eröffnungsstück ist ist ein kleiner, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollender Song, der richtig Freude macht. "Face of God" heßt diese prächtige, schön satte Countryrock-Nummer, die den Zuhörer gleichermaßen mit ihrer tollen Melodie, als auch mit ihrem fetten, vielschichtigen E-Gitarren-Arrangement begeistert. Dazu hören wir im Hintergrund ein dezentes Banjo. Klasse, Billy Ray! Weiter geht es mit der wunderbaren, semi-akustischen, schön frisch rüberkommenden Ballade "Wouldn't you do this for me" mit feiner Mundharmonika und erneut sehr schöner Gitarrenarbeit, ehe er mit "Always sixteen" einen weiteren satten, riffigen E-Gitarrenrocker, in den eine klasse Geige integriert ist, präsentiert. So wechselt es bis zum Ende des Albums zwischen etwas balladeskeren Stücken und krachenden, satten Countryrockern (herausgestellt sei dabei noch das fulminante "Love has no walls" mit einer toll rockenden Slide-Gitarre) hin und her, bis zum Finale schließlich die einzige Coverversion kommt - doch die hat es noch einmal in sich. "Amazing grace" steht auf dem Programm! "Schon wieder das", wird mancher denken, doch was da aus den Boxen dröhnt, ist ein regelrechter Hammer. Billy Ray und die beteiligten Musiker spielen diesen Standard in einer berauschenden, ungemein satten, brodelnden Gospelrock-/Bluesrock-Version voller Southern-Flair, daß es nur so kocht. Klasse Piano, fette Drums, treibender Bass und mehrere, wechselseitige, glühende E-Gitarren-Läufe, inklusive prächtiger Slide, lassen diese Nummer in einem absolut "heißen" Arrangement erklingen. So haben wir diese Nummer noch nicht gehört. Eines der besten Alben in der Karriere von Billy Ray Cyrus!

Art-Nr.: 2163
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Daniels Band, Charlie - essential super hits ~ limited edition mit bonus dvd [2004]
Tolles neues Teil der Charlie Daniels Band! Achtung, nicht von dem albernen Albumtitel abschrecken lassen! Das ist zwar eine neue "Best of", aber was für eine! Das Besondere: Alle Tracks sind speziell für diese Zusammenstellung mit der aktuellen Besetzung der Band neu eingespielt worden. Das Resultat ist klasse! Die Charlie Daniels Band setzt den Trend ihrer letzten Alben fort und präsentiert sich weiterhin schön knackig, rockig und druckvoll. Southern Rock, wie ihn die Fans von "good ole" Charlie mögen! Auch den legendären Countryrock-Nummern hat er noch einmal frischen Wind eingehaucht! Wir hören jede Menge fette Southern Gitarren, lange Soli, herrliche Twin-Passagen, aber auch Charlie's Fiddle-Einlagen fehlen nicht, die er zum Teil in interessantem Parallelspiel mit der elektrischen Lead-Gitarre einsetzt. Doch nicht nur, daß es sich ausschließlich um Neuaufnahmen handelt ist erfreulich, auch die Titelauswahl kann sich wahrhaft sehen lassen! So dürfen sich die Fans unter anderem auf eine super Neuaufnahme des Klassikers "The south's gonna do it again" mit glühenden Gitarrensoli freuen (bei dieser Aufnahme ist als Gast Country Gitarren-Wizard Keith Urban mit einem Solo zu hören), wie auch auf eine großartige, Slide-getränkte, satte, neue Version von "Long haired country boy" (Gesangsgäste: Hal Ketchum und John Berry), auf das unvermeidliche "The devil went down to Georgia" in neuem Gewand, oder eine toll groovende, funkig, riffige Version von "Trudy"! Weitere Titel: "Still in Saigon" in einem von wunderbaren, satten Southern-Twin-Gitarren geprägten Sound mit feurigen Lead-Läufen, das gut abgehende, swingende "Texas" mit Gast Lee Roy Parnell an der Slide, das starke "Simple man" in einem aus Acoustic Slide und Electric Slide kombinierten, dezent swampigen Gewand, das drückende, brodelnde, wieder mit klasse Twin-Gitarren getränkte "The legend of Wooley Swamp", oder den prachtvollen, zusammen mit Travis Tritt eingespielten, knackigen Uptempo Southern-Country-Rocker "Southern boy" mit seiner starken Instrumentierung aus Fiddle, Honky Tonk Piano und würzigen E-Gitarren. Auch der Lynyrd Skynyrd-Hymne "Freebird" haben sie sich noch einmal angenommen und eine klasse neue 6 1/2-Minuten-Version eingespielt, dessen finales Instrumenatlgewitter aus den obligatorischen E-Gitarren und Charlie's wüster Fiddle besteht. Ebenfalls u.a. noch vertreten sind Neuaufnahmen von "In America", "Drinkin' my baby goodbye", "Uneasy rider" (in einer tollen, semi-akustischen Version) und das rare "This ain't no rag, it's a flag"! Die Charlie Daniels Band steht noch immer voll im Saft und poliert mit diesem Album (16 Tracks / 66 1/2 Minuten) einige ihrer legendären Klassiker, wie auch ein paar nicht unbedingt erwartete Stücke, noch einmal so auf, daß man resümieren muß: Nicht nur "The south has done it again", nein, die "Charlie Daniels Band has done it again" - und zwar äußerst beeindruckend! Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es das Album bis auf weiteres in limitierter Ausgabe auch noch mit eine Bonus DVD! Inhalt: 5 aktuell gedrehte Video-Clips von den Songs "Texas" (mit den Gästen Ray Benson von "Asleep At The Wheel" und Lee Roy Parnell an der Slide), "Long haired country boy" (in der Version vom Album mit Hal Ketchum und John Berry), "In America" (ein klasse Live-Mitschnitt), "Last fallen hero ( in einer Acoustic Live-Session) und "Southern boy" (mit Travis Tritt)! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ist schon eine lobenswerte Geschichte, die Charlie Daniels seinen Fans mit diesem Teil beschert: Tolle, sehr gut ausgewählte Tracklist...- alles neu aufgenommen...- und oben drauf noch 'ne Bonus-DVD! Da kommt Freude auf!

Art-Nr.: 2639
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Drive-By Truckers - american band [2016]
Die Drive-By Truckers in absoluter Bestform! Über "American Band" sagt "NPR Music" euphorisch "one of the nation's best bands has made what very well might be its greatest album". Tatsache ist, das die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia mit einem herausragend guten Werk am Start ist, das nur so vor prächtigem Songmaterial strotzt, für das ausschließlich die beiden Strategen Patterson Hood und Mike Cooley verantwortlich zeichnen. Trotz der natürlichen, von den Fans so geliebten DBT-Rauheit und der vorwiegend sehr provokanten und (politisch) engagierten Texte sind die Stücke frisch, melodisch und eingängig wie selten zuvor, was eine geniale Kombination ist. Tracks wie das hinreissende, von toller Piano-Begleitung bestimmte "Once they banned imagine", der von dreckigen Riffs und prächtigen, saftigen, sehr melodischen, markanten Lead Gitarren-Licks durchzogene Opener "Ramon Casiano", das geniale, lockere, nachdenklich und atmosphärisch in Szene gesetzte, dabei von einer wunderbaren Melodie bestimmte "Guns of Umpqua", das knackige, mit schön halligen, satten Gitarren inszenierte "Filthy and fried", sowie der von einem zwar simplen Rhythmus, dabei aber famosen, sehr variablen und prächtig im Ohr hängen bleibenden E-Gitarren-Linien bestimmte Roots-/Alternate Countryrocker "What it means" gehören vielleicht zu den Highlights des kompletten bisherigen Drive-By Truckers Repertoires überhaupt. Und das will bei dem grandiosen, bisherigen Output der Band wirklich etwas heißen. Produziert hat ihr "alter" Wegbegleiter David Barbe. Eine saustarke Vorstellung der "Truckers"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ramon Casiano - 3:57
2. Darkened Flags On The Cusp Of Dawn - 2:42
3. Surrender Under Protest - 3:51
4. Guns Of Umpqua - 3:51
5. Filthy And Fried - 3:38
6. Sun Don't Shine - 3:24
7. Kinky Hypocrite - 3:13
8. Ever South - 5:44
9. What It Means - 6:25
10. Once They Banned Imagine - 4:11
11. Baggage - 5:45

Art-Nr.: 9285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Drive-By Truckers - decoration day [2003]
Nach ihrer sensationellen, von der Kritik mit Lob regelrecht überschütteten (bekam im US-Rolling Stone als eine der ganz wenigen CDs eine 4-Sterne-Bewertung - so etwas kommt dort nur alle Schaltjahre mal vor) 2001er "Southern Rock Opera", legen die 5 Southern boys (4 stammen aus Alabama, einer aus South Carolina) nun ihren mit Hochspannung erwarteten Nachfolger vor. Das Resultat: auch "Decoration day" wird die "Experten" wieder begeistern, ist es doch erneut ein heruarragendes Album geworden. Die Songs sind zumeist während der Aufnahmen zu "Southern Rock Opera" enstanden, jedoch jetzt erst eingespielt worden. Einmal mehr ist es eine Art Konzeptalbum geworden. Der "Decoration day" ist ein in den Südstaaten der USA auch heute noch zelebrierter Feiertag, an dem die Kirchen des Südens ihrer (Kriegs)Opfer gedenken und deren Gräber und Monumente mit Blumen schmücken und dekorieren. Vor diesem Hintergrund beleuchten die "Truckers" dieses Mal die etwas "dunklere" Seite des Südens, greifen, durchaus mit einer ganz persönlichen Note, etwas problembehaftetere Themen auf. Textlich und musikalisch sind sie dabei, entsprechend ihrer Heimat, immer auf den Süden fixiert. Natürlich spielen die Jungs um die beiden Kreativköpfe Pattersson Hood und Mike Cooley (Gitarren und Gesang), und das hier noch weniger als bei "SRO", keinen typischen Skynyrd- oder Hatchet-like Southernrock - vielmehr bezeichnen es viele in den USA als eine Art "New-school Southern Rock"! Wir möchten die Musik von "Decoration day" ganz einfach als deftigen, dreckigen, rohen Gitarren-Roots-Rock mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit bezeichnen, geprägt von einem großartigen 3-Gitarren Line-up und staubigem, heiserem Lead-Gesang. Immer wieder hört man auch Einflüsse von klasischem Retro-Countryrock, genauso wie spürbares Jam-Feeling. Auch Steve Earle-und Uncle Tupelo-Anhänger kommen voll auf ihre Kosten. Dazu dieser herrliche, vielschichtige Gitarrensound mit zum Teil 3 E-Gitarren, der auch bei den ruhigeren Stücken jederzeit deutlich zum Tragen kommt. Das Album startet mit dem recht verhaltenen, country-infizierten Rootsrocker "The deeper in", frisch und retro gleichermaßen, der trotz seines wenig aggressiven Arrangements gleich diesen breiten Gitarrensound offeriert. Die Gitarren, Patterson Hood's Raspelstimme, das rauhe, scheppernde Schalgzeug, die feine Melodie, und eine herrliche Steelguitar (als Gast: Weltklasse-Steeler John Neff von den Star Room Boys und Barbara Cue, früher DBT) ergänzen sich einfach wunderbar. Danach geben sie Gas! "Sink hole" rockt prächtig ab. Die 3 Gitarren sind voll da! Herrlich dreckig und ruppig! Rauh und roh geht's mit dem tollen "Hell no, ain't happy" weiter. Erneut satte Gitarren! Findet sich an der Schnittstelle zwischen ungeschliffenem Rootsrock, Southernrock und Neil Young's Crazy Horse! Nach dem Stones-angehauchten Uptempo-Rootsrocker "Marry me" folgen das entspannte, rootsige, countrylastige, wieder voller klarer Gitarren geprägte, flotte "My sweet Annette", der southern-inspirierte Alternate Countryrocker "Outfit", das wunderbare an die "New Riders of the Purple Sage" erinnernde "Heathens", der Slide-getränkte, satte Midtempo-Rocker "(Something's got to) Give pretty soon", und und und.... - bis hin zu dem tollen Titelstück, einem von starken Gitarren begleiteten, etwas mystisch anmutendem, rootsigen Southern-Rocker! Die Drive-By Truckers haben in den letzten 14 Monaten ca. 250 Live-Shows gespielt und sind schon wieder unermüdlich auf Tour. Das spürt man nachhaltig in ihrer voller Atmosphäre steckender Musik! Produziert hat das Album im übrigen David Barbe! Wie schon bei "Southern Rock Opera" kommt das Album in einer tollen Digipack-Verpackung mit ähnlichem Design. Das Booklet enthält alle Texte! Knapp 65 Minuten (15 Songs) gut geölter, dreckiger, southern-flavored Gitarren-Rootsrock einer der besten Genre-Bands dieser Tage! Ohne Zweifel! Starkes Werk!

Art-Nr.: 1891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hell no, ain't happy
Marry me
Heathens
(Something's got to) Give pretty soon

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Earle, Steve - just an american boy ~ the audio documentary ~ live [2003]
2 CD-Set! Wurde ja auch Zeit, daß endlich mal ein Steve Earle Live-Album erscheint. "Just an American boy" wurde weitgehend im Rahemen der "Jerusalem"-Tour "somerwhere in North America" mit der aktuellen Bestezung der Dukes (Kelley Looney - Bass, Will Rigby - Drums und Eric "Roscoe" Ambel - Gitarre) mitgeschnitten. Unterbrochen wird der elektrische Set von 2 Tracks ("Hometown Blues" und "The mountain"), die bei einem seiner vielen Gigs mit den Bluegrass Dukes (unter anderem mit Tim O'Brien an der Mandoline) aufgenommen wurden. Die Songs der vorliegenden Live Do-CD stammen also nicht alle aus einer Show. Dennoch wirkt das Ganze in sich sehr geschlossen, da man jede Menge, zum Teil politisch sehr ambitionierte, Kommentare, Erklärungen und "Ansprachen" von Earle an sein Publikum nicht herausgeschnitten hat. Neben einigen wunderbaren solo vorgetragenen Nummern, wie z.B. "Billy Austin", South Nashville Blues", Townes van Zandt's "Rex's Blues" oder das begnadete "Christmas in Washington", lassen es ansonsten die Dukes richtig krachen! Roh, laut und dreckig ziehen sie ihre Kreise. Das kocht zum Teil gewaltig. Dementsprechend startet die Show auch mit 2 drückenden, rauhen, hart rockenden Versionen von "Amerika v. 6.0 (The best we can do)" und "Ashes to ashes"! Bei "Conspiracy theory" und "I remember you" steht Garrison Starr mit auf der Bühne und unterstützt die Dukes mit ihrem großartigen Gesang. Weitere Höhepunkte: eine herrliche, elektrische, gut rockende Version von "Harlan man", ein gewaltig abgehendes "Copperhead road", ein sattes "Guitar town" und ein gewaltig rockendes (man hat den Eindruck "Crazy Horse" sind am Werk) "The unrepentant". Besonders erfreulich: das Album enthält eine prächtige, fett rockende, anderweitig nicht veröffentlichte Version des von Nick Lowe geschriebenen, rund 30 Jahre alten Brinsley Schwarz-Klassikers "What's so funny about peace, love & understanding" (kennt man ja auch in der Version von Elvis Costello), den die Dukes ja auch bei ihren Deutschland-Gigs präsentierten. Das Album endet schließlich mit dem ersten von Steve's Sohn Justin Earle aufgenommenen Track "Time you waste" by dem Steve Mandoline und Harmonium spielt. Justin's Stimme ist bemerkenswerterweise gar nicht so weit von der seines Vaters entfernt. Eine feine Nummer! Über 100 Minuten Steve Earle live - einfach klasse!

Art-Nr.: 2107
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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